http://jungle-world.com/artikel/2009/36/38805.html
Ausriß. Alte neue Werte in Deutschland.
Sao Paulo, siebziger Jahre, nazistisch orientierte Militärdiktatur
Angesichts der Menschenrechtslage in Brasilien, nicht eingehaltener Menschenrechtskonventionen, alltäglicher Folter und außergerichtlicher Exekutionen, plädierte Buchenhorst im Website-Interview für internationalen Druck auf Brasilia. Die außerbrasilianische Öffentlicheit müsse einen solchen Druck ausüben, bis der brasilianische Staat nicht anders könne und die entsprechenden Täter dingfest mache, den Staatsapparat von Folterern säubere. „Ich glaube, das hat sehr viel damit zu tun, daß die internationale Öffentlichkeit aufgerufen wird, hier mehr Druck auszuüben.“
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Bundesaußenminister Guido Westerwelle 2010 in Sao Paulo:
“Die brasilianische Regierung, mit der Autorität ihrer Erfolgsgeschichte im Hintergrund, sie macht ihr Wort in der Weltpolitik…Aber, meine Damen und Herren, was uns verbindet, das sind gemeinsame Werte. Und wenn man gemeinsame Werte hat, wenn man Ansichten zur Rechtsstaatlichkeit, zur Notwendigkeit internationaler Kooperation, zum Primat des Völkerrechts teilt, so ist das eine ganz besonders verlässliche Basis für eine strategische Partnerschaft. Wir haben ähnliche Vorstellungen über den Wert individueller Freiheit…”
Die Rio-Äußerung 2010 von Bundesaußenminister Guido Westerwelle(FDP), die wegen der grauenhaften Menschenrechtslage in Brasilien besonders aufhorchen ließ:”Erneut lobte Westerwelle in seiner Rede Brasilien als wichtigen “strategischen Partner” Deutschlands. Die Interessen reichten weit über Wirtschaftsinteressen hinaus. “Wir wissen, dass wir im Geiste sehr eng verbunden sind.” (Tagesspiegel) Außenminister Westerwelle traf diese Bewertung vor dem Hintergrund sehr genauer Kenntnis der gravierenden, von Staat und Regierung/Staats-und Regierungsangestellten begangenen Menschenrechtsverletzungen in Brasilien. Dies läßt wichtige Rückschlüsse auf aktuelle Politikziele in Deutschland zu.

1969 – Jahr der Unterzeichnung des Kulturabkommens sowie des Wissenschafts-und Technologieabkommens mit der Folterdiktatur Brasiliens. Willy-Brandt-Forum Berlin, Unter den Linden, 2012.
“Wir wollen mehr Demokratie wagen”: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/22/mehr-demokratie-wagen-willy-brandt-1969-jahr-in-dem-er-in-bonn-vertrage-mit-der-brasilianischen-folterdiktatur-unterzeichnete/
“Kämpferin”(DER SPIEGEL 2018) Marianne Birthler:
Ausriß DER SPIEGEL, 14.4. 2018: “…denn sie wurde in den Jahren der DDR, in der Zeit der Wende zu einer Kämpferin, natürlich ist sie für viele auch die Frau, die lange die Stasiakten verwaltet hat und beinahe Bundespräsidentin geworden wäre.”

„Während des Zweiten Weltkriegs bietet das neutrale Portugal vielen jüdischen Flüchtlingen aus Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden und Frankreich Zuflucht. Doch Portugal soll nach dem Willen der Regierung Salazar ein Transitland bleiben und gewährt lediglich ein auf dreißig Tage begrenztes Aufenthaltsrecht. Die letzte Hoffnung, dem Naziterror zu entrinnen, Familie, Leib und Leben zu retten, besteht also darin, von Lissabon aus eine der wenigen Schiffspassagen nach Amerika zu ergattern.
Zugleich ist Portugals Haupt- und Hafenstadt Ziel von in Brasilien lebenden deutschen Staatsbürgern die, von nationalsozialistischen Ideen fanatisiert, „heim ins Reich” fahren. Eine der Zwischenstationen von Flüchtlingen wie auch Heimkehrern auf ihrer Reise in eine ungewisse Zukunft ist das „Heldenschiff” Serpa Pinto.
Die flämische Journalistin Rosine de Dijn hat bisher unveröffentlichte Dokumente von Flüchtlingen und Auswanderern zusammengetragen und mit den noch lebenden Zeitzeugen gesprochen. Detailliert und perspektivenreich schildert sie die Schicksale jüdischer und nichtjüdischer Emigranten.“ (Verlagsinfo)Â
http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=15893
http://evaldolima.blogspot.com/2009/04/queimar-o-judas-e-um-ritual-anti-semita.html
http://www.hagalil.com/archiv/2009/04/30/brauchtum/

YouTube über Gustav Wagner in Brasilien: http://www.youtube.com/watch?v=Xa6oDmhQCDo
Wagners angeblicher Selbstmord von 1980 auf dem Landsitz in Atibaia bei Sao Paulo wird von verschiedener Seite angezweifelt.
Als SS-Oberscharführer Gustav Wagner auf seinem Landgut bei Sao Paulo lebte, ließ man im Ibirapuera-Park der Millionenstadt Hakenkreuz-Drachen steigen, trugen dort nicht wenige Brasilianer amtliche Vornamen wie Hitler und Himmler.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/15/hitler-in-brasilien-gestorben/
O presidente do Irá é um dos mais perigosos atores da cena internacional.O espetáculo lamentável de seu discurso de ontem na conferência da ONU de combate ao racismo é prova de que Mahmud Amadinejá náo é pessoa que se frequente. Durante meses,os delegados dos paÃses membros discutiram o projeto de comunicado da conferência e haviam conseguido retirar afirmações controversas sobre Israel.
Brasiliens jüdische Gemeinde hat in den letzten Tagen ihre Proteste gegen den offiziellen Besuch des iranischen Staatschefs Ahmadinedschad verstärkt. Staatspräsident Lula wurde aufgerufen, „nicht zuzulassen, daß Irans Präsident glaubt, in Brasilia einen Verbündeten zu haben.“ Man verurteile Ahmadinedschads Anwesenheit in einem Land wie Brasilien, das so viele Überlebende des Holocaust beherberge, hieß es in einer Erklärung von CONIB.
„Bad People“: http://www.jcrelations.net/en/?item=3036

Anti-Israel-Pro-Hamas-Demo in Sao Paulo
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2015 widmet eine brasilianische Zeitschrift ihr Titelthema jenen Nazi-Kriegsverbrechern, die nach Brasilien flüchteten und dort auch dank der “Passivität” hochrangiger westdeutscher Regierungspolitiker blendend zurechtkamen, gar ihre Spezialkenntnisse den Folterdiktatoren zur Verfügung stellten. Über Herbert Cukurs heißt es in der Zeitschrift:”1941 befahl er, in Riga eine Synagoge niederzubrennen, in die man zuvor rd. 300 Juden eingesperrt hatte. Zudem wies er an, 1200 Juden in einem See Lettlands zu ertränken. Cukurs nahm an der Erschießung von 13000 Juden in einem Wald teil – die Juden mußten sich in jene Massengräber legen, in denen sie verscharrt wurden.”
“Schönes Leben in Rio de Janeiro” – titelt die Zeitschrift über den Aufenthalt von Cukurs unterm Zuckerhut.
Ausriß. Lula bei Schmidt in Hamburg.
“Ich glaube, ihr seid auf einem fabelhaft gutem Wege.” Schmidt zu Lula 2009…
Schmidt:”Ich kenne Oscar Niemeyer – und ich habe einen großen Respekt vor ihm…Ich war einer, der dafür gesorgt hat, daß er den japanischen kaiserlichen Kunstpreis für Architektur bekommen hat. So habe ich Oscar Niemeyer in Tokio kennengelernt.”(Extrem stark beschnittenes Gespräch Schmidt-Lula auf youtube)
Henry Kissinger spricht auf Trauerfeier für Helmut Schmidt in Hamburg:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/17/henry-kissinger-haelt-rede-auf-staatsakt-fuer-helmut-schmidtspd-am-23-11-2015-in-hamburg-kissinger-und-schmidt-viele-gemeinsame-wertvorstellungen/
DIE ZEIT und der Tod des Mitherausgebers Helmut Schmidt/SPD 2015 – was alles in den Nachrufen fehlt:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/12/die-zeit-und-der-tod-des-mitherausgebers-helmut-schmidtspd-2015-was-alles-in-den-zeit-nachrufen-fehlt/
Kuriose Mythenbildung um Schmidt und Lula:
Kreuz und Gedenkstein am Ort des Massakers: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/16/kreuz-und-gedenkstein-am-ort-des-massakers-an-bauarbeitern-brasilias-oscar-niemeyer-der-die-errichtung-brasilias-leitete-sagt-im-dokumentarfilm-von-dem-blutbad-nie-etwas-gehort-zu-haben/