http://www.fifa.com/confederationscup/index.html


Die City-Telefone – wie Rio offenbar Freizügigkeit demonstrieren will? Links und rechts vom Foto-Ausschnitt u.a. Transvestiten mit Spezial-Geschlechtsteil – sowie Prostituierte in Porno-Posen – schwerlich hier abbildbar.

Prostitutionspreise – an Stadtautobahnmauer von Sao Paulo. „Chupeta, Buceta, Cú“.
Joachim Gauck in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/
„Ein weiteres wichtiges Element der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ist der deutsche Tourismus nach Kuba. Seit 2011 nimmt dieser wieder zu; im Jahr 2012 lagen die Besucherzahlen bei über 100.000 (von ca. 2,85 Millionen Auslandstouristen). Dies entspricht einem Anstieg von ca. 13 %. Nach Kanada, Großbritannien und den USA (einschließlich der „Exilkubaner“) steht Deutschland damit an vierter Stelle der Herkunftsländer.“
Laut Rousseff sind inzwischen 5.378 Ärzte aus Kuba aufgrund eines Kooperationsabkommens in Brasilien tätig.
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung liegt Kuba auf Platz 59, Brasilien nur auf Platz 85.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Kuba/Bilateral_node.html
Womöglich hat Yoani Sanchez mit ihrer mißglückten PR-Tour 2013 auch in Deutschland das Interesse an Lateinamerika und seinen sehr verschiedenen Kulturen – siehe die deutlichen Unterschiede zwischen Kuba und Brasilien auf Weltrankings – erhöht.
„Trotz der Anstrengungen Südafrikas und Washingtons änderte Kuba den Gang der Geschichte im südlichen Afrika.“ Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Kubanischer_Milit%C3%A4reinsatz_in_Angola
Fidel Castro beschrieb Ende 2013 in einem großen Artikel der „Granma“ anläßlich des Todes von Mandela mit vielen militärischen Details, wie das kubanische Engagement in Afrika maßgeblich zum Ende des Apartheidregimes begetragen hatte. Der mitteleuropäische Mainstream „verzichtete“ vorsehbar auf Hinweise zum Kuba-Kontext.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
tags: yoani sanchez- kritik kubanischer intellektueller 2013
http://www.havanatimes.org/?p=94012
” Yoani Sanchez has completed her international tour and returned to Cuba, where, I assume, she will continue to struggle for the convictions that drive her.
I have met many intellectuals in Cuba who say disparaging things about her – intellectuals, to be sure, who are not government supporters. They think she is unintelligent, a simplistic political thinker and a mediocre chronicler or philologist, at best.”
“Havana Times” hat bisher nicht über die Kontakte von Yoani Sanchez zu Rechtsextremisten berichtet.
Medienexperiment:
Yoani Sanchez, Unternehmerin: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/16/yoani-sanchezich-habe-zwei-kleine-unternehmen-das-wurde-moglich-durch-raul-castros-wirtschaftsreformen-der-letzten-jahre/
Fragen nach Umsatz und Gewinn, Angestellten und deren Löhnen etc. wurden kurioserweise nicht gestellt – auch nicht bei anderen Sanchez-Events während ihrer Deutschlandtour. Auch dies spricht Bände.

Ausriß, das historische Foto:
Sanchez traf sich im Februar 2013 in Brasilia mit Bolsonaro – Notizen über das freundschaftliche Treffen und Bolsonaros Auffassung zum Massaker von Carandiru, bei dem mindestens 111Gefangene liquidiert wurden, fehlen interessanterweise bis heute im mitteleuropäischen Mainstream. Bolsonaro sagte im Februar 2000 dem brasilianischen Nachrichtenmagazin “Isto é” auf die Frage, ob die Polizei im Carandiru-Gefängnis korrekt gehandelt habe:”Ich denke weiterhin, daß die Möglichkeit verpaßt wurde, da drinnen 1000 zu töten.”
Möglicherweise ist auch dieses Bolsonaro-Zitat ein Hinweis darauf, aus welchen Motiven der Mainstream bisher zu dem Treffen Sanchez-Bolsonaro schweigt. Auch Blätter, die Sanchez-Kolumnen drucken, haben bisher auf eine Information der Leserschaft über die Sanchez-Treffen mit Rechten und Rechtsextremen verzichtet.
Wenige Tage vor dem Start des Confederations Cup sind in Rio de Janeiro nicht einmal 60 % der bereitstehenden Hotelzimmer gebucht, die Zahl ausländischer Touristen stagniere im Land, hieß es.
Bei einer Parlamentsanhörung über den starken Anstieg von Vergewaltigungen in Rio de Janeiro kam laut Landesmedien zutage, daß in der Zuckerhutmetropole allein zwischen Januar und Anfang April 132 Fälle von sexueller Gewalt offiziell registriert worden sind, darunter 19 Vergewaltigungen im öffentlichen Raum, etwa in den provisorischen Toiletten des Ausgehviertels Lapa der Rio-Altstadt. Daß eine US-Studentin in einem Kleinbus vergewaltigt worden sei, bedeute keineswegs einen Einzelfall, hieß es. Die Dunkelziffer solcher Straftaten sei hoch.
Ausriß, die andere Sicht – Geo Special Brasilien. “…Rio…ist nun in den touristischen Vierteln so sicher wie eine europäische Großstadt…dieses überraschend moderne, hochsympathische und unendlich vielfältige Land…”
Brutaler Machismus und Frauen-Spezialwaggons in Rio: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/03/brasilien-spezialwaggons-in-metro-und-s-bahn-von-rio-de-janeiro-wegen-brutalem-machismus-und-sexuellem-misbrauch-vergewaltigungs-und-alltagskultur/
Bundesaußenminister Steinmeier vor seiner Reise 2015 nach Brasilien:”Wir teilen ein Fundament gemeinsamer Werte und kultureller Verbundenheit.”
tags: brasilien -organisiertes verbrechen 2013, vergewaltigungskultur
http://www.nytimes.com/video/2013/05/24/world/americas/100000002244531/sex-crimes-rise-in-rio.html
Machistische Vergewaltigungspraktiken in bestimmten BRICS-Staaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/28/vergewaltigungen-in-bestimmten-brics-staaten-brasiliens-medien-berichten-ausfuhrlich/
Vergewaltigung und familiäre Verwahrlosung 2013: Mutter, die Vergewaltigung erlaubte, im Gefängnis. Laut Landesmedien hatte eine 42-jährige Mutter im Amazonas-Teilstaat Pará erlaubt, daß ein 28-jähriger Verwandter ihre 11-jährige Tochter regelmäßig vergewaltigt. Mit 12 Jahren war diese daraufhin schwanger, was durch einen Zufall von der Polizei entdeckt wurde.

Ausriß, Rio, 2013, “Tochter vergewaltigt und geschwängert.”
Brasilianer vergewaltigte vierjähriges Mädchen in der Schweiz:
Vergewaltigung von Indianermädchen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/vergewaltigung-von-indianermadchen-brasiliens-vieldiskutierte-indiokultur-im-amazonas-teilstaat-roraima-59-indianer-zumeist-wegen-vergewaltigung-im-gefangnis-laut-regionalmedien/
Vergewaltigungsdelikte, darunter begangen an Kindern, sind in Brasilien sehr häufig, nur ein Bruchteil wird angezeigt. Das Problem wird permanent in den Landesmedien debattiert. Grob machistischer Lebensstil hat in Europa mehr und mehr Anhänger, wird von den Autoritäten gefördert.
Alice Schwarzer 2003: Ein Kölner Polizist hat mir kürzlich erzählt, siebzig oder achtzig Prozent der Vergewaltigungen in Köln würden von Türken verübt. Ich habe ihn gefragt: Warum sagen Sie das nicht, damit wir an die Wurzeln des Problems gehen können? Er antwortete: Das dürfen wir ja nicht, Frau Schwarzer, das gilt als Rassismus.

Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 politisch unkorrekt zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”
Deutschlands katholisches Lateinamerika-Hilfswerk ADVENIAT:
Ausriß O Globo. Patrouillierender Bandit an der Stadtautobahn beim internationalen Flughafen.
Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die Situation interpretiert wird:
Der neue Amnesty-International-Report über Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/23/amnmesty-international-der-neue-report-fur-2013-uber-brasilien-widespread-use-of-torture/
http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
Schüsse auf deutschen Touristen in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/03/brasilien-schusse-auf-deutschen-touristen-in-rio-de-janeiro-und-das-blamable-kriminalistische-nachspiel-polizei-ermittelt-wer-festgenommenen-16-jahrigen-zu-gestandnis-zwingen-wollte-laut-landesmed/
Gewalt und Psyche: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/brasiliens-heer-der-geistesgestorten/
Fehlende Kulturpolitik, soziokulturelle Faktoren: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/21/brasiliens-popularer-schauspieler-antonio-fagundes-es-gibt-keine-kulturpolitik-in-brasilien/
Schmerzhaft sind die Einsparungsmaßnahmen besonders bei den beiden großen Qualitätszeitungen „Folha de Sao Paulo“ und „Estado de Sao Paulo“ sowie bei der führenden Wirtschaftszeitung „Valor economico“. Deutliche inhaltliche Verschlechterungen als Folge der Medienkrise zeichnen sich bereits seit mehreren Jahren bei diesen Blättern ab. Die Sparmaßnahmen werden für den Leser teils auf banale Weise offenkundig – mehr Fotos und weit größer als bisher, mehr Balkenüberschriften mit mehr weißem Zwischenraum, generell größere Buchstaben der Texte.
Auch der Medienkonzern „Abril.S.A“ ist in großen Schwierigkeiten – befürchtet wurde sogar, daß er Brasiliens größtes Nachrichtenmagazin „Veja“ einstellt. Unter anderem wurden sieben Chefmanager entlassen, darüber hinaus mindestens 70 Redakteure und Journalisten. Dem Vernehmen nach sollen 11 Zeitschriften des Konzerns ihr Erscheinen einstellen, darunter der „Playboy“.
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/12/wurzeln-der-finanzkrise-westliche-werte-frei-betto/
Wer Brasiliens Qualitätszeitungen noch aus den neunziger Jahren kennt, wird sie heute kaum wiedererkennen – damals wurde tagtäglich nahezu aus sämtlichen Teilstaaten ausführlich und angemessen berichtet, heute nur noch in Ausnahmefällen, bei spektakulären Ereignissen. Große Teile der brasilianischen Bevölkerung, darunter selbst die Bewohner der über 2600 Slums von Sao Paulo, werden in der Berichterstattung nahezu ausgeblendet, kommen zumeist schlichtweg nicht mehr vor.
Brasiliens abstürzende Pressefreiheit, die aktuellen Rankings: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/03/brasilien-verschlechterung-auf-pressefreiheit-weltstatistik-von-ngo-freedom-house-der-usa-um-zwei-platze-auf-91-rang-abgerutscht-morde-an-brasilianischen-journalisten-angeprangert/
Amnesty International – “Human rights defenders in Brazil” – in Deutschland aus den bekannten Gründen so gut wie unbekannt:
Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/
Deutschlandjahr und gravierende Menschenrechtslage: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/13/brasilien-eroffnung-des-deutschlandjahrs-2013-2013-gravierende-menschenrechtslage-bisher-komplett-ausgeklammert-amnesty-international-und-katholische-kirche-weisen-auf-systematische-folter-todessc/
“Am besten nichts Neues”:

Ausriß. “Schluß mit der Straffreiheit!”
Bisher ist nichts darüber bekannt, ob Neto angesichts seiner politisch hochbrisanten Recherchen über die Todesschwadronen beispielsweise zu einem Blogger-oder Medienkongreß nach Deutschland, Berlin eingeladen worden war, welche mitteleuropäischen Politiker ihm ihre Solidarität und Unterstützung erklärten. Ebenso ist nichts darüber bekannt, ob Neto wegen seines außerordentlichen Muts und Engagements für mitteleuropäische Medienpreise vorgesehen war.
Goldman Sachs kritisiert die unter Lula-Rousseff vernachlässigten Investitionen in Brasilien – was wesentlich zum Verlust von Wettbewerbsfähigkeit beigetragen habe. Aus Mitteleuropa hatte die Lula-Regierung sehr viel offizielles Lob für die Wirtschafts-und Sozialpolitik erhalten.
„Der Motor stottert“. EXAME zur Wirtschaftslage 2013
„Eine Großmacht bittet zum Tanz“: http://www.wiwo.de/politik/westerwelles-suedamerika-reise-brasilien-eine-grossmacht-bittet-zum-tanz/5628232.html
tags: brasilien – produktivität 2012
“Vorzeige”-Unternehmer Eike Batista 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/21/brasilien-rettung-fur-holding-des-bisherigen-vorzeige-unternehmers-und-multimilliardars-eike-batista-durch-rousseff-regierung-im-gange-laut-landesmedien-enorme-wertverluste-an-der-borse-fe/

Laut Angaben von “Exame” stagniert Brasiliens Produktivität seit drei Jahrzehnten. In den Jahren nach 2000 stieg die Produktivität jährlich nur um 0,9 Prozent – was nicht ausreichte, die vorangegangene Produktivitätsverringerung auszugleichen. Die USA investieren sechsmal mehr als Brasilien, das Pro-Kopf-Einkommen in den Vereinigten Staaten ist fünfmal höher als in Brasilien. Brasilianer arbeiten mehr Stunden als die Bevölkerung in den meisten hochentwickelten Staaten, beispielsweise in Deutschland. Mit weniger Arbeitsstunden ist der deutsche Arbeiter viermal produktiver als der brasilianische, laut Exame. Brasiliens Produktivität ist die gleiche wie in den siebziger Jahren, was gravierende Auswirkungen auf das Land und dessen Unternehmen hat.
Zu den Gründen der niedrigen Produktivität zählt Exame das niedrige Bildungsniveau. Brasilien haben im Durchschnitt nur 7,5 Schuljahre aufzuweisen, die Nordamerikaner dagegen zwölf. Nur 35 Prozent der Schüler in den brasilianischen Mittelschulen sind tatsächlich alphabetisiert – sind also u.a. fähig, eine Gebrauchsanweisung komplett zu verstehen. Der Software-Hersteller Totvs in Sao Paulo mit 5600 Angestellten mußte in Mountain View im US-Silicone Valley eine Filiale mit 12 Angestellten eröffnen, um dort komplett die Totvs-Softwares zu entwickeln. Der Totvs-Chef Cosentini:”Es gibt in Brasilien schlichtweg keine Leute, die das machen könnten.” Ein brasilianischer Angestellter hat eine Anlernzeit von bis zu 120 Tagen – bei einem Beschäftigten in den USA reichen 30 Tage. “Der Nordamerikaner kommt schon zuverlässig und bereit ins Unternehmen”, laut Cosentini. “Brasilien ist mangelhaft und schwach bei allen für die Produktivität wichtigen Faktoren, wie Innovation, Bildung und Infrastruktur”, laut Gustavo Franco, Ex-Chef der Zentralbank. In Norwegen, so ein weiteres von Exame genanntes Beispiel, leisten drei Personen in einem Verkaufsunternehmen die gleiche Arbeit, für die in Brasilien 18 Leute nötig sind. In Brasiliens Landwirtschaft haben lediglich etwa 20 Prozent der Produzenten eine mittlere oder hohe Produktivität.
Beispiele für niedrige Produktivität kann jedermann täglich im brasilianischen Alltag beobachten: Um ein etwa siebzig Meter langes Stück Fußweg nahe der Avenida Paulista auszubessern, brauchen 2013 in Sao Paulo etwa acht Arbeitskräfte bereits 6 Wochen – in Ländern wie Deutschland wäre die Ausbesserung an einem Vormittag erledigt.
Anteil am Welthandel nur ein einziges Prozent:
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/18/brasilien-anteil-am-welthandel-lediglich-ein-einziges-prozent-laut-neuer-landesstudie-billigprodukte-wie-commodities-sind-wieder-hauptexportguter/
BILD.DE ERKLÄRT DAS WIRTSCHAFTS-WUNDERLAND.
Bildzeitung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/29/brasilien-boomt-wirtschafts-sensation-am-zuckerhut-bildzeitung/
“Die Welt”: http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html
2013 startet Deutschlandjahr in Brasilien: http://www.alemanha-e-brasil.org/de
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
“Dank seiner hohen Investitionen in den immer größeren und komplexeren ITK-Sektor sowie dem starken wirtschaftlichen Aufschwung steht Brasilien heute weltweit als Musterland dar. Auch der Ausblick ist unvermindert positiv.” Cebit-Einschaetzung 2012
In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur – erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf
tags: brasilien-top-entscheider und lüge 2012
”Os dirigentes brasileiros mentem.”
Laut Valor economico haben die Top-Manager eingeräumt, daß in ihren Unternehmen das Lügen gängig sei – in Angelegenheiten, die Angestellte, Zulieferer, Partner und sogar die Regierung betreffen. “Sie sagen eine Sache, und tun etwas ganz anderes.” 74 Prozent hätten zugegeben, daß der offizielle Diskurs das Gegenteil von dem sei, was in der Praxis geschehe. In den brasilianischen Unternehmen sei Autoritarismus vorherrschend. Von demokratischer Führung zu reden, sei eine große Lüge. Unter Top-Managern jemanden “Amigo” zu nennen, bedeute garnichts, da hinter dessen Rücken” jeder mit dem Messer auf diesen einsticht”. Klassischer Fall sei, daß der Manager etwas abstreite, was er tatsächlich gesagt habe.
Parallelen zu anderen Ländern sind natürlich wie immer rein zufällig…

“Während die Regierenden untätig bleiben, mordet PCC weiter Polizeibeamte” – Spruchband. (PCC – Brasiliens führende, mächtigste Verbrecherorganisation)
“PCC tötet Polizeibeamte rasch – die Regierung nach und nach.”
Ökumenische Gedenkveranstaltung für bei Attentaten getötete Polizeibeamte Sao Paulos: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/15/brasilien-eine-schwache-regierung-in-geheimem-einverstandnis-mit-dem-organisierten-verbrechen-okumenische-protestveranstaltung-zum-gedenken-an-die-rund-100-bisher-in-sao-paulo-bei-attentaten-d/
Der Präsident der Metro-Gewerkschaft Sao Paulos, Altino Prazeres, der sich an den Protestaktionen beteiligte, wurde von der Militärpolizei festgenommen. Brasilien besitzt keine Protestkultur wie in Argentinien oder Chile – die jüngsten Demonstrationen gleich in vier Millionenstädten, darunter gar die Besetzung eines Shopping Center an der Avenida Paulista, sind daher bemerkenswert.
Mehrere tausend Personen in Sao Paulo beteiligt, neue Proteste angekündigt.
„…se R$3 já é um roubo, imagina mais!“
Protestmotto: „Se a tarifa aumentar, Sao Paulo vai parar!“
Laut Landesmedien hatte der Regierungsgeheimdienst Agenten in die Protestaktionen der letzten Tage infiltriert und beschattet auch die Führer der Protestaktionen. „Agentes infiltrados em acoes populares convocados pela internet“. (O Globo)
Haddad weigert sich als zweiter Arbeiterpartei-Präfekt Sao Paulos, das u.a. von Umweltschützern seit Jahrzehnten geforderte Radwegenetz einzurichten. Zuvor hatte Präfektin Marta Suplicy, heute Kulturministerin Brasiliens, ein Radwegenetz verhindert.
Proteste auch in Millionenstädten Rio de Janeiro, Natal und Goiania, ebenfalls von Preiserhöhungen betroffen. In allen Städten war der Anteil von Studenten unter den Demonstranten hoch, hieß es in den Landesmedien.
In Sao Paulo, Stadt mit über 12 Millionen Einwohnern, mehr als 2600 Slums, gibt es an den Bushaltestellen – die Straßenbahn wurde abgeschafft – nicht einmal Fahrpläne, nur an einem Bruchteil der Haltestellen existieren zumindest rudimentäre Angaben zur Fahrtroute. Wann die Busse tatsächlich kommen, ist Glückssache, es kann bei manchen Linien bis zu zwei Stunden dauern. Die Metro ist nur sehr schwach ausgebaut, gleiches gilt für das S-Bahn-Netz. Stromausfälle im S-Bahn-Netz sind häufig. Wer täglich auf Bus und S-Bahn angewiesen ist, sieht dadurch seine Freizeit enorm reduziert – Anfahrtszeiten von mehr als zwei Stunden zur Arbeit, zur Ausbildungsstelle sind in Sao Paulo nicht selten. Offensichtlich ist die Begünstigung der Automobilindustrie, des Individualverkehrs – ein Radwegenetz wie in deutschen Städten existiert daher nicht. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/11/brasilien-zeitgeist-sao-paulo-autofahrer-rammt-radfahrer-trennt-ihm-dabei-den-arm-ab-begeht-fahrerflucht-wirft-arm-in-flus/
Regelrecht bestraft sind durch einen derartigen öffentlichen Nahverkehr die Slumbewohner der Peripherie – angesichts der derzeitigen Teuerungswelle sind Fahrpreiserhöhungen für sie besonders schmerzhaft.

Die Demonstranten setzten die um diese Zeit an der Avenida Paulista gelagerten Müllsäcke in Brand.

Fotos, anklicken: http://g1.globo.com/sao-paulo/fotos/2013/06/foto-sao-paulo-tem-protesto-contra-aumento-do-onibus.html#F828175

Sao Paulos Bürgermeister Fernando Haddad 2013, Bildungsminister unter Lula.

Improvisiertes Mahnmal auf der Avenida Paulista in der City. Unweit davon befindet sich ein zweites Mahnmal, das an eine getötete Radfahrerin erinnert. Laut amtlicher Statistik kommt in Sao Paulo pro Woche ein Radfahrer bei einem Unfall um. Radfahrerproteste in Sao Paulo führten unterdessen bis zur Residenz des Bürgermeisters Haddad – auf Protestschildern stand: Mehr Liebe, weniger Motor” und “Fahrräder ja, Autos nein”.
Massenentlassungen und immer mehr Obdachlose: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/27/brasilien-massenarbeitslosigkeit-und-immer-mehr-obdachlose-in-sao-paulo-2013/

Ausriß.
Amnesty International – “Human rights defenders in Brazil” – in Deutschland aus den bekannten Gründen so gut wie unbekannt:
Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/

„Aufschrei der Ausgeschlossenen“2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/07/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-grito-dos-excluidos-2012-landesweite-protestaktion-am-nationalfeiertag7september-von-der-katholischen-kirche-organisiert-scharfe-kritik-an-de/
http://g1.globo.com/economia/mercados/noticia/2013/06/bovespa-fecha-em-baixa-de-mais-de-2.html
http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/03/heiser-borsen-samba-furs-portfolio-handelsblatt/
Leitbörse in Sao Paulo. http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/05/brasilien-firmen-aktien-des-nocn-unlangst-in-europa-vielbeklatschten-vorzeige-unternehmers-eike-batista-sturzen-weiter-ab/
ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/06/thyssenkrupps-grostes-desaster-der-westen-die-macht-der-neoliberalen-entscheider-heute-wer-ihnen-jahrelang-beifall-klatschte/

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Super-Baustelle von ThyssenKrupp in Rio de Janeiro:http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/
Vatikan zu Christenermordung in Syrien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/30/vatikan-jahrlich-rd-100000-christen-wegen-ihres-glaubens-getotet-vor-der-syrien-intervention-lebten-dort-die-christen-in-frieden/
Video zum Vorgehen der “Rebellen”: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/22/irakkrieg-libyenkrieg-syrienkrieg-ein-russisches-tv-video-zur-lage/
Syrien-Intervention und Waffen-Luftbrücke 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/syrien-intervention-2013-brasiliens-medien-berichten-uber-vom-us-geheimdienst-cia-gestutzte-waffen-luftbrucke-fur-die-bereits-in-syrien-operierenden-kampfverbande-zahlreicher-staaten/
tags: syrien-intervention 2013
http://www.aischile.cl/images/pdf/cuadernillofinal.pdf

http://www.aischile.cl/ Hängen in katholischen Kirchen Deutschlands auch solche Poster?
Katholische Kirche und Interventionen: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/13/papst-benedikt-xvi-und-die-auserordentlich-interessante-kritische-analyse-des-funktionierens-der-machtmechanismen-neoliberaler-staaten-beispiel-libyen-intervention/
Bilanz der Irak-Intervention: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/21/schatzungsweise-15-millionen-iraker-sind-durch-den-krieg-ums-leben-gekommen-ippnw-2013/
Massive Christenermordung, Christenverfolgung in Syrien:http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/12/neuer-papst-mus-sich-christenermordung-christenverfolgung-durch-radikale-islamisten-des-nahen-ostens-widmen-laut-brasiliens-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo-in-landern-wie-deutschland-nah/
Türkei – Protestaktionen in Ankara und Istanbul 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/05/turkei-proteste-massive-tranengasimporte-aus-brasilien-und-den-usa-laut-turkischen-medien/
tags: , friedensnobelpreisträger barack obama
Angeli-Karikatur in der auflagenstärksten Qualitätszeitung – Ausriß.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/04/friedensnobelpreistrager-barack-obama-50/
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Laut Firmenangaben werden die brasilianischen Tränengasgranaten über ein Unternehmen mit Sitz in der City von Rio de Janeiro vertrieben.
tags: brasiliens exportschlager tränengas

Ausriß, Folha de Sao Paulo.

Ausriß.
Amnesty International – “Human rights defenders in Brazil” – in Deutschland aus den bekannten Gründen so gut wie unbekannt:
Deutscher Bundespräsident Joachim Gauck 2013 in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/