
Nordkorea schießt ein Tor…
„Mediocre, sem brilho, apatico, previsivel.“ „Acorda, Dunga!“
http://blogs.estadao.com.br/bate-pronto/brasil-vence-mas-nao-convence/
„Era para ter feito como a selecao alemá, para os outros temerem.“ („Es sollte eigentlich so laufen wie beim deutschen Team, damit die andern sich fürchten.“
Argentinien-Spiel im Goethe-Institut von Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/03/chupa-maradonaaa-vuvuzela-im-goethe-institut-von-sao-paulo-beim-4-0-gegen-argentinien-fotoserie-fusball-wm-2010/

Endlich ein Tor – Jubel im Vale do Anhangabau vor der Großleinwand.

„Als Folge von Aids sterben in Brasilien jährlich weit mehr als die laut amtlicher Schätzung angegebenen rund 11000 Personen – die Dunkelziffer ist hoch“, sagte Monteiro im Hobbywebsite-Interview. „Die Feststellung und Registrierung der Todesursachen muß stark verbessert werden. Wegen fehlender Medikamente für den Aids-Cocktail sterben nach wie vor zahlreiche Menschen. Derzeit nimmt Aids besonders in Städten bis 50000 Einwohner zu.“
http://www.katholische-kirche.de/2904.html


Gay-Parade und WM-Fieber: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/
Die diesjährige 14. Parade in Lateinamerikas führender Wirtschafts-und Kulturmetropole stand unter dem Motto „Votiere gegen Haß auf Schwule – verteidige die Bürgerrechte!“ Die Paradeteilnehmer wurden aufgerufen, bei den diesjährigen Wahlen für Kandidaten zu stimmen, die den Kampf gegen „Homofobia“ unterstützen. Kritisiert wurden evangelikale Kirchen, aber auch viele evangelikale Politiker Brasiliens, da sie Homosexuelle seien. Nach den Angaben der Veranstalter kamen etwa 3,5 Millionen Menschen – die Parade verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle, war die bisher interessanteste, am besten und professionellsten organisierte, sehr karnevalesk-frivol wie immer. Vor einem der Paradewagen tanzte als Teil der Show auf dem Asphalt zwischen schwulen Männern eine splitternackte lesbische Frau – beim Karneval in Rio de Janeiro ist derartiges untersagt.
–Sex im Freien–
Laut Landespresse vertrieb die Militärpolizei in der Paradenacht rund 600 Männer aus einem „dunklen Teil“ des City-Platzes „Praca da Republica“ wegen öffentlichem Sex. „Segundo a PM, faziam sexo.“
http://www.n-tv.de/panorama/S-o-Paulo-feiert-bunt-article908609.html
http://www.n24.de/news/newsitem_6107969.html
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=au&dig=2010%2F06%2F08%2Fa0124&cHash=a3a6c02beb
Das Kulturphänomen „Parada Gay“ gehört zur komplexen Realität im größten bisexuellen Land der Erde. Die erste Parade 1997 zählte nur etwa 2000 Personen. Seitdem hat das LGBT-Spektrum in Sao Paulo enorm zugenommen – die Avenida Dr. Vieira de Carvalho und die Rua Frei Caneca der City Sao Paulos gehören zu den wichtigsten brasilianischen Treffpunkten dieser Szene. Auch wegen der enormen Steuereinnahmen durch Gays und deren Aktivitäten ist Sao Paulos Präfektur, darunter deren Tourismusbehörde, wichtigster Sponsor.
Gay-Parade 2013: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/06/02/brasiliens-neuere-kulturtraditionen-die-gay-parade-von-sao-paulo-version-2013-fotoserie/
http://das-blaettchen.de/2011/06/brasiliens-kreuz-mit-dem-sex-5182.html

Sao Paulo, Avenida Paulista.
http://g1.globo.com/sao-paulo/fotos/2010/06/parada-gay-em-sao-paulo-2010.html
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http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/08/brasiliens-lesbenbewegung/

Gay-Parade 2010: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/06/gay-parade-2010-in-sao-paulo-die-groste-der-welt-hobby-fotoserie-der-hobby-website/
Transvestiten in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/transvestiten-in-brasilien-eine-neue-aufklarungskampagne-des-gesundheitsministeriums-sou-travesti-tenho-direito-de-ser-quem-eu-sou/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/26/xenofobia-no-brasil-fremdenfeindlichkeit-in-brasilien/

2010 war der Jesusmarsch in Sao Paulo – angepaßt an die WM-Vorfreude – sehr patriotisch, in den Nationalfarben, „Verde-Amarelo“. „Marcha para Jesus“ und Musikfestival – völlig ohne Alkohol, gut und professionell organisiert, mit erfahrenen Animateuren und PR-Leuten. Laut Polizeischätzung kamen rund 2 Millionen Menschen, nach Angaben der Veranstalter 5 Millionen. http://www1.folha.uol.com.br/poder/745224-pm-estima-que-2-milhoes-de-pessoas-tenham-ido-a-marcha-para-jesus-em-sp.shtml
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1814946/
YouTube-Videos: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/04/jesusmarsch-2010-youtube-porto-velho-anklicken/
Estevam Hernandes, „Apostel“ der Sektenkirche „Renascer em Cristo“, trug ein T-Shirt mit dem Autogramm von Kaká:“Com amor e carinho“. Renascer-Pastorin Karoline Celico, Frau von Kaká, nahm am Jesusmarsch teil. Auf einer Pressekonferenz wollte der Apostel sich zu laufenden Gerichtsprozessen gegen ihn wegen Betrügereien nicht äußern. Unter den evangelikalen Anhängern ist immer wieder die Auffassung zu hören, Verstöße gegen weltliche Gesetze hätten lediglich der guten Sache, also der Stärkung der evangelikalen Kirchen gedient und seien damit keine Sünde.
Eine kleine Gruppe von etwa 20 Personen protestierte in der Menge gegen die Merkantilisierung der evangelikalen Kirchen, mit dem Spruchband“ Die Show muß aufhören“. Kritisiert wurde damit vor allem die „Theologie der Prosperität“, auch von „Renascer em Christo“ gepredigt. „Die Bibel ist kein Instrument des Profits, wir sind gegen ein monetarisches Evangelium, die meisten evangelikalen Kirchen wurden kapitalistisch“, sagte der Protest-Führer Paulo Siqueira von der „Igreja do Evangelho Quadrangular“. Für Arme sei in diesen Kirchen kein Platz, da sie ein Vehikel der Elitisierung seien.
„Die Position des Marsches ist, die staatlichen Autoritäten zu segnen.“
„Marcha para Jesus“, inzwischen nationaler Feiertag, findet am Donnerstag mit voraussichtlich weit über einer Million Teilnehmern statt, am Sonntag darauf die „Parada Gay“, mit über drei Millionen. Am Jesus-Marsch hatte auch WM-Spieler Kaká teilgenommen, dessen Wunderheilerkirche „Renascer em Cristo“ in Sao Paulo ihren Sitz hat. Beide Großereignisse sind Teil der widerspruchsvollen, in Europa selten begriffenen Realität Brasiliens und offenbaren viel von Landeskultur und Nationalcharakter.
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/11/erst-bandit-und-gefurchteter-killer-dann-sektenpastor/

Prof. Dr. Mazzari, Präsident der brasilianischen Goethe-Gesellschaft, Bundesuniversität Sao Paulo.