Der brasilianische Vorzeige-Konzern COSAN erlitt wegen der Kreditsperre sofort Verluste an der Börse. Arbeiter wie Sklaven zu behandeln, ist laut Angaben kirchlicher Menschenrechtsaktivisten auch unter der Lula-Regierung weithin üblich, wird indessen gewöhnlich offiziell abgestritten. Viele europäische Unternehmer sowie Spekulanten haben sich bisher mit hohen Summen sowie eigenen Projekten an Brasiliens „moderner“ Ethanol-und Zuckerindustrie beteiligt.
Für beträchtliche Teile der europäischen Weltsozialforum-Bewegung gilt die Lula-Regierung offenbar wegen der sehr speziellen Menschenrechtslage Brasiliens als „fortschrittlich“ – vom 24. bis 28. Januar wird daher in Porto Alegre wieder ein Weltsozialforum abgehalten. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/
Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hat indessen erneut die Politik der Lula-Regierung gelobt und sich für einen ständigen UNO-Sicherheitsratssitz Brasilias eingesetzt. Sarkozy sagte, er bewundere Lula und sei mit ihm befreundet.
Hintergrund 2008 – „Ethanol-Treibstoffproduktion aus Zuckerrohr zerstört Amazonien“: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/17/ethanol-treibstoffproduktion-aus-zuckerrohr-zerstort-amazonien-verletzt-menschenrechte-gravierend-neues-dossier-der-bischoflichen-bodenpastoralcpt-und-rede-social/
Warum die Lula-Regierung in Europa als „links“ und „fortschrittlich“ gilt – Wertewandel: „Lula behält die moderne Sklaverei“(taz)Â http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2010%2F01%2F13%2Fa0111&cHash=8a1c423291
Bye-bye-Brasil – Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew aus Sao Paulo zum Massenexodus: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/bye-bye-brasil-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-aus-sao-paulo-zum-massenexodus-von-brasilianern-in-die-erste-welt/
Lulas „erfolgreiche“ Arbeitsmarktpolitik: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/22/strasenkehrer-in-rio-de-janeiro-45-mit-doktorgrad-1026-universitatsabsolventen-unter-bewerbern-rund-200-euro-monatlich-hinweis-auf-arbeitslosigkeit-unter-lula/#more-3379

Nur weg aus dem Scheiterhaufenland, sagen nicht wenige Brasilianer: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/
Scheiterhaufen in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/
Whitaker beim Website-Interview in Sao Paulo, Stadtteil Pinheiros.
http://www.oekosmos.de/artikel/details/aussterbende-vielfalt-in-amazonien/
oekosmos – 12.03.2009
Aussterbende Vielfalt in Amazonien
Die voranschreitende Abholzung führte bereits zum Aussterben von 26 Tier- und Pflanzenarten im Amazonasgebiet. Weitere 644 Arten stehen nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) kurz vor dem Aussterben.
Brasiliens Widersprüche – Schönheitsdiktatur: http://www.bpb.de/themen/AG8OHL,0,Brasiliens_Widersprüche.html
„Wenn der Mann vermutet oder einfach nur träumt, daß seine Ehefrau Geschlechtsverkehr mit einem anderen Mann hatte, wird er sie verprügeln und kann dafür seine eigenen Freunde herbeirufen, damit diese ebenfalls auf sie einschlagen.“ Auch dies zählt zu den Praktiken der Yanomami, die Rubens Esposito in seinem Yanomami-Buch ausführlich beschreibt. Das Vorwort zum Buch stammt vom Indianerkenner Darcy Ribeiro, mit dem Leonardo Boff nach eigenen Angaben sehr gut befreundet war. Boff drückt jene Bewunderung für indianische Traditionen aus, die auch in Mitteleuropa häufig von Politikern, darunter zahlreichen als progressiv geltenden Frauen, sowie Drittwelt-und Menschenrechts-NGO geäußert wird.
Neues Gesetz über Indianerverbrechen: http://www.hart-brasilientexte.de/2015/10/09/brasilien-2015-spektakulaeres-politisch-unkorrektes-gesetz-gegen-indianer-verbrechen-von-abgeordnetenhaus-in-brasilia-erlassen-buerger-staatliche-institutionen-und-ngo-muessen-indio-verbrechen-anz/

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/
Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Ethnologie:
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/01/ludwig-maximilians-universitat-munchen-institut-fur-ethnologie-hauptseminar-indianische-realitaten-in-sudamerika-ethnographie-der-yanomami-kindstotung-frauenraub-auch-mit-massenvergewaltigunge/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/03/hakani-suruwaha-und-der-kindermord-in-brasilien/
Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:
Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.
Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”
“Der gefährlichste Feind eines Indianers ist ein anderer Indianer. In isoliert lebenden Stämmen…stirbt fast die Hälfte der Männer eines gewaltsamen Todes, überwiegend bei Stammesfehden.Die Folge davon ist, daß die Frauen der Gruppen in der Überzahl sind.”
Schamanen und ihre „Deutungen“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/schamanendeutung-bei-den-yanomami-auch-ausloser-fur-morderische-konflikte-laut-studie-munchner-biennale-2010/
In vielen deutschsprachigen Medien wird heute mit teils grotesken Methoden gezielt dafür gesorgt, daß Medienkonsumenten keine orientierenden Informationen über andere Kulturen und Länder erhalten, sind soziokulturelle Fakten weitgehend tabu.
Menschenrechtsbeauftrager Günter Nooke: „Die gesamte Indigenenproblematik ist eine Grauzone, wo man mit zweierlei Maß mißt.“ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/deutscher-menschenrechtsbeauftragter-gunter-nooke-zu-kindstotung-verletzung-von-frauen-und-kinderrechten-bei-brasilianischen-indianerstammen/
„As vezes ouve se ao longe o choro abafado da crianca, abandonada para morrer na mata. O choro só cessa quando a crianca desfalece, ou quando é devorada para algum animal. Ou quando algum parente, irritado com a insistencia daquele choro, resolve silencia-lo com uma flecha ou um porrete.“
(Laut Zitat hört man teils von weitem noch das Weinen des Kindes, das im Wald zum Sterben zurückgelassen wurde. “Das Weinen hört nur auf, wenn das Kind stirbt oder wenn es durch irgendein Tier aufgefressen wird. Oder wenn ein Verwandter, irritiert von diesem fortdauernden Weinen, beschließt, es mit einem Pfeil oder einem Knüppel zum Verstummen zu bringen.)
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/932552/
ARD-Weltspiegel zu Kindermord: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/
Münchner Biennale 2010, Goethe-Institut und Yanomami: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/
http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/cam/leh/deindex.htm
Sammlung von Theaterkritiken zur „Amazonasoper“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/
Paramilitärische Indianer-Milizen: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/15/paramilitarische-indianer-milizen-in-brasilien-bundespolizei-ermittelt-wegen-willkur-und-gewalt-in-amazonien/
Die Lula-Regierung hat kurz nach dem Weltsozialforum mehr Ackerbau und Viehzucht in Amazonien erlaubt, wodurch u.a. 700000 Hektar nicht mehr aufgeforstet werden müssen. Laut Greenpeace legitimiert die neue Maßnahme die weitere Zerstörung der Amazonasregion.
Joao Pedro Stedile, Führer der brasilianischen Landlosenbewegung MST, hat laut Presseberichten die Präsidenten von vier lateinamerikanischen Ländern als lahm und schlapp bezeichnet, weil sie mit nötigen gesellschaftlichen Veränderungen nicht vorankämen. Stedile wandte sich an Hugo Chavez aus Venezuela, Fernando Lugo aus Paraguay, Evo Morales aus Bolivien und Rafael Correa aus Ekuador. Thema der MST-Veranstaltung war die Integration Lateinamerikas und die Rolle der Sozialbewegungen.