http://www.expocachaca.com.br/
http://pt.wikipedia.org/wiki/Caninha_51
Führende Qualitäts-Hersteller ließen das Publikum in Massen verkosten – darunter der Cachaça-Weltmarktführer Companhia Müller de Bebidas, von einem Deutschstämmigen gegründet, mit umfangreichen Exporten auch nach Deutschland. Gemäß subjetivem Geschmacksempfinden handelte es sich bei dem Müller-Produkt „Reserva 51″ um den besten der in Sao Paulos Markthalle ausgeschenkten Cachaças, gefolgt von Marken wie Vilela, Weber Haus, Serrote, Rio do Engenho, Vale Verde. Indessen waren die bekannten nationalen Spitzenmarken aus dem Teilstaat Minas Gerais kaum vertreten.Viele Hersteller laden zum Besuch der Brennereien ein.
Betrunkene wurden auf der ExpoCachaça nicht gesichtet.

Wie Brasilien über Zuckerrohrschnaps, im Volksmund „Pinga“, reflektiert: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/07/inezita-barroso-marvada-pinga-anklicken-klassiker-der-caipira-musik-brasiliens/
Ouro Preto/Minas Gerais – und Zuckerrohrschnaps: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sonntagsspaziergang/1028582/
Wer gerne Caipirinhas trinkt – die besten brasilianischen Cachaças kommen aus der Region von Ouro Preto. In kleinen Verkaufsbars wie dem „Milagre de Minas“ kann man sie gratis durchprobieren. Kenner, darunter nicht wenige Frauen, dozieren dort über die besten Marken – und woran man einen wirklich guten Zuckerrohrschnaps erkennt:
„Beim Trinken muss man mehrere Geschmacksphasen auf dem Gaumen spüren und zum Schluss das pure Zuckerrohr – dann ist der Cachaça in Ordnung“,
sagt Mauro Goncalves und lässt sich drei Flaschen der Marke „Canarinha“ einpacken. Stückchen aus Cachaça-getränkter Gelatine sind noch so eine Ouro-Preto-Spezialität.

www.cachacavilela.com.br

Laut Herstellerangabe deckt sich eine Bar in der City Berlins mit dem Cachaça aus Bahia ein. (www.riodoengenho.com.br)

www.weberhaus.com.br
Zu den Absurditäten Brasiliens zählt, daß einfachster Zuckerrohrschnaps häufig billiger ist als Frischmilch – was entsprechende soziale Auswirkungen hat.
« Brasilien – Sicherheitslage in Rio de Janeiro: Vier Menschen mit Schüssen in die Stirn liquidiert. Brasilien – Land mit meisten Morden. Wachstumsbranche Crack und die Kollateralschäden. Blutbad an mindestens sechs Jugendlichen. – Brasiliens Kontraste – Wohnungsnot in Sao Paulo, Lateinamerikas reichster Stadt, unter Lula-Rousseff. Überlebende von Slum-Großbränden sowie vertriebene Hausbesetzer kampieren auf der Straße. „Regierungseffizienz“ unter Dilma Rousseff – Platz 111 auf Welt-Ranking. »
Bisher gibt es keine Kommentare.
Die Kommentarfunktion ist zur Zeit leider deaktiviert.