Während in der Auslandspropaganda von mehr Sicherheit in Rio, mehr Sicherheitsanstrengungen die Rede ist, kritisieren die Leitartikler der brasilianischen Qualitätszeitungen die offizielle Sicherheitspolitik und weisen auf die enormen Zuwachsraten bei Morden an Kindern und Jugendlichen. Angesichts des jüngsten Blutbads von Rio de Janeiro gäben die Autoritäten wieder einmal die üblichen Erklärungen ab. „Das Verbrechen erscheint besser organisiert als die Regierungen.“ Die Slumregion von Rio de Janeiro, in der das bekanntgewordene Blutbad geschah(viele werden garnicht den Medien bekannt) wird als „arm, häßlich und überbevölkert“ charakterisiert – die Region sei Abbild der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ungleichheit.

Ausriß, Lokalzeitung:”Entschuldige, Leser, heute gibts keinen Witz.”
In Leserbriefen wird darauf hingewiesen, daß in Vorbereitung von Fußball-WM und Olympia natürlich nur die besseren Viertel von Rio de Janeiro bevorteilt würden. Zugleich wird gefordert, Banditen, die sich als Politiker verkleiden, aus dem Parlament zu vertreiben. Zudem sei auffällig, daß nach dem jüngsten Blutbad die üblichen Krakeeler aus der Pseudo-NGO-Szene schwiegen, es keinerlei Proteste wie sonst üblich an den Strandavenidas gebe. „Warum wird derartiger Barbarei nicht vorgebeugt?“
„Alle haben Angst“: Depois das mortes, o movimento nas ruas e comércios da região caiu drasticamente.
“Estão todos com medo. As pessoas evitam sair de casa”, disse uma comerciante. Tageszeitung O Dia
Die Stadt der Fußball-WM und die „Völkerverständigung“, Kölns Partnerstadt Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/11/brasilien-unter-dilma-rousseff-von-favela-besuchen-wird-dringen-abgeraten-deutsches-auswartiges-amt-wie-es-um-die-basis-menschenrechte-der-slumbewohner-in-lateinamerikas-groster-demokratie-steh/
Wie komplex Brasiliens Sicherheitslage unter Dilma Rousseff ist, zeigt auch Sao Paulo – seit Jahresbeginn 2012 sind dort bei Attentaten fast siebzig Polizisten ermordet worden.

Katholischer Priester Geraldo Marcos Nascimento der “Nationalen Kampagne gegen Gewalt und gegen Ausrottung junger Menschen”. “Wir wollen, daß die ganze Welt sieht, was hier vor sich geht, in welcher Realität wir leben. Unsere Kampagne geht von den Sozialpastoralen der katholischen Kirche aus. Der brasilianische Polizeiapparat dient nicht der Verteidigung der Bevölkerung.” Aufschrei der Ausgeschlossenen 2012. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/07/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-grito-dos-excluidos-2012-landesweite-protestaktion-am-nationalfeiertag7september-von-der-katholischen-kirche-organisiert-scharfe-kritik-an-de/
http://www.juventudeemmarcha.org/index.php
Vorhersehbar finden in Mitteleuropa derartige Protestaktionen, wie die des katholischen Geistlichen und der katholischen Sozialpastoralen, aus den bekannten Gründen kein bzw. fast kein Interesse.

Ausriß.
„Vorwand“ Islam-Film: Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ stellt in einem Leitartikel heraus, daß der Film „Innocence of Muslims“ lediglich als Vorwand für Attacken auf nordamerikanische Ziele in islamischen Ländern diene. In mitteleuropäischen Ländern wird kurioserweise der Eindruck erweckt, Grund der Angriffe sei tatsächlich der Film.
Ausriß. Moslem Gaddafi. Wikipedia: In 2006, Gaddafi predicted Europe would become a Muslim continent within a few decades as a result of its growing Arab population
Anklicken:
http://www.youtube.com/watch?v=XkvjkxERac4
Jorge Aragao – Hintergrundtexte:
Der dunkelhäutige Aragao schafft bis zu zweiundvierzig Auftritte pro Monat, kämpft seit jeher für authentischen, sehr gut tanzbaren Samba – und für schwarzes Selbstbewußtsein, ist einer von den ganz politischen Sambistas. Jahrelang schleppt er Kühlschränke und Möbel, macht nur nebenbei Musik. Doch dann läßt er Brasiliens Schwarze vor zwei Jahrzehnten mit dem Lied „Coisa de Pele”, die Sache mit der Haut, aufhorchen, protestiert gegen kulturelle Überfremdung. „Als ich diesen Samba schrieb,” sagt er im Website-Exklusivinterview, „wurden in Brasilien zu achtzig Prozent nur ausländische, anglo-amerikanische Titel gespielt – fast nichts von uns, genau das Gegenteil von heute. Dieser Samba steht für eine Zeit, als sich auf einmal die Dinge änderten.” Martinho da Vila, Zeca Pagodinho, neugegründete Sambabands feierten zuvor undenkbare Erfolge. Einen Samba-Hit, „Hot-Saia”, hat Aragao auf Tanzstar Jaime Aroxa gemünzt:”Der hat mich immer angefeuert, solche Sambas für die Schwoofdielen zu komponieren, für Leute, die gerne zusammentanzen, frei, leicht, fließend. Genau mein Ding.” Schauen wir auf die „Hitparade” der CD-Straßenhändler “ Aragao und die göttliche Alcione sind natürlich immer reichlich im Angebot.
Brasiliens größtes Nachrichtenmagazin „Veja” schrieb, daß die Erste Welt in Wahrheit gar nicht daran interessiert sei, die echte nationale Musik des Tropenlandes kennenzulernen. Man wolle doch nur ein bißchen andere Würze, die zum sonst üblichen Musikgeschmack der Nordamerikaner und Europäer passe. Brasilianische Musik guter Qualität klinge nicht exotisch genug, sei gar zu sanft. Um in der Ersten Welt Erfolg zu haben, müßten sich die brasilianischen Musikusse daher den dortigen Stilen, Genres anpassen – das typisch Brasilianische werde dann lediglich zu etwas Temperinho, Würze. Bebel Gilberto “ für „Veja” das beste Beispiel. Andere mixen ebenfalls Elektronik, sogar Tecno mit Bossa-Nova, damits ankommt. Nichts für Jaime Aroxa, der gerade in Rio de Janeiro den Zouk, die charmantere, elegantere, sinnlichere Version der Lambada populär macht.
„Der Irak ist hier”, singt Jorge Aragao auf seiner neuesten CD, „das Volk in den Ghettos hat Angst”. Der Sambista bedient keines der in Deutschland so beliebten sozialromantischen Brasil-Klischees “ schließlich werden in dem Tropenland mehr Menschen umgebracht als im Irakkrieg, ermordete eine Todesschwadron 2005 dreißig Menschen an Rios Slum-Peripherie, eines von vielen Massakern. Kein Wunder, daß so gut wie niemand in Deutschland den Menschenrechtssamba „Der Irak ist hier“ kennt – nicht einmal im Staatsfunk wird er gespielt.
Brasiliens Menschenrechtsministerin Maria do Rosario erklärte zu dem neuesten Blutbad an Jugendlichen, Gewalt sei Haupt-Todesursache in der Altersgruppe der Jugendlichen Brasiliens.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
Scheiterhaufen-Rap, anklicken: http://www.topfunk.net/musica/mr-catra-e-raffa-microondas/

Lokalzeitung-Ausriß, Blutbad Rio 2012. „Südamerikas Vorzeigestaat.“ Der Spiegel 2012 http://www.spiegel.de/karriere/ausland/auswandern-nach-brasilien-ingenieur-arbeitet-in-belo-horizonte-a-888447.html#spCommentsBoxPager
„Sowohl im wirtschaftlichen als auch im sozialen Bereich ist das größte Land Südamerikas zu einem Vorbild in der Region geworden. “ WeltTrends, Potsdam 2012
„Zwischen 2004 und 2007 wurden in Brasilien mehr Menschen gewaltsam getötet als in den 12 wichtigsten kriegerischen Konflikten der Erde dieser Jahre…Der Schauplatz der Gewalt, die harte Realität der Slumperipherien, veränderte sich wenig.“ Miguel Reale Junior, Rechtsexperte, in Qualitätszeitung O Estado de Sao Paulo 2013

Ausriß, Lokalzeitung:”Entschuldige, Leser, heute gibts keinen Witz.”
„Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.“ Deutscher Leserbrief an die „Zeit“.

Katholischer Priester Geraldo Marcos Nascimento der “Nationalen Kampagne gegen Gewalt und gegen Ausrottung junger Menschen”. “Wir wollen, daß die ganze Welt sieht, was hier vor sich geht, in welcher Realität wir leben. Unsere Kampagne geht von den Sozialpastoralen der katholischen Kirche aus. Der brasilianische Polizeiapparat dient nicht der Verteidigung der Bevölkerung.” Aufschrei der Ausgeschlossenen 2012. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/07/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-grito-dos-excluidos-2012-landesweite-protestaktion-am-nationalfeiertag7september-von-der-katholischen-kirche-organisiert-scharfe-kritik-an-de/
http://www.juventudeemmarcha.org/index.php
Vorhersehbar finden in Mitteleuropa derartige Protestaktionen, wie die des katholischen Geistlichen und der katholischen Sozialpastoralen, aus den bekannten Gründen kein bzw. fast kein Interesse.
Tags: , Ouro Preto – Brasilien, Pastoral da Juventude de Ouro Preto, Páscoa
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/14/brasilien-katholische-jugend-in-ouro-pretominas-gerais/
http://paroquiasantaefigenia-op.blogspot.com.br/2012/04/atividade-da-pj-de-ouro-preto-tem.html
http://www.pjmariana.org/#!about-us
Vorhersehbare Terroranschläge von Paris im November 2015 – eindringliche Warnungen von Pegida-Legida und AfD:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/14/terroranschlaege-in-paris-angesichts-der-von-den-politisch-verantwortlichen-in-eu-staaten-und-nato-verfolgten-politik-ist-jeder-kommentar-ueberfluessig/

Zeitungsausriß O Globo. „Kriegsoperation.“ Lukrative Auslandspropaganda und Realität.

Ausriß, Lokalzeitung:”Entschuldige, Leser, heute gibts keinen Witz.”
Militärdiktatur, Folter, Karneval in Rio de Janeiro, Kulturpolitik: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/06/brasilien-populares-glucksspiel-wuchs-in-rio-de-janeiro-mit-hilfe-von-folterknechten-der-militardiktatur-laut-o-globo/
In mitteleuropäischen Medien wird auch 2012 wahrheitswidrig behauptet, brasilianische Polizeieinheiten hätten in den letzten Jahren die Slums von Rio de Janeiro aus der Herrschaft von Kommandos der Drogenbanditen befreit. Blutbäder und andere Terrorakte werden frech verschwiegen.
Anders als (noch) in Berlin, Wien oder Zürich, müssen sich Militärpolizei und militärische Einheiten entsprechend rüsten, wenn sie sich in Rio de Janeiro in Armen-und Elendsviertel begeben wollen, die gemäß landesüblichen Modellen laut Soziologenanalyse einen Parallelstaat mit Paralellregierung darstellen – die allermeisten Morde, Blutbäder in diesen Parallelstaaten werden einer größeren Öffentlichkeit, den nationalen Medien garnicht bekannt.
Derartige Militärkonvois, die von der Qualitätszeitung O Globo im September 2012 abgebildet werden, kennt man aus Ländern mit Krieg und Bürgerkrieg. Wie O Globo berichtet, besetzen hochgerüstete Banditenkommandos des organisierten Verbrechens von Rio u.a. ein Waldgebiet nahe einem Militärgelände. Die Banditen Rios tragen u.a. NATO-Heereswaffen, unter den Maschinengewehren fallen die Sturmgewehre der Marke Sig-Sauer des schweizerischen Bundesheeres, aber auch deutsche Modelle von Heckler und Koch auf. Hohe Staatsbesucher, aber auch die Vertreter der Städtepartnerschaft aus Köln, haben bisher an dieser Situation keinerlei Anstoß genommen, was Bände spricht. Die Sympathiewerte für Rio de Janeiro und seine Autoritäten sind hoch, aus nachvollziehbaren Gründen niedrig indessen für die katholische Kirche und deren unter hohem Lebensrisiko agierende Menschenrechtsaktivisten, die seit Jahrzehnten am konsequentesten die gravierenden Menschenrechtsverletzungen, die Slum-Diktatur der Banditenkommandos anprangern, die verfassungsmäßigen Rechte der Slumbewohner verteidigen.
Das Modell der Parallelstaaten unter Banditenkommando wurde von den zuständigen Verantwortlichen auch in anderen brasilianischen Millionenstädten erfolgreich installiert.
Die Macht der Banditenkommandos – Ausgangssperre auch in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/10/brasilien-unter-dilma-rousseff-ausgangssperre-in-sao-paulo-2012-von-banditenkommandos-verhangt-toque-de-recolher-menschenrechte-im-tropenland/
2013 startet Deutschlandjahr in Brasilien: http://www.alemanha-e-brasil.org/de

Ausriß, Rio-Lokalzeitung, Scheiterhaufen-Opfer, 7.11.2012. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
Unterdessen wurde an Rios Slumregion Complexo da Maré ein Taxifahrer von einem Banditen erschossen, Morde an Taxifahrern von Rio geschehen regelmäßig. In Leserbriefen an Qualitätszeitungen wurde unterdessen auf die sadistisch- verrohende Wirkung der u.a. in Rio von den Autoritäten geförderten Baile-Funk-Musik verwiesen, die auch in mitteleuropäischen Medien sehr viel Lob erhält. Die Durchsetzung dieses nichtbrasilianischen Musik-Stils in Rio de Janeiro wurde zu einem sehr erfolgreichen Schlag gegen den bislang vor allem in den Slums dominierenden einheimischen Samba und Bossa Nova.
„Rap statt Samba“: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html
Brasiliens alltägliche Blutbäder: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/22/brasiliens-alltagliche-blutbader-sechs-jugendliche-in-belem-mit-genickschus-polizeimunition-ermordet-todesschwadronen-in-der-grosten-demokratie-lateinamerikas/
Frankfurter Buchmesse 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/
“Wir teilen die Werte der individuellen Freiheit”: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/
„Lebensziel Bandit“: http://www.focus.de/politik/ausland/brasilien-lebensziel-bandit_aid_165816.html
Immer mehr Brasilianer sind wegen deutlichen Veränderungen im Lebens-und Arbeitsstil sowie im Ernährungsverhalten für befriedigenden, interessanten Sex viel zu dick und unflexibel, zeigen neuere Untersuchungen. Vor allem in der Amtszeit von Präsident Lula haben Streß und Gewalt als lustsenkende Faktoren deutlich zugenommen.
Auch in Ersatzbefriedigungsgesellschaften wie der brasilianischen wird Sexualität immer mehr entwertet, auch von jungen Menschen dank Pornographie-und Baile-Funk-Berieselung als eklig, abstoßend bis gefährlich(wegen des hohen Ansteckungsrisikos – Aids, Geschlechtskrankheiten) empfunden und erlebt – und zunehmend weniger praktiziert. Zu den sich verstärkenden Entsexualisierungstendenzen gehört, daß Ehepaare, Beziehungspartner immer häufiger alleine mehrwöchigen Urlaub fern der Wohnung machen, der zuhause bleibende Partner dies nicht als störend, problematisch empfindet. Brasilianerinnen mit Lebenserfahrung konstatieren, daß vor allem jüngere Frauen zunehmend das Interesse am anderen Geschlecht verlieren, keine erotisch-sinnlichen Signale mehr aussenden, auf ein entsprechend attraktives Äußeres keinen Wert mehr legen, auffällig verfetten. Die früher sinnlich-erotisches Verhalten mitprägende Unterhaltungskultur Brasiliens(Samba-Paartanz-Bälle, authentischer Karneval etc.) existiert kaum noch, wurde auffällig unter der Lula-Rousseff-Regierung entbrasilianisiert, amerikanisiert(Baile-Funk, Primitiv-Rhythmen der Diskotheken) – mit den entsprechenden Wirkungen auf die Sexualität.
Sexualität in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/
Lula-Rousseff, Sicherheitsversprechen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/25/fur-901-prozent-der-brasilianer-nimmt-die-gewalt-im-land-zu-laut-uno-studie-mehr-sicherheit-gehorte-zu-lulas-wahlversprechen/

tags: sex-werbung in rio de janeiro

Wie Rio offenbar Freizügigkeit demonstrieren will? Links und rechts vom Telefon u.a. Transvestiten mit Spezial-Geschlechtsteil – sowie Prostituierte in Porno-Posen.
Wie es hieß, sei das Gebäude auch von Salafisten umstellt. Bei Libyen handelte es sich vor der Intervention laut UNO-Daten um das höchstentwickelte Land Afrikas. Laut Medienberichten handelte es sich bei dem US-Botschafter um den Chefberater der libyschen Regierungsgegner zur Zeit der Vorgängerregierung.

Ausriß – Titelseite der größten brasilianischen Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“.
Trotz der ganz offensichtlich komplexen wirtschaftlichen Motive wurden als Grund der Attacken merkwürdige Ausreden genannt.
Frei José Francisco, Leiter des Franziskaner-Sozialwerks in der Megacity Sao Paulo, eine der angesehensten Franziskaner-Persönlichkeiten Brasiliens, hat im Website-Interview die Einschätzung des Weltsozialforum-Erfinders Oded Grajew als richtig bezeichnet, wonach die Waffenverkäufer Regierungen wollen, die Kriege führen. “Eine große Wirtschaft, zu deren Stützen die Rüstungsindustrie gehört, muß Kriege haben – denn zur kapitalistischen Basis gehört der Konsum. Für die Rüstungsindustrie bedeutet dies – sie wird durch Kriege stimuliert. Kriege unterstützen die Wirtschaft jener großen Länder, die heute die Welt beherrschen. Mehr noch in Phasen der Krise ist daher klar, daß Kriege gefördert werden. In der jetzigen Situation, mit den verschiedensten Kriegen, werden Länder einerseits angeregt, Rüstungsgüter zu kaufen. Denn wenn die Gefahr besteht, bedroht zu werden, muß man gut bewaffnet sein. Andererseits ist die Kriegspraxis entsetzlicherweise eine Form, Produkte zu verbrauchen. Der Frieden, den wir als Ideal und Lebensentwurf erträumen, wäre zwar möglich, ist heute indessen unglücklicherweise nicht allgemeiner Wunsch.”
Ausriß. Moslem Gaddafi. Wikipedia: In 2006, Gaddafi predicted Europe would become a Muslim continent within a few decades as a result of its growing Arab population
Laut internationaler Quellenlage hatten der Westen, die NATO mit Steuerzahlergeldern auch in Afghanistan islamistische Gruppierungen wie die Taliban aufgerüstet – mit den heute allseits bekannten Folgen, Resultaten. Wie im Falle der Aufrüstung islamischer Terroristen durch westliche Länder gibt es im Parallel-Fall der Libyen-Intervention ebenfalls noch ungezählte nicht geklärte Fragen, erweisen sich konsequente Nachrichtensperren als großes Hindernis.

“Endlich kann Amerika jetzt wirklich in Frieden schlafen.” http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/16/libyen-resultate-und-ziele-der-intervention-tunesien-sudan-afghanistanbrasiliens-andere-sicht/
Karikatur von Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” von 2011 zur Tötung von Bin Laden, der entsprechenden Fernsehansprache von Friedensnobelpreisträger Barack Obama. Gleichgeschaltete Argumentationen hörte man damals auch in Mitteleuropa von Autoritäten.
NATO und islamische Terroristen:
Tags: antisemitische Schulbücher in Saudi-Arabien
Lugar de criança é na escola, mas o problema é quando a escola deixa de ser a fonte do desenvolvimento social e se torna o lugar em que ela aprende a ser intolerante, como acontece na Arábia Saudita. Segundo um estudo recém-publicado nos Estados Unidos, os livros didáticos oficiais do país, distribuídos pelo Ministério da Educação, ensinam as crianças a odiar todos os que pertencem a outras religiões, sendo incentivada até mesmo a atitude violenta.
Ilustração da equipe de arte do G1 apresenta algumas das lições encontradas nos livros didáticos sauditas traduzidas para o português (Ilustração: G1)
As lições encontradas nos livros didáticos do país (leia algumas delas na ilustração ao lado), que permeiam todo o ensino médio, incluem negação do cristianismo e judaísmo, proibição de amar pessoas de outras religiões, listas de defeitos inerentes dos judeus, e muitas outras aulas radicais.
“Desde a primeira série, os livros tratam da condenação a cristãos e judeus, na terceira série trata do ódio aos inimigos, e vai ficando mais violento a cada ano, até o fim do ensino médio, quando os livros ensinam que a jihad para lutar contra os infiéis é autorizada para espalhar a fé” explicou Nina Shea, coordenadora do estudo “Currículo de Intolerância da Arábia Saudita”, lançado pelo o Centro para Liberdade Religiosa do Instituto Hudson, em entrevista ao G1.
Segundo ela, o estudo analisou todos os livros didáticos publicados pelo Ministério saudita da Educação. “Este tipo de ensinamento forma a base de todo o currículo escolar das crianças sauditas. Não é uma aula de religião, é parte de tudo o que as crianças aprendem”, disse.(Zitat O Globo)
Einen Tag nach dem Blutbad wurde bei Rio de Janeiro ein weiterer Kandidat für die Gemeindewahlen vom Oktober erschossen, berichten Landesmedien.
“Irgendwie durchschlagen”: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1863760/

Ausriß, Lokalzeitung:”Entschuldige, Leser, heute gibts keinen Witz.”
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
“Lebensziel Bandit”: http://www.focus.de/politik/ausland/brasilien-lebensziel-bandit_aid_165816.html
Wahlen 2012 und politisch motivierte Morde: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/03/brasilien-wahlkampf-2012-bereits-mehr-politische-morde-attentate-in-nur-60-tagen-als-in-der-wahlkampagne-von-2010-laut-landesmedien-mindestens-22-morde-in-teilstaat-rio-funf-attentate-warum-br/

Ex-Präsident Fernando Collor beglückwünscht Marta Suplicy(Lulas Arbeiterpartei) zum neuen Posten.
Brasilien – Kultur unter Dilma Rousseff. Kulturministerin Ana de Hollanda mit scharfer Kritik an kultureller Situation, fehlenden Mitteln. Hollanda-Brief an Planungsministerin Miriam Belchior wird als eine Art Entlassungsschreiben gewertet. Kultur und Sklavenarbeit. **
Tags: Brasiliens Kulturpolitik, Kulturministerin Ana de Hollanda
In dem von der Landespresse veröffentlichten Brief weist Kulturministerin Ana de Hollanda auf” entstandene schädliche Konsequenzen für Regierung und Gesellschaft.” Wie es hieß, befinden sich viele kulturelle Institutionen Brasiliens, darunter Museen und sogar die Nationalbibliothek, in bedenklichem Zustand, sind sehr viele Stellen garnicht besetzt, Löhne und Gehälter völlig unzureichend.
In mitteleuropäischen Analysen wird Präsidentin Dilma Rousseff als ausgezeichnete, erfolgreiche Administratorin gerühmt – brasilianische Analysen sind entgegengesetzt: „O governo Dilma nao corresponde ao prestigio dela como talentosa gerente e administradora.“
Blutbad in Rio de Janeiro, Slums und Kultur – der Rücktritt von Ana de Holanda aus Rio fällt zeitlich mit dem jüngsten Massaker zusammen: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/11/brasilien-unter-dilma-rousseff-von-favela-besuchen-wird-dringen-abgeraten-deutsches-auswartiges-amt-wie-es-um-die-basis-menschenrechte-der-slumbewohner-in-lateinamerikas-groster-demokratie-steh/
“Lebensziel Bandit”: http://www.focus.de/politik/ausland/brasilien-lebensziel-bandit_aid_165816.html
Brasiliens alltägliche Blutbäder: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/22/brasiliens-alltagliche-blutbader-sechs-jugendliche-in-belem-mit-genickschus-polizeimunition-ermordet-todesschwadronen-in-der-grosten-demokratie-lateinamerikas/
Brasilien: Reise- und Sicherheitshinweise
Stand 11.09.2012
(Unverändert gültig seit: 09.07.2012)
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.
Kein IS-Terror – Medienfoto von Geköpften aus Brasilien – strategischer Partner der Merkel-Gabriel-Regierung. Ausriß.

Lokalzeitung-Ausriß, Blutbad Rio 2012. „Südamerikas Vorzeigestaat.“ Der Spiegel 2012