Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

“Der Medien-Gau von Odessa”. Der Freitag. “Deutschland: die Totschweigemedien”. Den meisten deutschen Medienkonsumenten sind die gängigen Abstimmungsmechanismen auf Chefredakteursebene, durch Partei-und Regierungsfunktionäre, nicht bekannt. Wie “Tendenzschutz” funktioniert. Weiter Manipulationstricks um Odessa-Massaker – keine Berichterstattung über offenkundig weit höhere Opferzahlen, Verbrechen von Neonazis in dem Gebäude.

 Manipulationstricks:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/06/ukraine-2014-weiter-manipulationstricks-um-odessa-massaker-deutsche-medien-informieren-nicht-uber-offenkundig-weit-hohere-opferzahlen-in-dem-gebaude-durch-regimeanhanger-ermordete-vergewaltigte-a/

Tendenzschutz und journalistische Freiheit in Deutschland, laut Wikipedia, Tendenzschutz in deutschen Medien. Wikipedia zu üblichen sehr starken Beschränkungen journalistischer Freiheit …Unter Tendenzschutz wird verstanden, dass dem Verleger eines Mediums (z. B. einer Zeitung) ausdrücklich das Recht gewährt wird, die politische Meinung der jeweiligen Publikation festzulegen. Seine Macht erstreckt sich also nicht nur auf wirtschaftliche Entscheidungen (etwa zur Betriebsorganisation), sondern auch, wegen der besonderen Rolle derMassenmedien, auf politische Entscheidungen, die andere Unternehmen nicht treffen können, da sie nicht selbst publizieren.

Tendenzschutz bedeutet also konkret, dass der Verleger berechtigt ist, die politische Richtung der ihm gehörenden Medien zu bestimmen und seine Redakteure und freie Journalisten zu verpflichten, in einer bestimmten Art und einem bestimmten Stil Texte, Bilder und Filme in einer bestimmten politischen Sichtweise zu produzieren. Ein Recht von Redakteuren, journalistisch und inhaltlich vom Verleger unabhängig zu sein, besteht nicht…

Der Medien-Gau von Luhansk:

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/06/poroschenko-will-sich-mit-merkel-in-%E2%80%9Ereichskanzlei%E2%80%9C-treffen/

Der Terror-Luftangriff von Luhansk:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/04/ukraine-2014-der-terrorangriff-auf-zivilisten-von-luhansk-zerfetzte-frauen-und-manner-wie-es-die-suddeutsche-zeitung-und-reuters-darstellen/

Luhansk-Video: http://www.youtube.com/watch?v=sjFHYdX-CqQ

 Ukrainian army bombed civilians.

The Ukrainian army kills peaceful habitants.

Kiew schickt noch mehr Rechtsextremisten nach Odessa:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-kiewer-putschregierung-schickt-weitere-verbande-der-aus-rechtsextremisten-gebildeten-nationalgarde-nach-odessa-weiter-keine-proteste-aus-berlin-brussel-washington-gegen-schuldige-des/

“Poroschenko unterstützte und finanzierte die Maidan-Revolution. Sein populärer „Kanal 5“ gab der Opposition Gesicht und Stimme im Fernsehen.” Osteuropa-Magazin Ostpol. Deutsche Medien berichteten seinerzeit nicht, woher die Tagegelder für Neonazis und Faschisten kamen.

CIA und Ukraine:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/28/ukraine-2014-manipulationstricks-deutscher-diplomat-wolfgang-ischinger-verschweigt-offenbar-verdeckte-cia-operationen-in-der-ukraine/

US-Söldner in der Ostukraine 2014:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/14/ukraine-2014amerikanische-soldner-im-osten-der-ukraine-falls-diese-vermutung-des-bundesnachrichtendienstes-tatsachlich-wahr-sein-sollte-ware-das-ein-desaster-fur-den-westen-ein-burgerkrieg-wurde/

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Ausriß. In Odessa feuern Nazis, wie auf Videos ausführlich zu sehen ist,  sogar tagsüber mit Pistolen auf Wahlwerbung von regimekritischen Kandidaten – deutsche Medien berichten darüber nicht. Wie würde die deutsche Öffentlichkeit auf eine solche Szene im deutschen Wahlkampf reagieren?

CIA offenbar auch in Odessa dabei: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-cia-einmischung-bei-konflikt-sowie-cia-stutzung-der-faschistischen-putschregierung-kiews-erstmals-offen-eingeraumt-unterstutzung-bekommt-die-ukrainische-ubergangsregierung-einem-zeit/

https://www.freitag.de/autoren/maennlicherlinker/der-medien-gau-von-odessa

Ukraine-Konflikt Stell dir vor, 40 Menschen werden abgefackelt und die freie Presse sieht weg. Wie das geht, haben die deutschen Medien am Wochenende vorgeführt. Der Bericht zum Info-GAU.

Die falschen Toten, die falschen Täter. Hinzukommend: ein unpässlicher Zeitpunkt sowie Staatsinstitutionen, die selbst dem wohlmeinenden Teil des Publikums nicht mehr vermittelbar sind. Was macht der deutsche Qualitätsjournalist in einem solchen Fall? Er vertuscht, verschweigt, spielt runter und hypt, wenn das alles nicht reicht, künstlich hochgepuschte Alternativereignisse. Wie das Genre Manipulation & Vertuschung in der Praxis funktioniert, war am ersten Mai-Wochenende in der Praxis zu erleben. Die schwersten Straßenkrawalle seit den Maidan-Ereignissen Ende Februar. Über 40 Menschen, die in einem gebrandschatzten Gewerkschaftshaus ums Leben kamen. Über 200 Verletzte. Eine Regierung, der an einer Aufklärung der Geschehnisse ganz offensichtlich nicht gelegen ist. Ist das ein Thema? Berichterstattenswert? Für ARD, ZDF, Süddeutsche, Zeit, F.A.Z. und den Rest des sogenannten Alpha-Journalismus explizit nicht. Vielmehr legten die deutschen Leitmedien einen Info-GAU hin, der den Vergleich mit der vielgeschmähten Berichterstattung russischer Medien in keiner Weise zu scheuen braucht.

Odessa: der Gewaltexzess

Am »Tag danach«, passend zum Tag der Pressefreiheit, legte sich die Nacht über die deutsche Presselandschaft. Die sogenannten Qualitätsmedien glänzten in Sachen Odessa-Berichterstattung durch eine Nicht-Berichterstattung, die selbst in Anbetracht ihrer bekannten parteiischen Haltung bemerkenswert ist. Die Fakten: Eine proukrainisch-nationalistische Demonstration, darunter zahlreiche Parteigänger des rechten Sektors sowie Fußball-Ultras, wurden – so der Tenor der verfügbaren Infos – von prorussischen Aktivisten attackiert. Binnen Stunden eskalierten die Auseinandersetzungen zu den schwersten Straßenkrawallen seit den Maidan-Ereignissen im Februar – Schusswaffen-Gebrauch und mehrere Tote inklusive. Am Abend schließlich belagerte ein proukrainischer Lynchmob prorussische Aktivisten, welche sich in das – als Rückzugsrefugium dienende – Gewerkschaftshaus zurückgezogen hatten und attackierte die dort Schutzsuchenden mit allem, was zur Verfügung stand – darunter auch Brandsätzen und Molotow-Cocktails. Das (bislang) bekannte Ergebnis: über 40 prorussische Aktivisten verbrannten oder stürzten bei dem Versuch, sich zu retten, in den Tod. Die anwesende ukrainische Polizei griff großteils nicht oder zu spät ein; wie viele Pro-Russen außerhalb des Gebäudes getötet wurden, ist derzeit noch unklar.

Deutschland: die Totschweigemedien

Dem blutigen Gewaltexzess unmittelbar auf dem Fuß folgte die Totschweigefront der deutschen Leitmedien. Falsche Täter, falsche Opfer: Wer sich über die neue Bürgerkriegsfront in der südukrainischen Hafenmetropole informieren will, ist auch heute – zwei Tage nach der Katastrophe – fast vollends auf Blogs, russische Medien sowie Live-Clips bei der Video-Plattform YouTube-Clips zurückgeworfen. Informative Hintergrundartikel brachten lediglich zwei Ausnahmen: Spiegel Online sowie das – vom qualitätsbewußten Journalismus eher als randständig abgetane – Onlinemagazin Telepolis. Der Rest: bis dato Totalausfall. Die Mehrzahl der deutschen Leitmedien versteckte die Vorfälle in der obligatorischen Ticker-Berichterstattung, also unter »ferner liefen«. Die Online-Ausgabe der Süddeutschenbrachte zwar die Basic-Facts, vermied dabei allerdings jegliche Hinweise auf Verursacher und Opfer. Bei der Berliner Zeitungrangierte Odessa ebenfalls unter »nachrangig«. Welt undFocus behandelten die Ereignisse in einem oberflächlich-allgemein gehaltenen Clip mit teils identischen Bildern. Zugeknöpft-wortkarg gab sich auch die FAZ. Die Zeitschließlich versteckte das Massaker in dem obligatorischen Newsticker-Salat und konzentrierte sich stattdessen – garniert mit den üblichen Schuldzuweisungen in Richtung Russland – auf die neuesten diplomatischen Entwicklungen.

Bemerkenswert an der skizzierten Berichterstattung ist, dass einerseits zwar alles dafür getan wurde, die Benennung von Ross und Reiter zu vermeiden. Andererseits wollte – Blood sells – kaum ein Qualitäts-Leitmedium auf knackige Bilder vom Brand-Schauplatz verzichten. Ein nachgerade absurder Zustand, der auch den Lesern sicher nicht entgangen sein wird. Noch desaströser fiel der Informations-Eiertanz bei den Öffentlich-Rechtlichen aus. tagesschau.de brachte am 3. Mai einen Artikel, der sich in seiner Zugeknöpftheit bruchlos in die beschriebene Berichterstattung einreihte. Zu wenig Infos aus erster Hand? Keinesfalls. Schlechte Leute vor Ort? Nicht wahr. Das Problem der derzeitigen ARD-Ukrainekorrespondentin Golineh Atai scheint eher darin zu bestehen, dass die von ihr gelieferten Infos entweder schlecht platziert oder aber direkt ausgebremst werden. Beispiel: ein TV-Feature über proukrainische (!!) Milizen in der Ostukraine von Ende April. Wohl irgendwann mal versendet, aber anschließend – anders als andere, »wichtigere« Beiträge – ohne Hinweis-Link im Online-Archiv endgelagert. Ein negatives Highlight lieferte die tagesthemen-Berichterstattung am Abend des 2. Mai. Moderator Thomas Roth würgte die mit Hintergrundinfos aufwartende Kollegin Atai vor laufender Kamera ab und leitete abrupt-kommentarlos zum derzeit bevorzugten Medien-Spin in Sachen Ukraine über: das Schicksal der festgesetzten, zwischenzeitlich jedoch freigelassenen und glücklich in der Heimat befindlichen OSZE-Militärbeobachter.

Den Eindruck eines auf informeller Ebene abgesprochenen Nachrichtenstopps erweckte auch die Berichterstattung des ZDF. Das Online-Portal der Mainzer offeriert die gängige Ticker-Berichterstattung zwischenzeitlich unter der Labelbezeichnung »Ukrainisches Tagebuch«. Schon von der Form her ist das dort an den Mann und die Frau gebrachte Infotainment nichts weiter als ein mediales Sparbrötchen mit kaum Info, dafür jedoch hip klingendem Etikett. Im konkreten Fall lieferte das »Tagebuch«komplett sinnbefreiten Bullshit: das bereits beschriebenebusiness-as-usual-wir-machen-weiter-als-ob-nichts-wäre, gepaart mit Betroffenheits-Plattitüden sowie den obligatorischen – an der Stelle besonders deplatzierten – Schuldzuschreibungen. Vorteil: Via Format hat sich das ZDF-Nachrichtenportal der im Metier gängigen Faktenorientierung selbst quasi entledigt und kann – wie im konkreten Fall »Tagebuch«-Autorin Kathrin Eigendorf – den eigenen Vorurteilen entsprechend gegen Russland hetzen, dass das Leder nur so kracht.

Einseitige Berichterstattung in der Kritik

Was ist los? Die – bereits zuvor breit kritisierte – Schieflage der Ukraine-Berichterstattung hat mit dem faktischen Nachrichtenstopp in Sachen Odessa einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht. Der Verdacht, dass die deutschen Leitmedien längst als Transmissionsriemen eingespannt sind zum Verkaufen der aktuellen Eskalationspolitik, ist nicht neu. Neu ist, dass ein Massaker, das politisch nicht in den Kram passt, gezielt totgeschwiegen, bagatellisiert und in den Hintergrund gespielt wird. Noch bizarrer wirkt der GAU der deutschen Qualitätsmedien vor dem Hintergrund der Affaire um die zeitweilige Festsetzung einer Gruppe von OSZE-Militärbeobachtern. Das Thema war nicht nur von Anfang an hochgehypt. Der Hype wurde selbst zu dem Zeitpunkt stur weiter hochgehalten, als sich die Geschichte mit der angeblichen OSZE-Mission zunehmend in Luft auflöste. Nichtsdestotrotz hielten die deutschen Leitmedien an ihrer selbstgestrickten Heldenstory fest: gut – keine OSZE-Mission, aber, immerhin: OSZE-Beobachter. Einerseits wird sich der ein oder andere fragen, wieso Beobachter im Auftrag der ukrainischen Regierung keineKombattanten sein sollen (zumindest in der Sicht einer in Kampfhandlungen involvierten Miliz). Wesentlicher Punkt ist allerdings die Frage, ob das Aufrechterhalten dieses Spins angemessen ist im Angesicht einer eskalierten Situation. Anders gefragt: Wieso diese – vergleichsweise harm- und vor allen Dingen ziemlich belanglose – Homestory bis zur glücklichen Landung in Deutschland (und den demnächst folgenden Auftritten bei Anne Will & Co.) selbst dann krampfhaft in den Fokus gerückt werden muss, wenn anderswo Menschen im Dutzend sterben, verbrennen und in der Ukraine sozusagen der Bär steppt.

Kamera auch mal weghalten, unangenehme Nachrichten verschweigen, eigene Spins hingegen hypen. Hinzukommend die obligatorische Dauerberieselung aus Propaganda und Feindbildpflege: Bereits seit Monaten gerät die Einseitigkeit, mit der die maßgeblichen Leitmedien über den Ukraine-Konflikt berichten, zunehmend zum Ärgernis. Deutliche Kritik formulierte unter anderem die langjährige ARD-Russlandkorrespondentin Gabriele Krone-Schmalz.Kritikpunkte gegenüber dem NDR-Medienmagazin ZAPP: Die Medien hätten es – erster Kardinalfehler – komplett versäumt, ihr Publikum auf die Brisanz des geplanten Assoziierungsabkommens hinzuweisen – insbesondere Paragraph 7, der eine militärische Zusammenarbeit beinhalte. Weitere Kritikpunkte: Interessen würden seitens der Medien nicht beim Namen genannt; vielmehr würden die Interessen des Westens schöngemalt, Russland und Putin hingegen dämonisiert. Darüber hinaus habe sich in der Konflikt-Berichterstattung zunehmend ein Vokabular der Häme etabliert, wie beispielsweise »prorussischer Mob« – ein Attribut, das auf der anderen Seite selbstverständlich nie zur Anwendung käme. Hinzu kämen mangelhafte Backgroundinfos:  beispielsweise über die konfliktentscheidenden Ost-West-Gegensätze in der Ukraine. Über die sei, so Krone-Schmalz, zunächst ebensowenig aufgeklärt worden wie später über die Grundlagen des Krim-Referendums. Vielmehr habe man doppelte Standards – zu begrüßende Separationen wie etwa im Fall des Kosowo oder etwa Montegrino hier, zu verurteilende Separationen wie im Fall der Krim da – auf unrefklektierte Weise als Fakten hingestellt. Die allgemeine Russland-Berichterstattung entspreche ebenfalls nicht dem Kriterium der Ausgewogenheit. So würden die Medien Errungenschaften der Ära Putin wie zum Beispiel der Anstieg des allgemeinen Lebensstandards notorisch unter den Teppich kehren. Kritik an der Medien-Berichterstattung schließlich, so Gabriele Krone-Schmalz, würde vorschnell als Antiamerikanismus abgetan.

Mit ihrer Kritik steht die langjährige Auslandskorrespondentin nicht allein. Prominentester Kollege derzeit: der renommierte Ex-ARD-Korrespondent und Buchautor Peter Scholl-Latour. Aber auch im medien- und gesellschaftswissenschaftlichen Mittelbau macht sich zunehmend Unbehagen breit angesichts der unreflektierten, einseitigen Pro-NATO-Berichterstattung. Uwe Kröger, Medienwissenschaftler an der Uni Leipzig, hat die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen mittels einer Fallstudie untersucht. Ergebnis, laut Zapp vom 16. April:Achtzig Prozent derjenigen, die während der Maidan-Ereignisse zu Wort kamen, seien Regimegegner gewesen. Hinzugekommen seien, so Kröger, fatale Einschätzungsfehler. In Verkennung der Lage hätten die deutschen Medien total auf Vitalij Klitschko gesetzt – einen Akteur, der in der Ukraine lediglich unter »ferner liefen« rangiert habe. Eine einseitige Berichterstattung konzediert auch Hanno Gundert vom Network für Osteuropa-Berichterstattung. Die Maidan-Berichterstattung sei von einseitigen Schwarz–Weiß-Schuldzuschreibungen geprägt gewesen. Die rechtsextreme Swoboda-Partei etwa sei erst nach dem Regierungswechsel in der Berichterstattung aufgetaucht. Zeitweilig habe sich in der Folge dann das Blatt gewendet hin zu einer kritischeren Berichterstattung. Spätestens mit dem Referendum auf der Krim allerdings sei das Pegel erneut umgeschlagen – hin zu den aktuellen antirussischen Attacken.

Talkshows: Putin – Russland – Krieg

Ein spezieller Fall im medialen Ukraine-Potpourri sind die fünf führenden Talkshows. Lapidar auf den Punkt gebracht: Ohne Dämonisierung lief hier überhaupt nichts. Anne Will war mit dem Thema gleich fünfmal auf Sendung. Titel der Sendungen:Putins Kampf um die Krim – Wie hilflos ist der Westen? (5. März),Putin weiter auf dem Vormarsch – Ist die Krim erst der Anfang? (12. März), Wandel durch Abschreckung – Zwingt der Westen Putin so in die Knie? (26. März), Chaos in der Ukraine – Treibt Russland das Land in den Bürgerkrieg? (16. April) und schließlich Geiseln, Terror, Kriegsgefahr – Ist die Ost-Ukraine außer Kontrolle? (30. April). In den Themenstellungen bei Günther Jauch war der Bösewicht ebenfalls klar ausgemacht. Die Sendetitel: Putins Kampf um die Krim – Wie hilflos ist der Westen? (5. März), Putin weiter auf dem Vormarsch – Ist die Krim erst der Anfang? (12. März) und schließlich – als ob Wladimir Putin das Odessaer Gewerkschaftshaus abgefackelt hätte und nicht die neuen Freunde des Westens – Kriegsgefahr in Europa – ist Putin noch zu stoppen? Auf die magischen Schlüsselbegriffe Putin, Russland und Krieg mochten auch die Kollegen Plasberg sowie Illner vom ZDF nicht verzichten. Lediglich Sandra Maischberger befleissigte sich in ihrem Talk am 18. März einer etwas zurückgenommenen Sprache.

Schlimm? Nicht ganz. Allerdings: Dass im Gros der aufgeführten Sendungen relativ kontrovers diskutiert wurde, lag weniger an den feindbildbefördernden Sendungstiteln, sondern vielmehr an den Geschäftsgrundlagen der beteiligten Formate. Zum einen funktionieren diese Talks nach dem Prinzip Kontroverse. Was heißt: Es muß mindestens einer dabei sein, der eine abweichende Meinung hat. Zum anderen ist die Kritik an der Politik des stetigen Eskalierens mittlerweile recht breit aufgestellt. Kritisch in den aufgeführten Sendungen aus sprachen sich unter anderem: die ehemaligen Auslandskorrespondenten Gabriele Krone Schmalz und Peter Scholl-Latour, der ehemalige Hamburger OB Klaus von Dohnanyi, Ex-SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck, der Historiker Guido Knopp, die Entspannungspolitik-Urgesteine Erhard Eppler, Egon Bahr und Hans-Dietrich Genscher, der Journalist und ehemalige Kohl-Berater Horst Teltschik, der Linke-Politiker Gregor Gysi, die aus der Ukraine stammende Piratin Marina Weisband, der Wirtschaftsvertreter Eckhard Cordes sowie Freitag-Herausgeber Jakob Augstein.

Kritik? Pah! Weiter wie gehabt

Zwischenzeitlich scheint die Medienkritik auch bei den Medien angekommen zu sein. Wie damit umgehen? Der Deutschlandfunkwar einer der wenigen, die mittels Transparenz und Dialog in die Offensive gingen. Ressortchef Friedbert Meurer etwa zeigte sich in der ZAPP-Sendung angesichts der Kritik betroffen. Auch unabhängig von dem Shitstorm, der durch den umstrittenenAnonymous-Aufruf ausgelöst worden war, habe, so Meurer, die Kritik an der Berichterstattung deutlich wahrnehmbar zugenommen. Das Verhältnis zwischen Zustimmung und Ablehnung bewege sich mittlerweile im Bereich eins zu zehn. Trotz eines zum Teil unakzeptablen Tonfalls könne man natürlich nicht alle Kritiker als Spinner abtun. Meurers Einschätzung der Stimmungslage: »Da brodelt etwas links und rechts in der Republik.« Warum berichten Journalisten so, wie sie berichten? Vielleicht liegt es einfach an der unterschiedlichen Biografie. Meurer räumt ein, dass der Großteil der maßgeblichen Journalisten dezidiert westlich, sozusagen atlantisch sozialisiert sei. Diskrepanzen zwischen Medienmachern und Medienkonsumenten sieht auch Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur der Zeit. In einem Kommentar skizzierte er die Lager wie folgt: zwei Drittel der Bürger gegen vier Fünftel von politischer Klasse und Medienelite. Schuld an der verfahrenen Situation: der Spalter Wladimir Putin.

Kriegsunwillige Bevölkerung versus kriegsgeiler Alphajournalismus? Noch deutlicher benennt ein Artikel im Onlineportal Huffington Post mögliche Ursachen. Der Beitrag von Sebastian Christ erklärt die Diskrepanz zwischen Bevölkerungs-Meinung und Journalisten-Meinung ebenfalls mit dem elitären Sozialhabitus von Journalisten. Zwei Drittel von ihnen entstammten gut abgesicherten, bürgerlich geprägten Beamtenhaushalten, nur 9 Prozent kämen dagegen aus Arbeiterfamilien. Liegts letztlich nur an den ungleich verteilten Chancen, heil den sicheren Atombunker zu erreichen? Möglicherweise könnte der seltsame Gleichschritt zwischen erster und vierter Gewalt jedoch weitere Gründe haben – nackten, profanen Lobbyismus. So deckte ein Autor der Freitag-Community auf, dass das ZDF Teile seiner Ukraine-Berichterstattung direkt von der PR-Organisation Ukrainian Crisis Media bezieht, ein pro-ukrainisches, unter anderem von dem US-Milliardär George Soros gefördertes Netzwerk. Im Zuge dieser Connection führte das ZDF unter anderem auch ein Interview mit dem Führer der rechtsextremen Swoboda-Partei, Oleh Tjahnybok – unter demokratischen Aspekten eigentlich ein No-Go.

Lobbybestrahlt ist allerdings nicht nur das ZDF. Fast die komplette Führungsgarde des deutschen Leitmedien-Journalismus ist auf das Engste mit hochrangigen Stiftungen sowie sonstigen Lobbyorganisationen verbandelt. Bei Zeit-Herausgeber Josef Joffe nehmen die außerjournalistischen Aktivitäten einen kompletten Wikipedia-Absatz in Beschlag. Dabei, unter anderem: die Atlantik-Brücke sowie die Beiräte der Trilateralen Kommission, der Goldman Sachs Foundation sowie – aufgemerkt, hier wird es außenpolitisch – der Münchner Sicherheitskonferenz. Auch bei den anderen Hochkarätern des Gewerbes sieht das Bild nicht anders aus. Problem bei dieser Lobby-Verflechtung ist – wir leben schließlich in einer freien Marktwirtschaft – weniger der pekuniäre Aspekt. Gift für die freie Presseberichterstattung sind vielmehr die daraus resultierenden Interessenskonflikte. Beispielsweise dann, wenn Gremium A (und damit auch Journalist A) an der Richtlinienentwicklung für eine bestimmte Politik mitbeteiligt ist. Verkürzt auf den Punkt gebracht: Journalist A schreibt potenziell über eine Politik, die er als Akteur selber maßgeblich mitentwickelt hat.

Dass bei derlei Konstellationen (denen im transatlantischen Herzland, den USA, übrigens ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben ist) wenig kritische Töne aufkommen mögen, liegt auf der Hand. Zurück zu den Adressaten dieser Politik, den Leserinnen und Leser. Volkes Stimme ist in der Ukraine-Frage ziemlich einhellig. Gängigen Umfragen zufolge ist die Meinung Pro und Contra Russland ungefähr gleich verteilt. Noch deutlicher fällt das Votum im Hinblick auf Sanktionen aus. Eine Eskalation der derzeitigen Situation befürwortet lediglich eine Minderheit. Selbst bei der vergleichweise moderat anmutenden Frage Wirtschaftssanktionen schlägt das Pegel eher zur Eher-nicht-Seite aus. Auf die Berichterstattung schlägt sich die mangelnde Kriegsbegeisterung der breiten Bevölkerung allerdings nicht um. Auch der vergleichsweise dialogbereite Deutschlandfunk-Ressortleiter Meurer findet summa summarum, dass sein Sender in der Krise »einen guten Job«gemacht habe. Die Medienschelte sei sachlich gesehen unzutreffend. Andere – Beispiel: der US-amerikanische Historiker Timothy Snyder (»Bloodlands«) – halten die westliche Berichterstattung für noch zu ukrainekritisch und Putins imperialistische Absichten verkennend. Trotzige »weiter so«-Parolen sind auch hierzulande zu vernehmen. Christian Neef vom Spiegel etwa befürwortet in einem Essay zur Lage ein Durchstarten notfalls auch gegen die Leserschaft und propagiert ein Schlussmachen mit fehlgeleiteter Russland-Romantik.

Medien unfreiwillige Beförderer der Friedensbewegung?

Fazit: Augen zu und durch. Angesichts der aktuellen Entwicklung bleibt nur zu konstatieren: Aus welchen Gründen auch immer scheinen die großen Medien entschlossen, notfalls auch gegen ihre Leserschaft voll durchzustarten. Seit dem Wochenende jedenfalls hat die Pro-Kriegs-Berichterstattung ein neues Level erreicht. Der Unterschied zu den Vormonaten: Auch das Unterschlagen von Nachrichten sowie das Halten von Spins selbst dann, wenn sie sich als Rohrkrepierer erwiesen, ist mittlerweile fester Bestandteil der Leitmedien-Berichterstattung. Auch im absehbaren Fall, dass (aufgrund mangelnder Aussichtschancen) niemand Beschwerde beim Presserat einlegt wegen der fortwährenden Manipulation, wird das Konsequenzen haben. Im ein oder anderen Fall ist das schade. Beispielsweise der ARD-Korrespondentin Golineh Atai, die durchaus auch nicht-mainstreamförmige Berichte abgeliefert hat, wegen der Politik ihres Senders nunmehr jedoch glaubwürdigkeitstechnisch verbrannt ist. »Glauben« ist letzten Endes das Schlüsselwort. Da ARD, ZDF und der Rest der Leitmedien mit ihrer selektiven, propagandahaften Berichterstattung fortfahren als ob nichts gewesen wäre (und auch am »Tag zwei« nach den albtraumhaften Ereignissen in Odessa gibt es keinen Grund, hier Hoffnung zu haben) – welchen Grund sollte es geben, diesen Medien überhaupt noch irgendwaszu glauben? Glaubwürdigkeitstechnisch sind ARD, ZDF und ihre privatwirtschaftlichen Äquivalente mittlerweile auf Ground Zero angelangt – nämlich beim Uhrzeit-Level. Oder einfach mal nachgefragt: Wäre diese Headline vom 4. Mai auf dem Titel vontageschau.de gelandet, wenn die abgebildeten Polizeiattackierer nicht pro-russisch gewesen wären, sondern pro-ukrainisch? – Na also.

Wie wird es weitergehen? Ungefähr so: Die Demokratie geht weiter kaputt; die Bevölkerung wird sich weiter auspolarisieren. Wo Reden nicht hilft, hat es sich mit dem Reden irgendwann gehabt – siehe das leuchtende Vorbild, die Ukraine. In Sachen Friedensbewegung wird die Entwicklung vermutlich ähnlich verlaufen. Interessante, in Sachen Organisationsfrage durchaus differenzierte Stellungnahmen, findet man mittlerweile zuhauf. Beispielsweise von dem Liedermacher Konstantin Weckeroder dem politisch engagierten HipHop-Musiker Kaveh.

Lapidares Fazit so: Sollen die Kriegshetzer ihren Riemen halt weiter durchziehen. Man kann sich anders informieren. Im Sommer, Frühherbst spätestens, wird sie in voller Pracht stehen: die Friedensbewegung.

Ukrainekrise und Manipulationsmethoden 2014:

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-die-manipulations-und-propagandamethoden-deutscher-medien-und-westlicher-politiker-deutsche-medienkonsumenten-weisen-auf-gangige-methoden-der-letzten-monate/

Das Odessa-Massaker – vieles noch ungeklärt:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/das-odessa-massaker-2014-eine-website-stellt-viele-unbequeme-fragen/

Auf zahlreichen Videos vom Tag des Odessa-Massakers ist zu sehen, wie Kampfformationen des “Rechten Sektors” in der typischen, vom Maidan bekannten Kleidung, mit nazistischen Wolfsangel-Armbinden, die Attacken in der Stadt führen. 

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Ausriß. Kämpfer des “Rechten Sektors”, mit der gelben Wolfsangel-Armbinde, direkt vor brennendem Gebäude von Odessa. Stands in Ihrem Lieblingsmedium?

Das Odessa-Massaker, die Opfer, Videos anklicken. Mit wem die Regierungen in Berlin und Washington gemeinsame Sache machen. Weiter warten auf Distanzierung durch Merkel, Steinmeier, Gauck etc. von SS-Methoden der Anhänger des Kiewer Putschregimes. Straff gesteuerter deutscher Mainstream verschleiert, wer das Odessa-Massaker verübte. **

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Ausriß.

Laut Kiewer Putschregierung steckt Rußland hinter dem Odessa-Massaker.

Jazenjuk in der Tagesschau:”Das war eine gutgeplante russische Kommandoaktion. Guttrainierte Agenten lösen den Konflikt aus und verschwinden dann schnell wieder.”

Deutsche Korrespondenten bitten Jazenjuk nicht um Beweise für seine schweren Beschuldigungen, was Bände spricht.

Der ukrainische Übergangs-Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk hat schwere Vorwürfe gegen Russland erhoben. Moskau stecke hinter den Zusammenstößen von Odessa, bei denen am Freitag viele Menschen ums Leben kamen.” Deutschlandfunk

 ”Russland hat Leute hierher geschickt, um für Chaos zu sorgen”, sagte er weiter.”

Hitlergruß von Jazenjuk:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/13/ukraine-2014-hitlergrus-von-jazenjuk-fuhrer-der-kiewer-putschregierung-laut-auffassung-vieler-deutscher-zeitungsleser-neben-jazenjuk-tjagnibok-vorsitzender-der-faschistischen-partei-%E2%80%9E/

Deutsche TV-Sender haben unterdessen völlig die  Sprachregelung der faschistischen Kiewer Putschregierung übernommen, nennen den Terror von Armee und Milizen gegen die antinazistischen Demonstranten der Ostukraine allen Ernstes “Anti-Terror-Operationen”.  

Neonazis in Odessa, die auf Armbinden das in Deutschland verbotene Nazisymbol Wolfsangel tragen, werden in deutschen Medien beschönigend “pro-ukrainische Demonstranten” genannt.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-der-bemerkenswerte-wahrheitsgehalt-von-statements-der-kiewer-putschregierung-rusland-fuhrt-einen-krieg-gegen-die-ukraine-in-den-ostlichen-und-sudlichen-landesregionen-praside/

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Ausriß.

Website mit Video, das zeigt, wie Anhänger der Kiewer Putschregierung Brandflaschen herstellen…Weitere Videos zum Massaker von Odessa, zu den Opfern in dem von Faschisten in Brand gesteckten Gebäude. (Zeigt Ihr Lieblingsmedium die ganze Realität von Odessa?) http://www.voicesevas.ru/news/yugo-vostok/odessa-tragicheskie-posledstvija-fashizm.html

How the thugs killed Odessa inhabitants in the Trade Unions House – the details of bloody scenario

 (includes English version).Note: the English version has been corrected, thanks to skydiggerpanchul???? ???????? ,Note: Great tragedy happened to the port city of Odessa at Friday, May 2nd, 2014. Supporters of federalism were chased to the Trade Unions House by Right Sector mob. The building caught fire soon afterwards, which resulted (by official reports) in 42 deaths.Originally posted by frallik at ??? ??????? ????????? ? ???? ?????????? – ?????? ????????… +18It’s clear that the number of casualties in the Trade Unions House is far greater. Provocateurs captivated people into the building where it was possible to kill them with impunity, with great relish, and without witnesses. Fire inside the building was directed in order to hide mass murdering of Ukrainian citizens.BmpRfPSCYAEOLMN
Firstly, the tents on the square were set on fire which resulted in appearance of large open fire areas close to the building. People were captivated to hide behind massive doors of the Trade Unions House. Federalism supporters had no Molotov’s cocktails prepared in advance. From where has fire inside the building appeared?
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People behind the doors of the ground floor have been attacked by the Right Sector thugs who got in there long before the execution has begun. Those people were burned to the bones, first at main entrance…0_8e26a_ffcee15_XL
……Then at rest of them.144295_original
…Firefighters only appeared when massive entrance doors were burned through.144114_original
Only in a single room in a five-storey building with ceilings over 3 meters high had fire visible from outside.138801_original
Who could get onto the roof of the administrative building of nationwide significance? Perhaps those who in advance got the keys to locked steel gratings protecting the roof doors.13880a
These thugs must be found. They could tell a lot about when the murdering plan implementation has started, and how in advance they brought supplies for Molotov’s cocktails to the Trade Unions House.On the picture below stunt clowns play a role of federalism supporters. Typical Hollywood (USA/Israel)-style false flag action.45798_1000 (1)
Charred bodies on the ground floor, near the entrance doors.

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Why charred bodies appeared on higher floors where there was no open fire?

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The same bodies from other viewpoint:
– Wooden battery panel, wooden railings on the stairs and chipboard sheet don’t look burnt;
– Blue oval points to the barricade made of tables, chairs and cabinets. It hadn’t even touched by fire, unlike the charred bodies lying nearby;
– From where has the barricade appeared? It was built by the Right Sector thugs in order to lock people trying to save themselves on the above floors.

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Female corpse was dragged across the floor space from the real place of her death. Who and why did it?

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This man was shot in the head. Judging from clearly visible blood puddle, the murderer fired at point-blank so the bullet passed through the skull.

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Have you noticed already that some dead people had burnt heads and shoulders only? That clothing under chest is not affected by fire? Somebody poured flammable stuff onto upper body of those people and set them ablaze. Could sunglasses stay on the face when a man tries to shake the napalm off his head? Notice that hands and wrists of those people burned to the bones, too.

On this and previous pictures, a strange “whitewash” can be seen on the floor. That is the powder from extinguishers used by the punishers after people died…in order not to burn themselves or suffer from carbon monoxide.

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Young man and young woman. They have neither burned nor suffocated – there are no signs of an open fire on the hardwood floor (it seems to be made 50 years ago so it should have catch fire as a straw) and soot from the smoke on the walls. They were killed by other means. Most likely, somebody broke their necks – “professionals” entertained themselves here.

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Barricades were on the other floors as well. Blood on the floor. Burnt head.

The red arrow: it’s possible that the killers were “borrowing” their clothing with victims. Well known stuff, simple and effective.

Note: according to one of the main versions of what happened on May 2 in Odessa, the Right Sector thugs performed a false flag operation. They put St. George’s Ribbons (symbols of anti-Maidan federalism supporters) and organized violent provocation against Maidan supporters (i.e. against their own allies), in order to later blame federalism supporters and make them look responsible for death of many people.

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Dead woman near the elevator with clothes absent below her waist. Most likely, she was raped, then doused with a flammable mixture and set aflame.

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People shot in the head.

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The same picture again: burnt heads, hands and shoulders, lower body untouched by fire.

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Man with multiple headshots.

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The scariest picture. Most likely it is a pregnant woman, who was one of the employees working on holidays, cleaning offices and watering flowers. She was strangled by an electric wire. She tried to resist – one can see discarded flower on the floor.

The following video recorded how this woman cried and called for help while being murdered (“HELP ME! HELP ME!” cries start at 0:20).

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…probably, that’s her killer.

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The sign of above demotivator that points on victim, murderer and the crime scene reads: “We offed Mommy! Glory to Ukraine!”. This demotivator has been joyfully posted by one of the Ukrainian “patriots”.

Note: “Mommy Odessa” is an affectionate nickname for Odessa, similar to “Big Apple” for New York, or “Emerald City” for Seattle.

Future mother (strangled woman) and Mommy Odessa are killed. As the whole Ukraine.

On the following video, an eyewitness says about more than one hundred victims killed inside the Trade Unions House (in Russian).

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p.s.http://vlad-dolohov.livejournal.com/ 876486.html

P.S. The number of killed people can be as high as 300. Most of people, especially children and women, were hashed with axes and clubbed to death with wooden sticks in the basement of the Trade Unions House: http://vlad-dolohov.livejournal.com/ 876486.html

Peter Scholl-Latour:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/29/ukraine-2014-peter-scholl-latour-uber-westliche-verherrlichung-von-nazis-und-antisemiten-der-ukraine/

Manipulationstricks zu Odessa-Massaker:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-das-odessa-massaker-und-die-manipulationstricks-deutscher-medien-rechter-sektor-mit-kampfformationen-wie-auf-dem-maidan-war-in-odessa-federfuhrend-mainstream-verschweigt-dies-syst/

CIA offenbar auch in Odessa dabei: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/05/ukraine-2014-cia-einmischung-bei-konflikt-sowie-cia-stutzung-der-faschistischen-putschregierung-kiews-erstmals-offen-eingeraumt-unterstutzung-bekommt-die-ukrainische-ubergangsregierung-einem-zeit/

Wen die Regierung in Berlin unterstützt:

Ausriß,  Svoboda-Führer Tjagnibok – Mitglied der Kiewer Putschregierung, vom Westen gemäß den Wertvorstellungen der Spitzenpolitiker entsprechend hofiert.

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Simon-Wiesenthal-Zentrum prangert antisemitische Svoboda-Partei der Ukraine an.

Ungehinderte SS-Verherrlichung 2014 in der Ukraine – keinerlei Proteste etwa aus Berlin:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/28/ukraine-2014-der-neonazi-aufmarsch-der-ss-verherrlicher-video-anklicken-kurios-deutsche-medien-deutsche-tv-teams-erneut-nicht-vor-ort-wie-bei-vielen-derartigen-aufmarschen-zuvor/

Wertvorstellungen – Angela Merkel und Freundin Timoschenko(”Russen abschlachten”):  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/27/weiter-warten-auf-merkel-positionierung-zu-ihrer-freundin-timoschenko-bisher-nur-2-satze-armselig-oberflachliche-alibi-kritik-von-regierungssprecher-%E2%80%9Egewaltbilder-gewaltphantasien-liegen-we/

Wertvorstellungen – Angela Merkel – Zeitdokument, der Irakkrieg:   http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/16/ukraine-2014-und-nato-mobilmachung-an-ruslands-grenze-zeitdokument-merkel-verteidigt-irak-kriegfaz-rd15-millionen-kriegstote/

Merkel:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/05/02/ukraine-2014eine-regierung-die-auf-ihr-eigenes-volk-schiest-hat-jede-legitimitat-verloren-sagte-angela-merkel-im-februar-als-mahnung-an-die-regierung-in-kiew-ich-denke-das-statement-gilt-weite/

Verherrlichung der SS – worüber interessanterweise deutsche Korrespondenten derzeit nie berichten. Neonazis, die das in Deutschland streng verbotene Nazi-Symbol Wolfsangel als gelbe Armbinde tragen, werden von deutschen Medien beschönigend als “Nationalisten” definiert – was Bände spricht:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/28/ukraine-2014-der-neonazi-aufmarsch-der-ss-verherrlicher-video-anklicken-kurios-deutsche-medien-deutsche-tv-teams-erneut-nicht-vor-ort-wie-bei-vielen-derartigen-aufmarschen-zuvor/

CIA kooperierte mit Repressionsapparat der Folterdiktatur Brasiliens: http://www.ila-web.de/brasilientexte/cia.htm

Berichten deutsche Medien derzeit vor dem Hintergrund der jüngsten Zwischenfälle, der Genfer Vereinbarung über die engen Kontakte des CIA zu Nazis – wie hälts Ihr Lieblingsmedium:

TV Arte:

DIENSTBEREIT

Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA

Dienstag, 15. Oktober um 23:35 Uhr (52 Min.)

 Wiederholung am Montag, 21.10. um 9:00 Uhr

Während des Kalten Krieges rekrutierte die CIA zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert der Dokumentarfilm zum ersten Mal ein weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der BRD reichte

Sie waren Verbrecher, manche von ihnen sogar Folterer und Massenmörder: Hochrangige Nationalsozialisten und überzeugte Faschisten waren seit 1945 angeblich europaweit auf der Flucht vor der Justiz der Alliierten. Doch den Siegern ging es weniger um Moral und Gerechtigkeit. Im Kalten Krieg zwischen Ost und West war der Kommunismus für den Westen der Feind – und machte die alten Nationalsozialisten zu willkommenen Mitkämpfern.

Die CIA rekrutierte zahlreiche ehemalige Nazigrößen und italienische Faschisten als Agenten für ihre weltweiten Operationen gegen den Kommunismus. Sie organisierten Folter, Todesschwadronen und Geheimdienste in den pro-amerikanischen Militärdiktaturen Südamerikas. Sie waren beteiligt an Putschversuchen in Italien und sie etablierten Machtstrukturen in Europa. Das offiziell verschwundene Gold des “Dritten Reiches” finanzierte einen Teil dieser Arbeit. Wie weit reichte die Zusammenarbeit der CIA mit den Henkern der Nazis?

Der Dokumentarfilm rekonstruiert eine bisher unbekannte Dimension des Bündnisses zwischen Nazis und der CIA im Kalten Krieg. Anhand jüngst freigegebener Akten skizziert er zum ersten Mal ein perfides, weltumspannendes Netzwerk, das weit in die Machtstruktur der Bundesrepublik reicht. In “Dienstbereit – Nazis und Faschisten im Auftrag der CIA” schreiben Experten die offizielle Geschichtsschreibung des Kalten Krieges um. Es kommen hochrangige Vertreter aus Politik, Presse und der Wissenschaft zu Wort – ebenso wie Stefano Delle Chiaie, ein italienischer Faschist, der heute seine Mittäterschaft bei geheimen CIA-Operationen zugibt. Er berichtet aus dem Innern der unheilvollen Verbrüderung zwischen Verbrechern und Demokratien.

CIA  unterstützt Kiewer Putschregierung – SPD-Geheimdienstexperte Andreas von Bülow:  “Das allseits zu beobachtende Festhalten an geopolitischen Spielen zeigt sehr deutlich, daß ein erheblicher Teil auch der westlichen Machteliten wenig Vertrauen in die Wirksamkeit der Ideale der westlichen Staatsform, der Demokratie, des Rechtsstaates, der Geltung völkerrechtlicher Regeln setzt und sich lieber hinter dem Rücken des Volkes und von öffentlicher Kritik freigehalten, auf die Durchsetzung der angeblichen Staatsräson mit den verdeckten Mitteln und Methoden der Geheimdienste verläßt.”

Eine Analyse der Mediensteuerung und Zensur im deutschen Mainstream seit Jahresbeginn zeigt, daß ein Großteil der Manipulationstricks aus der Werbebranche stammt, die derartige Strategien in Produktanzeigen verwendet. Nicht zufällig wird in Branchenzeitschriften für Journalisten beklagt, daß ausgebildete Redakteure und Reporter immer häufiger durch Werbeleute aus Werbeagenturen ersetzt werden – auf diese Weise Philosophie, Denkweise, Strategie solcher Werbeangenturen immer stärker Einzug im deutschen Journalismus hält.

USA und Neutralität gegenüber Ukraine:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/10/ukraine-2014-renommierter-brasilianischer-historiker-roberto-romano-erinnert-an-fehlende-neutralitat-der-usa-gegenuber-der-ukraine-seit-jeher-niemals-respektierung-der-unkrainischen-unabhangigkei/

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 06. Mai 2014 um 06:58 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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