“Sobre gostar de namorar homens e mulheres, o cantor conta que o pai achava errado ele ficar com os dois sexos. “A única vez em que meu pai se referiu a esse assunto foi quando ele percebeu que existia também um movimento de mulheres na minha vida. Ele me disse que achava que aquilo estava errado e que eu tinha de me definir. Ele achava errado a indefinição, que eu transasse com homens e mulheres. Respondi: ‘Eu não tenho de definir nada. Que papo é esse? Vou aproveitar tudo o que é bom na vida’.” (Landesmedien)
Lula sagte als Gewerkschaftsführer 1979 in einem Zeitschrifteninterview zu seiner Zeit als Jugendlicher:”Ein Heranwachsender, in dieser Zeit, mit 10, 12 Jahren, hatte bereits sexuelle Erfahrung mit Tieren.” (” A gente fazia muito mais sacanagem do que a molecada faz hoje.”)
Die brasilianische Urologiegesellschaft hat laut Medienberichten in einer Feldstudie ermittelt, daß 44 Prozent der während eines Medizinereinsatzes(Caravana) in 22 Städten von 13 Teilstaaten 2010 behandelten Männer über Impotenz klagten. Die hohe Rate wurde als überraschend hoch und besorgniserregend eingestuft. Von den betreffenden Männern hatten 56 Prozent Bluthochdruck und 19 Prozent Diabetes. “Häufig verbessert sich die Sexualfunktion, wenn wir diese Krankheiten behandeln”, kommentierte ein Experte. Klagen über mangelnden oder schlechten Sex werden in der brasilianischen Ersatzbefriedigungsgesellschaft immer häufiger.
Sexualexpertin Marta Suplicy und die fatalen Folgen der sexuellen Initiation mit einer Prostituierten. Schneller Wegwerf-Sex – Orgasmusschwierigkeiten bei Brasilianerinnen.
Marta Suplicy hat immer wieder darauf hingewiesen, daß jenes „alte System“, bei dem die männlichen Heranwachsenden ihre allererste sexuelle Erfahrung, Initiation, mit Prostituierten machen, zu einem „Desaster“ führe. Mit Huren, so Suplicy, lerne man nicht Sex, sondern verlerne ihn. Denn für diese gelte, je kürzer es dauert, umso besser. Ironisch ergänzte Suplicy, mit Huren könne man nur eines ordentlich trainieren, nämlich vorzeitigen Samenerguss.

Ausriß - Sex in Brasilien 2012: “War es gut für dich?” “Beinahe.” (weiterlesen…)
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Blutbad September 2012:

Wie Lula im Dez. 2012 in Berlin sagte, lebt Lateinamerika derzeit in einer Ära von “Frieden und Fortschritt”. (a “era de paz e progresso” que a América Latina está vivendo na atualidade)
In mitteleuropäischen Medien wird auch 2012 wahrheitswidrig behauptet, brasilianische Polizeieinheiten hätten in den letzten Jahren die Slums von Rio de Janeiro aus der Herrschaft von Kommandos der Drogenbanditen befreit.
Britischer Premier Cameron in Rio-Slum 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/01/brasilien-britischer-premierminister-david-cameron-besucht-unter-starkem-geleitschutz-der-militaerpolizei-beruechtigte-slumregion-complexo-da-mare-in-rio-de-janeiro-laut-landesmedien-offenbar-keine/
2013 startet Deutschlandjahr in Brasilien: http://www.alemanha-e-brasil.org/de
Scheiterhaufen-Rap, anklicken: http://www.topfunk.net/musica/mr-catra-e-raffa-microondas/
Lynchjustiz in Rio de Janeiro - Ausriß - Nachrichtenmagazin “Isto é “. Das Opfer wird lebendig verbrannt. “Isto é interviewt die Lyncherin, die Holz aufschichtete und das Feuer entzündete, schürte.” Wie das Foto zeigt, sind brasilianischen Kindern und Jugendlichen derartige Situationen geläufig - die Fotos davon ohnehin.
Brasilianische Autoritäten lassen regelmäßig Beteuerungen über eine Besserung der Gewalt-Situation in auflagenstarke europäische Medien durchschalten.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/0102/medien/0019/index.html
Wie in deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften die Situation interpretiert wird:
Folter in Lateinamerikas größter Demokratie: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Sex, Enterotisierung, Beziehungsmarkt: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/impotencia-total-totale-impotenz/
“ Com o fim do amor romantico, como fica o sexo?
Gikovate: Um dos grandes problemas ligados a questáo sentimental é justamente o de que o desejo sexual nem sempre acompanha a intimidade efetiva, aquela baseada em afinidade e companheirismo. Ao incrivel como de vez em quando amor e sexo combinam, mas isso náo ocorre com facilidade. Por outro lado, o sexo com um parceiro desconhecido, ou quase isso, é quase sempre muito pouco interessante. Quando acaba, as pessoas sentem um grande vazio. Náo é algo que eu recomendaria. Hoje, as normas de comportamento sáo ditadas pela industria pornografica e se parece com um exercicio fisico. O sexo entáo tem mais compromisso com agressividade do que com amor e amizade. Jovens que tem amigos muito chegados e queridos dizem que transar com eles náo tem nada a ver. Acham mais facil transar com inimigos do que com o melhor amigo. Penso que, com o amadurecimento emocional, as pessoas tenderáo a se abster desse tipo de pratica. (Veja-Interview)
“Sex mit einem völlig oder fast unbekannten Partner ist fast immer sehr wenig interessant.”
Zum gängigen brasilianischen Sex-Verhalten gehört heute häufig, sich im Motel oder zuhause während des Sex einen Pornofilm anzusehen und dem Partner vorzuschlagen, diese und jene Stellung sofort zu kopieren.
Auffällig, daß selbst gutaussehende brasilianische Universitätsstudenten mit einem aktiven Sexualleben nicht selten keineswegs während der Studienzeit beginnen - sondern dies teils erstaunlich lange hinauszögern.
2008 ergibt eine Studie, daß besonders in der Unterschicht sich Frauen dann sofort scheiden lassen, wenn sie mehr verdienen als der Mann oder dieser arbeitslos wird.

Angeli, Ausriß 2012.
Was brasilianischen Frauen nur zu oft den Sex mit einheimischen Männern vergällt, ist deren Angewohnheit, möglichst sofort nach dem ersten Mal intime sexuelle Details der neuen Partnerin am Biertisch vielen Kumpels mitzuteilen, sich als Macho zu brüsten. Besonders unangenehm für Frauen, wenn beispielsweise Firmenkollegen in diesem Macho-Kontext eigene sexuelle Kontakte mit bestimmten attraktiven Mitarbeiterinnen erfinden, damit ekelhaft rufschädigend agieren. Derartiges Verhalten ist sogar in Sao Paulo bei Mittelschichtsmännern weit verbreitet, die in angesehenen Firmen, Institutionen arbeiten. Nicht wenige Frauen haben deshalb jegliche Lust an Sex mit brasilianischen Männern verloren.
Brasilianische Frauen berichten drastisch und realistisch, wie brasilianische Männer ihnen gegenüber sexuelles Verhalten erläuterten:”Weil meine Ehefrau bestimmte Sachen im Bett nicht mag, habe ich noch eine für bestimmte Stellungen und eine andere für Oral-Sex.”
Gängig sind auch Mutmaßungen über Homosexualität, Bisexualität von Ehemännern im Bekannten-und Freundeskreis. So warnte eine Frau die verheiratete Nachbarin, ihr Ehemann könne schwul sein - nannte kurioserweise als “Indiz” die eigene Tochter. Diese habe versucht, den Ehemann der Nachbarin zu verführen, doch dieser habe einfach nicht reagiert. Eine Mittelschichts-Frauenrunde unterhielt sich über ihre in flagranti mit anderen Frauen beim Sex ertappten Partner - eine nannte als schlimmste Variante, den eigenen Ehemann nicht mit einer anderen Frau, sondern einem Mann im Ehebett zu überraschen.
Allgemein bekannt ist, daß aufgrund der in Brasilien praktizierten Sozialpolitik die Elendsviertel weiter wachsen - damit auch die sexuelle Verwahrlosung zunimmt. Es bleibt nach wie vor bei der Situation, daß ungezählte Eltern mit ihren meist vielen Kindern in einem einzigen Hüttenraum hausen - und die Kinder den Eltern zwangsläufig beim Sex zuschauen, dann das Gesehene selber ausprobieren, kopieren wollen. Lange vor der ersten Menstruation haben daher Mädchen mit ihren teils jüngeren Brüdern Geschlechtsverkehr, sind der treibende Teil, regen ihre männlichen Geschwister auf vorstellbar sehr drastische Weise an, mit ihnen Sex zu machen. Gängig ist zudem die Favela-Situation, daß Mütter mit ihren sieben, acht Kindern, die alle von jeweils anderen Männern sind, in einem Katenraum allein leben, die Mütter sich wechselnde Liebhaber zum Sex holen. Natürlich schauen die Kinder am liebsten aus nächster Nähe zu und werden von der Mutter zurechtgewiesen: “Saia daqui, deixa me foder!”

Ausriß, Geschlechtsumwandlungen und Humor: “Linda, ich habe eine gute Überraschung für Dich!”Ahh, du hast eine Geschlechtsumwandlung gemacht, Rovilson!” “Aber meine Liebe, jetzt habe wir doch viel mehr gemeinsam!”
http://www.flaviogikovate.com.br/site/index2.htm

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/12/brasiliens-erotischer-sex/
Mitarbeiterinnen der Ersatzbefriedigungsindustrie, Sao Paulo.
Üblicher Spendenklau: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/21/somos-todos-ladroessind-wir-alle-diebe-joao-ubaldo-ribeiro-daad-stipendiat-uber-spendenklau-in-blumenau-und-andere-soziokulturelle-aspekte/

Katia, Rio-Rapperin
Katia und Nem thematisieren bei ihren Shows offensiv und illusionslos-derb die komplexen, widersprüchlichen Geschlechterbeziehungen der brasilianischen Macho-Gesellschaft. Daß es nämlich für einen Großteil der jungen Unterschichtsfrauen völlig natürlich geworden ist, Geliebte, Amante eines in fester Beziehung lebenden Mannes zu sein. Was dessen Feste, die sogenannte „Fiel”(die Treue), hinzunehmen hat. Denn in den Armenvierteln, die Hochburgen rivalisierender Banditenmilizen des organisierten Verbrechens sind, herrscht enormer Frauenüberschuß, weil ein beträchtlicher Teil der jungen Männer bereits vor dem 25. Lebensjahr umgebracht wird. Immer mehr Frauen teilen sich sozusagen einen Mann, die Machos haben noch mehr Oberwasser.
Olympia-Bewerber Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/07/09/tropa-de-elite-berlinale-gewinner-brasilianischer-filmhit-uberraschend-doch-noch-in-den-deutschen-kinos-start-am-6-august-fur-brasilieninteressiertebeinahe-ein-mus-dokumentarischer-spielfilm/
Amnesty International: http://www.amnesty.de/jahresbericht/2009/brasilien?destination=node%2F2891
2008 ergibt eine Studie, daß besonders in der Unterschicht Brasiliens sich Frauen dann sofort scheiden lassen, wenn sie mehr verdienen als der Mann oder dieser arbeitslos wird. Geld, finanzieller Nutzen spielt in Beziehungen eine auffällig große Rolle.
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/sao-paulo-kathedrale-gesichter-brasiliens/
Ana, 23, die in einem Slum Sao Paulos lebt, ist fröhlich und stolz, verkündet es all ihren weiter entfernt wohnenden Freunden, Freundinnen:”Jetzt bin ich Federal, endlich, nach so vielen Jahren als Lanchinho”.
Sex und soziokulturelle Ödnis heute: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/09/brasiliens-schriftsteller-ignacio-loyola-brandao-zum-zeitgeist-2012ich-weis-das-sich-die-welt-verandert-hat-und-wenn-ihr-meine-meinung-wollt-die-welt-wurde-langweilig-fad-ode/
Neue Gruppenvergewaltigung gemeldet - aus Nordostbrasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/
Neue Studie: Mehr Gewalt von Brasilianern gegen Frauen nach Ende der Beziehung. Wie im Teilstaat Sao Paulo 2012 festgestellt wurde, ereigneten sich 57 % der registrierten Attacken in diesem Zeitraum. ”Das Resultat zeigt die machistische Kultur des Landes, wo der Mann sich als Eigentümer der Frau betrachtet.”
OECD-Ranking 2013 - Deutsche glücklicher als Brasilianer: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/29/brasilien-in-oecd-ranking-2013-der-lander-mit-den-glucklichsten-menschen-nur-auf-viertletztem-platz-deutschland-platz-17-brasilien-platz-33-brasil-e-o-4-pais-mais-infeliz/
Enterotisierung:
“Die Enterotisierung der Gesellschaft ist also kein Gewinn, der
etwa sexuellen Beziehungen zugute käme, im Gegenteil, diese werden ja durch die Erotik vorbereitet
und vermittelt und sind stets Teil komplexer Sozialverhältnisse. Das Verschwinden der Erotik aus der
gesellschaftlichen Kommunikation ist also mit der Auflösung der sozialen Bindung gleichzusetzen und
führt als Reaktionsbildung zu Fluchtbewegungen, sei es in die Droge oder in die Aktion.” Horst Kurnitzky
Siehe auch Herbert Marcuse, Der eindimensionale Mensch

8.März 2013: Brasilianisches Nachrichtenmagazin berichtet über Gewalt gegen Frauen in aller Welt, brasilianischer Playboy stellt Geschlechtsorgan der Brasilianerin heraus, die ihre Entjungferung meistbietend weltweit versteigert.
Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa 2013 gegenüber “O Estado de Sao Paulo” über Erotik:”Ja, Erotik ist Resultat der Kultur, die, verbunden mit der Sexualität, sich in eine kreative Aktivität verwandelt. Die Erotik ist eine Manifestation der Zivilisationen und zeigt sich in Gesellschaften, die ein bestimmtes Niveau menschlichen Fortschritts erreicht haben.” Llosa wendet sich gegen die Rückkehr des Menschen zur primitiven, wilden Sexualität. ”Unglücklicherweise geschieht dies in unserer Zeit.”
http://www.youtube.com/watch?v=sVrDQQIiweE
Männer-Leidenschaften: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/12/31/brasilien-groste-manner-leidenschaften-sind-fusball82-und-bier36-frauen-folgen-erst-auf-platz-333-laut-ibope-umfrage-2012/
Mentalität:
In der UNESCO-Bildungsstatistik liegt Deutschland auf Platz 13, Brasilien nur auf Platz 88. http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/ED/pdf/gmr2011-efa-development-index.pdf
Das erektionsfördernde Viagra war sechs Jahre hintereinander in dem selbst von Krankheiten wie Lepra gezeichneten Drittweltland Brasilien das meistverkaufte Medikament - gefolgt vom Konkurrenzpräparat Cialis. Laut neuen Statistiken war Viagra auch 2007 unter den fünf Verkaufs-Spitzenreitern. Unter der Überschrift “Impotencia total” beschreiben brasilianische Zeitungen dieses Absurdum, welches auf sehr charakteristische soziokulturelle Eigenheiten der immerhin zehntgrößten Wirtschaftsnation weist. Viagra ist ein regelrechter Renner indessen nicht bei der eigentlichen Zielgruppe, sondern laut Umfragen bei jungen, meist besserverdienenden Männern zwischen zwanzig und dreißig, sogar vielen Minderjährigen.
Porno-Websites: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/13/brasilianer-weltweit-nummer-eins-beim-anklicken-von-pornographie-websites-neue-symantec-studie/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/12/brasiliens-erotischer-sex/

Ausriß Qualitätszeitung “O Globo” - Sex in Brasilien 2012: “War es gut für dich?” “Beinahe.”
Fremdgehen:
Brasiliens Kinder-Ehen: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/12/brasiliens-kinder-ehen-rund-43000-kinder-und-halbwuchsige-in-informeller-ehe-madchen-bereits-ab-elf/
Jungfrauen-Versteigerung: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/26/weiter-jungfrauen-versteigerungen-im-macholand-brasilien-funf-unternehmer-bei-sao-paulo-angeklagt/
Indianermädchen verkaufen Jungfräulichkeit: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/04/brasilien-indianermadchen-verkaufen-jungfraulichkeit-an-freier-teils-fur-umgerechnet-etwa-8-euro-laut-landesmedien/
Ursachen der Vergewaltigungskultur, machistischer Mißachtung des weiblichen Partners beim Sex: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-das-land-der-selbsttauschung-philosoph-und-psychoanalytiker-andre-martins-analysiert-vor-deutschlandjahr-2013-die-situation-des-tropenlandes-aufgebaute-fassade-hinter-der-unsere-g/
Deutscher katholischer Geistlicher in Brasilien: “Laßt die Beine zu!” Angesichts drastischer Sexspiele, Geschlechtsverkehr vieler Slum-Mädchen lange vor der ersten Menstruation, die ihren Eltern und Geschwistern wegen der sehr beengten Wohnverhältnisse von kleinauf beim Sex zusehen und dies imitieren wollen, sehen sich kirchliche Entwicklungshelfer aus Ländern der Ersten Welt wie Deutschland zu nicht weniger drastischen Reaktionen gezwungen. Bereits in den 90er Jahren sagte ein deutscher, im Nordosten Brasiliens tätiger Priester im Interview, daß er in den von ihm betreuten Elends-und Armensiedlungen ganz direkt an die Mädchen appelliere: “Laßt die Beine zu!” Welche immensen Probleme für die Erde, deren Natur sowie die Ernährung der Weltbevölkerung durch in bestimmten Ländern verantwortungslos und extrem egoistisch handelnde Brutalo-Machos entstehen, die nur zu oft möglichst viele Nachkommen als notwendig erachteten Potenzbeweis ansehen und ihre Frauen zu Gebärmaschinen degradieren, ist allgemein bekannt, wird indessen wegen der Zensurpeitsche politischer Korrektheit nicht konsequent diskutiert.
Neuschweizerin Roberta Close: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/02/roberta-close-amerikas-beruhmteste-transsexuelle/
“Warum sind soviel brasilianische Sängerinnen lesbisch?” http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/07/brasilien-warum-sind-so-viele-brasilianische-sangerinnen-lesbisch-qualitatszeitung-o-globo-2013-unter-hinweis-auf-daniely-mercury-47-mutter-von-funf-kindern/

Ausriß - Ehefrau enthüllt ihrem Mann, daß sie lesbisch ist, ein Verhältnis mit einer Freundin hat. Der Ehemann fragt:”Kann ich euch beim Sex zusehen?”
Brasilianerinnen über den Karneval in Rio de Janeiro 2012: “Der Karneval ist nicht mehr sexy, Sex spielt im Karneval von Rio immer weniger eine Rolle.”http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/10/karneval-war-einmal-foi-carneval-janio-de-freitas-folha-de-sao-paulo-analysiert-den-niedergang-des-karnevals-von-rio-de-janeiro/
“Wir haben uns zwar im Karneval kennengelernt, doch danach hat mir mein Mann, eifersüchtiger Macho, die Teilnahme am Karneval verboten.” In Rio nicht selten von Frauen zu hören
Karnevalsparade in Rio ist kein Karneval - das Karnevaleske ist gestellt und nicht spontan wie früher, alles verlangt den Teilnehmern wegen des Wettbewerbsprinzips viel Konzentration ab, wie von Schauspielern auf der Bühne. : http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/22/karneval-in-rio-2012-parade-im-sambodromo-ist-kein-karneval-urteilt-absolut-korrekt-janio-de-freitas-chefkommentator-und-karnevalsexperte-von-brasiliens-groster-qualitatszeitung-folha-de-sao-paul/
Kommentator und Cineast Arnaldo Jabor 2012:”Karneval wird nicht mehr erlebt, sondern man schaut ihm zu.”

Angeli, Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo, Ausriß 2012.
tags: brasiliens aktuelle familienstrukturen - angeli

Luiz Felipe Pondé:
Grob-sexistischer Humor, Sex mit Baby: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/12/brasiliens-merkwurdiger-tv-und-kabarett-humor-immer-wieder-wegen-grob-sexistischem-machismus-in-der-offentlichen-kritik-rafinha-bastos-von-tv-bandeirantes-entlassen/
Brasilianische Studentin in Deutschland: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/30/ich-den-brasilianischen-machismo-ein-wenig-vermisse-eine-brasilianische-studentin-in-deutschland-an-der-universitat-in-siegen/

Ausriß.
Prostituierte - hohe Aidsrate: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/09/brasilien-jeder-zehnte-aids-infizierte-ist-eine-prostituierte-laut-neuer-studie-2013-risikogruppe-der-prostituierten-achtmal-starker-infiziert-als-durchschnitt-der-bevolkerung/
Karneval und Hintern-Kult - von vielen Frauen in der brasilianischen Macho-Gesellschaft als völlig normal akzeptiert und bereitwillig gepflegt. Nicht selten wedeln Frauen vor einem anbiedernd-werbend mit dem Hintern auf einem Tanzball, selbst wenn man die eigene Frau neben sich hat.

Rio-Postkarte.
Trend zu immer größeren Plastikbrüsten: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/01/19/brasilien-plastikbruste-trend-mode-groser-plastikbruste-wird-von-den-usa-ubernommen-laut-nachrichtenmagazin-istoe/
Zeitungsausriß, Amy Winhouse in Rio de Janeiro, Pressevorführung.

”As brasileiras estão redefinindo seu padrão de beleza corporal. Querem seios cada vez mais fartos – e desejam isso cada vez mais cedo.”
Brasilien weltweit führend bei Hinternvergrößerung und chirurgischer Vagina-Veränderung:
Die brasilianische Ersatzbefriedigungsgesellschaft - der Verkauf aufblasbarer Sexpuppen mit drei Penetrationslöchern - Marktstatistiken:
Todo mês, cerca de 1200 produtos eróticos infláveis são vendidos em todo o Brasil, sendo que o maior consumo está na Região Sudeste, seguida pela Região Sul do país. Ao todo, 85% desses produtos comercializados são do gênero feminino; 13% são figuras masculinas; 1% constitui-se em modelos femininos com órgão genital masculino; e 1% engloba modelos de animais. É importante lembrar que 100% dos bonecos e bonecas infláveis vendidos no Brasil são importados, pois não há fabricação nacional.
Público exigente

No Brasil, os consumidores de produtos eróticos infláveis preferem ter em casa bonecas e bonecos fabricados em Cyberskin, material que imita a pele humana com perfeição. Além disso, fazem questão de ver cabelo de verdade na cabeça dos seus bonecos, não dando muita importância para a pelugem que cobre a vulva das “moças” infláveis.
Falando nas partes baixas, 80% dos produtos infláveis comercializadas por aqui vêm com três orifícios de penetração, devendo ser fabricados com material realístico e possibilitando a remoção da parte da vagina e do ânus (principalmente para que possa ser feita a correta higienização).
Quanto à roupa, os consumidores adoram bonecas infláveis que usem lingeries sexy e a famosa fantasia erótica de colegial. Já a maquiagem é item fundamental para as sex dolls fazerem sucesso entre os brasileiros. Por isso, batom bem vermelho e sombra nos olhos jamais podem faltar. Os bonecos infláveis geralmente também têm a boca vermelha, assim como a sedutora ovelhinha inflável.
Em relação aos modelos masculinos, o boneco mais conhecido no Brasil é o John: moreno, magro e com um pênis enorme que vibra! É possível encontrá-lo nas posições sentado, agachado, ajoelhado e de quatro. O campeão de vendas é o exemplar que permanece de pernas e braços abertos e faz um papai e mamãe como ninguém…
Tamanhos preferidos para o pênis
Exigência dos consumidores
Os brasileiros dificilmente compram uma boneca inflável se ela não vier com olhos que abram e fechem durante a transa. Ou seja, a boneca deve manter seus olhos fechados sempre que estiver deitada, abrindo-os instantaneamente quando colocada na posição vertical.
Já quanto às medidas das “moças” artificiais, geralmente elas vêm com 1,60 m de altura, e se fossem mulheres de verdade não pesariam mais que 50 quilos. É importante que a cintura delas tenha apenas 60 cm, igual à cinturinha fina das campeãs nos concursos de Miss Universo.
Ao todo, são necessários 15 minutos para que a boneca esteja completamente cheia e esteja pronta para o uso! (Quelle Sexonico)
Indianerstämme und Sex, Menstruation: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/11/brasiliens-indianer-im-xingu-reservat-nach-der-ersten-menstruation-ein-ganzes-jahr-nur-in-der-hutte-nie-ans-tageslicht-bei-den-kamayura-hauptling-mit-3-frauen-25-kindern-33-enkeln-anklicken/
Fremdgehen in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/14/brasilien-fremdgeh-rate-der-frauen-nahert-sich-den-mannern-an-47-60-espertin-mirian-goldenberg/
Sex und berufliches Umfeld: Zu den überraschenden Feststellungen, Beobachtungen zählt, daß gerade in brasilianischen Unternehmen mit Mittelschichtsberufen, hohem Qualifikationsniveau erstaunlich viele Frauen just über Frauen als Vorgesetzte klagen, heilfroh sind, wenn sie männliche Chefs haben. Zu den benannten Gründen zählt das Problem der Hochschlaferei, sexueller Dienstleistungen im Tausch gegen Vorteile in der Firma - unfähige bzw. wenig kompetente Frauen erreichen dadurch einflußreiche Posten, wodurch viele Kolleginnen teils beträchtliche Nachteile erleiden. Besonders komplex wird es, wenn weibliche Vorgesetzte gleichzeitig Geliebte von Männern in noch höherer Position sind. Das Arbeitsklima wird dadurch zumeist höllisch - denn inkompetente weibliche Vorgesetzte, die ihren Posten per Hochschlafen erlangten, lassen es gerade ihren untergebenen Kolleginnen besonders perfide spüren, wenn sie von diesen bei Fehlentscheidungen, allergröbsten Fehler ertappt wurden, alle Unfähigkeit massiv zutagetrat. Die Machtspiele sind nur zu oft dann mehr als widerlich, veranlassen viele betroffene Frauen, die also u.a. von Frauen gemobbt wurden, zu einer Kündigung.
http://www.ila-web.de/brasilientexte/katianempaulinho.htm
“Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind von Angst und Aussichtslosigkeit geprägt, man belügt sich, betrügt sich und letztlich ist jeder auf sich allein gestellt.”
Ganz gleich, in welcher Gesellschaftsschicht die Vignetten angesiedelt sind: In der Mehrzahl spielt Gewalt eine Rolle. Direkte Gewalt wie Überfälle und Schusswechsel oder strukturelle Gewalt, also Armut und menschenunwürdige Lebensbedingungen, prägen das Bild São Paulos, das Luiz Ruffato zeichnet. “Es waren viele Pferde” vermittelt somit eine Stimmung der Aussichtslosigkeit und Angst, wie schon Paulo Lins’ 1997 erschienener Roman “Die Stadt Gottes”, der in den Favelas von Río de Janeiro angesiedelt ist. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind von Angst und Aussichtslosigkeit geprägt, man belügt sich, betrügt sich und letztlich ist jeder auf sich allein gestellt. Von der Leichtigkeit des Karnevals und seinen Sambarhythmen, die wir gewöhnlich mit Brasilien verbinden, ist in Ruffatos São Paulo der Einsamkeit, der Alkoholexzesse und des Rassismus nichts zu spüren. In Ruffatos São Paulo halten Weiße Schwarze zunächst einmal für Verbrecher und Indianer für dumm.
Es waren viele Pferde - der Titel stammt von einer Vignette - ist ein bedrückendes und beeindruckendes Buch, das hinter die Fassaden der Glitzerwelt der berühmten Avenida Paulista blickt. Luiz Ruffato beschreibt eine soziale Wirklichkeit Brasiliens, die wie seine Prosa ihren eigenen Regeln gehorcht, und wie sie in den offiziellen Werbebroschüren für die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Sommerspiele zwei Jahre später nicht vorkommt.
Literatur:
Luiz Ruffato: Es waren viele Pferde. Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler. Assoziation A, Berlin und Hamburg 2012, 160 Seiten, EUR 18,00. (Deutschlandfunk 2013)
Beziehungen und Probleme mit dem Nachwuchs:
Eine 22-jährige Frau ermordet 2013 bei Rio de Janeiro den sechsjährigen Sohn eines Mannes, mit dem sie ein Verhältnis hatte. Mit dem Mord, so das Geständnis, wollte sie sich dafür rächen, daß der Mann das Verhältnis beendete. Die Frau holte unter einem Vorwand den Jungen von der Schule ab, brachte ihn in ein Hotel, strangulierte ihn dort, packte die Leiche in einen Koffer, legte ihn in der Gegend ab, wo er von Polizisten gefunden wurde.
Kastrieren von Vergewaltigern: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/08/brasilien-kastrieren-von-vergewaltigern-neuer-chef-der-menschenrechtskommission-des-abgeordnetenhauses-evangelikaler-pastor-feliciano-ist-dafur-hat-gesetzesprojekt-vergewaltiger-kastration-wird/
Zu den großen Hindernissen für die Entwicklung eines eigenen kreativen Geschlechtslebens zählt in Brasilien sehr häufig die fehlende Privatsphäre. Noch im Alter von 25 und mehr Jahren schlafen selbst in Sao Paulo Söhne, die bereits Mittelschichtsberufe ausüben, mit ihren Müttern im selben Zimmer - weil schlichtweg die Wohnung zu klein ist. Befindet sich die Freundin in der gleichen Lage, bleibt für Sex nur übrig, eines der vielen Stundenhotels, gewöhnlich Motel genannt, aufzusuchen. Auch nicht gerade individualitätsfördernd… Von der Enge in Slum-Katen ganz zu schweigen.
U.a. wegen Versagensängsten beginnen junge Männer in dieser Situation häufig ihr Geschlechtsleben bereits mit Viagra - was ebenfalls kontraproduktiv wirkt.
Selbst in Rio de Janeiro machen sich manche Mütter Sorgen um ihren sexuellen Spätzünder - und fragen dann gar bei der Nachbarin nach, ob sie nicht vielleicht den Jungen ein bißchen verführen, anlernen könne. Für ein Entgelt natürlich, versteht sich.
tags: sex-werbung in rio de janeiro

Wie Rio offenbar Freizügigkeit demonstrieren will? Links und rechts vom Telefon u.a. Transvestiten mit Spezial-Geschlechtsteil - sowie Prostituierte in Porno-Posen. Was in Rio de Janeiro in aller Öffentlichkeit gezeigt wird - ist für die Website wegen möglicher Konsequenzen nicht angeraten.
Transvestiten als Prostituierte
Zu den sexuellen Besonderheiten Brasiliens zählen die kommerziellen Strich-Transvestiten, die vor allem im Straßenbild von Rio de Janeiro auffallen, von sehr vielen Männern sowohl für den aktiven als auch den passiven Part genutzt werden:
Troca-troca, erwähnt sogar in einem berühmten Samba von Chico Buarque, ist homosexueller Verkehr, gewöhnlich die erste geschlechtliche Erfahrung der heranwachsenden Jungen; so gut wie jeder weiß, wie es geht. Fußballstar Pelè wurde von einer Zeitschrift gefragt, wie sein „erstes Mal“ war. Er antwortete freimütig:“Mit einem Schwulen – unser ganzes Team hat ihn penetriert, damals in Bauru.“ Viele bleiben dabei, sagen Frau oder Freundin nichts davon, benutzen später gar Straßen-Transvestiten, „Travestis“, die für einen beträchtlichen Teil der einheimischen Männer seit vielen Jahrzehnten zur sexuellen Kultur einfach dazugehören. Über achttausend Travestis gibts allein in Rio, etwa ebensoviele in Sao Paulo, weit weniger in Salvador da Bahia, werden von Ausländern oft zunächst für besonders aufreizende Frauen gehalten, reproduzieren indessen das machistische Mann-Frau-Schema bis zum Exzeß. Die einschlägigen Experten nennen den brasilianischen Mann eminent bisexuell, der die Sexualität genitalisiert, auf den Penis reduziert, als ob andere Ausdrucksformen nicht existieren. Lebten zwei Männer ihr Schwulsein aus, sehe sich der Aktive nicht als „Bicha“, das sei der Passive, der deshalb auch noch verachtet werde. Lateinamerikas Kultur stuft häufig den aktiven Bisexuellen als dollen Macho ein; in Kolumbien wird er regelrecht glorifiziert, tolerieren Frauen seinen Verkehr mit Schwulen, in Brasilien nicht. „Mit einem anderen Mann Sex zu machen, zugeben, daß man dann eben schwul ist – das ist schmerzhaft“, sagt der renommierte Sexualwissenschaftler Marcos Ribeiro. “Mit einem Travesti hat man weniger Konflikte – der ist eine Frau mit Penis, und das ist komfortabler für die Psyche.“ Tausende brasilianische Travestis bieten sich inzwischen am Bois du Bologne in Paris oder in Rom, selbst in Deutschland feil.
Die katholische Kirche des Tropenlandes akzeptiert Homosexuelle – die rasch wachsenden Sektenkirchen wollen sie „umdrehen“ von ihrer Sünde „befreien, reinigen“, ganz nach US-Vorbild: Pedro Santana steht jahrelang als Strich-Transvestit auf dem Uni-Campus von Sao Paulo, aufreizend, täschchenschwenkend, mit Silikonbusen, bekannt als „Sandra Le Baron“, hat Dozenten und Studenten als Kunden. Pedro ließ sich „behandeln“, ist heute Pastor, predigt in der Kirche „Wunder Jesu“ mitten in der trubeligen City, ist verheiratet, hat drei Kinder, nennt sich „geheilt“ verurteilt Homosexualismo als „Dämonenwerk“. Fast in jeder Ausgabe stellt die auflagenstarke Sektenzeitung „Folha Universal „“konvertierte“ Gays vor, ruft die Schwulenszene auf, deren Beispiel zu folgen. Mit minimalstem Erfolg. Schließlich stehen selbst in Brasilia sogar Regierungsangestellte und Politiker auf Travestis. Doch gar nicht gut für deren Ruf – immer wieder überfallen welche gar in Gruppen sogar ausländische Touristen an der Copacabana.
Kein Zweifel, auch schwule Österreicher und Deutsche mögen Brasilien, beschreiben es als „Paradies“, enmpfinden vor allem Rio de Janeiro kommunikativer, heißer als jeden vergleichbaren Ort des Erdballs. „Bichas“ kennt jeder brasilianische Hetero selbst in der Provinz persönlich, hat fast jeder reichlich im Bekanntenkreis, von Bisexuellen ganz zu schweigen. Stundenhotels nur für Gays sowie Partneragenturen haben Konjunktur – regelmäßig sah ich, wie alternative Frauen ganz offiziell einen schwulen Carioca ehelichten, dies mit ihm in einem Copacabana-Restaurant groß feierten – damit er künftig völlig legal bei seinem deutschen, österreichischen Partner wohnen kann. Aus Miami importierte Gay-Classics verkaufen sich erstmals in Rio und Sao Paulo ebensogut wie Homo-Literatur und die erst Mitte der Neunziger gegründete Schwulen-Illustrierte „Sui Generis“, für Leute mit Niveau – und Geld. Editor Nelson Feitosa erläutert:“
Gays verdienen normalerweise gut, haben ihr ganzes Einkommen zum Konsumieren, da sie ja weder für eine Ehefrau noch für die Privatschule der Kinder zahlen müssen. Tun sich zwei Schwule zusammen, ist das für sie finanziell noch vorteilhafter.“ Feitosas Sicht verrät einiges, denn er bezieht sich nur auf Schwule der Mittel-und Oberschicht, die in der achtgrößten Wirtschaftsnation gerade rund zwanzig Prozent der Bevölkerung ausmacht, ihre Kids tatsächlich fast ausschließlich in Privatschulen schickt, während für den Rest der über einhundertachtzig Millionen Brasilianer nur die katastrophal schlechte öffentliche Schule bleibt. Besserbetuchte Gays haben natürlich mehr von der boomenden Schwulenszene, die aus der Unterschicht trifft dagegen die Kehrseite weit brutaler.
Intellektueller Schwulen-Führer Luis Mott aus Bahia
Salvador de Bahias Bürgermeister schaut vom Schreibtisch auf die pittoresken Hafenkais, an denen Jahrhunderte zuvor portugiesische Segelschiffe mit verbannten Homosexuellen anlegten. Die Grupo Gay de Bahia(GGB) ist die älteste und rührigste Schwulenvereinigung nicht nur Brasiliens, sondern ganz Lateinamerikas. GGB-Präsident Luiz Mott, Uni-Dozent, machte seinen Anthropologie-Doktor an der Sorbonne, ist intellektueller Kopf der brasilianischen Homos, nennt sofort auch die Schattenseiten:“ Schwule siehst du überall, weit mehr als in den anderen Latino-Staaten, viele sind Stars auch im Karneval – andererseits werden Homos und Bisexuelle serienweise ermordet, unsere Statistik ist sehr unvollständig.“
Leider wahr – in Brasilien werden ungezählte Gewaltopfer gar nicht registriert – und sei es, um die Bilanzen zu schönen. Mott ist Weißer – Nachfahren afrikanischer Sklaven gründeten 1995 ihre eigene „Grupo Gay Negro da Bahia“, gingen prompt mit einem Afrikaner hart ins Gericht: Als ihnen zu Ohren kam, daß ausgerechnet Zimbabwes Präsident Robert Mugabe Schwule als „niedere Tiere, schlimmer als Hunde und Schweine“ deklariert habe, Festnahmen verfügte, protestierten sie mit Erklärungen rund um den Erdball und an Mugabe selbst. Uni-Prof Mott, der fünf Jahre verheiratet war und zwei erwachsene Töchter hat, macht zu schaffen, daß immer mehr Gays und Lesben Opfer des in Brasiliens Nordosten besonders eingewurzelten Machismus werden, die „Homofobia“ zunimmt, organisierte Neonazis in Sao Paulo gezielt Schwule zusammenschlagen und sogar ermorden. Was selbst in Österreich Politiker protestieren läßt.
Noch vor wenigen Jahren drucke eine große Zeitung Bahias regelmäßig folgende Anzeige:“Halte Salvador sauber – töte jeden Tag einen Homo! “Die Mörder, oft Strichjungen mit Raubabsichten, argumentieren vor Gericht, sich lediglich verteidigt zu haben – der Schwule habe sie zwingen wollen, beim Analverkehr den passiven Teil zu spielen. „Das reicht fast ausnahmslos zum Freispruch“, beklagt Mott, „ein Viertel der Täter sind Polizisten.“ Angegriffene gehen nicht zur Polizei, „weil wir auf den Wachen stets als Schuldige, nicht Opfer behandelt werden, mit Demütigungen rechnen müssen.“ Mott, politisch hyperaktiv, gibt erst in Bahia, dann in Belo Horizonte, Recife, Curitiba einen „Überlebensführer“, das „Manual de Sobrevivencia Homosexual“ heraus. Bei Attacken und Provokationen auf der Straße, empfiehlt er, ja nicht ängstlich klein beizugeben, sondern den Angreifer zunächst anzuschreien, ihn danach, sofern die eigenen körperlichen Kräfte ausreichen, ebenfalls zu attackieren, erst zu fliehen, wenn keine andere Wahl bleibt. Inzwischen lernen Gay-Gruppen geschlossen Kampfsportarten. „In Brasilien sind mindestens vierzehn Todesschwadronen hinter Homosexuellen her, jedes Jahr trifft es auch Europäer, darunter Deutsche!“
In Bahias archaischem Nachbarteilstaat Alagoas gibt sich ein Abgeordneter im Radio als bisexuell zu erkennen – sofort danach wird er entführt, gefoltert, kastriert, der Kopf mit den ausgestochenen Augen und abgeschnittenen Ohren wird in einen Fluß geworfen. Von London aus prangert Amnesty-International- Expertin Fiona Macaulay seit Jahren die hohen Mordraten an:“ Die Straffreiheit erschreckt ebenso wie das Ausmaß der Gewalt. Viele Fälle werden gar nicht untersucht, die Regierung bleibt untätig.“ 1997 erschießt ein 26-jähriger Ex-Soldat in der Nordost-Stadt Santo Antonio de Potengi an einem einzigen Tage nach detailliertem Plan fünfzehn Männer, die angeblich ausgestreut hatten, er sei homosexuell. Der verheiratete Macho wollte in der von Blutrache geprägten Region seine Ehre „wiederherstellen“, wurde indessen vor dem Begehen weiterer zehn Morde von einem Polizisten zur Strecke gebracht. Der Fall erregte keineswegs größeres Aufsehen, zeigte indessen laut Joao Trevisan, auch in Deutschland und Österreich verlegter Schriftsteller, wie groß das Vorurteil gegen Homosexuelle im scheinbar liberalen Brasilien noch ist.
Studie über Schwulen-Feindlichkeit— Homosexuelle und Aids
Eine seriöse Untersuchung spricht Bände: Sechsunddreißig Prozent der Brasilianer würden einem Schwulen selbst dann keine Arbeit geben, wenn er der bestqualifizierte Bewerber wäre; jeder Fünfte würde sich von einem homosexuellen Kollegen bewußt fernhalten, sechsundfünfzig Prozent würden ihr Verhalten ändern. Rund die Hälfte stimmte unter keinen Umständen für einen homosexuellen Kandidaten und wechselte auch sofort zu einem anderen Arzt, falls die homosexuelle Präferenz des bisherigen entdeckt würde. Neunundsiebzig Prozent, im Nordosten sogar siebenundachtzig Prozent, würden nicht akzeptieren, wenn ihr Sohn mit einem Schwulen ausginge. Über sechzig Prozent geben den Gays die Schuld an der weltweiten Aids-Ausbreitung. Scheinheiliger, widersprüchlicher gehts nimmer – von „typisch brasilianischer Doppelmoral“ reden dann auch die Travestis, ihre Hauptkunden sind schließlich verheiratete Familienväter, die gewöhnlich „Camisinhas“ (Kondome) ablehnen. Deshalb stieg die Aidsrate in scheinbar heterosexuellen Partnerschaften so stark an, wie Brasiliens Experten überrascht feststellten. Sieben von zehn Frauen mit Aids werden von ihren Männern angesteckt, gehören keineswegs zu einer Risikogruppe, sechsundsiebzig Prozent sind Mütter, weit über der Hälfte aller betroffenen Frauen geht erst ein Licht auf, nachdem der Ehepartner deutliche Krankheitssymptome zeigt. „Die meisten dieser Männer infizierten sich bei homosexuellem Verkehr“, betont David Uip aus Sao Paulo, einer von Brasiliens führenden Aids-Forschern, Zweitausend wird bekannt, daß auch unter den Schwulen San Franciscos die Immunschwächekrankheit wieder stark zunimmt.
Laut Kollege Caio Rosenthal hat HIV unter den Armen Brasiliens das gleiche Profil wie in Afrika und einigen Karibikstaaten, treffe besonders schwerwiegend die Frau:”Sie ist Zielscheibe des Mannes, der fremdgeht, Drogen nimmt, bisexuell ist.“ Erfahren die Frauen das HIV-Testergebnis, kriegen sie höllische Wut, und Lust, den Partner auf irgendeine Weise für den Vertrauensbruch zu bestrafen. „Vor lauter Haß habe ich auf ihn eingeschlagen, danach zweimal Selbstmordversuche unternommen“, sagt Jaqueline Normandia in Belo Horizonte. Die Männer unternehmen gewöhnlich alles, damit niemand etwas erfährt, haben Angst, die Freunde könnten denken, man sei schwul. Brasiliens Frauen tun das Gegenteil, informieren Familien , Verwandte, sagen den eigenen Kindern die ganze Wahrheit, nennen den Schuldigen. Verlassen ihn jedoch bis zu seinem Tode, trotz abgrundtiefen Hasses, meist nicht, pflegen ihn bis zuletzt. „Jetzt ist er tot“, klagt eine Dreißigjährige aus Rio, “ich möchte mich verlieben, habe soviel Lust, mit jemandem zu schlafen – aber wer will eine Frau mit Aids, und sovielen Kindern?“ Valeria Piassa Polizzi, aus einer Unternehmerfamilie Sao Paulos, infiziert sich beim allerersten Mal, mit fünfzehn, veröffentlicht mit sechsundzwanzig ihre Autobiographie, spricht Tabus offen an: “Hier in Brasilien gibt es so viel Scheinheiligkeit. Da Homosexualität nicht akzeptiert wird, existiert eine Unmenge von Bisexuellen. Beim Heiraten denken die Leute, ewige Treue sei inbegriffen. Nur geht der Mann mit anderen fremd, und die Frau auch. Und beide tun so, als wäre alles okay.“
In Rio lebt ein Manager, dessen Partner an Aids stirbt – er ist zwar sicher, HIV-positiv zu sein, vermeidet jedoch den Test, zu dem ihm Freunde, auch Heteros überreden wollen. Lieber schläft er weiter mit neuen Partnern ungeschützt, verdrängt das Risiko nach Kräften. Die Annahme, daß effiziente Kampagnen zur Aidsprävention erwünschte Verhaltensänderungen bewirken und die Ansteckungsraten erheblich senken würden, hat sich erwartungsgemäß, ebenso wie in Afrika, auch im Drittweltland Brasilien weitgehend als falsch erwiesen. Neue Studien zeigen, daß zahllose Männer und Frauen trotz der bestens bekannten Risiken weiterhin extrem fahrlässig handeln – ein als Serial Killer beschriebener Typus legt es sogar bewußt darauf an, andere mit dem HIV-Virus zu infizieren, „aus Rache und Empörung“. Maria Ines de Carvalho leitet in Rio die Betreuungsklinik der Erzdiözese für Aids-Kranke, nennt ein übliches Argument:“ Jemand übertrug den Virus auf mich und sagte mir nichts. Warum soll ich jetzt solidarisch mit den anderen sein? Warum soll ich mit Sex aufhören, wo ich doch sowieso sterben muß?“ Einige, so die Direktorin,“ haben das typische Verhalten eines Serial Killers. Das ist zwar kriminell, aber in Brasilien schwerlich zu beweisen.“
Infizierte Mädchen vom Straßenstrich würden für die Arbeit in Nobel-Nachtclubs aufgepeppt – „gutbetuchte Brasilianer, besonders aber ausländische Touristen verzichten auf Präservative, weil sie meinen, mit einer Frau aus der Mittelschicht zu schlafen, die auf Hygiene und Gesundheit achtet.“ In den total überfüllten Gefängnissen hat einer von sechs Insassen Aids – Padre Geraldo Mauzeroll von der Gefangenenseelsorge Sao Paulos beschreibt mir, was mit jenen passiert, die wegen Vergewaltigung, bewiesen oder nicht, eingeliefert und in eine Massenzelle gesteckt werden. Ritualhaft werden sie von zwanzig und mehr Männern penetriert. „Das ist Gesetz in den Kerkern, so verbreitet sich Aids sehr schnell.“ Renato Russo, schwuler Rockstar, erinnert sich an die wilden Siebziger:“ In einer Nacht hatte man mit dreißig Typen Verkehr, sehr eigenartig. Aber heute passen alle, die ich kenne, auf. Ohne Camisinha gehe ich nicht aus dem Haus.“ Sein großer schwuler legendärer Rock-Kollege Cazuza, nach dem in Rio ein Platz benannt ist, starb an Aids, Russo dann schließlich auch. US-Anthropologe Richard Parker forscht seit 1982 in Rio, die in den USA und Europa übliche Differenzierung zwischen Homos und Heteros, meint er, funktioniert in Brasilien nicht. „Hier pflegt man eine Vielzahl sexueller Praktiken, ohne sich deshalb einer bestimmten Kategorie zuzuordnen.“ Der Gipfel sei eigentlich Sex mit Travestis:“
Selbst wenn der Kunde den passiven Part spielt, hält er sich nicht für homosexuell, hat den Eindruck, mit einer Frau zu schlafen.“ Transvestiten, Hits im Karneval, in der Kultur- und Unterhaltungsbranche, gehören zu Brasiliens Alltag, werden dennoch auch serienweise ermordet, regelmäßig, wie in Rio und Sao Paulo geschehen, aus vorbeifahrenden Autos mit Maschinenpistolen erschossen. 1998 läuft Bischof Mauro Morelli abends von seiner Kirche an der Rio-Peripherie zu Fuß nach Hause – nur Meter vor ihm liquidiert ein Unbekannter mit zehn Pistolenschüssen einen Strich-Travesti, verwundet einen zweiten schwer, geht weg, wird nie gefaßt. Morelli, der Anti-Hunger-Kampagnen initierte, Todesschwadronen, Polizeiterror, die Herrschaft des organisierten Verbrechens über die Slumbewohner auch im Ausland anprangerte, sucht erneut die Öffentlichkeit aufzurütteln:“ Wir sind Gefangene in einem ungerechten, schlimmen Land – ich bin es müde, an den Straßenrändern Leichen zu sehen. Häufig hallen Schüsse neben der Kathedrale, doch auch neben jedem beliebigen Wohnhaus. Die Gewalt ist Resultat der krassen sozialen Ungerechtigkeit, der Konzentration von Reichtum und Misere, auch noch als Fortschritt verkauft.“ Morellis Appelle verhallen wie stets, Gewalt und Doppelmoral herrschen weiter.
Wie bei den Streitkräften: In Rio wird ein hochdekorierter Oberstleutnant eines Elite-Regiments, verheiratet, drei Töchter, bei drastischem Sex im eigenen Auto mit einem Dreißigjährigen erwischt – und gefeuert; im Dienst piesackte er systematisch schwule Soldaten. Jeder Rekrut weiß, daß das eigentlich strikt Verbotene absolute Kasernen- und Flottennormalität ist. Gemäß einer Statistik des Oberkommandos liegt die Aids-Rate dort um das fünffache höher als in der Bevölkerung außerhalb der Militärquartiere. Die alljährlich für Radio und TV neu komponierten Anti-Aids-Songs der Regierungskampagnen klingen deshalb sehr anders als in Mitteleuropa:“Wenn du Drogen, Sauereien, Troca-troca magst, bist du dran – dann kriegt dich Aids!“
Gay-Selbstkritik
Auch Brasiliens Schwulenszene hält nichts von politischer Korrektheit, übt regelmäßig harte Gay-Selbstkritik, geißelt Risikosex. „Unsere Gesellschaft ist scheinheilig und lügnerisch“, sagt der Schwulenaktivist und Literat Silverio Trevisan, dessen Roman „Ana in Venedig“ über die Familie Mann sich im ganzen deutschsprachigen Raum gut verkauft. Und geißelt den eigenen Haufen:“ Viele kämpfen nur für das Recht, Gymnastik-Akademien und Nachtbars zu frequentieren, kontinuierlich Sex zu haben. Soll das schon alles sein? So entstehen Feier-Ghettos und man ist dazu verurteilt, schnelle Resultate zu suchen.
Wie sich die Leute in der Gay-Szene kennenlernen, ist doch wie im Fleischerladen – man sucht jemanden nicht etwa aus, weil er intelligent, interessant und sensibel ist, sondern nur, weil man ihn köstlich, appetitlich findet.“ Thomas-Mann-Experte Trevisan spricht von einem Narzissmus, der schlicht“ zum Kotzen “sei:“ Alles natürliche Konsequenz der kapitalistischen Gesellschaft – „Wert hat nur die Erscheinung.“ In seiner Sui-Generis-Kolumne konstatiert Trevisan „eine Annäherung an die alten machistischen Werte, jetzt festgemacht an maskulinen Signalen. In bestimmten Homo-Anzeigen dreht sich alles mehr um den Schwanz als um die Person. “Und dann wird seine Argumentation vollends schmerzhaft:“ Erschreckend, daß nach Jahrzehnten der „Selbstbefreiung“ weiterhin zwischen den Schwulen chronische emotionale Instabilität fortexistiert – ebenso wie die Tendenz zur Grausamkeit in den Beziehungen, zum schmutzigen Spiel mit Lügen, Fremdgehen und jeder Art von Gefühlsmanipulierung. Die Konsequenzen reichen von schlimmer Einsamkeit bis zu Selbstmorden. Leider wird uns nur gelegentlich bewußt, zu welcher Wildnis des Sadismus das homosexuelle Universum unserer Tage wurde. Trotz scheinbarer Enthemmung unsereres Erotismo anal leben wir mit denselben Makeln wie damals, als man uns als Sodomiten verurteilte.“
Bichas und Heteros in Brasilien amüsiert, daß ausgerechnet der auch in Deutschland und Österreich tourende Star der Musica Popular Brasileira, Caetano Veloso, nicht mehr zu seinen jedermann bekannten, zuvor recht offen deklarierten Neigungen steht. Der Sänger und Komponist legte sich ausgerechnet mit der New York Times an, die, von Aktivist Luiz Mott aus Bahia korrekt informiert, Gilberto Gils und Velosos „Bisexualidade Tropicalista“ erwähnt hatte. Er beschimpfte öffentlich den NYT-Korrespondenten als Kanaille, der das Unverständnis über Brasilien nur noch steigern wolle. Vergeblich, die ganze brasilianische Nation kicherte. Veloso hatte, wie ein Nachrichtenmagazin betonte, in den 70er Jahren seine sexuelle Option schließlich in alle vier Winde hinausposaunt.
Attacke auf Transvestit in Rio 2013: O travesti Thiago Freitas, conhecido por Melissa (Mel) Freitas e eleito princesa gay do carnaval de 2013, foi espancado e jogado de uma passarela sobre a linha do trem em Padre Miguel, Zona Oeste do Rio, na madrugada da última quinta-feira (31). Segundo policiais da 34º DP (Bangu), ela foi vítima da agressão após sair da quadra da escola de Samba Mocidade Independente de Padre Miguel por volta das 2h.
Em depoimento, Melissa contou que estava em um conhecido ponto de prostituição de travestis entre as estações Guilherme da Silveira e Padre Miguel, quando dois homens pararam em um carro e vieram até o meio da passarela, que fica entre as ruas Ubatuba e Coronel Tamarindo.
Eles propuseram um programa sexual com o travesti, que caminhou em direção aos homens. No meio do caminho, a vítima desconfiou da aparência deles e negou o programa. Logo depois, os homens iniciaram as agressões que culminaram no empurrão na linha do trem.(O Globo 2013)
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Wer Brasiliens Hinterland bereist, wird auf unverheiratete Männer stoßen, die zehn und mehr Kinder mit zehn und mehr Frauen machten.
Brasilianer aus Nord-und Nordostregionen erinnern in Rio de Janeiro und Sao Paulo teils in drastischen Worten daran, wie sie ihren brutal-dümmlich-machistischen Vätern politisch unkorrekt vorwarfen, 8, 10, 15 und mehr Kinder gemacht zu haben, ohne in der Lage zu sein, für eine angemessene Ernährung und später eine ausreichende Ausbildung zu sorgen. Wegen der großen Kinderzahl sei Hunger, Misere vorprogrammiert gewesen. Die Macho-Väter, die ihre Frauen zum Sex zwangen, hätten indessen sehr genau gewußt, wie man verhüte. Auf derartige Vorwürfe habe man als einzige Reaktion lediglich dümmliches Macho-Lachen geerntet. Da es in den entsprechenden Nord-und Nordostregionen natürlich vorhersehbar auch kein ausreichendes Arbeitsangebot gegeben habe, sei vielen auf solche Weise in die Welt gesetzten Nachkommen nichts weiter übrig geblieben, als in sehr großer Zahl in entwickelte südliche Städte zu migrieren - und dort gewöhnlich nur die Slumbevölkerung und entsprechende Sozialprobleme zu vergrößern.
Häufig wird in Brasilien auch das Problem der Straßenkinder in Zusammenhang mit der Bevölkerungsexplosion gebracht.
Es genügt, sich für das eigene Leben in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ein Szenario mit 8,10, 15 oder mehr Kindern vorzustellen.
In den 70er Jahren lag Brasiliens Einwohnerzahl laut Statistik noch unter 100 Millionen, sind es wegen der Bevölkerungsexplosion heute jedoch etwa doppelt so viel Bewohner, haben sich dadurch laut Sozialexperten viele Landesprobleme enorm verschärft, vervielfacht. Zu den beständigen Warnern zählt der angesehene brasilianische Arzt und Medienkommentator Drauzio Varella, der immer wieder in Texten “das Schweigen angesichts der Bevölkerungsexplosion” anprangert. Varella spricht von einer “grausamen Kombination kollektiver Verantwortungslosigkeit mit sexuellen Vorurteilen gegenüber Frauen”, fordert Familienplanung in Brasilien als Priorität, angesichts der sozialen Kosten der “explosao demografica”.
Ein deutscher Priester, der im krass unterentwickelten Hinterland des Nordostens Sozialprojekte führt, erklärte politisch unkorrekt, daß ihm angesichts der sehr hohen Zahl von Müttern im Kindesalter nichts anderes übrigbleibe, als den Mädchen der betreffenden Dörfer drastisch zu predigen:”Laßt die Beine zu!”
Sex, Prostitution und verletzte Macho-Ehre:
tags: brasilien-prostituiertenmörder 2013
Wie es in den Landesmedien hieß, hatte der Täter erklärt, ihm sei bei den Prostituierten keine Erektion gelungen. Aus Wut darüber habe er sie ermordet.

Viagra und Homosexuelle: http://www.thebody.com/content/art32246.html
“Ich fühle keine sexuelle Lust, wenn ich einen Film mache, praktisch kein einziger Pornoschauspieler hat diese Lust. Wir machen diese Filme ohne sexuelle Lust, ohne Gefühl und ohne Liebe. Es funktioniert alles auf der Basis von Viagra - Viagra morgens und nach dem Mittagessen - und dann fragt man mich: Wie war das denn früher? Früher war das ein Problem, dauerte das Drehen der Filme lange, war ermüdender für den Schauspieler, der sich in sexueller Erregung halten mußte - heute machen wir einen Film schneller, in zwei oder drei Tagen, wegen der Medikamente, die unsere Erektion andauern lassen.”
Pornofilme: Não sinto tesão quando faço filme, praticamente nenhum ator pornô tem tesão. Nós fazemos os filmes sem tesão, sem sentimento e sem amor. É tudo viagra, viagra de manhã e depois do almoço, e aí me perguntam: _E como se fazia antigamente? Antigamente era muito problema, eram mais demorados os filmes, mais cansativo para o cara ficar excitado, agora fazemos um filme mais rápido, em dois ou três dias, por causa dos remédios para ficarmos eretos. (Istoé)

Ausriß Qualitätszeitung O Globo: “Mein Ehemann und mein Sohn. Sind sie nicht süß?”