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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; HomosexualitÃ¤t</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>&#8222;Männer, die Sex mit Männern machen, haben eine 19-mal größere Chance, sich mit HIV zu infizieren, als die sonstige Bevölkerung.&#8220; Luiz Loures, Exekutivdirektor von UNAIDS, in der &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220;. &#8222;Des Weiteren dämmt eine Analspülung die Möglichkeit des Austritts von Fäkalien während der Penetration ein und ist damit eine anzuratende Hygiene-Maßnahme.&#8220; Wikipedia</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2014 19:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Luiz Lourdes]]></category>

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		<description><![CDATA[Analsex und Prostatakrebs: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/03/analsex-unter-mannern-und-risikenprostatakrebs-laut-neuer-studie-aus-kanada/ Anal vergewaltigt -  Vergewaltigung von männlichen Heranwachsenden und Männern &#8211; durch Männer:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/brasilien-immer-mehr-registrierte-vergewaltigungen-von-jungen-durch-altere-mannlichen-geschlechts-bereits-jungen-unter-zehn-jahren-anal-vergewaltigt-im-teilstaat-rio-de-janeiro-2011-mindestens-711/ Sex in Brasilien – die “Serienkiller” – bewußtes und systematisches Anstecken anderer mit dem Aidsvirus. Soziokulturelles Phänomen seit Jahrzehnten in Brasilien bekannt – auch 2015 von Medien und Experten herausgestellt. ** tags: brasiliens &#8222;serienkiller&#8220; &#8211; systematisches anstecken anderer mit aids-virus Alljährlich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Analsex und Prostatakrebs:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/03/analsex-unter-mannern-und-risikenprostatakrebs-laut-neuer-studie-aus-kanada/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/11/03/analsex-unter-mannern-und-risikenprostatakrebs-laut-neuer-studie-aus-kanada/</a></p>
<p><strong>Anal vergewaltigt -</strong>  <strong>Vergewaltigung von männlichen Heranwachsenden und Männern &#8211; durch Männer: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/brasilien-immer-mehr-registrierte-vergewaltigungen-von-jungen-durch-altere-mannlichen-geschlechts-bereits-jungen-unter-zehn-jahren-anal-vergewaltigt-im-teilstaat-rio-de-janeiro-2011-mindestens-711/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/brasilien-immer-mehr-registrierte-vergewaltigungen-von-jungen-durch-altere-mannlichen-geschlechts-bereits-jungen-unter-zehn-jahren-anal-vergewaltigt-im-teilstaat-rio-de-janeiro-2011-mindestens-711/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Sex in Brasilien – die “Serienkiller” – bewußtes und systematisches Anstecken anderer mit dem Aidsvirus. Soziokulturelles Phänomen seit Jahrzehnten in Brasilien bekannt – auch 2015 von Medien und Experten herausgestellt. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=29749&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-serienkiller-systematisches-anstecken-anderer-mit-aids-virus/" rel="tag">brasiliens &#8222;serienkiller&#8220; &#8211; systematisches anstecken anderer mit aids-virus</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Alljährlich analysieren Medien und Fachleute Brasiliens das Problem – weisen auf entsprechende polizeiliche Fahndungsmaßnahmen, die indessen weitgehend unwirksam sind. Nicht zufällig nimmt in Brasilien die Aids-Epidemie von Jahr zu Jahr zu, steigt die Zahl der Aids-Toten. Gemäß den neuesten Ermittlungen haben jene “Serienkiller” regelrechte Klubs gegründet, um andere anzustecken, darunter in Gay-Saunas und Homosexuellen-Treffpunkten des Landes. Zudem werden Tips, wie man andere infiziert, per Internet verbreitet, sogar mit Videos und Fotos. Schulferien und Karneval werden als besonders geeignete Zeiten genannt, um Jugendliche und junge Männer anzustecken. Qualitätsmedien nennen Fälle, in denen ganzen Familien bestens bekannt ist, daß ein Familienmitglied teils seit über einem Jahrzehnt kriminell den Aidsvirus auf andere überträgt. Wie es heißt, kennen auch viele heterosexuelle Ausländer Mitteleuropas, die in Brasilien leben, zwangsläufig nach einiger Zeit derartige Personen aus dem persönlichen Umfeld von Rio oder Sao Paulo, wissen von deren Handlungen, sehen die Folgen. Auch in der oberen, sehr gut betuchten Mittelschicht des Landes gebe es derartige Straftäter. Benutzte Spezialbegriffe der “Serienkiller” sind bareback, conversion-parties, bug-chasers, gift-givers. In manchen Homosexuellen-Treffpunkten würden pro Nacht mehrere Dutzend infiziert. In Sao Paulo habe die Zahl regelrechter Ansteckungs-Feste in den letzten fünf, sechs Jahren stark zugenommen. Zu den Motiven zählten Perversität, das Fehlen einer persönlichen Perspektive und von ethisch-moralischen Werten. Es gebe gar die Überzeugung, daß man selber nie angesteckt werde. In Brasilien, so ein US-Experte, sei eine neuartige Aids-Epidemie zu beobachten – was an der großen Zahl von Ansteckungen in der Homosexuellen-Szene zu erkennen sei. Unternehmen hätten seit langem erkannt, daß sich aus dem Gay-Publikum hoher Gewinn ziehen lasse.</strong></p>
<p><strong>Fachleute des brasilianischen Gesundheitsministeriums betonten, der deutliche Anstieg der Aidsrate unter jungen Männern habe damit zu tun, daß erneut allgemein verbreitet sei, in einer Nacht drei, vier verschiedene Sexpartner zu haben. 2013 lag danach die Zahl der Aidstoten in Brasilien bei offiziell 12431 – indessen gilt die Dunkelziffer als sehr hoch. </strong></p>
<p><strong>Frauen verschiedenster Altersgruppen in Brasilien kommentieren permanent, daß Aids und Homosexualität zu den Gründen zählten, weshalb es immer schwieriger werde, einen Partner zu finden. </strong></p>
<p><strong>Anders als in Deutschland, begegnet man HIV-Infizierten in Brasilien tagtäglich auf der Straße, sieht ihnen die Krankheit an. Das “Serienkiller”-Problem ist in Brasilien seit Jahrzehnten ein großes Thema – da politisch sehr unkorrekt, unterlassen europäische Medien gewöhnlich eine Berichterstattung, da es u.a. die sehr begrenzte Schutzwirkung von Kondomen beweist. </strong></p>
<p><strong>Als Vorsichtsmaßnahme wird genannt, beim homosexuellen Geschlechtsverkehr stets eigene Kondome zu benutzen – oder andernfalls genau zu kontrollieren, ob das Kondom des anderen womöglich mit Löchern versehen ist. Andere mit dem Aids-Virus bewußt anzustecken, wird als Verbrechen definiert, das jeder Betroffene anzeigen solle. Die Gefängnisstrafe für die Täter liegt, wie es heißt, bei bis zu vier Jahren. </strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/fantastico/noticia/2015/03/novas-vitimas-contam-como-foram-contaminadas-de-proposito-pelo-hiv.html">http://g1.globo.com/fantastico/noticia/2015/03/novas-vitimas-contam-como-foram-contaminadas-de-proposito-pelo-hiv.html</a></p>
</div>
<p><strong>&#8222;Vai tomar no cú!&#8220; &#8211; gängiger Ausspruch in Brasilien.</strong></p>
<p><strong>Men who have sex with men (MSM) in developing countries are 19 times more likely to be living with HIV/AIDS than the general population. UNAIDS</strong></p>
<p><strong>Wikipedia: </strong> <strong>Schwule sind jedoch nach herrschender medizinischer Ansicht nur dann dieser besonderen Risikogruppe zuzurechnen, wenn sie häufig ungeschützten Analverkehr bzw. Verkehr mit wechselnden Sexualpartnern haben, da die Verletzungs- bzw. Infektionsgefahr bei <a title="Analverkehr" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr">analer Penetration</a>drastisch höher ist als bei <a title="Vagina" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vagina">vaginaler</a> Penetration und Promiskuität allgemein dem Risikoverhalten für sexuell übertragbare Krankheiten zuzurechnen ist&#8230;</strong></p>
<p><strong> Abwechselnd praktizierter Vaginal- und Analverkehr sollte stets mit einem Kondomwechsel kombiniert oder aber der Penis vor dem Wechsel abgewaschen werden, da ansonsten Keime aus dem Enddarm in die <a title="Vagina" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vagina">Vagina</a> eingebracht werden und Entzündungen auslösen können&#8230;</strong></p>
<p><strong> Sollte das Eindringen des Penis vom passiven Partner als schmerzhaft empfunden werden oder mit einem unangenehmen Gefühl einhergehen, so ist zuvor die Benutzung eines <a title="Butt-Plug" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Butt-Plug">Butt Plugs</a> zu empfehlen. Dabei handelt es sich um ein kegelförmiges Objekt, das vor dem Analverkehr durch den passiven Partner getragen werden kann. Durch die damit erreichte Vordehnung kann eine Entspannung des Anusmuskels erreicht oder gefördert werden. Seine Form verhindert zudem ein Hineinrutschen sowie selbstständiges Herausrutschen aus dem Anus.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-gofem-19">[19]</a></sup> Butt Plugs können für kürzere, aber auch für längere Zeiträume unabhängig vom Geschlechtsverkehr getragen werden.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-20">[20]</a></sup>. Vor dem Verkehr kann eine <a title="Einlauf (Medizin)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einlauf_(Medizin)">Analspülung</a> durchgeführt werden. Damit können ggfs. noch vorhandene unverdaute Speisereste, die aufgrund ihrer Beschaffenheit zur Verletzung der Schleimhäute und somit zu rektalen Blutungen führen können, wie beispielsweise relativ scharfkantige Stückchen von Nüssen, oder verzehrten Fruchtstängeln, aus dem Rektum entfernt werden. Des Weiteren dämmt eine Analspülung die Möglichkeit des Austritts von Fäkalien während der Penetration ein und ist damit eine anzuratende Hygiene-Maßnahme&#8230;</strong></p>
<h3>Risiken, Safer Sex und HIV</h3>
<p><strong>Anders als beim <a title="Vaginalverkehr" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vaginalverkehr">Vaginalverkehr</a> besteht für den passiven Partner beim Analverkehr aufgrund erhöhter Empfindlichkeit der stark durchbluteten Schleimhaut auch eine erhöhte Verletzungsgefahr. Durch beispielsweise zu tiefes Eindringen können kleinste Verletzungen der Darmwand entstehen, durch die Viren und Bakterien im <a title="Enddarm" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enddarm">Enddarmbereich</a> leicht übertragen werden. Eine Überdehnung des Schließmuskels birgt zudem die Gefahr von <a title="Analfissur" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analfissur">Rissen</a> (sog. Analfissuren).<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-21">[21]</a></sup>. Tiefe oder harte Stöße können zu starken stechenden Schmerzen in Folge Zerrens an der Darmaufhängung (der Aufhängung des Rektums am Steißbein bzw. dem Sakrum) führen.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-22">[22]</a></sup> Auch kann es zu Steißbeinschmerzen durch Analverkehr kommen. <sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-23">[23]</a></sup> Ein bereits vorhandenes <a title="Hämorrhoiden" href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4morrhoiden">Hämorrhoiden</a>-Leiden kann durch Analverkehr verschlimmert werden.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-24">[24]</a></sup> Beim Analverkehr besteht schließlich ein gegenüber Vaginalverkehr erhöhtes Risiko eines Anal- bzw. Rektumprolaps (insbesondere bei ungenügender Verwendung von Gleitmitteln).<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-25">[25]</a></sup> Aufgrund der anatomischen Unterschiede wird ein Rektumprolaps bei Frauen allerdings häufiger beobachtet als bei Männern.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-Rohde2007-26">[26]</a></sup> Dabei ist zu beachten, dass bereits die Lockerung der Darmaufhängung zur Vorstufe eines Prolaps führen kann (dem sog. inneren Prolaps), welcher sich durch eine gehäufte Obstipation (Verstopfung) bemerkbar macht.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-27">[27]</a></sup> Eine gegenüber dem Analverkehr noch riskantere Sexualpraktik ist das sog.<a title="Fisting" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fisting">Fisting</a>, welches sogar zu einer lebensgefährlichen Darmperforation mit Massenblutung führen kann.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-28">[28]</a></sup></strong></p>
<p><strong>Durch den Austausch von Körperflüssigkeiten besteht die Gefahr, sich mit einer <a title="Sexuell übertragbare Erkrankung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sexuell_%C3%BCbertragbare_Erkrankung">sexuell übertragbaren Erkrankung</a> anzustecken, insbesondere mit <a title="Humanes Immundefizienz-Virus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Humanes_Immundefizienz-Virus">HIV</a>, <a title="Hepatitis B" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hepatitis_B">Hepatitis B</a> oder <a title="Hepatitis C" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hepatitis_C">Hepatitis C</a>. Personen mit wechselnden Geschlechtspartnern sollten deshalb beim Analverkehr immer <a title="Kondom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kondom">Kondome</a> verwenden; eine erhöhte Sicherheit können spezielle, extra-stabile Präservative bieten, die eine höhere Elastizität und eine dickere Wandstärke aufweisen. Die Verwendung von <a title="Gleitmittel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gleitmittel">Gleitmitteln</a> reduziert das prinzipielle Verletzungsrisiko erheblich, jedoch ist auf Gleitmittel auf Wasser- oder Silikon-Basis zu achten, da fetthaltige Gleitmittel das Kondom-Material angreifen und daher ungeeignet sind. Analverkehr ohne Kondom wird unter <a title="Homosexualität" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t">Schwulen</a> oft mit dem Begriff <a title="Barebacking" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barebacking">Barebacking</a>bezeichnet. Auch für den aktiven Partner besteht bei ungeschütztem Analverkehr ein Infektionsrisiko.</strong></p>
<p><strong>Häufig bestehen Bedenken, ob Analverkehr zu einem – ggfs. sogar irreversiblen oder nur operativ zu beseitigendem – Ausleiern oder Erschlaffen des Schließmuskels führen kann. Behutsames, einfühlsames Vorgehen vorausgesetzt, wirkt sich Analverkehr durch die Kontrolle von An- und Entspannung der Muskulatur jedoch tendenziell eher positiv auf den Schließmuskel aus.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-guide-3">[3]</a></sup> Dies betrifft aber nur den sog. Kontraktionstonus (die Spannung, die durch willkürliche Anspannung des Schließmuskels aufgebaut wird). Bezüglich des Ruhetonus (die Grundspannung des Analkanals) wurde nach einer Studie dagegen eine Herabminderung der Spannung verzeichnet.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-29">[29]</a></sup> Teilweise wird die Herabsetzung des Ruhetonus damit begründet, dass diejenigen Probanden der Studie, die Analsex praktizierten, sich besser entspannen konnten. Nach anderer Ansicht hingegen ist die Herabsetzung des Ruhetonus eine Folge der Überdehnung des Analkanals. Ob diese Verringerung des Ruhetonus eine gesundheitliche Beeinträchtigung bewirken kann, ist unklar.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-30">[30]</a></sup> Sicher ist jedenfalls, dass bei ungewollter analer Penetration die Wahrscheinlichkeit für eine Stuhlinkontinenz infolge eines Traumas wahrscheinlicher ist, als bei einverständlichem Analverkehr.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Analverkehr#cite_note-31">[31]</a></sup></strong></p>
<h2>Soziokulturelle Aspekte</h2>
<h3>Einstellungen zum Analverkehr</h3>
<p><strong>Gegenüber dem Analverkehr herrschen zum Teil Vorbehalte, so wird er etwa als unhygienisch oder schmerzhaft betrachtet, mitunter auch aus religiösen Gründen abgelehnt.</strong></p>
<p>Fem: &#8222;<strong> Zugegeben, die <a title="Intimbereich der Vagina" href="http://www.fem.com/liebe-lust/artikel/geschlechtsorgane-der-frau-die-vagina">Vagina</a> hat einen echten Vorteil: Sie wird von selbst feucht – wie praktisch! Der Anus hat diese Funktion leider nicht, was dennoch kein Hindernis sein sollte. Ein gutes <a title="Gleitgel" href="http://www.amorelie.de/sex-zubehoer/gleitgel/anal-gleitgele/joydivision-aquaglide-anal">Gleitgel</a> schafft hier schnell Abhilfe und lässt sich toll in das anale Vorspiel einbauen (Stichwort: Po-Massage!)&#8230;</strong></p>
<p><strong>Analverkehr #5: Hygiene ist ein Muss</strong></p>
<p><strong>So unsexy dieser Punkt auch sein mag, er sollte dennoch nicht unerwähnt bleiben: Gerade nach dem Analverkehr ist die richtige Hygiene wichtig. Auf keinen Fall (!) sollte der Penis nach dem Verkehr mit der Vagina in Berührung kommen. Die Übertragung von Bakterien kann unschöne Konsequenzen nach sich ziehen. Zum Glück macht gemeinsame Hygiene richtig viel Spaß, z.B. bei einem gemeinsamen <a title="Gefährliches Nachspiel" href="http://www.fem.com/liebe-lust/artikel/geschlechtskrankheiten-tripper-gefaehrliches-nachspiel">Nachspiel</a> unter der Dusche. Sie können alternativ auch einfach ein Kondom benutzen, das zum Weitermachen einfach gewechselt wird.</strong></p>
<p><strong>Analsex in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</strong></a></p>
<p><strong>Mitteleuropäische Frauen klagen in Brasilien häufig darüber, daß brasilianische Männer wie versessen auf Analsex sind, sogar beim ersten Mal. Selbst wenn man diesen Männern klarmache, daß man Analsex als unangenehm und schmerzhaft empfinde, bestünden diese gewöhnlich weiterhin darauf. In brasilianischen Stundenhotels, so berichten weibliche Nutzer, sind regelmäßig Schmerzensschreie von Frauen zu hören, die Analsex über sich ergehen lassen.</strong></p>
<p><strong>In brasilianischen Jugendtheaterstücken ist die Troca-Troca-Verhaltensweise explizit-drastisch nachgestellt worden &#8211; drei Jungen auf den Knien &#8211; und drei Jungen penetrierend von hinten.</strong></p>
<p><strong>In vielen deutschsprachigen Medien wird heute mit teils grotesken Methoden gezielt dafür gesorgt, daß Medienkonsumenten keine orientierenden Informationen über andere Kulturen und Länder erhalten, sind soziokulturelle Fakten weitgehend tabu</strong>.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/analsexjoaosinho.JPG" alt="analsexjoaosinho.JPG" /></p>
<p><strong>Rios Karnevalskünstler Joaosinho über Troca-Troca.</strong></p>
<p><strong>In mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland wird von interessierter Seite sehr viel Werbung für Lebensstile gemacht, die ein hohes Gesundheits-und Lebensrisiko mit sich bringen. Größten Nutzen davon, so heißt es, habe die multinationale Pharmaindustrie. Kurioserweise ist in deutschen Medien wegen der strengen Vorschriften politischer Korrektheit offensichtlich jegliche realitätsnahe Berichterstattung darüber verboten, wie bestimmte Minderheiten-Lebensstile in der Praxis tatsächlich sind. </strong></p>
<p><strong>Sexuelle Traditionen und Kulturbereicherung:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/10/brasilien-sex-mit-tierenzoophilie-verdoppelt-peniskrebs-risiko-laut-neuer-studie-zoophilie-verbreitet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/10/brasilien-sex-mit-tierenzoophilie-verdoppelt-peniskrebs-risiko-laut-neuer-studie-zoophilie-verbreitet/</a></p>
<p><strong>Brasilien und Pornowebsites:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/brasilianer-weltweit-nummer-eins-beim-anklicken-von-pornographie-websites-neue-symantec-studie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/brasilianer-weltweit-nummer-eins-beim-anklicken-von-pornographie-websites-neue-symantec-studie/</a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem"> http://www.bpb.de/internationales/amerika/brasilien/gesellschaft/185280/das-oeffentliche-gesundheitssystem</a></p>
<p><a href="http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all"> http://www.bpb.de/internationales/amerika/lateinamerika/44678/umgang-mit-der-vergangenheit?p=all</a></p>
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		</item>
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		<title>Brasiliens abgebrochene Schul-Aufklärungskampagne über Schwule, Lesben, Transvestiten. &#8222;Wir machen keine Propaganda für sexuelle Optionen&#8220;, laut Staatspräsidentin Dilma Rousseff. &#8222;Mehr Morde an Homosexuellen &#8211; eine grauenhafte Führungsrolle, Lula erfüllte Verfassungspflichten nicht.&#8220; Pädophilie in Brasilien. (&#8222;As aparencias enganam.&#8220;) Laut statistischen Angaben sind rd. 90 % der Transvestiten Prostituierte. &#8222;Ehe für alle&#8220;.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/28/brasiliens-abgebrochene-schul-aufklarungskampagne-uber-schwule-lesben-transvestiten-wir-machen-keine-propaganda-fur-sexuelle-optionen-laut-staatsprasidentin-dilma-rousseff-morde-an-homosexu/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/28/brasiliens-abgebrochene-schul-aufklarungskampagne-uber-schwule-lesben-transvestiten-wir-machen-keine-propaganda-fur-sexuelle-optionen-laut-staatsprasidentin-dilma-rousseff-morde-an-homosexu/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 22:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BisexualitÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Rousseff sagte weiter, man werde sich nicht in das Privatleben der Leute einmischen. Der sogenannte &#8222;Kit Anti-Homofobia&#8220; sollte an 6000 öffentliche Mittelschulen verteilt werden. Dazu gehörten Videos, die Transsexualität, Bisexualität und lesbische Beziehungen plastisch darstellten. All dies ist indessen brasilianischen Kindern und Jugendlichen bereits in allen Details aus ihrem Lebensumfeld bestens bekannt. Brasilien gilt als [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rousseff sagte weiter, man werde sich nicht in das Privatleben der Leute einmischen. Der sogenannte &#8222;Kit Anti-Homofobia&#8220; sollte an 6000 öffentliche Mittelschulen verteilt werden. Dazu gehörten Videos, die Transsexualität, Bisexualität und lesbische Beziehungen plastisch darstellten. All dies ist indessen brasilianischen Kindern und Jugendlichen bereits in allen Details aus ihrem Lebensumfeld bestens bekannt. Brasilien gilt als größtes bisexuelles Land der Welt. </strong></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html">http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Sex in Brasilien – die “Serienkiller” – bewußtes und systematisches Anstecken anderer mit dem Aidsvirus. Soziokulturelles Phänomen seit Jahrzehnten in Brasilien bekannt – auch 2015 von Medien und Experten herausgestellt. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=29749&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/brasiliens-serienkiller-systematisches-anstecken-anderer-mit-aids-virus/" rel="tag">brasiliens &#8222;serienkiller&#8220; &#8211; systematisches anstecken anderer mit aids-virus</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Alljährlich analysieren Medien und Fachleute Brasiliens das Problem – weisen auf entsprechende polizeiliche Fahndungsmaßnahmen, die indessen weitgehend unwirksam sind. Nicht zufällig nimmt in Brasilien die Aids-Epidemie von Jahr zu Jahr zu, steigt die Zahl der Aids-Toten. Gemäß den neuesten Ermittlungen haben jene “Serienkiller” regelrechte Klubs gegründet, um andere anzustecken, darunter in Gay-Saunas und Homosexuellen-Treffpunkten des Landes. Zudem werden Tips, wie man andere infiziert, per Internet verbreitet, sogar mit Videos und Fotos. Schulferien und Karneval werden als besonders geeignete Zeiten genannt, um Jugendliche und junge Männer anzustecken. Qualitätsmedien nennen Fälle, in denen ganzen Familien bestens bekannt ist, daß ein Familienmitglied teils seit über einem Jahrzehnt kriminell den Aidsvirus auf andere überträgt. Wie es heißt, kennen auch viele heterosexuelle Ausländer Mitteleuropas, die in Brasilien leben, zwangsläufig nach einiger Zeit derartige Personen aus dem persönlichen Umfeld von Rio oder Sao Paulo, wissen von deren Handlungen, sehen die Folgen. Auch in der oberen, sehr gut betuchten Mittelschicht des Landes gebe es derartige Straftäter. Benutzte Spezialbegriffe der “Serienkiller” sind bareback, conversion-parties, bug-chasers, gift-givers. In manchen Homosexuellen-Treffpunkten würden pro Nacht mehrere Dutzend infiziert. In Sao Paulo habe die Zahl regelrechter Ansteckungs-Feste in den letzten fünf, sechs Jahren stark zugenommen. Zu den Motiven zählten Perversität, das Fehlen einer persönlichen Perspektive und von ethisch-moralischen Werten. Es gebe gar die Überzeugung, daß man selber nie angesteckt werde. In Brasilien, so ein US-Experte, sei eine neuartige Aids-Epidemie zu beobachten – was an der großen Zahl von Ansteckungen in der Homosexuellen-Szene zu erkennen sei. Unternehmen hätten seit langem erkannt, daß sich aus dem Gay-Publikum hoher Gewinn ziehen lasse.</strong></p>
<p><strong>Fachleute des brasilianischen Gesundheitsministeriums betonten, der deutliche Anstieg der Aidsrate unter jungen Männern habe damit zu tun, daß erneut allgemein verbreitet sei, in einer Nacht drei, vier verschiedene Sexpartner zu haben. 2013 lag danach die Zahl der Aidstoten in Brasilien bei offiziell 12431 – indessen gilt die Dunkelziffer als sehr hoch. </strong></p>
<p><strong>Frauen verschiedenster Altersgruppen in Brasilien kommentieren permanent, daß Aids und Homosexualität zu den Gründen zählten, weshalb es immer schwieriger werde, einen Partner zu finden. </strong></p>
<p><strong>Anders als in Deutschland, begegnet man HIV-Infizierten in Brasilien tagtäglich auf der Straße, sieht ihnen die Krankheit an. Das “Serienkiller”-Problem ist in Brasilien seit Jahrzehnten ein großes Thema – da politisch sehr unkorrekt, unterlassen europäische Medien gewöhnlich eine Berichterstattung, da es u.a. die sehr begrenzte Schutzwirkung von Kondomen beweist. </strong></p>
<p><strong>Als Vorsichtsmaßnahme wird genannt, beim homosexuellen Geschlechtsverkehr stets eigene Kondome zu benutzen – oder andernfalls genau zu kontrollieren, ob das Kondom des anderen womöglich mit Löchern versehen ist. Andere mit dem Aids-Virus bewußt anzustecken, wird als Verbrechen definiert, das jeder Betroffene anzeigen solle. Die Gefängnisstrafe für die Täter liegt, wie es heißt, bei bis zu vier Jahren. </strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/fantastico/noticia/2015/03/novas-vitimas-contam-como-foram-contaminadas-de-proposito-pelo-hiv.html">http://g1.globo.com/fantastico/noticia/2015/03/novas-vitimas-contam-como-foram-contaminadas-de-proposito-pelo-hiv.html</a></p>
</div>
<h2>Brasilien: Was man sich in Rio de Janeiro für Sex-Werbung an den vielen öffentlichen Telefonen der City vor WM und Olympia ausdachte: Obszönitäten, darunter nackte Transvestiten, frontal, schwerlich hier abbildbar. Der populäre Waffen-Rap von Rio. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13626">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sex-werbung-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">sex-werbung in rio de janeiro</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/09/riotelefone12.jpg" alt="riotelefone12.jpg" /></p>
<p><strong>Wie Rio offenbar Freizügigkeit demonstrieren will? Links und rechts vom Telefon u.a. Transvestiten mit Spezial-Geschlechtsteil &#8211; sowie Prostituierte in Porno-Posen.</strong></p>
<p><strong>Wie es hieß, stieß sich die Staatspräsidentin an Texten des &#8222;Kit Anti-Homofobia&#8220; , in denen als Vorteil der Bisexualität genannt wird, doppelt soviele Chancen zu haben, eine attraktive Person zu treffen: &#8222;Tinha duas vezes mais chance de encontrar alguem.&#8220; &#8222;Gostando dos dois(garotos e garotas), a probabilidade de encontrar alguem por quem sentisse atracao era quase 50% maior.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Wie Brasilianer kommentieren, ging die geplante Anti-Homofobia-Kampagne ohnehin an den Landesrealitäten vorbei, weil sie die gravierendsten Probleme aussparte &#8211; wohl um keine schlafenden Hunde zu wecken. </strong> <strong>Einen wichtigen Hinweis hatte 2010 der brasilianische Erzbischof Dadeus Grings gegeben, der als Problem bezeichnete, daß die heutige Gesellschaft pädophil sei, die Menschen leicht dafür anfällig seien. Als Erzbischof konnte er schwerlich in die Details gehen. Sexualität, so Grings, werde banalisiert. &#8222;Nos sabemos que o adolescente é espontaneamente homosexual.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Bereits in den 90er Jahren sagte Yvonne Bezerra da Silva, bildende Künstlerin und Favela-Sozialexpertin, im Exklusivinterview:&#8220;Sexualerziehung bereits für Siebenjährige, Kenntnisse der Familienplanung an sämtlichen Grundschulen für Arme! Die große Mehrheit der Unterschichtskinder ist Teil völlig zerrütteter Familien, nicht selten hausen auf nur neun Quadratmetern zehn Personen; Jungen und Mädchen sehen täglich homo-und heterosexuellen Verkehr, betrachten diesen Umstand gleichwohl als natürlich, nicht etwa als unmoralisch oder Sünde. Auch der Umgang mit Rauschgift ist alltäglich. Für die Mädchen gehört zu den gängigen Erfahrungen, mit acht, neun oder zehn Jahren vergewaltigt zu werden. Alles ist für sie Teil eines bekannten und akzeptierten Konzepts, integrierender Bestandteil  ihrer Existenz. . Die Zahl der Babies, die von den Kindsmüttern mit Schädigungen bzw. Aids zur Welt gebracht werden, ist enorm.&#8220; Als sehr dramatisch stuft Yvonne Bezerra de Mello  die Situation der Jungen ein:&#8220; Bereits von sechs oder sieben Jahren an lassen sie sich von Jugendlichen oder erwachsenen Männern sexuell mißbrauchen, kennen bis 13 oder 14 nur homosexuellen Verkehr. Keineswegs selten ist, daß bereits Zehnjährige zwei-bis dreimal pro Tag Sex mit Männern haben &#8211; und wie die anderen stets im Tausch gegen irgendetwas, häufig umgerechnet nur 75 Cents; im Unterschied zu den Mädchen, die sich sexuell mißbrauchen lassen, als ob es ihr Schicksal wäre.&#8220; Weit mehr Jungen von fünf Jahren an als Mädchen haben danach Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Gonorrhoe; wie Yvonne Bezerra de Mello in einem von ihr betreuten Slum Rios feststellt, waren sämtliche männlichen Minderjährigen betroffen. </strong></p>
<p><strong>Nicht wenige Brasilianer nennen Fälle allgemein bekannt, daß sogar an öffentlichen Schulen schwächere Schüler von den stärkeren selbst in Gruppen vergewaltigt, zu Analverkehr gezwungen werden, was für die Betroffenen keineswegs selten zu einem lebenslangen Trauma und gestörten Beziehungen zum anderen Geschlecht führt.  Denn was jene Jungen, die sich in der brutalen Macho-Gesellschaft nicht gegen Vergewaltigung wehren konnten, durch andere erlitten, wird verbreitet, herumerzählt &#8211; mit den entsprechenden psychologischen Wirkungen. </strong></p>
<p><strong>Allgemein bekannt ist zudem, daß aufgrund der in Brasilien praktizierten Sozialpolitik die Elendsviertel weiter wachsen &#8211; damit auch die sexuelle Verwahrlosung zunimmt.  Es bleibt nach wie vor bei der Situation, daß ungezählte Eltern mit ihren meist vielen Kindern in einem einzigen Hüttenraum hausen &#8211; und die Kinder den Eltern zwangsläufig beim Sex zuschauen,  dann das Gesehene selber ausprobieren, kopieren wollen. Lange vor der ersten Menstruation haben daher Mädchen mit ihren teils jüngeren Brüdern Geschlechtsverkehr, sind der treibende Teil, regen ihre männlichen Geschwister auf vorstellbar sehr drastische Weise an, mit ihnen Sex zu machen. Gängig ist zudem die Favela-Situation, daß Mütter mit ihren sieben, acht Kindern, die alle von jeweils anderen Männern sind, in einem Katenraum allein leben, aber sich wechselnde Liebhaber zum Sex holen. Natürlich schauen die Kinder am liebsten aus nächster Nähe zu und werden von der Mutter zurechtgewiesen: &#8222;Saia daqui, deixa me foder!&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/23/morde-an-homosexuellen-in-brasilien-die-zahlen-sind-alarmierend-frei-betto-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-in-einer-analyse-die-schwulen-und-die-bibel/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/23/morde-an-homosexuellen-in-brasilien-die-zahlen-sind-alarmierend-frei-betto-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-in-einer-analyse-die-schwulen-und-die-bibel/</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/27/zoophilie-in-brasilien-frau-zeigt-ehemann-wegen-sex-mit-zuchtente-an/"><strong>Zoophilie: </strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/27/zoophilie-in-brasilien-frau-zeigt-ehemann-wegen-sex-mit-zuchtente-an/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/travestikampagne.jpg" alt="travestikampagne.jpg" /></p>
<p><strong>Brasiliens soziokulturelle Besonderheiten &#8211; die deutliche, unübersehbare Präsenz der Transvestiten im Alltags-und Kulturleben:  </strong><!-- [if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!-- [if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!-- [if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/</a></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/</a></p>
<h2></h2>
<h2><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/10/brasilien-sex-mit-tierenzoophilie-verdoppelt-peniskrebs-risiko-laut-neuer-studie-zoophilie-verbreitet/" rel="bookmark">Brasilien: Sex mit Tieren(Zoophilie) verdoppelt Peniskrebs-Risiko, laut neuer Studie. Zoophilie verbreitet.</a></h2>
<p><strong>Gemäß der von den Qualitätsmedien verbreiteten Studie eines Urologenteams aus Sao Paulo hatten von den untersuchten, auf dem Lande aufgewachsenen Brasilianern etwa 35 Prozent bereits Sex mit Tieren praktiziert,  meist im Alter zwischen 13 und 18 Jahren, ein Teil auch noch danach. Als meistzitierte Sexpartner wurden Stuten genannt, gefolgt von Eseln, Maultieren, Ziegen, Hühnern und Kälbern. Der biologische Mechanismus, der zu mehr Peniskrebs führt, ist laut Studie noch nicht klar &#8211; möglicherweise bewirke die härte Genital-Schleimhaut der Tiere mehr Verletzungen am Penis &#8211; es könne indessen auch an Sekreten oder Mikroben der Tiere liegen. Als weitere Länder für Zoophilie wurden Angola und Bangladesh genannt.Die vergleichsweise hohe Rate von Penisamputationen in Brasilien wird von den Medien regelmäßig analysiert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><strong>Brasiliens Zoophilie-Praktiken sind allgemein bekannt, werden zudem in der Populärmusik, der Literatur sowie in Theater und Kabarett häufig aufgegriffen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/27/zoophilie-in-brasilien-frau-zeigt-ehemann-wegen-sex-mit-zuchtente-an/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/27/zoophilie-in-brasilien-frau-zeigt-ehemann-wegen-sex-mit-zuchtente-an/</strong></a></p>
<p><a href="http://noticias.terra.com.br/ciencia/interna/0,,OI2329657-EI238,00.html"><strong>http://noticias.terra.com.br/ciencia/interna/0,,OI2329657-EI238,00.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/</strong></a></p>
<p><strong>Liedtext der mit großem Erfolg auch durch Deutschland tourenden brasilianischen Sängerin Tati Quebra-Barraco: </strong></p>
<h1>Siririca</h1>
<p><span id="more-9927"></span></p>
<h2><a href="http://letras.terra.com.br/tati-quebra-barraco/">Tati Quebra Barraco</a></h2>
<p>Eu vou tocar uma sirica<br />
E vou gozar na sua cara!<br />
“Vombora” embora pardal!<br />
…<br />
Eu vou chupar sua piroca<br />
E vou tomar vara de guarda!<br />
Vai mamada! Vai mamada!</p>
<p>Eu vou tocar uma siririca!<br />
Eu gozar na tua cara!<br />
Vai mamada! Vai mamada!</p>
<p>Eu vou dar minha buceta bem devagarinho,<br />
Mas o que eu quero mesmo é piroca no cuzinho.</p>
<p>Abre as pernas! Não se espanta!<br />
Vem gozar na minha garganta!<br />
Vai potranca! Vai potranca!</p>
<p>Eu vou chupar sua piroca<br />
E vou tomar vara de guarda!<br />
Vai mamada! Vai mamada!</p>
<p>Eu vou tocar uma siririca<br />
E vou gozar na sua cara!<br />
Vai mamada! Vai mamada!</p>
<p>Eu vou dar o meu cuzinho!<br />
Eu vou dar minha xoxota,<br />
Mas o que eu quero mesmo<br />
E chupar sua piroca.</p>
<p>Abre as pernas! Não se espanta!<br />
Vem gozar na minha garganta!<br />
Vai potranca! Vai potranca!</p>
<p>Eu vou tocar uma siririca<br />
E vou gozar na sua cara!<br />
Vai mamada! Vai mamada!</p>
<p>Tá melozo pra mamada?<br />
Vai rolar só cachorrada,<br />
Mas o que eu quero mesmo<br />
É tomar uma pirocada.</p>
<p>Abre as pernas! Não se espanta!<br />
Vem gozar na minha garganta!<br />
Vai potranca! Vai potranca!</p>
<p>Eu vou tocar uma siririca<br />
E vou gozar na sua cara!<br />
Vai mamada! Vai mamada!</p>
<p>Eu vou dar minha buceta bem devagarinho,<br />
Mas o que eu quero mesmo é piroca no cuzinho.</p>
<p>Abre as pernas! Não se espanta!<br />
Vem gozar na minha garganta!<br />
Vai potranca! Vai potranca!</p>
<p>Eu vou chupar sua piroca<br />
E vou tomar vara de guarda!<br />
Vai mamada! Vai mamada!</p>
<p>Eu vou tocar uma siririca<br />
Evou gozar na sua cara!<br />
Vai mamada! Vai mamada!</p>
<p><a href="http://www.ila-web.de/brasilientexte/tatiquebra.htm">http://www.ila-web.de/brasilientexte/tatiquebra.htm</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/analsexjoaosinho.JPG" alt="analsexjoaosinho.JPG" /></p>
<p><strong>Rios berühmter Karnevalskünstler Joaosinho über Troca-Troca.</strong></p>
<p><strong>2012 wird in Brasilien ein neues Problem teils heftig diskutiert: Immer mehr Frauen nehmen Hormone, um an Po und Schenkeln eine glatte Haut ohne Cellulite zu erreichen &#8211; Nebeneffekte sind indessen eine grobe, teils männliche Stimme und eine teils stark vergrößerte Klitoris. Weil letzteres besonders mißfällt, lassen sich betroffene Frauen durch einen chirurgischen Eingriff die Klitoris wieder verkleinern. </strong></p>
<h2>Brasilien, siebtgrößte Wirtschaftsnation, flog aus Ländergruppe(low- and middle-income countries), die Aids-Infizierte am besten betreut, laut Landesmedien. “Nur zwischen 60% und 79% der HIV-Patienten werden behandelt.” Öffentliche Gesundheit unter Lula-Rousseff. Sinkende Gesundheitsausgaben. Aids in Lateinamerikas größter Demokratie &#8211; offizielle Versionen und Realität. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11698">**</a></h2>
<p>Tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/aids-in-brasilien/" rel="tag">Aids in Brasilien</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/sozialpolitik-brasiliens/" rel="tag">Sozialpolitik Brasiliens</a></p>
<p><strong>Unter Bezug auf ein neues Dokument  der UNO-Organisation Unaids hieß es, elf Länder, darunter Chile, Cuba und Namibia, verteilten an mindestens 80 Prozent der Infizierten entsprechende Aids-Medikamente. Brasilien folge nunmehr erst in der nächsten Länderkategorie. Laut Schätzungen wüßten bis zu 300000 Brasilianer nichts von ihrer Aids-Infektion. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/</strong></a></p>
<p><strong>“Erfolge im Kampf gegen Aids”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html"><strong>http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1189066547.pdf"><strong>http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1189066547.pdf</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Slum in Sao Paulo, November 2011. Gemäß europäischen Sichtweisen hatte Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien die Finanz-und Wirtschaftskrise von 2008/2009 recht gut überstanden.</strong></p>
<p><strong>Die Aidslage in Brasilien aus Sicht der Franziskaner vor Ort &#8211; wird die Zahl der Aidstoten korrekt registriert?  Warum Brasilien aus der Ländergruppe flog…</strong></p>
<p><strong>“Proportion of eligible population receiving antiretroviral therapy in low- and middle-income countries at the end of 2010?(UNAIDS)</strong></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="361">60%—79%ArgentinaBrazilCosta RicaDominican RepEcuadorEthiopiaGeorgiaKenyaMexicoParaguayRomaniaSwazilandThailand</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Uruguay </strong></p>
<p><strong>Zambia </strong><strong>&gt;80% </strong><strong>Botswana </strong><strong>Cambodia </strong><strong>Chile </strong><strong>Comoros </strong><strong>Croatia </strong><strong>Cuba </strong><strong>Guyana </strong><strong>Namibia </strong><strong>Nicaragua </strong><strong>Rwanda </strong><strong>Slovakia </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Brasiliens hochgelobte Aids-Politik: Öffentliche Proteste landesweit gegen das Fehlen von mindestens vier Medikamenten des Aids-Cocktails, laut nationalen Medien. “Für die Infizierten ist es das Todesurteil, die sterben dann eben weg.” Indianer und Aids. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5157">**(2010)</a></h2>
<p><strong>Wie es heißt, fehlen die Medikamente Abacavir, Lamivudina, Nevirapina, Zidovudina, Efavirenz. “Das ist die Zerstörung eines als beispielhaft bezeichneten Programms”, sagte William Amaral, Leiter eines Forums von Aids-NGO in Rio de Janeiro gegenüber der Presse. ” Aids-Medikamente fehlten keineswegs zum erstenmal. Angesichts der zunehmend heftigeren Kritik in Brasilien an der nationalen Aids-Bekämpfung nimmt in Mitteleuropa das Lob an Brasilias Aids-Politik weiter zu.</strong></p>
<p><strong>Katholische Aids-Expertin im Website-Interview in Manaus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/</a></p>
<h2><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/josefranciscofrei.jpg" alt="josefranciscofrei.jpg" /></h2>
<p><strong>José Francisco in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/</a></p>
<p><strong>Franziskaner José Francisco &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<h2>Aids-Tod und fehlende Aids-Medikamente in Brasilien: Franziskaner und Aids-NGO beklagen seit Jahren mangelhafte medizinische Versorgung von Infizierten. ”Wahrheit über Aids-Epidemie wird versteckt”.</h2>
<p><strong>InÂ europäischen Medien wird seit Jahren das staatliche brasilianische Aids-Programm als vorbildlich hingestellt und zudem behauptet, die Gratis-Versorgung  Aids-Infizierter mit dem Medikamenten-Cocktail sei garantiert. Wie der für die Sozialprojekte der Franziskaner Sao Paulos verantwortliche Ordensbruder José Francisco dos Santos gegenüber dieser Website erklärte, trifft dies nur teilweise zu, sterben deshalb Aids-Patienten, die den Medikamenten-Cocktail unbedingt ganz regelmäßig einnehmen müssen. </strong></p>
<p><strong>Laut Frei Santos war die Medikamentenversorgung der Aidspatienten 2007 im reichsten brasilianischen Teilstaat Sao Paulo so schlecht, daß über einen Monat der Medikamenten-Cocktail schlichtweg nicht ausgeteilt wurde. Die Franziskaner und Aids-NGO seien daraufhin Ende 2007 gegen die Regierung vor Gericht gezogen, um die Einhaltung des entsprechenden Gesundheitsgesetzes zu erreichen. Die brasilianischen Aids-Statistiken seien sehr ungenau, die wahre Datenlage werde versteckt. Es existiere verständlicherweise kein politisches Interesse, die Wahrheit über die Aids-Situation offenzulegen. Die behauptete Qualität der Aidspatienten-Versorgung existiere nicht. Aids betreffe in Brasilien heute vor allem die Armen. Wenn indessen jemand an einer Krankheit sterbe, die er sich durch die Immunschwäche zugezogen habe, werde Aids auf dem Totenschein nicht als Todesursache benannt, sei nur zu oft  gar nicht bekannt, daß er Aids-infiziert gewesen sei. </strong></p>
<p><strong>Bereits 2006 hatte das auf Aidspatienten spezialisierte Hospital ”Gaffrée e Guinle” in Rio de Janeiro gegenüber der Presse beklagt, daß wegen fehlender Medikamente Aids-Kranke sterben. Es fehlten sogar nötige Antibiotika.</strong></p>
<p><strong>Presse-Zitat von 2008 über fehlende Aids-Medikamente, was bei Betroffenen zu schweren Konsequenzen und sogar zum Tode führen könne:</strong> Segundo a direçáo do Ã³rgáo, oito remédios para doenças infecciosas e anti-retrovirais que integram o coquetel antiaids estáo em <strong>falta</strong>. ”Pelo menos metade desses medicamentos sáo de uso contÃ­nuo, o que significa que a interrupçáo do uso, segundo especialistas, pode provocar graves conseqüÃªncias Ã  saÃºde e até levar Ã  morte, afirma Caetano. JÃ¡ nas unidades bÃ¡sicas de saÃºde do municÃ­pio outros cinco remédios também estáo em <strong>falta</strong>, alguns desde março.</p>
<p><strong>Indianer und Aids, Manaus, 2009:</strong></p>
<p><strong>Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben &#8211;  eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in Brasilien “ etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus am Rio Negro &#8211;  fast durchweg in Slums. Die brasilianischen Aidsexperten nennen die Präventionsarbeit bei Indiostämmen besonders schwierig. Kondome würden aus soziokulturellen Gründen, vor allem der Mannesehre, gewöhnlich abgelehnt. Krankheiten wie Aids und Tuberkulose schreibe man dem Wirken böser Geister aus der übernatürlichen Welt zu, hoffe auf Heilung durch den Schamanen. Zudem existiere das Problem der Promiskuität, derÂ häuslichen, der sexuellen Gewalt auch unter den Indios, könne sich eine Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann durchsetzen, der kein Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als Prostituierte. Indianer und Indianerinnen, die zu evangelikalen Sekten übertreten, sagen: ”Wegen meiner Religion kriege ich kein Aids, sind weder Aidstests noch Kondome nötig. Jesus heilt &#8211; Halleluja!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a><strong>Laut Landesmedien durchläuft Brasiliens Gesundheitswesen eine “gravierende Krise”, wurden in den letzten zehn Jahren 45,9 Milliarden Real, die für das Gesundheitswesen bestimmt waren, in Wirklichkeit garnicht investiert.  Brasiliens privates Gesundheitswesen für die Bessergestellten habe viermal mehr Ärzte als das öffentliche Gesundheitswesen für die übergroße Mehrheit der Brasilianer. </strong></p>
<p><strong>Entsprechend groß ist das Lob für Brasiliens Sozialpolitik aus neoliberalen Ländern Mitteleuropas. </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte Revolution der sozialen Ökologie des Planeten, eine Revolution für die Bildung, ethische Politik.“  </strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/</strong></a></strong></p>
<p><strong><strong>Lulas Krebsbehandlung:</strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Lula über öffentliches Gesundheitswesen SUS:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/</a></strong></p>
<p><strong>Sao Paulos Favela Cachoeirinha Sao Paulo 2011 &#8211; 70000 Bewohner, nicht einmal ein Gesundheitsposten, seit Jahren auch von der katholischen Kirche gefordert.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach28.JPG" alt="cach28.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</strong></a></p>
<p><strong>Die erfolgreiche Auslandspropaganda, Berichterstattungsvorschriften und der Soziologe Claudio Monteiro, Leiter der katholischen Aids-Pastoral in Sao Paulo 2010: </strong> <strong>“Als Folge von Aids sterben in Brasilien jährlich weit mehr als die laut amtlicher Schätzung angegebenen rund 11000 Personen &#8211; die Dunkelziffer ist hoch”, so Monteiro im Website-Interview. “Die Feststellung und Registrierung der Todesursachen muß stark verbessert werden. Wegen fehlender Medikamente für den Aids-Cocktail sterben nach wie vor zahlreiche Menschen. Derzeit nimmt Aids besonders in Städten bis 50000 Einwohner zu.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h2>Die enterotisierte Gesellschaft</h2>
<p><strong>Ohne Begehren keine Erotik – den Deutschen kommt derzeit beides abhanden, sagen die Experten , sehen darin einen enormen Kulturverlust. Sinnliches Verhalten, Verführen werde verlernt. Schon die Jüngeren sind durch  aufgestanzte Schönheitsideale, den Sexismus der Werbung tief verunsichert, erleben Ängste als größte Lust-und Erotikkiller.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Sabine Bertram aus Berlin-Charlottenburg, Anfang Zwanzig, freut sich aufs Studium, jobbt bis dahin weiter in der Theaterzsene, macht Workshops, übernimmt kleine Rollen, wirkt offen, natürlich, voller Lebenslust. Doch im Alltag, auf der Straße, vergeht ihr die jäh, fühlt sie sich hilf-und wehrlos, wenn ein Mann ganz nahe vorbeigeht, ihr „geile Titten“ und ähnlich Obszönes  direkt ins Gesicht sagt. „Da denke ich, na super, danke, wie schön, wieder mal auf meine Oberweite reduziert zu werden. Das passiert mir wirklich einmal am Tag – ich bin sogar schon betatscht worden, manche flüstern mir eklige Sachen direkt ins Ohr. Lust auf Männer macht mir das nicht gerade.“ Fünf Jahre früher hatte sie die noch reichlich, war neugierig auf die schönste, prickelndste Sache der Welt, bekam indessen schnell eine aufs Dach:“Ein paarmal sind Dinge absolut gegen meinen Willen passiert – ich wills nicht deutlicher ausdrücken – bin ich extrem sexistisch behandelt worden. Nach diesen Erlebnissen habe ich eine richtige Barriere, traue mich nicht mehr, denke, ich werde wieder verletzt. Diese schönen kleinen Signale, so wie früher, wenn mir einer gefiel – die sende ich schon lange nicht mehr aus.“ </strong></p>
<p><strong>Am noblen Kurfürstendamm schiebt ein Sozialarbeiter eine schwerbehinderte junge Frau im Rollstuhl  an einer hohen, sich drehenden, nachts beleuchteten  Litfaßsäule vorbei – auch Sabine Bertram muß dort fast täglich entlang, ärgert sich jedesmal. „Auf allen Werbepostern nur nackte Frauen, mit großer Oberweite, richtig prall, drauf steht Kurvenreich und 100% Streckeneinsicht – damit machen sie Reklame für  Motorradrennen auf dem Eurospeedway Lausitz“. Ganz Berlin ist voll mit solchen Plakaten – die ekligen Titten-Sprüche, meint die absolut nicht kämpferisch-feministisch Gesinnte, kommen von solcher Vermarktung. „Die beeinflußt Männer, aber die Frauen eben auch – nur anders.“</strong></p>
<p><strong> Einst strömte Ostberlins Jugend zu Nina Hagen und Manfred Krug, Karat oder den Puhdys zum Schwoofen in die Kongreßhalle am Alexanderplatz –  seit der Wende gibts dort stattdessen  jetzt fast jeden Monat „Deutschlands größte Erotikmesse“ mit Go-Go-Dance und „Striptease/SM“. Die tausenden Farbposter dafür kleben mit dem Segen der Kulturbehörden  auch direkt vor den Amtssitzen von Schröder, Fischer und Trittin. Kindergartenkinder, Schüler, alte Frauen bleiben stehen, schauen sich die enormen nackten Brüste eines appellativen Models an, das, ohne Höschen, die Beine ganz, ganz weit aufspreizt. Aha, vermuten da schon manche Minderjährigen, das ist also heutzutage, in rot-grünen Zeiten, Erotik – sowas, denken sich Mädchen, erwarten also die Jungen, die Männer von unsereinem, so müßten wir aussehen, uns geben, weil die das wohl erotisch finden. Auf manchen Postern im Osten klebt auf den Schamhaaren ein weißer Protest-Zettel:“Atomkraftwerke zerstören die Umwelt! Pornographie zerstört die Seele!“ Sabine Bertram ärgert auch diese Reklame – eher aus dem Bauch heraus – Sexualforscher wie der Hamburger Gunter Schmidt oder Kurt Starke aus Leipzig, Vorsitzender der Gesellschaft für Sexualwissenschaften, haben durch Untersuchungen herausgefunden, daß Deutschlands Erotik auch wegen solcher  Brutal-Reklame rapide verödet. „Die Vermarktung, Entwertung des Sexuellen, von weiblichen Körpern besonders in der Werbung“, so Starke, „ist außerordentlich gefährlich für Lust, da läuft als Gegenprozeß dann die Entsinnlichung, Desexualisierung, sinkt das Maß an Sinnlichkeit einer Gesellschaft. Es wird eigentlich auch Begehren von Männern mißbraucht, man kommt in `ne ganz eigenartige Situation.“ Was läuft im Kopfe von Durchschnittsfrauen ab, die täglich, an Zeitungskiosken, Werbetafeln, im Fernsehen umzingelt sind von nackten Models in Verführ-Posen, und viel, viel schöner? „Die fühlen sich dann im Grunde klein, ein Nichts, und das ist nicht gerade selbstbewußtseinsfördernd.“ </strong></p>
<p><strong>Vorgestanzte, aggressiv wie nie propagierte Leitbilder von Erotik und Schönheit, die nachdenklichen Zeitgenossen sogar kryptofaschistisch vorkommen, an die SS-Idealmenschen erinnern, sorgen heute für beträchtliche Ängste und Leidensdruck. Erika Maas, Lektorin,  wird von ihren grade erwachsenen Jungs gefragt, ob sie und ihre Freundinnen damals auch so kompliziert im Bett gewesen sind:“Die Mädchen von meinen Söhnen haben alle Angst, Idealen nicht zu entsprechen. Daß sie nicht schlank genug sind, daß der Busen zu klein oder zu groß ist, nicht fest genug, der Bauch nicht richtig flach, die Beine nicht schön lang, die Haare nicht so glänzen, wie man sichs vorstellt. All das, womit sie ja in den Medien, den Hochglanzzeitschriften, in Filmen berieselt werden. Und nicht entspannt, wollüstig, erotisch im Bett liegen, sondern sich im Hinterkopf überlegen, wie muß ich mich jetzt ausstrecken, damit mein Rücken schön grade, mein Bauch gut rauskommt, die Haare sich um mein Gesicht schlängeln. Das sind doch alles Dinge, die einen fertigmachen.“ Hinzu komme, daß man wohl heute nicht mehr mit dem Gedanken aufwachse, Erotik, Sinnlichkeit und Sex seien was Tolles, Aufregendes. „Verrückt – aber viele empfinden Sexualität als schmutzig, weil sie oft ja auch so eklig, dreckig und ordinär unter die Leute gebracht wird &#8211;  daß es garnicht schön ist, was man da miteinander treibt.“ Sabine Bertram, Jahrzehnte jünger,  bestätigts, sechs von zehn Mädchen, so ihre Erfahrung, könnten sich selbst nicht leiden, just wegen des Diktats der Leitbilder. Und blockten dann jeden noch so ehrlich gemeinten Annäherungsversuch ab, kämen überhaupt nicht auf die Idee, erotische Signale auszusenden. Kalkül:“Früher oder später würde der ja im Bett mitkriegen, wie furchtbar ich aussehe, ich womöglich noch ungeschminkt.“ </strong></p>
<p><strong>Auch Ulrike Brandenburg, Sexualwissenschaftlerin am Universitätsklinikum Aachen, registriert gerade bei jungen Frauen zunehmende Angst vor Hingabe und Intimität. „Wir kriegen eine Höllenangst, wenn es darum geht, uns schutzlos und intim zu zeigen.“ Man fühle große emotionale Unsicherheit, leugne sie aber meistens weg. </strong></p>
<p><strong>Benjamin Werner, wirklich  gutaussehend, fast am Ende seines Jurastudiums, kennt die Clubs, die HipHop-Szene. Jede Menge schöner Menschen unterwegs, doch irgendwie unnahbar, hip und scheinbar sich selbst genügend, zugeballert mit Ego-Drogen.“ Wie soll das denn `ne erotische Stimmung fördern?“ So viele schöne Frauen, aber unfähig, sich selbst zu genießen, oder, wie er meint, völlig unfähig zur Zärtlichkeit. Nur nicht in aller Öffentlichkeit küssen, wo jemand zuschauen könnte. Tatsächlich, in den Siebzigern, Achtzigern sah man noch häufiger Leute beim Herumknutschen, Schmusen. Walther nervt, wenn Leute, besonders aber Frauen, sich nicht mehr wie selbstverständlich  als attraktiv, begehrenswert, erotisch empfinden, sondern Aussehen und Erotik, sinnliche Ausstrahlung nur noch als Marktwert ansehen und entsprechend einsetzen. „Gerade das wirkt so  enterotisierend, bei solchen Frauen blitzt, prallst du nur knallhart ab.“ </strong></p>
<p><strong>Zwanzig-bis Dreißigjährige, so Professor Starke, schlafen heute seltener mit jemandem, den sie mögen, als Fünfzigjährige – das gabs sicher noch nie in diesem Land, wo es immer heißt, nie sei die persönliche Freiheit größer gewesen als heute. Denn ausgerechnet für die schönsten Dinge des Lebens gilt das nicht, da trauen sich die Leute immer weniger. „Angst ist der größte Lust-und Erotikkiller. Diese latente Kriminalisierung von Erotik, daß man dem anderen, vor allen den Männern, nur Schlechtes zutraut, wirkt sich so aus, daß diese verunsichert werden. Die haben Berührungsängste, Angst vorm ersten Mal, vorm Versagen, nicht so zu sein, wie das öffentliche Bild vom überlegenen Mann das nahelegt. Und da lassen sies ganz einfach.“ Ängste kämen aber auch von Arbeitslosigkeit, Mobbing, Streß, beruflicher Abwertung, Spott und Hohn. In gnadenlosen Konkurrenz-Hierarchien komme man sich lieber persönlich nicht zu nahe, weil das verletzlich mache, ausgenutzt werden könnte.  „Mit vierzig kommt man sich heute oft schon vor wie ein alter Knochen,“, moniert Erika Maas, „verliert an Selbstwertgefühl, findet sich nicht mehr arbeitsmarktfähig – und eben auch nicht mehr begehrenswert.“</strong></p>
<p><strong> Clever und effizient und cool zu sein, immer selbstkontrolliert, das wird heute belohnt. Sehr anstrengend, weil man dann nicht mehr echt, bestenfalls geheuchelt spontan sein kann. Deutliche, interessante erotische Signale aussenden, Lust auf Verführen zu signalisieren – das passiert dann natürlich nicht mehr. Wer sich in den bewegendsten Situationen gelassen, scheinbar gefühllos verhält, cool eben, der wird dann auch so, analysiert Starke. Wer hats nicht schon erlebt? Die Parties immer langweiliger, nichts knistert und prickelt, nicht passiert da mehr. In der Disco-Szene meist das gleiche. Bestenfalls manchmal grotesker Narzißmus, wie auf der Love-Parade. Die Partnersuche – deshalb unerhört schwierig. Frauen, Männer, soviele Singles, die gerne einen Partner hätten, gehen selbst zum feurigen Salsa-Ball, lassen sich aber nichts anmerken. Kommen alleine, tanzen ab, gehen alleine, manchmal jahrelang. Erwecken gar den Eindruck, jemanden zu haben.  Ganz extrem in der Technoszene. „Man zeigt sich da, präsentiert sich mit viel Körperbewußtsein“, beobachtet Starke, „aber die Körper sind eigentlich isolierte Wesen, kommen nicht zueinander. Erotische Kultur ist nicht ohne weiteres erlernbar, die Kunst des Verführens kam in Mißkredit – das ist ein Kulturverlust!“ </strong></p>
<p><strong>Lektorin Erika Maas fände Blickkontakte, Komplimente, so wie in Italien oder in Brasilien, gar nicht übel, trifft hierzulande aber eher verschlossene Gesichter. Und hat in ihrem Freundes-und Bekanntenkreis viele Hochflexible, darunter Journalisten, die etwa fürn halbes Jahr in Hamburg arbeiten, dann zwei Jahre in Köln, hinterher ein halbes Jahr in New York sind, sich dem heute geforderten Tempo bis zur Selbstaufgabe anpassen. „Doch die leben völlig ohne Sexualität und Erotik. Wenn du immerzu in einer fremden Stadt bist, immerzu mit neuen Kollegen, mußt du aufpassen, Boden unter die Füße zu kriegen, immer aufs neue checken, wie du dich in diesen Kreisen zu bewegen hast, bist für anderes garnicht offen, fehlt dir dafür Zeit.“  Doch wie Studien zeigen, träumen die meisten heute in Wahrheit eben doch vom freien Ausleben erotischer Gefühle, möglichst romantisch, leiden unter der enterotisierten Gesellschaft. Müssen wir die nun leider Gottes hinnehmen? Starke wird da sehr politisch, nimmt sich den modernen Kapitalismus vor:“Wir müssen aus angstsozialisierten Individuen freie, optimistische  machen, und sicherlich ständig dafür kämpfen, daß lust-und glücksverheißende Bedingungen geschaffen werden – zum Beispiel, daß die Leute gerne Kinder kriegen – das ist auch etwas sehr Lustvolles. Dann  geht die Angst weg“ – er lacht – „und die Menschen können sich fröhlich ineinander verlieben!“</strong></p>
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		<title>Homosexuelle Indianer in Brasilien &#8211; diskriminiert und attackiert in den eigenen Stämmen. Brasiliens Indianer und Indianerfragen &#8211; tagtäglich Medien-und Diskussionsthema im Lande.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 12:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwule Indios leiden laut einem Bericht der &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220; unter deutlicher Diskriminierung in ihrem Lebensumfeld, werden von anderen Indianern sogar mit Steinen und Flaschen beworfen, als &#8222;meia coisa&#8220;, halbe Sache, beschimpft. Im Stamme der Tikuna, der kopfstärksten Ethnie Amazoniens, bekennt sich danach erstmals eine Gruppe von Indios zum Schwulsein, akzeptiert nicht mehr Heiratsregeln, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schwule Indios leiden laut einem Bericht der &#8222;Folha de Sao Paulo&#8220; unter deutlicher Diskriminierung in ihrem Lebensumfeld, werden von anderen Indianern sogar mit Steinen und Flaschen beworfen, als &#8222;meia coisa&#8220;, halbe Sache, beschimpft. Im Stamme der Tikuna, der kopfstärksten Ethnie Amazoniens, bekennt sich danach erstmals eine Gruppe von Indios zum Schwulsein, akzeptiert nicht mehr Heiratsregeln, wonach künftige Paare bereits in der Jugend bestimmt werden.</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Lesbische Frau neben Partnerin und Bruder bei Sao Paulo 2016 von 19-jährigem Mann homophob beschimpft und dann erschossen &#8211; Täter geflohen.</h2>
<p><span id="more-634"></span></p>
<p><strong>Laut Angaben der staatlichen Indianerschutzbehörde FUNAI nimmt die Zahl homosexueller Indianer in den Dörfern rasch zu &#8211; es seien vor allem Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren. Gemäß FUNAI-Experten ist in der brasilianischen Bevölkerung der Machismus unter den Indianern am größten.</strong></p>
<p><strong>Anthropologen hatten vor allem im vergangenen Jahrhundert immer wieder über Homosexualität bei brasilianischen Stämmen berichtet. Gemäß  Expertin Helena Rangel von der Katholischen Universität Sao Paulo beziehe sich die indianische Mythologie auf diese sexuelle Option. Die Diskriminierung homosexueller Indios könne heute größer sein als früher, da sich die Indianer inzwischen stärker der westlich-christlichen Moral angenähert hätten, hieß es.</strong></p>
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		<title>Brasilien: Kirche für Homosexuelle in Sao Paulo &#8211; &#8222;Igreja para todos&#8220;. Aktiv in der weltgrößten Gayparade.</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 02:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Homosexualität ist keine Sünde”, sagt Kirchen-Diakon Alber Sena im Exklusivinterview, „wir interpretieren die Bibel neu, gemäß heutiger Realität. Wir glauben, daß Homosexualität auf wahren Gefühlen beruht und heute einen ganz anderen Charakter hat als zu biblischen Zeiten. Wir sind Homosexuelle von Natur aus “ und damit Teil der Schöpfung Gottes. Er entfernt sich nicht von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Homosexualität ist keine Sünde”, sagt Kirchen-Diakon Alber Sena im Exklusivinterview, „wir interpretieren die Bibel neu, gemäß heutiger Realität. Wir glauben, daß Homosexualität auf wahren Gefühlen beruht und heute einen ganz anderen Charakter hat als zu biblischen Zeiten.</strong></p>
<p><span id="more-576"></span>Wir sind Homosexuelle von Natur aus “ und damit Teil der Schöpfung Gottes. Er entfernt sich nicht von uns, sondern will, daß wir zu ihm kommen. Jesus predigte echte, wahre Liebe “ er warÂ  nicht darauf aus, die Welt zu verurteilen, sondern sie zu retten. Daran glauben wir, sind eine evangelikale Kirchen, folgen christlichen Prinzipien “ Treue, Respekt, Ehrlichkeit sind uns wichtig. Im Spektrum der evangelikalen Kirchen sind wir unabhängig, suchen indessen die Interaktion mit diesen Kirchen, von denen sich einige derzeit für Homosexuelle öffnen. Offensichtlich haben die traditionellen Kirchen noch Hemmschwellen, aber das wird sich ändern. Manche aus diesen Kirchen kontaktieren uns, unterstützen unsere Arbeit. Denn wir halten uns ja an die Bibel, bringen den Menschen das Evangelium. Lebte Jesus heute, wären wir seine Zielgruppe “ denn er widmete sich ja besonders den gesellschaftlich Ausgeschlossenen, ob Prostituierte oder Aussätzige. Wir wollen nicht nur eine Gay-Kirche sein, sondern offen für alle, egal welcher Hautfarbe, Rasse, sexuellen Orientierung.</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/05/par4.jpg" alt="par4.jpg" />Diakon Alber Sena</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/05/par5.jpg" alt="par5.jpg" /></p>
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		<title>Die weltgrößte Gay-und Lesben-Parade in Sao Paulo. Mai 2008. Morde an Schwulen. Transvestiten im Rio-Karneval. Fotos der Gay-Parade 2010. Luiz Mott. Brasiliens soziokulturelle Besonderheiten, Landesnormalität und (häufig) verstörter Blick aus Europa.</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 17:55:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/brasiliens-homosexuellen-aktivist-und-schriftsteller-joao-silverio-trevisandie-menge-an-verheirateten-mannern-die-in-brasilien-ihre-homosexualitat-heimlich-ausleben-ist-skandalos- und-erschreckend/ Schwulen-Morde 2009: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/16/morde-an-schwulen-in-brasilien-starker-anstieg-jahresbericht-von-grupo-gay-da-bahia-brasilien-ist-schwulenfeindlichstes-land-der-welt-regelmasig-morde-an-homosexuellen-aus-europa/ Luiz Mott 2011: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/ Gay-Parade 2010 in Sao Paulo &#8211; Fotoserie: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/ Transvestiten: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/ http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/schwule-und-lesben-heilen-auf-staatskosten-gesetzesinitiative-von-edino-fonseca-rio-abgeordneter-und-pastor-der-assembleia-de-deus-von-marina-silva-homosexuelle-zu-heteros-konvertieren/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/24/gay-parade-2008-in-sao-paulo-lesben-und-bisexuellen-demo-zum-auftakt/#more-567 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/19/schwulenfeindlichkeit-mordet-motto-der-weltgrosten-schwulenparade-am-25mai-in-sao-paulo/#more-367 Foto entfernt&#8230; Viele brasilianische Frauen ließen sich mit diesem Mann fotografieren, der zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Gay-Parade Sao Paulos zählt, indessen in den üblichen realitätsfremden Fotostrecken politisch korrekter Medien nicht vorkommt. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2009/09/gaypaar1.jpg" alt="gaypaar1.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/brasiliens-homosexuellen-aktivist-und-schriftsteller-joao-silverio-trevisandie-menge-an-verheirateten-mannern-die-in-brasilien-ihre-homosexualitat-heimlich-ausleben-ist-skandalos-und-erschreckend/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/brasiliens-homosexuellen-aktivist-und-schriftsteller-joao-silverio-trevisandie-menge-an-verheirateten-mannern-die-in-brasilien-ihre-homosexualitat-heimlich-ausleben-ist-skandalos-</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/03/gayparadeextra1.JPG" alt="gayparadeextra1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/17/brasiliens-homosexuellen-aktivist-und-schriftsteller-joao-silverio-trevisandie-menge-an-verheirateten-mannern-die-in-brasilien-ihre-homosexualitat-heimlich-ausleben-ist-skandalos-und-erschreckend/"><span id="more-573"></span><strong>und-erschreckend/</strong></a></p>
<p><strong>Schwulen-Morde 2009:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/198-homosexuelle-2009-in-brasilien-ermordet-meldet-grupo-gay-da-bahia-laut-radioagencia-np-alarmierende-statistik-hohe-dunkelziffer-laut-marcelo-cerqueira-klage-bei-uno-und-oea-geplant/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/16/morde-an-schwulen-in-brasilien-starker-anstieg-jahresbericht-von-grupo-gay-da-bahia-brasilien-ist-schwulenfeindlichstes-land-der-welt-regelmasig-morde-an-homosexuellen-aus-europa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/16/morde-an-schwulen-in-brasilien-starker-anstieg-jahresbericht-von-grupo-gay-da-bahia-brasilien-ist-schwulenfeindlichstes-land-der-welt-regelmasig-morde-an-homosexuellen-aus-europa/</a></p>
<p><strong>Luiz Mott 2011:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/</a></p>
<p><strong>Gay-Parade 2010 in Sao Paulo &#8211; Fotoserie:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/</a></p>
<p><strong>Transvestiten:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/schwule-und-lesben-heilen-auf-staatskosten-gesetzesinitiative-von-edino-fonseca-rio-abgeordneter-und-pastor-der-assembleia-de-deus-von-marina-silva-homosexuelle-zu-heteros-konvertieren/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/schwule-und-lesben-heilen-auf-staatskosten-gesetzesinitiative-von-edino-fonseca-rio-abgeordneter-und-pastor-der-assembleia-de-deus-von-marina-silva-homosexuelle-zu-heteros-konvertieren/</a></p>
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<p>Foto entfernt&#8230;</p>
<p><strong>Viele brasilianische Frauen ließen sich mit diesem Mann fotografieren, der zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Gay-Parade Sao Paulos zählt, indessen in den üblichen realitätsfremden Fotostrecken politisch korrekter Medien nicht vorkommt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/25/schwule-und-transvestiten-neues-regierungsprogramm-zur-aids-pravention-grose-zustimmung-bei-der-zielgruppe/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/25/schwule-und-transvestiten-neues-regierungsprogramm-zur-aids-pravention-grose-zustimmung-bei-der-zielgruppe/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/sao-paulos-homosexuellenkirche-igreja-para-todos-aktiv-in-der-weltgrosten-gayparade/#more-576">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/26/sao-paulos-homosexuellenkirche-igreja-para-todos-aktiv-in-der-weltgrosten-gayparade/#more-576</a></p>
<p><font size="3"><strong>Gay-Parade 2008 in Sao Paulo “ jedes Jahr kreativer, witziger, bunter und frivoler. Gay-Selbstkritik.</strong></font></p>
<p><strong><font size="3">Zur ersten Gay-Parade Sao Paulos vor zwölf Jahren wurden gerade einmal 2000 Schwule und Bisexuelle gezählt &#8211;  2007 war es bereits die größte Gay-, Lesben-und Bisexuellen-Parade der Welt, mit dreieinhalb Millionen Teilnehmern, 2008 wieder etwa ebensoviele. Das Motto in diesem Jahr: Homophobie tötet &#8211;  denn nach wie vor werden in keinem anderen Land so viele Schwule ermordet wie in Brasilien &#8211;  Tendenz steigend, in diesem Jahr bereits über fünfzig, mit hoher Dunkelziffer. Aggressive Homo-Hasser-Websites nehmen ebenso rasch zu wie neonazistische und antisemitische. </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Strahlend blauer Himmel, Millionen in Feierlaune mitten auf Lateinamerikas Wallstreet, der Avenida Paulista. Vor Banken und Geschäftshäusern trommelt Sao Paulos erste Homosexuellen-Sambaschule zum Auftakt. ”Wir hatten die Idee, mit so einer Schwulen-Sambaschule Brasiliens ganz besondere kulturelle Identität zu betonen”, sagt Trommler-Präsident Eduardo Correa, im Zivilberuf Werbefachmann. „Aber wir machen auch Aktionen für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Menschen verschiedenster sexueller Orientierungen, Rassen und gesellschaftlicher Schichten, wir machen Sozialarbeit. Wir sind bestimmt die Sambaschule mit der größten Ausdrucksfreiheit!”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Auf der Gay-Parade dominiert indessen elektronische Musik, wummert von den 22 gigantischen Lautsprecherwagen, jeder umzingelt von tausenden Tänzern. Am Rande des Umzugs von 2007 war ein Schwuler aus Frankreich von einem Homosexuellen-Hasser ermordet worden.</font><font size="3">Viele sich küssende Männer &#8211;  und viele sich küssende Frauen “ Brasiliens Lesben prägen ebenfalls die Parade. Anwältin Michelle Coutinho ist eine Führerin der nationalen Lesbenbewegung: ”Der Haß auf Schwule, auf Lesben rührt besonders vom eingewurzelten brasilianischen Machismus her, doch es gibt auch viel religiöse Motivation, aus Segmenten bestimmter Kirchen. Doch Machismus existiert auch in der Homosexuellenbewegung &#8211;  auch dort müssen wir ihn bekämpfen, weil man uns isolieren, unsichtbar halten, an den Rand drücken will.Um das zu durchbrechen, haben wir am Vortag der Parade extra einen Protestmarsch organisiert. In Wahrheit sind wir ja Teil der feministischen Bewegung, haben mit dieser viel mehr gemeinsam.”</font><font size="3">Auf der Gay-Parade von Sao Paulo sieht man fast nur junge Leute &#8211;  wo sind die älteren Schwulen und Lesben? Ricardo Rocha Gueiras, über 50, vertritt deren Rechte, übt Gay-Selbstkritik. ”So wie die ganze Gesellschaft, pflegen auch die Homosexuellen einen regelrechten Jugendkult, als ob es verboten wäre, zu altern. Jung, stark und muskulös, durchtrainiert, braungebrannt &#8211;  das ist ein Leitbild &#8211;  doch mit Vorurteilen gegen uns Ältere stellt sich die Schwulenbewegung selber gefährliche Fallen. Schließlich haben die Alten auch eine Sexualität. Wenn ein älterer Gay einen jüngeren Freund hat, wird er scheel angesehen &#8211;  und der jüngere als Ausnutzer. Dabei ist es eine Frage der Liebe, die keine Altersunterschiede kennt. Der jüngere Gay  hat oft keine Courage, den älteren seinen jungen Freunden vorzustellen &#8211;  da wird es eine versteckte Beziehung. In den Schwulenbars will man nur Jüngere, keine Älteren, das ist doch furchtbar. Wenn wir zusammen in einer Straße gehen, wo es viele solcher Bars gibt, selbst im Schwulenghetto, in der Rua Vieira de Carvalho, geben die Bar-Promoter den älteren Gays keine Flyer, keine Einladungen, nur den jüngeren.  Ich habe bei den Paradeveranstaltern nicht durchbekommen, mit einer Gruppe älterer Homosexueller aufzutreten. Das Tragische ist: Wegen solcher Vorurteile müssen viele von uns im Alter ihr Schwulsein wieder verstecken. Da hat man so viele Jahre gekämpft, um sich als Gay zu sehen, als Gay zu leben &#8211;  und dann als älterer Mensch sowas! Das ist doch der Horror! Viele gehen wieder in ihre Familien zurück, die keinerlei schwules Verhalten dulden. Und in Brasilien wird der alte Mensch ohnehin schon sehr stark diskriminiert. In Holland gibt es Altenheime für Schwule, hier nicht.” </font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Gueiras kennt die Kritik des auch in Europa durch Romane bekannten bekannten Schriftstellers und Thomas-Mann-Experten Silverio Trevisan aus Sao Paulo, der Schwulenaktivist ist. „Unsere Gesellschaft ist scheinheilig und lügnerisch. Viele Schwule kämpfen nur für das Recht, Gymnastik-Akademien und Nachtbars zu frequentieren, kontinuierlich Sex zu machen. Soll das schon alles sein? So entstehen Feier-Ghettos und man ist dazu verurteilt, schnelle Resultate zu suchen. Wie sich die Leute in der Gay-Szene kennenlernen, ist doch wie im Fleischerladen &#8211;  man sucht jemanden nicht etwa aus, weil er intelligent, interessant und sensibel ist, sondern nur, weil man ihn köstlich, appetitlich findet.”</font></strong></p>
<p><strong><font size="3">Trevisan spricht von einem Narzissmus, der schlichtweg „zum Kotzen” sei:”Alles natürliche Konsequenz der kapitalistischen Gesellschaft &#8211;  Wert hat nur die Erscheinung.”</font><font size="3">Die Parade dient auch der Aids-Prävention &#8211;  denn allein in Sao Paulo sind über die Hälfte der Neuinfizierten Schwule und Bisexuelle. Laut brasilianischem Gesundheitsministerium ist unter Homosexuellen zwischen 15 und 49 Jahren die Aidsrate elfmal höher als im Rest der Bevölkerung, gibt es derzeit unter heranwachsenden Brasilianern zwischen 13 und 19 Jahren eine signifikante Zunahme von Ansteckungen. Etwa 600000 Brasilianer sind infiziert, doch nur rund 180000 in Behandlung. </font><font size="3">In Sao Paulo ist die Gayparade inzwischen nach dem Formel-Eins-Rennen von Interlagos die zweite touristismuswirtschaftlich einträglichste Großveranstaltung der Stadt. Gemessen an der Zahl der Touristen, wird sie nur von der „Virada Cultural”, dem weltweit einmaligen Gratis-Kulturspektakel, übertroffen. Dieses Jahr kamen zur Gay-Parade rund 16400 ausländische Touristen, 20 Prozent mehr als 2007. </font></strong><font size="3"> </font><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/05/par7.jpg" alt="par7.jpg" /></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/05/par8.jpg" alt="par8.jpg" /></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html">http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/05/par9.jpg" alt="par9.jpg" />Eduardo Correal, Präsident von Brasiliens erster Gay-Sambaschule</p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/05/par10.jpg" alt="par10.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/28/brasiliens-abgebrochene-schul-aufklarungskampagne-uber-schwule-lesben-transvestiten-wir-machen-keine-propaganda-fur-sexuelle-optionen-laut-staatsprasidentin-dilma-rousseff-morde-an-homosexu/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/28/brasiliens-abgebrochene-schul-aufklarungskampagne-uber-schwule-lesben-transvestiten-wir-machen-keine-propaganda-fur-sexuelle-optionen-laut-staatsprasidentin-dilma-rousseff-morde-an-homosexu/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/05/par12.jpg" alt="par12.jpg" /></p>
<p><strong>Milton Cunha, homosexueller Kolumnist und TV-Moderator in Rio de Janeiro, zitiert Menschenrechtsinformationen im Fernsehen Kanadas:&#8220;Se voce se sente discriminado no seu pais por ser gay, nos acolheremos. Conte sua historia e peca seu asilo, que o CanadÃ¡ o receberÃ¡ de bracos abertos.&#8220;</strong></p>
<p><strong>Zahlreiche brasilianische Schwule erhielten bereits politisches Asyl in Kanada, den USA und Australien.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/schwule-und-lesben-heilen-auf-staatskosten-gesetzesinitiative-von-edino-fonseca-rio-abgeordneter-und-pastor-der-assembleia-de-deus-von-marina-silva-homosexuelle-zu-heteros-konvertieren/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/14/schwule-und-lesben-heilen-auf-staatskosten-gesetzesinitiative-von-edino-fonseca-rio-abgeordneter-und-pastor-der-assembleia-de-deus-von-marina-silva-homosexuelle-zu-heteros-konvertieren/</a></p>
<p>Foto entfernt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/23/morde-an-homosexuellen-in-brasilien-die-zahlen-sind-alarmierend-frei-betto-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-in-einer-analyse-die-schwulen-und-die-bibel/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/23/morde-an-homosexuellen-in-brasilien-die-zahlen-sind-alarmierend-frei-betto-brasiliens-wichtigster-befreiungstheologe-in-einer-analyse-die-schwulen-und-die-bibel/</strong></a></p>
<p>Foto entfernt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/07/brasiliens-schwule-und-heterosexuelle-nach-tag-des-schwulen-stolzesdia-do-orgulho-gay-nun-auch-tag-des-hetero-stolzesdia-do-orgulho-hetero-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/07/brasiliens-schwule-und-heterosexuelle-nach-tag-des-schwulen-stolzesdia-do-orgulho-gay-nun-auch-tag-des-hetero-stolzesdia-do-orgulho-hetero-in-sao-paulo/</strong></a></p>
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<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/03/gayparade2pers.JPG" alt="gayparade2pers.JPG" /></p>
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<p><strong>Transvestit im Rio-Karneval.</strong></p>
<p>Foto entfernt&#8230;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/cesar-benjamin-begrundet-erneut-text-uber-lulasexuelles-verhalten-in-gefangenenzelle-zur-diktaturzeit-das-motiv-ist-der-lula-spielfilm-warnung-vor-banalisierung-des-personenkults-um-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/02/cesar-benjamin-begrundet-erneut-text-uber-lulasexuelles-verhalten-in-gefangenenzelle-zur-diktaturzeit-das-motiv-ist-der-lula-spielfilm-warnung-vor-banalisierung-des-personenkults-um-lula/</a></p>
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<h1></h1>
<p>Der letzte Schrei: Brasiliens Sektenkirchen „konvertieren“ Homosexuelle zu Heteros/Strich-Transvestiten werden Pastoren/ harte Expertenkritik</p>
<p>Die katholische Kirche des Tropenlandes akzeptiert Homosexuelle – die Sekten wollen sie „umdrehen“, von ihrer Sünde „befreien, reinigen“, wie die täglich intensivere Propaganda betont- und sich wieder einmal an USA-Vorbildern orientiert. Fast täglich werden in den Sektenmedien „Ex-Gays“ präsentiert. Beispiel Pedro Santana: Jahrelang stand er als Strich-Transvestit auf dem Uni-Campus von Sao Paulo – aufreizend zurechtgemacht, täschchenschwenkend, mit Silikonbusen, war als „Sandra Le Baron“ stadtbekannt. An Kunden fehlte es nicht – gemäß dem renommierten Sexualwissenschaftler Marcos Ribeiro ist der brasilianische Mann „eminent bisexuell“, anders als in Europa ist homosexueller Verkehr zumeist die allererste geschlechtliche Erfahrung der heranwachsenden Jugendlichen. Heute predigt  Pedro Santana, 32, in der Kirche „Wunder Jesu“ mitten in der trubeligen City Sao Paulos, ist verheiratet, hat drei Kinder, nennt sich „geheilt“, verurteilt Homosexualismo als „Dämonenwerk“.Andere aus dem Heer der Strich-Transvestiten, die sich inzwischen auch in Rom, Paris, Madrid und deutschen Städten feilbieten, wurden ebenfalls Pastoren jener Sektenkirchen, zu deren Repertoire Wunderheilungen, Teufelsaustreibung und Messen in Hardrock-Lautstärke bis einhundert Dezibel gehören – zum Leidwesen von Anwohnern und Kranken. Fast in jeder Ausgabe stellt das auflagenstarke Zentralorgan „Folha Universal“ „konvertierte“ Gays vor, ruft  Brasiliens boomende Schwulenszene auf, deren Beispiel zu folgen. Keine Homo-Demo an der Copacabana ohne Sektenkirchler, die Flugblätter mit „Therapie“-Adressen verteilen. Carlos Bertilac, Leiter eines kleinen Instituts in Rio, wehrt sich gegen den Vorwurf, Schwule als anormal zu diskriminieren:“Wir behandeln Homosexualität nicht als Krankheit, sondern bieten lediglich jenen Hilfe an, die ihr Leben ändern wollen.“ Verfahren wird ähnlich wie bei den „Anonymen Alkoholikern“. In der ersten, nach dem biblischen Jonas benannten Phase wird absolute Abstinenz empfohlen, sollen die Teilnehmer von ihren Sex-Obsessionen lassen. In der darauffolgenden Josue-Phase wird nach Verletzungen und Traumas gesucht, die, wie es heißt, homosexuelles Verhalten auslösten. In der Josefsphase schließlich geht es um die „totale Wiederentdeckung“, die Rückkehr zum heterosexuellen Lebensstil. Schwulsein sei angelernt, meint Bertilac – genauso könne man also Hetero-Verhalten einüben.</p>
<p>-US-Sektenkirchen beeinflussen –</p>
<p>Aufwind bekommen die Konvertierer durch ähnliche Bewegungen in den USA, vor allem die sich weltweit ausbreitende Organisation „Exodus“. Im Juni veranstaltete sie in der brasilianischen Stadt Vicosa für „Experten“ nichtkatholischer Kirchen und Religionsgemeinschaften, darunter Baptisten und Presbyterianer , die dritte Konferenz zum Thema, diskutierte „Methoden“, stellte „Geheilte“ vor.</p>
<p>Absehbar ist, daß derlei Aktivitäten tiefverwurzelte Vorurteile gegen Schwule noch verstärken werden – zur widersprüchlichen Realität des größten katholischen Landes der Erde gehört, daß man Gays serienweise ermordet, Länder wie die USA, Kanada und Australien wegen derartiger Verfolgung politisches Asyl gewährten. Amnesty International widmet den Gewaltakten gegen Homosexuelle und Transvestiten regelmäßig Dossiers. Jedes Jahr werden auch Europäer, darunter Deutsche ermordet, Todesschwadronen haben sich auf Schwule spezialisiert.</p>
<p>Die brasilianischen Sektenkirchen sind im Unterschied zu Katholiken und Protestanten extrem konservativ ausgerichtet, verfügen über eine starke Kongreßfraktion.</p>
<p>Angesehene Therapeuten des Tropenlandes kritisieren die Sekten-„Therapien“ vehement. Der Versuch, sexuelle Orientierungen zu ändern, sei absurd und nutzlos &#8211;  heterosexuelles Verhalten werde offensichtlich durch Repression und Gruppendruck erzwungen.</p>
<h2>Brasilien, siebtgrößte Wirtschaftsnation,  flog aus Ländergruppe(low- and middle-income countries), die  Aids-Infizierte am besten betreut, laut Landesmedien. “Nur zwischen 60%  und 79% der HIV-Patienten werden behandelt.” Öffentliche Gesundheit  unter Lula-Rousseff. Sinkende Gesundheitsausgaben. Aids in  Lateinamerikas größter Demokratie &#8211; offizielle Versionen und Realität. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=11698" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p><strong>Unter Bezug auf ein neues Dokument  der  UNO-Organisation Unaids hieß es, elf Länder, darunter Chile, Cuba und  Namibia, verteilten an mindestens 80 Prozent der Infizierten  entsprechende Aids-Medikamente. Brasilien folge nunmehr erst in der  nächsten Länderkategorie. Laut Schätzungen wüßten bis zu 300000  Brasilianer nichts von ihrer Aids-Infektion. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-probleme-beim-bekampfen-der-aids-epidemie-aus-expertensicht/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/29/brasilien-und-aids-2010-laut-offiziellen-angaben-rund-12000-aids-tote-daten-regierungsunabhangiger-institutionen-uber-tatsachliche-zahl-noch-nicht-vorhanden-analsex-gefahrlicher-risikosex-in/</strong></a></p>
<p><strong>“Erfolge im Kampf gegen Aids”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html"><strong>http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/nachrichten/msgf/brasilien:_erfolge_im_kampf_gegen_aids.html</strong></a></p>
<p><strong>“Der Aids-Musterschüler”.</strong></p>
<p><a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/hintergrund/msgf/brasilien%3A_der_aids-musterschueler.html"><strong>http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/hintergrund/msgf/brasilien%3A_der_aids-musterschueler.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1189066547.pdf"><strong>http://www.aerztekammer-hamburg.de/funktionen/aebonline/pdfs/1189066547.pdf</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach3.JPG" alt="cach3.JPG" /></p>
<p><strong>Slum in Sao Paulo, November 2011. Gemäß europäischen  Sichtweisen hatte Lateinamerikas größte Demokratie Brasilien die  Finanz-und  Wirtschaftskrise von 2008/2009 recht gut überstanden.</strong></p>
<p><strong>Die Aidslage in Brasilien aus Sicht der Franziskaner vor Ort &#8211;  wird die Zahl der Aidstoten korrekt registriert?  Warum Brasilien aus  der Ländergruppe flog…</strong></p>
<p><strong>“Proportion of eligible population receiving antiretroviral  therapy in low- and middle-income countries at the end of 2010?(UNAIDS)</strong></p>
<table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td valign="top" width="361">60%—79%ArgentinaBrazilCosta RicaDominican RepEcuadorEthiopiaGeorgiaKenyaMexicoParaguayRomaniaSwazilandThailand<strong>Uruguay </strong><strong>Zambia </strong></td>
<td valign="top" width="277"><strong>&gt;80% </strong><strong>Botswana </strong><strong>Cambodia </strong><strong>Chile </strong><strong>Comoros </strong><strong>Croatia </strong><strong>Cuba </strong><strong>Guyana </strong><strong>Namibia </strong><strong>Nicaragua </strong><strong>Rwanda </strong><strong>Slovakia </strong></td>
</tr>
</table>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<h2>Brasiliens hochgelobte Aids-Politik:  Öffentliche Proteste  landesweit gegen das Fehlen von mindestens vier  Medikamenten des  Aids-Cocktails, laut nationalen Medien. “Für die  Infizierten ist es das  Todesurteil, die sterben dann eben weg.” Indianer  und Aids. <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=5157" title="Beitrag bearbeiten">**(2010)</a></h2>
<p><strong>Wie es heißt, fehlen die Medikamente Abacavir,  Lamivudina,  Nevirapina, Zidovudina, Efavirenz. “Das ist die Zerstörung  eines als  beispielhaft bezeichneten Programms”, sagte William Amaral,  Leiter  eines Forums von Aids-NGO in Rio de Janeiro gegenüber der Presse.  ”  Aids-Medikamente fehlten keineswegs zum erstenmal. Angesichts der   zunehmend heftigeren Kritik in Brasilien an der nationalen   Aids-Bekämpfung nimmt in Mitteleuropa das Lob an Brasilias Aids-Politik   weiter zu.</strong></p>
<p><strong>Katholische Aids-Expertin im Website-Interview in Manaus:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/29/fehlende-aidsmedikamente-in-brasilien-fehlende-arzte-fur-aidskranke-fur-die-infizierten-ist-es-das-todesurteil-die-sterben-dann-eben-weg-kritik-von-experten-und-kirche/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/</a></p>
<h2><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/josefranciscofrei.jpg" alt="josefranciscofrei.jpg" /></h2>
<p><strong>José Francisco in Sao Paulo beim Website-Interview.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/22/der-papst-und-die-kondome-fortdauernde-desinformation-uber-katholische-praxis-bei-aids-pravention-kirchliche-kondomverteilung-seit-16-jahren-in-brasilien-dem-grosten-katholischen-land-unterstellt/</a></p>
<p><strong>Franziskaner José Francisco &#8211; Hintergrund:</strong></p>
<h2>Aids-Tod und fehlende Aids-Medikamente in Brasilien: Franziskaner   und Aids-NGO beklagen seit Jahren mangelhafte medizinische Versorgung   von Infizierten. ”Wahrheit über Aids-Epidemie wird versteckt”.</h2>
<p><strong>InÂ europäischen Medien wird seit Jahren das staatliche   brasilianische Aids-Programm als vorbildlich hingestellt und zudem   behauptet, die Gratis-Versorgung  Aids-Infizierter mit dem   Medikamenten-Cocktail sei garantiert. Wie der für die Sozialprojekte der   Franziskaner Sao Paulos verantwortliche Ordensbruder José Francisco  dos  Santos gegenüber dieser Website erklärte, trifft dies nur teilweise  zu,  sterben deshalb Aids-Patienten, die den Medikamenten-Cocktail   unbedingt ganz regelmäßig einnehmen müssen. </strong></p>
<p><strong>Laut Frei Santos war die Medikamentenversorgung der   Aidspatienten 2007 im reichsten brasilianischen Teilstaat Sao Paulo so   schlecht, daß über einen Monat der Medikamenten-Cocktail schlichtweg   nicht ausgeteilt wurde. Die Franziskaner und Aids-NGO seien daraufhin   Ende 2007 gegen die Regierung vor Gericht gezogen, um die Einhaltung des   entsprechenden Gesundheitsgesetzes zu erreichen. Die brasilianischen   Aids-Statistiken seien sehr ungenau, die wahre Datenlage werde   versteckt. Es existiere verständlicherweise kein politisches Interesse,   die Wahrheit über die Aids-Situation offenzulegen. Die behauptete   Qualität der Aidspatienten-Versorgung existiere nicht. Aids betreffe in   Brasilien heute vor allem die Armen. Wenn indessen jemand an einer   Krankheit sterbe, die er sich durch die Immunschwäche zugezogen habe,   werde Aids auf dem Totenschein nicht als Todesursache benannt, sei nur   zu oft  gar nicht bekannt, daß er Aids-infiziert gewesen sei. </strong></p>
<p><strong>Bereits 2006 hatte das auf Aidspatienten spezialisierte   Hospital ”Gaffrée e Guinle” in Rio de Janeiro gegenüber der Presse   beklagt, daß wegen fehlender Medikamente Aids-Kranke sterben. Es fehlten   sogar nötige Antibiotika.</strong></p>
<p><strong>Presse-Zitat von 2008 über fehlende Aids-Medikamente, was bei   Betroffenen zu schweren Konsequenzen und sogar zum Tode führen könne:</strong>   Segundo a direçáo do Ã³rgáo, oito remédios para doenças infecciosas e   anti-retrovirais que integram o coquetel antiaids estáo em <strong>falta</strong>.   ”Pelo menos metade desses medicamentos sáo de uso contÃ­nuo, o que   significa que a interrupçáo do uso, segundo especialistas, pode provocar   graves conseqüÃªncias Ã  saÃºde e até levar Ã  morte, afirma Caetano.   JÃ¡ nas unidades bÃ¡sicas de saÃºde do municÃ­pio outros cinco  remédios  também estáo em <strong>falta</strong>, alguns desde março.</p>
<p><strong>Indianer und Aids, Manaus, 2009:</strong></p>
<p><strong>Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben &#8211;    eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in Brasilien “   etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus am Rio Negro &#8211;    fast durchweg in Slums. Die brasilianischen Aidsexperten nennen die   Präventionsarbeit bei Indiostämmen besonders schwierig. Kondome würden   aus soziokulturellen Gründen, vor allem der Mannesehre, gewöhnlich   abgelehnt. Krankheiten wie Aids und Tuberkulose schreibe man dem Wirken   böser Geister aus der übernatürlichen Welt zu, hoffe auf Heilung durch   den Schamanen. Zudem existiere das Problem der Promiskuität,   derÂ häuslichen, der sexuellen Gewalt auch unter den Indios, könne sich   eine Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann durchsetzen, der kein   Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als Prostituierte. Indianer und   Indianerinnen, die zu evangelikalen Sekten übertreten, sagen: ”Wegen   meiner Religion kriege ich kein Aids, sind weder Aidstests noch Kondome   nötig. Jesus heilt &#8211; Halleluja!”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/23/yanomami-runddorf-demini-video-anklicken-amazonas-musiktheater-munchner-biennale-2010/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/05/die-aids-epidemie-in-brasilien-ist-nicht-unter-kontrolle-analia-maria-de-paula-leiterin-der-bischoflichen-aids-pastoral-in-nordbrasilien-gesichter-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/19/aids-und-die-praventive-funktion-von-kondomen-in-brasilien-die-halluzinierenden-nachte-der-kamikazeas-alucinantes-noites-dos-camicases-nachrichtenmagazin-veja-sexualpraktiken-bisexual/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/19/355-brasilianer-haben-aids-ohne-es-zu-wissen-laut-offizieller-regierungsschatzunggewohnlich-viel-zu-niedrig/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/05/brasilien-auf-uno-index-fur-menschliche-entwicklung-jetzt-platz-75-hinter-argentinien-chile-und-kuba/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/01/brasiliens-erfolgreiche-auslandspropaganda-2009-uber-40-millionen-euro-investiert-laut-brasil-economico-enge-zusammenarbeit-mit-medien-europas/</a><strong>Laut  Landesmedien durchläuft Brasiliens Gesundheitswesen eine “gravierende  Krise”, wurden in den letzten zehn Jahren 45,9 Milliarden Real, die für  das Gesundheitswesen bestimmt waren, in Wirklichkeit garnicht  investiert.  Brasiliens privates Gesundheitswesen für die  Bessergestellten habe viermal mehr Ärzte als das öffentliche  Gesundheitswesen für die übergroße Mehrheit der Brasilianer. </strong></p>
<p><strong>Entsprechend groß ist das Lob für Brasiliens Sozialpolitik aus neoliberalen Ländern Mitteleuropas. </strong></p>
<p><a href="http://www.adveniat.de/blog/?p=960"><strong>http://www.adveniat.de/blog/?p=960</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/brasiliens-heranwachsende-in-extremer-armut-zahl-zunehmend-laut-neuer-unicef-studie-acht-jahre-lula-rousseff-regierung-und-resultate/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/18/brasiliens-brutale-sozialkontraste-lula-ist-nacktfolha-de-sao-paulo/</strong></a></p>
<p><strong><strong>Leonardo Boff 2010 :“Lula machte die größte   Revolution der sozialen  Ökologie des Planeten, eine Revolution für die   Bildung, ethische  Politik.“  </strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-soziale-ungleichheit-laut-uno-index-2011-fur-menschliche-entwicklung-nur-platz-97-betonen-landesmedien/</strong></a></strong></p>
<p><strong><strong>Lulas Krebsbehandlung:</strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasilien-lulas-krebsbehandlungsirio-libanes-fur-allefolha-de-sao-paulo-zur-therapie-im-teuren-elite-krankenhaus-sao-paulos/</strong></a></strong></p>
<p><strong>Lula über öffentliches Gesundheitswesen SUS:  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/01/campanha-lula-no-sus-youtube-anklicken-gabe-es-sus-in-den-usa-ware-das-gut-fur-die-armenlula/</a></strong></p>
<p><strong>Sao Paulos Favela Cachoeirinha Sao Paulo 2011 &#8211; 70000  Bewohner, nicht einmal ein Gesundheitsposten, seit Jahren auch von der  katholischen Kirche gefordert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/11/cach28.JPG" alt="cach28.JPG" /></p>
<p><strong>Der soziale Aufstieg von Lula:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/</strong></a></strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/30/boomland-brasilien-stahl-flaute-stagnation-bei-olforderung-industriellenkritik-an-wachstumshemmender-hochzinspolitik/</strong></a></p>
<p><strong>Die erfolgreiche Auslandspropaganda,  Berichterstattungsvorschriften und der Soziologe Claudio Monteiro,  Leiter der katholischen Aids-Pastoral in Sao Paulo 2010: </strong> <strong>“Als  Folge von Aids sterben in Brasilien jährlich weit mehr als  die laut  amtlicher Schätzung angegebenen rund 11000 Personen &#8211; die  Dunkelziffer  ist hoch”, so Monteiro im Website-Interview. “Die  Feststellung und  Registrierung der Todesursachen muß stark verbessert  werden. Wegen  fehlender Medikamente für den Aids-Cocktail sterben nach  wie vor  zahlreiche Menschen. Derzeit nimmt Aids besonders in Städten bis  50000  Einwohner zu.”</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/</strong></a></p>
<p><strong>Katholik Schlingensief:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/23/den-leuten-zu-sagen-in-was-fur-einer-verlogenen-scheise-wir-alle-leben-schlingensief-in-sao-paulo/</strong></a><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien: &#8222;Schwulenfeindlichkeit tötet&#8220; &#8211; Motto der weltgrößten Schwulenparade am 25.Mai 2008 in Sao Paulo.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/19/schwulenfeindlichkeit-mordet-motto-der-weltgrosten-schwulenparade-am-25mai-in-sao-paulo/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 18:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/ Angesichts der zunehmenden Morde an Homosexuellen in Brasilien haben die Veranstalter der Mai-Parade jetzt &#8222;Homofobia mata&#8220;, Schwulenfeindlichkeit tötet, zum Motto gewählt. Erwartet wurden 3,5 Millionen Menschen. Hintergrund mit Fotos  der Gayparade 2007: Schwulen-Morde in Brasilien &#8211; 2008 bereits 45 Getötete. In keinem anderen Land werden mehr Homosexuelle umgebracht, gefoltert. Menschenrechtsaktivisten prangern erneut ”Homofobia an.Â ** [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/</a></strong></p>
<p><strong>Angesichts der zunehmenden Morde an Homosexuellen in Brasilien haben die Veranstalter der Mai-Parade jetzt &#8222;Homofobia mata&#8220;, Schwulenfeindlichkeit tötet, zum Motto gewählt. Erwartet wurden 3,5 Millionen Menschen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/04/gay5.jpg" alt="gay5.jpg" /></p>
<p><strong>Hintergrund mit Fotos  der Gayparade 2007:</strong><br />
Schwulen-Morde in Brasilien &#8211; 2008 bereits 45 Getötete. In keinem anderen Land werden mehr Homosexuelle umgebracht, gefoltert. Menschenrechtsaktivisten prangern erneut ”Homofobia an.Â **<br />
<a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=301"><strong>Regelmäßig Morde an Homosexuellen aus Europa</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/aids-in-brasilien-nicht-unter-kontrolle-gesundheitsministerum-weist-auf-deutlichen-anstieg-bei-jungen-homosexuellen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/aids-in-brasilien-nicht-unter-kontrolle-gesundheitsministerum-weist-auf-deutlichen-anstieg-bei-jungen-homosexuellen/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</a></p>
<p><span id="more-367"></span></p>
<p>In Lateinamerikas größter Demokratie sind nach Angaben der angesehenen Homosexuellen-Organisation „Grupo Gay da Bahia” im Jahre 2007 gemäß unvollständigen Angaben mindestens 122 Homosexuelle und Transvestiten ermordet worden. Gegenüber 2006 bedeute dies eine Zunahme um 30 Prozent. Im Teilstaat Bahia sei die Gewalt gegen Schwule am höchsten, der Nordosten generell die für Homosexuelle gefährlichste brasilianische Region. Das Risiko für einen Schwulen, dort ermordet zu werden, sei 84 mal größer als im Süden und Südosten. Die Mehrheit der Ermordeten von 2007 war gemäß den Angaben zwischen 20 und 40 Jahren alt. 80 Prozent der Täter seien unbekannt. Brasilien liege bei Morden an Homosexuellen weltweit an der Spitze “ gefolgt von Mexiko mit 35 und den USA mit 25 Morden pro Jahr. Laut Grupo Gay da Bahia dürfte die tatsächliche Zahl der in Brasilien 2007 Ermordeten weit höher sein, da aus vier Teilstaaten jegliche Informationen fehlten. Da trotz der gravierenden Situation keinerlei Regierungsstatistiken existierten, sei man auf Angaben aus Zeitungen und dem Internet angewiesen. Die „Grupo Gay da Bahia” ist die älteste NGO zur Verteidigung der Homosexuellenrechte in Lateinamerika und fertigt seit 1980 Mordstatistiken an.2008 wurden danach bereits 45 Homosexuelle in Brasilien umgebracht. „Dieses Jahr ist das Ausmaß der Gewalt gegen Schwule besonders besorgniserregend”, erklärte Professor Luiz Mott, der die Daten erarbeitet. Besonders im Nordosten Brasiliens nähmen derartige Gewalttaten in den letzten Jahren zu. Der Teilstaat Pernambuco habe in den letzten Jahrzehnten bei Schwulen-Morden stets an der Spitze gelegen “ erstmals sei es nun Bahia, gefolgt von Pernambuco, Rio Grande do Norte und Alagoas. Im Nordosten ereigneten sich 60 Prozent der Morde, im Mittelwesten 17 Prozent, im Süden-Südosten 16 Prozent und im Norden 7 Prozent. Die Zahl der Schwulen und Lesben belaufe sich in Brasilien auf über zwanzig Millionen Personen(bei rd.185 Einwohnern Brasiliens), die Zahl der Transsexuellen und Transvestiten gemäß deren Vereinigungen auf 20000 bis 30000 Menschen. Der jüngste letztes Jahr ermordete Schwule sei 14 Jahre alt gewesen und lebte in Salvador da Bahia “ der älteste war ein homosexueller Mediziner von 70 Jahren. Schwule würden häufig erschossen und erstochen, jedoch auch totgefoltert, ertränkt, mit Flaschen erschlagen, geköpft und in Stücke gehackt, hieß es weiter. Ã„hnlich wie in anderen Drittwelt-Kulturen, sind Homosexuelle in Brasilien häufig Opfer von Ehrenmorden. In Brasilien werden regelmäßig Homosexuelle aus Europa ermordet. Jüngstes Opfer wurde im Nordostteilstaat CearÃ¡ ein 57-jähriger Franzose, der gemäß Pressemeldungen von einem Einheimischen, der sich mit ihm angefreundet hatte, erschlagen worden ist. Der verhaftete, geständige Täter hatte Geld und Wagen des Franzosen geraubt. Die Menschenrechtslage unter der demokratischen Regierung von Staatschef Lula hat sich gemäß Expertenangaben stetig gravierend verschlechtert “ auch gemäß Kirchenangaben ist Brasilien weiterhin ein Folterstaat. Die gängige Praxis der Scheiterhaufen von Rio de Janeiro wurde erstmals auch in dem Berlinale-Sieger von 2008, „Tropa de Elite”, gezeigt. Das europäische Interesse an der Menschenrechtssituation ist indessen aus den bekannten Gründen sehr gering.<a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=301"><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/04/gay1.jpg" alt="gay1.jpg" /></strong></a></p>
<p>Â <img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/04/gay8.jpg" alt="gay8.jpg" /></p>
<p><a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=301"><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/04/gay7.jpg" alt="gay7.jpg" /></strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/SPGay1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-106646" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/SPGay1-588x1024.jpg" alt="SPGay1" width="588" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Schluß mit der Scheinheiligkeit. Wir haben das Recht, Christen zu sein”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/SPGay2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-106650" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/SPGay2-562x1024.jpg" alt="SPGay2" width="562" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=301"><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/04/gay6.jpg" alt="gay6.jpg" /></strong></a></p>
<p><a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=301"><strong><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/04/gayextra.jpg" alt="gayextra.jpg" /></strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2008/04/gayextra2.jpg" alt="gayextra2.jpg" /></p>
<p><a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=301"><strong><!--adsense--></strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens Sektenkirchen &#8222;konvertieren&#8220; Homosexuelle zu Heteros &#8211; Strich-Transvestiten werden Pastoren. Assembleia de Deus, Marina Silva.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/04/04/brasiliens-sektenkirchen-konvertieren-homosexuelle-zu-heteros-strich-transvestiten-werden-pastoren/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 20:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die katholische Kirche des Tropenlandes akzeptiert Homosexuelle &#8211;  evangelikale Sekten wollen sie indessen „umdrehen”, von ihrer Sünde „befreien, reinigen”, wie intensive Werbung betont und sich dabei an USA-Vorbildern orientiert. Fast täglich werden in den Sektenmedien „Ex-Gays” präsentiert. Beispiel Pedro Santana: Jahrelang stand er als Strich-Transvestit auf dem Uni-Campus von Sao Paulo “ aufreizend zurechtgemacht, täschchenschwenkend, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die katholische Kirche des Tropenlandes akzeptiert Homosexuelle &#8211;  evangelikale Sekten wollen sie indessen „umdrehen”, von ihrer Sünde „befreien, reinigen”, wie intensive Werbung betont und sich dabei an USA-Vorbildern orientiert. Fast täglich werden in den Sektenmedien „Ex-Gays” präsentiert. Beispiel Pedro Santana: Jahrelang stand er als Strich-Transvestit auf dem Uni-Campus von Sao Paulo “ aufreizend zurechtgemacht, täschchenschwenkend, mit Silikonbusen, war als „Sandra Le Baron” stadtbekannt.</strong></p>
<p><strong><span id="more-280"></span>An Kunden fehlte es nicht &#8211;  gemäß dem renommierten Sexualwissenschaftler Marcos Ribeiro ist der brasilianische Mann „eminent bisexuell”, anders als in Europa zudem homosexueller Verkehr zumeist die allererste geschlechtliche Erfahrung der heranwachsenden Jugendlichen. Heute predigt  Pedro Santana in der Kirche „Wunder Jesu” mitten in der trubeligen City Sao Paulos, ist verheiratet, hat drei Kinder, nennt sich „geheilt”, verurteilt Homosexualismo als „Dämonenwerk”. Andere aus dem Heer der Strich-Transvestiten, die sich inzwischen auch in Rom, Paris, Madrid und deutschen Städten feilbieten, wurden ebenfalls Pastoren jener Sektenkirchen, zu deren Repertoire Wunderheilungen, Teufelsaustreibung und Messen in Hardrock-Lautstärke bis einhundert Dezibel gehören “ zum Leidwesen von Anwohnern und Kranken. Keine Schwulen-Demo an der Copacabana ohne Sektenkirchler, die Flugblätter mit „Therapie”-Adressen verteilen. Carlos Bertilac, Leiter eines kleinen Instituts in Rio, wehrt sich gegen den Vorwurf, Schwule als anormal zu diskriminieren:”Wir behandeln Homosexualität nicht als Krankheit, sondern bieten lediglich jenen Hilfe an, die ihr Leben ändern wollen.” Verfahren wird ähnlich wie bei den „Anonymen Alkoholikern”. In der ersten, nach dem biblischen Jonas benannten Phase wird absolute Abstinenz empfohlen, sollen die Teilnehmer von ihren Sex-Obsessionen lassen. In der darauffolgenden Josue-Phase wird nach Verletzungen und Traumas gesucht, die, wie es heißt, homosexuelles Verhalten auslösten. In der Josefsphase schließlich geht es um die „totale Wiederentdeckung”, die Rückkehr zum heterosexuellen Lebensstil. Schwulsein sei angelernt, meint Bertilac “ genauso könne man also Hetero-Verhalten einüben. Â </strong></p>
<p><strong> -US-Sektenkirchen beeinflussen “<br />
</strong></p>
<p><strong> Aufwind bekommen die „Konvertierer”  durch ähnliche Bewegungen in den USA, vor allem die sich weltweit ausbreitende Organisation „Exodus”, die auch in Brasilien „Expertenkonferenzen” abhält. Therapeuten des Tropenlandes kritisieren die Sekten-„Therapien” vehement. Der Versuch, sexuelle Orientierungen zu ändern, sei absurd und nutzlos. Heterosexuelles Verhalten werde offensichtlich durch Repression und Gruppendruck erzwungen.</strong></p>
<p><strong>In Wahlkämpfen rufen Sektenpastoren zudem dazu auf, evangelikale Kandidaten zu wählen und damit die Homosexuellen und ihre Bewegungen zu schwächen. Zu den bekanntesten Pastoren solcher Argumentationslinien zählt Edino Fonseca von der &#8222;Assembleia de Deus&#8220;(Gottesversammlung), zu der auch Brasiliens Ex-Umweltministerin Marina Silva gehört.</strong></p>
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		<item>
		<title>Schwule und Transvestiten &#8211; neues Regierungsprogramm zur Aids-Prävention. Große Zustimmung bei der Zielgruppe. Analsex in Brasilien.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/25/schwule-und-transvestiten-neues-regierungsprogramm-zur-aids-pravention-grose-zustimmung-bei-der-zielgruppe/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 20:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Transvestiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Cartaz do Plano Nacional de Enfrentamento da Epidemia de Aids e das DST entre gays, homens que fazem sexo com homens (HSH) e travestis. (Foto: Divulgaçáo Ministério da SaÃºde) http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/ (Postertext:&#8220;Mach, was du willst, aber mach es mit Kondom&#8220;) Gay-Parade 2010 in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/ Das brasilianische Gesundheitsministerium hat ein neues Programm zur Aids-Prävention unter [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://g1.globo.com/Noticias/Brasil/foto/0,,14295747-EX,00.jpg" alt="Foto" /><strong>Cartaz do Plano Nacional de Enfrentamento da Epidemia de Aids e das DST entre gays, homens que fazem sexo com homens (HSH) e travestis. (Foto: Divulgaçáo Ministério da SaÃºde)</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/</a></p>
<p><strong>(Postertext:&#8220;Mach, was du willst, aber mach es mit Kondom&#8220;)</strong></p>
<p><strong>Gay-Parade 2010 in Sao Paulo: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/</a></strong></p>
<p><span id="more-231"></span></p>
<p><strong>Das brasilianische Gesundheitsministerium hat ein neues Programm zur Aids-Prävention unter Homosexuellen, den sogenannten HSH(Männer, die Sex mit Männern haben, sich aber nicht als Homosexuelle bekennen) sowie Transvestiten gestartet.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/transvestitkarn07.JPG" alt="transvestitkarn07.JPG" /></p>
<p><strong>Rio-Transvestit im Karneval.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/22/viele-aids-infizierte-brasilien-stecken-aus-rache-und-wutgefuhlen-heraus-sowie-aus-bosartigkeit-ganz-bewust-andere-menschen-mit-dem-hiv-virus-an-patienten-des-franziskaner-aids-projekts-in-sao-pa/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/16/katholische-aids-pastoral-stellt-kondome-gratis-zur-verfugung-meldet-gesundheitsministerium-brasiliens/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/16/katholische-aids-pastoral-stellt-kondome-gratis-zur-verfugung-meldet-gesundheitsministerium-brasiliens/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/03/fehlende-aids-medikamente-in-brasilien-aids-ngo-beklagen-seit-jahren-mangelhafte-medizinische-versorgung-von-infizierten/</a></p>
<p><strong><!--more-->Hauptziel sei, wie es hieß, Aids unter Heranwachsenden zwischen 13 und 19 Jahren vorzubeugen, da in dieser Altersgruppe ein signifikanter Anstieg von Ansteckungen festzustellen sei. Das Gesundheitsministerium schätzt die Zahl der Homosexuellen und HSH, im Alter zwischen 15 und 49 Jahren, in Brasilien auf etwa 1,5 Millionen. Unter diesen sei die Aidsrate elfmal höher als im Rest der Bevölkerung. Das entspricht 226,6 Fällen bzw. 19,5 Fällen auf 100000 Einwohner. Toni Reis, Präsident der Brasilianischen Assoziation der Gays, Lesben, Bisexuellen, Transvestiten und Transsexuellen(ABGLT) würdigte gegenüber der Presse die neue Initiative der Regierung. Er hob zudem hervor, daß die Homosexuellenfeindlichkeit in Brasilien bekämpft werden müsse. In verschiedenen Teilstaaten des Tropenlandes sei die Homophobie im Gesundheitswesen noch institutionalisiert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/aids-in-brasilien-nicht-unter-kontrolle-gesundheitsministerum-weist-auf-deutlichen-anstieg-bei-jungen-homosexuellen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/08/06/aids-in-brasilien-nicht-unter-kontrolle-gesundheitsministerum-weist-auf-deutlichen-anstieg-bei-jungen-homosexuellen/</a></p>
<p><!--adsense--></p>
<p><strong>Deutschlandfunk: Islam, Homosexualität, Erotik &#8211; <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/759332/">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/759332/</a></strong></p>
<p>Hintergrund:</p>
<h2>Brasiliens Schwulenszene boomt &#8211; doch fast täglich werden Homosexuelle ermordet <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=154">**</a></h2>
<p>Tags:</p>
<p>Die Schwulenpolitik des Tropenlandes bleibt weiter höchst widersprüchlich: Zwar startete die Lula-Regierung eine Kampagne gegen Homosexuellen-Feindlichkeit, doch werden nach wie vor selbst laut Amnesty International so viele Gays ermordet wie in keinem anderen Land. In Großstädten wie Sao Paulo und Rio de Janeiro geht die Hatz auf Homosexuelle ungehindert weiter.</p>
<p>Sogar in Strandvierteln der Mittel-und Oberschicht, wie Ipanema und Leblon, lauern Gruppen von bis zu fünfzehn jungen Männern den Schwulen an ihren Treffpunkten auf, schlagen sie brutal zusammen, bewerfen sie mit Steinen, traktieren sie mit Stöcken und Eisenstangen. Beim Karneval häuften sich solche Übergriffe derart, daß Homosexuelle in Rio dem Volksfest fast ausnahmslos fernblieben. Denn die Polizei unternimmt gewöhnlich nichts. Gemäß einer neuen UNESCO-Studie erklären sehr viele Jugendliche geradezu mit Stolz, gegen Homosexuelle zu sein “ und auch der neue Staatschef Luis Inacio Lula da Silva ist dafür bekannt, sie mit den üblichen machistischen Schimpfwörtern zu verspotten.<br />
”Bei Morden an Schwulen liegt Brasilien weiterhin an der Spitze”, sagt in der nordostbrasilianischen Millionenstadt Salvador da Bahia der schwarze Schwulenaktivist Oseas, „durchschnittlich jeden zweiten Tag wird einer umgebracht, keine andere Minderheit wird so abgewertet, so diskriminiert. Wir leben noch in einer heterosexistischen Gesellschaft, Ã„nderungen sind nur auf sehr lange Frist vorstellbar.”<br />
Im Teilstaat Bahia, mehr als doppelt so groß wie Deutschland, stellen die dunkelhäutigen Sklavennachfahren über achtzig Prozent der Bevölkerung “ schwer zu übersehen, daß gerade hier, wie im gesamten Nordosten, der Machismus sehr ausgeprägt ist. Oseas schmerzt, eben auch von Schwarzen sehr schlecht behandelt zu werden: ”Ich bin Negro und Gay “ für die schwarzen Heteros verrate ich meine eigene Rasse, werde als Bedrohung des Männlichkeitsideals angesehen “ in Bahia ist es für Schwule sehr schwierig.” Nach außen vermittle Brasilien den Eindruck, tolerant und sexuell freizügig zu sein. Doch das sei eine Lüge.<br />
Die brasilianische Homosexuellenbewegung stützt sich bei ihrer Mordstatistik auf Presseveröffentlichungen. Doch die wirkliche Zahl der Tötungen, so heißt es, sei vermutlich sogar dreimal so hoch, da viele Verbrechen als gewöhnliche Morde registriert würden, viele Untaten überhaupt nicht. Zu den Opfern zählten jedes Jahr auch Europäer, darunter Deutsche.<br />
“politisches Asyl für brasilianische Schwule”<br />
Brasilianische Homosexuelle haben die letzten Jahre sogar politisches Asyl in Australien, Kanada und in den USA erhalten. Amnesty International nennt die Situation paradox, da die brasilianische Lesben-und Schwulenbewegung andererseits zunehmend selbstbewußter an die Öffentlichkeit trete, jedes Jahr in Sao Paulo eine der weltweit größten Christopher-Street-Day-Paraden veranstalte.<br />
Milton Cunha ist in Rio de Janeiro Psychologe, Kolumnist, moderiert im brasilianischen Kultur-und Bildungskanal TV Educativa wöchentlich zwei populäre Sendungen, gehört ebenfalls zum Movimento Gay. Den offiziellen Erklärungen Brasilias gegen die Diskriminierung sexueller Minderheiten begegnet er mit unverhohlener Skepsis: ”Werden Homosexuelle ermordet, gibt es keine Ermittlungen, hat die Polizei keinerlei Willen, die Täter zu fassen. Und sollten wir uns ins Kriminellenmilieu begeben, um auf eigene Faust zu ermitteln, würde man uns umbringen. Und so bleibt alles nur bei schönen Worten, geschehen weiterhin furchtbare Dinge, bleibt alles beim Alten. Ich sehe in diesem Land sehr viel Widersprüchliches, eine tägliche Kollision zwischen Ultraarchaischem und Ultramodernem, bin aber als Brasilianer darüber nicht einmal mehr erschrocken, habe wie jedermann zwangsläufig gelernt, damit zu leben.”<br />
Auf der traditionell besonders buntschillernden, täuschenden Erscheinungsebene gibt es offenbar kaum Grund zur Kritik, Brasilien wird immer mehr zu einem bevorzugten Urlaubsziel für Homosexuelle, gilt als das größte bisexuelle Land der Welt. Eine brillant geschriebene Novelle wie &#8222;Brokeback Mountain&#8220; von der Pulitzerpreisträgerin Annie Proulx fände in Brasiliens Realität millionenfach ihre Entsprechung. Troca-troca, erwähnt sogar in einem berühmten Samba von Chico Buarque, ist homosexueller Verkehr, gewöhnlich die erste geschlechtliche Erfahrung der heranwachsenden Jungen; so gut wie jeder weiß, wie es geht. Fußballstar PelÃ¨ wurde von einer Zeitschrift gefragt, wie sein „erstes Mal” war. Er antwortete freimütig:”Mit einem Schwulen “ unser ganzes Team hat ihn penetriert, damals in Bauru.” Viele bleiben dabei, sagen Frau oder Freundin nichts davon, benutzen später gar Straßen-Transvestiten, „Travestis”, die für einen beträchtlichen Teil der einheimischen Männer seit vielen Jahrzehnten zur sexuellen Kultur einfach dazugehören. Über achttausend Travestis gibts allein in Rio, etwa ebensoviele in Sao Paulo, weit weniger in Salvador da Bahia, werden von Ausländern oft zunächst für besonders aufreizende Frauen gehalten, reproduzieren indessen das machistische Mann-Frau-Schema bis zum Exzeß. Die einschlägigen Experten nennen den brasilianischen Mann eminent bisexuell, der die Sexualität genitalisiert, auf den Penis reduziert, als ob andere Ausdrucksformen nicht existieren. Lebten zwei Männer ihr Schwulsein aus, sehe sich der Aktive nicht als „Bicha”, das sei der Passive, der deshalb auch noch verachtet werde. Lateinamerikas Kultur stuft häufig den aktiven Bisexuellen als dollen Macho ein; in Kolumbien wird er regelrecht glorifiziert, tolerieren Frauen seinen Verkehr mit Schwulen, in Brasilien nicht. „Mit einem anderen Mann Sex zu machen, zugeben, daß man dann eben schwul ist “ das ist schmerzhaft”, sagt der renommierte Sexualwissenschaftler Marcos Ribeiro.”Mit einem Travesti hat man weniger Konflikte “ der ist eine Frau mit Penis, und das ist komfortabler für die Psyche.”<br />
Tausende brasilianische Travestis bieten sich inzwischen am Bois du Bologne in Paris oder in Rom, selbst in Deutschland feil.<br />
Die katholische Kirche des Tropenlandes akzeptiert Homosexuelle “ die rasch wachsenden Sektenkirchen wollen sie „umdrehen” von ihrer Sünde „befreien, reinigen”, ganz nach US-Vorbild: Pedro Santana steht jahrelang als Strich-Transvestit auf dem Uni-Campus von Sao Paulo, aufreizend, täschchenschwenkend, mit Silikonbusen, bekannt als „Sandra Le Baron”, hat Dozenten und Studenten als Kunden. Pedro ließ sich „behandeln”, ist heute Pastor, predigt in der Kirche „Wunder Jesu” mitten in der trubeligen City, ist verheiratet, hat drei Kinder, nennt sich „geheilt” verurteilt Homosexualismo als „Dämonenwerk”. Fast in jeder Ausgabe stellt die auflagenstarke Sektenzeitung Folha Universal ”konvertierte” Gays vor, ruft die Schwulenszene auf, deren Beispiel zu folgen. Mit minimalstem Erfolg. Schließlich stehen selbst in Brasilia sogar Regierungsangestellte und Politiker auf Travestis.<br />
Doch gar nicht gut für deren Ruf “ immer wieder überfallen welche gar in Gruppen sogar ausländische Touristen an der Copacabana.<br />
Kein Zweifel, auch schwule Österreicher und Deutsche mögen Brasilien, beschreiben es als „Paradies”, enmpfinden vor allem Rio de Janeiro kommunikativer, heißer als jeden vergleichbaren Ort des Erdballs. „Bichas” kennt jeder brasilianische Hetero selbst in der Provinz persönlich, hat fast jeder reichlich im Bekanntenkreis, von Bisexuellen ganz zu schweigen. Stundenhotels nur für Gays sowie Partneragenturen haben Konjunktur “ regelmäßig sah ich, wie alternative Frauen ganz offiziell einen schwulen Carioca ehelichten, dies mit ihm in einem Copacabana-Restaurant groß feierten “ damit er künftig völlig legal bei seinem deutschen, österreichischen Partner wohnen kann. Aus Miami importierte Gay-Classics verkaufen sich erstmals in Rio und Sao Paulo ebensogut wie Homo-Literatur und die erst Mitte der Neunziger gegründete Schwulen-Illustrierte „Sui Generis”, für Leute mit Niveau “ und Geld. Editor Nelson Feitosa erläutert:”Gays verdienen normalerweise gut, haben ihr ganzes Einkommen zum Konsumieren, da sie ja weder für eine Ehefrau noch für die Privatschule der Kinder zahlen müssen. Tun sich zwei Schwule zusammen, ist das für sie finanziell noch vorteilhafter.” Feitosas Sicht verrät einiges, denn er bezieht sich nur auf Schwule der Mittel-und Oberschicht, die in der achtgrößten Wirtschaftsnation gerade rund zwanzig Prozent der Bevölkerung ausmacht, ihre Kids tatsächlich fast ausschließlich in Privatschulen schickt, während für den Rest der über einhundertachtzig Millionen Brasilianer nur die katastrophal schlechte öffentliche Schule bleibt. Besserbetuchte Gays haben natürlich mehr von der boomenden Schwulenszene, die aus der Unterschicht trifft dagegen die Kehrseite weit brutaler.<br />
“intellektueller Schwulen-Führer Luis Mott aus Bahia”<br />
Salvador de Bahias Bürgermeister schaut vom Schreibtisch auf die pittoresken Hafenkais, an denen Jahrhunderte zuvor portugiesische Segelschiffe mit verbannten Homosexuellen anlegten. Die Grupo Gay de Bahia(GGB) ist die älteste und rührigste Schwulenvereinigung nicht nur Brasiliens, sondern ganz Lateinamerikas. GGB-Präsident Luiz Mott, Uni-Dozent, machte seinen Anthropologie-Doktor an der Sorbonne, ist intellektueller Kopf der brasilianischen Homos, nennt sofort auch die Schattenseiten:”Schwule siehst du überall, weit mehr als in den anderen Latino-Staaten, viele sind Stars auch im Karneval “ andererseits werden Homos und Bisexuelle serienweise ermordet, unsere Statistik ist sehr unvollständig.”<br />
Leider wahr “ in Brasilien werden ungezählte Gewaltopfer gar nicht registriert “ und sei es, um die Bilanzen zu schönen. Mott ist Weißer “ Nachfahren afrikanischer Sklaven gründeten 1995 ihre eigene „Grupo Gay Negro da Bahia”, gingen prompt mit einem Afrikaner hart ins Gericht: Als ihnen zu Ohren kam, daß ausgerechnet Zimbabwes Präsident Robert Mugabe Schwule als „niedere Tiere, schlimmer als Hunde und Schweine” deklariert habe, Festnahmen verfügte, protestierten sie mit Erklärungen rund um den Erdball und an Mugabe selbst. Uni-Prof Mott, der fünf Jahre verheiratet war und zwei erwachsene Töchter hat, macht zu schaffen, daß immer mehr Gays und Lesben Opfer des in Brasiliens Nordosten besonders eingewurzelten Machismus werden, die „Homofobia” zunimmt, organisierte Neonazis in Sao Paulo gezielt Schwule zusammenschlagen und sogar ermorden. Was selbst in Österreich Politiker protestieren läßt. Noch vor wenigen Jahren druckte eine große Zeitung Bahias regelmäßig folgende Anzeige:”Halte Salvador sauber “ töte jeden Tag einen Homo!” Die Mörder, oft Strichjungen mit Raubabsichten, argumentieren vor Gericht, sich lediglich verteidigt zu haben “ der Schwule habe sie zwingen wollen, beim Analverkehr den passiven Teil zu spielen. „Das reicht fast ausnahmslos zum Freispruch”, beklagt Mott, „ein Viertel der Täter sind Polizisten.” Angegriffene gehen nicht zur Polizei, „weil wir auf den Wachen stets als Schuldige, nicht Opfer behandelt werden, mit Demütigungen rechnen müssen.” Mott, politisch hyperaktiv, gibt erst in Bahia, dann in Belo Horizonte, Recife, Curitiba einen „Überlebensführer”, das „Manual de Sobrevivencia Homosexual” heraus. Bei Attacken und Provokationen auf der Straße, empfiehlt er, ja nicht ängstlich klein beizugeben, sondern den Angreifer zunächst anzuschreien, ihn danach, sofern die eigenen körperlichen Kräfte ausreichen, ebenfalls zu attackieren, erst zu fliehen, wenn keine andere Wahl bleibt. Inzwischen lernen Gay-Gruppen geschlossen Kampfsportarten. „In Brasilien sind mindestens vierzehn Todesschwadronen hinter Homosexuellen her, jedes Jahr trifft es auch Europäer, darunter Deutsche!”<br />
In Bahias archaischem Nachbarteilstaat Alagoas gibt sich ein Abgeordneter im Radio als bisexuell zu erkennen “ sofort danach wird er entführt, gefoltert, kastriert, der Kopf mit den ausgestochenen Augen und abgeschnittenen Ohren wird in einen Fluß geworfen. Von London aus prangert Amnesty-International-Expertin Fiona Macaulay seit Jahren die hohen Mordraten an:”Die Straffreiheit erschreckt ebenso wie das Ausmaß der Gewalt. Viele Fälle werden gar nicht untersucht, die Regierung bleibt untätig.”<br />
1997 erschießt ein 26-jähriger Ex-Soldat in der Nordost-Stadt Santo Antonio de Potengi an einem einzigen Tage nach detailliertem Plan fünfzehn Männer, die angeblich ausgestreut hatten, er sei homosexuell. Der verheiratete Macho wollte in der von Blutrache geprägten Region seine Ehre „wiederherstellen”, wurde indessen vor dem Begehen weiterer zehn Morde von einem Polizisten zur Strecke gebracht. Der Fall erregte keineswegs größeres Aufsehen, zeigte indessen laut Joao Trevisan, auch in Deutschland und Österreich verlegter Schriftsteller, wie groß das Vorurteil gegen Homosexuelle im scheinbar liberalen Brasilien noch ist.<br />
“Studie über Schwulen-Feindlichkeit” Homosexuelle und Aids“<br />
Eine seriöse Untersuchung spricht Bände: Sechsunddreißig Prozent der Brasilianer würden einem Schwulen selbst dann keine Arbeit geben, wenn er der bestqualifizierte Bewerber wäre; jeder Fünfte würde sich von einem homosexuellen Kollegen bewußt fernhalten, sechsundfünfzig Prozent würden ihr Verhalten ändern. Rund die Hälfte stimmte unter keinen Umständen für einen homosexuellen Kandidaten und wechselte auch sofort zu einem anderen Arzt, falls die homosexuelle Präferenz des bisherigen entdeckt würde. Neunundsiebzig Prozent, im Nordosten sogar siebenundachtzig Prozent, würden nicht akzeptieren, wenn ihr Sohn mit einem Schwulen ausginge. Über sechzig Prozent geben den Gays die Schuld an der weltweiten Aids-Ausbreitung. Scheinheiliger, widersprüchlicher gehts nimmer “ von „typisch brasilianischer Doppelmoral” reden dann auch die Travestis, ihre Hauptkunden sind schließlich verheiratete Familienväter, die gewöhnlich „Camisinhas” ablehnen. Deshalb stieg die Aidsrate in scheinbar heterosexuellen Partnerschaften so stark an, wie Brasiliens Experten überrascht feststellten. Sieben von zehn Frauen mit Aids werden von ihren Männern angesteckt, gehören keineswegs zu einer Risikogruppe, sechsundsiebzig Prozent sind Mütter, weit über der Hälfte aller betroffenen Frauen geht erst ein Licht auf, nachdem der Ehepartner deutliche Krankheitssymptome zeigt. „Die meisten dieser Männer infizierten sich bei homosexuellem Verkehr”, betont David Uip aus Sao Paulo, einer von Brasiliens führenden Aids-Forschern. Im Jahr 2000 wird bekannt, daß auch unter den Schwulen San Franciscos die Immunschwächekrankheit wieder stark zunimmt. Laut Kollege Caio Rosenthal hat HIV unter den Armen Brasiliens das gleiche Profil wie in Afrika und einigen Karibikstaaten, treffe besonders schwerwiegend die Frau:Sie ist Zielscheibe des Mannes, der fremdgeht, Drogen nimmt, bisexuell ist.” Erfahren die Frauen das HIV-Testergebnis, kriegen sie höllische Wut, und Lust, den Partner auf irgendeine Weise für den Vertrauensbruch zu bestrafen. „Vor lauter Haß habe ich auf ihn eingeschlagen, danach zweimal Selbstmordversuche unternommen”, sagt Jaqueline Normandia in Belo Horizonte. Die Männer unternehmen gewöhnlich alles, damit niemand etwas erfährt, haben Angst, die Freunde könnten denken, man sei schwul. Brasiliens Frauen tun das Gegenteil, informieren Familien , Verwandte, sagen den eigenen Kindern die ganze Wahrheit, nennen den Schuldigen. Verlassen ihn jedoch bis zu seinem Tode, trotz abgrundtiefen Hasses, meist nicht, pflegen ihn bis zuletzt. „Jetzt ist er tot”, klagt eine Dreißigjährige aus Rio,”ich möchte mich verlieben, habe soviel Lust, mit jemandem zu schlafen “ aber wer will eine Frau mit Aids, und sovielen Kindern?” Valeria Piassa Polizzi, aus einer Unternehmerfamilie Sao Paulos, infiziert sich beim allerersten Mal, mit fünfzehn, veröffentlicht mit sechsundzwanzig ihre Autobiographie, spricht Tabus offen an:”Hier in Brasilien gibt es so viel Scheinheiligkeit. Da Homosexualität nicht akzeptiert wird, existiert eine Unmenge von Bisexuellen. . Beim Heiraten denken die Leute, ewige Treue sei inbegriffen. Nur geht der Mann mit anderen fremd, und die Frau auch. Und beide tun so, als wäre alles okay.”<br />
In Rio lebt ein Manager, dessen Partner an Aids stirbt “ er ist zwar sicher, HIV-positiv zu sein, vermeidet jedoch den Test, zu dem ihm Freunde, auch Heteros überreden wollen. Lieber schläft er weiter mit neuen Partnern ungeschützt, verdrängt das Risiko nach Kräften.<br />
Die Annahme, daß effiziente Kampagnen zur Aidsprävention erwünschte Verhaltensänderungen bewirken und die Ansteckungsraten erheblich senken würden, hat sich erwartungsgemäß, ebenso wie in Afrika, auch im Drittweltland Brasilien weitgehend als falsch erwiesen. Neue Studien zeigen, daß zahllose Männer und Frauen trotz der bestens bekannten Risiken weiterhin extrem fahrlässig handeln “ ein als Serial Killer beschriebener Typus legt es sogar bewußt darauf an, andere mit dem HIV-Virus zu infizieren, „aus Rache und Empörung”. Maria Ines de Carvalho leitet in Rio die Betreuungsklinik der Erzdiözese für Aids-Kranke, nennt ein übliches Argument:”Jemand übertrug den Virus auf mich und sagte mir nichts. Warum soll ich jetzt solidarisch mit den anderen sein? Warum soll ich mit Sex aufhören, wo ich doch sowieso sterben muß?” Einige, so die Direktorin,” haben das typische Verhalten eines Serial Killers. Das ist zwar kriminell, aber in Brasilien schwerlich zu beweisen.” Infizierte Mädchen vom Straßenstrich würden für die Arbeit in Nobel-Nachtclubs aufgepeppt “ „gutbetuchte Brasilianer, besonders aber ausländische Touristen verzichten auf Präservative, weil sie meinen, mit einer Frau aus der Mittelschicht zu schlafen, die auf Hygiene und Gesundheit achtet.” In den total überfüllten Gefängnissen hat einer von sechs Insassen Aids “ Padre Geraldo Mauzeroll von der Gefangenenseelsorge Sao Paulos beschreibt mir, was mit jenen passiert, die wegen Vergewaltigung, bewiesen oder nicht, eingeliefert und in eine Massenzelle gesteckt werden. Ritualhaft werden sie von zwanzig und mehr Männern penetriert. „Das ist Gesetz in den Kerkern, so verbreitet sich Aids sehr schnell.” Renato Russo, schwuler Rockstar, erinnert sich an die wilden Siebziger:”In einer Nacht hatte man mit dreißig Typen Verkehr, sehr eigenartig. Aber heute passen alle, die ich kenne, auf. Ohne Camisinha gehe ich nicht aus dem Haus.” Sein großer schwuler legendärer Rock-Kollege Cazuza, nach dem in Rio ein Platz benannt ist, starb an Aids, Russo dann schließlich auch. US-Anthropologe Richard Parker forscht seit 1982 in Rio, die in den USA und Europa übliche Differenzierung zwischen Homos und Heteros, meint er, funktioniert in Brasilien nicht. „Hier pflegt man eine Vielzahl sexueller Praktiken, ohne sich deshalb einer bestimmten Kategorie zuzuordnen.” Der Gipfel sei eigentlich Sex mit Travestis:”Selbst wenn der Kunde den passiven Part spielt, hält er sich nicht für homosexuell, hat den Eindruck, mit einer Frau zu schlafen.” Transvestiten, Hits im Karneval, in der Kultur-und Unterhaltungsbranche, gehören zu Brasiliens Alltag, werden dennoch auch serienweise ermordet, regelmäßig, wie in Rio und Sao Paulo geschehen, aus vorbeifahrenden Autos mit Maschinenpistolen erschossen. 1998 läuft Bischof Mauro Morelli abends von seiner Kirche an der Rio-Peripherie zu Fuß nach Hause “ nur Meter vor ihm liquidiert ein Unbekannter mit zehn Pistolenschüssen einen Strich-Travesti, verwundet einen zweiten schwer, geht weg, wird nie gefaßt. Morelli, der Anti-Hunger-Kampagnen initierte, Todesschwadronen, Polizeiterror, die Herrschaft des organisierten Verbrechens über die Slumbewohner auch im Ausland anprangerte, sucht erneut die Öffentlichkeit aufzurütteln:”Wir sind Gefangene in einem ungerechten, schlimmen Land “ ich bin es müde, an den Straßenrändern Leichen zu sehen. Häufig hallen Schüsse neben der Kathedrale, doch auch neben jedem beliebigen Wohnhaus. Die Gewalt ist Resultat der krassen sozialen Ungerechtigkeit, der Konzentration von Reichtum und Misere, auch noch als Fortschritt verkauft.” Morellis Appelle verhallen wie stets, Gewalt und Doppelmoral herrschen weiter. Wie bei den Streitkräften: In Rio wird ein hochdekorierter Oberstleutnant eines Elite-Regiments, verheiratet, drei Töchter, bei drastischem Sex im eigenen Auto mit einem Dreißigjährigen erwischt “ und gefeuert; im Dienst piesackte er systematisch schwule Soldaten. Jeder Rekrut weiß, daß das eigentlich strikt Verbotene absolute Kasernen-und Flottennormalität ist. Gemäß einer Statistik des Oberkommandos liegt die Aids-Rate dort um das fünffache höher als in der Bevölkerung außerhalb der Militärquartiere. Die alljährlich für Radio und TV neu komponierten Anti-Aids-Songs der Regierungskampagnen klingen deshalb sehr anders als in Mitteleuropa:”Wenn du Drogen, Sauereien, Troca-troca magst, bist du dran “ dann kriegt dich Aids!”<br />
“Gay-Selbstkritik”<br />
Auch Brasiliens Schwulenszene hält nichts von politischer Korrektheit, übt regelmäßig harte Gay-Selbstkritik, geißelt Risikosex. „Unsere Gesellschaft ist scheinheilig und lügnerisch”, sagt der Schwulenaktivist und Literat Silverio Trevisan, dessen Roman „Ana in Venedig” über die Familie Mann sich im ganzen deutschsprachigen Raum gut verkauft. Und geißelt den eigenen Haufen:”Viele kämpfen nur für das Recht, Gymnastik-Akademien und Nachtbars zu frequentieren, kontinuierlich Sex zu haben. Soll das schon alles sein? So entstehen Feier-Ghettos und man ist dazu verurteilt, schnelle Resultate zu suchen.Wie sich die Leute in der Gay-Szene kennenlernen, ist doch wie im Fleischerladen “ man sucht jemanden nicht etwa aus, weil er intelligent, interessant und sensibel ist, sondern nur, weil man ihn köstlich, appetitlich findet.” Thomas-Mann-Experte Trevisan spricht von einem Narzissmus, der schlicht”zum Kotzen”sei:”Alles natürliche Konsequenz der kapitalistischen Gesellschaft “ „Wert hat nur die Erscheinung.” In seiner Sui-Generis-Kolumne konstatiert Trevisan „eine Annäherung an die alten machistischen Werte, jetzt festgemacht an maskulinen Signalen. In bestimmten Homo-Anzeigen dreht sich alles mehr um den Schwanz als um die Person.”Und dann wird seine Argumentation vollends schmerzhaft:”Erschreckend, daß nach Jahrzehnten der „Selbstbefreiung”weiterhin zwischen den Schwulen chronische emotionale Instabilität fortexistiert “ ebenso wie die Tendenz zur Grausamkeit in den Beziehungen, zum schmutzigen Spiel mit Lügen, Fremdgehen und jeder Art von Gefühlsmanipulierung. Die Konsequenzen reichen von schlimmer Einsamkeit bis zu Selbstmorden. Leider wird uns nur gelegentlich bewußt, zu welcher Wildnis des Sadismus das homosexuelle Universum unserer Tage wurde. Trotz scheinbarer Enthemmung unsereres Erotismo anal leben wir mit denselben Makeln wie damals, als man uns als Sodomiten verurteilte.”<br />
Bichas und Heteros in Brasilien amüsiert, daß ausgerechnet der auch in Deutschland und Österreich tourende Star der Musica Popular Brasileira, Caetano Veloso, nicht mehr zu seinen jedermann bekannten, zuvor recht offen deklarierten Neigungen steht. Der Sänger und Komponist legte sich ausgerechnet mit der New York Times an, die, von Aktivist Luiz Mott aus Bahia korrekt informiert, Gilberto Gils und Velosos „Bisexualidade Tropicalista” erwähnt hatte. Er beschimpfte öffentlich den NYT-Korrespondenten als Kanaille, der das Unverständnis über Brasilien nur noch steigern wolle. Vergeblich, die ganze brasilianische Nation kicherte. Veloso hatte, wie ein Nachrichtenmagazin betonte, in den 70er Jahren seine sexuelle Option schließlich in alle vier Winde hinausposaunt.<br />
“Morde an Homosexuellen in Jamaika“exrtrem schwulenfeindliche Reggae-Texte“<br />
Laut brasilianischen Presseberichten ist das in Deutschland seit Jahrzehnten absurd sozialromantisch verklärte, von aggressivem Machismus geprägte Jamaika inzwischen zum homosexuellenfeindlichsten Land des Erdballs geworden. Dort sei die Mordrate an Schwulen am höchsten, gehörten Gewaltakte jeder Art zum Alltag. Gays und Lesben würden auf offener Straße häufig von Menschenmengen attackiert, u.a. mit Steinen beworfen, sogar verstümmelt und gelyncht. Genannt wird der Fall eines Vaters, der die Homosexualität seines Sohnes entdeckte und ihn daraufhin zum Lynchen freigab. Derartiges sei keineswegs ein Einzelfall. Menschenrechtler sehen in schwulenfeindlichen Reaggae-Texten den Hauptgrund für die Zunahme der Gewalttaten. Zitiert wird der sehr populäre Buju Banton, der in seinen Reggaes betont, daß man Homosexuelle mit Säure verätzen sollte &#8211; wie man es mit alten Autoreifen tue. ”Elephant Man, ein anderer populärer Reggae-Musiker, wird mit diesem Songtext zitiert:Zwei Männer im Bett sind zwei Sodomiten, die man töten sollte.<br />
Alles keineswegs neue Phänomene in den sehr vielen extrem machistischen Ländern der Erde &#8211; indessen aus Gründen scheinheiliger politischer Korrektheit nur zu oft von deutschen Medien unterschlagen.<br />
Der Jamaika-Experte Noe Noack schreibt dazu: ”Batty Boys oder Chi Chi Men werden Homosexuelle in Jamaika genannt. Wie keine andere Personengruppe provozieren Schwule in Jamaica Aggressivität. Eine repräsentative Umfrage im Herbst 2003 ergab: 95 Prozent der jamaikanischen Bevölkerung sind gegen eine Aufhebung des gesetzlichen Verbots von homosexuellen Beziehungen.<br />
Beim Thema Schwule, schlägt Dancehall-Reggae in nackte Teufelsaustreibung um. Warum? Und warum müssen einzelne Reggaekünstler wie Shabba Ranks, Bujub Banton , Beenie Man als Sündenböcke für eine Gesellschaft herhalten, für die Schwulenfeindlichkeit allgemeiner Konsens ist. Dancehall-Reggae und seine Lyrics sind Ausdruck dieses gesellschaftlichen Konsenses. Schwulenfeindliche Ã„ußerungen werden nicht als radikal wahrgenommen, sondern eher als Ausdruck religiöser Rechtschaffenheit.<br />
”Sodom and Gomorrah inna Babylon/It™s a big disgrace on the human race/Man a live wid man/Woman a live wid beast/God vex! God vex!<br />
King Sounds &amp;The Israelites<br />
”All Batty Men fi dead!<br />
Beenie Man hält nix von Batty Men, von Schwulen. Bis vor zwei Jahren War Mister Moses Davis der ungekrönte König der Dancehall, viermal hintereinander wurde er in Jamaika zum DJ des Jahres gewählt, dann gab es einen leichten Karriereknick und um aus der Talsohle wieder rauszukommen, hat Beenie Man sein Repertoire an schwulenfeindlichen Songs deutlich erweitert.<br />
Beenie Man trat am Sonntag in Köln auf. Beim „Summerjam”, einem der größtem Reggae Dancehall Festivals in Europa. Wie immer haben seine Fans begeistert die Texte mitgesungen, die sie nur manchmal verstehen, aber oft auch nicht. Denn da würde es doch den einen oder anderen Dancehall-Fan etwas gruseln, wenn er wüsste, dass er gerade dazu aufruft, den Schwulen die Köpfe einzuschlagen.<br />
Dass die jamaikanische Dancehall-Reggae-Szene traditionell und unverblümt schwulenfeindlich ist, das ist längst bekannt. Die meisten hat es aber bisher nicht weiter interessiert. Jetzt haben die Beenie-Man-Fans plötzlich richtig Angst bekommen, auf diversen Internet-Foren kann man das nachlesen.<br />
Beenie Man wurde nämlich vor zwei Wochen am Londoner Flughafen von Scotland-Yard-Beamten empfangen. Die unterhielten sich ausführlich mit ihm über seine schwulenfeindlichen Texte und forderten ihn nachdrücklich auf, solche Texte in England nicht zu singen. Das Beenie-Man-Konzert in London wurde vom Veranstalter kurzfristig abgesagt.<br />
Das war das allererste Mal, dass ein Reggae-Star wegen seiner Texte hochoffizielle Probleme bekommen hat: Es kommt anscheinend Bewegung in eine Geschichte, die lange totgeschwiegen wurde. Sicher auch, weil sich „Amnesty International” seit einiger Zeit vehement gegen die Schwulenfeindlichkeit auf Jamaica einsetzt.<br />
In London abgesagt in Köln Headliner beim „Summerjam”-Reggaefestival.Am 9. Juli spielen T.O.K: A Touch of Class, Jamaikas beliebteste BoygroupIm Münchner Backstage. Ihren größten Hit feierten T.O.K. vor zwei Jahren mit der schwulenfeindlichen Single „Chi Chi Man”, in der sie dazu auforderten alle Schwulen, alle „Chi Chi Men” zu verbrennen.<br />
”Rat-tat-tat,every Chi Chi Man dem haffi get flat/Chi chi Man fi dead an™ dat™s a fact!<br />
T.O.K.<br />
David Rodigan der weiße Reggae-Selector, Reggae-Botschafter und BBC-Radio-Moderator verfolgt seit über 25Jahren die Diskussionen um schwulenfeindliche Texte im Reggae. Der 52-jährige, der mit einer Jamaikanerin verheiratet ist, pendelt ständig zwischen London, Jamaika und den USA.<br />
David Rodigan: „Schwulenfeindliche Texte sind in jüngster Zeit schon fast zu einer Obsession in der Dancehall-Reggae-Kultur geworden. Mich ermüdet es, immer und immer wieder Reggae-DJ™s zu hören, die ihr Publikum auffordern: Hebt die Hand , wenn ihr wie ich glaubt ,Schwule gehören zum Teufel gejagt.”<br />
Aber diese Haltung ist halt Teil der jamaikanischen Kultur. In der islamischen Welt gibt es ja beispielsweise auch einige heftige Ansichten, was Frauen anziehen dürfen und was nicht, dass das Gesicht zu verhüllen ist. Und im Vergleich zu Europa ist die Kultur Jamaikas und der Westindies auch ganz anders.Jetzt kannst Du Dich aufs hohe Ross setzten und sagen, dass ist nicht zu akzeptieren. Aber um bestimmte Verhaltensmuster zu verstehen , musst Du erst einmal das Wesen dieser Kultur kennenlernen. Die schwulenfeindliche Haltung vieler Jamaikaner hat damit zu tun, dass sie ihnen in jungen Jahren eingetrichtert wird.”<br />
Die jamaikanische Kultur soll also Schuld an den schwulenfeindlichen Texten sein. Wir haben Dr. Carolyn Cooper, Professorin für Cultural Studies an der „University of the West Indies”, Kingston, Jamaica gefragt.<br />
Dr. Carolyn Cooper: „Die jamaikanischen DJ™s müssen begreifen, dass sie ihre schwulenfeindliche Haltung, die sie als Teil ihrer Kultur und von der Gesellschaft als akzeptiert begreifen, nicht exportieren können. Die Dancehall-DJs stecken in einem Dilemma: In Jamaika feiern sie gerade mit dieser Haltung große Erfolge, weil sie damit religiös-ideologische Werte vertreten. International funktioniert das natürlich nicht. In Zeiten der Globalisierung bleibt heute keine kontroverse Ã„ußerung mehr verborgen. Die DJ™s, die im Ausland auftreten, müssen sich bewusst machen in welchem Zusammenhang ihre Kultur vermarktet und begünstigt wird.”<br />
ZÜNDFUNK: „Was sind die Wurzeln Der Schwulenfeindlichkeit in der jamaikanischen Kultur?”<br />
Dr. Carolyn Cooper: „Dazu möchte ich einen neuen Begriff einführen, den Begriff der „Heterophobie”, die Angst vor der Differenz, vor dem Andersartigen , vor dem, was von der gesellschaftlichen Norm abweicht.<br />
Diese Angst ist in Jamaika sehr ausgeprägt. Das hat damit zu tun, dass wir Jamaikaner auf sehr fundamentalistische Weise, mit der Bibel und dem alten Testament aufwachsen. Was da drin steht wird wortwörtlich genommen und ist für viele Jamaikaner Gesetz. Und demnach gelten gewisse Sexualpraktiken und Homosexualität als verabscheuungswürdig. Eine Haltung, die in vielen westafrikanischen Gesellschaften verbreitet ist, woher unsere Vorfahren kamen.<br />
Aber die jamaikanische Gesellschaft ist im Umbruch und Homosexuelle werden von vielen als Tatsache akzeptiert. Es gibt überproportional viele Homosexuelle in gehobenen Positionen. Die wagen es allerdings noch nicht, sich zu outen, obwohl sie es meiner Meinung nach könnten. Es gibt einerseits den gesellschaftlichen Konsens, dass Homosexualität abzulehnen ist. Diese Schwulenfeindlichkeit existiert aber ganz abstrakt, während Schwule und Lesben im Alltag als Tatsache zur Kenntnis genommen werden und ihnen auch niemand das Recht zu leben abspricht. Aber genau da beginnt das Problem mit den schwulenfeindlichen Texten von Dancehall-Reggae-DJs wie Beenie Man.<br />
Die Menschen in Großbritannien, die ihn angegriffen haben, haben keine Ahnung von der jamaikanischen- und der Dancehall-Kultur. Beenie Man bringt mit diesen Texten zum Ausdruck , dass Homosexualität seiner Kultur fremd ist.<br />
Ich weiß , ich bewege mich auf rutschigem Boden, aber ich sage: Auch wenn die Texte noch so brutal und hasserfüllt scheinen und zur Gewalt gegen Homosexuelle auffordern, so sind sie doch nur metaphorisch gemeint.<br />
Die meisten Homosexuellen , die in Jamaika ermordet wurden, sind von Homosexuellen, von ihren Liebhabern ermordet worden, das ist eine Tatsache. Es gibt so gut wie keine Angriffe auf Schwule und Lesben in Jamaika. Unser Hauptproblem ist, dass wir allgemein in einer sehr gewalttätigen und brutalen Gesellschaft leben. Die Ursachen dafür liegen aber in der Sklavenzeit, als Europäer Westafrikaner brutal versklavt und nach Jamaika gebracht haben.<br />
Unsere Gesellschaft ist mit brutalsten Mitteln errichtet worden. Es ist ein Wunder, dass wir uns überhaupt so human entwickelt haben, schließlich wurde uns das alte Testament mit seiner Feuer-und-Schwert-Metaphorik ja eins zu eins eingebläut.<br />
Es ist kein Wunder, dass Texte der DJs und Sänger dies transportieren. Aber die jamaikanische Kultur und speziell die Dancehall-Kultur ist sehr komplex und manchmal auch paradox. So sind einige Manager von Dancehall-DJs schwul. Und es ist nicht ungewöhnlich das Schwule bei Reggae-Veranstaltungen zu schwulenfeindlichen Stücken singen und tanzen. Sie argumentieren damit, dass sie durch die Texte der DJs wenigstens, wenn auch negativ Beachtung finden und so gesellschaftlich nicht marginalisiert werden.”</p>
<p><strong>Randereignisse im bisexuellen Brasilien:</strong></p>
<h2>Pornofilm über Welt-Fußballer Ronaldo von AC Mailand, Nike-Werbemodel, ”UNO-Botschafter des guten Willens und die Strich-Transvestiten, den bizarren Skandal von Rio. Ronaldo wurde zur nationalen Witzfigur. <a title="Beitrag bearbeiten" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=442">**</a></h2>
<p><strong>Luxus-Suite, in der Ronaldo mit Transvestiten über drei Stunden verbrachte, wurde Hit des Stundenhotels</strong></p>
<p>Fußball-Profi Ronaldo macht 2008 wegen einer bizarr-kuriosen Affäre mit Strich-Transvestiten von Rio de Janeiro weltweit Schlagzeilen.</p>
<p>Gemäß Presseberichten hatte der ”UNO-Botschafter des guten Willens nach einem Fußballspiel-und Barbesuch zunächst die feste, mit ihm zusammenlebende Freundin Maria Beatriz Anthony nach Hause gebracht, danach den Strich-Transvestiten Andrea Albertine vom Straßenstrich ausgewählt und war mit diesem ins bekannte Stundenhotel ”Papillon gefahren. Der Transvestit hatte dort offenbar auf Wunsch Ronaldos weitere zwei Transvestiten gerufen. Ronaldo erklärte später bei der Polizei laut Presse, erst in der Luxus-Suite des Stundenhotels bemerkt zu haben, daß es sich um Transvestiten handele, die er nicht möge. Er habe ihnen Geld angeboten, damit alle drei wieder verschwänden. Albertine indessen erklärte, Ronaldo habe mit einem von ihnen geschlechtlich verkehrt, außerdem habe man harte Drogen konsumiert. Ronaldo habe weitere Drogen bestellt, am Ende aber abgelehnt, ihn, Albertine, zu bezahlen. Ronaldo erklärte indessen, Opfer eines Erpressungsversuchs gewesen zu sein, keineswegs Drogen genommen zu haben. Der zuständige Polizeibeamte sagte, Ronaldo habe den Strich-Transvestiten für eine Prostituierte gehalten, im Stundenhotel weitere zwei Prostituierte bestellt. Als er bemerkte, daß es sich bei den dreien um Strich-Transvestiten handelte, einer von diesen zwecks Drogenkauf in das Armenviertel ”Cidade de Deus(aus dem Spielfilm ”City of God) gefahren sei, habe er entschieden, das ”Programa nicht mehr zu realisieren und zwei Transvestiten Geld gegeben. Der dritte, Albertine, habe indessen weit mehr Geld verlangt, damit dieser nichts der Presse über den Vorfall berichte. Ronaldo: ”Die Sache kann mich die Karriere kosten. Die konfusen Ermittlungen dauern an. Wer mit den Verhältnissen im größten bisexuellen Land der Erde auch nur einigermaßen vertraut ist, weiß, daß es für einen Einheimischen nicht möglich ist, einen Strich-Transvestiten mit einer Prostituierten zu verwechseln. Entsprechend groß sind Häme, Spott und Heiterkeit in Brasiliens Medien über Ronaldos Behauptung, Albertine nicht als Strich-Transvestiten erkannt, für eine Frau gehalten zu haben zu haben. ”Glaubt Ronaldo etwa auch an den Osterhasen?, kommentierten Zeitungen. Der Geld-Fußballer wurde zur brasilianischen Witzfigur. Zumal er sich mit den Transvestiten immerhin drei bis vier Stunden in der Suite des Stundenhotels aufgehalten hatte, die Spirituosenbestände von den Kellnern mehrfach aufgefüllt werden mußten. Kolumnist Milton Cunha aus Rio de Janeiro zu den mutmaßlichen Vorgängen dort: ”¦nao houve sexo nem drogas nas tres horas do quarto de motel, é correto, portanto, supor que eles discutiram a influencia do pensamento de Foucault na filosofia dos monges libertinos da Idade Media. Der Pressesprecher Ronaldos betonte, dieser sei stets von Kindern und Jugendlichen der ganzen Welt bewundert worden und habe niemals Rauschgift genommen. Laut Presse ist indessen unter den im Ausland lebenden Fußballprofis Brasiliens üblich, mit Huren derartige Orgien zu veranstalten. Der Unterschied sei, daß es sich bei den brasilianischen Huren und Transvestiten im Ausland um Illegale handele, die niemals einen Skandal verursachen würden wie in Brasilien.</p>
<p>Wie es hieß, hatte Ronaldo auf der Polizeiwache sogar Rio de Janeiros Gouverneur Sergio Cabral von der Sozialdemokratischen Partei(PSDB) angerufen, damit ihn dieser aus der mißlichen Lage befreie. Cabral war indessen auf Reisen. ”Fenomeno Ronaldos Lieblings-Fußballklub ”Flamengo in Rio wurde unterdessen zum Gespött des Rivalen-Klubs ”Botafogo, dessen Anhänger sich gnadenlos in Reimen, Liedern und Witzen über ”Flamengo lustig machen, dazu machistisch Ronaldos sexuelle Präferenzen und eine ironische Ã„ußerung des Transvestiten Andrea Albertine nutzen: ”O fenomeno dele Ã¨ pequeninho.</p>
<p><strong>“Ronaldo beharrt in neuem TV-Interview auf seinen fragwürdigsten Versionen“</strong></p>
<p>Anfang Mai hat Ronaldo indessen in einem TV-Globo-Interview seine Darstellung der Vorfälle noch einmal bekräftigt. Er habe keine Drogen genommen und mit den Strich-Transvestiten nicht geschlechtlich verkehrt. Erst im Stundenhotel habe er bemerkt, daß es sich nicht um weibliche Prostituierte handelte. Was er mit den Transvestiten in immerhin drei bis vier Stunden in der Luxus-Suite anstellte, erklärte Ronaldo indessen nicht. Die Suite wurde unterdessen zum Hit des Stundenhotels, die Transvestiten drehen derzeit in Sao Paulo einen Pornofilm, der die Stunden mit Ronaldo nachzeichnen soll.</p>
<p>Während man in Europa Fußballstars wie <strong>Ronaldo</strong> lächerlich stupide als ”Idole vergötterte, schauten auch politisierte Schwarze Brasiliens natürlich genauer hin. Brasilianerinnen nennen <strong>Ronaldo</strong> öffentlich einen ”ekligen machistischen Frauenaufreißer, brasilianische Nachrichtenmagazine zitierten Ronaldos Erläuterung, weshalb er bei seinen Reisen nie Gepäck, sondern nur die Kreditkarten dabei habe:Mit einem Koffer zu fahren, ist typisch für Arme. Sein Vermögen wird auf 250 Millionen Dollar beziffert. Der dunkelhäutige <strong>Ronaldo</strong> bezeichnete sich zudem öffentlich als Weißer. UNO-Beamte hatten, dem Zeitgeist und allgemeinem Kulturverlust entsprechend, offenbar just deswegen Ronaldo zum UNO-Botschafter des guten Willens gekürt, ihn in sogenannten Programmen zur Armutsbekämpfung eingesetzt. Da Ronaldo selbst jetzt Darstellungen nicht widersprach, Botschafter der UNICEF zu sein, stellte die UN-Organisation klar, nie etwas mit dem Geld-Fußballspieler zu tun gehabt zu haben. UNICEF-Beamte in Brasilien zeigten sich regelrecht erschreckt, mit Ronaldo in Verbindung gebracht zu werden. Ronaldo hatte im TV-Globo-Interview erklärt, daß der jüngste Skandal seine Botschafter-Positionnicht stören werde.</p>
<p><strong>Fotos des von Ronaldo ausgewählten Strich-Transvestiten und der später hinzubestellten Kollegen:</strong> <a href="http://odia.terra.com.br/esporte/galeria_foto/290408_travestis/">http://odia.terra.com.br/esporte/galeria_foto/290408_travestis/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/25/die-weltgroste-schwulenparade-in-sao-paulo-noch-in-vollem-gange-texte-und-fotos/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/25/die-weltgroste-schwulenparade-in-sao-paulo-noch-in-vollem-gange-texte-und-fotos/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/roberta-close-amerikas-beruhmteste-transsexuelle/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/roberta-close-amerikas-beruhmteste-transsexuelle/</a></p>
<p><strong>Analsex in Brasilien:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/04/transvestitriokarneval.JPG" alt="transvestitriokarneval.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/SPGay1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-106646" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/SPGay1-588x1024.jpg" alt="SPGay1" width="588" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>“Schluß mit der Scheinheiligkeit. Wir haben das Recht, Christen zu sein”.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/SPGay2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-106650" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/06/SPGay2-562x1024.jpg" alt="SPGay2" width="562" height="1024" /></a></p>
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