Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Libyenkrieg – heftige Kämpfe um Hafen von Misrata, über den westliche Waffenlieferungen an Rebellen laufen, melden Brasil-Medien. Welche westliche Waffensysteme über Misrata an die Rebellen übergeben werden…Deutsch-französische Milan-Raketen. „Wie die Rüstungsindustrie vom Libyen-Einsatz profitiert.“ Getötete libysche Kinder.

Montag, 02. Mai 2011 von Klaus Hart

  „Líbia disse neste domingo que atacou o porto de Misrata, principal ponto de comunicação dos rebeldes com o mundo, para impedir que a Otan (Organização do Tratado do Atlântico Norte) entregue armas aos rebeldes.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/

„A Otan tentou romper o bloqueio imposto pelas Forças Armadas líbias no porto de Misrata. A Aliança tentou também entregar armas e suprimentos às gangues de criminosos usando vários veleiros. Mas ela foi bombardeada, o que a forçou a fugir para o mar“, disse a TV estatal.“(Folha de Sao Paulo)

“Die Zeit” über Waffenlieferungen auf dem Seeweg an pro-westliche Rebellen in Misrata, darunter deutsch-französische Milan-Raketen: 

“Der 26 Meter lange Schlepper ist voller Waffen und Munition. Gewehre unterschiedlichster Typen, in graue Decken eingewickelt, liegen auf dem Boden der Kajüten. Auch unter den Tischen der kleinen Messe stapeln sich Gewehre, die Waschküche ist angefüllt mit Panzerfäusten. Patronengurte hängen aus den Deckenverkleidungen wie anderswo Isolierwolle. Das Schiff ist eine schwimmende Bombe… 

Die wichtigste Fracht der Ezzarouk ist eine neue Waffe im Kampf gegen Gadhafis Panzer. Das Milan-Raketensystem, eine deutsch-französische Entwicklung, die sich die Rebellen aus dem Ausland besorgt haben.”

Tripolis-Bischof gegen Waffenlieferungen an Rebellen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/14/tripolis-bischof-martinelli-gegen-waffenlieferungen-an-libysche-aufstandige-meldet-radio-vatikan/

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Karikatur zu Luftangriffen – Zeitungsausriß.

“Die Zeit”: “Libyen –  Westmächte liefern das Know-how zum Töten”http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/tripolis-bischof-martinellider-krieg-kann-die-soziale-krise-nicht-losen-sondern-nur-verschlimmernvatikanischer-fides-dienstin-den-vergangenen-wochen-uber-libyen-zuviele-lugen-verbreitet/

Der Spiegel:

“Jetzt haben sie belgische Sturmgewehre, die Schiffe aus Bengasi gebracht haben. Abdul Latif schießt mit einer FN-FAL, Kaliber 7,62 x 51 mm. Das Zielfernrohr ist von der amerikanischen Firma Bushnell. “Der rechte Arm der freien Welt”, hieß das Gewehr im Kalten Krieg, weil es von so vielen Nato-Soldaten verwendet wurde.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/libyenkrieg-und-militarberater-in-vietnam-begann-alles-mit-diesen-instrukteuren-in-diesem-falle-nordamerikanern-in-afghanistan-ebenfalls-analysiert-brasiliens-groste-qualitatszeitung-fol/

Brasiliens Medien zitierten zudem Gaddafi angesichts der Teilnahme Italiens an den Bombardements: “Wo ist denn jetzt mein Freund Silvio Berlusconi? Sie baten mich um Vergebung für den Horror des Kolonialismus – doch heute fallen sie erneut militärisch in Libyen ein.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/wir-verabscheuen-die-bombenangriffe-auf-libyen-ich-erklare-mich-solidarisch-mit-dem-libyschen-volk-bischof-angelico-bernardino-in-der-kathedrale-von-sao-paulo-im-arbeiter-gottesdienst-zum-1/

„Seguidores de Kadhafi protestam em Trípoli após ataque da Otan

Embaixadas teriam sido atacadas após notícia da morte do filho do ditador.
Em Benghazi, cidade dominada por rebeldes, líbios comemoram nas ruas.“(Globo)

Rüstungsindustrie und Libyenkrieg:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/wie-die-rustungsindustrie-vom-libyen-einsatz-profitiert-ard-tagesthemen-das-bombengeschaft-der-spiegel/

Getötete Kinder:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/02/libyenkrieg-brasiliens-medien-uber-die-durch-nato-luftangriff-getoteten-kindermastura-nur-vier-monate-alt-saif-zweijahrig-cartago-dreijahrig-tripolis-bischof-martinelli-betete-neben-liquidi/

“Die zehn Jungen aus der Provinz Kunar im Osten Afghanistans sammelten gerade Feuerholz, als US-Kampfhubschrauber das Feuer auf sie eröffneten. Die Soldaten hielten die Kinder im Alter von neun bis 15 Jahren für Taliban. Neun der Jungen starben bei dem Angriff aus der Luft, nur einer überlebte.” Frankfurter Rundschau, April 2011

„Wir verabscheuen die Bombenangriffe auf Libyen – ich erkläre mich solidarisch mit dem libyschen Volk.“ Bischof Angelico Bernardino in der Kathedrale von Sao Paulo , im Arbeiter-Gottesdienst zum 1. Mai. Kriegsgrund Öl. Die Kirche im größten katholischen Land Brasilien und der Libyenkrieg. Waldemar Rossi. Tripolis-Bischof zu liquidierten libyschen Kindern. Luftterror und Flüchtlingstod.

Sonntag, 01. Mai 2011 von Klaus Hart

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/12/befreiungstheologe-frei-betto-zwischen-1898-und-1994-haben-die-usa-48-lateinamerikanische-regierungen-gesturzt-unter-ihnen-die-von-joao-goulart-1964-in-brasilien/

Bischof Bernardino erklärte sich zudem solidarisch mit den in Libyen tätigen Geistlichen wie Bischof Martinelli in Tripolis – bat sie, sich weiter für eine friedliche Lösung des Konflikts einzusetzen. Nötig seien Dialog und Diplomatie – Bombardements führten keineswegs zu Frieden. „Bomben fallen auf Libyen, auf Afghanistan, den Irak – es sind die NATO, europäische Länder, die USA, die diese Bombardements führen.“ Der Bischof nannte als Kriegsgrund für  Libyen das Öl:“Sie wollen Nutzen aus dem Öl von diesem Teil der Erde ziehen. Das ist nicht der Frieden, den wir meinen. Auch nicht der `Frieden`von Guantanamo“, wo zahlreiche unschuldige Arbeiter eingesperrt wurden. Der Frieden, den wir wollen, ist der von Jesus – als unser Botschafter des Friedens – nicht der `Frieden`durch Bomben und Armeen, durch Gewalt.“ Die Predigt in der Kathedrale von Lateinamerikas Wirtschafts-und Kulturhauptstadt Sao Paulo erhielt starken Beifall.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/21/brasiliens-anderdenker-mord-an-gaddafi-katholischer-priester-haroldo-coelho-libyenkenner-emport-uber-ermordung-befreiungstheologe-frei-betto/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/14/tripolis-bischof-martinelli-gegen-waffenlieferungen-an-libysche-aufstandige-meldet-radio-vatikan/

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Angesichts der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. erinnerte Bischof Bernardino vor den Gläubigen daran, daß sich der beim Gottesdienst anwesende Führer der bischöflichen Arbeiterpastoral von Sao Paulo, Waldemar Rossi, 1980, mitten in der Diktaturzeit, mit Johannes Paul dem II.  in der Megacity getroffen und im Morumbi-Stadion Sao Paulos als Vertreter der Arbeiter zu ihm gesprochen, die Sorgen und Probleme der einfachen Brasilianer unter der Folterdiktatur geschildert hatte.

Waldemar Rossis Einschätzung des Libyenkriegs ist bekannt:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/

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Einschätzungen von Bischof Angelico Bernardino, der Arbeiterpastoral sowie der brasilianischen Franziskaner sind im europäischen Mainstream angesichts der geltenden Regeln chancenlos. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/libyenkrieg-nato-attacke-auf-schule-fur-behinderte-kinder-und-waisenhaus-laut-brasil-medien-ende-der-nachrichtensperre-uber-bombardierung-von-zivilen-zielen-in-libyen/

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Friedensnobelpreisträger Obama leitet den Start der Luftangriffe vom Marriott-Hotel der Copacabana aus.

Getötete libysche Kinder – Vatikan-Dienst spricht von Mord:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/03/der-29jahrige-saif-al-arab-einer-der-sechs-sohne-gaddafis-wurde-bei-einem-bombenangriff-der-nato-in-seiner-residenz-in-tripolis-zusammen-mit-seiner-ehefrau-und-drei-enkeln-des-libyschen-staatsoberh/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/02/libyenkrieg-brasiliens-medien-uber-die-durch-nato-luftangriff-getoteten-kindermastura-nur-vier-monate-alt-saif-zweijahrig-cartago-dreijahrig-tripolis-bischof-martinelli-betete-neben-liquidi/

“Die zehn Jungen aus der Provinz Kunar im Osten Afghanistans sammelten gerade Feuerholz, als US-Kampfhubschrauber das Feuer auf sie eröffneten. Die Soldaten hielten die Kinder im Alter von neun bis 15 Jahren für Taliban. Neun der Jungen starben bei dem Angriff aus der Luft, nur einer überlebte.” Frankfurter Rundschau, April 2011

Luftterror und Flüchtlingstod:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/11/nach-luftterror-uber-tripolis-untergang-eines-fluchtlingsschiffs-aus-der-bombardierten-hauptstadt-uno-bestatigt-starke-zunahme-der-zivilen-opfer-der-libyen-intervention-wegen-provozierter-massenfluc/

Waldemar Rossi über Lula:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/02/%e2%80%9elula-hat-nichts-von-einem-linken-an-sich-war-nie-ein-linker%e2%80%9c/#more-26

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyenkrieg-tripolis-bischof-martinelli-nennt-nato-bombenangriffe-eine-niederlage-fur-die-menschlichkeit-laut-vatikan-fides-dienst-verheerende-luftangriffe-auf-tripolis-weiter-nachrichtensp/

„Gaddafi hat wachsende Volksunterstützung“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/

Franziskaner und Libyenkrieg:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/morde-an-zivilisten-in-libyen-durch-bombardements-brasilianischer-franziskaner-jose-francisco-fordert-bestrafung-der-tater-und-auftraggeber-rasche-entschadigung-und-wiedergutmachung-fur-die-hinterbl/

Libyenkrieg und Kriegswaffenmesse in Rio:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/brasiliens-franziskaner-frei-jose-francisco-zu-libyenkrieg-und-kriegswaffenmesse-in-rio-de-janeiro-weltsozialforum-aktivist-oded-grajew-analysiert-vollig-korrekt/

NATO und islamische Terroristen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/nato-kooperiert-mit-islamischen-terroristen-im-libyenkrieg-enthullt-brasilianische-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo-wir-beteten-an-der-seite-von-bin-laden-in-der-moschee-die-partne/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/libynkrieg-westliche-waffen-an-rebellen-uber-katar-betonen-brasiliens-medien-sogar-franzosische-milan-raketen-geliefert-tripolis-bischof-martinelli-gegen-derartige-waffenlieferungen/

Brasiliens Medien zitierten zudem Gaddafi angesichts der Teilnahme Italiens an den Bombardements: “Wo ist denn jetzt mein Freund Silvio Berlusconi? Sie baten mich um Vergebung für den Horror des Kolonialismus – doch heute fallen sie erneut militärisch in Libyen ein.”

Europäische Mainstreammedien sind nach der anfänglichen, kindischen Methode der überdrehten Personalisierung von Politik, der Zuspitzung aller libyschen Vorgänge auf Gaddafi(„Gaddafi bombardierte…“) womöglich angesichts öffentlicher Reflexionen inzwischen dazu übergegangen, die Gesellschaftsstrukturen Libyens etwas sachlicher zu benennen. Inzwischen macht also Gaddafi nicht mehr sozusagen alles alleine – sondern existiert eine Regierung, eine Staatsführung, gibt es Minister etc…Aus „Gaddafi-Anhängern“ werden neuerdings sogar „Anhänger der libyschen Regierung“, aus „Gaddafi-Soldaten“ werden „Regierungs-Soldaten“.

Auf dem UNO-Ranking für menschliche Entwicklung liegt Libyen auf dem 53. Platz, Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien indessen abgeschlagen auf dem 73. Platz.

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Brasilien: 1.Mai in Sao Paulo – Rückschau 2010. Libyenkrieg 2011 ein wichtiges Thema bei Mai-Veranstaltungen.

Sonntag, 01. Mai 2011 von Klaus Hart

Libyenkrieg – NATO-Attacke auf Schule für behinderte Kinder und Waisenhaus, laut Brasil-Medien. Ende der Nachrichtensperre über Bombardierung von zivilen Zielen in Libyen? „Ataque da Otan atinge escola para deficientes.“ Tripolis-Bischof zu liquidierten libyschen Kindern, Friedensnobelpreisträger Barack Obama an der Copacabana.

Sonntag, 01. Mai 2011 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/mundo/noticia/2011/04/ataque-da-otan-atinge-escola-na-libia.html

Bislang hatte u.a. Tripolis-Bischof Martinelli immer wieder auf die Liquidierung von Zivilisten sowie das Bombardieren von zivilen Zielen in Libyen hingewiesen – entsprechende Berichte unterblieben jedoch in tonangebenden Medien. Womöglich wurde jetzt eher zufällig die Nachrichtensperre durchbrochen. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/neue-nato-luftangriffe-auf-libyen-melden-brasil-medien-vatikan-dienst-bezeichnet-totung-von-zivilisten-darunter-kindern-als-mord/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/libyenkrieg-nato-luftangriff-totet-gaddafis-jungsten-sohn-und-weitere-zivilisten-melden-brasiliens-medien-mit-vorrang/

Tripolis-Bischof zu liquidierten Kindern:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/02/libyenkrieg-brasiliens-medien-uber-die-durch-nato-luftangriff-getoteten-kindermastura-nur-vier-monate-alt-saif-zweijahrig-cartago-dreijahrig-tripolis-bischof-martinelli-betete-neben-liquidi/

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Friedensnobelpreisträger Obama leitet Start der Luftangriffe vom Marriott-Hotel der Copacabana aus.  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/31/wie-die-zivilbevolkerungen-vor-der-nato-schutzen-fragt-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-nach-zivilistenliquidierung-in-afghanistan-und-libyen/

Kirche Brasiliens und Libyenkrieg:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/wir-verabscheuen-die-bombenangriffe-auf-libyen-ich-erklare-mich-solidarisch-mit-dem-libyschen-volk-bischof-angelico-bernardino-in-der-kathedrale-von-sao-paulo-im-arbeiter-gottesdienst-zum-1/

Brasiliens bischöfliche Arbeiterseelsorge wies seit Beginn des Libyenkriegs auf Luft-Attacken gegen Zivilisten:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/der-libyen-krieg-die-sicht-der-bischoflichen-arbeiterseelsorge-im-grosten-katholischen-land-brasilien-waldemar-rossi-pastoralleiter-in-der-erzdiozese-von-sao-paulo/

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Protest in Sao Paulo gegen Tötung libyscher Zivilisten mittels Luftangriffen.

Seitens der Franziskaner war Wiedergutmachung und Entschädigung gefordert worden:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/morde-an-zivilisten-in-libyen-durch-bombardements-brasilianischer-franziskaner-jose-francisco-fordert-bestrafung-der-tater-und-auftraggeber-rasche-entschadigung-und-wiedergutmachung-fur-die-hinterbl/

Von Gaddafi-Sohn gemaltes Bild in Sao Paulo:  http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/13/gaddafi-gemalt-von-sohn-saif-el-islam-el-gaddafi-maler-und-architekt-bilder-des-kunstlers-in-sao-paulos-afrobrasilianischem-museum/

„Die Menschen in Libyen fühlen sich verraten von Europa“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyen-die-menschen-in-libyen-fuhlen-sich-verraten-von-europa-und-besonders-von-italien-nach-den-gezielten-bombardierungender-nato-im-land-herrsche-entsetzen-laut-vatikanradio-es-ist-verru/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/02/libyenkrieg-heftige-kampfe-um-hafen-von-misrata-uber-den-westliche-waffenlieferungen-an-rebellen-laufen-melden-brasil-medien/

„Seguidores de Kadhafi protestam em Trípoli após ataque da Otan

Embaixadas teriam sido atacadas após notícia da morte do filho do ditador.
Em Benghazi, cidade dominada por rebeldes, líbios comemoram nas ruas.“(Globo)

Brasiliens Medien zitierten zudem Gaddafi angesichts der Teilnahme Italiens an den Bombardements: „Wo ist denn jetzt mein Freund Silvio Berlusconi? Sie baten mich um Vergebung für den Horror des Kolonialismus – doch heute fallen sie erneut militärisch in Libyen ein.“

Europäische Mainstreammedien sind nach der anfänglichen, kindischen Methode der überdrehten Personalisierung von Politik, der Zuspitzung aller libyschen Vorgänge auf Gaddafi(”Gaddafi bombardierte…”) womöglich angesichts öffentlicher Reflexionen inzwischen dazu übergegangen, die Gesellschaftsstrukturen Libyens etwas sachlicher zu benennen. Inzwischen macht also Gaddafi nicht mehr sozusagen alles alleine – sondern existiert eine Regierung, eine Staatsführung, gibt es Minister etc…

Auf dem UNO-Ranking für menschliche Entwicklung liegt Libyen auf dem 53. Platz, Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien indessen abgeschlagen auf dem 73. Platz.

Libyenkrieg: NATO-Luftangriff tötet Gaddafis jüngsten Sohn und drei Enkelkinder, melden Brasiliens Medien mit Vorrang. Schule für Kinder mit Down-Syndrom bombardiert. Tripolis-Bischof Martinelli zur Liquidierung von Zivilisten durch Luftangriffe.

Sonntag, 01. Mai 2011 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/mundo/noticia/2011/04/filho-mais-novo-de-kadhafi-e-morto-em-ataque-aereo-oficial.html

Wie es hieß, feierten die Rebellen in Bengasi mit Freudenschüssen den Tod des Gaddafi-Sohnes und der drei Kinder. Der von der NATO getötete Sohn sei Zivilist gewesen und habe in Deutschland studiert. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/libyenkrieg-nato-attacke-auf-schule-fur-behinderte-kinder-und-waisenhaus-laut-brasil-medien-ende-der-nachrichtensperre-uber-bombardierung-von-zivilen-zielen-in-libyen/

Bombardiert worden sei zudem eine von den Eltern finanzierte Schule für Kinder mit Down-Syndrom sowie ein Waisenhaus. 

Brasiliens Medien zitierten zudem Gaddafi angesichts der Teilnahme Italiens an den Bombardements: “Wo ist denn jetzt mein Freund Silvio Berlusconi? Sie baten mich um Vergebung für den Horror des Kolonialismus – doch heute fallen sie erneut militärisch in Libyen ein.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/libyenkrieg-tripolis-bischof-martinelli-%e2%80%9edie-bomben-wie-genau-sie-auch-sein-mogen-fordern-immer-opfer-unter-den-zivilisten-bombardierungen-sind-als-solche-unmoralisch-denn-diese-bombenan/

Kirche Brasiliens und Libyenkrieg:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/wir-verabscheuen-die-bombenangriffe-auf-libyen-ich-erklare-mich-solidarisch-mit-dem-libyschen-volk-bischof-angelico-bernardino-in-der-kathedrale-von-sao-paulo-im-arbeiter-gottesdienst-zum-1/

Libysche Rebellen schiessen mit Schweizer Munition

Patronen zunächst offiziell nach Katar exportiert

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/28/libyenkriegkatar-beliefert-die-rebellen-offen-mit-waffenschweizer-fernsehen-sf-zur-tatsache-das-die-regierungsgegner-mit-munition-aus-der-schweiz-feuern/

Die libyschen Rebellen schiessen im Kampf gegen die Gaddafi-Truppen auch mit Schweizer Munition. Dabei handelt es sich nach Angaben der Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens SF um Nato-taugliche Gewehrmunition M80.(NZZ)

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Libyenkrieg, Tripolis-Bischof Martinelli: „Die Bomben, wie genau sie auch sein mögen, fordern immer Opfer unter den Zivilisten. Bombardierungen sind als solche unmoralisch. Denn diese Bombenangriffe fordern oft Opfer gerade unter den Zivilisten, die sie angeblich schützen sollen.“ Vatikanischer Fides-Dienst.

Sonntag, 01. Mai 2011 von Klaus Hart

Apostolischer Vikar in Libyen: „Ich bitte um die Fürsprache des seligen Johannes Paul II. für den Frieden in Libyen“

Tripolis (Fidesdienst) – „Heute morgen haben mich verschiedene Menschen aus zahlreichen Ortschaften besucht, die bombardiert wurden und wo es Opfer unter den Zivilisten gab“, so der Apostolische Vikar von Tripolis, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli. „Sirte, Zentan und Misrata sind betroffen. Dort werden die Gefechte auch fortgesetzt. Ich weiß nicht, von welcher Seite die Zivilisten getroffen wurden, doch in Misrata ist die Situation wirklich tragisch“, so Bischof Martinelli. „Ich hoffe, dass es mir in den kommenden Tagen gelingen wird, in ein Krankenhaus zu gehen und die Verletzten zu besuchen“, so der Apostolische Vikar von Tripolis.
„Die Bomben, wie genau sie auch sein mögen, fordern immer Opfer unter den Zivilisten. Bombardierungen sind als solche unmoralisch. Ich frage mich, ob es moralisch ist, einen Staatschef zu ermorden. Welches Recht haben wir, so etwas zu tun?“, so Bischof Martinelli, der sich damit auf die Angriffe gegen die Residenz des libyschen Staatsoberhaupts Gaddafi bezieht. „Auch die die Behauptung des Bündnisses der Länder, die Libyen bombardieren, dass man Zivilisten vor Aggressionen schützen will, entspricht nicht der Wahrheit. Denn diese Bombenangriffe fordern oft Opfer gerade unter den Zivilisten, die sie angeblich schützen sollen. Wir brauchen unbedingt einen Waffenstillstand“, so der Apostolische Vikar von Tripolis.
„Wir bitten um die Fürsprache von Papst Johannes Paul II., der Wunder wirken kann. Ich erinnere auch daran, dass dieser Papst es war, der 1997 die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Libyen anregte, gegen dieses Land noch ein internationales Embargo in Kraft war. Ich wäre gerne nach Rom gekommen, um an der Seligsprechung dieses großen Papstes teilzunehmen. Und ich bete unermüdlich dafür, dass es durch seine Fürsprache zu einer friedlichen Lösung der Krise kommen wird“, so Bischof Martinelli. „Papst Johannes Paul II. hat uns gelehrt, dass Spannungen und Kontraste sich nicht durch ein Embargo (oder mit Bomben…) lösen lassen, sondern nur durch den Dialog. Dies war eine seiner großen Lehren. Ein Krieg kann keinen Frieden bringen“. (LM) (Fidesdienst, 30/04/2011)

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyen-die-menschen-in-libyen-fuhlen-sich-verraten-von-europa-und-besonders-von-italien-nach-den-gezielten-bombardierungender-nato-im-land-herrsche-entsetzen-laut-vatikanradio-es-ist-verru/

Luftangriffe auf zivile Ziele:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/01/libyenkrieg-nato-attacke-auf-schule-fur-behinderte-kinder-und-waisenhaus-laut-brasil-medien-ende-der-nachrichtensperre-uber-bombardierung-von-zivilen-zielen-in-libyen/

Libyenkrieg: „Die Scheinheiligkeit bei der Kriegsentscheidung“ – Brasiliens Qualitätsmedien zitieren Australiens Ex-Außenminister Gareth Evans.

Freitag, 29. April 2011 von Klaus Hart

Brasiliens wichtigste Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ druckt eine lange Analyse von Evans, die mit dem Satz beginnt:“Alle Welt haßt Scheinheiligkeit.“ Die Entschuldigung, Zivilisten zu schützen, habe keine Glaubwürdigkeit, da man wisse, daß eine militärische Intervention in einem verbündeten Land oder einem Wirtschaftspartner undenkbar wäre. „Die internationale politische Strategie ist eine pragmatische Frage, zynisch – doch die Toleranz für den Dualismus der Begriffe hat seine Grenzen.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyen-die-menschen-in-libyen-fuhlen-sich-verraten-von-europa-und-besonders-von-italien-nach-den-gezielten-bombardierungender-nato-im-land-herrsche-entsetzen-laut-vatikanradio-es-ist-verru/

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Gaddafi-Porträt in Sao Paulo, gemalt von Gaddafi-Sohn.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/13/gaddafi-gemalt-von-sohn-saif-el-islam-el-gaddafi-maler-und-architekt-bilder-des-kunstlers-in-sao-paulos-afrobrasilianischem-museum/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/munition-aus-deutschland-an-libyenwir-beliefern-nur-die-guten-der-spiegel-uber-die-von-einem-brasilianischen-rustungskonzern-ubernommene-munitionsfabrik-in-nassau-an-der-lahn-diktator-muammar/

Wikipedia über Gareth Evans:

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Munition aus Deutschland an Libyen:“Wir beliefern nur die Guten.“ Der Spiegel über die vom brasilianischen Rüstungskonzern CBC übernommene Munitionsfabrik in Nassau an der Lahn. „Diktator Muammar al-Gaddafi: Munition vom Mutterkonzern“. Brasilianische Streubomben für die USA.

Donnerstag, 28. April 2011 von Klaus Hart

Libyen: „Die Menschen in Libyen fühlen sich verraten von Europa und besonders von Italien. Nach den `gezielten Bombardierungen`der NATO im Land herrsche Entsetzen“, laut Vatikanradio. „Es ist verrückt zu denken, man könne eine Stadt bombardieren und dabei keine zivilen Opfer haben.“ Bischofskritik an Mediensteuerung: „In die Nachrichten schaffen es jene Staaten, die in den Krieg ziehen.“

Donnerstag, 28. April 2011 von Klaus Hart

Libyen: „Wir fühlen uns verraten“

RealAudioMP3 Die Menschen in Libyen fühlen sich verraten von Europa und besonders von Italien. Nach den „gezielten Bombardierungen“ der NATO im Land herrsche Entsetzen, sagte im Gespräch mit uns Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli, apostolischer Vikar in Tripolis und selbst Italiener.

„Es ist ein Widerspruch, dass Italien sich an den NATO-Kriegseinsätzen in Libyen beteiligt. Das libysche Volk und die Menschen, die ich traf, fühlen sich verraten: verraten in einer Freundschaft, in einer langen Zusammenarbeit zwischen Italien und Libyen. Den Leuten ist unverständlich, dass da nun „gezielt“ Bomben abgeworfen werden sollen. Was heißt „gezielt“? Worauf zielen sie?“

In der Nacht auf diesen Donnerstag sei es zu einem Bombenabwurf in der Nähe seiner Residenz gekommen, erzählte Martinelli. „Es ist verrückt zu denken, man könne eine Stadt bombardieren und dabei keine zivilen Opfer haben“, so der Bischof wörtlich. Er registriert aber auch mehr und mehr Bemühungen, den Konflikt in und mit Libyen auf dem Verhandlungsweg zu lösen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/20/ein-historischer-tag-in-brasilien-ordnet-obama-die-atacke-auf-libyen-an-rios-qualitatszeitung-o-globo/

„Doch, Hoffnungszeichen gibt es. Mehr und mehr Länder haben sich gegen den Krieg ausgesprochen. Ich weiß nicht, warum das kaum in den Nachrichten vorkommt. In die Nachrichten schaffen es jene Staaten, die in den Krieg ziehen. Aber einzelne Länder wollen an einem Dialog arbeiten. Das ist, denke ich, der richtige Weg. Die Anwendung von Gewalt führt zu nichts.“ (Vatikanradio)

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyenkrieg-tripolis-bischof-martinelli-uber-bombardierung-der-hauptstadt-laut-vatikanischem-fides-dienst-die-menschen-verliesen-von-der-panik-ergriffen-ihre-wohnungen-wie-konnen-die-vereinten-n/

Radio Vatikan in einer Bewertung des Tripolis-Bischofs Martinelli und des Libyen-Kriegs – Vergleich mit dem Irakkrieg:

Der Italiener Martinelli ist seit 1985 Bischofsvikar in der libyschen Hauptstadt. Von Anfang an hat er sich gegen die Nato-Operationen ausgesprochen. Er sieht das wie der italienische Friedensbischof Giovanni Giudici, der die italienische Sparte der katholischen Friedensbewegung Pax Christi leitet:

„Was die Ineffizienz eines Krieges betrifft, was die Tatsache betrifft, dass ein Krieg große Probleme schafft und Wunden schlägt, die so schnell nicht verheilen, kann man den Libyen-Einsatz durchaus mit dem Irakkrieg vergleichen. Hier sieht man, dass nicht nur Menschen sterben, sondern auch auf lange Sicht Ungleichgewichte entstehen, dass das Zusammenleben der Menschen schwierig wird, dass die Entwicklung eines Landes blockiert wird!“

Brasiliens Kirchenpositionen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/

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Protest in Sao Paulo.

Brasiliens Regierungsposition: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyenkrieg-brasilia-mit-bisher-scharfster-kritik-an-nato-intervention-laut-ausenminister-patriota-konnten-olinteressen-hinter-der-hilfe-fur-die-rebellen-stehen-melden-brasilianische-medien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/16/ard-monitor-wie-der-jugoslawienkrieg-begann-es-begann-mit-einer-luge-anklicken-der-irakkrieg/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/munition-aus-deutschland-an-libyenwir-beliefern-nur-die-guten-der-spiegel-uber-die-von-einem-brasilianischen-rustungskonzern-ubernommene-munitionsfabrik-in-nassau-an-der-lahn-diktator-muammar/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/13/gaddafi-gemalt-von-sohn-saif-el-islam-el-gaddafi-maler-und-architekt-bilder-des-kunstlers-in-sao-paulos-afrobrasilianischem-museum/

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“Gaddafi, Märtyrer.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/gaddafis-tod-es-war-kaltblutiger-mord-brasiliens-befreiungstheologerischer-padre-haroldo-coelho-in-fortalezaceara-im-website-interview-solche-rasch-wachsenden-elendsviertel-wie-in-fortalez/

Libyenkrieg: Tripolis-Bischof Martinelli über Bombardierung der Hauptstadt, laut vatikanischem Fides-Dienst. „Die Menschen verließen von der Panik ergriffen ihre Wohnungen.“ Brasilia zu Kriegsgründen.

Donnerstag, 28. April 2011 von Klaus Hart

AFRIKA/LIBYEN – Bischof Martinelli: „Heute Nacht wurden unschuldige Zivilisten in der Umgebung der Kirche aus dem Schlaf gerissen: Wie können die Vereinten Nationen so etwas zulassen?“

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyenkrieg-brasilia-mit-bisher-scharfster-kritik-an-nato-intervention-laut-ausenminister-patriota-konnten-olinteressen-hinter-der-hilfe-fur-die-rebellen-stehen-melden-brasilianische-medien/

Tripolis (Fidesdienst) – „Ich weiß nicht, welches Ziel in der Nähe der Kirche getroffen wurde, aber die Erschütterung durch die Bombe war schrecklich“, so der Apostolische Vikar von Tripolis, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli. „Wir wurden eine halbe Stunde nach Mitternacht aus dem Schlaf gerissen und ich weiß nicht, welches Ziel die Bomben treffen sollten“, so Bischof Martinelli. „Hier in der Umgebung wohnen viele Familien mit Kindern. Die Menschen verließen von der Panik ergriffen ihre Wohnungen und gingen auf die Straße. Es heißt, dass die Bomben gezielt abgeschossen werden, doch sie erschüttern das Leben unschuldiger Menschen. Wie kann man denken, dass man eine Stadt bombardiert, ohne dass dies Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung hat. Man versetzt die Menschen in Panik. Wie können die Vereinten Nationen so etwas zulassen?“, fragt sich der Apostolische Vikar in Tripolis. Abschließend bedauert Bischof Martinelli, dass er Angesichts der Schwierigkeiten das Land nicht verlassen kann: „Ich hätte gerne an der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. in Rom teilgenommen, denn er hat viel für Libyen getan. Doch leider ist es nicht möglich. Diesen Verzicht wollen wir dem Herrn als Opfer darbringen“. (LM) (Fidesdienst, 28/04/2011)

“Die Menschen in Libyen fühlen sich verraten von Europa”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyen-die-menschen-in-libyen-fuhlen-sich-verraten-von-europa-und-besonders-von-italien-nach-den-gezielten-bombardierungender-nato-im-land-herrsche-entsetzen-laut-vatikanradio-es-ist-verru/

Radio Vatikan in einer Bewertung des Tripolis-Bischofs Martinelli und des Libyen-Kriegs – Vergleich mit dem Irakkrieg:

Der Italiener Martinelli ist seit 1985 Bischofsvikar in der libyschen Hauptstadt. Von Anfang an hat er sich gegen die Nato-Operationen ausgesprochen. Er sieht das wie der italienische Friedensbischof Giovanni Giudici, der die italienische Sparte der katholischen Friedensbewegung Pax Christi leitet:

„Was die Ineffizienz eines Krieges betrifft, was die Tatsache betrifft, dass ein Krieg große Probleme schafft und Wunden schlägt, die so schnell nicht verheilen, kann man den Libyen-Einsatz durchaus mit dem Irakkrieg vergleichen. Hier sieht man, dass nicht nur Menschen sterben, sondern auch auf lange Sicht Ungleichgewichte entstehen, dass das Zusammenleben der Menschen schwierig wird, dass die Entwicklung eines Landes blockiert wird!“

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/munition-aus-deutschland-an-libyenwir-beliefern-nur-die-guten-der-spiegel-uber-die-von-einem-brasilianischen-rustungskonzern-ubernommene-munitionsfabrik-in-nassau-an-der-lahn-diktator-muammar/

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“Gaddafi, Märtyrer.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/24/gaddafis-tod-es-war-kaltblutiger-mord-brasiliens-befreiungstheologerischer-padre-haroldo-coelho-in-fortalezaceara-im-website-interview-solche-rasch-wachsenden-elendsviertel-wie-in-fortalez/

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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