<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Paartanz</title>
	<atom:link href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paartanz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hart-brasilientexte.de</link>
	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2023 11:57:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.42</generator>
	<item>
		<title>Brasilien, Julio Aranda, der systematisch wegen seiner entindividualisierenden Komponente zerstörte Paartanz, Salsa in Deutschland, die Suche nach Sponsoren&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/julio-aranda-der-systematisch-wegen-seiner-entindividualisierenden-komponente-zerstorte-paartanz-salsa-in-deutschland-die-suche-nach-sponsoren/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/julio-aranda-der-systematisch-wegen-seiner-entindividualisierenden-komponente-zerstorte-paartanz-salsa-in-deutschland-die-suche-nach-sponsoren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Julio Aranda]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Salso Stephen Kanitz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/julio-aranda-der-systematisch-wegen-seiner-entindividualisierenden-komponente-zerstorte-paartanz-salsa-in-deutschland-die-suche-nach-sponsoren/</guid>
		<description><![CDATA[Time4salsa &#8211; Newsletter Januar 2012 Themen: 1) 6. Januar Fahrt nach Bremen 2) Sponsor Suche 3) 18. Januar Bachateando startet wieder 4) 28. Januar Party &#8222;Ritmo de la Salsa&#8220; in Poppenbüttel 5) Neue Kurse: Bachata und Rueda, XXL Workshop und einzigartige Seminare (Salsa- Rhythmus und Beziehung) http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/anna-pohlmann-hamburg-moderner-tanz-und-tanztherapie/ Brasilien und Samba:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/ &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; 1) 6. Januar Fahrt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Time4salsa &#8211; Newsletter Januar 2012</strong></p>
<p><strong>Themen:</strong></p>
<p><strong>1) 6. Januar Fahrt nach Bremen<br />
2) Sponsor Suche<br />
3) 18. Januar Bachateando startet wieder<br />
4) 28. Januar Party &#8222;Ritmo de la Salsa&#8220; in Poppenbüttel<br />
5) Neue Kurse: Bachata und Rueda, XXL Workshop und<br />
einzigartige Seminare (Salsa- Rhythmus und Beziehung)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/anna-pohlmann-hamburg-moderner-tanz-und-tanztherapie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/anna-pohlmann-hamburg-moderner-tanz-und-tanztherapie/</strong></a></p>
<p><strong>Brasilien und Samba: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><span id="more-12004"></span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
1) 6. Januar Fahrt nach Bremen.<br />
Wir fahren diesen Freitag nach Bremen zur Eröffnung des neuen Centro Cultural e.V., dort gibt es eine Salsa Party.</p>
<p>http://www.centro-cultural.de/</p>
<p>Wir haben noch Plätze frei, wer mit kommen will Meldet sich bitte per telef. 01726133269</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
2) Sponsor Suche:<br />
Wir suchen dringend Sponsoren für unsere Veranstaltungen.<br />
Es gibt 2 Möglichkeiten:</p>
<p>Paket 1) Logo auf Printmedien und Website, sowie Verweise auf<br />
Facebook, Google + und xing.<br />
Paket 2) Erwähnung in unsere monatliche Newsletter +<br />
Paket 1</p>
<p>Über Uns:<br />
Time4salsa ist mittlerweile Deutschlandweit bekannt, wir Organisieren Busreise zu Festivals, sind für Promotion Kooperationspartner viele große Konzerten, sind als Veranstalter Vorreiter mit einzigartigen Konzepte in Norddeutschland z.B. Erste Bachata reihe in Norddeutschland, erste Salsa Meets West Coast Swing, und das Größte privat finanzierte Open Air Latin Festival in Deutschland auf dem Spielbudenplatzt.</p>
<p>Time4salsa bzw. Julio Aranda ist jedes Jahr in den Medien, Radio Alster, Mopo, Sat 1, RTL.</p>
<p>Time4salsa is Partner von Events in Hotel Atlantic, Indochine Sowie viele Clubs in Hamburg.</p>
<p>Time4salsa ist eine der größte Deutschsprachige Salsa Fanpage in Facebook, innerhalb weniger als ein Jahr haben wir mehr als<br />
1 Million Besucher (Belegbar mit Statistiken).</p>
<p>Wir erreichen monatlich mehrere Tausend Menschen in Hamburg Sowie mehrere Hunderttausend Menschen in Norddeutschland und Deutschland.<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>3) 18. Januar Bachateando Party startet wieder.<br />
Wir freuen uns euch mitteilen zu können, die Bachateando Party hat ein neues zuhause, mit den bekannten Dominikanischen DJ Latin Love (Hamburg)</p>
<p>Mittwoch den 18. Januar<br />
Kostenlose Eintritt<br />
19:30: 1 Stunde Kostenlosen Bachata Workshop<br />
Anfänger u. Fortgeschrittenen.<br />
20:30: Party</p>
<p>Sidi Bou Cocktail Bar<br />
Deichstraße 36</p>
<p>Erst einmal: 1x im Monat Mittwochs:<br />
Mit ein sehr gute Bachata Workshop<br />
für Anfänger und Anspruchsvolle Tänzer.<br />
Es hängt nur von euch das es jede Woche möglich wird Wenn Konsumiert wird, will der Gastronom das auch häufig Haben.</p>
<p>Termine:<br />
18. Januar<br />
15. Februar<br />
21. März.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
4) 28. Januar Party &#8222;Ritmo de la Salsa&#8220; in Poppenbüttel Wir laden euch ein in eine Familiären Atmosphäre mit uns zusammen zu Tanzen!</p>
<p>Samstag 28. Januar<br />
20 Uhr : Salsa Animation<br />
21 Uhr : Party start</p>
<p>Clubheim SC Poppenbüttel<br />
Bültenkoppel 1<br />
22399 Hamburg</p>
<p>Eintritt:<br />
Workshop Teilnehmer Kostenlos<br />
Mitglieder 3?<br />
Nicht Mitglieder 5?</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
5) Neue Kurse: Bachata und Rueda, XXL Workshop und<br />
einzigartige Seminare (Salsa- Rhythmus und Beziehung)</p>
<p>Neue Kurse Bachata und Rueda:<br />
Montags ab 19:15<br />
Bachata und Reuda Kurse in<br />
LoCura &#8211; Die Tanzplattform<br />
Im Flatrate inklusive.<br />
Mehr Infos: www.locura-hamburg.de</p>
<p>Workshops: Jeden Monat unseren XXL Workshop Sonntag 15. Januar. Zeit: 13 &#8211; 18 Uhr<br />
Leitung: Felix Kischnick<br />
Julio Aranda</p>
<p>13:00 &#8211; 14:00 Uhr *Warm up &#8211; Zumba mit Felix 14:00 &#8211; 15:30 Uhr *Bachata Movements &amp; Footwork<br />
Dominikanischen Stil (ohne Tanzpartner möglich) 15:30 &#8211; 18:00 Uhr *Salsa Fun Tipps &amp; Tricks, Body Movement &amp; Footwork<br />
(ohne Tanzpartner möglich)</p>
<p>*warm up Zumba: Verschiedenen Latino Tanzgrundschritten *Bachata Movements &amp; Footwork: wie sind die eigentlichen Bachata Bewegungen, hüfte/Becken, Oberkörper, schulter Und wie sind die Fußbewegungen in der Dominikanischen Still<br />
* Salsa Fun Tips &amp; Tricks, Body Movement &amp; Footwork:<br />
Lustige Tipps und Tricks für mehr Spaß beim Salsa tanzen sowie, wie sind die eigentlichen Salsa Bewegungen, hüfte/Becken, Oberkörper, schulter und welche Fußbewegungen kann ich außer der Grundschritte machen, Egal welchen Stil (kubanisch, L.A. N.Y.)</p>
<p>50? für 5 Stunden.<br />
Anmeldung bitte per Mail oder telefonisch:<br />
Julio Aranda<br />
office@time4salsa.de<br />
01726133269</p>
<p>Einzigartige Seminare:<br />
Salsa- Rhythmus und Beziehung</p>
<p>Für Paarkonstellationen jeglicher Beziehungsart oder auch für einzelne Personen, die daran interessiert sind, mit dem Erlebnis des Salsatanzes innerhalb einer Gruppe sich in wechselnden Beziehungsmomenten auf diese Art und Weise zu begegnen. Es geht darum, die daraus sich entwickelnden körperlichen Erfahrungen mit den emotionalen Erlebnissen und den allgemeinen Verhaltensweisen in Beziehung oder Partnerschaft in Verbindung zu bringen. Es gilt in neue Erfahrungen einzutauchen, eventuell andere Seiten der Partnerschaft zu entdecken und sich mit Vertrautem in diesem lebendigen Tanz und seinem oft nicht ganz so einfachem rhythmischen Geschehen auseinander zusetzen. Angesprochen sind dabei die Bewegungsthemen von Koordination, Isolierung, Rhythmus und Körperwahrnehmung sowie die emotionalen Erlebnisse von Aggression, Hingabe, Leidenschaft, Erotik und Führen und Folgen. Tänzerische Erfahrungen sind keine Voraussetzung, doch sollte die Fähigkeit vorhanden sein sich mit den tänzerischen und technischen Gegebenheiten  des Salsas mit anderen Personen zusammen  auseinandersetzen zu wollen.<br />
Samstag 24.- Sonntag 25. März<br />
Samstag 10 &#8211; 18 Uhr<br />
Sonntag 10 &#8211; 13 Uhr<br />
Preis: 90? pro Person<br />
Leitung: Anna Pohlmann und Julio Aranda</p>
<p>Anmeldung:<br />
info@locura-hamburg.de</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Danke für Eure Aufmerksamkeit!</p>
<p>Julio Aranda<br />
Latino Event Agentur<br />
Shows &#8211; Events &#8211; Animation<br />
www.Time4salsa.de</p>
<p>Max-Brauer-Allee 72<br />
22765 Hamburg<br />
Tel.: +49 (0) 4064681337<br />
mobil: +49 (0) 1726133269<br />
E-Mail: office@time4salsa.de</p>
<h2 class="beitrags-titel">Uruguay – Tango in Montevideo 2016. “Tanz als Selbstoffenbarung”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=67512&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/daniel-machado/" rel="tag">daniel machado</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/uruguay-tango-in-montevideo/" rel="tag">uruguay &#8211; tango in montevideo</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TangoMachado.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67513" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TangoMachado-1024x705.jpg" alt="TangoMachado" width="1024" height="705" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Daniel Machado, “Fotogaleria del Solis” 2016:”Bajo el cielo azul”.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.danielmachado.com.uy/tango2010/">http://www.danielmachado.com.uy/tango2010/</a></p>
<p>-<a href="http://guruguay.com/tango-dancing-uruguay/">http://guruguay.com/tango-dancing-uruguay/</a></p>
<p><strong>“Tanz als Selbstoffenbarung”(Inzwischen ist die Paartanzkultur Brasilien stark abgestürzt, wurde unter der Lula-Rousseff-Regierung das Land enorm soziokulturell amerikanisiert):</strong><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf">http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf</a></p>
<p><strong>Eric und Jeusa – die Schweizer Adresse:</strong><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/">http://www.tango-ericandjeusa.ch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><strong>“Die Jugendlichen von heute haben ein sehr individualistisches Profil – allein, ohne Partner zu tanzen ist Ausdruck dieses Phänomens.” David Lewinsky, brasilianischer Jugendpsychiater</strong></p>
<dl>
<dt><b><span lang="ES-MX">DANIEL MACHADO</span></b></dt>
<dt><span lang="ES-AR">Born in Montevideo.</span>…….</dt>
<dt><span lang="ES-AR">Trained in Architecture and infographic design</span><span lang="ES-MX"> at the</span> Faculty of<span lang="ES-MX"> Architecture,</span>University of the<span lang="ES-MX"> Republic</span> and dra<span lang="ES-AR">wing and building at the Building School IEC</span>.</dt>
<dt>Trained in photography at Fotoclub Uruguayo <span lang="ES-AR">(</span>basic courses and workshops).</dt>
<dt>GrisArt Photography School of Barcelona (professional lighting and art courses).</dt>
<dt>He was assistant at Light Studio in Tokyo where he live<span lang="ES-AR">.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-AR">He has won different national and international awards, his photographs had been published in several information medias and are incluided in several private and public art collections in: Argentina, Brazil, Spain, USA, France, Japan, Holland, Italy, Luxembourg, New Zealand and Uruguay.</span></dt>
</dl>
<dl>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">SOLO </span>&amp; DUO <span lang="ES-MX">EXHIBITIONS</span><span lang="ES-MX"><span lang="ES-MX"> (selected)</span></span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>12</dt>
<dt>-“TANGO: Moriyama Daido + Daniel Machado”<span lang="ES-AR">.</span> Traumaris Space Gallery<span lang="ES-MX">. </span>Tokyo<span lang="ES-MX">, Japan.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>1<span lang="ES-MX">0</span></dt>
<dt>-Miguelete JailHouse<span lang="ES-AR">.</span> TantoTempo Gallery<span lang="ES-MX">. </span>Kobe<span lang="ES-MX">, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">9</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">A man Confined</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Nikon Salon Ginza. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">8</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Legs and Bandoneon</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Espacio 10 Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>……….</dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">7</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Tango Con-fusion. Tabaris Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……..</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2006</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Arquigrafias. Arte x Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2005</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Hospital” Municipal Center of Photography. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Project. Museum of the Republic. Rio de Janeiro, Brazil.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Legs and Bandoneon. Tabaris Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2004</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Family. Goethe Institute. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Transarchitectures. USA – Uruguay Cultural Alliance. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2002</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Transarchitectures. Architecture Faculty (U.de la R.). Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Arquigrafias. Fotoclub Uruguayo Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">GROUP EXHIBITIONS (selected)</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2014</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Korea Foundation. Seoul, Korea.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2013</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Capital Library. Beijing, China.</span></dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Migrar es Cultura”. Museum of the Americas. Madrid. Spain.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>12</dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">“</span>Contemporary uruguayan artists” IDB Cultural Center. Washington DC. USA.</dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">“</span>Secretos de America“. Iberoamerican Finnish Institute. Madrid.<span lang="ES-MX"> S</span>pain<span lang="ES-MX">.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2011</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Cervantes Institute. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Carnavalesque – wrestling with a mirror image created by others”. World Bank Art Program “About Change”, Washington D.C, USA<br />
</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">9</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Emotional Landscapes</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Red Cultural del Mercosur. Itinerant South America.</span></dt>
<dd><span lang="ES-AR"> </span></dd>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">8</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Dia a Dia. Galeria IILA VII Fotografia Festival Internazionale di Roma. Italy.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Descubrimientos. Complejo el Aguila. PhotoEspana08. Madrid. Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Otras Miradas. Casa da Xuventud. Outono Fotografico 2008. Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">International Image Festival, Festimage08. Cine-Teatro Chavez Gallery. Portugal.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR">2007</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Selecciones ZoneZero, Siggraph-07. San Diego Convention Center. California, USA.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">The photographers: Self-portraits V.</span><span lang="ES-MX"> Contemporary Center of Photography. La Plata, Argentina.</span></dt>
<dt>….</dt>
<dt><span lang="ES-AR">2006</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">2do.</span><span lang="ES-MX"> Latinoamerican Photography Festival Aella Foto-Latina. París, France.</span></dt>
<dt><span lang="EN-US">-Photo Imaging Expo 2006. Tokyo Big Sight. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2005</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Tres x Uruguay. Kuntur Gallery. Amsterdam, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Realidad Social Latinoamericana. </span><span lang="ES">Cooperation Cultural Center. Buenos.Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">5ta. Muestra Fotografias de América Latina.</span><span lang="ES-MX"> Municipal Museum of Albacete. Albacete, Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography.</span><span lang="EN-US"> ABC ThreeHouse Gallery. Amsterdam, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography. Cervantes Institute. Utrecht, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography. Arte x Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span>……..</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2004</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">1er.</span><span lang="ES-MX"> Latinoamerican Photography Festival Aella Foto-Latina. París, France.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">4ta. muestra fotografias de américa latina.</span><span lang="ES-MX"> Municipal Museum of Albacete. Albacete, Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Anónimos-sinónimos-antónimos</span><span lang="ES-MX">. Recoleta Cultural Center. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Arquitecturas Urbanas. </span><span lang="ES-MX">Arco/2004. Centro municipal de las artes de Alcorcón. Madrid, Spain and</span> <span lang="ES-MX">Torrelavega National Center of Photography. Santander, Spain.</span></dt>
</dl>
<h2 class="beitrags-titel">Montevideo unter den hochzivilisierten, islamisierungsfreien Großstädten der Erde – entsprechend touristisch attraktiv.</h2>
<div>
<div class="entry clear-block">
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67447" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango1-601x1024.jpg" alt="??????????" width="601" height="1024" /></a></div>
<div><strong>Tango in Montevideo.</strong></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67449" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango2.jpg" alt="Tango2" width="768" height="871" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67451" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango3-492x1024.jpg" alt="??????????" width="492" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67453" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango4-419x1024.jpg" alt="??????????" width="419" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67455" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango5-495x1024.jpg" alt="??????????" width="495" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67457" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango6.jpg" alt="??????????" width="768" height="791" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67459" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango7-531x1024.jpg" alt="??????????" width="531" height="1024" /></a></div>
<div></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67770" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango10-1024x667.jpg" alt="Tango10" width="1024" height="667" /></a></div>
<div></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67580" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango9.jpg" alt="??????????" width="768" height="811" /></a></div>
<div></div>
</div>
</div>
<p><strong>Tangosänger, Tangotänzer in Montevideo:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67541" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger1.jpg" alt="??????????" width="927" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67543" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger2.jpg" alt="??????????" width="777" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67545" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger3.jpg" alt="??????????" width="768" height="935" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67547" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger4.jpg" alt="??????????" width="768" height="786" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<dl>
<dt><span lang="ES-MX">.</span></p>
<header id="page-title" class="element-title">
<h1 id="title-page">Tango – Weltkulturerbe</h1>
</header>
<p class="link element-country"><a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/state/argentina-AR">Argentina</a>, <a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/state/uruguay-UY">Uruguay</a></p>
<p>Inscribed in 2009 (<a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/index.php?pg=00223">4.COM</a>) on the Representative List of the Intangible Cultural Heritage of Humanity</p>
<div class="element_videos">
<figure class="picture pi_right"><a class="fancybox" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/RL/tango-00258?include=film_inc.php&amp;id=&amp;width=700&amp;call=film"><img src="http://img.youtube.com/vi/XpiFDh9MqQQ/0.jpg" alt="" width="350" height="auto" /></a></figure>
</div>
<p><span lang="ES-MX">The Argentinian and Uruguayan tradition of the Tango, now familiar around the world, was developed by the urban lower classes in Buenos Aires and Montevideo in the Rio de la Plata basin. Among this mix of European immigrants to the region, descendents of African slaves and the natives of the region known as ”criollos,” a wide range of customs, beliefs and rituals were merged and transformed into a distinctive cultural identity. As one of the most recognizable embodiments of that identity, the music, dance and poetry of tango both embodies and encourages diversity and cultural dialogue. It is practised in the traditional dance halls of Buenos Aires and Montevideo, spreading the spirit of its community across the globe even as it adapts to new environments and changing times. That community today includes musicians, professional and amateur dancers, choreographers, composers, songwriters, teachers of the art and the national living treasures who embody the culture of tango. Tango is also incorporated into celebrations of national heritage in Argentina and Uruguay, reflecting the widespread embrace of this popular urban music.</span></p>
</dt>
</dl>
<p><strong>In neoliberalen, amerikanisierten Ländern wie Deutschland wird weder deutscher Volkstanz noch Tango an den Schulen gelehrt – von Ausnahmen abgesehen – Hinweis auf den von staatlicher Seite forcierten Kulturverlust. In Staaten wie Uruguay oder Kuba ist es dagegen bereits an den Schulen normal, Tango bzw. Salsa tanzen zu können. </strong></p>
</div>
<h2>Warum es mit Brasiliens erotischem Sex bergab geht, ganz zu schweigen vom Rest der Welt: Stephen Kanitz nennt einen wichtigen Aspekt &#8211; die stupide Abschaffung des sinnlichen Paartanzes. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=638">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/erotik/" rel="tag">Erotik</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/musica-popular-brasileira/" rel="tag">Musica Popular Brasileira</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/paartanz/" rel="tag">Paartanz</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/partnerbeziehungen/" rel="tag">Partnerbeziehungen</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sexualita%c2%a4t/" rel="tag">SexualitÃ¤t</a></p>
<p><strong>Stephen Kanitz, Sozialwissenschaftler und Kolumnist, weist auf  einen gravierenden Kulturverlust  &#8211;  die  Abschaffung der noch in den Achtzigern auch bei jungen Leuten Brasiliens so unglaublich populären Paartanz-Bälle, Schule der Nation für sinnliches Körpergefühl. Ja, Brasilien war das letzte Paartanz-Paradies dieser Erde. Eine Frau, argumentiert Kanitz, brauche mehr Informationen als ein Mann, um sich verlieben zu können. Beim Paartanz erfahre sie in wenigen Minuten sehr viel über dessen Intelligenz, Kreativität, Takt, Zärtlichkeit, Körpergefühl, Kooperation, Geduld, Beharrlichkeit.</strong></p>
<p><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf"><strong>http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf</strong></a></p>
<p><strong>„Die Frauen machten früher auf diesen Bällen einen wahren psychologischen, physischen und sozialen Test potentieller Lebenspartner und erreichten, was wenige Psychotests zeigen.” In einer einzigen Nacht, so Kanitz, konnte eine Frau auf diese Weise zwanzig Männer einschätzen. (Für den Mann galt umgekehrt das gleiche.)Vorbei &#8211;  heute habe sie viel weniger Auswahlmöglichkeiten,  tanzten Mann und Frau in den Discos getrennt, berühre er nicht einmal mehr ihren Körper, mache zudem der Lärm von etwa 130 Dezibel jegliche natürliche Konversation und Interaktion zwischen den Geschlechtern unmöglich. Schlimmer noch: Der erste echte Kontakt des Mannes mit dem Körper einer Frau sei der beim Sex &#8211;  gewöhnlich mechanisch ausgeführt anstatt romantisch und sozusagen als natürliche Verlängerung eines Tango oder Bolero. Auch in Brasilien dominieren inzwischen Discos für Nichttänzer, wird zu neoliberaler Musik gestampft. Und herumgestampft, aber nicht gerade erotisch, wird dann offenbar auch immer mehr in den Betten. Wer nicht mehr weiß, wie das ist, zu Hits von Tim  Maia oder Roberto Carlos zu tanzen, kriegt dann auch das rechte Körpergefühl beim Sex nicht mehr hin. „Nicht zufällig gehen Romantik, Kameradschaft und Kooperation zwischen den Geschlechtern verloren”, schlußfolgert Stephen Kanitz.</strong></p>
<p><a href="http://www.pensador.info/frase/MTYwMTY2/">http://www.pensador.info/frase/MTYwMTY2/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationali</a></p>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/06/sao-paulo-in-lateinamerika-meistbesucht-rio-nur-achter-platz-brasiliens-tourismus/" rel="bookmark">Sao Paulo in Lateinamerika meistbesucht &#8211; Rio nur achter Platz. Brasiliens Tourismus. Beliebter Tango-Tourismus nach Buenos Aires &#8211; Samba-Tourismus nach Rio Fehlanzeige wegen desaströser Kulturpolitik. Stephen Kanitz über die Abschaffung des Paartanzes.</a></h2>
<p>Samstag, 06. August 2011 von Klaus Hart   <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=10243">**</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-tourismus-wettbewerbsfahigkeit-abnehmend-stagnierende-besucherzahlen/"><strong> http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/05/brasiliens-tourismus-wettbewerbsfahigkeit-abnehmend-stagnierende-besucherzahlen/</strong></a></p>
<p><strong>Meistbesuchte Städte in Lateinamerika 2010:</strong></p>
<ul>
<li>1. <strong>São Paulo</strong> (Brasil)</li>
<li>2. Cidade do México (México)</li>
<li>3. Buenos Aires (Argentina)</li>
<li>4. Lima (Peru)</li>
<li>5. Bogotá (Colômbia)</li>
<li>6. San José (Costa Rica)</li>
<li>7. Santo Domingo (República Dominicana)</li>
<li>8. <strong>Rio de Janeiro</strong> (Brasil)</li>
<li>9. Caracas (Venezuela)</li>
<li>10. Quito (Equador)</li>
</ul>
<p><strong>Buenos Aires profitiert vom zunehmenden Tango-Tourismus &#8211; im Reisepaket für Ausländer ist häufig ein Besuch in Tango-Tanzdielen enthalten. </strong></p>
<p><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf"><strong>http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf</strong></a></p>
<p><strong>In Rio de Janeiro ist die Samba-Kultur von den politisch und kulturell Verantwortlichen zügig zerstört worden, förderte man importierte Billig-Rhythmen, die Baile-Funk-Kultur &#8211; entsprechend unattraktiv ist die Stadt im Vergleich mit Buenos Aires. Rio ist auch wegen der Scheiterhaufen &#8211; siehe Berlinale-Gewinner “Tropa de Elite” &#8211; berüchtigt &#8211; in Buenos Aires sind Scheiterhaufen undenkbar. In kommerziellen Rio-und Brasilien-Reiseführern wird die Scheiterhaufen-Realität häufig verschwiegen. Wie die Paartanz-Zeitung “Dance” im August 2011 betont, nimmt die Zahl der früher so berühmten Tanzbälle Rio de Janeiros zügig ab &#8211; sei dies ein beunruhigendes Phänomen. Unter den derzeitigen und vorherigen Rio-Gouverneuren, Rio-Bürgermeistern wurden zwecks neoliberaler Amerikanisierung traditionsreiche Bälle gekillt. Das Blatt nennt einst berühmte Ball-Adressen, mit traumhaften Orchestern: Circo Voador, Bola Preta, Clube Sirio e Libanes, Baile do Fluminense &#8211; wer diese noch in voller Blüte erlebte, hatte für sein Leben unheimliches Glück. In der einstigen Samba-und Bossa-Nova-Metropole dominiert jetzt Baile Funk, wird sogar mit öffentlichen Geldern sowie Mitteln des organisierten Verbrechens gepuscht.  </strong></p>
<p><strong>“Bailes estao morrendo?”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/angelitourismusjeep.JPG" alt="angelitourismusjeep.JPG" /></p>
<p>Ausriß &#8211; Angeli.</p>
<p><strong>Laut einer Meinungsumfrage kennen viele Cariocas ihre Stadt nur wenig: Etwa 50 Prozent waren noch nie auf dem Zuckerhut, 40 Prozent nie an der Christusstatue, 30 Prozent noch nie im Botanischen Garten.</strong></p>
<p><strong>In Berlin 2010 nur 37 Morde. In Norwegen bisher rund 30 pro Jahr, in Brasilien über 50000(!). Im Teilstaat Rio de Janeiro selbst laut den gewöhnlich geschönten offiziellen Angaben 2010 pro Tag etwa 13.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/</strong></a></p>
<p><strong>Sao Paulo &#8211; Fotoserie:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/sambapaulista1.JPG" alt="sambapaulista1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/12/samba-tanzen-auf-der-avenida-paulista-sao-paulo-nur-ein-videoclip-wird-gedreht-normale-brasilianer-konnen-das-langst-nicht-mehr-gesichter-brasiliens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/12/samba-tanzen-auf-der-avenida-paulista-sao-paulo-nur-ein-videoclip-wird-gedreht-normale-brasilianer-konnen-das-langst-nicht-mehr-gesichter-brasiliens/</strong></a></p>
<p><strong>Tanzkultur und Körpergefühl:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/brasilianischer-choreograph-ivaldo-bertazzo-knackt-national-mythos-vom-wiegend-leicht-sinnlichen-gang-der-korper-des-brasilianers-ist-schwerfallig/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/brasilianischer-choreograph-ivaldo-bertazzo-knackt-national-mythos-vom-wiegend-leicht-sinnlichen-gang-der-korper-des-brasilianers-ist-schwerfallig/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Clärchens Ballhaus &#8211; wo man sich vor 1990 gut amüsieren konnte: </strong> <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html">http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html</a></p>
<p><strong>“Im Westen haben sie nur Scheiß erzählt über den Osten, als ob wir Untermenschen wären. Das hat sich immer noch nicht geändert.”</strong></p>
<p><strong>1990 endete vorhersehbar die große, jahrzehntelang aufregende Zeit des Tanzlokals &#8211;  heute dominiert nur noch das übliche Berliner Banal-Programm. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/01/rio-de-janeiro-neue-proteste-gegen-gewaltkultur-in-der-wm-und-olympiastadt-92-prozent-der-morde-straffrei/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/01/rio-de-janeiro-neue-proteste-gegen-gewaltkultur-in-der-wm-und-olympiastadt-92-prozent-der-morde-straffrei/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</strong></a></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte die im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese indessen sorgen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.semanadaculturalatina.com.br/">http://www.semanadaculturalatina.com.br/</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed"> https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp142.jpg" alt="tanzsp142.jpg" /></p>
<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/julio-aranda-der-systematisch-wegen-seiner-entindividualisierenden-komponente-zerstorte-paartanz-salsa-in-deutschland-die-suche-nach-sponsoren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mikhail Baryshnikov geht tanzen in Rio de Janeiros &#8222;Estudantina&#8220;. &#8222;Baryshnikov kennt sich aus&#8220;, kommentiert Lokalpresse.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/02/mikhail-baryshnikov-geht-tanzen-in-rio-de-janeiros-estudantina-baryshnikov-kennt-sich-aus-kommentiert-lokalpresse/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/02/mikhail-baryshnikov-geht-tanzen-in-rio-de-janeiros-estudantina-baryshnikov-kennt-sich-aus-kommentiert-lokalpresse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 15:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Estudantina]]></category>
		<category><![CDATA[Mikhail Baryshnikow]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Rio de Janeiro]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/02/mikhail-baryshnikov-geht-tanzen-in-rio-de-janeiros-estudantina-baryshnikov-kennt-sich-aus-kommentiert-lokalpresse/</guid>
		<description><![CDATA[Wie es weiter hieß, tanzte Baryshnikov Boleros, gespielt von der Kapelle &#8222;Rio Swing Show&#8220;. In der berühmten Samba-Tanzdiele &#8222;Estudantina&#8220; drehte Mick Jagger einen Videoclip. In den 80er Jahren, als Rio de Janeiro noch die Welthauptstadt des Paartanzes war, strömten vor allem junge Leute in diese Gafieira. Populäre Tanzidole wie Jaime Aroxa traten häufig auf. Später [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie es weiter hieß, tanzte Baryshnikov Boleros, gespielt von der Kapelle &#8222;Rio Swing Show&#8220;.</strong> <strong>In der berühmten Samba-Tanzdiele &#8222;Estudantina&#8220; drehte Mick Jagger einen Videoclip. In den 80er Jahren, als Rio de Janeiro noch die Welthauptstadt des Paartanzes war, strömten vor allem junge Leute in diese Gafieira. Populäre Tanzidole wie Jaime Aroxa traten häufig auf. Später sorgten rechtskonservative Autoritäten durch eine besonders den &#8222;Baile Funk&#8220; fördernde Kulturpolitik gezielt für den Niedergang der Tanzkultur Rios. Gilberto Gil leistete als Kulturminister seinen Anteil.</strong> <strong>Umso erstaunlicher, daß Bailarino Baryshnikow bewußt diesen klassischen, historischen Tanzplatz aufsuchte.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/GeoSpecial1988Estudantina.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-89110" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/11/GeoSpecial1988Estudantina-1024x710.jpg" alt="GeoSpecial1988Estudantina" width="1024" height="710" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Geo Special Brasilien 1988. </strong></p>
<p><span id="more-7165"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/06/das-legendare-rio-hotel-fur-unkonventionelle-mit-wenig-geld-45-real-das-doppelzimmerumgerechnet-etwa-15-euro-die-ganze-interessante-altstadt-rios-gleich-um-die-ecke/#more-1739">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/06/das-legendare-rio-hotel-fur-unkonventionelle-mit-wenig-geld-45-real-das-doppelzimmerumgerechnet-etwa-15-euro-die-ganze-interessante-altstadt-rios-gleich-um-die-ecke/#more-1739</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/hanna-schygulla-wieder-in-sao-paulo-die-unertraglichkeit-des-seins-ist-hier-bis-auf-die-spitze-getrieben-filmfestival-zeigt-schygulla-streifen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/28/hanna-schygulla-wieder-in-sao-paulo-die-unertraglichkeit-des-seins-ist-hier-bis-auf-die-spitze-getrieben-filmfestival-zeigt-schygulla-streifen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/20/lula-brach-kultur-versprechen-statt-1-prozent-des-staatshaushaltes-2010-nur-023-prozent-laut-landesmedien-propaganda-ausgaben-stiegen-dafur-unermeslich/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/20/lula-brach-kultur-versprechen-statt-1-prozent-des-staatshaushaltes-2010-nur-023-prozent-laut-landesmedien-propaganda-ausgaben-stiegen-dafur-unermeslich/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/12/samba-tanzen-auf-der-avenida-paulista-sao-paulo-nur-ein-videoclip-wird-gedreht-normale-brasilianer-konnen-das-langst-nicht-mehr-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/12/samba-tanzen-auf-der-avenida-paulista-sao-paulo-nur-ein-videoclip-wird-gedreht-normale-brasilianer-konnen-das-langst-nicht-mehr-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><strong>Clärchens Ballhaus &#8211; wo man sich vor 1990 gut amüsieren konnte: </strong> <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html">http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html</a></p>
<p><strong>“Im Westen haben sie nur Scheiß erzählt über den Osten, als ob wir Untermenschen wären. Das hat sich immer noch nicht geändert.”</strong></p>
<p><strong>1990 endete vorhersehbar die große, jahrzehntelang aufregende Zeit des Tanzlokals &#8211;  heute dominiert nur noch das übliche Berliner Banal-Programm. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a><br />
<!--adsense--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/02/mikhail-baryshnikov-geht-tanzen-in-rio-de-janeiros-estudantina-baryshnikov-kennt-sich-aus-kommentiert-lokalpresse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tip für Tanzfreunde: Zouk auf Forró-Rhythmen tanzen.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/tip-fur-tanzfreunde-zouk-auf-forro-rhythmen-tanzen/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/tip-fur-tanzfreunde-zouk-auf-forro-rhythmen-tanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 15:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Forró]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Zouk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/tip-fur-tanzfreunde-zouk-auf-forro-rhythmen-tanzen/</guid>
		<description><![CDATA[Da auf Brasiliens Bällen so gut wie nie Zouk, dafür aber viel Forró gespielt wird, gehen Brasilianer dazu über, dann eben schnellen Zouk auf Forró zu tanzen, was erstaunlich gut klappt. In Städten wie Sao Paulo hat sich in der Zouk-Szene leider unsinnlicher, brutaler Rap-Zouk durchgesetzt, wodurch Zouk auf einen einheimischen Rhythmus der bis auf weiteres beste [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da auf Brasiliens Bällen so gut wie nie Zouk, dafür aber viel Forró gespielt wird, gehen Brasilianer dazu über, dann eben schnellen Zouk auf Forró zu tanzen, was erstaunlich gut klappt. In Städten wie Sao Paulo hat sich in der Zouk-Szene leider unsinnlicher, brutaler Rap-Zouk durchgesetzt, wodurch Zouk auf einen einheimischen Rhythmus der bis auf weiteres beste Ausweg ist. Brasilianer, die auf einem konventionellen Forró-Ball so Zouk tanzen, haben naturgemäß wegen der hohen Dosis an Sinnlichkeit und speziellen Tanzschritten entsprechend viele Zuschauer.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/09/aroxazoukklein.JPG" alt="aroxazoukklein.JPG" /></p>
<p><strong>Brasiliens Tanzidol Jaime Aroxa &#8211; sensibelster Zouk-&#8222;Philosoph&#8220;. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><span id="more-6518"></span></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><p> <strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte die im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese indessen sorgen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.semanadaculturalatina.com.br/">http://www.semanadaculturalatina.com.br/</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed"> https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp142.jpg" alt="tanzsp142.jpg" /></p>
<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/19/tip-fur-tanzfreunde-zouk-auf-forro-rhythmen-tanzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Paulo Moura, Brasiliens genialster Ball-Klarinettist, verstorben. Sensationelle Samba-Bälle im &#8222;Circo Voador&#8220; Rio de Janeiros vor der verordneten Baile-Funk-und Hip-Hop-Dekadenz.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/paulo-moura-brasiliens-genialster-ball-klarinettist-verstorben/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/paulo-moura-brasiliens-genialster-ball-klarinettist-verstorben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[brasilianische Musikkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Gafieira]]></category>
		<category><![CDATA[Klarinettist]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Paulo Moura]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzkultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/paulo-moura-brasiliens-genialster-ball-klarinettist-verstorben/</guid>
		<description><![CDATA[&#8222;Ich bin praktisch in den Tanzdielen aufgewachsen&#8220;, sagte Paulo Moura, der im Alter von fast 78 Jahren in Rio an Krebs verstorben ist. Moura brachte es fertig, bei Bällen im Circo Voador beinahe eine halbe Stunde lang über ein Sambathema zu improvisieren und damit die Paartänzer in unvergleichliche Rauschzustände, Ekstasen zu treiben.  Unter Kulturminister Gilberto [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Ich bin praktisch in den Tanzdielen aufgewachsen&#8220;, sagte Paulo Moura, der im Alter von fast 78 Jahren in Rio an Krebs verstorben ist. Moura brachte es fertig, bei Bällen im Circo Voador beinahe eine halbe Stunde lang über ein Sambathema zu improvisieren und damit die Paartänzer in unvergleichliche Rauschzustände, Ekstasen zu treiben.  Unter Kulturminister Gilberto Gil wurde indessen Brasiliens weltweit einmalige Ball-Kultur zugunsten von importiertem Hip-Hop und Gangsta-Rap weiter stark benachteiligt, geschädigt.</strong> <strong>Der Fußball-WM-Hit &#8222;Rap das Armas&#8220; symbolisiert treffend die beabsichtigte Trendwende. Unterdessen ist die einst unglaubliche lebendige, große, landesweite Paartanzszene dank offiziell geförderter Amerikanisierung unglaublich geschrumpft, fristet beinahe nur noch ein Nischendasein, könnte, wie brasilianische Skeptiker betonen, zu armseliger Folklore, wie den &#8222;Volkstänzen&#8220; Deutschlands, werden. Samba-Rock war in Sao Paulo eine regelrechte Bewegung, wurde in zahlreichen Tanzbars, Tanzkneipen gepflegt &#8211; ist heute von dort so gut wie verschwunden.Offizielle Kulturpolitik machts möglich&#8230;<br />
</strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/pop-arte/noticia/2010/07/velorio-do-musico-paulo-moura-sera-no-teatro-carlos-gomes-no-rio.html">http://g1.globo.com/pop-arte/noticia/2010/07/velorio-do-musico-paulo-moura-sera-no-teatro-carlos-gomes-no-rio.html</a></p>
<p><a href="http://pt.wikipedia.org/wiki/Paulo_Moura">http://pt.wikipedia.org/wiki/Paulo_Moura</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/01/hit-der-fusball-wm-in-sudafrika-rap-das-armas-aus-rio-de-janeiro-musik-des-berlinale-gewinners-tropa-de-elite-anklicken-zeitgeist/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/</a></p>
<p><strong>Brasilien und Samba: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/BurkaItan6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-49544" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/BurkaItan6-1024x579.jpg" alt="BurkaItan6" width="1024" height="579" /></a></p>
<p><strong>Burka, “Girl from Ipanema”, sinnliche Bossa Nova in Itanhaem/Teilstaat Sao Paulo an der Statue von Padre Anchieta. “Garota de Ipanema” mit Tom Jobim und Vinicius Morais:</strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KJzBxJ8ExRk">https://www.youtube.com/watch?v=KJzBxJ8ExRk</a> –</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/BurkaItan3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-49538" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/10/BurkaItan3.jpg" alt="BurkaItan3" width="986" height="768" /></a></p>
<p><b>Islamische Frauenunterdrückung, Burka, soziokulturelle Kontraste…</b></p>
<p><span id="more-6087"></span></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte die im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese indessen sorgen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.semanadaculturalatina.com.br/">http://www.semanadaculturalatina.com.br/</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed"> https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp142.jpg" alt="tanzsp142.jpg" /></p>
<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/13/paulo-moura-brasiliens-genialster-ball-klarinettist-verstorben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens &#8222;Orquestra Tabajara&#8220; &#8211; dienstälteste Ballkapelle der Welt. Dokfilm und Buch:&#8220;Orquestra Tabajara de Severino AraÃºjo &#8211; A Vida Musical da Eterna Big Band Brasileira&#8220;.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/brasiliens-orquestra-tabajara-dienstalteste-ballkapelle-der-welt/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/brasiliens-orquestra-tabajara-dienstalteste-ballkapelle-der-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 22:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Orquestra Tabajara]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/brasiliens-orquestra-tabajara-dienstalteste-ballkapelle-der-welt/</guid>
		<description><![CDATA[ Brasilien hat noch richtige große Ballorchester, die jede Woche irgendwo in dem Riesenland aufspielen, die Paartänzer mit Sambas, Boleros oder Forró in Verzückung versetzen. Die bekannteste, beliebteste Ballkapelle ist das Orquestra Tabajara aus Rio de Janeiro “ zugleich die älteste der Welt. Orquestra Tabajara bei &#8222;Virada Cultural&#8220; 2007 in Sao Paulo. http://www.youtube.com/watch?v=UWXamE9jS7s&#38;feature=related http://www.youtube.com/watch?v=Ur4CJ741uJI&#38;feature=related Tanzido Jaime [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Brasilien hat noch richtige große Ballorchester, die jede Woche irgendwo in dem Riesenland aufspielen, die Paartänzer mit Sambas, Boleros oder Forró in Verzückung versetzen. Die bekannteste, beliebteste Ballkapelle ist das Orquestra Tabajara aus Rio de Janeiro “ zugleich die älteste der Welt.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/orquestratabajaravirada07.JPG" alt="orquestratabajaravirada07.JPG" /></p>
<p><strong>Orquestra Tabajara bei &#8222;Virada Cultural&#8220; 2007 in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UWXamE9jS7s&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=UWXamE9jS7s&amp;feature=related</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ur4CJ741uJI&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=Ur4CJ741uJI&amp;feature=related</a></p>
<p><strong>Tanzido Jaime Aroxa &#8211; häufiger Gast auf den Bällen des Orquestra Tabajara im &#8222;Circo Voador&#8220;:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/</a></p>
<p><span id="more-5535"></span><strong>Nach über hundert Platten und einem Dokumentarfilm kann man die Geschichte der 1933 gegründeten Big Band nun endlich auch in einem dicken Wälzer nachlesen &#8211; noch ist die BiographieÂ allerdings nur in Portugiesisch erhältlich.  Insgesamt mehr als sage und schreibe 14000-mal hat das Orquestra Tabajara  bis zum heutigen Tage zum Tanz aufgespielt &#8211;  nicht nur in Südamerika, sondern auch in Europa. Ausgerechnet ”Espinha de Balcalhau&#8220;, Kabeljaugräte, wurde zu  einem Klassiker der brasilianischen Populärmusik,  in immer neuen Versionen hat er sich rund um den Erdball verbreitet. Entstanden ist der Titel schon 1937 &#8211; komponiert von Severino Araujo . Der Bandleader, KlarinettistÂ und ArrangeurÂ  hatÂ Â mit seinem Orchestra Tabajara Â in Brasilien Musik-und Tanzkulturgeschichte geschrieben &#8211;  ein Musiker der Extraklasse. Severino Araujo, der Rio zu seiner Wahlheimat erklärt, wuchs in einem Dorf Tausende Kilometer entfernt im Nordosten  auf &#8211; unter professionellen Musikern. ”Ja &#8211; ich bin aus einer Musikerfamilie. Mein Vater leitete eine Militärkapelle und spielte fast alle Orchesterinstrumente &#8211;  unglaublich. Als ich sechs war, entdeckte er mein Talent, mein absolutes Gehör, mit zwölf komponierte ich die erste Partitur für die Militärkapelle. Und mit 20 beförderten sie mich vom Musiker zum Chef des Orquestra Tabajara in der Provinzhauptstadt Joao Pessoa.”</strong></p>
<p><strong>Im zweiten Weltkrieg spielt Severino Araujo mit seinen 22 Musikern auf einem Militärstützpunkt der US-Streitkräfte in Nordostbrasilien, ist landesweit live im Radio zu hören. Noch kurz vorm Ende des Krieges, 1944  wird die Kapelle in Rio das führende Rundfunkorchester Brasiliens, prägt den Kriegskarneval 1945, spielt auf den Straßen zum Tanz.Â Schon im gleichen Jahr nimmt die Kapelle ihre erste Schellack-Platte auf. Danach folgen für die Bigband goldene Jahrzehnte  und Brasilien  wird   dank Severino Araujo zum weltweit letzten Paradies der Paartänzer. Araujo inspiriert alle anderen Orchester, verjüngt seine eigene Kapelle ständig.  Und so strömen selbst die ganz jungen Leute zu  seinen Bällen. Hier in dieser Art Schule  lernt man erotisch-sinnliches Körpergefühl,  den lustvollen und sensiblen Tanz-Dialog zwischen Dame und Cavalheiro,Â Â erlebte das brasilianische KlimaÂ Â aus Romantik und Leidenschaft.Â Â Severino Araujo kommt ins Schwärmen: „Es war einfach phantastisch, meinem Lieblingsinstrument, der Klarinette, habe ich Dutzende von Kompositionen gewidmet.” Und dann erzählt er  von den über 30 Auftritten 1952  in Paris, sogar auf Künstlerfesten und in der deutschen Botschaft, den brasilianischen Erfolgsfilmen, in denen das Orchester mitspielt, darunter „Liebe in Rio” und „Anos Dourados”, den Stars, die er musikalisch begleitet &#8211;  ob Tom Jobim, Joao Gilberto, Chico Buarque, Jamelao, Elis Regina oder Ney Matogrosso . Und er berichtet von den Musikstunden bei Hans-Joachim Koellreutter, jenem deutschen Paul-Hindemith-Schüler, der vor den Nazis nach Brasilien floh und dort zum Superprofessor, zum Guru so vieler großer Namen der brasilianischen Musikszene wurde.<br />
</strong></p>
<p><strong>Ich hatte das unverschämte Glück, Koellreutter noch persönlich kennenzulernen und in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren die letzte Erfolgsphase des Orquestra Tabajara, das Ende der goldenen Jahre des Paartanzparadieses Brasilien mitzuerleben. Die Bigband trat jeden Tag auf, doch der Sonntagsschwoof in Rios Kulturzentrum „Circo Voador”, unter Königspalmen, im Freien, war stets absoluter Höhepunkt der Tanzwoche im feierfreudigen Rio de Janeiro. An die 2000 Paartänzer “ und ein Severino Araujo, der zumeist mit dem Rücken zum Orchester dirigierte, um das Getümmel auf der Tanzfläche beobachten zu können. Doch seit Beginn der neunziger Jahre liefert Brasilien immer mehr Negativschlagzeilen, häufen sich politische Skandale, wächst die Macht der Verbrechersyndikate, fordert zunehmende Gewalt Jahr für Jahr über 50000 Tote, nehmen auch in Rio de Janeiro Streß und Spannung zu,  kippte das gesellschaftliche Klima, mischt die Rechte im Kulturbetrieb immer stärker mit. Statt romantisch-leidenschaftlicher Bälle dominiert auf einmal sexistisch-vulgärer Baile Funk, hört man pornographisch-sadistische Raps nun sogar im Kulturzentrum „Circo Voador”. Zwielichtige Politiker, die die Parallelmacht der Banditenkommandos tolerieren,  fördern Baile Funk und stoßen ausgerechnet das Kulturphänomen der Bigbands und der Sambabälle ins Abseits, die vielen in Europa als typisch brasilianisch gelten. Auch der große Musiker und Komponist Dori Caymmi trat mit dem Orquestra Tabajara auf. „Was sich derzeit abspielt, ist sehr dekadent &#8211; unsere Musikkultur wird regelrecht demoliert.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/</a></p>
<p><strong>Clärchens Ballhaus &#8211; wo man sich vor 1990 gut amüsieren konnte: </strong> <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html">http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html</a></p>
<p><strong>“Im Westen haben sie nur Scheiß erzählt über den Osten, als ob wir Untermenschen wären. Das hat sich immer noch nicht geändert.”</strong></p>
<p><strong>1990 endete vorhersehbar die große, jahrzehntelang aufregende Zeit des Tanzlokals &#8211;  heute dominiert nur noch das übliche Berliner Banal-Programm. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/25/sao-paulo-ist-456-interessanten-megacity-rundblick-anklicken/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/25/sao-paulo-ist-456-interessanten-megacity-rundblick-anklicken/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/28/brasiliens-orquestra-tabajara-dienstalteste-ballkapelle-der-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zouk-Festival in Berlin &#8211; kaum zu fassen. Jaime Aroxa &#8211; sinnlichster Zouk-Tänzer Brasiliens.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 16:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Jaime Aroxa]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Sinnlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zouk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</guid>
		<description><![CDATA[http://www.zouk-berlin.com/jml/index.php?lang=de http://www.youtube.com/watch?v=S1T7qBKUB3Y&#38;feature=related Jaime Aroxa, Rio de Janeiro/Sao Paulo. http://www.youtube.com/watch?v=xg0fSpT7ASU&#38;feature=related  Hintergrund: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/ http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/ Clärchens Ballhaus &#8211; wo man sich vor 1990 gut amüsieren konnte:  http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html “Im Westen haben sie nur Scheiß erzählt über den Osten, als ob wir Untermenschen wären. Das hat sich immer noch nicht geändert.” 1990 endete vorhersehbar die große, jahrzehntelang aufregende Zeit des Tanzlokals [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zouk-berlin.com/jml/index.php?lang=de">http://www.zouk-berlin.com/jml/index.php?lang=de</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=S1T7qBKUB3Y&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=S1T7qBKUB3Y&amp;feature=related</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/05/jaimearoxa.jpg" alt="jaimearoxa.jpg" /></p>
<p><strong>Jaime Aroxa, Rio de Janeiro/Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xg0fSpT7ASU&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=xg0fSpT7ASU&amp;feature=related</a></p>
<p><span id="more-5473"></span></p>
<p><strong> Hintergrund:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/</a></p>
<p><strong>Clärchens Ballhaus &#8211; wo man sich vor 1990 gut amüsieren konnte: </strong> <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html">http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html</a></p>
<p><strong>“Im Westen haben sie nur Scheiß erzählt über den Osten, als ob wir Untermenschen wären. Das hat sich immer noch nicht geändert.”</strong></p>
<p><strong>1990 endete vorhersehbar die große, jahrzehntelang aufregende Zeit des Tanzlokals &#8211;  heute dominiert nur noch das übliche Berliner Banal-Programm. </strong></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><p> <strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte dies im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese sorgen indessen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>“Die Jugendlichen von heute haben ein sehr individualistisches Profil &#8211; allein, ohne Partner zu tanzen ist Ausdruck dieses Phänomens.” David Lewinsky, brasilianischer Jugendpsychiater</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.semanadaculturalatina.com.br/">http://www.semanadaculturalatina.com.br/</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed"> https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp142.jpg" alt="tanzsp142.jpg" /></p>
<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
<p><strong>Os Morenos &#8211; Marrom Bombom: </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA"> http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA</a></p>
</p>
<h2>Gilberto Gils Amtszeit als Kulturminister &#8211; eine grausige Bilanz für Brasilien. Befreiungstheologe Frei Betto wandte sich öffentlich gegen Ernennung. Wikileaks. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=140" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favelas/" rel="tag">favelas</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/john-neschling/" rel="tag">john neschling</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kulturverlust/" rel="tag">kulturverlust</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/weltmusik/" rel="tag">weltmusik</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wikileaks/" rel="tag">wikileaks</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/06/ballettstar-richard-cragun-in-rio-de-janeiro-mit-68-gestorben/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/06/ballettstar-richard-cragun-in-rio-de-janeiro-mit-68-gestorben/</strong></a></p>
<p><strong>Musiker Dori Caymmi: Brasiliens Kultur verarmt generell</strong><br />
<strong>Würde Deutschlands Kulturstaatsminister die klassische Musik, das reiche musikalische Erbe links liegenlassen, oder schlimmer noch, boykottieren, wäre er vermutlich binnen kurzem geliefert, seinen Posten los. Und wäre er ein gewiefter schwerreicher Musikunternehmer, mit einschlägigen Interessen in der Popbranche, hätte er aller Wahrscheinlichkeit nach in einem recht zivilisierten Land wie Deutschland den Posten gar nicht bekommen.In Brasilien, der immerhin zehntgrößten Wirtschaftsnation, die nach wie vor von extremen neoliberalen Sozialkontrasten, Analphabetismus, gravierenden Menschenrechtsverletzungen wie Folter, Sklavenarbeit und neofeudalem Terror der Banditenmilizen gegen Slumbewohner, über 50000 Morden jährlich gezeichnet ist, gehen indessen auch im Kulturbereich die Uhren völlig anders. Entgegen den Warnungen zahlreicher Intellektueller und Künstler ernannte Bankiersliebling Lula vor vier Jahren den Popmusikmillionär Gilberto Gil, gelernter Firmenadministrator vom Multi Gessy-Lever, Popunternehmer und PR-Talent, zu seinem Kulturminister &#8211; selbst in deutschen Medien wurde das beklatscht.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-extrem-frauenfeindliche-sehr-populare-musiksparte-im-teilstaat-bahia-nicht-langer-subventioniert-laut-landesmedien-eine-frau-ist-wie-eine-blechbuchse-einer-tritt-sie-weg-und-ein-a/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-extrem-frauenfeindliche-sehr-populare-musiksparte-im-teilstaat-bahia-nicht-langer-subventioniert-laut-landesmedien-eine-frau-ist-wie-eine-blechbuchse-einer-tritt-sie-weg-und-ein-a/</strong></a></p>
<p><strong>Die Kritiker in Brasilien verwiesen auf Gils traditionell enge, freundschaftliche Kontakte zu rechtsextremen Diktaturaktivisten wie Bahias Ex-Gouverneur Antonio Carlos Magalhaes. Oder auch auf Gils aktive Unterstützung für Staatschef Lulas Amtsvorgänger Fernando Henrique Cardoso, gemäß internationalen Tribunalen politisch hauptverantwortlich für Massaker an Landlosen sowie andere barbarische Menschenrechtsverletzungen. Gil wird vorgeworfen, zu all dem geschwiegen zu haben – als typischer Opportunist, der für seine teils von der eigenen Frau geleiteten Firmen ja bereits viele Millionen Staatsknete, Subventionen eingesackt habe.<br />
</strong><strong>–„geringes“ Ministergehalt—<br />
Gleich zu Beginn der Amtszeit regte sich Gil über das „geringe“ Ministergehalt auf, was selbst in seinem Heimatteilstaat Bahia Schlagzeilen machte. Das Salär betrug immerhin das Vierzigfache des damaligen brasilianischen Mindestlohns.<br />
Gil – privat drei Ehen, sieben Kinder &#8211; ist ohne Zweifel ein talentierter Musiker, Komponist und Sänger – nicht wenige in Brasilien hören dessen Hits heute jedoch nur noch mit zwiespältigen Gefühlen, angesichts seiner Ministerbilanz. In vierjähriger Amtszeit wurde die Kultur des Tropenlandes weiter „entbrasilianisiert“, wurden die kommerziellen Megatrends der internationalen Musikkonzerne, darunter Rap, auch extrem sadistischer Gangsta-Rap, Hiphop und Reggae, indessen spürbar favorisiert. Beispiel Karneval in Rio 2008: Noch vor wenigen Jahren kannte fast jedermann die neuesten Karnevalssambas, sang sie bei der berühmten Parade mit, tanzte dazu.  Vorbei. Heute wird die Parade von den allermeisten konsumiert wie ein Konzert mit Folklore vergangener Zeiten. In den Diskotheken an der Paradestrecke wird Rap und HipHop aufgelegt, stört bereits viele der Samba von draußen. ”Gilberto Gil möchte den HipHop als Ausdrucksform Jugendlicher in den Slums gesellschaftlich akzeptabel und massentauglich machen”, heißt es in einer deutschen Zeitschrift. Auch zum Schaden der mehreren Dutzend Sinfonieorchester des Tropenlandes, überhaupt der genuinen brasilianischen Musik, wie ihm seine Kritiker vorwerfen. Nach mehreren  Jahren Gil-Amtszeit ist Brasilien noch weniger Sambaland, Bossa-Nova-Land als zuvor: Deutlich weniger Brasilianer hören, spielen Samba – und schlimmer noch – viel weniger können ihn überhaupt tanzen. Sambaschwoofs waren noch in den siebziger, achtziger Jahren ein kulturelles Massenphänomen des Nachtlebens der Großstädte und des Hinterlands. Heute sind die Chancen, irgendwo Samba, Bolero oder Forrò tanzen zu können, in Brasilien stark geschrumpft, nur eine ständig geringer werdende Minderheit kann überhaupt noch die Schritte. Außergewöhnliche Tanzprofessoren wie Jaime Aroxa oder Philip Miha halten, so verrückt es scheint, mit enormem Kraftaufwand mühselig am Leben, was vielen in Europa als typisch brasilianisch gilt.<br />
Zouk-Experte Philip Miha in Sao Paulo:“Wir bekommen keinerlei kulturelle Förderung – es gibt dafür bei denen oben einfach kein Interesse, Null, nichts. Alles lebt nur von unserem Idealismus. Die Zahl jener, die in Brasilien überhaupt noch tanzen können, ist trotz stark gewachsener Bevölkerungszahl nicht größer geworden, sondern kleiner.“ Danke, Gil.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/univesitycamiseta.JPG" alt="univesitycamiseta.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Beliebtes brasilianisches T-Shirt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>–Immer weniger Sambaland—</strong></p>
<p><strong>Auf den Sambaschwoofs nahm niemand Drogen, kam es nie zu brutalen Schlägereien. Jetzt erlebt Brasilien einen Boom von Raves, auf denen auch deutsche DJs auflegen. Drogen aller Art werden dort massenhaft konsumiert, die Raves schufen einen neuen, zusätzlichen Rauschgiftmarkt – oder wurden extra dafür geschaffen. Massenschlägereien mit Toten, Schwerverletzten machen regelmäßig Schlagzeilen. Von den „Bailes Funk“ mit sexistischen, sadistischen Raps ganz zu schweigen.<br />
Im Dezember 2006 ließ sich Gil in der Megacity Sao Paulo überraschend auf dem ersten Seminar der brasilianischen Sinfonieorchester blicken, die fast durchweg mit enormen existentiellen Problemen zu kämpfen haben und deshalb in dem riesigen Drittweltland auf Vorschlag von John Neschling einen nationalen Orchesterverband gründeten. Minister Gil schlug bei seinem Kurzauftritt unverhohlene Kritik und Skepsis entgegen. Die hatte zuvor bereits Dirigent John Neschling auf den Punkt gebracht, der in Sao Paulo seit 1997 Lateinamerikas bestes Sinfonieorchester leitet. Sein Orchestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo(OSESP) ist heute für Brasiliens Kulturszene so wichtig wie die Berliner Philharmoniker oder das Gewandhausorchester Leipzig für Deutschland. Zahlreiche CDs, die Neschling mit dem OSESP für das Label BIS aufnahm, stehen auch in deutschen Geschäften.<br />
“Ich finde, daß unser Kulturminister heute nicht besonders famos die brasilianische Kultur vertritt. Wenn man sich anschaut, was 2005 im Brasilienjahr Frankreichs gezeigt wurde, ist man nicht gerade angetan. Sehr viel der brasilianischen Kultur und Kunst wurde nicht in Frankreich gezeigt. Wir machen unsere Arbeit hier so gut wie möglich – ich glaube nicht, daß sie von unserem Kulturminister sehr geschätzt wird. Er hat ja keinen Bezug zur klassischen Musik. Und selbst als Musiker nicht, hat sich auch sehr wenig dafür eingesetzt. Er ist ein großer Popmusiker, ein Star in der Welt der Popmusik, betreibt als Minister just jene Kultur, die er für gut hält. Und als ich gesehen habe, daß es so ist, habe ich gesagt, wir machen unseren Weg alleine, ohne Kulturministerium. Wir wollen einfach zeigen, daß in Brasilien die Möglichkeit besteht, ein ganz erstklassiges Welt-Sinfonieorchester zu führen, daß wir ein Publikum dafür haben. Und gute Musik, die hier komponiert wurde vom 18. Jahrhundert an bis heute: Von 1708 an gibts brasilianische Musik, die erstklassig ist.“<br />
Das Brasilien-Jahr in Frankreich hatte nicht zufällig den ironischen Beinamen „Ano do BraGil na França“<br />
</strong><strong>–Protokoll, Monolog, umstrittene Copa der Kulturen—<br />
Gerade kam Neschling mit dem OSESP von seiner zweiten umjubelten USA-Tournee zurück, erntete hervorragende Kritiken. Im März 2007 führte eine große Europatournee  auch nach Deutschland. Alles einmalig für ein lateinamerikanisches Orchester. Die internationale Anerkennung ist da, Minister Gil kommt um diesen gewichtigen brasilianischen Kulturbotschafter aus Sao Paulo nicht mehr herum. Auf dem Orchesterseminar las Gil vom Blatt sogar etwas Selbstkritik ab, die nicht nur für Deutschlands Klassik-Experten, gar Kulturstaatsminister Neumann, kurios und exotisch klingen dürfte. “Vor vier Jahren hatten wir keine Politik für die klassische Musik – und bis heute sind wir in diesem Bereich nur sehr wenig vorangekommen. Ja, wir müssen den Forderungen der Sinfonieorchester Aufmerksamkeit schenken, denn ohne Zweifel haben viele von ihnen derzeit große Probleme. Der Staat muß den Orchestern helfen, das Kulturministerium ist sich der Dringlichkeit bewußt. Eine systematische Orchesterpolitik ist nötig. Und hoffentlich wird dieses Seminar unseren Dialog verbessern. Die Orchester müssen zugänglich sein für alle, die ihre musikalische Sensibilität kultivieren wollen.“ Kurz darauf stand er auf und verließ mit seinen Beratern den Saal.<br />
Unverständnis, Kritik daher auch bei bei dem Dirigenten Ricardo Rocha aus Rio de Janeiro, der seine Ausbildung in Deutschland gemacht hatte. Rocha sagte, der Minister habe bei der Copa der Kulturen, dem umstrittenen brasilianischen Kulturprogramm anläßlich der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, viel kommerziellen Mist gezeigt, unerträgliche Brasilienklischees gefördert, statt beispielsweise auch Hochkarätiges aus dem Bereich der brasilianischen Klassik zu präsentieren.</strong></p>
<p><strong>“Gil fehlt dafür Interesse – er hat nichts gemacht. Wo sind die Leute vom Kulturminister jetzt? Sie sind weggegangen. Er hätte vielleicht einen Repräsentanten hierlassen müssen. Es gibt niemand mehr – das ist die Realität. Nur Protokoll, Monolog, aus. Für die Copa der Kulturen haben wir ein riesiges Projekt entworfen und ans Ministerium geschickt. Erfolglos. Brasilien wurde repräsentiert mit Populärmusik, die lediglich für einen Teil unserer Kultur steht. Soviele Klischees, soviel Mist &#8211; ich kann das nicht mehr ertragen. Das repräsentiert uns nicht. Brasilien ist nicht nur das. Sie machen einfach nichts.“<br />
Bei der Copa der Kulturen, die kurioserweise Brasiliens populärstes Genre, nämlich Sertaneja, ausschloß, wurden auch im Berliner Haus der Kulturen der Welt einige große Namen wie Chico Buarque präsentiert – Kritik richtete sich vor allem gegen Figuren aus der einschlägig bekannten DJ-und Baile-Funk-Szene Brasiliens.<br />
</strong><strong>–Kein Musikunterricht an Brasiliens Schulen—fatale Folgen für Musikszene-<br />
Während der Diktaturzeit wurde in Brasilien auch der Musikunterricht an den Schulen abgeschafft. 1985 endete das Militärregime, doch bis heute wurde das vergleichsweise gute Vor-Diktatur-Niveau an den öffentlichen Schulen nicht wieder erreicht, wurde auch der Musikunterricht nicht wieder eingeführt – trotz permanenter Forderungen von Musikexperten, Psychologen, Soziologen, die natürlich auf das Vorbild mitteleuropäischer Länder verweisen.<br />
Selbst Bischöfe, Kardinäle argumentieren, ein niedriges Bildungsniveau sei beabsichtigt, weil man dadurch die Menschen besser manipulieren könne.<br />
Die Folgen solcher Starrköpfigkeit und Verantwortungslosigkeit Brasilias sind zunehmend fataler: Kinder, Jugendliche ohne Stimmschulung durch Musiklehrer singen entsetzlich falsch und merken es nicht. Keineswegs ungewöhnlich, Heranwachsende zu treffen, die auf total verstimmten Gitarren spielen und dazu auch noch völlig schräge singen. Haben alle im Tropenland dennoch das berühmte brasilianische Rhythmusgefühl? Keineswegs, man merkts auch auf den Sambaschwoofs. Gil interessiert all derartiges nicht &#8211; obwohl Musiker, hat er den dringend nötigen Musikunterricht nicht durchgesetzt.<br />
Triste für Dirigent John Neschling, daß aufgrund solcher Kulturpolitik gute brasilianische Konzertmusiker kaum noch zu bekommen sind. Wenn sich nichts ändere, gebe es in zehn Jahren in seinem Orchester keine exzellenten Musiker des eigenen Landes mehr, da die entsprechende Ausbildung im Argen liege. „In den letzten zehn Jahren wurde kein Orchestermusiker bei uns eingestellt, der direkt von Universitäten oder Musikschulen kam. Alle hatten zwar hier studiert, danach aber zur weiteren Ausbildung ins Ausland gehen müssen. Hier in Brasilien läuft alles falsch. Man kann eben nicht einfach ins Musikfach überwechseln, nur weil man beispielsweise keinen Medizin-Studienplatz bekam. Man kann nicht erst an der Universität anfangen, Musik zu studieren, nicht erst mit achtzehn Jahren Violine lernen – das ist natürlich viel zu spät!“<br />
Ein Nebeneffekt – manche Sinfonieorchester spielen deutlich falsch, was indessen kaum einer, mangels geschulten Gehörs, merkt.<br />
</strong><strong>–Klassische Musik – Wegwerfmusik—<br />
Ohne guten Musikunterricht keine Grundkenntnisse über klassische Musik, kein von klein an gefördertes Interesse daran, keine musikalische Sensibilität, kein Sinn für Echtes, für Qualität. Und dadurch mehr Anfälligkeit für billigste Wegwerfmusik, wie vom Musikbusiness gewollt. Das gilt auch für Deutschland.<br />
Achtzig Prozent des Publikums von Neschlings OSESP sind älter als fünfzig Jahre. 75 von 100 Personen aus der relativ hochgebildeten Mittel-und Oberschicht Brasiliens waren noch nie in einem Konzert mit klassischer Musik. Bei den unteren Schichten sind es 93 bis 96 von 100. Qualitätszeitungen wie „ O Estado de Sao Paulo“ betonen, daß nach vier Jahren Gil die klassische Musik in seinem Ministerium eine Lücke, ein schwarzes Loch sei. Das Ministerium privilegiere indessen musikalische Sektoren, die kommerziell nutzbar seien. Das Blatt lobt just das staatlich finanzierte „Sistema“ im Venezuela von Hugo Chavez als beispielhaft, das bereits hunderttausende Kinder an die klassische Musik herangeführt habe. 15000 Lehrer arbeiteten in Venezuela mit 140 Kinderorchestern, 125 Jugendorchestern und dreißig professionellen Orchestern. Simon Rattle, Claudio Abbado und Daniel Barenboim betrachteten das „Sistema“ als das beste, was der klassischen Musik in der Welt von heute passieren könne.<br />
Über monströse Korruptionsskandale in der Regierung von Hugo Chavez steht nichts in der Zeitung, über Stimmen-und Parteienkauf in Brasilien durch enge Gefolgsleute Lulas dagegen um so mehr. Hiesige Kommentatoren betonen immer wieder, daß in zivilisierten Ländern die Regierung über derartiges natürlich schon gestolpert wäre. Gemäß dem „O Estado de Sao Paulo“ sagte Gil in Genf am Rande einer Konferenz über geistiges Eigentum:“Ich bin zufrieden mit der Regierung.“ Die Praxis der Korruption sei systematisch, allgemein, das Probleme existiere in allen Regierungen und Ländern. Derartige Praktiken würden zwar verurteilt, dann aber von der Gesellschaft doch akzeptiert und toleriert. “O Estado de Sao Paulo” sprach daraufhin von einer “internationalen Blamage”, ausgerechnet vor einem Weltforum in der Schweiz.  Der Kulturminister zähle nunmehr zu den notorischen Verteidigern von Unredlichkeit, fehlender Ethik. Daß Gil für die Freigabe allen Rauschgifts, darunter Kokain, plädiert, sehen manche in diesem Kontext.</strong></p>
<p><strong>Vor rund zwei Jahren wurde in Brasilien heftig diskutiert, daß Kulturminister Gil und der damalige Arbeitsminister Ricardo Berzoini, heute eine Schlüsselfigur in den Regierungsskandalen, sich laut Presseberichten von gefürchteten berüchtigten Gangsterbossen den Besuch eines Rio-Slums genehmigen ließen, wie gefordert ohne Bodyguards, Polizeibegleitung hineinfuhren und damit die neofeudale Diktatur der Banditenmilizen über ihren Parallelstaat der Armenviertel sozusagen offiziell anerkannten. Immerhin terrorisieren diese Milizen des organisierten Verbrechens auf grausame Weise die Bewohner, köpfen und foltern, verbrennen auch gemäß den Aussagen des einst im Westberliner Exil lebenden Kongreßabgeordneten Fernando Gabeira regelmäßig sogar Menschen lebendig. Seit dem Beginn der Aggression gegen den Irak machen immer mehr beteiligte US-Soldaten an Rios Nobelstränden, vor allem Ipanema, “Fronturlaub”. In Rio de Janeiro besuchte Gil zudem die berühmte Sambaschule Mangueira, als dessen Vizedirektor und Chef der hundertköpfigen Perkussionsgruppe gerade vom lokalen Banditenkommando bestialisch umgebracht worden war. Doch der Minister verurteilte keineswegs , wie erwartet, den zunehmenden Druck des organisierten Verbrechens auf die Sambaschulen, sondern überging den Mordfall mit Schweigen, suchte befremdlicherweise Optimismus und Karnevalsvorfreude auszustrahlen. Gegenüber der Presse nannte er später die Hipocrisia, Scheinheiligkeit, ein Werkzeug zivilisierten menschlichen Umgangs  und notwendig für das menschliche Zusammenleben. Er selbst bediene sich der Hipocrisia häufig. Manche Kritiker sehen in Gil seit jeher einen fragwürdigen Opportunisten. Der Befreiungstheologe Frei Betto beispielsweise, einer der führenden Intellektuellen Brasiliens, war vehement gegen die Ernennung Gils zum Minister, wohl auch wegen dessen engen und freundschaftlichen Beziehungen zu rechtsextremen Diktaturaktivisten. Frei Betto hatte schließlich während des Militärregimes Jahre hinter Gittern verbracht, war gefoltert worden.<br />
</strong><strong>-Killerspiele seit Jahren als direkte Anleitung zu sadistisch-perversen Gewalttaten-<br />
Kein Geheimnis, daß die Banditenmilizen bereits seit den achtziger Jahren begeisterte Fans von US-Killerspielen, US-Gewaltvideos sind, das dort Gezeigte, Praktizierte als Anregung nutzen und sadistisch-pervers an Slumbewohnern ausprobieren. In Großstädten wie Sao Paulo und Rio de Janeiro verbringen ungezählte Jugendliche einen beträchtlichen Teil der Freizeit damit, am Computer per Killerspiel jedesmal Tausende von Menschen sadistisch zu quälen, zu foltern und zu ermorden, Mädchen und Frauen zu vergewaltigen und ebenfalls zu töten. Die bereits erzielte Brutalisierung, Verrohung, Gewöhnung an Gewalt sowie Gleichgültigkeit gegenüber Gewalttaten wie in den Killerspielen erscheinen manchen nachdenklichen Brasilianern in der neoliberalen sozialdarwinistischen Gesellschaft als vom System politisch gewollt, da ebenso wie in Deutschland ernstzunehmende Gegenmaßnahmen ausbleiben, im Unterschied zu Mitteleuropa Politiker nicht einmal die üblichen Alibiappelle absondern, auch in Brasilien gemäß den Kritikern “Jugendschutz” in völliger Absicht nur auf dem Papier steht. Auf dem riesigen Raubkopienmarkt der Millionenstädte erhalten selbst Kinder unter zehn Jahren problemlos und spottbillig auch das perverseste Killerspiel, notfalls kauft es ihnen, wie in Deutschland bei Pornographie und anderen Gewalt und Perversität fördernden Produkten üblich, eben der nächste Erwachsene. Im Teilstaate Rio de Janeiro werden gemäß einer neuen Studie von 2006 nur 1,31 Prozent der Morde überhaupt aufgeklärt. Nicht zufällig ist die Mordrate Rios  etwa dreißigfach höher als die Deutschlands.<br />
Zu den bekannten Untaten solcher Milizen im betreffenden Slum „Complexo da Marè“ von Rio kein Wort von Gil oder Berzoini. Paulo Sergio Pinheiro, Experte für Gewaltfragen an der Universität von Sao Paulo, sieht durch die Ministervisite bestätigt, daß der brasilianische Staat große Teile seines Territoriums nicht mehr kontrolliert. Beide Minister hätten sich zudem im Slum von fünfzehn Männern unterstützen lassen, die just von den Gangstern ausgesucht worden seien: „All dies ist ein Skandal – geschähe derartiges in Berlin, Paris oder London, würde das im Parlament debattiert, würde die Regierung gestürzt.“ In der Tat – ein deutscher Kulturstaatsminister in solcher Situation – die Aufregung in Deutschland, in den Feuilletons wäre vorhersehbar. Im Falle eines Kulturministers Brasiliens, der in Deutschland erfolgreiche Konzerte gibt, wird dies natürlich anders gesehen, willfährige hochbezahlte Leute für Jubel-PR finden sich immer. Preta Gil, des Ministers aufmüpfige Tochter:“Die Polizei ist korrumpiert, die Regierung ist korrumpiert, alle sind doch verwickelt, das ändert sich nie mehr, ist zu tief verwurzelt.“<br />
</strong><strong>–”Stolz, ein Brasilianer zu sein”–<br />
An vielen Supermärkten der Millionenstädte steht draußen in großen Lettern und drinnen noch einmal über den Kassen unübersehbar: „Stolz, ein Brasilianer zu sein“. Woran erinnert einen doch gleich dieser Spruch? Auf manchen Waren, darunter gängigen Mineralwasserflaschen, steht aufgedruckt: „Das Beste an Brasilien ist der Brasilianer“. Die Flugzeuge der großen nationalen Luftlinie TAM tragen die Aufschrift: „Stolz, brasilianisch zu sein.“ Manches Trendige aus Brasilien wird von vielen in Deutschland freudig kopiert. Soll man hoffen, daß die Lufthansa oder andere deutsche Linien auf einen Spruch dieser Art an ihren Maschinen verzichten, ebenso die Supermärkte, Warenfabrikanten? Oder wäre vorstellbar, daß eine Supermarktkette eines Tages dem brasilianischen Beispiel folgt, den Satz in der gefürchteten Version an der Frontseite anbringt, sich der Chef gegenüber der Presse verteidigt:“Na und, wir sind Multikulti – übernehmen gerne Kulturelles auch aus Brasilien, was dagegen?“<br />
Anfang 2007 kamen in Brasilien landesweit massenhaft Schreibhefte mit der Aufschrift “Stolz, ein Brasilianer zu sein” auf den Markt. Und wenn ein deutscher Schulhefteverlag künftig Analoges auf seine Produkte drucken läßt?<br />
Musiker Dori Caymmi meint indessen, patriotisch seien die Brasilianer nur im Fußball.<br />
</strong><strong>–Dori Caymmi über Kulturverlust und kulturelle Gleichschaltung in Brasilien—<br />
Wird Brasiliens Populärmusik, werden Samba und Forrò schon in absehbarer Zeit im Museum landen, weil die global agierenden Musikkonzerne in dem Tropenland zunehmend nordamerikanische Rhythmen und Stile wie Rap und Hiphop durchdrücken und heimisch machen, den Musikgeschmack, die Hörgewohnheiten der Brasilianer verändern? Dori Caymmi, aus einer hochkarätigen Musikerfamilie Brasiliens, steht auf diesem Standpunkt. Er kritisiert Kollegen wie den Kulturminister Gilberto Gil und Caetano Veloso, weil sie nach seiner Auffassung sogar als Paten, Förderer nordamerikanischer Trends agieren.<br />
Noch in den achtziger Jahren gaben in Brasiliens Musikmetropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo nationale Rhythmen wie Samba, Bossa Nova und Forrò den Ton an. Das scheint vorbei – selbst in den berühmten Sambaschulen tanzt die schwarzhäutige Jugend vor allem nach musikalisch sehr simpel bis primitiv gestrickten Klängen. Ein Hiphop-und Rockfestival folgt in Brasilien dem anderen, alle werden gewöhnlich von großen multinationalen Konzernen gesponsert. Die Zeitungen und das Fernsehen machen dafür massiv Werbung, berichten ausführlich. Motto: Wer dort nicht hingeht, wer diese Musik nicht mag, ist out. Festivals für Samba, Bossa Nova, Forrò? Fehlanzeige. Typisch brasilianische Rhythmen hört man im Alltag immer seltener, die Medien berichten kaum. Im Radio, in den TV-Musikkanälen gibt es gravierende, schleichende Veränderungen.<br />
</strong><strong>–„Frischer Wind“ in der Musikszene?—<br />
Der Anteil in Brasilien produzierter Musik ist nach wie vor erstaunlich hoch, erreicht in den Musikmedien etwa achtzig Prozent.<br />
Indessen ist es immer weniger genuiner Samba oder feinster Bossa Nova, sondern Brazilian Rock, Brazilian Rap, Brazilian HipHop, Brazilian Techno, Brazilian Reggae, Brazilian Pop – zumeist banale Imitiationen der Vorbilder, die die Musikmultis liefern. Die Welt, so argumentieren seit langem brasilianische Komponisten, will von uns Originales, typisch Brasilianisches, keine Imitationen und Kopien – das könne man in den jeweiligen Herkunftsländern besser. Entsprechende Erwartungen an Minister Gil wurden bisher enttäuscht.<br />
Das massive Einpeitschen kommerzieller Megatrends mit allen Methoden moderner PR läuft häufig unter dem beliebten Motto „frischer Wind in der Musikszene“ – in Deutschland nicht anders.</strong></p>
<p><strong>Ein Alarmsignal auch für Dorí Caymmi, der zusammen mit Schwester Nana, Bruder Danilo und seinem Vater Dorival Caymmi Brasiliens Populärmusik um zahlreiche Klassiker bereicherte. “Was sich derzeit abspielt, ist sehr dekadent, unsere Musikkultur wird regelrecht demoliert. Als Resultat der Globalisierung sehe ich überall kulturelle Infiltration, unsere Musik verliert diesen typisch brasilianischen Charakter, man imitiert kulturell Minderwertiges. Das macht mich traurig. Brasilien ist nicht das einzige Opfer. Die Massenmedien nutzen nicht mehr unsere Kultur, informieren nicht mehr über sie. In Europa haben wir die beste klassische Musik der Welt, die größten Komponisten, verschiedene davon in Deutschland. Dort hat das Volk ein anderes Informationsniveau als hier, eine andere Reife, eine andere Bildung. Doch wir sind Dritte Welt, das Land ist riesig. Selbst der Teilstaat Cearà hat eine eigene Musik, dort gibt es eine andere Kultur. Doch heute tauschen wir Sao Joao, unser Junifest, für Halloween ein! Das ist ein gravierendes Problem der internationalen Kultur. Heute wird die unterschiedliche Kultur der Länder von den Medien zerstört. Hier in Brasilien wird doch alles aus den USA kopiert, unser Modell ist nordamerikanisch – die Fernsehprogramme, die Ideen, die Kleidung. Alles Neue kommt von dort – und zwar sofort!” Gewaltvideos und Killerspiele geradezu in Massen.<br />
“Unsere Kultur ist heute eine nordamerikanische – aber eben leider die armselige von dort, die des ungebildeten Nordamerikaners. Was die Musikkonzerne jetzt in Brasilien durchdrücken, auch über Bestechung, große Korruption, das berüchtigte Jabaculè, ist entsetzlich kommerziell, selbst die Kultur unserer Schwarzen wurde bereits ausgetauscht &#8211; der Samba, die Sambaschulen kamen aus dem Takt. Ich denke, es gibt keine Zukunft mehr für unsere Musik. Echte brasilianische Musik wird bald im Museum landen. Die brasilianische Kultur verarmt generell. Selbst unser Kulturminister Gil ist ein Apologet von Bob Marley.“<br />
Am letzten Nationalfeiertag des Schwarzen Bewußtseins dominierte bei der Schwarzen-Demo in Sao Paulo HipHop, hochgepriesen.<br />
Und was die Bestechungsmethode „Jabaculè“, in den USA „Payola“, betrifft: Nach Gils Amtsantritt rückte Mitte 2003 Andre Midani, einer der mächtigsten multinationalen Musikmanager Brasiliens in den sechziger bis neunziger Jahren, ganz überraschend mit der Sprache heraus, wurde so zitiert: “Ich habe damals Jabaculè bezahlt, damit Gilberto Gil in den Radios gespielt wird.“ Laut Midani sind nur deshalb auch andere bekannte Namen des Bossa Nova, des Tropicalismo und des brasilianischen Rock groß herausgekommen. Als Zahlungsmittel seien in der Branche auch Rauschgift und Prostituierte üblich gewesen. Wie läuft das in Deutschland, wie wars im Kalten Krieg, wie ist es heute, wann packt mal einer aus, schreibts auf?<br />
Aber gab es in Brasilien nicht schon immer kulturelle Einflüsse aus den USA? „In den 50ern kam der Rock `n Roll, dann die Beatles – das mochten die Jugendlichen. Doch zur Ära der Beatles hatten wir hier Tom Jobim, auch meinen Vater Dorival Caymmi – meine Musikergeneration wuchs in dieser Zeit auf. Ich habe das selbe Alter wie Mick Jagger! Musik aus den USA wirkte sich jedoch nie zuvor hier so negativ aus wie heute. In der Dritten Welt ließ man das Volk ohne Kultur, ohne Optionen. Der Sohn des Reichen hat Arbeit, der des Armen hat nichts! Die Slums wachsen unaufhörlich. Erst brauchte man in Sao Paulo die Leute aus dem Nordosten, dann schob man sie weg, zahlt ihnen ein Mindestsalär von 350 Real, während ein Abgeordneter 15000 Real kriegt. Der Nordamerikaner hat all das entdeckt und an unseren Schwarzen-Peripherien HipHop, Rap eingeführt. In den Texten heißt es, schieße auf die Polizei, kille diesen weißen Misthund. Es gibt den Gewalt-Rap, verschiedene Rapper wurden schon ermordet. Hör dir die CDs von Brasiliens führendem Gangstersyndikat PCC an – da hörst du MGs rattern. Alles eine regelrechte Strafe für die brasilianische Gesellschaft. Was man da jetzt durchdrückt, erreicht eine Bevölkerung, die keine anderen Optionen mehr hat – sie hören nur das, lernen nur das. Die Kinder tanzen HipHop, niemand hört doch mehr brasilianische Musik.“<br />
Auffällig ist, daß Dori Caymmi beinahe wie ein Rufer in der Wüste wirkt, niemand sonst auf die Barrikaden geht. “Ja, ich prangere diese Dinge offen an, all das, was hier hereinkommt – und dadurch verliere ich Sponsoren. Die sagen sich, den engagieren wir nicht, der ist unser Gegner. Meine Musikerkollegen verkneifen sich Kritik. Die großen Künstler Brasiliens, in ihrer Mehrheit, wollen keine Einkünfte verlieren, passen sich lieber an, loben diese Trends, die ich scharf verurteile. Das betrifft Kulturminister Gilberto Gil, für dessen erste Platte ich die Arrangements geschrieben habe. Ich meine, der Kulturminister sollte sich für die Erhaltung unserer Kultur einsetzen. Caetano Veloso hat jetzt eine Rockplatte veröffentlicht &#8211; für mich ist das eine Dummheit, ich kritisiere das. Caetano und Gil sind stets für jede neue Mode, spielen die Paten für Rio-Funk, Reggae – ich halte sowas für gefährlich.“<br />
</strong><strong>–Maria Bethania:“Gil hat in seiner Amtszeit nichts Konkretes gemacht“–</strong></p>
<p><strong>Leicht zu erraten, wen Dori Caymmi lobt: „Chico Buarque ist das größte Idol meiner Generation, ist ein Phänomen, eine Hoffnung. Meine Generation hat noch Edu Lobo, Francis Hime, Tonio Horta, Paulo Cesar Pinheiro, Leute wie mich. Unsere Sängerinnen – Elis Regina, Gal Costa, Maria Bethania, Clara Nunes, meine Schwester Nana – alles wichtige Persönlichkeiten, mit Seele.“<br />
Maria Bethania, Schwester von Caetano Veloso, kritisierte Kulturminister Gil öffentlich:“Er hat in seiner Amtszeit nichts Konkretes gemacht.“<br />
Dori Caymmi komponiert hochkarätige, komplexe Rhythmen, liebt die deutsche Klassik &#8211; Bach, Beethoven, auch Wagner. „Der ist absolut genial, Tristan und Isolde höre ich häufig, auch die Werke von Bach. Da sage ich mir, meu Deus, que Beleza! Ich war noch nicht in Deutschland, will aber demnächst dorthin, um den Boden meiner Idole zu betreten. Ich sage immer zu meiner Frau, laß uns Musik hören in einem zivilisierten Land. Deutschland zieht die Menschen an wegen Bach-oder Wagner-Festivals, wegen der Qualität seiner Musiker, Schriftsteller, Denker – all das hat Gewicht, dahinter steckt eine große Kraft. Wunderbare Leute wie Liszt – die haben uns doch geformt! Solche Geniusse wie die Europas haben wir nicht.“<br />
Sprechgesang, Hiphop, Techno, überhaupt primitiv-monotone elektronische Musik hält er für entsprechend armselig, drückt es drastisch aus. “Die Leute hören heute Musik nicht mehr mit den Ohren, sondern mit dem Arsch. Die neue Musikergeneration hat keine Seele, singt simpel, mit wenig Emotion. Dieser neue Stil ist nicht mehr brasilianisch, wie der meiner Generation, ob Maria Bethania, Elis Regina oder Gal Costa. In den Sechzigern, zu den Zeiten von Joao Gilberto oder meinem Vater, sang man sanfter, sensibler, das prägte meine Generation. Selbst die Sphäre der Religion ist heute betroffen, indem man die Gospelmusik einführte. Sie singen, als wären sie Whitney Houston oder Maria Carey, nur auf Portugiesisch, kopieren die Nordamerikaner. Denn damit läßt sich unheimlich viel Geld machen. Ich sehe die Dinge wie ein Europäer, der sich fragt – ist das denn noch brasilianisch? Es wird noch schlimmer kommen, ich habe wirklich nicht viel Hoffnung. A coisa tà preta, wie Chico Buarque singt. All diese Phänomene tragen dazu bei, daß die Menschheit immer mehr verblödet, der Kulturverlust voranschreitet. “<br />
</strong><strong>–„Unsere Eliten interessiert nur Reichtum und Macht“—<br />
Chico Buarque sagte einmal im Interview, Brasiliens Elite sei zunehmend kulturloser, ungebildeter. „Klar, so ist es tatsächlich. Unsere Eliten interessiert nur Reichtum und Macht. Der Reiche teilt nicht. Er stellt zwar Leute ein, zahlt ihnen aber schändlich niedrige Löhne. Das haben wir von den portugiesischen Kolonialisten übernommen. Chico Buarques Vater sagte, der Brasilianer sei ein herzlich-inniger Mensch. Aber eben in dem Sinne, daß er die ganze Zeit auf die Birne kriegt und einfach nicht reagiert! Wenn man, wie hier unter der Collor-Regierung, etwa in Deutschland oder Frankreich den Leuten für Jahre die Bankguthaben einfröre, würde man Paris anzünden, Berlin niederbrennen. Hier nicht, hier geht man in die Kneipe und trinkt einen, klagt übers Leben. Das brasilianische Volk ist sehr unterwürfig, ohne Präsenz. Die Leute interessieren sich nicht mehr für Goethe. Neulich fragte mich ein Musiker im Hotel, Goethe, was hat der doch gleich gespielt? Da wirds schwierig. Das Problem ist, wir haben nicht die Reife der Europäer. Dieses Land ist nach über 500 Jahren zwar eine Republik, änderte sich aber nicht wirklich. Leute ohne Arbeit, mit Hunger, denen man immer wieder was verspricht. Nur Versprechen, Versprechen, Versprechen. In Brasilia verbrennt man diesen Indianer, aber die Täter kommen frei, alles endet in Pizza. Das ist hier keine Demokratie. In einer Demokratie wird man nicht zum Wählen gezwungen! Wählt man hier nicht, kriegt man keinen Reisepaß, keine Arbeit im öffentlichen Dienst – das ist doch keine Demokratie, sondern eine Diktatur, sehr elitär dazu. Brasilien ist im Grunde ein feudales Land – und Sao Paulo dessen Lokomotive. Ohne Bildung, ohne Gleichheit kommen wir da nicht raus. Was die brasilianische Musik betrifft, habe ich wirklich nicht viel Hoffnung.“<br />
Nach wie vor nimmt in Brasilien im Grunde nur die Mittel-und Oberschicht am Kulturleben teil, frequentiert Kino, Theater und Konzerte, kauft Literatur. Für die übergroße Mehrheit der Brasilianer ist all dies auch wegen der absurd ungerechten Einkommensverteilung völlig unerschwinglich. Dabei ist das Tropenland von der 24-fachen Größe Deutschlands immerhin die zehnte Wirtschaftsnation des Erdballs – und ein hervorragendes Experimentierlaboratorium für neoliberale Politik.<br />
</strong><strong>–Samba wird massakriert–<br />
Nei Lopes, einer der großen Sambakomponisten Brasiliens und zudem Schriftsteller, kritisiert ebenfalls die von den großen Musikkonzernen betriebene kulturelle Gleichschaltung. Lopes nennt “internationale Liedfestivals” der siebziger Jahre die bis dahin größten handstreichartigen Unternehmungen, um Brasiliens Musikkultur zu dominieren. Daraus sei der “Rock Brasil” hervorgegangen, was u.a. derartiges nationale Medienlob gefunden habe:”Brasiliens Musik war langweilig und zurückgeblieben gegenüber dem Rest der Welt. Die Rockmusik hat Brasilien aktualisiert, das Land internationalisiert.” Unter dem Primat der Globalisierung, so Lopes, erreichten diese “Internationalierungsanstrengungen” ihren Höhepunkt. “Die transnationalen Konglomerate attackieren in allen Formen und an allen Fronten, um Brasiliens Musik gleichzuschalten &#8211; nach dem Modell jung, reich und schön, das überall im kolonisierten kulturellen Universum bereits herrscht…” Gerade der Samba werde wegen seiner starken symbolisch-ästhetischen Inhalte immer wieder strategisch angegriffen. Samba sei eines der Hauptziele des von den internationalen Musikkonzernen angerichteteten Massakers. An diesem “Massaker” beteiligen sich auch in Deutschland nicht wenige pseudoprogressive Figuren der Musikmedien, die nicht zufällig schon seit Jahren guten brasilianischen Samba beiseiteschieben und stattdessen ganz im Sinne der Auftraggeber die bekannten “Megatrends” entsprechend mitteleuropäischen “Hörgewohnheiten” favorisieren.<br />
</strong><strong>–Bankwerbung mit Gil-Hits—<br />
2006 hörte man eine geradezu berühmte Komposition Gilberto Gils namens „Andar com Fè“ andauernd in Radio und Fernsehen. Gil hatte sie der größten brasilianischen Privatbank Bradesco für eine Werbekampagne zugunsten von Haus-und Autokrediten zur Verfügung gestellt. „Andar com Fè“ heißt sinngemäß übersetzt soviel wie „Gehen mit Glauben, mit Gottvertrauen“. Katholiken und Anhänger afrobrasilianischer Kulte sangen den Titel gerne bei ihre Messen. Jetzt war der Sinn ein anderer – Gehe mit Glauben in die Großbank Bradesco und vertraue deren Kreditangeboten. Die Regierung, zu der Gil gehört, sorgte für die welthöchsten Realzinsen, was den Spekulanten, aber auch Banken wie Bradesco Rekordgewinne beschert. 2008 rügt ihn indessen die dem Staatspräsidenten unterstellte Ethikkommission wegen geschäftlicher Beziehungen zur brasilianischen Privatbank Itaú streng. Denn Gil hatte auch dieser für Werbezwecke gegen klingende Münze eine Komposition überlassen, obwohl sein Ministerium auch über Projektsubventionen, Kooperation und Steuererleichterungen für das Itaú-Kulturinstitut entscheidet. Gil wurde ermahnt, künftig privat Geschäftskontakte zu vermeiden, die ministerielle Zuständigkeiten tangierten.<br />
Marco Antonio Villa, Schriftsteller und Geschichtsprofessor an der Bundesuniversität von Sao Carlos, nennt in Brasiliens größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ die fehlende Trennung zwischen öffentlichen Angelegenheiten und privaten Interessen ein Charakteristikum der von Korruptionsskandalen geschüttelten Lula-Regierung. Ein gutes Beispiel dafür seien die Aktivitäten von Gilberto Gil, der das Ministerium in sein persönliches Sprungbrett verwandelt habe. Von guter Kulturpolitik sei indessen nichts zu sehen. „Beklagenswerterweise hat das Kulturministerium kein Projekt für eine Kulturpolitik dieses Landes. Es verfolgt indessen ein persönliches Projekt – und das ist erfolgreich, sehr erfolgreich.“ Für 2008 hat Gilberto Gil seinen Rücktritt angekündigt. Als im Jahr zuvor wegen fehlender Staatsmittel eine Übernahme des Jorge-Amado-Nachlasses durch die Harvard-Universität droht, wirft Joao Ubaldo Ribeiro, der nach Paulo Coelho in Europa meistgelesene lebende Autor Brasiliens, dem Kulturminister öffentlich vor, die Amtspflichten zu verletzen. Schon im Titel einer seiner vielgelesenen Wochenkolumnen erinnert ihn Ribeiro an Amados unschätzbare Verdienste, auch bei der Pflege künstlerischen Nachwuchses: “Gil, ohne Jorge wärst du vielleicht nur eine Hypothese.”</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Internationaler Kongreß für Salsa, Zouk, Samba und Tango in Sao Paulo. Mit Jaime Aroxa, Philip Miha &#8211; und René &amp; Alex aus Hamburg.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 13:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Jaime Aroxa]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Philip Miha]]></category>
		<category><![CDATA[René & Alex Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Salsa]]></category>
		<category><![CDATA[Samba]]></category>
		<category><![CDATA[Tango]]></category>
		<category><![CDATA[Zouk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</guid>
		<description><![CDATA[Â  http://www.salsacongress.com.br/ RenÃ¨ &#38; Alex aus Hamburg: http://www.salsahh.de/ Brasiliens Paartanz-Zeitung: http://www.dancadesalao.com/jornal/dance/index.php http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/brasilianischer-choreograph-ivaldo-bertazzo-knackt-national-mythos-vom-wiegend-leicht-sinnlichen-gang-der-korper-des-brasilianers-ist-schwerfallig/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/ Jaime Aroxa: http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag27.html Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. ** tags: brasilien-paartanzkultur 2014, forró, salsa, samba, semana da cultura latina, tango, tanzkongreß sao paulo, zouk [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/11/salsak2.JPG" alt="salsak2.JPG" /></p>
<p><span id="more-1239"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/11/salsak3.JPG" alt="salsak3.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/11/salsaaula.JPG" alt="salsaaula.JPG" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/11/salsakx.JPG" alt="salsakx.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.salsacongress.com.br/">http://www.salsacongress.com.br/</a></p>
<p>RenÃ¨ &amp; Alex aus Hamburg: <a href="http://www.salsahh.de/">http://www.salsahh.de/</a></p>
<p>Brasiliens Paartanz-Zeitung: <a href="http://www.dancadesalao.com/jornal/dance/index.php">http://www.dancadesalao.com/jornal/dance/index.php</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/brasilianischer-choreograph-ivaldo-bertazzo-knackt-national-mythos-vom-wiegend-leicht-sinnlichen-gang-der-korper-des-brasilianers-ist-schwerfallig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/brasilianischer-choreograph-ivaldo-bertazzo-knackt-national-mythos-vom-wiegend-leicht-sinnlichen-gang-der-korper-des-brasilianers-ist-schwerfallig/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p>Jaime Aroxa: <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag27.html">http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag27.html</a></p>
<p><!--more--></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><p> <strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte dies im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese sorgen indessen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>“Die Jugendlichen von heute haben ein sehr individualistisches Profil &#8211; allein, ohne Partner zu tanzen ist Ausdruck dieses Phänomens.” David Lewinsky, brasilianischer Jugendpsychiater</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.semanadaculturalatina.com.br/">http://www.semanadaculturalatina.com.br/</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed"> https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp142.jpg" alt="tanzsp142.jpg" /></p>
<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/25/jaime-aroxa-und-seine-ilha-da-sensualidade-brasiliens-nationales-paartanz-idol-macht-furore-mit-einem-spektakularen-vermutlich-weltweit-einmaligen-kurs-uber-weibliche-sinnlichkeit-nur-fur-f/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
<p><strong>Os Morenos &#8211; Marrom Bombom: </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA"> http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA</a></p>
</p>
<h2>Gilberto Gils Amtszeit als Kulturminister &#8211; eine grausige Bilanz für Brasilien. Befreiungstheologe Frei Betto wandte sich öffentlich gegen Ernennung. Wikileaks. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=140" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien/" rel="tag">brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/favelas/" rel="tag">favelas</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/john-neschling/" rel="tag">john neschling</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kultur/" rel="tag">kultur</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/kulturverlust/" rel="tag">kulturverlust</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/menschenrechte/" rel="tag">menschenrechte</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/weltmusik/" rel="tag">weltmusik</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wikileaks/" rel="tag">wikileaks</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/06/ballettstar-richard-cragun-in-rio-de-janeiro-mit-68-gestorben/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/06/ballettstar-richard-cragun-in-rio-de-janeiro-mit-68-gestorben/</strong></a></p>
<p><strong>Musiker Dori Caymmi: Brasiliens Kultur verarmt generell</strong><br />
<strong>Würde Deutschlands Kulturstaatsminister die klassische Musik, das reiche musikalische Erbe links liegenlassen, oder schlimmer noch, boykottieren, wäre er vermutlich binnen kurzem geliefert, seinen Posten los. Und wäre er ein gewiefter schwerreicher Musikunternehmer, mit einschlägigen Interessen in der Popbranche, hätte er aller Wahrscheinlichkeit nach in einem recht zivilisierten Land wie Deutschland den Posten gar nicht bekommen.In Brasilien, der immerhin zehntgrößten Wirtschaftsnation, die nach wie vor von extremen neoliberalen Sozialkontrasten, Analphabetismus, gravierenden Menschenrechtsverletzungen wie Folter, Sklavenarbeit und neofeudalem Terror der Banditenmilizen gegen Slumbewohner, über 50000 Morden jährlich gezeichnet ist, gehen indessen auch im Kulturbereich die Uhren völlig anders. Entgegen den Warnungen zahlreicher Intellektueller und Künstler ernannte Bankiersliebling Lula vor vier Jahren den Popmusikmillionär Gilberto Gil, gelernter Firmenadministrator vom Multi Gessy-Lever, Popunternehmer und PR-Talent, zu seinem Kulturminister &#8211; selbst in deutschen Medien wurde das beklatscht.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-extrem-frauenfeindliche-sehr-populare-musiksparte-im-teilstaat-bahia-nicht-langer-subventioniert-laut-landesmedien-eine-frau-ist-wie-eine-blechbuchse-einer-tritt-sie-weg-und-ein-a/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-extrem-frauenfeindliche-sehr-populare-musiksparte-im-teilstaat-bahia-nicht-langer-subventioniert-laut-landesmedien-eine-frau-ist-wie-eine-blechbuchse-einer-tritt-sie-weg-und-ein-a/</strong></a></p>
<p><strong>Die Kritiker in Brasilien verwiesen auf Gils traditionell enge, freundschaftliche Kontakte zu rechtsextremen Diktaturaktivisten wie Bahias Ex-Gouverneur Antonio Carlos Magalhaes. Oder auch auf Gils aktive Unterstützung für Staatschef Lulas Amtsvorgänger Fernando Henrique Cardoso, gemäß internationalen Tribunalen politisch hauptverantwortlich für Massaker an Landlosen sowie andere barbarische Menschenrechtsverletzungen. Gil wird vorgeworfen, zu all dem geschwiegen zu haben – als typischer Opportunist, der für seine teils von der eigenen Frau geleiteten Firmen ja bereits viele Millionen Staatsknete, Subventionen eingesackt habe.<br />
</strong><strong>–„geringes“ Ministergehalt—<br />
Gleich zu Beginn der Amtszeit regte sich Gil über das „geringe“ Ministergehalt auf, was selbst in seinem Heimatteilstaat Bahia Schlagzeilen machte. Das Salär betrug immerhin das Vierzigfache des damaligen brasilianischen Mindestlohns.<br />
Gil – privat drei Ehen, sieben Kinder &#8211; ist ohne Zweifel ein talentierter Musiker, Komponist und Sänger – nicht wenige in Brasilien hören dessen Hits heute jedoch nur noch mit zwiespältigen Gefühlen, angesichts seiner Ministerbilanz. In vierjähriger Amtszeit wurde die Kultur des Tropenlandes weiter „entbrasilianisiert“, wurden die kommerziellen Megatrends der internationalen Musikkonzerne, darunter Rap, auch extrem sadistischer Gangsta-Rap, Hiphop und Reggae, indessen spürbar favorisiert. Beispiel Karneval in Rio 2008: Noch vor wenigen Jahren kannte fast jedermann die neuesten Karnevalssambas, sang sie bei der berühmten Parade mit, tanzte dazu.  Vorbei. Heute wird die Parade von den allermeisten konsumiert wie ein Konzert mit Folklore vergangener Zeiten. In den Diskotheken an der Paradestrecke wird Rap und HipHop aufgelegt, stört bereits viele der Samba von draußen. ”Gilberto Gil möchte den HipHop als Ausdrucksform Jugendlicher in den Slums gesellschaftlich akzeptabel und massentauglich machen”, heißt es in einer deutschen Zeitschrift. Auch zum Schaden der mehreren Dutzend Sinfonieorchester des Tropenlandes, überhaupt der genuinen brasilianischen Musik, wie ihm seine Kritiker vorwerfen. Nach mehreren  Jahren Gil-Amtszeit ist Brasilien noch weniger Sambaland, Bossa-Nova-Land als zuvor: Deutlich weniger Brasilianer hören, spielen Samba – und schlimmer noch – viel weniger können ihn überhaupt tanzen. Sambaschwoofs waren noch in den siebziger, achtziger Jahren ein kulturelles Massenphänomen des Nachtlebens der Großstädte und des Hinterlands. Heute sind die Chancen, irgendwo Samba, Bolero oder Forrò tanzen zu können, in Brasilien stark geschrumpft, nur eine ständig geringer werdende Minderheit kann überhaupt noch die Schritte. Außergewöhnliche Tanzprofessoren wie Jaime Aroxa oder Philip Miha halten, so verrückt es scheint, mit enormem Kraftaufwand mühselig am Leben, was vielen in Europa als typisch brasilianisch gilt.<br />
Zouk-Experte Philip Miha in Sao Paulo:“Wir bekommen keinerlei kulturelle Förderung – es gibt dafür bei denen oben einfach kein Interesse, Null, nichts. Alles lebt nur von unserem Idealismus. Die Zahl jener, die in Brasilien überhaupt noch tanzen können, ist trotz stark gewachsener Bevölkerungszahl nicht größer geworden, sondern kleiner.“ Danke, Gil.</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/12/univesitycamiseta.JPG" alt="univesitycamiseta.JPG" /></strong></p>
<p><strong>Beliebtes brasilianisches T-Shirt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>–Immer weniger Sambaland—</strong></p>
<p><strong>Auf den Sambaschwoofs nahm niemand Drogen, kam es nie zu brutalen Schlägereien. Jetzt erlebt Brasilien einen Boom von Raves, auf denen auch deutsche DJs auflegen. Drogen aller Art werden dort massenhaft konsumiert, die Raves schufen einen neuen, zusätzlichen Rauschgiftmarkt – oder wurden extra dafür geschaffen. Massenschlägereien mit Toten, Schwerverletzten machen regelmäßig Schlagzeilen. Von den „Bailes Funk“ mit sexistischen, sadistischen Raps ganz zu schweigen.<br />
Im Dezember 2006 ließ sich Gil in der Megacity Sao Paulo überraschend auf dem ersten Seminar der brasilianischen Sinfonieorchester blicken, die fast durchweg mit enormen existentiellen Problemen zu kämpfen haben und deshalb in dem riesigen Drittweltland auf Vorschlag von John Neschling einen nationalen Orchesterverband gründeten. Minister Gil schlug bei seinem Kurzauftritt unverhohlene Kritik und Skepsis entgegen. Die hatte zuvor bereits Dirigent John Neschling auf den Punkt gebracht, der in Sao Paulo seit 1997 Lateinamerikas bestes Sinfonieorchester leitet. Sein Orchestra Sinfonica do Estado de Sao Paulo(OSESP) ist heute für Brasiliens Kulturszene so wichtig wie die Berliner Philharmoniker oder das Gewandhausorchester Leipzig für Deutschland. Zahlreiche CDs, die Neschling mit dem OSESP für das Label BIS aufnahm, stehen auch in deutschen Geschäften.<br />
“Ich finde, daß unser Kulturminister heute nicht besonders famos die brasilianische Kultur vertritt. Wenn man sich anschaut, was 2005 im Brasilienjahr Frankreichs gezeigt wurde, ist man nicht gerade angetan. Sehr viel der brasilianischen Kultur und Kunst wurde nicht in Frankreich gezeigt. Wir machen unsere Arbeit hier so gut wie möglich – ich glaube nicht, daß sie von unserem Kulturminister sehr geschätzt wird. Er hat ja keinen Bezug zur klassischen Musik. Und selbst als Musiker nicht, hat sich auch sehr wenig dafür eingesetzt. Er ist ein großer Popmusiker, ein Star in der Welt der Popmusik, betreibt als Minister just jene Kultur, die er für gut hält. Und als ich gesehen habe, daß es so ist, habe ich gesagt, wir machen unseren Weg alleine, ohne Kulturministerium. Wir wollen einfach zeigen, daß in Brasilien die Möglichkeit besteht, ein ganz erstklassiges Welt-Sinfonieorchester zu führen, daß wir ein Publikum dafür haben. Und gute Musik, die hier komponiert wurde vom 18. Jahrhundert an bis heute: Von 1708 an gibts brasilianische Musik, die erstklassig ist.“<br />
Das Brasilien-Jahr in Frankreich hatte nicht zufällig den ironischen Beinamen „Ano do BraGil na França“<br />
</strong><strong>–Protokoll, Monolog, umstrittene Copa der Kulturen—<br />
Gerade kam Neschling mit dem OSESP von seiner zweiten umjubelten USA-Tournee zurück, erntete hervorragende Kritiken. Im März 2007 führte eine große Europatournee  auch nach Deutschland. Alles einmalig für ein lateinamerikanisches Orchester. Die internationale Anerkennung ist da, Minister Gil kommt um diesen gewichtigen brasilianischen Kulturbotschafter aus Sao Paulo nicht mehr herum. Auf dem Orchesterseminar las Gil vom Blatt sogar etwas Selbstkritik ab, die nicht nur für Deutschlands Klassik-Experten, gar Kulturstaatsminister Neumann, kurios und exotisch klingen dürfte. “Vor vier Jahren hatten wir keine Politik für die klassische Musik – und bis heute sind wir in diesem Bereich nur sehr wenig vorangekommen. Ja, wir müssen den Forderungen der Sinfonieorchester Aufmerksamkeit schenken, denn ohne Zweifel haben viele von ihnen derzeit große Probleme. Der Staat muß den Orchestern helfen, das Kulturministerium ist sich der Dringlichkeit bewußt. Eine systematische Orchesterpolitik ist nötig. Und hoffentlich wird dieses Seminar unseren Dialog verbessern. Die Orchester müssen zugänglich sein für alle, die ihre musikalische Sensibilität kultivieren wollen.“ Kurz darauf stand er auf und verließ mit seinen Beratern den Saal.<br />
Unverständnis, Kritik daher auch bei bei dem Dirigenten Ricardo Rocha aus Rio de Janeiro, der seine Ausbildung in Deutschland gemacht hatte. Rocha sagte, der Minister habe bei der Copa der Kulturen, dem umstrittenen brasilianischen Kulturprogramm anläßlich der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, viel kommerziellen Mist gezeigt, unerträgliche Brasilienklischees gefördert, statt beispielsweise auch Hochkarätiges aus dem Bereich der brasilianischen Klassik zu präsentieren.</strong></p>
<p><strong>“Gil fehlt dafür Interesse – er hat nichts gemacht. Wo sind die Leute vom Kulturminister jetzt? Sie sind weggegangen. Er hätte vielleicht einen Repräsentanten hierlassen müssen. Es gibt niemand mehr – das ist die Realität. Nur Protokoll, Monolog, aus. Für die Copa der Kulturen haben wir ein riesiges Projekt entworfen und ans Ministerium geschickt. Erfolglos. Brasilien wurde repräsentiert mit Populärmusik, die lediglich für einen Teil unserer Kultur steht. Soviele Klischees, soviel Mist &#8211; ich kann das nicht mehr ertragen. Das repräsentiert uns nicht. Brasilien ist nicht nur das. Sie machen einfach nichts.“<br />
Bei der Copa der Kulturen, die kurioserweise Brasiliens populärstes Genre, nämlich Sertaneja, ausschloß, wurden auch im Berliner Haus der Kulturen der Welt einige große Namen wie Chico Buarque präsentiert – Kritik richtete sich vor allem gegen Figuren aus der einschlägig bekannten DJ-und Baile-Funk-Szene Brasiliens.<br />
</strong><strong>–Kein Musikunterricht an Brasiliens Schulen—fatale Folgen für Musikszene-<br />
Während der Diktaturzeit wurde in Brasilien auch der Musikunterricht an den Schulen abgeschafft. 1985 endete das Militärregime, doch bis heute wurde das vergleichsweise gute Vor-Diktatur-Niveau an den öffentlichen Schulen nicht wieder erreicht, wurde auch der Musikunterricht nicht wieder eingeführt – trotz permanenter Forderungen von Musikexperten, Psychologen, Soziologen, die natürlich auf das Vorbild mitteleuropäischer Länder verweisen.<br />
Selbst Bischöfe, Kardinäle argumentieren, ein niedriges Bildungsniveau sei beabsichtigt, weil man dadurch die Menschen besser manipulieren könne.<br />
Die Folgen solcher Starrköpfigkeit und Verantwortungslosigkeit Brasilias sind zunehmend fataler: Kinder, Jugendliche ohne Stimmschulung durch Musiklehrer singen entsetzlich falsch und merken es nicht. Keineswegs ungewöhnlich, Heranwachsende zu treffen, die auf total verstimmten Gitarren spielen und dazu auch noch völlig schräge singen. Haben alle im Tropenland dennoch das berühmte brasilianische Rhythmusgefühl? Keineswegs, man merkts auch auf den Sambaschwoofs. Gil interessiert all derartiges nicht &#8211; obwohl Musiker, hat er den dringend nötigen Musikunterricht nicht durchgesetzt.<br />
Triste für Dirigent John Neschling, daß aufgrund solcher Kulturpolitik gute brasilianische Konzertmusiker kaum noch zu bekommen sind. Wenn sich nichts ändere, gebe es in zehn Jahren in seinem Orchester keine exzellenten Musiker des eigenen Landes mehr, da die entsprechende Ausbildung im Argen liege. „In den letzten zehn Jahren wurde kein Orchestermusiker bei uns eingestellt, der direkt von Universitäten oder Musikschulen kam. Alle hatten zwar hier studiert, danach aber zur weiteren Ausbildung ins Ausland gehen müssen. Hier in Brasilien läuft alles falsch. Man kann eben nicht einfach ins Musikfach überwechseln, nur weil man beispielsweise keinen Medizin-Studienplatz bekam. Man kann nicht erst an der Universität anfangen, Musik zu studieren, nicht erst mit achtzehn Jahren Violine lernen – das ist natürlich viel zu spät!“<br />
Ein Nebeneffekt – manche Sinfonieorchester spielen deutlich falsch, was indessen kaum einer, mangels geschulten Gehörs, merkt.<br />
</strong><strong>–Klassische Musik – Wegwerfmusik—<br />
Ohne guten Musikunterricht keine Grundkenntnisse über klassische Musik, kein von klein an gefördertes Interesse daran, keine musikalische Sensibilität, kein Sinn für Echtes, für Qualität. Und dadurch mehr Anfälligkeit für billigste Wegwerfmusik, wie vom Musikbusiness gewollt. Das gilt auch für Deutschland.<br />
Achtzig Prozent des Publikums von Neschlings OSESP sind älter als fünfzig Jahre. 75 von 100 Personen aus der relativ hochgebildeten Mittel-und Oberschicht Brasiliens waren noch nie in einem Konzert mit klassischer Musik. Bei den unteren Schichten sind es 93 bis 96 von 100. Qualitätszeitungen wie „ O Estado de Sao Paulo“ betonen, daß nach vier Jahren Gil die klassische Musik in seinem Ministerium eine Lücke, ein schwarzes Loch sei. Das Ministerium privilegiere indessen musikalische Sektoren, die kommerziell nutzbar seien. Das Blatt lobt just das staatlich finanzierte „Sistema“ im Venezuela von Hugo Chavez als beispielhaft, das bereits hunderttausende Kinder an die klassische Musik herangeführt habe. 15000 Lehrer arbeiteten in Venezuela mit 140 Kinderorchestern, 125 Jugendorchestern und dreißig professionellen Orchestern. Simon Rattle, Claudio Abbado und Daniel Barenboim betrachteten das „Sistema“ als das beste, was der klassischen Musik in der Welt von heute passieren könne.<br />
Über monströse Korruptionsskandale in der Regierung von Hugo Chavez steht nichts in der Zeitung, über Stimmen-und Parteienkauf in Brasilien durch enge Gefolgsleute Lulas dagegen um so mehr. Hiesige Kommentatoren betonen immer wieder, daß in zivilisierten Ländern die Regierung über derartiges natürlich schon gestolpert wäre. Gemäß dem „O Estado de Sao Paulo“ sagte Gil in Genf am Rande einer Konferenz über geistiges Eigentum:“Ich bin zufrieden mit der Regierung.“ Die Praxis der Korruption sei systematisch, allgemein, das Probleme existiere in allen Regierungen und Ländern. Derartige Praktiken würden zwar verurteilt, dann aber von der Gesellschaft doch akzeptiert und toleriert. “O Estado de Sao Paulo” sprach daraufhin von einer “internationalen Blamage”, ausgerechnet vor einem Weltforum in der Schweiz.  Der Kulturminister zähle nunmehr zu den notorischen Verteidigern von Unredlichkeit, fehlender Ethik. Daß Gil für die Freigabe allen Rauschgifts, darunter Kokain, plädiert, sehen manche in diesem Kontext.</strong></p>
<p><strong>Vor rund zwei Jahren wurde in Brasilien heftig diskutiert, daß Kulturminister Gil und der damalige Arbeitsminister Ricardo Berzoini, heute eine Schlüsselfigur in den Regierungsskandalen, sich laut Presseberichten von gefürchteten berüchtigten Gangsterbossen den Besuch eines Rio-Slums genehmigen ließen, wie gefordert ohne Bodyguards, Polizeibegleitung hineinfuhren und damit die neofeudale Diktatur der Banditenmilizen über ihren Parallelstaat der Armenviertel sozusagen offiziell anerkannten. Immerhin terrorisieren diese Milizen des organisierten Verbrechens auf grausame Weise die Bewohner, köpfen und foltern, verbrennen auch gemäß den Aussagen des einst im Westberliner Exil lebenden Kongreßabgeordneten Fernando Gabeira regelmäßig sogar Menschen lebendig. Seit dem Beginn der Aggression gegen den Irak machen immer mehr beteiligte US-Soldaten an Rios Nobelstränden, vor allem Ipanema, “Fronturlaub”. In Rio de Janeiro besuchte Gil zudem die berühmte Sambaschule Mangueira, als dessen Vizedirektor und Chef der hundertköpfigen Perkussionsgruppe gerade vom lokalen Banditenkommando bestialisch umgebracht worden war. Doch der Minister verurteilte keineswegs , wie erwartet, den zunehmenden Druck des organisierten Verbrechens auf die Sambaschulen, sondern überging den Mordfall mit Schweigen, suchte befremdlicherweise Optimismus und Karnevalsvorfreude auszustrahlen. Gegenüber der Presse nannte er später die Hipocrisia, Scheinheiligkeit, ein Werkzeug zivilisierten menschlichen Umgangs  und notwendig für das menschliche Zusammenleben. Er selbst bediene sich der Hipocrisia häufig. Manche Kritiker sehen in Gil seit jeher einen fragwürdigen Opportunisten. Der Befreiungstheologe Frei Betto beispielsweise, einer der führenden Intellektuellen Brasiliens, war vehement gegen die Ernennung Gils zum Minister, wohl auch wegen dessen engen und freundschaftlichen Beziehungen zu rechtsextremen Diktaturaktivisten. Frei Betto hatte schließlich während des Militärregimes Jahre hinter Gittern verbracht, war gefoltert worden.<br />
</strong><strong>-Killerspiele seit Jahren als direkte Anleitung zu sadistisch-perversen Gewalttaten-<br />
Kein Geheimnis, daß die Banditenmilizen bereits seit den achtziger Jahren begeisterte Fans von US-Killerspielen, US-Gewaltvideos sind, das dort Gezeigte, Praktizierte als Anregung nutzen und sadistisch-pervers an Slumbewohnern ausprobieren. In Großstädten wie Sao Paulo und Rio de Janeiro verbringen ungezählte Jugendliche einen beträchtlichen Teil der Freizeit damit, am Computer per Killerspiel jedesmal Tausende von Menschen sadistisch zu quälen, zu foltern und zu ermorden, Mädchen und Frauen zu vergewaltigen und ebenfalls zu töten. Die bereits erzielte Brutalisierung, Verrohung, Gewöhnung an Gewalt sowie Gleichgültigkeit gegenüber Gewalttaten wie in den Killerspielen erscheinen manchen nachdenklichen Brasilianern in der neoliberalen sozialdarwinistischen Gesellschaft als vom System politisch gewollt, da ebenso wie in Deutschland ernstzunehmende Gegenmaßnahmen ausbleiben, im Unterschied zu Mitteleuropa Politiker nicht einmal die üblichen Alibiappelle absondern, auch in Brasilien gemäß den Kritikern “Jugendschutz” in völliger Absicht nur auf dem Papier steht. Auf dem riesigen Raubkopienmarkt der Millionenstädte erhalten selbst Kinder unter zehn Jahren problemlos und spottbillig auch das perverseste Killerspiel, notfalls kauft es ihnen, wie in Deutschland bei Pornographie und anderen Gewalt und Perversität fördernden Produkten üblich, eben der nächste Erwachsene. Im Teilstaate Rio de Janeiro werden gemäß einer neuen Studie von 2006 nur 1,31 Prozent der Morde überhaupt aufgeklärt. Nicht zufällig ist die Mordrate Rios  etwa dreißigfach höher als die Deutschlands.<br />
Zu den bekannten Untaten solcher Milizen im betreffenden Slum „Complexo da Marè“ von Rio kein Wort von Gil oder Berzoini. Paulo Sergio Pinheiro, Experte für Gewaltfragen an der Universität von Sao Paulo, sieht durch die Ministervisite bestätigt, daß der brasilianische Staat große Teile seines Territoriums nicht mehr kontrolliert. Beide Minister hätten sich zudem im Slum von fünfzehn Männern unterstützen lassen, die just von den Gangstern ausgesucht worden seien: „All dies ist ein Skandal – geschähe derartiges in Berlin, Paris oder London, würde das im Parlament debattiert, würde die Regierung gestürzt.“ In der Tat – ein deutscher Kulturstaatsminister in solcher Situation – die Aufregung in Deutschland, in den Feuilletons wäre vorhersehbar. Im Falle eines Kulturministers Brasiliens, der in Deutschland erfolgreiche Konzerte gibt, wird dies natürlich anders gesehen, willfährige hochbezahlte Leute für Jubel-PR finden sich immer. Preta Gil, des Ministers aufmüpfige Tochter:“Die Polizei ist korrumpiert, die Regierung ist korrumpiert, alle sind doch verwickelt, das ändert sich nie mehr, ist zu tief verwurzelt.“<br />
</strong><strong>–”Stolz, ein Brasilianer zu sein”–<br />
An vielen Supermärkten der Millionenstädte steht draußen in großen Lettern und drinnen noch einmal über den Kassen unübersehbar: „Stolz, ein Brasilianer zu sein“. Woran erinnert einen doch gleich dieser Spruch? Auf manchen Waren, darunter gängigen Mineralwasserflaschen, steht aufgedruckt: „Das Beste an Brasilien ist der Brasilianer“. Die Flugzeuge der großen nationalen Luftlinie TAM tragen die Aufschrift: „Stolz, brasilianisch zu sein.“ Manches Trendige aus Brasilien wird von vielen in Deutschland freudig kopiert. Soll man hoffen, daß die Lufthansa oder andere deutsche Linien auf einen Spruch dieser Art an ihren Maschinen verzichten, ebenso die Supermärkte, Warenfabrikanten? Oder wäre vorstellbar, daß eine Supermarktkette eines Tages dem brasilianischen Beispiel folgt, den Satz in der gefürchteten Version an der Frontseite anbringt, sich der Chef gegenüber der Presse verteidigt:“Na und, wir sind Multikulti – übernehmen gerne Kulturelles auch aus Brasilien, was dagegen?“<br />
Anfang 2007 kamen in Brasilien landesweit massenhaft Schreibhefte mit der Aufschrift “Stolz, ein Brasilianer zu sein” auf den Markt. Und wenn ein deutscher Schulhefteverlag künftig Analoges auf seine Produkte drucken läßt?<br />
Musiker Dori Caymmi meint indessen, patriotisch seien die Brasilianer nur im Fußball.<br />
</strong><strong>–Dori Caymmi über Kulturverlust und kulturelle Gleichschaltung in Brasilien—<br />
Wird Brasiliens Populärmusik, werden Samba und Forrò schon in absehbarer Zeit im Museum landen, weil die global agierenden Musikkonzerne in dem Tropenland zunehmend nordamerikanische Rhythmen und Stile wie Rap und Hiphop durchdrücken und heimisch machen, den Musikgeschmack, die Hörgewohnheiten der Brasilianer verändern? Dori Caymmi, aus einer hochkarätigen Musikerfamilie Brasiliens, steht auf diesem Standpunkt. Er kritisiert Kollegen wie den Kulturminister Gilberto Gil und Caetano Veloso, weil sie nach seiner Auffassung sogar als Paten, Förderer nordamerikanischer Trends agieren.<br />
Noch in den achtziger Jahren gaben in Brasiliens Musikmetropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo nationale Rhythmen wie Samba, Bossa Nova und Forrò den Ton an. Das scheint vorbei – selbst in den berühmten Sambaschulen tanzt die schwarzhäutige Jugend vor allem nach musikalisch sehr simpel bis primitiv gestrickten Klängen. Ein Hiphop-und Rockfestival folgt in Brasilien dem anderen, alle werden gewöhnlich von großen multinationalen Konzernen gesponsert. Die Zeitungen und das Fernsehen machen dafür massiv Werbung, berichten ausführlich. Motto: Wer dort nicht hingeht, wer diese Musik nicht mag, ist out. Festivals für Samba, Bossa Nova, Forrò? Fehlanzeige. Typisch brasilianische Rhythmen hört man im Alltag immer seltener, die Medien berichten kaum. Im Radio, in den TV-Musikkanälen gibt es gravierende, schleichende Veränderungen.<br />
</strong><strong>–„Frischer Wind“ in der Musikszene?—<br />
Der Anteil in Brasilien produzierter Musik ist nach wie vor erstaunlich hoch, erreicht in den Musikmedien etwa achtzig Prozent.<br />
Indessen ist es immer weniger genuiner Samba oder feinster Bossa Nova, sondern Brazilian Rock, Brazilian Rap, Brazilian HipHop, Brazilian Techno, Brazilian Reggae, Brazilian Pop – zumeist banale Imitiationen der Vorbilder, die die Musikmultis liefern. Die Welt, so argumentieren seit langem brasilianische Komponisten, will von uns Originales, typisch Brasilianisches, keine Imitationen und Kopien – das könne man in den jeweiligen Herkunftsländern besser. Entsprechende Erwartungen an Minister Gil wurden bisher enttäuscht.<br />
Das massive Einpeitschen kommerzieller Megatrends mit allen Methoden moderner PR läuft häufig unter dem beliebten Motto „frischer Wind in der Musikszene“ – in Deutschland nicht anders.</strong></p>
<p><strong>Ein Alarmsignal auch für Dorí Caymmi, der zusammen mit Schwester Nana, Bruder Danilo und seinem Vater Dorival Caymmi Brasiliens Populärmusik um zahlreiche Klassiker bereicherte. “Was sich derzeit abspielt, ist sehr dekadent, unsere Musikkultur wird regelrecht demoliert. Als Resultat der Globalisierung sehe ich überall kulturelle Infiltration, unsere Musik verliert diesen typisch brasilianischen Charakter, man imitiert kulturell Minderwertiges. Das macht mich traurig. Brasilien ist nicht das einzige Opfer. Die Massenmedien nutzen nicht mehr unsere Kultur, informieren nicht mehr über sie. In Europa haben wir die beste klassische Musik der Welt, die größten Komponisten, verschiedene davon in Deutschland. Dort hat das Volk ein anderes Informationsniveau als hier, eine andere Reife, eine andere Bildung. Doch wir sind Dritte Welt, das Land ist riesig. Selbst der Teilstaat Cearà hat eine eigene Musik, dort gibt es eine andere Kultur. Doch heute tauschen wir Sao Joao, unser Junifest, für Halloween ein! Das ist ein gravierendes Problem der internationalen Kultur. Heute wird die unterschiedliche Kultur der Länder von den Medien zerstört. Hier in Brasilien wird doch alles aus den USA kopiert, unser Modell ist nordamerikanisch – die Fernsehprogramme, die Ideen, die Kleidung. Alles Neue kommt von dort – und zwar sofort!” Gewaltvideos und Killerspiele geradezu in Massen.<br />
“Unsere Kultur ist heute eine nordamerikanische – aber eben leider die armselige von dort, die des ungebildeten Nordamerikaners. Was die Musikkonzerne jetzt in Brasilien durchdrücken, auch über Bestechung, große Korruption, das berüchtigte Jabaculè, ist entsetzlich kommerziell, selbst die Kultur unserer Schwarzen wurde bereits ausgetauscht &#8211; der Samba, die Sambaschulen kamen aus dem Takt. Ich denke, es gibt keine Zukunft mehr für unsere Musik. Echte brasilianische Musik wird bald im Museum landen. Die brasilianische Kultur verarmt generell. Selbst unser Kulturminister Gil ist ein Apologet von Bob Marley.“<br />
Am letzten Nationalfeiertag des Schwarzen Bewußtseins dominierte bei der Schwarzen-Demo in Sao Paulo HipHop, hochgepriesen.<br />
Und was die Bestechungsmethode „Jabaculè“, in den USA „Payola“, betrifft: Nach Gils Amtsantritt rückte Mitte 2003 Andre Midani, einer der mächtigsten multinationalen Musikmanager Brasiliens in den sechziger bis neunziger Jahren, ganz überraschend mit der Sprache heraus, wurde so zitiert: “Ich habe damals Jabaculè bezahlt, damit Gilberto Gil in den Radios gespielt wird.“ Laut Midani sind nur deshalb auch andere bekannte Namen des Bossa Nova, des Tropicalismo und des brasilianischen Rock groß herausgekommen. Als Zahlungsmittel seien in der Branche auch Rauschgift und Prostituierte üblich gewesen. Wie läuft das in Deutschland, wie wars im Kalten Krieg, wie ist es heute, wann packt mal einer aus, schreibts auf?<br />
Aber gab es in Brasilien nicht schon immer kulturelle Einflüsse aus den USA? „In den 50ern kam der Rock `n Roll, dann die Beatles – das mochten die Jugendlichen. Doch zur Ära der Beatles hatten wir hier Tom Jobim, auch meinen Vater Dorival Caymmi – meine Musikergeneration wuchs in dieser Zeit auf. Ich habe das selbe Alter wie Mick Jagger! Musik aus den USA wirkte sich jedoch nie zuvor hier so negativ aus wie heute. In der Dritten Welt ließ man das Volk ohne Kultur, ohne Optionen. Der Sohn des Reichen hat Arbeit, der des Armen hat nichts! Die Slums wachsen unaufhörlich. Erst brauchte man in Sao Paulo die Leute aus dem Nordosten, dann schob man sie weg, zahlt ihnen ein Mindestsalär von 350 Real, während ein Abgeordneter 15000 Real kriegt. Der Nordamerikaner hat all das entdeckt und an unseren Schwarzen-Peripherien HipHop, Rap eingeführt. In den Texten heißt es, schieße auf die Polizei, kille diesen weißen Misthund. Es gibt den Gewalt-Rap, verschiedene Rapper wurden schon ermordet. Hör dir die CDs von Brasiliens führendem Gangstersyndikat PCC an – da hörst du MGs rattern. Alles eine regelrechte Strafe für die brasilianische Gesellschaft. Was man da jetzt durchdrückt, erreicht eine Bevölkerung, die keine anderen Optionen mehr hat – sie hören nur das, lernen nur das. Die Kinder tanzen HipHop, niemand hört doch mehr brasilianische Musik.“<br />
Auffällig ist, daß Dori Caymmi beinahe wie ein Rufer in der Wüste wirkt, niemand sonst auf die Barrikaden geht. “Ja, ich prangere diese Dinge offen an, all das, was hier hereinkommt – und dadurch verliere ich Sponsoren. Die sagen sich, den engagieren wir nicht, der ist unser Gegner. Meine Musikerkollegen verkneifen sich Kritik. Die großen Künstler Brasiliens, in ihrer Mehrheit, wollen keine Einkünfte verlieren, passen sich lieber an, loben diese Trends, die ich scharf verurteile. Das betrifft Kulturminister Gilberto Gil, für dessen erste Platte ich die Arrangements geschrieben habe. Ich meine, der Kulturminister sollte sich für die Erhaltung unserer Kultur einsetzen. Caetano Veloso hat jetzt eine Rockplatte veröffentlicht &#8211; für mich ist das eine Dummheit, ich kritisiere das. Caetano und Gil sind stets für jede neue Mode, spielen die Paten für Rio-Funk, Reggae – ich halte sowas für gefährlich.“<br />
</strong><strong>–Maria Bethania:“Gil hat in seiner Amtszeit nichts Konkretes gemacht“–</strong></p>
<p><strong>Leicht zu erraten, wen Dori Caymmi lobt: „Chico Buarque ist das größte Idol meiner Generation, ist ein Phänomen, eine Hoffnung. Meine Generation hat noch Edu Lobo, Francis Hime, Tonio Horta, Paulo Cesar Pinheiro, Leute wie mich. Unsere Sängerinnen – Elis Regina, Gal Costa, Maria Bethania, Clara Nunes, meine Schwester Nana – alles wichtige Persönlichkeiten, mit Seele.“<br />
Maria Bethania, Schwester von Caetano Veloso, kritisierte Kulturminister Gil öffentlich:“Er hat in seiner Amtszeit nichts Konkretes gemacht.“<br />
Dori Caymmi komponiert hochkarätige, komplexe Rhythmen, liebt die deutsche Klassik &#8211; Bach, Beethoven, auch Wagner. „Der ist absolut genial, Tristan und Isolde höre ich häufig, auch die Werke von Bach. Da sage ich mir, meu Deus, que Beleza! Ich war noch nicht in Deutschland, will aber demnächst dorthin, um den Boden meiner Idole zu betreten. Ich sage immer zu meiner Frau, laß uns Musik hören in einem zivilisierten Land. Deutschland zieht die Menschen an wegen Bach-oder Wagner-Festivals, wegen der Qualität seiner Musiker, Schriftsteller, Denker – all das hat Gewicht, dahinter steckt eine große Kraft. Wunderbare Leute wie Liszt – die haben uns doch geformt! Solche Geniusse wie die Europas haben wir nicht.“<br />
Sprechgesang, Hiphop, Techno, überhaupt primitiv-monotone elektronische Musik hält er für entsprechend armselig, drückt es drastisch aus. “Die Leute hören heute Musik nicht mehr mit den Ohren, sondern mit dem Arsch. Die neue Musikergeneration hat keine Seele, singt simpel, mit wenig Emotion. Dieser neue Stil ist nicht mehr brasilianisch, wie der meiner Generation, ob Maria Bethania, Elis Regina oder Gal Costa. In den Sechzigern, zu den Zeiten von Joao Gilberto oder meinem Vater, sang man sanfter, sensibler, das prägte meine Generation. Selbst die Sphäre der Religion ist heute betroffen, indem man die Gospelmusik einführte. Sie singen, als wären sie Whitney Houston oder Maria Carey, nur auf Portugiesisch, kopieren die Nordamerikaner. Denn damit läßt sich unheimlich viel Geld machen. Ich sehe die Dinge wie ein Europäer, der sich fragt – ist das denn noch brasilianisch? Es wird noch schlimmer kommen, ich habe wirklich nicht viel Hoffnung. A coisa tà preta, wie Chico Buarque singt. All diese Phänomene tragen dazu bei, daß die Menschheit immer mehr verblödet, der Kulturverlust voranschreitet. “<br />
</strong><strong>–„Unsere Eliten interessiert nur Reichtum und Macht“—<br />
Chico Buarque sagte einmal im Interview, Brasiliens Elite sei zunehmend kulturloser, ungebildeter. „Klar, so ist es tatsächlich. Unsere Eliten interessiert nur Reichtum und Macht. Der Reiche teilt nicht. Er stellt zwar Leute ein, zahlt ihnen aber schändlich niedrige Löhne. Das haben wir von den portugiesischen Kolonialisten übernommen. Chico Buarques Vater sagte, der Brasilianer sei ein herzlich-inniger Mensch. Aber eben in dem Sinne, daß er die ganze Zeit auf die Birne kriegt und einfach nicht reagiert! Wenn man, wie hier unter der Collor-Regierung, etwa in Deutschland oder Frankreich den Leuten für Jahre die Bankguthaben einfröre, würde man Paris anzünden, Berlin niederbrennen. Hier nicht, hier geht man in die Kneipe und trinkt einen, klagt übers Leben. Das brasilianische Volk ist sehr unterwürfig, ohne Präsenz. Die Leute interessieren sich nicht mehr für Goethe. Neulich fragte mich ein Musiker im Hotel, Goethe, was hat der doch gleich gespielt? Da wirds schwierig. Das Problem ist, wir haben nicht die Reife der Europäer. Dieses Land ist nach über 500 Jahren zwar eine Republik, änderte sich aber nicht wirklich. Leute ohne Arbeit, mit Hunger, denen man immer wieder was verspricht. Nur Versprechen, Versprechen, Versprechen. In Brasilia verbrennt man diesen Indianer, aber die Täter kommen frei, alles endet in Pizza. Das ist hier keine Demokratie. In einer Demokratie wird man nicht zum Wählen gezwungen! Wählt man hier nicht, kriegt man keinen Reisepaß, keine Arbeit im öffentlichen Dienst – das ist doch keine Demokratie, sondern eine Diktatur, sehr elitär dazu. Brasilien ist im Grunde ein feudales Land – und Sao Paulo dessen Lokomotive. Ohne Bildung, ohne Gleichheit kommen wir da nicht raus. Was die brasilianische Musik betrifft, habe ich wirklich nicht viel Hoffnung.“<br />
Nach wie vor nimmt in Brasilien im Grunde nur die Mittel-und Oberschicht am Kulturleben teil, frequentiert Kino, Theater und Konzerte, kauft Literatur. Für die übergroße Mehrheit der Brasilianer ist all dies auch wegen der absurd ungerechten Einkommensverteilung völlig unerschwinglich. Dabei ist das Tropenland von der 24-fachen Größe Deutschlands immerhin die zehnte Wirtschaftsnation des Erdballs – und ein hervorragendes Experimentierlaboratorium für neoliberale Politik.<br />
</strong><strong>–Samba wird massakriert–<br />
Nei Lopes, einer der großen Sambakomponisten Brasiliens und zudem Schriftsteller, kritisiert ebenfalls die von den großen Musikkonzernen betriebene kulturelle Gleichschaltung. Lopes nennt “internationale Liedfestivals” der siebziger Jahre die bis dahin größten handstreichartigen Unternehmungen, um Brasiliens Musikkultur zu dominieren. Daraus sei der “Rock Brasil” hervorgegangen, was u.a. derartiges nationale Medienlob gefunden habe:”Brasiliens Musik war langweilig und zurückgeblieben gegenüber dem Rest der Welt. Die Rockmusik hat Brasilien aktualisiert, das Land internationalisiert.” Unter dem Primat der Globalisierung, so Lopes, erreichten diese “Internationalierungsanstrengungen” ihren Höhepunkt. “Die transnationalen Konglomerate attackieren in allen Formen und an allen Fronten, um Brasiliens Musik gleichzuschalten &#8211; nach dem Modell jung, reich und schön, das überall im kolonisierten kulturellen Universum bereits herrscht…” Gerade der Samba werde wegen seiner starken symbolisch-ästhetischen Inhalte immer wieder strategisch angegriffen. Samba sei eines der Hauptziele des von den internationalen Musikkonzernen angerichteteten Massakers. An diesem “Massaker” beteiligen sich auch in Deutschland nicht wenige pseudoprogressive Figuren der Musikmedien, die nicht zufällig schon seit Jahren guten brasilianischen Samba beiseiteschieben und stattdessen ganz im Sinne der Auftraggeber die bekannten “Megatrends” entsprechend mitteleuropäischen “Hörgewohnheiten” favorisieren.<br />
</strong><strong>–Bankwerbung mit Gil-Hits—<br />
2006 hörte man eine geradezu berühmte Komposition Gilberto Gils namens „Andar com Fè“ andauernd in Radio und Fernsehen. Gil hatte sie der größten brasilianischen Privatbank Bradesco für eine Werbekampagne zugunsten von Haus-und Autokrediten zur Verfügung gestellt. „Andar com Fè“ heißt sinngemäß übersetzt soviel wie „Gehen mit Glauben, mit Gottvertrauen“. Katholiken und Anhänger afrobrasilianischer Kulte sangen den Titel gerne bei ihre Messen. Jetzt war der Sinn ein anderer – Gehe mit Glauben in die Großbank Bradesco und vertraue deren Kreditangeboten. Die Regierung, zu der Gil gehört, sorgte für die welthöchsten Realzinsen, was den Spekulanten, aber auch Banken wie Bradesco Rekordgewinne beschert. 2008 rügt ihn indessen die dem Staatspräsidenten unterstellte Ethikkommission wegen geschäftlicher Beziehungen zur brasilianischen Privatbank Itaú streng. Denn Gil hatte auch dieser für Werbezwecke gegen klingende Münze eine Komposition überlassen, obwohl sein Ministerium auch über Projektsubventionen, Kooperation und Steuererleichterungen für das Itaú-Kulturinstitut entscheidet. Gil wurde ermahnt, künftig privat Geschäftskontakte zu vermeiden, die ministerielle Zuständigkeiten tangierten.<br />
Marco Antonio Villa, Schriftsteller und Geschichtsprofessor an der Bundesuniversität von Sao Carlos, nennt in Brasiliens größter Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ die fehlende Trennung zwischen öffentlichen Angelegenheiten und privaten Interessen ein Charakteristikum der von Korruptionsskandalen geschüttelten Lula-Regierung. Ein gutes Beispiel dafür seien die Aktivitäten von Gilberto Gil, der das Ministerium in sein persönliches Sprungbrett verwandelt habe. Von guter Kulturpolitik sei indessen nichts zu sehen. „Beklagenswerterweise hat das Kulturministerium kein Projekt für eine Kulturpolitik dieses Landes. Es verfolgt indessen ein persönliches Projekt – und das ist erfolgreich, sehr erfolgreich.“ Für 2008 hat Gilberto Gil seinen Rücktritt angekündigt. Als im Jahr zuvor wegen fehlender Staatsmittel eine Übernahme des Jorge-Amado-Nachlasses durch die Harvard-Universität droht, wirft Joao Ubaldo Ribeiro, der nach Paulo Coelho in Europa meistgelesene lebende Autor Brasiliens, dem Kulturminister öffentlich vor, die Amtspflichten zu verletzen. Schon im Titel einer seiner vielgelesenen Wochenkolumnen erinnert ihn Ribeiro an Amados unschätzbare Verdienste, auch bei der Pflege künstlerischen Nachwuchses: “Gil, ohne Jorge wärst du vielleicht nur eine Hypothese.”</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens verödende Paartanzkultur: &#8222;15 meiner Musikerkollegen spielen jetzt in Deutschland, weil man dort ihre Arbeit wertschätzt.&#8220; Trompeter der Tupy-Big Band aus Rio de Janeiro.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/20/15-meiner-musikerkollegen-spielen-jetzt-in-deutschland-weil-man-dort-ihre-arbeit-wertschatzt-trompeter-der-tupy-big-band-aus-rio-de-janeiro/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/20/15-meiner-musikerkollegen-spielen-jetzt-in-deutschland-weil-man-dort-ihre-arbeit-wertschatzt-trompeter-der-tupy-big-band-aus-rio-de-janeiro/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 11:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Big Band Tupy]]></category>
		<category><![CDATA[Bossa Nova]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Orchestra Tabajara]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Samba]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzorchester]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/20/15-meiner-musikerkollegen-spielen-jetzt-in-deutschland-weil-man-dort-ihre-arbeit-wertschatzt-trompeter-der-tupy-big-band-aus-rio-de-janeiro/</guid>
		<description><![CDATA[Während Auftritten in Sao Paulo haben Musiker der Tupy-Big Band, einer der besten Tanzkapellen Brasiliens, den stetigen Niedergang der Musik-und Tanzszene Rio de Janeiros beklagt. Selbst für die besten Tanzorchester gebe es immer weniger Engagements, die Tupy-Big Band sei einen halben Monat überhaupt nicht aufgetreten. Derzeit dominierten in Rio Baile Funk und DJs, die Situation [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während Auftritten in Sao Paulo haben Musiker der Tupy-Big Band, einer der besten Tanzkapellen Brasiliens, den stetigen Niedergang der Musik-und Tanzszene Rio de Janeiros beklagt. Selbst für die besten Tanzorchester gebe es immer weniger Engagements, die Tupy-Big Band sei einen halben Monat überhaupt nicht aufgetreten.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1043"></span>Derzeit dominierten in Rio Baile Funk und DJs, die Situation sei im Vergleich zu früheren Jahrzehnten grauenhaft, es gebe kaum noch nennenswerte Sambaschwoofs. &#8222;15 meiner Musikerkollegen, die teils mit mir im Typy-Orchester waren, spielen heute in Deutschland, weil man dort, anders als in Brasilien, ihre Arbeit wertschätzt&#8220;, sagte ein Tupy-Trompeter gegenüber dieser Website. Â Unter dem jetzigen Bürgermeister Cesar Maia von der rechtsgerichteten Partei &#8222;Die Demokraten&#8220; ist Rio de Janeiros traditionelle, lebendige Samba-und Bossa-Nova-Kultur systematisch reduziert und durch Megatrend-Musik internationaler Musikkonzerne ersetztÂ worden, was Bossa-Nova-Stars wie Carlos Lyra und Musiker wie Dori Caymmi immer wieder scharf kritisiert haben. Vor allem die Ausbreitung von Bailes Funk auf Kosten der Samba-Kultur wurde von den politisch Verantwortlichen deutlich forciert. Unter Cesar Maia wurde sogar Rios berühmtester Ball, die sonntägliche &#8222;Domingueira&#8220; im Kulturzentrum &#8222;Circo Voador&#8220; des Stadtteils LapaÂ vernichtet: Direkt vor dem abendlichen Ball wurde ein gewalttätiger &#8222;Baile Funk&#8220; veranstaltet, sodaß im &#8222;Circo Voador&#8220; erstmals Schüsse fielen, Blut floß. Damit war das Ende der ungemein attraktiven und kreativen Paartanz-Szene Rios eingeläutet. Aus den &#8222;Anos Dourados&#8220; sind nur noch kümmerliche Reste übriggeblieben, die Zahl der Tanzorchester schrumpfte enorm. Bis in die neunziger Jahre hatte Rio de Janeiro die interessanteste Ballszene der Welt, an jedem Wochentag gab esÂ sehr populäre Sambaschwoofs.</strong></p>
<p><a href="http://www.orquestratupy.com.br/">http://www.orquestratupy.com.br/</a></p>
<p>Baile-Funk-Hintergrund: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/401/#more-401">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/20/401/#more-401</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/14/war-henri-salvador-tatsachlich-erfinder-miterfinder-der-bossa-nova-brasilianische-musikexperten-nennen-solche-theorien-absurd-lacherlich/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/14/war-henri-salvador-tatsachlich-erfinder-miterfinder-der-bossa-nova-brasilianische-musikexperten-nennen-solche-theorien-absurd-lacherlich/</a></p>
<p>Sehr späte YouTube-Aufnahme vom Orchestra Tabajara, dem Â führenden Tanzorchester der &#8222;Anos Dourados&#8220; von Rio, von ganz Brasilien: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BXEG_s6uJsY">http://www.youtube.com/watch?v=BXEG_s6uJsY</a></p>
<p><a href="http://www.mp3.com/artist/orchestra-tabajara/summary/">http://www.mp3.com/artist/orchestra-tabajara/summary/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/bye-bye-brasil-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-aus-sao-paulo-zum-massenexodus-von-brasilianern-in-die-erste-welt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/05/bye-bye-brasil-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-aus-sao-paulo-zum-massenexodus-von-brasilianern-in-die-erste-welt/</a></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte die im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese indessen sorgen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Uruguay – Tango in Montevideo 2016. “Tanz als Selbstoffenbarung”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=67512&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/daniel-machado/" rel="tag">daniel machado</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/uruguay-tango-in-montevideo/" rel="tag">uruguay &#8211; tango in montevideo</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TangoMachado.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67513" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TangoMachado-1024x705.jpg" alt="TangoMachado" width="1024" height="705" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Daniel Machado, “Fotogaleria del Solis” 2016:”Bajo el cielo azul”.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.danielmachado.com.uy/tango2010/">http://www.danielmachado.com.uy/tango2010/</a></p>
<p>-<a href="http://guruguay.com/tango-dancing-uruguay/">http://guruguay.com/tango-dancing-uruguay/</a></p>
<p><strong>“Tanz als Selbstoffenbarung”(Inzwischen ist die Paartanzkultur Brasilien stark abgestürzt, wurde unter der Lula-Rousseff-Regierung das Land enorm soziokulturell amerikanisiert):</strong><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf">http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf</a></p>
<p><strong>Eric und Jeusa – die Schweizer Adresse:</strong><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/">http://www.tango-ericandjeusa.ch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><strong>“Die Jugendlichen von heute haben ein sehr individualistisches Profil – allein, ohne Partner zu tanzen ist Ausdruck dieses Phänomens.” David Lewinsky, brasilianischer Jugendpsychiater</strong></p>
<dl>
<dt><b><span lang="ES-MX">DANIEL MACHADO</span></b></dt>
<dt><span lang="ES-AR">Born in Montevideo.</span>…….</dt>
<dt><span lang="ES-AR">Trained in Architecture and infographic design</span><span lang="ES-MX"> at the</span> Faculty of<span lang="ES-MX"> Architecture,</span>University of the<span lang="ES-MX"> Republic</span> and dra<span lang="ES-AR">wing and building at the Building School IEC</span>.</dt>
<dt>Trained in photography at Fotoclub Uruguayo <span lang="ES-AR">(</span>basic courses and workshops).</dt>
<dt>GrisArt Photography School of Barcelona (professional lighting and art courses).</dt>
<dt>He was assistant at Light Studio in Tokyo where he live<span lang="ES-AR">.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-AR">He has won different national and international awards, his photographs had been published in several information medias and are incluided in several private and public art collections in: Argentina, Brazil, Spain, USA, France, Japan, Holland, Italy, Luxembourg, New Zealand and Uruguay.</span></dt>
</dl>
<dl>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">SOLO </span>&amp; DUO <span lang="ES-MX">EXHIBITIONS</span><span lang="ES-MX"><span lang="ES-MX"> (selected)</span></span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>12</dt>
<dt>-“TANGO: Moriyama Daido + Daniel Machado”<span lang="ES-AR">.</span> Traumaris Space Gallery<span lang="ES-MX">. </span>Tokyo<span lang="ES-MX">, Japan.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>1<span lang="ES-MX">0</span></dt>
<dt>-Miguelete JailHouse<span lang="ES-AR">.</span> TantoTempo Gallery<span lang="ES-MX">. </span>Kobe<span lang="ES-MX">, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">9</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">A man Confined</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Nikon Salon Ginza. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">8</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Legs and Bandoneon</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Espacio 10 Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>……….</dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">7</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Tango Con-fusion. Tabaris Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……..</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2006</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Arquigrafias. Arte x Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2005</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Hospital” Municipal Center of Photography. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Project. Museum of the Republic. Rio de Janeiro, Brazil.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Legs and Bandoneon. Tabaris Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2004</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Family. Goethe Institute. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Transarchitectures. USA – Uruguay Cultural Alliance. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2002</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Transarchitectures. Architecture Faculty (U.de la R.). Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Arquigrafias. Fotoclub Uruguayo Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">GROUP EXHIBITIONS (selected)</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2014</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Korea Foundation. Seoul, Korea.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2013</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Capital Library. Beijing, China.</span></dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Migrar es Cultura”. Museum of the Americas. Madrid. Spain.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>12</dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">“</span>Contemporary uruguayan artists” IDB Cultural Center. Washington DC. USA.</dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">“</span>Secretos de America“. Iberoamerican Finnish Institute. Madrid.<span lang="ES-MX"> S</span>pain<span lang="ES-MX">.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2011</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Cervantes Institute. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Carnavalesque – wrestling with a mirror image created by others”. World Bank Art Program “About Change”, Washington D.C, USA<br />
</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">9</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Emotional Landscapes</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Red Cultural del Mercosur. Itinerant South America.</span></dt>
<dd><span lang="ES-AR"> </span></dd>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">8</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Dia a Dia. Galeria IILA VII Fotografia Festival Internazionale di Roma. Italy.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Descubrimientos. Complejo el Aguila. PhotoEspana08. Madrid. Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Otras Miradas. Casa da Xuventud. Outono Fotografico 2008. Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">International Image Festival, Festimage08. Cine-Teatro Chavez Gallery. Portugal.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR">2007</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Selecciones ZoneZero, Siggraph-07. San Diego Convention Center. California, USA.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">The photographers: Self-portraits V.</span><span lang="ES-MX"> Contemporary Center of Photography. La Plata, Argentina.</span></dt>
<dt>….</dt>
<dt><span lang="ES-AR">2006</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">2do.</span><span lang="ES-MX"> Latinoamerican Photography Festival Aella Foto-Latina. París, France.</span></dt>
<dt><span lang="EN-US">-Photo Imaging Expo 2006. Tokyo Big Sight. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2005</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Tres x Uruguay. Kuntur Gallery. Amsterdam, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Realidad Social Latinoamericana. </span><span lang="ES">Cooperation Cultural Center. Buenos.Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">5ta. Muestra Fotografias de América Latina.</span><span lang="ES-MX"> Municipal Museum of Albacete. Albacete, Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography.</span><span lang="EN-US"> ABC ThreeHouse Gallery. Amsterdam, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography. Cervantes Institute. Utrecht, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography. Arte x Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span>……..</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2004</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">1er.</span><span lang="ES-MX"> Latinoamerican Photography Festival Aella Foto-Latina. París, France.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">4ta. muestra fotografias de américa latina.</span><span lang="ES-MX"> Municipal Museum of Albacete. Albacete, Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Anónimos-sinónimos-antónimos</span><span lang="ES-MX">. Recoleta Cultural Center. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Arquitecturas Urbanas. </span><span lang="ES-MX">Arco/2004. Centro municipal de las artes de Alcorcón. Madrid, Spain and</span> <span lang="ES-MX">Torrelavega National Center of Photography. Santander, Spain.</span></dt>
</dl>
<h2 class="beitrags-titel">Montevideo unter den hochzivilisierten, islamisierungsfreien Großstädten der Erde – entsprechend touristisch attraktiv.</h2>
<div>
<div class="entry clear-block">
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67447" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango1-601x1024.jpg" alt="??????????" width="601" height="1024" /></a></div>
<div><strong>Tango in Montevideo.</strong></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67449" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango2.jpg" alt="Tango2" width="768" height="871" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67451" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango3-492x1024.jpg" alt="??????????" width="492" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67453" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango4-419x1024.jpg" alt="??????????" width="419" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67455" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango5-495x1024.jpg" alt="??????????" width="495" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67457" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango6.jpg" alt="??????????" width="768" height="791" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67459" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango7-531x1024.jpg" alt="??????????" width="531" height="1024" /></a></div>
<div></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67770" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango10-1024x667.jpg" alt="Tango10" width="1024" height="667" /></a></div>
<div></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67580" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango9.jpg" alt="??????????" width="768" height="811" /></a></div>
<div></div>
</div>
</div>
<p><strong>Tangosänger, Tangotänzer in Montevideo:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67541" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger1.jpg" alt="??????????" width="927" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67543" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger2.jpg" alt="??????????" width="777" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67545" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger3.jpg" alt="??????????" width="768" height="935" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67547" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger4.jpg" alt="??????????" width="768" height="786" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<dl>
<dt><span lang="ES-MX">.</span></p>
<header id="page-title" class="element-title">
<h1 id="title-page">Tango – Weltkulturerbe</h1>
</header>
<p class="link element-country"><a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/state/argentina-AR">Argentina</a>, <a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/state/uruguay-UY">Uruguay</a></p>
<p>Inscribed in 2009 (<a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/index.php?pg=00223">4.COM</a>) on the Representative List of the Intangible Cultural Heritage of Humanity</p>
<div class="element_videos">
<figure class="picture pi_right"><a class="fancybox" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/RL/tango-00258?include=film_inc.php&amp;id=&amp;width=700&amp;call=film"><img src="http://img.youtube.com/vi/XpiFDh9MqQQ/0.jpg" alt="" width="350" height="auto" /></a></figure>
</div>
<p><span lang="ES-MX">The Argentinian and Uruguayan tradition of the Tango, now familiar around the world, was developed by the urban lower classes in Buenos Aires and Montevideo in the Rio de la Plata basin. Among this mix of European immigrants to the region, descendents of African slaves and the natives of the region known as ”criollos,” a wide range of customs, beliefs and rituals were merged and transformed into a distinctive cultural identity. As one of the most recognizable embodiments of that identity, the music, dance and poetry of tango both embodies and encourages diversity and cultural dialogue. It is practised in the traditional dance halls of Buenos Aires and Montevideo, spreading the spirit of its community across the globe even as it adapts to new environments and changing times. That community today includes musicians, professional and amateur dancers, choreographers, composers, songwriters, teachers of the art and the national living treasures who embody the culture of tango. Tango is also incorporated into celebrations of national heritage in Argentina and Uruguay, reflecting the widespread embrace of this popular urban music.</span></p>
</dt>
</dl>
<p><strong>In neoliberalen, amerikanisierten Ländern wie Deutschland wird weder deutscher Volkstanz noch Tango an den Schulen gelehrt – von Ausnahmen abgesehen – Hinweis auf den von staatlicher Seite forcierten Kulturverlust. In Staaten wie Uruguay oder Kuba ist es dagegen bereits an den Schulen normal, Tango bzw. Salsa tanzen zu können. </strong></p>
</div>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.semanadaculturalatina.com.br/">http://www.semanadaculturalatina.com.br/</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed"> https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp142.jpg" alt="tanzsp142.jpg" /></p>
<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/20/15-meiner-musikerkollegen-spielen-jetzt-in-deutschland-weil-man-dort-ihre-arbeit-wertschatzt-trompeter-der-tupy-big-band-aus-rio-de-janeiro/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Paartanz &#8211; Diskothekenhopserei. Brasiliens Kolumnistin Danuza Leao, Schwester der großen Bossa-Nova-Sängerin Nara Leao.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 23:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Jaime Aroxa]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Zouk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/</guid>
		<description><![CDATA[http://arquivoetc.blogspot.com/2008/09/danuza-leo-uma-dana.html FAZ UNS 25 ANOS que não entro numa discoteca, mas leio os jornais, tenho amigas jovens que me contam, vejo filmes, e sei que hoje as pessoas dançam praticamente sozinhas; elas rebolam, fazem movimentos eróticos, caras e bocas para seu parceiro, mas tudo de longe. Depois trocam de par e repetem os mesmos gestos, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://arquivoetc.blogspot.com/2008/09/danuza-leo-uma-dana.html">http://arquivoetc.blogspot.com/2008/09/danuza-leo-uma-dana.html</a></p>
<p>FAZ UNS 25 ANOS que não entro numa discoteca, mas leio os jornais, tenho amigas jovens que me contam, vejo filmes, e sei que hoje as pessoas dançam praticamente sozinhas; elas rebolam, fazem movimentos eróticos, caras e bocas para seu parceiro, mas tudo de longe. Depois trocam de par e repetem os mesmos gestos, simulam a mesma sensualidade, exatamente como tinham feito antes, e animadíssimas.</p>
<p>Outro dia fui a festa meio careta, de pessoas mais maduras, digamos assim. Não havia nenhum jovem ou, se havia, foi logo embora. Fiquei sentada olhando. As pessoas se comportavam mais do que civilizadamente, até porque eram quase todas casadas -o que, aliás, não quer dizer nada. Não se percebia nenhum sinal de paquera, e todos guardavam, um do outro, a distância regulamentar.<br />
Depois dos drinques foi servido o jantar, o cafezinho, licores, e aí entrou o DJ, tocando as músicas apropriadas para aquele tipo de público.<br />
As músicas eram do tempo em que os bichos falavam, mas conhecidas dos presentes: &#8222;New York, New York&#8220;, &#8222;Strangers in the Night&#8220;, &#8222;My Way&#8220;, &#8222;Night and Day&#8220;, a maioria cantada por Frank Sinatra. As pessoas, todas com mais de 50, se animaram, e algumas foram para a pista de dança, que logo ficou cheia.<br />
Fiquei prestando atenção.<br />
Era raro ver um casal casado dançando junto, e fiquei pensando em como o comportamento muda. Hoje, com a total liberação sexual, os pares dançam separados; já os mais velhos, aqueles que eram jovens em 1970, continuam repetindo o que faziam, e que era muito normal.<br />
Era assim: se numa festa um homem saísse com uma mulher que não a sua, fossem os dois para a varanda e lá ficassem conversando, esquecidos do mundo, seria quase um escândalo. Mas se tirasse essa mesma mulher para dançar, seria considerado absolutamente normal. Ora, para dançar, se encostavam as coxas, a barriga, os seios ficavam grudados ao tronco do homem, com apenas um leve tecido entre os corpos, e alguns mais ousados ainda arriscavam um &#8222;cheek to cheek&#8220;. Alguém ainda sabe o que é dançar &#8222;cheek to cheek&#8220;? É dançar com os rostos colados; e se conversava, com a boca quase dentro da orelha do parceiro, sobre o tempo não havia de ser. Eles dançavam, volteavam na pista agarrados, e se estivessem naquela posição -só que na horizontal, não na vertical-, por muito pouco estaríamos assistindo a um ato sexual. O mais curioso é que todo mundo achava normal; nenhuma mulher, nenhum homem nem sequer olhava para a pista de dança para ver o que estava acontecendo; afinal, estavam apenas dançando. Será que não tinham ciúmes?<br />
Pense num casal dançando daquela maneira sem música: seria quase uma transa, mas perfeitamente permitida -como era, na época-, ninguém estaria nem aí.<br />
Pois na festa foi como no passado.<br />
Fico imaginando o que se passa nas discotecas modernas, e sei que ninguém dança assim, colado dos pés à cabeça. O sexo se banalizou a tal ponto que não se ouve mais falar de ninguém que tenha um grande desejo, a ponto de querer dançar colado, como em outros tempos. O barato da juventude de hoje é saber quantos beijos cada um conseguiu dar na noite anterior, a quantidade é que interessa.<br />
Na festa a que eu fui, todos dançavam como no passado -talvez sem o mesmo entusiasmo-, mas igual, e vou declarar: se eu fosse homem, mulher minha não dançava com ninguém. E sendo mulher, homem meu também não. Ausriß.<span id="more-896"></span></p>
<h2 class="beitrags-titel">Uruguay – Tango in Montevideo 2016. “Tanz als Selbstoffenbarung”. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=67512&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/daniel-machado/" rel="tag">daniel machado</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/uruguay-tango-in-montevideo/" rel="tag">uruguay &#8211; tango in montevideo</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TangoMachado.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67513" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/TangoMachado-1024x705.jpg" alt="TangoMachado" width="1024" height="705" /></a></p>
<p><strong>Ausriß, Daniel Machado, “Fotogaleria del Solis” 2016:”Bajo el cielo azul”.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.danielmachado.com.uy/tango2010/">http://www.danielmachado.com.uy/tango2010/</a></p>
<p>-<a href="http://guruguay.com/tango-dancing-uruguay/">http://guruguay.com/tango-dancing-uruguay/</a></p>
<p><strong>“Tanz als Selbstoffenbarung”(Inzwischen ist die Paartanzkultur Brasilien stark abgestürzt, wurde unter der Lula-Rousseff-Regierung das Land enorm soziokulturell amerikanisiert):</strong><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf">http://www.tango-ericandjeusa.ch/pdfs/NZZ.pdf</a></p>
<p><strong>Eric und Jeusa – die Schweizer Adresse:</strong><a href="http://www.tango-ericandjeusa.ch/">http://www.tango-ericandjeusa.ch/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/22/argentinische-tanzwut-an-der-spree-argentinien-hat-den-tango-erfolgreich-exportiert-und-warum-brasilien-eigentlich-nicht-den-viel-einfacher-zu-tanzenden-samba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<dl>
<dt><b><span lang="ES-MX">DANIEL MACHADO</span></b></dt>
<dt><span lang="ES-AR">Born in Montevideo.</span>…….</dt>
<dt><span lang="ES-AR">Trained in Architecture and infographic design</span><span lang="ES-MX"> at the</span> Faculty of<span lang="ES-MX"> Architecture,</span>University of the<span lang="ES-MX"> Republic</span> and dra<span lang="ES-AR">wing and building at the Building School IEC</span>.</dt>
<dt>Trained in photography at Fotoclub Uruguayo <span lang="ES-AR">(</span>basic courses and workshops).</dt>
<dt>GrisArt Photography School of Barcelona (professional lighting and art courses).</dt>
<dt>He was assistant at Light Studio in Tokyo where he live<span lang="ES-AR">.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-AR">He has won different national and international awards, his photographs had been published in several information medias and are incluided in several private and public art collections in: Argentina, Brazil, Spain, USA, France, Japan, Holland, Italy, Luxembourg, New Zealand and Uruguay.</span></dt>
</dl>
<dl>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">SOLO </span>&amp; DUO <span lang="ES-MX">EXHIBITIONS</span><span lang="ES-MX"><span lang="ES-MX"> (selected)</span></span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>12</dt>
<dt>-“TANGO: Moriyama Daido + Daniel Machado”<span lang="ES-AR">.</span> Traumaris Space Gallery<span lang="ES-MX">. </span>Tokyo<span lang="ES-MX">, Japan.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>1<span lang="ES-MX">0</span></dt>
<dt>-Miguelete JailHouse<span lang="ES-AR">.</span> TantoTempo Gallery<span lang="ES-MX">. </span>Kobe<span lang="ES-MX">, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">9</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">A man Confined</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Nikon Salon Ginza. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">..</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">8</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Legs and Bandoneon</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Espacio 10 Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>……….</dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">7</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Tango Con-fusion. Tabaris Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……..</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2006</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Arquigrafias. Arte x Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2005</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Hospital” Municipal Center of Photography. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Project. Museum of the Republic. Rio de Janeiro, Brazil.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Legs and Bandoneon. Tabaris Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2004</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">The Rodelu Family. Goethe Institute. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Transarchitectures. USA – Uruguay Cultural Alliance. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2002</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Transarchitectures. Architecture Faculty (U.de la R.). Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Arquigrafias. Fotoclub Uruguayo Gallery. Montevideo, Uruguay.</span></dt>
<dt>……</dt>
<dt>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">GROUP EXHIBITIONS (selected)</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2014</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Korea Foundation. Seoul, Korea.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2013</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Capital Library. Beijing, China.</span></dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Migrar es Cultura”. Museum of the Americas. Madrid. Spain.</span></dt>
<dt> </dt>
<dt><span lang="ES-MX">20</span>12</dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">“</span>Contemporary uruguayan artists” IDB Cultural Center. Washington DC. USA.</dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">“</span>Secretos de America“. Iberoamerican Finnish Institute. Madrid.<span lang="ES-MX"> S</span>pain<span lang="ES-MX">.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span></dt>
<dt><span lang="ES-AR"> </span>2011</dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Tango Oriental: Three visions of Tango in Uruguay”. Cervantes Institute. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span class="txtcorpo">-“Carnavalesque – wrestling with a mirror image created by others”. World Bank Art Program “About Change”, Washington D.C, USA<br />
</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">9</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Emotional Landscapes</span><span lang="ES-AR">.</span><span lang="ES-MX"> Red Cultural del Mercosur. Itinerant South America.</span></dt>
<dd><span lang="ES-AR"> </span></dd>
<dt><span lang="ES-MX">200</span><span lang="ES-AR">8</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Dia a Dia. Galeria IILA VII Fotografia Festival Internazionale di Roma. Italy.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Descubrimientos. Complejo el Aguila. PhotoEspana08. Madrid. Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Otras Miradas. Casa da Xuventud. Outono Fotografico 2008. Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">International Image Festival, Festimage08. Cine-Teatro Chavez Gallery. Portugal.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span></dt>
<dt><span lang="ES-AR">2007</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">Selecciones ZoneZero, Siggraph-07. San Diego Convention Center. California, USA.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">The photographers: Self-portraits V.</span><span lang="ES-MX"> Contemporary Center of Photography. La Plata, Argentina.</span></dt>
<dt>….</dt>
<dt><span lang="ES-AR">2006</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">2do.</span><span lang="ES-MX"> Latinoamerican Photography Festival Aella Foto-Latina. París, France.</span></dt>
<dt><span lang="EN-US">-Photo Imaging Expo 2006. Tokyo Big Sight. Tokyo, Japan.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span>……</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2005</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Tres x Uruguay. Kuntur Gallery. Amsterdam, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Realidad Social Latinoamericana. </span><span lang="ES">Cooperation Cultural Center. Buenos.Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">5ta. Muestra Fotografias de América Latina.</span><span lang="ES-MX"> Municipal Museum of Albacete. Albacete, Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography.</span><span lang="EN-US"> ABC ThreeHouse Gallery. Amsterdam, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography. Cervantes Institute. Utrecht, Holland.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Uruguayan Contemporary Photography. Arte x Arte Gallery. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt><span lang="ES-MX">.</span>……..</dt>
<dt><span lang="ES-MX">2004</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-AR">1er.</span><span lang="ES-MX"> Latinoamerican Photography Festival Aella Foto-Latina. París, France.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">4ta. muestra fotografias de américa latina.</span><span lang="ES-MX"> Municipal Museum of Albacete. Albacete, Spain.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Anónimos-sinónimos-antónimos</span><span lang="ES-MX">. Recoleta Cultural Center. Buenos Aires, Argentina.</span></dt>
<dt>-<span lang="ES-MX">Arquitecturas Urbanas. </span><span lang="ES-MX">Arco/2004. Centro municipal de las artes de Alcorcón. Madrid, Spain and</span> <span lang="ES-MX">Torrelavega National Center of Photography. Santander, Spain.</span></dt>
</dl>
<h2 class="beitrags-titel">Montevideo unter den hochzivilisierten, islamisierungsfreien Großstädten der Erde – entsprechend touristisch attraktiv.</h2>
<div>
<div class="entry clear-block">
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67447" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango1-601x1024.jpg" alt="??????????" width="601" height="1024" /></a></div>
<div><strong>Tango in Montevideo.</strong></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67449" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango2.jpg" alt="Tango2" width="768" height="871" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67451" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango3-492x1024.jpg" alt="??????????" width="492" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67453" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango4-419x1024.jpg" alt="??????????" width="419" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67455" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango5-495x1024.jpg" alt="??????????" width="495" height="1024" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango6.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67457" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango6.jpg" alt="??????????" width="768" height="791" /></a></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67459" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango7-531x1024.jpg" alt="??????????" width="531" height="1024" /></a></div>
<div></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-67770" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango10-1024x667.jpg" alt="Tango10" width="1024" height="667" /></a></div>
<div></div>
<div><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango9.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67580" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tango9.jpg" alt="??????????" width="768" height="811" /></a></div>
<div></div>
</div>
</div>
<p><strong>Tangosänger, Tangotänzer in Montevideo:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67541" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger1.jpg" alt="??????????" width="927" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67543" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger2.jpg" alt="??????????" width="777" height="768" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67545" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger3.jpg" alt="??????????" width="768" height="935" /></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-67547" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/04/Tangos%C3%A4nger4.jpg" alt="??????????" width="768" height="786" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<dl>
<dt><span lang="ES-MX">.</span><br />
<header id="page-title" class="element-title">
<h1 id="title-page">Tango – Weltkulturerbe</h1>
</header>
<p class="link element-country"><a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/state/argentina-AR">Argentina</a>, <a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/state/uruguay-UY">Uruguay</a></p>
<p>Inscribed in 2009 (<a class="link" href="http://www.unesco.org/culture/ich/index.php?pg=00223">4.COM</a>) on the Representative List of the Intangible Cultural Heritage of Humanity</p>
<div class="element_videos">
<figure class="picture pi_right"><a class="fancybox" href="http://www.unesco.org/culture/ich/en/RL/tango-00258?include=film_inc.php&amp;id=&amp;width=700&amp;call=film"><img src="http://img.youtube.com/vi/XpiFDh9MqQQ/0.jpg" alt="" width="350" height="auto" /></a></figure>
</div>
<p><span lang="ES-MX">The Argentinian and Uruguayan tradition of the Tango, now familiar around the world, was developed by the urban lower classes in Buenos Aires and Montevideo in the Rio de la Plata basin. Among this mix of European immigrants to the region, descendents of African slaves and the natives of the region known as ”criollos,” a wide range of customs, beliefs and rituals were merged and transformed into a distinctive cultural identity. As one of the most recognizable embodiments of that identity, the music, dance and poetry of tango both embodies and encourages diversity and cultural dialogue. It is practised in the traditional dance halls of Buenos Aires and Montevideo, spreading the spirit of its community across the globe even as it adapts to new environments and changing times. That community today includes musicians, professional and amateur dancers, choreographers, composers, songwriters, teachers of the art and the national living treasures who embody the culture of tango. Tango is also incorporated into celebrations of national heritage in Argentina and Uruguay, reflecting the widespread embrace of this popular urban music.</span></p>
</dt>
</dl>
<p><strong>In neoliberalen, amerikanisierten Ländern wie Deutschland wird weder deutscher Volkstanz noch Tango an den Schulen gelehrt – von Ausnahmen abgesehen – Hinweis auf den von staatlicher Seite forcierten Kulturverlust. In Staaten wie Uruguay oder Kuba ist es dagegen bereits an den Schulen normal, Tango bzw. Salsa tanzen zu können. </strong></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/</a></p>
<p><strong>Clärchens Ballhaus &#8211; wo man sich vor 1990 gut amüsieren konnte: </strong> <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html">http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html</a></p>
<p><strong>“Im Westen haben sie nur Scheiß erzählt über den Osten, als ob wir Untermenschen wären. Das hat sich immer noch nicht geändert.”</strong></p>
<p><strong>1990 endete vorhersehbar die große, jahrzehntelang aufregende Zeit des Tanzlokals &#8211;  heute dominiert nur noch das übliche Berliner Banal-Programm. </strong></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte die im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese indessen sorgen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.semanadaculturalatina.com.br/">http://www.semanadaculturalatina.com.br/</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed"> https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp142.jpg" alt="tanzsp142.jpg" /></p>
<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/paartanz-diskothekenhopserei-brasiliens-kolumnistin-danuza-leao-schwester-der-grosen-bossa-nova-sangerin-nara-leao/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8222;As 3 Vidas de Jaime Aroxa&#8220; &#8211; interessantes Buch über Brasiliens Tanz-Nationalidol in Rio de Janeiro.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 02:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Jaime Aroxa]]></category>
		<category><![CDATA[Paartanz]]></category>
		<category><![CDATA[Rio de Janeiro]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paulo]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzkultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/</guid>
		<description><![CDATA[Editora Senac Rio. &#8222;Os grandes bailes acabaram no Rio de Janeiro. Só existem bailes de ficha(personal dancer). Ã‰ um horror. Sao Paulo é um pais concentrado num lugar só. Ãˆ uma cidade que sempre me impressiona e onde meu trabalho pode florescer.&#8220; Jaime Aroxa hören: http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag27.html Brasilien und Samba:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/brasilianischer-choreograph-ivaldo-bertazzo-knackt-national-mythos-vom-wiegend-leicht-sinnlichen-gang-der-korper-des-brasilianers-ist-schwerfallig/ Clärchens Ballhaus [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Editora Senac Rio.</strong></p>
<p><strong>&#8222;Os grandes bailes acabaram no Rio de Janeiro. Só existem bailes de ficha(personal dancer). Ã‰ um horror. Sao Paulo é um pais concentrado num lugar só. Ãˆ uma cidade que sempre me impressiona e onde meu trabalho pode florescer.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Jaime Aroxa hören: <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag27.html">http://www.swr.de/swr2/programm/extra/lateinamerika/stimmen/beitrag27.html</a></strong></p>
<p><strong>Brasilien und Samba: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/08/aroxazoukkleiner.JPG" alt="aroxazoukkleiner.JPG" /></p>
<p><span id="more-777"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/kulturminister-gilberto-gils-amtszeit-eine-grausige-bilanz-fur-brasilien/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/brasilianischer-choreograph-ivaldo-bertazzo-knackt-national-mythos-vom-wiegend-leicht-sinnlichen-gang-der-korper-des-brasilianers-ist-schwerfallig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/15/brasilianischer-choreograph-ivaldo-bertazzo-knackt-national-mythos-vom-wiegend-leicht-sinnlichen-gang-der-korper-des-brasilianers-ist-schwerfallig/</a></p>
<p><strong>Clärchens Ballhaus &#8211; wo man sich vor 1990 gut amüsieren konnte: </strong> <a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html">http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ballhaus-urgestein-im-gespraech-ick-mach-bis-ich-den-arsch-oben-hab-12567915.html</a></p>
<p><strong>“Im Westen haben sie nur Scheiß erzählt über den Osten, als ob wir Untermenschen wären. Das hat sich immer noch nicht geändert.”</strong></p>
<p><strong>1990 endete vorhersehbar die große, jahrzehntelang aufregende Zeit des Tanzlokals &#8211;  heute dominiert nur noch das übliche Berliner Banal-Programm. </strong></p>
<p>Text von 2004: <a href="http://www.ila-bonn.de/brasilientexte/aroxatropical.htm">http://www.ila-bonn.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><strong>Os Morenos &#8211; Marrom Bombom: </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA"> http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA</a></p>
<p><!--more--></p>
<h2>Brasiliens bedrohte Paartanzkultur &#8211; Tanzkongreß 2014 in Sao Paulo. Samba, Forró, Zouk, Salsa, Tango &#8211; alle Fotos und Videos auf Facebook, anklicken…Einfluß der US-Kulturindustrie deutlich. “Semana da Cultura latina”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=19914" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-paartanzkultur-2014/" rel="tag">brasilien-paartanzkultur 2014</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/forro/" rel="tag">forró</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/salsa/" rel="tag">salsa</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/samba/" rel="tag">samba</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/semana-da-cultura-latina/" rel="tag">semana da cultura latina</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tango/" rel="tag">tango</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/tanzkongres-sao-paulo/" rel="tag">tanzkongreß sao paulo</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/zouk/" rel="tag">zouk</a></p>
<p><p> <strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><strong> Exzellente Tanzkurse, exzellente Tanzlehrer &#8211; außergewöhnlich interessante Tanzaufführungen und Bälle &#8211; das Beste dieser Art aus ganz Brasilien. Üblicherweise haben mitteleuropäische Medien an derartigen Höhepunkten brasilianischen Kulturlebens keinerlei Interesse. </strong></p>
<p><strong>Ausländische Kongreßbesucher, darunter aus Deutschland, nutzten die ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Tanzkenntnisse zu verbessern. Das Interesse von Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Brasilien an landestypischem Paartanz ist extrem gering.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Auffällig ist die weiter wachsende Popularität des Kuba-Salsa &#8211; aus einem Karibikstaat mit etwa soviel Einwohnern wie Rio de Janeiro. Während es Argentinien, Kuba mit beträchtlichem Erfolg gelungen ist, eigene Musik-und Tanzkultur zu exportieren, scheiterte die im Falle Brasiliens an soziokulturellen Faktoren, Ineffizienz, Desorganisation, fehlendem politischen Willen der zuständigen politischen Verantwortlichen. Diese indessen sorgen dafür, daß niedrigwertiger US-Pop von der nordamerikanischen Kulturindustrie problemlos nach Brasilien durchgeschaltet wird, dort dominiert. Gleiches gilt für neoliberale Länder wie Deutschland &#8211; siehe den Einfluß der US-Kulturindustrie auf die Musikauswahl deutscher Sender.</strong></p>
<p><strong>Selbst auf einem brasilianischen Tanzkongreß wie in Sao Paulo wird daher von interessierter Seite versucht, brasilianische Rhythmen und Tänze mit Techno, Rap, Baile-Funk-Musik zu verwässern, mischen entsprechend orientierte Tanzprofis diese Musik allen Ernstes in Samba oder Forró.  Begleitmusik eines solchen Events ist in Pausen, vor Aufführungen nicht zufällig billigster US-Pop. </strong></p>
<p><strong>Brasiliens große Zeitungen haben über den Tanzkongreß erwartungsgemäß nicht berichtet.</strong></p>
<p><strong>Der Umfang des Kulturexports aus einem Riesenland wie Brasilien spricht Bände &#8211; nur 0,2 % vom Weltvolumen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/22/brasiliens-kulturexport-nur-02-prozent-vom-weltvolumen-retrato-de-um-pais-que-nao-exporta-sua-cultura-o-estado-de-sao-paulo-brasilianische-musik-verkauft-sich-garnicht-so-gut-im-ausland/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp141.jpg" alt="tanzsp141.jpg" /></p>
<p><strong>Charmanter Tanzlehrer Marcos Brilho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp147.jpg" alt="tanzsp147.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.semanadaculturalatina.com.br/">http://www.semanadaculturalatina.com.br/</a></p>
<p><strong>Alle Fotos, Videos auf Facebook, anklicken:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/semanadaculturalatina">https://www.facebook.com/semanadaculturalatina</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed"> https://www.youtube.com/user/semanaculturalatina/feed</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp142.jpg" alt="tanzsp142.jpg" /></p>
<p><strong>Tanzlehrer Patrick Carvalho.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp143.jpg" alt="tanzsp143.jpg" /></p>
<p><strong>Kuba-Salsa in Sao Paulo.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/18/brasilien-sao-paulo-der-zouk-kongress-2012-in-einer-spannungsgeladenen-stadt-auffallig-junges-publikum/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp144.jpg" alt="tanzsp144.jpg" /></p>
<p><strong>Samba-Cancao &#8211; Tanzlehrer Joao Carlos Ramos</strong></p>
<p><a href="http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html"> http://joaocarlosramos.blogspot.com.br/2011/03/joao-carlos-ramos.html</a></p>
<p><strong> ”JOÃO CARLOS RAMOS </strong></p>
<p><strong><br />
Dançarino e coreógrafo carioca, começou a dançar nos concursos das “Discos” dos clubes do subúrbio do Rio de Janeiro, organizando grupos amadores de dança de sua região. </strong></p>
<p><strong>Aos 19 anos ingressou no “Grupo Coringa Dança” da coreógrafa Graciela Figueroa dedicando-se ao estudo da dança contemporânea. Diversificou seu trabalho em diversas áreas realizando coreografias para teatro e musicais no Brasil, como “Brasil Brasileiro” de Claudio Segóvia, “ARN” &#8211; Intrépida Trupe (RJ), shows e vídeo-clipes de Jorge Benjor, Lulu Santos, Zeca Pagodinho e Paulo Moura.</strong></p>
<p><strong>Trabalhos no exterior no Ano Brasil\França &#8211; Carreau du temple em Paris, In-Transit &#8211; Haus der Kulturen der Welt em Berlin, Summer Dance Festival – Lincon Center Square em Nova Yorque e Printemps de Commediens em Montpellier.” </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/16/internationaler-kongres-fur-salsa-zouk-und-samba-in-sao-paulo-mit-jaime-aroxa-und-philip-miha/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp145.jpg" alt="tanzsp145.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/"> </a><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/07/29/warum-es-mit-brasiliens-erotischem-sex-bergab-geht-ganz-zu-schweigen-vom-rest-der-welt-stephen-kanitz-nennt-einen-wichtigen-aspekt-die-stupide-abschaffung-des-sinnlichen-paartanzes/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa &#8211; wie jedes Jahr  Tanzlehrer und Mitorganisator des Tanzkongresses:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/"> </a> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/jaime-aroxa-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm"> http://www.ila-web.de/brasilientexte/aroxatropical.htm</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/20/zouk-festival-in-berlin-kaum-zu-fassen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/21/brasilien-und-samba/</a></p>
<p><strong>Jaime Aroxa aus Rio de Janeiro, und besonders Zouk-Experte Philip Miha aus Sao Paulo haben den Zouk durch viele neue Schrittkombinationen stark bereichert, diese u.a. durch Workshops auch in Europa bekannt gemacht. Zahlreiche Tanzlehrer in Europa lehren daher Schritte von Miha und Aroxa, den meisten Tanzbegeisterten ist das nicht bewußt. Kurios, daß diese brasilianischen Zouk-Schrittkombinationen inzwischen in Europa auch auf Salsa-Rhythmen getanzt werden.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/tanzsp146.jpg" alt="tanzsp146.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/09/heute-schon-zouk-getanzt-dann-aber-los-eine-kostliche-sinnliche-musik-fur-kostliche-sinnliche-bewegungen/</a></p>
<p><strong>Der von den Autoritäten zum Schaden einheimischer Musik-und Tanzkultur geförderte, hochaggressive “Baile Funk” mit sexistischen Primitiv-Rhythmen, kopiert aus den USA &#8211;  regelmäßig Schießereien mit Toten, Verletzten &#8211; auch am Wochenende des Tanzkongresses von Sao Paulo:</strong><a href="http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html"> http://g1.globo.com/rs/rio-grande-do-sul/noticia/2014/11/tiroteio-dentro-de-boate-com-baile-funk-deixa-feridos-em-porto-alegre.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kub6.jpg" alt="kub6.jpg" /></p>
<p><strong>Auf Kuba tanzt der allergrößte Teil der Kinder und Jugendlichen bereits in der Schule, darunter in den Pausen, Salsa, beherrscht viele Schrittkombinationen sehr gut. In neoliberalen Ländern wie Deutschland wurde von interessierter Seite effizient dafür gesorgt, daß entsprechende lokale Kultur in eine Nische gedrängt wurde.  Können deutsche Schüler eigentlich noch die Paartänze der deutschen Kultur?</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/01/kubaschuler.jpg" alt="kubaschuler.jpg" /></p>
<p>Aufforderung zum Tanz.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2014/11/kubasalsakinder1.jpg" alt="kubasalsakinder1.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/27/as-3-vidas-de-jaime-aroxa-interessantes-buch-uber-brasiliens-tanz-nationalidol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
