Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Der Fall Manuel Diogo – die Zeitschrift “Ossietzky” analysiert: “Wird die Feststellung der Staatsanwaltschaft Potsdam etwa dazu führen, dass sich die Waibel-Claque in den Medien bei ihrem Publikum entschuldigt, weil es ihm Lügen als Wahrheit verkaufte? Es wäre eine Premiere.” Preußische Allgemeine: “Mit einer haarsträubenden Legende über den Tod eines Mosambikaners in der DDR 1986 hat der Historiker Harry Waibel Furore gemacht – und das Zerrbild des „braunen Ostens“ mitgeprägt”.

Montag, 29. März 2021 von Klaus Hart

Diogo: Aufarbeitung der »Aufarbeitung«

Beginnen wir mit dem Ende. Mitte März teilte die Potsdamer Staatsanwaltschaft mit, sie teile die Auffassung der DDR-Behörden, die 1986 den Tod eines Mosambikaners untersucht und Fremdverschulden ausgeschlossen hatten. So sagte das deren Gerichtssprecher natürlich nicht. Die dpa zitierte ihn mit den Worten, dass die acht Monate währenden »intensiven Prüfungen der Todesermittlungsakten« und der »beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit vorhandenen Dokumente« keinen Anhaltspunkt für ein Tötungsdelikt oder Manipulationen ergeben hätten.

So oder so formuliert: Mit dieser Feststellung wurde eine seit Jahren penetrant verbreitete Behauptung als das überführt, was sie von Anfang an war: eine dreiste und politisch zweckdienliche Lüge.

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Ausriß.

“Sogar die Mutter wurde mit der falschen Mordthese geschockt”.

Wie eine großangelegte, teure Propagandaaktion gegen die DDR und ihre Bürger 2021 bombastisch scheitert.

Preußische Allgemeine: https://paz.de/artikel/von-einem-mord-der-keiner-war-a4367.html.

 http://hartmut-mechtel.de/Kein_Blog.htm
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