Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

Brasilien gilt als größtes bisexuelles Land der Erde. Musiker Ney Matogrosso zum Thema. “Mein Vater, ein Militär, fand falsch, daß ich mit Männern und Frauen schlafe.” Troca-Troca, Zoophilie. Lula über Sex mit Tieren.

Montag, 24. Januar 2011 von Klaus Hart

“Sobre gostar de namorar homens e mulheres, o cantor conta que o pai achava errado ele ficar com os dois sexos. “A única vez em que meu pai se referiu a esse assunto foi quando ele percebeu que existia também um movimento de mulheres na minha vida. Ele me disse que achava que aquilo estava errado e que eu tinha de me definir. Ele achava errado a indefinição, que eu transasse com homens e mulheres. Respondi: ‘Eu não tenho de definir nada. Que papo é esse? Vou aproveitar tudo o que é bom na vida’.” (Landesmedien)

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/16/ney-matogrosso-ist-mit-68-moderner-als-all-die-emos-und-pittys-die-die-brasilianische-musik-schadigenqualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-uber-neue-tournee/ 

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/06/ney-matogrosso-sanger-naturschutzer-engagiert-gegen-die-lepra-in-brasilien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/analsex-haufig-erste-sexuelle-erfahrung-von-mannlichen-jugendlichen-in-brasilien-troca-troca-brasil-ato-sexual-em-que-parceiros-masculinos-se-alternam-na-penetracao-anal/

Lula sagte als Gewerkschaftsführer 1979 in einem Zeitschrifteninterview zu seiner Zeit als Jugendlicher:”Ein Heranwachsender, in dieser Zeit, mit 10, 12 Jahren, hatte bereits sexuelle Erfahrung mit Tieren.” (” A gente fazia muito mais sacanagem do que a molecada faz hoje.”)

Brasiliens impotente Männer: Laut neuer Medizinerstudie ist Rate “überraschend hoch”. Erektionsprobleme wegen Diabetes, Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten. Volkmar Sigusch, Asexualität.

Samstag, 18. Dezember 2010 von Klaus Hart

Die brasilianische Urologiegesellschaft hat laut Medienberichten in einer Feldstudie ermittelt, daß 44 Prozent der während eines Medizinereinsatzes(Caravana) in 22 Städten von 13 Teilstaaten 2010 behandelten Männer über Impotenz klagten. Die hohe Rate wurde als überraschend hoch und besorgniserregend eingestuft. Von den betreffenden Männern hatten 56 Prozent Bluthochdruck und 19 Prozent Diabetes. “Häufig verbessert sich die Sexualfunktion, wenn wir diese Krankheiten behandeln”, kommentierte ein Experte. Klagen über mangelnden oder schlechten Sex werden in der brasilianischen Ersatzbefriedigungsgesellschaft immer häufiger.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/02/sex-in-brasilien-wissenschaftler-warnen-fette-latinos-vor-erektionsproblemen-haufige-klagen-von-frauen-uber-gordos-barrigudos-viagra-hipocrisia-sexual/

Sexualexpertin Marta Suplicy und die fatalen Folgen der sexuellen Initiation mit einer Prostituierten. Schneller Wegwerf-Sex – Orgasmusschwierigkeiten bei Brasilianerinnen.

Marta Suplicy hat immer wieder darauf hingewiesen, daß jenes „alte System“, bei dem die männlichen Heranwachsenden ihre allererste sexuelle Erfahrung, Initiation, mit Prostituierten machen, zu einem „Desaster“ führe. Mit Huren, so Suplicy, lerne man nicht Sex, sondern verlerne ihn. Denn für diese gelte, je kürzer es dauert, umso besser. Ironisch ergänzte Suplicy, mit Huren könne man nur eines ordentlich trainieren, nämlich vorzeitigen Samenerguss.

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Ausriß - Sex in Brasilien 2012: “War es gut für dich?” “Beinahe.” (weiterlesen…)

Brasiliens Zeitungen, brasilianischer Fotojournalismus - eine Fundgrube für Medieninteressierte, Kommunikations-und Kulturenforscher, sensible Brasilienreisende, politisierte Alternativtouristen, DAAD-Austauschstudenten, Ethik-Lehrer. Armenviertel, Gewaltkultur und Menschenrechte. Befreiungstheologe Frei Betto: “Barbaritycracy”. Schweizer Fotograf Barnabas Bosshart in Rio-Slums, Paulo Lins(City of God), Oskar Negt. Anthropologe Gilberto Velho, CONECTAS-Fotodokumentation, Amnesty.

Sonntag, 05. September 2010 von Klaus Hart

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1996/1108/nachrichten/0023/index.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

Blutbad September 2012:

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Zeitungsausriß.   http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/28/dilma-rousseff-verspricht-auf-siegeskundgebung-als-staatsprasidentin-nicht-zuzulassen-das-die-kinder-und-jugendlichen-zu-opfern-von-crack-und-gewalt-werden-crack-und-damit-verbundene-gewalt/

Wie Lula im Dez. 2012 in Berlin sagte,  lebt Lateinamerika derzeit in einer Ära von “Frieden und Fortschritt”.  (a “era de paz e progresso” que a América Latina está vivendo na atualidade)

In mitteleuropäischen Medien wird auch  2012 wahrheitswidrig behauptet, brasilianische Polizeieinheiten hätten in den letzten Jahren die Slums von Rio de Janeiro aus der Herrschaft von Kommandos der Drogenbanditen befreit.  

Lula in Berlin:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/03/pressekonferenz-mit-lula-in-berlin-keine-einzige-frage-zu-gravierenden-von-amnesty-international-kritisierten-menschenrechtsverletzungen-wie-folter-scheiterhaufen-todesschwadronen-sklavenarbeit/

Britischer Premier Cameron in Rio-Slum 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/01/brasilien-britischer-premierminister-david-cameron-besucht-unter-starkem-geleitschutz-der-militaerpolizei-beruechtigte-slumregion-complexo-da-mare-in-rio-de-janeiro-laut-landesmedien-offenbar-keine/

   http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/10/brasilien-wieder-blutbad-an-jugendlichen-in-der-wm-und-olympia-stadt-rio-de-janeiro-sechs-heranwachsende-erschossen-viel-lob-aus-mitteleuropa-fur-angeblich-bessere-sicherheitslage-in-rio/

2013 startet Deutschlandjahr in Brasilien:  http://www.alemanha-e-brasil.org/de

Scheiterhaufen-Rap, anklicken:   http://www.topfunk.net/musica/mr-catra-e-raffa-microondas/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/12/brasilien-das-neueste-blutbad-von-rio-de-janeiro-und-die-unveranderten-soziokulturellen-strukturen-warum-brasilia-die-autoritaten-von-rio-aus-mitteleuropa-soviel-lob-fur-angebliche-sicherheitsanst/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/10/medienqualitat-heute-weitere-gezielte-niveauabsenkung-konstatiert-und-offenbar-wissen-wir-trifft-der-trend-allgemein-zu-der-in-der-schweiz-beobachtet-wurde-von-der-gesellschaft-und-der-welt-im/

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Lynchjustiz in Rio de Janeiro - Ausriß - Nachrichtenmagazin “Isto é “. Das Opfer wird lebendig verbrannt. “Isto é interviewt die Lyncherin, die Holz aufschichtete und das Feuer entzündete, schürte.” Wie das Foto zeigt, sind brasilianischen Kindern und Jugendlichen derartige Situationen geläufig - die Fotos davon ohnehin.

Brasilianische Autoritäten lassen regelmäßig Beteuerungen über eine Besserung der Gewalt-Situation in auflagenstarke europäische Medien durchschalten.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/0102/medien/0019/index.html

Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die  Situation interpretiert wird:

”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda. Was in Kommerz-Reiseführern fehlt…

Folter in Lateinamerikas größter Demokratie: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/

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Sex in Brasilien - Psychologe Flavio Gikovate. “Heute werden die sexuellen Verhaltensnormen von der Porno-Industrie diktiert und ähneln sportlichen Übungen. Sex ist mehr der Aggressivität verpflichtet als Liebe und Freundschaft.” Neue, stark geförderte neoliberale Werte, Wegwerf-Sex, Bildungsniveau. Roberto Albergaria. ““Sex mit einem völlig oder fast unbekannten Partner ist fast immer sehr wenig interessant.”

Montag, 11. Januar 2010 von Klaus Hart

 Sex, Enterotisierung, Beziehungsmarkt: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/

“ Com o fim do amor romantico, como fica o sexo?
Gikovate:  Um dos grandes problemas ligados a  questáo sentimental é justamente o de que o desejo sexual nem sempre acompanha a intimidade efetiva, aquela baseada em afinidade e companheirismo. Ao incri­vel como de vez em quando amor e sexo combinam, mas isso náo ocorre com facilidade. Por outro lado, o sexo com um parceiro desconhecido, ou quase isso, é quase sempre muito pouco interessante. Quando acaba, as pessoas sentem um grande vazio. Náo é algo que eu recomendaria. Hoje, as normas de comportamento sáo ditadas pela industria pornografica e se parece com um exercicio fi­sico. O sexo entáo tem mais compromisso com agressividade do que com amor e amizade. Jovens que tem amigos muito chegados e queridos dizem que transar com eles náo tem nada a ver. Acham mais facil transar com inimigos do que com o melhor amigo. Penso que, com o amadurecimento emocional, as pessoas tenderáo a se abster desse tipo de pratica. (Veja-Interview)

“Sex mit einem völlig oder fast unbekannten Partner ist fast immer sehr wenig interessant.”

Zum gängigen brasilianischen Sex-Verhalten gehört heute häufig, sich im Motel oder zuhause während des Sex einen Pornofilm anzusehen und dem Partner vorzuschlagen, diese und jene Stellung sofort zu kopieren.

Auffällig, daß selbst gutaussehende brasilianische Universitätsstudenten  mit einem aktiven Sexualleben nicht selten keineswegs während der Studienzeit beginnen - sondern dies teils erstaunlich lange hinauszögern. 

2008 ergibt eine Studie, daß besonders in der Unterschicht sich Frauen dann sofort scheiden lassen, wenn sie mehr verdienen als der Mann oder dieser arbeitslos wird.

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Angeli, Ausriß 2012.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/16/sexuelle-belastigungen-in-brasilien-in-anderen-landesteilen-ubliche-ubergriffe-nun-auch-massiert-in-sao-paulo-erstmals-anwalt-verhaftet/

Was brasilianischen Frauen nur zu oft den Sex mit einheimischen Männern vergällt, ist deren Angewohnheit, möglichst sofort nach dem ersten Mal intime sexuelle Details der neuen Partnerin am Biertisch vielen Kumpels mitzuteilen, sich als Macho zu brüsten. Besonders unangenehm für Frauen, wenn beispielsweise Firmenkollegen in diesem Macho-Kontext eigene sexuelle Kontakte mit bestimmten attraktiven Mitarbeiterinnen erfinden, damit ekelhaft rufschädigend agieren. Derartiges Verhalten ist sogar in Sao Paulo bei Mittelschichtsmännern weit verbreitet, die in angesehenen Firmen, Institutionen arbeiten. Nicht wenige Frauen haben deshalb jegliche Lust an Sex mit brasilianischen Männern verloren.

Brasilianische Frauen berichten drastisch und realistisch, wie brasilianische Männer ihnen gegenüber sexuelles Verhalten erläuterten:”Weil meine Ehefrau bestimmte Sachen im Bett nicht mag, habe ich noch eine für bestimmte Stellungen und eine andere für Oral-Sex.”

Gängig sind auch Mutmaßungen über Homosexualität, Bisexualität von Ehemännern im Bekannten-und Freundeskreis. So warnte eine Frau die verheiratete Nachbarin, ihr Ehemann könne schwul sein - nannte kurioserweise als “Indiz” die eigene Tochter. Diese habe versucht, den Ehemann der Nachbarin zu verführen, doch dieser habe einfach nicht reagiert. Eine Mittelschichts-Frauenrunde unterhielt sich über ihre in flagranti mit anderen Frauen beim Sex ertappten Partner - eine nannte als schlimmste Variante, den eigenen Ehemann nicht mit einer anderen Frau, sondern einem Mann im Ehebett zu überraschen. 

Allgemein bekannt ist, daß aufgrund der in Brasilien praktizierten Sozialpolitik die Elendsviertel weiter wachsen - damit auch die sexuelle Verwahrlosung zunimmt.  Es bleibt nach wie vor bei der Situation, daß ungezählte Eltern mit ihren meist vielen Kindern in einem einzigen Hüttenraum hausen - und die Kinder den Eltern zwangsläufig beim Sex zuschauen,  dann das Gesehene selber ausprobieren, kopieren wollen. Lange vor der ersten Menstruation haben daher Mädchen mit ihren teils jüngeren Brüdern Geschlechtsverkehr, sind der treibende Teil, regen ihre männlichen Geschwister auf vorstellbar sehr drastische Weise an, mit ihnen Sex zu machen. Gängig ist zudem die Favela-Situation, daß Mütter mit ihren sieben, acht Kindern, die alle von jeweils anderen Männern sind, in einem Katenraum allein leben, die Mütter sich wechselnde Liebhaber zum Sex holen. Natürlich schauen die Kinder am liebsten aus nächster Nähe zu und werden von der Mutter zurechtgewiesen: “Saia daqui, deixa me foder!”

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Ausriß, Geschlechtsumwandlungen und Humor: “Linda, ich habe eine gute Überraschung für Dich!”Ahh, du hast eine Geschlechtsumwandlung gemacht, Rovilson!” “Aber meine Liebe, jetzt habe wir doch viel mehr gemeinsam!”

http://www.flaviogikovate.com.br/site/index2.htm

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http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/25/das-mentale-niveau-der-brasilianischen-tv-zuschauer-liegt-bei-etwa-neun-jahren-ein-junger-franzose-liest-200-mal-mehr-als-ein-brasilianer-dramaturg-miguel-falabella-fusballstar-ronaldo/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/29/gisele-bundchen-brasilien-wegen-makaber-dummlicher-reizwasche-propaganda-in-offentlicher-kritik-regierung-propaganda-verstarkt-stereotyp-der-brasilianischen-frau-als-sexualobjekt-ihres-mannes/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/12/brasiliens-erotischer-sex/

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Mitarbeiterinnen der Ersatzbefriedigungsindustrie, Sao Paulo.

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Brasilien: Überschwemmungsgeschädigte beschimpfen Sao Paulos rechtsgerichteten Bürgermeister Kassab(DEM): “Covarde, safado, sem-vergonha!” Landesweit über 200 Todesopfer der jüngsten hausgemachten Katastrophen.

Freitag, 08. Januar 2010 von Klaus Hart

Kinderprostitution unter Lula: Durchschnittlich alle 27 Kilometer an Fernstraßen sexuelle Ausbeutung, laut Landesmedien. Sex für Crack. Sex für 80 Cents umgerechnet.

Mittwoch, 18. November 2009 von Klaus Hart

Katia und Nem - Rapperinnen von der Slumperipherie Rio de Janeiros. Die Geschlechterbeziehungen der Macho-Gesellschaft. Gesichter Brasiliens. Hoher Frauenüberschuß in Slums wegen Diktatur des organisierten Verbrechens. Langtext.

Montag, 28. September 2009 von Klaus Hart

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Katia, Rio-Rapperin

 Katia und Nem thematisieren bei ihren Shows offensiv und illusionslos-derb die komplexen, widersprüchlichen Geschlechterbeziehungen der brasilianischen Macho-Gesellschaft. Daß es nämlich für einen Großteil der jungen Unterschichtsfrauen völlig natürlich geworden ist, Geliebte, Amante eines in fester Beziehung lebenden Mannes zu sein. Was dessen Feste, die sogenannte „Fiel”(die Treue), hinzunehmen hat. Denn in den Armenvierteln, die Hochburgen rivalisierender Banditenmilizen des organisierten Verbrechens sind, herrscht enormer Frauenüberschuß, weil ein beträchtlicher Teil der jungen Männer bereits vor dem 25. Lebensjahr umgebracht wird. Immer mehr Frauen teilen sich sozusagen einen Mann, die Machos haben noch mehr Oberwasser.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/25/marcelo-freixo-deutschland-und-die-paramilitarischen-milizen-brasiliens-thyssenkrupp-baustelle-bei-rio-de-janeiro-sandra-quintela/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/

Kindersoldaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/

Olympia-Bewerber Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/07/09/tropa-de-elite-berlinale-gewinner-brasilianischer-filmhit-uberraschend-doch-noch-in-den-deutschen-kinos-start-am-6-august-fur-brasilieninteressiertebeinahe-ein-mus-dokumentarischer-spielfilm/

Amnesty International: http://www.amnesty.de/jahresbericht/2009/brasilien?destination=node%2F2891

 2008 ergibt eine Studie, daß besonders in der Unterschicht Brasiliens sich Frauen dann sofort scheiden lassen, wenn sie mehr verdienen als der Mann oder dieser arbeitslos wird. Geld, finanzieller Nutzen spielt in Beziehungen eine auffällig große Rolle.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/sao-paulo-kathedrale-gesichter-brasiliens/

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Sexualität in der neoliberalen brasilianischen Macho-Gesellschaft: “Agora sou Federal!”

Donnerstag, 29. Mai 2008 von Klaus Hart

Ana, 23, die in einem Slum Sao Paulos lebt, ist fröhlich und stolz, verkündet es all ihren weiter entfernt wohnenden Freunden, Freundinnen:”Jetzt bin ich Federal, endlich, nach so vielen Jahren als Lanchinho”.

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Brasilien - Sex, Viagra, Enterotisierung, Beziehungsmarkt, Prostitution: “Impotencia total” - totale Impotenz. Viagra weiter unter meistverkauften Medikamenten. Macho-Elixier verändert Sexualkultur negativ. Viagra und Homosexuelle, Bisexuelle - Pornofilme mit viel Viagra. Gemäß medizinischen Untersuchungen haben über die Hälfte der brasilianischen Heteros leichte bis schwerere Erektionsprobleme, wegen Streß, Existenzängsten – Homosexuelle sind doppelt stark betroffen. Vergewaltigungen - wachsendes Problem. Langtext.

Montag, 11. Februar 2008 von Klaus Hart

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Ausriß. Neoliberales Frauenbild im heutigen deutschen Fernsehen, 2013, neoliberaler Wertewandel, staatlich geförderter Kulturverlust, scheinheiliges politisch korrektes Geschwätz,  Frauen in der Politik Deutschlands. 

Die Pornographie-Industrie - Reflex der vom System geförderten Verarmung von Sexualität und Erotik in den Ersatzbefriedungungsgesellschaften der Ersten Welt, darunter in Deutschland.

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Sex und soziokulturelle Ödnis heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/09/brasiliens-schriftsteller-ignacio-loyola-brandao-zum-zeitgeist-2012ich-weis-das-sich-die-welt-verandert-hat-und-wenn-ihr-meine-meinung-wollt-die-welt-wurde-langweilig-fad-ode/

Guter, komplexer Sex ist eine Gefahr für das neoliberale System, den Konsumismus der Ersatzbefriedigungsgesellschaften - und wird daher entsprechend bekämpft, abgewertet.

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Aufkleber, doppelsinnig, bezogen auf Sex und Gewalt.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/brasilianer-weltweit-nummer-eins-beim-anklicken-von-pornographie-websites-neue-symantec-studie/

Laut Mittelschichtsbrasilianerinnen, die bereit sind, darüber zu reden, kommen die allermeisten brasilianischen Frauen nicht zusammen mit ihren Partnern zum Orgasmus, bzw. garnicht -  ist der fehlende Orgasmus der Frauen in sehr vielen Partnerschaften ein enormes Problem. Gewöhnlich seien selbst Mittelschichtsmänner der “Intelligentsia” in als relativ entwickelt geltenden Großstädten des Landes nicht bereit, mit ihren Partnerinnen darüber zu reden bzw. entsprechend auf die Frauen einzugehen, das Orgasmusproblem mit den heute zumindest in der Ersten Welt allgemein bekannten Vorgehensweisen zu lösen. Ungezählte brasilianische Frauen quälen sich damit ihr ganzes Leben herum, nur ein relativ geringer Prozentsatz trennt sich von derartigen machistisch-unsensiblen  Partnern.  In der brasilianischen Unterschicht ist das Orgasmusproblem noch viel gravierender. 

Die enormen Mentalitäts-und Bildungsunterschiede zwischen Brasilianern, Bewohnern eines  Landes der Dritten Welt,  und Mitteleuropäern zeigen sich entsprechend deutlich auch beim Sex in Beziehungen. In jüngster Zeit reflektieren Sozialwissenschaftler darüber, daß in Brasilien die Liebe immer mehr entwertet werde, aus der Mode komme - nur noch in Film und Literatur hoch geschätzt werde. Dabei handele es sich bei Liebe immerhin um die größte Transgression. Daß Liebe offensichtlich in Mißkredit geraten sei, resultiere aus einem Leben unter Hochdruck, in Oberflächlichkeit. Liebe indessen sei anspruchsvoll. 

Auffällig in nicht wenigen brasilianischen Beziehungen sind extremer Egoismus und Autoritarismus, sowohl von Frauen als auch von Männern, sowie die fehlende Möglichkeit, Bereitschaft zum Verhandeln eines Interessenausgleichs.

Brasilianische Frauen merken an, daß Sex gewöhnlich erst ab drei bis fünf Stunden wirklich befriedigend, interessant und befreiend wird - dafür indessen sowohl die Zeit als auch die Privatsphäre fehle. 

Kritisiert wird die Einfallslosigkeit der brasilianischen Männer - gewöhnlich wüßten diese nur eine Stellung, nämlich sich auf die Frau zu legen(Papai-Mamae) - nicht einmal die Seitenposition sei bekannt.  Zärtlichkeit komme viel zu kurz, sei oft nur mechanisch, seelenlos. 

Gruppensex in öffentlicher Schule Rio de Janeiros 2013: Laut Landesmedien setzten Schüler ein Video ins Internet, das Jungen zwischen 12 und 13 Jahren beim Sex mit einer Minderjährigen im Klassenraum zeigen.

Vortäuschen von Orgasmus - brasilianische Sexualwissenschaftlerin analysiert 2014 das unbefriedigende Sexualleben vieler brasilianischer Frauen, darunter der Mittelschicht. Zunehmender Streß, Arbeitshetze, Spannung zählten zu den Gründen - Frauen täuschten daher den Orgasmus vor und vermuteten sogar, daß ihr Partner dies wisse. Damit dieser sich glücklich fühle, werde eben getäuscht - warum nicht?

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/18/ney-matogrosso-nao-existe-pecado-ao-sul-do-equador-youtube-der-chico-buarque-hit-in-der-sinnlich-lasziveren-version/

Das Bizarre in Brasiliens sexuellen Beziehungen hat der Theaterregisseur Nelson Rodrigues in seinen Stücken meisterhaft reflektiert.

Zu den Facetten gehört, daß für nicht wenige Frauen die Schwangerschaft  psychologisch zu einem Horrortrip wird, da das Kind von den verschiedensten Männern sein könnte, jene Frauen aber hoffen, daß es ihrem Ehemann ähnlich sieht. Besonders zugespitzt stellt sich eine solche Situation dar, wenn der Ehemann japanischstämmig ist - entsprechend deutliche Merkmale am Kind erwartet werden, aber eben keineswegs immer auftreten. Manche Frauen ließen aus Unsicherheit daher mehrfach abtreiben - und erlebten schließlich, daß ihr Ehemann  dann doch das mit einem anderen gezeugte Kind akzeptierte. Und sei es, um zu versuchen, die enorme Blamage zu vertuschen. In solchen Beziehungen schwelt dann gewöhnlich dauerhaft ein Vulkan, bricht immer wieder aus…In der Tat bemerkenswert, wieviele Männer aus Furcht vor Familienblamage, Schädigung des Rufs der Familie, Kinder offiziell als eigene akzeptieren, die die Mütter mit anderen machten. Indessen geht der Plan nicht immer auf - klagen die echten Väter später auf Anerkennung ihrer Vaterschaft vor Gericht, kommen damit aber keineswegs immer durch - ist indessen das Aufsehen stets enorm. 

Gelegentlich ist direkt frappierend, wie stark Kinder nach Zeugungspartnern geraten sind, die dem Familienprofil schon von der Hautfarbe her völlig widersprechen.

Indessen ist zu hören, daß sich im Chaos nordöstlicher Entbindungshospitäler schwarze Mütter einfach ein hellhäutiges, gar blondes Kind statt des eigenen griffen - entsprechende Fragen der Großfamilie mit dem Hinweis auf zurückliegende portugiesische Wurzeln beantworteten.  

Die Familie in puncto Hautfarbe “aufzuhellen”, zählt auch heute in ungezählten brasilianischen Familien zu den erklärten Zielen. Den Mädchen wird daher schon früh geraten, sich keine dunkelhäutigen, gar schwarzen Freunde anzuschaffen, sich Hellhäutige zu angeln. 

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Protest gegen “Cultura do estupro”, Vergewaltigungskultur,  in Sao Paulo 2013.

In nicht wenigen brasilianischen Paarbeziehungen läßt sich ein beträchtlich hoher Grad an Verwahrlosung beobachten. Wer als Mitteleuropäer in Mittelschichtsblocks wohnt, bekommt Szenen mit, die in Deutschland eher sehr selten sind. So prügeln sich Frauen so heftig, daß regelmäßig ein Teil der Wohnungseinrichtung zu Bruch geht - die Streitenden kein Problem darin sehen, daß alle im Haus die Gewaltausbrüche mitbekommen. Frauen aus Mittelschichtsblocks gehen gleich mit jemandem des nächsten Aufgangs so offen fremd, daß es jedermann erfährt - den größten psychischen Schaden wohl die Kinder des Paars erleiden - vor deren Augen sich die Eltern verprügeln. Keineswegs ungewöhnlich, daß Frauen beim Fremdgehen die eigene Tochter im Kindesalter, um die zehn Jahre, in die Wohnung des anderen Mannes mitnehmen, der Tochter einschärfen, dem Vater nichts davon zu erzählen. Entsprechende Gewissenskonflikte führen bei solchen Töchtern psychosomatisch bis zur Flucht in die Krankheit, in die Klinik-Notaufnahme.

 In der Unterschicht, in Slums ist das Gewalt-Ausmaß weit höher.  Sex vor den Kindern ist gerade in der Unterschicht sehr häufig, angesichts der extrem engen, für ein entwickeltes Sexleben ungeeigneten Wohnbedingungen, in Zuhör-und Zuseh-Nähe nicht weniger Personen - etwa bei fünf, sechs Personen auf 15 Quadratmetern. Wechselt die Mutter zwischendurch einmal in ein lesbisches Verhältnis, können die Kinder, nicht selten bis zu 10, auch lesbischen Verkehr aus der Nähe beobachten. Kinder in solchen Verhältnissen weisen teilweise einen bemerkenswerten Grad an “Frühreife” auf: Ältere Kinder sorgen erstaunlich verständnisvoll dafür, daß die teils beträchtliche Schar der jüngeren Kinder die Mutter im selben Raum nicht beim Geschlechtsverkehr stört:”Geh jetzt nicht zu ihr ans Bett, laß die Mutter in Ruhe, sie fickt gerade mit einem Mann, störe sie nicht!”

Neue Gruppenvergewaltigung gemeldet - aus Nordostbrasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/

Anal vergewaltigt -  Vergewaltigung von männlichen Heranwachsenden und Männern - durch Männer:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/brasilien-immer-mehr-registrierte-vergewaltigungen-von-jungen-durch-altere-mannlichen-geschlechts-bereits-jungen-unter-zehn-jahren-anal-vergewaltigt-im-teilstaat-rio-de-janeiro-2011-mindestens-711/

Kastrieren von Vergewaltigern:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/08/brasilien-kastrieren-von-vergewaltigern-neuer-chef-der-menschenrechtskommission-des-abgeordnetenhauses-evangelikaler-pastor-feliciano-ist-dafur-hat-gesetzesprojekt-vergewaltiger-kastration-wird/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/18/brasiliens-erwachsene-homosexuelle-uber-zehn-prozent-haben-aids-laut-neuer-studie-junge-gays-machen-mehr-sex-ohne-kondom-jovens-gays-tem-mais-chances-de-contrair-hiv-jovem-homosexual-faz-m/

Die nationalen und regionalen Arsch-Wettbewerbe - Brasiliens soziokulturelle Besonderheiten - “Miss Bumbum”:  http://f5.folha.uol.com.br/celebridades/2013/11/1371195-representante-de-goias-dai-macedo-e-a-miss-bumbum-2013.shtml

Neue Studie: Mehr Gewalt von Brasilianern gegen Frauen nach Ende der Beziehung. Wie im Teilstaat Sao Paulo 2012 festgestellt wurde, ereigneten sich 57 % der registrierten Attacken in diesem Zeitraum.  ”Das Resultat zeigt die machistische Kultur des Landes, wo der Mann sich als Eigentümer der Frau betrachtet.”

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Ausriß. Stückeschreiber Nelson Rodrigues - eine Fundgrube zur brasilianischen Mentalität.

Daten zur Sexualität in Brasilien, laut nationalen Studien:  Über die Hälfte der Bevölkerung leidet unter sexuellen Disfunktionen.

-Für viele Brasilianerinnen wurde Sex zu einer Verpflichtung, täuschen sie einen Orgasmus vor, damit es schneller vorbei ist.

-Ein beträchtlicher Teil der Brasilianerinnen will in Beziehungen, daß der Mann die Kosten trägt(Ausgehen, Reisen etc.) - mit dem Argument, Männer müßten schließlich Kavaliere sein. “Die Mehrheit der Brasilianerinnen haßt es, finanzielle Ausgaben zu teilen.” (Karikatur in Qualitätszeitung:”Es ist nicht so, daß die Frauen schwierig sind - du verdienst einfach zuwenig, das ist das Problem.”)

- “Scheidungsrisiko steigt, wenn das Einkommen der Frau steigt, er arbeitslos wird.” 

-”Transformation des Sex in Gymnastik”.

-”Ära des Individualismus und Narzisismus - weniger Interesse an Sex”

- Immer mehr interessante Brasilianerinnen ziehen es angesichts der allgemeinen Brutalisierung vor, allein und ohne Sex zu bleiben.

- In Sex-Umfragen zeichnen die meisten Bewohner Brasiliens ein sehr positives Bild von sich selbst, das der Wahrheit nicht entspricht: Viel weniger Sex als angegeben, sehr viel Unzufriedenheit mit dem eigenen Sexleben - was man nie zugeben würde.

-Viele Brasilianerinnen mögen, (geben es aber gewöhnlich nicht zu) wenn die Männer ihnen auf Busen und Hintern schauen.

- Auffällig mehr Ersatzbefriedigung in der brasilianischen Gesellschaft - Alkoholismus unter Frauen nimmt deutlich zu.  

- “Männer und Frauen sind extrem unglücklich in ihren Beziehungen.” 

- “Tyrannische Frauen und unterdrückte Männer”(Psychoanalystin Viviane Mosé)

- “Brasilien wird femininer, weil die Gewalt Männer früher fortnimmt.”

-”Die Wahrheit ist, daß das sexuelle Lustgefühl mit gesenktem Kopfe, deprimiert dahergeht - trotz des euphorischen Exhibitionismus in Zeitschriften. “Arnaldo Jabor

- 13 % schliefen bereits mit dem Freund, Ehemann der besten Freundin - 17 % schliefen mit zwei Männern am selben Tag - 58 % schliefen mit Ex-Freunden - 73 % täuschten bereits einen Orgasmus vor (Umfrage einer Frauenzeitschrift)

-laut amtlichen Angaben haben 32 % der Kinder keinen Vater auf der Geburtsurkunde - Millionen von Kindern (5-10 % der Bevölkerung) nennen jemanden Vater, der es garnicht ist.

-Brasilianische Männer haben im Durchschnitt 12  Sexpartner während des Lebens, Brasilianerinnen drei.

- ” Guter Sex wenig, sehr wenig”. Jugendzeitschrift - “Großeltern machten mehr Sex - als junge Brasilianer heute”.

- “Sexuelle Lust nimmt bei Brasilianern und Brasilianerinnen ab.” (Reflex dessen ist die deutliche Abnahme sexuell-sinnlicher Texte in brasilianischen Zeitungen der letzten Jahre - verglichen mit den siebziger, achtziger Jahren.)

-”Sex wurde zu einer Ware” - Therapeut Jurandir Freire Costa

- “Impotencia afeta mais Gays”

- 54 % der Brasilianerinnen mit sexuellen Disfunktionen

- Sex in Rio: Frauen zwischen 30 und 39 sind sexuell am wenigsten zufrieden. Jene zwischen 20 und 29 - 42 % erreichen keinen Orgasmus, sind sexuell nicht glücklich. “Der Rio-Mann ist im allgemeinen eine Enttäuschung, ist viel zuwenig zärtlich und sensibel.”

- “Wir glauben an alle Stereotype über uns - das von der fröhlichen, freizügigen  Nation - Alles falsch, wir sind genau das Gegenteil Wir sind witzlos, subaltern, vorhersehbar, unwichtig, ohne Zukunft. Das am meisten verbreitete Stereotyp bezieht sich auf unsere angebliche sexuelle Freiheit.” Diogo Mainardi  

- “Rio ist Nummer Eins bei sexueller Impotenz” - Arbeitslosigkeit, Streß unter den Gründen.

- “Verliebte Frauen sind eine Tragödie - alle sind eifersüchtig.” Danuza Leao

- “Frauen wollen einen männlichen Chef - haben direkt Furcht davor, von jemandem des gleichen Geschlechts geführt zu werden, weil weibliche Chefs sehr individualistisch sind - langsam, arrogant,  hinterhältig, desinteressiert an Frauenrechten.” 

- “Männer sind verrückt nach Analsex, Frauen hassen ihn.”

- “Es scheint ein Witz zu sein, aber die typische Sexualität des Macho ist genau so: unpersönlich, stereotyp, beschränkt.”

- Nach der Geburt von Kindern verschlechtert sich das Sexleben des Paares sehr stark.

Primitive Männersicht auf Frauen:

http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/06/brasiliens-abstosende-machismus-kultur-folha-kolumnist-gregorio-duvivier-uber-die-primitive-mannersicht-auf-frauen-xingamento-machistisch-sexistische-kultur-im-land-der-fusball-wm-2014/

Deutsche Männer werden oft(in Deutschland) als wenig attraktiv, wenig sexuell interessant eingestuft - Frauen in vielen Ländern der Erde sehen das völlig entgegengesetzt, auch aufgrund eigener Erfahrungen(wünschen sich nicht selten auffällig explizit deutsche Männer). Wichtige Kriterien sind geringer Grad an Machismus, hoher durchschnittlicher Bildungsgrad und damit verbundene Sensibilität:

- Silvia, eine Künstlerin aus Rio de Janeiro, im Website-Interview: “Brasiliens Frauen wählen mehrheitlich die Partner stark nach materiellen Gesichtspunkten aus. Die Frauen wollen sich heute besser materiell absichern. In Rio kann man schwerlich romantisch sein. Auf der Erscheinungsebene liegt viel Sexualität in der Luft - doch real geht es der Sexualität hier nicht gut. Alle Männer, mit denen ich in Rio schlief, waren drastisch ausgedrückt, Scheiße, (Merda), enttäuschend, meine Liebhaber im Ausland, darunter in den USA, in Europa waren viel aufmerksamer, sensibler, in allem viel besser als die brasilianischen Männer. Tut mir leid, das über die Brasilianer sagen zu müssen, aber sie sind eben machistisch, denken, wir wollen den Sex so. Brasilianer kennen den Körper der Frau nur ganz wenig. Sie denken allen Ernstes, wir wollen am besten auf die Motorhaube geworfen und durchgefickt werden. Die haben schlicht keine Ahnung, sind total ignorant in Sachen Sex! Da ich auch im Ausland lebe, beeindruckt mich das immer wieder stark.  Rio-Männer sind wenig neugierig, daher auch nicht auf den Körper der Frau. Die lesen nix - obwohl doch soviel Aufklärungsliteratur auf dem Markt ist. Die Männer in Rio kultivieren indessen ein Image von Sex und Erotik - die Frauen Rios sind gebremst, von den Männern diszipliniert in Sachen Sex - und haben ebensowenig Interesse am Körper des Mannes. Ich denke, die meisten Frauen hier mögen nicht mal Oralsex. Die sogenannte sexuelle Freizügigkeit Rios ist sehr, sehr begrenzt.

Mich wundert, wie stark junge Männer, Studenten auf Huren zurückgreifen. Einer, den ich kannte, hätte an der Uni eine Vielzahl interessanter Frauen treffen können - aber nein, immer nur Huren. Nur mit “putas” zu ficken, muß doch furchtbar sein! Es muß wohl mit dem anfängerhaft-primitiv-oberflächlichen Verhalten der Männer gegenüber Frauen zu tun haben. Ich lernte hier in Rio Männer kennen - und immer stellte sich nach einiger Zeit heraus, daß sie bereits eine feste Freundin hatten, verheiratet waren - mit ihren Frauen aber sehr unglücklich lebten. Glücklicherweise habe ich jetzt einen festen Partner - in einer Beziehung, die sehr von der Regel abweicht. Wir lieben uns sehr, arbeiten auch zusammen. 

Was hier viel passiert: die Beziehung läuft schlecht, ist fast am Ende - doch auf einmal läßt sich die Frau schwängern, um den Mann an sich zu binden. Sowas ist doch totale Unehrlichkeit, absurd! Die krankhafte Eifersucht der Frauen ist deshalb so hoch, weil diese meinen, der Mann betrüge so stark, wie sie es selbst tun. Ich bin in Rio aufgewachsen - und kämpfe selber noch mit diesem Eifersuchtsproblem.  Die Leute in Rio verderben sich das Vergnügen am Sex ziemlich stark durch diese Eifersucht. Ein brasilianischer Freund, der im Ausland lebt, läßt sich deshalb prinzipiell nie mehr mit einer Brasilianerin ein. Ich bin Rio-Männern gewöhnlich zu anstrengend, das mögen die nicht. Die kommen nicht an mich ran, und verstehen das nicht. Mein Partner sagte was Unglaubliches - wenn du hier in Rio nicht direkt aggressiv auf die Frauen zugehst, sie aggressiv küßt, schaffst du es später nie mehr mit denen. Das ist doch wie in der Urzeit bei den Höhlenmenschen, die sich die Weiber griffen, raubten!

Und wer erzieht diese jungen Machos - just deren Mütter! Der größte Beitrag zum brasilianischen Machismus kommt von den Frauen! Die sind eigentlich mehr machistisch als die Männer - so unglaublich das klingt. Hier in Rio sagen vorübergehende Männer: Ich bin verrückt nach dir, du bist köstlich ich will dich ficken.  Alles ist so vulgär, grauenhaft. Hier in Ipanema habe ich mich schon mal oben ohne an den Strand gesetzt, meine Freundin war schockiert. Doch schon setzte sich ein Mann neben mich und starrte auf meine Brüste. Das ist doch infantil und total animalisch, wirklich beeindruckend!

Hier in Brasilien fühle ich mich weniger sinnlich und feminin als im Ausland, da ich halt das billige, oberflächliche Spiel der Brasilianer kenne. In Deutschland, anderen europäischen Ländern fühle ich mich als Frau sinnlicher - besonders gerne erinnere ich mich an Berlin - da fühlte ich mich so weiblich, so gut! Ich glaube, deutsche Männer sind reifer, erwachsener - gehen deshalb mit Sinnlichkeit anders um. Hier in Brasilien ist es nur ein schmaler Grat zwischen Vulgärheit und Sinnlichkeit - dort hat man guten Geschmack, Taktgefühl, fühlt man sich als Frau viel ernster genommen. Hier in Brasilien bin ich nur irgendeine. Inzwischen fragen mich selbst Busfahrer, ob ich wirklich eine Brasilianerin bin, die merken, wie ich mich durch den Kontakt zur Ersten Welt verändert habe. “Du lebst wohl im Ausland oder was?” Hier in Brasilien zählt in allem nur Quantität.

Einer meiner großen Liebhaber war ein Deutscher. Mit Deutschen komme ich in Gefühlsdingen am besten zurecht, finde Deutsche da am fortgeschrittensten. Dabei gibt es weltweit soviele Vorurteile gegen Deutsche, Vorurteile, die ich lächerlich finde. Ich verteidige die Deutschen immer. In einer Kleinstadt in Deutschland ist es nicht gerade super - aber warst du schon mal hier in einer brasilianischen Kleinstadt? Da ist es richtig Scheiße, die Leute sind unheimlich eng im Kopf. Aber die deutschen Großstädte - die sind exzellent, da findet man tolle Leute. Ich lebe stets ein halbes Jahr in New York.”

Eine seit Jahren in London lebende Brasilianerin, Anfang 30,  stellt bei einem Besuch ihres Heimatlandes Anfang 2014 fest:”Brasilianer und Brasilianerinnen sind auffällig fett geworden. Die brasilianischen Männer empfinde ich heute häßlich und grobschlächtig, würde mich mit keinem von denen mehr einlassen. Ganz stark fällt mir auf, daß immer weniger Brasilianer tanzen, ob Samba oder andere Rhythmen.” 

Brasiliens Bildungsniveau und Sex:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/12/31/brasilien-2013-der-jahresruckblick-des-filmemachers-und-popularsten-medienkolumnisten-arnaldo-jabor-wir-lernten-das-nur-30-der-bevolkerung-tatsachlich-lesen-und-schreiben-konnen-warum-mittel/

Rio - Slummädchen laufen aus dem Bus, singen im Chor: Eta, eta, eta, vamos mostra a buceta!

- Brasilianische Männer beschweren sich in Medien über störende Silikonimplantate der Frauen, beim Sex: Während des Akts fließen sie wie Gelatine hin und her, sind etwas Fremdes.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/brustvergroserung-in-brasilien-was-unglaublich-vielen-frauen-dort-unheimlich-wichtig-ist/

- “Brasilianische Frauen mögen die Ernsthaftigkeit der Männer aus der Ersten Welt: “Sie sind romantischer, nicht nur hinter einer Nacht her, halten ihr Wort, rufen am nächsten Tag tatsächlich an, sind zärtlich. Viele Brasilianerinnen gehen nur noch Verhältnisse mit Männern der Ersten Welt ein, da sie von Brasilianern nur enttäuscht wurden.”

- “Mehrheit der Brasilianer benutzt keinen Kondom.”

Sex mit Tieren.

Brasiliens großer Sänger Raimundo Fagner über das erste Mal - mit einem Maultier(Jumento): “Ja, mit einem Maultier, ernsthaft! Spiel des Jungen im Hinterland war, an den Fluß zu gehen, hinter dem Tier Ziegelsteine aufzuschichten und…”(Interview)

Juliana Paes: “Wo ist da das Problem, einen Orgasmus vorzutäuschen, um seinem Partner etwas Gutes anzutun?”(Interview)

Bevölkerungsexplosion und Sex:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/20/rio-katastrophe-und-brasiliens-bevolkerungsexplosion-verscharfte-vervielfachte-landesprobleme-kollektive-verantwortungslosigkeit-sexuelle-vorurteile-gegenuber-frauen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/26/bevolkerungsexplosion-weltweit-und-in-brasilien/

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Zeitungskiosk, City Sao Paulos.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/20/brasilien-uberbevolkerung-verschlechtert-lebensbedingungen-in-stadten-rapide-kein-problembewustsein-bei-politisch-verantwortlichen-urbane-verdichtung-forciert-brasilien-bei-fruhschwangerschaften-a/

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Ausriß. Öffentlich kritisierte Schuhwerbung - Pose des Mädchens als “sinnlich” eingestuft.

Rio de Janeiro: Bikini-Frau im Bus beschimpft den Busfahrer lautstark immer wieder als “Votzenlecker” - Zurechtweisung durch eine ältere Frau fruchtet nichts.

Illegale Kinder-Ehen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/12/brasiliens-kinder-ehen-rund-43000-kinder-und-halbwuchsige-in-informeller-ehe-madchen-bereits-ab-elf/

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museuafrobrasil, Sao Paulo.

OECD-Ranking 2013 -  Deutsche glücklicher als Brasilianer:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/29/brasilien-in-oecd-ranking-2013-der-lander-mit-den-glucklichsten-menschen-nur-auf-viertletztem-platz-deutschland-platz-17-brasilien-platz-33-brasil-e-o-4-pais-mais-infeliz/

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Rio de Janeiro, Copacabana, öffentliches Telefon.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/20/brasilien-sao-paulo-virada-cultural-2013-erstmals-eine-24-stunden-buhne-der-city-fur-pornographische-baile-funk-musik-so-na-xoxota-goza-na-boca/

Enterotisierung:

“Die Enterotisierung der Gesellschaft ist also kein Gewinn, der

etwa sexuellen Beziehungen zugute käme, im Gegenteil, diese werden ja durch die Erotik vorbereitet

und vermittelt und sind stets Teil komplexer Sozialverhältnisse. Das Verschwinden der Erotik aus der

gesellschaftlichen Kommunikation ist also mit der Auflösung der sozialen Bindung gleichzusetzen und

führt als Reaktionsbildung zu Fluchtbewegungen, sei es in die Droge oder in die Aktion.” Horst Kurnitzky

Siehe auch Herbert Marcuse, Der eindimensionale Mensch

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8.März 2013: Brasilianisches Nachrichtenmagazin berichtet über Gewalt gegen Frauen in aller Welt, brasilianischer Playboy stellt Geschlechtsorgan der Brasilianerin heraus, die ihre Entjungferung meistbietend weltweit versteigert.

Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa 2013 gegenüber “O Estado de Sao Paulo” über Erotik:”Ja, Erotik ist Resultat der Kultur, die, verbunden mit der Sexualität, sich in eine kreative Aktivität verwandelt. Die Erotik ist eine Manifestation der Zivilisationen und zeigt sich in Gesellschaften, die ein bestimmtes Niveau menschlichen Fortschritts erreicht haben.” Llosa wendet sich gegen die Rückkehr des Menschen zur primitiven, wilden Sexualität.  ”Unglücklicherweise geschieht dies in unserer Zeit.”

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/10/05/paulo-coelhowarum-ich-nicht-zur-frankfurter-buchmesse-fahre-focus/

Paulo Coelho von der Copacabana, Brasiliens meistgelesener Autor auch in Deutschland, hat ein Buch nur über erotischen Sex geschrieben, ein Welt-Bestseller. „Die Leute reden zwar viel drüber, aber machen wenig Sexo, gehen mit dem ganzen Thema scheinheilig um,  belügen den andern, um zu gefallen; überall  Ängste, Tabus – für Phantasie und Kreativität bleibt kein Raum.“ Sex werde überall abgewertet, eklig kommerzialisiert, banalisiert. Schlimm, daß die „copula humana“ gewöhnlich  nur um die elf Minuten dauere, meint Coelho, nennt seinen  Roman über eine brasilianische Prostituierte in Genf deshalb „Onze Minutos“. Er enthält ausführliche Lektionen über Zärtlichkeit und Erotik, Körper und Seele, die Klitoris, den G-Punkt.  Männer, ob in Deutschland oder Brasilien, die Coelhos Handlungsanweisungen künftig immer noch nicht befolgen wollen, laufen Gefahr, mit diesem Buch völlig zu Recht drangsaliert zu werden. Coelho kennt sich aus, baute selber viel Mist, steht dazu. „Ich verlor  viel Zeit mit dieser Besessenheit, meine Männlichkeit beweisen zu müssen, hatte sogar mehrere Frauen gleichzeitig.“ Mit Partner Raul Seixas, der längst dahingegangenen Musiker-Legende, schrieb er einst brasilianische Rockgeschichte, opponierte gegen die Militärdiktatur, gehörte zu Brasiliens Hippie-Gemeinden, einer internationalen Psycho-Sekte, machte dort reichlich „Sexo grupal“, hat homosexuelle Erfahrungen – wie die meisten Männer im bisexuellen Brasilien, ist  mit der Künstlerin Christina Oiticica verheiratet. Und hofft, daß „Onze Minutos“ Leuten in allen Kulturkreisen zu mehr – und besseren – Orgasmen, echter sexueller Befreiung verhilft. Die Liebeskunst, läßt er seine Protagonisten sagen, erfordere Technik, Geduld, Kühnheit, intimste Kenntnisse über den Körper des anderen und vor allem viel Praxis des Paares. Die beste, genußvollste Stellung für die Frau – wenn sie ihn von oben reitet, so lange und so oft wie möglich.

Eigentlich alles gar nicht so neu – nur halten sich, wie jeder weiß, nur die wenigsten daran, fährt der große Rest die schönste Sache der Welt zielstrebig gegen die Wand. Sucht Ersatzbefriedigung etwa bei Prostituierten, die Paulo Coelhos Copacabana-Avenida scharenweise heimsuchen. Auch da läßt Coelho seine Romanheldin – und Edelnutte Maria gnadenlos mit dem eigenen Gewerbe abrechnen -  daß Prostituiertensex deprimierend minderwertig ist, weiß ebenfalls längst jeder Halbgescheite. „Ich hasse, was ich tue“, schreibt Maria ins Tagebuch, „ich zerstöre damit meine Seele, verliere den Kontakt zu mir selbst.“  Huren verkauften etwas, das sie doch viel lieber für Genuß, Wollust und Zärtlichkeit hergeben, verschenken  würden – „und das zerstört.“

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/sex-in-brasilien-psychologe-flavio-gikovate-heute-werden-die-sexuellen-verhaltensnormen-von-der-porno-industrie-diktiert-und-ahneln-sportlichen-ubungen-sex-ist-mehr-der-aggressivitat-verpflichte/

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Kunst-Biennale Sao Paulo. Henrique  Oliveira: A Origem do Terceiro Mundo.

http://www.youtube.com/watch?v=sVrDQQIiweE

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Männer-Leidenschaften: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/31/brasilien-groste-manner-leidenschaften-sind-fusball82-und-bier36-frauen-folgen-erst-auf-platz-333-laut-ibope-umfrage-2012/

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Ausriß. “Der Schein trügt.”

Sektenprediger, Sex und Sünde:

Zu den soziokulturellen Besonderheiten Brasiliens zählt, daß die auf den Straßen agierenden Sektenprediger nicht selten erst einmal jene Sünden, die verurteilt werden sollen, drastisch-anschaulich schildern und erklären, dies gelegentlich derart ausschweifend und genußvoll tun, daß einem gewisse Zweifel kommen. Wer die portugiesische Sprache versteht, wird bei solchen Predigten oft seinen Ohren nicht trauen - denn da werden Inzest, Sex des Erwachsenen(Vater etc.) mit der kleinen Cousine etc. ebenso  explizit beschrieben wie alle Arten der Verführung, lockende Brüste. So hallen in den Großstädten dann in Fußgängerzonen auf einmal Appelle an Frauen und Mädchen, ihre Geschlechtsteile(verwendet werden die gängigen Ausdrücke) beispielsweise auf Tanzbällen nicht länger an den Männern zu reiben, sich nicht wie Prostituierte zu verhalten. Geschlechtsakte sollten nicht länger mit minderjährigen weiblichen Angehörigen der eigenen Familie bis zum Orgasmus vollzogen werden. Brasiliens großer Theatermacher Nelson Rodrigues hätte an diesen Sektenpredigern wohl seine Freude gehabt, von ihnen Anregungen für Stücke gewonnen. 

Mentalität:

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/22/joao-ubaldo-ribeiro-kritisiert-die-esperteza-der-brasilianer/

In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88.  http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf

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museuafrobrasil, Sao Paulo

Das erektionsfördernde Viagra war sechs Jahre hintereinander in dem selbst von Krankheiten wie Lepra gezeichneten Drittweltland Brasilien das meistverkaufte Medikament - gefolgt vom Konkurrenzpräparat Cialis. Laut neuen Statistiken war Viagra auch 2007 unter den fünf Verkaufs-Spitzenreitern. Unter der Überschrift “Impotencia total” beschreiben brasilianische Zeitungen dieses Absurdum, welches auf sehr charakteristische soziokulturelle Eigenheiten der immerhin zehntgrößten Wirtschaftsnation weist. Viagra ist ein regelrechter Renner indessen nicht bei der eigentlichen Zielgruppe, sondern laut Umfragen bei jungen, meist besserverdienenden Männern zwischen zwanzig und dreißig, sogar vielen Minderjährigen.

Porno-Websites:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/brasilianer-weltweit-nummer-eins-beim-anklicken-von-pornographie-websites-neue-symantec-studie/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/12/brasiliens-erotischer-sex/

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Obdachloses Bettlerpaar beim Geschlechtsverkehr vor aller Augen - nicht unbedingt selten in Rio de Janeiro - hier neben dem Maracana-Stadion. ”…sexo ao ar livre, livre também de qualquer pudor…”

Frauenfeindliche Musik:

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/29/brasiliens-extrem-frauenfeindliche-sehr-populare-musiksparte-im-teilstaat-bahia-nicht-langer-subventioniert-laut-landesmedien-eine-frau-ist-wie-eine-blechbuchse-einer-tritt-sie-weg-und-ein-a/

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Ausriß Qualitätszeitung “O Globo” - Sex in Brasilien 2012: “War es gut für dich?” “Beinahe.”

Fremdgehen:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/14/brasilien-fremdgeh-rate-der-frauen-nahert-sich-den-mannern-an-47-60-espertin-mirian-goldenberg/

Brasiliens Kinder-Ehen:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/12/brasiliens-kinder-ehen-rund-43000-kinder-und-halbwuchsige-in-informeller-ehe-madchen-bereits-ab-elf/

Brasilien: Sexualität, Kindermord bei den Yanomami - der katholische Priester Laurindo. **

tags: 

“Ich kenne mehr als einen Fall von Yanomami-Männern, die für eine Zeit in die Stadt gehen mußten - und bei der Rückkehr ihre Ehefrauen von anderen geschwängert vorfanden. Die Frauen  sagten, sie hätten Lust und Bedürfnis gespürt - und die Männer haben das als richtig anerkannt. Die Ehemänner akzeptierten die Babies, als wären sie die eigenen, ohne irgendein Problem.”

Laut Priester Laurindo ist die Sexualität der Yanomami freier, “ohne die moralische Last unserer Gesellschaft”.

http://www.acercandoelmundo.com/contenidostemas/contenidos.asp?id=324

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/07/kindermord-gewaltsam-traumatische-abtreibung-verprugeln-der-eigenen-frau-mit-freunden-polygamie-sex-mit-kindern-brasilianische-indiotraditionen-finden-auch-in-deutschland-viel-bewunderung-auch/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/18/brasilia-plant-gesetz-gegen-kindstotungen-bei-indiostammen/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/18/alleinstehende-indiomutter-mussen-eigene-kinder-gemas-stammestradition-ermorden-berichtet-brasilianisches-nachrichtenmagazin-isto-e/

Jungfrauen-Versteigerung:  http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/weiter-jungfrauen-versteigerungen-im-macholand-brasilien-funf-unternehmer-bei-sao-paulo-angeklagt/

Indianermädchen verkaufen Jungfräulichkeit:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/04/brasilien-indianermadchen-verkaufen-jungfraulichkeit-an-freier-teils-fur-umgerechnet-etwa-8-euro-laut-landesmedien/

Ursachen der Vergewaltigungskultur, machistischer Mißachtung des weiblichen Partners beim Sex:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/

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Deutscher katholischer Geistlicher in Brasilien: “Laßt die Beine zu!” Angesichts drastischer Sexspiele, Geschlechtsverkehr vieler Slum-Mädchen lange vor der ersten Menstruation, die ihren Eltern und Geschwistern wegen der sehr beengten Wohnverhältnisse von kleinauf beim Sex zusehen und dies imitieren wollen, sehen sich kirchliche Entwicklungshelfer aus Ländern der Ersten Welt wie Deutschland zu nicht weniger drastischen Reaktionen gezwungen. Bereits in den 90er Jahren sagte ein deutscher, im Nordosten Brasiliens tätiger Priester im Interview, daß er in den von ihm betreuten Elends-und Armensiedlungen ganz direkt an die Mädchen appelliere: “Laßt die Beine zu!” Welche immensen Probleme für die Erde, deren Natur sowie die Ernährung der Weltbevölkerung durch in bestimmten Ländern verantwortungslos und extrem egoistisch handelnde Brutalo-Machos entstehen, die nur zu oft möglichst viele Nachkommen als notwendig erachteten Potenzbeweis ansehen und ihre Frauen zu Gebärmaschinen degradieren, ist allgemein bekannt, wird indessen wegen der Zensurpeitsche scheinheiliger politischer Korrektheit nicht konsequent diskutiert.

Zeitgeist:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/14/neoliberaler-zeitgeist-neue-idole-plastikbruste-die-brasilianerin-sheyla-hershey/

Neuschweizerin Roberta Close:  http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/roberta-close-amerikas-beruhmteste-transsexuelle/

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museuafrobrasil, Sao Paulo

Bisexualität:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/brasilien-gilt-als-grostes-bisexuelles-land-der-erde-musiker-ney-matogrosso-zum-thema-mein-vater-ein-militar-fand-falsch-das-ich-mit-mannern-und-frauen-schlafe-troca-troca-zoophilie/

“Warum sind soviel brasilianische Sängerinnen lesbisch?” http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-warum-sind-so-viele-brasilianische-sangerinnen-lesbisch-qualitatszeitung-o-globo-2013-unter-hinweis-auf-daniely-mercury-47-mutter-von-funf-kindern/

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Ausriß - Ehefrau enthüllt ihrem Mann, daß sie lesbisch ist, ein Verhältnis mit einer Freundin hat. Der Ehemann fragt:”Kann ich euch beim Sex zusehen?”

Brasilianerinnen über den Karneval in Rio de Janeiro 2012: “Der Karneval ist nicht mehr sexy, Sex spielt im Karneval von Rio immer weniger eine Rolle.”http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/10/karneval-war-einmal-foi-carneval-janio-de-freitas-folha-de-sao-paulo-analysiert-den-niedergang-des-karnevals-von-rio-de-janeiro/

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/fallt-noch-ein-brasilienklischee-laut-studie-keineswegs-mehr-sex-wahrend-des-karnevals/

“Wir haben uns zwar im Karneval kennengelernt, doch danach hat mir mein Mann, eifersüchtiger Macho, die Teilnahme am Karneval verboten.” In Rio nicht selten von Frauen zu hören 

Karnevalsparade in Rio ist kein Karneval - das Karnevaleske ist gestellt und nicht spontan wie früher, alles verlangt den Teilnehmern wegen des Wettbewerbsprinzips viel Konzentration ab, wie von Schauspielern auf der Bühne. :  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/22/karneval-in-rio-2012-parade-im-sambodromo-ist-kein-karneval-urteilt-absolut-korrekt-janio-de-freitas-chefkommentator-und-karnevalsexperte-von-brasiliens-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao-paul/

Kommentator und Cineast Arnaldo Jabor 2012:”Karneval wird nicht mehr erlebt, sondern man schaut ihm zu.” 

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Angeli, Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo, Ausriß 2012.

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/12/papstwahl-2013-brasilianischer-kandidat-odilo-scherer-nimmt-mit-ironie-und-humor-das-politisch-korrekte-gesulze-uber-sexuelle-identitat-und-homo-ehe-aufs-korn-hinweis-auf-biologische-anthropologis/

Brasiliens veränderte Familienstrukturen - Karikaturist Angeli, Folha de Sao Paulo. **

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Luiz Felipe Pondé:

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/21/luiz-felipe-ponde-protocolos-do-afeto-brasiliens-andersdenker-familias-podem-ser-maquinas-de-moer-gente/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/03/meninas-faceis-leichte-madchen-luiz-felipe-ponde-sex-liebe-sinnlichkeit-in-brasilien-heute/

Grob-sexistischer Humor, Sex mit Baby:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/12/brasiliens-merkwurdiger-tv-und-kabarett-humor-immer-wieder-wegen-grob-sexistischem-machismus-in-der-offentlichen-kritik-rafinha-bastos-von-tv-bandeirantes-entlassen/

Brasilianische Studentin in Deutschland:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/30/ich-den-brasilianischen-machismo-ein-wenig-vermisse-eine-brasilianische-studentin-in-deutschland-an-der-universitat-in-siegen/

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Ausriß.

Hinternvergrößerung:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/12/brasilien-karnevalskoniginnen-arbeiten-mit-silikonmetacril-zur-hinternvergroserung-sangerin-und-jury-mitglied-preta-gil-kritisiert-einen-fall-in-rio-de-janeiro/

Prostituierte - hohe Aidsrate:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/09/brasilien-jeder-zehnte-aids-infizierte-ist-eine-prostituierte-laut-neuer-studie-2013-risikogruppe-der-prostituierten-achtmal-starker-infiziert-als-durchschnitt-der-bevolkerung/

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Karneval und Hintern-Kult - von vielen Frauen in der brasilianischen Macho-Gesellschaft als völlig normal akzeptiert und bereitwillig gepflegt. Nicht selten wedeln Frauen vor einem anbiedernd-werbend mit dem Hintern auf einem Tanzball, selbst wenn man die eigene Frau neben sich hat. 

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Rio-Postkarte.

Trend zu immer größeren Plastikbrüsten:  http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/19/brasilien-plastikbruste-trend-mode-groser-plastikbruste-wird-von-den-usa-ubernommen-laut-nachrichtenmagazin-istoe/

Brasilianische Frauen, die sich Plastikbrüste per Silikoneinlage machen ließen, erleben dem Vernehmen nach häufig beim Sex eine böse Überraschung: Männer graust vor solchen Plastikbrüsten, sie wollen diese nicht mehr anfassen, verzichten auf jegliche Zärtlichkeit an den Brüsten. Diese Frauen stellen dann fest, daß sie ihre Partner bei der Entscheidung für Plastikbrüste völlig übergangen hatten.  

Ein ähnliches Phänomen ist bei den im verfettenden Brasilien immer häufigeren Magenverkleinerungen zu beobachten: Die dicke Frau läßt sich operieren, der Mann, fett und breit wie ein Schrank schreckt noch davor zurück - hat nun auf einmal im Bett eine Magere, kommt mit ihr angesichts der sehr unterschiedlichen Größenverhältnisse sexuell nicht mehr zurecht.

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Zeitungsausriß, Amy Winhouse in Rio de Janeiro, Pressevorführung. 

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 ”As brasileiras estão redefinindo seu padrão de beleza corporal. Querem seios cada vez mais fartos – e desejam isso cada vez mais cedo.”

Brasilien weltweit führend bei Hinternvergrößerung und chirurgischer Vagina-Veränderung:

http://www.hart-brasilientexte.de/2013/02/01/brasilien-weltweit-fuhrend-bei-hinternvergroserung-und-chirurgischer-vagina-veranderung-laut-neuen-studien/

Die brasilianische Ersatzbefriedigungsgesellschaft - der Verkauf aufblasbarer Sexpuppen mit drei Penetrationslöchern - Marktstatistiken:

Todo mês, cerca de 1200 produtos eróticos infláveis são vendidos em todo o Brasil, sendo que o maior consumo está na Região Sudeste, seguida pela Região Sul do país. Ao todo, 85% desses produtos comercializados são do gênero feminino; 13% são figuras masculinas; 1% constitui-se em modelos femininos com órgão genital masculino; e 1% engloba modelos de animais. É importante lembrar que 100% dos bonecos e bonecas infláveis vendidos no Brasil são importados, pois não há fabricação nacional.

Público exigente

No Brasil, os consumidores de produtos eróticos infláveis preferem ter em casa bonecas e bonecos fabricados em Cyberskin, material que imita a pele humana com perfeição. Além disso, fazem questão de ver cabelo de verdade na cabeça dos seus bonecos, não dando muita importância para a pelugem que cobre a vulva das “moças” infláveis.

Falando nas partes baixas, 80% dos produtos infláveis comercializadas por aqui vêm com três orifícios de penetração, devendo ser fabricados com material realístico e possibilitando a remoção da parte da vagina e do ânus (principalmente para que possa ser feita a correta higienização).

Quanto à roupa, os consumidores adoram bonecas infláveis que usem lingeries sexy e a famosa fantasia erótica de colegial. Já a maquiagem é item fundamental para as sex dolls fazerem sucesso entre os brasileiros. Por isso, batom bem vermelho e sombra nos olhos jamais podem faltar. Os bonecos infláveis geralmente também têm a boca vermelha, assim como a sedutora ovelhinha inflável.

Em relação aos modelos masculinos, o boneco mais conhecido no Brasil é o John: moreno, magro e com um pênis enorme que vibra! É possível encontrá-lo nas posições sentado, agachado, ajoelhado e de quatro. O campeão de vendas é o exemplar que permanece de pernas e braços abertos e faz um papai e mamãe como ninguém…

Tamanhos preferidos para o pênis 

 

Exigência dos consumidores

Os brasileiros dificilmente compram uma boneca inflável se ela não vier com olhos que abram e fechem durante a transa. Ou seja, a boneca deve manter seus olhos fechados sempre que estiver deitada, abrindo-os instantaneamente quando colocada na posição vertical.

Já quanto às medidas das “moças” artificiais, geralmente elas vêm com 1,60 m de altura, e se fossem mulheres de verdade não pesariam mais que 50 quilos. É importante que a cintura delas tenha apenas 60 cm, igual à cinturinha fina das campeãs nos concursos de Miss Universo.

Ao todo, são necessários 15 minutos para que a boneca esteja completamente cheia e esteja pronta para o uso! (Quelle Sexonico)

Indianerstämme und Sex, Menstruation:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-indianer-im-xingu-reservat-nach-der-ersten-menstruation-ein-ganzes-jahr-nur-in-der-hutte-nie-ans-tageslicht-bei-den-kamayura-hauptling-mit-3-frauen-25-kindern-33-enkeln-anklicken/

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Fremdgehen in Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/14/brasilien-fremdgeh-rate-der-frauen-nahert-sich-den-mannern-an-47-60-espertin-mirian-goldenberg/

Sex und berufliches Umfeld: Zu den überraschenden Feststellungen, Beobachtungen zählt, daß gerade in brasilianischen Unternehmen mit Mittelschichtsberufen, hohem Qualifikationsniveau erstaunlich viele Frauen just über Frauen als Vorgesetzte klagen, heilfroh sind, wenn sie männliche Chefs haben. Zu den benannten Gründen zählt das Problem der Hochschlaferei, sexueller Dienstleistungen im Tausch gegen Vorteile in der Firma - unfähige bzw. wenig kompetente Frauen erreichen dadurch einflußreiche Posten, wodurch viele Kolleginnen teils beträchtliche Nachteile erleiden. Besonders komplex wird es, wenn weibliche Vorgesetzte gleichzeitig Geliebte von Männern in noch höherer Position sind. Das Arbeitsklima wird dadurch zumeist höllisch - denn inkompetente weibliche Vorgesetzte, die ihren Posten per Hochschlafen erlangten, lassen es gerade ihren untergebenen Kolleginnen besonders perfide spüren, wenn sie von diesen bei Fehlentscheidungen, allergröbsten Fehler ertappt wurden, alle Unfähigkeit massiv zutagetrat. Die Machtspiele sind nur zu oft dann mehr als widerlich, veranlassen viele betroffene Frauen, die also u.a. von Frauen gemobbt wurden, zu einer Kündigung. 

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Ausriß.  ”Was ist denn das Harte, das mich da berührt?” “Das ist mein Penis”. Ach, was für eine Enttäuschung.” “Ich dachte, es wäre die Kreditkarte.”

http://www.ila-web.de/brasilientexte/katianempaulinho.htm

“Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind von Angst und Aussichtslosigkeit geprägt, man belügt sich, betrügt sich und letztlich ist jeder auf sich allein gestellt.” 

Ganz gleich, in welcher Gesellschaftsschicht die Vignetten angesiedelt sind: In der Mehrzahl spielt Gewalt eine Rolle. Direkte Gewalt wie Überfälle und Schusswechsel oder strukturelle Gewalt, also Armut und menschenunwürdige Lebensbedingungen, prägen das Bild São Paulos, das Luiz Ruffato zeichnet. “Es waren viele Pferde” vermittelt somit eine Stimmung der Aussichtslosigkeit und Angst, wie schon Paulo Lins’ 1997 erschienener Roman “Die Stadt Gottes”, der in den Favelas von Río de Janeiro angesiedelt ist. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind von Angst und Aussichtslosigkeit geprägt, man belügt sich, betrügt sich und letztlich ist jeder auf sich allein gestellt. Von der Leichtigkeit des Karnevals und seinen Sambarhythmen, die wir gewöhnlich mit Brasilien verbinden, ist in Ruffatos São Paulo der Einsamkeit, der Alkoholexzesse und des Rassismus nichts zu spüren. In Ruffatos São Paulo halten Weiße Schwarze zunächst einmal für Verbrecher und Indianer für dumm.
Es waren viele Pferde - der Titel stammt von einer Vignette - ist ein bedrückendes und beeindruckendes Buch, das hinter die Fassaden der Glitzerwelt der berühmten Avenida Paulista blickt. Luiz Ruffato beschreibt eine soziale Wirklichkeit Brasiliens, die wie seine Prosa ihren eigenen Regeln gehorcht, und wie sie in den offiziellen Werbebroschüren für die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Sommerspiele zwei Jahre später nicht vorkommt. 

Literatur:

Luiz Ruffato: Es waren viele Pferde. Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler. Assoziation A, Berlin und Hamburg 2012, 160 Seiten, EUR 18,00. (Deutschlandfunk 2013)

Beziehungen und Probleme mit dem Nachwuchs:

Eine 22-jährige Frau ermordet 2013 bei Rio de Janeiro den sechsjährigen Sohn eines Mannes, mit dem sie ein Verhältnis hatte. Mit dem Mord, so das Geständnis, wollte sie sich dafür rächen, daß der Mann das Verhältnis beendete. Die Frau holte unter einem Vorwand den Jungen von der Schule ab, brachte ihn in ein Hotel, strangulierte ihn dort, packte die Leiche in einen Koffer, legte ihn in der Gegend ab, wo er von Polizisten gefunden wurde.

Kastrieren von Vergewaltigern: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/08/brasilien-kastrieren-von-vergewaltigern-neuer-chef-der-menschenrechtskommission-des-abgeordnetenhauses-evangelikaler-pastor-feliciano-ist-dafur-hat-gesetzesprojekt-vergewaltiger-kastration-wird/

Zu den großen Hindernissen für die Entwicklung eines eigenen kreativen Geschlechtslebens, für positive sexuelle Erfahrungen zählt in Brasilien sehr häufig die fehlende Privatsphäre. Noch im Alter von 25 und mehr Jahren schlafen selbst in Sao Paulo Söhne, die bereits Mittelschichtsberufe ausüben, mit ihren Müttern im selben Zimmer - weil schlichtweg die Wohnung zu klein ist. Befindet sich die Freundin in der gleichen Lage, bleibt für Sex nur übrig, eines der vielen Stundenhotels, gewöhnlich Motel genannt, aufzusuchen. Auch nicht gerade individualitätsfördernd…

Von der Enge in Slum-Katen ganz zu schweigen. Dort schauen keineswegs selten die Kinder, nicht selten vier, fünf,  den Eltern beim Geschlechtsverkehr zu, versuchen dann beim Spielen auf der Straße, auf dem Fußweg gelegentlich Mama und Papa zu kopieren - worauf Passanten entsprechend kritisch reagieren. Die Schwester, die, ohne Slip, den jüngeren Bruder zwischen ihre Beine zog, verteidigt sich häufig so:”Meine Eltern machen es doch auch so - und finden es gut!” 

U.a. wegen Versagensängsten beginnen junge Männer in dieser Situation häufig ihr Geschlechtsleben bereits mit Viagra - was ebenfalls kontraproduktiv wirkt.

Selbst in Rio de Janeiro machen sich manche Mütter Sorgen um ihren sexuellen Spätzünder - und fragen dann gar bei der Nachbarin nach, ob sie nicht vielleicht den Jungen ein bißchen verführen, anlernen könne. Für ein Entgelt natürlich, versteht sich.

Brasilien: Was man sich in Rio de Janeiro für Sex-Werbung an den vielen öffentlichen Telefonen der City vor WM und Olympia ausdachte: Obszönitäten, darunter nackte Transvestiten, frontal, schwerlich hier abbildbar. Der populäre Waffen-Rap von Rio. **

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Wie Rio offenbar Freizügigkeit demonstrieren will? Links und rechts vom Telefon u.a. Transvestiten mit Spezial-Geschlechtsteil - sowie Prostituierte in Porno-Posen. Was in Rio de Janeiro in aller Öffentlichkeit gezeigt wird - ist für die Website wegen möglicher Konsequenzen nicht angeraten.

Transvestiten als Prostituierte

Zu den sexuellen Besonderheiten Brasiliens zählen die kommerziellen Strich-Transvestiten, die vor allem im Straßenbild von Rio de Janeiro  auffallen, von sehr vielen Männern sowohl für den aktiven als auch den passiven Part genutzt werden: 

Troca-troca, erwähnt sogar in einem berühmten Samba von Chico Buarque, ist homosexueller Verkehr, gewöhnlich die erste geschlechtliche Erfahrung der heranwachsenden Jungen; so gut wie jeder weiß, wie es geht.  Fußballstar Pelè wurde von einer Zeitschrift gefragt, wie sein „erstes Mal“ war. Er antwortete freimütig:“Mit einem Schwulen – unser ganzes Team hat ihn penetriert, damals in Bauru.“  Viele bleiben dabei, sagen Frau oder Freundin nichts davon, benutzen später gar Straßen-Transvestiten, „Travestis“, die für einen beträchtlichen Teil der einheimischen Männer seit vielen Jahrzehnten zur sexuellen Kultur einfach dazugehören. Über achttausend  Travestis gibts allein in Rio, etwa ebensoviele in Sao Paulo, weit weniger in Salvador da Bahia, werden von Ausländern oft zunächst für besonders aufreizende Frauen gehalten, reproduzieren indessen das machistische Mann-Frau-Schema bis zum Exzeß. Die einschlägigen Experten nennen den brasilianischen Mann eminent bisexuell, der die Sexualität genitalisiert, auf den Penis reduziert, als ob andere Ausdrucksformen nicht existieren. Lebten zwei Männer ihr Schwulsein aus, sehe sich der Aktive nicht als „Bicha“, das sei der Passive, der deshalb auch noch verachtet werde. Lateinamerikas Kultur stuft häufig den aktiven Bisexuellen als dollen Macho ein; in Kolumbien wird er regelrecht glorifiziert, tolerieren Frauen seinen Verkehr mit Schwulen, in Brasilien nicht. „Mit einem anderen Mann Sex zu machen, zugeben, daß man dann eben schwul ist – das ist schmerzhaft“, sagt der renommierte Sexualwissenschaftler Marcos Ribeiro. “Mit einem Travesti hat man weniger Konflikte – der ist eine Frau mit Penis, und das ist komfortabler für die Psyche.“ Tausende brasilianische Travestis bieten sich inzwischen am Bois du Bologne in Paris oder in Rom, selbst in Deutschland feil.

Die katholische Kirche des Tropenlandes akzeptiert Homosexuelle – die rasch wachsenden Sektenkirchen wollen sie „umdrehen“ von ihrer Sünde „befreien, reinigen“, ganz nach US-Vorbild: Pedro Santana steht jahrelang als Strich-Transvestit auf dem Uni-Campus von Sao Paulo, aufreizend, täschchenschwenkend, mit Silikonbusen, bekannt als „Sandra Le Baron“, hat Dozenten und Studenten als Kunden. Pedro ließ sich „behandeln“, ist heute Pastor, predigt in der Kirche „Wunder Jesu“ mitten in der trubeligen City, ist verheiratet, hat drei Kinder, nennt sich „geheilt“ verurteilt Homosexualismo als „Dämonenwerk“. Fast in jeder Ausgabe stellt die auflagenstarke Sektenzeitung „Folha Universal „“konvertierte“ Gays vor, ruft die Schwulenszene auf, deren Beispiel zu folgen. Mit minimalstem Erfolg. Schließlich stehen selbst in  Brasilia sogar Regierungsangestellte und Politiker auf Travestis. Doch gar nicht gut für deren Ruf – immer wieder überfallen welche gar in Gruppen sogar ausländische Touristen an der Copacabana.

Kein Zweifel, auch schwule Österreicher und Deutsche mögen Brasilien, beschreiben es als „Paradies“, enmpfinden vor allem Rio de Janeiro kommunikativer, heißer als jeden vergleichbaren Ort des Erdballs. „Bichas“ kennt jeder brasilianische Hetero selbst in der Provinz persönlich, hat fast jeder reichlich im Bekanntenkreis, von Bisexuellen ganz zu schweigen. Stundenhotels nur für Gays sowie Partneragenturen haben Konjunktur – regelmäßig sah ich, wie alternative Frauen ganz offiziell einen schwulen Carioca ehelichten, dies mit ihm  in einem Copacabana-Restaurant groß feierten – damit er künftig völlig  legal bei seinem deutschen, österreichischen Partner wohnen kann. Aus Miami importierte Gay-Classics verkaufen sich erstmals in Rio und Sao Paulo ebensogut wie Homo-Literatur und die erst Mitte der Neunziger gegründete Schwulen-Illustrierte „Sui Generis“, für Leute mit Niveau – und Geld. Editor Nelson Feitosa erläutert:“

Gays verdienen normalerweise gut, haben ihr ganzes Einkommen zum Konsumieren, da sie ja weder für eine Ehefrau noch für die Privatschule der Kinder zahlen müssen. Tun sich zwei Schwule zusammen, ist das für sie finanziell noch vorteilhafter.“  Feitosas Sicht verrät einiges, denn er bezieht sich nur auf Schwule der Mittel-und Oberschicht, die in der achtgrößten Wirtschaftsnation gerade rund zwanzig Prozent der Bevölkerung ausmacht, ihre Kids tatsächlich fast ausschließlich in Privatschulen schickt, während für den Rest der über einhundertachtzig Millionen Brasilianer nur die katastrophal schlechte öffentliche Schule bleibt. Besserbetuchte Gays haben natürlich mehr von der boomenden Schwulenszene, die aus der Unterschicht trifft dagegen die Kehrseite weit brutaler.

 Intellektueller Schwulen-Führer Luis Mott aus Bahia

Salvador de Bahias Bürgermeister schaut vom Schreibtisch  auf die pittoresken Hafenkais, an denen Jahrhunderte zuvor portugiesische Segelschiffe mit verbannten Homosexuellen anlegten. Die Grupo Gay de Bahia(GGB) ist die älteste und rührigste Schwulenvereinigung nicht nur Brasiliens, sondern ganz Lateinamerikas. GGB-Präsident Luiz Mott, Uni-Dozent, machte seinen  Anthropologie-Doktor an der Sorbonne, ist intellektueller Kopf der brasilianischen Homos, nennt sofort auch die Schattenseiten:“ Schwule siehst du überall, weit mehr als in den anderen Latino-Staaten, viele sind Stars auch im Karneval – andererseits werden Homos und Bisexuelle serienweise ermordet, unsere Statistik ist sehr unvollständig.“

Leider wahr – in Brasilien werden ungezählte Gewaltopfer gar nicht registriert – und sei es, um die Bilanzen zu schönen. Mott ist Weißer –  Nachfahren afrikanischer Sklaven  gründeten  1995 ihre eigene „Grupo Gay Negro da Bahia“, gingen prompt mit einem Afrikaner hart ins Gericht: Als ihnen zu Ohren kam, daß ausgerechnet Zimbabwes Präsident Robert Mugabe Schwule als „niedere Tiere, schlimmer als Hunde und Schweine“ deklariert habe, Festnahmen verfügte, protestierten sie mit Erklärungen rund um den Erdball und an Mugabe selbst.  Uni-Prof Mott, der fünf Jahre verheiratet war und zwei erwachsene Töchter hat,  macht zu schaffen, daß immer mehr Gays und Lesben Opfer des in Brasiliens Nordosten besonders eingewurzelten Machismus werden, die „Homofobia“ zunimmt, organisierte Neonazis in Sao Paulo gezielt Schwule zusammenschlagen und sogar ermorden. Was selbst in Österreich Politiker protestieren läßt.

Noch vor wenigen Jahren drucke eine große Zeitung Bahias regelmäßig folgende Anzeige:“Halte Salvador sauber – töte jeden Tag einen Homo! “Die Mörder, oft Strichjungen mit Raubabsichten, argumentieren vor Gericht, sich lediglich verteidigt zu haben – der Schwule habe sie zwingen wollen, beim Analverkehr den passiven Teil zu spielen. „Das reicht fast ausnahmslos zum Freispruch“, beklagt Mott, „ein Viertel der Täter sind Polizisten.“ Angegriffene gehen nicht zur Polizei, „weil wir auf den Wachen stets als Schuldige, nicht Opfer behandelt werden, mit Demütigungen rechnen müssen.“ Mott, politisch hyperaktiv,  gibt erst in Bahia, dann in Belo Horizonte, Recife, Curitiba einen „Überlebensführer“, das „Manual de Sobrevivencia Homosexual“ heraus. Bei Attacken und Provokationen auf der Straße, empfiehlt er, ja nicht ängstlich klein beizugeben, sondern den Angreifer zunächst anzuschreien, ihn danach, sofern die eigenen körperlichen Kräfte ausreichen, ebenfalls zu attackieren, erst zu fliehen, wenn keine andere Wahl bleibt. Inzwischen lernen Gay-Gruppen geschlossen Kampfsportarten. „In Brasilien sind mindestens vierzehn Todesschwadronen hinter Homosexuellen her, jedes Jahr trifft es auch Europäer, darunter Deutsche!“

In Bahias archaischem Nachbarteilstaat Alagoas gibt sich ein Abgeordneter im Radio als bisexuell zu erkennen – sofort danach wird er entführt, gefoltert, kastriert, der Kopf mit den ausgestochenen Augen und abgeschnittenen Ohren wird in einen Fluß geworfen. Von London aus prangert Amnesty-International- Expertin Fiona Macaulay seit Jahren die hohen Mordraten an:“ Die Straffreiheit erschreckt ebenso wie das Ausmaß der Gewalt. Viele Fälle werden gar nicht untersucht, die Regierung bleibt untätig.“ 1997 erschießt ein 26-jähriger Ex-Soldat in der Nordost-Stadt Santo Antonio de Potengi an einem einzigen Tage nach detailliertem Plan fünfzehn Männer, die angeblich ausgestreut hatten, er sei homosexuell. Der verheiratete Macho wollte in der von Blutrache geprägten Region seine Ehre „wiederherstellen“, wurde indessen vor dem Begehen weiterer zehn Morde von einem Polizisten zur Strecke gebracht. Der Fall erregte keineswegs größeres Aufsehen, zeigte indessen laut Joao Trevisan, auch in Deutschland und Österreich verlegter Schriftsteller, wie groß das Vorurteil gegen Homosexuelle im scheinbar liberalen Brasilien noch ist.

Studie über Schwulen-Feindlichkeit— Homosexuelle und Aids

Eine seriöse Untersuchung spricht Bände: Sechsunddreißig Prozent der Brasilianer würden einem Schwulen selbst dann keine Arbeit geben, wenn er der bestqualifizierte Bewerber wäre; jeder Fünfte würde sich von einem homosexuellen  Kollegen bewußt fernhalten, sechsundfünfzig Prozent würden ihr Verhalten ändern. Rund die Hälfte stimmte unter keinen Umständen für einen homosexuellen Kandidaten und wechselte auch sofort zu einem anderen Arzt, falls die homosexuelle Präferenz des bisherigen entdeckt würde. Neunundsiebzig Prozent, im Nordosten sogar siebenundachtzig Prozent, würden nicht akzeptieren, wenn ihr Sohn mit einem Schwulen ausginge. Über sechzig Prozent geben den Gays die Schuld an der weltweiten Aids-Ausbreitung. Scheinheiliger, widersprüchlicher gehts nimmer – von „typisch brasilianischer Doppelmoral“ reden dann auch die Travestis, ihre Hauptkunden sind schließlich verheiratete Familienväter, die gewöhnlich „Camisinhas“ (Kondome) ablehnen. Deshalb stieg die Aidsrate in scheinbar heterosexuellen Partnerschaften so stark an, wie Brasiliens Experten überrascht feststellten.  Sieben von zehn Frauen mit Aids werden von ihren Männern angesteckt, gehören keineswegs zu einer Risikogruppe, sechsundsiebzig Prozent sind Mütter, weit über der Hälfte aller betroffenen Frauen  geht erst ein Licht auf, nachdem der Ehepartner deutliche Krankheitssymptome zeigt. „Die meisten dieser Männer infizierten sich bei homosexuellem Verkehr“, betont David Uip aus Sao Paulo, einer von Brasiliens führenden Aids-Forschern, Zweitausend wird bekannt, daß auch unter den Schwulen San Franciscos die Immunschwächekrankheit wieder stark zunimmt.

Laut Kollege Caio Rosenthal hat HIV unter den Armen Brasiliens das gleiche Profil wie in Afrika und einigen Karibikstaaten, treffe besonders schwerwiegend die Frau:”Sie ist Zielscheibe des Mannes, der fremdgeht, Drogen nimmt, bisexuell ist.“ Erfahren die Frauen das HIV-Testergebnis, kriegen sie höllische Wut, und Lust, den Partner auf irgendeine Weise für den Vertrauensbruch zu bestrafen. „Vor lauter Haß habe ich auf ihn eingeschlagen, danach zweimal Selbstmordversuche unternommen“, sagt Jaqueline Normandia in Belo Horizonte. Die Männer unternehmen  gewöhnlich alles, damit niemand etwas erfährt, haben Angst, die Freunde könnten denken, man sei schwul. Brasiliens Frauen tun das Gegenteil, informieren Familien , Verwandte, sagen den eigenen Kindern die ganze Wahrheit, nennen den Schuldigen. Verlassen ihn jedoch bis zu seinem Tode, trotz abgrundtiefen  Hasses, meist nicht, pflegen ihn bis zuletzt. „Jetzt ist er tot“, klagt eine Dreißigjährige aus Rio, “ich möchte mich verlieben, habe soviel Lust, mit jemandem zu schlafen – aber wer will eine Frau mit Aids, und  sovielen Kindern?“ Valeria Piassa Polizzi, aus einer Unternehmerfamilie Sao Paulos, infiziert sich beim allerersten Mal, mit fünfzehn, veröffentlicht mit sechsundzwanzig ihre Autobiographie, spricht Tabus offen an: “Hier in Brasilien gibt es so viel Scheinheiligkeit. Da Homosexualität nicht akzeptiert wird, existiert eine Unmenge von Bisexuellen.  Beim Heiraten denken die Leute, ewige Treue sei inbegriffen. Nur geht der Mann mit anderen fremd, und die Frau auch. Und beide tun so, als wäre alles okay.“

In Rio lebt ein Manager, dessen Partner an Aids stirbt – er ist zwar sicher, HIV-positiv zu sein, vermeidet jedoch den Test, zu dem ihm Freunde, auch Heteros überreden wollen. Lieber schläft er weiter mit neuen Partnern ungeschützt, verdrängt das Risiko nach Kräften. Die Annahme, daß effiziente Kampagnen zur Aidsprävention erwünschte Verhaltensänderungen bewirken und die Ansteckungsraten erheblich senken würden, hat sich erwartungsgemäß, ebenso wie in Afrika, auch im Drittweltland Brasilien weitgehend als falsch erwiesen. Neue Studien zeigen, daß zahllose Männer und Frauen trotz der bestens bekannten Risiken weiterhin extrem fahrlässig handeln – ein als Serial Killer beschriebener Typus legt es sogar bewußt darauf an, andere mit dem HIV-Virus zu infizieren, „aus Rache und Empörung“.  Maria Ines de Carvalho leitet in Rio die Betreuungsklinik der Erzdiözese für Aids-Kranke, nennt ein übliches Argument:“ Jemand übertrug den Virus auf mich und sagte mir nichts. Warum soll ich jetzt solidarisch mit den anderen sein? Warum soll ich mit Sex aufhören, wo ich doch sowieso sterben muß?“ Einige, so die Direktorin,“ haben das typische Verhalten eines Serial Killers. Das ist zwar kriminell, aber in Brasilien schwerlich zu beweisen.“

Infizierte Mädchen vom Straßenstrich würden für die Arbeit in Nobel-Nachtclubs aufgepeppt – „gutbetuchte Brasilianer, besonders aber ausländische Touristen verzichten auf Präservative, weil sie meinen, mit einer Frau aus der Mittelschicht zu schlafen, die auf Hygiene und Gesundheit achtet.“ In den total überfüllten Gefängnissen hat einer von sechs Insassen Aids – Padre Geraldo Mauzeroll von der Gefangenenseelsorge Sao Paulos beschreibt mir, was mit jenen passiert, die wegen Vergewaltigung, bewiesen oder nicht, eingeliefert und in eine Massenzelle gesteckt werden. Ritualhaft werden sie von zwanzig und mehr Männern penetriert. „Das ist Gesetz in den Kerkern, so verbreitet sich Aids sehr schnell.“ Renato Russo, schwuler Rockstar, erinnert sich an die wilden Siebziger:“ In einer Nacht hatte man mit dreißig Typen Verkehr, sehr eigenartig. Aber heute passen alle, die ich kenne, auf. Ohne Camisinha gehe ich nicht aus dem Haus.“ Sein großer schwuler legendärer  Rock-Kollege Cazuza, nach dem in Rio ein Platz benannt ist, starb an Aids, Russo dann schließlich auch. US-Anthropologe Richard Parker forscht seit 1982 in Rio, die in den USA und Europa übliche Differenzierung zwischen Homos und Heteros, meint er, funktioniert in Brasilien nicht. „Hier pflegt  man eine Vielzahl sexueller Praktiken, ohne sich deshalb einer bestimmten Kategorie zuzuordnen.“ Der Gipfel sei eigentlich Sex mit Travestis:“

Selbst wenn der Kunde den passiven Part spielt, hält er sich nicht für homosexuell, hat den Eindruck, mit einer Frau zu schlafen.“ Transvestiten, Hits im Karneval, in der Kultur- und Unterhaltungsbranche, gehören zu Brasiliens Alltag, werden dennoch auch serienweise ermordet, regelmäßig, wie in Rio und Sao Paulo geschehen, aus vorbeifahrenden Autos mit Maschinenpistolen erschossen. 1998 läuft Bischof Mauro Morelli abends von seiner Kirche an der Rio-Peripherie zu Fuß nach Hause – nur Meter  vor ihm liquidiert ein Unbekannter mit zehn Pistolenschüssen einen Strich-Travesti, verwundet einen zweiten schwer, geht weg, wird nie gefaßt. Morelli, der Anti-Hunger-Kampagnen initierte, Todesschwadronen, Polizeiterror, die Herrschaft des organisierten Verbrechens über die Slumbewohner auch im Ausland anprangerte, sucht erneut die Öffentlichkeit aufzurütteln:“ Wir sind Gefangene in einem ungerechten, schlimmen Land – ich bin es müde, an den Straßenrändern Leichen zu sehen. Häufig hallen Schüsse neben der Kathedrale, doch auch neben jedem beliebigen Wohnhaus. Die Gewalt ist Resultat der krassen sozialen Ungerechtigkeit, der Konzentration von Reichtum und Misere, auch noch als Fortschritt verkauft.“ Morellis Appelle verhallen wie stets, Gewalt und Doppelmoral herrschen weiter.

Wie bei den Streitkräften: In Rio wird ein hochdekorierter Oberstleutnant eines Elite-Regiments, verheiratet, drei Töchter, bei drastischem Sex im eigenen Auto  mit einem Dreißigjährigen erwischt – und gefeuert; im Dienst piesackte er systematisch schwule Soldaten. Jeder Rekrut weiß, daß das eigentlich strikt Verbotene absolute Kasernen- und Flottennormalität ist. Gemäß einer Statistik des Oberkommandos liegt die Aids-Rate dort um das fünffache höher als in der Bevölkerung außerhalb der Militärquartiere. Die alljährlich für Radio und TV neu komponierten Anti-Aids-Songs der Regierungskampagnen  klingen deshalb sehr anders als in Mitteleuropa:“Wenn du Drogen, Sauereien, Troca-troca magst, bist du dran – dann kriegt dich Aids!“

Gay-Selbstkritik

Auch Brasiliens Schwulenszene hält nichts von politischer Korrektheit, übt regelmäßig harte Gay-Selbstkritik, geißelt Risikosex. „Unsere Gesellschaft ist scheinheilig und lügnerisch“, sagt der Schwulenaktivist und Literat Silverio Trevisan, dessen Roman „Ana in Venedig“ über die Familie Mann sich im ganzen deutschsprachigen Raum gut verkauft. Und geißelt den eigenen Haufen:“ Viele kämpfen nur für das Recht, Gymnastik-Akademien und Nachtbars zu frequentieren, kontinuierlich Sex zu haben. Soll das schon alles sein? So entstehen Feier-Ghettos und man ist dazu verurteilt, schnelle Resultate zu suchen.

Wie sich die Leute in der Gay-Szene kennenlernen, ist doch wie im Fleischerladen – man sucht jemanden nicht etwa aus, weil er intelligent, interessant und sensibel ist, sondern nur, weil man ihn köstlich, appetitlich findet.“ Thomas-Mann-Experte Trevisan spricht von einem Narzissmus, der schlicht“ zum Kotzen “sei:“ Alles natürliche Konsequenz der kapitalistischen Gesellschaft – „Wert hat nur die Erscheinung.“ In seiner Sui-Generis-Kolumne konstatiert Trevisan „eine Annäherung an die alten machistischen Werte, jetzt festgemacht an maskulinen Signalen. In bestimmten Homo-Anzeigen dreht sich alles mehr um den Schwanz als um die Person. “Und dann wird seine Argumentation vollends schmerzhaft:“ Erschreckend, daß nach Jahrzehnten der „Selbstbefreiung“ weiterhin zwischen den Schwulen chronische emotionale Instabilität fortexistiert – ebenso wie die Tendenz zur Grausamkeit in den Beziehungen, zum schmutzigen Spiel mit Lügen, Fremdgehen und jeder Art von Gefühlsmanipulierung. Die Konsequenzen reichen von schlimmer Einsamkeit bis zu Selbstmorden. Leider wird uns nur gelegentlich bewußt, zu welcher Wildnis des Sadismus das homosexuelle Universum unserer Tage wurde. Trotz scheinbarer Enthemmung unsereres Erotismo anal leben wir mit denselben Makeln wie damals, als man uns als Sodomiten verurteilte.“

Bichas und Heteros in Brasilien amüsiert, daß ausgerechnet der auch in Deutschland und Österreich tourende Star der Musica Popular Brasileira, Caetano Veloso, nicht mehr zu seinen jedermann bekannten, zuvor recht offen deklarierten Neigungen steht. Der Sänger und Komponist legte sich ausgerechnet mit der New York Times an, die, von Aktivist Luiz Mott aus Bahia korrekt informiert, Gilberto Gils und Velosos „Bisexualidade Tropicalista“ erwähnt hatte. Er beschimpfte öffentlich den NYT-Korrespondenten als Kanaille, der  das Unverständnis über Brasilien  nur  noch steigern wolle. Vergeblich, die ganze brasilianische Nation kicherte. Veloso hatte, wie ein Nachrichtenmagazin betonte, in den 70er Jahren seine sexuelle Option schließlich in alle vier Winde hinausposaunt.

Attacke auf Transvestit in Rio 2013:  O travesti Thiago Freitas, conhecido por Melissa (Mel) Freitas e eleito princesa gay do carnaval de 2013, foi espancado e jogado de uma passarela sobre a linha do trem em Padre Miguel, Zona Oeste do Rio, na madrugada da última quinta-feira (31). Segundo policiais da 34º DP (Bangu), ela foi vítima da agressão após sair da quadra da escola de Samba Mocidade Independente de Padre Miguel por volta das 2h.

Em depoimento, Melissa contou que estava em um conhecido ponto de prostituição de travestis entre as estações Guilherme da Silveira e Padre Miguel, quando dois homens pararam em um carro e vieram até o meio da passarela, que fica entre as ruas Ubatuba e Coronel Tamarindo.

Eles propuseram um programa sexual com o travesti, que caminhou em direção aos homens. No meio do caminho, a vítima desconfiou da aparência deles e negou o programa. Logo depois, os homens iniciaram as agressões que culminaram no empurrão na linha do trem.(O Globo 2013)

Rio de Janeiro, Saxofonist Ademir Leao, Largo da Carioca. Mindestens 12 Kinder, von 6 Frauen. Gesichter Brasiliens. Filmemacher Paulo Lins (City of God). **

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 Wer Brasiliens Hinterland bereist, wird auf unverheiratete Männer stoßen, die zehn und mehr Kinder mit zehn und mehr Frauen machten. 

Brasilianer aus Nord-und Nordostregionen erinnern in Rio de Janeiro und Sao Paulo teils in drastischen Worten daran, wie sie ihren brutal-dümmlich-machistischen Vätern politisch unkorrekt vorwarfen, 8, 10, 15 und mehr Kinder gemacht zu haben, ohne in der Lage zu sein, für eine angemessene Ernährung und später eine ausreichende Ausbildung zu sorgen. Wegen der großen Kinderzahl sei Hunger, Misere vorprogrammiert gewesen. Die Macho-Väter, die ihre Frauen zum Sex zwangen, hätten indessen sehr genau gewußt, wie man verhüte.  Auf derartige Vorwürfe habe man als einzige Reaktion lediglich dümmliches Macho-Lachen geerntet. Da es in den entsprechenden Nord-und Nordostregionen natürlich vorhersehbar auch kein ausreichendes Arbeitsangebot gegeben habe, sei vielen auf solche Weise in die Welt gesetzten Nachkommen nichts weiter übrig geblieben, als Migration in sehr großer Zahl in entwickelte südliche Städte - und dort gewöhnlich nur die Slumbevölkerung und entsprechende Sozialprobleme zu vergrößern. 

Häufig wird in Brasilien auch das Problem der Straßenkinder in Zusammenhang mit der Bevölkerungsexplosion gebracht.

Es genügt, sich für das eigene Leben in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ein Szenario mit 8,10, 15 oder mehr Kindern vorzustellen. 

In den 70er Jahren lag Brasiliens Einwohnerzahl laut Statistik noch unter 100 Millionen, sind es wegen der Bevölkerungsexplosion heute jedoch etwa doppelt so viel Bewohner, haben sich dadurch laut Sozialexperten viele Landesprobleme enorm verschärft, vervielfacht. Zu den beständigen Warnern zählt der angesehene brasilianische Arzt und Medienkommentator Drauzio Varella, der immer wieder in Texten “das Schweigen angesichts der Bevölkerungsexplosion” anprangert. Varella spricht von einer “grausamen Kombination kollektiver Verantwortungslosigkeit mit sexuellen Vorurteilen gegenüber Frauen”, fordert Familienplanung in Brasilien als Priorität, angesichts der sozialen Kosten der “explosao demografica”.

Ein deutscher Priester, der im krass unterentwickelten Hinterland des Nordostens Sozialprojekte führt, erklärte politisch unkorrekt, daß ihm angesichts der sehr hohen Zahl von Müttern im Kindesalter nichts anderes übrigbleibe, als den Mädchen der betreffenden Dörfer drastisch zu predigen:”Laßt die Beine zu!”

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/12/brasilien-immer-weniger-sex-qualitatsmedien-stellen-neue-studie-heraus-die-den-nutzen-der-sexualitat-fur-die-gesundheit-zeigt/

Sex, Prostitution und verletzte Macho-Ehre:

Brasilien, Femen-Aktion in Sao Paulo wegen Prostituiertenmörder, der fünf Frauen tötete:”Se voce broxar, nao tente nos matar!” **

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http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2013/01/ativistas-do-femem-protestam-em-sp-contra-assassinatos-de-prostitutas.html

Wie es in den Landesmedien hieß, hatte der Täter erklärt, ihm sei bei den Prostituierten keine Erektion gelungen. Aus Wut darüber habe er sie ermordet.

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Viagra und Homosexuelle:  http://www.thebody.com/content/art32246.html

Zitat:  ”A 2002 San Francisco, California Department of Health study of patients at San Francisco STD clinics found that gay and bisexual men were four times more likely than their heterosexual counterparts to use Viagra. The study also revealed that gay men sometimes combined Viagra use with crystal methamphetamine and other illegal drugs such as Ecstasy, cocaine and ketamine.

What’s going on here? Viagra abuse? Yes, and the only real surprise is that more people didn’t see it coming. Look, Pfizer guilefully marketed its little blue erection pill, successfully making Viagra a household name within a year of the drug’s FDA approval. They provided generous samples to doctors’ offices and in many cases, physicians simply doled out freebies to men who asked for it, impotent or not. Men all over America, gay and straight, are getting prescriptions from doctors too embarrassed to ask a lot of specific questions. Your doctor won’t prescribe it? No problem. Order it from an Internet pharmacy without the benefit of a good-faith medical examination at all. You can also bet the 23 million Viagra users worldwide shared the wealth with quite a few of their buddies, too.

Last August, Dr. Jeffrey Klausner, director of STD prevention and control for the San Francisco Department of Public Health, petitioned the FDA to list Pfizer’s Viagra and similar drugs as Schedule III controlled substances, making them easier to track and harder to prescribe. Klausner, one of the most cogent voices in STD and HIV prevention today, points to several studies documenting an association between recreational use of Viagra and higher rates of risky sexual behavior. In one study, co-written by Klausner, 31% of a group of men who have sex with men reported taking Viagra without medical supervision and use of the drug was associated with higher rates of STDs, including HIV. And Klausner refers to another study — presented last July at the XV International AIDS Conference — which found that recreational Viagra users were twice as likely as nonusers to be HIV positive.

Naturally, studies like these are wide open for interpretation and Klausner hasn’t many allies. The Executive Director of New York’s Gay Men’s Health Crisis, Ana Oliveira, robotically repeats a familiar observation, “It’s unprotected sex that increases the risk of HIV.” And sounding like a woman who doesn’t quite grasp the male erection, she adds dismissively, “It’s a behavioral issue, not a Viagra issue.” Dr. Jason Schneider, a board member of the Gay and Lesbian Medical Association and clinical instructor at Emory University in Atlanta, says Klausner is “a bit extreme,” but concedes that “health providers have a responsibility to inquire about a patient’s sexual behavior before and after prescribing the medication” and “drug manufacturers could put some money into educating the general public about the use of Viagra in combination with drugs that clearly do lead to risky sexual behavior.”

Not surprisingly, Pfizer opposes reclassification of Viagra and balks at making label changes or increasing patient education efforts. Pfizer has, in fact, recently adopted aggressive new advertising strategies to court new consumers and win back customers who migrated to Levitra or Cialis. Meanwhile, boys will be boys. Darlene Weide, Executive Director of San Francisco’s Stop AIDS Project, reports that agency surveys indicate a third of gay men interviewed there had used Viagra. “It is well-known in the gay community that Viagra is used as a recreational drug.” Erectile dysfunction drugs are increasingly popular and common at sex clubs, bathhouses and even gay campgrounds, where they are shared as casually as a Tic Tac between strangers.

The FDA and Pfizer aren’t going to address the sex lives of gay men. It’s up to sexually active gay men, positive or negative, to use the head on their shoulders instead of the one between their legs. What do we know for sure? Men who take HIV medications are more likely to experience impotence. If that’s happening to you, talk candidly with your doctor about it. Certain protease inhibitors can significantly increase blood levels of Viagra and that can lead to visual problems, headache, fainting or a condition called priapism, where a prolonged, painful erection can last hours or days.”

Viagra und Pornographie - die artifizielle neoliberale Gesellschaft:

“Ich fühle keine sexuelle Lust, wenn ich einen Film mache, praktisch kein einziger Pornoschauspieler hat diese Lust. Wir machen diese Filme ohne sexuelle Lust, ohne Gefühl und ohne Liebe. Es funktioniert alles auf der Basis von Viagra - Viagra morgens und nach dem Mittagessen - und dann fragt man mich: Wie war das denn früher? Früher war das ein Problem, dauerte das Drehen der Filme lange, war ermüdender für den Schauspieler, der sich in sexueller Erregung halten mußte - heute machen wir einen Film schneller, in zwei oder drei Tagen, wegen der Medikamente, die unsere Erektion andauern lassen.”

Pornofilme:  Não sinto tesão quando faço filme, praticamente nenhum ator pornô tem tesão. Nós fazemos os filmes sem tesão, sem sentimento e sem amor. É tudo viagra, viagra de manhã e depois do almoço, e aí me perguntam: _E como se fazia antigamente? Antigamente era muito problema, eram mais demorados os filmes, mais cansativo para o cara ficar excitado, agora fazemos um filme mais rápido, em dois ou três dias, por causa dos remédios para ficarmos eretos. (Istoé)

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Ausriß Qualitätszeitung O Globo: “Mein Ehemann und mein Sohn. Sind sie nicht süß?”

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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