Der Papst besucht zunächst Mexiko, das auf dem UNO-Ranking für menschliche Entwicklung u.a. wegen der allgemein bekannten, geförderten Gewaltkultur nur Platz 57 belegt – in den letzten Jahren forderte das auch in Brasilien florierende Drogengeschäft über 50000 Todesopfer, hieß es in Medienberichten.
Kuba, die zweite Station, liegt auf Platz 51. Nächstes Jahr besucht der Papst Brasilien, das unter Lula-Rousseff weit abgeschlagen nur auf Platz 84 rangiert.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Folter in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Brasiliens Kindersoldaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/
Frei Betto beim Website-Interview im Dominikaner-Konvent von Sao Paulo.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/879347/
http://www.dw.de/dw/article/0,,5318083,00.html

Custodio Pereira, Sao Paulo.
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung rangiert Portugal auf Platz 41, Brasilien unter Lula-Rousseff lediglich auf Platz 84.
http://www.wissen.de/thema/jesuitenmissionen-der-guarani?keyword=Multimedia
http://www.wissen.de/thema/altstadt-von-ouro-preto?keyword=Werkzeug
http://www.wissen.de/thema/nationalpark-iguacu
http://www.wissen.de/thema/altstadt-von-olinda?keyword=Kulisse
http://www.wissen.de/thema/historischer-stadtkern-von-sao-luis-do-maranhao?keyword=frappieren
http://www.wissen.de/thema/historisches-zentrum-von-diamantina?keyword=Dekret
http://www.wissen.de/thema/suedamerika?keyword=Anden
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=1641370/svtjys/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/16/brasilien-interessante-orte/
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/
“Klimafreundliche” “Biosprit”-Erzeugung in Brasilien – Umweltdesaster am Rio Sao Francisco, massenhafte Produktion von Dioxin, klimaschädlichen Gasen durch Abfackeln der Zuckerrohrplantagen – Beseitigen der Seitenblätter – kurz vor der Ernte.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/07/lulajaggerda-silva-brasiliens-qualitatszeitung-uber-den-neureichen-ex-prasidenten-lula-jatinho-carro-blindado-equipe-de-assessores-hoteis-es-restaurantes-estrelados-so-exigencias-dignas/
Ausriß März 2012.
Zu den Besonderheiten der größten Demokratie Lateinamerikas zählt, daß sich martialische Besetzung eines Slums durch Militär und Polizei sowie weiter herrschende Banditenkommandos, die die Slum-Bevölkerung terrorisieren, keineswegs ausschließen. Natürlich erhalten die zuständigen Autoritäten Rio de Janeiros auch aus neoliberalen Ländern wie Deutschland vor diesem Faktenhintergrund sehr viel Lob für diese Art von öffentlicher Sicherheit.
http://www.freitag.de/politik/1213-rinnsal-durch-dreck-und-kot
Zahlreiche Fachbegriffe zu den Bereichen Bürger-und Menschenrechte haben in Brasilien, wie die Realität zeigt, eine völlig andere Bedeutung als etwa in Mitteleuropa. Dies gilt auch für die Frage der Slum-Sondergerichte des organisierten Verbrechens, die beispielsweise in Mitteleuropa auf eisige Herzenskälte stößt.
Unterdessen bieten in der täglichen Radiowerbung Brasiliens die Sicherheitsunternehmen sogar den Service der bewaffneten Eskorte an – Hinweis auf die besondere Situation Brasiliens.
Brasiliens Slum-Sondergerichte: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/15/brasiliens-slum-sondergerichte-der-banditenkommandos-existieren-weiter-todesurteile-folter-verstummelungen-laut-landesmedien/
Brasiliens Kindersoldaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/brasiliens-kindersoldaten-junge-kinder-mit-waffen-die-einfach-anderre-kinder-erschossen-haben-die-sie-gerade-mal-schief-angeschaut-habenlesermail/
Bundesrichterin Tais Ferraz 2012 über die Sicherheitspolitik unter der Rousseff-Regierung: „Einige Hauptstädte von Teilstaaten sind durch ein wahres Szenario des Bürgerkriegs charakterisiert – 40 Morde auf 100000 Einwohner.“ Der Welt-Durchschnitt liege unter 10 Morden.
„…no Brasil, matar é ainda um crime que compensa.“
http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-03/strompreise-energiewende
Neues vom Energiewende -Bluff: Der Spiegel weist 2012 erstmals auf ein Uralt-Faktum – konventionelle Kraftwerke werden unrentabel wegen der antimarktwirtschaftlichen Zwangseinspeisung von extrem unrentabel erzeugtem Windkraftstrom. Zitiert wird u.a. E.on: “Der Betrieb der alten Gas-und Ölturbinen lohne sich nicht mehr. Weil immer mehr Sonnen-und Windstrom ins Netz drückten, seien die Anlagen nicht mehr ausgelastet, jedes der Kraftwerke schreibe Verluste, teilweise in zweistelliger Millionenhöhe pro Jahr…Immer öfter müssen sie ihre Kraftwerke herunterfahren, weil sie verpflichtet sind, Sonnen-und Windstrom vorrangig ins Netz einzuspeisen.” Das Hoch-und Herunterfahren der Kraftwerke erhöht laut Studien u.a. den Brennstoffverbrauch, darunter von Kohle, erheblich – entsprechend höher ist der Ausstoss klimaschädlicher Gase.
Da Windstrom nicht grundlastfähig ist, müssen nunmehr – laut Spiegel – die unrentabel gewordenen Kraftwerke dennoch weiterbetrieben werden, weil – ein weiterer Uraltfakt – sonst die Gefahr bestünde, “dass das Stromsystem zusammenbräche.”
Aus gleichem Grunde will die Regierung eine Anbindung des deutschen Stromnetzes an die grundlastfähigen Wasserkraftwerke Norwegens. Dafür seien Milliardeninvestitionen nötig, meldet die Frankfurter Allgemeine und titelt: “Berlin dringt auf Stromanschluss in Norwegen.”
http://www.zeit.de/2010/24/Kommentar-Wind-Atomstrom
“Fazit: Nuklear- und Offshorewindindustrie sind politisch keine Kontrahenten “ sondern eher zwei Abteilungen des gleichen Konzerns.” (Die Zeit)
Bayrischer Rundfunk zu Windkraftindustrie und Umweltschutz, Artenschutz: Â http://www.br-online.de/br-alpha/wissenschaft/windenergie-windraeder-risiken-ID1265193641433.xml
“Gefährlich sind sie jedenfalls weder für Mensch noch Tier.” (Bekannter deutscher Windkraftpropagandist über Windkraftwerke)Â

Windkraft und Umwelt… Ein Herz für Tiere?
Greenpeace verzichtet weiterhin auf Protestaktionen gegen deutsche Windkraftwerke, die massenhaft geschützte Tiere töten.
Das der Regierung von Ex-Energieministerin Dilma Rousseff unterstehende Staatsunternehmen Eletronuclear analysiert derzeit in einer Artikelserie für die Qualitätsmedien ausführlich Nutzen und Risiken der Atomenergie und nennt darin u.a. den deutschen Atomausstieg „irreal“. Eletronuclear-Präsident Othon Luiz Pinheiro da Silva hat jetzt in einer Analyse die Zahl der Opfer von Fukushima als sehr gering eingestuft, Vergleiche zu einer jüngsten Gasexplosion in Rio de Janeiro angestellt. „Em nome de todas as vitimas“.
Grupo de Educadoras Negras da Pastoral Afro-Brasileira denunciam o racismo
Hoje, 21 de março, celebra-se mundialmente a luta contra o Racismo. A data criada em 1992, recorda o brutal massacre de 68 negros sul-africanos, ocorrido em Shaperville em 1960 durante um protesto contra a “Lei do Passe” que proibia a livre circulação dos negros no país. Em memória à tragédia, a ONU – Organização das Nações Unidas – instituiu esse dia como o Dia Internacional de Luta pela Eliminação da Discriminação Racial.
–
“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750

http://leserbriefe.dasmagazin.ch/2012/03/21/auf-wiedersehen-liebste/
Jahrelang wurde im deutschsprachigen Mainstream gemäß den PR-Vorschriften eine angebliche Industrialisierung Brasiliens gefeiert, während vor Ort, in Brasilien selbst, der Industriellenverband und die Wirtschaftsexperten mit zahlreichen Fakten die fortschreitende Deindustrialisierung des Landes belegten. Jetzt könnte sich der Trend wieder ändern. Denn das Handelsblatt stellte in einer Analyse erstmals klipp und klar fest: „Die Klage der Regierung und Industrieverbände trifft zu, daß in Brasilien eine schrittweise Deindustrialisierung stattfindet.“ Noch im November 2011, einem ausgesprochenen Deindustrialisierungsjahr mit zahlreichen Fabrikschließungen, hatten die Stuttgarter Nachrichten angesichts des Kretschmann-Besuchs in Brasilien konstatiert:“Das Land durchläuft eine intensive Industrialisierung“ – wurde somit die allgemein bekannte Deindustrialisierung zur Industrialisierung erklärt. Mainstream-Feststellungen dieser Art über Brasilien gibt es längst aus den bekannten Gründen täglich.
Tags: Brasiliens Bildungsrückstand, Breasiliens Industriellenverband FIESP
FIESP wirft der Rousseff-Regierung grundsätzlich vor, Brasiliens Industrieunternehmen mit im Weltvergleich unvertretbar hohen Steuern zu belasten, diese Abgaben dann aber ganz anders als beispielsweise in entwickelten Staaten sowie anderen Schwellenländern nicht effizient für soziale Zwecke, die dringend nötige Verbesserung der Infrastruktur einzusetzen. FIESP weist in einer Studie angesichts des gravierenden Fachkräftemangels besonders auf die prekäre Situation der Bildung in Brasilien. Zwar investiere der Staat praktisch doppelt soviel wie China, erziele indessen ganz anderes Resultate: “Geringere Schulbildung, höhere Analphabetenrate, schlechteste PISA-Note, hohe Sitzenbleiber-Raten, niedriges Niveau des Bildungswesens.”
Bereits 2005 seien in China 40 % der Hochschulabgänger Ingenieure gewesen, in Brasilien dagegen nur 8 %. In China kämen auf 10000 Einwohner statistisch 4,6 Ingenieure, in Brasilien dagegen nur 1,6. Auch deshalb erleide Brasilien im internationalen Konkurrenzkampf gravierende Nachteile. In anderen Ländern werde steigende Bildung rasch in größeren gesellschaftlichen Reichtum umgesetzt – für Brasilien gelte dies indessen nicht.
Auf dem letzten FIESP-Ranking für internationale Wettbewerbsfähigkeit rangiert Brasilien in der letzten Ländergruppe mit dem niedrigsten Niveau, auf Platz 36. China befindet sich dagegen in der Ländergruppe mit mittlerem Niveau, auf Platz 27, gefolgt von Rußland auf Platz 26. Auf den ersten Plätzen der Spitzengruppe liegen die USA, gefolgt von Norwegen und der Schweiz.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/
Hintergrund von Anfang 2011:
Führende brasilianische Wirtschaftsexperten haben die Hochzinspolitik der Regierung wiederholt heftig kritisiert. José Roriz Coelho, Fachdirektor für Wettbewerbsfähigkeit und Technologie in Lateinamerikas wichtigstem Industriellenverband FIESP in Sao Paulo, verglich 2011 im Website-Interview das Zinsniveau Brasiliens mit hohem Fieber, einer Krankheit: “Brasiliens Zinsen sind die höchsten der Welt – also ist die Krankheit sehr gravierend. Wieso sagen dann viele, die Zeitungen, daß im Lande alles wunderbar läuft, obwohl wir 40 Grad Fieber haben? Also läuft da etwas falsch. Denn die meisten Devisenzuflüsse, die unsere Landeswährung Real so ungünstig aufwerten, sind nur Spekulation mit Zinsgewinnen und leider keine Investitionen. Wo soll da für Brasilien ein Vorteil liegen? Zu einer Wirtschaftsmacht können wir nur werden, wenn der jetzige Kurs deutlich korrigiert wird.”
Direktor José Roriz Coelho beim Exklusivinterview in Sao Paulo 2011.
Zitate aus The Guardian:
Nobel peace prize winner defends law criminalising homosexuality in Liberia
Liberia’s president and Tony Blair discuss anti-gay law. Link to this video
The Nobel peace prize winner and president of Liberia, Ellen Johnson Sirleaf, has defended a law that criminalises homosexual acts, saying: „We like ourselves just the way we are.“
In a joint interview with Tony Blair, who was left looking visibly uncomfortable by her remarks, Sirleaf told the Guardian: „We’ve got certain traditional values in our society that we would like to preserve.“
Liberian legislation classes „voluntary sodomy“ as a misdemeanour punishable by up to one year in prison, but two new bills have been proposed that would target homosexuality with much tougher sentences.
Ausriß.
Der amtliche Vorname Hitler ist in Brasilien, aber auch in der islamischen Welt zu finden – siehe Internet-Quellen.
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/941885/
Francisco Prado erlitt sieben Jahre lang so ziemlich alle gängigen Foltermethoden, erinnert sich ebenfalls gut an Romeu Tuma.
„Tuma war ein sadistischer Folterer. Am Diktaturende säuberte er hier die Archive, nahm die Hälfte der Dokumente mit. Wir wissen, wo sie sind, aber man kommt nicht ran. Als Lula zum Staatschef gewählt wurde, dachten wir, er öffnet die Geheimarchive der Diktaturzeit – doch er tut es eben nicht. Heute werden auf allen Polizeiwachen Brasiliens die Festgenommenen, die Häftlinge gefoltert.“
http://www.domradio.de/aktuell/46257/brasilien-scheut-strafen-fuer-diktatur-verbrechen.html
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/974006/
Angeli-Karikatur nach der Liquidierung von Bin Laden, in Brasiliens Medien häufig „Mord“ genannt:
„Jetzt kann Amerika wirklich in Frieden schlafen.“ Ausriß