Laut brasilianischen Medienangaben dienen über 300 Brasilianer in der Fremdenlegion, verdienen anfangs 1000 Euro, später bis zu 2500 Euro. In Brasilien liege der Lohndurchschnitt dagegen nur bei über 200 Euro umgerechnet.
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/04/tropa-de-elite-elite-squad-trailer-englisch/
„In bestimmten Slums ist das Elend so groß, daß Jugendliche schlichtweg bei den Drogenbanditen Schlange stehen und sie bitten, ihnen eine Arbeit zu geben“, betont MV Bill gegenüber der Zeitschrift „Brasileiros“. „Die Gangster müssen niemanden anwerben. In vielen Slums, wo Müßiggang herrscht und der Staat keinen Druck macht, existiert die Hoffnung, es über das Verbrechen zu etwas zu bringen. In manchen Rio-Slums, wo das Drogengeschäft nicht mehr möglich ist, gibt es jetzt im Umfeld mehr Entführungen, Raubmorde, Raub, Diebstahl.“ Daß der tolerierte Crack-Boom die Kinderprostitution fördert, ist in Brasilien seit Jahren bekannt – MV Bill hat es nunmehr erneut klar ausgesprochen.
Zu den sehr speziellen Gründen in Brasilien für durchschnittlich niedrige schulische, studentische und andere Leistungen zählt der für europäische Begriffe auffällig hohe Konsum von Rauschgift, darunter harten Drogen wie Crack, Kokain, LSD etc. Der “Kifferkinder”-Effekt ist seit Jahrzehnten bereits von westdeutschen Schulen bekannt.

In Rio de Janeiro hat sich der Crack-Konsum 2009 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, melden die Landesmedien.
Laut neuen brasilianischen Studien haben 7 Prozent der Crack-Konsumenten Aids – eine Rate zehnmal höher als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung
sonntag, 20. januar 2013 von klaus hart **

Crack ist auch Anfang 2013 für die Dealer der Wachstumsbranche ein außerordentlich lukratives Geschäft – u.a. in Sao Paulo und Rio de Janeiro. Die sozialen Kosten sind entsprechend hoch. Sao Paulos Bürgermeister ist seit Anfang Januar Fernando Haddad, Ex-Bildungsminister, aus Lulas Arbeiterpartei PT.
Laut neuen brasilianischen Studien haben 7 Prozent der Crack-Konsumenten Aids – eine Rate zehnmal höher als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.
„Es sind Tyrannen, sie verbrennen Menschen lebendig“: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/marina-maggessi-gesichter-brasiliens/

Sambista Nelson Sargento – ein historisches Konzert in der City. Superbeifall für seinen Hit „O nosso amor é tao bonito – ela finge que me ama e eu finge que acredito…“Â http://www.youtube.com/watch?v=4u6_1pZsQrE
http://www.youtube.com/watch?v=0U4INXmI6i8&feature=related
Os Morenos – Marrom Bombom: http://www.youtube.com/watch?v=XrbyAl4WGWA
Wegen des enormen Erfolgs der „Virada Cultural“ – jedermann kann gratis Kultur genießen, die ansonsten nur für einen Bruchteil der Sao-Paulo-Bewohner bezahlbar ist –  wird jedesmal von der Öffentlichkeit die Forderung gestellt, das Großereignis auch aus wirtschaftlich-touristischen Motiven gleich mehrere Male im Jahr zu veranstalten, am besten jeden Monat. Im Krisenjahr 2010 war der Ansturm der Massen so riesig wie nie zuvor, daß das Gedränge den Hör-und Schau-Genuß an vielen Bühnen empfindlich störte – ein weiteres Argument für eine häufigere „Virada Cultural“. Laut Angaben der Veranstalter – Sao Paulos Präfektur und die Regierung des Teilstaats Sao Paulo – kamen diesmal etwa vier Millionen.
http://www1.folha.uol.com.br/folha/especial/2010/viradacultural/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/07/virada-cultural-2009-2/

Porgy & Bess mit Orquestra Experimental, Sao Paulo.
http://www.estadao.com.br/estadaodehoje/20100515/not_imp552129,0.php

Kolumnistin, Therapeutin Maria Rita Kehl.
Zeitung feuert Kolumnistin 2010: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/12/maria-rita-kehl-kolumnistin-und-therapeutin-von-zeitung-o-estado-de-sao-paulo-wegen-abweichender-meinungen-gefeuert-laut-landesmedien-der-mainstream-politische-interessen-und-die-wachsend/
http://www1.folha.uol.com.br/folha/cotidiano/ult95u733976.shtml
In der Stadt Salto bei Sao Paulo wurde Mitte Mai eine Frau in einer Polizeiwache im Beisein der Beamten von zwei Gangstern beraubt, die problemlos flüchten konnten. Die Polizisten gaben später vor, sie hätten gedacht, es handele sich bei der Rangelei um einen Streit zwischen Eheleuten. Die Geschäftsfrau wurde ihrer Tasche beraubt, in der sich viel Geld befand. Auf die Polizeiwache war sie gekommen, um eine Anzeige zu machen.
In den zwei Lula-Amtsperioden ist die Gewaltkultur in Brasilien mit den üblichen Methoden gefördert worden, sodaß nunmehr sogar kleinere Orte des Hinterlands von zuvor unbekannter Gewaltkriminalität heimgesucht werden. Über die politische Funktion hoher einschüchternder, Grundfreiheiten raubender Kriminalität haben brasilianische Wissenschaftler, darunter der Historiker José Murilo de Carvalho, immer wieder tiefgründig reflektiert. Die soziale Wirkung von Todesschwadronen ist ebenfalls Thema aussagekräftiger Studien. In lateinamerikanischen Staaten wie Chile wird eine völlig andere Sicherheitspolitik betrieben.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
In Mitteleuropa wagen sich neoliberale Alibi-Menschenrechts-NGO an solche heiklen Brasilienthemen aus den bekannten Gründen nicht heran.
Zeitungsausriß NZZ.
José Murilo de Carvalho: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/jose-murilo-de-carvalho-mitglied-der-brasilianischen-dichterakademie-fuhrender-historiker-brasiliens/

Polizeieinsatz in Sao Luis/Maranhao mitten im Karneval.
Romeu Tuma Junior, „Nationaler Justizsekretär“ im Justizministerium von Brasilia, Sohn des berüchtigten Diktaturaktivisten Romeu Tuma, wurde jetzt nach den Medien bekanntgewordenen Ermittlungen der Bundespolizei „beurlaubt“, weil er u.a. enge freundschaftliche Beziehungen seit 20 Jahren zu einem als Mafiaboß bezeichneten Chinesen namens Pauli Li unterhielt und diesen sogar 2009 auf eine offizielle Chinareise mitgenommen hatte. Brasiliens größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ druckte ein Pressefoto, das Staatschef Lula eng an der Seite von Paulo Li zeigt. Während der Chinareise fungierte Paulo Li als offizieller „Spezialassessor“ von Tuma Junior und wies sich überall mit einer Visitenkarte mit dem Aufdruck des brasilianischen Justizministeriums aus. Paulo Li gilt den Angaben zufolge u.a. als Großschmuggler und ist seit September 2009 in Haft. Lula hatte Romeu Tuma Junior anfangs verteidigt, mußte unter dem Druck der Medien im derzeitigen Präsidentschaftswahlkampf indessen seine Haltung ändern. Derzeit wird von den Landesmedien unter Berufung auf Regierungsangaben für unwahrscheinlich gehalten, daß Romeu Tuma Junior auf seinen Posten zurückkehrt. Ohne Druck der öffentlichen Meinung wäre der Fall rasch wie üblich unter den Tisch gekehrt worden.
Paulo Li gab sogar Kung-Fu-Kurse am Sitz der Bundespolizei von Sao Paulo, als der jetzige Kongreßsenator und Lula-Freund Romeu Tuma in den 80er Jahren dort noch Chef der Behörde war, meldet die Presse. Die Lula-Regierung behandele den Fall derzeit mit größter Vorsicht, da der über gefährliches Insiderwissen verfügende Senator Tuma im jetzigen Präsidentschaftswahlkampf eine wichtige Rolle spiele, man Attacken auf Lulas Wunschkandidatin Dilma Rousseff vermeiden wolle. Erinnert wird daran, daß Tuma einst als Diktatur-Polizeichef Sao Paulos dem inhaftierten Lula zur Beerdigung von dessen Mutter Ausgang gewährte. Seitdem existiere ein herzliches Verhältnis zwischen beiden.
Die Rolle der Tumas in der hohen Politik ist in Brasilien jedem Politikinteressierten bestens bekannt.
Das Verfahren gegen Tuma Junior wurde später eingestellt.
Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/
Brasilianische Systemkritiker und frühere Diktaturgegner bewerten Romeu Tuma sehr speziell: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/12/lula-und-die-extreme-rechte-romeu-tuma-dops-herbert-cukurs-massenmorder-von-riga/#more-1200
http://www.anakonda.com.br/480-1SinonimoDeTortura.html
Francisco Prado, grauenhaft gefolterter politischer Gefangener der Diktaturzeit, erinnert sich gut an Romeu Tuma:Tuma war ein sadistischer Folterer. Am Diktaturende säuberte er hier die Archive, nahm die Hälfte der Dokumente mit. Wir wissen, wo sie sind, aber man kommt nicht ran. Als Lula zum Staatschef gewählt wurde, dachten wir, er öffnet die Geheimarchive der Diktaturzeit – doch er tut es eben nicht. Heute werden auf allen Polizeiwachen Brasiliens die Festgenommenen, die Häftlinge gefoltert.“ (Aus Website-Interview)
Goethe-Institut Sao Paulo und Brasiliens Vergangenheitsbewältigung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/02/memorial-da-resistencia-in-sao-paulo-goethe-institut/
Früheres Diktatur-Folterzentrum in Sao Paulo.
http://www.bpb.de/publikationen/JU16H0,0,Vom_Umgang_mit_der_Diktaturvergangenheit.html
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
Gemäß brasilianischen Medienberichten führt der hohe Grad an Korruption dafür, daß Brasilien zu einem Paradies für „Mega-Drogenbosse“ wurde. Laut Experten würden in Brasilien sowohl Geldwäsche als auch Polizei-Bestechung sehr erleichtert.
Skandal um Lula-Vize Alencar:Â http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/14/lula-skandal-des-amtsantritts-bei-amtsende-wieder-da-bundespolizei-bestatigt-vorwurfe-gegen-lula-vize-jose-alencar-laut-landespresse-verdacht-auf-bandenbildung-und-betrug/

Mafia in Sao Paulo – der neueste Regierungsskandal: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/
Kinderprostitution und Crack: Crack-Mädchen bieten sich teilweise jedermann lautstark an: ”A minha bucetinha nao é caro nao!
Goldman, bisher Vize von Serra und ebenfalls Mitglied der Sozialdemokratischen Partei(PSDB), trägt von Anfang an Serras umstrittenen politischen Kurs im wirtschaftlich führenden brasilianischen Teilstaat mit, darunter im Polizeiapparat, dem Gesundheits-und Bildungswesen – ständig scharfer öffentlicher Kritik ausgesetzt. Im Mai 2010 kam es im Teilstaat Sao Paulo, der auch wegen Lynchjustiz und Scheiterhaufen berüchtigt ist,  unter Goldman zu einem weiteren Massaker an Obdachlosen sowie zu einem Blutbad, bei dem sechs Menschen liquidiert wurden. Mehrere Militärpolizisten schlugen zudem einen jungen Mann vor dessen Mutter tot – Hinweis auf die Linie im Sicherheitsapparat unter Goldman. Während des jüngsten Lehrerstreiks im Teilstaat machte sich Goldman öffentlich lächerlich: Während Staatspräsident Lula den Streik lobte, behauptete Goldman kurioserweise in den Landesmedien, der Streik existiere garnicht. Von Januar bis März 2010 stieg die Zahl der Morde in Sao Paulo um 23 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Im ganzen Teilstaat Sao Paulo ist die Industriestadt Cubatao jene mit der höchsten Gewaltrate.
Folter-Teilstaat Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/24/neun-militarpolizisten-sao-paulos-folterten-schwarzen-tot-laut-sicherheitschef-prasidentschaftskandidat-jose-serra-bisher-als-gouverneur-fur-die-polizei-zustandig-sehr-besorgt-heist-es/
Todesschwadronen im Teilstaat Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/27/us-reisewarnung-fur-kustenstadte-brasiliens-wegen-mordserie-guaruja-santos-praia-grande-sao-vicente-vermeiden-freier-massenhafter-verkauf-von-raubgut-und-sogar-waffen-direkt-vor-polizeibasis/
Helio Bicudo zu Todesschwadronen im Teilstaat Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/23/deutschland-unterstutzt-kirchliche-initiative-gegen-polizeigewalt-in-brasilien-menschenrechtsaktivist-helio-bicudo-federfuhrend/#more-4664
Gouverneur Serra zu Todesschwadronen: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/menschenrechte-in-brasilien-polizei-todesschwadronen-in-lateinamerikas-fuhrendem-wirtschaftszentrum-sao-paulo-konstatiert/
Mafia in Sao Paulo – der neueste Skandal: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/13/lulas-chef-fur-mafiabekampfung-ist-laut-landespresse-mit-chinesischem-mafiabos-befreundet-und-wird-auf-druck-der-offentlichkeit-beurlaubt/
Massaker an Obdachlosen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/11/frau-uberlebt-schwerverletzt-massaker-an-obdachlosen-sao-paulos-sechs-tote/

Kinder konsumieren ungehindert und ganz öffentlich Crack in der City Sao Paulos – wie Kinder-und Jugendpolitik unter Goldman und Serra funktioniert.
Crack-Szene unter Goldman: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/28/alibi-drogenkontrollkonferenz-idec-in-rio-de-janeiro-us-anti-drogenbehorde-dea-will-weitere-buros-in-brasilien-eroffnen-was-machen-eigentlich-die-bestehenden-in-rio-und-sao-paulo-den-ganzen-tag/