
Über bezogene Positionen, Proteste der ver.di-Jugend gegen Folter, Todesschwadronen und Sklavenarbeit im heutigen Brasilien ist bisher nichts bekannt. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/30/keine-bestrafung-fur-diktatur-folterknechte-in-brasilien-oberstes-gericht-bestatigt-bisherige-volkerrechtswidrige-auslegung-des-amnestiegesetzes/
ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/19/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neues-stahlwerk-wird-immer-teurer-laut-handelsblatt-lokale-militardiktatur-im-umfeld-laut-grunen-politiker-alfredo-sirkis-todesschwadronen-folter-scheiterhauf/
Michael Moore über Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/michael-moore-uber-lula-im-nachrichtenmagazin-time-was-alles-fehlt/
Kardinal Scherer stellte klar, daß Sklavenarbeit sogar noch in Sao Paulo existiert – der reichsten lateinamerikanischen Großstadt mit rund 1000 deutschen Unternehmen. Kirchliche Menschenrechtsexperten betonten während des Gottesdienstes gegenüber dieser Website, daß die Sklavenarbeit im Lande derzeit sogar zunimmt und protestierten zudem gegen die Straffreiheit für Diktatur-Folterer. Da Brasilien die größte Demokratie Lateinamerikas ist, die Politik der Lula-Regierung gerade von europäischen Regierungen großes Lob erhält, ist damit klargestellt, daß in neoliberalen Zeiten die Existenz von Sklavenarbeit in einer bürgerlichen Demokratie keineswegs als Widerspruch angesehen wird. Gleiches gilt für die Fortexistenz der Folter und den Schutz von Folterern in einer Demokratie – siehe Amnesty International zur Entscheidung des Obersten Gerichts in Brasilia zum Amnestiegesetz.
Ausriß, Radio Vatikan . “Die Stimme des Papstes und der Weltkirche”. “Brasilien: Kirchliche Menschenrechtler enttäuscht über Merkel”. Plinio Sampaio, Günther Zgubic…

Kardinal Odilo Scherer während des Arbeiter-Gottesdienstes am 1. Mai 2010 in der überfüllten Kathedrale von Sao Paulo. Scherer verurteilte zudem die Niedrigstlohnpolitik in Brasilien sowie die weitverbreitete Prostitution, darunter die Kinderprostitution – und wandte sich dagegen, dies als Arbeit hinzustellen.
Deutschstämmiger Kardinal Odilo Scherer beim Protestgottesdienst in der Kathedrale von Sao Paulo. “Wir erleben ständig soziale Spannungen. Es ist nicht gerecht, daß einige alle Rechte genießen, privilegiert sind – und anderen die Rechte verweigert werden. Wir müssen ehrliche, würdige Leute wählen mit ernsthaften Projekten, damit die soziale Ungerechtigkeit überwunden wird. Brasilien ist so reich, daß alle gut leben könnten. Niemandem darf Leben verweigert werden – weder durch Hunger noch durch fehlende Sicherheit.” Im Hintergrund Menschenrechtspriester Julio Lancelotti.
Tags: Brasilien, Sao Paulo, Sklavennachfahrin
Michael Moore über Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/michael-moore-uber-lula-im-nachrichtenmagazin-time-was-alles-fehlt/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/lula-mit-huten-und-mutzen-fotoserie-anklicken/

Dilma Rousseff redet in Tempel der Assembleia de Deus.

Deutscher Wirtschaftsminister Rainer Brüderle(FDP) in Sao Paulo.

Harte Drogen und Kinder: Freier Crack-Konsum für Minderjährige unter Lula - freier, hochlukrativer Crack-Handel sogar tagsüber direkt in der City Sao Paulos – jeder sieht es, jeder weiß es…Kokain wird ebenfalls in der City offen per Zuruf verdealt, laut brasilianischen Augenzeugen. Häufig konsumieren gleich Hunderte von Minderjährigen vor allem Crack entlang von City-Straßen – seit Jahren ein übliches Bild in Lateinamerikas wirtschaftlich führender Millionenstadt Sao Paulo, gesäumt von über 2000 Slums.

Schlafendes Crack-Kind auf den Stufen der Kulturbehörde des Teilstaates Sao Paulo und des OSESP-Konzertsaals, in der City Sao Paulos. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/25/sao-paulo-ist-456-interessanten-megacity-rundblick-anklicken/

Ronaldo, nahe seiner Schlafmatratze unter freiem Himmel, in einem Betuchtenviertel Sao Paulos.
Im Teilstaat Sao Paulo werden regelmäßig Folterfälle bekannt – laut Menschenrechtsaktivisten werden die allermeisten von Staatsangestellten verübten Torturen indessen vertuscht. Als Urheber der jüngsten Welle von außergerichtlichen Exekutionen im Teilstaat Sao Paulo werden laut Medienberichten Todesschwadronen, bestehend aus Militärpolizisten, vermutet. Gouverneur José Serra, derzeit Präsidentschaftskandidat, hatte die Existenz solcher Todesschwadronen in seinem Amtsbereich bestätigt.
„Totgefoltert mit 15 wegen geklautem Motorrad“: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/22/totgefoltert-mit-15-wegen-geklautem-motorrad-folteroffizier-und-funf-beteiligte-militarpolizisten-lediglich-entlassen-unsagliche-folter-in-brasilien-gunter-nooke/
Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.
Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu.
Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)
Wem nützt die Banditendiktatur?
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
Goldman als Sao-Paulo-Gouverneur: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/obdachlosenmassaker-totfoltern-polizeiterror-unter-sao-paulos-gouverneur-alberto-goldman-nachfolger-von-prasidentschaftskandidat-jose-serra/

„Folter ohne Ende“. ”Die Praxis der Folter ist als Form institutioneller Gewalt im Alltag des Sicherheitsapparats weiter präsent und richtet sich besonders gegen die Armen. (Textzitat von 2009)
Michael Moore über Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/michael-moore-uber-lula-im-nachrichtenmagazin-time-was-alles-fehlt/ (more…)
Die UNO-Sonderberichterstatterin für Wohnungsfragen, Raquel Rolnik, sandte eine entsprechende kritische Note an die Lula-Regierung, erhielt indessen noch keine Antwort, hieß es.
Obdachloser alter Mann in der City Sao Paulos, mit Papperesten bekleidet.
Bundesaußenminister Steinmeier vor seiner Reise 2015 nach Brasilien:”Wir teilen ein Fundament gemeinsamer Werte und kultureller Verbundenheit.”