http://g1.globo.com/mundo/noticia/2011/09/trabalhadores-de-obras-do-maracana-fazem-nova-greve-1.html
http://www.youtube.com/watch?v=ZthNYozVwNM
Menschenschlange vor Gesundheitsposten in Sao Paulo - Ausriß. Wie es heißt, stehen 6.30 Uhr frühs bereits fast 300 Leute in der Schlange, um einen Arzttermin im öffentlichen Gesundheitswesen der reichsten Stadt Lateinamerikas zu ergattern. Der Arztbesuch, ob beim Gynäkologen oder beim Kinderarzt, sei dann indessen erst nach mehr als einem Monat möglich. Wie unter Staatschef Lula, dessen Chefministerin des Zivilkabinetts just die jetzige Präsidentin Dilma Rousseff war, ist das öffentliche Gesundheitswesen der achtgrößten Wirtschaftsnation laut Experteneinschätzung weiter schlecht bis katastrophal, sterben laut Kirchenangaben sogar Kranke in den Warteschlangen der Hospitäler und Kliniken. In Rio de Janeiro droht eine weitere Epidemie des tödlichen Dengue-Fiebers. Derzeit diskutiert die Regierung über neue Steuern und Abgaben, um fehlende Gesundheits-Gelder zu beschaffen. Opposition und Unternehmerschaft betonen, daß Mittel auch wegen der überbordenden Staats-Korruption fehlen. Die Rousseff-Regierung steckt seit Monaten in einer tiefen Korruptionskrise.
Aus Europa erhält die Rousseff-Regierung indessen wegen ihrer Politik sehr viel Lob.
Ein neuer landesweiter Schüler-Leistungstest hatte u.a. ergeben, daß die Qualität der öffentlichen Schulen außerordentlich niedrig ist. So kamen in Nordostbrasilien nur 21 Prozent der Schüler durch die Schreibprüfung, hatte die Hälfte der Schüler Brasiliens nicht einmal das Minimum für diese Altersgruppe gelernt. In Analysen zu dieser Lula-Rousseff-Bildungspolitik hieß es, die ärmsten Kinder bekämen eine Schulbildung schlechtester Qualität und selbst bei den reicheren Kindern gebe es Grund zur Besorgnis.
Korruption unter Lula-Rousseff und die sozialen Kosten:

Straßenkinder in Sao Paulo - auf Sperrmüllmatratze an abgasverseuchter City-Avenida.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/07/brasiliens-boom-und-die-slumhutten/
SOS-Kinderdörfer:
“Das bestehende System ent-erzieht uns. Nur so ist es möglich, dass für einen Menschen ein Kratzer an seinem neuen Auto schlimmer sein kann, als dass ein Mensch vor seiner Haustür an Hunger stirbt.” Frei Betto, Brasiliens wichtigster Befreiungstheologe
“Ivete Sangalo verhinderte totale Monotonie.”
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/31/fusball-wm-2014-brasiliens-medien-kontern-lukrative-pr/
Pelé, Sport und organisiertes Verbrechen in Brasilien:
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/20/marina-maggessi-gesichter-brasiliens/
Fußball-WM 2010:
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/02/esse-timinha-ruim-aufschreie-der-verzweiflung-in-sao-paulo-nach-spiel-gegen-holland-zerschmetterte-bierglaser-auf-dem-pflaster-trotzige-hymnensinger-eu-sou-brasileiro-com-muito-orgulho/
http://veja.abril.com.br/noticia/esporte/para-o-torcedor-brasil-2014-vai-ser-a-copa-da-corrupcao
Zeitungsausriß.
“Folter noch jeden Tag.”(2011)

UNO-Kritik:
WM-Ausgaben und Hungerproblem:
Sklavenarbeit im WM-Land Brasilien - laut neuesten Statistiken werden in mindestens 16 Teilstaaten Menschen als Sklavenarbeiter ausgebeutet.
“Trabalho escravo atinge 16 Estados”(O Estado de Sao Paulo)
http://www.sueddeutsche.de/sport/wm-in-brasilien-die-fussball-wm-der-zylinderhuete-1.1125691
Auslosung und Korruptionskrise:

Zeitungsausriß.
Menschenrechtsministerin Maria do Rosario zu Folter unter Lula-Rousseff:
Multimillionär Pelé in Lottopropaganda.
http://www.sportschau.de/sp/fussball/news201102/21/wm_vorbereitungen_brasilien.jsp
Laut Lula dürften die Fehler der Panamerikanischen Spiele von 2007 nicht wiederholt werden, als die Regierung statt anfänglicher 400 Millionen Real schließlich fast 2 Milliarden Real beisteuern mußte. Inländische Kritiker betonen, die Mittel sollten besser für Bildung, Gesundheit, sozialen Wohnungsbau statt Slums - Â und öffentliche Sicherheit ausgegeben werden. Von mehr Sicherheit für von Feuergefechten bedrohte Schulen war nicht die Rede.
Die UNO-Sonderberichterstatterin für Wohnungsfragen, Raquel Rolnik, sandte eine entsprechende kritische Note an die Lula-Regierung, erhielt indessen noch keine Antwort, hieß es.
Obdachloser alter Mann in der City Sao Paulos, mit Papperesten bekleidet.