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	<title>Klaus Hart Brasilientexte</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Brasiliens weltweit höchste Mord-Zahl und die Regierungsversprechen: Staatschefin Rousseff installiert die angekündigten 2883 Slum-Befriedungseinheiten der Polizei(UPP) nicht, laut Landesmedien. Brasiliens Kindersoldaten. Weiter Slum-Sondergerichte der Banditenkommandos&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-weltweit-hochste-mord-zahl-und-die-regierungsversprechen-staatschefin-rousseff-installiert-die-angekundigten-2883-slum-befriedungseinheiten-der-polizeiupp-nicht-laut-landesmedien/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 22:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasiliens öffentliche Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[UPP]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es hieß, handelte es sich um das wichtigste Wahlkampfversprechen Rousseffs von 2010 für die öffentliche Sicherheit Brasiliens, das auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung nur den 84. Platz belegt. Indessen sei bis heute kein einziger Real für das UPP-Programm ausgegeben worden. Nun sollten die für die 2883 UPPs vorgesehenen Mittel der Bekämpfung des Crack-Business [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie es hieß, handelte es sich um das wichtigste Wahlkampfversprechen Rousseffs von 2010 für die öffentliche Sicherheit Brasiliens, das auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung nur den 84. Platz belegt. Indessen sei bis heute kein einziger Real für das UPP-Programm ausgegeben worden. Nun sollten die für die 2883 UPPs vorgesehenen Mittel der Bekämpfung des Crack-Business sowie der Grenzbewachung dienen. Renommierte Sicherheitsexperten wie Luiz Eduardo Soares sprachen angesichts der Wahlkampfzusagen von &#8222;Wahl-Demagogie&#8220;. </strong></p>
<p><strong>In der Praxis bedeutet dies, daß nach  wie vor ungezählte Elendsviertel Brasiliens dem Terror der Banditenkommandos des organisierten Verbrechens ausgeliefert bleiben.</strong></p>
<p><strong>Laut Qualitätszeitung &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220; werden Rousseff-Wahlversprechen vergessen oder neuformuliert. &#8222;Ihre Regierung lernte nicht einmal zu erklären, warum sie sowenig von dem realisierte, das sie zu realisieren geschworen hatte.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/brasiliens-systemkritischer-abgeordneter-marcelo-freixo-in-tropa-de-elite-nachgezeichnet-kandidiert-in-rio-de-janeiro-fur-burgermeisterposten-machte-den-musiker-marcelo-yuka-zu-seinem-vize-mus/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/13/brasiliens-systemkritischer-abgeordneter-marcelo-freixo-in-tropa-de-elite-nachgezeichnet-kandidiert-in-rio-de-janeiro-fur-burgermeisterposten-machte-den-musiker-marcelo-yuka-zu-seinem-vize-mus/</strong></a></p>
<p><strong>Kindersoldaten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/dilmauppfolha2012.JPG" alt="dilmauppfolha2012.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/angelidilmabarbara2012.JPG" alt="angelidilmabarbara2012.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß. Angeli-Karikatur der größten Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” zur aktuellen Lage.</strong></p>
<h2>Brasiliens Gewaltkultur &#8211; Landesmedien zeigen  Foto von  patrouillierendem MPi-Banditen an Rio de Janeiros  Stadtautobahn Linha  Vermelha. Terror gegen Slumbewohner. Was in  Brasilien alles anders  ist…Deutsch-brasilianisches Jahr von 2013 bis  2014. “Gemeinsame  Werte”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11963" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-soziokulturelle-faktoren/" rel="tag">Brasiliens soziokulturelle Faktoren</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gewaltkultur-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">Gewaltkultur in Rio de Janeiro</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/riobanditmpiglobo2011.JPG" alt="riobanditmpiglobo2011.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß O Globo.</strong></p>
<p><strong>In Brasilien werden täglich laut offiziellen Angaben durchschnittlich 137 Morde verübt, die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.</strong> <strong>“Pais registra um Carandiru por dia.”</strong></p>
<p><span id="more-12609"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><strong>Zu den in Brasilien durchaus gut möglichen   Schnappschuß-Motiven gleich nach der Landung auf internationalen   Flughäfen wie in Rio de Janeiro zählen schwerbewaffnete Banditen der   Slum-Diktatur. Wie die Qualitätszeitung O Globo in einer   Jahresendausgabe berichtet, wurde der junge Mpi-Bandit von Autofahrern   der Stadtautobahn geknipst, Hinweis auf die sehr speziellen   Sicherheitsumstände unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff.   Die neoliberale Herzenskälte in Ländern wie Deutschland, der Schweiz  und  Österreich gegenüber den grauenhaftem Terror ausgelieferten   Slumbewohnern Brasiliens ist schockierend. Kulturverlust heute.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angeliolimpiada2016.jpg" alt="angeliolimpiada2016.jpg" /></p>
<p><strong>Das Foto erinnert an diese ironische Karikatur von Angeli in   Brasiliens größter Qualitätszeitung Folha de Sao Paulo, zur  Frage der   Sicherheit während der Olympischen Sommerspiele von 2016 in Rio de   Janeiro.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/angelivisiteobrasil.JPG" alt="angelivisiteobrasil.JPG" /></p>
<p><strong>Angeli, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/bye-bye-brasil-auslander-verlassen-sao-paulo-und-rio-de-janeiro-laut-offizieller-statistik-auswanderungsland-brasilien/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/feel-brazil-go-bayao-deutsche-getrankefirma-veltins-wirbt-mit-brasilianischem-lebensstil-trotz-der-menschenrechts-und-sozialdaten-brasiliens/</strong></a></p>
<h2>José Murilo de Carvalho, Mitglied der  brasilianischen Dichterakademie, führender Historiker Brasiliens.  Banditendiktatur und Demokratie. Scheiterhaufen in Rio de Janeiro.  Gesichter Brasiliens. Wolf Grabendorff. José Zapatero, EU-Ratspräsident.  China über Rio-Slums. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2550" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/gesichter-brasiliens/" rel="tag">Gesichter Brasiliens</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-murilo-de-carvalho/" rel="tag">José Murilo de Carvalho</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/jose-zapatero/" rel="tag">José Zapatero</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/scheiterhaufen-in-rio/" rel="tag">Scheiterhaufen in Rio</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/slum-diktatur/" rel="tag">Slum-Diktatur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wolf-grabendorff/" rel="tag">Wolf Grabendorff</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/06/carvalhomurilogut.jpg" alt="carvalhomurilogut.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/</a></strong></p>
<p><strong>Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe Frei Betto über die Präsenz hochbewaffneter Banditen in Slums von Sao Paulo:</strong></p>
<p><strong>“Ao percorrer a favela, por becos e vielas, avistei a  barreira humana formada  pelo pessoal do narcotráfico, que em plena  tarde de uma sexta-feira exibia  armas.” (2012)</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/bosshartmpikinder.JPG" alt="bosshartmpikinder.JPG" />Zeitungsausriß NZZ.</p>
<p><strong>Rios Scheiterhaufen:</strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/12/entwicklungshindernis-gewalt-ein-arbeitsbuch-uber-neue-kriege-und-erzwungene-armut-fur-oberstufe-und-erwachsenenbildung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/12/entwicklungshindernis-gewalt-ein-arbeitsbuch-uber-neue-kriege-und-erzwungene-armut-fur-oberstufe-und-erwachsenenbildung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jurandir-freire-costa-therapeut-professor-an-der-staatsuniversitat-von-rio-de-janeirouerj-in-brasilien-herrscht-ethisch-moralische-schizophrenie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</a></p>
<p><strong>Mittelschicht und Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/07/wie-tickt-eigentlich-brasiliens-mittelschicht-die-classe-media-ein-genialer-song-von-max-gonzaga-auf-youtube/</a></p>
<p><strong>Wie starb der mehrfach preisgekrönte TV-Reporter Tim Lopes?  Laut Polizeibericht entdeckten ihn Banditen in der Favela Vila Cruzeiro  von Rio de JaneiroÂ &#8211; Tim Lopes wurde zuerst gefoltert, dann rammten ihm  die Gangster einen Spieß in den Brustkorb, hackten seine Füße ab und  verbrannten ihn lebendig in Autoreifen &#8211; siehe Szene aus ”Tropa de  Elite.</strong><font size="3">Â </font><strong>Wolf Grabendorff: Die  Reorganisation des Staates durch die politische und vor allem  wirtschaftliche Liberalisierung und ihre sozialen Folgen haben den  Demokratien in Lateinamerika einen hohen Grad an Instabilität verliehen.  <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=OU820P">Korruption</a> und <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=KAYY0W">Kriminalität</a>  haben in einigen Ländern ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. 140 000  Morde und 28 Millionen Raubüberfälle werden jährlich in der Region  verübt. Angesichts vielfacher Verbindungen zwischen Kriminellen und der <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=G5A5JR">Polizei</a> sind zunehmend mafiöse Strukturen entstanden, die längst das <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=0318RC">Gesetz</a>- und <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=M8W5X5">Gewaltmonopol</a> des Staates untergraben haben. Immer stärker wird die <a href="http://www1.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=VA7HHE">Gewalt</a> in vielen Staaten zur akzeptierten Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung. (2003)</strong></p>
<p><strong>José Zapatero, amtierender EU-Ratspräsident: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/24/trotz-des-anti-folter-gesetzes-wird-in-ganz-brasilien-weitergefoltert-nicht-selten-aus-sadistischem-vergnugen-am-foltern-cecilia-amin-castro-exekutivsekretarin-der-kommission-fur-gerechtigkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/24/trotz-des-anti-folter-gesetzes-wird-in-ganz-brasilien-weitergefoltert-nicht-selten-aus-sadistischem-vergnugen-am-foltern-cecilia-amin-castro-exekutivsekretarin-der-kommission-fur-gerechtigkeit/</a></strong></p>
<p><strong>Hintergrundtext von 2003:</strong><br />
<strong>„Guerra urbana” in der Megametropole Sao Paulo(2003) <font size="3"> </font>   <font size="3">Lulas PT-Bürgermeisterin Marta Suplicy überläßt<br />
Slumbewohner dem Terror der Banditenmilizen<br />
Afghanin aus Deutschland: „Das ist hier wie Bürgerkrieg” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Maryam Alekozai, zwanzig, größtenteils in  Aachen aufgewachsen, wollte ihr soziales Jahr eigentlich in der Heimat,  in Afghanistan machen &#8211;  doch dann kam der Konflikt dazwischen,  entschied sie sich für ein Slumprojekt in Sao Paulo, betreut voller  Idealismus Slumkinder, gerät immer wieder in Lebensgefahr: „Es herrscht  hier eine Art Bürgerkrieg &#8211;  gar nicht mal so anders wie damals in  Afghanistan, als ich klein war. Tagsüber, nachts fallen Schüsse, immer  wieder wird jemand umgebracht, Kinder verlieren ihre Väter. Von den  Müttern, deren Kinder ich betreue, sind nicht wenige deshalb  alleinstehend. Das ist hier einer der gewalttätigsten Gebiete ganz Sao  Paulos.” Seit über zwei Jahren regiert  Präfektin Marta Suplicy aus  Staatschef Lulas Arbeiterpartei PT die Megametropole, hätte die  Machtmittel, um die neofeudalen Strukturen in den Slums, den Favelas, zu  brechen. Könnte zumindest Druck auf den für die öffentliche Sicherheit  des gesamten Teilstaates Sao Paulo zuständigen Gouverneur ausüben.  Doch  es  ändert sich nichts, die extrem krassen Menschenrechtsverletzungen  sind nicht einmal Hauptthema der PT-Führung &#8211;  wie während der Amtszeit  von PT-Gouverneurin Benedita da Silva in Rio de Janeiro:  Neofeudale  Banditenmilizen sind weiterhin unumschränkte Herrscher,  terrorisieren  die Bewohner, verhängen Ausgangssperren &#8211;  manche minderjährigen  Kindersoldaten, bekannt und  gefürchtet,  killten bereits bis zu vierzig  Menschen. Angst dominiert, jedermann spricht nur von „Guerra”. Auch  unter Präfektin Marta Suplicy werden Kinder, Jugendliche von den  Drogenkartellen, ihren Milizen rekrutiert, erleben nur zu oft das  Erwachsenenalter nicht, sterben bei Gefechten mit rivalisierenden  Banden, Schießereien mit der Polizei. Wer nicht mitmachen will, kriegt  die Kugel.  José  Grigorio de Jesus, 66, Präsident einer  Bewohnerinitiative des Slums Capao Redondo, schildert, wie es seinem   Sohn erging:”Er wollte endlich aussteigen, hatte schon eine feste  Arbeitsstelle &#8211;  doch am ersten Arbeitstag haben sie ihn erschossen.”  Jedermann muß sich an das „Lei do Silencio”, das Gesetz des Schweigens,  halten &#8211;  zu niemandem ein Wort über Vorgänge im Slum. „Wer als  Informant der Polizei gilt, stirbt.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">„Genozid im Gange” &#8211;  Ausgangssperre an der „Copacabana”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Monatlich werden an der Slumperipherie Sao  Paulos über achthundert Menschen umgebracht &#8211;  fast so viele wie in  Deutschland im ganzen Jahr, weit mehr als in den aktuellen  Konfliktgebieten der Erde. „Die Statistiken zeigen, daß hier ein Genozid  im Gange ist”, betont Padre Jaime Crowe in Jardim Angela, einem der  gewaltgeprägtesten  Favelas. </font><font size="3">Der dichtbevölkerte  Slum „Copacabana”, unweit von Maryam Alekozais Arbeitsplatz, wirkt  häufig sogar mitten am Tage wie eine Geisterstadt. Katen, Barracken  verriegelt,  kein Mensch, nicht mal spielende Kinder  auf der Straße, im  Gassenlabyrinth &#8211;  sämtliche Kramläden geschlossen, eigenartige Stille.  „Toque de recolher”, Ausgangssperre, lautet die Erklärung, erneut  verhängt von den Milizen des global vernetzten organisierten  Verbrechens. Einige Jungen lassen aber Drachen steigen &#8211;  wie paßt das  zusammen? Sie tuns im Auftrage der hiesigen Warlords &#8211;  mit den Drachen  werden Signale gegeben, falls Gefahr im Verzuge ist, sich hochbewaffnete  gegnerische Milizen nähern. Auch in „Copacabana” stellt man sich besser  mit den „Soldados” gut, heuchelt Unterwürfigkeit und Sympathie, bietet  ihnen Getränke, Selbstgebrutzeltes an. Wer will schon zerstückelt, gar  lebendig verbrannt enden? Täglich liegen irgendwo Leichen, abgetrennte  Körperteile.</font><font size="3"> Mittel-und Oberschicht blenden diese  Realität zynisch aus. Ein grotesker Kriminalfall vom Februar 2003 zeigt  es exemplarisch: In Sao Paulo zerstückelt ein angesehener Chirurg seine  Geliebte, Frau des Hausmeisters, fein säuberlich mit Seziermessern, wird  indessen ertappt, der Fall macht Schlagzeilen, ist auch in den seriösen  TV-Nachrichten. Just jene Fotografien aus der Gerichtsmedizin, die die  aneinandergereihten Körperteile der Ermordeten in GroßaufnahmeÂ  zeigen  &#8211;  auch Brüste, Arme, Vagina, alles &#8211;  stellt jemand ins Internet, halb  Brasilien schaut sie derzeit immer wieder an. Professorinnen,  Anwältinnen, Schickeria-Damen sind entsetzt, sahen sowas noch nie,  können deshalb nachts nicht schlafen, reden von nichts anderem. Daß die  in den Slums tagtäglich weit Schlimmeres sehen müssen, sogar miterleben,  wie Menschen lebendig verbrannt werden, aufgedunsene unbekleidete  Leichen von Männern, Frauen, Mädchen, oftÂ  mit abgeschlagenemÂ  Kopf,  bei vierzig Grad auf Geheiß der Banditen tagelang zur Abschreckung  mitten im Gassengewirr liegen, macht in Brasilien nie Schlagzeilen, ist  für die „oben” kein Thema.  </font><font size="3">Maryam Alekozai  blieben solche grauenhaften Szenen erspart &#8211;  nicht aber die  Schießereien. „Ich habe den Eindruck, das alles ist bereits Teil des  Lebens der Kinder hier”, sagt Maryam Alekozai, „ganz normal für sie, daß  jemand erschossen wird &#8211;  die wachsen damit auf. Der Unterschied  zwischen einem fünfjährigen Mädchen hier und in Deutschland ist so  unglaublich groß! In den Augen der brasilianischen Kinder sehe ich Haß,  ganz tiefen Haß &#8211;  und Wut! Man blickt nicht in Kinderaugen, sondern  eigentlich in Augen von Erwachsenen, die voller Aggressionen sind. Die  Gewalt, die Ungerechtigkeit, die in diesem Land herrscht, spiegelt sich  in den Augen der Kinder &#8211;  unübersehbar.” Doch gleichzeitig weist sie  auf einen scheinbaren Widerspruch:”Ein Bewußtsein über soziale  Ungleichheiten existiert hier nicht &#8211;  weder bei den Armen noch bei den  Reichen. Aufklärung, kritisches Denken, das einem in Deutschland  beigebracht wird, fehlt hier.” Doch auch in den Slums täuscht die  Erscheinungsebene, der oberflächliche Eindruck nur zu oft. „Viele sagen  &#8211;  ihr kommt aus Deutschland, seht uns fröhlich und gut drauf, könnt  euch aber nicht vorstellen, wie es uns wirklich geht, wie es zuhause  hinter unseren vier Wänden aussieht.” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Eine Frau kommentiert:”Brasilianer sind in der  Lage, über ihr eigenes Unglück zu lachen, darüber  groteske Witze zu  reißen; schwarzer Humor, schwärzer gehts nicht &#8211;  eine Art Ventil, um  damit fertigzuwerden &#8211;  wahrscheinlich ist das in Europa anders.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Sozialprojekte senken Gewaltrate nicht</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Jahrzehntelang hielt sich bei Gutmenschen  Brasiliens und Drittweltbewegten Europas die These, man müßte die Slums,  nur mit einem Netz von Sozialprojekten überziehen, um die entsetzlich  hohe Mordrate drastisch zu senken, die Herrschaft des hochgerüsteten  organisierten Verbrechens, der brasilianischen Warlords zu schwächen.  Kinder und Jugendliche würden sich dann nicht länger von den Milizen  anwerben lassen, den Drogen entsagen, einer glücklicheren Zukunft  entgegengehen. Auch europäische Hilfsorganisationen starteten deshalb  solche Projekte, investierten hohe Spendersummen. Indessen &#8211;  selbst  laut Unesco-Angaben wurden weder die Gewaltrate noch der Banditenterror  gegen die Bewohner gebremst. Nur zuviele Sozialprojekte werden von den  Banditenmilizen kontrolliert &#8211;  was Spender in Europa nicht erfahren  sollen.</font><font size="3">Auch Staatschef Lula und dessen zuständige  Minister sprechen  beschönigend von einem Sicherheitsproblem, um das  sich die Polizei zu kümmern habe. Doch die erwarteten Sofortmaßnahmen  bleiben aus.  Menschenrechtsexperten und selbst der schweizerische  UNO-Sonderberichterstatter Jean Ziegler weisen auf unumstößliche  Tatsachen:”Für die Vereinten Nationen sind 15000 Gewalt-Tote jährlich in  einem Land ein Hinweis auf Krieg &#8211;  doch in Brasilien werden sogar  gemäß offiziellen Statistiken rund vierzigtausend umgebracht!”  Tatsächlich sind es weit mehr, getötet aus politischen oder kriminellen  Motiven, oft vermischt &#8211;  doch auch in Deutschland verbinden viele mit  dem Tropenstaat sozialromantische Vorstellungen, verdrängen gewöhnlich,  daß gerade in Millionenstädten wie Rio de Janeiro nur unweit der  Touristenstrände tagtäglich heftige Gefechte im Gange sind &#8211;   ausgetragen auch mit NATO-Waffen, darunter Granatwerfern. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">In Deutschland werden jährlich laut BKA rund  eintausend Menschen umgebracht, bei einer Gewaltrate wie in Brasilien  wären es indessen weit über zwanzigtausend. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Zudem befänden sich dann mehr als zehn  Millionen illegaler Waffen fast jeden Kalibers in Privat-bzw.  Gangsterhand. Jeder kann erahnen, wie Deutschland dann aussähe.</font><font size="3">  Die größte brasilianische Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo” macht  2003 folgende Rechnung auf:”In den letzten zwanzig Jahren wurden 1,9  Millionen Brasilianer getötet &#8211;  1,5 Millionen davon waren junge  Menschen. Hätte Brasilien in diesen Jahren an einem Krieg teilgenommen,  wären garantiert nicht so viele Opfer zu beklagen.”</font><font size="3">Bereits  1992 hatte der PT- Abgeordnete Carlos Minc betont:”In Rio de Janeiro  sind Straftäter und Autoritäten Komplizen &#8211;  das organisierte  Verbrechen, das Drogenkartell herrscht in den Slums, pflegt enge  Beziehungen zur Geschäftswelt, zur Stadtregierung, zu Polizei und  Justiz, die daher Straffreiheit walten lassen, die Gesetze nicht  anwenden, die Menschenrechte der Rio-Bewohner mißachten.” Mincs Analyse  wurde unlängst  von einer parlamentarischen Untersuchungskommission für  große Teile Brasiliens, zahlreiche andere Millionenstädte  bestätigt. </font><font size="3">Heute  sehen Soziologen und Menschenrechtler viele Parallelen zur Lage in  Kolumbien, in Afrika. Fernando Olinto, der als Mitarbeiter von „Ärzte  ohne Grenzen” bereits in Ruanda und Bosnien im Einsatz war, konstatiert,  daß in Brasilien ebenso wie in Afrika bewaffnete Jugendliche,  Kindersoldaten Terror ausüben, sich die Bilder gleichen. Rio de Janeiros  Stadtautobahnen zum internationalen Flughafen müssen regelmäßig wegen  Banditengefechten, bewaffneten Raubüberfällen auf LKW, Busse, PKW  gesperrt werden. Es reicht, sich ein solches Szenario für touristische  Städte Deutschlands vorzustellen &#8211;  und die entsprechenden Wirkungen auf  die Fremdenverkehrsbranche. Um so erstaunlicher, daß von Brasiliens  Autoritäten die enormen Einnahme- und Arbeitsplatzverluste etwa im  Tourismus hingenommen werden &#8211;  während die global vernetzten  neofeudalen Verbrechermilizen ihre Profite ständig steigern. Immerhin  werden alleine in Rio de Janeiro laut Polizeiangaben von Comando  Vermelho(Rotes Kommando) und Terceiro Comando(Drittes Kommando), den  beiden wichtigsten Gangsterkartellen Brasiliens, monatlich sechs Tonnen  Kokain verkauft &#8211;  in Lateinamerikas Wirtschaftsmetropole Sao Paulo, mit  über tausend deutschen Firmen, etwa ebensoviel. Gleich nach den USA ist  Brasilien zweitgrößter Kokainverbraucher. </font><font size="3">Die  rivalisierenden Milizen sind zudem auf illegalen Waffenhandel,  Serienentführungen, Frachtraub und Banküberfälle spezialisiert. Selbst  zur Machtdemonstration feuern sie täglich Mpi-Salven ab &#8211;  erhöhen damit  den psychischen Druck besonders auf die Slumbewohner. </font><font size="3">  Würde, wie viele erwarteten,  Staatschef Lula sofort nach seinem  Amtsantritt die Armee einsetzen, um  den Stadtkrieg zu stoppen,  Millionen von Slumbewohnern zu ihren Basis-Menschenrechten zu verhelfen?  Immerhin hatte dies der neue Staatssekretär für öffentliche Sicherheit,  Josias Quintal, gleich im Januar öffentlich vorgeschlagen. Doch die  Lula-Regierung lehnte ab &#8211;  ein Einsatz der Streitkräfte komme nicht in  Frage. Auch Sozialexperten ist deshalb ein Rätsel, wie Staatschef Lula  sein groß angekündigtes Anti-Hunger-Programm und andere Maßnahmen zur  Elendsbekämpfung durchsetzen will. Schließlich lassen die  Verbrechersyndikate bislang staatliche Präsenz in den riesigen Slums  kaum zu, verbieten häufig sogar kirchlichen Sozialwerken und  Nicht-Regierungs-Organisationen den Zutritt. </font><font size="3">Nach  wie vor ist  in Brasilien, ebenso wie in Argentinien, das  Schicksal der  zur Diktaturzeit  „Verschwundenen” ein heißdiskutiertes Thema &#8211;  jene  Ungezählten, die man im  „Guerra urbana” tötete, auf geheimen Friedhöfen  verscharrte,  oder gar verbrannte, wird dagegen so gut wie völlig   ignoriert.</font></strong></p>
<p><strong>China über Rio-Slums:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<h2>“Folter in Polizeiwachen hat in ganz  Brasilien stark zugenommen.” Gefangenenpriester Valdir Joao Silveira im  Website-Exklusivinterview. “Die Anti-Folter-Konvention wird nicht  eingehalten &#8211; was tut denn die UNO, damit die Konvention in der Dritten  Welt respektiert wird?” Gefangenenpriester Günther Zgubic aus  Österreich. Lula-Rousseff-Regierungsbilanz. “Weit verbreitete  Gleichgültigkeit gegenüber der Situation in Lateinamerika.” Bischof  Erwin Kräutler. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=7325" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/dilma-rousseff/" rel="tag">Dilma Rousseff</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/folter/" rel="tag">Folter</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">Menschenrechte</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/zgubicvaldir1.JPG" alt="zgubicvaldir1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210"><strong>http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&amp;rubrik=7&amp;ausg=200210</strong></a></p>
<p><strong>Angesichts der Foltersituation unter der  Lula-Rousseff-Regierung sagte Zgubic im Website-Interview in Sao  Paulo:”An die Gefangenen wird zuletzt gedacht.” Zgubic übergab jetzt  seine Funktion als Leiter der bischöflichen Gefangenenseelsorge  Brasiliens an den bisherigen Stellvertreter, Padre Valdir Joao Silveira.  Dieser betonte im Website-Interview, Folter in Polizeiwachen führe  sogar zu Todesopfern. Allein im Teilstaat Sao Paulo seien innerhalb  weniger Monate neun Tote registriert worden. “Wir haben im November eine  Frau betreut, die hier in der Megacity Sao Paulo gefoltert worden ist &#8211;  man hat ihr einen Plastiksack über den Kopf gestülpt, was u.a. zu  Erstickungsanfällen führt. Der nordöstliche Teilstaat Maranhao, in dem  jetzt bei einem  Gefangenenaufstand mindestens 18 Häftlinge umkamen,  steht nach unseren Ermittlungen bei Folter im Gefängnissystem landesweit  an der Spitze.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><strong> </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><a href="http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073">http://www.domradio.de/website/elementPrint.asp?id=41073</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/12/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß</strong> <strong>2011</strong><strong>Aufstände  sind ein Aufschrei der Gefangenen, um angesichts unmenschlicher,  gesetz-und verfassungswidriger Zustände von der Gesellschaft gehört zu  werden. </strong><strong>In Brasilien wird massenhaft festgenommen und  eingesperrt, selbst bei Bagatelldelikten wie kleinen Ladendiebstählen.  Und man bestraft selektiv – nämlich die Armen aus der Unterschicht. In  einem Gefängnissystem, das niemanden resozialisiert, sondern ganz im  Gegenteil, die Menschen deformiert und zerstört. Heute haben die  Brasilianer daher Angst, neben einem Ex-Häftling zu wohnen, fürchtet  diesen regelrecht, weil man weiß, daß er ein hochgradig gewalttätiges  und persönlichkeitsveränderndes Gefängnissystem durchlaufen hat.“</strong><strong> Entsprechend  schwierig oder gar unmöglich ist es, sich wieder einzugliedern, eine  Arbeit zu finden. Auch haftentlassene Frauen klagen :“Niemand gibt mir  eine Chance, weil ich ja im Knast war.“ </strong><strong> Die Kirche  wirft dem Staat vor, nicht nur in den Armenvierteln, sondern selbst in  den Gefängnissen dem organisierten Verbrechen das Feld zu überlassen –  mit immer grausameren Folgen. </strong><strong> “Die  Verbrechersyndikate”, so Silveira,  ”haben einen Parallelstaat gebildet,  der heute die Haftanstalten kommandiert, über Leben und Tod  entscheidet, nach eigenem Regelkodex sogar Todesstrafen verhängt. Hinzu  kommt das Problem der Folterungen durch Staatsangestellte – bereits in  den Polizeiwachen mit den ebenfalls total überfüllten Zellen. In ganz  Brasilien hat das Foltern bei Festnahme und Verhör stark zugenommen,  werden dabei viele Menschen getötet. Dabei hat Brasilia die  internationale Anti-Folter-Konvention unterzeichnet. Es ist empörend.“</strong><strong> Bis  heute stellt die Gefangenenseelsorge absurdeste Dinge fest.  Nachweislich Unschuldige werden jahrelang eingesperrt, wegen des  Durcheinanders im Justizapparat gar Opfer und Täter verwechselt,  massenhaft Dokumente vertauscht, Häftlinge in Anstalten vergessen.  Gefangenenpriester Silveira nennt barbarisch, wenn Menschen bis zu 14  Jahre eingesperrt werden, ohne ein einziges Mal mit einem Richter oder  Verteidiger sprechen zu können. Seit Jahrzehnten prangert die Seelsorge  immergleiche Probleme an, macht immergleiche Vorschläge – ist dies nicht  frustrierend, entmutigend?</strong><strong> “Wir geben nicht auf,  kämpfen weiter für Menschenrechte, weil es andernfalls noch weit mehr  Gefangene, Gewalt und Gesetzesverstöße gäbe. Brasilien braucht dringend  Programme der Gewaltprävention. Und dazu gehören auch Bildung, bessere  Wohnverhältnisse, Berufschancen für die Armen. Wir wollen alternative  Strafen, andere Wege der Konfliktlösung – statt immer gleich massenhaft  einzusperren. Deshalb sind doch die Rückfallquoten auch so hoch, gibt es  diese vielen Aufstände, Rebellionen.“</strong><strong> </strong><strong>Amnesty  International in London zeigt sich enttäuscht über die Lula-Regierung –  Brasilienexperte Tim Cahill vermißt politischen Willen,  Menschenrechtskonventionen einzuhalten.</strong><strong> “Es gab große  Versprechen und einen konstruktiven Diskurs – doch es wird weiter  gefoltert und die Lage in den Gefängnissen ist weiter grauenhaft.  Unglaublich ist, daß manche Autoritäten die Fakten offen anerkennen,  aber so tun, als seien sie dafür nicht verantwortlich.“</strong></p>
<p><strong>Leonardo Boff:“Lula machte die größte Revolution der sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische  Politik.“ </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/18/haftlinge-wurden-in-stucke-gehackt-anderen-wurde-das-herz-herausgerissen-zerstuckelte-gefangene-wurden-in-abfallkubeln-gefunden-padre-xavier-paolillo-leiter-der-gefangenenseelsorge-im-brasilia/</a></p>
<p><strong>In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/sarneydilmalula2010.JPG" alt="sarneydilmalula2010.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Lula und Dilma Rousseff halten besonders enge Beziehungen zu  Maranhaos Clan-Oberhaupt José Sarney, Ex-Chef der Folterdiktatorenpartei  ARENA, feierten mit ihm den Sieg bei der Präsidentschaftswahl.</strong></p>
<p><strong>Überfüllte Gefängnisse unter Lula: <a href="http://www.carceraria.org.br/default2.asp?pg=sys/layouts/content&amp;ct_cod=5228">http://www.carceraria.org.br/default2.asp?pg=sys/layouts/content&amp;ct_cod=5228</a></strong></p>
<p><strong>Iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi kritisiert Lula scharf: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/17/lula-ignorierte-eingekerkerte-gewerkschafter-wahrend-seines-iran-besuchs-bei-ahmadinedschad-irans-friedensnobelpreistragerin-shirin-ebadi-appelliert-an-dilma-rousseff/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/17/lula-ignorierte-eingekerkerte-gewerkschafter-wahrend-seines-iran-besuchs-bei-ahmadinedschad-irans-friedensnobelpreistragerin-shirin-ebadi-appelliert-an-dilma-rousseff/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/dilmaserraunterstutzer.JPG" alt="dilmaserraunterstutzer.JPG" /></p>
<p><strong>Beim Treffen der Künstler und Intellektuellen, die Dilma  Rousseff unterstützen, blieben Menschenrechtsprobleme wie Folter und  Todesschwadronen völlig unerwähnt. Dilma Rousseff wurde nicht  einmal gefragt, wie sie das gravierende Folterproblem zu lösen gedenkt.   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/dilma-rousseff-jose-serra-die-prominenten-unterstutzer-chico-buarque-und-leonardo-boff-mit-lulas-wunschkandidatin-grunen-politiker-gabeira-mit-serra/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/dilma-rousseff-jose-serra-die-prominenten-unterstutzer-chico-buarque-und-leonardo-boff-mit-lulas-wunschkandidatin-grunen-politiker-gabeira-mit-serra/</a></strong></p>
<p><strong>Günther Zgubic und die Fakten unter Lula-Rousseff: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/29/osterreichischer-pfarrer-und-gefangenenseelsorger-gunther-zgubic-in-brasilien-weiter-folter-in-allen-varianten-eine-deutsche-frau-wurde-unglaublich-mit-elektroschocks-kaputtgemacht-psychisch-ner/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/16/die-folter-bleibt-in-brasilien-weiterhin-straflos-zersetzt-polizeiwachen-und-gefangnisse-historiker-cassio-schubsky-erinnert-mitten-in-der-fusball-wm-in-der-grosten-qualitatszeitung-folha-de-s/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/16/die-folter-bleibt-in-brasilien-weiterhin-straflos-zersetzt-polizeiwachen-und-gefangnisse-historiker-cassio-schubsky-erinnert-mitten-in-der-fusball-wm-in-der-grosten-qualitatszeitung-folha-de-s/</a></p>
<p><strong>Alltägliche Folter in der größten Demokratie Lateinamerikas  zählt für die brasilianischen Qualitätsmedien zu den wichtigen Themen &#8211;  für die mitteleuropäischen Medien in Ländern, die strategischer Partner  Brasiliens sind,  aus den bekannten Gründen nicht. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/09/gunther-zgubic-gefangenenpriester-aus-osterreich-etwa-15-millionen-brasilianer-leiden-hunger-das-offentliche-gesundheitswesen-ist-eine-katastrophe-die-offentlichen-schulen-sind-miserabel-doch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/marcelo-freixo-rio-abgeordneterpsol-grundet-erstes-anti-folter-komitee-brasiliens-tortura-nunca-mais-und-justica-global-sind-komitee-mitglieder-folter-und-gefangenenaufstande-unter-der-l/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/marcelo-freixo-rio-abgeordneterpsol-grundet-erstes-anti-folter-komitee-brasiliens-tortura-nunca-mais-und-justica-global-sind-komitee-mitglieder-folter-und-gefangenenaufstande-unter-der-l/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/07/unsagliche-folterpraxis-in-brasilien-gunter-nooke-menschenrechtsbeauftragter-der-deutschen-bundesregierung-kritisiert-in-brasilien-folter-und-andere-menschenrechtsverletzungen-druck-ist-noti/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/hausen-im-kloake-slum-sao-paulo-reichste-stadt-lateinamerikas-brasiliens-favela-strukturen-gewaltkultur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/12/hausen-im-kloake-slum-sao-paulo-reichste-stadt-lateinamerikas-brasiliens-favela-strukturen-gewaltkultur/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/21/rund-600000-crack-suchtige-in-brasilien-laut-offiziellen-schatzungen-des-gesundheitsministeriums-lula-verkundet-im-prasidentschaftswahlkampf-weitere-crack-gegenkampagne-crack-und-steigende-kinderp/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/lulaporradabandido.JPG" alt="lulaporradabandido.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/valdirsilveiralulaneu1.JPG" alt="valdirsilveiralulaneu1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/brasiliens-gefangenenpriester-valdir-silveira-erhalt-von-lula-regierungs-menschenrechtspreis-wegen-kampf-gegen-folter-in-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/14/brasiliens-gefangenenpriester-valdir-silveira-erhalt-von-lula-regierungs-menschenrechtspreis-wegen-kampf-gegen-folter-in-brasilien/</a></p>
<p><strong>Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/20/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-und-brasilien-das-system-hier-ist-einfach-verfault-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-in-sao-paulo/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/11/ihr-konnt-nicht-gott-und-dem-geld-dienen-bischofliche-bruderlichkeitskampagne-2010-kritisiert-lulas-wirtschaftspolitik-radiospot-anklicken/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/12/buchkirchner-schuler-helfen-kindern-in-brasilien-spenden-fur-die-achtgroste-wirtschaftsnation-osterreichischer-gefangenenpriester-gunther-zgubic/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/11/traficomiliciapoliciatorturaglobo.JPG" alt="traficomiliciapoliciatorturaglobo.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/23/weit-verbreitete-gleichgultigkeit-gegenuber-der-situation-in-lateinamerika-bischof-erwin-krautler-im-orf/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/23/weit-verbreitete-gleichgultigkeit-gegenuber-der-situation-in-lateinamerika-bischof-erwin-krautler-im-orf/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/23/rekord-entlassungen-in-brasilien-lula-spricht-von-porretada-im-dezember-fiquei-puto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/was-gut-ist-stellen-wir-gros-heraus-was-schlecht-ist-verstecken-wir-rubens-ricupero-brasilianischer-politiker-ex-finanzminister-karrierediplomat-vertreter-brasiliens-in-uno-organisationen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/26/was-gut-ist-stellen-wir-gros-heraus-was-schlecht-ist-verstecken-wir-rubens-ricupero-brasilianischer-politiker-ex-finanzminister-karrierediplomat-vertreter-brasiliens-in-uno-organisationen/</a></p>
<p><strong>Die Adenauer-Stiftung und Brasilien:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349">http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/foltertododiapastoralglobo.JPG" alt="foltertododiapastoralglobo.JPG" /></p>
<p><strong>“Folter noch jeden Tag.”(2011)</strong></p>
<p><strong>Amnesty Journal 2009:</strong></p>
<p><strong>“KOPF UNTER WASSER</strong></p>
<p><strong>Gravierende Menschenrechtsverletzungen offiziell abzustreiten   oder zu  vertuschen, kommt heutzutage bei der internationalen   Gemeinschaft  schlecht an. Das weiß auch die brasilianische Regierung   und geht deshalb  seit langem einen anderen Weg: Mit erstaunlicher,   entwaffnender  Offenheit wird in- wie ausländischen Kritikern bestätigt,   dass sie  völlig im Recht seien. Man sehe die Dinge ganz genau so und   habe bereits  wirksame Schritte, etwa zur Abschaffung der Folter,   eingeleitet. Doch  auf die Worte folgen meist keine Taten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Menschenrechtsaktivisten wie der   österreichische Pfarrer Günther  Zgubic, der die bischöfliche   Gefangenenseelsorge in Brasilien leitet,  vermissen seit Jahren   deutliche Worte von deutscher Seite. Schließlich  ist Lateinamerikas   größte Demokratie ein wichtiger strategischer Partner  von Deutschland,   und die Regierung in Berlin spricht gerne von den  “gemeinsamen  Werten”,  die beide Staaten verbinden würden. Mit dem   Menschenrechtsbeauftragten  der Bundesregierung, Günter Nooke, hat jetzt   zum ersten Mal endlich  ein hochrangiger deutscher Politiker in der   Hauptstadt Brasilia die  Probleme offen angesprochen.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Zgubic erinnert immer wieder an die   wohlklingenden Versprechungen,  die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva   bei seinem Amtsantritt 2003  verkündet hat: “Er hat öffentlich erklärt,   dass er Folter und andere  grausame, unmenschliche Praktiken nicht  mehr  duldet.” Leere Worte aus  Brasilia, denn nach Informationen von  Zgubic  existiert die Folter in  allen Varianten, um Geständnisse zu  erzwingen:  “Es werden Elektroschocks  eingesetzt, man presst den Kopf  unter Wasser.  Auf allen Polizeiwachen  Brasiliens werden Häftlinge  gefoltert”, meint  Zgubic.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Nun sieht er sich überraschend durch Nooke   bestätigt. “Stehen  Menschenrechtsprobleme wie die unsägliche   Folterpraxis beim  Staatspräsidenten ganz oben auf der Prioritätenliste?   Wieso wird nicht  stärker kritisiert, dass die Regierung alle   internationalen  Verpflichtungen eingeht, ohne sie dann auch konsequent   umzusetzen? Wir  merken, dass sich Brasilien beim Thema Menschenrechte   von Europa  entfernt”, erklärte Nooke kürzlich. Brasilien dürfe im    Menschenrechtsbereich nicht abdriften.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Doch vielleicht ist dies längst passiert.   Paulo Vannuchi, Leiter des  Staatssekretariats für Menschenrechte in   Brasilia, hatte in der Zeitung  “Folha de São Paulo” betont, dass das   brasilianische Strafgesetz die  ­Todesstrafe zwar nicht vorsehe, dennoch   aber täglich außergerichtliche  Exekutionen stattfinden würden.   Gemeinsame Werte? Pedro Ferreira, Anwalt  bei der bischöflichen   Gefangenenseelsorge, findet es bedrohlich, dass  selbst nach offiziellen   Angaben derzeit über 126.000 Häftlinge trotz  verbüßter Strafe illegal   weiter festgehalten werden.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ehemalige Gegner der Diktatur (1964 bis   1985) weisen zudem auf die  fatalen Folgen der nicht bewältigten   Gewaltherrschaft hin. Nicht einmal  die Öffnung der Geheimarchive aus   der Zeit der Diktatur sei unter Lula  veranlasst worden, kritisiert   Bundesstaatsanwalt Marlon Weichert aus São  Paulo. Die Straflosigkeit   inspiriert seiner Meinung nach jene  Staatsfunktionäre, die heute im   Polizeiapparat und im Gefängnissystem  “Folter und Ausrottung”   betrieben. Mit leeren Worte kann man an diesen  ­Zuständen wohl kaum   etwas ändern.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong><em>Von Klaus Hart.<br />
Der Autor ist Journalist und lebt in São Paulo.</em></strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2001:</strong></p>
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<p><strong>„Unerklärter Bürgerkrieg“ in Brasilien<br />
Über 40000 Morde jährlich/Zunahme von Attentaten </strong></p>
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<p><strong>Im Kontext der jüngsten internationalen Konflikte weisen  brasillianische Experten immer nachdrücklicher darauf hin, welche hohen  Menschenopfer der sogenannte „unerklärte Bürgerkrieg“ in Brasilien  kostet. Wie die Universitätsprofessor und Politik-Berater Gaudencio  Torquato jetzt  in einer Analyse mit dem Titel „Wir und Afghanistan“  betonte, werden aus politischen und kriminellen Motiven selbst laut den  geschönten offiziellen Angaben jährlich rund 40000 Menschen ermordet. </strong></p>
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<p><strong>     Hätte  Deutschland, mit einer etwa halb so großen  Bevölkerung, diese Rate, wären es pro Jahr etwa 20000 Getötete.  Tatsächlich waren es im Jahr 2000 laut BKA-Angaben nur 1015. </strong></p>
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<p><strong>Torquato zählte zu den Gründen der hohen Opferzahlen, daß die  zehntgrößte Wirtschaftsnation anders als Afghanistan zwar sämtliche  Hochtechnologie der letzten Generation nutze, die soziale Polarisierung  zwischen den Privilegierten und den armen Schichten sich jedoch weiter  verschärft habe. Die hohe Gewaltrate habe dazu geführt, daß  nachbarschaftliches Zusammenleben immer weniger gepflegt werde, die  brasilianische Gesellschaft sich von der menschlichen Solidarität  verabschiede. Gängige Reaktion angesichts der täglichen Morde sei leider  nur:“Gut, daß es mir nicht passiert ist.“ </strong></p>
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<p><strong>Derartige Verfallsprozesse resultieren laut Torquato aus  einer „politisch-institutionellen Kultur“, die sich mit den alltäglichen  Skandalen um hohe Volksvertreter und den Fällen von  Regierungskorruption weiter degradiere. </strong></p>
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<p><strong>Brasilianischer Menschenrechtsaktivist<br />
“Generation eiskalter Killer“ wächst heran </strong></p>
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<p><strong>Brasilien züchtet nach den Worten des angesehenen  Menschenrechtsaktivisten Eduardo Capobianco „eine Generation eiskalter  Killer“heran.“Sie töten einen Menschen mit der selben Leichtigkeit, mit  der sie eine Coca-Cola trinken“, sagte er im Dezember während der  Auszeichnung mit einem Bürgerrechtler-Preis in Sao Paulo. Capobianco,  Präsident von zwei regierungsunabhängigen Institutionen, die das  organisierte Verbrechen sowie die tiefverwurzelte Korruption in Politik  und Wirtschaft bekämpfen, hatte erst Anfang Dezember in der City der  17-Millionen-Stadt ein Attentat überlebt. „Brasilien hat gravierende  soziale Ungleichheiten und eine kapitalistische Kultur, die auf dem  Konsum basiert, Städte des Konsumismus wie Sao Paulo. Das stimuliert  letztlich Gewalt – Armut allein ist dafür nicht verantwortlich zu  machen.“ In entwickelten Ländern wie Japan entfalle statistisch pro Jahr  ein Mord auf hunderttausend Einwohner – in einer Stadt wie Sao Paulo  seien es dagegen gemäß offiziellen Zahlen immerhin fünfzig. Indessen  gebe es bereits leichte Fortschritte bei der Verbrechensbekämpfung, die  Arbeit seiner beiden Institutionen mißfalle der Gegenseite sehr und habe  das Attentat bewirkt. </strong></p>
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<p><strong>Capobianco überlebte den Anschlag nur, weil er eine Mappe mit  Büchern vor die Herzgegend hielt, Kugeln darin steckenblieben bzw. nur  seine Beine trafen. Weder die Polizei noch er selbst haben einen Hinweis  auf die Täter und deren Hintermänner. </strong></p>
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<p><strong>In den letzten drei Monaten kam es in Brasilien zu einer  Attentatsserie, bei der mehrere Gewerkschaftsführer, ein progressiver  Großstadtbürgermeister sowie Umweltaktivisten getötet wurden,  Bombenanschläge forderten glücklicherweise keine Opfer. Eine bislang  unbekannte rechtsextreme Organisation schickte Morddrohungen an 37  Bürgermeister der linkssozialdemokratischen Arbeiterpartei PT im  Industrie- Teilstaat Sao Paulo, dessen Bruttosozialprodukt das von ganz   Argentinien übertrifft. </strong></p>
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<p><strong>Systematische Folterungen weiter alltäglich – trotz Anti-Folter-Gesetz<br />
Menschenrechtler skeptisch über  offizielle PR-Kampagne </strong></p>
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<p><strong>Der Dreißig-Sekunden-TV-Spot ist gut gemacht,  drastisch-realistisch: Ein Mann, halbnackt, blutend, gefesselt, wird von  einem Sadisten gequält, mit dem Kopf immer wieder in einen Wassertank  getaucht, soll Informationen preisgeben, ein Geständnis ablegen. Ein  Dritter sieht die Szene, rennt zum Telefon, wählt die neue Gratis-Nummer  von „SOS Tortura“, erstattet anonym Anzeige. Jeder sollte ab sofort  genauso handeln, lautet der Appell an die Fernsehzuschauer – „denn  Folter ist ein Verbrechen!“ Daß Brasiliens Staatspräsident Fernando  Henrique Cardoso, Ehrendoktor der FU Berlin, jetzt auch in Rundfunk und  Presse eine solche Medienkampagne starten ließ, einmalig in der  Geschichte Brasilien, könnte die Menschenrechtler des In-und Auslands  optimistisch stimmen. Doch Skepsis überwiegt. Befürchtet wird, daß  Brasilia damit lediglich  auf Imageverbesserung bei den Vereinten  Nationen zielt. Deren Experte für Folterfälle, Nigel Rodley, hatte  letztes Jahr nach einer Reise durch mehrere Teilstaaten die Zustände als  erschreckend und eigentlich unbeschreiblich angeprangert. Nicht anders  sieht es Amnesty International, stellte deshalb  in der  17-Millionen-Stadt São Paulo, Lateinamerikas führendem  Wirtschaftszentrum, im Oktober kurz vor Kampagnebeginn der  brasilianischen Öffentlichkeit den neuesten Bericht über Folter und  Mißhandlungen vor. Tatverdächtige, Festgenommene, Untersuchungshäftlinge  und Strafgefangene systematisch Torturen zu unterwerfen, auch von  völlig Unschuldigen Geständnisse unter Folter zu erpressen, gehört  danach weiterhin zur  Alltagsroutine im Apparat der Militär-und  Zivilpolizei. Laut Patrick Kopischke, Brasilien-Experte von Amnesty  International, hat der starke politische Druck, die überbordende  Kriminalität zu bekämpfen, dazu geführt, daß Folter andere  Ermittlungsmethoden ersetzt. Allein in São Paulo, wo über eintausend  deutsche Unternehmen, von VW bis Daimler-Benz, ansässig sind, werden  laut offiziellen Angaben monatlich über 440 Menschen ermordet. Zum  üblichen Nachrichtenangebot der  Radio-und TV-Stationen gehören die  unaufhörlichen Gefangenenrevolten in den mit fast 100000 Insassen völlig  überfüllten Polizeiwachen, Haftanstalten und provisorischen  Gefängnissen der Metropole. Pro Monat werden rund eintausend weitere  mutmaßliche oder tatsächliche Straftäter in teils fensterlose Zellen  gepreßt, wo bereits bis zu 168 Männer auf einem Raum zusammenhocken  müssen, der eigentlich nur für höchstens dreißig gedacht war. Wegen der  schlechten Luft, der unhygienischen Zustände, des ständigen  Fäkaliengeruchs und des damit verbundenen psychischen Drucks sind  Aufstände die logische Folge – niedergeschlagen werden sie mit äußerster  Brutalität, gibt es fast immer Tote. „Man greift auf Folter und  Mißhandlungen zurück, um ein katastrophales Gefängnissystem unter  Kontrolle zu halten“, betont deshalb Kopischke, grundlegende Reformen  seien nötig, nicht nur kosmetische Verschönerungen. Aktivisten von  Amnesty und anderen Menschenrechtsgruppen Brasiliens empört zudem   besonders, daß das auf ihren Druck hin erlassene Anti-Folter-Gesetz von  1997 an den Zuständen kaum etwas änderte, Täter gewöhnlich straffrei  ausgehen, selbst aus der Diktaturzeit berüchtigte Folterer weiter im  Dienst sind. Gemäß neuen UNO-Angaben verzeichnet der Teilstaat Minas  Gerais die meisten bekanntgewordenen Folterfälle, ist die  Polizeibrutalität traditionell besonders hoch. Dies gilt als Erbe des  Militärregimes(1964-1985), als Fachleute der CIA gemäß Angaben von  Zeitzeugen  den Militär-und Zivilpolizisten in Kursen auch  Foltertechniken beibrachten. „Heute noch sind es die gleichen“, so der  renommierte Menschenrechtsanwalt Antonio Aurelio, „vor allem  Elektroschocks, Aufhängen kopfunter an einer Stange, Eintauchen in  Wassertanks, Schläge auf beide Ohren, Erstickungsanfälle mittels über  den Kopf gestülpten Plastiksäcken“. Im Juni letzten Jahres wurden in  einer Polizeiwache São Paulos etwa zweihundert Gefangene, einer nach dem  anderen, völlig unbekleidet,  mit Elektroschocks gepeinigt. Bei  weiteren Mißhandlungen starb ein Insasse, dreißig weitere erlitten teils  schwere Verletzungen. Die beteiligten Polizeikommissare sind weiterhin  im Dienst.  Beim Interview  mit dem Polizeichef einer  nordostbrasilianischen Stadt fand dieser nichts dabei, den an den  landesüblichen Elektroschock-Apparaturen verwendeten Regler sichtbar   auf seinem Schreibtisch liegen zu lassen.</strong></p>
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<p><strong>Über 40000 brasilianische Kinder arbeiten auf stinkenden Müllbergen<br />
Unicef und NGO entwickeln Alternativprojekte </strong></p>
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<p><strong> Im Kriechgang, fast mit Vollgas, arbeitet sich der Müll-LKW  in Serpentinen fast bis zur Haldenspitze vor, kippt dort, an der  Peripherie der 17-Millionen-Stadt São Paulo, bei 35, 40  Grad  Tropenhitze stinkende Abfälle aller Art ab. Auf diesen Moment haben  Schwärme von Schmeißfliegen, aber auch Dutzende von Kindern und  Jugendlichen nur gewartet. Mit Säcken über der Schulter stürzen sie sich  auf  die Ladung, sinken bis zu den Knien ein, wühlen neben schwarzen  Aasgeiern nach Essensresten, Glas-und Plastikflaschen, Papier und  Getränkebüchsen aus Aluminium. Alles wird getrennt, sortiert, ein Stück  entfernt bei  anderen Familienmitgliedern angehäuft, Alu-Büchsen tritt  man mit dem Fuß platt. Metallfirmen oder Papier-und Textilfabriken  nehmen alles für lächerlich geringe Preise ab – jedes dreckverschmierte,  oft von Hautkrankheiten gezeichnete Müll-Kind kommt pro Tag höchstens  auf umgerechnet vier, fünf Mark – überlebenswichtig für die Familien an  der Slum-Peripherie von Lateinamerikas reichster Stadt und  Wirtschaftslokomotive, aber auch von Rio de Janeiro, Salvador da Bahia  oder Recife. In ganz Brasilien sind es über vierzigtausend „Crianças do  Lixo“, Müll-Kinder – die nie zur Schule gehen, oder es aufgaben, weil  man sie lächerlich machte, diskriminierte. Vor ein, zwei Jahren waren es  indessen noch über dreizehntausend mehr – bevor das UN-Kinderhilfswerk  Unicef  und die regierungsunabhängige Organisation „Agua e Vida“(Wasser  und Leben) Projekte starteten, Druck auf den Staat, lokale Behörden  ausübten, um diese schändliche Form der Kinderarbeit zu bekämpfen. </strong></p>
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<p><strong>Hautkrankheiten, Cholera </strong></p>
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<p><strong>Daß Minderjährige in einem Land, das zu den zehn größten  Wirtschaftsnationen gehört, den ganzen Tag im Müll waten müssen, anstatt  zu spielen und zu lernen, nennt Afonso Lima, Unicef-Mitarbeiter in São  Paulo, einfach entsetzlich, unmenschlich. Die Regierung hat zudem  internationale Konventionen, darunter gegen Kinderarbeit unterzeichnet,  die derartiges eigentlich verbieten. „Weil die meisten Kliniken  ihre  sämtlichen Abfälle unsortiert und unbehandelt ebenfalls auf die Halde  kippen, können sich die Kinder sogar gefährliche Krankheiten holen,  finden Spritzennadeln, Chemikalien aller Art.“ Für seine Kollegin Paula  Claycomb aus den USA fehlt es auch an politischem Willen. „Die  brasilianische Gesellschaft muß endlich verstehen, daß stinkende  Abfallhalden nicht der richtige Ort für Kinder sind.“ Dabei wurde  bereits eine Menge erreicht: Unicef und die NGO „Agua e Vida“ brachten  in geduldiger Überzeugungsarbeit Gouverneure und viele Gemeinden dazu,  Mittel für die Gründung von Müll-Recycling-Kooperativen freizugeben,  sogar Gebäude bereitzustellen. Der Vorteil: Wiederverwertbares wird  bereits an Wohngebäuden, Supermärkten, Bürohäusern aussortiert – und  nicht erst,  mit organischen Abfällen verschmutzt, auf der Halde.  Resultat: Das Familieneinkommen steigt, die Kinder brauchen nicht mehr  mitzuarbeiten, gehen stattdessen zur Schule. Eine geringe staatliche  Hilfe von  monatlich umgerechnet über zehn Mark pro Kind wird auch an  viele andere verelendete Familien nur gezahlt, wenn sie ihre Kinder  kontinuierlich in die Schule schicken. „Und das funktioniert“,  bekräftigt die NGO-Koordinatorin Teia Magalhaes in São Paulo. „Nur ist  es leider oft so: Wir holen eine Familie aus dem Müll, doch andere  treten sofort an deren Stelle – Folge der Misere in Brasilien.“ Da die  Cholera im Lande längst nicht ausgerottet ist, man sich gerade auf den  riesigen Abfallbergen leicht anstecken kann, verbreitet Teia Magalhaes  auch ein entsprechendes Aufklärungs-Video, organisiert zusammen mit  Präfekturen Musik-und Tanzkurse, um frühere „Crianças do Lixo“ in der  Schule zu halten, an Kultur heranzuführen. </strong></p>
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<p><strong>Banker und Müllsammler </strong></p>
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<p><strong>Auch über  Lateinamerikas Wallstreet, die Banken-Avenida  Paulista, zerren täglich ungezählte schwitzende, zerlumpte Catadores do  Lixo, Müllsammler, ihre hölzernen Karren, hochbeladen mit Verpackungen  und anderem Material. Eigentlich sollten  die Catadores allen Respekt  verdienen: Nur ihnen ist es zu verdanken, daß immerhin achtzig Prozent  der Aluminium-Getränkebüchsen, siebzig Prozent der Pappe und  dreißig  Prozent der Flaschen recycelt werden. Nur hier und da trifft man bereits  auf jene Hausmüll-Container wie in Deutschland – ausgerechnet in einem  Drittweltland wie Brasilien ist Ressourcenverschwendung weiterhin die  Regel. Was vergeudet wird, ob Nahrungsmittel, Strom oder Wasser, hat  laut neuesten Studien immerhin einen Wert von jährlich umgerechnet über  einhundert Milliarden Mark. Besonders provozierend in einem Land mit  ernsten Hungerproblemen: Was São Paulos Supermärkte an Lebensmitteln  wegwerfen, reichte wertmäßig bequem aus, um monatlich 600000  Slum-Familien mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. </strong></p>
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<p><strong>Padre Julio Lancelotti kämpft gegen Folter an Kindern und Jugendlichen<br />
Hohes Lebensrisiko, Morddrohungen, tätliche Angriffe<br />
Auch von Unicef wegen Engagements für Kinderrechte ausgezeichnet </strong></p>
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<p><strong>„Erstmals konnten wir jetzt achtzehn Aufseher, sogar drei  Direktoren, wegen Folter vor Gericht bringen“, sagt Padre Julio  Lancelotti im Büro des von ihm geleiteten „Zentrums zur Verteidigung von  Kindern und Jugendlichen“ der Millionenstadt São Paulo. Aber Freude,  Zufriedenheit über diesen kleinen Sieg ist ihm nicht anzumerken. Denn  auf einen Schlag hat er damit noch mehr erbitterte Feinde unter den  Mitarbeitern der gefängnisähnlichen Anstalten für straffällig gewordene  Minderjährige(Febem). Von den letzten Attacken hat er sich noch nicht  erholt: Als in einer Febem-Einheit wiederum Jugendliche gegen  Mißhandlungen, Überfüllung rebellierten, fuhr er sofort hin – eine  Gruppe von Febem-Angestellten schlug ihm Zähne aus, trat auf ihn ein,  zerbrach die Brille. Militärpolizisten schauten bewußt eine ganze Weile  zu, griffen erst spät ein. „Sogar  das Kreuz, das ich um den Hals trug,  ein Geschenk aus Osnabrück, wurde mir abgerissen – hier ist die  Situation eben längst außer Kontrolle.“ Lancelotti, der auch ein Heim  für Aids-infizierte Kinder führt,  erhält regelmäßig Morddrohungen &#8211;  andere Pfarrer São Paulos haben ihr Engagement für Menschenrechte  bereits mit dem Leben bezahlt – in Brasilien kommt es täglich zu  politischen Morden, Attentaten.  Theoretisch können er und seine Anwälte  sich auf das Anti-Folter-Gesetz, das Statut zum Schutze der  Heranwachsenden berufen. „In Brasilien dominiert aber leider  Straflosigkeit, Folterer bleiben gewöhnlich ungeschoren, werden nicht  einmal entlassen, sind durch die Autoritäten geschützt.“ </strong></p>
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<p><strong>„Kultur der Folter“ </strong></p>
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<p><strong>Daß die Gesetze nicht funktionieren, erklärt Lancelotti mit  für manchen Europäer sicher  überraschenden Gründen:“In diesem Land  existiert die Sklavenhalterkultur, auch eine Kultur der Folter weiter –  ein Großteil der Brasilianer befürwortet Torturen, die Todesstrafe, die  Herabsenkung des Strafmündigkeitsalters auf sechzehn, teils sogar  vierzehn Jahre.“ Im Teilstaate São Paulo, dem reichsten ganz Brasiliens,  mit weit über eintausend deutschen Unternehmen, sind in den  Febem-Anstalten derzeit mehr als viertausend Heranwachsende  konzentriert, täglich kommen etwa dreißig hinzu. Wo eigentlich gemäß den  Vorschriften nur Platz für sechzig Minderjährige ist, werden in Zellen  bis zu vierhundert zusammengepfercht, sind gewöhnlich völlig sich selbst  überlassen. „Als letztes Jahr der UNO-Sonderberichterstatter für  Folter, Nigel Rodley, hier war, erklärte man ihm allen Ernstes,  Jugendliche hätten sich Verletzungen selber beigebracht, im Streit  miteinander.“ Der Padre, die eng mit ihm kooperierende Anwältin  Francisca de Assis Soares, wissen von solchen Fällen, auch von sexueller  Gewalt unter den Jugendlichen. Doch das sind Ausnahmen. Die Struktur  dieser Anstalten ziele auf  Unterdrückung, Entwürdigung, Verrohung –  „über viele besonders sadistische Folterungen“, so Lancelotti“,  reden  wir öffentlich gar nicht mehr, weil es uns ja doch keiner glaubt.“ In  einer Febem-Anstalt hatte man allen Ernstes Skinheads angestellt,  wegen  ihrer Aggressivität von den Minderjährigen  nur „Pitbulls“ genannt. </strong></p>
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<p><strong>Sadismus der Aufseher     </strong></p>
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<p><strong> Bekommen Lancelotti und sein Team Wind von Mißhandlungen,  fahren alle sofort los, um gerichtsverwertbare Beweise zu sammeln,  Torturen zu unterbrechen. „In einer Anstalt trafen wir auf über vierzig  gefolterte Jugendliche – mit schweren Verletzungen, gebrochenen Armen  und Beinen!“ Rebellieren Insassen einer Febem-Einheit, toben sich bei  der Niederschlagung Aufseher, herbeigerufene Polizisten sadistisch  aus.“Jugendliche mußten tagelang nackt hintereinander aufgereiht und  aneinandergepreßt auf dem Boden hocken, das Geschlechtsteil am Gesäß des  Vordermanns, durften nur in Plastikflaschen urinieren, die man dann  über ihnen ausschüttete. Scharfe Hunde wurden rudelweise zwischen die  Insassen gehetzt – wer deshalb aufstand, erhielt sofort Schläge. Und  selbst das – Wärter zwingen Jugendliche, auf andere Insassen zu  urinieren. Alles Folterpraktiken, tief entwürdigend!“ </strong></p>
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<p><strong>Aber könnte die Mitte-Rechts-Regierung unter  Staatspräsident  Fernando Henrique Cardoso, Bewohner São Paulos, Ehrendoktor der Freien  Universität Berlin, diese Zustände nicht ändern? „Brasilien ist nur eine  formale Demokratie“, analysiert Lancelotti, „die Politiker in Brasilia  leben wie auf einem anderen Planeten, fern der Realität, wollen von  diesen Dingen nichts wissen – Zugang zu Präsident Cardoso haben wir  nicht.“ Bestenfalls mit Galgenhumor registriert der Padre, welches  Prestige Cardoso gerade in Europa, auch in  Deutschland genießt:“Der  Präsident führt sich wie ein Prinz auf, erhält überall Doktortitel. Aber  wenn man in europäischen Zeitungen oder in der Genfer  UN-Menschenrechtskommission über diese Zustände hier spricht – das mag  er, seine Regierung, garnicht.“ </strong></p>
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<p><strong>Lancelotti räumt ein, daß ihn die Menschenrechtsarbeit  zugunsten der Minderjährigen Brasiliens streßt, psychisch ermüdet. „Der  Haß auf uns ist groß, wir werden verfolgt, lächerlich gemacht, sind nur  wenige – und die Folter nimmt zu!“ Mit seiner Wochenkolumne in einer  Tageszeitung São Paulos erreicht er wenigstens einen Teil der  Öffentlichkeit. Und ein bißchen Mut macht, daß ihn das  UN-Kinderhilfswerk Unicef im neuesten Jahresbericht ausdrücklich als  Anwalt der Heranwachsenden Brasiliens hervorhebt.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/03/bundesprasident-christian-wulff-dilma-rousseff-und-der-zugige-bau-des-neuen-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-de-janeiro-mit-deutscher-bundesburgschaft/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/26/pressefreiheit-in-brasilien-von-58-auf-99-platz-zuruckgefallen-auf-welt-ranking-von-reporter-ohne-grenzen/</strong></a></p>
<h2>              <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditen-diktatur-in-zeiten-neoliberaler-herzenskalte-video-anklicken/" rel="bookmark">Brasiliens  landesweite Slum-Sondergerichte der Banditen-Diktatur in Zeiten  neoliberaler Herzenskälte &#8211; Video aus der WM-und Olympia-Stadt Rio de  Janeiro anklicken. Schriftsteller Joao Ubaldo Ribeiro zur Demokratie  Brasiliens.</a></h2>
<p>Donnerstag, 15. März 2012 von Klaus Hart   <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12614" title="Beitrag bearbeiten">**</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_tKGLAHjQA"><strong>http://www.youtube.com/watch?v=L_tKGLAHjQA</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>Sollte sich doch jemand für die gravierende  Menschenrechtslage Brasiliens interessieren, braucht er bei Google  lediglich “tribunal do trafico” einzugeben und findet zahlreiche weitere  Beispiele für die Aktivitäten der Sondergerichte in Lateinamerikas  größter Demokratie. Per Google läßt sich ebenso leicht herausfinden, wer  von zuständiger Seite, Mainstream inbegriffen, zu diesen Fakten  schweigt, auch im Vorfeld von Rio+20… </strong></p>
<p><strong>“As <a href="http://www.hart-brasilientexte.de//" rel="nofollow">cenas</a>  de terror eram feitas próximo ao corpo de um outro homem  com sinais de  espancamentos. O homem torturado de 34 anos, foi levado para o   Hospital Souza Aguiar, no Centro, com ferimentos feitos com machado, um  tiro na  barriga, outro na perna direita, e o braço quebrado.” (O Dia)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/zeitungsfotomatancatrio.jpg" alt="zeitungsfotomatancatrio.jpg" /></p>
<p>Zeitungsausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/"><strong>http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-mit-der-ublichen-immer-groseren-verspatung-kommen-manche-uralt-fakten-irgendwann-doch-noch-sogar-in-der-deutschen-provinz-an-rio20-und-die-spesenrit/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/14/brasiliens-atomkraft-ausbau-mit-deutscher-hilfe-mit-der-ublichen-immer-groseren-verspatung-kommen-manche-uralt-fakten-irgendwann-doch-noch-sogar-in-der-deutschen-provinz-an-rio20-und-die-spesenrit/</strong></a></p>
<p><strong>Joao Ubaldo Ribeiro:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/">   http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/26/die-fakten-widerlegen-das-wir-eine-reprasentative-demokratie-sind-streng-genommen-sind-wir-nicht-einmal-eine-demokratie-joao-ubaldo-ribeiro-bestsellerautor-in-einer-politischen-analyse-am-ta/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens neue Präsidentin Dilma Rousseff  räumt erstmals möglichen Bruch des Wahlversprechens ein, das Elend im  Lande auszutilgen. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=9141" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/elend-in-brasilien/" rel="tag">Elend in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/hunger/" rel="tag">Hunger</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/lula/" rel="tag">Lula</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/massengra%c2%a4ber/" rel="tag">MassengrÃ¤ber</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/rousseff/" rel="tag">Rousseff</a></p>
<p><strong>Rousseff hatte in der Präsidentschaftswahlkampagne  und zum Amtsantritt populistisch erklärt, nicht ruhen zu wollen, solange  es Brasilianer ohne Essen auf dem Tisch gebe. Ende März 2011 sagte sie  indessen in Belo Horizonte, es könne sein, daß es ihr nicht gelinge, in  vier Jahren mit dem Elend Schluß zu machen. FGV-Experte Marcelo Negri  sagte den Landesmedien, es wäre realistischer, wenn Dilma Rousseff als  Ziel präsentierte, das Elend bis zum Mandatsende um die Hälfte zu  reduzieren. Bereits Amtsvorgänger Lula hatte ausdrücklich versprochen,  Hunger und Elend auszurotten.</strong></p>
<p><strong>Lulas Einkommen:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/28/lulas-einkommen-allein-als-ehrenprasident-der-arbeiterpartei-aufschlusreich-ist-der-vergleich-mit-dem-brasilianischen-mindestlohn-den-satzen-von-bolsa-familia-den-arbeiter-durchschnittslohnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/28/lulas-einkommen-allein-als-ehrenprasident-der-arbeiterpartei-aufschlusreich-ist-der-vergleich-mit-dem-brasilianischen-mindestlohn-den-satzen-von-bolsa-familia-den-arbeiter-durchschnittslohnen/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/03/obdachloserkruckenwahltag2010.JPG" alt="obdachloserkruckenwahltag2010.JPG" /></p>
<p><strong>Laut Befreiungstheologe Frei Betto, Ex-Lula-Berater beim    Anti-Hungerprogramm,  liegt die Zahl der in   extremer Armut, also in    Hunger und Misere, lebenden Brasilianer, nicht   wie offiziell    angegeben, heute bei 16 Millionen, sondern ist doppelt so hoch. </strong><strong>Nach   derzeit geltendem mitteleuropäischen Werteverständnis hat damit die   internationale Wirtschafts-und Finanzkrise, wie die   Lula-Rousseff-Regierung verbreiten ließ, auf Brasilien nur geringe   Auswirkungen gehabt. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens investigative Journalisten wiesen indessen auf   Rekordentlassungen, den Stopp vieler  Industrieprojekte, auf   Exportprobleme und Deindustrialisierung,  geschönte offizielle   Statistiken.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/brasilia-gibt-erstmals-starkere-krisenwirkungen-zu-rezession-heftiger-als-bisher-stets-betont/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/24/hunger-und-misere-unter-der-lula-rousseff-regierung-in-brasilien-was-wurde-aus-lulas-wahlversprechen-von-der-hungerbeseitigung/</a></p>
<p><strong>“Das tropische Norwegen”:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/30/das-tropische-norwegen-von-lula-brasiliens-landesmedien-machen-sich-uber-lulas-groteske-einschatzungen-in-financial-times-lustig-lula-spricht-uber-brasilien-75-platz-auf-dem-uno-index-f/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/</a></p>
<p><strong>Abgehungerter Schwarzer in Sao Paulo, Massengräber:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/abgehungerter-schwarzer-bettelt-wahrend-des-obama-besuchs-um-nahrung-us-prasident-nahm-zu-lage-der-schwarzen-rassismus-und-diskriminierung-in-brasilien-nicht-stellung/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/22/rund-20-millionen-brasilianer-leben-noch-in-extremer-armut-raumt-brasilianische-regierung-sogar-offiziell-ein/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/22/rund-20-millionen-brasilianer-leben-noch-in-extremer-armut-raumt-brasilianische-regierung-sogar-offiziell-ein/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/11/brasilien-land-der-milliardare-wie-haust-eine-funfkopfige-obdachlosenfamilie-in-der-city-von-sao-paulo-familienpolitik-unter-der-regierung-von-prasidentin-dilma-rousseff-zuvor-chefministerin-unte/</a></p>
<p><strong>Barack Obama und Dilma Rousseff:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/21/das-historische-foto-barack-obama-und-diktaturaktivist-jose-sarney-damaliger-chef-der-folterdiktatorenpartei-arena-des-militarregimes1964-1985-prosten-sich-in-brasilia-2011-zu/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%e2%80%9eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%e2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/29/%e2%80%9eatomenergie-erweist-sich-als-alternative-%e2%80%93-fahig-dazu-den-bedarf-selbst-in-grosen-dimensionen-zu-decken-in-sauberer-und-sicherer-weise-die-regierung-von-prasident-lula-unterstutzt/</a></p>
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