Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasiliens aktuelle Politik der öffentlichen Sicherheit, der Basis-Menschenrechte unter Dilma Rousseff. Wie der DAAD-Stipendiat, Bestsellerautor Joao Ubaldo Ribeiro, über die Lage reflektiert. „Terror na Baixada“. Qualitätszeitung O Globo. Ungezählte Verbrechen zwecks Einschüchterung der Slumbewohner werden garnicht öffentlich bekannt. „Aufschrei der Ausgeschlossenen 2012″

Dienstag, 11. September 2012 von Klaus Hart

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Ausriß O Globo

„Terror-Rap statt Samba“  http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html

“Irgendwie durchschlagen”: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1863760/

“Lebensziel Bandit”:  http://www.focus.de/politik/ausland/brasilien-lebensziel-bandit_aid_165816.html

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Ausriß, Lokalzeitung:”Entschuldige, Leser, heute gibts keinen Witz.”

Brasiliens alltägliche Blutbäder: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/22/brasiliens-alltagliche-blutbader-sechs-jugendliche-in-belem-mit-genickschus-polizeimunition-ermordet-todesschwadronen-in-der-grosten-demokratie-lateinamerikas/

Zeit-Leser:

“Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.” Deutscher Leserbrief an die “Zeit”. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/11/brasilien-unter-dilma-rousseff-von-favela-besuchen-wird-dringen-abgeraten-deutsches-auswartiges-amt-wie-es-um-die-basis-menschenrechte-der-slumbewohner-in-lateinamerikas-groster-demokratie-steh/

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-gewalttaten-in-den-schulen-haeufen-sich/4037582.html

Brasilien. “Morden mit Effizienz.” Bestsellerautor Joao Ubaldo Ribeiro in Rio de Janeiro analysiert Gewaltkultur des Tropenlandes unter Lula-Rousseff. “Morden in Brasilien ist viel banaler, als jeder von uns zugeben mag.” “Fiquem sossegados, nao muda nada.”

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Brasilien, das Blutbad von Rio 2012, die Lokalmedien: „Was für eine Schande, Ziel des Terrors.“ Politik, organisiertes Verbrechen, Slum-Diktatur, der dokumentarische Berlinale-Film „Tropa de Elite 2″ und der Rio-Alltag 2012. Brasiliens aktuelle Menschenrechtslage. Deutschsprachiger Mainstream berichtet von deutlich mehr Sicherheit in Rio. „Populacao aterrorizado pelo trafico.“

Dienstag, 11. September 2012 von Klaus Hart

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Lokalzeitung-Ausriß.

Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.

„Südamerikas Vorzeigestaat.“ Der Spiegel 2012

”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in Kommerz-Reiseführern fehlt…

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-gewalttaten-in-den-schulen-haeufen-sich/4037582.html

“Terror-Rap statt Samba”  http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html

“Irgendwie durchschlagen”: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1863760/

“Lebensziel Bandit”:  http://www.focus.de/politik/ausland/brasilien-lebensziel-bandit_aid_165816.html

Brasiliens alltägliche Blutbäder: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/22/brasiliens-alltagliche-blutbader-sechs-jugendliche-in-belem-mit-genickschus-polizeimunition-ermordet-todesschwadronen-in-der-grosten-demokratie-lateinamerikas/

Nach dem jüngsten Blutbad unternehmen die zuständigen Sicherheitsbehören in der üblichen Art bestimmte „Anstrengungen“, melden Festnahmen, während sich die schwerbewaffneten Banditenkommandos solange in Guerrilhataktik zurückziehen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/11/brasilien-unter-dilma-rousseff-von-favela-besuchen-wird-dringen-abgeraten-deutsches-auswartiges-amt-wie-es-um-die-basis-menschenrechte-der-slumbewohner-in-lateinamerikas-groster-demokratie-steh/

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Brasilien, Blutbad an Jugendlichen in Rio de Janeiro: Polizei-Sondereinheiten besetzen Favela. Die Situation von Kindern und Jugendlichen in der WM-und Olympia-Stadt, das offizielle Kinderstatut.

Dienstag, 11. September 2012 von Klaus Hart

Brasilien und das angebliche Massaker an Yanomami: „Yanomami bestreiten, daß es ein Massaker in Venezuela gegeben hat“, melden nationale Qualitätsmedien. Politische Medienkampagnen, Marketingmethoden im Medien-Business heute. Pussy Riot. Keinerlei Hinweis auf den Fakt, daß Yanomami selber als Goldgräber tätig sind, mit der gleichen Technologie, teils gemeinsam mit Nicht-Indios…

Dienstag, 11. September 2012 von Klaus Hart

http://www1.folha.uol.com.br/mundo/1151376-ianomamis-negam-que-tenha-ocorrido-massacre-na-venezuela.shtml

Wie es hieß, betonten dies die Yanomami-Indios des Dorfes gegenüber Autoritäten und Journalisten, die in einem Hubschrauber gelandet waren. In Mitteleuropa war von interessierter Seite in einer großen, gemäß heute dominierenden Marketingmethoden betriebenen  Medienkampagne auf das angebliche Massaker hingewiesen und vorhersehbar u.a. die Regierung Venezuelas attackiert worden. An den Strukturen des heutigen Medien-Business Interessierte können per Internet-Suche alle Etappen der Kampagne nachverfolgen.

Keinerlei Hinweis auf Yanomami als Goldschürfer…

http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8662

Wie es hieß, hatte eine Organisation namens „Survival International“ besonders starke Anschuldigungen erhoben.

Survival denounces Venezuela’s ‘whitewash’ of Yanomami ‘massacre’

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Brasilien – wie der staatlich kontrollierte Ölkonzern PETROBRAS unter Dilma Rousseff das Meer verseucht. Uraltbekannt – Rückstände, veröltes Wasser werden in den Atlantik geleitet, entsprechend sehen zahlreiche Strände aus…

Dienstag, 11. September 2012 von Klaus Hart

Laut Landesmedien hat die Bundespolizei erstmals eine den meisten Brasilianern bestens bekannte Tatsache angesprochen: Gemäß Ermittlungen leitet PETROBRAS große Mengen von giftigen Förder-Rückständen von den Ölplattformen direkt ins Meer, mit den entsprechenden Umwelt-Folgen. Damit verstoße PETROBRAS gegen die Landesgesetze – es handele sich um giftiges Wasser, genannt „agua de producao“, oder „agua negra“. Jenes „agua negra“ werde seit Jahrzehnten in den Ozean geleitet, anstatt zuvor adäquat gereinigt zu werden, es gebe keinerlei Umwelt-Kontrolle. „Dies ist ein nationales Geheimnis von Jahrzehnten.“ In dem Gift-Wasser befänden sich zahlreiche Schwermetalle und sogar radioaktivie Substanzen. Auch in der Amtszeit der in Europa mit Lob überschütteten Umweltministerin und Sektenpredigerin Marina Silva wurde nichts gegen das gravierende Umweltverbrechen unternommen.

Nicht zufällig sind sehr große Strandabschnitte der Teilstaaten Rio de Janeiro und Sao Paulo zum Baden völlig ungeeignet, hat man dort eine ölig-dunkle Brühe vor sich. Wer sich dennoch in die Fluten wirft, riskiert beispielsweise als hellhäutiger Ausländer, völlig dunkelbraun wieder herauszukommen. 

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Verölte Wellen am Atlantik Brasiliens.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/olriese-brasilien-nicht-mehr-selbstversorger-wachsende-kraftstoff-importe-sinkende-forderung-erstmals-hoher-verlust-laut-nationalen-wirtschaftsmedien/

Brasiliens Ölkonzern PETROBRAS – doch nicht so doll, wie jahrelang in Mitteleuropa behauptet? Interessante Rückzieher in der PETROBRAS-PR. Brasiliens Ölreserven nur Platz 14 in Welt-Ranking.

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Brasiliens grausig unterentwickelter Fahrradverkehr – immer noch kein Radwegenetz in der Megacity Sao Paulo(Inzwischen gibts eins, siehe Text). Neuerdings blamable“Ciclofaixa“ nur sonntags auf der Avenida Paulista…Kontrast Amsterdam-Sao Paulo. Grünfläche pro Kopf hier und dort.

Dienstag, 11. September 2012 von Klaus Hart

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Sao Paulos neue „Ciclofaixa“ – eine mitten im derzeitigen Bürgermeisterwahlkampf unpraktisch, aufwendig gesperrte Auto-Fahrspur. 

http://www.abenteuerbrasilien.de/2013/11/fahrradfahren-in-sao-paulo-ein-selbstversuch-und-plaedoyer/

Wegen der zeitweise künstlich überbewerteten Landeswährung Real reisten die letzten Jahre erstmals sehr viele Mittelschichtsbrasilianer in europäische Länder wie Deutschland und Holland. Dort stellten nicht wenige zu ihrem Entsetzen fest,  daß  Fahrradfahren keineswegs etwas für verarmte, rückwärtsgerichtete, unmoderne Leute ist, die sich kein Auto leisten können – sondern das Fahrrad vielmehr als völlig normales Verkehrsmittel betrachtet wird, keineswegs nur etwas für die Freizeit, am Wochenende, für rein sportliche Betätigung. Ebenso schrecklich und unerwartet – selbst in bewunderten Städten wie Berlin und Zürich existieren allen Ernstes noch Straßenbahnen, wird der Straßenbahnverkehr sogar ausgebaut, den man in Brasilien als angebliches Zeichen des Rückschritts bereits vor Jahrzehnten völlig abschaffte.

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Brasilien – wieder Blutbad an Jugendlichen in der WM-und Olympia-Stadt Rio de Janeiro: Acht erschossen, mutmaßlich bis zu zehn Tote. Viel Lob aus Mitteleuropa für angeblich bessere Sicherheitslage in Rio…Lukrative Propaganda und Realität. „Aufschrei der Ausgeschlossenen 2012″. Todesschwadronen und Blutbäder, Kölns Partnerstadt Rio. Dokumentarischer Spielfilm „Tropa de Elite 2″, anklicken.

Montag, 10. September 2012 von Klaus Hart

Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.

 

 http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/12/brasilien-das-neueste-blutbad-von-rio-de-janeiro-und-die-unveranderten-soziokulturellen-strukturen-warum-brasilia-die-autoritaten-von-rio-aus-mitteleuropa-soviel-lob-fur-angebliche-sicherheitsanst/

 An allen Opfern wurden laut Polizeiangaben Einschüsse und Messerstiche festgestellt. Sechs stark entstellte nackte Tote wurden in fortgeschrittenem Verwesungszustand von Straßenbauarbeitern  nahe der extrem vielbefahrenen Stadtautobahn entdeckt, die nach Sao Paulo führt. In der Region patroullierten Banditenkommandos mit Maschinengewehren, hieß es. Die Politik der öffentlichen Sicherheit unter Dilma Rousseff sowie Gouverneur Sergio Cabral in Rio de Janeiro weist sehr spezielle Züge auf, wie auch der dokumentarische Spielfilm „Tropa de Elite 2″ anschaulich zeigt, der auf der Berlinale 2012 aufgeführt worden war. 

 

In mitteleuropäischen Medien wird auch  2012 wahrheitswidrig behauptet, brasilianische Polizeieinheiten hätten in den letzten Jahren die Slums von Rio de Janeiro aus der Herrschaft von Kommandos der Drogenbanditen befreit.  

Leonardo Boff: “Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/11/brasilien-unter-dilma-rousseff-von-favela-besuchen-wird-dringen-abgeraten-deutsches-auswartiges-amt-wie-es-um-die-basis-menschenrechte-der-slumbewohner-in-lateinamerikas-groster-demokratie-steh/

Die Slums von Rio de Janeiro vor Fußball-WM und Olympischen Sommerspielen

In der Millionenstadt Rio de Janeiro hat ein weiteres Blutbad, bei dem mindestens acht junge Menschen ermordet wurden, jüngste Analysen der Kirche über gravierende Menschenrechtsverletzungen in den über eintausend Elends-und Armenvierteln bestätigt. Die Slum-Seelsorge wirft den Regierenden Brasiliens vor, viele Milliarden für die Vorbereitung von Fußball-WM und Olympischen Sommerspielen auszugeben, statt für die Lösung dringlichster sozialer Probleme.

„Die Herrschaft des organisierten Verbrechens über die Slums bedeutet, daß die Bewohner wie in einem System der Sklaverei, der Versklavung leben. Daß der Staat diese Menschen allein läßt, kostet soviele Menschenleben“, sagt Priester Luis Antonio Lopes, der die Slum-Seelsorge der Erzdiözese von Rio leitet und zudem Gemeindepfarrer in einer Peripherie-Region ist. „Das organisierte Verbrechen herrscht ungehindert dort, wo es keine sogenannten Befriedungseinheiten der Polizei gibt, also in den allermeisten Favelas. Und selbst in einigen Slums, wo der Staat angesichts der herannahenden Sportevents solche Befriedungseinheiten stationierte, geschehen weiter Morde.“

Anfang September 2012 verübte ein Banditenkommando just im Seelsorgebereich von Padre Lopes  ein Blutbad an mindestens acht jungen Menschen, deren Leichen mit grauenhaften Folterspuren an der Stadtautobahn gefunden wurden. Entsprechend empört ist die brasilianische Öffentlichkeit, zumal die meisten dieser Blutbäder den Medien garnicht bekannt werden. Denn in die Parallelstaaten der Slums, wie es Soziologen nennen, wagt sich kaum jemand hinein, der dort nicht gezwungenermaßen hausen muß. Padre Lopes von der Slum-Seelsorge macht folgende Rechnung auf:

“Alle mehr als eintausend Favelas von Rio de Janeiro haben gravierende Gewaltprobleme – der Staat müßte dort etwa 200000 Sicherheitsbeamte stationieren – tut es aber nicht. Wie die Investitionen für Fußball-WM und Olympische Sommerspiele in Rio zeigen, sind Mittel durchaus vorhanden – aber eben nicht für soziale Zwecke, nicht für menschenwürdige Behausungen. Wie kann man angesichts so vieler drängender Probleme soviel Geld für Sportevents ausgeben, die nur ganz kurze Zeit dauern!“

Ein mehrstündiger Gang durch Slums an der Seite eines Priesters, der von den Banditenkommandos die nötige Zutrittserlaubnis hat, führt zu den Brennpunkten der barbarischen, bedrückenden Situation. Zu den Verhaltensregeln zählt: Nicht fotografieren, keine Mikrophonaufnahmen, weil sonst sofortige Ermordung drohte. So tun, als ob man die überall lauernden bewaffneten Banditen garnicht bemerkt und fast durchweg ein angeregtes Gespräch mit dem Priester über Religiöses führt. Elendskaten, Müll und Gestank, Unmengen von geraubten und zu Schrott gefahrenen Autos, sadistischer Gangsta-Rap in Hardrock-Lautstärke rund um die Uhr.

Eine Mitarbeiterin des Priesters berichtet über zahlreiche willkürliche Morde und Folterungen, teils direkt vor ihrer Katentür. Wer sich von den Slumbewohnern weigert, Raubgut oder Drogen zu transportieren, wird sofort erschossen – wer des Kontakts mit der Polizei verdächtigt wird, ebenfalls. Indessen – oft innerhalb von nur Monaten sind die Killer ebenfalls tot – kamen beispielsweise bei Schießereien zwischen rivalisierenden Banditenkommandos um. Und schon werden andere die neuen Slum-Herrscher. Für Padre Lopes von der Slum-Seelsorge handelt es sich  bei jenen jungen Gangstern um Brasilianer, denen Staat und Gesellschaft keinerlei Chance gaben, sich zu bilden und zu entwickeln. Laut neuesten Studien ist beispielsweise der Handel mit harten Billig-Drogen wie Crack und Kokain landesweit der einfachste Weg für junge Menschen, um an Geld für schicke Markenklamotten und andere attraktive Dinge zu kommen.

“Wir haben jetzt bei der UNO und bei Amnesty International Anzeige erstattet, weil wegen der Fußball-WM gleich drei Stadtautobahnen durch Favelas gezogen werden, Zehntausende von Slumbewohnern ihre Behausung verlieren.“

Brasiliens Menschenrechtsministerin Maria do Rosario räumte wegen des neuesten Blutbads von Rio ein, daß bei den Heranwachsenden des Landes Gewalt die Haupt-Todesursache sei. Die katholische Kirche hatte deshalb bereits vor Jahren eine „Kampagne gegen Gewalt und gegen die Ausrottung von Jugendlichen“ gestartet. Priester Geraldo Nascimento zählt zu den Wortführern, den Organisatoren.

“Wir wollen, daß die ganze Welt sieht, was hier vor sich geht. Der brasilianische Polizeiapparat dient nicht dem Verteidigen der Bevölkerung – alle Arten von  Verbrechen existieren weiter, weil die Polizei verwickelt ist.“

Brasiliens alltägliche Blutbäder: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/22/brasiliens-alltagliche-blutbader-sechs-jugendliche-in-belem-mit-genickschus-polizeimunition-ermordet-todesschwadronen-in-der-grosten-demokratie-lateinamerikas/

“Irgendwie durchschlagen”: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1863760/

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Lokalzeitung-Ausriß.

“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft guten Wege.” Helmut Schmidt(SPD) zu Lula 2009 in Hamburg…

Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung/Staats-und Regierungsangestelllten  begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu. 

GeoSpecialBrasilienVorwort15

Ausriß, die andere Sicht – Geo Special Brasilien. “…Rio…ist nun in den touristischen Vierteln so sicher wie eine europäische Großstadt…dieses überraschend moderne, hochsympathische und unendlich vielfältige Land…”

„Südamerikas Vorzeigestaat.“ Der Spiegel 2012

http://oglobo.globo.com/rio/corpos-de-seis-jovens-desaparecidos-sao-encontrados-em-mesquita-6041970

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/08/brasiliens-bildungspolitik-unter-dilma-rousseff-rund-eine-million-kinder-zwischen-sechs-und-14-jahren-ohne-schule-selbst-laut-offiziellen-zahlen/

Wegen anderer Kriterien sowie wegen Berichterstattungsvorschriften kommt der mitteleuropäische Mainstream gewöhnlich zu völlig anderen Darstellungen als die brasilianischen Medien. Viele Blutbäder, Morde werden den nationalen Medien garnicht bekannt, weil die Taten in Slums geschehen, die von Banditenkommandos des politisch einflußreichen organisierten Verbrechens neofeudal beherrscht sind. Vor dem Hintergrund dieser Lage wird in Mitteleuropa 2012 häufig eingeschätzt, Rio sei deutlich sicherer geworden. Welche Funktion das organisierte Verbrechen zwecks Niederhaltung von Protestpotential der Slums erfüllt, ist von brasilianischen Experten, darunter Historikern und Geistlichen, kirchlichen Menschenrechtsexperten ausführlich analysiert worden.

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

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Ausriß O Globo. Normalität in Rio de Janeiro, junger Bandit patroulliert direkt an der Stadt-Autobahn.

“Terror-Rap statt Samba”  http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html

Populärer Waffen-Rap:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/17/olympia-stadt-rio-de-janeiro-und-der-neoliberale-zeitgeist-waffen-rap-und-die-unweit-des-morro-do-dende-gefilmte-mg-banditenpatrouille-was-heute-in-mitteleuropa-sehr-gut-ankommt/

”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in Kommerz-Reiseführern fehlt…

 

Das Modell der No-Go-Areas scheint unterdessen auch in Mitteleuropa interessierten Seiten attraktiv, wurden die zuständigen Verantwortlichen bereits entsprechend tätig. Wie in Deutschland zu hören ist, meiden immer mehr Bürger bestimmte Stadtregionen, darunter in der Hauptstadt Berlin, die vor nicht allzu langer Zeit noch als problemlos begehbar galten. 

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-gewalttaten-in-den-schulen-haeufen-sich/4037582.html

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Brasiliens Kontraste – Wohnungsnot in Sao Paulo, Lateinamerikas reichster Stadt, unter Lula-Rousseff. Überlebende von Slum-Großbränden sowie vertriebene Hausbesetzer kampieren auf der Straße. „Regierungseffizienz“ unter Dilma Rousseff – Platz 111 auf Welt-Ranking.

Montag, 10. September 2012 von Klaus Hart

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http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/07/brasilien-aufschrei-der-ausgeschlossenen-grito-dos-excluidos-2012-landesweite-protestaktion-am-nationalfeiertag7september-von-der-katholischen-kirche-organisiert-scharfe-kritik-an-de/

“Brasilien verabschiedet sich von der Armut”:  http://www.welt.de/wirtschaft/article112414503/Brasilien-verabschiedet-sich-von-der-Armut.html

Mainstream und Alibi-NGO – kein Pussy-Riot-Effekt:  gritopaperball12.jpg

Leben im Slum – Sao Paulo:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/29/brasilien-leben-im-slum-favela-do-moinho-in-sao-paulos-innenstadt/

Blutbad 2012:

   http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/10/brasilien-wieder-blutbad-an-jugendlichen-in-der-wm-und-olympia-stadt-rio-de-janeiro-sechs-heranwachsende-erschossen-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-angeblich-bessere-sicherheitslage-in-rio/

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Ausriß. Eines von über 30 Slum-Großfeuern seit Jahresbeginn 2012. Laut Sozialbewegungen wurden die Brände meist im Auftrag von Immobilienspekulanten gelegt, um Bauland zu schaffen.Welche Art von Elendsvierteln unter Lula-Rousseff besonders rasch wuchs.

“Irgendwie durchschlagen”: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1863760/

“Regierungseffizienz” unter Dilma Rousseff:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/brasilien-neue-statistische-daten-des-weltwirtschaftsforums-fur-2012-bemerkenswerte-verschlechterungen-gegenuber-2011/

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Obdachlose 2012, Sao Paulo.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/02/brasilien-der-kranke-sich-krummende-hustende-barfusige-schwarze-und-die-indifferenz-city-sao-paulos/

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Brasiliens interessanter Zuckerrohrschnaps – ExpoCachaça 2012 in der Markthalle von Sao Paulo. Über 40000 Hersteller in Brasilien, mehr als 4000 Marken, enorme Qualitätsunterschiede, nur ein Prozent der Produktion exportiert, laut Wirtschaftsmedien.

Sonntag, 09. September 2012 von Klaus Hart

http://www.expocachaca.com.br/

http://pt.wikipedia.org/wiki/Caninha_51

Führende Qualitäts-Hersteller ließen das Publikum in Massen verkosten – darunter der Cachaça-Weltmarktführer Companhia Müller de Bebidas, von einem Deutschstämmigen gegründet, mit umfangreichen Exporten auch nach Deutschland. Gemäß subjetivem Geschmacksempfinden handelte es sich bei dem Müller-Produkt „Reserva 51″ um den besten der in Sao Paulos Markthalle ausgeschenkten Cachaças, gefolgt von Marken wie Vilela, Weber Haus, Serrote, Rio do Engenho, Vale Verde.  Indessen waren die bekannten nationalen Spitzenmarken aus dem Teilstaat Minas Gerais kaum vertreten.Viele Hersteller laden zum Besuch der Brennereien ein.

Betrunkene wurden auf der ExpoCachaça nicht gesichtet.

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http://www.ciamuller.com.br/

Wie Brasilien über Zuckerrohrschnaps, im Volksmund „Pinga“, reflektiert:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/07/inezita-barroso-marvada-pinga-anklicken-klassiker-der-caipira-musik-brasiliens/

Ouro Preto/Minas Gerais – und Zuckerrohrschnaps: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sonntagsspaziergang/1028582/

Wer gerne Caipirinhas trinkt – die besten brasilianischen Cachaças kommen aus der Region von Ouro Preto. In kleinen Verkaufsbars wie dem „Milagre de Minas“ kann man sie gratis durchprobieren. Kenner, darunter nicht wenige Frauen, dozieren dort über die besten Marken – und woran man einen wirklich guten Zuckerrohrschnaps erkennt:

„Beim Trinken muss man mehrere Geschmacksphasen auf dem Gaumen spüren und zum Schluss das pure Zuckerrohr – dann ist der Cachaça in Ordnung“,

sagt Mauro Goncalves und lässt sich drei Flaschen der Marke „Canarinha“ einpacken. Stückchen aus Cachaça-getränkter Gelatine sind noch so eine Ouro-Preto-Spezialität. 

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Brasilien – Sicherheitslage in Rio de Janeiro: Vier Menschen mit Schüssen in die Stirn liquidiert. Brasilien – Land mit meisten Morden. Wachstumsbranche Crack und die Kollateralschäden. Blutbad an mindestens sechs Jugendlichen.

Sonntag, 09. September 2012 von Klaus Hart

http://odia.ig.com.br/portal/rio/chacina-tem-quatro-mortos-em-japeri-1.487167

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/brasiliens-hochlukrative-wachstumsbranchen-nach-usa-zweitgroster-verbrauch-von-kokain-und-crack-laut-neuer-studie-hocheffizientes-flachendeckendes-vertriebsystem-fast-bis-ins-letzte-indianer-do/

Blutbad:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/10/brasilien-wieder-blutbad-an-jugendlichen-in-der-wm-und-olympia-stadt-rio-de-janeiro-sechs-heranwachsende-erschossen-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-angeblich-bessere-sicherheitslage-in-rio/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/05/brasilien-wieder-unbeteiligte-frau-bei-feuergefecht-in-rio-de-janeiro-getotet-wie-sich-die-stadt-auf-die-fusball-wm-und-olympia-vorbereitetauslandslob-fur-angeblich-grosere-sicherheit/

“Terror-Rap statt Samba”  http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/terror-rap-statt-samba/763272.html

“Irgendwie durchschlagen”: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1863760/

Brasiliens Computer-Kinder:  http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1806700/

Scheiterhaufen:  http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/

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Ausriß, Rio. Das Kleinkind, die schwangere Mutter, die Mordopfer.

Fotoserie aus der Partnerstadt von Köln:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/23/koln-kalk-ehrenmord-ehrenmorde-gewalt-haufig-in-kolns-neuer-partnerstadt-rio-de-janeiro/

Gängiges Lynchen in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/

Brasilien – die Pastoral das Favelas in der Erzdiözese Rio de Janeiro, Pastoralleiter Monsenhor Luis Antonio Pereira Lopes vor der Gemeindekirche in Jardim America. Katholische Kirche und gravierende Menschenrechtsverletzungen in Brasilien.

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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