Published time: December 15, 2014 06:11

Mikhail Gorbachev.(Reuters / Hannibal Hanschke )
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Conflict, Gorbachev, Interview, Politics, RT Exclusive, Russia, Sophie Shevardnadze,USA
The US needs reforms similar to those during Perestroika in the Soviet Union, Mikhail Gorbachev told RT’s Sophie Shevardnadze. The former Soviet leader also spoke about Washington’s policy of pressure and intervention into conflicts.
Gorbachev stressed the need for political and economic reforms in the US, saying “they need a Perestroika” (translated from Russian as “restructuring”), referring to the political movement carried out during his rule in the 1980s.
“They can call it any name they want, the American way,” he said, adding that “Americans do not want a war. But it is not easy for them, with the society that they have.”
The US uses tensions and instability to intervene into a conflict, then creates an enemy to enable their “policy of pressure” and shift responsibility, he said.
“Whenever tensions are high, whenever there’s instability in a certain country or throughout the region, it’s an opportunity for [the US] to intervene,” said Gorbachev.
“I am quite familiar with this policy from my own experience,” added the former Soviet leader. Gorbachev has come into the spotlight in recent months, warning Western and Russian leaders against dragging the world into a new Cold War amid the Ukraine crisis.
READ MORE: Gorbachev: It’s up to Europe to prevent new Cold War between US and Russia
During his interview with RT, Gorbachev explained that there were always two sides to the conflict in the 20th century – “one was supported by the United States, and the other by the Soviet Union.”
“The US needs an enemy in order to return to their old policy of pressure. They can’t live without it. They are still enslaved by their old policy,” he elaborated.
Speaking on the Ukraine crisis, he said that the current situation is similar, with the US looking for “some pretext to interfere…they need an enemy figure, and they are doing it again.”
Watch the full interview with Gorbachev on RT’s SophieCo on Friday.
http://rt.com/op-edge/213799-torture-us-policy-accountability/
Sydney-Geiselnahme – Tagesschau mit sehr langer Verzögerung : „Bei dem Mann handelt es sich nach Angaben der australischen Polizei um einen etwa 50 Jahre alten Iraner. Er soll als Flüchtling nach Australien gekommen sein und dort Asyl erhalten haben. Zu den Motiven des Mannes machten die Behörden keine Angaben.
Australische Medien berichten, dass der Geiselnehmer derzeit wegen des Vorwurfs sexueller Übergriffe in mehr als 40 Fällen sowie im Zusammenhang mit dem Tod seiner Ex-Frau wegen Beihilfe zum Mord angeklagt sei. Sein Anwalt berichtete im australischen Fernsehen, dass der Iraner derzeit nur gegen Kaution auf freiem Fuß sei. Der Mann war im vergangenen Jahr zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden, nachdem er Hassbriefe an die Angehörigen gefallener australischer Soldaten geschrieben hatte, wie die Zeitung „The Age“ berichtete. Den Medien zufolge protestierte er häufiger öffentlich gegen seine Behandlung in Australien oder gegen die amerikanische Politik. Der Mann betrieb in Sydney als Heiler eine Art Praxis und empfing dort Kunden. Dort sollen die sexuellen Übergriffe stattgefunden haben.“
Scheiterhaufen in Brasilien – keinerlei Reaktionen deutscher Politiker: http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263
Scheiterhaufen in Brasilien – keinerlei Reaktionen deutscher Politiker: http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263
Der Horror von Rio – Positionierung von Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters?: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/19/brasilien-vor-fusball-wm-der-horror-von-rio-de-janeiro-militarpolizisten-schleifen-verwundete-slum-bewohnerin-zu-tode-noch-keine-reaktionen-aus-berlin-oder-washington/
Aus Sicht der Machteliten erschien Rio de Janeiro vor dem Hintergrund der gravierenden Menschenrechtslage bestens geeignet für die Olympischen Sommerspiele 2016.

Ausriß. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.” Hochrangige SPD-Politiker wie Willy Brandt und Helmut Schmidt pflegten enge Beziehungen zur nazistisch-antisemitisch orientierten brasilianischen Folterdiktatur.
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:
”Hitler irrte zwar, hatte aber etwas, das ich an einem Manne bewundere – dieses Feuer, sich einzubringen, um etwas zu erreichen. Was ich bewundere, ist die Bereitschaft, die Kraft, die Hingabe.” Ist das Zitat von Lutz Bachmann, Björn Höcke oder von SPD-Idol Lula?
Scheiterhaufen in Brasilien – keinerlei Reaktionen deutscher Politiker: http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263
Fotoserie brasilianischer Journalisten über die Lage in den Slums der größten Demokratie Lateinamerikas, strategischer Partner der Berliner Regierung. Viel Lob hochrangiger deutscher Politiker für das Gewalt-Gesellschaftsmodell Brasiliens: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/
Deutscher Fußball-Empresario Stefan Krause in Rio ermordet: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/06/07/deutscher-fusball-empresario-stefan-krause-in-rio-de-janeiro-ermordet-laut-landesmedien/
Außenminister Guido Westerwelle in Sao Paulo 2013: ”Unsere Partnerschaft gründet sich auf ein solides Fundament: Auf gemeinsame Werte und eine enge kulturelle Verbundenheit. Wir teilen die gleichen Vorstellungen von der Freiheit und Würde des Einzelnen, von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und sozialer Marktwirtschaft, von Multilateralismus und der Geltung des Völkerrechts.”
Was den Kölner Autoritäten so an Rio de Janeiro gefällt: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/

Ausriß. Zwei Kinder der Totgeschleiften von Rio, die Zwillinge Pablo und Pamela, bei Beerdigung – keinerlei Vertreter des Staates anwesend. Straßenproteste, Blockaden empörter Slumbewohner Rio de Janeiros.
Noch keine Reaktion aus Berlin(Merkel-Regierung) im Kontext der Fußball-WM und der gravierenden Menschenrechtslage Brasiliens. Weiter erstaunliche unchristliche neoliberale Herzenskälte in Ländern wie Deutschland gegenüber dem Los der Bevölkerungsmehrheit Brasiliens.
Die Militärpolizei Brasiliens ist ein Relikt der Folterdiktatur, wurde auch unter Lula und Dilma Rousseff nicht abgeschafft, ist weiterhin für die öffentliche Sicherheit des Landes zuständig – mit den bekannten Resultaten…
“Folter ohne Ende”: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Gefängnishorror: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/08/brasilien-gefangnishorror-unter-dilma-rousseff-uno-verlangt-sofortige-ermittlungen-uber-ermordete-haftlinge/
Serienkiller in Rio de Janeiro – viel Lob deutscher Politiker für Brasiliens Gewalt-Gesellschaftsmodell: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/12/brasiliens-serienkiller-neuester-fall-aus-rio-de-janeiro-2014/
Fotoserie Brasilien-Realität – warum das Gewalt-Gesellschaftsmodell Brasiliens von deutschen Politikern soviel Lob erhält: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”
Kindermord bei Indianerstämmen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/
Gewalt und Chaos an brasilianischen Schulen – welche deutschen Politiker das brasilianische Gesellschaftsmodell loben: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/07/brasilien-gewalt-und-chaos-an-brasiliens-offentlichen-schulen-militarpolizei-ubernimmt-administration-von-schulen-nahe-der-hauptstadt-brasilia-laut-landesmedien-direktoren-padagogen-mit-pistole/
Per Google-und Paperball-Suche hat man rasch heraus, in welchen deutschsprachigen Medien entsprechende Zensur-und Berichterstattungsvorschriften zu diesem heiklen Thema existieren. Immerhin gibt es Zeitzeugenberichte darüber nicht erst seit 2009 – als der brasilianische Diktaturgegner Ivan Seixas sogar auf einem Seminar des Regierungs-Goetheinstituts in Sao Paulo, an dem die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler teilnahm, dazu entsprechende Ausführungen machte. Seixas ist Präsident des Menschenrechtsrates im Teilstaat Sao Paulo sowie Leiter einer Gedenkstätte des Widerstands gegen die Militärdiktatur, des “Memorial da Resistencia”. Bemerkenswert und aufschlußreich, daß deutsche Staats-und Regierungsfunktionäre, die an dem Expertenseminar teilnahmen, auf sofortige oder spätere Positionierung offenbar verzichteten. Im Falle von Marianne Birthler, immerhin Bundesbeauftragte für die Unterlagen eines Geheimdienstes, war dies besonders auffällig. Über die Gründe kann man nur spekulieren.
Foltertechnologie der Bundesrepublik an Folterdiktatur Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/
Wie die von interessierter Seite unterstützte Militärdiktatur Brasiliens Frauen folterte: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/
Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.
“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…
Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)
“Ist Brasilia unmenschlich?” DIE ZEIT 1967, Helmut Schmidt/SPD ist noch nicht Mitherausgeber, steuert noch nicht die Inhalte:http://www.zeit.de/1967/50/ist-brasilia-unmenschlich/komplettansicht?print=true
Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/
“Wo sind unsere Toten?”. Protestdemonstration in Sao Paulo – Forderung nach lückenloser Aufklärung der Diktaturverbrechen. Die sog. Wahrheitskommission unter Regierungschefin Dilma Rousseff erfüllte ihre Aufgabe vorhersehbar nicht, weil u.a. die Geheimarchive des brasilianischen Militärs nicht geöffnet wurden.
DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/
Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:
Kreuz und Gedenkstein am Ort des Massakers: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/
Der frühere politische Gefangene Ivan Seixas, heute Präsident des Menschenrechtsrates im Teilstaat Sao Paulo sowie Leiter einer Gedenkstätte des Widerstands gegen die Militärdiktatur, des “Memorial da Resistencia”, hat auf dem Expertenseminar des Goethe-Instituts erklärt, daß Instrukteure der Bundesrepublik Deutschland in den siebziger Jahren eine Foltertechnologie, den sogenannten “Eisschrank”, nach Brasilien gebracht hätten:”Es handelt sich dabei um einen geschlossenen, völlig dunklen Raum, in dem sehr tiefe rasch mit sehr hohen Temperaturen wechseln, alles begleitet von sehr hohen, schrillen Tönen. Die gefolterte Person kann wegen dieser Einwirkungen das Bewußtsein verlieren, wird dann aber plötzlich in einen extrem hellen Raum gebracht. Diese Foltertechnologie wurde von deutscher Seite etwa vom Jahr 1971 an nach Brasilien gebracht. Es gab Folterinstrukteure der CIA aus den USA, ferner aus Großbritannien, Frankreich und eben auch aus der Bundesrepublik Deutschland. Die Technologie wurde vor allem in Rio de Janeiros Folterzentrum in der Rua Barao de Mesquita angewendet, nicht aber in Sao Paulo.

Ivan Seixas mit früheren politischen Gefangenen.
Ivan Seixas auf Expertenseminar des Goethe-Instituts Sao Paulo 2009 – Website-Interview im Seminarsaal.
Das Expertenseminar von Sao Paulo mit Marianne Birthler 2009: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/28/ralf-buchenhorst-martin-luther-universitat-halle-auf-expertenseminar-des-goethe-instituts-in-sao-paulo-druck-auf-brasilien-ist-notig-andrea-genest-zentrum-fur-zeitgenossische-studien-in-potsd/
Die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland, darunter von Willy Brandt, zur Militärdiktatur, wurden auffälligerweise nicht debattiert, die Rolle Brandts, Helmut Schmidts und Hans-Dietrich Genschers nicht einmal erwähnt. Marianne Birthler verlor über diese Frage kurioserweise nicht ein einziges Wort, schwieg zu der Frage – obwohl man gerade von ihr, wegen ihres Postens, dazu sehr ausführliche, tiefschürfende Bewertungen erwartet hatte, auch zum Foltern von Frauen während der Diktatur.
Im Website-Interview nahm Marianne Birthler nicht Stellung zur gravierenden Menschenrechtslage in Brasilien, darunter Folter und außergerichtlichen Exekutionen, was zu den Hauptthemen des Expertenseminars zählt. Der deutsche Menschenrechtsbeauftragte Günter Nooke hatte zuvor bei seinem Brasilienbesuch im Interview u.a. die “unsägliche Folterpraxis” angeprangert.

Ralf Buchenhorst, Universität Halle, auf Expertenseminar in Sao Paulo.
http://www.kreuz-net.at/index.php?id=465
„Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk ist Gouverneur des 51. Bundesstaats der USA namens Ukraine. Eine ähnliche Funktion übt Angela Merkel in Deutschland aus.“
http://www.kath.net/news/48653/print/yes
http://www.kathpress.co.at/site/nachrichten/database/66637.html
Aus den Medienberichten geht nicht hervor, ob Kardinal Schönborn die Kiewer Marionettenregierung wegen der zahlreichen begangenen Kriegsverbrechen verurteilte.
Per Google-und Paperball-Suche hat man rasch heraus, für welche deutschen Medien entsprechende Zensur-und Berichterstattungsvorschriften gelten, welche Medien nicht einmal über die Frage deutscher Foltertechnologie für die brasilianische Militärdiktatur berichten dürfen.
Foltertechnologie der Bundesrepublik an Folterdiktatur Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/foltertechnologie-der-bundesrepublik-deutschland-fur-die-militardiktatur-brasiliens-regimegegner-ivan-seixas-direktor-der-gedenkstatte-memorial-des-widerstands-in-sao-paulo-bekraftigt-im-websit/
Wie die von interessierter Seite unterstützte Militärdiktatur Brasiliens Frauen folterte: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/
“CIA kooperierte mit Repressionsapparat der Diktatur”

Ausriß – was im deutschen Mainstream derzeit alles fehlt…
Bei den am 11. Dezember ausgestrahlten ARD-Tagesthemen wurde der CIA-Folterskandal mittels der Befragung eines mutmaßlichen russischen statt eines US-amerikanischen Folteropfers relativiert sowie durch manipulative Zuschneidung von Archivaufnahmen des deutschen Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz verharmlost. 
Quelle: Screenshot ARD
Ihren Beitrag unter dem Titel „Reaktionen auf CIA-Folterbericht“ beginnen die Tagesthemen mitnichten mit einem Beitrag zu einem CIA-Folteropfer, sondern stattdessen mit einem extra zu diesem Zweck geführten Interview mit einem Tschetschenen, der angeblich von russischen Soldaten auf offener Straße entführt und zwei Tage lang gefoltert wurden sei. Zu den Hintergründen des Mannes erfährt man fast nichts.
Doch die propagandistische und relativistische Absicht der ARD ist klar. Indem man den Beitrag nicht mit einem CIA-Folteropfer sondern mit einem Opfer mutmaßlicher Folter durch russische Soldaten beginnt, versucht man dem Zuschauer zu suggerieren, gefoltert wird überall, insbesondere in Russland. Dass es im Gegensatz zu den USA keine Beweise für systematisch angeordnete und durchgeführte Folter in Russland gibt, bleibt in dem Bericht, wen wundert es, völlig unerwähnt. Von weltweit betriebenen illegalen Folterzentren („black sites“) ganz zu schweigen.
Den zweiten, weit schwerwiegenderen Versuch der Zuschauermanipulation unternimmt die ARD jedoch im zweiten Teil des Beitrages.
Nachdem das mutmaßliche russische Folter-Opfer im Interview davon berichtet hat, wie es von den russischen Soldaten zusammen geschlagen und angeschrien wurde, zeigen die Tagesthemen zugeschnittene Archivaufnahmen eines Interviews mit dem deutschen Guantánamo-Häftling Murant Kurnaz vom Mai 2009. Die einzige Form der CIA-Folter die in diesem Ausschnitt zur Sprache kommt, ist eine Schlafdecke, die ihm nur gegeben wurde, um sie ihm dann, in einem Versuch der Erniedrigung, wieder wegzunehmen.
Die Botschaft für den Zuschauer ist mehr denn manipulativ und verharmlosend: Das mutmaßliche Folteropfer der russischen Soldaten wurde brutal zusammengeschlagen, die Foltererfahrung des Guantanamo-Gefangenen beschränkte sich auf die Wegnahme seiner Schlafdecke.
Der Bericht geht mit keinem Wort darauf ein, dass, wie die Propagandaschau in Erinnerung ruft, „Kurnaz tagelang an Ketten aufgehängt, mit Elektroschocks, Kälte und Hitze gefoltert wurde“. Bildmaterial mit weit drastischeren Aussagen des ehemaligen deutschen Guantánamo-Häftling liegen auch in den Archiven der ARD, nur hätte das natürlich nicht in das beabsichtigte manipulative Narrativ des mit öffentlichen Steuergeldern finanzierten staatlichen Fernsehkanals gepasst.
Ebenfalls unterwähnt blieben die nicht unerheblichen Vorwürfen Kurnazs, dass auch deutsche KSK-Soldaten Misshandlungen an ihm vornahmen.
Aufschlussreich ist auch, dass der Beitrag mit dem mutmaßlichen Folteropfer aus Tschetschenien beginnt und abschließt. Zudem wird ihm ungefähr doppelt so viel Sendezeit eingeräumt wie dem deutschen CIA-Folteropfer Kurnaz.
Verfasst hat den Tagesthemen-Beitrag der ARD-Journalist- Jürgen Kreller. Als erstes auf diese ARD-Manipulation hingewiesen hat das Onlineportal Propagandaschau.
Serienmörder sind in brasilianischen Slums nichts Ungewöhnliches, laut Bewohnerberichten.
Scheiterhaufen in Brasilien – keinerlei Reaktionen deutscher Politiker: http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263

“Respeito” – Respekt.
Der Schwarze war nach dem Mord an einer 64-jährigen Frau festgenommen worden, die meisten Opfer hatte er nach eigener Aussage erstochen oder stranguliert. Die Polizei hat bereits in zahlreichen Mordfällen die Richtigkeit seiner Angaben bestätigt. Der Mörder lebte mit seiner Partnerin und deren Ex-Mann zusammen – die ihm mehrere Mordaufträge erteilt hätten. Er war u.a. wegen Raub bereits zweimal im Gefängnis. In Brasilien keineswegs ungewöhnlich, derartigen Serienmördern persönlich zu begegnen, diese persönlich kennenzulernen. In bestimmten Landesregionen trifft man nicht selten auf Auftragsmörder, Pistoleiros, die im Gespräch sehr offen die Details jahrelangen Mordens berichten.
In Kommentaren von Qualitätsmedien hieß es im Dezember 2014, schlechter Charakter und Unehrlichkeit seien in der Geschichte Brasiliens nie zuvor so häufig gewesen, die betreffenden Personen so mächtig. In Brasilien sei nichts besser organisiert als das Verbrechen.
Fotoserie Brasilien-Realität – warum das Gewalt-Gesellschaftsmodell Brasiliens von deutschen Politikern soviel Lob erhält: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.”
Kindermord bei Indianerstämmen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/
Gewalt und Chaos an brasilianischen Schulen – welche deutschen Politiker das brasilianische Gesellschaftsmodell loben: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/04/07/brasilien-gewalt-und-chaos-an-brasiliens-offentlichen-schulen-militarpolizei-ubernimmt-administration-von-schulen-nahe-der-hauptstadt-brasilia-laut-landesmedien-direktoren-padagogen-mit-pistole/
Sao Paulo – Fotoserie:http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/sao-paulo-fotoserie-uber-brasiliens-megacity/

„Respeito“ – Respekt.
“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750

Benediktinerkloster.