Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Frei Valnei Brunetto, ein großartiger brasilianischer Franziskaner, erstmals in Deutschland. Reiseeindrücke.

Mittwoch, 08. September 2010 von Klaus Hart

„Es gibt noch soviel Elend und Hunger in Brasilien – dieses reiche Land ist noch nicht unabhängig.“ Priester Aecio Cordeiro da Silva im Radio der Erzdiözese Sao Paulo während des „Aufschreis der Ausgeschlossenen“ 2010, am Unabhängigkeitstag. „Diese Wahlen sind eine triste Angelegenheit – Bolsa Familia dient dem Stimmenkauf.“ Franziskanerbischof Cappio.

Dienstag, 07. September 2010 von Klaus Hart

 http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

„…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.“  BDI 2011

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Padre Aecio Cordeiro da Silva im Website-Exklusivinterview: „Diese Wahlen sind eine triste Angelegenheit. Es ist eine Schande, daß in der Wahlkampagne die großen Probleme der Nation nicht diskutiert werden, von den Umweltproblemen ganz zu schweigen. Auch das Hungerproblem existiert ja weiter. Jene Kandidaten, die die Probleme ansprechen, werden nicht genannt, erscheinen schwerlich in den Medien, der tonangebenden Presse. Die alte Geschichte – Brot und Spiele, Bolsa-Familia dient dem Stimmenkauf. Der jetzige Mindestlohn reicht nicht zum Überleben einer Familie, müßte mindestens viermal so hoch sein. Wie die Leute in den Slums hausen, ist erschreckend. Dies alles ist ein Absurdum in einem so reichen Land!“

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/26/wohlhabende-verbrauchen-in-drei-tagen-wozu-arme-ein-ganzes-jahr-brauchen-brasiliens-soziale-kontraste-ipea-studie/

Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.

“Gemeinsame Werte”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/

Politische Beziehungen

Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)

Wem nützt die Banditendiktatur?

 http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/

 http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/05/brasilien-%E2%80%93-kirche-und-gesellschaft-sammelbandtexte/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/10/brasiliens-menschenrechtspriester-der-slums-aecio-cordeiro-da-silva-in-sao-paulo/

„Patria amada“: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/06/patria-amada-mae-gentil-miguel-srougi-zum-brasilianischen-unabhangigkeitstag-como-ser-feliz-se-estamos-no-70-lugar-no-indice-de-desenvolvimento-humano/

(Wie üblich, publizierten Brasiliens wichtigste Medien so gut wie nichts über die landesweite systemkritische Protestaktion zum Unabhängigkeitstag – Hinweis auf Mediensteuerung)

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/07/landesweiter-aufschrei-der-ausgeschlossenen-am-unabhangigkeitstag-brasiliens-protestgottesdienst-in-der-kathedrale-sao-paulos-gegen-hunger-rechtlosigkeit/

Die Anti-Hunger-Hilfe der Lula-Regierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/

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Landesweiter „Aufschrei der Ausgeschlossenen“ am Unabhängigkeitstag Brasiliens 2010. Protestgottesdienst mit jungen deutschen Christinnen in der Kathedrale Sao Paulos: „Gegen Hunger, Rechtlosigkeit“. Militärparade mit Lula in Brasilia.

Dienstag, 07. September 2010 von Klaus Hart

Brasiliens Wahlkampf, Präsidentschaftskandidat und Ex-Gesundheitsminister José Serra, Sao Paulos Grüne, die Gift-Luft der Megacity, Scheiterhaufen…

Montag, 06. September 2010 von Klaus Hart

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„Dreckig, trocken und schwer“ – Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ über die Giftluft der Megacity.

Der Giftsmog in der Megacity Sao Paulo ist derzeit schockierend, jedoch unterbleiben trotz der enormen Gesundheitsprobleme jegliche Sofortmaßnahmen. Laut jüngsten Studien überschreitet die Luftvergiftung bis zum Siebenfachen die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation, verursacht Dauer-Kopfschmerzen und Augenbrennen, zudem Infarkte, Schlaganfälle, Asthma. Direkt politisch verantwortlich ist der Teilstaatsgouverneur und Ex-Gesundheitsminister José Serra, der bei den Oktober-Pflichtwahlen für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert. Auch die Grünen-Kandidatin Marina Silva hat sich während ihrer Amtszeit als Umweltministerin nie für die dramatische Smogsituation Sao Paulos interessiert. Der Masse der Paulistanos, kommentieren betroffene Brasilianer, sei schlichtweg egal, wie die fast durchweg durch Autoabgase verursachte Giftluft die eigene Gesundheit schädige. Im Wahlkampf würden Maßnahmen gegen die Luftvergiftung unterlassen, um die Wählerklientel der Auto-und Motorradfahrer nicht zu verprellen. Umweltschutz-Sekretär der Präfektur Sao Paulos ist Eduardo Jorge von den brasilianischen Grünen, Präfekt Kassab gehört zur Rechtspartei DEM…

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/17/giftgas-uber-sao-paulo-foto-anklicken-gravierende-gesundheitsschaden-tote/

Hintergrund: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/13/sao-paulos-folgenreiche-luftvergiftung-und-die-eliten-herzspezialist-dr-ubiratan-de-paula-santos-und-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-sexualitat-durch-luftvergiftung-betroffen/

http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122

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Wiedersehen mit Caipira-Sänger Montreal im Jardim da Luz von Sao Paulo – im brasilianischen Winter.

Sonntag, 05. September 2010 von Klaus Hart

Brasilien, Amazonas-Musiktheater in Sao Paulo – Fotos. „Uma opera multimidia pela preservacao da floresta“(Ankündigung O Globo)

Mittwoch, 21. Juli 2010 von Klaus Hart

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/20/amazonia-teatro-musica-em-tres-partes-no-sesc-sp-amazonasoper-in-sao-paulo/

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Davi Kopenawa Yanomami.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/

“Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.” Merkels Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP

Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:

Yanomamibuchzitat1

Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.

Yanomamibuchzitat2

Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”

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Brasilien: „Amazonia – teatro musica em tres partes no SESC SP“. Amazonasoper in Sao Paulo.

Dienstag, 20. Juli 2010 von Klaus Hart

http://www.sescsp.org.br/sesc/revistas/subindex.cfm?Paramend=1&IDCategoria=6632

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Davi Kopenawa Yanomami.

Fotos: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/21/amazonas-musiktheater-in-sao-paulo-fotos/

http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/ptindex.htm

“Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.” Merkels Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP

Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:

Yanomamibuchzitat1

Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.

Yanomamibuchzitat2

Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/12/die-mit-grosen-medialen-vorschuslorbeeren-bedachte-amazonasoper-eine-sammlung-von-theaterkritiken-uber-das-resultat/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/07/amazonas-musiktheater-in-drei-teilen-munchner-biennale-2010/

Yanomami in der Stadt: http://www.folhabv.com.br/noticia.php?id=89260

http://www.folhabv.com.br/noticia.php?id=90019

http://www.folhabv.com.br/noticia.php?id=88716

Scheiterhaufen in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/

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Brasilien: Sao Paulo – Gewerkschaftsdemo für Arbeitsplätze 2010. Gesichter Brasiliens. „Na crise, trabalhador perde 13 Bilhoes de Real“. Zeitung O Estado de Sao Paulo zu enormen Lohnverlusten der brasilianischen Industriearbeiter im Krisenjahr 2009

Montag, 19. Juli 2010 von Klaus Hart

Bambus aus Japan in Brasilien angepflanzt – verarbeitet zu praktischen Küchenutensilien, verkauft in Sao Paulo. Gesichter Brasiliens. „Bambu mossó“

Sonntag, 18. Juli 2010 von Klaus Hart

Grande Montreal! Brasiliens unbekannte Caipira-Stars, die vergessene Seele des Landes. Jardim da Luz, Sao Paulo, Gesichter Brasiliens.

Sonntag, 18. Juli 2010 von Klaus Hart

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Kontakttelefon zum Anmieten von  Montreal: (011)6458-1809. Oder über Debora Galvani: (011)8590-4386

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/30/pe-da-serra-joao-do-morro-sao-paulo-jardim-da-luz-caipira-vom-besten/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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