Laut brasilianischen Landesmedien kritisierte Hausmann, daß Brasilia autoritäre Regierung unterstütze und zu Menschenrechtsverletzungen schweige. Die Antwort des neuen brasilianischen Außenministers Antonio Patriota nannte Hausmann unbefriedigend.

Laut Landesmedien wurden die Militärs von Banditen der Favela „Vila Operaria“ in Duque de Caxias aufgefordert, aus ihrem Wagen zu steigen – worauf sofort das Feuer eröffnet wurde.
Major erschossen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/29/rio-de-janeiro-armee-major-von-banditen-erschossen-in-slumregion/
Bundesaußenminister Guido Westerwelle 2010 in Sao Paulo:
“Die brasilianische Regierung, mit der Autorität ihrer Erfolgsgeschichte im Hintergrund, sie macht ihr Wort in der Weltpolitik…Aber, meine Damen und Herren, was uns verbindet, das sind gemeinsame Werte. Und wenn man gemeinsame Werte hat, wenn man Ansichten zur Rechtsstaatlichkeit, zur Notwendigkeit internationaler Kooperation, zum Primat des Völkerrechts teilt, so ist das eine ganz besonders verlässliche Basis für eine strategische Partnerschaft. Wir haben ähnliche Vorstellungen über den Wert individueller Freiheit…”
Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung/Staats-und Regierungsangestellten begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu.
„Haß-Verbrechen, ausgeführt mit besonderer Grausamkeit“: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/10/mehr-morde-an-homosexuellen-in-brasilien-eine-grauenhafte-fuhrungsrolle-laut-uni-anthropologe-luiz-mott-angesehenster-schwulenaktivist-des-tropenlandes-lula-erfullte-verfassungspflichten-nic/
Protestaktion in Sao Paulo verurteilt Gewalt gegen Homosexuelle – kein Interesse in Mitteleuropa?
Wie es hieß, bezog sich die Ministerin vor allem auf die Folter im Gefängnissystem: „Wenn Brasilien wegen dieser Frage kritisiert wird, erkennt es an, daß dies ein gravierendes nationales Problem ist.“ Dilma Rousseff und Lula haben sich zur Folter durch eigene Staatsangestellte nie explizit geäußert. Den Angaben zufolge will Maria do Rosario Maßnahmen gegen Folter “ in Gefängnissen und psychiatrischen Anstalten“ ergreifen.
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/
http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=234433&rubrik=7&ausg=200210
Die Adenauer-Stiftung und Brasilien:
http://www.kas.de/wf/doc/kas_22736-544-1-30.pdf?110509143349
“Licença Específica”: Governo atropela legislação e tenta impor Belo Monte “goela abaixo”
O Conselho Indigenista Missionário (Cimi) vem a público manifestar repúdio e indignação diante da emissão da “Licença de Instalação Específica” relativa à Usina Hidrelétrica Belo Monte.
„Das Land räumte gegenüber der UNO ein, kein Warnsystem für Risikozonen-Gemeinden zu besitzen und keinerlei Prävention betrieben zu haben. Brasilien setzte Empfehlungen der UNO von 2005 nicht um.“ Damals war Marina Silva Lulas Umweltministerin, direkt zuständig: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/marina-silva-predigerin-einer-evangelikalen-wunderheiler-sektenkirche-abtreibungsgegnerin-kreationistin-weltweit-bekannteste-grune-brasiliens-wie-tickt-lulas-ex-umweltministerin-die-selbst-beim/
„Chaos und Diebstähle beeinträchtigen Verteilung von Hilfsgütern. Fehlende Koordination, Desorganisation erschwert Hilfe für Betroffene. Verderbliche Hilfsgüter lagern unter freiem Himmel, Hubschrauber steigen nicht auf. Regionale Wirtschaft völlig zusammengebrochen. Krisenmanagement schlecht.“
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-karneval-und-rio-katastrophe/
Präsidentin Rousseff sagte, um einen Weltbankkredit zu bitten, um mit dem Geld ein Programm zur Umsiedlung von Brasilianern aus Gefahrengebieten zu finanzieren. Keine Regierungsmittel für dringlichste soziale Zwecke, Soforthilfen vorhanden?
Waffenkäufe und Elendsbekämpfung: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/rio-katastrophe-bisher-672-tote-amtlich-registriert-uber-200-vermiste-uber-115000-wohnen-in-hochrisikozonen-sao-paulos-laut-prafektur/
Präsidentin Dilma Rousseff war beim Besuch der Katastrophenregion mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Lula-Chefministerin direkt konfrontiert. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/23/brasiliens-neue-regierung-von-dilma-rousseff-posten-und-postchen-fur-die-12-parteien-der-regierungsallianz-37-minister-17-von-lulas-arbeiterpartei-pt/
„Dilma siegt“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/31/dilma-vence/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-karneval-und-rio-katastrophe/
Feste feiern in der „Staatstrauer“ – Zeitungsausriß, 17.1.2011. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/lulas-brasilien-drittschlechtester-ort-zum-sterben-vor-uganda-und-indien-laut-studie-von-the-economist-betonen-landesmedien-bilanz-der-gesundheitspolitik-brasilias/
Lula hatte zum Ende seiner Regierungszeit Zustimmungsraten von über 80 Prozent – Generalspräsident Emilio Garrastazu Medici hatte 1974 während der Militärdiktatur indessen ebenfalls 82 Prozent, schreibt Kolumnist und Literat Ferreira Gullar in der größten brasilianischen Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“. http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Angeli – Folha de Sao Paulo.
Der Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html
Vorkarneval trotz Staatstrauer: http://odia.terra.com.br/portal/odianafolia/html/2011/1/saiba_as_escolas_que_ensaiam_na_sapucai_neste_fim_de_semana_137464.html
Auslandspropaganda, Marketing, PR: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/05/19/martin-sorell-prasident-der-weltgrosten-werbe-holding-fur-mich-ist-brasilien-bereits-ein-entwickeltes-land-ich-kenne-das-land-gut-nie-war-es-so-leicht-die-marke-brasilien-zu-verkaufen/
Hintergrund: Mittel für Propaganda – und für Sanierung unter Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/29/die-image-fabrikation-lula-regierung-gibt-fur-propaganda-weit-mehr-aus-als-fur-sanierung-die-arme-begunstigt/
Angeli – Brasiliens auflagenstärkste Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“.
2008 hatte eine von der Teilstaatsregierung bestellte Studie detailliert vor einer Umweltkatastrophe dieses Ausmaßes gewarnt – die Studie blieb indessen unbeachtet.
Die Argumente von Experten und regierungskritischen Landesmedien sind fast wortgleich wie bei den Erdrutschkatastrophen der vergangenen Jahre, nach denen es ebenfalls nur die üblichen Versprechen Brasilias gab. Das überschwengliche Lob aus Europa für Brasiliens Klima-und Umweltpolitik sowie den Kurs gegenüber Armen und Verelendeten ist bekannt. Seit vier Jahrzehnten würden unter Regierungen verschiedenster Ausrichtung die Bebauung von Risikozonen erlaubt und sogar gefördert, Mittel für Prävention abgezweigt, Versprechen regelmäßig gebrochen. Unter Lula-Rousseff gab es überall in Brasilien rasches Slumwachstum in Risikozonen.
Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/brasilien-nicht-der-regen-ist-schuld/3704196.html
Präsidentin Dilma Rousseff war beim Besuch der Katastrophenregion mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Lula-Chefministerin direkt konfrontiert.
„Brasilien ist nicht Bangladesh. Es gibt keine Entschuldigung.“: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/14/es-gibt-keine-entschuldigung-brasilien-ist-nicht-bangladesh-uno-expertin-bereits-offiziell-542-katastrophentote-bei-rio/
Verwiesen wird auch auf die übliche hanebüchene Schlamperei und bewußte Fahrlässigkeit: So existiert in Rio zwar ein hochmodernes importieres Radarsystem, das die Gewitterbildung registrierte – jedoch wurden die Daten wegen nicht vorhandener Techniker nicht analysiert und weitergegeben. Die Zivilverteidigung des Teilstaats Rio übermittelte Stunden vor der Katastrophe den betroffenen Städten und Gemeinden entsprechende meteorologische Warnungen – diese gingen indessen, wie die Landesmedien schreiben, allen Ernstes verloren, wurden nicht genutzt.
Kritik an Verschwendung von Steuergeldern für Auslands-und Inlandspropaganda, Politikerprivilegien, Korruption, pharaonische umweltfeindliche Projekte(Belo Monte), Verletzung von verfassungsmäßig garantierten Menschenrechten der betroffenen Brasilianer…
„Die Tragödie von 2010 wiederholt sich 2011 und wird sich wiederholen 2012, 2013, 2014…“(Folha de Sao Paulo)
„A favelizacao das encostas era algo que chocava pela velocidade.“
„Es ist nicht der Regen, der hinter Gitter muß.“
Hunger, Misere, neue Atomkraftwerke: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/07/zuschlag-fur-vier-weitere-atomkraftwerke-in-brasilien-erwartet-neuer-energieminister-fur-2011/
Brasiliens „Klima-und Umweltschutz“ – Beispiel exportorientierte Zucker-und Ethanolproduktion, deutsche Firmen unter den Hauptkäufern extrem umweltfeindlich erzeugter Produkte.
Zeitungsausriß.
Übliche Feuergefechte in der Olympia-und Fußball-WM-Stadt Rio de Janeiro – diesmal in der Zoo-Region, nahe der Präfektur.