„Tiro na cabeca predomina em mortes de Salvador.“ Folha de Sao Paulo
Wie es aus dem Polizeiapparat Bahias hieß, würden die meisten der während des Streiks begangenen Morde, insgesamt waren es offiziell über 180, nicht aufgeklärt. Zeugen hätten sehr viel Angst vor Rache. Betroffenen der Slum-Peripherie von Salvador da Bahia sagten gegenüber den Medien, daß Mörder aus der Streikzeit völlig frei herumliefen.
Morde an Crack-Süchtigen in Brasilien – bestätigt von kirchlichen Menschenrechtsaktivisten: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/14/brasiliens-umstrittener-umgang-mit-crack-suchtigenderzeit-werden-sie-serienweise-ermordet-geschaftsinhaber-bezahlen-dafur-killer-die-justiceiros-laut-augenzeugen/
Staatschefin Dilma Rousseff hat unterdessen abgelehnt, auf eine Bestrafung der Streikführer, von denen viele verhaftet wurden, zu verzichten. Im Falle einer Amnestie würde Brasilien ein Land ohne Spielregeln. Indessen wurde Rousseff sofort in den Qualitätsmedien daran erinnert, daß sie just im letzten Jahre streikende Polizisten und Feuerwehrleute in 13 Teilstaaten amnestiert habe.
Bundesaußenminister Westerwelle nach Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/10/bundesausenminister-westerwelle-reist-nach-brasilien-weiht-am-1422012-in-sao-paulo-das-deutsche-zentrum-fur-wissenschaft-und-innovation-ein/
Anders als in Ländern wie Deutschland patrouilliert Brasiliens Polizei in vielen Teilstaaten – wie hier in Bahia – notgedrungen mit Mpis und Maschinengewehren.
Brasiliens Bürgerfreiheiten in der Demokratie: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/brasiliens-burgerfreiheiten-uber-8o-prozent-veranderten-wegen-zunehmender-gewalt-und-kriminalitat-die-lebensgewohnheiten-54-prozent-verlassen-nachts-nicht-mehr-das-haus-laut-neuer-studie/
Schießereien und Überfälle bei Polizei-Streik in Fortaleza: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/viele-schiesereien-wahrend-polizei-strei-in-brasiliens-teilstaat-ceara-laut-landesmedien/

Polizei in Sao Luis/Maranhao während des Karnevals.
http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
http://en.rsf.org/brazil-online-journalist-killed-in-rio-de-10-02-2012,41840.html
Bundesaußenminister Westerwelle nach Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/10/bundesausenminister-westerwelle-reist-nach-brasilien-weiht-am-1422012-in-sao-paulo-das-deutsche-zentrum-fur-wissenschaft-und-innovation-ein/
In Brasilien ist der systemkritische Journalist Mario Randolpho Lopes von drei bewaffneten Männern verschleppt und danach an einer Straße zusammen mit seiner Frau erschossen worden. Lopes führte das Online-Journal “Vassouras na Net” in Barra do Pirai, Hinterland des Teilstaats Rio de Janeiro. Vor vier Monaten hatte ein Unbekannter bereits ein Attentat auf Lopes verübt, ihn mit mehreren Kopfschüssen verwundet. Die Polizei nahm danach niemanden fest.
http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
Ausriß.
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/
„Rio verhaftet Militärpolizisten, um zu versuchen, den Streik zu ersticken.“ Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“
Laut Landesmedien ist die Zahl der Touristen auf den Straßen in Salvador da Bahia weiter sehr gering.
In Brasilien wird mit Verwunderung bis Erschrecken zur Kenntnis genommen, daß in Bahia und Rio de Janeiro Streikende in großer Zahl verhaftet werden – unter einer Regierung der Arbeiterpartei PT, der zahlreiche frühere Streikführer und Gewerkschaftsfunktionäre angehören, die in der Opposition gerade Streiks der Polizei sehr aktiv unterstützt hatten. In Rio wurden Streikführer sogar ins Hochsicherheitsgefängnis Bangu 1 gesperrt.
In Rio-City von Gangster erschossener Polizist, November 2010, Zeitungsausriß O Globo.
Gerichtsmedizinerin zu Banditengewalt gegen Polizisten:
Gerichtsmedizinerin Xavier sagte gegenüber der brasilianischen Presse, auch Scheiterhaufenopfer begutachten zu müssen:”Einmal kamen die Überreste des 18-jährigen Sohnes eines Polizisten. Die Drogengangster hatten den jungen Mann in Autoreifen lebendig verbrannt und dann den Vater angerufen:`Hol dir dein Kohlestückchen ab.` Xavier berichtete auch über den Besuch des Chefs der Gerichtsmedizin im australischen Sydney, der angesichts zunehmender Gewalt in seiner Stadt die Arbeit der Kollegen von Rio de Janeiro kennenlernen wollte. “Er sagte uns, dort gebe es 20 Schußverletzte pro Jahr. Und ich sagte ihm, daß ich allein pro Tag 25 Erschossene begutachte!..Es gab Zeiten, in denen ich an einem einzigen Tag die Autopsie an fünf uniformierten Militärpolizisten vornehmen mußte…Ich hatte bereits eine Leiche mit 109 Einschüssen, ein Dreizehnjähriger wurde mit 68 Einschüssen und 86 Einstichen eingeliefert.”
Junger Bandit mit Maschinengewehr auf Patrouille in Rio de Janeiro – Ende Dezember 2011. Die Besonderheiten der Spezialdemokratie Brasiliens. Ausriß.
In Brasilien ist der systemkritische Journalist Mario Randolpho Lopes von drei bewaffneten Männern verschleppt und danach an einer Straße zusammen mit seiner Frau erschossen worden. Lopes führte das Online-Journal „Vassouras na Net“ in Barra do Pirai, Hinterland des Teilstaats Rio de Janeiro. Vor vier Monaten hatte ein Unbekannter bereits ein Attentat auf Lopes verübt, ihn mit mehreren Kopfschüssen verwundet. Die Polizei nahm danach niemanden fest.
Mitteleuropäische Mainstreammedien berichten offenbar wegen der geltenden Berichterstattungsvorschriften nicht über die Morde an systemkritischen Journalisten Brasiliens.
“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750
http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
Ausriß.
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
Die nationale Journalistenvereinigung Fenaj verurteilte das neuerliche Attentatund forderte Maßnahmen zum Schutz der Journalisten. „Das Attentat ist ein Angriff auf den Journalismus, der für die Demokratie grundlegend wichtig ist.“ Das Attentat erschüttere den Ruf Brasiliens in der Welt, gehe auf Machtinteressen zurück, verletzte die Ausdrucksfreiheit.
Hochrangige Regierungspolitiker haben bei Deutschlandbesuchen erklärt, in Brasilien gebe es Demokratie mit Meinungs-und Pressefreiheit. Brasilien sei ein sozialer Staat.
http://www.vassourasnanet.net/

Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/
Ausriß.
In weniger als vier Jahren ist Lopes der vierte brasilianische Journalist, der im Teilstaat Rio de Janeiro erschossen worden ist, ohne daß es zu den sonst üblichen Reaktionen aus neoliberalen Ländern Europas gekommen ist. 2011 wurde der 49-jährige Reporter Valerio Nascimento in Angra dos Reis erschossen, zuvor der 66-jährige Benoni Alencar in Barra de Sao Joao. Ebenfalls 2011 wurde der 39-jährige José Rubens Pontes de Souza in Paraiba do Sul erschossen. Das Schweigen bestimmter Alibi-Menschenrechts-NGO zu den Fällen, die offensichtliche Herzenskälte, sprechen Bände.
In Brasilien gibt es sehr viele systemkritische Journalisten, die Online-Journale betreiben und tagtäglich damit ihr Leben riskieren. Das Interesse für diese Menschenrechtsaktivisten geht in neoliberalen Ländern wie Deutschland gegen Null.
In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als „progressiv“ eingestuft.

Brasiliens sichtlich erfolgreiche Auslandspropaganda: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/
In Brasilien wird mit Verwunderung bis Erschrecken zur Kenntnis genommen, daß in Bahia und Rio de Janeiro Streikende in großer Zahl verhaftet werden – unter einer Regierung der Arbeiterpartei PT, der zahlreiche frühere Streikführer und Gewerkschaftsfunktionäre angehören, die in der Opposition gerade Streiks der Polizei sehr aktiv unterstützt hatten.
In den Qualitätsmedien wird die Forderung der Streikenden nach besserer Bezahlung als begründet bezeichnet – die Regierung müsse mit den Polizisten verhandeln.
http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
In Rio-City von Gangster erschossener Polizist, November 2010, Zeitungsausriß O Globo.
Junger Bandit mit Maschinengewehr auf Patrouille in Rio de Janeiro – Ende Dezember 2011. Die Besonderheiten der Spezialdemokratie Brasiliens. Ausriß.
“Gestaltungsmacht” Brasilien – Land mit welthöchster Mordzahl:
Tags: , Sport in Brasilien
Angesichts der nahenden Fußball-WM und der Olympischen Sommerspiele stellen Landesmedien das sehr geringe Interesse der Brasilianer an sportlicher Betätigung heraus.
http://veja.abril.com.br/noticia/saude/atividade-esportiva-e-restrita-a-homens-jovens-e-ricos
“No país, seis em cada dez pessoas a partir de 16 anos são sedentárias. Entre os homens, 51% não praticam atividades esportivas, enquanto 72% das mulheres são sedentárias.”
Folha de Sao Paulo:”Maioria dos brasileiros esta longe dos esportes.”
“Über 60 Prozent praktizieren keinerlei Sport. Unter den Aktiven sind Frauen die Minderheit.”
Laut Zeitung ist das von deutschen Einwanderern geprägte Südbrasilien die Landesregion mit dem größten Prozentsatz an Sporttreibenden – gemäß einer neuen Studie fast 54 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen. “Sportlichste” Provinzhauptstädte sind daher Porto Alegre (Rio Grande do Sul) und Florianopolis (Santa Catarina). Die Bewohner Rio de Janeiros folgen erst an 15. Stelle im Ranking.
Geldfußball:
Berlinale 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/
Täglich werden in Brasilien mehrere Polizisten ermordet – die Berufsgruppe zählt zu den allerwichtigsten des Tropenlandes. Umso unverständlicher ist angesichts der bekannten Ausgabenpolitik das Bestehen der Autoritäten auf schlechter Bezahlung der Polizei im größten Teil des Landes.
Bei Protesten und Tumulten der letzten Tage wegen des schlechten öffentlichen Nahverkehrssystems von Rio de Janeiro wurde die Polizei von den Sicherheitschefs angewiesen, sogar im Hauptbahnhof der Stadt Tränengas-Bomben einzusetzen.
In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.
In Rio-City von Gangster erschossener Polizist, November 2010, Zeitungsausriß O Globo.
Junger Bandit mit Maschinengewehr auf Patrouille in Rio de Janeiro – Ende Dezember 2011. Die Besonderheiten der Spezialdemokratie Brasiliens. Ausriß.
Ausriß O Globo.
„Gestaltungsmacht“ Brasilien – Land mit welthöchster Mordzahl:
Politiker und Mythenbildung – Scheel, Genscher, Westerwelle, Schmidt, Brandt:http://www.hart-brasilientexte.de/2016/04/01/genscher-und-brasilien/
Centro Alemão de Ciência e Inovação
será inaugurado em São Paulo no dia 14
O Centro Alemão de Ciência e Inovação (DWIH, na sigla alemã) será inaugurado na próxima terça-feira, 14 de fevereiro, pelo ministro das Relações Exteriores da Alemanha, Guido Westerwelle, e pelo ministro brasileiro de Ciência e Tecnologia, Marco Antonio Raupp. O evento contará com a presença da presidente do DAAD, Margret Wintermantel, assim como do presidente da Fundação Alexander von Humboldt, Helmut Schwarz, do presidente do CNPq, Glaucius Oliva, e do diretor de Relações Internacionais da CAPES, Marcio de Castro Silva Filho. Além da inauguração do DWIH, o ministro Westerwelle atenderá a compromissos em Brasília e no Rio de Janeiro em sua visita oficial ao Brasil.
A solenidade em São Paulo marcará o início das atividades do DWIH, no qual estão instaladas instituições ligadas ao ensino superior e à pesquisa na Alemanha, como o Serviço Alemão de Intercâmbio Acadêmico (DAAD), a Fundação Alemã de Pesquisa Científica (DFG), a Universidade Livre de Berlim (FU Berlin) e a Universidade Técnica de Munique (TUM). Nos próximos meses, também estarão estabelecidas no DWIH a Aliança de Universidades da Região Metropolitana do Ruhr (UAMR), a Fundação Alexander von Humboldt (AvH), a Universidade de Münster (WWU) e o consórcio de universidades de ciências aplicadas UAS7.
Os centros alemães de ciência e inovação são uma iniciativa do Ministério das Relações Exteriores e do Ministério de Educação e Pesquisa da Alemanha e fazem parte da política de internacionalização dos dois ministérios. Além de São Paulo, em Moscou, Tóquio, Nova Deli e Nova Iorque há centros de ciência e inovação.
O DWIH em São Paulo está instalado no bairro Santo Amaro, Rua Verbo Divino, 1488, bloco D. Para saber mais: http://www.dwih.com.br
Walter Scheel(FDP) und Brasiliens Militärdiktatur: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/26/bundesprasident-walter-scheel-1978-anlaslich-des-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel-in-bonndie-freundschaft-zwischen-brasilien-und-der-bundesrepublik-deutschland-kann-als-modell-fur-die-nord-sud/
Hans-Dietrich Genscher (FDP) und Brasiliens Militärdiktatur: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/
“Guido Westerwelle(53) und Ehemann Michael Mronz(48) gestern in Aachen”. Bildzeitung 2015, Ausriß