O país carece de soluções nos sistema de saúde, educação e segurança, além de ter altos custos de produção, lucros exorbitantes e impostos -infindáveis impostos.
O dinheiro público, de todos nós, seria muito mais bem empregado para sanar esses problemas do que na construção de estádios. Tanto mais porque cada estádio tem um custo para a sociedade que pode ultrapassar R$ 1,5 bilhão. Folha de Sao Paulo
Laut „Veja“ setzte Lula eine Operation der Regierung in Gang, um seinem Freund, dem Milliardär Eike Batista, zu helfen. Im Januar habe Präsidentin Dilma Rousseff den in Schwierigkeiten geratenen Unternehmer empfangen und ebenfalls Hilfe versprochen. So sei geplant worden, daß der Werftkonzern Jurong Shipyard aus Singapur nicht mehr wie vorgesehen, eine Werft im nordöstlichen Teilstaat Espirito Santo errichtet, sondern im Hafen-und Industriekomplex, den Batista bei Rio de Janeiro bauen läßt.
Mehrere Minister wirkten in diesem Sinne hinter den Kulissen auf Jurong ein, laut Veja. Der Konzern unterrichtete indessen die Regierung von Espirito Santo über die Vorgänge, worauf alles aufgeflogen sei. Jurong habe daraufhin versichert, am neuen Werftstandort in Espirito Santo festzuhalten. Vergangenen Freitag, als auch diese Vorgänge offenbar Börsenanlegern bekanntwurden, sackten daher die Aktien der Batista-Holding EBX sehr stark ab.
Der Spiegel, 13/2013
Geld oder Klage
https://magazin.spiegel.de/reader/index_SP.html#j=2013&h=13&a=91675475
Der Artikel (mit obigen Link nur in Kurzform abrufbar) behandelt den
Ablasshandel der Naturschutzverbände.
Der Wattenrat wurde während der Entstehung des Artikels von einem
Spiegelredakteur zum Thema kontaktiert.
UNO-Konferenz 2012 in Rio: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/

“Und die Naturschutzverbände sind selbst Teil des windigen Systems geworden und keine Anwälte der Natur mehr, die kann man als Verbündete vergessen.” Manfred Knaake, Wattenrat Ostfriesland
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/amazonia-an-ecocide-foreseen/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/04/gesteuerte-medien-spitze-des-eisbergs/

März 2013.
Drogenelend und hohe Kriminalität, organisiertes Verbrechen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/
Warum die katholische Kirche heute auch bei der weltweit, besonders in neoliberalen Ländern operierenden Drogenbranche so unbeliebt ist: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/brasiliens-menschenrechtspriester-julio-lancelotti-aus-sao-paulo-das-elend-wurde-nicht-unter-lula-ausgetilgt-und-wird-auch-nicht-unter-dilma-rousseff-verschwinden-drogen-und-drogenhandel-zahlen/
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien. Deutschlandjahr 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Wie es hieß, wurde von den Baukonzernen nicht mitgeteilt, wieviel sie an Lula zahlen. Lula habe in den betreffenden Ländern Politiker und Unternehmer auch privat getroffen. Lula versprach, wie es hieß, geäußerte Bitten der Gesprächspartner an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff weiterzuleiten. In den besuchten Ländern hätten die betreffenden Baukonzerne teils Milliardenprojekte, darunter in Angola. Lula benutze teilweise Flugzeuge dieser Konzerne, die zu Lulas Amtszeit sehr große Spenden u.a. in Wahlkämpfen an die Arbeiterpartei PT geleistet hätten. Laut Landesmedien wurde Lula bereits im Jahr nach seiner Amtszeit u.a. wegen der Vortragshonorare zum Dollar-Millionär. Politikexperte Noblat analysierte unter dem Titel „Lula, der Lobbyist“, daß Lula seit 2011 insgesamt 30 Länder besucht habe, 20 davon in Afrika und Lateinamerika. Die Konzerne hätten bestritten, daß sie Lula nutzten, um Geschäfte zu erleichtern. Lulas Institut habe erklärt, er arbeite, um die Interessen Brasiliens zu fördern und nicht die der Unternehmen. Noblat:“ Und wenn die Interessen Brasiliens gleichzeitig die der Unternehmen sind – was soll man machen?“ Die Meckerer führten jetzt ins Feld, ein Ex-Präsident dürfe kein Lobbyist sein , da er doch bei der Geschäfte-Anbahnung dabei das Prestige aus seiner Amtszeit ausnutze. US-Präsidenten handelten auf diese Weise sogar während ihrer Amtszeit. Alles deute darauf hin, daß Lula diese US-Präsidenten kopiere.
Noblat kritisiert, daß Lula sich bei seinen Geschäftsreisen bereits vom Außenministerium Brasilias unterstützen ließ, bereits Lulas Ausgaben zahlte. Gegenüber Dilma Rousseff habe Lula Bitten von Unternehmen geäußert. „So etwas ist sehr häßlich.“
Laut Angaben von brasilianischen Menschenrechtsaktivisten, die Lula aus seiner Zeit als Gewerkschaftsfunktionär sehr gut kennen, ist keineswegs neu, daß sich Lula für Unternehmensinteressen einsetzt. Er habe dies bereits lange vor seiner Amtszeit als Staatspräsident getan, als er noch in den Gewerkschaften tätig war.
Brasilianer wie Leonardo Boff überschütten Lula bis heute mit sehr viel Lob, während aus der katholischen Kirche sehr viel Kritik an dessen Politikstil kommt, nicht zuletzt wegen des Mensalao-Demokratieprojekts.
“Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.” Gregor Gysi, Linkspartei, Deutschland, 2010.
Brasilien – UNO-Index für menschliche Entwicklung unter Lula und Rousseff:
Zu den Besonderheiten der „Drogenbekämpfung“ in Brasilien zählt, daß sich seit einigen Monaten laut Landesmedien ein offener Verkaufspunkt für die zerstörerischste Droge Crack vor dem Justizpalast der Megacity Sao Paulo befindet. Die Richter brauchen nur aus dem Fenster zu schauen und sehen auf der anderen Seite des Platzes eine große Menge von sitzenden, stehenden Crack-Süchtigen, die Crack entweder kaufen oder konsumieren. Hinweis darauf, daß sich die Crack-Wachstumsbranche in Brasilien tatsächlich in einer Boomphase befindet. Zu beobachten ist, daß sich völlig verwahrloste Straßenbewohner von kirchlichen Hilfsorganisationen u.a. vor der nahen Kathedrale Sao Paulos warmes Essen, Brot und Saft holen und dann wieder zur offenen Crackszene zurückkehren. Crack ist in Brasilien außerordentlich billig – nicht wenige Frauen prostituieren sich gleich in unmittelbarer Nähe der Verkaufsplätze, um Crack erwerben zu können.

Uma nova cracolândia está instalada no marco zero da capital paulista, a Praça da Sé. Cerca de 60 dependentes químicos usam drogas a poucos metros de bases da Guarda Civil Metropolitana, da Polícia Militar e do prédio do Tribunal de Justiça. (Zeitung O Estado de Sao Paulo, Anfang 2013)


Cracksüchtige Frau, völlig abgemagert und verdreckt, barfuß, kehrt von der Essensverteilung zum Crackplatz am Justizpalast zurück.
(more…)
Maria Rita Kehl, Mitglied der nationalen Wahrheitskommission – Teil der offiziellen brasilianischen Delegation zur Frankfurter Buchmesse 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-maria-rita-kehl-therapeutin-und-mitglied-der-wahrheitskommission-zur-aufarbeitung-der-diktaturverbrechen-uberraschend-teil-der-offiziellen-brasiliani/
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/

Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen Folterdiktatur.
”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.” Ist das Zitat von Lutz Bachmann, Björn Höcke oder von SPD-Idol Lula?
Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer, berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: „Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.“ Wikipedia
Yoani Sanchez – das Medienexperiment 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/14/yoani-sanchez-das-medienexperiment-2013-ist-es-moglich-fakten-und-informationen-uber-die-spektakularen-engen-kontakte-der-kubanerin-zu-einflusreichen-politikern-des-rechten-und-rechtsextremen-spe/
Sanchez-Rückkehr nach Havanna 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/31/yoani-sanchez-nach-misgluckter-pr-tour-wieder-in-havanna-bemerkenswerte-aufschlusse-uber-politische-praferenzen-und-wertvorstellungen-der-bloggerin-sowie-hintergrunde-des-gesteuerten-medienzirkus/
Auf der Gedenkveranstaltung mit Überlebenden des Diktaturterrors der Militärs, mit Menschenrechtsaktivisten der katholischen Kirche sowie dem Präsidenten der Menschenrechtskommission Sao Paulos, Rogerio Sottili, wurde auf die Gefahren für die Demokratie verwiesen, die, wie es hieß, von Diktaturaktivist Bolsonaro und seiner sehr großen Anhängerschaft ausgehen. Bolsonaro wurde als Symbolfigur des rechtsextremen Spektrums von Brasilien charakterisiert.
Verfolgte katholische Kirche: http://www.ila-web.de/brasilientexte/alencarcoimbra.htm
Ex-Mann von Präsidentin Dilma Rousseff, gefoltert: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/10/brasilien-laut-ex-ehemann-von-prasidentin-dilma-rousseff-carlos-araujo-waren-unternehmer-des-industriellenverbands-fiesp-zur-diktaturzeit-bei-folterungen-prasent-stachelten-folter-an/
Leiter der nationalen Wahrheitskommission, Paulo Sergio Pinheiro:
Adriano Diogo, Abgeordneter:“Wenn wir meinen, der Faschismus sei tot, es gebe keinerlei Möglichkeit, daß er zurückkehrt in bestimmten Formen – ist er auf einmal wieder da – in der Person von Jair Bolsonaro! 49 Jahre nach dem Militärputsch von 1964 müssen wir immer noch über das Amnestiegesetz, über eine mögliche Bestrafung der Folterer aus der Diktaturzeit diskutieren. Das wäre so, als ob man nach dem Zweiten Weltkrieg gesagt hätte, das Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunal darf erst in 50 Jahren installiert werden! Das hier ist ein Land der Lüge. Und in einem Land der Lüge ist es sehr schwierig, die Wahrheit zu berichten. Brasilien muß aufhören, Land der Lüge zu sein. Schluß mit der Farce – wir sind das Land der Folter, der Morde, der Straflosigkeit – diese muß für Folterer der Diktatur enden, diese Folterer gehören ins Gefängnis!“
Unterschiedliche Sichtweisen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/06/brasilien-unterschiedliche-sichtweisen-auf-das-militarregime-kongressenator-aecio-neves-starker-mann-der-psdb-der-sich-in-brasilia-mit-yoani-sanchez-traf-nennt-den-militarputsch-von-1964-revol/
Angesichts der Bewertungen von Adriano Diogo wirkt das Schweigen in deutschen Medien über das Treffen von Yoani Sanchez mit Bolsonaro noch merkwürdiger.
Daß sich Sanchez ausgerechnet für rechte und rechtsextreme Diktaturanhänger Brasiliens interessiert, erscheint zusätzlich bizarr angesichts des kaum zu beschreibenden Sadismus, den der Repressionsapparat der Militärdiktatur just an weiblichen Diktaturgegnern austobte: So war üblich, diese Frauen nahezu alle Formen entsetzlichsten sexuellen Mißbrauchs erleiden zu lassen – von massenhafter Vergewaltigung durch Folterknechte und andere Militärs bis hin zu schrecklichsten Folterungen an der Vagina und an den Brüsten. Sogar Genitalverstümmelung wurde angewendet. Am Ende stand fast stets die Ermordung.
Allgemein bekannt ist, daß brasilianische Folterer in den USA ausgebildet wurden, der US-Geheimdienst laut US-Quellen im Repressionsapparat der Militärdiktatur Brasiliens präsent war. http://www.ila-web.de/brasilientexte/cia.htm
Französischer General Aussaresses zum Fall einer totgefolterten Diktaturgegnerin in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/franzosischer-general-war-folter-lehrer-wahrend-brasiliens-diktaturzeit-regierung-in-paris-wuste-von-regime-verbrechen/#more-453
Der Kongreßpolitiker zählt zur Partei PP, die zur Regierungskoalition von Präsidentin Dilma Rousseff gehört. Er ist in Brasilien auch als scharfer Kritiker der Homosexuellen, ihrer Organisationen bekannt – vertritt dabei gleiche bis ähnliche Positionen wie die evangelikalen Wunderheiler-Sektenkirchen, in Ländern wie Deutschland als „Freikirchen“ beschönigt. Bolsonaro wird daher auch entsprechend von Brasiliens gut organisierter Homosexuellenbewegung kritisiert.
Brasilien ist das Land mit den meisten Morden an Homosexuellen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/08/brasilien-mehr-morde-an-homosexuellen-2012-uber-300-gegenuber-2011-266-mordfalle-laut-grupo-gay-da-bahialuiz-mott-hohe-dunkelziffer/
Im Abgeordnetenhaus zählt Bolsonaro zur Führung der Menschenrechtskommission, die von einem evangelikalen Pastor geleitet wird, dem man u.a. Homosexuellenfeindlichkeit vorwirft. Die Ausbreitung der evangelikalen Wunderheilersekten wurde u.a. von Leonardo Boff begrüßt: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/12/leonardo-boff70-und-die-ausbreitung-der-evangelikalen-sektenkirchen-in-brasilien-saudo-a-expansao-dos-evangelicos-porque-sou-a-favor-de-todo-tipo-de-diversidaderevista-epoca/
Bolsonaro ist u.a. gegen die Homo-Ehe, gegen die Adoption von Kindern durch Schwule.
Über die heute unter anderem von der Wahrheitskommission vorangetriebene Suche nach den Leichen totgefolterter, ermordeter, heimlich verscharrter Gegner der Militärdiktatur äußerte Bolsonaro: „Wer nach Knochen sucht, ist ein Hund.“
Auf die Frage, wie er im Falle der Wahl zum Staatspräsidenten Brasilien führen würde antwortete Bolsonaro 2011: „Ich würde das Land in einer ähnlichen Form wie in der Periode zwischen 1964 und 1985 führen.“ (Periode der Militärdiktatur)
Im Abgeordnetenhaus sagte Bolsonaro beim Empfang für Yoani Sanchez:“Dank der Militärs genießen wir heute die Demokratie.“

Adolf Hitler: “Bolsonaro, manchmal machst du einem richtig Angst, Mensch!”
Obwohl das Thema Rechtsextremismus in deutschen Medien häufig Schlagzeilen macht, Yoani Sanchez auch in deutschen Medien Texte publiziert, wurde u.a. in deutschen Zeitungen über das sensationelle Treffen Sanchez-Bolsonaro bisher nicht berichtet.

Maria Rita Kehl, Mitglied der Nationalen Wahrheitskommission zur Aufklärung der Diktaturverbrechen, im Memorial da Resistencia. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/ausergewohnliche-frauen-brasiliens-maria-rita-kehl/
Maria Rita Kehl prangerte an, daß die offizielle nationale Wahrheitskommission keinen Zugang zu geheimen Dokumenten der Militärs aus der Diktaturzeit hat. Immerhin ist Präsidentin Dilma Rousseff auch Oberbefehlshaberin der Streitkräfte. Maria Rita Kehl wies auch auf das besonders sadistische Vorgehen der Folterdiktatoren gegen weibliche Oppositionelle hin, die gemäß den Ermittlungen häufig in den Zentren der Repression vergewaltigt wurden – zudem wurden Frauen in nacktem Zustand verhört, inmitten einer Gruppe von Militärs aller Ränge. http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/franzosischer-general-war-folter-lehrer-wahrend-brasiliens-diktaturzeit-regierung-in-paris-wuste-von-regime-verbrechen/
Auch in Kuba sind diese Vorgehensweisen der brasilianischen Diktaturmilitärs gut bekannt, also auch Yoani Sanchez.
Brasiliens heutiger Staatspräsident Luis Inacio Lula da Silva hatte bereits als Gewerkschaftsführer im Jahre 1979 klargestellt, wie er zu Hitler steht. In einem Interview sagte Lula damals: “Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.”
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Ausriß. “Wir sind alle Lula”.
Vor wenigen Tagen wurde der in Brasilien noch immer sehr populäre Ex-Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silca wegen vermeintlicher passiver Korruption zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt – von einem dem großbürgerlichen Block willfährigen Richter
„Wir sind bestürzt über die Verurteilung des brasilianischen Ex-Präsidenten Lula wegen angeblicher Korruption. Die Anklage wirkt konstruiert und politisch motiviert, die mehr als dürftige Beweislage stützt sich auf Kronzeugenaussagen. Erneut scheint die Justiz für politische Zwecke instrumentalisiert zu werden. Lulas Partei, die Partei der Arbeiter (Partido dos Trabalhadores – PT), sieht darin einen Anschlag auf die Demokratie und die Verfassung. Bereits im letzten Jahr wurde Dilma Rousseff durch einen parlamentarischen Putsch ihres Amtes enthoben. Nun entsteht der Eindruck, dass Lula, der die Umfragen zu den nächsten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2018 anführt, mit einem fadenscheinigen Urteil aus dem Verkehr gezogen werden soll. Mit der PT hoffen wir darauf, dass in den nächsten Instanzen die Gerechtigkeit zum Zuge kommt. Unsere Solidarität gehört der PT und Luiz Inácio Lula da Silva.“
Reserveoffizier und Kongreßpolitiker Jair Bolsonaro über die Militärdiktatur(1964-1985): „Es ist eine Lüge, daß das Militärregime eine Diktatur war. Zwischen 1964 und 1985 lebten wir in einer Zeit der Vollbeschäftigung, der Sicherheit, der Freiheit und des Respekts.“
Yoani Sanchez hat sich von diesen allseits bekannten Positionen Bolsonaros nicht distanziert, dazu auch nicht Position bezogen.
Brasiliens Militärdiktatur war bekanntlich nazistisch-antisemitisch orientiert.
Kurioserweise hatten die Medien der USA nicht die Freiheit, anläßlich des Sanchez-Besuchs über das aufsehenerregende Treffen der Kuba-Bloggerin mit Exponenten der Rechten und Rechtsextremen Brasiliens, darunter dem Diktatur-und Folter-Befürworter Jair Bolsonaro zu berichten. Das spricht Bände.
Bolsonaro steht derzeit in Brasiliens wegen seines umstrittenen Auftretens vor der Menschenrechtskommission des Abgeordnetenhauses stark in der öffentlichen Kritik. In Medienkommentaren heißt es:”Bolsonaro ist heute das bekannteste Gesicht der brasilianischen extremen Rechten. Er ist Verteidiger der Diktatur, er verteidigt die Folter.” Bolsonaro sei ein Samenkorn des Faschismus. Umso kurioser, daß auch über einen Monat nach dem Sanchez-Bolsonaro-Treffen selbst in deutschsprachigen Medien darüber Schweigen herrscht.
http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/22/kuba-blogger-yoani-sanchez-in-der-uno-in-new-york/
Yoani Sanchez in Brasilia: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/20/brasilien-kuba-bloggerin-wird-in-hauptstadt-brasilia-von-psdb-politikern-sowie-vom-fraktionsschef-der-rechtspartei-dem-empfangen-laut-landesmedien-dem-und-ihre-vorgangerpateien-sind-sammelbecken-vo/

Ausriß. Yoani Sanchez und Kongreßabgeordneter Jair Bolsonaro – Verteidiger des Militärregimes und der Folter, damals und heute, laut brasilianischer Menschenrechtsbewegung. Der Militärputsch von 1964, so Bolsonaro neben der Bloggerin, war eine Forderung des Volkes. Während der Militärdiktatur wurden sogar Kinder gefoltert.
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Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann empfing zwar Yoani Sanchez in Heidelberg, positionierte sich jedoch nicht zu deren Rechtsextremisten-Kontakten(z.B. Bolsonaro etc.), was Bände sprach:

Ausriß. Grüner Kretschmann ohne ein Wort über Sanchez-Kontakte zu Rechtsextremisten, Folter-und Diktaturbefürwortern wie Bolsonaro…


Bundesaußenminister Westerwelle/FDP auf Maidan-Platz in Kiew.
Westerwelle hatte sich bei seinem Dezemberbesuch in Kiew nicht von Nazis und Antisemiten unter den Demonstranten distanziert, abgegrenzt. Bei den Demonstranten, so Westerwelle im TV-Interview, handele es sich um “Menschen mit friedlicher Absicht”, “das ist eine friedliche Atmosphäre”.
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Das Treffen wurde in Brasiliens Bloggerszene u.a. mit Karikaturen kommentiert:

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tags: , , clemens schrage, goethe-institut, marcelo araujo, memorial da resistencia, sao paulo
„Hier gab es so ziemlich alles “ außer Freiheit.”
Interview mit Marcelo Araujo, dem Direktor der „Estaçáo Pinacoteca do Estado de Sáo Paulo” und Leiter des Museumsprojektes „Memorial da Resistencia Sáo Paulo”. http://www.goethe.de/ges/pok/dos/dos/mau/ges/de5462723.htm
“Wo sind unsere Toten?” ”There was Practically Everything here – Except Freedom.” http://www.goethe.de/ges/pok/dos/dos/mau/ges/it5462723.htm
http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
Früheres Folterzentrum Sao Paulos – heute “Memorial da Resistencia”.
In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet. In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben, weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer Kinder zu foltern.
Diktaturopfer – getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.
UNO-Ranking für menschliche Entwicklung: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/14/brasilien-unter-der-rousseff-regierung-land-fallt-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-vom-ohnehin-schlechten-84-platz-auf-den-85-platz-zuruck/
Sklavennachfahrin in Sao Paulo 2012.
Scheiterhaufen: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/
Leonardo Boff – Befreiungstheologie an der Macht?
„Stolz, ein Brasilianer zu sein“:
http://www.valor.com.br/financas/3057156/acoes-de-empresas-de-eike-batista-derretem-no-fim-do-pregao
Moody´s und Eike Batista: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/boomland-brasilien-ratingagentur-moody%C2%B4s-hat-die-drei-staatlichen-banken-bndes-bndespar-und-caixa-economica-federal-deutlich-herabgestuft/
Irakkrieg – teure Kriege auf Pump:


„Das mit meiner Kandidatur habt ihr von der Presse aufgebracht!“
Befreiungstheologen freuen sich über neuen Papst
„Aufatmen in der Kirche“
Peinliche Rolle des selbsternannten Wortführers Leonardo Boff