Foto der Menschenverbrennung in Matupá:
http://www.diariodecuiaba.com.br/detalhe.php?cod=30994
Mordrate - welthöchste Mordzahl:
“Em números absolutos, no entanto, o Brasil, com a maior população do continente, amarga o primeiro lugar no ranking não só da América do Sul, mas do mundo inteiro.”(O Globo)
Weil das aggressive, gewalttätige ”Dicken-Rodeio”, bei dem ähnlich dem Bullenreiten die Opfer von hinten angesprungen und umkrallt, ”geritten” werden, sogar bei einem Sportfest der staatlichen Universität Unesp von Sao Paulo an dicken Studentinnen praktiziert wurde, befaßt sich jetzt erstmals die Justiz mit den machistischen Vorfällen. Die Opfer werden als traumatisiert beschrieben. Das “Rodeio das gordas” wurde unter anderem im Orkut propagiert. Die Sängerin und Musikerin Preta Gil, Tochter des Ex-Kulturministers Gilberto Gil, hat die Bestrafung der machistischen Täter gefordert.
“In puncto Gleichberechtigung ist Brasilien weiter als viele westliche Länder.”(National Geographic Deutschland 2011)
Laut einer Studie von 2011 haben 47 Prozent der Brasilianerinnen eingeraeumt, von ihren Ehepartnern geschlagen worden zu sein. 38Prozent dr Maenner haetten dies bestaetigt - 12 Prozent schlugen danach ihre Frauen ohne jegliches Motiv.

Protest gegen machistische Gewalt - Sao Paulo, Avenida Paulista.
Index für Geschlechterungleicheit: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/geschlechterungleichheit-in-macholand-brasilien-unter-lula-gestiegen-lauten-neuer-studie/
Gemäß einer Universitätsstudie werden etwa 20 Prozent der schwangeren Unterschichtsfrauen Brasiliens Opfer verschiedenster Formen häuslicher Gewalt, wozu sogar Tritte in den Bauch zählten.
Sao Paulos Tourismusagenturen halten für blamabel, daß ausländischen Besuchern an neun von zehn Sehenswürdigkeiten der Megacity sofort der teils bestialische Uringeruch in die Nase sticht. Die Praca da Sé vor der städtischen Kathedrale gilt als “latrina a céu aberto”, Latrine unter freiem Himmel - laut Presseberichten wurden Touristen aus der Ersten Welt bereits in ihren Heimatländern vorgewarnt, daß Brasilianer überall urinieren. Von einem Sightseeing-Bus aus beobachteten Touristen zudem einen Mann, der ohne Fisimatenten auf die Straße schiß.
Notdurft auf Bürgersteigen - häufiger Anblick auch in der City Sao Paulos.
“Man kann das Aids-Problem nicht durch die Verteilung von Kondomen regeln. Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem”, sagte Papst Benedikt während der Reise nach Afrika. Die Lösung liege vielmehr in einem “spirituellen und menschlichen Erwachen”. In Brasilien, dem größten katholischen Land, werden zwar von der Kirche Kondome zur Aids-Prävention verteilt - auch aus soziokulturellen Gründen ist die Aids-Epidemie indessen weiterhin nicht unter Kontrolle. 67 Prozent der HIV-Infizierten leben in Afrika - die Ausbreitung der Seuche wird indessen nach wie vor fast ausnahmslos strikt politisch korrekt, und damit nur sehr oberflächlich erklärt.
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/13/aids-falle-bei-brasilianerinnen-uber-50-verdreifacht/
Nach dem Absturz einer mit unzulässig vielen Passagieren besetzten “Bandeirante” in Amazonien(24 Tote) hat die staatliche Zivilluftfahrtbehörde ANAC bekanntgegeben, daß auch diese Maschine wegen fehlender technischer Kapazität nicht überprüft worden war.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/898526/
“Die Bundeswehr, ursprünglich in Nordafghanistan stationiert, um dort den Rechtsstaat aufbauen zu helfen, droht sich zum Aufbauhelfer der organisierten Kriminalität zu entwickeln.”
http://www.merkur.de/2009_02_Scharia_und_Mafia.32035.0.html?&no_cache=1
http://de.wikipedia.org/wiki/Kulturrelativismus
“Â In letzter Konsequenz lehnt der Kulturrelativismus jegliche Bewertung fremdkultureller Phänomene und somit auch die Einmischung in fremde Kulturen ab.”
DLF-Autor Marc Thörner über die Beziehungen zwischen der deutschen Regierung und Tunesien:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Tunesien/modell.html
Brasiliens Qualitätszeitungen stellen eine neue seriöse Meinungsumfrage groß heraus, derzufolge nur drei Prozent der Landesbewohner denken, daß es möglich ist, in andere zu vertrauen. Laut “O Estado de Sao Paulo” halten viele Menschen dieses Umfrageergebnis für “entsetzlich”, da in zivilisierten Demokratien dieser Wert 65 Prozent erreiche.
In der deutschen Öffentlichkeit wird häufig an soziokulturellen Besonderheiten „des Deutschen” heftige Kritik geübt - in Brasilien sind Mentalitätsanalysen ebenfalls üblich. Joao Ubaldo Ribeiro, der nach Paulo Coelho in Deutschland meistgelesene brasilianische Autor, betreibt sie kontinuierlich, prangert eine „Kultur der Unehrlichkeit und Scheinheiligkeit” ebenso an wie gesellschaftliche Apathie und Lethargie, jenes Bewußtsein und Verhalten von „Schafen”.