http://www.franciscanos.org.br/v3/sefras/especiais/2010/alemanha/
„Am Tage vor dem Abflug nach Deutschland wurde mein Onkel in Sao Paulo mit über 20 Schüssen ermordet – du kannst dir denken, wie mir auf der Reise zumute war“, sagt Frei Valnei Brunetto nach der Rückkehr in Brasilien gegenüber der Website.

Frei Valnei Brunetto auf dem Lautsprecherwagen beim „Aufschrei der Ausgeschlossenen“ in Sao Paulo.
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

Brunetto bei „Afro-Missa“ im Franziskanerkloster Sao Paulos. http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/20/afro-missa-im-franziskanerkloster-von-sao-paulo/#more-1271
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
„…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.“ BDI 2011
Padre Aecio Cordeiro da Silva im Website-Exklusivinterview: „Diese Wahlen sind eine triste Angelegenheit. Es ist eine Schande, daß in der Wahlkampagne die großen Probleme der Nation nicht diskutiert werden, von den Umweltproblemen ganz zu schweigen. Auch das Hungerproblem existiert ja weiter. Jene Kandidaten, die die Probleme ansprechen, werden nicht genannt, erscheinen schwerlich in den Medien, der tonangebenden Presse. Die alte Geschichte – Brot und Spiele, Bolsa-Familia dient dem Stimmenkauf. Der jetzige Mindestlohn reicht nicht zum Überleben einer Familie, müßte mindestens viermal so hoch sein. Wie die Leute in den Slums hausen, ist erschreckend. Dies alles ist ein Absurdum in einem so reichen Land!“
Bemerkenswert ist, wieviel Lob daher ein Gewalt-Gesellschaftsmodell diesen Zuschnitts von hochrangigen mitteleuropäischen Politikern, darunter aus Deutschland, seit Jahren erhält.
Die deutsch-brasilianischen Beziehungen sind politisch, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich breit verankert. Sie basieren auf gemeinsamen Werten und übereinstimmenden Auffassungen zur globalen Ordnung. Brasilien ist das einzige Land in Lateinamerika, mit dem Deutschland durch eine „strategische Partnerschaft“ verbunden ist. (Auswärtiges Amt, Berlin)
Wem nützt die Banditendiktatur?
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/15/wem-nutzen-banditendiktatur-und-immer-mehr-no-go-areas/
(Wie üblich, publizierten Brasiliens wichtigste Medien so gut wie nichts über die landesweite systemkritische Protestaktion zum Unabhängigkeitstag – Hinweis auf Mediensteuerung)
Die Anti-Hunger-Hilfe der Lula-Regierung: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/09/die-anti-hunger-hilfe-bolsa-familia-der-lula-regierung-die-aktuellen-daten-erlautert-von-pt-kongressenator-eduardo-suplicy-vor-obdachlosen-im-franziskanerkloster-sao-paulos/
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Priester Aecio Cordeiro da Silva: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/07/es-gibt-noch-soviel-elend-und-hunger-in-brasilien-dieses-reiche-land-ist-noch-nicht-unabhangig-priester-aecio-cordeiro-da-silva-im-radio-der-erzdiozese-sao-paulo-wahrend-des-aufschreis-der-au/
Nicolas Sarkozy: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/06/nicolas-sarkozy-betont-werte-gemeinschaft-mit-brasilien-demokratie-freiheit-menschenrechteo-globo-interview/
„Wo sind unsere Rechte?“
„Der Mehrheit der Brasilianer werden deren Rechte verweigert“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/11/weltsozialforum-2010-in-porto-alegre-25-29januar/
„Dreckig, trocken und schwer“ – Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ über die Giftluft der Megacity.
Der Giftsmog in der Megacity Sao Paulo ist derzeit schockierend, jedoch unterbleiben trotz der enormen Gesundheitsprobleme jegliche Sofortmaßnahmen. Laut jüngsten Studien überschreitet die Luftvergiftung bis zum Siebenfachen die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation, verursacht Dauer-Kopfschmerzen und Augenbrennen, zudem Infarkte, Schlaganfälle, Asthma. Direkt politisch verantwortlich ist der Teilstaatsgouverneur und Ex-Gesundheitsminister José Serra, der bei den Oktober-Pflichtwahlen für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert. Auch die Grünen-Kandidatin Marina Silva hat sich während ihrer Amtszeit als Umweltministerin nie für die dramatische Smogsituation Sao Paulos interessiert. Der Masse der Paulistanos, kommentieren betroffene Brasilianer, sei schlichtweg egal, wie die fast durchweg durch Autoabgase verursachte Giftluft die eigene Gesundheit schädige. Im Wahlkampf würden Maßnahmen gegen die Luftvergiftung unterlassen, um die Wählerklientel der Auto-und Motorradfahrer nicht zu verprellen. Umweltschutz-Sekretär der Präfektur Sao Paulos ist Eduardo Jorge von den brasilianischen Grünen, Präfekt Kassab gehört zur Rechtspartei DEM…
http://wissen.dradio.de/index.37.de.html?dram:article_id=4122
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http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/20/joao-valentao-dorival-caymmi-platz-3-der-100-besten/

Davi Kopenawa Yanomami.
Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:
Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.
Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”
http://www.sescsp.org.br/sesc/revistas/subindex.cfm?Paramend=1&IDCategoria=6632

Davi Kopenawa Yanomami.
Fotos: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/21/amazonas-musiktheater-in-sao-paulo-fotos/
http://www.goethe.de/ins/pt/lis/prj/ama/ptindex.htm
Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:
Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.
Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”
Yanomami in der Stadt: http://www.folhabv.com.br/noticia.php?id=89260
http://www.folhabv.com.br/noticia.php?id=90019
http://www.folhabv.com.br/noticia.php?id=88716
Scheiterhaufen in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/
Ein Industriearbeiter, der an der Metallpresse steht, bekommt in vielen Betrieben laut Landesmedien pro Monat etwa 700 Real…
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
„Brasilien geht es im Moment prächtig“. Berliner Tageszeitung „Junge Welt“ im Mai 2009, während Massenentlassungen und scharfem Rückgang der Industrieproduktion. Laut europäischen Einschätzungen hatte die Krise kaum Auswirkungen.
“Krise – was denn für eine Krise?” – Kloake-Slum in Sao Paulo.
 
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