Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Libyenkrieg: Brasilia mit bisher schärfster Kritik an NATO-Intervention. Laut Außenminister Patriota könnten Ölinteressen hinter der Hilfe für die Rebellen stehen, melden brasilianische Medien. „Patriota cita interesses por trás de apoio a libios“(Qualitätsmedien)

Donnerstag, 28. April 2011 von Klaus Hart

Wie es in den Medienberichten hieß, habe Außenminister Antonio Patriota vor dem außenpolitischen Ausschuß des Kongreßsenats erklärt, daß das Interesse am Öl der Region hinter der finanziellen und militärischen Hilfe für die Rebellen stehen könne. Patriota habe das Risiko einer Teilung als Konsequenz des Krieges analysiert. „Dies kann eine Bedrohung der territorialen Integrität Libyens bedeuten. Wir fragen uns, ob dies durch rein pazifistische Interessen motiviert ist oder ob das nicht eine Art des Teilens ist, um zu herrschen – mit Blick auf den Ölreichtum Libyens – so, wie man es in der Vergangenheit tat.“ Der brasilianische Außenminister stellte auf Nachfragen klar, daß es sich nicht nur um seine Sicht handele, sondern auch in der internationalen Presse sowie in in Texten von Beobachtern der Region vertreten werde. Patriota kritisierte, jene Länder, die die Intervention gegen Libyen führten, studierten Maßnahmen der Hilfe an die Rebellen unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates. Dazu zählten die Übertragung von eingefrorenen Geldern der Gaddafi-Familie an die Rebellen sowie Waffenlieferungen. „Ich meine, diese Fragen muß der UN-Sicherheitsrat erörtern. Wie kann man denn beispielsweise Waffen an die Rebellen liefern, wenn es ein entsprechendes Embargo gegen Libyen gibt?“ Laut Patriota führt Brasilien mit anderen Staaten, speziell der Arabischen Liga sowie der Afrikanischen Union politische Gespräche, um einen Weg für eine friedliche Lösung zu finden.

In Brasilien war unter anderem in den Qualitätsmedien von Anfang an der Aspekt des Öl-Interesses als ein wichtiges Motiv der Libyen-Intervention betont worden – im größten katholischen Land argumentierten zudem Vertreter der Kirche entsprechend. 

„Die Menschen in Libyen fühlen sich verraten von Europa“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyen-die-menschen-in-libyen-fuhlen-sich-verraten-von-europa-und-besonders-von-italien-nach-den-gezielten-bombardierungender-nato-im-land-herrsche-entsetzen-laut-vatikanradio-es-ist-verru/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyenkrieg-tripolis-bischof-martinelli-nennt-nato-bombenangriffe-eine-niederlage-fur-die-menschlichkeit-laut-vatikan-fides-dienst-verheerende-luftangriffe-auf-tripolis-weiter-nachrichtensp/

BRICS-Position:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/14/brics-staaten-verurteilen-libyenkrieg-territoriale-integritat-und-souveranitat-jeder-nation-mus-respektiert-werden-unterstutzung-fur-libyen-initiative-der-afrikanischen-union/

Brasilianische Kirchenpositionen: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/04/libyenkrieg-streit-der-westlichen-machte-um-strategische-ressourcen-darunter-erdol-zahlt-zu-motiven-betont-brasilianischer-politikwissenschaftler-jose-luis-fiori-in-folha-de-sao-paulo/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/libyenkrieg-afrikanische-union-verlangt-erneut-stopp-der-luftangriffe-speziell-militaroperationen-gegen-libysche-autoritaten-die-soziale-und-wirtschaftliche-infrastruktur-melden-brasiliens-medien/

Brasilien und der französische Foltergeneral mit Nordafrika-Erfahrung:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/13/brasilien-und-der-franzosische-folter-general-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/

Proteste gegen Libyenkrieg:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/23/protest-in-sao-paulo-gegen-libyen-krieg-zumeist-araber-und-arabischstammige-islamische-wurdentrager-verurteilen-zudem-gewalt-in-bahrein-jemen-saudi-arabien/

Libyenkrieg: Erstmals wieder Angaben über durch Luftangriffe getötete Rebellen durchgesickert. 12 Getötete, melden Brasiliens Medien. „Die Menschen in Libyen fühlen sich verraten von Europa.“ Bischof Martinelli.

Donnerstag, 28. April 2011 von Klaus Hart

Libyenkrieg: Tripolis-Bischof Martinelli nennt NATO-Bombenangriffe eine „Niederlage für die Menschlichkeit“, laut Vatikan-Fides-Dienst. „Verheerende Luftangriffe auf Tripolis“ Weiter Nachrichtensperre über durch Bombardements getötete libysche Zivilisten.

Donnerstag, 28. April 2011 von Klaus Hart

AFRIKA/LIBYEN – Bischof Martinelli aus Tripolis: „Bombenangriffe: eine Niederlage für die Menschlichkeit“

Tripolis (Fidesdienst) – „Am Ostermontag gab es verheerende Luftangriffe auf Tripolis, doch dies hat die Gläubigen nicht daran gehindert, an den Gottesdiensten teilzunehmen. Insbesondere hat mich die große Anzahl der philippinischen Gläubigen beeindruckt, die nicht nur kamen, um zu beten, sondern auch um sich zu treffen und gemeinsam zu feiern“, so der Apostolische Vikar in Tripolis, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli. „In diesen Tagen haben wir auch Ortschaften in der Umgebung von Tripolis besucht, um anlässlich des Osterfests den dortigen Christen zu begegnen“, so Bischof Martinelli, „doch leider konnten wir dabei nicht in alle Ortschaften gelangen“.
Der Apostolische Vikar von Tripolis beklagt im Gespräch ein weiteres Mal, dass man sich nicht um eine friedliche Lösung der Krise bemüht: „Die Vereinten Nationen, haben beschlossen, dass Krieg geführt wird und ziehen den Dialog als Mittel für eine Überwindung der Kontroverse nicht in Betracht. Alle wollen die Lösung mit Bomben erreichen. Dies ist sehr traurig, es ist schrecklich, denn es wird sich nichts ändern. Es ist eine Niederlage für die Menschlichkeit“.

“Die Menschen in Libyen fühlen sich verraten von Europa”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/28/libyen-die-menschen-in-libyen-fuhlen-sich-verraten-von-europa-und-besonders-von-italien-nach-den-gezielten-bombardierungender-nato-im-land-herrsche-entsetzen-laut-vatikanradio-es-ist-verru/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/27/libyenkrieg-afrikanische-union-verlangt-erneut-stopp-der-luftangriffe-speziell-militaroperationen-gegen-libysche-autoritaten-die-soziale-und-wirtschaftliche-infrastruktur-melden-brasiliens-medien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/

Libyenkrieg: Afrikanische Union verlangt erneut Stopp der Luftangriffe, speziell von Militäroperationen gegen libysche Autoritäten, gegen die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur, melden Brasiliens Medien. BRICS-Staaten-Position.

Mittwoch, 27. April 2011 von Klaus Hart

„A União Africana (UA) pediu nesta quarta-feira (27) em um comunicado o fim do que qualificou de operações militares contra autoridades líbias, depois que um bombardeio da Otan destruiu um prédio do complexo residencial de Muammar Kadhafi em Trípoli na segunda-feira.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-gaddafi-hat-wachsende-volksunterstutzung-gegen-die-westliche-intervention-laut-candido-mendes-einem-fuhrenden-intellektuellen-brasiliens-in-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao/

„A UA pede insistentemente a todos os personagens envolvidos que se abstenham de ações, incluindo operações militares contra autoridades líbias e infraestruturas socioeconômicas, que possam agravar ainda mais a situação e dificultar um consenso internacional sobre o caminho a seguir“, afirma o comunicado.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/14/brics-staaten-verurteilen-libyenkrieg-territoriale-integritat-und-souveranitat-jeder-nation-mus-respektiert-werden-unterstutzung-fur-libyen-initiative-der-afrikanischen-union/

„A UA destaca a necessidade de que todos os países e organizações envolvidas na aplicação da resolução 1973 da ONU atuem em pleno acordo com a legalidade internacional“, completa o texto, publicado em nome do Conselho de Paz e de Segurança da organização.“(Globo G1)

BRICS-Staaten:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/sanya-declaration-brics-leaders-meeting-china-14-april-2011/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/tripolis-bischof-martinellider-krieg-kann-die-soziale-krise-nicht-losen-sondern-nur-verschlimmernvatikanischer-fides-dienstin-den-vergangenen-wochen-uber-libyen-zuviele-lugen-verbreitet/

“Die Zeit” über Waffenlieferungen auf dem Seeweg an pro-westliche Rebellen in Misrata, darunter deutsch-französische Milan-Raketen: 

“Der 26 Meter lange Schlepper ist voller Waffen und Munition. Gewehre unterschiedlichster Typen, in graue Decken eingewickelt, liegen auf dem Boden der Kajüten. Auch unter den Tischen der kleinen Messe stapeln sich Gewehre, die Waschküche ist angefüllt mit Panzerfäusten. Patronengurte hängen aus den Deckenverkleidungen wie anderswo Isolierwolle. Das Schiff ist eine schwimmende Bombe… 

Die wichtigste Fracht der Ezzarouk ist eine neue Waffe im Kampf gegen Gadhafis Panzer. Das Milan-Raketensystem, eine deutsch-französische Entwicklung, die sich die Rebellen aus dem Ausland besorgt haben.”

libyenfolhakarikatur.JPG

Karikatur zu Luftangriffen – Zeitungsausriß.

“Die Zeit”: “Libyen –  Westmächte liefern das Know-how zum Töten”http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/tripolis-bischof-martinellider-krieg-kann-die-soziale-krise-nicht-losen-sondern-nur-verschlimmernvatikanischer-fides-dienstin-den-vergangenen-wochen-uber-libyen-zuviele-lugen-verbreitet/

Der Spiegel:

“Jetzt haben sie belgische Sturmgewehre, die Schiffe aus Bengasi gebracht haben. Abdul Latif schießt mit einer FN-FAL, Kaliber 7,62 x 51 mm. Das Zielfernrohr ist von der amerikanischen Firma Bushnell. “Der rechte Arm der freien Welt”, hieß das Gewehr im Kalten Krieg, weil es von so vielen Nato-Soldaten verwendet wurde.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/walther-stuetzle-ex-staatssekretar-im-bundesverteidigungsministerium-kritisiert-in-brasilianischer-qualitatszeitung-o-globo-die-libyen-intervention-frankreich-england-die-nato-luftkrieg-oh/

Kriegslügen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/libyenkrieg-suddeutsche-zeitung-erinnert-erstmals-an-kriegslugen-aus-dem-irakkrieg-brasiliens-qualitatsmedien-hatten-bereits-zum-start-der-nato-luftangriffe-parallelen-zum-irakkrieg-gezogen-gadd/

Politische Gefangene auf Kuba – Aufmacher der brasilianischen Zeitungen zu Wikileaks-Angaben über mindestens 150 unschuldig Festgehaltene. Freigelassener jetzt als Rebell in Libyen. Boliviens Präsident Evo Morales zum Libyenkrieg.

Dienstag, 26. April 2011 von Klaus Hart

Wie es in den brasilianischen Medienberichten weiter heißt, wurde Abu bin Qumu über fünf Jahre in dem Guantanamo-Gefängnis festgehalten – unter der Anschuldigung, zu Al-Qaeda zu gehören. Heute zähle er zu den wichtigsten Rebellen in Libyen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/libyenkrieg-und-militarberater-in-vietnam-begann-alles-mit-diesen-instrukteuren-in-diesem-falle-nordamerikanern-in-afghanistan-ebenfalls-analysiert-brasiliens-groste-qualitatszeitung-fol/

Die Diktatur Saudi-Arabien, die sogar Truppen zur Niederschlagung von Protesten nach Bahrein schickte, hat laut den brasilianischen Medienangaben 2010 ebensoviel Mittel für militärische Zwecke aufgewendet wie Deutschland – 45,2 Milliarden Dollar, hieß es.

libyenprotest2.JPG

Protest in Sao Paulo gegen die Lage in der Diktatur Bahrein, die u.a. von Saudi-Arabien mit Truppen unterstützt wird.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/libyenkrieg-folter-und-mord-durch-rebellen-berichten-brasiliens-medien-nato-kooperiere-mit-islamischen-terroristen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/wie-die-rustungsindustrie-vom-libyen-einsatz-profitiert-ard-tagesthemen-das-bombengeschaft-der-spiegel/

Evo Morales:  http://amerika21.de/meldung/2011/04/28640/evo-morales-nato-libyen

Radio Vatikan: 

Libyen: „Keine Waffen an Rebellen“

Der Bischofsvikar von Tripolis, Giovanni Martinelli, ist gegen die Lieferung von Waffen an die libyschen Aufständischen. „Damit riskiert man doch, den Krieg noch zu verlängern“, meinte der gebürtige Italiener in einem Telefoninterview.

http://www.freitag.de/kultur/1116-medientagebuch

„Medienrealität im Kosovo-Krieg“:  http://www.heise.de/tp/artikel/6/6508/1.html

 

„Die in der FAZ und unter Bezug darauf auch in einigen anderen Zeitungen erhobenen Manipulations-Behauptungen über die WDR-Dokumentation „Es begann mit einer Lüge“ sind haltlos und zum Teil frei erfunden. Hätten manche Kollegen nachgefragt und recherchiert, wäre es kaum zu einer ungeprüften Weitergabe dieser Behauptungen gekommen. Alle Rechercheergebnisse im WDR-Film konnten bisher allen Vorwürfen standhalten. Das Hauptproblem bleibt aber nach wie vor, dass zum Beispiel das Bundesverteidigungsministerium oder das Auswärtige Amt wichtige Quellen zur Bewertung von Einzelheiten und der Gesamtsituation im Kosovo unter Verschluss halten und mit „VS – nur für den Dienstgebrauch“ klassifiziert haben. Deshalb bleibt es bei der Forderung nach Veröffentlichung insbesondere der internen Lageberichte und Quellen zur Situation im Kosovo.
WDR“

 http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg

 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/16/ard-monitor-wie-der-jugoslawienkrieg-begann-es-begann-mit-einer-luge-anklicken-der-irakkrieg/

„Wie die Rüstungsindustrie vom Libyen-Einsatz profitiert.“ ARD-Tagesthemen. „Das Bombengeschäft“ – Der Spiegel. Franziskaner José Francisco und Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew zu Kriegsgründen

Montag, 25. April 2011 von Klaus Hart

Libyenkrieg: Folter und Mord durch Rebellen, berichten Brasiliens Medien. NATO kooperiere mit islamischen Terroristen.

Montag, 25. April 2011 von Klaus Hart

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/21/libyen-und-gangige-falschdarstellungen-weises-haus-gibt-nach-und-anerkennt-das-libyen-botschafter-durch-terroristen-attacke-getotet-wurde-laut-brasiliens-qualitatsmedien/

Brasiliens Qualitätsmedien veröffentlichen immer wieder sehr kritische Berichte über die von der NATO immer stärker unterstützten libyschen Rebellen, klagen sie sogar an, ziellos mit schweren Waffen zu feuern – „ein Verhalten, das die Rebellen just den Truppen Gaddafis vorwerfen“. Es gebe glaubwürdige Angaben, wonach Oppositionelle einen Mann ermordeten, der verdächtigt wurde, ein Informant Gaddafis zu sein. Rebellen hätten zudem Afrikaner ausgeraubt und geschlagen, die verdächtigt wurden, Söldner zu sein.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/wie-die-rustungsindustrie-vom-libyen-einsatz-profitiert-ard-tagesthemen-das-bombengeschaft-der-spiegel/

Auch die Berichte über islamische Terroristen unter den Rebellen weisen auf ein sehr interessantes Werteverständnis der westlichen Rebellen-Unterstützer. Laut Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ verstärken sich Befürchtungen, daß die von westlichen Ländern an die Rebellen gelieferten modernen Waffen in die Hände islamischer Terrororganisationen fallen. Es gebe bereits Zeichen der Präsenz von Al-Quaida, Hamas und Hizbollah unter den Rebellen Libyens. 

angeliobamaladen11.jpg

“Endlich kann Amerika jetzt wirklich in Frieden schlafen.”   http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/16/libyen-resultate-und-ziele-der-intervention-tunesien-sudan-afghanistanbrasiliens-andere-sicht/

Karikatur von Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” von 2011 zur Tötung von Bin Laden, der entsprechenden Fernsehansprache von Friedensnobelpreisträger Barack Obama. Gleichgeschaltete Argumentationen hörte man damals auch in Mitteleuropa von Autoritäten.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/nato-kooperiert-mit-islamischen-terroristen-im-libyenkrieg-enthullt-brasilianische-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo-wir-beteten-an-der-seite-von-bin-laden-in-der-moschee-die-partne/

gaddafitotfolha.JPG

Ausriß. Moslem Gaddafi. Wikipedia:  In 2006, Gaddafi predicted Europe would become a Muslim continent within a few decades as a result of its growing Arab population

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/libyenkrieg-und-militarberater-in-vietnam-begann-alles-mit-diesen-instrukteuren-in-diesem-falle-nordamerikanern-in-afghanistan-ebenfalls-analysiert-brasiliens-groste-qualitatszeitung-fol/

Libyen-Intervention, Resultate und verdeckte Ziele. Frankreichs Botschafter in Brasilia, Yves Saint-Geours, verteidigt “Intervention in Libyen”, laut brasilianischen Medien. Antisemitismus-Förderung in Deutschland, keine Festnahme der Täter des Angriffs auf Rabbiner. “Vorwand” Islam-Film “Innocence of Muslims”. Gleichgeschaltete Mainstream-Argumentationen, Rede von “Protesten”, übliches Betroffenheitsgesülze.

(more…)

Libyenkrieg und „Militärberater“: „In Vietnam begann alles mit diesen Instrukteuren, in diesem Falle, Nordamerikanern – in Afghanistan ebenfalls“, analysiert Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“. „Die Entsendung westlicher Militärs auf libysches Territorium verletzt die UNO-Resolution.“ Brasiliens Andersdenker, die größere Medienfreiheit.

Montag, 25. April 2011 von Klaus Hart

Unter dem Titel „Wie immer“ kommentiert die Qualitätszeitung, daß Großbritannien, Frankreich und Italien „Spezialeinheiten“ aus Instrukteuren entsenden. In Vietnam und in Afghanistan habe es genauso angefangen. Im Irak, um Soldaten abzuziehen, habe Obama diese durch „Söldner-Instrukteure“ ersetzt. „Heute gibt es dort außer den etwa 50000 Soldaten noch eine nicht deklarierte und wachsende Zahl von Söldnern. Doch wirkungslos. Denn der unterirdische Krieg geht weiter. Und wenn diese Instrukteure abziehen, besteht das Risiko, daß das Land explodiert.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/wie-die-rustungsindustrie-vom-libyen-einsatz-profitiert-ard-tagesthemen-das-bombengeschaft-der-spiegel/

In einer zweiten Analyse betont die Qualitätszeitung  einen „Geruch der Gerissenheit“ angesichts der historischen Erinnerungen an die von den USA nach Vietnam entsandten „Militär-Helfer“, wenn jetzt Großbritannien, Frankreich und Italien von nötiger rascher Hilfe für die Rebellen sprächen. Schritt für Schritt entfernten sich die westlichen Mächte vom UNO-Original-Resolutionstext. Sie schämten sich jetzt nicht länger, den Sturz von Gaddafi, Waffenlieferungen und nun auch die Truppenentsendung zu verteidigen. „Jene sogenannten Militärberater scheinen viel eher eine Form zu sein, um die Leute an die Idee einer großangelegten Invasion zu gewöhnen. Schwerlich ist anzunehmen, daß die Militärberater nur für Schießübungen dort sind.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/ostern-in-libyen-schwere-luftangriffe-auf-zivile-gebaude-der-hauptstadt-tripolis-melden-brasiliens-medien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/morde-an-zivilisten-in-libyen-durch-bombardements-brasilianischer-franziskaner-jose-francisco-fordert-bestrafung-der-tater-und-auftraggeber-rasche-entschadigung-und-wiedergutmachung-fur-die-hinterbl/

(more…)

Ostern in Libyen: Schwere Luftangriffe auf zivile Gebäude der Hauptstadt Tripolis, melden Brasiliens Medien. „Frankreichs finstere Kolonialvergangenheit in Nordafrika – Folter, Massaker an Zivilisten“.

Montag, 25. April 2011 von Klaus Hart

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/20/tripolis-bischof-martinellider-krieg-kann-die-soziale-krise-nicht-losen-sondern-nur-verschlimmernvatikanischer-fides-dienstin-den-vergangenen-wochen-uber-libyen-zuviele-lugen-verbreitet/

Brasiliens Qualitätszeitung „O Globo“ erinnert in einer Analyse an „Frankreichs finstere Kolonialvergangenheit just in Nordafrika, Folter und Massaker an Zivilisten“. Frankreich sollte daher wenig Lust verspüren, ein Geschrei über Menschenrechte in dieser Region zu erheben. Ähnlich liege die Situation im Falle der USA, die als einziges Land des Planeten systematisch Napalm gegen Menschen eingesetzt hätten, darunter in Vietnam, und zahllose blutige Diktaturen rund um den Erdball an der Macht hielten, hieß es. Die US-Außenpolitik habe die bizarre Kategorie der „guten Tyrannen“ geschaffen – Diktatoren also, die als Freunde der USA betrachtet wurden, ungeachtet von deren Grausamkeit und Korruption. Niemals habe diesen Diktatoren US-Hilfe gefehlt, ob beim Veto gegen Sanktionen in der UNO oder durch Militärhilfe, Folter-Kurse der Repressionsorgane. Zum Fall der erschossenen Demonstranten in Jemen, einem engen Bündnispartner der USA, schrieb das Blatt, hätten sich Sarkozy und Cameron schlichtweg tot gestellt, auch Hillary Clinton nichts unternommen. Gaddafi, der „böse Tyrann“, solle indessen detoniert werden, ironischerweise nicht wegen seiner Sünden, sondern der Tugenden – der Unabhängigkeit der Außenpolitik, was ein gefährliches Beispiel für die Nachbarvölker sei, die den Weg der Freiheit wählten. Warum, so heißt es in der Analyse, werde nur Libyen als Ziel ausgewählt? Es fehle dafür Legitimität. 

Frankreichs Folter-General mit reicher Nordafrika-Erfahrung…   http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/13/brasilien-und-der-franzosische-folter-general-mit-reicher-nordafrika-erfahrung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/wie-die-rustungsindustrie-vom-libyen-einsatz-profitiert-ard-tagesthemen-das-bombengeschaft-der-spiegel/

Der brasilianische Fotograf André Liohn aus Botucatu bei Sao Paulo sagte gegenüber O Globo, daß die NATO in der libyschen Stadt Misrata präsent sei, die Rebellen auch in anderen Städten unterstütze. Er selbst sei Augenzeuge der Tötung von Zivilisten durch NATO-Luftangriffe gewesen, darunter im Falle eines Krankenwagens. 

marianachristus.JPG

Franziskaner:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/morde-an-zivilisten-in-libyen-durch-bombardements-brasilianischer-franziskaner-jose-francisco-fordert-bestrafung-der-tater-und-auftraggeber-rasche-entschadigung-und-wiedergutmachung-fur-die-hinterbl/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/10/brasiliens-kunstler-und-intellektuelle-zum-libyenkrieg-petroleum-fast-durchweg-als-kriegsgrund-definiert/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/25/libyenkrieg-brasiliens-alternativmedien-mit-einschatzungen-was-die-medien-nicht-zeigen-werdencarta-o-berro/

Radio Vatikan in einer Bewertung des Tripolis-Bischofs Martinelli und des Libyen-Kriegs – Vergleich mit dem Irakkrieg:

Der Italiener Martinelli ist seit 1985 Bischofsvikar in der libyschen Hauptstadt. Von Anfang an hat er sich gegen die Nato-Operationen ausgesprochen. Er sieht das wie der italienische Friedensbischof Giovanni Giudici, der die italienische Sparte der katholischen Friedensbewegung Pax Christi leitet:

„Was die Ineffizienz eines Krieges betrifft, was die Tatsache betrifft, dass ein Krieg große Probleme schafft und Wunden schlägt, die so schnell nicht verheilen, kann man den Libyen-Einsatz durchaus mit dem Irakkrieg vergleichen. Hier sieht man, dass nicht nur Menschen sterben, sondern auch auf lange Sicht Ungleichgewichte entstehen, dass das Zusammenleben der Menschen schwierig wird, dass die Entwicklung eines Landes blockiert wird!“

Libyenkrieg – Brasiliens Alternativmedien mit Einschätzungen. „Was die Medien nicht zeigen werden.“ Carta O Berro mit Fakten zur Spitzenposition Libyens als höchstentwickeltes Land Afrikas – deshalb von der NATO in die Steinzeit zurückgebombt.

Montag, 25. April 2011 von Klaus Hart

    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

interessante Links

Seiten

Ressorts

Suchen


RSS-Feeds

Verwaltung

 

© Klaus Hart – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)