Laut Lula dürften die Fehler der Panamerikanischen Spiele von 2007 nicht wiederholt werden, als die Regierung statt anfänglicher 400 Millionen Real schließlich fast 2 Milliarden Real beisteuern mußte. Inländische Kritiker betonen, die Mittel sollten besser für Bildung, Gesundheit, sozialen Wohnungsbau statt Slums – und öffentliche Sicherheit ausgegeben werden. Von mehr Sicherheit für von Feuergefechten bedrohte Schulen war nicht die Rede.
Reisewarnungen westlicher Staaten, darunter USA und Deutschland vor der Fußball-WM 2014: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/01/11/brasilien-reisewarnungen-vor-der-fusball-wm-2014-von-favela-besuchen-wird-dringend-abgeraten/
Brasiliens Fußballhymnen:
http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=881084
Für die WM 2014 sind nach bisherigen Plänen 12 verschiedene Austragungsstädte vorgesehen, die teils mehrere Flugstunden voneinander entfernt liegen. Zu den krassesten Beispielen zählt die schwülheiße Amazonas-Metropole Manaus, zu der man von Rio de Janeiro oder Sao Paulo mit einem Direktflug weit über drei Stunden benötigt, beim üblichen Umsteigen in Brasilia weit mehr. Von Rio in die Austragungsstadt Fortaleza sind es mit einem Direktflug mindestens drei Stunden – mehr als von Frankfurt nach Lissabonn, oder von Berlin nach Moskau. Ökologisch gesehen, ist die WM 2014 bereits deshalb ein Desaster, die Fußballfans sind wegen des enormen Zeitaufwands keineswegs zu beneiden. Kein einziger Austragungsort kann im Lande mit der Bahn erreicht werden, da der entsprechende Zugverkehr zugunsten der Automultis abgeschafft wurde. Statt Flieger kommen nur Busse infrage – zwischen Rio de Janeiro und Fortaleza beispielsweise beträgt die Fahrzeit mindestens volle zwei Tage. Wer versucht, Manaus von Rio oder Sao Paulo aus mit dem Bus zu erreichen, kann sich womöglich auf das Abenteuer seines Lebens gefaßt machen.
Die UNO-Sonderberichterstatterin für Wohnungsfragen, Raquel Rolnik, sandte eine entsprechende kritische Note an die Lula-Regierung, erhielt indessen noch keine Antwort, hieß es.
Obdachloser alter Mann in der City Sao Paulos, mit Papperesten bekleidet.
Bundesaußenminister Steinmeier vor seiner Reise 2015 nach Brasilien:”Wir teilen ein Fundament gemeinsamer Werte und kultureller Verbundenheit.”