Wie es hieß, traf sich die Präsidentschaftskandidatin auf dem Stadtflughafen Rio de Janeiros mit dem evangelikalen Prediger Waguinho und sprach sich gegen eine Legalisierung der Abtreibung in Brasilien aus. Laut Waguinho sagte Dilma Rousseff zudem zu, keinerlei Beschränkungen in religiösen Predigten zuzulassen. Ein geplantes Gesetz würde verbieten, daß evangelikale Pastoren wie bisher Homosexuelle als krank bezeichnen und und deren medizinische Behandlung empfehlen können. Waguinho bekräftigte, dies auch weiterhin predigen zu wollen.
Marina Silva, Edino Fonseca: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/schwule-und-lesben-heilen-auf-staatskosten-gesetzesinitiative-von-edino-fonseca-rio-abgeordneter-und-pastor-der-assembleia-de-deus-von-marina-silva-homosexuelle-zu-heteros-konvertieren/
Marina Silva predigt – anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/07/marina-silva-brasiliens-evangelikaler-grunen-star-predigt-anklicken/
Sekten 2013 – der Mord an John Lennon: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/09/brasilien-warum-die-antikatholischen-wunderheilersekten-in-deutschlands-medien-so-gute-karten-haben-sektenpastor-marco-feliciano-zur-ermordung-von-john-lennonder-erste-schus-im-namen-des-vaters/

Homosexuellen-Parade 2010 in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/
Pesquisa mostra que homossexualidade é pecado para 58% dos brasileiros >58% dos brasileiros consideram a homossexualidade um pecado contra as leis de Deus e que 29% a apontam como uma doença a ser tratada
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Evangelikale Grüne Marina Silva gegen Homo-Ehe und Abtreibung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/marina-silva-predigerin-einer-evangelikalen-wunderheiler-sektenkirche-abtreibungsgegnerin-kreationistin-weltweit-bekannteste-grune-brasiliens-wie-tickt-lulas-ex-umweltministerin-die-selbst-beim/

http://pt.wikipedia.org/wiki/%C3%89dino_Fonseca
Steinigen im Iran und in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/

Sektenprediger in Sao Paulo.
Wie es hieß, schüren brasilianische Websites kontinuierlich Haß auf Homosexuelle.
Die Untersuchung wurde in Rio, Manaus, Recife, Salvador da Bahia, Curitiba, Itajai, Santos, Belo Horizonte, Campo Grande und Brasilia angestellt, nicht jedoch in der Megacity Sao Paulo mit der landesweit höchsten Aids-Dichte. 10,5 Prozent der Homosexuellen über 18 haben danach Aids, während laut Regierungsschätzung insgesamt unter Brasilianern zwischen 15 und 49 nur 0,8 Prozent infiziert sind. Ein Homosexueller, hieß es, habe elfmal mehr Chancen, sich anzustecken. 53,9 Prozent der Schwulen zwischen 13 und 24 Jahren nutzten beim ersten Mal ein Kondom, während es insgesamt bei Männern der gleichen Altersgruppe 62,3 Prozent seien. Auch bei festen Partnern bestehe dieser Unterschied. Im größten bisexuellen Land der Erde verwendet die Studie den Begriff HSH – Männer, die Sex mit Männern praktizieren – eingeschlossen sowohl Homosexuelle als auch Männer, die sich nicht dieser Gruppe zurechnen, darunter Strichjungen. Generell geschähen unter Brasilianern zwischen 13 und 19 Jahren 33,5 Prozent der Aids-Infektionen durch homosexuellen Kontakt und 28,3 Prozent durch heterosexuellen. Die Studie spricht von einer „konzentrierten Epidemie“(epidemia concentrada). Die Syphilisrate unter HSH wurde mit 13,4 Prozent angegeben.
Alljährlich analysieren Medien und Fachleute Brasiliens das Problem – weisen auf entsprechende polizeiliche Fahndungsmaßnahmen, die indessen weitgehend unwirksam sind. Nicht zufällig nimmt in Brasilien die Aids-Epidemie von Jahr zu Jahr zu, steigt die Zahl der Aids-Toten. Gemäß den neuesten Ermittlungen haben jene “Serienkiller” regelrechte Klubs gegründet, um andere anzustecken, darunter in Gay-Saunas und Homosexuellen-Treffpunkten des Landes. Zudem werden Tips, wie man andere infiziert, per Internet verbreitet, sogar mit Videos und Fotos. Schulferien und Karneval werden als besonders geeignete Zeiten genannt, um Jugendliche und junge Männer anzustecken. Qualitätsmedien nennen Fälle, in denen ganzen Familien bestens bekannt ist, daß ein Familienmitglied teils seit über einem Jahrzehnt kriminell den Aidsvirus auf andere überträgt. Wie es heißt, kennen auch viele heterosexuelle Ausländer Mitteleuropas, die in Brasilien leben, zwangsläufig nach einiger Zeit derartige Personen aus dem persönlichen Umfeld von Rio oder Sao Paulo, wissen von deren Handlungen, sehen die Folgen. Auch in der oberen, sehr gut betuchten Mittelschicht des Landes gebe es derartige Straftäter. Benutzte Spezialbegriffe der “Serienkiller” sind bareback, conversion-parties, bug-chasers, gift-givers. In manchen Homosexuellen-Treffpunkten würden pro Nacht mehrere Dutzend infiziert. In Sao Paulo habe die Zahl regelrechter Ansteckungs-Feste in den letzten fünf, sechs Jahren stark zugenommen. Zu den Motiven zählten Perversität, das Fehlen einer persönlichen Perspektive und von ethisch-moralischen Werten. Es gebe gar die Überzeugung, daß man selber nie angesteckt werde. In Brasilien, so ein US-Experte, sei eine neuartige Aids-Epidemie zu beobachten – was an der großen Zahl von Ansteckungen in der Homosexuellen-Szene zu erkennen sei. Unternehmen hätten seit langem erkannt, daß sich aus dem Gay-Publikum hoher Gewinn ziehen lasse.
Fachleute des brasilianischen Gesundheitsministeriums betonten, der deutliche Anstieg der Aidsrate unter jungen Männern habe damit zu tun, daß erneut allgemein verbreitet sei, in einer Nacht drei, vier verschiedene Sexpartner zu haben. 2013 lag danach die Zahl der Aidstoten in Brasilien bei offiziell 12431 – indessen gilt die Dunkelziffer als sehr hoch.
Frauen verschiedenster Altersgruppen in Brasilien kommentieren permanent, daß Aids und Homosexualität zu den Gründen zählten, weshalb es immer schwieriger werde, einen Partner zu finden.
Anders als in Deutschland, begegnet man HIV-Infizierten in Brasilien tagtäglich auf der Straße, sieht ihnen die Krankheit an. Das “Serienkiller”-Problem ist in Brasilien seit Jahrzehnten ein großes Thema – da politisch sehr unkorrekt, unterlassen europäische Medien gewöhnlich eine Berichterstattung, da es u.a. die sehr begrenzte Schutzwirkung von Kondomen beweist.
Als Vorsichtsmaßnahme wird genannt, beim homosexuellen Geschlechtsverkehr stets eigene Kondome zu benutzen – oder andernfalls genau zu kontrollieren, ob das Kondom des anderen womöglich mit Löchern versehen ist. Andere mit dem Aids-Virus bewußt anzustecken, wird als Verbrechen definiert, das jeder Betroffene anzeigen solle. Die Gefängnisstrafe für die Täter liegt, wie es heißt, bei bis zu vier Jahren.
Die diesjährige 14. Parade in Lateinamerikas führender Wirtschafts-und Kulturmetropole stand unter dem Motto „Votiere gegen Haß auf Schwule – verteidige die Bürgerrechte!“ Die Paradeteilnehmer wurden aufgerufen, bei den diesjährigen Wahlen für Kandidaten zu stimmen, die den Kampf gegen „Homofobia“ unterstützen. Kritisiert wurden evangelikale Kirchen, aber auch viele evangelikale Politiker Brasiliens, da sie Homosexuelle seien. Nach den Angaben der Veranstalter kamen etwa 3,5 Millionen Menschen – die Parade verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle, war die bisher interessanteste, am besten und professionellsten organisierte, sehr karnevalesk-frivol wie immer. Vor einem der Paradewagen tanzte als Teil der Show auf dem Asphalt zwischen schwulen Männern eine splitternackte lesbische Frau – beim Karneval in Rio de Janeiro ist derartiges untersagt.
–Sex im Freien–
Laut Landespresse vertrieb die Militärpolizei in der Paradenacht rund 600 Männer aus einem „dunklen Teil“ des City-Platzes „Praca da Republica“ wegen öffentlichem Sex. „Segundo a PM, faziam sexo.“
http://www.n-tv.de/panorama/S-o-Paulo-feiert-bunt-article908609.html
http://www.n24.de/news/newsitem_6107969.html
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=au&dig=2010%2F06%2F08%2Fa0124&cHash=a3a6c02beb
Das Kulturphänomen „Parada Gay“ gehört zur komplexen Realität im größten bisexuellen Land der Erde. Die erste Parade 1997 zählte nur etwa 2000 Personen. Seitdem hat das LGBT-Spektrum in Sao Paulo enorm zugenommen – die Avenida Dr. Vieira de Carvalho und die Rua Frei Caneca der City Sao Paulos gehören zu den wichtigsten brasilianischen Treffpunkten dieser Szene. Auch wegen der enormen Steuereinnahmen durch Gays und deren Aktivitäten ist Sao Paulos Präfektur, darunter deren Tourismusbehörde, wichtigster Sponsor.
Gay-Parade 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/02/brasiliens-neuere-kulturtraditionen-die-gay-parade-von-sao-paulo-version-2013-fotoserie/
http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html

Sao Paulo, Avenida Paulista.
http://g1.globo.com/sao-paulo/fotos/2010/06/parada-gay-em-sao-paulo-2010.html
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http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/brasiliens-lesbenbewegung/

Gay-Parade 2010: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/
Transvestiten in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/26/xenofobia-no-brasil-fremdenfeindlichkeit-in-brasilien/
http://edinofonseca.com.br/site/
„Dentro da Igreja Evangélica existe a crença de que todo tipo de amor que náo seja entre homem e mulher está fora da normalidade.“
“Nicht ohne Grund hat etwa der frühere US-Präsident Ronald Reagan in Südamerika die Sekten gefördert, weil sie individualisierend und systemstabilisierend wirken.” Franziskaner Paulo Suess in Publik-Forum
Predigerin Marina Silva – anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/07/marina-silva-brasiliens-evangelikaler-grunen-star-predigt-anklicken/

Evangelikaler Sektenprediger in Sao Paulo
http://revistaepoca.globo.com/Epoca/0,6993,EPT861397-1655,00.html
„Homosexualität – Sünde, Krankheit“: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/09/homosexualitat-ist-fur-58-prozent-der-brasilianer-sunde-fur-29-prozent-eine-krankheit-die-behandelt-werden-muste/

Sektenprediger und groteske Versuchung: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/17/verwirrter-sektenprediger-und-groteske-versuchung-vor-den-stufen-der-kathedrale-sao-paulos/
http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html
Deutscher BundestagDrucksache16. Wahlperiode 18.06.2008
Die aggressive Wahlpropaganda der Bürgermeisterkandidatin Marta Suplicy aus Lulas Arbeiterpartei gegen ihren Rivalen, den derzeitigen Präfekten Sao Paulos, Gilberto Kassab, hat in der brasilianischen Öffentlichkeit Empörung ausgelöst. In TV-Wahlspots wurde der allein lebende, kinderlose Kassab gezeigt – auf sein Gesicht die Frage projiziert, von einem Sprecher wiederholt: „Ist er verheiratet? Hat er Kinder?“Â Wahlhelfer von Marta Suplicy richteten auf den Straßen Sao Paulos schwulenfeindliche Beschimpfungen gegen Kassab, machten Kassab-Wähler lächerlich:“O Kassab é veado! Voce vai votar em um veado!“ Kassab sagte indessen, kein Homosexueller zu sein.
Anläßlich der internationalen Aids-Konferenz in Mexico-City haben regierungsunabhängige Experten, doch auch das Gesundheitsministerium in Brasilia betont, daß unter jungen Homosexuellen zwischen 13 und 19 Jahren ein signifikanter Anstieg von Infektionen festzustellen sei. Das Ministerium schätzt die Zahl der Homosexuellen und HSH(Männer die Sex mit Männern haben, sich aber nicht als Homosexuelle bekennen) im Alter zwischen 15 und 49 Jahren in Brasilien auf etwa 1,5 Millionen.