<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Dr. Claudio Guimaraes dos Santos</title>
	<atom:link href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dr-claudio-guimaraes-dos-santos/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hart-brasilientexte.de</link>
	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>Brasiliens Bildungssystem: Franziskaner-Kardinal-Lorscheider-These von Dr. Claudio Guimaraes dos Santos bestätigt: &#8222;Bewußt und durchdacht betriebenes Projekt der brasilianischen Eliten.&#8220;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 14:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Claudio Guimaraes dos Santos]]></category>
		<category><![CDATA[Kardinal Lorscheiter]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/</guid>
		<description><![CDATA[Der deutschstämmige Franziskaner-Kardinal Aloisio Lorscheider sagte in Fortaleza im Exklusivinterview: ”Die Herrschenden, zynisch und skrupellos agierende Clans, sind nicht gewillt, Macht und Privilegien abzutreten. Deshalb wird das Volk ganz bewußt dumm gehalten, da es dann leichter manipulierbar ist. Ungebildete, Analphabeten wissen nicht, wie sie sich in der heutigen Welt bewegen sollen. Sie kennen ihre Rechte nicht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der deutschstämmige Franziskaner-Kardinal Aloisio Lorscheider sagte in Fortaleza im Exklusivinterview: ”Die Herrschenden, zynisch und skrupellos agierende Clans, sind nicht gewillt, Macht und Privilegien abzutreten. Deshalb wird das Volk ganz bewußt dumm gehalten, da es dann leichter manipulierbar ist. Ungebildete, Analphabeten wissen nicht, wie sie sich in der heutigen Welt bewegen sollen. Sie kennen ihre Rechte nicht und fordern sie auch nicht ein. Sie lassen sich fatalistisch treiben, sie verbinden sich nicht mit anderen, sie organisieren sich nicht.”</strong></p>
<p><strong>Dr. Claudio Guimaraes dos Santos: &#8222;Diese Eliten-Taktik erleichtert die Beherrschung. Es handelt sich um ein bewußt und durchdacht vorangetriebenes Projekt. Die Kapazität der Politiker, die Massen zu manipulieren, ist immens.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/16/dieses-bildungssystem-ist-eine-katastrophe-tagesschau-forum-kardinal-lorscheiter-brasilien-das-volk-wird-ganz-bewust-dumm-gehalten-da-es-dann-leichter-manipulierbar-ist-o-pais-da-delic/#more-1942">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/16/dieses-bildungssystem-ist-eine-katastrophe-tagesschau-forum-kardinal-lorscheiter-brasilien-das-volk-wird-ganz-bewust-dumm-gehalten-da-es-dann-leichter-manipulierbar-ist-o-pais-da-delic/#more-1942</a></p>
<p><strong>Dr. Claudio Guimaraes dos Santos:</strong> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/claudiogdossantos2.jpg" alt="claudiogdossantos2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/17/ronaldo-fusballstar-last-eigene-wegen-sicherheit-und-bildung-in-europa-aufwachsen-ich-ziehe-vor-das-mein-sohn-europaische-freunde-hat-ohne-die-malandragem-der-brasilianischen-freunde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/17/ronaldo-fusballstar-last-eigene-wegen-sicherheit-und-bildung-in-europa-aufwachsen-ich-ziehe-vor-das-mein-sohn-europaische-freunde-hat-ohne-die-malandragem-der-brasilianischen-freunde/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Aus Brasilien nichts Neues: Machteliten schicken für Präsidentschaftswahlen des 7. Oktober 2018 mit Lula-Ersatz Haddad sowie Bolsonaro zwei der Oberschicht sehr genehme, zudem bislang politisch miteinander verbandelte Kandidaten ins Rennen. Lula hatte regelmäßig die extreme Rechte, darunter Bolsonaro als Koalitionspartner – der deutsche Mainstream unterschlägt dies systematisch…Warum das Lula-Bolsonaro-Brasilien strategischer Partner der Merkel-GroKo ist:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/05/aus-brasilien-nichts-neues-machteliten-schicken-fuer-praesidentschaftswahlen-des-7-oktober-2018-mit-lula-ersatz-haddad-sowie-bolsonaro-zwei-der-oberschicht-sehr-genehme-zudem-bislang-politisch-mite/">http://www.hart-brasilientexte.de/2018/10/05/aus-brasilien-nichts-neues-machteliten-schicken-fuer-praesidentschaftswahlen-des-7-oktober-2018-mit-lula-ersatz-haddad-sowie-bolsonaro-zwei-der-oberschicht-sehr-genehme-zudem-bislang-politisch-mite/</a></h2>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasilien: &#8222;Mittelalterliche Zustände&#8220; in Gefängnis von Espirito Santo &#8211; Menschenrechtslage unter Lula. &#8222;Unsägliche Folterpraxis&#8220; &#8211; Günter Nooke. Deutschstämmige  Menschenrechtsaktivistin Maria Nacort. Folter, Zerstückelung von Häftlingen &#8211; Fotos. Günther Zgubic. Scheiterhaufen. Aids in Gefängnissen.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/mittelalterliche-zustande-in-gefangnis-von-espirito-santo-gefangenensituation-unter-lula-deutschstammige-menschenrechtsaktivistin-maria-nacort-folter-zerstuckelungen-von-haftlingen/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/mittelalterliche-zustande-in-gefangnis-von-espirito-santo-gefangenensituation-unter-lula-deutschstammige-menschenrechtsaktivistin-maria-nacort-folter-zerstuckelungen-von-haftlingen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 12:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof Cappio]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Claudio Guimaraes dos Santos]]></category>
		<category><![CDATA[Espirito Santo]]></category>
		<category><![CDATA[GÃ¼nther Zgubic]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Nacort]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechtsbeauftragter GÃ¼nter Nooke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/mittelalterliche-zustande-in-gefangnis-von-espirito-santo-gefangenensituation-unter-lula-deutschstammige-menschenrechtsaktivistin-maria-nacort-folter-zerstuckelungen-von-haftlingen/</guid>
		<description><![CDATA[Brasiliens Nationalrat für Justiz hat nach einer Inspektion im Gefängnis &#8222;Casa da Custodia de Viana&#8220; im Teilstaat Espirito Santo die dortigen Zustände als &#8222;mittelalterlich&#8220; charakterisiert. Es gebe nicht einmal minimale Hygienebedingungen, zudem seien Fälle von Folter und sogar Zerstückelung von Häftlingen angezeigt worden. Das Gefängnis ist für 400 Häftlinge vorgesehen,  jedoch mit 1200 total überfüllt. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brasiliens Nationalrat für Justiz hat nach einer Inspektion im Gefängnis &#8222;Casa da Custodia de Viana&#8220; im Teilstaat Espirito Santo die dortigen Zustände als &#8222;mittelalterlich&#8220; charakterisiert. Es gebe nicht einmal minimale Hygienebedingungen, zudem seien Fälle von Folter und sogar Zerstückelung von Häftlingen angezeigt worden. Das Gefängnis ist für 400 Häftlinge vorgesehen,  jedoch mit 1200 total überfüllt. </strong></p>
<p><strong>Die deutschstämmige Menschenrechtsaktivistin Maria Nacort hat seit Jahren die unbeschreiblichen Zustände in den Gefängnissen von Espirito Santo angeprangert &#8211; bislang ohne Interesse, Echo auch in deutschsprachigen Ländern.</strong> Â</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/demo-mit-zerstuckeltem-haftling-in-vitoria-extremsituationen-extremreaktionen-maria-nacort-eine-couragierte-menschenrechtsaktivistin-appelliert-an-amnesty-international-und-uno/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/demo-mit-zerstuckeltem-haftling-in-vitoria-extremsituationen-extremreaktionen-maria-nacort-eine-couragierte-menschenrechtsaktivistin-appelliert-an-amnesty-international-und-uno/</a></p>
<p><strong>Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/nacortfotosohn.jpg" alt="nacortfotosohn.jpg" /></p>
<p><strong>Maria Nacort mit Foto von ermordetem Sohn.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/14/lula-erhalt-im-juli-unesco-friedenspreis-mit-122000-euro-dotiert/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/14/lula-erhalt-im-juli-unesco-friedenspreis-mit-122000-euro-dotiert/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/06/menschenrechtstribunal-in-sao-paulo-verurteilt-brasilianischen-staat-wegen-folter-gefangnis-horror-kriminalisierung-von-armen-und-sozialbewegungen-sowie-wegen-bruchs-internationaler-menschenrechtsab/</a></p>
<p><strong>Brasilien drohen UNO-Sanktionen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/21/lulas-gefangnisse-folter-zerstuckelte-haftlinge-laut-menschenrechtsminister-vannuchi-drohen-uno-sanktionen-deutschstammige-menschenrechtsaktivistin-maria-nacort-vitoria/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/21/lulas-gefangnisse-folter-zerstuckelte-haftlinge-laut-menschenrechtsminister-vannuchi-drohen-uno-sanktionen-deutschstammige-menschenrechtsaktivistin-maria-nacort-vitoria/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p><span id="more-2306"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/12/der-brasilianische-staat-schutzt-heute-folterer-morder-vergewaltiger-entfuhrer-der-militardiktatur-marlon-weichert-deutschstammiger-bundes-staatsanwalt-in-sao-paulo-im-website-exklusivintervi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/12/der-brasilianische-staat-schutzt-heute-folterer-morder-vergewaltiger-entfuhrer-der-militardiktatur-marlon-weichert-deutschstammiger-bundes-staatsanwalt-in-sao-paulo-im-website-exklusivintervi/</a></p>
<p><strong>Scheiterhaufen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/18/scheiterhaufen-in-rio-de-janeiro-mindestens-vier-manner-gleichzeitig-verbrannt-morte-no-microondas-meldet-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/18/scheiterhaufen-in-rio-de-janeiro-mindestens-vier-manner-gleichzeitig-verbrannt-morte-no-microondas-meldet-o-globo/</a></p>
<p><strong>Gefangenenseelsorger Günther Zgubic aus Österreich:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/27/pedro-ferreira-anwalt-der-bischoflichen-gefangnis-seelsorgepastoral-carceraria-beim-website-interview-in-sao-paulo/#more-2014">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/27/pedro-ferreira-anwalt-der-bischoflichen-gefangnis-seelsorgepastoral-carceraria-beim-website-interview-in-sao-paulo/#more-2014</a></p>
<p><strong>Aids in Gefängnissen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/01/aids-haufigkeit-in-brasiliens-gefangnissen-zehnmal-hoher-als-im-rest-der-bevolkerung-meldet-landespresse-aids-epidemie-nicht-unter-kontrolle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/01/aids-haufigkeit-in-brasiliens-gefangnissen-zehnmal-hoher-als-im-rest-der-bevolkerung-meldet-landespresse-aids-epidemie-nicht-unter-kontrolle/</a></p>
<p><strong>Passivität der Bevölkerung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</a></p>
<p><strong>Lula-Kritiker Bischof Cappio:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/16/bischof-luiz-cappio-auf-misereor-tagung-in-berlin-hunger-armut-biokraftstoffe-deutsche-importeure/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/16/bischof-luiz-cappio-auf-misereor-tagung-in-berlin-hunger-armut-biokraftstoffe-deutsche-importeure/</a></p>
<p><strong>Menschenrechts-Bischof Erwin Kräutler:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/18/jeder-kindesmord-ist-einer-zuviel-und-darf-nicht-einfach-mit-achselzucken-hingenommen-werden-bischof-erwin-krautler-cimi-prasident-zu-kindermord-praktiken-bei-indianerstammen-brasiliens-ode/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/18/jeder-kindesmord-ist-einer-zuviel-und-darf-nicht-einfach-mit-achselzucken-hingenommen-werden-bischof-erwin-krautler-cimi-prasident-zu-kindermord-praktiken-bei-indianerstammen-brasiliens-ode/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/brasiliens-fuhrende-medienzeitschrift-imprensa-bewertet-erstmals-diese-hobby-website-in-einer-kolumne/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/brasiliens-fuhrende-medienzeitschrift-imprensa-bewertet-erstmals-diese-hobby-website-in-einer-kolumne/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/mittelalterliche-zustande-in-gefangnis-von-espirito-santo-gefangenensituation-unter-lula-deutschstammige-menschenrechtsaktivistin-maria-nacort-folter-zerstuckelungen-von-haftlingen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dr. Claudio Guimaraes dos Santos &#8211; Mediziner, Therapeut, Schriftsteller, Sprachwissenschaftler, Publizist, Künstler;  unter den wichtigsten Denkern Brasiliens. &#8220; O povo assiste calado aos escandalos mais chocantes.&#8220; &#8222;Imensa Passividade.&#8220; &#8222;Passivität des Brasilianers teils verursacht durch Fehlen von Bildung und Kultur.&#8220; Textsammlung, Olympia-Bewerbung Rio de Janeiros.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 17:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Claudio Guimaraes dos Santos]]></category>
		<category><![CDATA[Jurandir Freire Costa]]></category>
		<category><![CDATA[Rogerio Reis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</guid>
		<description><![CDATA[Beim Website-Interview in Sao Paulo. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/joao-ubaldo-ribeiro-kritisiert-die-esperteza-der-brasilianer/ &#160; Hôtel de Ville. Paris, November 2017:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/11/16/paris-november-2017/ &#8222;In Brasilien gibt es Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Es fehlt Bewußtsein dafür, daß man eine solidarische Gesellschaft aufbauen müßte. Ich habe etwas Hoffnung, bin aber desillusioniert. Denn man sieht von Jahr zu Jahr, daß sich die Dinge hier nicht ändern. Alles bleibt im [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/claudiogdsantos.JPG" alt="claudiogdsantos.JPG" /></p>
<p><strong>Beim Website-Interview in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/joao-ubaldo-ribeiro-kritisiert-die-esperteza-der-brasilianer/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/joao-ubaldo-ribeiro-kritisiert-die-esperteza-der-brasilianer/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/11/Paris11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-103460" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/11/Paris11-737x1024.jpg" alt="Paris11" width="737" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading">Hôtel de Ville.</h1>
<h2 class="beitrags-titel">Paris, November 2017:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/11/16/paris-november-2017/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/11/16/paris-november-2017/</a></h2>
<p><span id="more-2277"></span></p>
<p><strong>&#8222;In Brasilien gibt es Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Es fehlt Bewußtsein dafür, daß man eine solidarische Gesellschaft aufbauen müßte. Ich habe etwas Hoffnung, bin aber desillusioniert. Denn man sieht von Jahr zu Jahr, daß sich die Dinge hier nicht ändern. Alles bleibt im immergleichen Zustand. Die brasilianische Demokratie ist krank. Eine der Säulen der Demokratie, der freie, mündige, kritische, bewußte Bürger, existiert in Brasilien nicht. In den letzten zweihundert, dreihundert Jahren hat man eine unkritische Masse geschaffen &#8211; unfähig, zu entscheiden. Ich bin Demokrat. Unsere Eliten sind immer kulturloser, ungebildeter. Niemand mag schlechtes, verdorbenes Essen &#8211; doch schlechte Informationen schlucken alle massenweise und völlig unkritisch. Wir sehen eine Verarmung des Kulturniveaus der Menschheit &#8211; ich fühle das extrem schmerzhaft. Schließlich war der Zugang zu Kultur noch nie so leicht wie heute. Alles ist leichter greifbar, ob gute Bücher oder gute Musik &#8211; doch man nutzt es nicht. Ein interessanter Aspekt &#8211; die Scheinheiligkeit in den persönlichen Beziehungen in Brasilien, die vieles verdeckt und versteckt. Wir Brasilianer übertreiben darin &#8211; entfernen damit den anderen. Der Brasilianer pflegt eine ferne, distanzierte Nähe, wie ich es nenne.  Es scheint nur so, als ob eine Person einem sehr nahe ist &#8211; doch sie ist es nicht, sie ist weit weg. Großes Ziel, großer Konsumwunsch des Brasilianers ist jener american way of life unserer Eliten. Unglücklicherweise wird in Brasilien der einheimische Intellektuelle nur sehr selten geschätzt, hier fehlt intellektueller Dialog. Da man den Intellektuellen wenig Wert beimißt, kommunizieren sie wenig untereinander, führen ein bestimmtes Inseldasein. Einstein hätte seine Relativitätstheorie heute wohl nie publiziert, da er bei den Fachzeitschriften-Boards nicht durchgekommen wäre. Da hätte man wohl gesagt, sehr komisch, nehmen wir nicht, kommt nicht rein ins Blatt. In der Kunst haben wir dieses Problem mit den Kuratoren. Das ist gravierend &#8211; willkürliche Kriterien, Segregation &#8211; als Folge das Immergleiche. Wie läufts denn in den Medien: New York Times, Economist haben dies und das gesagt  &#8211; also sagen wir das auch, so läufts doch. Deshalb ist heute das Internet so wichtig, um diese Einseitigkeit, dieses Schema zu umgehen. Die Rolle der Nachrichtenagenturen ist bedenklich, oft passierte doch vor Ort ganz anderes &#8211; Pressemagnaten kontrollieren die Information. Ich gab bereits Interviews, wonach man ganz anderes druckte, als ich gesagt hatte. Und worauf ich von anderen Experten beschuldigt wurde, Blödsinn zu verbreiten. Ich mußte dann wieder öffentlich klarstellen, ganz anderes gesagt zu haben. Doch solche Risiken muß man eingehen. Immer wird es schlechte Editoren, Manipulierer geben. Manche Leute entschieden deshalb, nichts mehr zu sagen. Ich fordere meine Kollegen stets auf: Wenn ihr es nicht aussprecht, wer wird es dann tun? Der Fußballer, der Pagodesänger, der schlechte Politiker, der jede Chance zum Reden sofort nutzt? Wenn wir schweigen, beherrschen diese Leute die Szene. Deshalb dürfen wir auch Risiken nicht scheuen!&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>Beispiele banalster Art für auffällige Passivität lassen sich in Brasilien täglich überall beobachten: Selbst in Sao Paulos City stehen die Menschen häufig an den &#8222;Schnellkassen&#8220; der Supermärkte in über hundert Meter langen Schlangen, warten brav über eine halbe Stunde lang &#8211; dagegen zu protestieren, daß nur etwa die Hälfte der Kassen besetzt ist, fällt niemandem ein. In Mitteleuropa würden die Supermärkte bereits aus Image-und Effizienzgründen dafür sorgen, daß die Kunden rasch bezahlen können. Gleiches gilt in Sao Paulo für den absurd schlecht organisierten Nahverkehr &#8211; Proteste gegen die enormen Wartezeiten, den hohen Verlust an Freizeit sind unüblich.</strong></p>
<p><strong>Militärdiktatur, Folter, Karneval in Rio de Janeiro, Kulturpolitik: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/microondaspensionista.jpg" alt="microondaspensionista.jpg" /></p>
<p><strong>Scheiterhaufen &#8222;microondas&#8220; &#8211; immer wieder von Zeitungen abgebildet, Teil der Gewaltkultur-Normalität.</strong></p>
<p><strong>Die Mittelschicht: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/#more-675">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/#more-675</a></strong></p>
<p><strong>In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. Entsprechend gering ist in Brasilien u.a. das Verständnis für deutsche Kultur &#8211; erheblich größer in Ländern Lateinamerikas, die bessere Plätze belegen. </strong> <a href="http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf">http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf</a></p>
<p><strong>Text zu Olympia-Bewerbung Rio de Janeiros:</strong> <a href="http://observatoriodoesporte.org.br/ouro-de-tolo-olimpico/">http://observatoriodoesporte.org.br/ouro-de-tolo-olimpico/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/claudiogdossantos2.jpg" alt="claudiogdossantos2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/19/kardinal-lorscheiter-these-von-dr-claudio-guimaraes-dos-santos-bestatigt-bewust-und-durchdacht-betriebenes-projekt-der-brasilianischen-eliten/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/06/elitenliebling-lula-macht-alles-richtig-partido-do-movimento-democratico-brasileiropmdb-wichtigster-partner-der-regierungsallianz-jose-sarney-chef-des-nationalkongresses-ex-staatsprasident-collor/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/06/elitenliebling-lula-macht-alles-richtig-partido-do-movimento-democratico-brasileiropmdb-wichtigster-partner-der-regierungsallianz-jose-sarney-chef-des-nationalkongresses-ex-staatsprasident-collor/</a></p>
<p><strong><span style="font-family: 'Times New Roman'">Weitere Texte von Dr. Claudio Guimaraes dos Santos, veröffentlicht in Brasiliens größter Qualitätszeitung &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220;.Â </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family: 'Times New Roman'">TENDÃŠNCIAS/DEBATES</span></strong></p>
<p><span style="font-family: 'Times New Roman'">Os artigos publicados com assinatura náo traduzem a opiniáo do jornal. Sua publicaçáo obedece ao propÃ³sito de estimular o debate dos problemas brasileiros e mundiais e de refletir as diversas tendÃªncias do pensamento contemporÃ¢neo. <a href="mailto:debates@uol.com.br"><strong>debates@uol.com.br</strong></a> </span><span style="font-family: 'Times New Roman'"><strong>A era das mÃºmias </strong></span><span style="font-size: medium"><span style="font-family: 'Times New Roman'"><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></span></span></p>
<table border="0" width="313" cellspacing="3" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman';font-size: medium"><br />
</span></p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" />
<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: 'Times New Roman'"><strong><em>MÃºmias de todas as classes, deixai de vos rebelar contra o destino! Conformai-vos com a finitude irremediÃ¡vel dos homens, do universo </em></strong></span></span><span style="font-family: 'Times New Roman';font-size: medium"><br />
</span></p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" />
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-family: 'Times New Roman';font-size: medium">O PASSADO , náo hÃ¡ dÃºvida, é muito sedutor, jÃ¡ que se deixa &#8222;reescrever&#8220; Ã  vontade, sem maiores compromissos.<br />
Sáo provas disso as confissÃµes que se fazem a sacerdotes e terapeutas: nelas, os erros se disfarçam de acertos e os fracassos reluzem como sucessos. (Quantos anos de terapia ou de culto náo sáo, Ã s vezes, necessÃ¡rios para que um homem se reconheça como é, moderando o teor fantasista e benevolente dos seus relatos!&#8230;) Sáo também evidÃªncias da maleabilidade do passado os revisionismos com que topamos, amiÃºde, em alguns livros de histÃ³ria, em que bandidos e assassinos contumazes sáo transmutados -como que por encanto!- em exemplos edificantes de herÃ³is martirizados (e vice-versa), ao sabor puro do viés ideolÃ³gico dos historiadores.<br />
Mais que tendÃªncia ligeira, o apego Ã s coisas que jÃ¡ se foram é traço saliente da nossa prÃ³pria humanidade: do animismo rudimentar Ã  mais elaborada religiáo, trata-se sempre dos mortos -ainda que lhes chamemos &#8222;deuses&#8220;- e dos rituais mais ou menos complexos que lhes sáo devidos.<br />
Tal apego, todavia, pode também vir Ã  luz de maneira patolÃ³gica: seja como fixaçáo insensata no passado e em tudo que o evoque -tradiçÃµes, objetos, ancestrais-, seja como desejo (paradoxal) de desfrutar uma eterna juventude, entretendo-se, sem descanso, com &#8222;novidades&#8220; -um desejo no qual a atraçáo doentia pelo &#8222;velho&#8220; é substituÃ­da, compensatoriamente, pela sede insaciÃ¡vel do &#8222;novo&#8220;.<br />
Um exemplo evidente, ainda que nem sempre reconhecido, de fixaçáo malsá pelo passado é a tendÃªncia demasiado preservacionista que, jÃ¡ hÃ¡ algumas décadas, vem transformando alguns paÃ­ses do &#8222;Ocidente desenvolvido&#8220; num verdadeiro &#8222;paraÃ­so dos museus&#8220;. Essa tendÃªncia extravasou, recentemente, os limites do &#8222;mundo civilizado&#8220;, atingindo, entre outras &#8222;periferias&#8220;, a cobiçada AmazÃ´nia.<br />
ApÃ³s terem museificado os seus prÃ³prios territÃ³rios, alguns ecofilantropos querem, agora, semear os &#8222;tristes trÃ³picos&#8220; de incontÃ¡veis &#8222;museus a céu aberto&#8220;. Buscam, assim, transformar a terra alheia em &#8222;patrimÃ´nio da humanidade&#8220; para seu uso (quase) exclusivo, onde possam dar vazáo, durante as férias, a anacrÃ´nicos devaneios rousseaunianos, retornando, depois, para o conforto tecnolÃ³gico dos seus lares.<br />
Um pouco mais e serÃ¡ sÃ³ para esses novos Stings (e suas modernas filmadoras) que os nossos pobres indÃ­genas -condenados, sem escolha, a um eterno arcaÃ­smo- repetiráo os seus monÃ³tonos rituais, enclausurados em imensas redomas verdejantes.<br />
Enquanto isso, nos cinturÃµes de favelas que estrangulam as capitais brasileiras, milhÃµes de indivÃ­duos -igualmente cidadáos- continuaráo mergulhados na miséria, espremidos entre o desprezo dos poderosos e a &#8222;negligÃªncia benigna&#8220; do Estado.<br />
JÃ¡ no caso da negaçáo doentia do envelhecimento, era fatal que, nesta época táo epidérmica -tudo é &#8222;questáo de pele&#8220;-, tal recusa consistisse no esforço em perpetuar a aparÃªncia, jÃ¡ que é ela que denota, de modo direto e visÃ­vel, a indesejada passagem dos anos. E sáo as &#8222;celebridades&#8220; -atrizes, polÃ­ticos, apresentadores de TV, profissionais liberais, intelectuais- os que mais padecem desse mal.<br />
Assistimos, assim, ao desfile deprimente de rostos inexpressivos, de olhos que náo se fecham, de bocas que náo sorriem, de ridÃ­culos implantes capilares, de magrezas cadavéricas, de peitos emborrachados, de bundas que extravasam a cintura das calças como as bordas de um &#8222;soufflé&#8220;.<br />
Ignoro se tais caricaturas, que se apegam Ã  juventude como a criança Ã  chupeta, teráo tanto sucesso como os faraÃ³s do antigo Egito. Diga-se, porém, a seu favor que, com o auxÃ­lio da cosmética e da plÃ¡stica, elas jÃ¡ lograram, pelo menos, mumificar-se ainda em vida!<br />
Infelizmente, náo penso que possamos evitar que tipos como os historiadores revisionistas ou os ecofilantropos continuem a perseguir os seus funestos desÃ­gnios: seus espÃ­ritos, mais do que seus corpos, é que foram mumificados. Sustenta-os, na sua busca, a doce ilusáo de estarem certos. Todavia é possÃ­vel que, com as outras mÃºmias, nÃ³s tenhamos mais sucesso&#8230; Quem sabe ainda náo é tempo para despertÃ¡-las? Dirijamo-lhes, pois, um apelo sincero:<br />
&#8222;MÃºmias de todas as classes, deixai de vos rebelar contra o destino! Conformai-vos com a finitude irremediÃ¡vel dos homens, das ideias, das naçÃµes, do universo&#8230; de tudo, enfim! Permiti que a vida, no seu fluir misterioso, vos transforme de uma vez em pÃ³! Náo tendes nada a perder senáo o bolor de vossas ataduras! MÃºmias do meu Brasil, abandonai, para sempre, os vossos sarcÃ³fagos!&#8220;.</span><span style="font-family: 'Times New Roman';font-size: medium"><span style="font-family: 'Times New Roman'"><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong>, 48, médico, psicoterapeuta e neurocientista, é escritor, artista plÃ¡stico, mestre em artes pela ECA-USP e doutor em linguÃ­stica pela Universidade de Toulouse-Le Mirail (França). </span></span><span style="font-family: 'Times New Roman'"><span style="font-size: medium"><strong>TENDÃŠNCIAS/DEBATES</strong></span></span><span style="font-family: 'Times New Roman'"><span style="font-size: medium"><strong>&#8222;Vox populi, vox Dei?&#8220; </strong><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="313" cellspacing="3" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" />
<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: 'Times New Roman'"><strong><em>Um criminoso de &#8222;gola branca&#8220; e um assassino: por que o povo reage de maneira táo diversa perante esses dois tipos? </em></strong></span></span><span style="font-family: 'Times New Roman';font-size: medium"><br />
</span></p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" />
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>A S TONELADAS de informaçÃµes de baixa qualidade, &#8222;repercutidas&#8220; dia e noite, sobre a trÃ¡gica morte da pequena Isabella náo permitem aos que desejam preservar o senso crÃ­tico senáo concluir que o sacrifÃ­cio do intelecto é o alto preço que pagamos pela facilidade com que as notÃ­cias circulam no mundo contemporÃ¢neo.<br />
De um lado, estÃ¡ o vergonhoso mercantilismo dos &#8222;meios de comunicaçáo&#8220;, bem mais preocupados em vender o seu &#8222;peixe&#8220; do que em cumprir o importante dever de informar. De outro, temos a cÃ³lera da multidáo, ainda ontem táo pacata, que se despe, num segundo, da sua casca de civilidade e clama pelas cabeças dos suspeitos.<br />
Para explicar a vileza dos abutres da imprensa, que contabilizam, sem culpa, os seus lucros sobre o corpo (ainda quente) de Isabella, podemos lançar máo de Adam Smith ou de Marx. JÃ¡ a fÃºria incontrolÃ¡vel das massas exige, para ser entendida, que recorramos a Freud.<br />
Se possÃ­vel, esqueçamos, por um momento, as novelas, as partidas de futebol, as revistas de fofoca, os programas de auditÃ³rio apelativos, toda a mirÃ­ade, enfim, de irrelevÃ¢ncias com que nos &#8222;brinda&#8220; a mÃ­dia onipresente e tentemos pensar um pouco levantando algumas questÃµes.<br />
Por que a multidáo náo se volta, com a mesma ira, contra os polÃ­ticos corruptos, os empresÃ¡rios desonestos, os &#8222;religiosos&#8220; picaretas, os fraudadores impudentes ou até mesmo -tristes tempos!- contra alguns &#8222;magnÃ­ficos&#8220; reitores? Por que náo se montam &#8222;campanas&#8220; com banheiros quÃ­micos também na frente das suas casas? Por que náo se almeja linchar tais criminosos de &#8222;máos limpas&#8220; como se quer amiÃºde fazer com infanticidas, estupradores e pedÃ³filos?<br />
SerÃ¡ que os ditos crimes de &#8222;colarinho branco&#8220; -&#8222;limpos&#8220; sÃ³ no nome- acarretam menor dano Ã  sociedade do que os atos isolados, certamente hediondos, de alguns poucos indivÃ­duos, como pensam náo sÃ³ os leigos, mas também legisladores e juristas?<br />
Náo creio.<br />
Um assassino, mesmo &#8222;produtivo&#8220;, sÃ³ consegue destruir algumas vidas, precisamente as que se colocarem ao alcance da mira. Um criminoso de &#8222;gola branca&#8220;, porém, dependendo do tamanho do &#8222;golpe&#8220;, afetarÃ¡ a vida de milhÃµes. Apenas, ele o farÃ¡ de maneira lenta, menos cruenta, mais palatÃ¡vel Ã  nossa época digital, esmigalhando os futuros de um monte de Isabellas de uma forma &#8222;quase indolor&#8220;.<br />
Mas, se é assim, por que o povo reage de maneira táo diversa perante esses dois tipos de criminosos? As respostas sáo muitas. Mencionarei a que julgo a mais relevante e que é também, por isso mesmo, a que menos agrada ao senso comum.<br />
As pessoas, de um modo geral, sentem-se &#8222;mais Ã  vontade&#8220; com os &#8222;criminosos de gravata&#8220;. Pensamentos como &#8222;a carne é fraca&#8220;, &#8222;eles roubam, mas fazem&#8220; e, é claro, o famoso &#8222;no lugar deles eu faria o mesmo&#8220; acabam por criar uma empatia profunda com tais delinqüentes, tornando-os, muitas vezes, merecedores de sincera admiraçáo. Tal se dÃ¡ especialmente no Brasil, onde a &#8222;esperteza do malandro&#8220; é louvada em prosa e verso.<br />
JÃ¡ no caso dos crimes hediondos, custa-nos aceitar que também nÃ³s podemos cometÃª-los. E, a náo ser que o indivÃ­duo disponha de um real autoconhecimento, obtido a duras penas pela anÃ¡lise corajosa do seu Ã­ntimo, jamais admitirÃ¡ que sente, dormindo ou acordado, todo tipo de desejos inconfessÃ¡veis, o que inclui os impulsos infanticidas, parricidas, sadomasoquistas, pedÃ³filos, homossexuais e tudo o mais que a sociedade costuma, em uma época ou outra, abominar.<br />
DaÃ­ que essas pessoas que tanto se apressam em apedrejar náo pretendem, ao contrÃ¡rio do que crÃªem, obter a justa puniçáo para os culpados. Buscam, antes, evitar o encontro doloroso com a face mais horrenda da natureza humana, sem o qual nenhuma lucidez é possÃ­vel.<br />
Mas, compreende-se&#8230; Ã‰ táo mais agradÃ¡vel seguir inconsciente desse fato, afundando sempre mais na doce mediocridade das novelas, das partidas de futebol, das revistas de fofoca&#8230;<br />
Infelizmente para todos nÃ³s, as pessoas inconscientes constituem, desde sempre, a grande maioria. Diante disso, fica fÃ¡cil imaginar o que seria, por exemplo, dos brasileiros se passÃ¡ssemos a ser governados por meio de plebiscitos, num grotesco pesadelo rousseauniano, tal como defendem alguns polÃ­ticos totalitÃ¡rios que fingem ser democrÃ¡ticos.<br />
&#8222;Vox populi, vox Dei?&#8220; Definitivamente náo. Precisamos, antes, ser mais humildes, reconhecendo que ainda estamos, enquanto espécie, muito longe de falarmos e de agirmos como deuses. Mas, afinal, o que isso importa, se o show tem que continuar?</p>
<p><strong>TENDÃŠNCIAS/DEBATES</strong></p>
<p><strong>Aborto, embriÃµes e o mea-culpa de Janine</strong> <strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></p>
<p><strong>Ironicamente, os principais responsÃ¡veis por difundir essa imagem distorcida do conhecimento cientÃ­fico sáo os prÃ³prios cientistas </strong></p>
<p>C OM A vinda do papa Bento 16, o debate sobre o aborto, bem como sobre a pesquisa cientÃ­fica com os chamados embriÃµes inviÃ¡veis, ganhou o destaque que se esperava. De um lado, vociferam os que se dizem defensores intransigentes da vida (&#8222;desde a concepçáo até o seu inevitÃ¡vel declÃ­nio&#8220;), um grupo bastante heterogÃªneo, formado náo apenas por cristáos, na sua maioria catÃ³licos, mas também por fiéis de outras religiÃµes e até por alguns ateus.<br />
Do outro lado, estáo os que se proclamam guerreiros incansÃ¡veis na &#8222;cruzada&#8220; contra o obscurantismo religioso, os que se crÃªem verdadeiros &#8222;portadores da luz&#8220; -que náo se percam pela soberba&#8230;- e, portanto, detentores inquestionÃ¡veis do monopÃ³lio da razáo. Uns e outros, a meu ver, estáo certos e errados, muito embora por motivos que todos eles parecem fazer questáo de ignorar.<br />
Os que sustentam que as verdades da fé também devem ser levadas em conta sempre que é alterado, de forma relevante, o ordenamento jurÃ­dico de um Estado estáo certos em fazÃª-lo. Com efeito, toda lei, para ser realmente legÃ­tima, náo pode passar ao largo das normas religiosas que norteiam as vidas de milhÃµes de cidadáos, ainda que elas o façam &#8222;apenas&#8220; de fato, e náo de direito. Contudo, uma coisa é levar em conta um determinado ponto de vista; outra, muito diversa, é acatÃ¡-lo sem crÃ­tica ou ponderaçáo.<br />
Erram, portanto, os que pretendem abusar do princÃ­pio metodolÃ³gico da &#8222;escuta ecumÃªnica&#8220;, em si mesmo uma importante salvaguarda. Pois náo se pode, impunemente, transformÃ¡-lo numa espécie de &#8222;imperativo totalitÃ¡rio&#8220; a serviço de uma Ãºnica opiniáo, seja ela a do papa ou a de um PrÃªmio Nobel. Afinal, as leis que iráo disciplinar cada uma dessas duas questÃµes -o aborto e a pesquisa com os embriÃµes inviÃ¡veis- teráo vigÃªncia nacional, aplicando-se, indistintamente, aos seguidores de qualquer credo ou opiniáo.<br />
Estáo certos, por sua vez, os que afirmam que é necessÃ¡rio discutir esses temas polÃªmicos também Ã  luz dos argumentos cientÃ­ficos e da saÃºde pÃºblica, sopesando, com critério, os aspectos relacionados Ã  proteçáo da saÃºde da mulher -no caso da legalizaçáo do aborto- ou das perspectivas para o tratamento de moléstias crÃ´nico-degenerativas -no caso do aproveitamento dos embriÃµes inviÃ¡veis. Estáo errados, todavia, quando sustentam, certamente imbuÃ­dos de um positivismo ingÃªnuo, que a ciÃªncia deve sempre ser tomada como o parÃ¢metro absoluto, como o &#8222;fiel da balança do prÃ³prio Deus&#8220;.<br />
Equivocam-se, portanto, quando descartam qualquer argumento que náo reconheçam como &#8222;cientÃ­fico&#8220;, por julgarem-no desprovido de objetividade, pouco importando o domÃ­nio a que se refira. Ao absolutizarem desse modo indevido o poder da ciÃªncia, essas pessoas acabam por cometer o mesmo erro que pensavam eliminar, adorando um Ã­dolo no lugar de outro. Ironicamente, os principais responsÃ¡veis por difundir essa imagem distorcida do conhecimento cientÃ­fico sáo os prÃ³prios cientistas, muitos deles desprovidos de uma formaçáo filosÃ³fica que seja digna desse nome.<br />
Tornam-se, por isso, freqüentemente, meros tecnocratas do conhecimento, mais preocupados com a gestáo das &#8222;verbas de fomento&#8220; e a publicaçáo de resultados em &#8222;revistas de impacto&#8220; do que com a reflexáo sobre a natureza complexa da ciÃªncia. Além disso, o prÃ³prio fazer cientÃ­fico, como qualquer atividade humana, é transitÃ³rio e imperfeito e precisa, sim, ser fiscalizado pelos membros da sociedade em que se dÃ¡. Sáo eles, aliÃ¡s, num Estado democrÃ¡tico, os Ãºnicos a ter de fato legitimidade para fazÃª-lo, permitindo ou proibindo comportamentos por meio das leis elaboradas pelos representantes que elegem periodicamente. Abrir máo desse princÃ­pio significaria admitir que a prÃ¡xis cientÃ­fica estÃ¡ fora do alcance de qualquer controle ético, o que me parece absurdo.<br />
Ã‰ realmente uma pena que os integrantes desses dois grupos náo decidam, vez por outra, ponderar -náo somente com a razáo mas também com o sentimento- sobre as idéias e as crenças que sustentam. Se o fizessem, talvez se tornassem mais humildes e, com isso, mais capazes de reconhecer os seus equÃ­vocos. Assim como o fez Renato Janine Ribeiro, tempos atrÃ¡s, num corajoso e sincero mea-culpa, publicado neste mesmo jornal, que motivou táo intensas reaçÃµes, precisamente porque foi lÃºcido.</p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="1" width="100%" />
<p><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong>, 47, médico, neurocientista e escritor, é doutor em lingüÃ­stica pela Universidade de Toulouse-Le Mirail (França), professor da pÃ³s-graduaçáo em morfologia da Unifesp (Universidade Federal de Sáo Paulo) e coordenador da Unidade de Reabilitaçáo NeuropsicolÃ³gica.<strong>TENDÃŠNCIAS/DEBATES</strong><span style="font-size: medium">Os artigos publicados com assinatura náo traduzem a opiniáo do jornal. Sua publicaçáo obedece ao propÃ³sito de estimular o debate dos problemas brasileiros e mundiais e de refletir as diversas tendÃªncias do pensamento contemporÃ¢neo. <strong><a href="mailto:debates@uol.com.br">debates@uol.com.br</a></strong></span><span style="font-size: medium"><strong>Ao mestre, com carinho </strong><span style="font-size: medium"><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></span></span></p>
<table border="0" width="313" cellspacing="3" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size: medium"><br />
</span></p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" />
<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: 'Times New Roman'"><strong><em>Este momento da histÃ³ria é perigoso. Muitos de nÃ³s tornam-se táo &#8222;civilizados&#8220; que nem mais conseguem resistir Ã  barbÃ¡rie</em></strong> </span></span><span style="font-family: 'Times New Roman';font-size: medium"><br />
</span></p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" />
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-family: 'Times New Roman'"><span style="font-size: medium"><span style="font-size: medium">OUTUBRO, MÃŠS em que os ingÃªnuos comemoram crianças e professores, é uma boa época para refletir sobre o triste estado da educaçáo brasileira. Para tanto, serÃ¡ Ãºtil examinar de que maneira os principais atores envolvidos entendem esse tema táo complexo.<br />
HÃ¡ os que vÃªem a educaçáo como um mero instrumento para a formaçáo de trabalhadores qualificados -de preferÃªncia, com pÃ³s-doutorado e MBA-, sem os quais é impossÃ­vel aumentar a produtividade das empresas. Esses &#8222;devotos do progresso&#8220; náo desejam, portanto, formar indivÃ­duos complexos e transdisciplinares, mas apenas &#8222;aleijÃµes especialistas&#8220; que se encaixem sem folgas no circuito produtivo-consumista. HÃ¡, porém, os que defendem uma espécie de &#8222;novo humanismo&#8220;, concebido como uma reaçáo Ã  visáo utilitarista do conhecimento que caracteriza o primeiro grupo. Infelizmente, a maior parte desses &#8222;neo-humanistas&#8220;, entre os quais hÃ¡ muitos educadores, afunda-se cada vez mais num misto de relativismo pÃ³s-moderno e rebeldia sem causa, mostrando-se ainda Ã³rfá dos movimentos contestatÃ³rios dos anos 1960/1970. Por terem confundido -tolamente- autoridade com autoritarismo, esses &#8222;velhos revolucionÃ¡rios&#8220; jÃ¡ náo sabem o que dizer aos professores quando estes sáo grudados -de verdade!- em suas cÃ¡tedras ou atingidos por bofetadas (nada democrÃ¡ticas) de adolescentes quadrilheiros que desejam somente direitos e nenhum dever, constituindo, ironicamente, o resultado mais visÃ­vel das pedagogias libertÃ¡rias&#8230;<br />
HÃ¡, por fim, os que parecem &#8222;estar pouco se lixando&#8220; para a questáo da educaçáo. Trata-se, todavia, somente de aparÃªncia&#8230;<br />
Exibindo uma alta escolaridade, os membros desse terceiro grupo -banqueiros fraudulentos, polÃ­ticos desonestos, religiosos impudentes, empresÃ¡rios espertalhÃµes- tÃªm profunda nostalgia do tempo em que o Brasil era &#8222;uma ilha de letrados num mar de analfabetos&#8220;. Por isso, náo medem esforços para perpetuar o estado de ignorÃ¢ncia do &#8222;resto&#8220; da populaçáo, jÃ¡ que as suas vidas nababescas dele dependem crucialmente.<br />
Além disso, por meio de leituras abusivas do nobre artigo 5Âº da Constituiçáo de 1988 -das quais somente os &#8222;grandes letrados&#8220; sáo capazes-, essa gangue vai ficando sempre impune e cada vez mais poderosa, dando um exemplo &#8222;edificante&#8220;, sobretudo aos cidadáos mais jovens.<br />
Alheios a tudo isso, lÃ¡ no ventre da &#8222;linha de montagem&#8220; em que muitos brasileiros sáo forjados, um punhado herÃ³ico de professores -despreparados e mal pagos- continua crendo que ensina a um contingente imenso de alunos, que &#8222;colaboram&#8220; com os mestres acreditando que aprendem.<br />
Sem falar, é claro, da multidáo de governantes &#8222;prestimosos&#8220; que fingem que se importam&#8230;<br />
Nessa tragédia de erros mais ou menos voluntÃ¡rios, acabamos por perder, salvo honrosas exceçÃµes, o aspecto essencial do processo educativo: formar indivÃ­duos equilibrados, responsÃ¡veis, solidÃ¡rios, criativos, conscientes das imperfeiçÃµes da natureza humana, mas ainda assim desejosos de construir um sentido para as suas vidas que seja mais denso do que a acumulaçáo de riqueza ou do que a busca desenfreada pela fama.<br />
E o resultado dessa perda crucial, nÃ³s o vemos diariamente: um nÃºmero sempre maior de pessoas desprovidas de coragem para enfrentar o absurdo da existÃªncia, agarrando-se a qualquer coisa que lhes permita esquecer a irrelevÃ¢ncia das suas vidas; que buscam inutilmente nos outros o que sÃ³ podem obter em si mesmas e que por isso mergulham num egoÃ­smo malsáo, que tudo pede e nada dÃ¡, que tudo suga e nada fecunda; que abdicam da lucidez em nome de qualquer credo, perdendo-se no anonimato dos rebanhos e entregando-se, por fim, aliviadas, Ã  redençáo da mediocridade.<br />
Espero equivocar-me, mas julgo que vivemos um momento muito perigoso da histÃ³ria mundial, em que a sobrevivÃªncia de um pensamento independente e crÃ­tico é quase impossÃ­vel. No caso brasileiro, ao contrÃ¡rio do que se diz, poucas vezes houve um patrulhamento ideolÃ³gico táo intenso. Apenas ele é, hoje, mais sutil -quase transparente-, jÃ¡ que, graças Ã  &#8222;deseducaçáo&#8220;, a censura náo opera mais &#8222;de fora&#8220;, mas &#8222;de dentro&#8220; das cabeças, coadjuvada pelo massacre midiÃ¡tico do politicamente correto.<br />
Muitos de nÃ³s tornam-se, por isso, táo &#8222;civilizados&#8220; que nem mais conseguem resistir Ã  barbÃ¡rie. Eu lamento, professores e crianças, mas náo hÃ¡ muito o que festejar.</span><span style="font-size: medium"><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong>, 48, médico, psicoterapeuta e neurocientista, é escritor, artista plÃ¡stico, mestre em artes pela ECA-USP e doutor em lingüÃ­stica pela Universidade de Toulouse-Le Mirail (França). </span><span style="font-size: medium"><strong>TENDÃŠNCIAS/DEBATES</strong></span><span style="font-size: medium"><strong>Droga! </strong><strong>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS</strong></span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="313" cellspacing="3" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" />
<p><span style="font-size: medium"><span style="font-family: 'Times New Roman'"><strong><em>Vamos tratar de um assunto espinhoso: a investigaçáo das verdadeiras razÃµes pelas quais as drogas sáo táo buscadas por nÃ³s humanos </em></strong></span></span><span style="font-family: 'Times New Roman';font-size: medium"><br />
</span></p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="3" width="100%" />
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>O CRESCIMENTO exponencial do consumo de drogas, que é tanto maior quanto mais amplo for o significado atribuÃ­do Ã  palavra, é um dos temas que mais preocupam a sociedade contemporÃ¢nea. Curiosamente, o quase-consenso entre os especialistas de que a melhor maneira de diminuir esse consumo é o combate sem tréguas ao narcotrÃ¡fico faz com que muitos deles se esqueçam -ou prefiram se esquecer&#8230;- de tratar de um assunto bem mais espinhoso: a investigaçáo das verdadeiras razÃµes pelas quais as drogas sáo táo buscadas por nÃ³s humanos.<br />
Tal negligÃªncia parece-me notÃ¡vel, jÃ¡ que é precisamente a imensa demanda por drogas de todos os tipos -do Ã¡lcool ao ecstasy, passando pelo videogame, pelos cultos fundamentalistas e pelos livros de auto-ajuda, sem esquecer, é claro, o &#8222;futebor&#8220;- que faz com que elas se transformem num problema táo importante. E por que isso ocorre?<br />
A minha suspeita é que essa investigaçáo sÃ³ pode ser encetada por quem se disponha a colocar em xeque o prÃ³prio ethos consumista e competitivo que anima a sociedade em que vivemos. Mas, para tanto, é preciso coragem, pois balançar o alicerce mais bem protegido da nossa civilizaçáo pode trazer conseqüÃªncias desagradÃ¡veis para a saÃºde dos que ousarem fazÃª-lo. E coragem -sinto dizÃª-lo- é um &#8222;bem escasso&#8220; em nossos dias&#8230;<br />
Tal investigaçáo, evidentemente, náo poderÃ¡ jamais ser realizada com base no utilitarismo objetivista e &#8222;industriofÃ­lico&#8220; que predomina na ciÃªncia contemporÃ¢nea, segundo o qual um &#8222;alto Ã­ndice de produtividade acadÃªmica&#8220; é muito mais relevante do que a qualidade ou a originalidade do que, de fato, é produzido.<br />
Com efeito, o que esperar de uma época em que muitos dos profissionais de saÃºde que tratam dos usuÃ¡rios de drogas (concebidas como &#8222;coisas ruins&#8220;) acreditam, de forma ingÃªnua, que as doenças mentais seráo, um dia, inteiramente curadas por drogas (concebidas como &#8222;coisas boas&#8220;)?<br />
O que esperar dos alienistas cibernéticos, dignos Ãªmulos de Simáo Bacamarte, que se contentam em rotular o existir humano, incapazes que sáo de compreendÃª-lo, &#8222;medicalizando-o&#8220; até a nÃ¡usea? Que se comprazem em atulhar de &#8222;transtornos mentais&#8220; a jÃ¡ abarrotada psicopatologia, na Ã¢nsia de adequÃ¡-la Ã s exigÃªncias da moda e do mercado?<br />
O que esperar desses herdeiros frustros de Paracelso, que sáo iludidos pelos conglomerados farmacÃªuticos e vivem sonhando com &#8222;pÃ­lulas da felicidade&#8220; capazes de tratar -para sempre e sem recaÃ­das- o chamado &#8222;mal de vivre&#8220;, que corrÃ³i a humanidade desde Adáo (ou desde a australopiteca Lucy, para os que preferem um mito fundador &#8222;mais cientÃ­fico&#8220; para a nossa espécie)?<br />
O que esperar desses tecnÃ³logos do espÃ­rito, que primeiro se convencem de que as pessoas sáo computadores e depois se surpreendem quando elas agem -e reagem- como seres humanos?<br />
O que esperar desses burocratas da alma, que desconhecem a riqueza conceitual de um Jung, de um Diel, de um Freud; que nada sabem das sutilezas psicolÃ³gicas de um Stendhal, de um Flaubert, de um Machado; que jamais leram Platáo, Hegel ou Heidegger; e que se curvam, por isso mesmo, maravilhados, ao didatismo superficialÃ­ssimo da terapia cognitivo-comportamental, essa &#8222;sopa&#8220; requentada das idéias de Skinner, entremeadas de cognitivismo mal digerido e temperadas com pitadas de neurociÃªncia &#8222;fashion&#8220;? O que esperar de tal visáo da natureza humana? Quase nada.<br />
E, todavia, é justamente nessa visáo que a sociedade apavorada -e que náo sabe mais para onde fugir, porque tem medo de si mesma- pretende jogar as Ãºltimas fichas. Incapazes de controlar os cidadáos por meio do famoso poder de polÃ­cia, os dirigentes da sociedade encurralada apelam para essa Ã³ptica psicofilosÃ³fica mÃ­ope, na esperança vá de que ela possa auxiliÃ¡-los a encontrar algum tipo de &#8222;soluçáo final&#8220; para o problema das drogas.<br />
Buscam, entáo, eliminar com os traficantes também os incÃ´modos consumidores -que nunca deveriam ter existido!&#8230;-, apondo-lhes um rÃ³tulo diagnÃ³stico conveniente e relegando-os a alguma &#8222;gaveta&#8220; taxonÃ´mica, da qual, com um pouco de sorte, náo sairáo jamais, como se fossem lacrados numa (asséptica) cÃ¢mara de gÃ¡s&#8230;<br />
(Agem, assim, táo tolamente quanto os adultos que hipersexualizam as crianças e depois se queixam da explosáo da pedofilia&#8230;) Perante tudo isso, as pessoas de bom senso decerto lamentaráo o estado deplorÃ¡vel em que nos encontramos. Contudo, náo desanimemos! Sejamos &#8222;proativos e otimistas&#8220;, como aconselham os &#8222;gurus&#8220; de plantáo&#8230; Afinal, as coisas sempre podem piorar&#8230;<br />
Mas que droga!</p>
<hr align="center" noshade="noshade" size="1" width="100%" />
<p>CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS , 48, médico, psicoterapeuta e neurocientista, é escritor, mestre em artes pela ECA-USP e doutor em lingüÃ­stica pela Universidade de Toulouse-Le Mirail (França).<a href="http://www.youtube.com/watch?gl=DE&amp;hl=de&amp;v=_Zc7gBKV_Vg">http://www.youtube.com/watch?gl=DE&amp;hl=de&amp;v=_Zc7gBKV_Vg</a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</a><strong>Rogerio Reis:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/rogerio-reis-microwaves-microondas-fotoinstallation-uber-scheiterhaufen-brasiliens-vom-maison-de-la-europeenne-de-la-photographie-in-paris-angekauft/</a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/08/lateinamerikas-katholische-nachrichtenagentur-adital-der-individualistische-und-wenig-solidarische-charakter-des-brasilianers/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/08/lateinamerikas-katholische-nachrichtenagentur-adital-der-individualistische-und-wenig-solidarische-charakter-des-brasilianers/</strong></a><strong>Glückszahl und Flugzeugunglück:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/flugzeugungluck-und-jogo-do-bicho-flugnummer447-und-airbustyp330-massiv-als-gluckszahl-ausgewahlt-a-vida-como-ela-e/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/02/flugzeugungluck-und-jogo-do-bicho-flugnummer447-und-airbustyp330-massiv-als-gluckszahl-ausgewahlt-a-vida-como-ela-e/</a> <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/slumkloakesp1.JPG" alt="slumkloakesp1.JPG" /><strong>“Krise &#8211; was denn für eine Krise?” &#8211; Kloake-Slum in Sao Paulo.</strong><strong>Amnesty Journal 2009:</strong><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten oder zu vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen Gemeinschaft schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung und geht deshalb seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher, entwaffnender Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt, dass sie völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so und habe bereits wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter, eingeleitet. Doch auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong> <strong>Menschenrechtsaktivisten wie der österreichische Pfarrer Günther Zgubic, der die bischöfliche Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet, vermissen seit Jahren deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich ist Lateinamerikas größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner von Deutschland, und die Regierung in Berlin spricht gerne von den “gemeinsamen Werten”, die beide Staaten verbinden würden. Mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt zum ersten Mal endlich ein hochrangiger deutscher Politiker in der Hauptstadt Brasilia die Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die wohlklingenden Versprechungen, die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bei seinem Amtsantritt 2003 verkündet hat: “Er hat öffentlich erklärt, dass er Folter und andere grausame, unmenschliche Praktiken nicht mehr duldet.” Leere Worte aus Brasilia, denn nach Informationen von Zgubic existiert die Folter in allen Varianten, um Geständnisse zu erzwingen: “Es werden Elektroschocks eingesetzt, man presst den Kopf unter Wasser. Auf allen Polizeiwachen Brasiliens werden Häftlinge gefoltert”, meint Zgubic.</strong></p>
<p><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke bestätigt. “Stehen Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche Folterpraxis beim Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste? Wieso wird nicht stärker kritisiert, dass die Regierung alle internationalen Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent umzusetzen? Wir merken, dass sich Brasilien beim Thema Menschenrechte von Europa entfernt”, erklärte Nooke kürzlich. Brasilien dürfe im Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert. Paulo Vannuchi, Leiter des Staatssekretariats für Menschenrechte in Brasilia, hatte in der Zeitung “Folha de São Paulo” betont, dass das brasilianische Strafgesetz die ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe, dennoch aber täglich außergerichtliche Exekutionen stattfinden würden. Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt bei der bischöflichen Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass selbst nach offiziellen Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz verbüßter Strafe illegal weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis 1985) weisen zudem auf die fatalen Folgen der nicht bewältigten Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal die Öffnung der Geheimarchive aus der Zeit der Diktatur sei unter Lula veranlasst worden, kritisiert Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São Paulo. Die Straflosigkeit inspiriert seiner Meinung nach jene Staatsfunktionäre, die heute im Polizeiapparat und im Gefängnissystem “Folter und Ausrottung” betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen ­Zuständen wohl kaum etwas ändern.</strong></p>
<p><strong><em>Von Klaus Hart.<br />
Der Autor ist Journalist und lebt in São Paulo.</em></strong></p>
<h3>ai-Journal Dezember 1996</h3>
<h2>Die “Hölle auf Erden”</h2>
<p><strong>BRASILIEN</strong></p>
<p><strong>Die “Hölle auf Erden”</strong></p>
<p><strong>Revolten, Hungerstreiks und Aids bestimmen den Alltag in den völlig überfüllten brasilianischen Gefängnissen. Brasilien gilt zwar als die zehntgrößte Wirtschaftsnation, leistet sich aber Haftanstalten, die man eher in Ruanda oder Burundi vermuten würde. Eine im April verkündete Amnestie entspannte die Situation nicht.</strong></p>
<p><strong>Eine mittelalterlich anmutende Gefangenenzelle in Rios Stadtteil Realengo: Jeder der mehreren Dutzend Insassen hat laut Gesetz Anspruch auf mindestens acht Quadratmeter &#8211; hier ist es nicht mal ein einziger. Geschlafen wird deshalb in Schichten. Während ein Teil der Gefangenen auf feuchtem Boden liegt, schlafen die anderen in Hängematten, die an den Gitterstäben befestigt sind. In einer Zelle im Stadtteil Bangu ein ähnliches Bild: 35 fast nackte, schwitzende Männer auf nur sechzehn Quadratmetern bei beißendem Fäkaliengeruch und nächtlichem Besuch von Ratten. Die psychische Spannung ist fast mit Händen greifbar. Neun von zehn Gefangenen haben Furunkel, in der heißesten Jahreszeit herrschen bis zu 60 Grad. Dann fallen täglich etwa 20 Insassen ohnmächtig um, werden von den Wärtern herausgezerrt und durch andere ersetzt.</strong></p>
<p><strong>Um aus dieser Hölle herauszukommen und in eine weniger überfüllte Zelle verlegt zu werden, bestechen Häftlinge ihre Aufseher mit bis zu umgerechnet 5.000 Mark. Es gibt brasilianische Gefängnisse, in denen die Insassen das nötige Geld sammeln, um dann die Begünstigten auszulosen. In Bangu kommen die notwendigen “Real” von der Familie oder Verbrechersyndikaten &#8211; je unerträglicher die Hitze, desto höher die Preise auf diesem Schwarzmarkt. Einmal am Tag gibt es schlechtes Essen; die Lebensmittelpakete der Angehörigen werden gewöhnlich nicht ausgehändigt.</strong></p>
<p><strong>Folter ist üblich. Ein Anwalt beschreibt einen Fall von 1996: “Polizisten mit Kapuzen mißhandelten 116 Gefangene, unter anderem mit Elektroschocks. Alle wiesen Blutergüsse auf, wurden zudem zu sexuellen Handlungen gezwungen.” Fast täglich werden Fälle zu Tode gefolterter, erschlagener Häftlinge bekannt &#8211; die politisch Verantwortlichen bleiben meist passiv. Nur wenige Intellektuelle protestieren, die Gesellschaft scheint sich an die grauenvollen Zustände gewöhnt zu haben.</strong></p>
<p><strong>Pervertieren statt resozialisieren</strong></p>
<p><strong>Menschenrechtsorganisationen wie amnesty international oder “Human Rights Watch” prangern die Zustände in den brasilianischen Haftanstalten an &#8211; und auch die Gefangenenseelsorge der Katholischen Kirche läßt nicht locker. Padre Geraldo Mauzeroll von der “Pastoral Carceraria” im Teilstaat Sao Paulo gegenüber dem ai-Journal: “Wer ins Gefängnis kommt, wird pervertiert, wird angesehen und behandelt wie ein Tier &#8211; niemand ist an einer Besserung oder Resozialisierung interessiert. Die Gesellschaft rächt sich an ihnen, läßt sie intellektuell, spirituell, moralisch und kulturell und nicht selten sogar physisch sterben.” Mauzeroll hört in Polizeiwachen und Gefängnissen sehr häufig den Ausspruch: “Nur ein toter Häftling ist ein guter Häftling!” Der Padre geht seit 1973 in die “Presidios” &#8211; was er täglich sieht, sind Bilder wie aus Horrorfilmen: Tuberkulose grassiert, über die Gesichter Todkranker laufen Ameisen. Häftlinge verfaulen buchstäblich in Zellen. Die Gefängnisärzte sind selbst kriminell, weil sie Kranke bewußt </strong></p>
<p><strong>nicht behandeln, sondern sterben lassen. Sie werden aber nie zur Rechenschaft gezogen. Kriminell handeln auch Richter und Staatsanwälte, die über Folter und alle anderen Menschenrechtsverletzungen detailliert informiert sind, jedoch nicht eingreifen.</strong></p>
<p><strong>Das Gefängnispersonal verkauft Lebensmittel, die für Häftlinge bestimmt sind und ermöglicht Rauschgifthandel und -konsum hinter Gitterstäben. Ein Gefängnisdirektor: “Drogen müssen dort drin sein, damit die Gefangenen ruhig bleiben.”</strong></p>
<p><strong>Erzwungenes Schweigen, Morddrohungen</strong></p>
<p><strong>Ein dunkles Kapitel ist auch die sexuelle Gewalt, von Aufsehern sogar gefördert. Mauzeroll zum ai-Journal: “Wird ein wegen Vergewaltigung Verurteilter eingeliefert, stecken die Wärter ihn in bestimmte Massenzellen, damit er dort von 15 oder 20 Häftlingen vergewaltigt wird. Dies ist Gesetz in den Kerkern, und so verbreitet sich Aids sehr schnell.” Nach amtlichen Angaben infizierten sich bereits mehr als 20 Prozent aller Inhaftierten mit dem HIV-Virus &#8211; ein Großteil der rund 150.000 brasilianischen Gefangenen hat homosexuellen Verkehr, gewöhnlich ungeschützt. </strong></p>
<p><strong>Vitor Carreiro teilte in Rio de Janeiro jahrelang eine Zelle mit 47 Gefangenen. Er ist von Aids gezeichnet und sagt: “Alle Welt weiß, daß die Frau des Gefangenen der andere Gefangene ist.” Promiskuität ist der Alltag: José Ferreira da Silva, HIV-positiv, berichtet von vier festen und acht gelegentlichen Partnern &#8211; keiner benutzt Präservative. </strong></p>
<p><strong>Padre Mauzeroll drückt sich im Gegensatz zu vielen “politisch korrekten” Landsleuten nicht um unbequeme und unangenehme Wahrheiten. Er hat keine Probleme, die von den Autoritäten gerne versteckten und verdrängten Probleme offen anzusprechen. “Wer über die Zustände redet und informiert, stirbt”, lautet eine andere Regel. Berufskiller erledigen das &#8211; Mauzeroll weiß, daß auch sein Leben in Gefahr ist. Dennoch klagt er offen die soziale Ordnung Brasiliens an: “Diese ist schuld an der Situation.” </strong></p>
<p><strong>Gemäß einer neuen Studie der Vereinten Nationen lebt heute fast die Hälfte der 150 Millionen Brasilianer in verhältnismäßig entwickelten Gebieten. “Wenn in Sao Paulo und Rio de Janeiro die Lage in den Gefängnissen bereits so schlimm ist”, gibt Padre Mauzeroll zu bedenken, “wie muß sie dann erst in den stark unterentwickelten Regionen des Nordens und Nordostens sein?”</strong></p>
<p><strong> Amnestie nur Kosmetik</strong></p>
<p><strong>Die Rechtsanwältin Zoraide Fernandez weist darauf hin, daß Häftlinge nach verbüßter Strafe oft noch jahrelang gefangengehalten werden. 1995 waren es allein in Rio mindestens 560.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Staatschef Fernando Henrique Cardoso verkündete im April die, wie es offiziell hieß, größte Amnestie in der Geschichte des Landes: Etwa zehn Prozent der Gefangenen sollten freikommen. Wie die Gefängnisbehörden inzwischen einräumten, werden beispielsweise im Teilstaat Rio de Janeiro nur wenig mehr als ein Prozent amnestiert. Die 511 Gefängnisse bieten Platz für höchstens 60.000 Personen, sind aber nach jüngsten offiziellen Angaben mit 148.760 Häftlingen belegt &#8211; das sind 15 Prozent mehr als 1994. Notwendig, so hieß es, sei der Bau von 145 zusätzlichen Haftanstalten. Die Lage in der Metropole Sao Paulo ist den Angaben zufolge am dramatischsten. Eine Besserung ist nicht in Sicht: Per Haftbefehl suchte man allein 1996 rund 275.000 Straftäter.</strong></p>
<p><strong>Rund 95 Prozent der Häftlinge sind Arme, 96 Prozent sind männlich und etwa drei Viertel Voll- und Halbanalphabeten. Der typische Gefangene, so eine Studie, ist dunkelhäutig und jünger als 25 Jahre. Jeden Monat kommt es laut Statistik zu mindestens drei großen Häftlingsrevolten, die meisten werden allerdings der Öffentlichkeit verschwiegen. Eine Ausnahme bildet lediglich der südliche, relativ hochentwickelte Teilstaat Rio Grande do Sul &#8211; nur dort soll es auch keine irregulär festgehaltenen Häftlinge geben.</strong></p>
<p><strong>Wärter und Spezialeinheiten gehen gewöhnlich äußerst brutal gegen meuternde Häftlinge vor: 1992 wurden im berüchtigten Gefängnis “Carandiru” von Sao Paulo mindestens 111 Insassen erschossen. Die politisch Verantwortlichen und die direkt Beteiligten blieben bisher straffrei. In “Carandiru” ereignete sich auch Ende Oktober wieder eine Revolte: 670 Gefangene nahmen 27 Wärter als Geiseln und forderten die Verlegung in eine andere Haftanstalt. Fünf Häftlinge versuchten währenddessen in einem Müllwagen zu fliehen, vier von ihnen wurden von Militärpolizisten erschossen.<br />
Klaus Hart<br />
Der Autor ist freier Korrespondent in Rio de Janeiro</strong></p>
<p><strong>Wie analysiert Pritzker-Preisträger Paulo Mendes da Rocha in Sao Paulo die Stimmungslage im heutigen Brasilien? „Wir verwandeln uns in eine Gesellschaft, die monstruös zynisch sowie niedrig, gemein ist, die konformistisch das Desaster der Obdachlosen akzeptiert. Wir haben eine Gesellschaft, die so kolonialistisch wird, wie der originale Kolonialist. Sie ist ausbeuterisch, ohne jegliches Gefühl des Mitleids und der Solidarität mit dem anderen.”</strong></p>
<p><strong>Gerade im Vorfeld von Fussball-WM 2014 und Olympischen Sommerspielen 2016 scheinen auslaenderfeindliche Verbalattacken gegen mit Auslaendern verheiratete brasilianische Frauen zuzunehmen. Wie landesweit zu beobachten ist, werden diese regelmaessig an der Seite ihres auslaendischen Mannes, der ebenfalls einen Ehering traegt, als Nutten beschimpft. Die Verbalattacken kommen sowohl von Jugendlichen als auch von alten Menschen, darunter auffaellig vielen alten Frauen. Die Beschimpfungen treffen Brasilianerinnen der verschiedensten Berufsgruppen &#8211; von der Aerztin und Operationsschwester ueber die Bankmanagerin bis hin zur Anthropologin oder Biologin. Wie es heisst, waere riskant, sich beispielsweise gegenueber einer Gruppe von jungen Maennern gegen solche Verbalattacken zu verwahren &#8211; man riskierte, Opfer brutaler Gewalt zu werden. Bereits seit Anfang der 80er Jahre sind Vorfaelle bekannt, bei denen solche Auslaenderfrauen von Brasilianern aller gesellschaftlichen Schichten als Nutten beschimpft und entsprechend behandelt wurden &#8211; ob in Rio de Janeiro, Sao Paulo oder selbst an belebten Straenden des Landes. Da es sich um politisch unkorrekte Sachverhalte handelt, gibt es darueber auch u.a. keinerlei Berichterstattung.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/atherino2009.jpg" alt="atherino2009.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasilien, &#8222;immense Passivität&#8220;: &#8222;Para mim, o que caracteriza realmente o povo brasileiro é sua imensa passividade&#8230;&#8220;. Brasilianische Mentalität. &#8222;O povo assiste, calado, aos escandalos mais chocantes.&#8220; Dr. Claudio Guimaraes dos Santos, Sao Paulo.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 22:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Claudio Guimaraes dos Santos]]></category>
		<category><![CDATA[Lula]]></category>
		<category><![CDATA[Mensalao]]></category>
		<category><![CDATA[MentalitÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[PassivitÃ¤t]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/</guid>
		<description><![CDATA[Todos cantam a sua terra&#8230; Gilberto Freyre e Darcy Ribeiro valorizaram, cada um a seu modo, a natureza mestiça do povo brasileiro. Sérgio Buarque de Holanda realçou o carÃ¡ter &#8222;cordial&#8220; da nossa gente, marcado por uma afetividade exuberante -mas nem sempre sincera- que compromete, muitas vezes, a objetividade nas relaçÃµes interpessoais, sobretudo quando se trata [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<p><a name="4478976334966663688" title="4478976334966663688"></a></p>
<h3><a href="http://promotordejustica.blogspot.com/2009/04/todos-cantam-sua-terra.html">Todos cantam a sua terra&#8230;</a></h3>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/_KGq0lErwG8M/Sec5UrMaLtI/AAAAAAAAES0/2bbFbU8ao38/s1600-h/Brasileiro.jpg"><img src="http://2.bp.blogspot.com/_KGq0lErwG8M/Sec5UrMaLtI/AAAAAAAAES0/2bbFbU8ao38/s400/Brasileiro.jpg" border="0" /></a></p>
<p align="justify">Gilberto Freyre e Darcy Ribeiro valorizaram, cada um a seu modo, a natureza mestiça do povo brasileiro. Sérgio Buarque de Holanda realçou o carÃ¡ter &#8222;cordial&#8220; da nossa gente, marcado por uma afetividade exuberante -mas nem sempre sincera- que compromete, muitas vezes, a objetividade nas relaçÃµes interpessoais, sobretudo quando se trata de distinguir a esfera privada da pÃºblica. Outros, como Antonio Candido, se debruçaram sobre o nosso &#8222;jeito malandro de ser&#8220;, táo festejado pela MPB. Eu, porém, pedindo vÃªnia aos pais fundadores das nossas ciÃªncias humanas, ousarei divergir.</p>
<p align="justify"><strong>Lulas Mensalao-Skandal, Hintergrund:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/06/elitenliebling-lula-macht-alles-richtig-partido-do-movimento-democratico-brasileiropmdb-wichtigster-partner-der-regierungsallianz-jose-sarney-chef-des-nationalkongresses-ex-staatsprasident-collor/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/06/elitenliebling-lula-macht-alles-richtig-partido-do-movimento-democratico-brasileiropmdb-wichtigster-partner-der-regierungsallianz-jose-sarney-chef-des-nationalkongresses-ex-staatsprasident-collor/</a></p>
<p align="justify"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/05/claudiogdsantos.JPG" alt="claudiogdsantos.JPG" /></p>
<p align="justify"><strong>Dr. Claudio Guimaraes dos Santos beim Website-Interview in Sao Paulo</strong></p>
<p align="justify"><span id="more-2145"></span></p>
<p align="justify">Para mim, o que caracteriza realmente o povo brasileiro é a sua imensa passividade, Ã  qual se alia um péssimo conceito de si mesmo. Essa baixa autoestima nos faz idolatrar o que provém do estrangeiro -especialmente dos Estados Unidos e da Europa- e desprezar o &#8222;similar nacional&#8220;, ainda quando este é, de fato, o melhor.</p>
<p align="justify">Trata-se da conhecida &#8222;doença de Joaquim Nabuco&#8220; -como a chamava MÃ¡rio de Andrade-, que é o fascÃ­nio irresistÃ­vel pelas &#8222;luzes&#8220; do &#8222;Primeiro Mundo&#8220;.</p>
<p align="justify">Quanto Ã  passividade, ela náo poderia ser mais evidente. O povo assiste, calado, aos escÃ¢ndalos mais chocantes: na &#8222;high society&#8220;, é o gangsterismo que viceja, sem vergonha, por entre orgias gastronÃ´micas, degustaçÃµes enolÃ³gicas e colunas sociais; no Legislativo, sáo as velhas negociatas que maculam, ainda mais, a imagem dos congressistas; no Executivo, seja qual for o nÃ­vel, é a manipulaçáo politiqueira do Orçamento, é o uso eleitoreiro dos recursos, é o retorno quase nulo, sob a forma de serviços, dos tributos excessivos; no JudiciÃ¡rio, além da lentidáo, é a estranha condescendÃªncia, cada vez mais comum, com a retÃ³rica capciosa de alguns advogados, que desfiguram, pelo uso sofÃ­stico, os baluartes constitucionais da cidadania -como o direito ao <em>habeas corpus</em> ou ao devido processo legal-, os quais sÃ³ valem para os poderosos.</p>
<p align="justify">A passividade do povo brasileiro chega a ser táo absurda que náo é raro verificarmos a reeleiçáo de figuras corruptas pelos mesmos ingÃªnuos eleitores que, &#8222;ainda ontem&#8220;, por elas haviam sido ludibriados. Ã‰ o popular &#8222;me engana que eu gosto&#8220;&#8230;</p>
<p align="justify">Trata-se, penso eu, de um traço bastante constante da nossa personalidade coletiva, que nos tem acompanhado ao longo da histÃ³ria, ainda que com algumas exceçÃµes: umas mais violentas -como Palmares, a Balaiada, a Cabanagem, Canudos, o Contestado, a revolta da Vacina ou a guerrilha dos anos de chumbo; outras mais pacÃ­ficas -como o Fora Collor e as Diretas-JÃ¡. Além do mais, pouquÃ­ssimas dessas revoltas contaram com a adesáo significativa da populaçáo brasileira, sofrendo, antes, a sua veemente condenaçáo.</p>
<p align="justify">(Que nos baste, como exemplo, recordar o que se deu com os raros cidadáos que, de armas na máo, realmente se insurgiram, com &#8222;fibra de herÃ³i de gente brava&#8220;, contra o regime militar -ainda que alguns deles, é verdade, almejassem a instalaçáo de uma outra ditadura, sÃ³ que de Ã­ndole marxista: iludidos com a perspectiva de um maciço apoio popular, ficaram todos a ver navios, jÃ¡ que a maioria dos brasileiros náo deixou de usufruir as migalhas do &#8222;milagre econÃ´mico&#8220;, nem muito menos de festejar os &#8222;herÃ³is&#8220; da Copa de 70, pouco se importando se o &#8222;pau comia solto&#8220; nos subsolos do poder.)</p>
<p align="justify">Se quisermos, portanto, ser sinceros, precisaremos admitir que a revolta aberta e franca nunca foi mesmo o nosso &#8222;forte&#8220;, ou, por outra, se ela o foi alguma vez, vem deixando de sÃª-lo a cada dia.Em vez dela, preferimos uma cerveja gelada, um bom pagodinho, um sofÃ¡ e uma TV, a mesa do botequim. Briga mesmo sÃ³ se for pelo time do coraçáo -assim reza o triste lema desta &#8222;pÃ¡tria de chuteiras&#8220;, que se afunda mais e mais na indiferença e na apatia.</p>
<p align="justify">Todavia, teremos de ser sempre desse jeito? Náo nos serÃ¡ jamais possÃ­vel, nem mesmo num remoto futuro, neutralizar o escravismo e a cultura clientelista que, desde o inÃ­cio, nos macularam o sangue, debilitando-nos o carÃ¡ter? Náo lograremos nunca dar um basta a essa elite bandida, decapitando, se necessÃ¡rio, ainda que metaforicamente, as suas &#8222;cabeças coroadas&#8220;? Ou decerto náo o faremos precisamente porque, lÃ¡ no fundo, nÃ³s de fato idolatramos esses mesmos que nos pisam, sÃ³ por sabÃª-los capazes de conquistar o que desejamos e que náo ousamos assumir?</p>
<p align="justify">E quanto Ã  nossa autoestima? Até quando nos sentiremos &#8222;losers&#8220;, totalmente por baixo, sÃ³ por falarmos portuguÃªs? Desde o 7 de Setembro, nÃ³s somos um paÃ­s. Falta-nos, ainda, embora poucos o saibam, virarmos uma naçáo. Longe vÃ¡ temor servil!</p>
<p align="justify"><em><strong><font size="2">Por CLÃUDIO GUIMARÃƒES DOS SANTOS, médico, neurocientista, escritor e doutor em linguÃ­stica pela Universidade de Toulouse-Le Mirail (França).</font></strong></em></p>
<p align="right"><font size="2"><em>Fonte: Jornal &#8222;A Folha de S. Paulo&#8220; de 16/04/09.</em> , aus promotordejustica.blogspot</font></p>
<p align="right"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/15/dr-claudio-guimaraes-dos-santos-mediziner-therapeut-schriftsteller-sprachwissenschaftler-publizist-unter-den-wichtigsten-denkern-brasilien/</a></p>
<p align="right"><strong>DAAD-Stipendiat und Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro:</strong> <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag20.html">http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag20.html</a></p>
<p align="right"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/17/was-der-fall-paula-oliveira-uber-brasilien-aussagt-leitartikel-im-o-estado-de-sao-paulo-nationalcharakter-mentalitat-soziokulturelle-faktoren-rule-of-law-pmdb-jarbas-vasconcelos-zynis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/17/was-der-fall-paula-oliveira-uber-brasilien-aussagt-leitartikel-im-o-estado-de-sao-paulo-nationalcharakter-mentalitat-soziokulturelle-faktoren-rule-of-law-pmdb-jarbas-vasconcelos-zynis/</a></p>
<p align="right"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/08/lateinamerikas-katholische-nachrichtenagentur-adital-der-individualistische-und-wenig-solidarische-charakter-des-brasilianers/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/08/lateinamerikas-katholische-nachrichtenagentur-adital-der-individualistische-und-wenig-solidarische-charakter-des-brasilianers/</a></p>
<p align="right"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/27/lateinamerikaner-haben-akzentuierte-auslanderfeindlichkeit-enthullt-studie-latino-americanos-tem-xenofobia-acentuada-revela-estudo-vielzitierter-bericht-von-qualitatszeitung-folha-de-sa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/27/lateinamerikaner-haben-akzentuierte-auslanderfeindlichkeit-enthullt-studie-latino-americanos-tem-xenofobia-acentuada-revela-estudo-vielzitierter-bericht-von-qualitatszeitung-folha-de-sa/</a></p>
<p align="right"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/24/nur-drei-prozent-der-brasilianer-halten-fur-moglich-in-mitmenschen-zu-vertrauen-sagt-neue-mentalitatsstudie/</a></p>
<p align="right"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/10/trote-zwangs-bad-in-scheise-und-abwasser-tritte-schlage-blutende-wunden-alkohol-komabrasiliens-uni-kultur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/10/trote-zwangs-bad-in-scheise-und-abwasser-tritte-schlage-blutende-wunden-alkohol-komabrasiliens-uni-kultur/</a></p>
<p align="right"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/09/jeder-vierte-brasilianer-wurde-verdachtige-foltern-neue-meinungsumfrage/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/09/jeder-vierte-brasilianer-wurde-verdachtige-foltern-neue-meinungsumfrage/</a></p>
<p align="right"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/13/deutsche-spendenhilfe-fur-zehntgroste-wirtschaftsnation-brasilien-zuwenig-spenden-der-brasilianischen-milliardare-und-millionare/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/13/deutsche-spendenhilfe-fur-zehntgroste-wirtschaftsnation-brasilien-zuwenig-spenden-der-brasilianischen-milliardare-und-millionare/</a></p>
<p align="right"><strong>Guido Westerwelle und Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/26/guido-westerwelle-war-gestern-der-spiegel-westerwelle-in-brasilien-keinerlei-kritik-an-gravierenden-menschenrechtsverletzungensystematische-folter-todesschwadronen-liquidierung-von-menschen/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/28/para-mim-o-que-caracteriza-realmente-o-povo-brasileiro-e-sua-imensa-passividade-brasilianische-mentalitat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
