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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Manfred Knake</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Manfred Knake und die Windkraft.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Dec 2019 18:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Knake]]></category>

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		<description><![CDATA[https://www.achgut.com/artikel/Mein_Windpark_ist_auch_900_Meter_entfernt https://www.achgut.com/artikel/windkraft_ist_gewalt Singvögel – sehr häufig von Windkraftwerken getötet. Politmarionetten – kein Herz für Tiere.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.achgut.com/artikel/Mein_Windpark_ist_auch_900_Meter_entfernt">https://www.achgut.com/artikel/Mein_Windpark_ist_auch_900_Meter_entfernt</a></p>
<p><a href="https://www.achgut.com/artikel/windkraft_ist_gewalt">https://www.achgut.com/artikel/windkraft_ist_gewalt</a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/06/Gartenrotschwanz12.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-48732" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/06/Gartenrotschwanz12-875x1024.jpg" alt="Gartenrotschwanz12" width="875" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Singvögel – sehr häufig von Windkraftwerken getötet. Politmarionetten – kein Herz für Tiere.</strong></p>
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		<item>
		<title>Fukushima &#8211; Medien-und Politikerqualität heute. Sylvia Kotting-Uhl, Manfred Knake.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 12:38:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Knake]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvia-Kotting-Uhl/Grüne]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Sylvia Kotting-Uhl, MdL, B90/Grüne Bundestag Berlin Sehr geehrte Frau Kotting-Uhl, dem „Sonntagsblatt“, Ausgabe Aurich, vom 22. Juli 2012 (siehe Anlage .pdf) entnehme ich, dass Sie sich als Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen zur Reaktorkatastrophe in Fukushima geäußert haben. Zitat:“ Ihre vorerst letzte Reise in das Unglücksgebiet unternahm Sylvia Kotting-Uhl im März 2012 anlässlich des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frau</p>
<p>Sylvia Kotting-Uhl, MdL, B90/Grüne<br />
Bundestag<br />
Berlin</p>
<p>Sehr geehrte Frau Kotting-Uhl,</p>
<p>dem „Sonntagsblatt“, Ausgabe Aurich, vom 22. Juli 2012 (siehe<br />
Anlage .pdf) entnehme ich, dass Sie sich als Bundestagsabgeordnete von<br />
Bündnis 90/Die Grünen zur Reaktorkatastrophe in Fukushima geäußert<br />
haben.</p>
<p>Zitat:“ Ihre vorerst letzte Reise in das Unglücksgebiet unternahm<br />
Sylvia Kotting-Uhl im März 2012 anlässlich des ersten Jahrestages der<br />
Katastrophe. Obwohl die Aufräumarbeiten nach ihrem Eindruck voran<br />
gekommen sind, ist &#8218;&#8220;der Eindruck trotzdem: Weltuntergang&#8220;, so die<br />
atompolitische Sprecherin der Grünen. Neben überall herumliegenden<br />
Trümmern seien vor allem viele Existenzen zerstört und buchstäblich<br />
ausgelöscht worden. Die Zahl der Todesopfer, die die<br />
Reaktorkatastrophe unmittelbar gefordert habe, werde derzeit mit rund<br />
16000 beziffert. Allerdings würden noch weit über 3000 Menschen<br />
vermisst. Etwa eine halbe Million Menschen seien obdachlos. 300 000<br />
von ihnen würden nach wie vor in Containern leben. Die<br />
Strahlenbelastung sei scheinbar unvermindert hoch.“<br />
<span id="more-13218"></span><br />
Ich habe den Eindruck, dass entweder bei Ihnen oder in der Redaktion<br />
des &#8222;Sonntagsblattes&#8220; einiges durcheinandergeraten ist, das ich nur<br />
als unglaubliche Desinformation bezeichnen kann: Nach allen<br />
vorliegenden Informationen ist bisher kein Mensch unmittelbar durch<br />
die Reaktorkatastrophe in Japan ums Leben gekommen, über die<br />
tatsächliche Höhe der aktuellen Strahlenbelastung in der Umgebung des<br />
havarierten Reaktors liegen völlig unterschiedliche Darstellungen vor.<br />
Die katastrophalen Auswirkungen auf Menschenleben und die<br />
Infrastruktur wurden ausschließlich durch das Erdbeben und den<br />
anschließenden verheerenden Tsunami ausgelöst, unter dessen Folgen die<br />
betroffene Bevölkerung noch heute leidet.</p>
<p>Ihr Fokus liegt aber ausschließlich auf dem sog. „Super-GAU“ des<br />
havarierten Kraftwerks, obwohl der GAU als „Größter anzunehmender<br />
Unfall“ (und der ist schlimm genug), eigentlich schon alles sagt. Ein<br />
„Super-größter-anzunehmender- Unfall“ ist schlicht semantischer<br />
Unsinn. Mich befremdet zudem, dass Sie als als wenig fachlich<br />
qualifizierte Politikerin und ehemalige Dramaturgin bei der Badischen<br />
Landesbühne öffentlich wohlmeinende Ratschläge zur Energieversorgung<br />
der Industrienation Japan abgeben. Ich gehe davon aus, dass man in<br />
Japan über ausreichenden Sachverstand verfügt, die hektischen Fehler<br />
der sog. &#8222;Energiewende&#8220; in Deutschland, bemerkenswerterweise ebenfalls<br />
durch das Erdbeben und den Tsunami im 9000 km entfernten Japan<br />
verursacht, zu vermeiden und sich für eine verlässliche und bezahlbare<br />
Stromversorgung entscheidet, fern jeder bundesdeutschen<br />
Energieromantik.</p>
<p>Ich rege an, die Falschmeldungen über die Ursachen der Opferzahlen<br />
ggf. bei der Redaktion des &#8222;Sonntagsblattes&#8220; zu korrigieren, falls diese<br />
Aussagen so nicht von Ihnen gemacht wurden. Anderenfalls sollten Sie<br />
sich schämen!</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p><img src="http://mail.globo.com/mail/images/cleardot.gif" /></p>
<table cellpadding="0">
<tr>
<td><a href="http://mail.globo.com/mail/?ui=2&amp;ik=da0fd5b58d&amp;view=att&amp;th=138a96435e5dc47c&amp;attid=0.1&amp;disp=safe&amp;zw"><img src="http://mail.globo.com/mail/images/pdf.gif" alt="SB_22Juli2012_Fukushima.pdf" /></a></td>
<td><strong>SB_22Juli2012_Fukushima.pdf</strong><br />
78K   <a href="http://docs.google.com/a/globo.com/viewer?a=v&amp;pid=gmail&amp;attid=0.1&amp;thid=138a96435e5dc47c&amp;mt=application/pdf&amp;url=http://mail.globo.com/mail/?ui%3D2%26ik%3Dda0fd5b58d%26view%3Datt%26th%3D138a96435e5dc47c%26attid%3D0.1%26disp%3Dsafe%26zw&amp;sig=AHIEtbTO0jo-f1R7YAzS7a3k9Zk_WQ706Q">Visualizar</a>   <a href="http://mail.globo.com/mail/?ui=2&amp;ik=da0fd5b58d&amp;view=att&amp;th=138a96435e5dc47c&amp;attid=0.1&amp;disp=safe&amp;zw">Baixar</a></td>
</tr>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutschlands &#8222;umweltfreundliche&#8220; Windkraftwerke: Was von einer Silbermöwe übrigbleibt, wenn sie auf eine solche vielgelobte Industrieanlage trifft. Heutige herrschende Kriterien für Umwelt-und Naturschutz.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutschlands-umweltfreundliche-windkraftwerke-was-von-einer-silbermowe-ubrigbleibt-wenn-sie-auf-eine-solche-vielgelobte-industrieanlage-trifft/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutschlands-umweltfreundliche-windkraftwerke-was-von-einer-silbermowe-ubrigbleibt-wenn-sie-auf-eine-solche-vielgelobte-industrieanlage-trifft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 23:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Knake]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftwerk und Silbermöwe]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Manfred Knake, aufgenommen bei Utgast. http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/11/rio20-brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-kritisiert-armselige-windkraft-kapazitat-bekraftigt-bau-umstrittener-amazonas-wasserkraftwerke-windenergie-ist-phantasie-entspricht-nicht-unseren-en/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/04/wkasilbermoweutgastknake.jpg" alt="wkasilbermoweutgastknake.jpg" /></p>
<p>Foto: Manfred Knake, aufgenommen bei Utgast.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/11/rio20-brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-kritisiert-armselige-windkraft-kapazitat-bekraftigt-bau-umstrittener-amazonas-wasserkraftwerke-windenergie-ist-phantasie-entspricht-nicht-unseren-en/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/11/rio20-brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-kritisiert-armselige-windkraft-kapazitat-bekraftigt-bau-umstrittener-amazonas-wasserkraftwerke-windenergie-ist-phantasie-entspricht-nicht-unseren-en/</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutschlands hocheffizienter Ökofilz. Projektwerkstatt, Manfred Knake, Panorama-Sendung &#8222;Geld statt Widerstand&#8220;.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/19/deutschlands-hocheffizienter-okofilz-projektwerkstatt-manfred-knake-panorama-sendung-geld-statt-widerstand/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/19/deutschlands-hocheffizienter-okofilz-projektwerkstatt-manfred-knake-panorama-sendung-geld-statt-widerstand/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlands hocheffizienter Ökofilz]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Knake]]></category>
		<category><![CDATA[Projektwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.projektwerkstatt.de/oekofilz/5_2wirtschaft.pdf Manfred Knake. Der Spiegel 1995. Wattenrat Ostfriesland. Panorama-Sendung “Geld statt Widerstand”. ** Tags: , Manfred Knake, Wattenrat Ostfriesland, Windkraft-Bluff http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9157664.html http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/verblodungsoffensive-energiewendemanfred-knake-wattenrat-ostfriesland-und-das-gleichnis-mit-den-brotchen/ Panorama-Sendung “Geld statt Widerstand” und das Echo. Wattenrat Ostfriesland. ** 17. März 2012 Nebeltöpfe: BUND-Reaktion auf Panorama-Sendung „Geld statt Widerstand“ Quelle: Screenshot: BUND-LV Niedersachsen,17 März 2012 Der Umweltverband BUND (“Freunde der Erde”) reagiert unglaublich dreist [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.projektwerkstatt.de/oekofilz/5_2wirtschaft.pdf"><strong>http://www.projektwerkstatt.de/oekofilz/5_2wirtschaft.pdf</strong></a></p>
<h2>Manfred Knake. Der Spiegel 1995. Wattenrat Ostfriesland. Panorama-Sendung “Geld statt Widerstand”. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12643" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>Tags: , <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/manfred-knake/" rel="tag">Manfred Knake</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wattenrat-ostfriesland/" rel="tag">Wattenrat Ostfriesland</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraft-bluff/" rel="tag">Windkraft-Bluff</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9157664.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9157664.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/verblodungsoffensive-energiewendemanfred-knake-wattenrat-ostfriesland-und-das-gleichnis-mit-den-brotchen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/verblodungsoffensive-energiewendemanfred-knake-wattenrat-ostfriesland-und-das-gleichnis-mit-den-brotchen/</strong></a></p>
<h2>Panorama-Sendung “Geld statt Widerstand” und das Echo. Wattenrat Ostfriesland. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12639" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><span id="more-12654"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/panorama-sendung-geld-statt-widerstand/" rel="tag"> </a></p>
<p>17. März 2012</p>
<h1>Nebeltöpfe: BUND-Reaktion auf Panorama-Sendung „Geld statt  Widerstand“</h1>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND_LV-Nds.jpg.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND_LV-Nds.jpg.jpg" width="600" height="435" /></a></p>
<p>Quelle: Screenshot: BUND-LV Niedersachsen,17 März  2012</p>
<p>Der Umweltverband BUND (“Freunde der Erde”) reagiert unglaublich dreist auf  die <a href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/umweltverbaende103.html" title="Geld statt Widerstand">Panorama-Berichterstattung vom 15. März 2012 „Geld statt  Widerstand-Wie sich Umweltverbände kaufen lassen“</a>   und zündet Nebeltöpfe. In  der Sendung wurde vom Wattenrat und von der   BI „Rettet die Ems“ moniert, dass  der BUND Stiftungsgeld gegen Bares   bei der Planung des Wattenmeer-Wind“parks“  Nordergründe bei Wangerooge   gegen die Zurückziehung einer Klage beim  Verwaltungsgericht   Oldenburg  kassierte oder an der Ems gegen millionenschwere   Ems-Fonds-Mittel mit  dem Land Niedersachsen gekungelt wird, der dem  desolaten  Zustand der  Ems bisher nichts genützt hat.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/16/deutschland-gezielte-naturvernichtung-und-die-komplexen-hintergrunde-geld-statt-widerstand-ard-panorama-anklicken-ablashandel-im-naturschutz-deal-mit-den-betreibern-man-hat-sich-kaufen-las/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/16/deutschland-gezielte-naturvernichtung-und-die-komplexen-hintergrunde-geld-statt-widerstand-ard-panorama-anklicken-ablashandel-im-naturschutz-deal-mit-den-betreibern-man-hat-sich-kaufen-las/</strong></a></p>
<p>Der BUND erfindet immer neue Gegen-„Argumente“  gegen den Vorwurf der   Käuflichkeit. Schon einmal hat der BUND auf eine kritische  Sendung in   “Menschen und Schlagzeilen”, gesendet am 23. Aug. 2011, mit einer<a href="http://www.wattenrat.de/2011/08/ndr-bericht-zum-tauschhandel-der-naturschutzverbande-bund-und-nabu-reagieren/" title="Tauschgeschäfte_Replik BUND"> fragwürdigen Replik</a>   geantwortet  , nun kommt die verschärfte  Neuauflage mit noch  dichterem  Nebel, der wohl vor allem den Mitgliedern die  Orientierung  erschweren  soll.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.bund-niedersachsen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/der-bund-ist-nicht-kaeuflich/?tx_ttnews[backPid]=5911&amp;cHash=2f27bae977" title="BUND Niedersachsen">Aktuelles Zitat BUND Niedersachsen zur Panoramasendung von der  WebSeite</a>: <strong>„Der   Windpark Nordergründe steht im Zielkonflikt zwischen  Naturschutz und   Klimaschutz. Der BUND hat sich entschieden, am Beispiel dieses    Windparks die Auswirkungen der befürchteten Auswirkungen auf den   Vogelschutz  wissenschaftlich weiterzu erforschen und diese Erkenntnisse   für den weiteren und  notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien   nutzbar zu machen. Darüber hinaus  wurden weitergehende Regelungen zur   Vermeidung von Vogelschlag vereinbart, zum  Beispiel das Abschalten der   Rotoren, wenn sich große Schwärme den Anlagen  nähern.“</strong></p></blockquote>
<p>Das Argument „Klima“ ist neu und verwundert. Das Klima in Europa oder   an der  Nordseeküste wird nicht mit dem geplanten Windpark  Nordergründe  gemacht oder  beeinflusst, noch nicht einmal das Wetter.  Im  Windindustriegebiet Nordergründe  geht es aber nicht um „Klima“,  sondern  ausschließlich um die Rendite eines  Investors, gezahlt von  allen  Stromkunden aus der Zwangsabgabe des Erneuerbaren  Energien  Gesetzes.<br />
Auswirkungen auf den Vogelzug muss der Investor ohnehin  auf eigene   Kosten in einer Verträglichkeitsuntersuchung durchführen lassen, und    diese Untersuchungen gibt es längst beim Minos- und Finobird-Projekt,   mit  erschreckenden Ergebnissen für Zugvögel!<br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wind/wind83.htm">http://www.wattenrat.de/wind/wind83.htm</a>,  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wind/wind113.htm">http://www.wattenrat.de/wind/wind113.htm</a></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/Wybelsumer_Polder_Nonnengaense-.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/Wybelsumer_Polder_Nonnengaense--300x226.jpg" width="300" height="226" /></a></p>
<p>Nonnengänse über dem EU-Vogelschutzgebiet “Wybelsumer  Polder” an der Ems</p>
<p><strong>Man kann die Forschung noch verfeinern: Die Feldforschung   über  Anflugopfer an Offshore-Windkraftanlagen gestaltet sich zudem   äußerst schwierig,  weil die toten Vögel ins Wasser fallen können, auch   wenn Auffangnetze unter den  Forschungsplattformen über dem Wasser   gespannt sind. Diese Opfer werden nie  gefunden, die Opferzahlen bleiben   ungenau. Solche Untersuchungen könnten mit  verlässlicheren  Ergebnissen  an küstennahen Windkraftstandorten Standorten wie  z.B. am  Wybelsumer  Polder am Dollart bei Emden (in einem EU-Vogelschutzgebiet!)    durchgeführt werden. Die Anflugopfer müssten durch ständige  gründliche  Nachsuche  abgesammelt werden, bevor der Fuchs sie findet.  Gegen diesen  Windkraftstandort  hatte der Wattenrat zunächst (!) eine  erfolgreiche <a href="http://www.wattenrat.de/wind/wind55.htm" title="Wybelsumer Polder EU-Beschwerde">Beschwerde bei der  EU-Kommission</a>   eingelegt, die kurz vor dem Rechtsgang vor den Europäischen    Gerichtshof mit fadenscheinigen Argumenten eingestellt wurde. Der BUND   als  „anerkannter“ Naturschutzverband blieb hier stumm!</strong></p>
<p>Diese Untersuchungen sind  nicht Sache des BUND, das ist   Grundlagenforschung.  Die hastig hervorgekramten   Rechtfertigungsargumente offenbaren die Hilflosigkeit  des BUND und   wenden sich an den weitgehend un- oder fehlinformierten Teil der    Mitgliederschaft des BUND.</p>
<p>Und so schnell wie Zugvögel die südliche Nordsee und das Wattenmeer   queren  kann man die Rotoren gar nicht zeitgerecht abstellen. Oder soll   mit „Klima“ etwa  das gute Klima auf dem Stiftungskonto gemeint sein?</p>
<p>Noch 2006 sah auch der BUND zusammen mit dem WWF den Windpark   Nordergründe  „am falschen Ort“, damals war es eine „Ölpest“ die   befürchtet wurde, jetzt ist  es das „Klima“, und ließ in einer <a href="http://www.wwf.de/nordergruende-windpark-am-falschen-ort/" title="http://www.wwf.de/nordergruende-windpark-am-falschen-ort/">Pressemitteilung</a> verlauten:</p>
<blockquote><p><strong>19. Dezember 2006</strong><br />
<strong>Ostfriesische Inseln, WWF und  BUND befürchten erhöhtes Risiko einer  Ölpest</strong><br />
<strong>Oldenburg/Hamburg, 19.12.2006: WWF, BUND und die  sieben   ostfriesischen Inselgemeinden lehnen den Bau des Offshore-Windparks am    Standort Nordergründe ab. Dies betonte das Bündnis am Dienstag während   einer  Anhörung zu diesem Windpark in Oldenburg. Umweltverbände  und</strong><strong>Inselbürgermeister   befürchten ein erhöhtes Ölpestrisiko  durch mögliche  Schiffskollisionen  mit den Windrädern. „Die Gefahr am Rande des   Nationalparks Wattenmeer  ist viel zu groß. Nicht auszumalen, wenn ein  Unfall  dort eine Ölpest  auslöst. Dies wäre eine Katastrophe für   Mensch</strong><br />
<strong>und Natur an der Nordseeküste“, betonten  Umweltverbände und   Inselgemeinden. Sie fürchten, dass die Auswahl des Standortes  das   Ansehen einer im Prinzip erwünschten Technik gefährden könnte.  [….]</strong></p></blockquote>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND_WWF_Nordergr%C3%BCnde_%C3%96l.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND_WWF_Nordergr%C3%BCnde_%C3%96l.jpg" width="558" height="400" /></a></p>
<p>Quelle: Screenshot: WWF, Pressemitteilung zu  Nordergründe, 2006</p>
<p>Und auch noch 2007 sah der BUND den Windpark Nordergründe als “ungeeignet”  an:</p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND-Nordergr%C3%BCnde.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND-Nordergr%C3%BCnde.jpg" width="707" height="522" /></a></p>
<p>Quelle: Screenshot, BUND, LV Niedersachsen,  2007</p>
<p>Durch den Klageverzicht ist die Kollisionsgefahr mit dem    Windkraftindustriegebiet im Wattenmeer nach wie vor nicht gebannt, das   Problem  wird fortbestehen, der Standort ist immer noch völlig   “ungeeignet” und auch  nicht vereinbar mit der EU-Vogelschutzrichtlinie.</p>
<blockquote><p>Aktuelles Zitat des <a href="http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/panorama/" title="BUND Bundesverband">Bundesverbandes des BUND, WebSeite</a>, zur Panoramasendung:</p>
<p><strong>„Die “Stiftung Naturlandschaft” – und nicht der BUND –   bekommt 20  Prozent des Ersatzgeldes dieses Vergleichs. Mit diesem Geld   werden die Erhaltung  und Stärkung der Populationen von See- und   Küstenvögeln sowie die Entwicklung  von Rastmöglichkeiten von Zugvögeln   im</strong><br />
<strong>Küstenstreifen  gefördert.“</strong></p></blockquote>
<p>Auch hier ein Nebeltopf und Ablenkungsmanöver: <a href="http://www.bund-niedersachsen.de/ueber_uns/landesgeschaeftsstelle/carl_wilhelm_bodenstein_dresler/" title="Bodenstein-Dresler">Niedersachsens BUND-Geschäftsführer Carl-Wilhelm  Bodenstein-Dresler</a>   ist ausweislich der WebSeite des   BUND-Niedersachsen“Präsidiumsmitglied  der Stiftung Naturlandschaft”  (neben  vielen anderen Funktionen!), alle  Stiftungsmitglieder sind  BUND-Mitglieder, die  Postanschrift der  Verwaltung der Stiftung sowie  die Telefonnummern sind  identisch mit dem  BUND-Landesverband. Der BUND  versucht sich mit krampfhaft   herbeigeführten Argumenten aus der  Affäre zu ziehen und Ruhe an der   Mitgliederfront herbeizuführen; er  führt seine ahnungslosen Mitglieder  hinters  Licht, das er selbst  scheut. Bis heute z.B. liegt der sog.  Generationenvertrag  des BUND mit  der Meyer-Werft in Papenburg zum  Aufstau der Ems für die   Überführungen der riesigen Meyer-Schiffe der  Öffentlichkeit nicht vor.  Der Deal  mit dem Wattenmeer-Windpark wurde,  genau wie der an der Ems   (Link: <a href="http://www.wattenrat.de/naturschutzverb/naturschutz40.htm" title="Die Ems und die Spur des Geldes">Die Ems und die  Spur des Geldes</a>),   mit dem Land Niedersachsen  vereinbart, das ein Interesse an der   Verwirklichung des Windparks innerhalb der  12-Seemeilenzone hat. Für   diesen Standort sollen sogar “Forschungsgelder”, also  Steuermittel,   fließen!</p>
<p>Die kritischen Medien wären gut beraten, hier weitere Recherchen   vorzunehmen,  um die Verquickungen des BUND mit den Interessen des   Landes Niedersachsen sowohl  an der Ems als auch mit der Windindustrie   herauszuarbeiten. Die Zeit ist reif!  Kritische Mitglieder müssen selbst   entscheiden, ob sie solchen  Verbandsfunktionären noch trauen können.</p>
<p>Link Wattenrat: <a href="http://www.wattenrat.de/2012/03/panorama-%E2%80%9Egeld-statt-widerstand-%E2%80%93-wie-sich-umweltverbande-kaufen-lassen%E2%80%9C-ein-kommentar/" title="Kommentar">Kommentar: Geld statt Widerstand</a></p>
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</ul>
<p><strong><br />
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</ol>
<h2>Massenhafte Vernichtung theoretisch streng geschützter Fledermäuse durch Windkraftwerke in Deutschland. Wattenrat Ostfriesland zu Uralt-Fakten, bestätigt durch eine neue Studie. Umweltfreundlichkeit &#8211; die Neudefinition eines Begriffs. (”umweltfreundliche Windräder”) ”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16161" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fledermaus-vernichtung-durch-windkraftwerke-in-deutschl/" rel="tag">fledermaus-vernichtung durch windkraftwerke in deutschl</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/wolfgang-sauerbier/" rel="tag">wolfgang sauerbier</a></p>
<p><p> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/</a></p>
<p>16. August 2013</p>
<h1>Windenergie und Fledermäuse: Massentod für das Investitionsklima</h1>
<h2></h2>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2013/08/Fledermaus_WKA_EGE.jpg" width="575" height="373" /></a></p>
<p>Tote Fledermaus unter Windkraftanlage, Foto (C): Archiv EGE</p>
<p>Von Januar 2007 bis Dezember 2009 untersuchten Wissenschaftler der Universität Hannover – Institut für Umweltplanung &#8211;  das Tötungsrisiko von Fledermäusen in dem Forschungsprojekt <a href="http://www.umwelt.uni-hannover.de/219.html?&amp;tx_tkforschungsberichte_pi1[showUid]=68&amp;tx_tkforschungsberichte_pi1[backpid]=90&amp;cHash=83df935b74" title="Forschungsvorhaben Fledermäuse-Windkraftanlagen">„Entwicklung von Methoden zur Untersuchung und Reduktion des Kollisionsrisikos von Fledermäusen an Onshore-Windenergieanlagen“</a>. Einer der Kooperationspartner des Projektes war der Windkraftanlagenhersteller Enercon aus Aurich.</p>
<p>Gefördert wurde das Vorhaben mit öffentlichen Mitteln des Bundesumweltministeriums mit 1,1 Millionen Euro. An insgesamt 84 (vierundachtzig) bundesweit ausgewählten Windkraftanlagen- von derzeit mehr als 23.000 in Deutschland – wurden Fledermausaktivitäten und -verluste ermittelt und modellhaft fledermausfreundliche Betriebsalgorithmen zur Reduzierung des Schlagrisikos entwickelt. Ganz nebenbei: Das Institut der Universität Hannover geht in seiner Projektbeschreibung tatsächlich davon aus, dass Windkraftanlagen einen Einfluss auf das Wetter und damit in der Folge auch auf das Klima und die “globale Erwärmung” haben, obwohl seit mehr als zehn Jahren keine messbare Erwärmung mehr festgestellt wird und die Temperaturen sinken.</p>
<blockquote>
<p><strong>Auszug aus der Projektbeschreibung:</strong></p>
<p><strong>Hintergrund und Ziel des Vorhabens:</strong><br />
<strong>Angesichts der globalen Erwärmung ist schon vor Jahren das politische Ziel formuliert worden, den weiteren Ausstoß von klimaschädlichen Gasen zu begrenzen. In Deutschland wurde daher schon 1991 eine gesetzlich gesicherte Einspeisevergütungen geführt, mit der Elektrizitätsversorgungsunternehmen verpflichten werden elektrische Energie aus regenerativen Quellen abzunehmen. Das hieraus resultierende günstige Investitionsklima hat dazu geführt, dass Deutschland heute das Land mit der größten installierten Windenergieleistung weltweit ist. Trotzdem sind weitere Anstrengungen im Klimaschutz notwendig um die bislang formulierten Ziele zu erreichen. In der Folge wird die Bedeutung der regenerativen Energien – auch der Windenergie – weiter zunehmen und ihr Ausbau weiter voranschreiten. Seit einigen Jahren ist jedoch bekannt, dass Fledermäuse auch in Deutschland an bestimmten Standorten an Windkraftanlagen verunglücken. Zuvor war dieses Phänomen aus den USA und anderen Ländern bekannt geworden. Mittlerweile wurden von den 24 in Deutschland vorkommenden Arten 13 Arten als Schlagopfer unter hiesigen Windkraftanlagen gefunden. Nach dem aktuellen Kenntnisstand scheinen fünf Arten, auf die 90 % aller bisher gefundenen verunglückten Tiere entfallen, besonders betroffen zu sein (Dürr 2007). Auf der anderen Seite genießen Fledermäuse europa- und bundesweit (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie 92/43/EWG bzw. Bundesnaturschutzgesetz) einen strengen Schutz. Sie gehören zu den streng geschützten Arten, die – neben anderen Verboten – nicht getötet werden dürfen. […]</strong></p></blockquote>
<p>Das Ergebnis: Es wurden dramatisch hohe Verluste an einzelnen Anlagen festgestellt, durchschnittlich mehr als neun – nach anderen Zahlen der Universität Hannover durchschnittlich 12 – und bis zu 57 tote Tiere je Anlage zwischen Juli und September eines Jahres. Hochgerechnet (durchschnittlich 9,5 Fledermäuse x 23.300 Windkraftanlagen) kommt man bei der Anzahl von Windkraftanlagen in Deutschland auf fast eine Viertelmillion getötete, aber streng geschützte Fledermäuse, pro Jahr! Die Fledermäuse kommen entweder durch den direkten Rotorkontakt ums Leben oder werden durch das Barotrauma getötet, das durch den enormen Luftdruckunterschied vor und hinter dem Rotor die inneren Organe der Tiere zerfetzt. Auch für Fledermäuse gilt ein Tötungsverbot nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz. Vermutlich ist die Zahl der getöteten Tiere noch wesentlich höher, da als Erfassungszeitraum nur die Monate Juli bis September vorliegen, Fledermäuse aber schon von April bis in den Oktober hinein aktiv sind. Fledermäuse, die durch die Rotoren weit in angrenzende Getreide- oder Maisfelder geschleudert werden, werden ohnehin kaum gefunden.</p>
<table width="678">
<tr>
<td>
<blockquote>
<p><strong>§ 44 Vorschriften für besonders geschützte und bestimmte andere Tier- und Pflanzenarten</strong></p>
<p><strong>(1) Es ist verboten, wild lebenden Tieren der besonders geschützten Arten nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören,[…]</strong></p>
</blockquote>
</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
</table>
<p>Die untersuchten 84 Anlagen wurden nicht öffentlich bekannt gemacht. Es wurde vereinbart, die Anlagenstandorte aufgrund der Ergebnisse nicht bekanntzugeben, aus Rücksicht auf mögliche Ertragseinbußen für die Windkraftbetreiber, obwohl das Projekt mit öffentlichen Mitteln finanziert wurde.</p>
<p>Die <a href="http://www.egeeulen.de/inhalt/nachrichten.php" title="EGE">Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE)</a> hat diesen Skandal öffentlich gemacht. Dem Vernehmen nach hat die EGE auch versucht, die großen Umweltverbände NABU und BUND mit ins Boot zu holen. Diese Naturschutzverbände reagierten aber gar nicht. Das Bundesumweltministerium hat angeblich keine Kenntnis von den untersuchten Anlagenstandorten und antwortete nicht mehr auf ein Schreiben der EGE. Nachfolgend veröffentlichen wir den Text von der Webseite der Eulenfreunde ungekürzt mit deren freundlicher Genehmigung:</p>
<p><strong>Das Verschleiern und Vertuschen von Fakten hat Methode in Deutschland – nicht nur beim Doping im Sport, Ausspähen der Bürger oder Spenden an Parteien. Die Verschleierung von Daten ist auch Geschäftsvereinbarung des mit 1,1 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderten Forschungsvorhabens der Universität Hannover. Das Forschungsvorhaben dient fraglos dem besseren Schutz von Fledermäusen, die in besorgniserregend hoher Zahl an den Anlagen ums Leben kommen. Den Ergebnissen des Forschungsvorhabens zufolge sterben an den 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland eine Viertelmillion Fledermäuse in einem einzigen Sommer.</strong></p>
<p><strong>Dem Forschungsvorhaben haftet indessen ein Makel an: Damit die Betreiber der für das Forschungsvorhaben zufällig ausgewählten Anlagen nicht nachträglich mit Betriebsbeschränkungen konfrontiert werden können und vor Gewinneinbußen geschützt sind, hat ihnen die Universität Hannover mit Billigung des BMU Diskretion zugesichert. Die Anlagenstandorte werden nicht bekanntgemacht.</strong></p>
<p><strong>Die EGE hatte dieses Gebaren kritisiert und sich mehrfach (zuletzt am 22.07.2013) an das BMU gewandt, es möge den im Rahmen des Forschungsvorhabens bekanntgewordenen hohen Verlusten nachgehen und für die betreffenden Einzelanlagen die Festlegung befristeter Abschaltzeiten veranlassen. Nachdem eine Antwort des BMU ausgeblieben ist, wendet sich die EGE in einer Presseinformation an die Medien. <a href="http://www.egeeulen.de/files/ege_presseinfo_15082013.pdf">Klicken Sie bitte hier</a> (pdf-Datei, ca. 140 KB), wenn Sie die Presseinformation lesen möchten.</strong></p>
<p>—</p>
<p><em><strong>#edit 19. August:</strong></em> Die Nachrichtenagentur dpa berichtete am 17., 18. und 19. August bundesweit ausführlich über den von der EGE berichteten Skandal:</p>
<blockquote>
<p><strong>Spiegel online, 19. August 2013</strong></p>
<h2><strong><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/windkraft-tausende-fledermaeuse-sterben-an-windraedern-in-deutschland-a-917385.html#spRedirectedFrom=www&amp;referrrer=" title="SPON_Fledermäuse_WKA_19Aug2013">Hochrechnung: Studie sieht Fledermaus-Massensterben an Windrädern</a></strong></h2>
<p><strong>Eine Stichprobe alarmiert Behörden: Eine Viertelmillion Fledermäuse könnten demnach pro Jahr in Deutschland durch Windräder zu Tode kommen. Vogelschützer fordern, gefährliche Rotoren zu bremsen – doch die untersuchten Anlagen bleiben geheim. […] “Rechnet man den Befund auf die aktuell 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland hoch, sterben an ihnen jährlich eine Viertelmillion Fledermäuse”, warnt die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), die auch für die fliegenden Säugetiere kämpft. […] </strong>B<strong>risant auch: Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die Studie mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. Der Vorwurf der EGE lautet nun, dass der Bund Steuergeld für ein Projekt ausgebe, bei dem herauskomme, dass untersuchte Windanlagen womöglich nur mit neuen Auflagen gesetzeskonform sind. […] Bislang hatte das Bundesumweltministerium stets bestritten, dass Windräder eine erhebliche Bedrohung für Vögel wären. Ein BMU-Sprecher weist nun darauf hin, dass seine Behörde die Daten nicht habe. “Gleichwohl nehmen wir das Thema des Kollisionsrisikos von Fledermäusen mit Windkraftanlagen sehr ernst.” […]</strong></p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/26/wer-windkraftanlagen-als-umweltfreundlich-einstuft-und-warum-das-beispiel-der-theoretisch-streng-geschutzten-fledermause-in-deutschland-werte-und-definitionswandel-und-der-heutige-rest-naturs/</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/31/windkraft-und-vogel-der-wattenrat-ostfriesland-2012/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/31/windkraft-und-vogel-der-wattenrat-ostfriesland-2012/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier1.jpg" alt="wolfgangsauerbier1.jpg" /></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p><strong>Wolfgang Sauerbier, Fledermausforscher aus Bad Frankenhausen, 2013:”Es gibt verheerende Verluste durch Windkraftwerke &#8211; wie die neue Studie zeigt. Windkraftwerke sind eine neue Gefahr für Fledermäuse &#8211; die zahlreichen Totfunde beweisen dies seit langem.”  </strong></p>
<p><a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p><a href="http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/">http://www.stiftung-fledermaus.de/projekte/abgeschlossene-projekte/fledermausfauna-kyffhauser/</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p> <a href="http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/">http://fledermaeuse-in-thueringen.de/uber-uns/</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p> <a href="http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632">http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=131632</a></p>
</blockquote>
<blockquote>
<p> <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml">http://www.zeit.de/news/artikel/2006/10/27/78609.xml</a></p>
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<p> <a href="http://www.fmthuer.de/">http://www.fmthuer.de/</a></p>
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<p> <strong>Wolfgang Sauerbier, Norbert Röse, Lothar Hörning &amp; David Petrat</strong></p>
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<p><strong>Geheimnisse der Nacht. Verbreitung der Fledermäuse (Chiroptera) in der Kyffhäuserregion, Schutzstrategien und Öffentlichkeitsarbeit</strong><br />
<strong>Sondershausen, 2010</strong><br />
<strong>76 Seiten, 82 Abb.</strong><br />
Erhältlich über</p>
<p>Schlossmuseum Sondershausen, Schloss, PF 1120, 99701 Sondershausen<br />
Tel. 03632 / 622 420, Fax 03632 / 622 410, Mail schlossmuseum@sondershausen.de</p>
<p>Landratsamt Kyffhäuserkreis, Markt 8, 99706 Sondershausen<br />
Tel. 03632/ 7410, Fax 03632/ 741-352, Mail pressestelle@kyffhaeuser.de</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wolfgangsauerbier2.jpg" alt="wolfgangsauerbier2.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/fledermausewkadurr1.jpg" alt="fledermausewkadurr1.jpg" /></p>
<p><strong>Tobias Dürr: “Fledermäuse als Opfer von Windkraftanlagen in Deutschland”(2002)</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" alt="wkasymbolumweltfreundlichkeit1.jpg" /></p>
<p><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><strong>Vernichtung von Fledermäusen aus Skandinavien in Deutschland ebenfalls Hinweis auf gewachsene neoliberale Herzenskälte bei politischen und wirtschaftlichen Entscheidern und Akteuren Deutschlands:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.  </strong></p>
<h2>”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin.  Wie das Umweltministerium den Begriff der Ungefährlichkeit völlig neu definiert.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.  </strong><strong>“Windenergieanlagen sind ein Symbol für Umweltfreundlichkeit.” Erika Vauk-Hentzelt und Susanne Ihde</strong></p>
<p><strong>Massentötung von streng geschützten Fledermäusen durch Windkraftwerke &#8211; nach heutigem neoliberalen Werteverständnis werden die Industrieanlagen daher als “umweltfreundlich” eingestuft… </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
</p>
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<p> <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/naturschutz-windraeder-massakrieren-fledermaeuse,1472798,20722496.html">http://www.fr-online.de/frankfurt/naturschutz-windraeder-massakrieren-fledermaeuse,1472798,20722496.html</a></p>
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<p>2007:  Über den Schutzstatus der Fledermäuse und dessen Bedeutung</p>
</blockquote>
<p>in Bauleitplanungs- und Genehmigungsverfahren</p>
<p>von</p>
<p>Rechtsanwalt Dr. Christian-W. Otto1<br />
Potsdam/Berlin</p>
<p>1. Einleitung<br />
Fledermäuse und ihre Lebensräume werden zunehmend bedroht. Bei Errichtung, Änderung oder Abbruch baulicher Anlagen ebenso wie bei der Abholzung von Bäumen können die Wochenstuben der Fledermäuse zerstört oder ihre Lebens-und Jagdräume vernichtet werden. Ohne daß bislang abschließend geklärt werden konnte, warum und wie Fledermäuse durch Windenergieanlagen getötet werden, läßt sich doch inzwischen der Fledermausschlag an Windkraftanlagen als verbreitetes Phänomen nachweisen [2]. Deshalb ist die Zulässigkeit von genehmigungspflichtigen Bauvorhaben, insbesondere von Windkraftanlagen, auch danach zu beurteilen, ob die rechtlich geschützten Belange der Fledermäuse der Erteilung einer Genehmigung oder der Aufstellung eines Bebauungsplans entgegenstehen. Im Folgenden wird deshalb zunächst der Schutzstatus der Fledermäuse bestimmt. Sodann wird die Bedeutung dieses Schutzstatus’ für die Bauleitplanung oder die Erteilung einer Bau-oder immissionsschutzrechtlichen Genehmigung dargelegt.</p>
<p>2. Der Schutzstatus der Fledermaus nach Europäischem Gemeinschaftsrecht<br />
Das Artenschutzrecht im Europäischen Gemeinschaftsrecht kennt grundsätzlich zwei verschiedene Ansätze zum Schutz von Tierarten. Zum einen setzt es auf die Ausweisung von Schutzräumen nach der Vogelschutzrichtlinie bzw. der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie &#8211; FFH-RL &#8211; [3]. In diesen Schutzgebieten sind die Lebensräume der Tiere vor Eingriffen geschützt. Nach Art. 6 Abs. 2 FFH-RL muß in den besonderen Schutzgebieten die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume und der Habitate der Arten sowie Störungen von Arten vermieden werden, sofern solche Störungen sich im Hinblick auf die Ziele dieser Richtlinie erheblich auswirken können.</p>
<p>Danben setzt das Europäische Recht in Art. 12 FFH-RL auf das Verbot bestimmter schädigender Handlungen für solche Tierarten, die in Anhang der FFH-RL genannt sind. Da alle Arten von Fledermäusen in Anhang IV Buchstabe a der FFH-RL aufgelistet sind [4], sind Fledermäuse Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse, die nach Art. 12 FFH-RL einen strengen Schutz genießen. Jedoch gilt das Schutzsystem des Art. 12 FFH-RL nicht uneingeschränkt. Nach Art. 16 FFH-Richtlinie ist eine Störung der Art bzw. eine Beschädigung oder Vernichtung der Fortpflanzungs- und Ruhestätten unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.</p>
<p>Dieser strenge Schutz bestimmter Tierarten wird von den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durch den Erlaß entsprechender gesetzlicher Regelungen garantiert. In der Bundesrepublik sind die die Regelungen in §§ 42 ff. und § 62 BNatSchG sowie auf Länderebene die entsprechenden Regelungen in den Landesnaturschutzgesetzen.</p>
<p>3. Der Schutz von Fledermäusen nach nationalem Recht<br />
a) Schutzstatus<br />
Alle Fledermausarten gelten gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 10 b aa) BNatSchG i.V.m. Anhang IV FFH-RL als besonders geschützte Arten. Fledermäuse sind darüber hinaus auch nach § 10 Abs. 2 Nr. 11 b BNatSchG streng geschützte Arten, da sie als besonders geschützte Arten in Anhang IV FFH-RL aufgeführt sind. Bei der Anwendung des Bundesnaturschutzgesetzes gelten für Fledermäuse die Vorschriften über besonders geschützte Arten und über streng geschützte Arten.</p>
<p>Der Schutz der Fledermäuse in besonderen Schutzgebieten &#8211; FFH-Gebieten &#8211; wird bereits über die Verschlechterungsverbote nach Art. 6 Abs. 2 FFH-RL bzw. § 34 BNatSchG und das Vorsorgeprinzip nach Art 6 Abs. 3 FFH-RL gewährleistet [5]. Dort sind Windkraftanlagen regelmäßig unzulässig. Außerhalb dieser Gebiete greifen die artenschutzrechtlichen Verbote des § 42 BNatSchG bzw. Art. 12 FFH-RL, so daß dieses Schutzregime im Mittelpunkt dieses Beitrags steht.</p>
<p>b) Artenschutzrechtliche Verbote nach nationalem Recht<br />
Nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG ist es verboten, wildlebenden Tieren der besonders geschützten Arten, zu denen alle Fledermausarten gehören, nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Nicht zu den Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten gehören die Nahrungs- und Jagdreviere der Fledermäuse. In diesen greift jedoch das Tötungs- und Verletzungsverbot, so daß dort Windkraftanlagen, die ein besonderes großes Kollisionspotential für Vögel und Fledermäuse besitzen, unzulässig sein können [6]. Nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts ist der durch § 42 BNatSchG vermittelte Schutz der Tierarten nicht populationsbezogen, sondern individuumbezogen. Jedes einzelne Individuum wird also geschützt [7].</p>
<p>Von besonderer Relevanz sind bei Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen das Verletzungs- und Tötungsverbot sowie das Verbot, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten dieser Tierarten zu stören. Störungen können physische Zerstörung aber auch durch Einwirkungen infolge Lärms, Luftschadstoffen, Verschattungen, Vibrationen sein. Eine Störung der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten in diesem Sinne ist deshalb bereits dann anzunehmen, wenn die Scheuchwirkung durch den Betrieb der Windkraftanlagen zur Aufgabe der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten führt. Unzulässig ist es auch, Großbäume zu entfernen, wenn dadurch die im Gehölz vorhandener Sommerquartiere der betroffenen Fledermausarten endgültig verloren gehen. Denn dies stellt eine Zerstörung von Wohnstätten im Sinne der Vorschrift dar [8]. Dem steht nicht entgegen, dass sich die Fledermausarten typischerweise nur während ihrer Aktivitätsphase im Gehölz aufhalten und während ihrer Winterstarre andere Wohnstätten aufsuchen. Auch wenn das Gehölz den Tieren nicht ganzjährig als Schlaf- und Ruheplatz dient, handelt es sich um einen regelmäßigen Aufenthaltsort während eines beträchtlichen Teil des Jahres, der in den Schutzbereich des § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG fällt. Ebenso werden die von § 42 Abs. 1 Nr. 1 geschützten Nist- und Brutstätten nicht typischerweise während des gesamten Jahres genutzt werden [9].</p>
<p>Die Verbote in § 42 Ab. 1 Nr. 1 BNatSchG, das Tötungs-/Verletzungsverbot und das Störungsverbot, sind jedoch von unterschiedlicher Schutzqualität. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das Tötungs-/Verletzungsverbot nur die absichtliche Tötung erfaßt. Die unabsichtliche Tötung ist also nicht durch § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG verboten. Absicht in diesem Sinne liegt vor, wenn der Handlungserfolg erkannt und die Handlung dennoch vorgenommen wird [10]. Deshalb ist die Errichtung einer Windkraftanlage etwa in einem Jagdgebiet der Fledermäuse, wo es zwangsläufig zu Kollisionen kommen muß, wegen eines Verstoßes gegen das Tötungs-/Verletzungsverbotes mit § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG unvereinbar.</p>
<p>Hingegen umfaßt das Störungsverbot nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG jede, also auch die nicht absichtliche Störung von Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten dieser Tierarten. Diese Auslegung ist nach der entsprechenden Regelung in Art. 12 Abs. 1 lit. d) FFH-Richtlinie zwingend, die den Schutz &#8211; anders als bei anderen unzulässigen Handlungen &#8211; nicht auf die absichtliche Beschädigung oder Vernichtung von Ruhestätten beschränkt [11]. In der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes ist anerkannt, daß die Zerstörung von Wohnstätten verboten ist, wenn die Zerstörung zwar nicht das Ziel des Eingriffs darstellt, wenn dies aber in Kenntnis und im Bewußtsein dieses Erfolges erfolgt [12].</p>
<p>c) Ausnahmen von den artenschutzrechtlichen Verboten<br />
Ausnahmsweise ist eine Störung von Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten der Fledermäuse jedoch zulässig, wenn die Voraussetzungen nach § 62 Abs. 1 BNatSchG vorliegen. Durch § 62 Abs. 1 BNatSchG wird die die Ausnahmeregelung des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie nicht nur umgesetzt, sondern auch in das deutsche Recht inkorporiert. Nach § 62 Abs. 1 BNatSchG darf von den Verboten des § 42 auf Antrag Befreiung gewährt werden, wenn</p>
<p>1. die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall</p>
<p>a) zu einer nicht beabsichtigten Härte führen würde und die Abweichung mit den Belangen des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu vereinbaren ist oder<br />
b) zu einer nicht gewollten Beeinträchtigung von Natur und Landschaft führen würde oder</p>
<p>2. überwiegende Gründe des Gemeinwohls die Befreiung erfordern [13] und die Artikel 12, 13 und 16 der FFH-Richtlinie oder die Artikel 5 bis 7 und 9 der Vogelschutzrichtlinie [14] nicht entgegenstehen. Bei diesen Ausnahmevoraussetzungen handelt es sich um strikte rechtliche Schranken für die Planungs- und Genehmigungsverfahren, die auch im Wege der fachplanerischen Abwägung nicht überwunden werden können [15].</p>
<p>Da durch § 62 Abs. 1 BNatSchG die unmittelbare Geltung des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie vorgeschrieben ist, kommt es entscheidend darauf an, ob die gemeinschaftsrechtlichen Ausnahmevoraussetzungen erfüllt sind. Nach Art. 16 FFH-RL darf es im Rahmen der Verwirklichung des Gesamtvorhabens “keine andere zufriedenstellende Lösung“ geben, die den Erhalt der geschützten Tiere an dem Standort des Vorhabens ermöglicht, die Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten der Fledermausarten also unverändert erhalten bleiben [16]. Gemeint ist damit die Prüfung von Alternativen. Diese können eine Änderung des Standortes, den Verzicht auf einzelne Standorte aber auch Beschränkungen im Betriebsumfang (Nutzungsbeschränkungen) umfassen.</p>
<p>Zudem muß, wie der Verweis in § 42 Abs. 1 BNatSchG auf Art. 16 FFH-RL deutlich macht, das Vorhaben im Interesse der Volksgesundheit und der öffentlichen Sicherheit liegen oder aus anderen zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art oder positiver Folgen für die Umwelt erforderlich sein [17]. Zwingende Gründe liegen nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts jedenfalls dann vor, wenn eine Enteignung zulässig wäre [18]. Regelmäßig wird die Errichtung eines Windparks nicht von überwiegenden Gründen des Gemeinwohls gerechtfertigt, weil das öffentliche Interesse an dem Ausbau von Anlagen der Erneuerbaren Energien nicht auf die Errichtung einzelner Windkraftanlagen an einem konkreten Standort gebunden ist. Auch überwiegen die Belange des Naturschutzes regelmäßig dem wirtschaftlichen Interesse des Windfarmbetreibers. Windkraftanlagen sind insoweit keine Infrastruktureinrichtungen wie Straßen oder Flughäfen.</p>
<p>4. Artenschutzrechtliche Anforderungen an Planung- und Genehmigungsverfahren<br />
Aus den Verboten nach § 42 Abs. 1 BNatSchG ergeben sich für die Fachplanungs- und Genehmigungsverfahren besondere Anforderungen an die Ermittlung und Bewertung der Belange der Fledermäuse [19]. Dazu gehört unbedingt die vollständige Erstellung des Abwägungsmaterials, das der Bewertung der Belange von Natur und Landschaft zugrunde zu legen ist. Dies umfaßt eine Bestandsaufnahme des Lebensraumes von Tieren und Pflanzen und eine sachkundige Auswertung derselben und der Eingriffsfolgen sowie eine Zusammenstellung möglicher Ausgleichsmaßnahmen [20]. Erforderlich ist dabei die standortgerechte Ist-Aufnahme der vorfindlichen Tierbestände im Plangebiet und dem betroffenen Nahbarbereich [21]. Die Kartierung der faunistischen einschließlich der ornithologischen Bestandsergebnisse, insbesondere auch der Fledermauspopulationen ist erforderlich, damit die planaufstellende Behörde sie bei ihrer Abwägung der Belange des Naturschutzes berücksichtigen kann [22]. Zu prüfen ist insbesondere, welche Bedeutung Winter- oder Sommerquartiere im konkreten Gebiet für die ansässigen Fledermausarten und deren Population haben, ob dies also als Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten gemäß § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG einzustufen sind. Dazu gehört auch die Feststellung, ob etwa ihr zielgerichteter Wegfall in der Natur, z. B. durch die Fällung von Bäumen, eine absichtliche Störung nach Art. 12 Abs. 1 b FFH-Richtlinie darstellt. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob es durch den Betrieb der Windkraftanlagen zu einer, wenn auch nur unabsichtlichen Störung der Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten im Sinne von Art 12 Abs. 1 d) FFH-RL oder wegen der erkennbaren Kollisionsgefahr zu einem Verstoß gegen das Verletzungs-/Tötungsverbotes kommen wird.</p>
<p>Stellt sich bei dieser Prüfung heraus, daß es zu einer verbotenen Verletzung-/Tötung der Individuen oder zu einer Störung der Nist-, Brut-, Wohn-oder Zufluchtsstätten kommen kann, ist zu prüfen, ob eine alternative Verwirklichung des Vorhabens möglich ist. Der Zweck der Regelung sowie die weiteren Tatbestandsmerkmale des Art. 16 Abs. 1 FFH-Richtlinie machen deutlich, daß diese Frage nicht allein im Hinblick auf die Zielsetzung des Gesamtvorhabens (Betrieb einer Windfarm an einem bestimmten Standort) zu beurteilen ist, sondern auch im Hinblick auf die konkrete, den artenschutzrechtlichen Eingriff auslösende Maßnahme bei der Verwirklichung des vorgesehen Vorhabens. Denn der Erhalt von artenschutzrelevanten Fortpflanzungs- oder Ruhestätten kann typischerweise auch einzelne Betriebsweisen eines Vorhabens betreffen, die die Verwirklichung des Gesamtvorhabens nicht in Frage stellen. Deshalb ist zu prüfen, ob Einzelheiten in der Betriebsweise den artenschutzrechtlichen Zielsetzungen Rechnung tragen. Dazu gehören im Hinblick auf den Schutz der Fledermäuse insbesondere die Bestimmung von Abschaltzeiten von Windkraftanlagen. Ist eine alternative Lösung nicht möglich, ist zu prüfen, ob zwingende Gründe des überwiegenden Interesses einschließlich wirtschaftlicher Art das Vorhaben angesichts der Betroffenheit der besonders geschützten Fledermausarten rechtfertigen [23]. Dies ist bei öffentlichen Infrastrukturvorhaben oftmals [24], bei Windkraftanlagen regelmäßig nicht der Fall.</p>
<p>Ist das Vorhaben danach gem. § 42 BNatSchG ausnahmsweise zulässig, sind in der genehmigungsrechtlichen und planungsrechtlichen Abwägung schließlich diese europarechtlichen Vorgaben des Naturschutzes bzw. Artenschutzes mit einzubeziehen. Kollidiert das geplante Vorhaben am vorgesehenen Standort mit dem Belang des Fledermausschutzes und ist diese Kollision unvermeidbar, ist eine Abwägung zwischen dem privilegierten Vorhaben und dem berührten Belang der Fledermäuse durchzuführen. In diese Abwägung ist sowohl die Privilegierung mit dem gebotenen Gewicht einzustellen [25] als auch der berührte öffentliche Belang entsprechend seiner allgemeinen Bedeutung und konkreten Beeinträchtigung zu gewichten. Bei der Gewichtung des Belanges des Fledermausschutzes im Rahmen der vorzunehmenden Abwägung sind in erster Linie die Schutzwürdigkeit der Fledermäuse und des betroffenen Lebensraumes sowie die Intensität und die Auswirkungen des Eingriffes zu berücksichtigen. Dabei ist für die Bewertung der Schutzwürdigkeit der Fledermäuse auf deren Schutzstatus nach § 10 Abs. 2 Nr. 10 und 11 BNatSchG in Verbindung mit Anhang IV der FFH-RL maßgebend. Insbesondere folgt daraus, dass bei der Frage der Gewichtung der jeweiligen Belange dem Artenschutz im Hinblick auf die Fledermausarten, die von gemeinschaftlichem Interesse sind, ein hohes Gewicht zukommt [26]. Je schutzwürdiger danach die Fledermäuse und deren durch das Vorhaben beeinträchtigter Lebensräume sind, umso geringere Anforderungen sind an die Schwere des Eingriffs und an die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung des geschützten Bestandes und dessen Lebensraum zu stellen [27].</p>
<p>5. Artenschutzrechtliche Besonderheiten bei der Bauleitplanung<br />
Die Bauleitplanung unterliegt den gleichen Voraussetzungen, die auch für die Genehmigungs- und Fachplanung gelten. Von den Verboten des § 42 BNatSchG ist auch die Bauleitplanung nach § 43 Abs. 4 BNatSchG nicht freigestellt ist. Die Verbote sind auch im Rahmen der Bauleitplanung abwägungsfest. Von ihnen kann nur unter den Voraussetzungen des § 62 BNatSchG befreit werden. Gleichfalls genießen die Belange besonders oder streng geschützter Tierarten aufgrund ihres Schutzstatus ein entsprechend großes Gewicht [28].</p>
<p>In der Bauleitplanung sind artenschutzrelevante Eingriffe nicht auf der Grundlage der Ausnahmeregelung in § 43 Abs. 4 BNatSchG in Verbindung mit § 19 BNatSchG zulässig. Die Verbote des § 42 BNatSchG werden durch diese Regelungen nicht aufgehoben. Von § 43 Abs. 4 BNatSchG wird nämlich gerade nicht der Fall erfaßt, daß die Zulassung des Vorhabens erstmals durch den Bebauungsplan erfolgen soll [29]. Angesichts des Wortlauts des § 43 Abs. 4 BNatSchG hat der Europäische Gerichtshof zudem in seinem Urteil vom 10. Januar 2006 [30] u. a. die Feststellung getroffen, dass § 43 Abs. 4 BNatSchG keinen rechtlichen Rahmen vorsehe, der mit der durch Art. 16 FFH-Richtlinie eingeführten Ausnahmeregelung in Einklang stehe [31]. § 43 Abs. 4 BNatSchG ist deshalb in der Planung nicht anwendbar [32]. In Planungsverfahren ist folglich § 42 in Verbindung mit § 62 BNatSchG in Übereinstimmung mit Art. 16 FFH-RL anzuwenden [33].</p>
<p>Bei der Prüfung von Alternativen im Sinne von Art. 16 FFH-RL ist in der Bauleitplanung zu berücksichtigen, daß die Belange von Vögeln und Fledermäusen häufig nicht durch die Existenz der Windkraftanlagen an einzelnen Standorten, sondern durch deren Betrieb gestört wird. Deshalb sind in der Bauleitplanung zunächst Festsetzungen zu prüfen, die einen mit den Anforderungen des Artenschutzes vereinbaren Betrieb bestimmen. Auf diese Weise können nicht nur ungeeignete Standorte von einer Bebauung freigehalten und diesen eine artenschutzverträgliche Nutzung zugewiesen werden. Die Ermächtigungsgrundlage in § 9 Abs. 2 BauGB erlaubt es auch, die Nutzungsdauer von Anlagen so zu bestimmen, daß der Betrieb der Anlagen in Zeiträumen, in denen die Fledermäuse gestört werden können, unzulässig ist. Gem. § 9 Abs. 2 BauGB darf die Nutzungsdauer sogar in nach Tagen bestimmte Zeiträume festgesetzt werden [34] Zulässig, wenn auch umstritten [35] ist es, Festsetzungen über die Zulässigkeit zu bestimmten Tageszeiten zu treffen [36].</p>
<p>Auch kann das schutzbedürftige Verhalten der Fledermäuse als besondere Umstände nach § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 BauGB zur Festsetzung von Betriebsbeschränkungen führen. Alternativ können auf der Grundlage von § 9 Abs. 4 BauGB in Verbindung mit den Grünordnungsplänen, z. B. § 6 BbgNatSchG, Festsetzungen über Maßnahmen des Naturschutzes zur Vermeidung von Beeinträchtigungen von Natur und zum Schutz bestimmter Teile von Natur erlassen werden. Maßnahmen in diesem Sinne können auch Betriebsbeschränkungen sein. Ergänzend können derartige Betriebsbeschränkungen auch durch städtebauliche Verträge vereinbart werden. Jedenfalls sind die zum Schutz der Fledermäuse erforderlichen Beschränkungen in die Begründung des Bebauungsplans zu beschreiben. Wenn der Betrieb der Windkraftanlagen planerisch jedoch nicht gesteuert werden kann und auch die Befreiungsvoraussetzungen nach § 62 BNatSchG iVm. Art. 16 FFH-RL nicht vorliegen, muß auf die Festsetzung von Standorten verzichtet werden.</p>
<p>6. Zusammenfassung<br />
Alle Fledermausarten gelten gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 10 b aa) und Nr. 11 BNatSchG i.V.m. Anhang IV FFH-RL als besonders geschützte und als streng geschützte Arten. In Planungs- und Genehmigungsverfahren gelten die artenschutzrechtlichen Verbote nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG. Von diesen darf nur unter den strengen Voraussetzungen des § 62 BNatSchG in Verbindung mit Art. 16 FFH-RL befreit werden. In Nahrungs- und Jagdreviere der Fledermäuse greift das Tötungs- und Verletzungsverbot, so daß dort Windkraftanlagen unzulässig sind. Für Nist-, Brut-, Wohn-oder Zufluchtsstätten (Wochenstuben) gilt ein auch unabsichtliche Störungen erfassendes Verbot.</p>
<p>1<br />
Der Autor ist Partner der Kanzlei Thur Fülling Otto in 10719 Berlin, Meinekestraße 26.<br />
2<br />
Vgl. hierzu: Institut für Tierökologie und Naturbildung im Auftrag des Landratsamtes Bautzen, “Gutachterliche Stellungnahme zum Einfluss von Windenergieanlagen auf Fledermäuse“ m.w.N. und die aus Mitteln des Bundesumweltministeriums finanzierte und vom Bundesamt für Naturschutz fachlich betreute Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU “Auswirkungen regenerativer Energiegewinnung auf die biologische Vielfalt am Beispiel der Vögel und der Fledermäuse“ ( http://www.nabu.de/m05/m05 -03/03410.html).</p>
<p>3<br />
Vgl. Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen, zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1882/2003 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 29. September 2003.</p>
<p>4<br />
alle Arten Microchiroptera; das sind alle in Europa verbreiteten Fledermausarten.</p>
<p>5<br />
Vgl. dazu Sobotta, ZUR 2006, 353 ff.</p>
<p>6<br />
Vgl. auch Nr. 12 der Tierökologischen Abstandskriterien des Landes Brandenburg und 4.4 der Empfehlungen zur Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege bei Entscheidungen über Standorte für Windenergieanlagen der Arbeitsgruppe Naturschutz und Windenergie des Niedersächsischen Landkreistages vom 1.10. 2004.</p>
<p>7<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 563.</p>
<p>8<br />
Vgl. OVG Hamburg, NuR 2006, 459 &#8211; 464.</p>
<p>9<br />
Vgl. z.B. Gassner/Bendomier-Kahle/Schmidt-Räntsch, BNatSchG, 2. A., § 42 Rn. 7; Schumacher/Fischer-Hüftle, a.a.O., § 42 Rn. 14.</p>
<p>10<br />
Vgl. Gellermann, NuR 2003, 385; Fischer-Hüftle, NuR 2005, 768, 770; EuGH, NuR 2004, 596 (Caretta); VGH Kassel, NuR 2004, 393 f. und NuR 2004, 397 f.; Schlußantrag Kokott in: Rs C-221/04 Rdnr. 49.</p>
<p>11<br />
Vgl. zur richtlinienkonformen Auslegung EuGH, U. v. 4. 7. 2006 &#8211; C-212/04 -, NJW 2006, 2465.</p>
<p>12<br />
Vgl. EuGH, NUR 2004, 596 (Caretta) ferner U. v. 17. 9. 1987 &#8211; E 1987, 3503 ff.; Gellermann, Artenschutz in der Fachplanung und der kommunalen Bauleitplanung, NuR 2003, 385, 388; so Louis, NuR 2004, 557, 559; VGH Kassel NuR 2004, 393 f. und NuR 2004, 397 f.</p>
<p>13<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 566 (Schönefeld); BVerwG, NVwZ 2006 1161 (Ortsumgehung Stendal).</p>
<p>14<br />
79/409/EWG.</p>
<p>15<br />
Vgl. BVerwG, Urt. v. 1.4.2004, BVerwGE 120, S. 276, 288 zur Vogelschutz-Richtlinie</p>
<p>16<br />
Vgl. OVG Münster, U. v. 13.07.2006 &#8211; 20 D 80/05.AK</p>
<p>17<br />
Vgl. dazu auch Wrase, NuR 2004, 356 ff. m. w. N.</p>
<p>18<br />
Vgl. dazu BVerwG, Beil. Nr. I 8/2006 zu NVwZ H. 8/2006, Rdnr. 566 (Schönefeld).</p>
<p>19<br />
Dazu auch Vogt, ZUR 2006, 21 ff.</p>
<p>20<br />
Vgl. VGH Kassel, U. vom 31. 5. 2001 &#8211; 3 N 4010/97.</p>
<p>21<br />
Vgl. VGH Kassel, NuR 1995, 147.</p>
<p>22<br />
Vgl. VGH Kassel in den Urteilen vom 24. November 2003 &#8211; 3 N 1080/03 &#8211; und 25. 2. 2004 &#8211; 3 N 1699/03 -; VG Dresden U. v. 2. 6. 2003 &#8211; 7 K 253/02 -; BVerwG, B. v. 3. 6. 2004 &#8211; 4 BN 25.04.</p>
<p>23<br />
Vgl. VG Koblenz, ZfB 2006, 209-211.</p>
<p>24<br />
Vgl. BVerwG, NVwZ 2006, 1161.</p>
<p>25<br />
BVerwGE 68, 311 in NVwZ 1984, 367.</p>
<p>26<br />
Vgl. VG Gera, RdL 2006, 63-65.</p>
<p>27<br />
Vgl. VG Stuttgart, NuR 2005, 673-675; OVG Koblenz, NuR 2006, 520 ff.</p>
<p>28<br />
Vgl. Louis/Wolf, NuR 2002, 455, 460.</p>
<p>29<br />
zur unzureichenden inhaltlichen Umsetzung des Art. 16 FFH-Richtlinie durch § 43 Abs. 4 BNatSchG, vgl. z.B. Louis, Artenschutz in der Fachplanung, NuR 2004, S. 557, 559.</p>
<p>30<br />
Rs. C-98/03.</p>
<p>31<br />
S. a. VG Koblenz, ZfB 2006, 209 &#8211; 211.</p>
<p>32<br />
Vgl. BVerwG, NVwZ 2006, 1161; Vogt, ZUR 2006, 21, 24.</p>
<p>33<br />
Ebenso Nr. 2 der LANA-Hinweise.</p>
<p>34<br />
Vgl. Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB § 9 Rn. 240k;Battis/Otto, UPR 2006, 165 ff.</p>
<p>35<br />
Ablehnend Kuschnerus, Der sachgerechte Bebauungsplan, Rn. 660.</p>
<p>36<br />
Vgl. Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB § 9 Rn. 240k.</p>
<p><strong> ”Wir fördern erneuerbare Energien, die ungefährlich für Mensch und Umwelt sind” &#8211; Motto einer teuren, landesweiten PR-Kampagne des deutschen Umweltministeriums unter Minister Jürgen Trittin.</strong></p>
<p><strong> <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/2218551/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/2218551/</a></strong></p>
<h2>“Autobahn-Pelikan von Windrad zerteilt” (Bild) Warum Windkraftwerke heute laut strengen Berichterstattungsvorschriften als “umweltfreundlich” bezeichnet werden müssen. “Bewahrung der Schöpfung &#8211; nein, danke…” Uhus, Fledermäuse… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=15000" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-in-deutschland-pelikan-getotet-2013/" rel="tag">windkraftwerke in deutschland-pelikan getötet 2013</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/03/pelikanwindkraftwerk13.jpg" alt="pelikanwindkraftwerk13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß.</strong></p>
<p><strong>Wenn 2013 in Deutschland bei Schwegenheim(Rheinland-Pfalz) ein streng geschützter Pelikan von einem Windkraftwerk  getötet wird, ist dies gemäß heute in deutschen Medien geltenden Vorschriften ein klarer Beweis, daß Windkraftwerke zutiefst umweltfreundlich sind. Vor über einem Jahrzehnt hätte sich womöglich noch eine Bevölkerungsmehrheit an den Kopf gegriffen, wäre einer solchen Logik nicht gefolgt. Inzwischen, dank entsprechender Gehirnwäsche, sind noch ganz andere Absurdidäten möglich &#8211; siehe Energiewende-Bluff, siehe Soja-Bluff…</strong></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
<h2>“Wer nicht täuschen kann, soll nicht Politiker werden.” Konrad Adenauer, zitiert nach Weimarer Taschenbuchverlag.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/02/der-energiewende-bluff-und-die-macht-der-solarlobby-im-prinzip-muss-jede-solaranlage-durch-ein-konventionelles-reservekraftwerk-abgesichert-werden-eine-teure-doppelstruktur-der-spiegel-2012-mit/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/02/der-energiewende-bluff-und-die-macht-der-solarlobby-im-prinzip-muss-jede-solaranlage-durch-ein-konventionelles-reservekraftwerk-abgesichert-werden-eine-teure-doppelstruktur-der-spiegel-2012-mit/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/papst-benedikt-xvi-und-die-bewahrung-der-schopfung-markante-momente-seiner-amtzeit-im-umwelt-und-naturschutz-des-grosten-katholischen-landes-hungerstreik-bischof-luiz-flavio-cappio-in-bahia-amazon/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/28/papst-benedikt-xvi-und-die-bewahrung-der-schopfung-markante-momente-seiner-amtzeit-im-umwelt-und-naturschutz-des-grosten-katholischen-landes-hungerstreik-bischof-luiz-flavio-cappio-in-bahia-amazon/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/23/rio20-2012-welttreffen-der-naturvernichter-oko-zyniker-und-verdranger-mit-prognostizierten-resultaten-zuendegegangen-neoliberale-wirtschaft-siegte-mit-ihrer-strategie-wie-vor-20-jahren-bedrucke/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/toter-uhu-unter-windkraftwerk-warum-bestimmte-oko-politiker-windanlagen-als-umweltfreundlich-bezeichnen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/14/toter-uhu-unter-windkraftwerk-warum-bestimmte-oko-politiker-windanlagen-als-umweltfreundlich-bezeichnen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/28/herausragende-resultate-offizieller-umweltschutzpolitik-im-nachwende-deutschland-prasentiert-vom-bundesamt-fur-naturschutz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/28/herausragende-resultate-offizieller-umweltschutzpolitik-im-nachwende-deutschland-prasentiert-vom-bundesamt-fur-naturschutz/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkabilddiesel13.jpg" alt="wkabilddiesel13.jpg" /></p>
<p><strong>Bildzeitung, 2013.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkadieselbild2.jpg" alt="wkadieselbild2.jpg" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p>Anmerkung:</p>
<p>Mit den Ostfriesen kann man es ja machen: Man nehme den<br />
Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Leer-Wittmund, einen pensionierten<br />
Landrat aus Wittmund und einen Geschäftsführer eines universitären<br />
Zentrums für Windenergieforschung, das auf Drittmittel z.B. vom<br />
Bundesumweltministerium angewiesen ist, um existenzfähig zu sein, und<br />
erzähle der staunenden Leserschaft das Märchen von den “Investitionen<br />
in diese Branche”, die “auf jeden Fall ein lohnenswertes Geschäft”<br />
sein solle. Es fehle den erneuerbaren Energien aber noch eine Lobby<br />
wie der Atomindustrie, so der Herr Geschäftsführer von “ForWind”.<br />
Irgendwie muss dieser windige Klüngel übersehen haben, dass das<br />
Offshore-Geschäft erheblich stockt: Zurückhaltung der Banken und<br />
Investoren, BARD-Emden notleidend, BARD- Insolvenz in der<br />
Fundamentefertigung, keine Netzanbindung, bei Riffgat drehen<br />
Dieselgeneratoren die Propeller. Und vor allem die Unwägbarkeiten beim<br />
Erneuerbare Energien Gesetz EEG), der Zwangsabgabe für alle<br />
Stromkunden, das der eigentliche Motor für die hochsubventionierte<br />
Windbranche ist. Der Präsident des Bundeskartellamtes und der Chef der<br />
Deutschen Energieagentur forderten kürzlich im Handelsblatt eine<br />
grundlegende Änderung des EEG, das mit der Rundumsorglosversicherung<br />
der Windmacher zu Lasten der Stromkunden Schluss machen soll, damit<br />
die Strompreise nicht weiter durch die Decke gehen, man solle den<br />
Strom gefälligst selbst vermarkten. Dazu kommt auch, dass auch der<br />
Offshore-Strom nicht grundlastfähig ist, aber enorme Strommengen zur<br />
falschen Zeit völlig unregelmäßig ins Netz eingespeist werden, die dem<br />
Verbraucher nichts nützen und deshalb an der Börse zu Minuspreisen<br />
verschenkt werden; auch auf See weht der Wind unregelmäßig, das weiß<br />
jeder Segler. Die hohen Wartungskosten der Offshore-Anlagen mit<br />
Schiffs- und Hubschrauberinfrastruktur verteuern das Geschäft weiter<br />
enorm. Und die erwähnte Atomlobby ist längst umgestiegen zur<br />
Windlobby. Die großen Energieversorger, die vorher mit Atomstrom<br />
handelten, sind jetzt im Windgeschäft tätig; fragt sich nur, wie lange<br />
noch. Und ausgerechnet in Wittmund bietet man die letzten Reserven<br />
auf, um das angeschlagene Offshore-Geschäft schönzureden, damit die<br />
Forschungsmittel weiter fließen.Wer´s glaubt…</p>
<p>—-</p>
<p>Anzeiger für Harlingerland, Wittmund/NDS,<br />
Veröffentlicht: 29.08.2013<br />
<a href="http://harlinger.de/Nachrichten.aspx?ArtikelNr=12844&amp;ReturnTab=125">http://harlinger.de/Nachrichten.aspx?ArtikelNr=12844&amp;ReturnTab=125</a></p>
<p>„Wir müssen den Wind genau verstehen lernen“<br />
„ForWind“ kommt bei der Erforschung von Offshore voran –<br />
Investitionen sollten sich auf jeden Fall lohnen<br />
WITTMUND<br />
|<br />
WJA</p>
<p>„ForWind“-Geschäftsführer Dr. Stephan Barth, in die Mitte genommen<br />
von Heinz Feldmann (links) und Henning Schultz. Die beiden Botschafter<br />
der Oldenburger Universitätsgesellschaft luden Barth zu einem Vortrag<br />
ein.   © WILKO JANßEN</p>
<p>Die Nordsee ist weltweit eine der besten Standorte für Offshore-Parks.</p>
<p>Forschung und Industrie verfolgen oft unterschiedliche Interessen,<br />
bestes Beispiel ist dafür momentan die Diskussion um die<br />
Offshore-Windparks. Während die Industrie diese Projekte langsam aus<br />
dem Auge zu verlieren scheint und die Politik offensichtlich die<br />
Weichen falsch gestellt hat, gibt es bei den für die Erforschung<br />
dieser Technik Verantwortlichen eine Hochstimmung. Dies wurde in den<br />
Ausführungen von Dr. Stephan Barth aus Jever, Geschäftsführer von<br />
„ForWind“, vor 60 Interessierten in der Wittmunder Sparkasse deutlich.<br />
Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten Henning Schultz und Heinz<br />
Feldmann, ihres Zeichens Botschafter der Universitätsgesellschaft<br />
Oldenburg.</p>
<p>Und die Universitäten Oldenburg, Hannover sowie mittlerweile auch<br />
Bremen haben ihre Windenergieforschung in dem Zentrum „ForWind“<br />
zusammengefasst. Seit zehn Jahren wird dort nun an inzwischen 14<br />
verschiedenen Standorten geforscht und gelehrt. Der Hauptsitz von<br />
„ForWind“ ist die Universität Oldenburg , ein zentrales Thema ist die<br />
Nutzung der Offshore-Windenergie. „Eine Windmühle beinhaltet ein<br />
extrem kompliziertes System mit viel Elektronik“, stimmte Barth die<br />
Besucher denn auch gleich entsprechend ein. Außerdem sei Wind eine<br />
fluktuelle Energiequelle und müsse weiter erforscht werden, damit die<br />
Energiewende gelingen könne. So seien die Off-shore-Windparks<br />
komplexen Windströmungen ausgesetzt. Es gelte noch, den optimalen<br />
Abstand der Anlagen zueinander herauszufinden. Barth nannte übrigens<br />
einen entscheidenden Vorteil von Offshore- gegenüber<br />
Onshore-Windmühlen: „An Land reibt sich der Wind stark an dem Boden<br />
und an Bauten, dadurch entsteht ein turbulenterer Windkanal als auf<br />
hoher See.“</p>
<p>Überhaupt machten die Eigenschaften des Windes es den Menschen<br />
schwer, ihn rentabel zu nutzen. Schließlich wechsele der Wind ständig<br />
seine Richtung und Geschwindigkeit. „Wir müssen den Wind genau<br />
verstehen lernen“, war somit eine Schlussfolgerung des<br />
Geschäftsführers. Bei Offshore-Anlagen komme die Problematik der<br />
Tragstrukturen hinzu. So seien bei einer Wassertiefe von 40 Metern<br />
dreibeinige Träger notwendig, bei einer Wassertiefe von über 50 Metern<br />
müssten es sogar schwimmende Windenergieanlagen sein. Der sich<br />
momentan in der Diskussion befindliche Offshore-Windpark Riffgat stehe<br />
übrigens „nur“ 20 Meter über den Meeresgrund.</p>
<p>Überhaupt nicht verstehen kann der Jeveraner die mittlerweile<br />
aufgekommene Skepsis gegenüber der Offshore-Technik. So stellten<br />
während der sich anschließenden Diskussion einige Teilnehmer die<br />
Rentabilität von Offshore in Frage und forderten vielmehr eine<br />
verstärkte Erforschung der Energiespeicherung. Dem entgegnete Barth:<br />
„Wenn On-shore und Offshore erst richtig laufen, ergänzen sich die<br />
beiden Techniken wunderbar und man braucht kaum noch<br />
Speicherkapazitäten.“ Die Bevölkerung vergesse leicht, dass sich die<br />
Windenergieforschung durch eine schnell ansteigende Lernkurve<br />
auszeichne. Eine Windmühle sei außerdem eine kompliziertere Maschine<br />
als ein Flugzeug. Zwar gebe es auch in der Speicherforschung enorme<br />
Fortschritte, aber noch nicht für große Kapazitäten.</p>
<p>Des Weiteren brach der Geschäftsführer eine Lanze für die Nordsee als<br />
Standort für Offshore-Windparks, da es hier eine optimale Wassertiefe<br />
gebe. Außerdem wehe ein ausreichend starker Wind, ohne dass<br />
Extremwindsituationen vorlägen. Die Ostsee sei dagegen zu klein und<br />
von einer starken Schifffahrtsnutzung geprägt. Standorte in Richtung<br />
des Äquators hätten mit tropischen Winden zu kämpfen. Die Nordsee sei<br />
somit eine der weltweit besten Standorte für Offshore-Windparks.<br />
Barths Fazit: „ Hier entsteht ein Multimilliarden-Euro-Markt direkt<br />
vor unserer Haustür.“ Investitionen in diese Branche sind auf jeden<br />
Fall ein lohnenswertes Geschäft. Den erneuerbaren Energien fehle aber<br />
noch eine Lobby wie der Atomindustrie.</p>
<p>___________________________________________________</p>
<p>Übermittelt vom Wattenrat® Ost-Friesland<br />
Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
D-26427 Esens-Holtgast/Ostfriesland<br />
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/tagesspiegelwendenatur1999.jpg" alt="tagesspiegelwendenatur1999.jpg" /></p>
<p><strong>Tagesspiegel, Berlin 1999: “Die Natur verlor bei der Wende”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten. Bundesamt für Naturschutz 2001: “Ostdeutsche Agrarlandschaft hat größere Artenvielfalt”. “…gegenwärtig in Ostdeutschland eine zunehmende Angleichung an die arten-und individuenarmen westdeutschen Verhältnisse zu beobachten ist.”</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Manfred Knake. Der Spiegel 1995. Wattenrat Ostfriesland. Panorama-Sendung &#8222;Geld statt Widerstand&#8220;.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/17/manfred-knake-der-spiegel-1995/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 20:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Knake]]></category>
		<category><![CDATA[Wattenrat Ostfriesland]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraft-Bluff]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9157664.html http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/verblodungsoffensive-energiewendemanfred-knake-wattenrat-ostfriesland-und-das-gleichnis-mit-den-brotchen/ Panorama-Sendung “Geld statt Widerstand” und das Echo. Wattenrat Ostfriesland. ** 17. März 2012 Nebeltöpfe: BUND-Reaktion auf Panorama-Sendung „Geld statt Widerstand“ Quelle: Screenshot: BUND-LV Niedersachsen,17 März 2012 Der Umweltverband BUND (“Freunde der Erde”) reagiert unglaublich dreist auf die Panorama-Berichterstattung vom 15. März 2012 „Geld statt Widerstand-Wie sich Umweltverbände kaufen lassen“ und zündet Nebeltöpfe. In der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9157664.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-9157664.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/verblodungsoffensive-energiewendemanfred-knake-wattenrat-ostfriesland-und-das-gleichnis-mit-den-brotchen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/verblodungsoffensive-energiewendemanfred-knake-wattenrat-ostfriesland-und-das-gleichnis-mit-den-brotchen/</strong></a></p>
<h2>Panorama-Sendung “Geld statt Widerstand” und das Echo. Wattenrat Ostfriesland. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=12639" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><span id="more-12643"></span><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/panorama-sendung-geld-statt-widerstand/" rel="tag"> </a></p>
<p>17. März 2012</p>
<h1>Nebeltöpfe: BUND-Reaktion auf Panorama-Sendung „Geld statt  Widerstand“</h1>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND_LV-Nds.jpg.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND_LV-Nds.jpg.jpg" height="435" width="600" /></a></p>
<p>Quelle: Screenshot: BUND-LV Niedersachsen,17 März  2012</p>
<p>Der Umweltverband BUND (“Freunde der Erde”) reagiert unglaublich dreist auf  die <a href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/umweltverbaende103.html" title="Geld statt Widerstand">Panorama-Berichterstattung vom 15. März 2012 „Geld statt  Widerstand-Wie sich Umweltverbände kaufen lassen“</a>  und zündet Nebeltöpfe. In  der Sendung wurde vom Wattenrat und von der  BI „Rettet die Ems“ moniert, dass  der BUND Stiftungsgeld gegen Bares  bei der Planung des Wattenmeer-Wind“parks“  Nordergründe bei Wangerooge  gegen die Zurückziehung einer Klage beim  Verwaltungsgericht  Oldenburg  kassierte oder an der Ems gegen millionenschwere  Ems-Fonds-Mittel mit  dem Land Niedersachsen gekungelt wird, der dem desolaten  Zustand der  Ems bisher nichts genützt hat.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/16/deutschland-gezielte-naturvernichtung-und-die-komplexen-hintergrunde-geld-statt-widerstand-ard-panorama-anklicken-ablashandel-im-naturschutz-deal-mit-den-betreibern-man-hat-sich-kaufen-las/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/16/deutschland-gezielte-naturvernichtung-und-die-komplexen-hintergrunde-geld-statt-widerstand-ard-panorama-anklicken-ablashandel-im-naturschutz-deal-mit-den-betreibern-man-hat-sich-kaufen-las/</strong></a></p>
<p>Der BUND erfindet immer neue Gegen-„Argumente“  gegen den Vorwurf der  Käuflichkeit. Schon einmal hat der BUND auf eine kritische  Sendung in  “Menschen und Schlagzeilen”, gesendet am 23. Aug. 2011, mit einer<a href="http://www.wattenrat.de/2011/08/ndr-bericht-zum-tauschhandel-der-naturschutzverbande-bund-und-nabu-reagieren/" title="Tauschgeschäfte_Replik BUND"> fragwürdigen Replik</a>  geantwortet  , nun kommt die verschärfte  Neuauflage mit noch dichterem  Nebel, der wohl vor allem den Mitgliedern die  Orientierung erschweren  soll.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.bund-niedersachsen.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/der-bund-ist-nicht-kaeuflich/?tx_ttnews[backPid]=5911&amp;cHash=2f27bae977" title="BUND Niedersachsen">Aktuelles Zitat BUND Niedersachsen zur Panoramasendung von der  WebSeite</a>: <strong>„Der  Windpark Nordergründe steht im Zielkonflikt zwischen  Naturschutz und  Klimaschutz. Der BUND hat sich entschieden, am Beispiel dieses   Windparks die Auswirkungen der befürchteten Auswirkungen auf den  Vogelschutz  wissenschaftlich weiterzu erforschen und diese Erkenntnisse  für den weiteren und  notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien  nutzbar zu machen. Darüber hinaus  wurden weitergehende Regelungen zur  Vermeidung von Vogelschlag vereinbart, zum  Beispiel das Abschalten der  Rotoren, wenn sich große Schwärme den Anlagen  nähern.“</strong></p></blockquote>
<p>Das Argument „Klima“ ist neu und verwundert. Das Klima in Europa oder  an der  Nordseeküste wird nicht mit dem geplanten Windpark Nordergründe  gemacht oder  beeinflusst, noch nicht einmal das Wetter. Im  Windindustriegebiet Nordergründe  geht es aber nicht um „Klima“, sondern  ausschließlich um die Rendite eines  Investors, gezahlt von allen  Stromkunden aus der Zwangsabgabe des Erneuerbaren  Energien Gesetzes.<br />
Auswirkungen auf den Vogelzug muss der Investor ohnehin  auf eigene  Kosten in einer Verträglichkeitsuntersuchung durchführen lassen, und   diese Untersuchungen gibt es längst beim Minos- und Finobird-Projekt,  mit  erschreckenden Ergebnissen für Zugvögel!<br />
<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wind/wind83.htm">http://www.wattenrat.de/wind/wind83.htm</a>,  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wind/wind113.htm">http://www.wattenrat.de/wind/wind113.htm</a></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/Wybelsumer_Polder_Nonnengaense-.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/Wybelsumer_Polder_Nonnengaense--300x226.jpg" height="226" width="300" /></a></p>
<p>Nonnengänse über dem EU-Vogelschutzgebiet “Wybelsumer  Polder” an der Ems</p>
<p><strong>Man kann die Forschung noch verfeinern: Die Feldforschung  über  Anflugopfer an Offshore-Windkraftanlagen gestaltet sich zudem  äußerst schwierig,  weil die toten Vögel ins Wasser fallen können, auch  wenn Auffangnetze unter den  Forschungsplattformen über dem Wasser  gespannt sind. Diese Opfer werden nie  gefunden, die Opferzahlen bleiben  ungenau. Solche Untersuchungen könnten mit  verlässlicheren Ergebnissen  an küstennahen Windkraftstandorten Standorten wie  z.B. am Wybelsumer  Polder am Dollart bei Emden (in einem EU-Vogelschutzgebiet!)   durchgeführt werden. Die Anflugopfer müssten durch ständige gründliche  Nachsuche  abgesammelt werden, bevor der Fuchs sie findet. Gegen diesen  Windkraftstandort  hatte der Wattenrat zunächst (!) eine erfolgreiche <a href="http://www.wattenrat.de/wind/wind55.htm" title="Wybelsumer Polder EU-Beschwerde">Beschwerde bei der  EU-Kommission</a>  eingelegt, die kurz vor dem Rechtsgang vor den Europäischen   Gerichtshof mit fadenscheinigen Argumenten eingestellt wurde. Der BUND  als  „anerkannter“ Naturschutzverband blieb hier stumm!</strong></p>
<p>Diese Untersuchungen sind  nicht Sache des BUND, das ist  Grundlagenforschung.  Die hastig hervorgekramten  Rechtfertigungsargumente offenbaren die Hilflosigkeit  des BUND und  wenden sich an den weitgehend un- oder fehlinformierten Teil der   Mitgliederschaft des BUND.</p>
<p>Und so schnell wie Zugvögel die südliche Nordsee und das Wattenmeer  queren  kann man die Rotoren gar nicht zeitgerecht abstellen. Oder soll  mit „Klima“ etwa  das gute Klima auf dem Stiftungskonto gemeint sein?</p>
<p>Noch 2006 sah auch der BUND zusammen mit dem WWF den Windpark  Nordergründe  „am falschen Ort“, damals war es eine „Ölpest“ die  befürchtet wurde, jetzt ist  es das „Klima“, und ließ in einer <a href="http://www.wwf.de/nordergruende-windpark-am-falschen-ort/" title="http://www.wwf.de/nordergruende-windpark-am-falschen-ort/">Pressemitteilung</a> verlauten:</p>
<blockquote><p><strong>19. Dezember 2006</strong><br />
<strong>Ostfriesische Inseln, WWF und  BUND befürchten erhöhtes Risiko einer  Ölpest</strong><br />
<strong>Oldenburg/Hamburg, 19.12.2006: WWF, BUND und die  sieben  ostfriesischen Inselgemeinden lehnen den Bau des Offshore-Windparks am   Standort Nordergründe ab. Dies betonte das Bündnis am Dienstag während  einer  Anhörung zu diesem Windpark in Oldenburg. Umweltverbände  und</strong><strong>Inselbürgermeister  befürchten ein erhöhtes Ölpestrisiko  durch mögliche Schiffskollisionen  mit den Windrädern. „Die Gefahr am Rande des  Nationalparks Wattenmeer  ist viel zu groß. Nicht auszumalen, wenn ein Unfall  dort eine Ölpest  auslöst. Dies wäre eine Katastrophe für  Mensch</strong><br />
<strong>und Natur an der Nordseeküste“, betonten  Umweltverbände und  Inselgemeinden. Sie fürchten, dass die Auswahl des Standortes  das  Ansehen einer im Prinzip erwünschten Technik gefährden könnte.  [….]</strong></p></blockquote>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND_WWF_Nordergr%C3%BCnde_%C3%96l.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND_WWF_Nordergr%C3%BCnde_%C3%96l.jpg" height="400" width="558" /></a></p>
<p>Quelle: Screenshot: WWF, Pressemitteilung zu  Nordergründe, 2006</p>
<p>Und auch noch 2007 sah der BUND den Windpark Nordergründe als “ungeeignet”  an:</p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND-Nordergr%C3%BCnde.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/BUND-Nordergr%C3%BCnde.jpg" height="522" width="707" /></a></p>
<p>Quelle: Screenshot, BUND, LV Niedersachsen,  2007</p>
<p>Durch den Klageverzicht ist die Kollisionsgefahr mit dem   Windkraftindustriegebiet im Wattenmeer nach wie vor nicht gebannt, das  Problem  wird fortbestehen, der Standort ist immer noch völlig  “ungeeignet” und auch  nicht vereinbar mit der EU-Vogelschutzrichtlinie.</p>
<blockquote><p>Aktuelles Zitat des <a href="http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/panorama/" title="BUND Bundesverband">Bundesverbandes des BUND, WebSeite</a>, zur Panoramasendung:</p>
<p><strong>„Die “Stiftung Naturlandschaft” – und nicht der BUND –  bekommt 20  Prozent des Ersatzgeldes dieses Vergleichs. Mit diesem Geld  werden die Erhaltung  und Stärkung der Populationen von See- und  Küstenvögeln sowie die Entwicklung  von Rastmöglichkeiten von Zugvögeln  im</strong><br />
<strong>Küstenstreifen  gefördert.“</strong></p></blockquote>
<p>Auch hier ein Nebeltopf und Ablenkungsmanöver: <a href="http://www.bund-niedersachsen.de/ueber_uns/landesgeschaeftsstelle/carl_wilhelm_bodenstein_dresler/" title="Bodenstein-Dresler">Niedersachsens BUND-Geschäftsführer Carl-Wilhelm  Bodenstein-Dresler</a>  ist ausweislich der WebSeite des  BUND-Niedersachsen“Präsidiumsmitglied  der Stiftung Naturlandschaft” (neben  vielen anderen Funktionen!), alle  Stiftungsmitglieder sind BUND-Mitglieder, die  Postanschrift der  Verwaltung der Stiftung sowie die Telefonnummern sind  identisch mit dem  BUND-Landesverband. Der BUND versucht sich mit krampfhaft   herbeigeführten Argumenten aus der Affäre zu ziehen und Ruhe an der   Mitgliederfront herbeizuführen; er führt seine ahnungslosen Mitglieder  hinters  Licht, das er selbst scheut. Bis heute z.B. liegt der sog.  Generationenvertrag  des BUND mit der Meyer-Werft in Papenburg zum  Aufstau der Ems für die  Überführungen der riesigen Meyer-Schiffe der  Öffentlichkeit nicht vor. Der Deal  mit dem Wattenmeer-Windpark wurde,  genau wie der an der Ems  (Link: <a href="http://www.wattenrat.de/naturschutzverb/naturschutz40.htm" title="Die Ems und die Spur des Geldes">Die Ems und die  Spur des Geldes</a>),  mit dem Land Niedersachsen  vereinbart, das ein Interesse an der  Verwirklichung des Windparks innerhalb der  12-Seemeilenzone hat. Für  diesen Standort sollen sogar “Forschungsgelder”, also  Steuermittel,  fließen!</p>
<p>Die kritischen Medien wären gut beraten, hier weitere Recherchen  vorzunehmen,  um die Verquickungen des BUND mit den Interessen des  Landes Niedersachsen sowohl  an der Ems als auch mit der Windindustrie  herauszuarbeiten. Die Zeit ist reif!  Kritische Mitglieder müssen selbst  entscheiden, ob sie solchen  Verbandsfunktionären noch trauen können.</p>
<p>Link Wattenrat: <a href="http://www.wattenrat.de/2012/03/panorama-%E2%80%9Egeld-statt-widerstand-%E2%80%93-wie-sich-umweltverbande-kaufen-lassen%E2%80%9C-ein-kommentar/" title="Kommentar">Kommentar: Geld statt Widerstand</a></p>
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<p><strong><br />
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</ol>
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		<item>
		<title>Deutschlands gezielte Naturvernichtung und die komplexen Hintergründe: &#8222;Geld statt Widerstand&#8220; &#8211; ARD-Panorama anklicken. &#8222;Ablaßhandel im Naturschutz, Deal mit den Betreibern. Man hat sich kaufen lassen.&#8220;  Was jeder Deutsche aus seiner Heimatregion bestens kennt&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/16/deutschland-gezielte-naturvernichtung-und-die-komplexen-hintergrunde-geld-statt-widerstand-ard-panorama-anklicken-ablashandel-im-naturschutz-deal-mit-den-betreibern-man-hat-sich-kaufen-las/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlands sogenannte Umweltverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Knake]]></category>
		<category><![CDATA[Wattenrat Ostfriesland]]></category>

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		<description><![CDATA[http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/umweltverbaende103.html http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/16/deutsche-alibi-umweltverbande-und-uralt-fakten-geld-statt-widerstand-wie-sich-umweltverbande-kaufen-lassen-was-jedermann-direkt-vor-seiner-haustur-beobachten-kannwattenrat-ostfriesland-man/ Das Motto ist längst international bekannt: “Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln &#8211; die Resultate sprechen Bände.  Je mehr hochsubventionierte Alibi-Umweltverbände und Öko-Parteien, umso mehr durch Fakten und Studien nachgewiesene Naturvernichtung. Seit mindestens einem Jahrzehnt war überfällig, die Geschichte sogenannter Umweltverbände und Ökoparteien völlig neu zu schreiben.  “Und die Naturschutzverbände sind selbst [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/umweltverbaende103.html"><strong>http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/umweltverbaende103.html</strong></a></p>
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<p><strong>Das Motto ist längst international bekannt: “Grün” öffentlich  daherreden, umweltfeindlich denken und handeln &#8211; die Resultate sprechen  Bände. </strong> <strong>Je mehr hochsubventionierte Alibi-Umweltverbände und Öko-Parteien, umso mehr durch Fakten und Studien nachgewiesene Naturvernichtung. Seit mindestens einem Jahrzehnt war überfällig, die Geschichte sogenannter Umweltverbände und Ökoparteien völlig neu zu schreiben.  </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p><strong>“Und die Naturschutzverbände sind selbst Teil des windigen   Systems geworden und keine Anwälte der Natur mehr, die kann man als   Verbündete vergessen.” Manfred Knaake, Wattenrat Ostfriesland</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</strong></a></p>
<p><span id="more-12637"></span></p>
<p>Wattenpresse &#8211;<br />
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland<br />
Datum: 16. März 2012<br />
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p>Anmerkung</p>
<p>Leider ohne Hinweis auf die dazugehörende gestrige Panorama-Sendung:</p>
<p>http://bit.ly/ydK3dZ</p>
<p>Das &#8222;schwere Geschützt wurde vom Wattenrat nur gegen den Wind&#8220;park&#8220;<br />
Nordergründe aufgefahren!</p>
<p>Wie man lesen kann, agieren BUND und WWF wieder einmal einträchtig gemeinsam beim Klein- und Schönreden:</p>
<p>„Ach, der Herr Knake“, seufzt Rösner [WWF]. „Er versteht nicht, dass es auch andere umweltpolitische Strategien geben kann.“ Was für ein abgehobener Schreibtischstratege und Sesselpuper! Leider hat bisher keine &#8222;Strategie&#8220; in den letzten 30 Jahren von BUND oder WWF der Natur genützt, aber stets dem Geldfluss, siehe Ems (oder der Verzicht auf ortsnahe Ersatzmaßnahmen für die Gasleitung &#8222;Europipe&#8220; im Nationalpark Wattenmeer). Diese &#8222;Strategien&#8220; der Erfolglosikeit verstehen nur noch BUND und WWF.</p>
<p>BUND-Landesgeschäftsführer Bodenstein-Dresler geht zudem sehr kreativ mit der Wahrheit um: „Die Stiftung gehört uns nicht, wurde nur von uns gegründet.“ Nur: Telefonnummer und Postanschrift der Stiftungsverwaltung, die über die Mittelvergabe entscheidet, sind identisch mit der der BUND-Landesgeschäftsstelle in Hannover! Das ist wohl kein Zufall&#8230;..</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Neue Osnabrücker Zeitung, 16. März 2012</p>
<p>Naturschützer fährt schweres Geschütz gegen Umweltverbände auf Heftige Kontroverse um Klageverzicht – Wattenrat-Sprecher: BUND, WWF und NABU verkaufen ihre Ideale</p>
<p>OSNABRÜCK. Einer gegen alle: Manfred Knake, pensionierter Biologie-Lehrer und passionierter Naturschützer, ist Sprecher des Wattenrats. Seine Tiraden sind gefürchtet. Diesmal fährt er schweres Geschütz gegen Mitstreiter auf. Sein Vorwurf: Umweltverbände wie BUND, NABU und WWF verkaufen ihre Ideale. Weil sie zwar zunächst Klagen etwa gegen einen Flughafenausbau einreichen, sich dann aber vor Gericht auf einen Vergleich einlassen. Auf die Klage werde verzichtet, dafür fließe Geld in eine Stiftung der Verbände. „Das war bei der Emsvertiefung so, das geht aktuell weiter mit dem Offshore- Windpark Nordergründe im Wattenmeer vor Wangerooge“, wettert Knake. „Die Umweltverbände sind nur noch Geldsammelvereine“, mosert er.</p>
<p>Im Fall Nordergründe habe der BUND verschwiegen, dass die nach dem Vergleich installierte „Stiftung Naturlandschaft“ eine „BUND-eigene Stiftung ist“. Adressen und Telefonnummern von Stiftung und BUND Niedersachsen seien identisch. Dessen Geschäftsführer Karl-Wilhelm Bodenstein widerspricht energisch: „Die Stiftung gehört uns nicht, wurde nur von uns gegründet.“</p>
<p>In einem Punkt sind sich Bodenstein und Knake aber fast einig: Weil das Land für den Windpark zuständig ist und laut Bodenstein im Auftrag des Betreibers die Kompensation für den Eingriff in die Natur leisten muss, fließt als Folge des Vergleichs vom Land Geld an die Stiftung.<br />
Bodenstein spricht von „maximal 800 000 Euro“, Knake von „830 000 Euro“ – allerdings erst, wenn der Bau beginnt.</p>
<p>Einer, der beim Deal von Nordergründe dabei war, ist Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeer-Büros in Husum. „Wir haben die Klage des BUND unterstützt“, sagt er. Der geplante Windpark sei für Vögel gefährlich. Wieso dann der Vergleich? Hat Knake doch recht? „Ach, der Herr Knake“, seufzt Rösner. „Er versteht nicht, dass es auch andere umweltpolitische Strategien geben kann.“ Dazu gehöre ein Vergleich, „wenn die Erfolgsaussichten in einem Verfahren schwinden“. Knakes Argument, dann von vornherein auf eine Klage zu verzichten, lässt Rösner nicht gelten. Oft gebe es erst später neue Erkenntnisse.<br />
„Nichts Anrüchiges“ sind Vergleiche laut Josef Tumbrinck. Der Chef des NRW-NABU hat sich lange mit Gerd Stöwer, Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO), wegen des geplanten FMOAusbaus beharkt. Auch da kam es zur Einigung, allerdings ohne Gericht. Und beide beteuern: Geld in irgendeine Stiftung ist nicht geflossen.<br />
___________________________________________________</p>
<p>Übermittelt vom Wattenrat® Ost-Friesland<br />
Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
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		<item>
		<title>Deutsche Alibi-Umweltverbände und Uralt-Fakten: &#8222;Geld statt-Widerstand &#8211; wie sich Umweltverbände kaufen lassen.&#8220; Was jedermann direkt vor seiner Haustür beobachten kann&#8230;Wattenrat Ostfriesland, Manfred Knake.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/16/deutsche-alibi-umweltverbande-und-uralt-fakten-geld-statt-widerstand-wie-sich-umweltverbande-kaufen-lassen-was-jedermann-direkt-vor-seiner-haustur-beobachten-kannwattenrat-ostfriesland-man/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Alibi-Umweltverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Knake]]></category>
		<category><![CDATA[Wattenrat Ostfriesland]]></category>

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		<description><![CDATA[16. März 2012 Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, ein Kommentar Screenshot: Panorama_Geld-statt-Widerstand_15Maerz2012 Ein Kommentar von Manfred Knake zur Fernsehsendung Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, Das Erste, 15. März 2012, 21:45h. So die Ankündigung: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/ “Und die Naturschutzverbände sind selbst Teil des windigen Systems geworden und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>16. März 2012</p>
<h1>Panorama: „Geld statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“,  ein Kommentar</h1>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/Panorama_Geld-statt-Widerstand_15Maerz2012.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/Panorama_Geld-statt-Widerstand_15Maerz2012.jpg" width="600" height="361" /></a></p>
<p>Screenshot:  Panorama_Geld-statt-Widerstand_15Maerz2012</p>
<p>Ein Kommentar von Manfred Knake<strong> zur Fernsehsendung Panorama: „Geld  statt Widerstand – wie sich Umweltverbände kaufen lassen“, Das Erste, 15. März  2012, 21:45h.</strong> So die Ankündigung:</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p><strong>“Und die Naturschutzverbände sind selbst Teil des windigen    Systems geworden und keine Anwälte der Natur mehr, die kann man als    Verbündete vergessen.” Manfred Knaake, Wattenrat Ostfriesland</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/11/brasiliens-uber-1000-giftspruhflugzeuge-der-umwelthorror-monokulturen-von-soja-mais-kaffee-zitrusfruchten-bananen-und-getreide-aus-der-luft-eingenebelt-energische-proteste-von-umweltorganisati/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
<p><span id="more-12636"></span></p>
<blockquote><p><strong>“Umweltverbände: Das sind die Anwälte der Natur, sie kämpfen  gegen</strong><br />
<strong>Verschmutzung und Zerstörung, treten ein für das Gute!  Niemals würden</strong><br />
<strong>sie gegen Geld ihren Protest zurückziehen.  Doch die Realität sieht</strong><br />
<strong>ziemlich anders aus: Immer wieder  zahlen Firmen für geplante</strong><br />
<strong>Großprojekte Geld in eine  Umweltstiftung und die Verbände verzichten</strong><br />
<strong>im Gegenzug auf  eine Klage. Ein Prinzip, das hervorragend funktioniert</strong><br />
<strong>- zum  Beispiel beim gigantischen Off-Shore-Windpark  “Nordergründe”,</strong><br />
<strong>der im Wattenmeer vor Wangerooge geplant  ist, bei der Emsvertiefung</strong><br />
<strong>für die Überführung riesiger  Kreuzfahrtschiffe oder beim Ausbau des</strong><br />
<strong>Lübecker  Flughafens.</strong><strong>Ablasshandel statt  Protest</strong><strong>“Kuhhandel” – so nennen das aktive Naturschützer wie  Manfred Knake,</strong><br />
<strong>der sich seit Jahrzehnten für den Vogelschutz  in der Nordsee einsetzt:</strong><br />
<strong>“Die Funktionäre der  Naturschutzverbände agieren derzeit völlig</strong><br />
<strong>abgehoben. Sie  haben ihre Ziele aus den Augen verloren. Haben  ihre</strong><br />
<strong>Anstrengungen verdoppelt, aber nicht Richtung  Naturschutz, sondern in</strong><br />
<strong>Richtung  Geld.”</strong><br />
<strong>Die Naturschutzverbände argumentieren, mit den  Millionen aus der</strong><br />
<strong>Industrie könne man die Natur vor allem an  anderer Stelle fördern -</strong><br />
<strong>mit Hilfe der Stiftungen. Ob das  die Naturzerstörungen tatsächlich</strong><br />
<strong>ausgleichen kann, ist  jedoch äußerst fraglich. Panorama über den</strong><br />
<strong>Ablasshandel der  Umweltverbände.</strong><br />
<strong>Stand: 15.03.2012 09:41</strong></p></blockquote>
<p>Schon nach der ersten Sendung des NDR zum Thema “<a href="http://www.wattenrat.de/tag/tauschgeschafte/" title="NDR Tauschgeschäfte">Tauschgeschäfte</a>“  haben die Naturschutzverbände in Person von  Frau <a href="http://www.bund-niedersachsen.de/ueber_uns/vorstand/renate_backhaus/" title="Renate Backhaus">Renate Backhaus</a> (ehemalige Landtagsabgeordnete der Grünen und  Beisitzerin im Vorstand des BUND-Niedersachsen), Mitglied im Rundfunkrat,  versucht, die weitere kritische Berichterstattung des NDR durch versuchte  Einflussnahme beim Sender zu behindern.</p>
<p>In der gestrigen aktuellen Panorama-Sendung argumentierte der  niedersächsisches <a href="http://www.bund-niedersachsen.de/ueber_uns/landesgeschaeftsstelle/carl_wilhelm_bodenstein_dresler/" title="BUND Bodenstein-Dresler">BUND-Geschäftsführer Bodenstein-Dresler</a> äußerst dünn und  eierte: Da sinniert vor der Kamera über vorher nicht absehbare Klagererfolge,<a href="http://www.wattenrat.de/2011/03/bund-fallt-schon-wieder-um-klageverzicht-und-vergleich-bei-wattenmeerwindpark-nordergrunde-schamt-euch/" title="BUND-Klageverzicht Nordergründe"> hatte aber schon eine Klage gegen Nordergründe beim VG Oldenburg  eingereicht und erst HINTERHER, als viel für den BUND Geld fließen sollte, die  Klage zurückgezogen</a>. Das hätte er VOR der Klageeinreichung sagen können,  aber nicht hinterher; man prüft doch vor einer Klageeinreichung, ob  Erfolgsaussichten bestehen! <a href="http://www.nabu.de/themen/naturschutz/naturschutzindeutschland/14706.html" title="NABU">Der NABU hatte schon vor der  Sendung auf seiner WebSeite  reagiert</a>.</p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/NDR_Panorama_Nordergr%C3%BCnde_November-2011.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/NDR_Panorama_Nordergr%C3%BCnde_November-2011.jpg" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Dreharbeiten für &#8222;Panorama&#8220; auf einem  Lotsenversetzboot, Nordergründe, Nov. 2011</p>
<p>Schade, dass nur so wenig Sendezeit zur Verfügung stand: Die Verflechtungen  des BUND und des NABU mit den jeweiligen Landesregierungen (und Abhängigkeiten)  wären eine längere Sendung wert.</p>
<p>So wurde leider nicht deutlich, dass sich der BUND den Klageverzicht gegen  Nordergründe vom Land Niedersachsen hat abkaufen lassen, damit das umstrittene  Projekt im Wattenmeer innerhalb der 12-Seemeilenzone ohne weitere Hürden  durchgehen kann. Auch das Wirken der Grauen Eminenz im niedersächsischen  Umweltministerium, <a href="http://www.wattenrat.de/wind/wind105.htm" title="Hoffmann Nordergründe">Referatsleiter  Bernd-Karl Hoffmann</a>, in dieser Sache verdient eine tiefe und besondere  Ausleuchtung.</p>
<p>Das Klageverzichtsgeld für eine BUND-Stiftung kann allerdings nicht von einem  Investor direkt gezahlt werden, sondern soll von den vorgeschriebenen  Naturschutz-Ersatzzahlungen für den Bau von Nordergründe abgezweigt werden. Die  Ersatzzahlungen für den Eingriff im Wattenmeer zahlt zunächst der Investor <a href="http://www.energiekontor.de/" title="Energiekontor Bremen">Energiekontor</a> in Bremen der Landesnaturschutzverwaltung, in  diesem Falle an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft-,  Küsten- und Naturschutz <a href="http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=7892&amp;_psmand=26" title="NLWKN">(NLWKN</a>); diese Behörde erhält nun durch den Klageverzicht des  BUND weniger Geld (minus 810.000 Euro, Insider sprechen sogar von einem höheren  Betrag) für Naturschutzersatzmaßnahmen. Der BUND wird also für seinen  Klageverzicht mit Stiftungsgeld, das von den Ersatzzahlungen abgezweigt wird,  belohnt. Man kann den Eindruck gewinnen, dass es sich beim Klageverzicht gegen  Bares um ein neues Geschäftsmodell bei einigen Umweltverbänden handelt. Die  Adressen und die Telefonnummern des BUND-Niedersachsen und die der „Stiftung  Naturlandschaft“, in die das Geld für den Klageverzicht gezahlt werden soll,  sind übrigens identisch: Hannover, Goebenstraße 3a. Dort residiert die  Landesgeschäftsstelle des BUND und verwaltet die Stiftungsgelder, wofür, ist  nicht bekannt.</p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/Stiftung-Naturlandschaft.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2012/03/Stiftung-Naturlandschaft.jpg" width="600" height="364" /></a></p>
<p>Stiftung Naturlandschaft, Screeshot</p>
<p>Eine Klage gegen den Near-Shore-Windpark Nordergründe hätte zudem Licht in  die Einflussnahme bei der Genehmigung des Windparks Nordergründe seitens des  niedersächsischen Umweltministeriums bringen können: Auch das wurde vom BUND mit  einem Klageverzicht “erfolgreich” verhindert.</p>
<p>Und immer wieder gibt es von den “großen” Umweltverbänden  Marginalisierungsversuche der kleinen örtlichen Umweltgruppengruppen, wie z.B.  der Wattenrat Ostfriesland, vor allem dann, wenn sie wider den Stachel löcken  oder Kungeleischleier lüften. Daher war es hilfreich, dass sich auch Hajo  Rutenberg von der Initiative “<a href="http://www.rettet-die-ems.de/" title="Rettet die Ems">Rettet die Ems</a>” in der  Sendung zu Wort meldete und deutlich die Kungeleien der Naturschutzverbände  ansprach. Das sind also keine Erfindungen des Wattenrates!</p>
<p>Fazit: Es gibt ganz besondere Feuchtgebiete oder Sümpfe im Lande, die ganz  entgegen der sonst üblichen fachlichen Naturschutzpraxis trockengelegt werden  sollten.</p>
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</ul>
<p><strong><br />
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</ol>
<p>Wattenpresse &#8211;<br />
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland<br />
Datum: 16. März 2012<br />
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p>Anmerkung</p>
<p>Leider ohne Hinweis auf die dazugehörende gestrige Panorama-Sendung:</p>
<p>http://bit.ly/ydK3dZ</p>
<p>Das &#8222;schwere Geschützt wurde vom Wattenrat nur gegen den Wind&#8220;park&#8220;<br />
Nordergründe aufgefahren!</p>
<p>Wie man lesen kann, agieren BUND und WWF wieder einmal einträchtig gemeinsam beim Klein- und Schönreden:</p>
<p>„Ach, der Herr Knake“, seufzt Rösner [WWF]. „Er versteht nicht, dass es auch andere umweltpolitische Strategien geben kann.“ Was für ein abgehobener Schreibtischstratege und Sesselpuper! Leider hat bisher keine &#8222;Strategie&#8220; in den letzten 30 Jahren von BUND oder WWF der Natur genützt, aber stets dem Geldfluss, siehe Ems (oder der Verzicht auf ortsnahe Ersatzmaßnahmen für die Gasleitung &#8222;Europipe&#8220; im Nationalpark Wattenmeer). Diese &#8222;Strategien&#8220; der Erfolglosikeit verstehen nur noch BUND und WWF.</p>
<p>BUND-Landesgeschäftsführer Bodenstein-Dresler geht zudem sehr kreativ mit der Wahrheit um: „Die Stiftung gehört uns nicht, wurde nur von uns gegründet.“ Nur: Telefonnummer und Postanschrift der Stiftungsverwaltung, die über die Mittelvergabe entscheidet, sind identisch mit der der BUND-Landesgeschäftsstelle in Hannover! Das ist wohl kein Zufall&#8230;..</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Neue Osnabrücker Zeitung, 16. März 2012</p>
<p>Naturschützer fährt schweres Geschütz gegen Umweltverbände auf Heftige Kontroverse um Klageverzicht – Wattenrat-Sprecher: BUND, WWF und NABU verkaufen ihre Ideale</p>
<p>OSNABRÜCK. Einer gegen alle: Manfred Knake, pensionierter Biologie-Lehrer und passionierter Naturschützer, ist Sprecher des Wattenrats. Seine Tiraden sind gefürchtet. Diesmal fährt er schweres Geschütz gegen Mitstreiter auf. Sein Vorwurf: Umweltverbände wie BUND, NABU und WWF verkaufen ihre Ideale. Weil sie zwar zunächst Klagen etwa gegen einen Flughafenausbau einreichen, sich dann aber vor Gericht auf einen Vergleich einlassen. Auf die Klage werde verzichtet, dafür fließe Geld in eine Stiftung der Verbände. „Das war bei der Emsvertiefung so, das geht aktuell weiter mit dem Offshore- Windpark Nordergründe im Wattenmeer vor Wangerooge“, wettert Knake. „Die Umweltverbände sind nur noch Geldsammelvereine“, mosert er.</p>
<p>Im Fall Nordergründe habe der BUND verschwiegen, dass die nach dem Vergleich installierte „Stiftung Naturlandschaft“ eine „BUND-eigene Stiftung ist“. Adressen und Telefonnummern von Stiftung und BUND Niedersachsen seien identisch. Dessen Geschäftsführer Karl-Wilhelm Bodenstein widerspricht energisch: „Die Stiftung gehört uns nicht, wurde nur von uns gegründet.“</p>
<p>In einem Punkt sind sich Bodenstein und Knake aber fast einig: Weil das Land für den Windpark zuständig ist und laut Bodenstein im Auftrag des Betreibers die Kompensation für den Eingriff in die Natur leisten muss, fließt als Folge des Vergleichs vom Land Geld an die Stiftung.<br />
Bodenstein spricht von „maximal 800 000 Euro“, Knake von „830 000 Euro“ – allerdings erst, wenn der Bau beginnt.</p>
<p>Einer, der beim Deal von Nordergründe dabei war, ist Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeer-Büros in Husum. „Wir haben die Klage des BUND unterstützt“, sagt er. Der geplante Windpark sei für Vögel gefährlich. Wieso dann der Vergleich? Hat Knake doch recht? „Ach, der Herr Knake“, seufzt Rösner. „Er versteht nicht, dass es auch andere umweltpolitische Strategien geben kann.“ Dazu gehöre ein Vergleich, „wenn die Erfolgsaussichten in einem Verfahren schwinden“. Knakes Argument, dann von vornherein auf eine Klage zu verzichten, lässt Rösner nicht gelten. Oft gebe es erst später neue Erkenntnisse.<br />
„Nichts Anrüchiges“ sind Vergleiche laut Josef Tumbrinck. Der Chef des NRW-NABU hat sich lange mit Gerd Stöwer, Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO), wegen des geplanten FMOAusbaus beharkt. Auch da kam es zur Einigung, allerdings ohne Gericht. Und beide beteuern: Geld in irgendeine Stiftung ist nicht geflossen.<br />
___________________________________________________</p>
<p>Übermittelt vom Wattenrat® Ost-Friesland<br />
Büro und Koordination: Manfred Knake<br />
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		<title>Verblödungsoffensive &#8222;Energiewende&#8220;(Manfred Knake, Wattenrat Ostfriesland) und das Gleichnis mit den Brötchen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 18:31:06 +0000</pubDate>
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/wkamowe.jpg" alt="wkamowe.jpg" /></p>
<p>Kein Herz mehr für Tiere&#8230;</p>
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		<title>Wie Deutschlands Umweltverbrecher gezielt und zielstrebig wertvolle Arten ausrotten &#8211; gegen Verfassung und Bundesnaturschutzgesetz. Die Namen der politisch Verantwortlichen kennen wir alle genau. Alibi-Naturschutz und die Folgen. 22.Mai &#8211; Internationaler Tag der biologischen Vielfalt. Wilhelm Breuer, Manfred Knake, Dr. Manfred Stubbe, Horst Stern.</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 16:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.nationalpark-zeitschrift.de/pdf/leseprobe1.pdf Wattenpresse -Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Â Â Â Â Â  Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland Alibi-Naturschutz in Deutschland und die Folgen&#8230; Â Vor einigen Tagen versandte die Wattenpresse einen Beitrag (ganzunten) zum &#8222;Internationalen Tag der Artenvielfalt&#8220;http://www.bmu.de/naturschutz/biologische/vielfalt/doc/45881.phpÂ in der Naturschutzstation in Lübbertsfehn.Â Dieser Tag kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es mit der Artenvielfalt nicht nur in Deutschland rapide bergab geht, häufig gerade durch die Agrarindustrie mit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nationalpark-zeitschrift.de/pdf/leseprobe1.pdf">http://www.nationalpark-zeitschrift.de/pdf/leseprobe1.pdf</a></p>
<p>Wattenpresse -Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Â Â Â Â Â  Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p><strong>Alibi-Naturschutz in Deutschland und die Folgen&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-5043"></span>Â Vor einigen Tagen versandte die Wattenpresse einen Beitrag (ganzunten) zum &#8222;Internationalen Tag der Artenvielfalt&#8220;<a href="http://www.bmu.de/naturschutz/biologische/vielfalt/doc/45881.php">http://www.bmu.de/naturschutz/biologische/vielfalt/doc/45881.php</a>Â in der Naturschutzstation in Lübbertsfehn.Â Dieser Tag kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es mit der Artenvielfalt nicht nur in Deutschland rapide bergab geht, häufig gerade durch die Agrarindustrie mit ihren direkten Auswirkungen auf das Verschwinden der Wiesenvögel, die heute kaum noch jemand kennt und die deshalb auch nicht vermisst werden. Naturschutzbiete sind da nur ein kleiner Ersatz, den Artenschwund halten sie nicht auf. Mehr als ein Nachruf sind diese politisch inszenierten Gedenktage denn auch nicht.Â Am Beispiel des Kampfläufers beschreibt Willhelm Breuer in der letzten Ausgabe der NationalparkzeitungÂ  das Verschwinden einer ArtÂ Ende eines TurniersWilhelm Breuer<a href="http://www.nationalpark-zeitschrift.de/pdf/leseprobe1.pdf">http://www.nationalpark-zeitschrift.de/pdf/leseprobe1.pdf</a>Â Zitat daraus:„Naturschutz ist keine Ansichtssache, sondern eine Staatsaufgabe.Es ist ein Bekenntnis für Kühe und Kampfläufer und gegen die Vergötzung des Marktes”.Â In der Tat, durch den gnadenlosen &#8222;Markt&#8220; und durch die Versäumnisse des Staates ist der von Rachel Carson schon 1962 vorhergesehene &#8222;Stumme Frühling&#8220; in weiten Teilen Ostfrieslands, und nicht nur dort, längst traurige Wirklichkeit geworden.Â</p>
<p>MK</p>
<p><strong>Horst Stern:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/</a></p>
<p>++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<br />
&#8211; Wattenpresse &#8211;<br />
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland<br />
Datum: 19. Juli 2011<br />
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p>Ostfriesland Magazin, Norden, Heft 7/2011</p>
<p>Zum Bericht „Spurensuche im Watt&#8220;, 25 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer&#8220;, erhielten wir folgende Leserpost:</p>
<p>BUND sieht untätig zu</p>
<p>Der Geschäftsführer des BUND Niedersachsen, Bodenstein-Dresler, kritisiert zu recht die fehlende Aufsicht im Nationalpark. Die Duldung von Fun-Sport in geschützten Gebieten und die Kabelanbindung der Off- shore-Windräder quer durch angeblich strikt geschützte Bereiche. Dabei hat der BUND zusammen mit NABU und WWF der Kabelanbindung auch durch strengste Schutzzonen zugestimmt.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/wind/wind103.htm</p>
<p>Die Genehmigung der Kite-Surf-Gebiete per „Befreiungen&#8220; der Nationalpark -Verwaltung sind weder mit den gesetzlichen Regelungen des Nationalpark- Gesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes, noch mit. naturschützerischer Vernunft zu vereinbaren. Der BUND als klagebefugter Naturschutz verband hätte dagegen klagen können, ja, wenn er seine Satzung ernst nehmen würde, dagegen klagen „müssen&#8220;.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/aktuell/aktuell320.htm</p>
<p>Aber der Bund zog es mal wieder vor untätig zuzusehen, wie die Schutzziele einer vermeintlichen „Harmonie&#8220; zwischen Schutz und Nutzungen geopfert werden. Gegen den Windpark „ Nordergründe&#8220; bei Wangerooge, der mittels Zahlenspiele über die dort vorkommenden geschützten Vogelarten genehmigungsfähig gerechnet wurde, hatte der BUND zunächst geklagt, dann aber gegen Bares für eine BUND-Stiltung die Klage zurückgezogen. http://bit.ly/ib47Fs</p>
<p>Nun stellt. Bodenstein- Dresler seinen Verband wieder als „Anwalt der Natur&#8220; dar und leidet offenbar an dem von Politikern bekannten Black-out-Syndrom was den eigenen Anteil an den Defiziten betrifft. Es wäre ein Wunder, wenn das Meer der Freizeithungrigen von nun an „sanft&#8220; mit der Natur umgehen könnte. Längst sind empfindliche Vogelarten in existentielle Bedrängnis geraten. Die Abnahme der Regenpfeifer, der Zwergseeschwalben und anderen Arten, die noch vor wenigen Jahren hänfig waren, zeigt das deutlich. Die drohende Ausrottung wird dann mit Sätzen wie: „Die Population hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert&#8220; verharmlost.</p>
<p>Statt kompetenter Ranger sollen es sogenannte „Junior- Ranger&#8220;<br />
richten.  http://bit.ly/kuYfUq</p>
<p>Naturschutz im Nationalpark ist also Kinderkram. ,Als Betreuer vom Memmert habe ich erlebt, dass die Verwaltung mit Hin- weisen auf Miss- stände sehr „kreativ&#8220; umgeht und illegale Zustände oft durch Ausnahmeregelungen legalisiert. Das Anlanden von Sportbooten an geschützen Gebieten, frei laufende Hunde, Eiersammler, Drachen stei gen in sensiblen Bereichen, Tiefflüge vou Segelfliegern, Feuerwerk in Badeorten im Nationalpark, Fun-Sport usw. müssten die Funktionäre von BUND, NABU und WWF längst alarmieren. Stattdessen wird „Harmonie&#8220; mit altem und jedem demonstriert und der eigene Anteil an den Missständen unter den Teppich gekehrt.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/memmert/die-achte-insel/</p>
<p>Mit der Moral ist es wie mit dem Problembewusstsein: Es geht auch ohne. Bei so viel Heuchelei, Herzlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber den Tieren und der Landschaft muss man kein Pessimist sein, um beim Wattenmeerschutz den Tunnel am Ende des Lichts zu sehen.<br />
Zumal, da BUND und Co. in schönster Harmonie mit Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) nnd Peter Südbeck von der Nationalpark-Verwaltung die Vermarktung der Wattnatur zu ihrer „Herzenangelegenheit &#8220; machen. Das Wohlverhalten der Verbände wird mit Projektförderungsmitteln aus der Landeskasse und Stiftungsgeldem belohnt. http://bit.ly/laMJVd Also tun sie „besorgt&#8220;, aber sorgen für sich selbst.</p>
<p>Per Fax<br />
Reiner Schopf<br />
18442 Jakobsdorf</p>
<p>Ostfriesland Magazin  7/11</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/windkraft-und-alibi-naturschutz-in-deutschland-zum-totlachen-bei-aufbau-und-subventionierung-der-windkraftindustrie-wurden-gravierende-schaden-fur-natur-und-umwelt-bewust-in-kauf-genommen-alle-heut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/windkraft-und-alibi-naturschutz-in-deutschland-zum-totlachen-bei-aufbau-und-subventionierung-der-windkraftindustrie-wurden-gravierende-schaden-fur-natur-und-umwelt-bewust-in-kauf-genommen-alle-heut/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/24/es-gibt-kein-umweltbewustsein-in-brasilien-die-kultur-des-landes-ist-zerstorung-mario-mantovani-umweltexperte-nao-ha-consciencia-ecologica-no-pais-a-cultura-do-brasil-e-de-degradacao/</a><br />
Â</p>
<p><strong>Daß bei den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen bestenfalls sehr geringes Interesse an Umwelt-und Naturschutz besteht, zeigt sehr plastisch der ungehemmteÂ Verbrauch des aus Waldholz hergestellten PapiersÂ für Propaganda in den Printmedien: Selbst wer keinerlei Interesse an Auto-oder Immobilienkauf hat, ist gezwungen, in dicken Zeitungsausgaben teils kiloweise Propaganda dieser Branchen mitzukaufen; zahlreiche in hoher Qualität produzierte Zeitschriften bestehen fast durchweg aus Produkt-und Service-Propaganda. Leicht vorstellbar, wie u.a. die Transport-und Energiekosten sinken würden und auch das LesevergnügenÂ anstiege, falls Printmedien zugunsten des Umwelt-und Naturschutzes von banal-stupider Firmenpropaganda befreit würden. Indessen fehlen entsprechende Forderungen, InitiativenÂ &#8211; und der Mitläufer-Journalismus macht sich dafür natürlich nicht stark. Über die Funktion dieser Propaganda, die angewendeten psychologischen Tricks ist von kompetenten Wissenschaftlern bereits ziemlich alles gesagt worden. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/immer-mehr-tote-vogel-durch-kollision-mit-windradern-in-brandenburg-betroffen-besonders-streng-geschutzte-arten-wie-seeadler-rotmilane-mausebussarde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/immer-mehr-tote-vogel-durch-kollision-mit-windradern-in-brandenburg-betroffen-besonders-streng-geschutzte-arten-wie-seeadler-rotmilane-mausebussarde/</a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Horst Stern: &#8222;Selten hat sich eine moderne Gesellschaft schneller und radikaler von einem mehrheitlich akzeptierten Postulat verabschiedet als die Deutschen vom Schutz der Natur.&#8220; Der Umweltaktivist bereits 1996. Manfred Knake, Michael Stubbe, Tobias Dürr. Kopenhagen-Erfolg der Naturvernichter und ihrer politischen Marionetten.</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 14:01:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[http://www.wattenrat.de/sonderseiten/stern/stern02.htm Da durch Studien sehr gut bekannt ist, wie große Glasfronten und bestimmte Fenstertypen die massive Tötung  von Vögel bewirken, wurden &#8211; und werden &#8211; auch in Ländern wie Deutschland immer mehr solcher Glasfronten und Fenstertypen installiert &#8211; Hinweis auf die perversen Hirne von bestimmten Architekten sowie politisch Verantwortlichen, die das Bundesnaturschutzgesetz außer Kraft setzen. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wattenrat.de/sonderseiten/stern/stern02.htm">http://www.wattenrat.de/sonderseiten/stern/stern02.htm</a></p>
<p><strong>Da durch Studien sehr gut bekannt ist, wie große Glasfronten und bestimmte Fenstertypen die massive Tötung  von Vögel bewirken, wurden &#8211; und werden &#8211; auch in Ländern wie Deutschland immer mehr solcher Glasfronten und Fenstertypen installiert &#8211; Hinweis auf die perversen Hirne von bestimmten Architekten sowie politisch Verantwortlichen, die das Bundesnaturschutzgesetz außer Kraft setzen. Glasfassaden haben, wie u.a. deutsche Ornithologen ermittelten, fast auf der Stelle die erwarteten Resultate erbracht, wurden teilweise Dutzende von Singvögeln, darunter seltene,  unter den entsprechenden Gebäuden kurz nach der Installierung der Glasflächen gefunden. </strong></p>
<p><strong>Massive Vernichtung von Fledermäusen durch Windkraftwerke: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/06/naturschutzreport-fledermause-in-thuringen-erschienen-fledermausforscher-wolfgang-sauerbier/</a></p>
<p><strong>Anschluß 1990, gezielte Naturvernichtung in Ostdeutschland &#8211; Resultate und Ziele:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/10/mauerfall-und-anschlus-1990-was-fur-natur-und-biodiversitat-der-zuvor-artenreichen-ex-ddr-geplant-war-erreichte-resultate-weisen-auf-umweltvernichtungsziele-artenvielfalt-und-lebensqualitat/</a></p>
<p><strong>Der Windkraft-und Energiewende-Bluff – Text-und Foto-Sammlung:</strong></p>
<p><a href="http://http//www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/05/29/der-windkraft-und-energiewende-bluff-textsammlung/</a></p>
<p><strong>Gezielte massive Vernichtung von Vogelarten – die Wertvorstellungen neoliberaler Machthaber:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/05/04/deutschlands-umweltverbrecher-weit-straffrei-beispiel-gezielte-vernichtung-von-vogelarten-300-millionen-brutpaare-weniger-zahl-der-voegel-sinkt-seit-jahren-mdr-2017/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/05/04/deutschlands-umweltverbrecher-weit-straffrei-beispiel-gezielte-vernichtung-von-vogelarten-300-millionen-brutpaare-weniger-zahl-der-voegel-sinkt-seit-jahren-mdr-2017/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/10/storchwka2.jpg" alt="storchwka2.jpg" /></p>
<p><strong>Toter Storch in 06901 Dorna, Kreis Wittenberg. Die Störchin mit der Ringnummer DEH H 5706 lag unter einer Windkraftanlage, in zwei Stücke gerissen, offensichtlich mit dem Flügel der WKA kollidiert (Blutspuren am Flügel des Windrades erkennbar). Sie hatte mit ihrem Partner in unserem Horst drei Jungstörche großgezogen, die seit dem 17. August 2013 ausfliegen. Der Verlust wurde der Vogelwarte Hiddensee gemeldet.</strong></p>
<p><strong>(Quelle: Website von Wilfried Heck)</strong></p>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<div class="article__item">
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__title">Böse &#8222;Blaublütige&#8220;/DIE ZEIT</span></h1>
</div>
<div class="article__item">
<div class="summary"><strong>In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen Forstleute und Naturschützer bittere Klage gegen adlige Waldbesitzer und Politiker, die klein beigeben</strong></div>
<div class="byline"><strong>Von Klaus Hart</strong></div>
<div class="metadata"><strong>24. Februar 2000, 13:00 Uhr<span class="metadata__source encoded-date">Quelle: DIE ZEIT, 09/2000</span></strong></div>
</div>
<div class="article-body article-body--article">
<section id="seite-1" class="article-page">
<p class="paragraph article__item"><strong>Fürst zu Solms-Lich betreibt moderne Waldbewirtschaftung. Im Brandenburgischen kaufte er nach der Wende günstig weit über 2000 Hektar. Er engagierte eine finnische Firma mit großer Holzerntemaschine, die sich forsch voranarbeitete. Abgeholzt wurde im vergangenen Jahr im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die zuständige Umwelt- und Forstbehörde hat dem Fürsten mitgeteilt, dass in seinem Wald auch vom Aussterben bedrohte Arten wie der Schreiadler lebten &#8211; und er deshalb für Fällarbeiten stets eine Genehmigung beantragen müsse. Doch das hat er nicht getan. Die Holzpreise waren gerade günstig &#8211; also wurde auch mitten in der Vegetationsperiode, der Adler- und Kranichbrutzeit, viel Holz eingeschlagen. So viel wie sonst in zehn Jahren nicht, sagt ein Förster. Rund um die Uhr, nachts gar im Scheinwerferlicht.</strong></p>
<p class="paragraph article__item"><strong>Die Dörfler staunten. Adlerhorstschutzzonen, Altbäume, in deren Höhlen Jungvögel gefüttert werden, ein Schreiadlerhorststamm, Vogelnester von Bodenbrütern &#8211; weg damit. Amphibientümpel und sensible Moorflächen wurden schwer beschädigt. Auch denkmalgeschützte Hügelgräber aus der Bronzezeit wurden nicht geschont&#8230;</strong></p>
</section>
</div>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/giftspritzer.jpg" alt="giftspritzer.jpg" /></p>
<p><strong>Mit Gift und offizieller Billigung gegen die Natur. Die politisch Verantwortlichen der Naturvernichtung, der massiven Verstöße gegen Umweltgesetze,Â sind jedermann namentlich bekannt. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/11/im-naturschutz-brachte-die-wende-einen-ruckfall-in-die-steinzeit-dr-michael-stubbe-universitat-halle-wende-ziele-wende-resultate-in-der-natur/</a></p>
<p><strong>Soja-Import nach Deutschland und die Folgen: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/06/soja-und-die-folgen-des-imports-nach-deutschland-in-die-schweiz-sogenannte-oko-parteien-pseudo-umweltverbande-und-die-realitat-hintergrund-wie-war-es-vor-der-soja-schwemme-in-welchen-deutschen-r/</a></p>
<p><strong>Dr. Michael Stubbe 2012 &#8211; und jene, die Fakten-Vergleiche anstellen:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/24/deutschlands-beachtliche-erfolge-im-neoliberalen-naturschutz-der-ruckgang-der-vogelbestande-ist-erschreckend-besonders-in-der-agrarlandschaft-artenexperte-dr-michael-stubbe-halle-schre/</strong></a></p>
<p><strong>“Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren &#8211; die meisten NGOs haben ihre Seele verloren”:</strong></p>
<p>“Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen.</p>
<p>In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt &#8211; in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.”</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/</a></p>
<p><a href="http://www.ostblog.de/2007/01/bitterfelds_biber.php"><strong>http://www.ostblog.de/2007/01/bitterfelds_biber.php</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/11/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p><strong>Immer mehr Autobahnen und Straßen wegen Wirtschaftsinteressen, immer mehr Autos und giftige, klimaschädliche Abgase &#8211; segensreich für den Schutz der Natur, der immer scheinheilig beschworen wird? Weniger Natur und Artenvielfalt, mehr Lebensqualität? Ein Herz für Tiere? </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/12/das-neue-natursterben-wirtschaftswoche-wie-die-oko-bluffer-deutschlands-natur-den-garaus-machen-nicht-anders-als-in-brasilien-die-rolle-der-subventionierten-alibi-umweltorganisationen-und/</a></p>
<p><strong>Bienensterben und Straffreiheit für Verursacher:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/03/bienensterben-bewust-von-agrargift-mafia-in-kauf-genommen-uralt-beobachtungen-der-naturfreunde-bestatigt/</strong></a></p>
<p><span id="more-3550"></span></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/10/bfnartenvielfalt2001.JPG" alt="bfnartenvielfalt2001.JPG" /></p>
<p><strong>Mythen und Fakten.</strong></p>
<p><strong>Tobias Dürr: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/#more-6123">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/tobias-durr-die-staatliche-vogelschutzwarte-brandenburg-handfeste-daten-uber-die-gesetzwidrige-vernichtung-streng-geschutzter-tiere-durch-windkraftwerke-und-ministeriumserklarungenwir-fordern-e/#more-6123</a></strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/wkavogelvorurteilbwe.jpg" alt="wkavogelvorurteilbwe.jpg" /></p>
<p><strong>“Bei der Suche nach getöteten Vögeln durch Windenergieanlagen war bisher immer Fehlanzeige.” Bundesverband WindEnergie e.V.</strong></p>
<p><strong>Faktenlage und Propaganda: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/immer-mehr-tote-vogel-durch-kollision-mit-windradern-in-brandenburg-betroffen-besonders-streng-geschutzte-arten-wie-seeadler-rotmilane-mausebussarde/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/immer-mehr-tote-vogel-durch-kollision-mit-windradern-in-brandenburg-betroffen-besonders-streng-geschutzte-arten-wie-seeadler-rotmilane-mausebussarde/</a></strong></p>
<p><strong>Daß bei den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen bestenfalls sehr geringes Interesse an Umwelt-und Naturschutz besteht, zeigt sehr plastisch der ungehemmteÂ Verbrauch des aus Waldholz hergestellten PapiersÂ für Propaganda in den Printmedien: Selbst wer keinerlei Interesse an Auto-oder Immobilienkauf hat, ist gezwungen, in dicken Zeitungsausgaben teils kiloweise Propaganda dieser Branchen mitzukaufen; zahlreiche in hoher Qualität produzierte Zeitschriften bestehen fast durchweg aus Produkt-und Service-Propaganda. Leicht vorstellbar, wie u.a. die Transport-und Energiekosten sinken würden und auch das LesevergnügenÂ anstiege, falls Printmedien zugunsten des Umwelt-und Naturschutzes von banal-stupider Firmenpropaganda befreit würden. Indessen fehlen entsprechende Forderungen, InitiativenÂ &#8211; und der Mitläufer-Journalismus macht sich dafür natürlich nicht stark. Über die Funktion dieser Propaganda, die angewendeten psychologischen Tricks ist von kompetenten Wissenschaftlern bereits ziemlich alles gesagt worden. </strong></p>
<p><a href="http://www.telegraph.ostbuero.de/100/rotmilan.html">http://www.telegraph.ostbuero.de/100/rotmilan.html</a></p>
<p><strong>Kopenhagen-Erfolg der umweltvernichtenden Wirtschaftszweige: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/alibi-konferenz-der-politschauspieler-in-kopenhagen-am-ende-copenhague-um-escandalo-historico/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/19/alibi-konferenz-der-politschauspieler-in-kopenhagen-am-ende-copenhague-um-escandalo-historico/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/17/wie-windkraftwerke-den-kohleverbrauch-in-kraftwerken-hochtreiben-neue-studie-uber-altbekanntes-kopenhagen-konferenz-und-realitat-the-hidden-fuel-costs-of-wind-generated-electricity/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/17/wie-windkraftwerke-den-kohleverbrauch-in-kraftwerken-hochtreiben-neue-studie-uber-altbekanntes-kopenhagen-konferenz-und-realitat-the-hidden-fuel-costs-of-wind-generated-electricity/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/umweltfreundliche-offshore-windkraftwerke-studie-uber-todesrisiken-fur-streng-geschutzte-tiere-den-vogelzug-wir-fordern-erneuerbare-energien-die-ungefahrlich-fur-mensch-und-umwelt-sind/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/umweltfreundliche-offshore-windkraftwerke-studie-uber-todesrisiken-fur-streng-geschutzte-tiere-den-vogelzug-wir-fordern-erneuerbare-energien-die-ungefahrlich-fur-mensch-und-umwelt-sind/</a></p>
<p><strong>Parteien, Verbände und Gruppierungen, die sich für Windkraftwerke, und damit für die zielgerichtete, nachgewiesene Zerstörung von Natur und Heimat, gegen die Bewahrung der Schöpfung, für die Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes einsetzen, erleichtern damit den Bürgern enorm die Einordnung dieser Parteien, Verbände und Gruppierungen im politischen Spektrum. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/uraltbekanntes-biokraftstoffe-nein-danke/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/uraltbekanntes-biokraftstoffe-nein-danke/</a></p>
<p><strong>Alle reden vor der Kopenhagen-Konferenz von klimaschädlichen Giftgasen wie CO2 &#8211; siehe ThyssenKrupp, das mit seinem neuen Stahlwerk den CO2-Ausstoß Rio de Janeiros kräftig erhöht:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-gift-in-deiner-lunge-rio-de-janeiro-naher-an-cubatao-sandra-quintela-uber-die-umweltvergiftung-durch-das-neue-thyssenkrupp-stahlwerk-bei-rio/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-gift-in-deiner-lunge-rio-de-janeiro-naher-an-cubatao-sandra-quintela-uber-die-umweltvergiftung-durch-das-neue-thyssenkrupp-stahlwerk-bei-rio/</a></p>
<p><strong>Tropenfrüchte-Import:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/09/ist-tatsachlich-notig-tropenfruchte-zu-essen-die-mit-dusenjets-uber-15000-kilometer-herantransportiert-werden-ignacy-sachs-judischer-brasilienexperte-in-paris-kritisiert-grun-okologische/</a></p>
<p><strong>Kein Herz mehr für einheimische Tiere &#8211; der Fall des Rotmilan:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/27/offizieller-artenschutz-in-deutschland-beispiel-rotmilan-nabu-vogel-des-jahres-2000/</a></p>
<p><strong>Nie war der Propaganda-Aufwand für Umwelt-und Naturschutz so hoch &#8211; alles redet davon, angefangen von den Politschauspielern oben. Und die Resultate?</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/27/irrweg-windenergie-sudwestrundfunk-swr/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/27/irrweg-windenergie-sudwestrundfunk-swr/</a></p>
<p>++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++<br />
&#8211; Wattenpresse &#8211;<br />
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland<br />
Datum: 19. Juli 2011<br />
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++</p>
<p>Ostfriesland Magazin, Norden, Heft 7/2011</p>
<p>Zum Bericht „Spurensuche im Watt&#8220;, 25 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer&#8220;, erhielten wir folgende Leserpost:</p>
<p>BUND sieht untätig zu</p>
<p>Der Geschäftsführer des BUND Niedersachsen, Bodenstein-Dresler, kritisiert zu recht die fehlende Aufsicht im Nationalpark. Die Duldung von Fun-Sport in geschützten Gebieten und die Kabelanbindung der Off- shore-Windräder quer durch angeblich strikt geschützte Bereiche. Dabei hat der BUND zusammen mit NABU und WWF der Kabelanbindung auch durch strengste Schutzzonen zugestimmt.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/wind/wind103.htm</p>
<p>Die Genehmigung der Kite-Surf-Gebiete per „Befreiungen&#8220; der Nationalpark -Verwaltung sind weder mit den gesetzlichen Regelungen des Nationalpark- Gesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes, noch mit. naturschützerischer Vernunft zu vereinbaren. Der BUND als klagebefugter Naturschutz verband hätte dagegen klagen können, ja, wenn er seine Satzung ernst nehmen würde, dagegen klagen „müssen&#8220;.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/aktuell/aktuell320.htm</p>
<p>Aber der Bund zog es mal wieder vor untätig zuzusehen, wie die Schutzziele einer vermeintlichen „Harmonie&#8220; zwischen Schutz und Nutzungen geopfert werden. Gegen den Windpark „ Nordergründe&#8220; bei Wangerooge, der mittels Zahlenspiele über die dort vorkommenden geschützten Vogelarten genehmigungsfähig gerechnet wurde, hatte der BUND zunächst geklagt, dann aber gegen Bares für eine BUND-Stiltung die Klage zurückgezogen. http://bit.ly/ib47Fs</p>
<p>Nun stellt. Bodenstein- Dresler seinen Verband wieder als „Anwalt der Natur&#8220; dar und leidet offenbar an dem von Politikern bekannten Black-out-Syndrom was den eigenen Anteil an den Defiziten betrifft. Es wäre ein Wunder, wenn das Meer der Freizeithungrigen von nun an „sanft&#8220; mit der Natur umgehen könnte. Längst sind empfindliche Vogelarten in existentielle Bedrängnis geraten. Die Abnahme der Regenpfeifer, der Zwergseeschwalben und anderen Arten, die noch vor wenigen Jahren hänfig waren, zeigt das deutlich. Die drohende Ausrottung wird dann mit Sätzen wie: „Die Population hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert&#8220; verharmlost.</p>
<p>Statt kompetenter Ranger sollen es sogenannte „Junior- Ranger&#8220;<br />
richten.  http://bit.ly/kuYfUq</p>
<p>Naturschutz im Nationalpark ist also Kinderkram. ,Als Betreuer vom Memmert habe ich erlebt, dass die Verwaltung mit Hin- weisen auf Miss- stände sehr „kreativ&#8220; umgeht und illegale Zustände oft durch Ausnahmeregelungen legalisiert. Das Anlanden von Sportbooten an geschützen Gebieten, frei laufende Hunde, Eiersammler, Drachen stei gen in sensiblen Bereichen, Tiefflüge vou Segelfliegern, Feuerwerk in Badeorten im Nationalpark, Fun-Sport usw. müssten die Funktionäre von BUND, NABU und WWF längst alarmieren. Stattdessen wird „Harmonie&#8220; mit altem und jedem demonstriert und der eigene Anteil an den Missständen unter den Teppich gekehrt.</p>
<p>http://www.wattenrat.de/memmert/die-achte-insel/</p>
<p>Mit der Moral ist es wie mit dem Problembewusstsein: Es geht auch ohne. Bei so viel Heuchelei, Herzlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber den Tieren und der Landschaft muss man kein Pessimist sein, um beim Wattenmeerschutz den Tunnel am Ende des Lichts zu sehen.<br />
Zumal, da BUND und Co. in schönster Harmonie mit Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) nnd Peter Südbeck von der Nationalpark-Verwaltung die Vermarktung der Wattnatur zu ihrer „Herzenangelegenheit &#8220; machen. Das Wohlverhalten der Verbände wird mit Projektförderungsmitteln aus der Landeskasse und Stiftungsgeldem belohnt. http://bit.ly/laMJVd Also tun sie „besorgt&#8220;, aber sorgen für sich selbst.</p>
<p>Per Fax<br />
Reiner Schopf<br />
18442 Jakobsdorf</p>
<p>Ostfriesland Magazin  7/11</p>
<p><a href="http://www.imhof-verlag.de/2010/die-groessten-politik-irrtuemer-der-heutigen-zeit.htm"><strong>http://www.imhof-verlag.de/2010/die-groessten-politik-irrtuemer-der-heutigen-zeit.htm</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumercapa.JPG" alt="politikirrtumercapa.JPG" /></p>
<p><strong>Windkraftwerke als Politikirrtum…</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumer1.JPG" alt="politikirrtumer1.JPG" /></p>
<p>Zitat &#8211; Ausriß.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/politikirrtumer2.JPG" alt="politikirrtumer2.JPG" /></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346813.html"><strong>http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-30346813.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/horst-stern/monster/"><strong>http://www.wattenrat.de/horst-stern/monster/</strong></a></p>
<p><strong>Katholik Schlingensief:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker"><strong>http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker</strong></a></p>
<p><strong>Schlingensief: </strong><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A"> http://www.youtube.com/watch?v=OM8ZevwUf2A</a></strong></p>
<p><strong>Nach 1990 wurde in bestimmten Teilen Deutschlands eine Entvölkerungspolitik gestartet und stetig forciert &#8211; Beschönigungspolitiker erfanden für diese mit vielfältigen, allseits bekannten Methoden betriebene Entvölkerung den Begriff “Demographischer Wandel”. Für Faktenresistente empfiehlt sich das Studium offizieller jährlicher Statistiken über Geburten-und Schülerzahlen in solchen deutschen Regionen &#8211; verglichen mit den Daten vor 1990. In einem der von Entvölkerung betroffenen Kreise fiel die Schülerzahl danach von über 12000 Schülern im Schuljahr 1998/99 auf rund 6000 im Schuljahr 2011/12, ein bemerkenswerter Erfolg dieser Politik. Ebenso empfehlenswert ist eine Exkursion in den nunmehr u.a. mit geschlossenen Schulen, Kaufläden und Bäckereien gesegneten Gemeinden &#8211; die Kommentare der dortigen Bewohner fallen erwartungsgemäss aus. Gewachsene soziokulturelle Strukturen krachen wie geplant geradezu flächendeckend mangels Bewohnern zusammen. “Demographischer Wandel” ist kurioserweise in diesen Regionen auch in der Natur zu beobachten &#8211; Artenschwund und Artenrückgang verlaufen parallel zur Entvölkerung. Zu den gängigen Methoden zählen u.a. massiver Gifteinsatz in der Landwirtschaft, die Vertreibung bzw. Vernichtung sensibler Tierarten durch stark gefördertes Verkehrsaufkommen oder gezielten Lärm. Früher in diesen Regionen überall zu beobachtende Massenvögel wie Feld-und Haussperlinge, Stare, Finken &#8211; sowie verschiedenste Greifvögel wurden erfolgreich dieser Art von “demographischem Wandel” unterworfen, sind teils sogar fast völlig verschwunden. Solcher forcierte “Wandel” war besonders auffällig erfolgreich auch bei Insekten &#8211; Bienen oder Schmetterlinge haben an Zahl geradezu spektakulär abgenommen, wie Statistiken und Expertenbefragungen ergeben.</strong></p>
<p><strong>Wie war das damals &#8211; aus Hintergrundtext: Biologe Dr. Wolfgang Wendt, heute Referatsleiter für Arten-und Biotopschutz im Umweltministerium von Sachsen-Anhalt, zu DDR-Zeiten zehn Jahre lang Kreisnaturschutzbeauftragter, erinnert sich noch gut an den 20. Deutschen Naturschutztag von 1990 in Bad Reichenhall. Die Politiker versprechen, den Osten, der ökologisch ruiniert sei, auf Vordermann zu bringen. Wendt glaubt noch, Mittel, die die DDR nicht hatte, würden nun fließen, der Natur zugute kommen. „Mit dem Geld, das ihr kriegt, geht’s der Natur kein Stück besser“, hört er verdutzt von Hamburger Kollegen. „Zehn Jahre hin, und ihr seid auf dem selben Niveau wie wir, die Rote Liste wird länger und länger.“</strong></p>
<h2>Was heute in Deutschland offiziell unter Naturschutz, Umweltfreundlichkeit verstanden wird. Bundesamt für Naturschutz verkündet Resultate der heute gezielt betriebenen Artenvernichtung. “Europaweit hat die Agrarlandschaft inzwischen etwa die Hälfte ihrer ursprünglich dort heimischen Vögel verloren.” <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13558">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/naturschutz-in-deutschland/" rel="tag">Naturschutz in Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/selten-hat-sich-eine-moderne-gesellschaft-schneller-und-radikaler-von-einem-mehrheitlich-akzeptierten-postulat-verabschiedet-als-die-deutschen-vom-schutz-der-natur-horst-stern-bereits-1996-manf/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/mowe2utgast1999-jpg.JPG" alt="mowe2utgast1999-jpg.JPG" /></p>
<p><strong> Foto von Manfred Knake.</strong></p>
<p><strong>Greenpeace verzichtet weiterhin auf Protestaktionen gegen deutsche Windkraftwerke, die massenhaft geschützte Tiere töten. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/25/deutschlands-umweltverbrecher-und-artenkiller-erfolgreicher-neoliberaler-naturschutz-die-resultate-weisen-auf-die-ziele-bundesnaturschutzgesetz-de-facto-auser-kraft-gesetzt/</strong></a></p>
<p><strong>Die jüngste Erklärung des Bundesamtes für Naturschutz zeigt die Resultate des heute gezielt betriebenen neoliberalen “Naturschutzes”. Gäbe es einen echten Naturschutz laut Gesetz und Verfassung, müßte das Bundesamt für Naturschutz schließlich genau entgegengesetzte Resultate verkünden. Die Strategie ist längst jedermann bekannt: “Grün” öffentlich daherreden, umweltfeindlich denken und handeln. Andernfalls wären die Ergebnisse entsprechend, könnte man wieder auf Artenbestände verweisen, die es vor dieser “Umweltpolitik”  gab. Kurioserweise gibt es immer noch Leute in Deutschland, die das täglich von interessierter Seite in Medien durchgeschaltete “grüne” Geschwätz ernstnehmen.</strong></p>
<p><strong>Bezeichnend, daß das BfN bei Feldvögeln als Vergleichsjahr just 1990 nennt &#8211; das Jahr besonders intensiver offizieller Umweltpropaganda…</strong></p>
<p>Naturschutz, Artenschutz</p>
<h1><abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr> und <abbr title="Dachverband Deutscher Avifaunisten">DDA</abbr> weisen auf dramatische Bestandsentwicklungen der Vögel in der Agrarlandschaft hin</h1>
<ul>
<li><strong>Zahl der europäischen Feldvögel innerhalb von 30 Jahren halbiert.</strong></li>
<li><strong>Landwirtschaftspolitik der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> muss schnell und umfassend naturverträglicher werden</strong></li>
</ul>
<p><strong>Münster/Bonn, 24. Juli 2012: Seit 1980 ist in der Europäischen Union jeder zweite Vogel in der Agrarlandschaft verloren gegangen. “Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, eine Entwicklung, die besorgniserregend ist”, sagte <abbr title="Professor">Prof.</abbr> Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. “Denn dies ist nur ein Beispiel von vielen Arten, deren Bestände unter der Intensität der Landnutzung leiden”, so <abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr>-Präsidentin Jessel. Eine jetzt vorgelegte europaweite Analyse zeigt den dringenden Handlungsbedarf auf.</strong></p>
<p><strong>Die neue Studie von BirdLife International und dem European Bird Census Council lässt keine Zweifel offen: Trotz vieler internationaler Bemühungen und Richtlinien, den Rückgang an biologischer Vielfalt zu stoppen, konnte die Abnahme der Feldvogelbestände bisher nicht wirksam eingedämmt werden. Europaweit hat die Agrarlandschaft inzwischen etwa die Hälfte ihrer ursprünglich dort heimischen Vögel verloren.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/24/grose-erfolge-neoliberaler-naturschutzpolitik-in-deutschland-warum-man-selbst-in-ostdeutschland-die-fruher-so-haufigen-rabenvogel-immer-seltener-zu-sehen-kriegt/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/24/grose-erfolge-neoliberaler-naturschutzpolitik-in-deutschland-warum-man-selbst-in-ostdeutschland-die-fruher-so-haufigen-rabenvogel-immer-seltener-zu-sehen-kriegt/</strong></a></p>
<p><strong>“Naturschutz” heute in Deppenland: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/13/deutschlands-wertloses-bundesnaturschutzgesetz-mindestens-200000-fledermause-aus-nordosteuropa-lassen-jedes-jahr-an-deutschen-windradern-ihr-lebenfrankfurter-allgemeine-zeitung-wie-heute-auc/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/30/der-kohleverbrauch-steigt-kraftig-auch-in-deutschland-laut-faz-ubliches-geschrei-der-windkraftbefurworter-scharfe-forderungen-nach-deutlicher-reduzierung-des-kohleverbrauchs-bleiben-kurioserw/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/06/30/der-kohleverbrauch-steigt-kraftig-auch-in-deutschland-laut-faz-ubliches-geschrei-der-windkraftbefurworter-scharfe-forderungen-nach-deutlicher-reduzierung-des-kohleverbrauchs-bleiben-kurioserw/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/igelasphalt.jpg" alt="igelasphalt.jpg" /></p>
<p>Nach Angaben des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten (<abbr title="Dachverband Deutscher Avifaunisten">DDA</abbr>) und des Bundesamtes für Naturschutz (<abbr title="Bundesamt für Naturschutz">BfN</abbr>) gehen auch in Deutschland die Bestände vieler häufiger Brutvögel von Äckern, Wiesen und Weiden in dem Beobachtungszeitraum seit 1990 weiter deutlich zurück. “In den vergangenen zwei Jahrzehnten gab es beim Feldsperling eine Verringerung auf zwei Drittel des Bestandes, beim Kiebitz haben wir sogar nur noch etwa ein Drittel der Vögel”, führte Bernd Hälterlein, Vorsitzender des <abbr title="Dachverband Deutscher Avifaunisten">DDA</abbr>, einige Beispiele an und ergänzte: “Der europaweite Bestandseinbruch beim Rebhuhn hat mit über 90% in den letzten drei Jahrzehnten inzwischen dramatische Ausmaße angenommen.”</p>
<p>Vögel sind ausgezeichnete Zeigerarten für den Zustand der biologischen Vielfalt. Deshalb haben die Europäische Union wie auch die Bundesregierung Indikatoren entwickelt, die auf der Bestandsentwicklung von Vogelarten beruhen. Sie werden regelmäßig im Rahmen gemeinschaftlicher und nationaler Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsstrategien aktualisiert. Die aktuelle Analyse der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-weiten Vogeltrends bestätigt nicht nur das erschreckende Ausmaß des Verlustes an biologischer Vielfalt, sondern stellt vielmehr deutlich heraus, dass der Artenschwund vor allem in der intensiv genutzten Agrarlandschaft in den letzten Jahren weiter zugenommen hat.</p>
<p>So zeigt der europäische “Farmland Bird Indicator” (Agrarvogelindikator), der auf der Erfassung von 37 Vogelarten beruht, dass derzeit davon etwa viermal soviel Arten ab- wie zunehmen. Besonders betroffen von negativen Bestandsentwicklungen sind viele ehemals häufige Arten. Aktuell zeigt der europäische Indikator seit 1980 eine Abnahme um 52 Prozent.</p>
<p>Das deutsche Gegenstück, der auf Vogeldaten basierende Indikator “Artenvielfalt und Landschaftsqualität”, weist für das Agrarland über die letzten zehn Jahre einen signifikant negativen Trend auf und entfernt sich zunehmend von dem für das Jahr 2015 festgelegten Zielwert. Im letzten Berichtsjahr 2009 lag der Indikatorwert bei lediglich 66 Prozent des anvisierten Zielwerts.</p>
<p>Die alarmierenden Zahlen zum Rückgang der Agrarvögel wurden der Europäischen Kommission jetzt im Rahmen der Diskussion um die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (<abbr title="Gemeinsame Agrarpolitik">GAP</abbr>) vorgelegt. Naturschutzverbände und Wissenschaft drängen darauf, dass die aktuelle Entwicklung nicht weiter ignoriert sondern maßgeblich bei der Neugestaltung der <abbr title="Gemeinsame Agrarpolitik">GAP</abbr> berücksichtigt wird. Die bisherige Förderpolitik der <abbr title="Gemeinsame Agrarpolitik">GAP</abbr> hat den Trend zu natur- und umweltschädigenden Praktiken verstärkt. In Deutschland haben erhebliche Grünlandverluste einerseits und die vielfache Intensivierung der Ackernutzung mit massiv gestiegenem Maisanbau sowie der Beseitigung von Kleinstrukturen wie Hecken und Feldrainen vielfach den Charakter der Agrarlandschaften und Landschaftsbilder stark verändert. Neben den Verlusten an biologischer Vielfalt sind vielerorts hohe Belastungen von Böden und Grundwasser die Folge dieser Intensivierung.</p>
<p>“Wir sind der Meinung, dass der negative Trend aufzuhalten ist”, sagte Beate Jessel. “Die neuen Zahlen sollen dazu beitragen, die Diskussion wieder auf den Punkt zu bringen. Die Landwirtschaft als der größte Flächennutzer in Deutschland ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die <abbr title="Gemeinsame Agrarpolitik">GAP</abbr> muss daher einen entscheidenden Beitrag leisten, damit die bis zum Jahr 2020 vereinbarten Biodiversitätsziele auf europäischer und bundesdeutscher Ebene erreicht werden können”. Ein wichtiger Schritt ist, dass die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Kommission plant, zukünftig den Bezug von Direktzahlungen an die verpflichtende Einhaltung naturverträglicher Bewirtschaftungsmethoden zu knüpfen. Dabei kommt den sogenannten “Ökologischen Vorrangflächen”, insbesondere in intensiv genutzten Agrarlandschaften entscheidende Bedeutung zu. Mit der Verpflichtung eines jeden Betriebs mindestens 7 % Ökologische Vorrangflächen bereitzustellen (ausgenommen sind Ökolandbaubetriebe), könnten wichtige Lebens- und Rückzugsräume für Tier- und Pflanzenarten geschaffen und damit ein Beitrag zu einer naturverträglicheren Landbewirtschaftung geleistet werden.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen:<br />
</strong>Die Daten für die hier zitierte europäische Analyse stammen aus wissenschaftlichen Erhebungen in 23 <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Mitgliedstaaten, die mit Unterstützung der Europäischen Kommission regelmäßig von BirdLife International &#8211; einem Zusammenschluss von Naturschutzverbänden &#8211; in Zusammenarbeit mit dem European Bird Census Council &#8211; einem Netzwerk von Vogelbeobachtungsprogrammen &#8211; <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-weit ausgewertet werden.</p>
<p>In Deutschland werden die relevanten Zahlen vom Dachverband Deutscher Avifaunisten analysiert und auf nationaler Ebene in den &#8211; gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz und den Naturschutzfachbehörden der Länder &#8211; alljährlich herausgegebenen Berichten “Vögel in Deutschland” der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p>Die aktuellen Daten zu den Bestandsentwicklungen europäischer Brutvogelarten sind (in englischer Sprache) unter <a href="http://www.ebcc.info/trends2012.html">www.ebcc.info/trends2012.html</a> einzusehen.</p>
<p>In einem Faltblatt wurden die Bestandsveränderungen häufiger Brutvogelarten in Europa zusammengefasst: <a href="http://www.ebcc.info/wpimages/video/Leaflet2012.pdf">www.ebcc.info/wpimages/video/Leaflet2012.<abbr title="pdf-Datei">pdf</abbr></a></p>
<p>Ein ausführliches Positionspapier zur Situation der Agrarvögel in Deutschland, die die Deutsche Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) und der Dachverband Deutscher Avifaunisten (<abbr title="Dachverband Deutscher Avifaunisten">DDA</abbr>) erstellt haben, steht unter <a href="http://www.dda-web.de/downloads/texts/positionspapier_agrarvoegel_dda_dog.pdf">www.dda-web.de/downloads/texts/positionspapier_agrarvoegel_dda_dog.<abbr title="pdf-Datei">pdf</abbr></a> zum Download bereit.</p>
<p><strong>Bezeichnenderweise wird auf die Forderung verzichtet, daß der Umweltzustand, die Artenvielfalt vergangener Jahrzehnte durch die schuldigen politisch-wirtschaftlichen Verantwortlichen  wiederherzustellen ist…</strong></p>
<p><strong>Wie war das damals &#8211; aus Hintergrundtext: Biologe Dr. Wolfgang Wendt, heute Referatsleiter für Arten-und Biotopschutz im Umweltministerium von Sachsen-Anhalt, zu DDR-Zeiten zehn Jahre lang Kreisnaturschutzbeauftragter, erinnert sich noch gut an den 20. Deutschen Naturschutztag von 1990 in Bad Reichenhall. Die Politiker versprechen, den Osten, der ökologisch ruiniert sei, auf Vordermann zu bringen. Wendt glaubt noch, Mittel, die die DDR nicht hatte, würden nun fließen, der Natur zugute kommen. „Mit dem Geld, das ihr kriegt, geht’s der Natur kein Stück besser“, hört er verdutzt von Hamburger Kollegen. „Zehn Jahre hin, und ihr seid auf dem selben Niveau wie wir, die Rote Liste wird länger und länger.“</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/01/der-milan-dreht-ab-zitiert-aus-kleinod-hakelwald-die-wahren-ziele-des-heutigen-offiziellen-naturschutzes-und-der-alibi-oko-organisationen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/01/der-milan-dreht-ab-zitiert-aus-kleinod-hakelwald-die-wahren-ziele-des-heutigen-offiziellen-naturschutzes-und-der-alibi-oko-organisationen/</strong></a></p>
<h1>Horst Stern</h1>
<p><a href="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2010/04/Horst-Stern.jpg"><img src="http://www.wattenrat.de/wp-content/uploads/2010/04/Horst-Stern.jpg" alt="" width="93" height="50" /></a>Der Journalist Horst Stern wurde in den siebziger Jahren im Fernsehen einem breiten Publikum als markanter Streiter für den Naturschutz bekannt, in “Sterns Stunde” kommentierte er Tierthemen mit dem Schwerpunkt des Verhältnisses zwischen  Mensch und Tier. Seine Beiträge, vorgetragen mit beißender Polemik und Empathie für die oft geschundenen Mitgeschöpfe, sind Fernsehgeschichte. Er schrieb auch mehrere Bücher, u. a. “Mann aus Apulien”, eine fiktive Biographie des Stauffer-Kaisers Friedrich II.. In den Neunzigern  schrieb er für die seit 2002 eingestellte Wochenzeitung “Die Woche” Kolumnen, überwiegend zu Naturschutzthemen. Einige der Kolumnen von Horst Stern aus der “Woche” haben wir herübergerettet, Sie finden diese ganz oben auf der Wattenrat-Seite unter “Horst Stern”. Beim “Mouse-Over” klappt ein Menü auf, in dem die Titel der Beiträge aufgeführt sind. Klicken Sie bitte zum Lesen einfach die Titel an.</p>
<p><strong><em>_______________________________________________________________________</em></strong></p>
<h2>Horst Stern wird im Oktober 2002 achtzig Jahre alt!</h2>
<h3>Herzlichen Glückwunsch!</h3>
<p>Die älteren von uns, denen der Naturschutz ein echtes, auch politisches, Anliegen war und ist, werden sich noch dankbar an seine streitbaren Fernsehsendungen und Veröffentlichungen vor mehr als fünfundzwanzig Jahren erinnern, die ihn zu einer Leitperson der damaligen “Ökologiebewegung” machten, die heute absolut tot im öffentlichen Bewusstsein ist.</p>
<p>Auch noch nach seiner “Flucht” in die Einsamkeit der Republik Irland schrieb Horst Stern weiter: für die Wochenzeitungen “Die Zeit” und die inzwischen eingestellte “Die Woche”. In der “Woche” glänzte Stern seit 1995 mit “Sterns Kolumne”, in denen er, scharfzüngig wie immer, aktuelle Themen aus Politik und Naturschutz aufgriff. Da sich in Ostfriesland ständig die Dinge der Ökonomie und Ökologie hart im Raume stoßen, in ihrer Härte aber fast nie von den Lokalzeitung aus welchen Rücksichten auch immer wiedergegeben wurden und werden; aber immer (vielleicht deswegen) zu Lasten der Ökologie ausgehen, nahm ich bereits 1995 Kontakt zu Horst Stern auf, der mich dann schließlich auf einer Deutschlandreise im Koordinationssbüro in Holtgast besuchte.</p>
<p>Ich konnte ihm dann auf einer Ostfriesland-Rundreise die zwar politisch hochgelobten, aber in Wirklichkeit absolut maroden Zustände der Watten- und Marschenlandschaft vor Augen führen: Windkraft-Propellerwälder in ehemaligen Rastgebieten von hochgradig bedrohten Watvogelarten ohne vorgeschriebene Verträglichkeitsprüfungen, touristisch übernutzte ehemalige Salzwiesenbereiche des Watts, vermeidbare Eingriffe des Küstenschutzes in die strengsten Schutzzonen des Nationalparks und eine unglaubliche agressive Nutzerlobby gegen das Schutzgebiet Nationalpark Wattenmeer.</p>
<p>Stern war damals schlicht entsetzt.</p>
<p>Die Zusammenarbeit mit ihm gipfelte in einigen Kolumnen für die Woche, die hier auf der Wattenrat-Webseite mit seiner freundlichen Genehmigung wiedergegeben werden. Ich wünsche ihm weiter Gesundheit und den stets klaren Blick an seinem neuen Wohnort in Bayern.</p>
<p>Manfred Knake</p>
<p>Als Buch sei von ihm empfohlen:</p>
<p><strong>Das Gewicht einer Feder</strong><br />
-Reden, Polemiken, Filme, Essays- (Ludwig Fischer, Hrsg.), btb-Taschenbücher im Goldmann-Verlag, 1997</p>
<p>___________________________________________________________________________</p>
<h2>Herzlichen Glückwunsch: Horst Stern wurde im Oktober 2007<br />
85 Jahre alt</h2>
<p>Bereits vor fünf Jahren gratulierten wir Horst Stern an dieser Stelle zum Achtzigsten (siehe weiter unten). Obwohl er sich völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, ist sein Wirken für den Naturschutz unvergessen. Bei der Formulierung einer Würdigung stieß ich auf die Web-Seite der <a href="http://egeeulen.de/"> Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.</a>. Die waren schneller und hatten bereits einen Geburtstagsgruß für ihn formuliert, den ich nachfolgend mit deren freundlicher Genehmigung übernommen habe. Alles Gute für Horst Stern im bayerischen Passau!</p>
<p>Manfred Knake</p>
<blockquote>
<h2>Dr. h. c. Horst Stern zum 85. Geburtstag – Oktober 2007</h2>
<p>So geschichtsvergessen der Naturschutz sein mag, eine seiner profiliertesten Gestalten ist bekannt und angesehen: Horst Stern. Stern kam vor 60 Jahren als Gerichtsreporter der Stuttgarter Nachrichten zum Journalismus, verfasste in den 1960er Jahren Manuskripte zu Tiersendungen für den Schulfunk, schrieb seit den 1970er Jahren Naturschutz- und Fernsehgeschichte. Im öffentlichen Bewusstsein blieb vor allem “Sterns Stunde”. In bis 1979 ausgestrahlten 26 Folgen konfrontierte Stern eine materiell orientierte Wohlstandsgesellschaft auf eine neuartige und unsentimentale Weise mit des Menschen Verhältnis zu Tier und Natur. So am Heiligen Abend 1971 etwa mit den “Bemerkungen über den Rothirsch”, welche die Jagdlobby als ungeheuren Tabubruch empfand und eine hitzige forstpolitische Debatte auslösten. Stern führte vor, was ein aus ökologischem Unverstand und des Trophäenkults wegen gehätschelter Wildbestand aus dem deutschen Wald gemacht hatte. Alles dies – heute unvorstellbar – zur besten Sendezeit. Der Bildschirm war weniger flach, der Bildungsanspruch öffentlich-rechtlicher Sender (andere gab es nicht) größer und die Programmverantwortlichen von anderem Format.</p>
<p>Während sich zur selben Zeit Bernhard Grzimek und Heinz Sielmann als Tierfilmer auf ihre Weise mit unterhaltsam schönen Bildern aus entlegenen Teilen der Erde an sich derselben Sache verpflichtet fühlten, ging es Stern um die Aufdeckung der ungeschönten Wirklichkeit hierzulande. Sein Konzept brach mit den paradiesischen Aufnahmen aus der Tierwelt der Kollegen. Sterns Stärken: die scharfe Recherche, die unbestechliche gesellschaftskritische Analyse, die präzise, pointierte Sprache und der provokative, politisierende, bisweilen polemische Stil.</p>
<p>Stern schuf aber nicht nur ein neues Fernsehgenre. 1980 folgte das Magazin “Natur”, dessen Herausgeber und Chefredakteur er bis 1984 war. Es hob den Naturschutz im Blätterwald erstmals auf dieselbe Höhe wie andere Magazine den Sport oder das Auto. Dass sich für gedruckte Naturschutzinformation, wenn man es recht anstellte, eine breite Öffentlichkeit interessieren ließ, hatte Stern schon mit drei Buchbestsellern gezeigt: “Rettet die Vögel” (1978), “Rettet den Wald” (1979) und “Rettet die Wildtiere” (1980). Stern schrieb eine Vielzahl bemerkenswerter Beiträge und Aufsätze. Erinnert sei hier nur an “Stern für Leser” (1973), “Mut zum Widerspruch” (1974), “Das Horst-Stern-Lesebuch” (1992) oder “Das Gewicht einer Feder” (1997). 1972 gehörte Horst Stern (zusammen mit Konrad Lorenz, Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Bernhard Grzimek und Heinz Sielmann) zu den Gründern der “Gruppe Ökologie”, die sich als Protestbewegung gegen das mangelnde ökologische Bewusstsein der Industriegesellschaft verstand. Die Errichtung deutscher Nationalparks geht wesentlich auf Stern zurück. 1975 war Stern einer der Gründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND). Überdies gibt es den Schriftsteller Stern, der mit Werken wie “Mann aus Apulien” (1989), “Jagdnovelle” (1989) und “Klint” (1993) Natur, Naturwissenschaft und Naturschutz auch auf literarischem Terrain verbunden ist.</p>
<p>Noch zum Ende der 90er Jahre griff Stern als Kolumnist der Wochenzeitungen “Die Woche” und “Die Zeit” Missstände an, so etwa in deutschen Nationalparks, die ob ihres unzureichenden Schutzes wegen das Etikett nicht verdienen, das ihnen die Länderregierungen angehängt haben. In dieser Zeit galten einige Kolumnen den Kernthemen der EGE. Zwei dieser Kolumnen veröffentlichen wir an dieser Stelle.</p>
<p>Seit Stern hat niemand mehr die Vermarktung der Landschaft und das Elend der Tiere so öffentlich wirksam angeklagt. Sterns Schlussfolgerungen ließen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Sie waren für jeden Politiker, Unternehmer und Konsumenten gleichermaßen unbequem. Seine Kritik galt nicht allein der bloßen Ahnungslosigkeit und Unwissenheit, sondern zielte auf die hemmungslose Profitgier und damit einen Eckpfeiler der kapitalistischen Gesellschaft – noch bevor das Motiv für die Ausbeutung des Tieres und der Natur mit dem Schlagwort der Globalisierung verschleiert war. Sterns Kritik der Zustände ist aktueller denn je, denn die Welt verheerende Vergötzung des Marktes nimmt immer monströsere Ausmaße an. Der Frage, was wichtiger sei “Wollgras oder Textilfabrik”, verweigerte Stern die Antwort wegen der Unmenschlichkeit der Frage. Der Naturschutz von heute hingegen legitimiert das Eintreten für die Biosphäre vor allem, wenn nicht einzig, ihres ökonomischen Nutzens wegen. Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche hat den Naturschutz längst selbst erreicht. Besser geworden ist die Welt darüber nicht.</p>
<p>Horst Stern hat sich seit einigen Jahren zurückgezogen, erst nach Irland, dann in Deutschland. Die Mitgliederzahlen der Naturschutzorganisationen, die ihnen zur Verfügung stehenden materiellen Mittel, ihre personelle Ausstattung und mediale Präsenz haben sich in den letzten 30 Jahren vervielfacht. Hinzugekommen sind Mitwirkungs- und Klagerechte und wohl auch Kompetenz. Zeitgleich etablierte sich von der nationalen bis zur lokalen Ebene eine zwar von der Politik kontrollierte und vielfach blockierte, aber an sich professionelle Naturschutzverwaltung. Stern hat an dieser Entwicklung mehr Anteil als er glaubt. Die Rückschau auf Sterns Schaffen als Journalist, Buchautor, Herausgeber und Schriftsteller zeigt, wie sehr es dem Naturschutz im Inneren an einer Identifikations- und Integrationsfigur und nach außen hin an einer Persönlichkeit, einem Gesicht und einer Stimme fehlt. Zu sehr sind die Naturschutzorganisationen mit dem Wunsch nach Beliebtheit in die Beliebigkeit abgeglitten, vom Zeitgeist vereinnahmt, in jeder Hinsicht verflacht, immer weniger konfliktbereit und noch weniger konfliktfähig, um an Stern anknüpfen zu können. Diese Organisationen haben viel von der Rolle eingebüßt, mit der sie einst dem Naturschutz Bahn brachen. Sie finden sich zumeist nur mehr im Schlepptau staatlicher Umweltpolitik – überdies, ohne es zu bemerken oder darüber bekümmert zu sein. Statt eines Sterns zeigen sich an einem verdunkelten Himmel eher Irrlichter. Auch das ist Preis für eine Gesellschaft, die den Preis von allem und den Wert von nichts kennt.</p>
<h2>Energiewende-Bluff: “Rotmilan von Windkraftanlage getötet”. Lübecker Nachrichten. Noch keine Protestaktionen von Greenpeace gegen Vernichtung streng geschützter Tierarten durch Windkraftwerke. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=16461">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/windkraftwerke-totung-von-rotmilanen-2013/" rel="tag">windkraftwerke &#8211; tötung von rotmilanen 2013</a><a href="http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet">http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Rotmilan-von-Windkraftanlage-getoetet</a><strong> ”Ein Jammer: Dieser Rotmilan, den Hans Wirth hier in den Händen hält, wurde von der Windkraftanlage im Hintergrund förmlich enthauptet.” Lübecker Nachrichten</strong></p>
<p><strong> ”Am Wochenende wurde bereits der vierte Rotmilan ein Opfer der Anlagen im Tralauer Windpark.”</strong></p>
<p><strong>Bisher gab es dort offenbar noch keine Protestaktionen von Greenpeace, auch nicht von sogenannten Umweltschutz-Parteien.  Daher wird nun mit Spannung erwartet, ob und wie in den nächsten Tagen Greenpeace und andere Umweltorganisationen vor Ort gegen die Vernichtung von Milanen durch Windkraftwerke protestieren werden. Schließlich ist bestens dokumentiert, daß Rotmilane deutschlandweit zu den am meisten betroffenen Greifvogelarten gehören. Trotz des  theoretisch hohen Schutzstatus waren mitten in den Lebensräumen der Rotmilane solche Industrieanlagen errichtet worden &#8211; wo diese stehen, hat vielerorts die Zahl der Milan-Brutpaare deutlich abgenommen &#8211; Hinweis auf unchristliche neoliberale Herzenskälte u.a. bei den politisch Verantwortlichen.</strong></p>
<p><strong>Greenpeace:  ”Immer wieder wird befürchtet, Windräder würden die Vogelwelt beeinträchtigen. Bis jetzt konnten aber bei den betriebenen Anlagen keine negativen Auswirkungen auf Vögel nachgewiesen werden.”</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2013/09/rotmilanwkaln13.jpg" alt="rotmilanwkaln13.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß. Greenpeace, das durch seine spektakulären Umweltschutzaktionen bekannt ist, hat bisher noch nicht verlauten lassen, ob es jetzt zum Schutz der Rotmilane vor Ort aktiv wird.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/30/der-energiewende-bluff-fakten-zur-vernichtung-von-vogeln-und-fledermausen-durch-windkraftwerke-und-peter-berthold-professor-und-direktor-ir-der-vogelwarte-radolfzell/</a></p>
<p>“Wenn die Natur unter die Räder kommt” &#8211; Nachrichtenmagazin FOCUS 2013</p>
<p>158.000 Vögel sterben jährlich durch Windräder &#8211; als besonders gefährdert gilt der Rote Milan &#8211; noch gibt es in Deutschland noch etwa 12.000 Brutpaare.</p>
<p>305.000 Fledermäuse werden pro Jahr getötet &#8211; den Säugetieren platzen in der Nähe der Rotoren durch den Luftdruck oft die Lungen.<br />
10.000 Quadratmeter Wald fallen für ein Windrad &#8211; für Großanlagen bis in 196 m Höhe werden straßenbreite Transportschneisen in den Forst geschlagen. <img src="http://wilfriedheck.tripod.com/Focus.39-2013.jpg" alt="wenn die Natur unter die Räder kommt" hspace="5" /></p>
<p>Wenn die Natur unter die Räder kommt &#8211; ein erschütternder Bericht in der Focus-Druckausgabe 39/2013, Rubrik Forschung und Technik. “Selbst Naturschutzgebiete sind nicht mehr tabu für Windkraftinvestoren. Seltene Tiere können zwar Autobahnen stoppen, aber für die Energiewende werden sie bedenkenlos geopfert. Doch der Widerstand wächst. Oft stehen Grüne gegen Grüne.”</p>
<p>Auszug: Die Täter fuhren mit schwerer Technik vor: Im Sommer 2013 verschwand der Horst des seltenen Schwarzstorchs im Roßbacher Forst bei Bad Kissigen über Nacht vom Baum. Im matschigen Waldboden fanden Unterstützer des Bayerischen Landesverbandes Vogelschutz noch Reifenspuren eines großen Fahrzeugs…<br />
Weitere Stichwörter: Ein derart rüdes Vorgehen schockiert die meisten Naturfreunde &#8211; Manche Touristen, meint die Ministerin, kämen extra in den Wald, um Windräder zu bestaunen. &#8211; Ein Großwindrad im Wald bringt bis zu 40.000 Euro Pacht &#8211; pro Jahr. Enoch zu Guttenberg, Dirigent,über den exzessiven Ausbau der Windenergie: “Da ist nur eine schädliche Großtechnologie durch die nächste ersetzt worden”. Speziell greift er den BUND an: “Ich sage, der BUND ist käuflich. Ich warte darauf, dass der BUND mich verklagt. Diesen Prozess würde ich gerne führen”. Focus-Druckausgabe 39/2013</p>
<p>(zitiert aus Website von Wilfried Heck)</p></blockquote>
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