Mittwoch, 28. Mai 2008 von Klaus Hart

Maria Luiza Tucci Carneiro, Professorin an der Bundesuniversität Sao Paulo, im Website-Exklusivinterview: Der Antisemitismus ist in Brasilien, aber auch anderen lateinamerikanischen Ländern weiterhin tief verwurzelt und tarnt sich oft als Antizionismus.
„Auch unter vielen Intellektuellen gibt es antisemitische Haltungen, existiert generell eine klar antijüdische Mentalität. In Brasilien, doch auch in Chile wächst der Neonazismus deutlich an, gibt es erschreckend viele neonazistische, antisemitische Websites, werden Machwerke aus der Nazizeit neu aufgelegt, antijüdische Flugblätter verteilt. Besonders bemerkenswert: So viele Jahre nach dem zweiten Weltkrieg ist nach wie vor die verbrecherische antisemitische Politik der Vargas-Regierung nur relativ wenig erforscht, weiß man immer noch nicht, wieviele deutschstämmige Brasilianer aus Nazi-Begeisterung in Europa in welchen wichtigen Funktionen an Krieg und Judenvernichtung beteiligt waren, nach 1945 indessen problemlos und ungeschoren nach Brasilien zurückkehrten, Nazi-Ungeist und Antisemitismus weiter kultivierten. Erst jetzt sollen mit einer Untersuchung die Kriegsverbrecher unter jenen tausenden Rückkehrern ermittelt werden.“(Bisher nicht geschehen…)
Getulio Vargas hielt engste Beziehungen zu Nazideutschland, kooperierte mit der GESTAPO, die seine politische Polizei ausbildete.” Allein für Deutschland “ natürlich mit Ausnahme Hamburgs “ hat die Historikerin Tucci Carneiro über fünftausend abgelehnte Visaanträge dokumentiert. Auch polnischen, österreichischen Juden habe man damals die Einreise verweigert. Damit sei die Vargas-Regierung mitschuldig an nazistischer Ausrottung der Juden, was sich jeder Brasilianer endlich einmal bewußt machen sollte. Diktator Vargas habe zudem die Ausbreitung der NSDAP in Brasilien gefördert – er ließ Nazi-Instrukteure ins Land, die auch an den deutschen Schulen indoktrinierten. Vor diesem historischen Hintergrund ist bemerkenswert und sehr aufschlußreich, daß Judenhasser Vargas von der Bundesrepublik Deutschland als erster ausländischer Staatsmann 1953 mit der höchsten Stufe des Bundesverdienstkreuzes ausgezeichnet wurde. Welche Schichten der westdeutschen Gesellschaft, der westdeutschen Eliten hielten aus welchen Motiven eine solche Ehrung nötig? Sicher ein interessantes Thema für Historiker und Geschichtsstudenten – falls sie sich trauen.
Nazi-Offizier Helmut Schmidt und der Holocaust:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/14/der-weg-in-den-holocaust-die-zeit-unterschlaegt-in-ihrer-publikation-von-2017-just-die-rolle-des-langjaehrigen-mitherausgebers-der-spd-ikone-helmut-schmidt-kein-einziges-kapitel-ist-schmidt-al/
Bekanntlich zählte auch ein nicht deutschstämmiger Brasilianer zu den KZ-Aufsehern in Auschwitz. „Man will nicht darüber sprechen, fördert keine Studien in Archiven, die jene Länder Amerikas belasten, welche die von Vernichtung in den KZs bedrohten Juden nicht hineinließen. An den Universitäten vermeidet man, über das Thema Antisemitismus zu debattieren. Brasilien war immer, ist immer noch ein rassistisches Land. Antisemitismus verstehe ich als eine Form des Rassismus. Lulas berühmtes Zitat über Adolf Hitler zeigt auch jene Ignoranz, die in großen Teilen der Bevölkerung in Bezug auf Holocaust und Nazismus herrscht. Viele Politiker, ein Großteil der Medien kennen diesen Teil unserer Geschichte nicht. Brasilien hatte nie eine deutlich sympathische Haltung zum Staat Israel – die brasilianische Regierung betrachtete ihn als Lösung, um die unerwünschten brasilianischen Juden loszuwerden – per Auswanderung dorthin. Und war immer weit mehr pro-arabisch als pro-israelisch. Auch die Lula-Regierung unternimmt keine Annäherung an den Staat Israel.“
Tucci Carneiro sagte ferner, Intellektuellen wie der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger José Saramago förderten einen neuen Antisemitismus. Saramago hatte das Vorgehen Israels gegen die Palästinenser mit dem Holocaust der Nazis verglichen.
Tucci Carneiro, die den Klassiker „O Antisemitismo na Era Vargas“ schrieb, warf den brasilianischen Regierungen vor, von 1946 bis 1985, dem Ende der Militärdiktatur, nach Brasilien geflüchtete Kriegsverbrecher gedeckt zu haben.
Dafür sind die alten und neuen Nazis, sind die alte und neue Rechte dieser Erde, aber auch Teile von Deutschlands Eliten, Brasilien ewig dankbar, zeigen sich erkenntlich, wirken unermüdlich für ein möglichst positives Image der Wirtschaftsnation, passen von den verschiedensten Posten aus gut auf, daß da nichts anbrennt. Man ist dem Tropenlande tief verbunden, weil es so vielen schwerbelasteten Getreuen Adolf Hitlers Unterschlupf und sogar neue Aufstiegschancen, politische Mitwirkung während der Militärdiktatur ermöglichte.
Zu den herausragenden Beispielen zählt auch Herbert Cukurs, der berüchtigte Massenmörder von Riga: Er wurde sogar von der Polizei Sao Paulos beschützt, hatte Wachposten vor seinem Haus, nachdem ihn zwei nach Brasilien ausgewanderte KZ-Insassen wegen der Massenmorde angezeigt hatten. Entsprechende Akten befinden sich in den Archiven der damaligen Politischen Polizei(DOPS). Cukurs lebte auch in Rio de Janeiro und Santos. In Rio frequentierte er die Offizierskreise und wurde von hohen Militärs der Regierung von General Eurico Gaspar Dutra unterstützt. Sein Sohn Gunars Cukurs schilderte eine Begegnung von 1950. „Eine Gruppe von Generälen und Generalmajoren kam in unser Haus und sagte zu meinem Vater: Du hast einen einzigen Fehler begangen. Mein Vater wollte wissen, welcher – und ein General sagte: Du hättest alle Juden töten sollen.“ Ein Polizeioffizier, der für die Bewachung von Cukurs in Sao Paulo zuständig war und sich mit diesem anfreundete, wurde nach dem Ende des Militärregimes von Menschenrechtsorganisationen beschuldigt, für das Totfoltern und Verschwindenlassen von Diktaturgegnern verantwortlich zu sein.
Dank niedrig gehaltener Bildung sind den allermeisten Brasilianern auch diese Teile der brasilianischen Geschichte völlig unbekannt.
“Politisch korrekter Antisemitismus”:http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24590/highlight/Klaus&Hart
Westliche Geheimdienste und geflüchtete Kriegsverbrecher: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/17/gerald-steinacher-uber-ns-kriegsverbrecher-und-westliche-nachrichtendienste-nazis-auf-der-flucht/#more-730
Kriegsverbrecher Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant des KZ Sobibor, SS-Oberscharführer, berüchtigter sadistischer Judenmörder – von der Militärdiktatur Brasiliens nicht ausgeliefert: „Die deutsche Regierung stellte ebenfalls ein Ersuchen auf Auslieferung, das jedoch vom Obersten Gerichtshof Brasiliens am 22. Juni 1979 zurückgewiesen wurde.“ Wikipedia
Im KZ Sobibor wurden etwa 250000 Juden ermordet.
Braune BRD – Beispiel Schleswig-Holstein:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/19/braune-brd-beispiel-schleswig-holstein-die-braunen-jahrzehnte-im-kieler-landeshaus-wer-ungezaehlte-nachfolger-nach-seinem-bilde-formte-heute-mit-progressivem-maentelchen-in-allen-ebenen-der/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/29/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-an-brasilianische-folter-diktatur-in-den-siebziger-jahren-erlautert-menschenrechtsaktivist-ivan-seixas-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-sao-pa/
Das Israel-Gedicht von Günter Grass und die Reaktionen in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/13/grass-gedicht-und-kritische-reaktion-in-brasilien-sein-fuhrer-in-der-jugend-adolf-hitler-hatte-es-nicht-besser-gesagt-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo/
Angriff auf Rabbiner in Berlin 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/30/angriff-auf-rabbiner-in-berlin-das-ubliche-scheinheilige-betroffenheitsgesulze-der-politisch-verantwortlichen-autoritaten/
„Bad People“: http://www.jcrelations.net/en/?item=3036
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/17232
“Von den Juden und ihren Lügen”: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/17/von-den-juden-und-ihren-lugen1543-martin-luther-und-die-antisemitismus-diskussion/
Walter Scheel (FDP) – was 2016 alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2016/08/24/walter-scheelfdp-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt-die-engen-beziehungen-zu-brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierter-folterdiktatur-scheel-1978-beim-besuchs-von-diktator-ernesto-geisel/
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/19/curt-meyer-clason-ubersetzer-und-schriftsteller-mit-101-jahren-gestorben-was-in-nachrufen-fehlt/
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Dienstag, 27. Mai 2008 von Klaus Hart
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/791355/
„Und das ist das für mich eigentlich Erschütternde übrigens daran, wie leichtfertig wir alle diesen Bildern aufsitzen und diesen Fälschungen, weil wir bereit sind zu glauben, was wir sehen.“
… Der französische Medienkritiker Philippe Karsenty hatte in der Vergangenheit Zweifel an der Richtigkeit von Bildern geäußert, die ein „France 2″-Korrespondent um die Welt geschickt hatte. Darauf war zu sehen, wie der palästinensische Junge Mohammed al-Dura angeblich erschossen wird von der israelischen Armee. Die Journalistin Esther Schapira hat 2002 einen Fernsehfilm über den Fall Mohammed al-Dura gedreht und damit den Anstoß für Karsentys Recherchen geliefert…
Bilder, die zumindest ein Anlass waren für die folgende zweite Intifada. Philippe Karsenty hat jetzt unter anderem erreicht, dass das gesamte Bildmaterial von der vermeintlichen Ermordung beim Prozess gezeigt werden musste. Es zeigt Mohammed al-Dura nach dem Schusswechsel lebend. Die Journalistin Esther Schapira hat 2002 einen Fernsehfilm über den Fall Mohammed al-Dura gedreht und damit den Anstoß für Karsentys Recherchen geliefert… Als sicher können wir annehmen, dass das Kind am Ende der jetzt veröffentlichen Sequenz noch gelebt hat. Das heißt, definitiv zeigt diese Sequenz nicht, wie Mohammed al-Dura erschossen wurde. Wir können auch ausschließen, dass das Ganze eine blutige Angelegenheit war, der Vater von neun Schüssen durchbohrt wurde, das Kind drei Schüsse abbekommen hat. Dann müsste sehr viel mehr Blut zu sehen sein, das ist nicht zu sehen. Insofern ist das schon eine kleine Sensation, denn genau das war ja das, was um die Welt ging, die Ermordung des Jungen Mohammed al-Dura. Die ist definitiv im Bild nicht festgehalten.
…Na, wir müssen uns zunächst mal vor Augen führen, was in diesem Krieg, der ganz stark ein Medienkrieg ist, tagtäglich passiert. Es geht darum, möglichst schnell möglichst sensationelle Bilder um die Welt zu schicken… Stattdessen haben sie an ihrer Sensation dieser Bilder festgehalten und haben wohl reagiert nach dem Motto „Augen zu und durch“…
Denn natürlich ist nicht in erster Linie das Aufklärungsinteresse das Vorherrschende. Ich bezweifele auch, dass die Wahrheit selbst an dem Bild und an der Ikone Mohammed al-Dura als Märtyrer viel ändern wird. Viel entscheidender ist letztlich die Frage, wird in dieser Form wie bisher mit dem Bild noch weiter geworfen werden können. Es ist ja benutzt worden als Rekrutierungsvideo von El Kaida, es ist die Ikone des palästinensischen Medienkrieges. Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht, zumindest im Westen, da die Vorsicht größer geworden ist, mit diesem Bild so zu operieren. In der arabischen Welt, fürchte ich, wird es nicht viel verändern…Ist diese Bildfälschung oder, sagen wir mal, zumindest diese manipulative Verwendung von Bildern nicht wirklich einer der eklatantesten Fälle der vergangenen Jahre im Fernsehjournalismus?
Schapira: Mit Sicherheit. Es gibt auch Historiker, die es vergleichen mit der Fälschung der Protokolle der Weisen von Zion, in der modernen Fassung sozusagen. Das ändert nur nichts daran, dass es gar kein Unrechtsbewusstsein in dieser Form gibt. Dies ist jetzt ein Fall, der aufgeflogen ist. Aber es passiert tagtäglich. Die israelischen Soldaten sprechen in diesem Zusammenhang von „For camera only“. Das heißt, Zusammenbrechende, Verletzte, die spektakulär davongetragen werden, sogar zu Grabe getragen werden, obwohl nachweislich da gar keine Leiche drauf liegt. Und der Intendant des palästinensischen Fernsehens hat uns damals in unserem Film geantwortet, er fühle sich einer höheren Wahrheit verpflichtet. Und die Bilder, die sie senden, würden sein Illustrationen dieser höheren politischen Wahrheit. Das ist eine völlig andere Auffassung von Journalismus, als wir sie haben. Und das ist das für mich eigentlich Erschütternde übrigens daran, wie leichtfertig wir alle diesen Bildern aufsitzen und diesen Fälschungen, weil wir bereit sind zu glauben, was wir sehen…
Wikipedia:
- Der angebliche Tod eines zwölfjährigen palästinensischen Jungen während einer Schießerei bei Netzarim an derselben Kreuzung vor laufenden Kameras am 30. September 2000. Jedoch ist umstritten, ob wie zuerst vermutet, der Junge durch israelische Kugeln ums Leben kam. Nachfolgende Untersuchungen vermuten, dass der Junge entweder durch Kugeln palästinensischer Schützen getötet wurde, oder die vom palästinensischen Kameramann Talal Abu Rahme des französischen staatlichen Fernsehens France 2 gefilmte Szene möglicherweise gestellt war.[8][9][10][11][12] (Siehe auch Pallywood).
- Weltwoche: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2003-29/artikel-2003-29-wer-erschoss-moh.htm
«Vielmehr haben die Palästinenser, in Zusammenarbeit mit ausländischen Journalisten und den Vereinten Nationen, seinen Tod geschickt arrangiert und inszeniert.»
Diese Bilder gingen um die Welt und wurden, oftmals wiederholt, für arabische und islamische Zuschauer so vertraut und bedeutsam wie die Fotografien des zerstörten Hiroschima für die Japaner – oder die Bilder vom einstürzenden World Trade Center für die Amerikaner. Mehrere arabische Länder haben Briefmarken mit einem Porträt des Jungen herausgebracht, eine Hauptstrasse in Bagdad wurde in Märtyrer-Mohammed-al-Dura-Strasse umbenannt, und in Marokko gibt es einen Al-Dura-Park. In einer seiner Botschaften nach dem 11. September und dem anschliessenden US-Angriff auf Afghanistan verurteilte Osama Bin Laden die «amerikanische Arroganz und israelische Aggression» mit den Worten: «Bush in seiner grenzenlosen Arroganz und auf dem Höhepunkt seiner Medienkampagne, in der er von dauerhafter Freiheit spricht, sollte nicht das Bild von Mohammed al-Dura und seinen muslimischen Glaubensbrüdern in Palästina und Irak vergessen. Wenn er es vergessen hat – wir werden es, so Gott will, nicht vergessen.»
Dienstag, 27. Mai 2008 von Klaus Hart
http://www.hart-brasilientexte.de/2013/08/28/massenhafte-vernichtung-theoretisch-streng-geschutzter-fledermause-durch-windkraftwerke-in-deutschland-wattenrat-ostfriesland-zu-uralt-fakten-bestatigt-durch-eine-neue-studie-umweltfreundlichkeit/
http://www.deutschlandradiokultur.de/die-palme-braucht-den-tukan.1067.de.html?dram:article_id=258181
„Deutschland trägt eine besondere Verantwortung für den Rotmilan: Mehr als die Hälfte des weltweiten Bestandes lebt hierzulande, zwei Drittel davon konzentrieren sich in den östlichen Bundesländern. Dort droht ihm auch die größte Gefahr: Durch die Übernahme westlicher Anbaumethoden sank die Zahl der Rotmilane in Ostdeutschland im letzten Jahrzehnt drastisch um 25 Prozent.“(NABU-Mitteilung von 2000)
Wie es in der neuen Artenschutzpolitik der Bundesregierung erfolgreich weiterging – ein NABU-Bericht von 2007.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/
Der Windkraft-und Energiewende-Bluff – Text-und Foto-Sammlung:
http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/
Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum.
Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland – Resultate und Ziele: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/06/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreiche-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele/
http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige
Böse “Blaublütige”/DIE ZEIT
In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen Forstleute und Naturschützer bittere Klage gegen adlige Waldbesitzer und Politiker, die klein beigeben
Von Klaus Hart
24. Februar 2000, 13:00 UhrQuelle: DIE ZEIT, 09/2000
Fürst zu Solms-Lich betreibt moderne Waldbewirtschaftung. Im Brandenburgischen kaufte er nach der Wende günstig weit über 2000 Hektar. Er engagierte eine finnische Firma mit großer Holzerntemaschine, die sich forsch voranarbeitete. Abgeholzt wurde im vergangenen Jahr im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die zuständige Umwelt- und Forstbehörde hat dem Fürsten mitgeteilt, dass in seinem Wald auch vom Aussterben bedrohte Arten wie der Schreiadler lebten – und er deshalb für Fällarbeiten stets eine Genehmigung beantragen müsse. Doch das hat er nicht getan. Die Holzpreise waren gerade günstig – also wurde auch mitten in der Vegetationsperiode, der Adler- und Kranichbrutzeit, viel Holz eingeschlagen. So viel wie sonst in zehn Jahren nicht, sagt ein Förster. Rund um die Uhr, nachts gar im Scheinwerferlicht.
Die Dörfler staunten. Adlerhorstschutzzonen, Altbäume, in deren Höhlen Jungvögel gefüttert werden, ein Schreiadlerhorststamm, Vogelnester von Bodenbrütern – weg damit. Amphibientümpel und sensible Moorflächen wurden schwer beschädigt. Auch denkmalgeschützte Hügelgräber aus der Bronzezeit wurden nicht geschont…
http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm
Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. **
tags: windkraftwerke – tötung von rotmilanen 2013
http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet
”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten
”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”
Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace.

Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.
http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/

“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.
http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige
Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/
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Montag, 26. Mai 2008 von Klaus Hart
Montag, 26. Mai 2008 von Klaus Hart
Montag, 26. Mai 2008 von Klaus Hart
In Brasilien ist erstmals ein Bischof der größten neupfingstlerischen Wunderheilersekte „Igreja Universal do Reino de Deus“ wegen Mordes verhaftet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 31-jährige Fernando da Silva nahe der nordostbrasilianischen Millionenstadt Recife gestellt. Er hatte gerade einen Gottesdienst zelebriert. Ihm wird vorgeworfen, 2001 in der Stadt Salvador da Bahia in einem Tempel der Kirche gemeinsam mit zwei Pastoren einen 14-jährigen Jungen mißbraucht und danach lebendig verbrannt zu haben.
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Montag, 26. Mai 2008 von Klaus Hart
Der bischöfliche Indianermissionsrat (CIMI) hat die Attacke von Indios auf den Kraftwerksingenieur Paulo Rezende im Amazonas-Bistum von Bischof Erwin Kräutler beklagt. Der Angriff auf Rezende während einer von der Kirche mitveranstalteten Protestwoche in Altamira sei nicht vorhersehbar gewesen, teilte CIMI in einer Note mit.
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Montag, 26. Mai 2008 von Klaus Hart
„Homosexualität ist keine Sünde”, sagt Kirchen-Diakon Alber Sena im Exklusivinterview, „wir interpretieren die Bibel neu, gemäß heutiger Realität. Wir glauben, daß Homosexualität auf wahren Gefühlen beruht und heute einen ganz anderen Charakter hat als zu biblischen Zeiten.
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Sonntag, 25. Mai 2008 von Klaus Hart
Sonntag, 25. Mai 2008 von Klaus Hart