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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Morde an Kindern und Jugendlichen in Brasilien</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasilien: Morde an Kindern und Jugendlichen nahmen seit 1980 um über 346 Prozent zu, laut neuer Studie. &#8222;Mord-Epidemie &#8211; eine brasilianische Tragödie&#8220;. &#8222;Südamerikas Vorzeigestaat&#8220;. Der Spiegel, 2012. In Japan 2008 nur 11 Morde&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/18/brasilien-morde-an-kindern-und-jugendlichen-nahmen-seit-1980-um-uber-346-prozent-zu-laut-neuer-studie-mord-epidemie-eine-brasilianische-tragodie/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 13:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Morde an Kindern und Jugendlichen in Brasilien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Studie vom &#8222;Centro Brasileiro de Estudos Latino-americanos(FLACSO) bestätigt Altbekanntes. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/17/brasiliens-armeepolizei-unter-der-rousseff-regierung-schlage-zu-prugele-schlage-zu-bis-zum-tod-reis-den-kopf-ab-und-wirf-ihn-ins-meer-trainingsgesange-der-soldaten-in-rio-de-janeiro-laut-lan/ http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/16/rio20-thyssenkrupp-will-stahlwerk-am-zuckerhut-doch-verkaufen-einst-als-wichtigstes-projekt-deutsch-brasilianischer-wirtschaftszusammenarbeit-geruhmt-von-lula-mit-eingeweihtein-gutes-beispie/ Lynchjustiz in Rio de Janeiro &#8211; Ausriß &#8211; Nachrichtenmagazin “Isto é “. Das Opfer wird lebendig verbrannt. “Isto é interviewt die Lyncherin, die Holz aufschichtete und das Feuer entzündete, schürte.” Wie das Foto zeigt, sind brasilianischen Kindern und Jugendlichen derartige Situationen geläufig [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die neue Studie vom &#8222;Centro Brasileiro de Estudos Latino-americanos(FLACSO) bestätigt Altbekanntes.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/17/brasiliens-armeepolizei-unter-der-rousseff-regierung-schlage-zu-prugele-schlage-zu-bis-zum-tod-reis-den-kopf-ab-und-wirf-ihn-ins-meer-trainingsgesange-der-soldaten-in-rio-de-janeiro-laut-lan/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/17/brasiliens-armeepolizei-unter-der-rousseff-regierung-schlage-zu-prugele-schlage-zu-bis-zum-tod-reis-den-kopf-ab-und-wirf-ihn-ins-meer-trainingsgesange-der-soldaten-in-rio-de-janeiro-laut-lan/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/16/rio20-thyssenkrupp-will-stahlwerk-am-zuckerhut-doch-verkaufen-einst-als-wichtigstes-projekt-deutsch-brasilianischer-wirtschaftszusammenarbeit-geruhmt-von-lula-mit-eingeweihtein-gutes-beispie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/16/rio20-thyssenkrupp-will-stahlwerk-am-zuckerhut-doch-verkaufen-einst-als-wichtigstes-projekt-deutsch-brasilianischer-wirtschaftszusammenarbeit-geruhmt-von-lula-mit-eingeweihtein-gutes-beispie/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/lynchjustizistoe.JPG" alt="lynchjustizistoe.JPG" /></p>
<p><strong>Lynchjustiz in Rio de Janeiro &#8211; Ausriß &#8211; Nachrichtenmagazin “Isto é “.</strong><strong> Das Opfer wird lebendig verbrannt. “Isto é interviewt die Lyncherin, die Holz aufschichtete und das Feuer entzündete, schürte</strong>.” <strong>Wie das Foto zeigt, sind brasilianischen Kindern und Jugendlichen derartige Situationen geläufig &#8211; die Fotos davon ohnehin.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/chacinabarramansa12.jpg" alt="chacinabarramansa12.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Juli 2012. “Drei junge Männer wurden mit Schüssen in den Kopf und in den Rücken exekutiert…Sie mußten sich hinknien…”  </strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1806700/"><strong> http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1806700/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilianische Autoritäten lassen regelmäßig Beteuerungen  über  eine Besserung der Gewalt-Situation in auflagenstarke europäische  Medien  durchschalten.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/</strong></a></p>
<h2>Rio+20, Brasilien:”Wir sind das Land, wo man  am meisten in der Welt mordet.” Größte nationale Qualitätszeitung “Folha  de Sao Paulo” 2012. ”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert.  Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12892" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-situation-2012/" rel="tag">Brasiliens soziokulturelle Situation 2012</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lob-fur-brasiliens-lebensstil/" rel="tag">Lob für Brasiliens Lebensstil</a></p>
<p><strong>Wie es in der Zeitung weiter heißt, “ertrinkt  Lateinamerika in einem Blutbad. Es ist die gewalttätigste Region der  Welt, viel mehr als Afrika.” Die Mordrate sei höher als etwa in  Afghanistan.</strong></p>
<p><strong>“Das Bildungswesen in unserem Land ist ein Desaster.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/</strong></a></p>
<p><span id="more-13217"></span></p>
<p><strong>Tagtäglich geschehen in Brasilien Attentate auf Polizisten &#8211;  der 67-jährige Osaide Holanda in Rio de Janeiro verlor alle drei Söhne,  die sich für den Polizeiberuf entschieden hatten. Der  dritte wurde 2012  in Rios Favela Rocinha erschossen.  </strong></p>
<p><strong>Unterdessen nimmt die öffentliche Sicherheit auch in dem  bisher als sicherer als Rio geltenden Sao Paulo ab, wird selbst in  Mittelschichtsvierteln die Verhaltensweise der sogenannten “informellen  Ausgangssperre” üblich, vermeiden immer mehr Stadtbewohner, ab 10 Uhr  abends noch auf die Straße zu gehen, weil sich bewaffnete Überfälle  häufen, die Täter sich zunehmend unberechenbarer verhalten. Von hinten  angesprungen und nahezu erdrosselt zu werden, gehört zu den zunehmend  häufigeren Attacke-Techniken von Kriminellen. Dem Vernehmen nach weiß  die Polizei, an welchen Stellen der Stadt die Kriminellen dann das  erbeutete Gut sofort verkaufen. Beim Gang durch Sao Paulo fallen immer  wieder leere Rucksäcke, leere Taschen auf &#8211; weggeworfen auf die  Bürgersteige von Kriminellen gleich nach dem Überfall. </strong></p>
<p>“Geld oder Gewehre”:  <a href="http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml"><font color="#bb0000">http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/108?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml</font></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/menschenrechtstribunal-und-die-grunen-trotz-der-fortschrittlichen-regierungspolitik-steht-brasilien-weltweit-an-vorderster-stelle-bei-morden-an-homosexuellen-und-transgendern/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/menschenrechtstribunal-und-die-grunen-trotz-der-fortschrittlichen-regierungspolitik-steht-brasilien-weltweit-an-vorderster-stelle-bei-morden-an-homosexuellen-und-transgendern/</strong></a></p>
<p><strong>Jeder 4. Tourist der Megacity Sao Paulo nennt sie gemäß einer neuen Umfrage “unsicher und dreckig”. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/folter-in-brasilien-offizielle-note-von-brasilianischen-menschenrechtsorganisationen-zu-folter-auserungen-von-staatschefin-dilma-rousseff-in-der-harvard-universitat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/folter-in-brasilien-offizielle-note-von-brasilianischen-menschenrechtsorganisationen-zu-folter-auserungen-von-staatschefin-dilma-rousseff-in-der-harvard-universitat/</strong></a></p>
<p><strong>Wie analysiert Pritzker-Preisträger Paulo Mendes da Rocha in  Sao Paulo die Stimmungslage im heutigen Brasilien? „Wir verwandeln uns  in eine Gesellschaft, die monstruös zynisch sowie niedrig, gemein ist,  die konformistisch das Desaster der Obdachlosen akzeptiert. Wir haben  eine Gesellschaft, die so kolonialistisch wird, wie der originale  Kolonialist. Sie ist ausbeuterisch, ohne jegliches Gefühl des Mitleids  und der Solidarität mit dem anderen.”</strong></p>
<p><strong>Propaganda und Auslandspropaganda heute:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<h2>Wachmann auf Messe in Sao Paulo. Gesichter Brasiliens. Deutsches  Auswärtiges Amt über Bürgerrechtslage im Tropenland. “Von  Favela-Besuchen wird dringend abgeraten.” Favelas sind vielerorts  größter Teil des Stadtgebiets…”Wir sind das Land, wo man am meisten in  der Welt mordet.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12883" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-mordrate/" rel="tag">Brasiliens Mordrate</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wachmann-brasilien/" rel="tag">Wachmann Brasilien</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmanninter12.JPG" alt="wachmanninter12.JPG" /></p>
<p><strong>Wachstumsbranche Crack:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/04/brasiliens-stark-geforderte-wachstumsbranche-crackdie-kehrseite-des-wohlstands-der-spiegel/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/04/brasiliens-stark-geforderte-wachstumsbranche-crackdie-kehrseite-des-wohlstands-der-spiegel/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/12/gewalt-und-psyche-in-brasilien-uber-650000-bewohner-sao-paulos-mental-gestort/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilianische Autoritäten lassen regelmäßig Beteuerungen  über eine Besserung der Gewalt-Situation in auflagenstarke europäische  Medien durchschalten.</strong></p>
<p><strong>Die Event-Farce Rio+20: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/</strong></a></p>
<p><strong>Laut der größten brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de  Sao Paulo” “ertrinkt Lateinamerika in einem Blutbad. Es ist die  gewalttätigste Region der Welt, viel mehr als Afrika.” Zu Brasilien  heißt es im April 2012:”Wir sind das Land, wo man am meisten in der Welt  mordet.” Die Rate sei höher als etwa in Afghanistan. </strong></p>
<h2>Brasilien &#8211; weiter Land mit weltweit höchster Mord-Zahl, stellen  Landesmedien zum Jahresende 2011 heraus. Regierungsprojekt für  Mord-Reduzierung gestoppt, hieß es. Lynchen offenbar häufiger. Folter,  Regierungskorruption und Mensalao. “Rasche Zunahme der Slum-Bewohner”.  Aufwendige Image-Produktion und unbequeme Realität.  Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis 2014. “Gemeinsame Werte.”  ThyssenKrupp, Atomkraftausbau. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11961" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/09/das-menschenrecht-auf-personliche-sicherheit-unter-lula-die-deutsche-botschaft-in-brasilia-informiert/</strong></a></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmanninter2.JPG" alt="wachmanninter2.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/12/brasilianische-menschenrechtsorganisationen-fordern-von-staatschefin-rousseff-definitive-erklarung-das-sie-folter-nicht-tolerieren-und-mit-allen-kraften-bekampfen-werde/</strong></a></p>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/morde-in-brasilien/" rel="tag">Morde in Brasilien</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong> http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><strong>In der INSI-Rangliste der für Journalisten gefährlichsten Länder der Welt steht Brasilien 2012 auf Platz 8.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wachmannsp3.JPG" alt="wachmannsp3.JPG" /></p>
<p><a href="http://oglobo.globo.com/pais/governo-engaveta-projeto-de-reducao-de-assassinatos-3536649"><strong>http://oglobo.globo.com/pais/governo-engaveta-projeto-de-reducao-de-assassinatos-3536649</strong></a></p>
<p><strong>“Governo suspende plano para reduzir homicidios.”(O Globo)</strong></p>
<p><strong>“O governo suspendeu, por tempo indeterminado, a elaboração  de um plano de articulação nacional para a redução de homicídios, um dos  pilares da política de segurança pública anunciada pelo ministro da  Justiça, José Eduardo Cardozo, no início do ano. A decisão surpreendeu e  irritou integrantes do Conselho Nacional de Segurança Pública (Conasp),  que acompanham a escalada da violência no país.”( O Globo)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>Auswärtiges Amt(2012):</strong></p>
<p><strong>“Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider  nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife,  Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten  auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch  Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht,  auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders  betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird  dringend abgeraten. Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen  kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei,  fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.</strong></p>
<p><strong>Eine Häufung ist vor allem in weniger belebten Straßen der  Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafen zu  verzeichnen. Taxis sollten nach Möglichkeit nur per Bestellservice in  Anspruch genommen werden. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon  im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden. Bei der Reise sollten  Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Am Zielort ist es  empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu  lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit  sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer Reisetasche,  verstaut werden.</strong></p>
<p><strong>Auf auffällige Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck)  sollte beim Straßenbummel verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein  Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden  Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung  auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen  Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe  mitzuführen.</strong></p>
<p><strong>Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub,  Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die  Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden  Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen  Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von  Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird  ausdrücklich abgeraten. </strong></p>
<p><strong><em>Hinweise für Rio de Janeiro</em></strong></p>
<p><strong>Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am  Samstag und Sonntag unbelebt und nicht sicher. Erst kürzlich wurde eine  Deutsche hier ausgeraubt und dabei schwer verletzt. Menschenleere  Straßen der Innenstadt sollten daher nach Möglichkeit am Wochenende  gemieden werden.</strong></p>
<p><strong>Auch an den Strandpromenaden, insbesondere der Copacabana  ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle auf Deutsche. Hier  ist, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, Achtsamkeit geboten.</strong></p>
<p><strong>Reisende nach Rio de Janeiro werden zudem ausdrücklich davor  gewarnt, Geld an einem der Bankautomaten am Internationalen Flughafen  Galeão/Tom Jobim abzuheben. Von dort wurde unlängst eine Vielzahl von  Kartenmissbräuchen gemeldet. Stattdessen sollte auf Geldautomaten in  einem der Shopping-Center zurückgegriffen werden.”</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><strong>Beinahe täglich weisen die Landesmedien nach, daß die  offiziellen Mordzahlen zu niedrig angesetzt, nicht korrekt sind. Wer  heute mit offenen Augen durch Brasilien reist, bemerkt beinahe überall  die Anzeichen der Gewaltkultur. Bedenklich, wenn selbst in den  ermüdenden Bahia-Staus Autofahrer ganz offen vorm Wiedereinsteigen in  den Wagen die Revolver im Hosenbund wieder in die beste, griffbereite  Position rücken, um für mögliche bewaffnete Attacken von Autoräubern  gerüstet zu sein.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/13/brasiliens-mordrate-uber-35000-erschossen-2010-laut-vorlaufigen-offiziellen-angaben/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/13/brasiliens-mordrate-uber-35000-erschossen-2010-laut-vorlaufigen-offiziellen-angaben/</strong></a></p>
<p><strong>Von Slumperipherien wie in Fortaleza wird zum Jahresende  bekannt, daß dort Lynchen auffällig häufiger wird. Schon der Verdacht,  ein Fahrrad gestohlen zu haben, reiche aus, um von einer Gruppe oder  Menschenmenge totgeschlagen zu werden, betonten Slumbewohner gegenüber  dieser Website. Im Action-TV von Fortaleza, so Stadtbewohner, werden  Lynchaktionen inzwischen sogar live übertragen, begeistern sich  Zuschauer an Sadismus und Brutalität der Mordpraxis. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<p><strong>“Der Linksruck in Lateinamerika in den vergangenen Jahren weckt Hoffnungen.” Rosa-Luxemburg-Stiftung </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/lynchjustizistoe.JPG" alt="lynchjustizistoe.JPG" /></p>
<p><strong>Lynchjustiz in Rio de Janeiro &#8211; Ausriß &#8211; Nachrichtenmagazin “Isto é “.</strong><strong> Das Opfer wird lebendig verbrannt. “Isto é interviewt die Lyncherin, die Holz aufschichtete und das Feuer entzündete, schürte</strong>.” <strong>Wie das Foto zeigt, sind brasilianischen Kindern und Jugendlichen derartige Situationen geläufig &#8211; die Fotos davon ohnehin.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/</strong></a></p>
<h2>Bye-bye Brasil: Ausländer verlassen zunehmend Sao Paulo und Rio de  Janeiro, laut offizieller Statistik. Auswanderungsland Brasilien. Rios  Imagekampagnen. Rapper Criolo: ” A situacao do Brasil nao melhorou.” <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11888" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Thema Korruption:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-gigantischer-mensalao-korruptionsskandal-aus-der-lula-ara-prozes-gegen-36-angeklagte-voraussichtlich-ab-april-2012/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/29/brasiliens-gigantischer-mensalao-korruptionsskandal-aus-der-lula-ara-prozes-gegen-36-angeklagte-voraussichtlich-ab-april-2012/</strong></a></p>
<p><strong>Folter:</strong> <strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</a></strong></p>
<p><strong>Wie es hieß, ging in Sao Paulo seit 1991 die Zahl der  Ausländer von 337400 auf 206600 zurück(minus 63,3 Prozent), in Rio de  Janeiro lag der Rückgang sogar bei 79,50 Prozent. Laut Regierungs-und  Mainstream-Propaganda handelt es sich indessen gerade bei Rio de Janeiro  um eine wunderbare, gerade für Ausländer hochattraktive Stadt.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/29575-pas-deutsche-leben-in-brasilien-89000-brasilianer-laut-schatzungen-des-brasilianischen-ausenministeriums-in-deutschland-melden-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/29575-pas-deutsche-leben-in-brasilien-89000-brasilianer-laut-schatzungen-des-brasilianischen-ausenministeriums-in-deutschland-melden-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Auf ganz Brasilien berechnet, lag der Rückgang insgesamt bei 40 Prozent.</strong></p>
<p><strong>Rio-Imagekampagnen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-imagekampagnenfavela-mangueira-ist-viel-besser-als-new-york-rios-burgermeister-eduardo-paes-in-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/brasiliens-imagekampagnenfavela-mangueira-ist-viel-besser-als-new-york-rios-burgermeister-eduardo-paes-in-landesmedien/</strong></a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/04/rio-de-janeiro-glucklichste-stadt-der-welt-laut-forbes-weltumfrage-setzt-sidney-auf-2-platz-gefolgt-von-barcelona-und-amsterdam/" rel="bookmark">Rio  de Janeiro glücklichste Stadt der Welt &#8211; laut “Forbes”. Weltumfrage  setzt Sydney auf 2. Platz, gefolgt von Barcelona und Amsterdam. “The  Worlds´s Happiest Cities”.</a></h2>
<p><strong>“Brasilien wird mit gutem Humor,  gutem Leben sowie mit  Karneval  assoziiert”, schreibt Forbes. Der Karneval sei dabei sehr  wichtig &#8211; es sei jenes klassische Bild,  das die Leute von Rio hätten,  ein Image der Glückseligkeit, heißt es weiter. Rio sei ein Ort, wo  jedermann gerne hinmöchte. Rios Bürgermeister Eduardo Paes sagte  dazu:”Die Welt entdeckt, was wir längst wissen: Rio ist der beste Platz  zum Leben und Arbeiten.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/rio-de-janeiros-burgermeister-beklagt-das-bewohner-die-stadt-zu-sehr-verdrecken-porcas-porcaria-sujeira/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/rio-de-janeiros-burgermeister-beklagt-das-bewohner-die-stadt-zu-sehr-verdrecken-porcas-porcaria-sujeira/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/24/schweine-rio-de-janeiros-burgermeister-eduardo-paes-uber-die-strand-verdrecker-stadt-mentalitat-paes-reclama-que-morador-do-rio-suja-demais-a-cidadeo-globo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/24/schweine-rio-de-janeiros-burgermeister-eduardo-paes-uber-die-strand-verdrecker-stadt-mentalitat-paes-reclama-que-morador-do-rio-suja-demais-a-cidadeo-globo/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/04/rio-las-dich-umarmen-gilberto-gil/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/04/rio-las-dich-umarmen-gilberto-gil/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/24/brasilien-wurde-unter-lula-rousseff-zum-auswanderungsland-bye-bye-brasil-sergio-costa-soziologie-professor-an-der-fu-berlin-bestatigt-die-entwicklung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/05/thyssenkrupp-in-rio-de-janeirokarriere-killer-milliardengrab-handelsblatt/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens Mordrate: Über 35000 erschossen 2010 laut vorläufigen  offiziellen Angaben. 814 Morde 2010 in Deutschland, laut  Bundeskriminalamt. Todesschwadronen, Folter, deutscher Gefangenenpastor  Wolfgang Lauer. ThyssenKrupp in Rio de Janeiro. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11861" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong> Kardinal Raymundo Damasceno Assis, Präsident der  brasilianischen Bischofskonferenz CNBB, zitierte zu Weihnachten 2011  offizielle Angaben, denen zufolge die die Gesamtzahl der Morde 2010 bei  fast 50000 gelegen habe. Assis wies auf die vielfältigen Ursachen und  kritisierte entsprechende Versäumnisse der Regierungspolitik:”Pazé dom e  obra a ser construida.”</strong></p>
<p><strong>Laut Landesmedien hat die Gewaltzunahme in Brasilien in den  letzten 30 Jahren zu rund 1,1 Millionen  Toten geführt.  Dies sei weit  mehr als im 53 Jahre währenden Streit zwischen Israel und den  Palästinensern, mit rund 125000 getöteten Zivilisten &#8211;  im  24 Jahre  währenden Guatemala-Bürgerkrieg mit etwa 400000 Toten &#8211; in neun Jahren  Irakkrieg mit etwa 110000 Toten. in 67 brasilianischen Städten liege die  Mordrate über Irakkrieg-Niveau, hieß es.  </strong></p>
<p><strong>Gemäß den brasilianischen Expertenanalysen dürfte die  “Barbarei” weiter zunehmen, falls die Regierung nicht effizient  eingreife. Das Land erleide zumindest seit dem Beginn der 80er Jahre  eine ernste Krise der öffentlichen Sicherheit. </strong></p>
<p><strong>Angesichts der Gewaltresultate erhält die brasilianische  Regierung aus Europa sehr viel Lob für ihren Kurs. Brasiliens  Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro schrieb 2011 in Bezug auf die  Gewaltsituation in einer seiner Pressekolumnen, daß er über  Verbrechens-Auswüchse, aber auch absurde Fälle von Straflosigkeit seinen  ausländischen Freunden nichts erzähle, weil sie derartiges nicht  glaubten.  </strong></p>
<p><strong>Der von Deutschstämmigen geprägte südbrasilianische Teilstaat  Santa Catarina hat gemäß den Medienangaben die geringste Mordrate im  Land</strong>. <strong>DieStadt Simoes Filho in dem von einem Gouverneur  aus Lulas Arbeiterpartei regierten Teilstaat Bahia hat Brasiliens  höchste Mordrate.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/92-prozent-der-morde-in-rio-de-janeiro-bleiben-straffrei-laut-neuer-studie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/92-prozent-der-morde-in-rio-de-janeiro-bleiben-straffrei-laut-neuer-studie/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilien hat rund 190 Millionen Bewohner.  </strong><strong>Im Jahr 2010 gab es in Deutschland, mit rund 82 Millionen Bewohnern,  814 Mordopfer, laut Bundeskriminalamt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/</strong></a></p>
<p><strong>In Brasilien wird ein beträchtlicher Teil der Morde mit Messern verübt &#8211; a</strong><strong>ngesichts der Gewaltsituation ist das Medieninteresse entsprechend groß &#8211; Fotoserie:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><strong>2010 war das Jahr des Präsidentschaftswahlkampfes von Dilma  Rousseff &#8211; die Gewaltproblematik spielte indessen nur eine sehr  untergeordnete Rolle &#8211; wie in vorangegangenen Wahlkämpfen.</strong></p>
<p><strong>Folter:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-ungesuhntes-carandiru-massaker-von-1992-angeklagter-polizeioffizier-wird-chef-der-gefurchteten-polizei-sondereinheit-rota/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/23/brasiliens-ungesuhntes-carandiru-massaker-von-1992-angeklagter-polizeioffizier-wird-chef-der-gefurchteten-polizei-sondereinheit-rota/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></p>
<p>Zeitungsausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/</strong></a></p>
<p><strong>Angesichts dieser Situation ist das Lob aus neoliberalen Staaten wie Deutschland entsprechend stark.</strong></p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es  selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in  Kommerz-Reiseführern fehlt…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</strong></a></p>
<p><strong>ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/12/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-rede-von-ekkehard-schulz-inzwischen-auch-aus-dem-aufsichtsrat-befordert-bei-der-einweihung-des-stahlwerks-im-mangrovensumpf/</strong></a></p>
<p><strong>Gefangenenseelsorge, Pastor Wolfgang Lauer:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasilien-drei-finnen-zwei-frauen-ein-mann-im-nordostteilstaat-paraiba-erschossen/#more-11743"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/04/brasilien-drei-finnen-zwei-frauen-ein-mann-im-nordostteilstaat-paraiba-erschossen/#more-11743</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</strong></a></p>
<h2>Jesus Christus in Mariana, Minas Gerais(Brasilien). <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9507" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus3.JPG" alt="marianachristus3.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/osterprozession-2011-in-ouro-preto-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/26/osterprozession-2011-in-ouro-preto-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus5.JPG" alt="marianachristus5.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/31/ostern-christus-in-mariana-ouro-preto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/31/ostern-christus-in-mariana-ouro-preto/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/marianachristus7.JPG" alt="marianachristus7.JPG" /></p>
<p><strong>Bischof Cristiano Krapf, Jequie, Bahia:</strong></p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=587" title="Permanent Link to Dia da Cidade">Dia da Cidade</a></p>
<p>outubro 26th, 2011</p>
<p>Mais Perguntas e Palpites do MC que vive no presente e pensa no futuro</p>
<p>Economia e política, dinheiro e juros, para muitos nada têm a ver com  religião. Para o MC, tais assuntos não são coisas alheias à fé, nem  fora dos mandamentos de Deus.</p>
<p>No livro do êxodo temos uma proibição que parece sem sentido para o  mundo atual dominado pelo dinheiro do capitalismo.  Até na China.</p>
<p>O texto fala da proibição de juros como ensinamento de Deus. Se  emprestares dinheiro a alguém do meu povo que precisa, não sejas  usurário que cobra juros. Ezequiel diz coisa parecida: O homem justo não  empresta com usura, não cobra juros.</p>
<p>Alguém dirá que tais textos são coisa do Antigo Testamento,  proibições que foram abolidas pelo Evangelho de Jesus que nem tomava  posição na querela sobre os impostos que o povo judeu devia pagar ao  império de Roma.</p>
<p>No entanto, a Igreja também proibia juros durante 15 séculos, e os  primeiros protestantes também, por mais tempo nas igrejas reformadas de  Calvino. Com isso, o negócio dos juros e dos bancos ficou para judeus,  que só não cobravam juros dos seus irmãos. Ficavam ricos e despertavam a  inveja dos outros, até o extremo do nazismo que perseguia os judeus  para ficar com o dinheiro deles.</p>
<p>Jesus deixou claro outro princípio: Não podeis servir a dois  senhores, a Deus e ao dinheiro. É preciso escolher, colocar o Senhor em  primeiro lugar, e amar aos outros mais que ao dinheiro. Acontece que o  mundo mudou, e o capitalismo chegou.</p>
<p>O dinheiro vai ocupando cada vez mais o centro dos interesses da  sociedade e das pessoas, da política e até da religião, se não tivermos  cuidado.</p>
<p>Do capitalismo temos o pior no Brasil: Dinheiro dá poder. O poder dá  dinheiro.  O dinheiro produz dinheiro para quem tem dinheiro, por meio  dos juros mais altos do mundo, em vez de produzir serviços melhores para  todos e criar mais empregos por meio de investimentos produtivos.</p>
<p>Juros exagerados paralisam o desenvolvimento do país e fazem crescer a  dívida pública interna. Até Governos “da esquerda” continuam colocando  em primeiro lugar os interesses do capital financeiro.</p>
<p>A combinação dos maiores juros do mundo com a valorização do Real fez  do Brasil o lugar mais atraente para o capital financeiro mundial. Em  poucos anos, investidores estrangeiros tiveram lucros acima de cem por  cento para seus dólares. Adivinhe quem os pagou. Alguém sabe qual é o  tamanho do pedaço do Brasil alienado aos estrangeiros no tempo do Real?  (terras, escolas, hotéis, empresas, bancos, ações)</p>
<p>Teorias econômicas seguem os ventos dos acontecimentos que pretendem  explicar. A mais complicada dessas teorias apareceu agora, com o nome de  SAMBA. Ganhou até um prêmio Nobel. Parece mesmo um samba de doido,  feita para não ser entendida por ninguém que não seja do ramo. Muitos  economistas, porém, continuam adeptos de teorias variadas. Por isso, o  MC prefere fazer a sua também.</p>
<p>A realidade não é tão complicada como eles dizem. Não é tão difícil  entender que juros favorecem a quem os recebe, e prejudicam a quem deve  pagar. Quanto aos juros sobre a dívida pública interna, quem paga é o  Governo que deixa de investir em infraestrutura e serviços públicos, e  transfere aos ricos vinte bilhões por mês. Pelo programa Bolsa Família  transfere aos pobres vinte bilhões por ano.</p>
<p>Os donos do capital recebem muito mais ainda em juros sobre compras  fiadas e empréstimos, coisas que a propaganda do dinheiro recomenda ao  povo fazer.</p>
<p>Para o MC, observador atento da economia brasileira, já ultrapassada  até pela China “comunista”, o Banco Central deve dar continuidade à  redução dos juros iniciada em Agosto. Espera que não se deixe intimidar  por argumentos contrários fabricados por economistas a serviço do  capital financeiro com o pretexto de combater a inflação. Numa  democracia, o comando da política econômica deve ser do Governo, e não  de economistas de bancos que são parte interessada nos juros.</p>
<p>A necessidade de controlar a inflação serve de pretexto para manter  os juros nas alturas. Se a inflação é causada pelo desequilíbrio entre  procura e oferta, existem dois caminhos para segurar a inflação: o  caminho do freio que passa pela diminuição do consumo, e o caminho do  desenvolvimento que passa pelo aumento da produção.</p>
<p>O freio é mais eficiente no começo, mas atrapalha o crescimento e faz  a inflação voltar depois com força maior. O caminho de aceleração do  crescimento é menos eficiente num primeiro momento, mas conduz a um  desenvolvimento maior, com a inflação recuando depois.</p>
<p>Oferecendo dinheiro e outros favores, o Governo contribui para  melhorar um pouco a situação dos mais pobres.       De quebra, ganha  milhões de votos e faz a inflação subir, fazendo aumentar o consumo sem  aumentar a produção.   Dar dinheiro a quem não trabalha é tirar dinheiro  de quem trabalha. È urgente passar a substituir medidas paternalistas  de esmolas por medidas que criem empregos produtivos e ofereçam aos  pobres a possibilidade de melhorar de vida com seu próprio esforço.</p>
<p>Nossos economistas apresentam a inflação como bicho papão que procura  devorar os recursos dos pobres. Na realidade, o prejuízo maior da  desvalorização do dinheiro é dos donos do dinheiro. Para garantir seus  lucros procuram manter os juros sempre distantes da inflação. Até agora  conseguiram juros reais acima de 6% ao mês, ainda os maiores do mundo.</p>
<p>Os donos do dinheiro tiveram prejuízo com a desvalorização do real.  Por isso querem segurar o valor ainda irreal do Real com o velho  pretexto de segurar a inflação, mesmo sabendo que a desvalorização do  Real fortalece a economia brasileira. O dólar mais caro faz subir alguns  preços, especialmente de produtos importados e viagens ao exterior, mas  é muito melhor que medidas protecionistas contra importações.</p>
<p>Para o MC, a inflação não é o pior inimigo da economia do povo. O  primeiro passo elementar para penetrar nos segredos da ciência econômica  é entender que o dinheiro é mercadoria sujeita às mesmas leis de  mercado de outras mercadorias.</p>
<p>A depender do ponto de vista, a inflação pode ser vista como  diminuição do valor do Real em relação às outras mercadorias e outras  moedas, ou como valorização das outras mercadorias em relação ao Real.  Toda inflação tem aspectos positivos.</p>
<p>Num primeiro momento, o aumento de preço de qualquer produto faz  subir a inflação geral. Mas o aumento de preços de certas coisas é bom  para o país. Um dólar mais caro “prejudica” apenas os mais ricos e os  faz exportar menos dinheiro com importações de artigos de luxo e viagens  ao exterior.</p>
<p>O preço maior de alguns produtos exportados (minérios, óleo de soja,  açúcar, café, etc.) não pesa muito no bolso do povo e é importante para a  economia do país. Preços altos de outros produtos pesam mais, mas podem  tornar-se muito importantes para a preservação da natureza e dos  recursos naturais: Combustíveis e carros, energia elétrica e artigos  desnecessários para uma vida digna. Mesmo sem levar em conta que os  recursos naturais estão a caminho do esgotamento, tente imaginar como  será a vida nas cidades, se a produção de carros crescer por muito  tempo no mesmo ritmo que cresce agora.</p>
<p>A China sozinha, se continuasse a crescer no ritmo atual nas próximas  décadas, iria consumir mais recursos naturais que a humanidade inteira  hoje. Não será possível. Os outros querem crescer também, no mesmo  planeta.</p>
<p>No século passado, a esquerda insistia na necessidade de repartir o  bolo, e a direita dizia que o bolo precisava primeiro crescer. Então  ainda se podia dizer que a gastança dos ricos favorecia os pobres com  mais empregos. Agora, todos precisam perceber que o crescimento tem  limites. Mais, todos precisam aprender a viver de acordo com essa  realidade. Num planeta de recursos limitados, o padrão de vida dos mais  pobres só pode melhorar na medida da diminuição do luxo dos mais ricos.</p>
<p>Está chegando a hora de levar a sério os problema do aquecimento  global e dos limites dos recursos naturais, com a necessidade de todos  adotarem um estilo de vida mais modesto. O preço maior de coisas  desnecessárias pode conseguir mudanças de atitude que bons conselhos não  conseguem. Alternativas possíveis: Uma terceira e  última guerra  mundial, ou desastres naturais de proporções globais.</p>
<p>A meta de um crescimento sem limites já não é questionado apenas por  economistas preocupados com a inflação.        A nova meta è um  crescimento sustentável.</p>
<p>O MC dá palpites como cidadão atento aos acontecimentos e aos  argumentos. Está preocupado com a situação no Brasil e no mundo, na  política e na Igreja.</p>
<p>Os problemas não se resolvem com gritarias contra capitalismos e  contra neoliberalismos, contra agronegócios e contra projetos do  Governo. Para onde vai levar certa radicalização no campo apoiada por  setores da Igreja, coisa parecida com o tempo das ligas camponesas antes  da revolução dos militares?</p>
<p>Revoluções derrubam governos e aceleram mudanças, mas às vezes para  pior. Atrasam a construção democrática de um país melhor num mundo  melhor. Só com cidadãos melhores teremos melhoras maiores.</p>
<p>Na Igreja, muitos clamam por mais democracia. Na realidade, as  democracias, inspiradas em idéias de filósofos gregos, surgiram por  influência do cristianismo, nos países com maioria de cristãos, a partir  dos ideais do evangelho de fraternidade.</p>
<p>Mesmo assim, a Igreja não pode ser uma democracia onde tudo é  resolvido pelo voto da maioria. Dioceses e paróquias também não podem  ser inteiramente democráticas. A igreja tem muita coisa boa a conservar e  precisa continuar para sempre a missão que recebeu de Jesus.</p>
<p>No município estamos caminhando para dias agitados de um ano de  eleições. Vereadores e candidatos querem aumentar as possibilidades de  serem eleitos com o aumento do número de vereadores. Para o MC, que não  quer ser cabo eleitoral de ninguém, o importante não é a quantidade, mas  a qualidade: Que todos que forem eleitos se ponham a serviço da  construção de uma comunidade melhor para todos.</p>
<p>A política é a nobre arte de cuidar do bem comum, de colocar os  interesses da comunidade acima de vantagens pessoais. O mandamento do  amor ao próximo serve para todos, crentes e descrentes. O outro  mandamento-chave,   de amar a Deus acima de tudo, talvez não diga nada  para ateus. Mesmo assim, será que existe alguém que não consegue ver que  o mundo seria bem melhor se todos procurassem seguir os ensinamentos de  Jesus?</p>
<p>Por que será que candidatos católicos atuantes não têm apoio político  maior dos companheiros na caminhada da fé que os conhecem? Será que é  por isso mesmo, por conhecer também suas limitações e seus defeitos?  Preferem candidatos que só conhecem pela propaganda eleitoreira das suas  qualidades e das suas promessas?    Um bom católico deve ser um bom  cidadão, um bom político.</p>
<p>Não pergunte o que a cidade pode fazer por você! Procure descobrir e  fazer o que você pode fazer pela cidade! (Lembrando um apelo de John  Kennedy</p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=350" title="Permanent Link to Um caso de multiplicação de dinheiro">Um caso de multiplicação de dinheiro</a></p>
<p>março 20th, 2010</p>
<p>Um brasileiro ganha cinco milhões de salários mínimos</p>
<p>Não acredita? Pode conferir. Temos um novo recordista mundial. Nunca  neste mundo alguém ganhou tanto dinheiro em tão pouco tempo. Em nenhum  lugar os bancos estão lucrando tanto como no Brasil.</p>
<p>Segundo a revista Forbes deste mês, um brasileiro está em oitavo  lugar na lista dos homens mais ricos do mundo. Ganhou 19,5 bilhões de  dólares em doze meses, aumentando seu dinheiro de 7,5 para 27 bilhões.   Acho que vai ficar no quarto lugar no ano que vem. Teve um lucro de 1625  milhões de dólares por mês.</p>
<p>São quase 3 bilhões de reais por mês, mais que 5 milhões de salários  mínimos. O programa fome zero recebe metade disso para 10 milhões de  famílias. Convido o leitor interessado em números a comparar o lucro  desse homem com os investimentos públicos nos diversos setores da  economia.</p>
<p>Acredito que Eike Batista seja um cidadão honesto, nem corrupto nem  ladrão comum. Um brasileiro que investe no país. Sabe tirar proveito de  leis e políticas econômicas que priorizam o lucro dos donos do dinheiro.  Políticos e economistas com o poder e as chaves do cofre na mão prendem  o dinheiro. Não querem deixar muito dinheiro em circulação, para poder  alugá-lo com o máximo de juros que a sociedade possa tolerar e aguentar.  Uma sociedade amedrontada por eles com o espantalho da inflação.</p>
<p>Agora mesmo o Governo quer cortar mais 21 bi de um orçamento já  apertado, para garantir os juros que continua pagando aos ricos do país e  de fora pela dívida pública interna.</p>
<p>Será que um crescimento de 8% com inflação de 6% não vale mais que um  crescimento de 4% com inflação de 4%? Por que não pisar no acelerador  de metas de crescimento, em vez de pisar no freio de metas de inflação?  Por que não apoiar mais o valor real da produção, e menos o valor irreal  do Real?</p>
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<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=340" title="Permanent Link to A prioridade do capital">A prioridade do capital</a></p>
<p>março 8th, 2010</p>
<p>Uma política econômica do poder do dinheiro para o dinheiro</p>
<p>Num mundo cada vez mais governado pelo dinheiro e orientado para o  lucro, a Campanha da Fraternidade traz ao presente a advertência feito  por Jesus quando o dinheiro ainda não era o ídolo maior: Não podeis  servir a Deus e ao dinheiro.</p>
<p>Tal afirmação pode provocar reações superficiais de rejeição ou levar  a um questionamento: Para que é que vivemos? O que é que queremos na  vida? Neste mundo de confusão de valores existe um valor que ninguém  questiona: O dinheiro.</p>
<p>Quanto a Deus, muitos duvidam até da sua existência e não têm certeza  que é aquele que existe por si mesmo, que não é feito por outro, que  criou o mundo e o homem com a missão de cuidar da terra como colaborador  de Deus.</p>
<p>Tal verdade parecia conquista definitiva da filosofia dos gregos e da  revelação da Bíblia, mas agora prevalecem as teorias do ateísmo, as  práticas do materialismo, as dúvidas do agnosticismo e do relativismo  que negam a possibilidade de certezas e perguntam com Pilatos: O que é a  verdade?</p>
<p>O Depósito Compulsório dos Economistas que têm medo do Crescimento</p>
<p>Não sou economista, mas não tenho medo de questionar os argumentos  apresentados por doutores em economia. O mais arrogante deles costuma  chamar de ignorantes a todos que não concordam com suas teorias  fabricadas para defender os interesses do capital financeiro que é o  patrão dos economistas.</p>
<p>Depois de aliviar um pouco o freio do compulsório diante da crise  econômica mundial, o Banco Central já está aumentando de novo esse  confisco de dinheiro.  Por que será que os bancos não reclamam? Para que  deixar mais 71 bilhões parados? Para que aumentar de novo o aperto  monetário? Para que procurar dinheiro no exterior, com juros pesados a  pagar no futuro, ou com crescente desnacionalização do Brasil, em vez de  investir os 500 bilhões que o BC sequestra e deixa mofando sem  produzir? Economistas dizem que falta poupança interna para investir,  mas deixam quase metade dessa poupança presa nos cofres do BC.</p>
<p>Vejo certa confusão entre causas e objetivos, entre razões alegadas e  motivos reais.  O que os donos do dinheiro querem mesmo é que sua  mercadoria esteja escassa para que possam cobrar um aluguel elevado, os  juros mais altos do mundo.</p>
<p>Alegam os donos da política econômica que precisam “enxugar o  mercado” para controlar o bicho papão da inflação. Economistas do atraso  querem segurar o consumo, em vez de incentivar a produção.  Investimentos na produção precisam de juros baixos, mas o capital  financeiro quer o lucro maior dos juros maiores.</p>
<p>Será que algum economista não sabe que o dinheiro é sujeito à lei de  procura e oferta, como outra mercadoria qualquer? Não é por isso mesmo  que adotam medidas que aumentam o custo dos investimentos, o preço do  aluguel do dinheiro, para cobrar os juros e receber o lucro que querem?  Temos o pior do capitalismo, aquele que faz o dinheiro produzir dinheiro  para quem já tem,  em vez de fazê-lo produzir desenvolvimento para  todos com investimentos a juros viáveis.</p>
<p>Alegando que os juros precisam ser altos para limitar o crescimento e  proteger o povo contra o espantalho da inflação, o Copom já quer  aumentar seus juros de novo. Na realidade, o interesse maior do capital  está no juro real, na distância entre inflação e juro nominal. Gostam do  Real forte que ajuda a preservar o preço do seu dinheiro e pode ajudar a  segurar a inflação atual, mas é caminho seguro para novos apertos no  setor produtivo e novos problemas nas contas do país.</p>
<p>Jornais de hoje trazem duas páginas inteiras de propaganda do Banco  do Brasil. Com tanto dinheiro dos bancos, a imprensa vai ter interesse  em publicar artigos que possam questionar a política econômica que  favorece os bancos e outros donos do dinheiro? Num ano de crise  financeira, o BB teve um lucro acima de dez bilhões, e o Itaú e o  Bradesco também.</p>
<p>Diz a propaganda que o BB é o único banco que tem a maior parte do  seu lucro investido no país. Para onde vai? A outra parte, e o lucro de  outros bancos “estatais”, para onde vai? Apesar do lucro fabuloso, o BB  ainda quer aumentar o seu capital em 8 a 10 bilhões com a venda de novas  ações. Qual será a parte que vai para estrangeiros? Temos uma  desnacionalização progressiva da indústria, dos bancos, do agronegócio e  de propriedades rurais, do comércio e de outros serviços. Não sei qual é  a participação dos estrangeiros em outras Estatais, mas na “nossa”  Petrobrás já está acima de 30%.</p>
<p>Um banco público dever ser para o povo, mas para certos economistas a  prioridade do Banco do Brasil deve ser outra: garantir o lucro dos  acionistas. Empresas devem aprender a arte difícil de servir a dois  senhores, ao povo e aos donos, mas o Governo e as Estatais precisam  estar a serviço do bem comum.</p>
<p>O Governo Lula tinha necessidade de um freio de arrumação, para  superar uma desvalorização exagerada do Real.  Mas foi eleito para  mudar,  e já podia ter mudado as prioridades. Ajudou a melhorar a vida  de milhões de pobres pelo bolsa família, mas entrega dez vezes mais aos  ricos, em juros sobre a dívida pública interna, uns 150 bilhões por ano,  muito mais do que investe em educação, infraestrutura e saúde.  Está na  hora de mudar.</p>
<p>A Campanha da Fraternidade quer provocar reflexões sobre os problemas  da economia e da ecologia, na esperança de contribuir para que o  dinheiro seja para o homem, e não o homem para o dinheiro. A humanidade  inteira precisa enfrentar o esgotamento iminente dos recursos naturais.  Países e pessoas devem aprender a superar a mentalidade egoísta que diz:  Farinha pouca, meu pirão primeiro.</p>
<p>As palavras economia e ecologia têm a mesma raiz: Conhecimento da  casa e administração da casa. Devemos unir as forças para enfrentar os  desafios do presente e preservar nossa casa comum para o futuro.  Desenvolvimento sim, desperdício não.  Está na hora de praticar um novo  tipo de jejum, o jejum ecológico de um estilo de vida mais modesto que  todos possam viver.</p>
<p>Jequié, 26 / 02 / 10       + Cristiano Krapf</p>
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<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=279" title="Permanent Link to O Para?so do Capitalismo">O Paraíso do Capitalismo</a></p>
<p>outubro 18th, 2009</p>
<p>O Paraíso doCapital Financeiro</p>
<p>O estrangeiro que investiu um milhãode dólares na Bovespa nos  primeiros anos do Governo Lula tinha seu capital emdólares dobrado em  menos de três anos,  se teve a esperteza de retirar seu dinheiroantes de  Setembro de 2008. Quem foi que pagou a conta? O povo brasileiro.</p>
<p>Esse lucro fabuloso do capitalfinanceiro internacional aconteceu  durante o governo do PT que tinha um discursoanticapitalista e  nacionalista, quando ainda estava na oposição. Bem, o capitalfinanceiro  brasileiro também ganhou a sua parte. Cresceu muito o número  demilionários brasileiros.</p>
<p>É verdade que o especuladorfinanceiro que não teve a esperteza de  retirar o seu dinheiro no início da criseperdeu uma parte dos seus  lucros. No entanto, tudo já foi recuperado, e o lucrodo investidor  estrangeiro na bolsa brasileira cresceu num ritmo ainda maisligeiro.</p>
<p>Quem investiu seus dólares na bolsabrasileira no fim do ano passado,  teve seu capital dobrado em apenas nove meses.Quem colocou um milhão de  dólares, já pode retirar dois milhões. Quem é que vaipagar a conta? O  Brasil voltou a ser o paraíso do capital financeiro.</p>
<p>Enquanto os ricos ficavam maisricos, os pobres ganhavam esmolas do  governo, no melhor estilo do capitalismoruim que gosta de distribuir uns  anéis para não perder os dedos. Para não perderseus privilégios, o  capital oferece pão e circo aos pobres, alimentos edivertimentos. Para  ganhar eleitores, governos fazem o mesmo. Não há dúvida queessa política  contribuiu para aliviar a situação atual de muitos brasileiros.</p>
<p>Foi um quebragalho para o momento.Mas a missão do Governo é outra:  Criar estruturas que ofereçam oportunidade detrabalho a todos para que  possam progredir com seu próprio esforço em vez dedepender de esmolas.</p>
<p>Em artigo escrito no começo domilênio avisei que o capital  internacional viria correndo para o Brasil, logoque tivesse confiança no  nosso futuro. Nenhum outro lugar no mundo ofereciatantos atrativos.  Aconteceu. No meio da crise atual dei o mesmo recado. Estáacontecendo de  novo. Bom para o país? Pode ser. Bom para o capital financeiromundial e  nacional? Com certeza.</p>
<p>A vinda maciça de capital estrangeiropode parecer coisa boa. No  momento pode favorecer o desenvolvimento do Brasil.No entanto, contribui  para aumentar a cotação do Real. O Real forte tambémparece coisa boa.  Ajuda a segurar a inflação. Num prazo mais longo, põe um freiono  crescimento do país. Favorece importações baratas. Asfixia nossa  indústria eagricultura. Dificulta a criação de empregos.</p>
<p>Jequié, 17 de outubro de 2009CristianoKrapf</p>
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<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=130" title="Permanent Link to Filosofando sobre dinheiro">Filosofando sobre dinheiro</a></p>
<p>maio 18th, 2009</p>
<p>Uma tentativa de entender razões escondidas nos porões complicados da política econômica.</p>
<p>Não podeis servir a dois senhores…  a Deus e ao dinheiro. Quando  Jesus falou assim, o dinheiro ainda era uma coisa sem maior importância  na vida. Agora, dois mil anos depois, é o dinheiro que governa o mundo e  domina as preocupações da maioria das pessoas, dos ricos e dos pobres.</p>
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<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=122" title="Permanent Link to Pol?tica econômica ainda favorece o capital financeiro">Política econômica ainda favorece o capital financeiro</a></p>
<p>abril 26th, 2009</p>
<p>Bancos no Brasil prosperam em plena crise mundial</p>
<p>Para não terem seu lucro reduzido, querem agora reduzir os juros da caderneta de poupança.</p>
<p>Os Bancos que operam no Brasil e outros donos do capital financeiro,  nacionais e estrangeiros, conseguiram em poucos anos multiplicar seu  dinheiro em dólares, até julho de 2008, pelos juros mais altos do mundo e  pela valorização exagerada do Real.</p>
<p>A crise atual os fez perder uma parte desse lucro, pela  desvalorização do Real e das ações. Agora, em plena crise mundial, os  bancos lá fora continuam perdendo, mas os “nossos” bancos estão lucrando  novos bilhões. Como ninguém pode ganhar sem que tenha alguém pagando,  seria importante descobrir quem é o pagador. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=122#more-122">Read the rest of this entry »</a></p>
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<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=87" title="Permanent Link to Parasitas do Capitalismo">Parasitas do Capitalismo</a></p>
<p>março 14th, 2009</p>
<p>Diante de notícias sobre intenções do Governo de querer resolver com  novos remendos possíveis dificuldades futuras e reduzir ainda mais os  juros da popança que já são inferiores à metade dos juros do Copom,  resolvi colocar uns remendos no meu artigo sobre nosso capitalismo ruim  que coloquei na noite passada. Vai aqui o texto atualizado :</p>
<p>Nosso  Capitalismo Parasita</p>
<p>O capitalismo ruim faz o dinheiro produzir dinheiro para quem já tem.</p>
<p>Faz 15 anos que tento alertar sobre os estragos causados pelos juros  da política econômica favorável ao capital financeiro. O Governo  continua pisando no freio do aperto monetário, com o pretexto de  proteger o país contra o fantasma da inflação.</p>
<p>Não se pode esperar do banqueiro que deixe de privilegiar o capital.  Com a redução dos juros básicos de 12,75% para 11,25 %, o Estado  economiza um bilhão por mês, mas ainda entrega uns dez bilhões mensais  aos ricos, dez vezes mais que o dinheiro dado aos pobres pelo Bolsa  Família. Mais que o dinheiro aplicado no PAC e na educação.</p>
<p>Agora, assustado pelo espectro da recessão e pressionado pelos que  pagam o preço da agiotagem oficializada, o poderoso Meirelles finalmente  reduziu os juros um pouco. Mais um remendo pequeno demais para o  tamanho do buraco. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=87#more-87">Read the rest of this entry »</a></p>
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<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=34" title="Permanent Link to O relativismo dos Números na Economia">O relativismo dos Números na Economia</a></p>
<p>fevereiro 16th, 2009</p>
<p>Palpites de um filósofo metido a economista</p>
<p>Números divergentes sobre inflação, desemprego e crescimento do  passado, do presente e do futuro, e divergências sobre o tamanho dos  juros mais adequados que o Governo devia adotar, me levaram a refletir  sobre os medidores da economia.</p>
<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=34#more-34">Read the rest of this entry »</a></p>
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<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=25" title="Permanent Link to Economistas a serviço dos interesses do Capital Financeiro">Economistas a serviço dos interesses do Capital Financeiro</a></p>
<p>fevereiro 6th, 2009</p>
<p>CEGOS ATIRANDO</p>
<p>Na crise econômica mundial podemos ver economistas e políticos  atirando a esmo como cegos em tiroteio. Doutores em economia que foram  incapazes de adivinhar a chegada da crise atual agora pretendem conhecer  as causas e indicar os remédios. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=25#more-25">Read the rest of this entry »</a></p>
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<p><a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=11" title="Permanent Link to Juros sobre juros">Juros sobre juros</a></p>
<p>fevereiro 4th, 2009</p>
<p>JUROS SOBRE JUROS</p>
<p>Observações de um Questionador e Perguntas de um Observador</p>
<p>No nosso capitalismo acontecem coisas estranhas. Um grande devedor  faz questão de pagar juros de agiota sobre suas dívidas. Parece coisa de  Português, mas é coisa de Brasileiro. Com juros sobre juros, a nossa  dívida pública interna se multiplicou por dez em doze anos, em reais. Em  dólares, “apenas” triplicou. Teria crescido ainda mais, se parte dos  juros não fosse pago através do superávit primário conseguido em  detrimento do crescimento do país. <a href="http://www.domcristiano.com.br/home/?p=11#more-11">Read the rest of this entry »</a></p>
<h2>“Die Image-Fabrikation.” Lula-Regierung gibt für Propaganda weit mehr aus als für Sanierung, die Arme begünstigt. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5180" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/auslandspropaganda/" rel="tag">Auslandspropaganda</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula-regierung/" rel="tag">Lula-Regierung</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/propaganda/" rel="tag">Propaganda</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/ra%c2%bcstung/" rel="tag">RÃ¼stung</a></p>
<p><strong>Die Lula-Regierung hat in den ersten drei Monaten von 2010  laut einer Analyse von Rolf Kuntz(O Estado de Sao Paulo) umgerechnet  rund 90 Millionen Euro für Propaganda ausgegeben, indessen  beispielsweise nur etwa 30 Millionen Euro für “Saneamento”, also  Wasserversorgung sowie Abfall-und Abwasserbeseitigung, Seuchenbekämpfung  und Straßenreinigung, zugunsten von Gesundheit und Umweltschutz &#8211; alles  Bereiche, die vor allem in den Slums sehr im Argen liegen, obwohl Staat  und Regierung per Gesetz und Verfassung sehr genau definierte Aufgaben  und Pflichten haben. Laut Kuntz erhöhte die Lula-Regierung damit ihre  Propaganda-Ausgaben gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 81,6  Prozent. Wie die Qualitätszeitung weiter berichtet, erhöhte die  Lula-Regierung in nur sechs Jahren die Propagandaausgaben um 48 Prozent.  2003, zum Amtsantritt, hätten 499 Medien Regierungsgelder für  Propaganda-Verbreitung erhalten, 2009 indessen schon 7047 Medien. Viele  brasilianische Politiker besitzen Medien &#8211; und zahlreiche Medien  Brasiliens sind den Angaben zufolge von Regierungspropaganda regelrecht  abhängig, würden andernfalls eingehenÂ &#8211; diese werde daher zum  politischen Instrument. In einem Präsidentschaftswahljahr wie 2010  begünstige die Propaganda BrasiliasÂ zweifellos den  Regierungskandidaten, also Dilma Rousseff.<br />
</strong></p>
<p><strong>Für Propagandazwecke ausgegebene Mittel fehlen indessen dann  auch beispielsweise im Bildungs-oder Gefängnisbereich, bei der  Aidsbekämpfung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/brasilien-erste-potenz-der-halbgebildeten-gustavo-ioschpe-in-veja-zur-bildungssituation-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/15/brasilien-erste-potenz-der-halbgebildeten-gustavo-ioschpe-in-veja-zur-bildungssituation-unter-lula/</a></p>
<p><strong>Todesschwadronen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/brasiliens-hochgelobte-aids-politik-offentliche-proteste-landesweit-gegen-das-fehlen-von-mindestens-vier-medikamenten-des-aids-cocktails-laut-nationalen-medien-fur-die-infizierten-ist-es-das-tode/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/brasiliens-hochgelobte-aids-politik-offentliche-proteste-landesweit-gegen-das-fehlen-von-mindestens-vier-medikamenten-des-aids-cocktails-laut-nationalen-medien-fur-die-infizierten-ist-es-das-tode/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/02/sklavenarbeit-unter-lula-angeprangert-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-im-protest-gottesdienst-am-1-mai-in-der-kathedrale-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/</a></p>
<p><strong>Hungerbekämpfung und Rüstungsausgaben:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/15/brasilias-u-boot-geschaft-mit-paris-so-teuer-wie-zwei-jahre-anti-hunger-programmbolsa-familia-meldet-o-globo/</a></p>
<p><strong>In Ländern wie Deutschland erhält die Lula-Regierung wegen dieser Politik sehr viel Lob.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/lulacollor.jpg" alt="lulacollor.jpg" /></p>
<p><strong>Lula und der politische Bündnispartner Collor &#8211; Ausstellungsfoto in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/lula-anfang-mai-zu-wirtschaftskonferenz-nach-munchen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/lula-anfang-mai-zu-wirtschaftskonferenz-nach-munchen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europa</a></p>
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<p>Texte von 2011:</p>
<h1>Panzer und Crack</h1>
<p>Der Militär-und Medien-Zirkus um die „Erstürmung“ und „Eroberung“ der  Rio-Slumregion „Complexo do Alemão“ wäre schon jetzt ein heißes Thema  auch für Deutschlands Kommunikationswissenschaftler – aber wie es  aussieht, trauen sie sich nicht. Als „Farce“ hatten brasilianische  Rechtsexperten und Menschenrechtspriester die Slumbesetzung vom letzten  November verurteilt – und schneller als erwartet ausgerechnet von der  Gegenseite die Beweise geliefert bekommen. Die schwerbewaffneten  Banditenkommandos des organisierten Verbrechens sind rasch  zurückgekehrt, zitieren Brasiliens Landesmedien aus vertraulichen  Militärberichten. Die Gangster haben, wie es heißt, wieder  Verkaufspunkte für harte Drogen installiert, der hochprofitable  Rauschgifthandel geht perfekt neoliberal weiter. Der Terror gegen  Bewohner des Parallelstaats der Slums ebenfalls – trotz Militärpräsenz  sind mindestens vier Menschen ermordet worden. Eine Frau wird zur  Abschreckung totgeschlagen, weil sie an der Plünderung eines  Banditenhauses teilnahm – TV-Teams auch des Auslands hatten solche  Volkszorn-Szenen am Start der Militäroperation gern gefilmt. Doch nun  beklagen sich die Bewohner ausgerechnet über eine unzureichende Präsenz  von brauchbaren Polizisten – von den Militärs würden die  herumstreunenden Banditen gar nicht bemerkt. Viele Soldaten stammen ja  just aus diesen Slums. Zudem seien 42 Militärpolizisten zwar wegen Raub,  Erpressung und Übergriffen gegen die Bewohner angezeigt, doch bisher  nicht bestraft worden.</p>
<p>Die militärische Besetzung ist Modell und Beispiel für das ganze  Land, sagt der neue Justizminister Cardozo – hat er es gar böse-ironisch  gemeint? Panzer, martialisch wirkende Militärpatrouillen, deren Fotos  gern auch in die Erste Welt durchgeschaltet werden, sind den Angaben  zufolge jedenfalls keinerlei Hindernis für die Banditenkommandos des  organisierten Verbrechens. Das mag für Mitteleuropäer bizarr, grotesk,  unglaublich erscheinen, für unsereinen hier ist es banale Normalität.<br />
Immer wieder wird in der Ersten Welt behauptet, in den  lateinamerikanischen Ländern zeige sich deutlich, dass die bisher  praktizierte Drogenbekämpfung per Polizei und Militär nichts bringe, man  sich andere Konzepte überlegen müsse. Was denn für eine  Drogenbekämpfung, möchte man gegenfragen. In der Banken-City von Sao  Paulo beispielsweise, der führenden Wirtschaftsmetropole Lateinamerikas,  wird Crack, die zerstörerischste harte Droge, direkt neben  Polizeipräsidien, Polizeiwachen massenhaft und offen verkauft und ebenso  offen gleich von Hunderten konsumiert. Die Beamten im Hauptsitz der  Stadtgendarmerie schauen direkt auf eine kilometerlange Straße, in der  sich ganze Horden grauenhaft verwahrloster und abgemagerter Gestalten  mit Crack zügig ins Jenseits befördern. Manche Brasilianer fragen daher,  ob es nicht eher so ist, dass die Sicherheitskräfte, von Ausnahmen  abgesehen, der unter Staatschef Lula aufgeblühten Crack-Branche eine  ordentlich-angenehme Abwicklung der Geschäfte garantieren. 1,2 Millionen  Brasilianer sind laut Expertenschätzungen bereits Crack-süchtig.  Kenarik Felippe von der angesehenen nationalen Richtervereinigung für  Demokratie (AJD): „Der Staat ist ins organisierte Verbrechen verwickelt.  Besonders die Slumbewohner leiden stark unter der Gewalt durch Polizei,  paramilitärische Milizen und die Banditenkommandos. Im ganzen Land, und  nicht nur in Rio de Janeiro, foltern Staatsangestellte, gibt es  Todesschwadronen, zu denen Staatsbeamte gehören. Man redet nur von den  kleinen Fischen im Rauschgiftgeschäft, nicht von den Drogenbaronen.“ Der  Richter und AJD-Präsident Luis Barros Vidal fordert, die „Farce von  Rio“ auf keinen Fall zu unterstützen. „Die Geheimdokumente der Militärs  zeigen, dass die Drogenmafia, der Drogenhandel in diesen Slums  fortbestehen. Die regierenden Autoritäten, die von einem groß angelegten  Krieg gegen die organisierte Kriminalität sprachen, machten also leere,  falsche Versprechen, handeln unredlich. Wir sehen die Resultate – Tote  und nochmals Tote. Selbst UNO-Friedenstruppen wären erfolglos, weil  vordringlich soziale und wirtschaftliche Probleme gelöst werden müssen,  die Slumbewohner vor allem feste Arbeitsplätze brauchen.“ Niemand wisse  das besser als die brasilianische Regierung, früher unter Lula, jetzt  unter Dilma Rousseff. „Todesschwadronen sind derzeit in Rio aktiv – doch  auch in Sao Paulo, landesweit, straflos“, fügt Richter Vidal gegenüber  dem <em>Blättchen</em> hinzu, in Brasilien fehle eine Kultur der  Menschenrechte. Zu erkennen seien „starke Merkmale eines totalitären  Staates, der das Gesetz nicht respektiert“; mit Blick auf Fußball-WM und  Olympische Spiele am Zuckerhut werde ein Medienspektakel veranstaltet.<br />
Und das hatte es von Anfang an in sich. In brasilianischen  Qualitätsmedien, die nur einen winzigen Bruchteil der Bevölkerung  erreichen, hieß es immerhin, die jüngsten Polizei-und Militäroperationen  seien nur für das Ausland gedacht – de facto ändere sich nichts. Rio  habe wegen der geplanten Sportereignisse international Kompetenz  demonstrieren müssen, um Milliardeninvestitionen zu erhalten. Es werde  wieder Wahlen geben – und die Politiker würden erneut Gelder des  organisierten Verbrechens brauchen.<br />
In mitteleuropäischen Medien weiß man’s offenbar viel besser. Rio de  Janeiro wolle mit dem Drogenhandel Schluss machen, wird  freundlicherweise unterstellt, obwohl sogar Rios Sicherheitschef  Beltrame öffentlich erklärt, dies keineswegs vorzuhaben.<br />
Aber richtig klasse ist der Mediengag über die „heldenhafte“ Einnahme  jenes „Complexo do Alemão“: Unentwegt ballern Polizei und Militär  fotogen auf nicht vorhandene Gegner, was das Zeug hält. Alles wird von  zahlreichen TV-Teams direkt an der Seite der Einheiten begeistert  abgefilmt und teuer weltweit verbreitet. Sozusagen „sturmreif  geschossen“ fehlt nur noch die „Eroberung“ des Slumkomplexes. Dies geht  so vonstatten, dass Soldaten und Elitepolizisten mit handverlesenen  Journalisten einfach die Gassen zur Slumspitze hochgehen und dort die  Landesfahne hissen. Schließlich hatte man den Banditenkommandos tage-und  nächtelang reichlich Zeit und Möglichkeiten zum Rückzug in üblicher  Guerilla-Taktik gegeben und auf eine Einkesselung verzichtet – die  Gangster verteilten sich auf andere der weit über 1.000 Rio-Slums.<br />
Wohl einmalig in der Fernsehgeschichte, wie der  TV-Globo-Nachrichtenkanal vom Hubschrauber aus den problemlosen Rückzug  der schwerbewaffneten Banditenkommandos aus dem Slum Vila Cruzeiro  direkt übertrug. Die Konditionen, um die Banditen zu schnappen, waren  bestens.Warum, so ist zu fragen, ließen Polizei und Armee die Gangster  entkommen? Man saß vor dem Fernseher und traute seinen Augen nicht.  Stundenlang sah man von nahem, wie sich die Verbrecherkommandos  davonmachten, und bekam es von Polizeiexperten auch noch kommentiert:  „Kampfhubschrauber wie die im Vietnamkrieg greifen jetzt nun mal leider  nicht ein.“<br />
Jahrzehntelang, so wird in Europa verbreitet, wagten sich die  Sicherheitskräfte angesichts übermächtiger Banditenpräsenz nicht in den  „Complexo do Alemão“ – umso mehr sei daher die Rückeroberung zu  würdigen. Sind Lula und seine Nachfolgerin Dilma Rousseff also wahrhaft  todesmutig, weil sie den Slumkomplex noch vor der „Erstürmung“  besuchten? Spaß beiseite – Lula war 2008, 2009 und sogar im Oktober  2010, kurz vor dem Militäreinsatz, im „Complexo do Alemão“, hatte teils  sogar Ehefrau Marisa dabei. Rios Polizei und Militär kennen die  Favela-Gegend bestens, 2002 wurden zur Besetzung gar 50.000 Mann  aufgeboten. Mehr Sicherheit gibt’s deshalb nicht – seit 2007 wurden in  Rio über 25.000 Gewalt-Tote gezählt.<br />
Jetzt, nach vertraulichen Militärberichten, weist die Leiterin eines  angesehenen kirchlichen Rio-Sozialprojekts auf ein „großes Massaker im  „Complexo do Alemão“, wobei vor allem Jugendliche getötet, doch  keinerlei Informationen darüber freigegeben wurden. Laut  Uni-Anthropologen Luiz Mott, angesehenster Schwulenaktivist des  Tropenlandes, hält Brasilien bei Morden an Homosexuellen weltweit eine  „grauenhafte Führungsrolle“, verschlechterte sich unter Lula die  Situation der Gays. Bei Tötungen durch Schusswaffen liegt Brasilien  gemäß NGO-Daten an der Spitze, 92 Prozent der Rio-Morde bleiben  straffrei.<br />
Gregor Gysi von der deutschen Partei DIE LINKE gilt als Rechtsexperte,  war 2010 in Brasilien, kennt daher sicherlich die Positionen der  dortigen Richtervereinigung für Demokratie gut – und schlussfolgert:  „Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links  eingeschätzt wird, die größten Erfolge.“</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/22/a-censura-nunca-desiste-kampagne-gegen-zensur-von-pubaddict/</strong></a></p>
<h2>Brasilien: “O Iraque é aqui”, der Irak ist hier &#8211; Hit von Jorge  Aragao aus Rio de Janeiro, über Klischee, Erscheinungsebene und  Realität. Anklicken, hören, Fotos studieren. Michael Jackson. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=989" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jorge-aragao/" rel="tag">Jorge Aragao</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">Kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/o-iraque-e-aqui/" rel="tag">O Iraque e aqui</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/politik/" rel="tag">Politik</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rio-de-janeiro/" rel="tag">Rio de Janeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">Samba</a></p>
<p><strong>Samba zum Anklicken: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4">http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4</a></strong></p>
<p><a href="http://letras.kboing.com.br/jorge-aragao/o-iraque-e-aqui/">http://letras.kboing.com.br/jorge-aragao/o-iraque-e-aqui/</a></p>
<p><strong>Krieg auf dem Morro dos Macacos &#8211; anklicken:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/10/taglich-ausergerichtliche-exekutionen-in-brasilien-menschenrechts-minister-paulo-vannuchi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/10/taglich-ausergerichtliche-exekutionen-in-brasilien-menschenrechts-minister-paulo-vannuchi/</a></p>
<p><a href="http://www.folker.de/200504/04brasilien.htm">http://www.folker.de/200504/04brasilien.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/der-brasilianische-musiker-und-poet-marcelo-yuka1/</a></p>
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<p><strong></p>
<h2>O Iraque é aqui</h2>
<h2>Jorge Aragáo</h2>
<p>O Iraque é aqui . pegando aqui dentro<br />
O Iraque é aqui<br />
O povo tá com medo<br />
E há que se entender<br />
Crer<br />
Eh! Carandiru (Bangu)<br />
O Iraque é aqui<br />
O gueto tá fervendo<br />
Pior que isso aqui<br />
Que a gente tá vivendo</p>
<p>Ao saber que o poder<br />
Pode poder<br />
Trocar de máo<br />
Fingir que até ficou de mal<br />
Sabe porqué?<br />
Aqui tudo é bom, aqui tudo é bom<br />
Aqui tudo é bom, aqui tudo é bom<br />
Aqui tudo é bom, aqui tudo é bom<br />
Toca bola e samba que eles baixam o som</p>
<p><strong>Jorge Aragao &#8211; Hintergrundtexte:</strong></p>
<p>Der dunkelhäutige Aragao schafft bis zu zweiundvierzig Auftritte pro  Monat, kämpft seit jeher für authentischen, sehr gut tanzbaren Samba “  und für schwarzes Selbstbewußtsein, ist einer von den ganz politischen  Sambistas. Jahrelang schleppt er Kühlschränke und Möbel, macht nur  nebenbei Musik. Doch dann läßt er Brasiliens Schwarze vor zwei  Jahrzehnten mit dem Lied „Coisa de Pele”, die Sache mit der Haut,  aufhorchen, protestiert gegen kulturelle Überfremdung. „Als ich diesen  Samba schrieb,” sagt er im Website-Exklusivinterview, „wurden in  Brasilien zu achtzig Prozent nur ausländische, anglo-amerikanische Titel  gespielt “ fast nichts von uns, genau das Gegenteil von heute. Dieser  Samba steht für eine Zeit, als sich auf einmal die Dinge änderten.”  Martinho da Vila, Zeca Pagodinho, neugegründete Sambabands feierten  zuvor undenkbare Erfolge. Einen Samba-Hit, „Hot-Saia”, hat Aragao auf  Tanzstar Jaime Aroxa gemünzt:”Der hat mich immer angefeuert, solche  Sambas für die Schwoofdielen zu komponieren, für Leute, die gerne  zusammentanzen, frei, leicht, fließend. Genau mein Ding.” Schauen wir  auf die „Hitparade” der CD-Straßenhändler “ Aragao und die göttliche  Alcione sind natürlich immer reichlich im Angebot.<br />
Brasiliens größtes Nachrichtenmagazin „Veja” schrieb, daß die Erste Welt  in Wahrheit gar nicht daran interessiert sei, die echte nationale Musik  des Tropenlandes kennenzulernen. Man wolle doch nur ein bißchen andere  Würze, die zum sonst üblichen Musikgeschmack der Nordamerikaner und  Europäer passe. Brasilianische Musik guter Qualität klinge nicht  exotisch genug, sei gar zu sanft. Um in der Ersten Welt Erfolg zu haben,  müßten sich die brasilianischen Musikusse daher den dortigen Stilen,  Genres anpassen “ das typisch Brasilianische werde dann lediglich zu  etwas Temperinho, Würze. Bebel Gilberto “ für „Veja” das beste Beispiel.  Andere mixen ebenfalls Elektronik, sogar Tecno mit Bossa-Nova, damits  ankommt. Nichts für Jaime Aroxa, der gerade in Rio de Janeiro den Zouk,  die charmantere, elegantere, sinnlichere Version der Lambada populär  macht.<br />
„Der Irak ist hier”, singt Jorge Aragao auf seiner neuesten CD, „das  Volk in den Ghettos hat Angst”. Der Sambista bedient keines der in  Deutschland so beliebten sozialromantischen Brasil-Klischees “  schließlich werden in dem Tropenland mehr Menschen umgebracht als im  Irakkrieg, ermordete eine Todesschwadron 2005 dreißig Menschen an Rios  Slum-Peripherie, eines von vielen Massakern.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/bye-bye-brasil-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-aus-sao-paulo-zum-massenexodus-von-brasilianern-in-die-erste-welt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/bye-bye-brasil-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-aus-sao-paulo-zum-massenexodus-von-brasilianern-in-die-erste-welt/</a></p>
<p></strong></p>
<h2>Coisa De Pele</h2>
<h2>Jorge Aragáo</h2>
<p>Composiçáo: Jorge Aragáo E Acyr Marques</p>
<p>Podemos sorrir, nada mais nos impede<br />
Náo dÃ¡ pra fugir dessa coisa de pele<br />
Sentida por nÃ³s, desatando os nÃ³<br />
Sabemos agora, nem tudo que é bom vem de fora<br />
Ã‰ a nossa cançáo pelas ruas e bares<br />
Nos traz a razáo, relembrando Palmares<br />
Foi bom insistir, compor e ouvir<br />
Resiste quem pode Ã  força dos nossos pagodes<br />
E o samba se faz, prisioneiro pacato dos nossos tantás<br />
E um banjo liberta da garganta do povo as suas emoçÃµes<br />
Alimentando muito mais a cabeça de um compositor<br />
Eterno reduto de paz, nascente das vÃ¡rias feiçÃµes do amor<br />
Arte popular do nosso cháo…<br />
é o povo que produz o show e assina a direçáo<br />
Arte popular do nosso cháo…<br />
é o povo que produz o show e assina a direçáo</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=LeyVhC6Dmng&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=LeyVhC6Dmng&amp;feature=related</a></p>
<p>Michael  Jackson:http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/michael-jackson-they-don%c2%b4t-care-about-us-brasiliens-medien-erinnern-an-aktualitat-des-1996-rio-de-janeiro-gedrehten-videoclips-basta-abrir-os-jornais-e-ler-as-noticias-como-diz-o-tit/</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/ein-stadtguerillheiro-todesschwadronen-und-pistoleiros-die-alltagliche-kriminalitat-verschont-auch-die-reichsten-nicht-2001/</a></p>
<h2>Brasiliens Militärdiktatur &#8211; Überlebende von Verfolgung und Folter:  Clarice Herzog, Witwe des ermordeten jüdischen Journalisten Vladimir  Herzog, und Regimegegner Waldemar Rossi, heute Führer der bischöflichen  Arbeiterseelsorge in Sao Paulo. Wer mit den Folterdiktatoren eng  kooperierte. Brasiliens Massengräber. Diktaturgeneräle und  deutsch-brasilianischer Atomvertrag unter Schmidt-Genscher-Brandt,  geheimes Atomwaffenprogramm. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12904" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-militardiktatur/" rel="tag">Brasiliens Militärdiktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/clarice-herzog/" rel="tag">Clarice Herzog</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/deutsch-brasilianischer-atomvertrag/" rel="tag">deutsch-brasilianischer Atomvertrag</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/geheimes-atomwaffenprogramm/" rel="tag">geheimes Atomwaffenprogramm</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hans-dietrich-genscher/" rel="tag">Hans-Dietrich Genscher</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/waldemar-rossi/" rel="tag">Waldemar Rossi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/willy-brandt/" rel="tag">Willy Brandt</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/herzogrossi.JPG" alt="herzogrossi.JPG" /></p>
<p><strong>Clarice Herzog und Waldemar Rossi auf Veranstaltung des Stadtparlaments zu Ehren von Kardinal Paulo Evaristo Arns.</strong></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Die vergessene Diktatur”:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/</strong></a></p>
<p><strong>Waldemar Rossi, Führer der Arbeiterpastoral der Erzdiözese  Sao Paulo, wurde damals vom Militärregime eingekerkert, gefoltert &#8211; die  auch von der SS benutzte Foltermethode der Papageienschaukel(das Opfer  wird mit den Kniekehlen mit dem Kopf nach unten an einer Eisenstange  aufgehängt,Handgelenke werden an den Fußgelenken oder der Stange  befestigt; dazu täglich stundenlang Elektroschocks. Dom Paulo macht  Druck, alarmiert den Vatikan, holt Waldemar Rossi und andere  Widerstandskämpfer heraus, besucht sie vorher in ihrer Zelle &#8211; heute  Teil des Widerstands-Memorials von Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/30/brasiliens-geschichtslehrbucher-unter-lula-rousseff-der-militarputsch-von-1964-war-von-demokratischem-geist-durchdrungen-die-pressezensur-war-bedingung-fur-den-fortschritt/</strong></a></p>
<p><strong>Dem Vernehmen nach sind Clarice Herzog und Kardinale Paulo  Evaristo Arns für eine brasilianische Wahrheitskommission vorgesehen,  die sich mit der Aufklärung der Diktaturverbrechen befassen soll.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im  Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um  “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der  jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht  Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit  heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert  werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz  betreffen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/14/parabens-dom-paulo-evaristo-arns-der-deutschstammige-kardinal-sao-paulos-ist-90-hochengagiert-im-kampf-gegen-das-militarregime-der-foltergenerale1964-1985-wer-mit-den-diktatoren-eng-kooperierte/</strong></a></p>
<h2>Deutsch-brasilianischer Atomvertrag und Ermordung des jüdischen  Journalisten Herzog durch die Militärdiktatur 1975 unter General Ernesto  Geisel &#8211; Brasiliens größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”  erinnert an historische Fakten. Willy Brandt, Hans-Dietrich Genscher.  Grass-Gedicht und Reaktionen in Brasilien. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12901" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/20/goethe-institut-sao-paulo-seminar-mit-marianne-birthler-uber-vergangenheitsbewaltigung-in-brasilien/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/folhaatomherzog5.JPG" alt="folhaatomherzog5.JPG" /></p>
<p><strong>In einer großen Ausstellung in der City Sao Paulos erinnert  die Qualitätszeitung an die beiden für das Jahr 1975 bedeutenden  historischen Fakten &#8211; die Unterzeichnung des Atomvertrages unter  Schmidt-Genscher mit der brasilianischen Militärdiktatur sowie die  Folterung und Ermordung des jüdischen Journalisten Herzog durch das  Militärregime unter dem deutschstämmigen General Ernesto Geisel. Die  Herzog-Familie war aus Jugoslawien vor dem Nazismus nach Brasilien  geflüchtet &#8211; die brasilianische Militärdiktatur war laut  Historikerbewertung nazistisch-antisemitisch orientiert. </strong></p>
<p><strong>Laut historischen Daten startete die brasilianische  Militärdiktatur nach dem Abschluß des mit der Bundesrepublik Deutschland  geschlossenen  Atomvertrages ein geheimes Atomwaffenprogramm,  errichtete ein Atomtestgelände in Amazonien. 1990 wird es vom damaligen  Präsidenten Collor de Mello geschlossen.</strong></p>
<p><strong>Fünf Jahre nach dem 1975 unterzeichneten  deutsch-brasilianischen Atomvertrag vereinbarten laut Landesmedien die  Regierungen in Brasilia und Bagdad ein Geheimabkommen zur nuklearen  Kooperation. Ehemalige Minister der Militärdiktatur haben danach  zugegeben, daß der Irak unter anderem angereichertes Uran erhalten hat.  Brasilianische Kernkraftexperten seien auch an der Errichtung des 1981  von der israelischen Luftwaffe bombardierten Atomreaktors Ozirak  beteiligt gewesen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html"><strong>http://www.dw.de/dw/article/0,,1165227_page_0,00.html</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens nukleare Vision:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/brasiliens-nukleare-vision-o-globo-kolumnist-merval-pereira-analysiert-die-position-von-vizeprasident-jose-alencar-wonach-eine-atombombe-des-iran-der-abschreckung-diente-den-frieden-garantierte/</strong></a></p>
<p><strong>“Mit Atomwaffen würde Brasilien international mehr respektiert sein.”  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/lulas-vize-jose-alencar-fur-nukleartechnologie-zur-entwicklung-von-atomwaffen-lander-mit-atomwaffen-verschaffen-sich-mehr-respekt/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/15/brasiliens-militardiktatur-uberlebende-von-verfolgung-und-folter-clarice-herzog-witwe-des-ermordeten-judischen-journalisten-vladimir-herzog-und-regimegegner-waldemar-rossi-heute-fuhrer-der-bisch/</strong></a></p>
<p><strong>“Juni 1975. Brasilien und Deutschland schließen Abkommen zum Bau von Atomkraftwerken in Angra dos Reis.</strong></p>
<p><strong>1. November 1975. Etwa 8000 Menschen nehmen am Gottesdienst  auf dem Sé-Platz zur Erinnerung an den Journalisten Vladimir Herzog  teil, ermordet unter der Folter.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/brandtgeisel.JPG" alt="brandtgeisel.JPG" /></p>
<p><strong>Diktator Ernesto Geisel, in dessen Amtszeit der jüdische  Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde &#8211;  und Willy Brandt,  Ausriß.   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/</a></strong></p>
<p><strong>“Die Zeit” 1974 über den General der Folter-Diktatur, Ernesto Geisel:</strong> <strong>“In  Brasilien ist am Freitag voriger Woche der 65jährige Ernesto Geisel als  brasilianischer Präsident vereidigt worden. Die Zeremonie fand unter  strengen Sicherheitsmaßnahmen statt: die Kontrolleure verweigerten sogar  dem neuen Industrieminister, einem aus Japan stammendem Brasilianer,  wegen seines „fremden” Aussehens den Zutritt. Ehrengäste waren die drei  Staats- bzw. Regierungschefs Pinochet (Chile), Banzer (Bolivien) und  Bordaberry (Uruguay). Die Vereinigten Staaten wurden durch Patricia  Nixon und den stellvertretenden Leiter des CIA vertreten.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/diktaturopfercpi.JPG" alt="diktaturopfercpi.JPG" /></p>
<p><strong>Diktaturopfer &#8211; getötete Regimegegnerin, Foto von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten.</strong></p>
<p><strong>Treffen Nixon &#8211; Brandt in Florida 1971, laut US-Dokumenten &#8211; die Frage des Verhältnisses zur Militärdiktatur der Foltergeneräle:</strong></p>
<p><strong>“President Nixon asked for the Chancellor’s view on Brazil.</strong></p>
<p><strong>Chancellor Brandt stated that Germany has some trade and  investment there, especially in the Sao Paolo area. He noted that  political relations are good.”</strong></p>
<p><strong>Nixon über Militärdiktator General Ernesto Geisel :</strong> <strong>“On the other hand, the Brazilian leader<a title="fnref9" name="fnref9"></a><a href="http://history.state.gov/historicaldocuments/frus1969-76v40/d336#fn9" title="fnref9"><sup>9</sup></a>  has been good for Brazil and we continue to maintain that if he takes  no foreign policy actions against us, then what he does is acceptable.”</strong></p>
<p><strong>Wer war Herzog?</strong> <a href="http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm"><strong>http://educacao.uol.com.br/biografias/vladimir-herzog.jhtm</strong></a></p>
<p><strong>Nach Folter und Mord an dem jüdischen Journalisten Herzog  rief der deutschstämmige Kardinal Paulo Evaristo Arns in Sao Paulo zu  einer ökumenischen Trauerfeier in die Kathedrale, zelebrierte mit zwei  Rabbinern die Messe,die mit etwa 8000 Teilnehmern zu einem Symbol des  Protestes gegen die Folter-Diktatur wurde. Nach der Beerdigung von  Herzog auf dem jüdischen Friedhof von Butantá streikten etwa 30000 von  35000 Studenten der Bundesuniversität USP von Sao Paulo &#8211; Herzog war  dort Professor. </strong></p>
<p><strong>Auffällig, daß außer Brandts Äußerung,  die politischen  Beziehungen  zur Militärdiktatur unter General Ernesto Geisel seien gut,  zumindest im Internet keinerlei Brandt-Bewertung der Diktaturverbrechen  zu finden ist. </strong></p>
<p><a href="http://womblog.de/die-brasilianische-bombe"><strong>http://womblog.de/die-brasilianische-bombe</strong></a></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969  schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein  Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/16/die-beruchtigten-ausnahmegesetzeai-5-der-brasilianischen-folter-diktatur-82-prozent-der-brasilianer-haben-noch-nie-davon-gehort/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/dik2.JPG" alt="dik2.JPG" /></p>
<p><strong>“Wo sind unsere Toten?” (Protestkundgebung in Sao Paulo 2012)<br />
</strong></p>
<p><strong>Wie Brasiliens katholische Kirche betont, wissen sehr viele  Angehörige von “Verschwundenen” der Militärdiktatur bis heute nicht, was  mit diesen geschah.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/02/brasiliens-vergangenheitsbewaltigung-wo-sind-unsere-toten/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Militärdiktator Emilio Medici, Vorgänger von Geisel,  laut Wikipedia: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._M%C3%A4rz" title="19. März">19. März</a>: Der deutsche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29" title="Bundeskanzler (Deutschland)">Bundeskanzler</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt" title="Willy Brandt">Willy Brandt</a> trifft sich im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurt" title="Erfurt">Erfurter</a> Hotel <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof" title="Erfurter Hof">Erfurter Hof</a></em> mit dem Ministerpräsidenten der DDR <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Stoph" title="Willi Stoph">Willi Stoph</a>.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/25._M%C3%A4rz" title="25. März">25. März</a>: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens#Milit.C3.A4rdiktatur" title="Geschichte Brasiliens">Brasilien</a> erweitert durch ein Dekret seines Präsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Em%C3%ADlio_Garrastazu_M%C3%A9dici" title="Em?lio Garrastazu Médici">Emílio Garrastazu Médici</a> sein maritimes Hoheitsgebiet von zwölf auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/200-Meilen-Zone" title="200-Meilen-Zone">200 Seemeilen</a>.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html"><strong>http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html</strong></a></p>
<p><strong>“Bereits im Juni 1968 hatte BRD-Außenminister Willy Brandt  bei einem Besuch in Brasilien das deutsche Interesse dargelegt,  Brasilien mit Nukleartechnologie zu beliefern.  1969 unterzeichneten  Brasilien und Deutschland ein bilaterales Abkommen zu wissenschaftlicher  und technischer Kooperation. “Dominik Hauber, “Was passiert in Resende?</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel 1975, im Jahr der Ermordung des jüdischen  Journalisten Herzog, zu den Beziehungen des Außenministers Hans-Dietrich  Genscher(FDP) zur brasilianischen Militärdiktatur:</strong></p>
<p><strong>Zugleich hofft Genscher, seiner FDP mit solchen Ideen das  Image einer Fortschrittspartei zu erhalten, zumal die Freidemokraten  nach seiner Ansicht “das Wählerpotential haben, das das am ehesten  versteht”.</strong></p>
<p><strong>Die außenpolitische Tauglichkeit seines Plans wollte Genscher  vor allem in Brasilien überprüfen, das ihm als “Schwellenmacht zum  Industriestaat” (AA-Definition) als Testobjekt besonders geeignet  scheint. Das Regime des deutschstämmigen Generals Ernesto Geisel  versucht sich mit Macht aus der alten Abhängigkeit von Washington zu  lösen und hält in Europa nach potenten Partnern für seine ehrgeizigen  Industrialisierungspläne Ausschau.</strong></p>
<p><strong>Die Bundesrepublik gilt den Brasilianern als erste Wahl, denn  die Deutschen halten im volkreichsten Staat Südamerikas (über 100  Millionen Einwohner) in der Rangliste ausländischer Investoren hinter  den USA den zweiten Platz. Mehr als 500 westdeutsche Unternehmen  produzieren bereits im Lande. Friedrich Wilhelm Christians,  Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und gemeinsam mit anderen  Wirtschaftsgrößen in Genschers Begleitung, schätzt die Summe der  westdeutschen Anlagewerte auf mittlerweile vier bis viereinhalb  Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Erst recht als Schlaraffenland für Exporteure gilt Brasilien,  seit es der deutschen Wirtschaft den fettesten Ausfuhrauftrag ihrer  Geschichte versprochen hat: den Bezug von acht Kernkraftwerken samt  Zusatzeinrichtungen im Wert von mindestens zwölf Milliarden Mark.</strong></p>
<p><strong>Politisch ist das Atomgeschäft nicht ohne Sprengkraft. Um den  Vorwurf zu entkräften, Brasilien könne mit deutscher Hilfe künftig  Atombomben bauen, machte die Bundesregierung ihre Zustimmung von einem  Abkommen zwischen Bonn, Brasilia und der Internationalen  Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien abhängig, das regelmäßige  Überwachungen durch IAEO-Inspektoren garantieren soll.</strong></p>
<p><strong>Damit geriet die Bundesregierung unversehens in Konflikt mit  der verzwickten brasilianischen Innenpolitik. Denn starke  nationalistische Gruppen fordern nun von der Regierung Geisel, sie  müsse, um den Großmachtanspruch Brasiliens zu wahren, die Option für den  Bau der Bombe offenhalten.</strong></p>
<p><strong>Unmittelbar nach Genschers Abflug reiste eine Bonner  Expertendelegation an, die in Brasilia die dreiseitige Übereinkunft  aushandeln soll. Prompt verbreiteten “gut unterrichtete Kreise”  (Nachrichtenagentur Reuter), Brasilien werde sich gegen jede Verabredung  wehren, die IAEO-Mitarbeiter jederzeit ins Land lasse. Setzen sich die  Kontrollgegner durch, wäre das Atomgeschäft gefährdet, und Genscher, der  die Nuklear-Allianz mit den Südamerikanern befürwortet, müßte erkennen,  daß sich die Vision vom weltweiten Engagement der Bundesrepublik  leichter entwickeln als durchsetzen läßt.</strong></p>
<p><strong>Auf seinem Südamerika-Trip konnten derlei Widrigkeiten die  gute Laune des Bonner Chefdiplomaten nicht beeinträchtigen. Da sonnte er  sich, zwischen Rio und Lima, im Gefühl, den großen Wurf gelandet zu  haben. Bankier Christians: “Dem Genscher macht das richtig Spaß, der  kriegt eine ganz lange Zunge.”</strong></p>
<p><strong>Der Spiegel zum deutsch-brasilianischen Atomgeschäft:</strong> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41019615.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html"><strong> http://www.investidura.com.br/biblioteca-juridica/artigos/relacoes-internacionais/168037-o-acordo-teuto-brasileiro-de-cooperacao-nuclear.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente  der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das  Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen  Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten  Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es  gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell  an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.  In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen  Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische  Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,  weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken  gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer  Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p><strong>Der französische General und Folter-Lehrer in Brasilien in  den siebziger Jahren, als der jüdische Journalist Herzog gefoltert und  ermordet wurde:</strong></p>
<h2>Französischer General war Folter-Lehrer während Brasiliens  Diktaturzeit in den siebziger Jahren. Regierung in Paris wußte von  Regime-Verbrechen. Helio Bicudo, CIA. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=453" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/diktatur/" rel="tag">Diktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag">Folter</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fort-bragg/" rel="tag">Fort Bragg</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/frankreich/" rel="tag">Frankreich</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/general-aussaresses/" rel="tag">General Aussaresses</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/us-spezialeinheiten/" rel="tag">US-Spezialeinheiten</a></p>
<p><strong> Der französische General Paul Aussaresses hat gegenüber der  brasilianischen Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” 2008 bestätigt, in  den siebziger Jahren brasilianischen Diktaturmilitärs in der  Kriegsschule von Manaus das Foltern von Regimegegnern gelehrt zu haben.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/</strong></a></p>
<p><strong>“Ich gab in dieser Militärschule Unterricht, weil ich in Fort  Bragg Instrukteur der US-Spezialeinheiten gewesen war. Ich wurde auch   zum Fallschirmjäger-Instrukteur der US-Infanterie in Fort Bennin, in  Georgia, berufen…” General Aussaresses, der auch am Vietnamkrieg  teilgenommen hatte,  betonte, daß das brasilianische Militärregime aktiv  am Putsch gegen Chiles Präsident Salvador Allende beteiligt gewesen  war. Brasilien habe Offiziere, Flugzeuge und Waffen nach Chile  geschickt. Die Militärflugzeuge seien aus französischer Produktion  gewesen, ebenfalls deren Raketen.  Aussaresses bestätigte zudem, enger  Freund des letzten Diktaturpräsidenten Figueiredo sowie des für die  Todesschwadronen verantwortlichen Polizeichefs Sergio Fleury gewesen zu  sein. Die Zeitung befragte den General auch zum Fall einer  totgefolterten Frau, aus der man Informationen herauspressen wollte.  Aussaresses betonte, die Foltermethoden nie in Frage gestellt zu haben.  “Der Tod dieser Frau war ein Akt der Verteidigung.” Der General stellte  klar, keine von seinen Aktivitäten in Brasilien zu bereuen.<br />
In der Regierungsallianz des heutigen brasilianischen Staatschefs Lula arbeiten zahlreiche Diktaturaktivisten von einst mit.</strong></p>
<p><strong>Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 &#8211; 1969  schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein  Kulturabkommen.  </strong></p>
<p><strong>Wie Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert im  Website-Exklusivinterview sagte, werden Diktaturverbrechen vertuscht, um  “Biographien bestimmter Leute  zu schützen,  Biographien in der  jetzigen Form aufrechterhalten zu können. Viele Leute wollen nicht  Rechenschaft darüber ablegen, was sie damals taten.” Käme die Wahrheit  heraus, so Weichert, müßten einige Biographien erheblich umformuliert  werden. Dies könnte auch Persönlichkeiten der Regierungsallianz  betreffen.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><strong>Regierung in Paris wußte von Regimeverbrechen<br />
In den siebziger Jahren war Frankreich laut Medienberichten in  Repression und Folter gegen Regimegegner Brasiliens, Argentiniens und  Chiles verwickelt. Wie die brasilianische Qualitätszeitung “O Estado de  Sao Paulo” meldet, sei französisches Wissen über Repression dank des  damaligen Militärattachees und Generals Paul Aussaresses genutzt worden.  “Er ist Autor der Doktrin, wonach jeder Gefolterte eliminiert werden  muß.” Gemäß Aussagen des damaligen Chefs der Pinochet-Geheimpolizei  DINA, General Manuel Contreras, hätten zahlreiche chilenische Offiziere  eine Ausbildung in Brasilien absolviert und seien dort von dem  französischen General Aussaresses angeleitet worden. 1957 habe dieser im  Algerienkrieg Frankreichs dortigen Geheimdienst koordiniert. Wie “O  Estado de Sao Paulo” weiter schreibt, werde er als einer der  Inspiratoren des militärischen Ausbildungszentrums der brasilianischen  Urwaldstadt Manaus genannt, in dem brasilianische, chilenische und  argentinische Offiziere für Repression und Folter geschult worden seien.  “Am gravierendsten ist, daß der französische Staat wußte, was in  Südamerika geschah…Auch der argentinische General Albano Harguideguy,  Innenminister während des Videla-Regimes, zitiert Frankreich: Wir haben  alles von den Franzosen gelernt. Das Modell wurde im Algerienkrieg 1957  genutzt, während des Kampfes der französischen Fallschirmjäger gegen die  Front zur Nationalen Befreiung(FLN)”.<br />
Argentinische und brasilianische Militärs, so das Blatt weiter, warfen  gemäß den Ratschlägen der Franzosen die Leichen totgefolterter Menschen  ins Meer &#8211; eine Praxis, die die Franzosen in der Bucht von Algerien  entwickelt hatten.<br />
Nahe dem Bauplatz für die gemäß Atomabkommen vom Siemens-Konzern zu  errichtenden Atomkraftwerke bei Rio waren damals Regimegegner gemäß  Zeugenaussagen den Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen worden.<br />
Laut “O Estado de Sao Paulo” wurden in Frankreich jetzt Dokumente über  praktizierte Gewalttaten in Brasilien während der Amtszeit des  Diktaturgenerals Joao Figueiredo veröffentlicht. Zu Figueiredo hielt der  damalige brasilianische Vizepräsident der Sozialistischen  Internationale, Leonel Brizola, beste Beziehungen. Brizola, Chef der  linkspopulistischen PDT, rühmte sich stets seiner Freundschaft zu Willy  Brandt. Mit der Diktaturpartei PDS ging Brizola Wahlbündnisse ein.<br />
Über die von der brasilianischen Qualitätszeitung aufgegriffene  Problematik dürften auch in Deutschland zahlreiche Regierungs-und  Parteidokumente existieren &#8211; deutsche Historiker, Sozialwissenschaftler,  Geschichtsstudenten hätten hier, falls sie sich trauen, ein reiches  Forschungsfeld.</strong></p>
<h3>Die ”furchtbaren Fehler” der USA in Brasilien</h3>
<p><strong>CIA kooperierte mit Repressionsapparat der Diktatur<br />
Brasiliens Militärregime herrschte von 1964 bis 1985 ebenso grausam und  perfide wie Diktaturgeneräle benachbarter Staaten &#8211; Todesschwadronen  ermordeten Ungezählte vor allem in den Elendsvierteln der Großstädte,  politische Gefangene wurden Haien lebendig zum Fraß vorgeworfen oder  über Amazonien aus Helikoptern gestoßen. In Stücke gehackt, verscharrte  man Diktaturgegner selbst an Traumstränden Rio de Janeiros. Folter war  Normalität &#8211; und die CIA immer dabei.</strong></p>
<p><strong>Helio Bicudo aus Sao Paulo, kirchlicher  Menschenrechtsaktivist der achtgrößten Wirtschaftsnation, untersuchte  bereits damals die CIA-Aktivitäten ebenso wie das Wüten der  Todesschwadronen, die Verfolgung von Geistlichen, schrieb darüber ein  Buch. Es blieb außerhalb des Landes unbeachtet. Späte Genugtuung für  Bicudo, daß ein neues, aufsehenerregendes Buch der nordamerikanischen  Uni-Soziologin Martha Huggins seine Recherchen vollauf bestätigt, das  State Department sprach von ”furchtbaren Fehlern”.</strong></p>
<p><strong>In den Archiven des Weltkirchenrates in Genf lagern Dokumente  der brasilianischen Kirche, die laut Brasiliens Medien für das  Diktaturjahr 1970 von “Bürgerkrieg” und etwa 12000 politischen  Gefangenen sprechen. Die Diktatur erlaubte dem Internationalen Roten  Kreuz nicht den Zugang zu den Gefängnissen, Diktator Medici erklärte, es  gebe keine politischen Gefangenen in Brasilien. 1971 wurde ein Appell  an die UNO wegen der gravierenden Menschenrechtsverletzungen gerichtet.  In den Dokumenten des Weltkirchenrates werden die sadistischen  Foltertechniken detailliert beschrieben, Folter werde als politische  Waffe angewendet. Die Zahl der Folterzentren wird mit 242 angegeben,  weibliche Gefangene seien häufig vergewaltigt worden. Zu den Taktiken  gehörte, Oppositionelle in Gegenwart ihrer Ehepartner, teils sogar ihrer  Kinder zu foltern.  </strong></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/heliobicudo.jpg" alt="heliobicudo.jpg" /></p>
<p><strong>Helio Bicudo &#8211; unter den führenden brasilianischen  Menschenrechtsaktivisten, jahrelang Präsident der  Menschenrechtskommission der Organisation Amerikanischer Staaten in  Washington. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/renommierte-brasilianische-menschenrechtsaktivisten-fotoserie/</a></strong></p>
<p><strong> Die Brasilienexpertin konnte als erste in Washington über  600 bislang geheimgehaltene Dossiers und Akten einsehen. In Interviews  brachte die 54-Jährige ihre Untersuchungsergebnisse auf den Punkt:”Die  Teilnahme der CIA am Alltag der politischen Repression ist bewiesen &#8211;  die Dokumente sprechen sogar von gemeinsamen Operationen &#8211; die  amerikanische Demokratie partizipierte an der Schaffung eines  unterdrückerischen Staates”. Besonders gravierend, daß die CIA  Polizei-Eliteeinheiten ausbildete, bei denen es sich um „staatlich  legalisierte Todesschwadronen” gehandelt habe. CIA-Agenten hätten diese  bei den Einsätzen begleitet, sich generell völlig frei im  Repressionsapparat bewegt, alles Gesehene ausführlich nach Washington  berichtet. Die politische Polizei DOI-CODI, auf US-Anregung entstanden,  sei trotz ihrer Methoden, darunter Folter aller Art, nie kritisiert,  sondern stets als „gute Sache” gelobt worden. Bis heute, so die Autorin,  sei in den USA wenig bekannt, daß die CIA beim Schulen von Polizisten  aus der Dritten Welt mitwirkte, allein rund 100 000 brasilianische  Beamte trainierte:”Sie lernten Bombenbasteln, Verhörtechniken,  Psycho-Operationen, bekamen außerdem beigebracht, wie man sich in  Demonstrationen, Kundgebungen infiltriert und Verwirrung, Durcheinander  erzeugt.” Ein anderes interessantes Detail: Die CIA half beim Aufbau des  brasilianischen Diktaturgeheimdienstes SNI mit,”lieferte sogar eine  Liste mit den Namen geigneter, vertrauenswürdiger Mitarbeiter.” Auf  einer anderen Liste waren alle Personen verzeichnet, die gemäß  CIA-Einschätzung nach dem Militärputsch von 1964 verhaftet werden  sollten. Man habe, so Martha Huggins, „still lächelnd mit Folterknechten  und Mördern zusammengearbeitet.” In mühseliger Kleinarbeit gelang es  der Expertin, sechsundzwanzig Folterer politischer Gefangener ausfindig  zu machen und unter Wahrung der Anonymität zu interviewen.  Einer davon,  Militärpolizist, mochte nicht, wie seine Kol­legen, bei einem Einsatz  ge­fan­gengenommene ”Subversive” mit Schlägen traktieren und die Frau­en  vergewaltigen. ”Ich for­derte, daß es doch besser sei, alle zu töten,  anstatt sie zu foltern”, sagte der Militärpolizist zu Mar­tha Huggins  und berichtete auch über den Abschluß der OpeÂ­ration: Alle Gefangenen  wurden hoch über der Wildnis lebendig aus einem Helikopter gestoßen.</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsaktivist Helio Bicudo:”Polizisten, aber auch  Armeeoffiziere, sind in den USA selbst, darunter in Washington,  ausgebildet worden “ manche, die zum Repressionsapparat gehörten,  machten “ und machen Karriere.” Bicudo nennt Romeu Tuma &#8211; nach der  Diktatur Chef der Bundespolizei, heute Kongreßsenator der starken  Rechtspartei PPB, dessen gerade wiedergewählter Parlaments-Flügelmann  Jair Bolsonaro offen für Folter und Massaker an Landlosen oder  Gefängnisinsassen plädiert. Ausgerechnet der belastete Diktaturaktivist  Marco Maciel war einflußreicher Vize von Staatschef Lulas Vorgänger  Fernando Henrique Cardoso, Ehrendoktor der Freien Universität Berlin.  Die Generalität würdigt nach wie vor den Militärputsch von 1964, lud  lange Zeit regelmäßig den hochverehrten Kollegen Pinochet nach Brasilien  ein. In Berlin oder Frankfurt hätte dieser schwerlich ungestört von  Protesten, lediglich mit zwei diskreten Leigbwächtern einen lockeren  Einkaufsbummel machen können &#8211; in Rio de Janeiro schon. Nach Seminaren,  Konferenzen, Vorträgen in der Militärakademie direkt unterm Zuckerhut  schlenderte der Ex-Diktator gerne durch den von vielen Künstlern und  Intellektuellen bewohnten Strandstadtteil Ipanema, kaufte in Buch-und  Musikläden, trank hier und da einen Expresso, wurde zwar bemerkt, aber  bestenfalls durch aufdringliche Pressefotografen belästigt.<br />
Wie die Jahresberichte von Amnesty International und Human Rights Watch  zeigen, gehören Folter und Todesschwadronen weiterhin zum Alltag der  führenden Wirtschaftsmacht Lateinamerikas, „verschwinden” weiterhin  Menschen nach der polizeilichen Festnahme. Washingtons „furchtbare  Fehler” hatten entsetzliche Folgen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/21/uno-berichterstatter-fur-die-folter-manfred-nowak-aus-osterreich-lula-regierung-mus-diktaturverbrechen-aufklaren-und-bestrafen-ruckenstarkung-fur-deutschstammigen-bundesstaatsanwalt-marlon-weichert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/25/brasilien-rund-3500-arbeiter-errichten-das-neue-atomkraftwerk-angra-3-bei-rio-de-janeiro-laut-nationalen-wirtschaftsmedien-nuklearteile-aus-deutschland-doppelseitige-regierungspropaganda-fur-angra/</strong></a></p>
<p><strong>Grass-Gedicht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p>Hintergrundtext:</p>
<h1>Brasiliens Massengräber</h1>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>„Wenn die Toten da reingeschmissen werden, sind das Szenen wie in diesen<br />
Holocaustfilmen“, beklagen sich Anwohner von Massengräber-Friedhöfen der  größten lateinamerikanischen Demokratie. In der Tat wird seit der  Diktaturzeit vom Staat die Praxis beibehalten, nicht identifizierte, zu  „Unbekannten“ erklärte Tote in Massengräbern zu verscharren.</strong></p>
<p><strong>Die Kirche protestiert seit Jahrzehnten dagegen und sieht  darin ein gravierendes ethisch-moralisches Problem, weil es in einem  Land der Todesschwadronen damit auch sehr leicht sei, unerwünschte  Personen verschwinden zu lassen. In der Megacity Sao Paulo mit ihren  mehr als 23 Millionen Einwohnern empört sich der weltweit angesehene  Menschenrechtspriester Julio Lancelotti: „In Brasilien wird monatlich  eine erschreckend hohe Zahl von Toten anonym in Massengräbern  verscharrt, verschwinden damit Menschen auf offiziellem Wege, werden als  Existenz für immer ausgelöscht. Wir von der Kirche nehmen das nicht  hin, versuchen möglichst viele Tote zu identifizieren, um sie  dann auf  würdige Weise christlich zu bestatten. Wir brauchten einen großen  Apparat, ein großes Büro, um alle Fälle aufklären zu können – dabei ist  dies eigentlich Aufgabe des Staates!“</strong></p>
<p><strong>Padre Lancelotti erinnert daran, daß während der 21-jährigen Diktaturzeit in<br />
Sao Paulo von den Machthabern 1971 eigens der Friedhof Dom Bosco  geschaffen wurde, um dort zahlreiche ermordete Regimegegner heimlich  gemeinsam mit jenen unbekannten Toten, den sogenannten Indigentes, in  Massengräber zu werfen. Wie die Menschenrechtskommission des  Stadtparlaments jetzt erfuhr, wurden seit damals allen Ernstes 231.000  Tote als Namenlose verscharrt – allein auf <em>diesem </em>Friedhof. Heute kommen Monat für Monat dort zwischen 130 und 140 weitere Indigentes hinzu.</strong></p>
<p><strong>Nach einem Massaker an Obdachlosen Sao Paulos kann Priester  Lancelotti zufällig auf dem  Friedhof Dom Bosco beobachten, wie sich der  Staat der Namenlosen entledigt: “Als der Lastwagen kommt und geöffnet  wird, sehe ich mit Erschrecken, daß er bis obenhin voller Leichen ist.  Alle sind nackt und werden direkt ins Massengrab geworfen. Das wird  zugeschüttet – und fertig. Sollten wir später noch Angehörige ermitteln,  wäre es unmöglich, die Verstorbenen in der Masse der Leichen  wiederzufinden. Was sage ich als Geistlicher dann einer Mutter?“  Lancelotti hält einen Moment inne, reflektiert: „Heute hat das  Konzentrationslager keinen Zaun mehr, das KZ ist sozusagen weit verteilt  – die Menschen sind nach wie vor klar markiert, allerdings nicht auf  der Kleidung, sondern auf dem Gesicht, dem Körper. Und sie werden  verbrannt, verscharrt, wie die Gefangenen damals, und es gibt weiter  Massengräber.“</strong></p>
<p><strong>Was in Sao Paulo geschieht, ist keineswegs ein Einzelfall. In  der nordostbrasilianischen Millionenstadt Fortaleza leiden die Anwohner  des Friedhofs „Bom Jardim“ seit Jahren bei den hohen Tropentemperaturen  unter grauenhaftem Leichengeruch. „Die Toten werden oft schon verwest  hergebracht, wie Tiere verscharrt, wir müssen zwangsläufig zusehen, es  ist grauenhaft“, klagt eine Frau. „Fast jeden Tag kommt der Leichen-LKW –  doch bei den heftigen Gewitterregen wird die dünne Erdschicht über den  Toten weggeschwemmt, sehen wir die Massengräber offen, wird der Geruch  im Stadtviertel so unerträglich, daß viele Kopfschmerzen kriegen,  niemand hier eine Mahlzeit zu sich nimmt.“ Der Nachbar schildert, wie  das vergiftete Regenwasser vom Friedhof durch die Straßen und Gassen des  Viertels läuft: „Das Wasser ist grünlich und stinkt, manchmal werden  sogar Leichenteile mitgeschwemmt – und weggeworfene Schutzhandschuhe der  Leichenverscharrer. Die Kinder spielen damit – haben sich an die  schrecklichen Vorgänge des Friedhofs gewöhnt. Wir alle haben Angst, daß  hier Krankheiten, Seuchen ausbrechen.“</strong></p>
<p><strong>Selbst in Rio de Janeiro sind die Zustände ähnlich, werden  zahllose Menschen von Banditenkommandos der über 1.000 Slums liquidiert  und gewöhnlich bei Hitze um die 35 bis 40 Grad erst nach Tagen in  fortgeschrittenem Verwesungszustand zum gerichtsmedizinischen Institut  abtransportiert. Wie aus den Statistiken hervorgeht, werden in den  Großstädten monatlich stets ähnlich viele Tote als „Namenlose“ in  Massengräber geworfen wie in Sao Paulo, der reichsten Stadt ganz  Lateinamerikas.</strong></p>
<p><strong>Priester Julio Lancelotti und seine Mitarbeiter stellen immer  wieder Merkwürdigkeiten und verdächtige Tatbestände fest. „Werden  Obdachlose krank und gehen in bestimmte öffentliche Hospitäler, bringt  man an ihrem Körper eine Markierung an, die bedeutet, daß der Person  nach dem Tode zu Studienzwecken Organe entnommen werden. Die Männer  registriert man durchweg auf den Namen Joao, alle Frauen als Maria. Wir  streiten heftig mit diesen Hospitälern und wollen, daß die Obdachlosen  auch nach dem Tode mit den echten Namen geführt werden. Schließlich  kennen wir diese Menschen, haben über sie Dokumente. Man meint eben,  solche Leute sind von der Straße, besitzen also weder eine Würde noch  Bürgerrechte. Wir haben in der Kirche eine Gruppe, die den illegalen,  kriminellen Organhandel aufklären will, aber rundum nur auf Hindernisse  stößt. Denn wir fragen uns natürlich auch, ob jenen namenlos  Verscharrten vorher illegal Organe entnommen werden.“</strong></p>
<p><strong>Fast in ganz Brasilien  und auch in Sao Paulo sind  Todesschwadronen aktiv, zu denen Polizeibeamte gehören, wie sogar das  Menschenrechtsministerium in Brasilia einräumt. Tagtäglich würden  mißliebige Personen außergerichtlich exekutiert, heißt es. Darunter sind  auch Obdachlose, von denen allein in Sao Paulos Zentrum weit über  zehntausend auf der Straße hausen. Wie Priester Julio Lancelotti betont,  ist zudem die Zahl der Verschwundenen auffällig hoch. „Auf den Straßen  Sao Paulos werden viele Leichen gefunden. Denn es ist sehr einfach, so  einen Namenlosen zu fabrizieren. Man nimmt ihm die Personaldokumente  weg, tötet ihn und wirft ihn irgendwo hin. Wir gehen deshalb jeden Monat  ins gerichtsmedizinische Institut, um möglichst viele Opfer zu  identifizieren. Die Polizei ist immer überrascht und fragt, warum uns  das interessiert. Das Identifizieren ist für uns eine furchtbare,  psychisch sehr belastende Sache, denn wir müssen monatlich stets  Hunderte von Getöteten anschauen, die in großen Leichenkühlschränken  liegen – alle schon obduziert und wieder zugenäht. Und man weiß eben  nicht, ob da Organe<br />
entnommen wurden.“</strong></p>
<p><strong>Solchen Verdacht hegen nicht wenige Angehörige von Toten, die  seltsamerweise als „Namenlose“ im Massengrab endeten. In der  nordostbrasilianischen Küstenstadt Maceio ging letztes Jahr der  69-jährige Sebastiao Pereira sogar mit einem Protestplakat voller Fotos  seines ermordeten Sohnes auf die Straße. Dem Vater hatte man im  gerichtsmedizinischen Institut die Identifizierung der Leiche verweigert  – diese dann mysteriöserweise auf einen Indigentes-Friedhof gebracht.  Kaum zu fassen – ein Friedhofsverwalter bringt es fertig, Sebastiao  Ferreira später  mehrere Leichenteile zu zeigen, darunter einen Kopf.  „Mein Sohn wurde allein am Kopf von vier MG-Schüssen getroffen – und  dieser Kopf war doch intakt! Ich setzte eine DNA-Analyse durch – der  Kopf war von einem Mann, das Bein von einem anderen, der Arm wiederum  von einem anderen – doch nichts stammte von meinem Sohn“, sagt er der  Presse.</strong></p>
<p><strong>In Sao Paulo hat Priester Lancelotti durchgesetzt, daß ein  Mahnmal auf dem Friedhof Dom Bosco an die ermordeten Regimegegner, aber  auch an die mehr als 200.000 „Namenlosen“ erinnern wird.</strong></p>
<p><strong>Neuerdings macht der Friedhof in Brasilien immer wieder  Schlagzeilen, allerdings nicht wegen der Massengräber von heute.  Progressive Staatsanwälte versuchen das Oberste Gericht in Brasilia zu  überzeugen, den zur Diktaturzeit für den Friedhof verantwortlichen  Bürgermeister Paulo Maluf und den damaligen Chef der Politischen  Polizei, Romeu Tuma, wegen des Verschwindenlassens von Oppositionellen  vor Gericht zu stellen. Erschwert wird dies jedoch durch den  Politikerstatus der Beschuldigten: Paulo Maluf ist Kongreßabgeordneter  und Romeu Tuma sogar Kongreßsenator – beide gehören zum  Regierungsbündnis von Staatspräsident Lula.</strong></p>
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