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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Michael Stubbe</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Rio+20. &#8222;Tierfutter vernichtet die Regenwälder.&#8220;Dr. Josef H. Reichholf. Deutschland stark beteiligt. Artenvernichtung:&#8220;Derzeit wird alles auf den Klimawandel abgeschoben. So gerät dieser für die Politik zur besten Ausrede, das dringend Nötige nicht zu tun.&#8220; Klimakonferenz &#8211; Alibi-Konferenz.(wie die über Artenschutz in Bonn). Zika-und Dengue-Epidemien &#8211; Folge ungezügelter Naturvernichtung.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 20:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alibi-Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenvernichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Josef H. Reichholf]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Stubbe]]></category>

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		<description><![CDATA[Massive Vernichtung von Fledermäusen durch Windkraftwerke: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/ &#8222;Das Überleben der Eisbären wird davon abhängen, ob man sie leben läßt und nicht, wieviel Eis es über dem Nordpol gibt.&#8220; http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/ Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland &#8211; Resultate und Ziele: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/ Stieglitz-Vernichtung in Deutschland — Deutsche Umweltverbrecher reduzierten den Bestand des Stieglitz seit dem Anschluß von 1990 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Massive Vernichtung von Fledermäusen durch Windkraftwerke: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/</a></p>
<p><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/</a></strong></p>
<p><strong>&#8222;Das Überleben der Eisbären wird davon abhängen, ob man sie leben läßt und nicht, wieviel Eis es über dem Nordpol gibt.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/</a></p>
<p><strong>Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland &#8211; Resultate und Ziele:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/</a></p>
<p><strong>Stieglitz-Vernichtung in Deutschland</strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Deutsche Umweltverbrecher reduzierten den Bestand des Stieglitz seit dem Anschluß von 1990 um rd. die Hälfte – dennoch sind die fast jedermann bekannten Schuldigen weiter auf freiem Fuß:</strong></p>
<p><strong>“Der Bestand des Stieglitzes hat in Deutschland laut den Daten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten von 1990 bis 2013 um 48 Prozent abgenommen.” NABU 2016</strong></p>
<p><strong>Bis 1990 war der Stieglitz in Ostdeutschland häufig – nahezu überall anzutreffen. Dann sorgten die neuen Machthaber mit zahlreichen berüchtigten Methoden und Maßnahmen dafür, daß die ostdeutsche Artenvielfalt möglichst rasch verringert, auch der Stieglitzbestand unter Ausschaltung des Bundesnaturschutzgesetzes attackiert wurde. Das Wirken sogenannter Naturschutzorganisationen, Umweltverbände ist so armselig, daß sich bis heute kein einziger deutscher Ministerpräsident öffentlich dafür rechtfertigen mußte, warum er mit seiner Politik für eine rapide Vernichtung der Artenvielfalt, für tote Landschaften sorgt. Nicht zufällig ist häufig von Naturschutzexperten zu hören, daß sogenannte Naturschutzorganisationen in Wahrheit gekauft, korrupt seien, lediglich Alibi-Aktionen betreiben. Das Motto sei: So tun als ob – auf keinen Fall etwas bewirken; grün-ökologisch daherreden, umweltfeindlich handeln. Die Heimat-und Naturvernichtungspolitik weise auf perverse, neoliberale lebensfeindliche Wertvorstellungen der Politikerkaste.Wie die Faktenlage in Ostdeutschland zeigt, hatten es die neuen Machthaber nicht nur auf die Vernichtung der Stieglitzbestände abgesehen – auch die Bestände anderer bislang häufiger Singvögel sowie der Greifvögel werden mit entsprechenden Maßnahmen zügig verringert. Als wirksames Mittel gegen wildlebende Tiere, darunter Vögel, haben sich Agrargifte erwiesen, werden deshalb immer massiver zwecks Naturzerstörung eingesetzt. Nach Angaben von Naturschutzfachleuten zählt Glyphosat zu den besonders gerne eingesetzten Naturvernichtungsmitteln. </strong></p>
<p><strong>Der Windkraft-und Energiewende-Bluff &#8211; Text-und Foto-Sammlung:</strong></p>
<p><a href="http://http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p><strong>Kein Herz für geschützteÂ Tiere &#8211; siehe die Artenstatistiken&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/brasilien-produziert-weiter-massenhaft-treibhausgas-co2-durch-abfackeln-von-naturgas-bisher-noch-tabu-thema-vor-der-kopenhagen-klimakonferenz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/29/brasilien-produziert-weiter-massenhaft-treibhausgas-co2-durch-abfackeln-von-naturgas-bisher-noch-tabu-thema-vor-der-kopenhagen-klimakonferenz/</a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/lulas-streng-geschutzte-naturreservate-und-die-realitat-kein-schutzgebiet-ist-von-dauer-umweltjournalist-norbert-suchanek/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/lulas-streng-geschutzte-naturreservate-und-die-realitat-kein-schutzgebiet-ist-von-dauer-umweltjournalist-norbert-suchanek/</a></p>
<p><strong>Tropenfrüchte-Import:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/</a></p>
<p><strong>Daß bei den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen bestenfalls sehr geringes Interesse an Umwelt-und Naturschutz besteht, zeigt sehr plastisch der ungehemmteÂ Verbrauch des aus Waldholz hergestellten PapiersÂ für Propaganda in den Printmedien: Selbst wer keinerlei Interesse an Auto-oder Immobilienkauf hat, ist gezwungen, in dicken Zeitungsausgaben teils kiloweise Propaganda dieser Branchen mitzukaufen; zahlreiche in hoher Qualität produzierte Zeitschriften bestehen fast durchweg aus Produkt-und Service-Propaganda. Leicht vorstellbar, wie u.a. die Transport-und Energiekosten sinken würden und auch das LesevergnügenÂ anstiege, falls Printmedien zugunsten des Umwelt-und Naturschutzes von banal-stupider Firmenpropaganda befreit würden. Indessen fehlen entsprechende Forderungen, InitiativenÂ &#8211; und der Mitläufer-Journalismus macht sich dafür natürlich nicht stark. Über die Funktion dieser Propaganda, die angewendeten psychologischen Tricks ist von kompetenten Wissenschaftlern bereits ziemlich alles gesagt worden.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-3752"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Dengue-und Zika-Epidemie 2016: Natürliche Feinde(Predatoren) von übertragenden Fiebermücken wie Aedes Aegypti, darunter Wespen wie “Polybia scutellaris”, werden dank kollektiver Stupidität erbittert in besonders von Dengue und Zika betroffenen Städten und Dörfern bekämpft. “Umweltbewußtsein gleich Null”. Deutscher Mainstream weiter mit dümmlichem, realitätsfremdem Agitprop über Brasiliens Epidemie-Situation – problemloses Durchschalten brasilianischer Regierungspropaganda in deutsche Medien. Brasilien – strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=61124&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bem-te-vi/" rel="tag">bem-te-vi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-uebertraegermuecken-von-dengue-und-zika-wespen-als-praedatoren-2016/" rel="tag">brasilien &#8211; überträgermücken von dengue und zika &#8211; wespen als prädatoren 2016</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61137" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia1-768x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="1024" /></a></p>
<p>Polybia scutellaris, Sao Paulo 2016. Die nützlichen Wespen vertilgen Unmengen gefährlicher Moskitos – doch die Hausverwaltung des betreffenden Gebäudes akzeptiert solche Argumente nicht einmal in Epidemiezeiten, alarmiert Feuerwehr und Präfektur, will die Nutzwespen unbedingt vernichten – Hinweis auf das extrem geringe Umweltbewußtsein in Brasilien…Angeblich fliegen Bienen in Fenster von Hausbewohnern, stören diese – indessen handelt es sich hier ja um Wespen.</p>
<p>—</p>
<p><strong>Wer sich angesichts der aktuellen Dengue-und Zika-Epidemie  in Großstädten wie Sao Paulo oder Rio de Janeiro ein bißchen mit Natur auskennt und beobachtet, wie an Fenster oder Hauswand ein Wespennest entsteht, freut sich außerordentlich. Denn bestimmte Wespenarten, darunter die nicht stechende Polybia scutellaris, jagen und fressen mit besonderer Vorliebe just die gefährlichen Fiebermücken. Das Resultat ist innerhalb von Tagen zu spüren. Wurde man bisher täglich von zehn und mehr Moskitos gestochen(und hoffte, es mögen keine Überträgermücken sein), ist damit auf einmal Schluß. Denn die Wespen patrouillieren sozusagen vor den angesichts der Tropenhitze fast stets geöffneten Fenstern und greifen sich die Moskitos, machen sich zudem auch über andere Kleininsekten, deren Eier und Larven her. Ins Zimmer verfliegt sich beispielsweise eine Polybia scutellaris nur höchst selten – und findet stets sehr rasch wieder den Weg nach draußen.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Fachleute haben gegenüber der Website diese Vorgehensweise der Wespenart bestätigt – Polybia scutellaris könnte bei der Vernichtung von Überträgermücken eine wichtige Rolle spielen, wenn nicht der gigantische Einsatz von Agrargiften dies derzeit verhindern würde. Die Moskito-Ausbreitung sei auch gefördert worden, weil man andere natürliche Feinde, darunter Frösche, Kröten, bestimmte Fischarten in Brasilien massiv vernichtet habe. Politisch verantwortlich seien dafür Staat und Regierung. Über den Zika-Virus, dessen Wirkung würden derzeit viele  falsche Informationen verbreitet. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61264" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia3-1024x478.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="478" /></a></p>
<p><strong>Naturwunder Wespenstaat. Kein Herz bei Hausverwaltungen für die Vertilger gefährlicher Fiebermoskitos – alle Hebel werden in Bewegung gesetzt, um gegen den Widerstand von Umweltaktivisten, Hausbewohnern die Nutzwespen zu vernichten. </strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Kollektive Stupidität sorgt indessen in Brasilien dafür, daß man mit jenen Wespen keineswegs entsprechend pfleglich umgeht, die Ansiedlung von Wespennestern fördert – vielmehr werden diese Moskito-Vertilger erbittert bekämpft. Kaum hat man sich gefreut, daß der Bau des Wespennestes am Appartementfenster gut vorankommt, steht schon eine typisch brasilianische Hausverwalterin vor der Tür und fragt an, ob die bereits informierte Feuerwehr das Wespennest nebst Wespen nunmehr vernichten könne. Wendet man ein, daß die Wespen sehr nützlich und zudem für den Menschen völlig ungefährlich seien, eine Vernichtung garnicht in Frage komme, wird man erwartungsgemäß für verrückt – und Schlimmeres – erklärt. Im betreffenden, Fall des abgebildeten Wespennestes setzt die Hausverwaltung alle Hebel in Bewegung, um die gerade während der aktuellen Zika-und Dengue-Epidemie besonders wichtigen Wespen zu vernichten. So wurde inzwischen die Präfektur von Sao Paulo eingeschaltet, sollen Behördenangestellte den Fall begutachten und über die Vernichtung der Wespen entscheiden. Dabei haben auch andere Hausbewohner inzwischen festgestellt, daß seit der Ansiedlung der Wespen die Moskitostiche deutlich seltener wurden, man weit weniger häufig von Stechmücken belästigt wird. Derartige Argumente, üblich in solchen Fällen in Brasilien, funktionieren indessen nicht, werden nicht akzeptiert – die Zerstörung nützlicher Natur ist oberster Grundsatz, wie nationale Umweltaktivisten, Naturschutzorganisationen immer wieder betonen – und auf den extrem niedrigen Stand des brasilianischen Umweltbewußtseins verweisen. </strong></p>
<p><strong>Wespen wie Polybia scutellaris siedeln sich gerne in Städten und Dörfern an – nur wird das von Brasilianern, wie die Erfahrung zeigt, lediglich in absoluten Ausnahmefällen als Vorteil gesehen – auch nicht angesichts der Dengue-und Zika-Epidemie. Unterbelichtete Landesmedien kommen garnicht auf die Idee, in den tagtäglichen Epidemie-Reportagen wenigstens gelegentlich darauf hinzuweisen, daß man sich der Fiebermücken keineswegs nur mit Giftstoffen, sondern auch mit Predatorenarten, darunter Wespen,  entledigen kann. Was der massive Agrargifteinsatz bisher bereits in Brasilien angerichtet hat, ist allgemein bekannt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/06/brasiliens-gigantische-soja-monokulturen-vorhersehbar-gefundenes-fressen-fur-schadlinge-sojaimport-in-deutschland-von-interessierter-seite-angekurbelt-gesunderes-heimisches-futter-abgeschafft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/06/brasiliens-gigantische-soja-monokulturen-vorhersehbar-gefundenes-fressen-fur-schadlinge-sojaimport-in-deutschland-von-interessierter-seite-angekurbelt-gesunderes-heimisches-futter-abgeschafft/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Regierung unternimmt gemeinsam mit der Landeselite alles, um das natürliche Gleichgewicht zu zerstören, Natur zu vernichten, darunter Rest-Natur in Großstädten wie Sao Paulo – die Zika-und Dengue-Epidemien, damit entstehende Kosten für die Gesellschaft, weisen auf die vorhergesagten Resultate dieser Elitenpolitik</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/</a></p>
<p><strong>Besonders in Sao Paulo ist die umwelt-und naturfeindliche Politik von  neoliberal-reaktionärer Regierung sowie Präfektur(Regierungspartei Lulas – PT) überall zu beobachten.Trotz der sehr geringen Grünfläche pro Kopf der Einwohnerzahl tut die Präfektur alles, um diese wenigen Grünzonen – Rückzugsinseln für Vögel, Schmetterlinge, Wespen etc. – möglichst radikal zu zerstören. Selbst abgesperrte, den Bürgern nicht zugängliche letzte Grünzonen werden von der städtischen Gartenverwaltung regelmäßig mit enormem Mitarbeiter-und Technikaufwand von Grünwuchs, darunter seltenen Blütenpflanzen “gesäubert”, ein Zerstörungsfeldzug sondergleichen – mit den entsprechenden Folgen – siehe Epidemien. Daß an den Straßen Sao Paulos Bäume gefällt, aber nicht neu gepflanzt werden, versteht sich unter der PT-Präfektur von selbst. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/20/rio20-brasiliens-megacity-sao-paulo-hat-offiziell-26-quadratmeter-grunflache-pro-einwohner-berlin-mitte-21-quadratmeter-munchen-338-quadratmeter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/20/rio20-brasiliens-megacity-sao-paulo-hat-offiziell-26-quadratmeter-grunflache-pro-einwohner-berlin-mitte-21-quadratmeter-munchen-338-quadratmeter/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Megacity Sao Paulo hat offiziell 2,6 Quadratmeter Grünfläche pro Einwohner, Berlin-Mitte 21 Quadratmeter, München 33,8 Quadratmeter…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-gigantische-monokulturen-darunter-soja-fur-deutschland-haben-einsatz-von-agrargiften-teils-mehr-als-verdoppelt-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-brasiliens-industrielle-landwirtschaft-enor/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-gigantische-monokulturen-darunter-soja-fur-deutschland-haben-einsatz-von-agrargiften-teils-mehr-als-verdoppelt-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-brasiliens-industrielle-landwirtschaft-enor/</a></p>
<p><strong>Sprühflugzeuge: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/03/brasilien-agrargift-spruhflugzeuge-mit-grauenhaften-wirkungen-diesmal-uber-100-schulkinder-betroffen-flugzeug-nebelte-schule-ein-mindestens-40-kinder-im-krankenhaus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/03/brasilien-agrargift-spruhflugzeuge-mit-grauenhaften-wirkungen-diesmal-uber-100-schulkinder-betroffen-flugzeug-nebelte-schule-ein-mindestens-40-kinder-im-krankenhaus/</a></p>
<p><strong>Tote Landschaften: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/brasilien-setzte-2009-eine-million-tonnen-agrargifte-ein-laut-medienbericht-warum-brasiliens-obst-immer-witzloser-armseliger-schmeckt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/brasilien-setzte-2009-eine-million-tonnen-agrargifte-ein-laut-medienbericht-warum-brasiliens-obst-immer-witzloser-armseliger-schmeckt/</a></p>
<p><strong>“Es gibt kein Umweltbewußtsein in Brasilien”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61139" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia2-1024x667.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="667" /></a></p>
<p><a href="http://www.pvsul.com.br/pverde/GuiasBiodiversidade/Abelhas.pdf">http://www.pvsul.com.br/pverde/GuiasBiodiversidade/Abelhas.pdf</a></p>
<header><span class="post-byline"><span class="author">Paulo Roberto Volkmann</span> </span><span class="post-meta"><span class="bullet time-ago-bullet">•</span> <a class="time-ago" title="domingo, 25 de outubro de 2015 09:46" href="http://www.insetologia.com.br/2013/06/camoatins-em-minas-gerais.html#comment-2325775361">há 4 meses</a></span></header>
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<p>Meus Caros, internautas, (curiosos em relação as Vespas<br />
o camoatim, ou camotinho, como é chamado aqui nos pagos gaúchos, não é agressivo, não pica, o que eles fazem é se meter no meio dos cabelos onde ficam enroscados.<br />
Existem inúmeras vespas do gênero Polybia (vejam no “doutor” GOOGLE);inclusive existe um estudo/pesquisa em andamento sobre a ação “anticancerígena” do veneno destas polybias.<br />
A maioria das Vespas (marimbondos), abelhas tem ferrão com vesícula de veneno que é usado pelo inseto como “defesa” defesa da colmeia, pois aquela vespa que picar alguém ou um animal ao perder o ferrão com a vesícula de veneno morre!<br />
Nenhuma (em princípio) é agressiva, o que ocorre é que o insetos tem de defender sua existência.<br />
Existem casos de reações alérgica que podem ser de leves a potencialmente graves. Em geral a primeira vez que a pessoa é picada a reação é menor, o problema são as picadas posteriores que podem ser mais “perigosas”.<br />
Paulo R Volkmann – médico</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://viajeaqui.abril.com.br/national-geographic/blog/curiosidade-animal/vespa-joia-transforma-baratas-em-zumbis-para-criar-seus-filhotes/">http://viajeaqui.abril.com.br/national-geographic/blog/curiosidade-animal/vespa-joia-transforma-baratas-em-zumbis-para-criar-seus-filhotes/</a></p>
<p><strong>Fiebermückenvertilger Bem-te-vi:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61172" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi1.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="771" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61230" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi2.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="818" /></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/choleralapa.jpg" alt="choleralapa.jpg" /></p>
<p><strong>Cholera-Warnung in Rio de Janeiros Stadtteil Lapa. “Cholera. Sei vorsichtig. Habe keine Angst.”</strong></p>
<p><strong>Cholera in Brasilien, US-Hinterhof, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung – Cholera-Bakterien 2015 erstmals in Hauptstadt Brasilia registriert:</strong><a href="http://www.correiobraziliense.com.br/app/noticia/cidades/2015/09/04/interna_cidadesdf,497344/pela-primeira-vez-na-historia-df-registra-bacteria-da-colera.shtml">http://www.correiobraziliense.com.br/app/noticia/cidades/2015/09/04/interna_cidadesdf,497344/pela-primeira-vez-na-historia-df-registra-bacteria-da-colera.shtml</a></p>
<p><strong>Brüderlichkeitskampagne 2016 der katholischen Kirche Brasiliens – und Cholera:</strong></p>
<p><strong>“O acesso ao saneamento promove a inclusão social e a garantia dos principais instrumentos de proteção da qualidade dos recursos hídricos e dos inibidores de doenças, como cólera, febre amarela, chikungunya, dengue, diarreia, bem como para evitar a proliferação do vírus Zika”.</strong></p>
<p><strong>Slumwachstum und Fiebermücken:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ratten, Unmassen von Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in der Kate.”</h2>
<p><strong>“Die Favela ist ein Zukunftsmodell”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/</a></p>
<p><strong>“Ihr seid auf dem richtigen Weg”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/26/zika-virus-in-brasilien-2016-angekuendigte-regierungsmassnahmen-gegen-fiebermoskitos-voellig-unzureichend-laut-nationalen-fachleuten-auslaendische-olympia-besucher-koennen-virus-in-ihre-heimatlaend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/26/zika-virus-in-brasilien-2016-angekuendigte-regierungsmassnahmen-gegen-fiebermoskitos-voellig-unzureichend-laut-nationalen-fachleuten-auslaendische-olympia-besucher-koennen-virus-in-ihre-heimatlaend/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Epidemien 2016 und der Faktor vorsätzliche Natur-und Umweltzerstörung – Moskito-Ausbreitung “gefördert” – Moskito-Vertilger bekämpft:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/05/brasilien-2016-die-dengue-und-zika-epidemie-wie-die-autoritaeten-im-reichsten-teilstaat-sao-paulo-die-verbreitung-von-dengue-sehr-stark-foerderten-und-grosses-lob-von-hochrangigen-deutschen-polit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/05/brasilien-2016-die-dengue-und-zika-epidemie-wie-die-autoritaeten-im-reichsten-teilstaat-sao-paulo-die-verbreitung-von-dengue-sehr-stark-foerderten-und-grosses-lob-von-hochrangigen-deutschen-polit/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/KubaKletterfrosch1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61215" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/KubaKletterfrosch1.jpg" alt="??????????" width="852" height="768" /></a></p>
<p><strong>Tropische Kletterfrösche als effiziente Moskitovertilger – im auffallend ökologischen, artenreichen Kuba überall zu finden, darunter an Hotels wie hier – in Brasilien natürlich weitgehend ausgerottet.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Schmetterling1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61174" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Schmetterling1-1024x865.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="865" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Periquita1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61176" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Periquita1-1024x583.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="583" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Periquitos.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Sabia1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61179" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Sabia1-1024x718.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="718" /></a>Sabiá laranjeira – <i>Turdus rufiventris</i></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h1 class="red">Krankes System/bpb</h1>
<h2 class="red"><i>Das öffentliche Gesundheitssystem in Brasilien</i></h2>
<div>
<div class="article_info_right"><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem?p=0#bio0">Klaus Hart</a></div>
<p><b><i>29.5.2014</i></b></p>
</div>
<p><b>Das öffentliche Gesundheitssystem in Brasilien ist ineffizient und schlecht. Nur wer es sich leisten kann, geht zum Arzt. Oder gleich zum Schönheitschirurgen. In kaum einem anderen Land werden mehr kosmetische Operationen vorgenommen</b></p>
<div class="article_image_full"><a id="fancybox-0" class="fancybox" href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem?type=galerie&amp;show=image&amp;i=185899"><img title="Krankenhaus in Rio de Janeiro (©  picture alliance / landov )" src="http://www.bpb.de/cache/images/9/185899-1x1-article620.jpg?C3DDC" alt="Ein Kind steht vor der Notaufnahme des Pedro Ernesto Universitäts Krankenhauses in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro." width="620" height="620" /></a>Ein Kind steht vor der Notaufnahme des Pedro Ernesto Universitäts Krankenhauses in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro. (© picture alliance / landov )</div>
<p>Widersprüchlicher geht es kaum: Tagtäglich geißeln die Medien in Brasilien die katastrophalen Zustände in den Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen des Landes, wo auffällig schlecht ausgebildete Ärzte und Pfleger unter desolaten Bedingungen arbeiten. Gleichzeitig ist die Presse voll von Werbung für teure plastische Chirurgie in Privatkliniken, die ein realitätsfremdes Schönheitsideal propagieren.</p>
<p>Die gesundheitliche Situation der Brasilianer hat sich laut Meinung vieler Experten in den letzten Jahren verschlechtert. Das Tropenland rangiert im Index für Menschliche Entwicklung der Vereinten Nationen derzeit nur auf Platz 85 von 187. Doch trotz unvergleichlich niedrigerer Durchschnittseinkommen liegt Brasilien bei der Zahl der Schönheitsoperationen gleich hinter den USA. Noch 2009 lag die Zahl der Eingriffe bei über 1.200 täglich; wobei die offiziellen Zahlen hier gewiss nicht vollständig sind. 2014 sind es bereits mehr als 1.700 Operationen täglich. Anders als in den USA entfallen wegen der extremen Einkommensunterschiede in Brasilien die allermeisten Operationen auf nur etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung, also auf die Mittel-und Oberschicht.</p>
<p>Die höchsten Steigerungsraten verzeichneten in den letzten Jahren Povergrößerungen. Noch 2008 unterzogen sich nur einige tausend Frauen in Brasilien dieser aufwendigen Operation. Inzwischen sind es jährlich bereits über 20.000, in den USA hingegen keine 6.000. “Anders als in Europa zeigen unsere Frauen nach dem Eingriff jedermann, was die Schönheitschirurgie an ihren Körpern verändert hat”, so Dr. Luiz Carlos Martins, Präsident des Brasilianischen Verbandes für plastische und ästhetische Chirurgie. “Das ist kurios und gehört zur brasilianischen Kultur. Jede Kultur besitzt ein vorherrschendes ästhetisches Charakteristikum. Im sehr kosmopolitischen Brasilien gibt es viele Frauen mit einem größeren Gesäß. Doch die vielen Spanisch-und Italienischstämmigen Brasilianerinnen und Asiatinnen sehen eben anders aus.” Eine Povergrößerung kostet je nach Schwierigkeitsgrad zwischen 3.000 und 10.000 US-Dollar.</p>
<h2 class="red h2inline">Wer in Brasilien als hässlich gilt, bekommt schwer einen Job</h2>
<p>Sein Kollege Dr. Persio de Freitas geht noch einen Schritt weiter und fordert Brasiliens “Ditadura da Beleza”, die Schönheitsdiktatur, heraus. “Von den Medien in Brasilien wird Druck ausgeübt, schön zu sein. Wer brasilianische Telenovelas anschaut, könnte denken, in unserem Land gibt es nur Menschen, die einem bestimmten Schönheitsideal entsprechen. Doch das ist die Minderheit.” Wer in Brasilien nicht den vorgestanzten Schönheitsnormen entspricht, leidet unter Minderwertigkeitskomplexen, so Dr. Freitas.</p>
<p>Längst sind auch die brasilianischen Männer betroffen. “Die jüngeren Manager meinen, im Beruf sei heute ein frischeres Erscheinungsbild nötig. Durch eine plastische Operation wird man auf dem Markt besser akzeptiert. Daher nimmt besonders in den Chefetagen in Brasilien die Nachfrage deutlich zu”, erläutert Dr. Freitas.</p>
<p>Valcinir Bedin, Präsident der Brasilianischen Gesellschaft für Ästhetische Medizin in Sao Paulo, attackiert die Auswüchse der plastischen Chirurgie ebenfalls. “Wichtige Grundwerte wie Wissen, Können und berufliche Kompetenz gelten als zweitrangig gegenüber etwas so Vergänglichem wie dem äußeren Erscheinungsbild. Auf dem Arbeitsmarkt sind die professionellen Fähigkeiten eines Bewerbers nur zweitwichtig. Wer nicht den vorgegebenen ästhetischen Normen entspricht, gar als hässlich eingestuft wird, bekommt keine Arbeit.”</p>
<p>90 Prozent der 50-jährigen Mittelschichtsfrauen Brasiliens haben mindestens eine “cirurgia plàstica” hinter sich. Immer mehr Unterschichtsfrauen versuchen, es ihnen gleichzutun und liefern sich Billig-Pfuschern aus. Die Resultate zeigen alljährlich Rios Karnevalsfotografen: völlig deformierte Brüste und Hinterteile, vergrößert durch Einspritzen von gefährlichen Substanzen wie Metacryl.</p>
<p>Kopfzerbrechen macht den Verbänden der Schönheitschirurgen ein weiteres Phänomen: Seit 2010 haben sich die Eingriffe bei Minderjährigen mehr als verdoppelt. Heute wollen bereits Mädchen unter 16 Jahren größere Brüste. Da sich der Körper noch in der Wachstumsphase befinde, raten seriöse Ärzte von solchen Operationen ab. Es mangelt an allem: Medikamente, Ärzte, Hygiene</p>
<p>Aber die meisten Brasilianer könnten nie im Leben das Geld für eine Operation aufbringen. Fast täglich sterben Menschen in der Warteschlange vor den heruntergekommenen öffentlichen Krankenhäusern. “Das Gesundheitswesen für die einfachen Leute wird total vernachlässigt,” so der Präsident der Brasilianischen Gesellschaft für Ästhetische Medizin. “Das stürzt mich als Schönheitschirurg in einen inneren Konflikt. Ich fühle mich nichtig, albern, belanglos – weil ich nur mit Leuten zu tun habe, die sich um alberne, belanglose Dinge sorgen.”</p>
<p>Brasiliens Qualitätsmedien berichten tagtäglich haarsträubende Dinge aus den öffentlichen Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, und zwar keineswegs nur solchen, die in den stark unterentwickelten Regionen im Norden und Nordosten Brasiliens liegen, sondern auch in den führenden Wirtschaftsmetropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo: Kranke warten dort monatelang auf einen Arzttermin, gar jahrelang auf die vorgesehene Operation. In den Notaufnahmen liegen die Schwerverletzten in Gestank und Hitze oft tagelang auf den Klinikböden. Vielerorts fehlt es an Medikamenten und medizinischem Material, so dass sich die Ärzte bei Knochenbrüchen manchmal mit Pappkartons als Schienen behelfen müssen. Aber oft mangelt es allein schon am Personal. Verletzte mit Schusswunden werden in den Notaufnahmen abgewiesen, weil kein Arzt verfügbar ist.</p>
<p>Hinzukommt die schlechte Ausbildung vieler Ärzte. 2014 kamen Untersuchungen in Sao Paulo zu dem Ergebnis, dass 59 Prozent der frisch ausgebildeten Diplom-Mediziner nicht über das nötige Basiswissen verfügen. So wussten beispielsweise 64 Prozent nicht, dass länger andauernder Husten ein Hinweis auf Tuberkulose sein kann, eine in Brasilien sehr häufige Krankheit.</p>
<p>Über die Hälfte der Brasilianer ist heute übergewichtig bis fettleibig, und damit besonders gefährdet, an Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes und Krebs zu erkranken. Brust-und Gebärmutterkrebs nehmen laut neuesten Statistiken in Brasilien “dramatisch zu”. Aids ist in Brasilien nach wie vor eine Epidemie und keineswegs unter Kontrolle. Brasilien wurde aus jener Ländergruppe herabgestuft, die Aids-Infizierte am besten betreut. Statt der bisher gegenüber der WHO versprochenen Lepra-Eliminierung zielt die Regierung jetzt nur noch auf die “Kontrolle” der mittelalterlichen Krankheit. Weltweit hat das Tropenland nach wie vor die höchste Lepradichte, mit jährlich über 30.000 neu registrierten Fällen, bei hoher Dunkelziffer. Selbst in Lateinamerikas reichster Großstadt Sao Paulo ist Lepra angesichts von über 2.500 Slums ein Problem, ebenso wie Tuberkulose und Malaria.</p>
<p>Im Hinblick auf Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 warnen europäische Tropenmediziner auch vor dem tückischen Dengue-Fieber, das durch Moskitostiche übertragen wird und tödlich sein kann. 2013 erkrankten rund 1,5 Millionen Brasilianer daran, laut Weltgesundheitsorganisation starben mehr als 500. Dass sich Moskitos so stark ausbreiten können, liegt auch an den schlechten hygienischen Zuständen im Land. So unterliegen beispielsweise über 50 Prozent des in Brasilien erzeugten und verkauften Fleisches keinerlei Lebensmittelkontrollen. Ein Beispiel von vielen: In der Millionenstadt Fortaleza im Nordosten Brasiliens hat der 74-jährige Carlos Oliveira schwere Kreislaufprobleme. Die Familie bringt ihn, da Krankenwagen fehlen, mit dem PKW eines Nachbarn in die Klinik. Dort drängen sich bereits mehrere hundert Patienten auf den Korridoren. Oliveira wird von Krankenpflegern auf eine Trage gepackt – mit der Auskunft, dass es derzeit leider keine behandelnden Ärzte gibt. Nach vier Tagen raten die Pfleger der Familie, Oliveira wieder mit nach Hause zunehmen. Die Familie folgt dem Rat. Zwei Tage später ist der Mann tot.</p>
<h2 class="red h2inline">Wer Geld hat, kann die ärztliche Behandlung vor Gericht durchsetzen</h2>
<p>Die Familie gehört zur brasilianischen Unterschicht und verfügt weder über das Wissen noch die finanziellen Mittel gegen das Krankenhaus Klage vor Gericht einzureichen. Wer dies kann, hat in Brasilien die Möglichkeit, die medizinische Behandlung juristisch zu erzwingen. Wer damit durchkommt, auf diese Weise nur zu oft sein eigenes Leben oder das seiner Familienangehörigen rettet, schadet indessen all jenen Menschen, die seit langem auf die Behandlung warten. Und das in einem Land, das die höchsten Gewalt- und Mordraten der Welt aufweist. Schwerbewaffneten Banden überfallen und rauben in Brasilien sogar Hospitäler und deren Patienten aus. Dass Gewalt und Verbrechen auch psychisch krank machen kann, betätigt die Weltgesundheitsorganisation. Über 20 Prozent der brasilianischen Bevölkerung sind laut Expertenstudien körperlich oder geistig behindert, in Ländern wie Deutschland ist es nur etwa 1 Prozent. Angesichts dieser Misere im Gesundheitssystem sind viele Brasilianer über die Milliardenausgaben für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympische Sommerspiele 2016 empört. Das ist einer der Gründe für die Bürgerproteste überall im Land. Bereits 2010 gab ihnen sogar José Temporao, Brasiliens Gesundheitsminister von 2007 bis 2010, Recht, als er sagte: “Unser Modell des Gesundheitswesens funktioniert nicht. Es garantiert in den Krankenhäusern keine Qualität. Es darf doch nicht eineinhalb Jahre dauern, bis ich einen Termin beim Neurochirurgen bekomme. Mehr Mittel sind notwendig.”</p>
<p>Angesichts dieser Lage hat brasilianische Regierung begonnen ausländische Ärzte anzuwerben. Anfang 2014 teilte Staatspräsidentin Dilma Rousseff mit, dass bereits über 7.000 kubanische Mediziner in Brasilien praktizieren, vor allem in Slums der Großstädte und anderen Armutsregionen. Noch in diesem Jahr sollen weitere 6.000 Ärzte hinzukommen. Das ist vielleicht ein Anfang, um die gröbsten Missstände im brasilianischen Gesundheitssystem zu beseitigen.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien, Sao Paulo, Naturwunder Wespe – brazilian wasps, cockroach wasp: Juwelwespe(Vespa Joia, Ampulex compressa) nutzt tropische Schabe(Barata) als Nahrung für Nachwuchs – betäubt mit Nervengift, läßt sich die Barata bis zum beabsichtigten Ort der Eiablage führen. Weil in Brasilien extrem massiv Agrargifte eingesetzt werden, gibt es bei weitem nicht mehr genug nützliche Wespen, die Zika-Fiebermücken oder als eklig empfundene Tropenschaben vernichten. Fiebermücken, Baratas haben sich daher entsprechend stark ausgebreitet, übertragen verschiedenste Krankheiten. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=61425&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-vespa-joia-ampulex-compressa/" rel="tag">brasilien – vespa joia – ampulex compressa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cockroach-wasp/" rel="tag">cockroach wasp</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/naturwunder-wespe/" rel="tag">naturwunder wespe</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wasps-in-brazil/" rel="tag">wasps in brazil</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61426" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia1.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="857" /></a></p>
<p><strong>Betäubt durch Nervengift der Wespe, läßt sich die Barata widerstandslos bis zum versteckten Ort der Eiablage führen.</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=DzGCSk1Zpoo">https://www.youtube.com/watch?v=DzGCSk1Zpoo</a></p>
<p><strong>Laut wissenschaftlicher Fachliteratur legt die weibliche Wespe ein Ei in der lebenden Barata ab – die Larve schlüpft, während das Herz der Barata noch arbeitet. Nach mehreren Wochen kriecht die neue Wespe aus der Barata – und fliegt davon. </strong></p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Juwelwespe">https://de.wikipedia.org/wiki/Juwelwespe</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/juwelwespen-toeten-schaben-fuer-eigenen-nachwuchs-a-876305.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/juwelwespen-toeten-schaben-fuer-eigenen-nachwuchs-a-876305.html</a></p>
<p><strong>Brasiliens Regierung unternimmt gemeinsam mit der Landeselite alles, um das natürlich Gleichgewicht zu zerstören – die Zika-und Dengue-Epidemien, damit entstehende Kosten für die Gesellschaft, weisen auf die vorhergesagten Resultate dieser Elitenpolitik</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61430" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia2.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="887" /></a></p>
<p><strong>Zuerst attackiert die Wespe die Barata, um ihr das Nervengift zu injizieren.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61567" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia15-621x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="621" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia31.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61568" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia31.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="897" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dann wartet die Wespe ein paar Minuten ab, bis das Nervengift wirkt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/agrobusiness-ist-gift-immer-hohere-agrargiftdosis-in-brasilianischen-lebensmitteln-protest-der-landlosenbewegung-mst-brasilianisches-obst-gemuse-schmeckt-nicht-zufallig-immer-oder/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/agrobusiness-ist-gift-immer-hohere-agrargiftdosis-in-brasilianischen-lebensmitteln-protest-der-landlosenbewegung-mst-brasilianisches-obst-gemuse-schmeckt-nicht-zufallig-immer-oder/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61434" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia4.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="854" /></a></p>
<p><strong>Daraufhin macht sich die Wespe mit der Barata auf den Weg.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61437" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia5.jpg" alt="???????????????????????????????" width="901" height="768" /></a></p>
<p><strong>Bis zum Ort der Eiablage sind etwa fünf Meter zurückzulegen, ist ein vielbegangener Weg zu überqueren.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61439" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia6.jpg" alt="???????????????????????????????" width="899" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia7.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61443" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia7.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="809" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia8.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61445" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia8.jpg" alt="???????????????????????????????" width="984" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61447" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia9-1024x642.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="642" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61455" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia10-1024x729.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="729" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61501" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia11.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="935" /></a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p><strong>Der ganze Vorgang dauerte etwa eine halbe Stunde.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel"> <img src="http://i.colnect.net/images/b/2196/310/Ampulex-compressa.jpg" alt="" /></h2>
<p><img src="http://www.asahi-net.or.jp/~ch2m-nitu/jpg/helena3.jpg" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia12.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61546" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia12.jpg" alt="VespaJoia12" width="768" height="911" /></a></p>
<p><strong>Zum Schluß wird die Höhlung noch von außen mit organischen Materialien gegen Eindringliche verschlossen.</strong></p>
<div class="materia-titulo">
<h1 class="entry-title">Vespa que transforma barata em zumbi faz ‘planejamento familiar’, diz estudo/Zitat O Globo</h1>
<p>Inseto escolhe presas maiores para botar dois ovos em vez de um.<br />
Pesquisadores brasileiros estudaram ‘vida doméstica’ do parasitóide.</p>
</div>
<div class="materia-assinatura-letra">
<div class="materia-assinatura">
<p class="vcard author"><strong class="fn">Reinaldo José Lopes</strong><span class="adr"><span class="locality">Do G1, em São Paulo</span></span></p>
</div>
</div>
<div id="materia-letra" class="materia-conteudo entry-content">
<div class="materia-mascara midia-largura-192">
<div class="materia-foto">
<h4>A vespa Ampulex compressa (Foto: Divulgação)</h4>
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<p>Esqueça os manjados Pinky e Cérebro: se tiver de escolher um animal de laboratório capaz de dominar o mundo, prefira a vespa <em>Ampulex compressa</em>. A sorte da humanidade é que o bicho, por enquanto, só “aprendeu” a transformar baratas em zumbis. Pesquisadores brasileiros acabam de descobrir que o bicho é ainda mais maquiavélico do que os cientistas imaginavam. Além de manipular as pobres baratas para que elas sejam devoradas vivas, a vespa também faz planejamento familiar: quando a presa é grande, ela coloca dois ovos (que vão dar origem a machos) nela, em vez de um só, como de costume.<br />
“Ou ela sabe, de alguma forma, quais tipos de ovos vão ser botados, ou ela é capaz de controlar o acesso à bolsa de esperma que carrega”, conta o biólogo Eduardo Gonçalves Paterson Fox, da Unesp (Universidade Estadual Paulista) de Rio Claro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fox e seus colegas conseguiram montar uma colônia do inseto fabricante de zumbis por pura sorte – um exemplar da espécie invadiu o laboratório deles no Instituto de Biofísica Carlos Chagas Filho, na UFRJ (Universidade Federal do Rio de Janeiro) e foi capturado. Como se tratava de uma fêmea, o único indivíduo logo gerou muitos, porque os ovos não-fecundados da vespa dão origem a machos. Os resultados serão publicados numa edição futura da revista científica “Entomological News”.<br />
Ninguém sabe muito bem a região natal da <em>A. compressa</em>, mas o bicho conseguiu colonizar quase todas as áreas onde existem baratas, incluindo, é claro, o Brasil. A vespa ainda não foi muito estudada, mas o pouco que se sabe dela é suficiente para deixar qualquer um de boca aberta. “A primeira coisa que ela faz quando se aproxima de uma barata é dar duas ferroadas, embora às vezes ela ataque uma vez só”, diz Fox.</p>
<p class="materia-intertitulo"><strong>Direto no cérebro</strong></p>
<p>A segunda ferroada acerta com precisão a área do cérebro da barata responsável por seu reflexo de fuga. Com isso, a presa se torna uma espécie de morto-vivo, incapaz de ir a qualquer lugar por vontade própria. Logo depois, a vespa também corta as antenas da barata e começa a sugar sua hemolinfa (o sangue do inseto). Mas o pior ainda está por vir.<br />
“Ela põe seu ovo no ‘sovaco’ da presa, num lugar que a barata não consegue alcançar mordendo. A larva que sai do ovo também suga um pouco de sangue, até abrir um buraco. Aí ela entra no corpo da barata e vai ‘varrendo’ os órgãos. Só sobra o exoesqueleto [a ‘casca’ da barata], que fica até translúcido”, explica o biólogo da Unesp. Estudando a colônia, eles descobriram que a vespa escolhe baratas grandalhonas para botar ovos que darão origem a machos “anões”.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="materia-mascara midia-largura-595">
<div class="materia-foto">
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<h4>A larva da vespa pronta para começar a devorar os órgãos internos da barata (Foto: Divulgação)</h4>
</div>
</div>
<p>Parece ser uma estratégia esperta de aproveitamento de recursos, porque esses machos têm quase a metade do tamanho de fêmeas normais. Diante de uma baratona, dependendo de suas necessidades reprodutivas, a mãe pode gerar uma fêmea grande ou dois machos nanicos. “Não sabemos se o comportamento pode ser influenciado pela abundância de baratas que nós damos para as vespas em cativeiro”, ressalta Fox.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sob outros aspectos, a <em>A. compressa</em> também assusta. Segundo o biólogo, o animal tem excelente visão, embora não seja muito agressivo com humanos que a tratarem com respeito. “Os olhos são bem grandes, e dava para ver que o bicho estava olhando para mim de longe, assim que eu entrava no laboratório”, conta Fox. Já as baratas, apesar do veneno potente da vespa, não são apenas vítimas indefesas. Os pesquisadores presenciaram fortes “coices” dados pelas baratas para tentar evitar o destino de zumbi, além de mordidas e outras estratégias de evasão.<br />
Entender o inseto manipulador está longe de ser mera curiosidade mórbida. Como seu veneno consegue manipular de forma precisa os neurônios da presa, não é nem um pouco improvável que, no futuro, os cientistas o usem como base para remédios contra doenças do cérebro – como o mal de Parkinson, que está ligado a uma disfunção nas células cerebrais que controlam os movimentos do corpo. Zitat O Globo</p>
</div>
<p>—</p>
<p><strong>In neoliberalen Ländern wie Deutschland wird von Staat und Regierung u.a. durch natur-und umweltfeindliche Windkraftwerke, ungebremsten Agrargifteinsatz etc.  alles getan, um den einstigen Insektenreichtum zu vernichten. Windkraftwerke verwandeln zur Freude perverser Autoritäten Unmassen von nützlichen Insekten zu Matsch.</strong></p>
<p><strong>Was perverse Umweltverbrecher in Politik und Wirtschaft Deutschlands ganz besonders freut – zumal eine abgestumpfte(teils verblödete)</strong> <strong>Bevölkerung nicht einmal reagiert:</strong></p>
<p><b>“Insekten locken Fledermäuse in den Tod</b></p>
<figure class="bildklein left backgrey">
<div class="relcontainer"></div>
</figure>
<p><strong>Fledermäuse, die meist nachts fliegen, scheinen auf ganz andere Weise durch die Windkraftwerke gefährdet. Studien zeigen, dass Insekten fressende Arten besonders oft in die Anlagen fliegen. Wegen des Luftverkehrs werden die Türme nachts durch rote Blinklichter markiert, außerdem strahlen die Rotorblätter Reibungswärme ab. Beides lockt Insekten in großem Maß an. Nachtaktive Käfer, Mücken oder Nachtfalter besitzen zwar eine enorme Anzahl von Ommatidien (Einzelaugen) und sehen selbst bei Mondlicht noch farbig, aber sie erkennen die Gefahr nicht. Die Folgen sind erheblich. Gustave Corten und Herman Veldkamp vom Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) entdeckten, dass sich auf den Rotoren eine regelrechte Kruste aus zerplatzten Insekten bildet, welche die Leistung der Windräder um bis zu 50 Prozent reduzieren kann. Die Fledermäuse wiederum folgen ihrer Jagdbeute und geraten so an die Windkraftwerke.” Zitat Spektrum.de</strong></p>
<p><strong>In   Ländern wie Deutschland kennt jedermann u.a. die Namen der perversen politisch verantwortlichen Umweltverbrecher aus dem Fernsehen und anderen Medien.</strong></p>
<p><strong>Textsammlung Windkraft: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p></blockquote>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/30/tierfutter-vernichtet-die-regenwalderdr-josef-h-reichholf-deutschland-stark-beteiligt-artenvernichtungderzeit-wird-alles-auf-den-klimawandel-abgeschoben-so-gerat-dieser-fur-die-politik-zu/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Horst Stern: &#8222;Selten hat sich eine moderne Gesellschaft schneller und radikaler von einem mehrheitlich akzeptierten Postulat verabschiedet als die Deutschen vom Schutz der Natur.&#8220; Der Umweltaktivist bereits 1996. Manfred Knake, Michael Stubbe, Tobias Dürr. Kopenhagen-Erfolg der Naturvernichter und ihrer politischen Marionetten.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 14:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[SÃ¼dwestrundfunk Irrweg Windenergie?]]></category>
		<category><![CDATA[Thyssenkrupp]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.wattenrat.de/sonderseiten/stern/stern02.htm Da durch Studien sehr gut bekannt ist, wie große Glasfronten und bestimmte Fenstertypen die massive Tötung  von Vögel bewirken, wurden &#8211; und werden &#8211; auch in Ländern wie Deutschland immer mehr solcher Glasfronten und Fenstertypen installiert &#8211; Hinweis auf die perversen Hirne von bestimmten Architekten sowie politisch Verantwortlichen, die das Bundesnaturschutzgesetz außer Kraft setzen. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wattenrat.de/sonderseiten/stern/stern02.htm">http://www.wattenrat.de/sonderseiten/stern/stern02.htm</a></p>
<p><strong>Da durch Studien sehr gut bekannt ist, wie große Glasfronten und bestimmte Fenstertypen die massive Tötung  von Vögel bewirken, wurden &#8211; und werden &#8211; auch in Ländern wie Deutschland immer mehr solcher Glasfronten und Fenstertypen installiert &#8211; Hinweis auf die perversen Hirne von bestimmten Architekten sowie politisch Verantwortlichen, die das Bundesnaturschutzgesetz außer Kraft setzen. Glasfassaden haben, wie u.a. deutsche Ornithologen ermittelten, fast auf der Stelle die erwarteten Resultate erbracht, wurden teilweise Dutzende von Singvögeln, darunter seltene,  unter den entsprechenden Gebäuden kurz nach der Installierung der Glasflächen gefunden. </strong></p>
<p><strong>Massive Vernichtung von Fledermäusen durch Windkraftwerke: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/</a></p>
<p><strong>Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland &#8211; Resultate und Ziele:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/</a></p>
<p><strong>Der Windkraft-und Energiewende-Bluff – Text-und Foto-Sammlung:</strong></p>
<p><a href="http://http//www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p>
<p><strong>Gezielte massive Vernichtung von Vogelarten – die Wertvorstellungen neoliberaler Machthaber:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/05/04/deutschlands-umweltverbrecher-weit-straffrei-beispiel-gezielte-vernichtung-von-vogelarten-300-millionen-brutpaare-weniger-zahl-der-voegel-sinkt-seit-jahren-mdr-2017/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/05/04/deutschlands-umweltverbrecher-weit-straffrei-beispiel-gezielte-vernichtung-von-vogelarten-300-millionen-brutpaare-weniger-zahl-der-voegel-sinkt-seit-jahren-mdr-2017/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/storchwka2.jpg" alt="storchwka2.jpg" /></p>
<p><strong>Toter Storch in 06901 Dorna, Kreis Wittenberg. Die Störchin mit der Ringnummer DEH H 5706 lag unter einer Windkraftanlage, in zwei Stücke gerissen, offensichtlich mit dem Flügel der WKA kollidiert (Blutspuren am Flügel des Windrades erkennbar). Sie hatte mit ihrem Partner in unserem Horst drei Jungstörche großgezogen, die seit dem 17. August 2013 ausfliegen. Der Verlust wurde der Vogelwarte Hiddensee gemeldet.</strong></p>
<p><strong>(Quelle: Website von Wilfried Heck)</strong></p>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<div class="article__item">
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__title">Böse &#8222;Blaublütige&#8220;/DIE ZEIT</span></h1>
</div>
<div class="article__item">
<div class="summary"><strong>In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen Forstleute und Naturschützer bittere Klage gegen adlige Waldbesitzer und Politiker, die klein beigeben</strong></div>
<div class="byline"><strong>Von Klaus Hart</strong></div>
<div class="metadata"><strong>24. Februar 2000, 13:00 Uhr<span class="metadata__source encoded-date">Quelle: DIE ZEIT, 09/2000</span></strong></div>
</div>
<div class="article-body article-body--article">
<section id="seite-1" class="article-page">
<p class="paragraph article__item"><strong>Fürst zu Solms-Lich betreibt moderne Waldbewirtschaftung. Im Brandenburgischen kaufte er nach der Wende günstig weit über 2000 Hektar. Er engagierte eine finnische Firma mit großer Holzerntemaschine, die sich forsch voranarbeitete. Abgeholzt wurde im vergangenen Jahr im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die zuständige Umwelt- und Forstbehörde hat dem Fürsten mitgeteilt, dass in seinem Wald auch vom Aussterben bedrohte Arten wie der Schreiadler lebten &#8211; und er deshalb für Fällarbeiten stets eine Genehmigung beantragen müsse. Doch das hat er nicht getan. Die Holzpreise waren gerade günstig &#8211; also wurde auch mitten in der Vegetationsperiode, der Adler- und Kranichbrutzeit, viel Holz eingeschlagen. So viel wie sonst in zehn Jahren nicht, sagt ein Förster. Rund um die Uhr, nachts gar im Scheinwerferlicht.</strong></p>
<p class="paragraph article__item"><strong>Die Dörfler staunten. Adlerhorstschutzzonen, Altbäume, in deren Höhlen Jungvögel gefüttert werden, ein Schreiadlerhorststamm, Vogelnester von Bodenbrütern &#8211; weg damit. Amphibientümpel und sensible Moorflächen wurden schwer beschädigt. Auch denkmalgeschützte Hügelgräber aus der Bronzezeit wurden nicht geschont&#8230;</strong></p>
</section>
</div>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/giftspritzer.jpg" alt="giftspritzer.jpg" /></p>
<p><strong>Mit Gift und offizieller Billigung gegen die Natur. Die politisch Verantwortlichen der Naturvernichtung, der massiven Verstöße gegen Umweltgesetze,Â sind jedermann namentlich bekannt. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/</a></p>
<p><strong>Soja-Import nach Deutschland und die Folgen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/</a></p>
<p><strong>Dr. Michael Stubbe 2012 &#8211; und jene, die Fakten-Vergleiche anstellen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/</strong></a></p>
<p><strong>“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren &#8211; die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:</strong></p>
<p>“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen.</p>
<p>In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt &#8211; in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
<p><a href="http://www.ostblog.de/2007/01/bitterfelds_biber.php"><strong>http://www.ostblog.de/2007/01/bitterfelds_biber.php</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p><strong>Immer mehr Autobahnen und Straßen wegen Wirtschaftsinteressen, immer mehr Autos und giftige, klimaschädliche Abgase &#8211; segensreich für den Schutz der Natur, der immer scheinheilig beschworen wird? Weniger Natur und Artenvielfalt, mehr Lebensqualität? Ein Herz für Tiere? </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/</a></p>
<p><strong>Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/</strong></a></p>
<p><span id="more-3550"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten.</strong></p>
<p><strong>Tobias Dürr: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/#more-6123">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/#more-6123</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<p><strong>Faktenlage und Propaganda: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/immer-mehr-tote-vogel-durch-kollision-mit-windradern-in-brandenburg-betroffen-besonders-streng-geschutzte-arten-wie-seeadler-rotmilane-mausebussarde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/immer-mehr-tote-vogel-durch-kollision-mit-windradern-in-brandenburg-betroffen-besonders-streng-geschutzte-arten-wie-seeadler-rotmilane-mausebussarde/</a></strong></p>
<p><strong>Daß bei den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen bestenfalls sehr geringes Interesse an Umwelt-und Naturschutz besteht, zeigt sehr plastisch der ungehemmteÂ Verbrauch des aus Waldholz hergestellten PapiersÂ für Propaganda in den Printmedien: Selbst wer keinerlei Interesse an Auto-oder Immobilienkauf hat, ist gezwungen, in dicken Zeitungsausgaben teils kiloweise Propaganda dieser Branchen mitzukaufen; zahlreiche in hoher Qualität produzierte Zeitschriften bestehen fast durchweg aus Produkt-und Service-Propaganda. Leicht vorstellbar, wie u.a. die Transport-und Energiekosten sinken würden und auch das LesevergnügenÂ anstiege, falls Printmedien zugunsten des Umwelt-und Naturschutzes von banal-stupider Firmenpropaganda befreit würden. Indessen fehlen entsprechende Forderungen, InitiativenÂ &#8211; und der Mitläufer-Journalismus macht sich dafür natürlich nicht stark. Über die Funktion dieser Propaganda, die angewendeten psychologischen Tricks ist von kompetenten Wissenschaftlern bereits ziemlich alles gesagt worden. </strong></p>
<p><a href="http://www.telegraph.ostbuero.de/100/rotmilan.html">http://www.telegraph.ostbuero.de/100/rotmilan.html</a></p>
<p><strong>Kopenhagen-Erfolg der umweltvernichtenden Wirtschaftszweige: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/alibi-konferenz-der-politschauspieler-in-kopenhagen-am-ende-copenhague-um-escandalo-historico/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/alibi-konferenz-der-politschauspieler-in-kopenhagen-am-ende-copenhague-um-escandalo-historico/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/17/wie-windkraftwerke-den-kohleverbrauch-in-kraftwerken-hochtreiben-neue-studie-uber-altbekanntes-kopenhagen-konferenz-und-realitat-the-hidden-fuel-costs-of-wind-generated-electricity/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/17/wie-windkraftwerke-den-kohleverbrauch-in-kraftwerken-hochtreiben-neue-studie-uber-altbekanntes-kopenhagen-konferenz-und-realitat-the-hidden-fuel-costs-of-wind-generated-electricity/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/umweltfreundliche-offshore-windkraftwerke-studie-uber-todesrisiken-fur-streng-geschutzte-tiere-den-vogelzug-wir-fordern-erneuerbare-energien-die-ungefahrlich-fur-mensch-und-umwelt-sind/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/umweltfreundliche-offshore-windkraftwerke-studie-uber-todesrisiken-fur-streng-geschutzte-tiere-den-vogelzug-wir-fordern-erneuerbare-energien-die-ungefahrlich-fur-mensch-und-umwelt-sind/</a></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/uraltbekanntes-biokraftstoffe-nein-danke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/uraltbekanntes-biokraftstoffe-nein-danke/</a></p>
<p><strong>Alle reden vor der Kopenhagen-Konferenz von klimaschädlichen Giftgasen wie CO2 &#8211; siehe ThyssenKrupp, das mit seinem neuen Stahlwerk den CO2-Ausstoß Rio de Janeiros kräftig erhöht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-gift-in-deiner-lunge-rio-de-janeiro-naher-an-cubatao-sandra-quintela-uber-die-umweltvergiftung-durch-das-neue-thyssenkrupp-stahlwerk-bei-rio/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-gift-in-deiner-lunge-rio-de-janeiro-naher-an-cubatao-sandra-quintela-uber-die-umweltvergiftung-durch-das-neue-thyssenkrupp-stahlwerk-bei-rio/</a></p>
<p><strong>Tropenfrüchte-Import:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/</a></p>
<p><strong>Kein Herz mehr für einheimische Tiere &#8211; der Fall des Rotmilan:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/</a></p>
<p><strong>Nie war der Propaganda-Aufwand für Umwelt-und Naturschutz so hoch &#8211; alles redet davon, angefangen von den Politschauspielern oben. Und die Resultate?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/27/irrweg-windenergie-sudwestrundfunk-swr/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/27/irrweg-windenergie-sudwestrundfunk-swr/</a></p>
<p>++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<br />
&#8211; Wattenpresse &#8211;<br />
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland<br />
Datum: 19. Juli 2011<br />
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p>Ostfriesland Magazin, Norden, Heft 7/2011</p>
<p>Zum Bericht „Spurensuche im Watt&#8220;, 25 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer&#8220;, erhielten wir folgende Leserpost:</p>
<p>BUND sieht untätig zu</p>
<p>Der Geschäftsführer des BUND Niedersachsen, Bodenstein-Dresler, kritisiert zu recht die fehlende Aufsicht im Nationalpark. Die Duldung von Fun-Sport in geschützten Gebieten und die Kabelanbindung der Off- shore-Windräder quer durch angeblich strikt geschützte Bereiche. Dabei hat der BUND zusammen mit NABU und WWF der Kabelanbindung auch durch strengste Schutzzonen zugestimmt.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/wind/wind103.htm</p>
<p>Die Genehmigung der Kite-Surf-Gebiete per „Befreiungen&#8220; der Nationalpark -Verwaltung sind weder mit den gesetzlichen Regelungen des Nationalpark- Gesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes, noch mit. naturschützerischer Vernunft zu vereinbaren. Der BUND als klagebefugter Naturschutz verband hätte dagegen klagen können, ja, wenn er seine Satzung ernst nehmen würde, dagegen klagen „müssen&#8220;.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/aktuell/aktuell320.htm</p>
<p>Aber der Bund zog es mal wieder vor untätig zuzusehen, wie die Schutzziele einer vermeintlichen „Harmonie&#8220; zwischen Schutz und Nutzungen geopfert werden. Gegen den Windpark „ Nordergründe&#8220; bei Wangerooge, der mittels Zahlenspiele über die dort vorkommenden geschützten Vogelarten genehmigungsfähig gerechnet wurde, hatte der BUND zunächst geklagt, dann aber gegen Bares für eine BUND-Stiltung die Klage zurückgezogen. http://bit.ly/ib47Fs</p>
<p>Nun stellt. Bodenstein- Dresler seinen Verband wieder als „Anwalt der Natur&#8220; dar und leidet offenbar an dem von Politikern bekannten Black-out-Syndrom was den eigenen Anteil an den Defiziten betrifft. Es wäre ein Wunder, wenn das Meer der Freizeithungrigen von nun an „sanft&#8220; mit der Natur umgehen könnte. Längst sind empfindliche Vogelarten in existentielle Bedrängnis geraten. Die Abnahme der Regenpfeifer, der Zwergseeschwalben und anderen Arten, die noch vor wenigen Jahren hänfig waren, zeigt das deutlich. Die drohende Ausrottung wird dann mit Sätzen wie: „Die Population hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert&#8220; verharmlost.</p>
<p>Statt kompetenter Ranger sollen es sogenannte „Junior- Ranger&#8220;<br />
richten.  http://bit.ly/kuYfUq</p>
<p>Naturschutz im Nationalpark ist also Kinderkram. ,Als Betreuer vom Memmert habe ich erlebt, dass die Verwaltung mit Hin- weisen auf Miss- stände sehr „kreativ&#8220; umgeht und illegale Zustände oft durch Ausnahmeregelungen legalisiert. Das Anlanden von Sportbooten an geschützen Gebieten, frei laufende Hunde, Eiersammler, Drachen stei gen in sensiblen Bereichen, Tiefflüge vou Segelfliegern, Feuerwerk in Badeorten im Nationalpark, Fun-Sport usw. müssten die Funktionäre von BUND, NABU und WWF längst alarmieren. Stattdessen wird „Harmonie&#8220; mit altem und jedem demonstriert und der eigene Anteil an den Missständen unter den Teppich gekehrt.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/memmert/die-achte-insel/</p>
<p>Mit der Moral ist es wie mit dem Problembewusstsein: Es geht auch ohne. Bei so viel Heuchelei, Herzlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber den Tieren und der Landschaft muss man kein Pessimist sein, um beim Wattenmeerschutz den Tunnel am Ende des Lichts zu sehen.<br />
Zumal, da BUND und Co. in schönster Harmonie mit Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) nnd Peter Südbeck von der Nationalpark-Verwaltung die Vermarktung der Wattnatur zu ihrer „Herzenangelegenheit &#8220; machen. Das Wohlverhalten der Verbände wird mit Projektförderungsmitteln aus der Landeskasse und Stiftungsgeldem belohnt. http://bit.ly/laMJVd Also tun sie „besorgt&#8220;, aber sorgen für sich selbst.</p>
<p>Per Fax<br />
Reiner Schopf<br />
18442 Jakobsdorf</p>
<p>Ostfriesland Magazin  7/11</p>
<p><a href="http://www.imhof-verlag.de/2010/die-groessten-politik-irrtuemer-der-heutigen-zeit.htm"><strong>http://www.imhof-verlag.de/2010/die-groessten-politik-irrtuemer-der-heutigen-zeit.htm</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumercapa.JPG" alt="politikirrtumercapa.JPG" /></p>
<p><strong>Windkraftwerke als Politikirrtum…</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumer1.JPG" alt="politikirrtumer1.JPG" /></p>
<p>Zitat &#8211; Ausriß.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumer2.JPG" alt="politikirrtumer2.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346813.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346813.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/horst-stern/monster/"><strong>http://www.wattenrat.de/horst-stern/monster/</strong></a></p>
<p><strong>Katholik Schlingensief:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker</strong></a></p>
<p><strong>Schlingensief: </strong><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A"> http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A</a></strong></p>
<p><strong>Nach 1990 wurde in bestimmten Teilen Deutschlands eine Entvölkerungspolitik gestartet und stetig forciert &#8211; Beschönigungspolitiker erfanden für diese mit vielfältigen, allseits bekannten Methoden betriebene Entvölkerung den Begriff “Demographischer Wandel”. Für Faktenresistente empfiehlt sich das Studium offizieller jährlicher Statistiken über Geburten-und Schülerzahlen in solchen deutschen Regionen &#8211; verglichen mit den Daten vor 1990. In einem der von Entvölkerung betroffenen Kreise fiel die Schülerzahl danach von über 12000 Schülern im Schuljahr 1998/99 auf rund 6000 im Schuljahr 2011/12, ein bemerkenswerter Erfolg dieser Politik. Ebenso empfehlenswert ist eine Exkursion in den nunmehr u.a. mit geschlossenen Schulen, Kaufläden und Bäckereien gesegneten Gemeinden &#8211; die Kommentare der dortigen Bewohner fallen erwartungsgemäss aus. Gewachsene soziokulturelle Strukturen krachen wie geplant geradezu flächendeckend mangels Bewohnern zusammen. “Demographischer Wandel” ist kurioserweise in diesen Regionen auch in der Natur zu beobachten &#8211; Artenschwund und Artenrückgang verlaufen parallel zur Entvölkerung. Zu den gängigen Methoden zählen u.a. massiver Gifteinsatz in der Landwirtschaft, die Vertreibung bzw. Vernichtung sensibler Tierarten durch stark gefördertes Verkehrsaufkommen oder gezielten Lärm. Früher in diesen Regionen überall zu beobachtende Massenvögel wie Feld-und Haussperlinge, Stare, Finken &#8211; sowie verschiedenste Greifvögel wurden erfolgreich dieser Art von “demographischem Wandel” unterworfen, sind teils sogar fast völlig verschwunden. Solcher forcierte “Wandel” war besonders auffällig erfolgreich auch bei Insekten &#8211; Bienen oder Schmetterlinge haben an Zahl geradezu spektakulär abgenommen, wie Statistiken und Expertenbefragungen ergeben.</strong></p>
<p><strong>Wie war das damals &#8211; aus Hintergrundtext: Biologe Dr. Wolfgang Wendt, heute Referatsleiter für Arten-und Biotopschutz im Umweltministerium von Sachsen-Anhalt, zu DDR-Zeiten zehn Jahre lang Kreisnaturschutzbeauftragter, erinnert sich noch gut an den 20. Deutschen Naturschutztag von 1990 in Bad Reichenhall. Die Politiker versprechen, den Osten, der ökologisch ruiniert sei, auf Vordermann zu bringen. Wendt glaubt noch, Mittel, die die DDR nicht hatte, würden nun fließen, der Natur zugute kommen. „Mit dem Geld, das ihr kriegt, geht’s der Natur kein Stück besser“, hört er verdutzt von Hamburger Kollegen. „Zehn Jahre hin, und ihr seid auf dem selben Niveau wie wir, die Rote Liste wird länger und länger.“</strong></p>
<h2>Was heute in Deutschland offiziell unter Naturschutz, Umweltfreundlichkeit verstanden wird. Bundesamt für Naturschutz verkündet Resultate der heute gezielt betriebenen Artenvernichtung. “Europaweit hat die Agrarlandschaft inzwischen etwa die Hälfte ihrer ursprünglich dort heimischen Vögel verloren.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13558">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/naturschutz-in-deutschland/" rel="tag">Naturschutz in Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.</strong></p>
<p><strong>Greenpeace verzichtet weiterhin auf Protestaktionen gegen deutsche Windkraftwerke, die massenhaft geschützte Tiere töten. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/</strong></a></p>
<p><strong>Die jüngste Erklärung des Bundesamtes für Naturschutz zeigt die Resultate des heute gezielt betriebenen neoliberalen “Naturschutzes”. Gäbe es einen echten Naturschutz laut Gesetz und Verfassung, müßte das Bundesamt für Naturschutz schließlich genau entgegengesetzte Resultate verkünden. Die Strategie ist längst jedermann bekannt: “Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln. Andernfalls wären die Ergebnisse entsprechend, könnte man wieder auf Artenbestände verweisen, die es vor dieser “Umweltpolitik”  gab. Kurioserweise gibt es immer noch Leute in Deutschland, die das täglich von interessierter Seite in Medien durchgeschaltete “grüne” Geschwätz ernstnehmen.</strong></p>
<p><strong>Bezeichnend, daß das BfN bei Feldvögeln als Vergleichsjahr just 1990 nennt &#8211; das Jahr besonders intensiver offizieller Umweltpropaganda…</strong></p>
<p>Naturschutz, Artenschutz</p>
<h1><abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr> und <abbr title="Dachverband Deutscher Avifaunisten">DDA</abbr> weisen auf dramatische Bestandsentwicklungen der Vögel in der Agrarlandschaft hin</h1>
<ul>
<li><strong>Zahl der europäischen Feldvögel innerhalb von 30 Jahren halbiert.</strong></li>
<li><strong>Landwirtschaftspolitik der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> muss schnell und umfassend naturverträglicher werden</strong></li>
</ul>
<p><strong>Münster/Bonn, 24. Juli 2012: Seit 1980 ist in der Europäischen Union jeder zweite Vogel in der Agrarlandschaft verloren gegangen. “Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, eine Entwicklung, die besorgniserregend ist”, sagte <abbr title="Professor">Prof.</abbr> Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. “Denn dies ist nur ein Beispiel von vielen Arten, deren Bestände unter der Intensität der Landnutzung leiden”, so <abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr>-Präsidentin Jessel. Eine jetzt vorgelegte europaweite Analyse zeigt den dringenden Handlungsbedarf auf.</strong></p>
<p><strong>Die neue Studie von BirdLife International und dem European Bird Census Council lässt keine Zweifel offen: Trotz vieler internationaler Bemühungen und Richtlinien, den Rückgang an biologischer Vielfalt zu stoppen, konnte die Abnahme der Feldvogelbestände bisher nicht wirksam eingedämmt werden. Europaweit hat die Agrarlandschaft inzwischen etwa die Hälfte ihrer ursprünglich dort heimischen Vögel verloren.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/24/grose-erfolge-neoliberaler-naturschutzpolitik-in-deutschland-warum-man-selbst-in-ostdeutschland-die-fruher-so-haufigen-rabenvogel-immer-seltener-zu-sehen-kriegt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/24/grose-erfolge-neoliberaler-naturschutzpolitik-in-deutschland-warum-man-selbst-in-ostdeutschland-die-fruher-so-haufigen-rabenvogel-immer-seltener-zu-sehen-kriegt/</strong></a></p>
<p><strong>“Naturschutz” heute in Deppenland: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/30/der-kohleverbrauch-steigt-kraftig-auch-in-deutschland-laut-faz-ubliches-geschrei-der-windkraftbefurworter-scharfe-forderungen-nach-deutlicher-reduzierung-des-kohleverbrauchs-bleiben-kurioserw/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/30/der-kohleverbrauch-steigt-kraftig-auch-in-deutschland-laut-faz-ubliches-geschrei-der-windkraftbefurworter-scharfe-forderungen-nach-deutlicher-reduzierung-des-kohleverbrauchs-bleiben-kurioserw/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p>Nach Angaben des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (<abbr title="Dachverband Deutscher Avifaunisten">DDA</abbr>) und des Bundesamtes für Naturschutz (<abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr>) gehen auch in Deutschland die Bestände vieler häufiger Brutvögel von Äckern, Wiesen und Weiden in dem Beobachtungszeitraum seit 1990 weiter deutlich zurück. “In den vergangenen zwei Jahrzehnten gab es beim Feldsperling eine Verringerung auf zwei Drittel des Bestandes, beim Kiebitz haben wir sogar nur noch etwa ein Drittel der Vögel”, führte Bernd Hälterlein, Vorsitzender des <abbr title="Dachverband Deutscher Avifaunisten">DDA</abbr>, einige Beispiele an und ergänzte: “Der europaweite Bestandseinbruch beim Rebhuhn hat mit über 90% in den letzten drei Jahrzehnten inzwischen dramatische Ausmaße angenommen.”</p>
<p>Vögel sind ausgezeichnete Zeigerarten für den Zustand der biologischen Vielfalt. Deshalb haben die Europäische Union wie auch die Bundesregierung Indikatoren entwickelt, die auf der Bestandsentwicklung von Vogelarten beruhen. Sie werden regelmäßig im Rahmen gemeinschaftlicher und nationaler Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsstrategien aktualisiert. Die aktuelle Analyse der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-weiten Vogeltrends bestätigt nicht nur das erschreckende Ausmaß des Verlustes an biologischer Vielfalt, sondern stellt vielmehr deutlich heraus, dass der Artenschwund vor allem in der intensiv genutzten Agrarlandschaft in den letzten Jahren weiter zugenommen hat.</p>
<p>So zeigt der europäische “Farmland Bird Indicator” (Agrarvogelindikator), der auf der Erfassung von 37 Vogelarten beruht, dass derzeit davon etwa viermal soviel Arten ab- wie zunehmen. Besonders betroffen von negativen Bestandsentwicklungen sind viele ehemals häufige Arten. Aktuell zeigt der europäische Indikator seit 1980 eine Abnahme um 52 Prozent.</p>
<p>Das deutsche Gegenstück, der auf Vogeldaten basierende Indikator “Artenvielfalt und Landschaftsqualität”, weist für das Agrarland über die letzten zehn Jahre einen signifikant negativen Trend auf und entfernt sich zunehmend von dem für das Jahr 2015 festgelegten Zielwert. Im letzten Berichtsjahr 2009 lag der Indikatorwert bei lediglich 66 Prozent des anvisierten Zielwerts.</p>
<p>Die alarmierenden Zahlen zum Rückgang der Agrarvögel wurden der Europäischen Kommission jetzt im Rahmen der Diskussion um die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (<abbr title="Gemeinsame Agrarpolitik">GAP</abbr>) vorgelegt. Naturschutzverbände und Wissenschaft drängen darauf, dass die aktuelle Entwicklung nicht weiter ignoriert sondern maßgeblich bei der Neugestaltung der <abbr title="Gemeinsame Agrarpolitik">GAP</abbr> berücksichtigt wird. Die bisherige Förderpolitik der <abbr title="Gemeinsame Agrarpolitik">GAP</abbr> hat den Trend zu natur- und umweltschädigenden Praktiken verstärkt. In Deutschland haben erhebliche Grünlandverluste einerseits und die vielfache Intensivierung der Ackernutzung mit massiv gestiegenem Maisanbau sowie der Beseitigung von Kleinstrukturen wie Hecken und Feldrainen vielfach den Charakter der Agrarlandschaften und Landschaftsbilder stark verändert. Neben den Verlusten an biologischer Vielfalt sind vielerorts hohe Belastungen von Böden und Grundwasser die Folge dieser Intensivierung.</p>
<p>“Wir sind der Meinung, dass der negative Trend aufzuhalten ist”, sagte Beate Jessel. “Die neuen Zahlen sollen dazu beitragen, die Diskussion wieder auf den Punkt zu bringen. Die Landwirtschaft als der größte Flächennutzer in Deutschland ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die <abbr title="Gemeinsame Agrarpolitik">GAP</abbr> muss daher einen entscheidenden Beitrag leisten, damit die bis zum Jahr 2020 vereinbarten Biodiversitätsziele auf europäischer und bundesdeutscher Ebene erreicht werden können”. Ein wichtiger Schritt ist, dass die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Kommission plant, zukünftig den Bezug von Direktzahlungen an die verpflichtende Einhaltung naturverträglicher Bewirtschaftungsmethoden zu knüpfen. Dabei kommt den sogenannten “Ökologischen Vorrangflächen”, insbesondere in intensiv genutzten Agrarlandschaften entscheidende Bedeutung zu. Mit der Verpflichtung eines jeden Betriebs mindestens 7 % Ökologische Vorrangflächen bereitzustellen (ausgenommen sind Ökolandbaubetriebe), könnten wichtige Lebens- und Rückzugsräume für Tier- und Pflanzenarten geschaffen und damit ein Beitrag zu einer naturverträglicheren Landbewirtschaftung geleistet werden.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen:<br />
</strong>Die Daten für die hier zitierte europäische Analyse stammen aus wissenschaftlichen Erhebungen in 23 <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Mitgliedstaaten, die mit Unterstützung der Europäischen Kommission regelmäßig von BirdLife International &#8211; einem Zusammenschluss von Naturschutzverbänden &#8211; in Zusammenarbeit mit dem European Bird Census Council &#8211; einem Netzwerk von Vogelbeobachtungsprogrammen &#8211; <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-weit ausgewertet werden.</p>
<p>In Deutschland werden die relevanten Zahlen vom Dachverband Deutscher Avifaunisten analysiert und auf nationaler Ebene in den &#8211; gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz und den Naturschutzfachbehörden der Länder &#8211; alljährlich herausgegebenen Berichten “Vögel in Deutschland” der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p>Die aktuellen Daten zu den Bestandsentwicklungen europäischer Brutvogelarten sind (in englischer Sprache) unter <a href="http://www.ebcc.info/trends2012.html">www.ebcc.info/trends2012.html</a> einzusehen.</p>
<p>In einem Faltblatt wurden die Bestandsveränderungen häufiger Brutvogelarten in Europa zusammengefasst: <a href="http://www.ebcc.info/wpimages/video/Leaflet2012.pdf">www.ebcc.info/wpimages/video/Leaflet2012.<abbr title="pdf-Datei">pdf</abbr></a></p>
<p>Ein ausführliches Positionspapier zur Situation der Agrarvögel in Deutschland, die die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) und der Dachverband Deutscher Avifaunisten (<abbr title="Dachverband Deutscher Avifaunisten">DDA</abbr>) erstellt haben, steht unter <a href="http://www.dda-web.de/downloads/texts/positionspapier_agrarvoegel_dda_dog.pdf">www.dda-web.de/downloads/texts/positionspapier_agrarvoegel_dda_dog.<abbr title="pdf-Datei">pdf</abbr></a> zum Download bereit.</p>
<p><strong>Bezeichnenderweise wird auf die Forderung verzichtet, daß der Umweltzustand, die Artenvielfalt vergangener Jahrzehnte durch die schuldigen politisch-wirtschaftlichen Verantwortlichen  wiederherzustellen ist…</strong></p>
<p><strong>Wie war das damals &#8211; aus Hintergrundtext: Biologe Dr. Wolfgang Wendt, heute Referatsleiter für Arten-und Biotopschutz im Umweltministerium von Sachsen-Anhalt, zu DDR-Zeiten zehn Jahre lang Kreisnaturschutzbeauftragter, erinnert sich noch gut an den 20. Deutschen Naturschutztag von 1990 in Bad Reichenhall. Die Politiker versprechen, den Osten, der ökologisch ruiniert sei, auf Vordermann zu bringen. Wendt glaubt noch, Mittel, die die DDR nicht hatte, würden nun fließen, der Natur zugute kommen. „Mit dem Geld, das ihr kriegt, geht’s der Natur kein Stück besser“, hört er verdutzt von Hamburger Kollegen. „Zehn Jahre hin, und ihr seid auf dem selben Niveau wie wir, die Rote Liste wird länger und länger.“</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/01/der-milan-dreht-ab-zitiert-aus-kleinod-hakelwald-die-wahren-ziele-des-heutigen-offiziellen-naturschutzes-und-der-alibi-oko-organisationen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/01/der-milan-dreht-ab-zitiert-aus-kleinod-hakelwald-die-wahren-ziele-des-heutigen-offiziellen-naturschutzes-und-der-alibi-oko-organisationen/</strong></a></p>
<h1>Horst Stern</h1>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2010/04/Horst-Stern.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2010/04/Horst-Stern.jpg" alt="" width="93" height="50" /></a>Der Journalist Horst Stern wurde in den siebziger Jahren im Fernsehen einem breiten Publikum als markanter Streiter für den Naturschutz bekannt, in “Sterns Stunde” kommentierte er Tierthemen mit dem Schwerpunkt des Verhältnisses zwischen  Mensch und Tier. Seine Beiträge, vorgetragen mit beißender Polemik und Empathie für die oft geschundenen Mitgeschöpfe, sind Fernsehgeschichte. Er schrieb auch mehrere Bücher, u. a. “Mann aus Apulien”, eine fiktive Biographie des Stauffer-Kaisers Friedrich II.. In den Neunzigern  schrieb er für die seit 2002 eingestellte Wochenzeitung “Die Woche” Kolumnen, überwiegend zu Naturschutzthemen. Einige der Kolumnen von Horst Stern aus der “Woche” haben wir herübergerettet, Sie finden diese ganz oben auf der Wattenrat-Seite unter “Horst Stern”. Beim “Mouse-Over” klappt ein Menü auf, in dem die Titel der Beiträge aufgeführt sind. Klicken Sie bitte zum Lesen einfach die Titel an.</p>
<p><strong><em>_______________________________________________________________________</em></strong></p>
<h2>Horst Stern wird im Oktober 2002 achtzig Jahre alt!</h2>
<h3>Herzlichen Glückwunsch!</h3>
<p>Die älteren von uns, denen der Naturschutz ein echtes, auch politisches, Anliegen war und ist, werden sich noch dankbar an seine streitbaren Fernsehsendungen und Veröffentlichungen vor mehr als fünfundzwanzig Jahren erinnern, die ihn zu einer Leitperson der damaligen “Ökologiebewegung” machten, die heute absolut tot im öffentlichen Bewusstsein ist.</p>
<p>Auch noch nach seiner “Flucht” in die Einsamkeit der Republik Irland schrieb Horst Stern weiter: für die Wochenzeitungen “Die Zeit” und die inzwischen eingestellte “Die Woche”. In der “Woche” glänzte Stern seit 1995 mit “Sterns Kolumne”, in denen er, scharfzüngig wie immer, aktuelle Themen aus Politik und Naturschutz aufgriff. Da sich in Ostfriesland ständig die Dinge der Ökonomie und Ökologie hart im Raume stoßen, in ihrer Härte aber fast nie von den Lokalzeitung aus welchen Rücksichten auch immer wiedergegeben wurden und werden; aber immer (vielleicht deswegen) zu Lasten der Ökologie ausgehen, nahm ich bereits 1995 Kontakt zu Horst Stern auf, der mich dann schließlich auf einer Deutschlandreise im Koordinationssbüro in Holtgast besuchte.</p>
<p>Ich konnte ihm dann auf einer Ostfriesland-Rundreise die zwar politisch hochgelobten, aber in Wirklichkeit absolut maroden Zustände der Watten- und Marschenlandschaft vor Augen führen: Windkraft-Propellerwälder in ehemaligen Rastgebieten von hochgradig bedrohten Watvogelarten ohne vorgeschriebene Verträglichkeitsprüfungen, touristisch übernutzte ehemalige Salzwiesenbereiche des Watts, vermeidbare Eingriffe des Küstenschutzes in die strengsten Schutzzonen des Nationalparks und eine unglaubliche agressive Nutzerlobby gegen das Schutzgebiet Nationalpark Wattenmeer.</p>
<p>Stern war damals schlicht entsetzt.</p>
<p>Die Zusammenarbeit mit ihm gipfelte in einigen Kolumnen für die Woche, die hier auf der Wattenrat-Webseite mit seiner freundlichen Genehmigung wiedergegeben werden. Ich wünsche ihm weiter Gesundheit und den stets klaren Blick an seinem neuen Wohnort in Bayern.</p>
<p>Manfred Knake</p>
<p>Als Buch sei von ihm empfohlen:</p>
<p><strong>Das Gewicht einer Feder</strong><br />
-Reden, Polemiken, Filme, Essays- (Ludwig Fischer, Hrsg.), btb-Taschenbücher im Goldmann-Verlag, 1997</p>
<p>___________________________________________________________________________</p>
<h2>Herzlichen Glückwunsch: Horst Stern wurde im Oktober 2007<br />
85 Jahre alt</h2>
<p>Bereits vor fünf Jahren gratulierten wir Horst Stern an dieser Stelle zum Achtzigsten (siehe weiter unten). Obwohl er sich völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, ist sein Wirken für den Naturschutz unvergessen. Bei der Formulierung einer Würdigung stieß ich auf die Web-Seite der <a href="http://egeeulen.de/"> Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.</a>. Die waren schneller und hatten bereits einen Geburtstagsgruß für ihn formuliert, den ich nachfolgend mit deren freundlicher Genehmigung übernommen habe. Alles Gute für Horst Stern im bayerischen Passau!</p>
<p>Manfred Knake</p>
<blockquote>
<h2>Dr. h. c. Horst Stern zum 85. Geburtstag – Oktober 2007</h2>
<p>So geschichtsvergessen der Naturschutz sein mag, eine seiner profiliertesten Gestalten ist bekannt und angesehen: Horst Stern. Stern kam vor 60 Jahren als Gerichtsreporter der Stuttgarter Nachrichten zum Journalismus, verfasste in den 1960er Jahren Manuskripte zu Tiersendungen für den Schulfunk, schrieb seit den 1970er Jahren Naturschutz- und Fernsehgeschichte. Im öffentlichen Bewusstsein blieb vor allem “Sterns Stunde”. In bis 1979 ausgestrahlten 26 Folgen konfrontierte Stern eine materiell orientierte Wohlstandsgesellschaft auf eine neuartige und unsentimentale Weise mit des Menschen Verhältnis zu Tier und Natur. So am Heiligen Abend 1971 etwa mit den “Bemerkungen über den Rothirsch”, welche die Jagdlobby als ungeheuren Tabubruch empfand und eine hitzige forstpolitische Debatte auslösten. Stern führte vor, was ein aus ökologischem Unverstand und des Trophäenkults wegen gehätschelter Wildbestand aus dem deutschen Wald gemacht hatte. Alles dies – heute unvorstellbar – zur besten Sendezeit. Der Bildschirm war weniger flach, der Bildungsanspruch öffentlich-rechtlicher Sender (andere gab es nicht) größer und die Programmverantwortlichen von anderem Format.</p>
<p>Während sich zur selben Zeit Bernhard Grzimek und Heinz Sielmann als Tierfilmer auf ihre Weise mit unterhaltsam schönen Bildern aus entlegenen Teilen der Erde an sich derselben Sache verpflichtet fühlten, ging es Stern um die Aufdeckung der ungeschönten Wirklichkeit hierzulande. Sein Konzept brach mit den paradiesischen Aufnahmen aus der Tierwelt der Kollegen. Sterns Stärken: die scharfe Recherche, die unbestechliche gesellschaftskritische Analyse, die präzise, pointierte Sprache und der provokative, politisierende, bisweilen polemische Stil.</p>
<p>Stern schuf aber nicht nur ein neues Fernsehgenre. 1980 folgte das Magazin “Natur”, dessen Herausgeber und Chefredakteur er bis 1984 war. Es hob den Naturschutz im Blätterwald erstmals auf dieselbe Höhe wie andere Magazine den Sport oder das Auto. Dass sich für gedruckte Naturschutzinformation, wenn man es recht anstellte, eine breite Öffentlichkeit interessieren ließ, hatte Stern schon mit drei Buchbestsellern gezeigt: “Rettet die Vögel” (1978), “Rettet den Wald” (1979) und “Rettet die Wildtiere” (1980). Stern schrieb eine Vielzahl bemerkenswerter Beiträge und Aufsätze. Erinnert sei hier nur an “Stern für Leser” (1973), “Mut zum Widerspruch” (1974), “Das Horst-Stern-Lesebuch” (1992) oder “Das Gewicht einer Feder” (1997). 1972 gehörte Horst Stern (zusammen mit Konrad Lorenz, Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Bernhard Grzimek und Heinz Sielmann) zu den Gründern der “Gruppe Ökologie”, die sich als Protestbewegung gegen das mangelnde ökologische Bewusstsein der Industriegesellschaft verstand. Die Errichtung deutscher Nationalparks geht wesentlich auf Stern zurück. 1975 war Stern einer der Gründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND). Überdies gibt es den Schriftsteller Stern, der mit Werken wie “Mann aus Apulien” (1989), “Jagdnovelle” (1989) und “Klint” (1993) Natur, Naturwissenschaft und Naturschutz auch auf literarischem Terrain verbunden ist.</p>
<p>Noch zum Ende der 90er Jahre griff Stern als Kolumnist der Wochenzeitungen “Die Woche” und “Die Zeit” Missstände an, so etwa in deutschen Nationalparks, die ob ihres unzureichenden Schutzes wegen das Etikett nicht verdienen, das ihnen die Länderregierungen angehängt haben. In dieser Zeit galten einige Kolumnen den Kernthemen der EGE. Zwei dieser Kolumnen veröffentlichen wir an dieser Stelle.</p>
<p>Seit Stern hat niemand mehr die Vermarktung der Landschaft und das Elend der Tiere so öffentlich wirksam angeklagt. Sterns Schlussfolgerungen ließen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Sie waren für jeden Politiker, Unternehmer und Konsumenten gleichermaßen unbequem. Seine Kritik galt nicht allein der bloßen Ahnungslosigkeit und Unwissenheit, sondern zielte auf die hemmungslose Profitgier und damit einen Eckpfeiler der kapitalistischen Gesellschaft – noch bevor das Motiv für die Ausbeutung des Tieres und der Natur mit dem Schlagwort der Globalisierung verschleiert war. Sterns Kritik der Zustände ist aktueller denn je, denn die Welt verheerende Vergötzung des Marktes nimmt immer monströsere Ausmaße an. Der Frage, was wichtiger sei “Wollgras oder Textilfabrik”, verweigerte Stern die Antwort wegen der Unmenschlichkeit der Frage. Der Naturschutz von heute hingegen legitimiert das Eintreten für die Biosphäre vor allem, wenn nicht einzig, ihres ökonomischen Nutzens wegen. Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche hat den Naturschutz längst selbst erreicht. Besser geworden ist die Welt darüber nicht.</p>
<p>Horst Stern hat sich seit einigen Jahren zurückgezogen, erst nach Irland, dann in Deutschland. Die Mitgliederzahlen der Naturschutzorganisationen, die ihnen zur Verfügung stehenden materiellen Mittel, ihre personelle Ausstattung und mediale Präsenz haben sich in den letzten 30 Jahren vervielfacht. Hinzugekommen sind Mitwirkungs- und Klagerechte und wohl auch Kompetenz. Zeitgleich etablierte sich von der nationalen bis zur lokalen Ebene eine zwar von der Politik kontrollierte und vielfach blockierte, aber an sich professionelle Naturschutzverwaltung. Stern hat an dieser Entwicklung mehr Anteil als er glaubt. Die Rückschau auf Sterns Schaffen als Journalist, Buchautor, Herausgeber und Schriftsteller zeigt, wie sehr es dem Naturschutz im Inneren an einer Identifikations- und Integrationsfigur und nach außen hin an einer Persönlichkeit, einem Gesicht und einer Stimme fehlt. Zu sehr sind die Naturschutzorganisationen mit dem Wunsch nach Beliebtheit in die Beliebigkeit abgeglitten, vom Zeitgeist vereinnahmt, in jeder Hinsicht verflacht, immer weniger konfliktbereit und noch weniger konfliktfähig, um an Stern anknüpfen zu können. Diese Organisationen haben viel von der Rolle eingebüßt, mit der sie einst dem Naturschutz Bahn brachen. Sie finden sich zumeist nur mehr im Schlepptau staatlicher Umweltpolitik – überdies, ohne es zu bemerken oder darüber bekümmert zu sein. Statt eines Sterns zeigen sich an einem verdunkelten Himmel eher Irrlichter. Auch das ist Preis für eine Gesellschaft, die den Preis von allem und den Wert von nichts kennt.</p>
<h2>Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16461">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-totung-von-rotmilanen-2013/" rel="tag">windkraftwerke &#8211; tötung von rotmilanen 2013</a><a href="http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet">http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet</a><strong> ”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten</strong></p>
<p><strong> ”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”</strong></p>
<p><strong>Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace, auch nicht von sogenannten Umweltschutz-Parteien.  Daher wird nun mit Spannung erwartet, ob und wie in den nächsten Tagen Greenpeace und andere Umweltorganisationen vor Ort gegen die Vernichtung von Milanen durch Windkraftwerke protestieren werden. Schließlich ist bestens dokumentiert, daß Rotmilane deutschlandweit zu den am meisten betroffenen Greifvogelarten gehören. Trotz des  theoretisch hohen Schutzstatus waren mitten in den Lebensräumen der Rotmilane solche Industrieanlagen errichtet worden &#8211; wo diese stehen, hat vielerorts die Zahl der Milan-Brutpaare deutlich abgenommen &#8211; Hinweis auf unchristliche neoliberale Herzenskälte u.a. bei den politisch Verantwortlichen.</strong></p>
<p><strong>Greenpeace:  ”Immer wieder wird befürchtet, Windräder würden die Vogelwelt beeinträchtigen. Bis jetzt konnten aber bei den betriebenen Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen werden.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/rotmilanwkaln13.jpg" alt="rotmilanwkaln13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/</a></p>
<p>“Wenn die Natur unter die Räder kommt” &#8211; Nachrichtenmagazin FOCUS 2013</p>
<p>158.000 Vögel sterben jährlich durch Windräder &#8211; als besonders gefährdert gilt der Rote Milan &#8211; noch gibt es in Deutschland noch etwa 12.000 Brutpaare.</p>
<p>305.000 Fledermäuse werden pro Jahr getötet &#8211; den Säugetieren platzen in der Nähe der Rotoren durch den Luftdruck oft die Lungen.<br />
10.000 Quadratmeter Wald fallen für ein Windrad &#8211; für Großanlagen bis in 196 m Höhe werden straßenbreite Transportschneisen in den Forst geschlagen. <img src="http://wilfriedheck.tripod.com/Focus.39-2013.jpg" alt="wenn die Natur unter die Räder kommt" hspace="5" /></p>
<p>Wenn die Natur unter die Räder kommt &#8211; ein erschütternder Bericht in der Focus-Druckausgabe 39/2013, Rubrik Forschung und Technik. “Selbst Naturschutzgebiete sind nicht mehr tabu für Windkraftinvestoren. Seltene Tiere können zwar Autobahnen stoppen, aber für die Energiewende werden sie bedenkenlos geopfert. Doch der Widerstand wächst. Oft stehen Grüne gegen Grüne.”</p>
<p>Auszug: Die Täter fuhren mit schwerer Technik vor: Im Sommer 2013 verschwand der Horst des seltenen Schwarzstorchs im Roßbacher Forst bei Bad Kissigen über Nacht vom Baum. Im matschigen Waldboden fanden Unterstützer des Bayerischen Landesverbandes Vogelschutz noch Reifenspuren eines großen Fahrzeugs…<br />
Weitere Stichwörter: Ein derart rüdes Vorgehen schockiert die meisten Naturfreunde &#8211; Manche Touristen, meint die Ministerin, kämen extra in den Wald, um Windräder zu bestaunen. &#8211; Ein Großwindrad im Wald bringt bis zu 40.000 Euro Pacht &#8211; pro Jahr. Enoch zu Guttenberg, Dirigent,über den exzessiven Ausbau der Windenergie: “Da ist nur eine schädliche Großtechnologie durch die nächste ersetzt worden”. Speziell greift er den BUND an: “Ich sage, der BUND ist käuflich. Ich warte darauf, dass der BUND mich verklagt. Diesen Prozess würde ich gerne führen”. Focus-Druckausgabe 39/2013</p>
<p>(zitiert aus Website von Wilfried Heck)</p></blockquote>
<p><!--adsense--></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Uraltbekanntes: &#8222;Biokraftstoffe &#8211; nein danke&#8220;. Bei Windkraft klappt der Bluff noch.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/uraltbekanntes-biokraftstoffe-nein-danke/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–ko-und Klimabilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Biokraftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Stubbe]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/uraltbekanntes-biokraftstoffe-nein-danke/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-10/oekobilanz-biokraftstoffe &#8222;Wird etwa Buschland umgewidmet, schlägt die Bilanz ins Negative um. Brasilien ist einsames Vorbild: Das hier aus Zuckerrohr gewonnene Ethanol bringt Emissionseinsparungen von mehr als 100 Prozent. Dazu trägt unter anderem ein Zonierungssystem bei, das die Regierung zum Schutz von Naturflächen eingeführt hat.&#8220; In Brasilien selbst wird das anders gesehen: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/17/alkohol-sprit-vergiftet-luft-viel-starker-als-benzin-bei-flex-autos-laut-neuen-studien-achtmal-mehr-ozon-bildende-stoffe-ausgestosen-bio-sprit-ist-todes-spritfrei-betto/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/brasilien-nicht-mehr-groster-ethanolproduzent-immer-mehr-ethanolimport-von-der-nummer-eins-den-usa-einst-als-groser-abnehmer-angepeilt/ Â &#8222;Erneuerbare Energien&#8220; [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-10/oekobilanz-biokraftstoffe">http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-10/oekobilanz-biokraftstoffe</a></p>
<p><strong>&#8222;Wird etwa Buschland umgewidmet, schlägt die Bilanz ins Negative um. Brasilien ist einsames Vorbild: Das hier aus Zuckerrohr gewonnene Ethanol bringt Emissionseinsparungen von mehr als 100 Prozent. Dazu trägt unter anderem ein Zonierungssystem bei, das die Regierung zum Schutz von Naturflächen eingeführt hat.&#8220;</strong></p>
<p><strong>In Brasilien selbst wird das anders gesehen:<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/17/alkohol-sprit-vergiftet-luft-viel-starker-als-benzin-bei-flex-autos-laut-neuen-studien-achtmal-mehr-ozon-bildende-stoffe-ausgestosen-bio-sprit-ist-todes-spritfrei-betto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/17/alkohol-sprit-vergiftet-luft-viel-starker-als-benzin-bei-flex-autos-laut-neuen-studien-achtmal-mehr-ozon-bildende-stoffe-ausgestosen-bio-sprit-ist-todes-spritfrei-betto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/brasilien-nicht-mehr-groster-ethanolproduzent-immer-mehr-ethanolimport-von-der-nummer-eins-den-usa-einst-als-groser-abnehmer-angepeilt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/brasilien-nicht-mehr-groster-ethanolproduzent-immer-mehr-ethanolimport-von-der-nummer-eins-den-usa-einst-als-groser-abnehmer-angepeilt/</strong></a></p>
<p>Â <strong>&#8222;Erneuerbare Energien&#8220; und Strompreise:</strong></p>
<p>&#8211; Wattenpresse -Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â<br />
Â Â Â Â Â  Pressedienst des Wattenrates Ost-Friesland<br />
Â Â Â Â Â  Datum: 17.Okt.2009<br />
Â Â Â  ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p>Anmerkung:</p>
<p>Ab 2010 wird die Umlage aus dem Erneuerbaren Energien Gesetz<br />
bundesweit einheitlich festgelegt. Sie beträgt dann 2,047 ct/kWh.<br />
Nimmt man 3.500 kWh pro Jahr als Mittelwert für eine kleine und<br />
sparsame Familie an, dann sind das rein rechnerisch bereits 71,65<br />
Euro/Jahr oder 5,97 Euro pro Monat.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/06/windkraft-naturschutz-wirtschaftsinteressen-der-wattenrat-ostfriesland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/06/windkraft-naturschutz-wirtschaftsinteressen-der-wattenrat-ostfriesland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/wie-gut-ist-windenergie-reiner-schopf-wattenrat-ostfriesland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/wie-gut-ist-windenergie-reiner-schopf-wattenrat-ostfriesland/</a></p>
<p><span id="more-3408"></span></p>
<p>Nach Herrn Trittin sollten sich die EEG-Ausgaben für den<br />
Stromverbraucher einmal bei &#8222;1 Euro pro Monat&#8220;<br />
einpendeln!</p>
<p>Wärmekraftwerke werden durch die enorme installierte Leistung von WKA<br />
allerdings nicht überflüssig, die CO2-Einsparung ist marginal.<br />
Derzeit sind ca. 25.000 MW elektrische Nennleistung mit WKA<br />
installiert, mehr als die Leistung aller Atomkraftwerke im Lande;<br />
nicht ein einziges Kraftwerk wurde dafür abgeschaltet.</p>
<p>MK</p>
<p>_____</p>
<p><a href="{1443600F-C249-486C-B0B4-2D6D20DAEDF3}mid://00000168/!x-usc:http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/erneuerbare-energie-treibt-strompreis;2469924">http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/erneuerbare-energie-treibt-strompreis;2469924</a></p>
<p>16.10.2009, 12:17 Uhr</p>
<p>Mehrkosten für Verbraucher / Erneuerbare Energie treibt Strompreis</p>
<p>von Jürgen Flauger</p>
<p>Die Entlastung bei den Strompreisen im kommenden Jahr wird geringer<br />
ausfallen als erwartet: Höhere Kosten für den Ausbau erneuerbarer<br />
Energien verwässern den positiven Effekt durch niedrigere Preise im<br />
Großhandel. Die Verbraucher müssen sich ab dem 1. Januar 2010 mit zwei<br />
Cent je Kilowattstunde an der Förderung sauberer Energien beteiligen.<br />
Das sind rund 75 Prozent mehr als noch in diesem Jahr.</p>
<p>Eigentlich hatten die Verbraucher auf eine spürbare Entlastung bei<br />
den Strompreisen gehofft. Doch das Erneuerbare-Energien-Gesetz macht<br />
ihnen einen Strich durch die Rechnung. Quelle: dpa</p>
<p>DÜSSELDORF. Gemessen am aktuellen durchschnittlichen Preis für<br />
Privathaushalte von rund 23 Cent je Kilowattstunde (KWh) entspräche<br />
das einer Preiserhöhung von knapp vier Prozent.</p>
<p>Nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) wird den Produzenten von<br />
Strom aus Wind, Solar oder Biomasse eine feste Vergütung zugesichert.<br />
Weil diese höher liegt als der Marktpreis im Großhandel, werden die<br />
Mehrkosten den Verbrauchern als EEG-Umlage in Rechnung gestellt. Diese<br />
steigt konstant, weil immer mehr Windräder oder Solaranlagen<br />
installiert werden. Zudem trifft die höhere Menge erneuerbarer Energie<br />
zur Zeit auf einen durch die Rezession deutlich gesunken<br />
Stromverbrauch.</p>
<p>Im kommenden Jahr wird erstmals eine bundesweit einheitliche Umlage<br />
erhoben. Nach Vorgaben des Gesetzgebers haben die vier Betreiber des<br />
Höchstspannungsnetzes, die Eon-Tochter Transpower, die<br />
RWE-Gesellschaft Amprion, EnBW Transportnetze und Vattenfall Europe<br />
Transmission, mit Unterstützung von Gutachtern jetzt für 2010 eine<br />
Einspeisevergütung für den grünen Strom von 12,7 Mrd. Euro<br />
prognostiziert. In diesem Jahr wird mit 9,9 Mrd. Euro gerechnet, 2008<br />
waren es noch lediglich 8,7 Mrd. Euro.</p>
<p>Den von den Grünstrom-Produzenten abgenommen Strom werden die<br />
Netzbetreiber im kommenden Jahr nach jetzigen Schätzungen aber nur für<br />
4,5 Mrd. Euro an der Börse verkaufen können. Die Differenz von rund<br />
acht Mrd. Euro wird auf die Verbraucher umgelegt. Im Folgejahr, wenn<br />
die tatsächlichen Daten vorliegen, werden eventuell zu viel oder zu<br />
wenig gezahlte Summen dann verrechnet.</p>
<p>Eigentlich hatten die Verbraucher auf eine spürbare Entlastung bei<br />
den Strompreisen hoffen können. Schließlich sind die Notierungen im<br />
Großhandel wegen der Wirtschaftskrise deutlich gesunken &#8211; am<br />
Terminmarkt kostet eine KWh zur Lieferung 2010 derzeit knapp fünf<br />
Cent. Das sind fast 2,5 Cent weniger als noch im vergangenen Jahr.</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Â Â Â  Übermittelt vom WattenratÂ® Ost-Friesland<br />
Â Â Â Â Â  Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
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Â Â Â Â Â  <a href="{1443600F-C249-486C-B0B4-2D6D20DAEDF3}mid://00000168/!x-usc:http://www.wattenrat.de/">www.Wattenrat.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Agrargifte in deinem Magen.&#8220; Landlosenführer Joao Pedro Stedile. Brasilien ist Weltspitze beim Agrargiftverbrauch. 3700 Kilo pro Kopf jährlich&#8230;Gifteinsatz unter Umweltministerin Marina Silva nach oben getrieben. Michael Stubbe, Josef H.Reicholf. Zika-und Dengue-Epidemien als Folge ungezügelter Naturvernichtung.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/agrargifte-in-deinem-magen-landlosenfuhrer-joao-pedro-stedile-brasilien-ist-weltspitze-beim-agrargiftverbrauch-3700-kilo-pro-kopf-jahrlich/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/agrargifte-in-deinem-magen-landlosenfuhrer-joao-pedro-stedile-brasilien-ist-weltspitze-beim-agrargiftverbrauch-3700-kilo-pro-kopf-jahrlich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 02:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Agrargifte]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[grÃ¼ne Umweltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Josef H.Reicholf]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/agrargifte-in-deinem-magen-landlosenfuhrer-joao-pedro-stedile-brasilien-ist-weltspitze-beim-agrargiftverbrauch-3700-kilo-pro-kopf-jahrlich/</guid>
		<description><![CDATA[http://oglobo.globo.com/opiniao/mat/2009/09/24/agrotoxicos-no-seu-estomago-767760510.asp http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/frischmilch-kase-joghurt-im-billigstlohnland-brasilien-mehrfach-teurer-als-in-deutschland-viele-lebensmittel-hochbelastet-mit-giften-brasilien-ist-weltgroster-agrargiftmarkt-aufrustung-atom-u-bo/ Giftspritzer in Deutschland, im Juli 2009, noch kurz vor der Ernte. &#8222;Grüne&#8220; Umweltpolitik hier und dort, für massenhaftes Artensterben . Soja-Import nach Deutschland und die Folgen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/ Marina Silva: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/marina-silva-norwegischer-umweltpreis-dotiert-mit-100000-dollar-nichts-getan-und-doch-geehrt/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/ Michael Stubbe, Josef H.Reicholf: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/ Dr. Michael Stubbe, Uni Halle. Brasiliens Dengue-und Zika-Epidemie 2016: Natürliche Feinde(Predatoren) von übertragenden Fiebermücken wie Aedes Aegypti, darunter [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://oglobo.globo.com/opiniao/mat/2009/09/24/agrotoxicos-no-seu-estomago-767760510.asp">http://oglobo.globo.com/opiniao/mat/2009/09/24/agrotoxicos-no-seu-estomago-767760510.asp</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/frischmilch-kase-joghurt-im-billigstlohnland-brasilien-mehrfach-teurer-als-in-deutschland-viele-lebensmittel-hochbelastet-mit-giften-brasilien-ist-weltgroster-agrargiftmarkt-aufrustung-atom-u-bo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/31/frischmilch-kase-joghurt-im-billigstlohnland-brasilien-mehrfach-teurer-als-in-deutschland-viele-lebensmittel-hochbelastet-mit-giften-brasilien-ist-weltgroster-agrargiftmarkt-aufrustung-atom-u-bo/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/giftspritzer.jpg" alt="giftspritzer.jpg" /></p>
<p><strong>Giftspritzer in Deutschland, im Juli 2009, noch kurz vor der Ernte. &#8222;Grüne&#8220; Umweltpolitik hier und dort, für massenhaftes Artensterben .</strong></p>
<p><strong>Soja-Import nach Deutschland und die Folgen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/</a></p>
<p><strong>Marina Silva: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/marina-silva-norwegischer-umweltpreis-dotiert-mit-100000-dollar-nichts-getan-und-doch-geehrt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/marina-silva-norwegischer-umweltpreis-dotiert-mit-100000-dollar-nichts-getan-und-doch-geehrt/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/deutschstammiges-model-gisele-bundchen-wird-uno-umweltbotschafterin-meldet-landespresse-bundchens-branche-zahlt-zu-den-umweltfeindlichsten-ressourcenverschwendern/</a></p>
<p><strong>Michael Stubbe, Josef H.Reicholf: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/michaelstubbe.jpg" alt="michaelstubbe.jpg" /></p>
<p><strong>Dr. Michael Stubbe, Uni Halle.</strong></p>
<p><span id="more-3083"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Dengue-und Zika-Epidemie 2016: Natürliche Feinde(Predatoren) von übertragenden Fiebermücken wie Aedes Aegypti, darunter Wespen wie “Polybia scutellaris”, werden dank kollektiver Stupidität erbittert in besonders von Dengue und Zika betroffenen Städten und Dörfern bekämpft. “Umweltbewußtsein gleich Null”. Deutscher Mainstream weiter mit dümmlichem, realitätsfremdem Agitprop über Brasiliens Epidemie-Situation – problemloses Durchschalten brasilianischer Regierungspropaganda in deutsche Medien. Brasilien – strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=61124&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/bem-te-vi/" rel="tag">bem-te-vi</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-uebertraegermuecken-von-dengue-und-zika-wespen-als-praedatoren-2016/" rel="tag">brasilien &#8211; überträgermücken von dengue und zika &#8211; wespen als prädatoren 2016</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61137" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia1-768x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="1024" /></a></p>
<p>Polybia scutellaris, Sao Paulo 2016. Die nützlichen Wespen vertilgen Unmengen gefährlicher Moskitos – doch die Hausverwaltung des betreffenden Gebäudes akzeptiert solche Argumente nicht einmal in Epidemiezeiten, alarmiert Feuerwehr und Präfektur, will die Nutzwespen unbedingt vernichten – Hinweis auf das extrem geringe Umweltbewußtsein in Brasilien…Angeblich fliegen Bienen in Fenster von Hausbewohnern, stören diese – indessen handelt es sich hier ja um Wespen.</p>
<p>—</p>
<p><strong>Wer sich angesichts der aktuellen Dengue-und Zika-Epidemie  in Großstädten wie Sao Paulo oder Rio de Janeiro ein bißchen mit Natur auskennt und beobachtet, wie an Fenster oder Hauswand ein Wespennest entsteht, freut sich außerordentlich. Denn bestimmte Wespenarten, darunter die nicht stechende Polybia scutellaris, jagen und fressen mit besonderer Vorliebe just die gefährlichen Fiebermücken. Das Resultat ist innerhalb von Tagen zu spüren. Wurde man bisher täglich von zehn und mehr Moskitos gestochen(und hoffte, es mögen keine Überträgermücken sein), ist damit auf einmal Schluß. Denn die Wespen patrouillieren sozusagen vor den angesichts der Tropenhitze fast stets geöffneten Fenstern und greifen sich die Moskitos, machen sich zudem auch über andere Kleininsekten, deren Eier und Larven her. Ins Zimmer verfliegt sich beispielsweise eine Polybia scutellaris nur höchst selten – und findet stets sehr rasch wieder den Weg nach draußen.</strong></p>
<p><strong>Brasilianische Fachleute haben gegenüber der Website diese Vorgehensweise der Wespenart bestätigt – Polybia scutellaris könnte bei der Vernichtung von Überträgermücken eine wichtige Rolle spielen, wenn nicht der gigantische Einsatz von Agrargiften dies derzeit verhindern würde. Die Moskito-Ausbreitung sei auch gefördert worden, weil man andere natürliche Feinde, darunter Frösche, Kröten, bestimmte Fischarten in Brasilien massiv vernichtet habe. Politisch verantwortlich seien dafür Staat und Regierung. Über den Zika-Virus, dessen Wirkung würden derzeit viele  falsche Informationen verbreitet. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61264" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia3-1024x478.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="478" /></a></p>
<p><strong>Naturwunder Wespenstaat. Kein Herz bei Hausverwaltungen für die Vertilger gefährlicher Fiebermoskitos – alle Hebel werden in Bewegung gesetzt, um gegen den Widerstand von Umweltaktivisten, Hausbewohnern die Nutzwespen zu vernichten. </strong></p>
<p>—</p>
<p><strong>Kollektive Stupidität sorgt indessen in Brasilien dafür, daß man mit jenen Wespen keineswegs entsprechend pfleglich umgeht, die Ansiedlung von Wespennestern fördert – vielmehr werden diese Moskito-Vertilger erbittert bekämpft. Kaum hat man sich gefreut, daß der Bau des Wespennestes am Appartementfenster gut vorankommt, steht schon eine typisch brasilianische Hausverwalterin vor der Tür und fragt an, ob die bereits informierte Feuerwehr das Wespennest nebst Wespen nunmehr vernichten könne. Wendet man ein, daß die Wespen sehr nützlich und zudem für den Menschen völlig ungefährlich seien, eine Vernichtung garnicht in Frage komme, wird man erwartungsgemäß für verrückt – und Schlimmeres – erklärt. Im betreffenden, Fall des abgebildeten Wespennestes setzt die Hausverwaltung alle Hebel in Bewegung, um die gerade während der aktuellen Zika-und Dengue-Epidemie besonders wichtigen Wespen zu vernichten. So wurde inzwischen die Präfektur von Sao Paulo eingeschaltet, sollen Behördenangestellte den Fall begutachten und über die Vernichtung der Wespen entscheiden. Dabei haben auch andere Hausbewohner inzwischen festgestellt, daß seit der Ansiedlung der Wespen die Moskitostiche deutlich seltener wurden, man weit weniger häufig von Stechmücken belästigt wird. Derartige Argumente, üblich in solchen Fällen in Brasilien, funktionieren indessen nicht, werden nicht akzeptiert – die Zerstörung nützlicher Natur ist oberster Grundsatz, wie nationale Umweltaktivisten, Naturschutzorganisationen immer wieder betonen – und auf den extrem niedrigen Stand des brasilianischen Umweltbewußtseins verweisen. </strong></p>
<p><strong>Wespen wie Polybia scutellaris siedeln sich gerne in Städten und Dörfern an – nur wird das von Brasilianern, wie die Erfahrung zeigt, lediglich in absoluten Ausnahmefällen als Vorteil gesehen – auch nicht angesichts der Dengue-und Zika-Epidemie. Unterbelichtete Landesmedien kommen garnicht auf die Idee, in den tagtäglichen Epidemie-Reportagen wenigstens gelegentlich darauf hinzuweisen, daß man sich der Fiebermücken keineswegs nur mit Giftstoffen, sondern auch mit Predatorenarten, darunter Wespen,  entledigen kann. Was der massive Agrargifteinsatz bisher bereits in Brasilien angerichtet hat, ist allgemein bekannt:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/06/brasiliens-gigantische-soja-monokulturen-vorhersehbar-gefundenes-fressen-fur-schadlinge-sojaimport-in-deutschland-von-interessierter-seite-angekurbelt-gesunderes-heimisches-futter-abgeschafft/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/06/brasiliens-gigantische-soja-monokulturen-vorhersehbar-gefundenes-fressen-fur-schadlinge-sojaimport-in-deutschland-von-interessierter-seite-angekurbelt-gesunderes-heimisches-futter-abgeschafft/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Regierung unternimmt gemeinsam mit der Landeselite alles, um das natürliche Gleichgewicht zu zerstören, Natur zu vernichten, darunter Rest-Natur in Großstädten wie Sao Paulo – die Zika-und Dengue-Epidemien, damit entstehende Kosten für die Gesellschaft, weisen auf die vorhergesagten Resultate dieser Elitenpolitik</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/</a></p>
<p><strong>Besonders in Sao Paulo ist die umwelt-und naturfeindliche Politik von  neoliberal-reaktionärer Regierung sowie Präfektur(Regierungspartei Lulas – PT) überall zu beobachten.Trotz der sehr geringen Grünfläche pro Kopf der Einwohnerzahl tut die Präfektur alles, um diese wenigen Grünzonen – Rückzugsinseln für Vögel, Schmetterlinge, Wespen etc. – möglichst radikal zu zerstören. Selbst abgesperrte, den Bürgern nicht zugängliche letzte Grünzonen werden von der städtischen Gartenverwaltung regelmäßig mit enormem Mitarbeiter-und Technikaufwand von Grünwuchs, darunter seltenen Blütenpflanzen “gesäubert”, ein Zerstörungsfeldzug sondergleichen – mit den entsprechenden Folgen – siehe Epidemien. Daß an den Straßen Sao Paulos Bäume gefällt, aber nicht neu gepflanzt werden, versteht sich unter der PT-Präfektur von selbst. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/20/rio20-brasiliens-megacity-sao-paulo-hat-offiziell-26-quadratmeter-grunflache-pro-einwohner-berlin-mitte-21-quadratmeter-munchen-338-quadratmeter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/20/rio20-brasiliens-megacity-sao-paulo-hat-offiziell-26-quadratmeter-grunflache-pro-einwohner-berlin-mitte-21-quadratmeter-munchen-338-quadratmeter/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasiliens Megacity Sao Paulo hat offiziell 2,6 Quadratmeter Grünfläche pro Einwohner, Berlin-Mitte 21 Quadratmeter, München 33,8 Quadratmeter…</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-gigantische-monokulturen-darunter-soja-fur-deutschland-haben-einsatz-von-agrargiften-teils-mehr-als-verdoppelt-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-brasiliens-industrielle-landwirtschaft-enor/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/26/brasilien-gigantische-monokulturen-darunter-soja-fur-deutschland-haben-einsatz-von-agrargiften-teils-mehr-als-verdoppelt-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-brasiliens-industrielle-landwirtschaft-enor/</a></p>
<p><strong>Sprühflugzeuge: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/03/brasilien-agrargift-spruhflugzeuge-mit-grauenhaften-wirkungen-diesmal-uber-100-schulkinder-betroffen-flugzeug-nebelte-schule-ein-mindestens-40-kinder-im-krankenhaus/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/03/brasilien-agrargift-spruhflugzeuge-mit-grauenhaften-wirkungen-diesmal-uber-100-schulkinder-betroffen-flugzeug-nebelte-schule-ein-mindestens-40-kinder-im-krankenhaus/</a></p>
<p><strong>Tote Landschaften: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/brasilien-setzte-2009-eine-million-tonnen-agrargifte-ein-laut-medienbericht-warum-brasiliens-obst-immer-witzloser-armseliger-schmeckt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/brasilien-setzte-2009-eine-million-tonnen-agrargifte-ein-laut-medienbericht-warum-brasiliens-obst-immer-witzloser-armseliger-schmeckt/</a></p>
<p><strong>“Es gibt kein Umweltbewußtsein in Brasilien”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61139" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Polybia2-1024x667.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="667" /></a></p>
<p><a href="http://www.pvsul.com.br/pverde/GuiasBiodiversidade/Abelhas.pdf">http://www.pvsul.com.br/pverde/GuiasBiodiversidade/Abelhas.pdf</a></p>
<header><span class="post-byline"><span class="author">Paulo Roberto Volkmann</span> </span><span class="post-meta"><span class="bullet time-ago-bullet">•</span> <a class="time-ago" title="domingo, 25 de outubro de 2015 09:46" href="http://www.insetologia.com.br/2013/06/camoatins-em-minas-gerais.html#comment-2325775361">há 4 meses</a></span></header>
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<p>Meus Caros, internautas, (curiosos em relação as Vespas<br />
o camoatim, ou camotinho, como é chamado aqui nos pagos gaúchos, não é agressivo, não pica, o que eles fazem é se meter no meio dos cabelos onde ficam enroscados.<br />
Existem inúmeras vespas do gênero Polybia (vejam no “doutor” GOOGLE);inclusive existe um estudo/pesquisa em andamento sobre a ação “anticancerígena” do veneno destas polybias.<br />
A maioria das Vespas (marimbondos), abelhas tem ferrão com vesícula de veneno que é usado pelo inseto como “defesa” defesa da colmeia, pois aquela vespa que picar alguém ou um animal ao perder o ferrão com a vesícula de veneno morre!<br />
Nenhuma (em princípio) é agressiva, o que ocorre é que o insetos tem de defender sua existência.<br />
Existem casos de reações alérgica que podem ser de leves a potencialmente graves. Em geral a primeira vez que a pessoa é picada a reação é menor, o problema são as picadas posteriores que podem ser mais “perigosas”.<br />
Paulo R Volkmann – médico</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://viajeaqui.abril.com.br/national-geographic/blog/curiosidade-animal/vespa-joia-transforma-baratas-em-zumbis-para-criar-seus-filhotes/">http://viajeaqui.abril.com.br/national-geographic/blog/curiosidade-animal/vespa-joia-transforma-baratas-em-zumbis-para-criar-seus-filhotes/</a></p>
<p><strong>Fiebermückenvertilger Bem-te-vi:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61172" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi1.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="771" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61230" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemtevi2.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="818" /></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/07/choleralapa.jpg" alt="choleralapa.jpg" /></p>
<p><strong>Cholera-Warnung in Rio de Janeiros Stadtteil Lapa. “Cholera. Sei vorsichtig. Habe keine Angst.”</strong></p>
<p><strong>Cholera in Brasilien, US-Hinterhof, strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung – Cholera-Bakterien 2015 erstmals in Hauptstadt Brasilia registriert:</strong><a href="http://www.correiobraziliense.com.br/app/noticia/cidades/2015/09/04/interna_cidadesdf,497344/pela-primeira-vez-na-historia-df-registra-bacteria-da-colera.shtml">http://www.correiobraziliense.com.br/app/noticia/cidades/2015/09/04/interna_cidadesdf,497344/pela-primeira-vez-na-historia-df-registra-bacteria-da-colera.shtml</a></p>
<p><strong>Brüderlichkeitskampagne 2016 der katholischen Kirche Brasiliens – und Cholera:</strong></p>
<p><strong>“O acesso ao saneamento promove a inclusão social e a garantia dos principais instrumentos de proteção da qualidade dos recursos hídricos e dos inibidores de doenças, como cólera, febre amarela, chikungunya, dengue, diarreia, bem como para evitar a proliferação do vírus Zika”.</strong></p>
<p><strong>Slumwachstum und Fiebermücken:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ratten, Unmassen von Fiebermücken, Kloake bei jedem Gewitterregen in der Kate.”</h2>
<p><strong>“Die Favela ist ein Zukunftsmodell”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/19/brasilien-die-favela-ist-ein-zukunftsmodell-so-unglaublich-es-scheint-ranier-hehl-deutscher-architekt-und-urbanist-professor-an-der-tu-berlin-in-der-brasilianischen-zeitung-o-globo/</a></p>
<p><strong>“Ihr seid auf dem richtigen Weg”:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/26/zika-virus-in-brasilien-2016-angekuendigte-regierungsmassnahmen-gegen-fiebermoskitos-voellig-unzureichend-laut-nationalen-fachleuten-auslaendische-olympia-besucher-koennen-virus-in-ihre-heimatlaend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/01/26/zika-virus-in-brasilien-2016-angekuendigte-regierungsmassnahmen-gegen-fiebermoskitos-voellig-unzureichend-laut-nationalen-fachleuten-auslaendische-olympia-besucher-koennen-virus-in-ihre-heimatlaend/</a></p>
<p><strong>Brasiliens Epidemien 2016 und der Faktor vorsätzliche Natur-und Umweltzerstörung – Moskito-Ausbreitung “gefördert” – Moskito-Vertilger bekämpft:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/05/brasilien-2016-die-dengue-und-zika-epidemie-wie-die-autoritaeten-im-reichsten-teilstaat-sao-paulo-die-verbreitung-von-dengue-sehr-stark-foerderten-und-grosses-lob-von-hochrangigen-deutschen-polit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/05/brasilien-2016-die-dengue-und-zika-epidemie-wie-die-autoritaeten-im-reichsten-teilstaat-sao-paulo-die-verbreitung-von-dengue-sehr-stark-foerderten-und-grosses-lob-von-hochrangigen-deutschen-polit/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/02/12/brasiliens-aktuelle-epidemien-2016-starke-zunahme-bei-denguefieber-faellen-laut-offiziellen-angaben/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/KubaKletterfrosch1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61215" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/KubaKletterfrosch1.jpg" alt="??????????" width="852" height="768" /></a></p>
<p><strong>Tropische Kletterfrösche als effiziente Moskitovertilger – im auffallend ökologischen, artenreichen Kuba überall zu finden, darunter an Hotels wie hier – in Brasilien natürlich weitgehend ausgerottet.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Schmetterling1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61174" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Schmetterling1-1024x865.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="865" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Periquita1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61176" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Periquita1-1024x583.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="583" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Periquitos.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Sabia1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61179" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/Sabia1-1024x718.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="718" /></a>Sabiá laranjeira – <i>Turdus rufiventris</i></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h1 class="red">Krankes System/bpb</h1>
<h2 class="red"><i>Das öffentliche Gesundheitssystem in Brasilien</i></h2>
<div>
<div class="article_info_right"><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem?p=0#bio0">Klaus Hart</a></div>
<p><b><i>29.5.2014</i></b></p>
</div>
<p><b>Das öffentliche Gesundheitssystem in Brasilien ist ineffizient und schlecht. Nur wer es sich leisten kann, geht zum Arzt. Oder gleich zum Schönheitschirurgen. In kaum einem anderen Land werden mehr kosmetische Operationen vorgenommen</b></p>
<div class="article_image_full"><a id="fancybox-0" class="fancybox" href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem?type=galerie&amp;show=image&amp;i=185899"><img title="Krankenhaus in Rio de Janeiro (©  picture alliance / landov )" src="http://www.bpb.de/cache/images/9/185899-1x1-article620.jpg?C3DDC" alt="Ein Kind steht vor der Notaufnahme des Pedro Ernesto Universitäts Krankenhauses in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro." width="620" height="620" /></a>Ein Kind steht vor der Notaufnahme des Pedro Ernesto Universitäts Krankenhauses in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro. (© picture alliance / landov )</div>
<p>Widersprüchlicher geht es kaum: Tagtäglich geißeln die Medien in Brasilien die katastrophalen Zustände in den Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen des Landes, wo auffällig schlecht ausgebildete Ärzte und Pfleger unter desolaten Bedingungen arbeiten. Gleichzeitig ist die Presse voll von Werbung für teure plastische Chirurgie in Privatkliniken, die ein realitätsfremdes Schönheitsideal propagieren.</p>
<p>Die gesundheitliche Situation der Brasilianer hat sich laut Meinung vieler Experten in den letzten Jahren verschlechtert. Das Tropenland rangiert im Index für Menschliche Entwicklung der Vereinten Nationen derzeit nur auf Platz 85 von 187. Doch trotz unvergleichlich niedrigerer Durchschnittseinkommen liegt Brasilien bei der Zahl der Schönheitsoperationen gleich hinter den USA. Noch 2009 lag die Zahl der Eingriffe bei über 1.200 täglich; wobei die offiziellen Zahlen hier gewiss nicht vollständig sind. 2014 sind es bereits mehr als 1.700 Operationen täglich. Anders als in den USA entfallen wegen der extremen Einkommensunterschiede in Brasilien die allermeisten Operationen auf nur etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung, also auf die Mittel-und Oberschicht.</p>
<p>Die höchsten Steigerungsraten verzeichneten in den letzten Jahren Povergrößerungen. Noch 2008 unterzogen sich nur einige tausend Frauen in Brasilien dieser aufwendigen Operation. Inzwischen sind es jährlich bereits über 20.000, in den USA hingegen keine 6.000. “Anders als in Europa zeigen unsere Frauen nach dem Eingriff jedermann, was die Schönheitschirurgie an ihren Körpern verändert hat”, so Dr. Luiz Carlos Martins, Präsident des Brasilianischen Verbandes für plastische und ästhetische Chirurgie. “Das ist kurios und gehört zur brasilianischen Kultur. Jede Kultur besitzt ein vorherrschendes ästhetisches Charakteristikum. Im sehr kosmopolitischen Brasilien gibt es viele Frauen mit einem größeren Gesäß. Doch die vielen Spanisch-und Italienischstämmigen Brasilianerinnen und Asiatinnen sehen eben anders aus.” Eine Povergrößerung kostet je nach Schwierigkeitsgrad zwischen 3.000 und 10.000 US-Dollar.</p>
<h2 class="red h2inline">Wer in Brasilien als hässlich gilt, bekommt schwer einen Job</h2>
<p>Sein Kollege Dr. Persio de Freitas geht noch einen Schritt weiter und fordert Brasiliens “Ditadura da Beleza”, die Schönheitsdiktatur, heraus. “Von den Medien in Brasilien wird Druck ausgeübt, schön zu sein. Wer brasilianische Telenovelas anschaut, könnte denken, in unserem Land gibt es nur Menschen, die einem bestimmten Schönheitsideal entsprechen. Doch das ist die Minderheit.” Wer in Brasilien nicht den vorgestanzten Schönheitsnormen entspricht, leidet unter Minderwertigkeitskomplexen, so Dr. Freitas.</p>
<p>Längst sind auch die brasilianischen Männer betroffen. “Die jüngeren Manager meinen, im Beruf sei heute ein frischeres Erscheinungsbild nötig. Durch eine plastische Operation wird man auf dem Markt besser akzeptiert. Daher nimmt besonders in den Chefetagen in Brasilien die Nachfrage deutlich zu”, erläutert Dr. Freitas.</p>
<p>Valcinir Bedin, Präsident der Brasilianischen Gesellschaft für Ästhetische Medizin in Sao Paulo, attackiert die Auswüchse der plastischen Chirurgie ebenfalls. “Wichtige Grundwerte wie Wissen, Können und berufliche Kompetenz gelten als zweitrangig gegenüber etwas so Vergänglichem wie dem äußeren Erscheinungsbild. Auf dem Arbeitsmarkt sind die professionellen Fähigkeiten eines Bewerbers nur zweitwichtig. Wer nicht den vorgegebenen ästhetischen Normen entspricht, gar als hässlich eingestuft wird, bekommt keine Arbeit.”</p>
<p>90 Prozent der 50-jährigen Mittelschichtsfrauen Brasiliens haben mindestens eine “cirurgia plàstica” hinter sich. Immer mehr Unterschichtsfrauen versuchen, es ihnen gleichzutun und liefern sich Billig-Pfuschern aus. Die Resultate zeigen alljährlich Rios Karnevalsfotografen: völlig deformierte Brüste und Hinterteile, vergrößert durch Einspritzen von gefährlichen Substanzen wie Metacryl.</p>
<p>Kopfzerbrechen macht den Verbänden der Schönheitschirurgen ein weiteres Phänomen: Seit 2010 haben sich die Eingriffe bei Minderjährigen mehr als verdoppelt. Heute wollen bereits Mädchen unter 16 Jahren größere Brüste. Da sich der Körper noch in der Wachstumsphase befinde, raten seriöse Ärzte von solchen Operationen ab. Es mangelt an allem: Medikamente, Ärzte, Hygiene</p>
<p>Aber die meisten Brasilianer könnten nie im Leben das Geld für eine Operation aufbringen. Fast täglich sterben Menschen in der Warteschlange vor den heruntergekommenen öffentlichen Krankenhäusern. “Das Gesundheitswesen für die einfachen Leute wird total vernachlässigt,” so der Präsident der Brasilianischen Gesellschaft für Ästhetische Medizin. “Das stürzt mich als Schönheitschirurg in einen inneren Konflikt. Ich fühle mich nichtig, albern, belanglos – weil ich nur mit Leuten zu tun habe, die sich um alberne, belanglose Dinge sorgen.”</p>
<p>Brasiliens Qualitätsmedien berichten tagtäglich haarsträubende Dinge aus den öffentlichen Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, und zwar keineswegs nur solchen, die in den stark unterentwickelten Regionen im Norden und Nordosten Brasiliens liegen, sondern auch in den führenden Wirtschaftsmetropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo: Kranke warten dort monatelang auf einen Arzttermin, gar jahrelang auf die vorgesehene Operation. In den Notaufnahmen liegen die Schwerverletzten in Gestank und Hitze oft tagelang auf den Klinikböden. Vielerorts fehlt es an Medikamenten und medizinischem Material, so dass sich die Ärzte bei Knochenbrüchen manchmal mit Pappkartons als Schienen behelfen müssen. Aber oft mangelt es allein schon am Personal. Verletzte mit Schusswunden werden in den Notaufnahmen abgewiesen, weil kein Arzt verfügbar ist.</p>
<p>Hinzukommt die schlechte Ausbildung vieler Ärzte. 2014 kamen Untersuchungen in Sao Paulo zu dem Ergebnis, dass 59 Prozent der frisch ausgebildeten Diplom-Mediziner nicht über das nötige Basiswissen verfügen. So wussten beispielsweise 64 Prozent nicht, dass länger andauernder Husten ein Hinweis auf Tuberkulose sein kann, eine in Brasilien sehr häufige Krankheit.</p>
<p>Über die Hälfte der Brasilianer ist heute übergewichtig bis fettleibig, und damit besonders gefährdet, an Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes und Krebs zu erkranken. Brust-und Gebärmutterkrebs nehmen laut neuesten Statistiken in Brasilien “dramatisch zu”. Aids ist in Brasilien nach wie vor eine Epidemie und keineswegs unter Kontrolle. Brasilien wurde aus jener Ländergruppe herabgestuft, die Aids-Infizierte am besten betreut. Statt der bisher gegenüber der WHO versprochenen Lepra-Eliminierung zielt die Regierung jetzt nur noch auf die “Kontrolle” der mittelalterlichen Krankheit. Weltweit hat das Tropenland nach wie vor die höchste Lepradichte, mit jährlich über 30.000 neu registrierten Fällen, bei hoher Dunkelziffer. Selbst in Lateinamerikas reichster Großstadt Sao Paulo ist Lepra angesichts von über 2.500 Slums ein Problem, ebenso wie Tuberkulose und Malaria.</p>
<p>Im Hinblick auf Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 warnen europäische Tropenmediziner auch vor dem tückischen Dengue-Fieber, das durch Moskitostiche übertragen wird und tödlich sein kann. 2013 erkrankten rund 1,5 Millionen Brasilianer daran, laut Weltgesundheitsorganisation starben mehr als 500. Dass sich Moskitos so stark ausbreiten können, liegt auch an den schlechten hygienischen Zuständen im Land. So unterliegen beispielsweise über 50 Prozent des in Brasilien erzeugten und verkauften Fleisches keinerlei Lebensmittelkontrollen. Ein Beispiel von vielen: In der Millionenstadt Fortaleza im Nordosten Brasiliens hat der 74-jährige Carlos Oliveira schwere Kreislaufprobleme. Die Familie bringt ihn, da Krankenwagen fehlen, mit dem PKW eines Nachbarn in die Klinik. Dort drängen sich bereits mehrere hundert Patienten auf den Korridoren. Oliveira wird von Krankenpflegern auf eine Trage gepackt – mit der Auskunft, dass es derzeit leider keine behandelnden Ärzte gibt. Nach vier Tagen raten die Pfleger der Familie, Oliveira wieder mit nach Hause zunehmen. Die Familie folgt dem Rat. Zwei Tage später ist der Mann tot.</p>
<h2 class="red h2inline">Wer Geld hat, kann die ärztliche Behandlung vor Gericht durchsetzen</h2>
<p>Die Familie gehört zur brasilianischen Unterschicht und verfügt weder über das Wissen noch die finanziellen Mittel gegen das Krankenhaus Klage vor Gericht einzureichen. Wer dies kann, hat in Brasilien die Möglichkeit, die medizinische Behandlung juristisch zu erzwingen. Wer damit durchkommt, auf diese Weise nur zu oft sein eigenes Leben oder das seiner Familienangehörigen rettet, schadet indessen all jenen Menschen, die seit langem auf die Behandlung warten. Und das in einem Land, das die höchsten Gewalt- und Mordraten der Welt aufweist. Schwerbewaffneten Banden überfallen und rauben in Brasilien sogar Hospitäler und deren Patienten aus. Dass Gewalt und Verbrechen auch psychisch krank machen kann, betätigt die Weltgesundheitsorganisation. Über 20 Prozent der brasilianischen Bevölkerung sind laut Expertenstudien körperlich oder geistig behindert, in Ländern wie Deutschland ist es nur etwa 1 Prozent. Angesichts dieser Misere im Gesundheitssystem sind viele Brasilianer über die Milliardenausgaben für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympische Sommerspiele 2016 empört. Das ist einer der Gründe für die Bürgerproteste überall im Land. Bereits 2010 gab ihnen sogar José Temporao, Brasiliens Gesundheitsminister von 2007 bis 2010, Recht, als er sagte: “Unser Modell des Gesundheitswesens funktioniert nicht. Es garantiert in den Krankenhäusern keine Qualität. Es darf doch nicht eineinhalb Jahre dauern, bis ich einen Termin beim Neurochirurgen bekomme. Mehr Mittel sind notwendig.”</p>
<p>Angesichts dieser Lage hat brasilianische Regierung begonnen ausländische Ärzte anzuwerben. Anfang 2014 teilte Staatspräsidentin Dilma Rousseff mit, dass bereits über 7.000 kubanische Mediziner in Brasilien praktizieren, vor allem in Slums der Großstädte und anderen Armutsregionen. Noch in diesem Jahr sollen weitere 6.000 Ärzte hinzukommen. Das ist vielleicht ein Anfang, um die gröbsten Missstände im brasilianischen Gesundheitssystem zu beseitigen.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien, Sao Paulo, Naturwunder Wespe – brazilian wasps, cockroach wasp: Juwelwespe(Vespa Joia, Ampulex compressa) nutzt tropische Schabe(Barata) als Nahrung für Nachwuchs – betäubt mit Nervengift, läßt sich die Barata bis zum beabsichtigten Ort der Eiablage führen. Weil in Brasilien extrem massiv Agrargifte eingesetzt werden, gibt es bei weitem nicht mehr genug nützliche Wespen, die Zika-Fiebermücken oder als eklig empfundene Tropenschaben vernichten. Fiebermücken, Baratas haben sich daher entsprechend stark ausgebreitet, übertragen verschiedenste Krankheiten. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=61425&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-vespa-joia-ampulex-compressa/" rel="tag">brasilien – vespa joia – ampulex compressa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/cockroach-wasp/" rel="tag">cockroach wasp</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/naturwunder-wespe/" rel="tag">naturwunder wespe</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wasps-in-brazil/" rel="tag">wasps in brazil</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61426" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia1.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="857" /></a></p>
<p><strong>Betäubt durch Nervengift der Wespe, läßt sich die Barata widerstandslos bis zum versteckten Ort der Eiablage führen.</strong></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=DzGCSk1Zpoo">https://www.youtube.com/watch?v=DzGCSk1Zpoo</a></p>
<p><strong>Laut wissenschaftlicher Fachliteratur legt die weibliche Wespe ein Ei in der lebenden Barata ab – die Larve schlüpft, während das Herz der Barata noch arbeitet. Nach mehreren Wochen kriecht die neue Wespe aus der Barata – und fliegt davon. </strong></p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Juwelwespe">https://de.wikipedia.org/wiki/Juwelwespe</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/juwelwespen-toeten-schaben-fuer-eigenen-nachwuchs-a-876305.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/juwelwespen-toeten-schaben-fuer-eigenen-nachwuchs-a-876305.html</a></p>
<p><strong>Brasiliens Regierung unternimmt gemeinsam mit der Landeselite alles, um das natürlich Gleichgewicht zu zerstören – die Zika-und Dengue-Epidemien, damit entstehende Kosten für die Gesellschaft, weisen auf die vorhergesagten Resultate dieser Elitenpolitik</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/09/pestizid-rekord-in-brasilien-eine-million-tonnen-verspruht-umwelt-und-gesundheitspolitik-unter-lula-rousseff-agrobusiness-ist-gift/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61430" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia2.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="887" /></a></p>
<p><strong>Zuerst attackiert die Wespe die Barata, um ihr das Nervengift zu injizieren.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia15.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61567" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia15-621x1024.jpg" alt="???????????????????????????????" width="621" height="1024" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia31.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61568" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia31.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="897" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dann wartet die Wespe ein paar Minuten ab, bis das Nervengift wirkt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/agrobusiness-ist-gift-immer-hohere-agrargiftdosis-in-brasilianischen-lebensmitteln-protest-der-landlosenbewegung-mst-brasilianisches-obst-gemuse-schmeckt-nicht-zufallig-immer-oder/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/10/agrobusiness-ist-gift-immer-hohere-agrargiftdosis-in-brasilianischen-lebensmitteln-protest-der-landlosenbewegung-mst-brasilianisches-obst-gemuse-schmeckt-nicht-zufallig-immer-oder/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61434" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia4.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="854" /></a></p>
<p><strong>Daraufhin macht sich die Wespe mit der Barata auf den Weg.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61437" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia5.jpg" alt="???????????????????????????????" width="901" height="768" /></a></p>
<p><strong>Bis zum Ort der Eiablage sind etwa fünf Meter zurückzulegen, ist ein vielbegangener Weg zu überqueren.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61439" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia6.jpg" alt="???????????????????????????????" width="899" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia7.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61443" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia7.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="809" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia8.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61445" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia8.jpg" alt="???????????????????????????????" width="984" height="768" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61447" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia9-1024x642.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="642" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-61455" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia10-1024x729.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="729" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61501" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia11.jpg" alt="???????????????????????????????" width="768" height="935" /></a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<p><strong>Der ganze Vorgang dauerte etwa eine halbe Stunde.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel"> <img src="http://i.colnect.net/images/b/2196/310/Ampulex-compressa.jpg" alt="" /></h2>
<p><img src="http://www.asahi-net.or.jp/~ch2m-nitu/jpg/helena3.jpg" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia12.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-61546" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/02/VespaJoia12.jpg" alt="VespaJoia12" width="768" height="911" /></a></p>
<p><strong>Zum Schluß wird die Höhlung noch von außen mit organischen Materialien gegen Eindringliche verschlossen.</strong></p>
<div class="materia-titulo">
<h1 class="entry-title">Vespa que transforma barata em zumbi faz ‘planejamento familiar’, diz estudo/Zitat O Globo</h1>
<p>Inseto escolhe presas maiores para botar dois ovos em vez de um.<br />
Pesquisadores brasileiros estudaram ‘vida doméstica’ do parasitóide.</p>
</div>
<div class="materia-assinatura-letra">
<div class="materia-assinatura">
<p class="vcard author"><strong class="fn">Reinaldo José Lopes</strong><span class="adr"><span class="locality">Do G1, em São Paulo</span></span></p>
</div>
</div>
<div id="materia-letra" class="materia-conteudo entry-content">
<div class="materia-mascara midia-largura-192">
<div class="materia-foto">
<h4>A vespa Ampulex compressa (Foto: Divulgação)</h4>
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<p>Esqueça os manjados Pinky e Cérebro: se tiver de escolher um animal de laboratório capaz de dominar o mundo, prefira a vespa <em>Ampulex compressa</em>. A sorte da humanidade é que o bicho, por enquanto, só “aprendeu” a transformar baratas em zumbis. Pesquisadores brasileiros acabam de descobrir que o bicho é ainda mais maquiavélico do que os cientistas imaginavam. Além de manipular as pobres baratas para que elas sejam devoradas vivas, a vespa também faz planejamento familiar: quando a presa é grande, ela coloca dois ovos (que vão dar origem a machos) nela, em vez de um só, como de costume.<br />
“Ou ela sabe, de alguma forma, quais tipos de ovos vão ser botados, ou ela é capaz de controlar o acesso à bolsa de esperma que carrega”, conta o biólogo Eduardo Gonçalves Paterson Fox, da Unesp (Universidade Estadual Paulista) de Rio Claro.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fox e seus colegas conseguiram montar uma colônia do inseto fabricante de zumbis por pura sorte – um exemplar da espécie invadiu o laboratório deles no Instituto de Biofísica Carlos Chagas Filho, na UFRJ (Universidade Federal do Rio de Janeiro) e foi capturado. Como se tratava de uma fêmea, o único indivíduo logo gerou muitos, porque os ovos não-fecundados da vespa dão origem a machos. Os resultados serão publicados numa edição futura da revista científica “Entomological News”.<br />
Ninguém sabe muito bem a região natal da <em>A. compressa</em>, mas o bicho conseguiu colonizar quase todas as áreas onde existem baratas, incluindo, é claro, o Brasil. A vespa ainda não foi muito estudada, mas o pouco que se sabe dela é suficiente para deixar qualquer um de boca aberta. “A primeira coisa que ela faz quando se aproxima de uma barata é dar duas ferroadas, embora às vezes ela ataque uma vez só”, diz Fox.</p>
<p class="materia-intertitulo"><strong>Direto no cérebro</strong></p>
<p>A segunda ferroada acerta com precisão a área do cérebro da barata responsável por seu reflexo de fuga. Com isso, a presa se torna uma espécie de morto-vivo, incapaz de ir a qualquer lugar por vontade própria. Logo depois, a vespa também corta as antenas da barata e começa a sugar sua hemolinfa (o sangue do inseto). Mas o pior ainda está por vir.<br />
“Ela põe seu ovo no ‘sovaco’ da presa, num lugar que a barata não consegue alcançar mordendo. A larva que sai do ovo também suga um pouco de sangue, até abrir um buraco. Aí ela entra no corpo da barata e vai ‘varrendo’ os órgãos. Só sobra o exoesqueleto [a ‘casca’ da barata], que fica até translúcido”, explica o biólogo da Unesp. Estudando a colônia, eles descobriram que a vespa escolhe baratas grandalhonas para botar ovos que darão origem a machos “anões”.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h4>A larva da vespa pronta para começar a devorar os órgãos internos da barata (Foto: Divulgação)</h4>
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<p>Parece ser uma estratégia esperta de aproveitamento de recursos, porque esses machos têm quase a metade do tamanho de fêmeas normais. Diante de uma baratona, dependendo de suas necessidades reprodutivas, a mãe pode gerar uma fêmea grande ou dois machos nanicos. “Não sabemos se o comportamento pode ser influenciado pela abundância de baratas que nós damos para as vespas em cativeiro”, ressalta Fox.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sob outros aspectos, a <em>A. compressa</em> também assusta. Segundo o biólogo, o animal tem excelente visão, embora não seja muito agressivo com humanos que a tratarem com respeito. “Os olhos são bem grandes, e dava para ver que o bicho estava olhando para mim de longe, assim que eu entrava no laboratório”, conta Fox. Já as baratas, apesar do veneno potente da vespa, não são apenas vítimas indefesas. Os pesquisadores presenciaram fortes “coices” dados pelas baratas para tentar evitar o destino de zumbi, além de mordidas e outras estratégias de evasão.<br />
Entender o inseto manipulador está longe de ser mera curiosidade mórbida. Como seu veneno consegue manipular de forma precisa os neurônios da presa, não é nem um pouco improvável que, no futuro, os cientistas o usem como base para remédios contra doenças do cérebro – como o mal de Parkinson, que está ligado a uma disfunção nas células cerebrais que controlam os movimentos do corpo. Zitat O Globo</p>
</div>
<p>—</p>
<p><strong>In neoliberalen Ländern wie Deutschland wird von Staat und Regierung u.a. durch natur-und umweltfeindliche Windkraftwerke, ungebremsten Agrargifteinsatz etc.  alles getan, um den einstigen Insektenreichtum zu vernichten. Windkraftwerke verwandeln zur Freude perverser Autoritäten Unmassen von nützlichen Insekten zu Matsch.</strong></p>
<p><strong>Was perverse Umweltverbrecher in Politik und Wirtschaft Deutschlands ganz besonders freut – zumal eine abgestumpfte(teils verblödete)</strong> <strong>Bevölkerung nicht einmal reagiert:</strong></p>
<p><b>“Insekten locken Fledermäuse in den Tod</b></p>
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<div class="relcontainer"></div>
</figure>
<p><strong>Fledermäuse, die meist nachts fliegen, scheinen auf ganz andere Weise durch die Windkraftwerke gefährdet. Studien zeigen, dass Insekten fressende Arten besonders oft in die Anlagen fliegen. Wegen des Luftverkehrs werden die Türme nachts durch rote Blinklichter markiert, außerdem strahlen die Rotorblätter Reibungswärme ab. Beides lockt Insekten in großem Maß an. Nachtaktive Käfer, Mücken oder Nachtfalter besitzen zwar eine enorme Anzahl von Ommatidien (Einzelaugen) und sehen selbst bei Mondlicht noch farbig, aber sie erkennen die Gefahr nicht. Die Folgen sind erheblich. Gustave Corten und Herman Veldkamp vom Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) entdeckten, dass sich auf den Rotoren eine regelrechte Kruste aus zerplatzten Insekten bildet, welche die Leistung der Windräder um bis zu 50 Prozent reduzieren kann. Die Fledermäuse wiederum folgen ihrer Jagdbeute und geraten so an die Windkraftwerke.” Zitat Spektrum.de</strong></p>
<p><strong>In   Ländern wie Deutschland kennt jedermann u.a. die Namen der perversen politisch verantwortlichen Umweltverbrecher aus dem Fernsehen und anderen Medien.</strong></p>
<p><strong>Textsammlung Windkraft: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p></blockquote>
</div>
</div>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/agrargifte-in-deinem-magen-landlosenfuhrer-joao-pedro-stedile-brasilien-ist-weltspitze-beim-agrargiftverbrauch-3700-kilo-pro-kopf-jahrlich/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Offizieller Artenschutz in Deutschland &#8211; Beispiel Rotmilan, NABU-Vogel des Jahres 2000. Tobias Dürr und Windkraftwerke.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 12:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Stubbe]]></category>
		<category><![CDATA[NABU]]></category>
		<category><![CDATA[neoliberaler Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Rotmilan]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/ http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181 &#8222;Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für den Rotmilan: Mehr als die Hälfte des weltweiten Bestandes lebt hierzulande, zwei Drittel davon konzentrieren sich in den östlichen Bundesländern. Dort droht ihm auch die größte Gefahr: Durch die Übernahme westlicher Anbaumethoden sank die Zahl der Rotmilane in Ostdeutschland im letzten Jahrzehnt drastisch um 25 Prozent.&#8220;(NABU-Mitteilung von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/</a></p>
<p><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181">http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181</a></p>
<p><strong>&#8222;Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für den Rotmilan: Mehr als die Hälfte des weltweiten Bestandes lebt hierzulande, zwei Drittel davon konzentrieren sich in den östlichen Bundesländern. Dort droht ihm auch die größte Gefahr: Durch die Übernahme westlicher Anbaumethoden sank die Zahl der Rotmilane in Ostdeutschland im letzten Jahrzehnt drastisch um 25 Prozent.&#8220;(NABU-Mitteilung von 2000)</strong></p>
<p><strong>Wie es in der neuen Artenschutzpolitik der Bundesregierung  erfolgreich  weiterging &#8211; ein NABU-Bericht von 2007.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/</a></p>
<p><strong>Der Windkraft-und Energiewende-Bluff – Text-und Foto-Sammlung:</strong></p>
<p><a href="http://http//www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
<p><strong>Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland &#8211; Resultate und Ziele:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<div class="article__item">
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__title">Böse “Blaublütige”/DIE ZEIT</span></h1>
</div>
<div class="article__item">
<div class="summary"><strong>In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen Forstleute und Naturschützer bittere Klage gegen adlige Waldbesitzer und Politiker, die klein beigeben</strong></div>
<div class="byline"><strong>Von Klaus Hart</strong></div>
<div class="metadata"><strong>24. Februar 2000, 13:00 Uhr<span class="metadata__source encoded-date">Quelle: DIE ZEIT, 09/2000</span></strong></div>
</div>
<div class="article-body article-body--article">
<section id="seite-1" class="article-page">
<p class="paragraph article__item"><strong>Fürst zu Solms-Lich betreibt moderne Waldbewirtschaftung. Im Brandenburgischen kaufte er nach der Wende günstig weit über 2000 Hektar. Er engagierte eine finnische Firma mit großer Holzerntemaschine, die sich forsch voranarbeitete. Abgeholzt wurde im vergangenen Jahr im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die zuständige Umwelt- und Forstbehörde hat dem Fürsten mitgeteilt, dass in seinem Wald auch vom Aussterben bedrohte Arten wie der Schreiadler lebten – und er deshalb für Fällarbeiten stets eine Genehmigung beantragen müsse. Doch das hat er nicht getan. Die Holzpreise waren gerade günstig – also wurde auch mitten in der Vegetationsperiode, der Adler- und Kranichbrutzeit, viel Holz eingeschlagen. So viel wie sonst in zehn Jahren nicht, sagt ein Förster. Rund um die Uhr, nachts gar im Scheinwerferlicht.</strong></p>
<p class="paragraph article__item"><strong>Die Dörfler staunten. Adlerhorstschutzzonen, Altbäume, in deren Höhlen Jungvögel gefüttert werden, ein Schreiadlerhorststamm, Vogelnester von Bodenbrütern – weg damit. Amphibientümpel und sensible Moorflächen wurden schwer beschädigt. Auch denkmalgeschützte Hügelgräber aus der Bronzezeit wurden nicht geschont…</strong></p>
</section>
</div>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<h2>Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16461">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-totung-von-rotmilanen-2013/" rel="tag">windkraftwerke &#8211; tötung von rotmilanen 2013</a></p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet">http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet</a></p>
<p><strong> ”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten</strong></p>
<p><strong> ”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”</strong></p>
<p><strong>Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/rotmilanwkaln13.jpg" alt="rotmilanwkaln13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><strong>Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/</strong></a></p>
<p><span id="more-590"></span></p>
<p>&#8222;Harzvorland: Windkraft kontra Rotmilane<br />
Dramatischer Rückgang der Brutpaare im Hakel</p>
<table border="0" width="220" cellspacing="0" cellpadding="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><!--wieder ein MD Aufruf-->Â<br />
<img src="http://www.hart-brasilientexte.de/id/1.gif" alt="" width="1" height="3" /></td>
<td><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/id/1.gif" alt="" width="6" height="1" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Da die Zahl der genehmigten Windkraftanlagen im Harzvorland als weltweit bedeutendstem Dichtezentrum des Rotmilans immer weiter steigt, hat der NABU Sachsen-Anhalt nun formell Beschwerde bei der EU-Kommission wegen Verstoßes gegen europäisches Naturschutzrecht eingereicht.</p>
<p>Im Zentrum des Interesses steht das Vogelschutzgebiet Hakel. Die auffällige Dichte an seltenen Greifvogelarten wie Schreiadler, Schwarzmilan, Wespenbussard und der Aufsehen erregende Nachweis des Zwergadlers Mitte der 90er Jahre machten das Gebiet weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Allein in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hakel drehen sich bereits zwölf Windkraftanlagen, das zehnfache ist derzeit im nördlichen Harzvorland an Neuanlagen geplant. Der NABU ist sich bewusst, dass die Windräder nur eine von vielen Gefahrenquellen für die Greifvögel in dieser Region darstellen. Doch es kann nicht sein, dass man einerseits die Brutvorkommen in den Vogelschutzgebieten sichern und Nahrungsgebiete attraktiv gestalten will und andererseits vermeidbare Gefahrenquellen in den Nahrungs- und Überwinterungsgebieten des unmittelbaren Umlands zulässt.</p>
<p><strong>1984 brüteten im 1300 Hektar großen Hakelwald noch 120 Paare des Rotmilans. Die fruchtbaren Bördeböden in der Umgebung beherbergten damals viele Beutetiere, vor allem Feldhamster, und boten somit den Greifen einen reich gedeckten Tisch. Dies hat sich gravierend geändert “ im letzten Jahr lebten hier nur noch ein Dutzend Rotmilanpaare.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Ermittlungen gegen die Schuldigen des Umweltverbrechens gemäß geltenden Gesetzen wurden interessanterweiseÂ noch nicht aufgenommen.</strong></p>
<p><strong>Katholik Schlingensief:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker</strong></a></p>
<p><strong>Schlingensief: </strong><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A"> http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A</a></strong></p>
<p><strong>Tobias Dürr: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/#more-6123">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/#more-6123</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/</a></p>
<p><strong>Renommierte Artenschutzexperten Ostdeutschlands betonten 2011 im Website-Interview, beim Rotmilan seien nach dem Anschluß von 1990 nur Rückgänge zu verzeichnen. 2011 habe es im Hakel gerade drei erfolgreiche Rotmilanbruten gegeben. Zu den Gründen allgemeinen Artenrückgangs zähle die naturfeindliche neue Landwirtschaft, die u.a. die letzten Hecken vernichte, den Boden auslauge, viel mehr Agrargifte einsetze als vor dem Anschluß. Nicht zufällig nehme selbst der Bestand an Feldlerchen ab. Windkraftanlagen werden gerade bei Greifvögeln als wesentlicher Faktor des Artenrückgangs genannt, Fledermäuse würden ebenfalls in großer Zahl Opfer dieser Industrieanlagen. &#8222;Als die Windkraftbetreiber mitkriegten, daß da Leute die Kollisionsopfer beobachteten und aufsammelten, schickten sie eigene Leute los, die rasch getötete Vögel und Fledermäuse einsammeln mußten.&#8220;</strong></p>
<p><strong> &#8222;Ich war schockiert nach der Wende, als ich in einer einzigen Ackerfurche von 1,2 Kilometern Tausende und Abertausende vergifteter Laufkäfer entdeckte.&#8220; </strong></p>
<p><strong>Gerade bei Insekten sei offenbar das sehr niedrige Biodiversitätsniveau der westlichen Bundesländer bereits erreicht worden, hieß es von den Experten weiter. &#8222;Jenen, die heute Biologie studieren, fällt der enorme Artenrückgang bei Insekten, darunter Schmetterlingen, garnicht mehr auf. Studentengruppen bemerken bei Exkursionen überhaupt nicht mehr, daß heute über Wiesen keine Schmetterlinge mehr flattern, kaum noch eine Hummel zu sehen ist. Diese jungen Menschen kennen bereits keine reiche Artenvielfalt mehr.&#8220;  Die Vernichtung derArtenvielfalt falle zudem auch deshalb nicht mehr auf, weil u.a. von den Medien nicht mehr darauf hingewiesen werde. Im Uni-Fach Biologie gebe es heute kaum noch die Ausbildung zur Artenkenntnis. &#8222;Die Abnahme des Bestandes an Insekten , darunter Bienen und Schmetterlingen, ist von Jahr zu Jahr gravierender und müßte erwachsenen Ostdeutschen eigentlich auffallen, die noch eine andere Artenvielfalt kannten.&#8220;</strong></p>
<p><strong> Die Experten geben nur noch sehr ungern Interviews:&#8220;Meist erscheinen dann Dinge im Text, die man garnicht gesagt hatte.&#8220; Auch bei Naturschutz-Gutachten zeige sich viel Korruption und Manipulation. &#8222;Die Gutachter wollen finanziell über die Runden kommen &#8211; und wenns denen an die Existenz geht, verbiegen sie sich eben. Und wer sich nicht verbiegt, wird beruflich ausradiert.&#8220; </strong></p>
<p><strong>Öko-Parteien, Öko-Verbände betrieben nur Alibi-Politik:&#8220;Diese Verbände machen ein bißchen Show &#8211; weiter kommt da nichts, halt amerikanische Verhältnisse.&#8220; Auch im Naturpark Hainich habe der Greifvogelbestand deutlich abgenommen. &#8222;Die Wende brachte einen enormen Rückfall im Naturschutz &#8211; viel Medienrummel, doch wenig Substanz.  Wenn eine Windkraftanlage in einen bestimmten sensiblen Bereich gebaut werden soll, wird dies durchgedrückt mit allen Mitteln &#8211; Proteste, gesetzliche Bestimmungen führen zu nichts &#8211; die Wirtschaft setzt sich über alles hinweg.&#8220; </strong></p>
<p><strong>Viele Greifvögel würden an den neuen Schnellstraßen und Autobahnen getötet, da man dort als sogenannte Ausgleichsmaßnahme nahe den Fahrspuren Sitzkrücken aufstelle. Wolle der Greifvogel dann überfahrene Tiere packen, werde er überfahren. &#8222;Hirnrissiger gehts nimmer &#8211; Anleitung zum Tod. Greifvögel sind von der Evolution nicht auf den Umgang mit der hohen Schnelligkeit von Fahrzeugen vorbereitet worden, verschätzen sich daher, werden getötet.&#8220; Kritisiert wird von den Experten zudem, daß nach dem Anschluß die Wälder für den Verkehr geöffnet wurden. &#8222;Im Hakel wird abgeholzt, daß es einem schlecht wird &#8211; gleich nach der Wende wurden die stärksten Stämme herausgeschlagen &#8211; die neuen Förster von heute erzählen unglaublichen Schwachsinn über Natur und Artenvielfalt. Im Naturschutz sitzen heute nur zu oft reine Bürokraten an den Schalthebeln, echte Schreibtischtäter, denen es nur darum geht, ihren Posten zu behalten. Die wissen garnicht mehr, was draußen in der Natur vor sich geht, lassen sich von CDU-Landräten die Arbeit diktieren, gehen jeglicher Konfrontation aus dem Weg. Aus Angst vor Sanktionen, Entlassung will niemand von diesen Leuten mehr eine Entscheidung fällen. Vorauseilender Gehorsam, Feigheit dominiert, obwohl das Risiko für den Einzelnen oft garnicht so hoch ist. Viele wehren sich nicht mal als Rentner. Die Leute werden von den Medien eingelullt, auf Konsum gedrillt. Die Resultate sind im Bildungswesen sehr deutlich &#8211; entsprechend niedrig ist das Niveau der Studenten an den Universitäten. Der Niveauverlust an den Unis ist enorm &#8211; da gibt es Promovierte, die keine Seite ohne weniger als drei Rechtschreibfehler hinbekommen. Wir hatten andere Werte als diese nachrückenden Generationen. Auf heute übliche Konkurrenz-Kämpfe haben wir von damals schlichtweg keine Lust, das widert uns an. Es gab Selbstmorde von Professoren, die gemobbt wurden.&#8220;</strong></p>
<h2>Massenhafte Vernichtung theoretisch streng geschützter Fledermäuse durch Windkraftwerke in Deutschland. Wattenrat Ostfriesland zu Uralt-Fakten, bestätigt durch eine neue Studie. Umweltfreundlichkeit &#8211; die Neudefinition eines Begriffs. (”umweltfreundliche Windräder”) ”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16161">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fledermaus-vernichtung-durch-windkraftwerke-in-deutschl/" rel="tag">fledermaus-vernichtung durch windkraftwerke in deutschl</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wolfgang-sauerbier/" rel="tag">wolfgang sauerbier</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/</a></p>
<p>16. August 2013</p>
<h1>Windenergie und Fledermäuse: Massentod für das Investitionsklima</h1>
<h2></h2>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg" alt="" width="575" height="373" /></a></p>
<p>Tote Fledermaus unter Windkraftanlage, Foto (C): Archiv EGE</p>
<p>Von Januar 2007 bis Dezember 2009 untersuchten Wissenschaftler der Universität Hannover – Institut für Umweltplanung &#8211;  das Tötungsrisiko von Fledermäusen in dem Forschungsprojekt <a title="Forschungsvorhaben Fledermäuse-Windkraftanlagen" href="http://www.umwelt.uni-hannover.de/219.html?&amp;tx_tkforschungsberichte_pi1[showUid]=68&amp;tx_tkforschungsberichte_pi1[backpid]=90&amp;cHash=83df935b74">„Entwicklung von Methoden zur Untersuchung und Reduktion des Kollisionsrisikos von Fledermäusen an Onshore-Windenergieanlagen“</a>. Einer der Kooperationspartner des Projektes war der Windkraftanlagenhersteller Enercon aus Aurich.</p>
<p>Gefördert wurde das Vorhaben mit öffentlichen Mitteln des Bundesumweltministeriums mit 1,1 Millionen Euro. An insgesamt 84 (vierundachtzig) bundesweit ausgewählten Windkraftanlagen- von derzeit mehr als 23.000 in Deutschland – wurden Fledermausaktivitäten und -verluste ermittelt und modellhaft fledermausfreundliche Betriebsalgorithmen zur Reduzierung des Schlagrisikos entwickelt. Ganz nebenbei: Das Institut der Universität Hannover geht in seiner Projektbeschreibung tatsächlich davon aus, dass Windkraftanlagen einen Einfluss auf das Wetter und damit in der Folge auch auf das Klima und die “globale Erwärmung” haben, obwohl seit mehr als zehn Jahren keine messbare Erwärmung mehr festgestellt wird und die Temperaturen sinken.</p>
<blockquote><p><strong>Auszug aus der Projektbeschreibung:</strong></p>
<p><strong>Hintergrund und Ziel des Vorhabens:</strong><br />
<strong>Angesichts der globalen Erwärmung ist schon vor Jahren das politische Ziel formuliert worden, den weiteren Ausstoß von klimaschädlichen Gasen zu begrenzen. In Deutschland wurde daher schon 1991 eine gesetzlich gesicherte Einspeisevergütungen geführt, mit der Elektrizitätsversorgungsunternehmen verpflichten werden elektrische Energie aus regenerativen Quellen abzunehmen. Das hieraus resultierende günstige Investitionsklima hat dazu geführt, dass Deutschland heute das Land mit der größten installierten Windenergieleistung weltweit ist. Trotzdem sind weitere Anstrengungen im Klimaschutz notwendig um die bislang formulierten Ziele zu erreichen. In der Folge wird die Bedeutung der regenerativen Energien – auch der Windenergie – weiter zunehmen und ihr Ausbau weiter voranschreiten. Seit einigen Jahren ist jedoch bekannt, dass Fledermäuse auch in Deutschland an bestimmten Standorten an Windkraftanlagen verunglücken. Zuvor war dieses Phänomen aus den USA und anderen Ländern bekannt geworden. Mittlerweile wurden von den 24 in Deutschland vorkommenden Arten 13 Arten als Schlagopfer unter hiesigen Windkraftanlagen gefunden. Nach dem aktuellen Kenntnisstand scheinen fünf Arten, auf die 90 % aller bisher gefundenen verunglückten Tiere entfallen, besonders betroffen zu sein (Dürr 2007). Auf der anderen Seite genießen Fledermäuse europa- und bundesweit (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie 92/43/EWG bzw. Bundesnaturschutzgesetz) einen strengen Schutz. Sie gehören zu den streng geschützten Arten, die – neben anderen Verboten – nicht getötet werden dürfen. […]</strong></p></blockquote>
<p>Das Ergebnis: Es wurden dramatisch hohe Verluste an einzelnen Anlagen festgestellt, durchschnittlich mehr als neun – nach anderen Zahlen der Universität Hannover durchschnittlich 12 – und bis zu 57 tote Tiere je Anlage zwischen Juli und September eines Jahres. Hochgerechnet (durchschnittlich 9,5 Fledermäuse x 23.300 Windkraftanlagen) kommt man bei der Anzahl von Windkraftanlagen in Deutschland auf fast eine Viertelmillion getötete, aber streng geschützte Fledermäuse, pro Jahr! Die Fledermäuse kommen entweder durch den direkten Rotorkontakt ums Leben oder werden durch das Barotrauma getötet, das durch den enormen Luftdruckunterschied vor und hinter dem Rotor die inneren Organe der Tiere zerfetzt. Auch für Fledermäuse gilt ein Tötungsverbot nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz. Vermutlich ist die Zahl der getöteten Tiere noch wesentlich höher, da als Erfassungszeitraum nur die Monate Juli bis September vorliegen, Fledermäuse aber schon von April bis in den Oktober hinein aktiv sind. Fledermäuse, die durch die Rotoren weit in angrenzende Getreide- oder Maisfelder geschleudert werden, werden ohnehin kaum gefunden.</p>
<table width="678">
<tbody>
<tr>
<td>
<blockquote><p><strong>§ 44 Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten</strong></p>
<p><strong>(1) Es ist verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören,[…]</strong></p></blockquote>
</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die untersuchten 84 Anlagen wurden nicht öffentlich bekannt gemacht. Es wurde vereinbart, die Anlagenstandorte aufgrund der Ergebnisse nicht bekanntzugeben, aus Rücksicht auf mögliche Ertragseinbußen für die Windkraftbetreiber, obwohl das Projekt mit öffentlichen Mitteln finanziert wurde.</p>
<p>Die <a title="EGE" href="http://www.egeeulen.de/inhalt/nachrichten.php">Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE)</a> hat diesen Skandal öffentlich gemacht. Dem Vernehmen nach hat die EGE auch versucht, die großen Umweltverbände NABU und BUND mit ins Boot zu holen. Diese Naturschutzverbände reagierten aber gar nicht. Das Bundesumweltministerium hat angeblich keine Kenntnis von den untersuchten Anlagenstandorten und antwortete nicht mehr auf ein Schreiben der EGE. Nachfolgend veröffentlichen wir den Text von der Webseite der Eulenfreunde ungekürzt mit deren freundlicher Genehmigung:</p>
<p><strong>Das Verschleiern und Vertuschen von Fakten hat Methode in Deutschland – nicht nur beim Doping im Sport, Ausspähen der Bürger oder Spenden an Parteien. Die Verschleierung von Daten ist auch Geschäftsvereinbarung des mit 1,1 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderten Forschungsvorhabens der Universität Hannover. Das Forschungsvorhaben dient fraglos dem besseren Schutz von Fledermäusen, die in besorgniserregend hoher Zahl an den Anlagen ums Leben kommen. Den Ergebnissen des Forschungsvorhabens zufolge sterben an den 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland eine Viertelmillion Fledermäuse in einem einzigen Sommer.</strong></p>
<p><strong>Dem Forschungsvorhaben haftet indessen ein Makel an: Damit die Betreiber der für das Forschungsvorhaben zufällig ausgewählten Anlagen nicht nachträglich mit Betriebsbeschränkungen konfrontiert werden können und vor Gewinneinbußen geschützt sind, hat ihnen die Universität Hannover mit Billigung des BMU Diskretion zugesichert. Die Anlagenstandorte werden nicht bekanntgemacht.</strong></p>
<p><strong>Die EGE hatte dieses Gebaren kritisiert und sich mehrfach (zuletzt am 22.07.2013) an das BMU gewandt, es möge den im Rahmen des Forschungsvorhabens bekanntgewordenen hohen Verlusten nachgehen und für die betreffenden Einzelanlagen die Festlegung befristeter Abschaltzeiten veranlassen. Nachdem eine Antwort des BMU ausgeblieben ist, wendet sich die EGE in einer Presseinformation an die Medien. <a href="http://www.egeeulen.de/files/ege_presseinfo_15082013.pdf">Klicken Sie bitte hier</a> (pdf-Datei, ca. 140 KB), wenn Sie die Presseinformation lesen möchten.</strong></p>
<p>—</p>
<p><em><strong>#edit 19. August:</strong></em> Die Nachrichtenagentur dpa berichtete am 17., 18. und 19. August bundesweit ausführlich über den von der EGE berichteten Skandal:</p>
<blockquote><p><strong>Spiegel online, 19. August 2013</strong></p>
<h2><strong><a title="SPON_Fledermäuse_WKA_19Aug2013" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/windkraft-tausende-fledermaeuse-sterben-an-windraedern-in-deutschland-a-917385.html#spRedirectedFrom=www&amp;referrrer=">Hochrechnung: Studie sieht Fledermaus-Massensterben an Windrädern</a></strong></h2>
<p><strong>Eine Stichprobe alarmiert Behörden: Eine Viertelmillion Fledermäuse könnten demnach pro Jahr in Deutschland durch Windräder zu Tode kommen. Vogelschützer fordern, gefährliche Rotoren zu bremsen – doch die untersuchten Anlagen bleiben geheim. […] “Rechnet man den Befund auf die aktuell 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland hoch, sterben an ihnen jährlich eine Viertelmillion Fledermäuse”, warnt die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), die auch für die fliegenden Säugetiere kämpft. […] </strong>B<strong>risant auch: Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die Studie mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. Der Vorwurf der EGE lautet nun, dass der Bund Steuergeld für ein Projekt ausgebe, bei dem herauskomme, dass untersuchte Windanlagen womöglich nur mit neuen Auflagen gesetzeskonform sind. […] Bislang hatte das Bundesumweltministerium stets bestritten, dass Windräder eine erhebliche Bedrohung für Vögel wären. Ein BMU-Sprecher weist nun darauf hin, dass seine Behörde die Daten nicht habe. “Gleichwohl nehmen wir das Thema des Kollisionsrisikos von Fledermäusen mit Windkraftanlagen sehr ernst.” […]</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/</a></p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/31/windkraft-und-vogel-der-wattenrat-ostfriesland-2012/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/31/windkraft-und-vogel-der-wattenrat-ostfriesland-2012/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier1.jpg" alt="wolfgangsauerbier1.jpg" /></p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Wolfgang Sauerbier, Fledermausforscher aus Bad Frankenhausen, 2013:”Es gibt verheerende Verluste durch Windkraftwerke &#8211; wie die neue Studie zeigt. Windkraftwerke sind eine neue Gefahr für Fledermäuse &#8211; die zahlreichen Totfunde beweisen dies seit langem.”  </strong></p>
<p><a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/</a></p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/">http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632">http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml">http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <a href="http://www.fmthuer.de/">http://www.fmthuer.de/</a></p></blockquote>
<blockquote><p> <strong>Wolfgang Sauerbier, Norbert Röse, Lothar Hörning &amp; David Petrat</strong></p></blockquote>
<p><strong>Geheimnisse der Nacht. Verbreitung der Fledermäuse (Chiroptera) in der Kyffhäuserregion, Schutzstrategien und Öffentlichkeitsarbeit</strong><br />
<strong>Sondershausen, 2010</strong><br />
<strong>76 Seiten, 82 Abb.</strong><br />
Erhältlich über</p>
<p>Schlossmuseum Sondershausen, Schloss, PF 1120, 99701 Sondershausen<br />
Tel. 03632 / 622 420, Fax 03632 / 622 410, Mail schlossmuseum@sondershausen.de</p>
<p>Landratsamt Kyffhäuserkreis, Markt 8, 99706 Sondershausen<br />
Tel. 03632/ 7410, Fax 03632/ 741-352, Mail pressestelle@kyffhaeuser.de</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier2.jpg" alt="wolfgangsauerbier2.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/fledermausewkadurr1.jpg" alt="fledermausewkadurr1.jpg" /></p>
<p><strong>Tobias Dürr: “Fledermäuse als Opfer von Windkraftanlagen in Deutschland”(2002)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" alt="wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" /></p>
<p><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><strong>Vernichtung von Fledermäusen aus Skandinavien in Deutschland ebenfalls Hinweis auf gewachsene neoliberale Herzenskälte bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidern und Akteuren Deutschlands:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.  </strong></p>
<h2>”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin.  Wie das Umweltministerium den Begriff der Ungefährlichkeit völlig neu definiert.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.  </strong><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><strong>Massentötung von streng geschützten Fledermäusen durch Windkraftwerke &#8211; nach heutigem neoliberalen Werteverständnis werden die Industrieanlagen daher als “umweltfreundlich” eingestuft… </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<blockquote><p> <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/naturschutz-windraeder-massakrieren-fledermaeuse,1472798,20722496.html">http://www.fr-online.de/frankfurt/naturschutz-windraeder-massakrieren-fledermaeuse,1472798,20722496.html</a></p></blockquote>
<blockquote><p>2007:  Über den Schutzstatus der Fledermäuse und dessen Bedeutung</p></blockquote>
<p>in Bauleitplanungs- und Genehmigungsverfahren</p>
<p>von</p>
<p>Rechtsanwalt Dr. Christian-W. Otto1<br />
Potsdam/Berlin</p>
<p>1. Einleitung<br />
Fledermäuse und ihre Lebensräume werden zunehmend bedroht. Bei Errichtung, Änderung oder Abbruch baulicher Anlagen ebenso wie bei der Abholzung von Bäumen können die Wochenstuben der Fledermäuse zerstört oder ihre Lebens-und Jagdräume vernichtet werden. Ohne daß bislang abschließend geklärt werden konnte, warum und wie Fledermäuse durch Windenergieanlagen getötet werden, läßt sich doch inzwischen der Fledermausschlag an Windkraftanlagen als verbreitetes Phänomen nachweisen [2]. Deshalb ist die Zulässigkeit von genehmigungspflichtigen Bauvorhaben, insbesondere von Windkraftanlagen, auch danach zu beurteilen, ob die rechtlich geschützten Belange der Fledermäuse der Erteilung einer Genehmigung oder der Aufstellung eines Bebauungsplans entgegenstehen. Im Folgenden wird deshalb zunächst der Schutzstatus der Fledermäuse bestimmt. Sodann wird die Bedeutung dieses Schutzstatus’ für die Bauleitplanung oder die Erteilung einer Bau-oder immissionsschutzrechtlichen Genehmigung dargelegt.</p>
<p>2. Der Schutzstatus der Fledermaus nach Europäischem Gemeinschaftsrecht<br />
Das Artenschutzrecht im Europäischen Gemeinschaftsrecht kennt grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze zum Schutz von Tierarten. Zum einen setzt es auf die Ausweisung von Schutzräumen nach der Vogelschutzrichtlinie bzw. der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie &#8211; FFH-RL &#8211; [3]. In diesen Schutzgebieten sind die Lebensräume der Tiere vor Eingriffen geschützt. Nach Art. 6 Abs. 2 FFH-RL muß in den besonderen Schutzgebieten die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume und der Habitate der Arten sowie Störungen von Arten vermieden werden, sofern solche Störungen sich im Hinblick auf die Ziele dieser Richtlinie erheblich auswirken können.</p>
<p>Danben setzt das Europäische Recht in Art. 12 FFH-RL auf das Verbot bestimmter schädigender Handlungen für solche Tierarten, die in Anhang der FFH-RL genannt sind. Da alle Arten von Fledermäusen in Anhang IV Buchstabe a der FFH-RL aufgelistet sind [4], sind Fledermäuse Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse, die nach Art. 12 FFH-RL einen strengen Schutz genießen. Jedoch gilt das Schutzsystem des Art. 12 FFH-RL nicht uneingeschränkt. Nach Art. 16 FFH-Richtlinie ist eine Störung der Art bzw. eine Beschädigung oder Vernichtung der Fortpflanzungs- und Ruhestätten unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.</p>
<p>Dieser strenge Schutz bestimmter Tierarten wird von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durch den Erlaß entsprechender gesetzlicher Regelungen garantiert. In der Bundesrepublik sind die die Regelungen in §§ 42 ff. und § 62 BNatSchG sowie auf Länderebene die entsprechenden Regelungen in den Landesnaturschutzgesetzen.</p>
<p>3. Der Schutz von Fledermäusen nach nationalem Recht<br />
a) Schutzstatus<br />
Alle Fledermausarten gelten gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 10 b aa) BNatSchG i.V.m. Anhang IV FFH-RL als besonders geschützte Arten. Fledermäuse sind darüber hinaus auch nach § 10 Abs. 2 Nr. 11 b BNatSchG streng geschützte Arten, da sie als besonders geschützte Arten in Anhang IV FFH-RL aufgeführt sind. Bei der Anwendung des Bundesnaturschutzgesetzes gelten für Fledermäuse die Vorschriften über besonders geschützte Arten und über streng geschützte Arten.</p>
<p>Der Schutz der Fledermäuse in besonderen Schutzgebieten &#8211; FFH-Gebieten &#8211; wird bereits über die Verschlechterungsverbote nach Art. 6 Abs. 2 FFH-RL bzw. § 34 BNatSchG und das Vorsorgeprinzip nach Art 6 Abs. 3 FFH-RL gewährleistet [5]. Dort sind Windkraftanlagen regelmäßig unzulässig. Außerhalb dieser Gebiete greifen die artenschutzrechtlichen Verbote des § 42 BNatSchG bzw. Art. 12 FFH-RL, so daß dieses Schutzregime im Mittelpunkt dieses Beitrags steht.</p>
<p>b) Artenschutzrechtliche Verbote nach nationalem Recht<br />
Nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG ist es verboten, wildlebenden Tieren der besonders geschützten Arten, zu denen alle Fledermausarten gehören, nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Nicht zu den Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten gehören die Nahrungs- und Jagdreviere der Fledermäuse. In diesen greift jedoch das Tötungs- und Verletzungsverbot, so daß dort Windkraftanlagen, die ein besonderes großes Kollisionspotential für Vögel und Fledermäuse besitzen, unzulässig sein können [6]. Nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts ist der durch § 42 BNatSchG vermittelte Schutz der Tierarten nicht populationsbezogen, sondern individuumbezogen. Jedes einzelne Individuum wird also geschützt [7].</p>
<p>Von besonderer Relevanz sind bei Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen das Verletzungs- und Tötungsverbot sowie das Verbot, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten dieser Tierarten zu stören. Störungen können physische Zerstörung aber auch durch Einwirkungen infolge Lärms, Luftschadstoffen, Verschattungen, Vibrationen sein. Eine Störung der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten in diesem Sinne ist deshalb bereits dann anzunehmen, wenn die Scheuchwirkung durch den Betrieb der Windkraftanlagen zur Aufgabe der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten führt. Unzulässig ist es auch, Großbäume zu entfernen, wenn dadurch die im Gehölz vorhandener Sommerquartiere der betroffenen Fledermausarten endgültig verloren gehen. Denn dies stellt eine Zerstörung von Wohnstätten im Sinne der Vorschrift dar [8]. Dem steht nicht entgegen, dass sich die Fledermausarten typischerweise nur während ihrer Aktivitätsphase im Gehölz aufhalten und während ihrer Winterstarre andere Wohnstätten aufsuchen. Auch wenn das Gehölz den Tieren nicht ganzjährig als Schlaf- und Ruheplatz dient, handelt es sich um einen regelmäßigen Aufenthaltsort während eines beträchtlichen Teil des Jahres, der in den Schutzbereich des § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG fällt. Ebenso werden die von § 42 Abs. 1 Nr. 1 geschützten Nist- und Brutstätten nicht typischerweise während des gesamten Jahres genutzt werden [9].</p>
<p>Die Verbote in § 42 Ab. 1 Nr. 1 BNatSchG, das Tötungs-/Verletzungsverbot und das Störungsverbot, sind jedoch von unterschiedlicher Schutzqualität. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das Tötungs-/Verletzungsverbot nur die absichtliche Tötung erfaßt. Die unabsichtliche Tötung ist also nicht durch § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG verboten. Absicht in diesem Sinne liegt vor, wenn der Handlungserfolg erkannt und die Handlung dennoch vorgenommen wird [10]. Deshalb ist die Errichtung einer Windkraftanlage etwa in einem Jagdgebiet der Fledermäuse, wo es zwangsläufig zu Kollisionen kommen muß, wegen eines Verstoßes gegen das Tötungs-/Verletzungsverbotes mit § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG unvereinbar.</p>
<p>Hingegen umfaßt das Störungsverbot nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG jede, also auch die nicht absichtliche Störung von Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten dieser Tierarten. Diese Auslegung ist nach der entsprechenden Regelung in Art. 12 Abs. 1 lit. d) FFH-Richtlinie zwingend, die den Schutz &#8211; anders als bei anderen unzulässigen Handlungen &#8211; nicht auf die absichtliche Beschädigung oder Vernichtung von Ruhestätten beschränkt [11]. In der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes ist anerkannt, daß die Zerstörung von Wohnstätten verboten ist, wenn die Zerstörung zwar nicht das Ziel des Eingriffs darstellt, wenn dies aber in Kenntnis und im Bewußtsein dieses Erfolges erfolgt [12].</p>
<p>c) Ausnahmen von den artenschutzrechtlichen Verboten<br />
Ausnahmsweise ist eine Störung von Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten der Fledermäuse jedoch zulässig, wenn die Voraussetzungen nach § 62 Abs. 1 BNatSchG vorliegen. Durch § 62 Abs. 1 BNatSchG wird die die Ausnahmeregelung des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie nicht nur umgesetzt, sondern auch in das deutsche Recht inkorporiert. Nach § 62 Abs. 1 BNatSchG darf von den Verboten des § 42 auf Antrag Befreiung gewährt werden, wenn</p>
<p>1. die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall</p>
<p>a) zu einer nicht beabsichtigten Härte führen würde und die Abweichung mit den Belangen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu vereinbaren ist oder<br />
b) zu einer nicht gewollten Beeinträchtigung von Natur und Landschaft führen würde oder</p>
<p>2. überwiegende Gründe des Gemeinwohls die Befreiung erfordern [13] und die Artikel 12, 13 und 16 der FFH-Richtlinie oder die Artikel 5 bis 7 und 9 der Vogelschutzrichtlinie [14] nicht entgegenstehen. Bei diesen Ausnahmevoraussetzungen handelt es sich um strikte rechtliche Schranken für die Planungs- und Genehmigungsverfahren, die auch im Wege der fachplanerischen Abwägung nicht überwunden werden können [15].</p>
<p>Da durch § 62 Abs. 1 BNatSchG die unmittelbare Geltung des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie vorgeschrieben ist, kommt es entscheidend darauf an, ob die gemeinschaftsrechtlichen Ausnahmevoraussetzungen erfüllt sind. Nach Art. 16 FFH-RL darf es im Rahmen der Verwirklichung des Gesamtvorhabens “keine andere zufriedenstellende Lösung“ geben, die den Erhalt der geschützten Tiere an dem Standort des Vorhabens ermöglicht, die Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten der Fledermausarten also unverändert erhalten bleiben [16]. Gemeint ist damit die Prüfung von Alternativen. Diese können eine Änderung des Standortes, den Verzicht auf einzelne Standorte aber auch Beschränkungen im Betriebsumfang (Nutzungsbeschränkungen) umfassen.</p>
<p>Zudem muß, wie der Verweis in § 42 Abs. 1 BNatSchG auf Art. 16 FFH-RL deutlich macht, das Vorhaben im Interesse der Volksgesundheit und der öffentlichen Sicherheit liegen oder aus anderen zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art oder positiver Folgen für die Umwelt erforderlich sein [17]. Zwingende Gründe liegen nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts jedenfalls dann vor, wenn eine Enteignung zulässig wäre [18]. Regelmäßig wird die Errichtung eines Windparks nicht von überwiegenden Gründen des Gemeinwohls gerechtfertigt, weil das öffentliche Interesse an dem Ausbau von Anlagen der Erneuerbaren Energien nicht auf die Errichtung einzelner Windkraftanlagen an einem konkreten Standort gebunden ist. Auch überwiegen die Belange des Naturschutzes regelmäßig dem wirtschaftlichen Interesse des Windfarmbetreibers. Windkraftanlagen sind insoweit keine Infrastruktureinrichtungen wie Straßen oder Flughäfen.</p>
<p>4. Artenschutzrechtliche Anforderungen an Planung- und Genehmigungsverfahren<br />
Aus den Verboten nach § 42 Abs. 1 BNatSchG ergeben sich für die Fachplanungs- und Genehmigungsverfahren besondere Anforderungen an die Ermittlung und Bewertung der Belange der Fledermäuse [19]. Dazu gehört unbedingt die vollständige Erstellung des Abwägungsmaterials, das der Bewertung der Belange von Natur und Landschaft zugrunde zu legen ist. Dies umfaßt eine Bestandsaufnahme des Lebensraumes von Tieren und Pflanzen und eine sachkundige Auswertung derselben und der Eingriffsfolgen sowie eine Zusammenstellung möglicher Ausgleichsmaßnahmen [20]. Erforderlich ist dabei die standortgerechte Ist-Aufnahme der vorfindlichen Tierbestände im Plangebiet und dem betroffenen Nahbarbereich [21]. Die Kartierung der faunistischen einschließlich der ornithologischen Bestandsergebnisse, insbesondere auch der Fledermauspopulationen ist erforderlich, damit die planaufstellende Behörde sie bei ihrer Abwägung der Belange des Naturschutzes berücksichtigen kann [22]. Zu prüfen ist insbesondere, welche Bedeutung Winter- oder Sommerquartiere im konkreten Gebiet für die ansässigen Fledermausarten und deren Population haben, ob dies also als Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG einzustufen sind. Dazu gehört auch die Feststellung, ob etwa ihr zielgerichteter Wegfall in der Natur, z. B. durch die Fällung von Bäumen, eine absichtliche Störung nach Art. 12 Abs. 1 b FFH-Richtlinie darstellt. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob es durch den Betrieb der Windkraftanlagen zu einer, wenn auch nur unabsichtlichen Störung der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten im Sinne von Art 12 Abs. 1 d) FFH-RL oder wegen der erkennbaren Kollisionsgefahr zu einem Verstoß gegen das Verletzungs-/Tötungsverbotes kommen wird.</p>
<p>Stellt sich bei dieser Prüfung heraus, daß es zu einer verbotenen Verletzung-/Tötung der Individuen oder zu einer Störung der Nist-, Brut-, Wohn-oder Zufluchtsstätten kommen kann, ist zu prüfen, ob eine alternative Verwirklichung des Vorhabens möglich ist. Der Zweck der Regelung sowie die weiteren Tatbestandsmerkmale des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie machen deutlich, daß diese Frage nicht allein im Hinblick auf die Zielsetzung des Gesamtvorhabens (Betrieb einer Windfarm an einem bestimmten Standort) zu beurteilen ist, sondern auch im Hinblick auf die konkrete, den artenschutzrechtlichen Eingriff auslösende Maßnahme bei der Verwirklichung des vorgesehen Vorhabens. Denn der Erhalt von artenschutzrelevanten Fortpflanzungs- oder Ruhestätten kann typischerweise auch einzelne Betriebsweisen eines Vorhabens betreffen, die die Verwirklichung des Gesamtvorhabens nicht in Frage stellen. Deshalb ist zu prüfen, ob Einzelheiten in der Betriebsweise den artenschutzrechtlichen Zielsetzungen Rechnung tragen. Dazu gehören im Hinblick auf den Schutz der Fledermäuse insbesondere die Bestimmung von Abschaltzeiten von Windkraftanlagen. Ist eine alternative Lösung nicht möglich, ist zu prüfen, ob zwingende Gründe des überwiegenden Interesses einschließlich wirtschaftlicher Art das Vorhaben angesichts der Betroffenheit der besonders geschützten Fledermausarten rechtfertigen [23]. Dies ist bei öffentlichen Infrastrukturvorhaben oftmals [24], bei Windkraftanlagen regelmäßig nicht der Fall.</p>
<p>Ist das Vorhaben danach gem. § 42 BNatSchG ausnahmsweise zulässig, sind in der genehmigungsrechtlichen und planungsrechtlichen Abwägung schließlich diese europarechtlichen Vorgaben des Naturschutzes bzw. Artenschutzes mit einzubeziehen. Kollidiert das geplante Vorhaben am vorgesehenen Standort mit dem Belang des Fledermausschutzes und ist diese Kollision unvermeidbar, ist eine Abwägung zwischen dem privilegierten Vorhaben und dem berührten Belang der Fledermäuse durchzuführen. In diese Abwägung ist sowohl die Privilegierung mit dem gebotenen Gewicht einzustellen [25] als auch der berührte öffentliche Belang entsprechend seiner allgemeinen Bedeutung und konkreten Beeinträchtigung zu gewichten. Bei der Gewichtung des Belanges des Fledermausschutzes im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung sind in erster Linie die Schutzwürdigkeit der Fledermäuse und des betroffenen Lebensraumes sowie die Intensität und die Auswirkungen des Eingriffes zu berücksichtigen. Dabei ist für die Bewertung der Schutzwürdigkeit der Fledermäuse auf deren Schutzstatus nach § 10 Abs. 2 Nr. 10 und 11 BNatSchG in Verbindung mit Anhang IV der FFH-RL maßgebend. Insbesondere folgt daraus, dass bei der Frage der Gewichtung der jeweiligen Belange dem Artenschutz im Hinblick auf die Fledermausarten, die von gemeinschaftlichem Interesse sind, ein hohes Gewicht zukommt [26]. Je schutzwürdiger danach die Fledermäuse und deren durch das Vorhaben beeinträchtigter Lebensräume sind, umso geringere Anforderungen sind an die Schwere des Eingriffs und an die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung des geschützten Bestandes und dessen Lebensraum zu stellen [27].</p>
<p>5. Artenschutzrechtliche Besonderheiten bei der Bauleitplanung<br />
Die Bauleitplanung unterliegt den gleichen Voraussetzungen, die auch für die Genehmigungs- und Fachplanung gelten. Von den Verboten des § 42 BNatSchG ist auch die Bauleitplanung nach § 43 Abs. 4 BNatSchG nicht freigestellt ist. Die Verbote sind auch im Rahmen der Bauleitplanung abwägungsfest. Von ihnen kann nur unter den Voraussetzungen des § 62 BNatSchG befreit werden. Gleichfalls genießen die Belange besonders oder streng geschützter Tierarten aufgrund ihres Schutzstatus ein entsprechend großes Gewicht [28].</p>
<p>In der Bauleitplanung sind artenschutzrelevante Eingriffe nicht auf der Grundlage der Ausnahmeregelung in § 43 Abs. 4 BNatSchG in Verbindung mit § 19 BNatSchG zulässig. Die Verbote des § 42 BNatSchG werden durch diese Regelungen nicht aufgehoben. Von § 43 Abs. 4 BNatSchG wird nämlich gerade nicht der Fall erfaßt, daß die Zulassung des Vorhabens erstmals durch den Bebauungsplan erfolgen soll [29]. Angesichts des Wortlauts des § 43 Abs. 4 BNatSchG hat der Europäische Gerichtshof zudem in seinem Urteil vom 10. Januar 2006 [30] u. a. die Feststellung getroffen, dass § 43 Abs. 4 BNatSchG keinen rechtlichen Rahmen vorsehe, der mit der durch Art. 16 FFH-Richtlinie eingeführten Ausnahmeregelung in Einklang stehe [31]. § 43 Abs. 4 BNatSchG ist deshalb in der Planung nicht anwendbar [32]. In Planungsverfahren ist folglich § 42 in Verbindung mit § 62 BNatSchG in Übereinstimmung mit Art. 16 FFH-RL anzuwenden [33].</p>
<p>Bei der Prüfung von Alternativen im Sinne von Art. 16 FFH-RL ist in der Bauleitplanung zu berücksichtigen, daß die Belange von Vögeln und Fledermäusen häufig nicht durch die Existenz der Windkraftanlagen an einzelnen Standorten, sondern durch deren Betrieb gestört wird. Deshalb sind in der Bauleitplanung zunächst Festsetzungen zu prüfen, die einen mit den Anforderungen des Artenschutzes vereinbaren Betrieb bestimmen. Auf diese Weise können nicht nur ungeeignete Standorte von einer Bebauung freigehalten und diesen eine artenschutzverträgliche Nutzung zugewiesen werden. Die Ermächtigungsgrundlage in § 9 Abs. 2 BauGB erlaubt es auch, die Nutzungsdauer von Anlagen so zu bestimmen, daß der Betrieb der Anlagen in Zeiträumen, in denen die Fledermäuse gestört werden können, unzulässig ist. Gem. § 9 Abs. 2 BauGB darf die Nutzungsdauer sogar in nach Tagen bestimmte Zeiträume festgesetzt werden [34] Zulässig, wenn auch umstritten [35] ist es, Festsetzungen über die Zulässigkeit zu bestimmten Tageszeiten zu treffen [36].</p>
<p>Auch kann das schutzbedürftige Verhalten der Fledermäuse als besondere Umstände nach § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauGB zur Festsetzung von Betriebsbeschränkungen führen. Alternativ können auf der Grundlage von § 9 Abs. 4 BauGB in Verbindung mit den Grünordnungsplänen, z. B. § 6 BbgNatSchG, Festsetzungen über Maßnahmen des Naturschutzes zur Vermeidung von Beeinträchtigungen von Natur und zum Schutz bestimmter Teile von Natur erlassen werden. Maßnahmen in diesem Sinne können auch Betriebsbeschränkungen sein. Ergänzend können derartige Betriebsbeschränkungen auch durch städtebauliche Verträge vereinbart werden. Jedenfalls sind die zum Schutz der Fledermäuse erforderlichen Beschränkungen in die Begründung des Bebauungsplans zu beschreiben. Wenn der Betrieb der Windkraftanlagen planerisch jedoch nicht gesteuert werden kann und auch die Befreiungsvoraussetzungen nach § 62 BNatSchG iVm. Art. 16 FFH-RL nicht vorliegen, muß auf die Festsetzung von Standorten verzichtet werden.</p>
<p>6. Zusammenfassung<br />
Alle Fledermausarten gelten gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 10 b aa) und Nr. 11 BNatSchG i.V.m. Anhang IV FFH-RL als besonders geschützte und als streng geschützte Arten. In Planungs- und Genehmigungsverfahren gelten die artenschutzrechtlichen Verbote nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG. Von diesen darf nur unter den strengen Voraussetzungen des § 62 BNatSchG in Verbindung mit Art. 16 FFH-RL befreit werden. In Nahrungs- und Jagdreviere der Fledermäuse greift das Tötungs- und Verletzungsverbot, so daß dort Windkraftanlagen unzulässig sind. Für Nist-, Brut-, Wohn-oder Zufluchtsstätten (Wochenstuben) gilt ein auch unabsichtliche Störungen erfassendes Verbot.</p>
<p>1<br />
Der Autor ist Partner der Kanzlei Thur Fülling Otto in 10719 Berlin, Meinekestraße 26.<br />
2<br />
Vgl. hierzu: Institut für Tierökologie und Naturbildung im Auftrag des Landratsamtes Bautzen, “Gutachterliche Stellungnahme zum Einfluss von Windenergieanlagen auf Fledermäuse“ m.w.N. und die aus Mitteln des Bundesumweltministeriums finanzierte und vom Bundesamt für Naturschutz fachlich betreute Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU “Auswirkungen regenerativer Energiegewinnung auf die biologische Vielfalt am Beispiel der Vögel und der Fledermäuse“ ( http://www.nabu.de/m05/m05 -03/03410.html).</p>
<p>3<br />
Vgl. Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 29. September 2003.</p>
<p>4<br />
alle Arten Microchiroptera; das sind alle in Europa verbreiteten Fledermausarten.</p>
<p>5<br />
Vgl. dazu Sobotta, ZUR 2006, 353 ff.</p>
<p>6<br />
Vgl. auch Nr. 12 der Tierökologischen Abstandskriterien des Landes Brandenburg und 4.4 der Empfehlungen zur Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege bei Entscheidungen über Standorte für Windenergieanlagen der Arbeitsgruppe Naturschutz und Windenergie des Niedersächsischen Landkreistages vom 1.10. 2004.</p>
<p>7<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 563.</p>
<p>8<br />
Vgl. OVG Hamburg, NuR 2006, 459 &#8211; 464.</p>
<p>9<br />
Vgl. z.B. Gassner/Bendomier-Kahle/Schmidt-Räntsch, BNatSchG, 2. A., § 42 Rn. 7; Schumacher/Fischer-Hüftle, a.a.O., § 42 Rn. 14.</p>
<p>10<br />
Vgl. Gellermann, NuR 2003, 385; Fischer-Hüftle, NuR 2005, 768, 770; EuGH, NuR 2004, 596 (Caretta); VGH Kassel, NuR 2004, 393 f. und NuR 2004, 397 f.; Schlußantrag Kokott in: Rs C-221/04 Rdnr. 49.</p>
<p>11<br />
Vgl. zur richtlinienkonformen Auslegung EuGH, U. v. 4. 7. 2006 &#8211; C-212/04 -, NJW 2006, 2465.</p>
<p>12<br />
Vgl. EuGH, NUR 2004, 596 (Caretta) ferner U. v. 17. 9. 1987 &#8211; E 1987, 3503 ff.; Gellermann, Artenschutz in der Fachplanung und der kommunalen Bauleitplanung, NuR 2003, 385, 388; so Louis, NuR 2004, 557, 559; VGH Kassel NuR 2004, 393 f. und NuR 2004, 397 f.</p>
<p>13<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 566 (Schönefeld); BVerwG, NVwZ 2006 1161 (Ortsumgehung Stendal).</p>
<p>14<br />
79/409/EWG.</p>
<p>15<br />
Vgl. BVerwG, Urt. v. 1.4.2004, BVerwGE 120, S. 276, 288 zur Vogelschutz-Richtlinie</p>
<p>16<br />
Vgl. OVG Münster, U. v. 13.07.2006 &#8211; 20 D 80/05.AK</p>
<p>17<br />
Vgl. dazu auch Wrase, NuR 2004, 356 ff. m. w. N.</p>
<p>18<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 566 (Schönefeld).</p>
<p>19<br />
Dazu auch Vogt, ZUR 2006, 21 ff.</p>
<p>20<br />
Vgl. VGH Kassel, U. vom 31. 5. 2001 &#8211; 3 N 4010/97.</p>
<p>21<br />
Vgl. VGH Kassel, NuR 1995, 147.</p>
<p>22<br />
Vgl. VGH Kassel in den Urteilen vom 24. November 2003 &#8211; 3 N 1080/03 &#8211; und 25. 2. 2004 &#8211; 3 N 1699/03 -; VG Dresden U. v. 2. 6. 2003 &#8211; 7 K 253/02 -; BVerwG, B. v. 3. 6. 2004 &#8211; 4 BN 25.04.</p>
<p>23<br />
Vgl. VG Koblenz, ZfB 2006, 209-211.</p>
<p>24<br />
Vgl. BVerwG, NVwZ 2006, 1161.</p>
<p>25<br />
BVerwGE 68, 311 in NVwZ 1984, 367.</p>
<p>26<br />
Vgl. VG Gera, RdL 2006, 63-65.</p>
<p>27<br />
Vgl. VG Stuttgart, NuR 2005, 673-675; OVG Koblenz, NuR 2006, 520 ff.</p>
<p>28<br />
Vgl. Louis/Wolf, NuR 2002, 455, 460.</p>
<p>29<br />
zur unzureichenden inhaltlichen Umsetzung des Art. 16 FFH-Richtlinie durch § 43 Abs. 4 BNatSchG, vgl. z.B. Louis, Artenschutz in der Fachplanung, NuR 2004, S. 557, 559.</p>
<p>30<br />
Rs. C-98/03.</p>
<p>31<br />
S. a. VG Koblenz, ZfB 2006, 209 &#8211; 211.</p>
<p>32<br />
Vgl. BVerwG, NVwZ 2006, 1161; Vogt, ZUR 2006, 21, 24.</p>
<p>33<br />
Ebenso Nr. 2 der LANA-Hinweise.</p>
<p>34<br />
Vgl. Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB § 9 Rn. 240k;Battis/Otto, UPR 2006, 165 ff.</p>
<p>35<br />
Ablehnend Kuschnerus, Der sachgerechte Bebauungsplan, Rn. 660.</p>
<p>36<br />
Vgl. Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB § 9 Rn. 240k.</p>
<p><strong> ”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin.</strong></p>
<p><strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/2218551/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/2218551/</a></strong></p>
<h2>“Autobahn-Pelikan von Windrad zerteilt” (Bild) Warum Windkraftwerke heute laut strengen Berichterstattungsvorschriften als “umweltfreundlich” bezeichnet werden müssen. “Bewahrung der Schöpfung &#8211; nein, danke…” Uhus, Fledermäuse… <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=15000">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-in-deutschland-pelikan-getotet-2013/" rel="tag">windkraftwerke in deutschland-pelikan getötet 2013</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Wenn 2013 in Deutschland bei Schwegenheim(Rheinland-Pfalz) ein streng geschützter Pelikan von einem Windkraftwerk  getötet wird, ist dies gemäß heute in deutschen Medien geltenden Vorschriften ein klarer Beweis, daß Windkraftwerke zutiefst umweltfreundlich sind. Vor über einem Jahrzehnt hätte sich womöglich noch eine Bevölkerungsmehrheit an den Kopf gegriffen, wäre einer solchen Logik nicht gefolgt. Inzwischen, dank entsprechender Gehirnwäsche, sind noch ganz andere Absurdidäten möglich &#8211; siehe Energiewende-Bluff, siehe Soja-Bluff…</strong></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
<h2>“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/02/der-energiewende-bluff-und-die-macht-der-solarlobby-im-prinzip-muss-jede-solaranlage-durch-ein-konventionelles-reservekraftwerk-abgesichert-werden-eine-teure-doppelstruktur-der-spiegel-2012-mit/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/02/der-energiewende-bluff-und-die-macht-der-solarlobby-im-prinzip-muss-jede-solaranlage-durch-ein-konventionelles-reservekraftwerk-abgesichert-werden-eine-teure-doppelstruktur-der-spiegel-2012-mit/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/papst-benedikt-xvi-und-die-bewahrung-der-schopfung-markante-momente-seiner-amtzeit-im-umwelt-und-naturschutz-des-grosten-katholischen-landes-hungerstreik-bischof-luiz-flavio-cappio-in-bahia-amazon/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/papst-benedikt-xvi-und-die-bewahrung-der-schopfung-markante-momente-seiner-amtzeit-im-umwelt-und-naturschutz-des-grosten-katholischen-landes-hungerstreik-bischof-luiz-flavio-cappio-in-bahia-amazon/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/toter-uhu-unter-windkraftwerk-warum-bestimmte-oko-politiker-windanlagen-als-umweltfreundlich-bezeichnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/toter-uhu-unter-windkraftwerk-warum-bestimmte-oko-politiker-windanlagen-als-umweltfreundlich-bezeichnen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/28/herausragende-resultate-offizieller-umweltschutzpolitik-im-nachwende-deutschland-prasentiert-vom-bundesamt-fur-naturschutz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/28/herausragende-resultate-offizieller-umweltschutzpolitik-im-nachwende-deutschland-prasentiert-vom-bundesamt-fur-naturschutz/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkabilddiesel13.jpg" alt="wkabilddiesel13.jpg" /></p>
<p><strong>Bildzeitung, 2013.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkadieselbild2.jpg" alt="wkadieselbild2.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p>Anmerkung:</p>
<p>Mit den Ostfriesen kann man es ja machen: Man nehme den<br />
Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Leer-Wittmund, einen pensionierten<br />
Landrat aus Wittmund und einen Geschäftsführer eines universitären<br />
Zentrums für Windenergieforschung, das auf Drittmittel z.B. vom<br />
Bundesumweltministerium angewiesen ist, um existenzfähig zu sein, und<br />
erzähle der staunenden Leserschaft das Märchen von den “Investitionen<br />
in diese Branche”, die “auf jeden Fall ein lohnenswertes Geschäft”<br />
sein solle. Es fehle den erneuerbaren Energien aber noch eine Lobby<br />
wie der Atomindustrie, so der Herr Geschäftsführer von “ForWind”.<br />
Irgendwie muss dieser windige Klüngel übersehen haben, dass das<br />
Offshore-Geschäft erheblich stockt: Zurückhaltung der Banken und<br />
Investoren, BARD-Emden notleidend, BARD- Insolvenz in der<br />
Fundamentefertigung, keine Netzanbindung, bei Riffgat drehen<br />
Dieselgeneratoren die Propeller. Und vor allem die Unwägbarkeiten beim<br />
Erneuerbare Energien Gesetz EEG), der Zwangsabgabe für alle<br />
Stromkunden, das der eigentliche Motor für die hochsubventionierte<br />
Windbranche ist. Der Präsident des Bundeskartellamtes und der Chef der<br />
Deutschen Energieagentur forderten kürzlich im Handelsblatt eine<br />
grundlegende Änderung des EEG, das mit der Rundumsorglosversicherung<br />
der Windmacher zu Lasten der Stromkunden Schluss machen soll, damit<br />
die Strompreise nicht weiter durch die Decke gehen, man solle den<br />
Strom gefälligst selbst vermarkten. Dazu kommt auch, dass auch der<br />
Offshore-Strom nicht grundlastfähig ist, aber enorme Strommengen zur<br />
falschen Zeit völlig unregelmäßig ins Netz eingespeist werden, die dem<br />
Verbraucher nichts nützen und deshalb an der Börse zu Minuspreisen<br />
verschenkt werden; auch auf See weht der Wind unregelmäßig, das weiß<br />
jeder Segler. Die hohen Wartungskosten der Offshore-Anlagen mit<br />
Schiffs- und Hubschrauberinfrastruktur verteuern das Geschäft weiter<br />
enorm. Und die erwähnte Atomlobby ist längst umgestiegen zur<br />
Windlobby. Die großen Energieversorger, die vorher mit Atomstrom<br />
handelten, sind jetzt im Windgeschäft tätig; fragt sich nur, wie lange<br />
noch. Und ausgerechnet in Wittmund bietet man die letzten Reserven<br />
auf, um das angeschlagene Offshore-Geschäft schönzureden, damit die<br />
Forschungsmittel weiter fließen.Wer´s glaubt…</p>
<p>—-</p>
<p>Anzeiger für Harlingerland, Wittmund/NDS,<br />
Veröffentlicht: 29.08.2013<br />
<a href="http://harlinger.de/Nachrichten.aspx?ArtikelNr=12844&amp;ReturnTab=125">http://harlinger.de/Nachrichten.aspx?ArtikelNr=12844&amp;ReturnTab=125</a></p>
<p>„Wir müssen den Wind genau verstehen lernen“<br />
„ForWind“ kommt bei der Erforschung von Offshore voran –<br />
Investitionen sollten sich auf jeden Fall lohnen<br />
WITTMUND<br />
|<br />
WJA</p>
<p>„ForWind“-Geschäftsführer Dr. Stephan Barth, in die Mitte genommen<br />
von Heinz Feldmann (links) und Henning Schultz. Die beiden Botschafter<br />
der Oldenburger Universitätsgesellschaft luden Barth zu einem Vortrag<br />
ein.   © WILKO JANßEN</p>
<p>Die Nordsee ist weltweit eine der besten Standorte für Offshore-Parks.</p>
<p>Forschung und Industrie verfolgen oft unterschiedliche Interessen,<br />
bestes Beispiel ist dafür momentan die Diskussion um die<br />
Offshore-Windparks. Während die Industrie diese Projekte langsam aus<br />
dem Auge zu verlieren scheint und die Politik offensichtlich die<br />
Weichen falsch gestellt hat, gibt es bei den für die Erforschung<br />
dieser Technik Verantwortlichen eine Hochstimmung. Dies wurde in den<br />
Ausführungen von Dr. Stephan Barth aus Jever, Geschäftsführer von<br />
„ForWind“, vor 60 Interessierten in der Wittmunder Sparkasse deutlich.<br />
Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten Henning Schultz und Heinz<br />
Feldmann, ihres Zeichens Botschafter der Universitätsgesellschaft<br />
Oldenburg.</p>
<p>Und die Universitäten Oldenburg, Hannover sowie mittlerweile auch<br />
Bremen haben ihre Windenergieforschung in dem Zentrum „ForWind“<br />
zusammengefasst. Seit zehn Jahren wird dort nun an inzwischen 14<br />
verschiedenen Standorten geforscht und gelehrt. Der Hauptsitz von<br />
„ForWind“ ist die Universität Oldenburg , ein zentrales Thema ist die<br />
Nutzung der Offshore-Windenergie. „Eine Windmühle beinhaltet ein<br />
extrem kompliziertes System mit viel Elektronik“, stimmte Barth die<br />
Besucher denn auch gleich entsprechend ein. Außerdem sei Wind eine<br />
fluktuelle Energiequelle und müsse weiter erforscht werden, damit die<br />
Energiewende gelingen könne. So seien die Off-shore-Windparks<br />
komplexen Windströmungen ausgesetzt. Es gelte noch, den optimalen<br />
Abstand der Anlagen zueinander herauszufinden. Barth nannte übrigens<br />
einen entscheidenden Vorteil von Offshore- gegenüber<br />
Onshore-Windmühlen: „An Land reibt sich der Wind stark an dem Boden<br />
und an Bauten, dadurch entsteht ein turbulenterer Windkanal als auf<br />
hoher See.“</p>
<p>Überhaupt machten die Eigenschaften des Windes es den Menschen<br />
schwer, ihn rentabel zu nutzen. Schließlich wechsele der Wind ständig<br />
seine Richtung und Geschwindigkeit. „Wir müssen den Wind genau<br />
verstehen lernen“, war somit eine Schlussfolgerung des<br />
Geschäftsführers. Bei Offshore-Anlagen komme die Problematik der<br />
Tragstrukturen hinzu. So seien bei einer Wassertiefe von 40 Metern<br />
dreibeinige Träger notwendig, bei einer Wassertiefe von über 50 Metern<br />
müssten es sogar schwimmende Windenergieanlagen sein. Der sich<br />
momentan in der Diskussion befindliche Offshore-Windpark Riffgat stehe<br />
übrigens „nur“ 20 Meter über den Meeresgrund.</p>
<p>Überhaupt nicht verstehen kann der Jeveraner die mittlerweile<br />
aufgekommene Skepsis gegenüber der Offshore-Technik. So stellten<br />
während der sich anschließenden Diskussion einige Teilnehmer die<br />
Rentabilität von Offshore in Frage und forderten vielmehr eine<br />
verstärkte Erforschung der Energiespeicherung. Dem entgegnete Barth:<br />
„Wenn On-shore und Offshore erst richtig laufen, ergänzen sich die<br />
beiden Techniken wunderbar und man braucht kaum noch<br />
Speicherkapazitäten.“ Die Bevölkerung vergesse leicht, dass sich die<br />
Windenergieforschung durch eine schnell ansteigende Lernkurve<br />
auszeichne. Eine Windmühle sei außerdem eine kompliziertere Maschine<br />
als ein Flugzeug. Zwar gebe es auch in der Speicherforschung enorme<br />
Fortschritte, aber noch nicht für große Kapazitäten.</p>
<p>Des Weiteren brach der Geschäftsführer eine Lanze für die Nordsee als<br />
Standort für Offshore-Windparks, da es hier eine optimale Wassertiefe<br />
gebe. Außerdem wehe ein ausreichend starker Wind, ohne dass<br />
Extremwindsituationen vorlägen. Die Ostsee sei dagegen zu klein und<br />
von einer starken Schifffahrtsnutzung geprägt. Standorte in Richtung<br />
des Äquators hätten mit tropischen Winden zu kämpfen. Die Nordsee sei<br />
somit eine der weltweit besten Standorte für Offshore-Windparks.<br />
Barths Fazit: „ Hier entsteht ein Multimilliarden-Euro-Markt direkt<br />
vor unserer Haustür.“ Investitionen in diese Branche sind auf jeden<br />
Fall ein lohnenswertes Geschäft. Den erneuerbaren Energien fehle aber<br />
noch eine Lobby wie der Atomindustrie.</p>
<p>___________________________________________________</p>
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<p><strong>Tagesspiegel, Berlin 1999: “Die Natur verlor bei der Wende”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten. Bundesamt für Naturschutz 2001: “Ostdeutsche Agrarlandschaft hat größere Artenvielfalt”. “…gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist.”</strong></p>
<h2>Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Immer noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. An den Resultaten lassen sich die tatsächlichen Ziele sogenannter internationaler Umwelt-und Artenschutzkonferenzen erkennen, auf denen sich Naturvernichter und Öko-Zyniker tummeln &#8211; überall Abbau, Vernichtung der Artenvielfalt sichtbar, spürbar. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16461">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-totung-von-rotmilanen-2013/" rel="tag">windkraftwerke &#8211; tötung von rotmilanen 2013</a></p>
<p><a href="http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet">http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet</a></p>
<p><strong> ”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten</strong></p>
<p><strong> ”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”</strong></p>
<p><strong>Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace, auch nicht von sogenannten Umweltschutz-Parteien.  Daher wird nun mit Spannung erwartet, ob und wie in den nächsten Tagen Greenpeace und andere Umweltorganisationen vor Ort gegen die Vernichtung von Milanen durch Windkraftwerke protestieren werden. Schließlich ist bestens dokumentiert, daß Rotmilane deutschlandweit zu den am meisten betroffenen Greifvogelarten gehören. Trotz des  theoretisch hohen Schutzstatus waren mitten in den Lebensräumen der Rotmilane solche Industrieanlagen errichtet worden &#8211; wo diese stehen, hat vielerorts die Zahl der Milan-Brutpaare deutlich abgenommen &#8211; Hinweis auf unchristliche neoliberale Herzenskälte u.a. bei den politisch Verantwortlichen.</strong></p>
<p><strong>Bereits 2009 hatte die Lokalpresse von einem Rotmilan berichtet, der im Windpark Tralau durch eine Anlage getötet worden ist.</strong></p>
<p><a href="http://www.kraemer-dieter.de/24432/30354.html">http://www.kraemer-dieter.de/24432/30354.html</a></p>
<p><strong>Greenpeace:  ”Immer wieder wird befürchtet, Windräder würden die Vogelwelt beeinträchtigen. Bis jetzt konnten aber bei den betriebenen Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen werden.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/rotmilanwkaln13.jpg" alt="rotmilanwkaln13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.  </strong></p>
<p><strong>Das Hauptverbreitungsgebiet des Rotmilans liegt in Sachsen-Anhalt. Daher war zu erwarten, daß nach dem Anschluß von 1990 alles vermieden würde, was dem Lebensraum, der Bestandsdichte des Rotmilans vor allem in dieser Region schaden könnte. Indessen geschah just das Gegenteil &#8211; ausgerechnet Windkraftwerke, die nachgewiesen besonders viele Rotmilane töten, wurden von den politisch Verantwortlichen gezielt  &#8211; und pervers &#8211; in Gebieten mit sehr guten Rotmilan-Lebensräumen errichtet. Außerdem veränderte man auch andere, für den Rotmilan wichtige Faktoren. Die offenkundig beabsichtigten Resultate ließen nicht lange auf sich warten, wie aus einschlägigen Expertenstudien hervorgeht. </strong></p>
<p><strong> ”Erst mit der Wiedervereinigung und der damit zusammenhängenden Veränderung in der Landwirtschaft gingen die Bestandszahlen vor allem in Ostdeutschland erheblich zurück. Besonders im Verbreitungszentrum, im nordöstlichen Harzvorland in Sachsen- Anhalt war eine Abnahme von 50 % zu verzeichnen (MAMMEN et al. 2006).”</strong></p>
<p><strong>Gelegentlich ist zudem auffällig kurz und ohne Erläuterung von “wendebedingten” Veränderungen in der Landwirtschaft Ostdeutschlands die Rede.</strong></p>
<p><a href="http://www.rotmilanprojekt.de/seite15.html">http://www.rotmilanprojekt.de/seite15.html</a></p>
<p><a href="http://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/rotmilan_leitfaden_d.pdf">http://www.dda-web.de/downloads/surveyplaners/rotmilan_leitfaden_d.pdf</a></p>
<p><strong>Studie Querfurter Platte: </strong> <a href="http://oekotop-halle.de/pubs/RotmilanWindkraft2006.pdf">http://oekotop-halle.de/pubs/RotmilanWindkraft2006.pdf</a></p>
<p><strong>Offiziell war behauptet worden, durch den Anschluß von 1990 werde sich die Natur-und Artensituation in Ostdeutschland sehr stark verbessern. Indessen wurden die u.a. für den starken Rückgang der Rotmilan-Population politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen, obwohl nahezu jedermann bestens bekannt,  bis heute nicht bestraft, wurden zudem keinerlei Schritte unternommen, um die vor dem Anschluß existierende Bestandsdichte wieder zu erreichen. Das spricht Bände, auch über die spektakuläre Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/</a></p>
<p><strong>“Wenn die Natur unter die Räder kommt” &#8211; Nachrichtenmagazin FOCUS 2013</strong></p>
<p>158.000 Vögel sterben jährlich durch Windräder &#8211; als besonders gefährdert gilt der Rote Milan &#8211; noch gibt es in Deutschland noch etwa 12.000 Brutpaare.</p>
<p>305.000 Fledermäuse werden pro Jahr getötet &#8211; den Säugetieren platzen in der Nähe der Rotoren durch den Luftdruck oft die Lungen.<br />
10.000 Quadratmeter Wald fallen für ein Windrad &#8211; für Großanlagen bis in 196 m Höhe werden straßenbreite Transportschneisen in den Forst geschlagen. <img src="http://wilfriedheck.tripod.com/Focus.39-2013.jpg" alt="wenn die Natur unter die Räder kommt" hspace="5" /></p>
<p>Wenn die Natur unter die Räder kommt &#8211; ein erschütternder Bericht in der Focus-Druckausgabe 39/2013, Rubrik Forschung und Technik. “Selbst Naturschutzgebiete sind nicht mehr tabu für Windkraftinvestoren. Seltene Tiere können zwar Autobahnen stoppen, aber für die Energiewende werden sie bedenkenlos geopfert. Doch der Widerstand wächst. Oft stehen Grüne gegen Grüne.”</p>
<p>Auszug: Die Täter fuhren mit schwerer Technik vor: Im Sommer 2013 verschwand der Horst des seltenen Schwarzstorchs im Roßbacher Forst bei Bad Kissigen über Nacht vom Baum. Im matschigen Waldboden fanden Unterstützer des Bayerischen Landesverbandes Vogelschutz noch Reifenspuren eines großen Fahrzeugs…<br />
Weitere Stichwörter: Ein derart rüdes Vorgehen schockiert die meisten Naturfreunde &#8211; Manche Touristen, meint die Ministerin, kämen extra in den Wald, um Windräder zu bestaunen. &#8211; Ein Großwindrad im Wald bringt bis zu 40.000 Euro Pacht &#8211; pro Jahr. Enoch zu Guttenberg, Dirigent,über den exzessiven Ausbau der Windenergie: “Da ist nur eine schädliche Großtechnologie durch die nächste ersetzt worden”. Speziell greift er den BUND an: “Ich sage, der BUND ist käuflich. Ich warte darauf, dass der BUND mich verklagt. Diesen Prozess würde ich gerne führen”. Focus-Druckausgabe 39/2013</p>
<p>(zitiert aus Website von Wilfried Heck)</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/uhuwkakl1.jpg" alt="uhuwkakl1.jpg" /></p>
<p><strong>“Grüne” Energieerzeugung, “sauberer” Strom. Zerfetzter Uhu unter deutscher Windkraftanlage &#8211; Beweis für deren “Umweltfreundlichkeit”? Einfach mal nachschauen, welche deutschen Parteien  im Wahlkampf 2013 das heikle, gefährliche Thema unter den Tisch kehren…Bisher noch keine Stellungnahme zuständiger politischer und wirtschaftlicher Akteure.</strong></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg" alt="" width="575" height="373" /></a></p>
<p>Tote Fledermaus unter Windkraftanlage, Foto (C): Archiv EGE</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.  </strong><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/29/brasilien-wie-systematisch-die-albatrosse-wunder-der-evolution-ausgerottet-werden-und-naturlich-weder-regierung-noch-alibi-ngo-etwas-unternehmen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/29/brasilien-wie-systematisch-die-albatrosse-wunder-der-evolution-ausgerottet-werden-und-naturlich-weder-regierung-noch-alibi-ngo-etwas-unternehmen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<h2>Schaubühne-Regisseur Thomas Ostermeier in Rio de Janeiro, Oktober 2013, während der Straßenproteste:”Am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist.”(O Globo) “Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16604">**</a></h2>
<p>tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/schaubuhne-regisseur-thomas-ostermeier-rio-de-janeiro/" rel="tag">schaubühne-regisseur thomas ostermeier-rio de janeiro</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/strasenproteste-brasilien/" rel="tag">straßenproteste-brasilien</a></p>
<p><strong> Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Schaubühne, nannte in dem O-Globo-Interview als Schwerpunkt das Herausfinden, wer die Spielregeln bestimmt &#8211; Wirtschaft oder Politik? “Das ist die wichtigste Frage unserer Zeit.” Davon ausgehend, könne man auch verwandte Themen wie die Fußball-WM oder die Olympischen Sommerspiele in Brasilien untersuchen, die auch den Streit zwischen den Interessen der Wirtschaft und denen der Bevölkerung zeigen. “Aber am Schlimmsten ist, daß die Politik zu etwas Verfaultem geworden ist. Es gibt einen Graben, der die Menschen von den Politikern und der Politik trennt…Wir verlieren das Vertrauen in die Demokratie…Unsere `demokratische`Gesellschaft ist verfault, gibt nicht mehr die Möglichkeiten, die Wahrheit zu sagen.”   </strong><a href="http://www.schaubuehne.de/de/personen/thomas-ostermeier.html/ID_Taetigkeit=5">http://www.schaubuehne.de/de/personen/thomas-ostermeier.html/ID_Taetigkeit=5</a></p>
<p><strong>Ostermeier kündigte an, 2014 zwei Stücke in Rio de Janeiro aufzuführen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/storchwka2.jpg" alt="storchwka2.jpg" /></p>
<p><strong>Toter Storch in 06901 Dorna, Kreis Wittenberg. Die Störchin mit der Ringnummer DEH H 5706 lag unter einer Windkraftanlage, in zwei Stücke gerissen, offensichtlich mit dem Flügel der WKA kollidiert (Blutspuren am Flügel des Windrades erkennbar). Sie hatte mit ihrem Partner in unserem Horst drei Jungstörche großgezogen, die seit dem 17. August 2013 ausfliegen. Der Verlust wurde der Vogelwarte Hiddensee gemeldet.</strong></p>
<p><strong>(Quelle: Website von Wilfried Heck)</strong></p>
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		<title>Illegale Jagd bzw. Wilderei durch Jäger? Neoliberaler Alibi-&#8222;Naturschutz&#8220; in Deutschland.</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 17:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/745312/ Hintergrund: Mit Pulver und Blei auf Adler, Kraniche, Störche und Bussarde NABU Sachsen prangert naturfeindliche Gesetze an &#8222;Rehe, Wildschweine kamen beinahe täglich bis an meinen Gartenzaun, auch die Kinder haben sie gerne beobachtet&#8220;, erinnert sich der Thüringer Bernd Seidel. Nach 1989 war damit bald Schluß. &#8222;Seit die Westjäger rüberkommen und alles abknallen, was ihnen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/745312/">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/745312/</a></p>
<p>Hintergrund:</p>
<p><strong>Mit Pulver und Blei auf Adler, Kraniche, Störche und Bussarde</strong><br />
NABU Sachsen prangert naturfeindliche Gesetze an<br />
&#8222;Rehe, Wildschweine kamen beinahe täglich bis an meinen Gartenzaun, auch die Kinder haben sie gerne beobachtet&#8220;, erinnert sich der Thüringer Bernd Seidel. Nach 1989 war damit bald Schluß.</p>
<p><span id="more-145"></span>&#8222;Seit die Westjäger rüberkommen und alles abknallen, was ihnen vor die Flinte kommt, sieht man viel seltener als früher mal ein Tier.&#8220; Seidel spricht aus, was im Osten viele denken.</p>
<p>Selbst im adlerreichsten Bundesland Brandenburg reißen nach 1990 erstaunliche Dinge ein. Horstschutzzonen werden dreist mißachtet, auch gräfliche Jagdkanzeln rechtswidrig direkt neben Nestern der seltenen Schreiadler errichtet, die im Westen längst ausgerottet sind. Eltern verlassen die Bruten, Junge verenden “ auch weil ABM-Brigaden mit den neuen, nervig knatternen Stihl-Motorsensen zur „Grabenpflege” mitten in der Brutzeit an Adlerhorste vorrücken. Greifvögel werden immer häufiger abgeschossen oder in Fallen gefangen, dann sadistisch getötet. Das ist nicht nur in Brandenburg ein neues Ã„rgernis: Denn in der DDR stehen generell alle Greifvögel unter Naturschutz, im Westen sind sie dagegen dem Jagdrecht untergeordnet “ nur zuviele Waidmänner mißachten dort Schonzeiten, holen sie vom Himmel “ die Statistiken sprechen Bände.<br />
Indessen “ auch in Brandenburg sind die Jäger als „Naturschutzverband” anerkannt, obwohl sie, für die meisten Umweltfreunde ein Unding, sogar in den Naturschutzgebieten nach wie vor auf Tiere schießen. Nicht nur Artenexperten erinnern sich, daß Jahre zuvor die Fachleute der nahe Himmelpfort gelegenen Station Woblitz fast überall in Brandenburg aktiv waren, Umweltstraftaten rasch entdeckten, häufig verhindern konnten. Heute wissen potentielle Täter, daß mit Ã„rger durch Woblitz kaum noch zu rechnen ist: Von ehemals vier Festangestellten blieb nur einer übrig, die anderen wurden versetzt. Doch selbst für die raren Wanderfalken ist kaum Zeit “ als unbekannte Täter im Schutzgebiet ein Junges vom Horst schießen, wird das erst zehn Tage später bemerkt. „Die Leute wissen genau “ wir sind nicht mehr präsent wie früher “ niemand paßt mehr auf, die Bürgernähe ist weg”, kommentiert Stationsleiter Paul Sömmer. „Ein Großschutzgebiet alleine nützt vielen Arten nix, wenn drumherum weiter rücksichtslose Land-und Forstwirtschaft betrieben wird.”<br />
Der Mann ist ein Naturschutz-Idealist, wie er im Buche steht. Sömmer stammt aus Ost-Berlin, wird zunächst Pfleger im Tierpark, schwärmt noch heute von Professor Dathe, war lange in dessen famosem Tierparkklub, beringt pro Jahr weit über einhundert Adler. Fallen irgendwo junge Falken, Habichte, Milane, Adler aus dem Nest und werden in Woblitz abgegeben, ohne daß der Fundort bekannt ist, weiß Sömmer, um welchen Horst es sich handeln könnte, oder welches Greifvogelpaar den Jungvogel problemlos adoptieren würde. Er nimmt den Nestling, klettert mit Steigeisen routiert den Baum hinauf, setzt den Vogel zwischen die anderen “ und die Sache geht glatt. Dazu gehört viel, viel Erfahrung. Rehe, Hirsche, selbst Füchse und Dachse dringen nachts bis auf das Stationsgelände vor, im Winter pflügen Wildschweine den großen Hof um. Das nächste Fischadlerpaar brütet nur dreihundert Meter entfernt auf einem Hochspannungsmast.<br />
Die zunehmenden Abschüsse bedrücken Sömmer. Gerichtsverwertbare Zeugenaussagen sind schwieriger als früher zu erlangen, da Abhängigkeiten zu neuen, auch adligen Wald-und Kiesgrubenbesitzern rasch wuchsen. Motto: „Wes Brot ich esse, des Lied ich singe”. Einer schiebt den Schwarzen Peter dem anderen zu, Wegsehen kommt in Mode. Die noch zu DDR-Zeiten gegründete Station erhält jetzt jährlich an die fünfhundert Großvögel “ erschlagen, abgeschossen, vergiftet, an Strommasten verunglückt, mit Glasflächen kollidiert. Von Bussarden und Eulen wurden weit über die Hälfte Opfer des zunehmenden Straßenverkehrs nach dem Anschluß, von den Störchen starben die meisten an Masten-Stromschlag, weitere an chronischer Mangelernährung und Schüssen. Habichte, theoretisch streng geschützt, werden gewöhnlich in Fallen gefangen und dann erschlagen, Bussarde weniger häufig.<br />
Die Recherche der wahren, konkreten Verlustursachen, Basis einer möglichen Anzeige, erfordert kriminalistisches Geschick “ doch die mit „Nachweisführung” beauftragte ABM-Kraft wurde eingespart, gut für die Täter. „Derzeit können die Naturschutzbehörden maximal nur ein Drittel der eigentlichen Naturschutzaufgaben bewältigen”, betont bereits 1996 der Referatsleiter für Naturschutzrecht im Potsdamer Umweltministerium, Ulrich Stöcker. „Heute wären es noch weniger.” Dennoch erklärt das Ministerium, von einer Kehrtwende, einem Roll-Back im Naturschutz könne keine Rede sein. Vielmehr sei dieser durch das Zusammenlegen von Landwirtschafts-und Umweltressort entschieden gestärkt worden. Stöcker habe recht. „Aber wir können nicht neben jeden Adlerhorst einen Naturwächter stellen.” Stimmt “ so sehen das auch die Umweltfreunde. Doch ein paar mehr Fachleute als heute müssens schon sein.<br />
Denn geradezu alarmierend ist eine Studie, die Paul Sömmer, Dr. Torsten Langgemach als Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Buckow und der Experte Jörg Lippert über die illegale Verfolgung geschützter Vögel Berlins und Brandenburgs seit 1990 anfertigten. Alle drei dachten, daß solche Straftaten “ wie zu DDR-Zeiten &#8211; keine wesentliche Rolle mehr spielen “ mußten sich indessen vom Gegenteil überzeugen. „Dabei haben wir lediglich die Spitze des Eisbergs erfaßt.” Bei Parstein wird auf freiem Feld ein totes Seeadlerweibchen gefunden, das dort in seinem angestammten Revier gebrütet hätte. Im Körper Schrotkugeln, die eine chronische Vergiftung durch Blei bewirkten, den theoretisch streng geschützten Greifvogel immer stärker schwächten.”In einem toten Fischadler fanden wir sage und schreibe zweiunddreißig Schrotkugeln.” Auch Bussarde und Habichte, selbst Kolkraben, Schleier-und Waldohreulen sowie Kraniche, Schwäne und Störche würden erlegt, die Tendenz sei eindeutig steigend. „Bestimmte Kreise sind interessiert, daß solche Fälle nicht mehr aufgeklärt werden.” Immer mehr Leute fänden es schick, einen ausgestopften Adler an der Wand zu haben, Trophäenkult, Trophäenmessen, das gierige Streben nach ausgefallenen Besitztümern seien wieder große Mode. Bei Tierpräparatoren wurden auf Anhieb illegal erlegte Adler entdeckt.<br />
Auch den Brandenburger Grüne-Liga-Sprecher Norbert Wilke nervt hochherrschaftliches Jagdgebaren aus Leibeigenenzeiten:„Diese Hinwendung zur feudalen Trophäenjagd ist ein Rückschritt um Jahrhunderte. West-Jäger legen vieles um, was sie nicht dürfen “ Tiere, die in der DDR in Ruhe gelassen wurden. Gutbetuchte Ost-Jäger verfahren leider inzwischen ähnlich.” Andere Umweltaktivisten sehen sogar Verbindungen der Jagdlobby zu rechtsextremistischen Organisationen. Man jage nun auch im Osten wieder nach Generalfeldmarschall Hermann Görings Gesetz.<br />
Zu DDR-Zeiten wurden “ wegen des Naturschutzrechts “ verunglückte Adler zu Sömmer gebracht und untersucht. Heute ist das äußerst selten “ wegen des sogenannten jagdlichen Aneignungsrechts. Artenexperte Dr. Torsten Langgemach:”Wer heute einen abgeschossenen Adler im Wald findet, ihn in der Vogelwarte Buckow oder in Woblitz abgibt, macht sich sozusagen der Jagdwilderei schuldig.” Denn tote Greifvögel, abgeschossene Kraniche gehören nach dem Anschluß jetzt dem, der am Fundort das Jagdrecht hat. Damit wird es enorm schwierig, Täter zu ermitteln. Heißt es, der Adler sei halt im Revier gefunden worden, ist das nur zu oft eine Lüge. „Jäger heute sind oft sehr clever, nutzen Rechtsberatung, decken sich gegenseitig”, monieren Artenschützer. Auch in der Politik hätten sie Rückhalt und Einfluß, denn beim elitären, teuren Jagdvergnügen seien sogar Minister, Staatssekretäre und andere hohe Amtsträger sowie Bundestagsabgeordnete dabei “ wie westwärts schon lange üblich, würden öffentliche und private Interessen verquickt.<br />
Sömmer und andere Naturschutzexperten Brandenburgs stellen nicht zufällig die politische Forderung:”Greifvögel haben im Jagdrecht nichts zu suchen “ so, wie früher in der DDR, müssen sie herausgenommen werden.” Um dies zu erreichen, sei politischer Druck nötig. „Der NABU kam spät aus dem Mustopf”, so Sömmer,”erkennt aber jetzt allmählich das Problem, hat es trotz der Proteste jahrelang verschlafen.”<br />
Prof. Dr. Matthias Freude, Präsident des Landesumweltamtes, nennt die Greifvogelstudie erschreckend; wieder Adler abzuschießen, sei pervers. „Doch wer das tut, tut es bewußt. Man hält heute auf alles drauf, was rumfliegt. Viele Naturschützer Brandenburgs sagen, daß es die Gastjäger aus dem Westen sind “ da ist wahrscheinlich was dran; es darf sich nicht jeder hier einen Adler einstecken!” Die Studie drückt sich keineswegs um dieses heikle, hochpolitische Thema herum: „Die Auffassung, daß gewohnheitsmäßiger Abschuß von Greifvögeln früher „bei uns” keine Rolle gespielt hat, aber nunmehr von Gastjägern aus anderen Bundesländern hereingetragen wird, wurde mehrfach von einheimischen Jägern geäußert.” Dr. Freude bemerkt, daß Wilderei zunimmt, Jagdverbände versuchen, vieles Illegale unter der Decke zu halten. ”In der DDR ließen sich Täter höchst einfach ermitteln, heute ist das sehr schwierig.”<br />
Aus Bayern ist bekannt, daß man die raren Eisvögel in Forellenzuchtanlagen sogar mit Fallen fängt, der früher an den bayrischen Gewässern häufige Fischadler bis heute trotz seines Schutzstatus erbarmungslos abgeschossen wird “ das einzige Brutpaar wird wie ein Staatsgeheimnis behandelt, der Horst rund um die Uhr bewacht. Brandenburg hat weit über zweihundert Paare, bei steigender Tendenz, die bislang ohne Aufpasser auskamen. Die neue Studie belegt allein drei Abschußfälle, in einem hatte man dem Tier auch noch die Fänge „sauber abgetrennt”.<br />
Zitiert wird ein aufgebrachter Neu-Jäger:”Was macht der Kolkrabe an meinem Fallwild? Das ist Jagdwilderei! Ich bezahle hier schließlich Pacht!”<br />
Ausgerechnet Greifvögeln der freien Natur „Wilderei” vorzuwerfen, wie es durch viele Jäger geschieht, zeigt deutlich, wieviel man vom Naturschutz tatsächlich versteht. Umweltamtschef Freude und Sömmer drücken sich vorsichtig aus “ Ost-Jäger und ehrenamtliche Naturschützer reden dagegen Klartext: Überall in den neuen Bundesländern gebe es jetzt Riesenprobleme mit den zumeist gutbetuchten oder gar adligen Westjägern “ die von ihnen beherrschten Jagdbehörden seien nur noch daran interessiert, daß seltene Tiere, wie Adler, „angeeignet” würden. „Alle toten Greifvögel müssen neuerdings dem Revierjäger gehören”, protestiert einer, „und sei es der fünfzehnte tote Seeadler!” Weil immer mehr Wildaufbruch mit zahlreichen Schrotkugeln darin von den Jägern achtlos in der Landschaft liegengelassen werde, vergifteten sich Greifvögel tödlich, die in der Natur als Gesundheitspolizei wirken, und wie Raben, Rotmilane oder Seeadler auch Aas fressen. „Die Praxis zeigt, daß nach der Wende zahlreiche der neu in Brandenburg Jagenden die Greifvögel nicht mal unterscheiden können, obwohl das theoretisch verlangt wird”, sagt ein Insider. Würden dann absurderweise Ausnahme-Abschußgenehmigungen etwa für Habichte erteilt, schössen die Grünrocke stets immer zahlreiche seltene Sperber, Kornweihen und andere Arten ab, bemerkten den Irrtum noch nicht mal, wenn sie die Vögel tot in der Hand hielten. Ein West-Jäger, wird berichtet, holte einen fliegenden Adler herunter, hielt ihn für eine Wildgans &#8211; ein anderer einen seltenen Wolf für einen streunenden Hund.<br />
Daß indessen gerade auch die stark angewachsenen Bestände von Prädatoren wie Waschbär oder Marderhund durch Jagd reguliert werden müssen, steht dagegen für fast jeden Naturfreund außer Frage.<br />
Auch in Mecklenburg-Vorpommern rebellieren Naturschutzaktivisten gegen die neuen Jagdsitten. Peter Strunk aus Stralsund verteidigt die bodenständigen Waidmänner aus der Region, hat mit denen schon zu DDR-Zeiten eng zusammengearbeitet. Nach der Wende werden die regelrecht über den Tisch gezogen, überfahren “ Wild wird zur Ware, Jagd verkommt zu Kommerz, westdeutsche Revierkonkurrenten, gelegentlich „Kulaken” genannt, mit hohem „Sozialstatus” kaufen Vorrechte. „Neuerdings gibts immer mehr Schießer, nicht Jäger, die irgendwo in Stuttgart oder München wohnen, aber hier große Wälder gekauft haben. Die kommen selten her, knallen “ rattattadong “ Wild ab, schießen Pachten leer, verschwinden wieder “ mit denen gibts viel Ã„rger! Da war ein kräftiger Hirsch, der seit Jahren für gesunden Nachwuchs sorgte, zur Freude der hiesigen Jäger “ und dann eines Tages “ bumm, lag er tot da. Die schwarzen Schafe haben einen teuren Pelz, haben das große Geld. Früher kamen Jagd und Naturschutz miteinander aus&#8230;”<br />
Schwer nachvollziehbar, wieso von den zuständigen Behörden die besonders grausame, dazu auffallend häufige Tötung von streng geschützten Habichten durch organisierte Taubenzüchter nicht unterbunden wird, Umweltminister und “behörden sogar den Verkauf und die öffentliche Werbung für Habichtskörbe zulassen. So werden 1998 in Liebenwalde mindestens zwei Tiere gefangen und im Ofen verbrannt, andere verstümmelt. 1996 präsentiert und tötet man einen Habicht sogar auf einer Versammlung von Taubenzüchtern. Bezeichnend, wie diese mit Locktauben umgehen “ mehrfach fand man sie verhungert in Greifvogelfallen. Auf einer Geflügelbörse werden 1998 neben anderen geschützten Greifvögeln auch zwei lebende Seeadler gegen Höchstgebot feilgehalten.<br />
Gravierende Verschlechterungen sieht auch Professor Michael Stubbe von der Martin-Luther-Universität Halle überall. „Dem Osten wurde einfach das Jagdsystem des Westens übergestülpt. Dabei hatte man Jagd bei uns sehr progressiv geregelt. Die DDR-Jäger waren in vorderster Front des Naturschutzes.” Auch er weiß von Greifvogelabschüssen, Problemen mit dem Bundesjagdgesetz.<br />
Man braucht nur in den Jagdzeitschriften zu blättern, und weiß rasch, wie heute der Hase läuft: Bei der Treibjagd werden sogar Hunde der Kollegen miterledigt “ doch keiner gibts zu, lieber vertuscht man die Tat. Logisch, daß dann Adlerabschüsse gleich gar nicht offengelegt, gegenüber der Öffentlichkeit unter den Teppich gekehrt werden, argumentieren Naturfreunde, weisen auf Fälle von Schießlust.<br />
In Mecklenburg-Vorpommern feuern zwei Jäger angeblich irrtümlich in einem Gerstenfeld auf über zwanzig illegale Ausländer &#8211; zwei Schleuser werden getötet. Die Täter flüchten, werden in erster Instanz freigesprochen. Der Tatverlauf exakt: Ein Ost-Revierpächter fährt mit zwei West-Jägern aus der Region Frankfurt/Main hinaus, der Westjäger schießt zuerst, dann der Ostjäger. Laut jenem West-Richter, der dem Schöffengericht vorsaß, das freisprach, war nicht nachzuweisen, wer die tödlichen Schüsse abgab. Dorfbewohner meinten, das Feuer, das die Toten verkohlen ließ, sei zwecks Tatvertuschung von den Jägern gelegt worden, dies sei aber ebenfalls nicht nachgewiesen worden. Die Jäger betonen, sie hätten gemeint, auf Wildschweine zu schießen.<br />
Deutschlands Jägerpräsident, der Großgrundbesitzer Constantin Freiherr von Heeremann, zuvor Chef des westdeutschen Bauernverbandes:”Das ist doch gerade das Interessante, daß Jagen Freude macht, daß auch der Trieb, Beute zu machen, in uns steckt.” Peter Friedrich Sieben, Geschäftsführer des Bayrischen Jagdverbandes erklärt gar, daß man „Freude an der Jagd und damit auch am Töten” haben kann.<br />
Nur gelegentlich blitzt Selbstkritik auf. So schreibt ein Waidmann in der Zeitschrift ”Unsere Jagd:”Begriffe wie Moral und Weidgerechtigkeit sind für viele Jäger ein Fremdwort geworden&#8230;.Wenn diese Eigenschaften mehr und mehr verlorengehen, müssen wir uns nicht wundern, wenn wir von Jagdgegnern angefeindet werden.” Doch in derselben Ausgabe läßt sich ein Jäger stolz mit einundzwanzig durch Fallen getöteten, keineswegs häufigen Steinmardern abbilden, die Umweltschützer lieber weiterhin in der freien Natur beobachtet hätten. Der international anerkannte Greifvogelexperte Dr. Michael Stubbe von der Universität Halle erklärte:”Im Naturschutz brachte die Wende einen Rückfall in die Steinzeit.” 2002 erklärte das Bundesamt für Naturschutz, daß große Teile der „ostdeutschen Agrarlandschaft” im Vergleich zu Westdeutschland gemäß einer Studie immer noch eine relativ hohe Biotop-und Artenvielfalt aufweisen. „Es wird allerdings auch deutlich, daß gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist.”<br />
Die gelegentlich sogar von Grünen-Politikern wie Jürgen Trittin pro forma hoch bewertete Biodiversität, Artenvielfalt ist indessen ein Hinweis darauf, wie es ökologisch um die Qualität einer Region bestellt ist.Â  Der Experte Dr. Michael Stubbe hat genauere Angaben zur Biodiversität:”Die Artenvielfalt war auf den Agro-Ökosystemen zur DDR-Zeit um eine Zehnerpotenz höher als auf westdeutschen Gefilden.”</p>
<p>Fachleute in ostdeutschen Umweltämtern haben bestätigt, daß in der Tat die Artenvielfalt um das Zehnfache höher war.</p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/08/deutschlands-arten-sterben-weiter-wwf-schlagt-alarm-laut-frankfurter-rundschau-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-dieser-verheerenden-umweltpolitik/#more-461">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/08/deutschlands-arten-sterben-weiter-wwf-schlagt-alarm-laut-frankfurter-rundschau-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-dieser-verheerenden-umweltpolitik/#more-461</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/geschutzte-tiere-killen-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-in-berlin/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/19/geschutzte-tiere-killen-neoliberaler-artenschutz-in-deutschland-wer-sind-die-politisch-verantwortlichen-in-berlin/</a></p>
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