Brasilianische Widerstandskämpfer beklagten, daß Tuma zu Lebzeiten straffrei blieb und kritisieren Lulas Haltung gegenüber dem Folterchef:
http://www.brasildefato.com.br/node/4507
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
Wikipedia :”Romeu Tuma war DOPS-Chef, Repressionsorgan, das dem Militärregime diente. Während seiner Amtszeit in diesem Organ wurden viele Regimegegner gefoltert und getötet.”
Drei Kongreßsenatoren von Lulas Arbeiterpartei PT, darunter Eduardo Suplicy und Aloisio Mercadante, nehmen an der offiziellen Totenfeier für Tuma in Sao Paulo teil. Mercadante, unterlegener Gouverneurskandidat für den Teilstaat Sao Paulo, lobte das politische Wirken von Senator Tuma.
Präsident Lula: „Romeu Tuma dedicou grande parte da vida à causa pública, atuando de forma coerente com a visão que tinha do mundo e, por isso, merece o reconhecimento e o respeito dos brasileiros.
No Senado, deu contribuição especial ao debate da segurança pública no país, sempre com empenho e ideias inovadoras.“http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/25/brasiliens-grunen-politiker-uber-ex-chef-des-diktatur-folterzentrums-heutiger-kongressenator-und-lula-freundheute-sind-wir-freunde-haben-alles-komplett-vergessen-romeu-tuma-uber-diktaturgegner/
Ex-Folterzentrum der nazistisch inspirierten brasilianischen Militärdiktatur.
Francisco Prado, grauenhaft gefolterter politischer Gefangener der Diktaturzeit, erinnert sich gut an Romeu Tuma:”Tuma war ein sadistischer Folterer. Am Diktaturende säuberte er hier die Archive, nahm die Hälfte der Dokumente mit. Wir wissen, wo sie sind, aber man kommt nicht ran. Als Lula zum Staatschef gewählt wurde, dachten wir, er öffnet die Geheimarchive der Diktaturzeit – doch er tut es eben nicht. Heute werden auf allen Polizeiwachen Brasiliens die Festgenommenen, die Häftlinge gefoltert.”
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.
“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…
Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)
Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/
DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/
Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:
Kreuz und Gedenkstein am Ort des Massakers: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/
Wie es hieß, lag Brasilien 2002 auf dem 45. Platz, mit besserer Punktzahl. Laut NGO wurde das Korruptionsproblem durch die Lula-Regierung nicht gelöst, Brasilien habe 2010 die gleiche Punktzahl wie 2009. Selbst bestimmte afrikanische Staaten wie Botswana, Südafrika, Namibia und Ghana liegen vor Lula-Brasilien. Alejandro Salas, Lateinamerika-Experte von Transparency International, wies auf „interne Widersprüche“ in Ländern wie Brasilien. So funktioniere dort eine Parallelwelt mit stark verwurzelten alten Praktiken, gebe es beispielsweise weiterhin Stimmenkauf. Auch die Bürger müßten sich ändern. In Lateinamerika habe man das Gefühl, daß Korruption zur Kultur gehöre. Der Bürger sei dabei keineswegs ein passives Opfer. Salas äußerte sich auch zu dem Problem, daß Korrupte bei Wahlen immer wieder viele Stimmen erhalten. „Das Wählervotum sollte dazu dienen, Korrupte zu bestrafen und gute Politiker zu belohnen. Doch häufig geschieht dies eben nicht. Laut Salas ist das Szenario Lateinamerikas in all diesen Fragen von Stagnation geprägt. Zu den Ländern mit signifikanten Verbesserungen zählte er Chile.
Wie es hieß, hatten bereits im ersten Wahlgang die meisten vom geplanten Amazonas-Wasserkraftwerk „Belo Monte“ betroffenen Indianer für José Serra votiert. Der auch international bekannte Kaiapó-Häuptling Raoni habe bei den Stämmen entsprechende Wahlempfehlungen abgegeben. Raoni sagte, Lula habe nicht erfüllt, was er den Indios versprach – „die Lula-Regierung war sehr schlecht für die Indianer Brasiliens“. Lula bestand auf der Errichtung von Belo Monte. Indigenen-Führer Megaron, mit Raoni verwandt, betonte sogar, Lula habe gezeigt, daß er der Feind Nummer Eins der Indianer sei. Im Teilstaat Mato Grosso tendiere die Indiomehrheit dazu, in der Stichwahl für José Serra zu stimmen, melden die Landesmedien.
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/25/brasiliens-konfuse-prasidentschaftswahlen/
Wahlhelfer von José Serra am Bandeirantes-Denkmal in Sao Paulo.
http://das-blaettchen.de/brasiliens-konfuse-praesidentschaftswahlen/
http://das-blaettchen.de/brasiliens-massengraeber/
Im nordöstlichen Teilstaat Maranhao bildete Lulas Arbeiterpartei eine Koalition mit der DEM, einer Rechtspartei, in der es von Diktaturaktivisten wimmelt. Die Koalition hatte laut Wahlgesetz den Vorteil, daß eine Partei die andere beim Erreichen von möglichst vielen Sitzen im Nationalkongreß von Brasilia unterstützte. „Für die Arbeiterpartei zu votieren, half der DEM – und umgekehrt“, analysierten Landesmedien. Im Teilstaat Amazonas koalierte die Kommunistische Partei Brasiliens(PC do B) mit der DEM – aus selben Gründen. Gemäß Umfragen haben bereits 30 Prozent der Pflichtwähler wieder vergessen, für welche Kongreßkandidaten sie Anfang Oktober 2010 votiert hatten.
Menschenrechtsverletzungen unter der Lula-Dilma-Rousseff-Regierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/27/gravierende-menschenrechtsverletzungen-unter-der-lula-dilma-rousseff-regierung-im-prasidentschaftswahlkampf-von-den-medien-fast-vollig-ausgeblendet-amnesty-international-zu-folter-todesschwadronen/
In Maranhao unterstützte Lulas Arbeiterpartei zudem die Wiederwahl von Roseane Sarney, Angehörige der Sarney-Oligarchie. Wie es in Wahlanalysen hieß, sei dadurch die berüchtigte Oligarchie gestärkt worden. Aus Sicht europäischer Medien handelt es sich daher bei der Arbeiterpartei um eine linke Partei.

Lula, Dilma Rousseff und Oligarchie-Chef José Sarney, zur Diktaturzeit Präsident der Regimepartei ARENA.
Tim Wegenast, Uni Konstanz: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/29/tim-wegenast-universitat-konstanz-manie-der-grose-analyse-uber-brasiliens-politischen-moment/
Körperkunst – Aktionskünstler in der Biennale.
Biennale-Website: http://www.29bienal.org.br/FBSP/pt/29Bienal/Paginas/default.aspx
Wie es in der Studie der Soziologen Ignacio Cano und Thais Lemos Duarte von der UERJ weiter hieß, liegt die Rate bei Raub sogar bei 97 Prozent. In Rio sind nahezu jedermann Mordfälle bekannt, die nie aufgeklärt wurden.

Zeitungsbericht über Exekutionen.
Bergonzini, Bischof von Guarulhos bei Sao Paulo, sagte ferner, falls Dilma Rousseff die Wahl gewinne, werde er sie als Präsidentin respektieren.
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1669912/Die-neue-Weltordnung-im-Blick.html
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/ticker/art1100,490067