

http://www.iluobademin.com.br/
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/21/brasilien-sklavennachfahrin2-avenida-paulista-2012/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/27/bahia2-gesichter-brasiliens-fotoserie/

Aus gegebenem Anlaß(Stadtkrieg, Attentats-und Mordwelle) die Nationalhymne statt üblichem Bob Dylan. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/18/brasilien-sao-paulo-avenida-paulista-strasentanzer-und-seine-lieblingsmusik-like-a-rolling-stone/
http://www.videolog.tv/video.php?id=870269
Samba-Straßenkapelle: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/20/brasilien-samba-strasenkapelle-in-sao-paulo/

donnerstag, 22. november 2012 von klaus hart **

Mädchen in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/madchen-in-sao-paulo-gesichter-brasiliens-2/
Bier, Petroleum, Erz: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-bierproduzent-ambev-hat-hoheren-marktwert-als-staatlich-kontrollierter-olkonzern-petrobras-deutlich-im-absacken-mit-sinkender-forderung/
„Die Chinesen haben viel Freiheit. Anders als in Brasilien, ist es in China nicht notwendig, eingezäunt von Stahlgittern zu leben oder in gepanzerten PKW zu fahren. Bedeutet das nicht, Freiheit zu haben?“(Brasiliens Wirtschaftszeitschrift EXAME 2012

Ausriß,Karikaturist Angeli: “Besuche Sao Paulo”. “Graffiti? Ich weiß nicht, sieht mehr nach Blutbad aus.” Folha de Sao Paulo, größte Qualitätszeitung Brasiliens, 25.11. 2012, Tag der Friedensdemonstration der katholischen Kirche.
Kulturenvergleich – Fotos, die man aus China nicht kennt: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern

Fahne des Teilstaats Sao Paulo, Karikatur, größte brasilianische Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“.
Bier, Petroleum, Erz: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-bierproduzent-ambev-hat-hoheren-marktwert-als-staatlich-kontrollierter-olkonzern-petrobras-deutlich-im-absacken-mit-sinkender-forderung/
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Barbosa hatte eine wichtige Rolle bei der Verurteilung von Spitzenfunktionären aus Lulas Arbeiterpartei im derzeitigen Mensalao-Prozeß gespielt, darunter dem Amtsvorgänger Rousseffs, José Dirceu, als Chefminister der Lula-Regierung.
Brasiliens Qualitätsmedien zur Reaktion Rousseffs auf Barbosas scharfe Kritik an fehlender Rechtsstaatlichkeit:“Ao lado de Joaquim, a presidente Dilma Rousseff acompanhou toda a sessao com ar de poucos amigos.“
“Abkommen zwischen Staat und organisiertem Verbrechen”. Brasil de Fato, Nov. 2012
„Präsidentin Rousseff versteckte nicht ihr Unbehagen an der Amtseinführung.“ Merval Pereira.
Zwischen Deutschland und Brasilien besteht eine strategische Partnerschaft. Der 2008 beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel mit Präsident Lula in Brasília vereinbarte Aktionsplan verfolgt das Ziel, die bi- und multilaterale Zusammenarbeit beider Länder zu intensivieren. Die deutsch-brasilianischen Beziehungen basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen bei einer Vielzahl von internationalen Themen und gehen weit über den wirtschaftlichen Bereich hinaus. (Auswärtiges Amt)
Proteste gegen Rousseff: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/29/brasilien-prasidentin-dilma-rousseff-in-rio-de-janeiro-lautstarke-proteste/

http://www.welt-sichten.org/artikel/221/der-hoelle-hinter-gittern
Nationale Politikexperten schätzen ein, daß der derzeitige Mensalao-Prozeß keineswegs zu einer “Moralisierung” der brasilianischen Politik führen wird. So wird darauf verwiesen, daß die bisher Verurteilten aus der Arbeiterpartei Lulas keineswegs, wie es die Statuten verlangen, aus der Partei ausgeschlossen werden. Vielmehr erhalten die Verurteilten die geballte Solidarität nicht nur der Parteiführung, werden gar als “politische Gefangene” eingestuft, bekommen gar Ehrungen. Als bezeichnend gilt, daß der verurteilte José Dirceu weiterhin Chefstratege der Arbeiterpartei ist. In anderen Parteien geben die Verurteilten weiter Anweisungen, hieß es.
Erwartungsgemäß reagierte die Arbeiterpartei-Führung mit Empörung auf die verhängten Strafen. Der Fraktionschef der Arbeiterpartei im Abgeordnetenhaus sprach von einer “politischen Verurteilung”, einer “großen Ungerechtigkeit”. Parteipräsident Rui Falcao nannte die Strafe ebenfalls ungerecht, den Prozeß politisch. Lula wollte noch nicht Stellung nehmen.
Vor dem Hintergrund der tief verwurzelten Korruptionskultur Brasiliens fehlt offenbar nicht nur der Arbeiterpartei-Führung jegliches Unrechtsbewußtsein, noch dazu in Zeiten neoliberaler Wertvorstellungen. Der Mensalao-Fall gehört zum Kontext dieser Korruptionskultur.

Ausriß – Lulas enge Vertraute, vielbeklatscht bei Weltsozialforen in Porto Alegre.
„Zurzeit wird aus den Bundesstaaten Sao Paulo, Santa Catarina und Rio Grande do Sul eine drastisch angestiegene Gewaltkriminalität gemeldet. Öffentliche Verkehrsmittel (Omnibusse, Reisebusse), Mietwagen sowie die Polizei waren Ziel zahlreicher Überfälle. Busse und PKW wurden von Schützen auf Motorrädern beschossen, einige wurden in Brand gesetzt. Die aktuelle Welle der Gewalt wird teilweise auf rivalisierende Banden aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität zurückgeführt. Teilweise sollen die Gewaltausbrüche Reaktionen auf vorangegangene Maßnahmen der Polizei gegen die Organisierte Kriminalität sein. Von einer insgesamt erhöhten Gefährdungslage in diesen Bundesstaaten, insbesondere bei Touristenbussen und Mietwagen, ist auszugehen.“
tags: brasilien-sao paulo-mordwelle 2012

Ausriß. “Besuche Sao Paulo”.
Karikatur und Realität: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Zwischen Deutschland und Brasilien besteht eine strategische Partnerschaft. Der 2008 beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel mit Präsident Lula in Brasília vereinbarte Aktionsplan verfolgt das Ziel, die bi- und multilaterale Zusammenarbeit beider Länder zu intensivieren. Die deutsch-brasilianischen Beziehungen basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen bei einer Vielzahl von internationalen Themen und gehen weit über den wirtschaftlichen Bereich hinaus. (Auswärtiges Amt)
Folter in Brasilien während Lula-Amtszeit: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Menschenrechtsministerin Maria do Rosario räumt Existenz der Folter ein – “gravierendes nationales Problem”: “O Brasil reconhece a existencia e a presenca da tortura. Quando Brasil é criticado por essa questao, ele assume que esse é um grave problema nacional.”(2011)
Brasilianische Gewaltexperten betonten in den letzten Jahren stets, Sao Paulo sei keineswegs friedlicher als Rio de Janeiro, jedoch werde von den Autoritäten erfolgreich per Politmarketing der Eindruck erweckt, die Megacity sei sicherer. Die Stadt gehörte de facto stets zu den gefährlichsten Gegenden des Landes, nur in Kernbereichen der Mittel-und Oberschicht bestand wegen eines gewaltigen Polizeiaufgebots mehr Sicherheit. Offizielle “Erfolgs”-Statistiken wurden auch von Menschenrechtsexperten stets widerlegt, in Mitteleuropa vom Mainstream indessen oft gemäß den Vorschriften ohne Prüfung übernommen. In jüngster Zeit ist Schönfärberei indessen kaum noch möglich.
Friedensdemonstration und Formel-1-Rennen in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/26/brasilien-friedensdemo-in-sao-paulo-caminhada-pela-paz-na-regiao-brasilandia-im-november-2012/

Fahne des Teilstaats Sao Paulo, Karikatur, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”.
Fotoserie – wie Brasiliens Medien die Lage zeigen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Rio-Lokalzeitung: http://www.jornalhorah.com.br/
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
Kriminalität
Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.
Eine Häufung ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten nach Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen werden. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer Reisetasche, verstaut werden.
Auf auffällige Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte beim Straßenbummel verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.
Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten.
Hinweise für Rio de Janeiro
Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am Samstag und Sonntag unbelebt und nicht sicher. Menschenleere Straßen der Innenstadt sollten daher nach Möglichkeit am Wochenende gemieden werden.
Auch an den Strandpromenaden, insbesondere der Copacabana ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle auf Deutsche. Hier ist, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, Achtsamkeit geboten.
Reisende nach Rio de Janeiro werden zudem ausdrücklich davor gewarnt, Geld an einem der Bankautomaten am Internationalen Flughafen Galeão/Tom Jobim abzuheben. Stattdessen sollte auf Geldautomaten in einem der Shopping-Center zurückgegriffen werden.
Pflanzen- und Tierwelt
Einige einheimische Samen, Pflanzen, Tiere, besonders im Amazonasgebiet, desgleichen Fossilien und bestimmte Mineralien stehen unter strengem gesetzlichen Schutz. Verstöße gegen die entsprechenden Bestimmungen werden auch mit Freiheitsstrafen geahndet (siehe strafrechtliche Vorschriften).
Mobiltelefone
Im Umkreis von Flughäfen, insbesondere in Rio, Foz de Iguaçu und São Paulo (hier auch teilweise übriges Stadtgebiet), sollten Handys, insbesondere des Systems TDMA, nicht eingeschaltet werden, um eine Klonung und unberechtigte Nutzung des Telefonanschlusses durch Dritte zu vermeiden. Die Systeme GSM und CDMA scheinen derzeit noch nicht betroffen zu sein.
Bundesaußenminister Steinmeier vor seiner Reise 2015 nach Brasilien:”Wir teilen ein Fundament gemeinsamer Werte und kultureller Verbundenheit.”

GOL-Maschinen in Brasilia.
Bier, Petroleum, Erz: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-bierproduzent-ambev-hat-hoheren-marktwert-als-staatlich-kontrollierter-olkonzern-petrobras-deutlich-im-absacken-mit-sinkender-forderung/
„Os dirigentes brasileiros mentem.“
Laut Valor economico haben die Top-Manager eingeräumt, daß in ihren Unternehmen das Lügen gängig sei – in Angelegenheiten, die Angestellte, Zulieferer, Partner und sogar die Regierung betreffen. „Sie sagen eine Sache, und tun etwas ganz anderes.“ 74 Prozent hätten zugegeben, daß der offizielle Diskurs das Gegenteil von dem sei, was in der Praxis geschehe. In den brasilianischen Unternehmen sei Autoritarismus vorherrschend. Von demokratischer Führung zu reden, sei eine große Lüge. Unter Top-Managern jemanden „Amigo“ zu nennen, bedeute garnichts, da hinter dessen Rücken“ jeder mit dem Messer auf diesen einsticht“. Klassischer Fall sei, daß der Manager etwas abstreite, was er tatsächlich gesagt habe.
„Valor economico“ berichtete ausführlich über den Fall des UBS-Managers Kweku Adoboli, der der Schweizer Bank einen Schaden von 2,3 Milliarden Dollar verursacht habe. Der Fall Adoboli sei die Geschichte eines stolzen jungen Mannes, der seine Kollegen angelogen habe.
Lügende Top-Entscheider:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/04/gesteuerte-medien-spitze-des-eisbergs/


Ausriß, Terasse des Hotels „Copacabana Palace“.
„Sehr viele Brasilianer reisen als Sextouristen in den Norden und Nordosten, Ausländer fallen lediglich mehr auf. Wer hier in Sao Paulo die Hotels bevölkert, als Sextourist agiert, sind zuallererst Brasilianer.”
Neue Studie: Mehr Gewalt von Brasilianern gegen Frauen nach Ende der Beziehung. Wie im Teilstaat Sao Paulo 2012 festgestellt wurde, ereigneten sich 57 % der registrierten Attacken in diesem Zeitraum. „Das Resultat zeigt die machistische Kultur des Landes, wo der Mann sich als Eigentümer der Frau betrachtet.“
Frankfurter Buchmesse 2013 – Gastland Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/

Os Morenos – Marrom Bombom: http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA
Friedensdemonstration der katholischen Kirche: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/26/brasilien-friedensdemo-in-sao-paulo-caminhada-pela-paz-na-regiao-brasilandia-im-november-2012/
„In den Slums ist es für Kriminelle leicht, ein halbes Dutzend Leute zusammenzuholen, Brände zu legen, Busse abzufackeln, Angst bei den Slumbewohnern zu erzeugen. Polizeibeamte werden vom organisierten Verbrechen ermordet – Polizisten sinnen auf Rache. Es gibt derzeit viele Racheaktionen in den Slums. Die Situation ist sehr komplex, wegen der jüngsten Attentats-und Mordwelle hat sich die Angst unter den Slumbewohnern deutlich erhöht. Im Grunde ist ganz Sao Paulo derzeit in Angst. Banditen verhängen Ausgangssperren in bestimmten Regionen mehr, in anderen weniger. Was derzeit geschieht, ist Resultat einer seit vielen Jahren verfolgten Sozialpolitik – Menschen ohne Bildung, menschenunwürdig in Slums hausend, fehlende Schulen, Kindergärten etc.“
Sandra Stalinski und die Obdachlosen Sao Paulos: http://www.ila-web.de/brasilientexte/saopaulo.htm
Menschenrechte und banales Formel-1-Business: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/22/brasilien-das-formel-1-theater-in-sao-paulo-die-attentats-und-mordwelle-in-der-stadt-rennwagen-business-unbeeindruckt-von-guerra-urbana-der-megacity/

Ausriß,Karikaturist Angeli: “Besuche Sao Paulo”. “Graffiti? Ich weiß nicht, sieht mehr nach Blutbad aus.” Folha de Sao Paulo, größte Qualitätszeitung Brasiliens, 25.11. 2012, Tag der Friedensdemonstration der katholischen Kirche.
Deutscher katholischer Priester Konrad Körner aus Ampferbach/Bayern: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/28/brasilien-der-deutsche-katholische-priester-konrad-korner-aus-ampferbach-friedenskundgebung-in-brasilandiasao-paulo-2012/
In Brasilien ist erwiesen und zudem allgemein bekannt, daß die besonders unter vielen jungen Menschen sehr populäre, führende Verbrecherorganisation PCC hinter der jetzigen Attentats-und Mordwelle steht, sie koordiniert. Polizeibeamte werden derzeit auch in anderen Teilstaaten Brasiliens systematisch ermordet. Bisher ist nicht erkennbar, daß Brasiliens Sicherheitsbehörden gerade in den größten Konfliktzonen von Großstädten wie Sao Paulo für mehr öffentliche Sicherheit sorgen wollen – katholische Geistliche, kirchliche Menschenrechtsaktivisten widersprechen den tagtäglichen offiziellen Absichtserklärungen – nicht erst seit heute, sondern bereits seit vielen Jahren. Bislang wird vom Mainstream interessanterweise vermieden, einmal den Alltag von Polizeibeamten im Stadtkrieg zu beleuchten, Situationen der Konfrontation mit den teils mit NATO-Heereswaffen ausgerüsteten PCC-Banditenkommandos zu analysieren.
Für die meisten Mitteleuropäer dürfte schwer nachzuvollziehen sein, daß Brasiliens Polizeibeamte allein durch ihre bloße Präsenz beispielsweise auf den Straßen und Plätzen Sao Paulos tagtäglich ungezählte Menschen vor Ermordung bewahren.
Laut Landesmedien hat Brasilien fuehrende Verbrecherorganisation PCC allein im Teilstaat Sao Paulo 1343 Banditen im Einsatz – fast doppelt soviel wie der Personalbestand der Spezialeinheit ROTA. Die Beamten der Polizei-Eliteeinheiten befinden sich in Brasilien in einer besonders schwierigen Situation, da sie haeufig gegen Hochburgen des organisierten Verbrechens vorgeschickt werden, das meist weit besser bewaffnet ist, darunter mit Maschinengewehren der NATO-Streitkraefte oder des schweizerischen Bundesheeres. Bei solchen Einsaetzen zaehlt nur zu oft die bessere Ausbildung, hoehere Treffsicherheit der Elitepolizisten. Fuer diese bedeutet es nicht selten eine schwere psychische Belastung, beim Erwidern gegnerischen Feuers auch zwecks Rettung des eigenen Lebens immer wieder Banditen zu toeten, darunter Minderjaehrige. Beamte, die im Stadtkrieg, der Guerra urbana, stets an vorderster Front eingesetzt werden, erreichen zwangslaeufig teils erhebliche Toetungszahlen – mancher Elitepolizist begab sich wegen der damit verbundenen Traumata bereits mit 40 in psychische Behandlung, musste aus dem aktiven Dienst ausscheiden.
Selbst an der Peripherie von Sao Paulo gibt es Polizeiwachen, die sogar zwei Wachtuerme zur Abwehr von Frontalangriffen durch Banditenkommandos besitzen, etwa zwecks Gefangenenbefreiung oder Waffenerbeutung.
In Brasilien sind gemäß den Landesmedien immer wieder Polizisten von Banditenkommandos in Stücke gehackt worden, darunter in Rio de Janeiro.
Sehr viele Fragen wirft daher auf, wenn bestimmte, sich politisch korrekt gebärdende NGO, die in Slums in täglichem PCC-Kontakt stehen, just der Polizei die Schuld an den gravierenden Sicherheitsproblemen zuschieben.
„Keine Psycho-Spielchen in Sao Paulo“: http://www.faz.net/aktuell/sport/formel-1/vettel-gegen-alonso-keine-psychospielchen-in-sao-paulo-11968467.html

Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 politisch unkorrekt zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”
Fotoserie:

“Während die Regierenden untätig bleiben, mordet PCC weiter Polizeibeamte” – Spruchband. (PCC – Brasiliens führende, mächtigste Verbrecherorganisation)
“PCC tötet Polizeibeamte rasch – die Regierung nach und nach.”
“Terror-Rap statt Samba” http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html
Kulturelle Dekadenz und Gewaltförderung – der populäre Waffen-Rap, Hit in den Discos zur Fußball-WM in Südafrika: http://www.youtube.com/watch?v=ZthNYozVwNM
Afghanistan-Sao Paulo – Formel – 1: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/30/brasilien-gewalttote-in-afghanistan-und-in-sao-paulo-beeindruckende-vergleiche-der-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-zwischen-den-opferzahlen-beider-lander-afghanistan-ist-dagegen-sogar-f/