http://www.adital.com.br/site/noticia.asp?lang=PT&cod=53407

Boff lebt in der besonders heimgesuchten, von deutschen Einwanderern mitgeprägten Stadt Petropolis, mit Vierteln wie Bingen und Mosel. Petropolis hat einen Bürgermeister aus Lulas Arbeiterpartei PT, der derzeit politisch verantwortlich gemacht wird für schwere Gesetzesverstöße. Während eines Gottesdienstes in Anwesenheit dieser PT-Figur kritisierte Petropolis-Bischof Felippe Santoro die Naturzerstörung und fehlende Stadtplanung. . In Petropolis wurden 19 meteorologische Stationen, die hätten rechtzeitig warnen können, wenige Monate vor der Katastrophe geschlossen.
Stefan-Zweig-Ehrung: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/21/brasilien-ein-land-der-zukunft-ehrung-fur-propaganda-buch-von-stefan-zweig-fallt-wegen-umweltkatastrophe-in-petropolis-ins-wasser/
ThyssenKrupp in Rio – „aktiver Klimaschutz“ in der Umweltkatastrophenregion: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/thyssenkrupp-neues-stahlwerk-erhoht-den-co2-ausstos-von-rio-de-janeiro-um-763-prozent-melden-landesmedien-der-preis-des-fortschritts-o-precocruel-do-progressonoblat/
Natur und immer größere Rinderherden: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/06/brasilianer-beherrschen-schlachthofe-der-welt-handelsblatt-greenpeace-zu-forderung-von-urwald-vernichtenden-fleischunternehmen/
Indianer und Naturschutz: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/padre-claudio-bombieri-indianerexperte-sao-luis-gesichter-brasiliens/
Alles „Bio“ aus Brasilien – „klimaneutrale“ Zucker-und Ethanolproduktion: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/19/schwarzes-zuckerrohr-in-brasilien-klimaneutrales-okologisches-abbrennen-der-plantagen-vor-der-ernte-machts-moglich-warum-brasiliens-zuckerrohrbranche-aus-europa-soviel-lob-erhalt/
Wie es hieß, setzte sich Belizario in der „Igreja dos Santos Anjos“ des Stadtteils Leblon für das Impeachment Cabrals ein. Cabral ist enger politischer Verbündeter von Lula und Dilma Rousseff und politisch direkt verantwortlich für Prävention und Katastrophenschutz auch in der Bergregion bei Rio de Janeiro. Die Umweltschutz-Expertenteams der brasilianischen Bischofskonferenz hatten seit Jahren vor derartigen hausgemachten Katastrophen gewarnt, die bewußte Fahrlässigkeit der Regierenden angeprangert.
Den Angaben zufolge verhindert die von einem Evangelikalen geführte Präfektur von Teresopolis, daß die lokale katholische Kirche Hilfsgüter rasch und unbürokratisch an die Betroffenen verteilt. Die Präfektur zählt zu den politisch Hauptverantwortlichen der jetzigen Umweltkatastrophe. Ein Priester wurde zitiert:“Der Präfekt ist evangelikal und will nicht, daß Hilfe zu den Katholiken gelangt.“ Die katholische Kirche vor Ort werde boykottiert.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-karneval-und-rio-katastrophe/
Brasiliens evangelikale Sekten zählen zu den wichtigsten Unterstützern der Regierung, haben dort wichtige Posten.
Staatspräsidentin Dilma Rousseff kündigt für 2015 ein bereits 2005 versprochenes Katastrophenwarnsystem an, das längst einsatzbereit sein müßte, laut Landesmedien. UNO-Expertin kritisiert scharf die Verzögerung. „Vorbeugung von Tragödien wie die von Rio zählte zu den von Lula übernommenenen Verpflichtungen.“ Bisher schweigt Lula zur Katastrophe.
Der Schriftsteller und Kolumnist Zuenir Ventura hatte 2008 angesichts der damaligen Umweltkatastrophen die Lula-Regierung beschuldigt, für Präventivmaßnahmen 2008 nur 12 Prozent der vorgesehenen Haushaltsmittel investiert zu haben: ”Wir leben in einem Land der regenreichen Sommer, der unkontrollierten Verstädterung, der nie ausgebaggerten Flüsse, der fehlenden Schutz-Vegetation an den Hängen, der verstopften Wasserabflüsse und des nicht beseitigten Mülls.”
Rousseff nimmt vor dem Hintergrund der Katastrophe die Abwicklung des Kaufs milliardenteurer Kampfflugzeuge aus westlichen Ländern von der Prioritätenliste. Der Kauf der Jets aus Frankreich galt laut Landesmedien als sicher.
Waffenkäufe aus Frankreich: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/brasilien-ist-groster-importeur-von-waffen-aus-frankreich-laut-offiziellen-pariser-angaben/
Die Medien kritisieren, daß sich Abgeordnete und Senatoren in der Katastrophenregion derzeit nicht blicken lassen.
Brasilien brauche zudem eine bessere Prävention gegen soziale Katastrophen – verwiesen wird auf die Rekordraten bei tödlichen Verkehrsunfällen, Morden und Opfern von Tropenkrankheiten wie Dengue-Fieber.
Angeli, größte Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“, zu neuem gigantischem Abzweigungsskandal in der Regierung, für den Rousseffs wichtigster Bündnispartner PMDB verantwortlich gemacht wird. Die Kommentatoren der regierungskritischen Medien analysieren entsprechend, daß Brasilia Mittel für die Katastrophenhilfe und Prävention fehlen, aber anderswo massiv abgezweigt werden.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-karneval-und-rio-katastrophe/
Pe. Gunther despede-se do Brasil lembrando a Paixão de Cristo
Por Cloves Costa e Marlise da Silveira Costa*
A Paixão de Cristo e a Santa Eucaristia foram os sinais escolhidos pelo Assessor Nacional da Pastoral Carcerária, Gunther Alois Zgubic, para marcar sua despedida do Brasil, na missa realizada no último dia 15 na Igreja da N. Sra. da Boa Morte.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-karneval-und-rio-katastrophe/
„Para o geólogo Agostinho Ogura, pesquisador do Instituto de Pesquisas Tecnológicas (IPT), os escorregamentos de terra que ocorreram entre 1966 e 1967, na Serra das Araras, no Rio de Janeiro, caracterizam a pior tragédia da história até o momento. “Os registros que nós temos indicam algo em torno de 2 mil mortos, em 1967, na região da Serra da Araras. Considerando o número de vítimas, essa foi a maior tragédia da história do país”, afirma.“ (O Globo)
„Das Land räumte gegenüber der UNO ein, kein Warnsystem für Risikozonen-Gemeinden zu besitzen und keinerlei Prävention betrieben zu haben. Brasilien setzte Empfehlungen der UNO von 2005 nicht um.“ Damals war Marina Silva Lulas Umweltministerin, direkt zuständig: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/04/marina-silva-predigerin-einer-evangelikalen-wunderheiler-sektenkirche-abtreibungsgegnerin-kreationistin-weltweit-bekannteste-grune-brasiliens-wie-tickt-lulas-ex-umweltministerin-die-selbst-beim/
„Chaos und Diebstähle beeinträchtigen Verteilung von Hilfsgütern. Fehlende Koordination, Desorganisation erschwert Hilfe für Betroffene. Verderbliche Hilfsgüter lagern unter freiem Himmel, Hubschrauber steigen nicht auf. Regionale Wirtschaft völlig zusammengebrochen. Krisenmanagement schlecht.“
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-karneval-und-rio-katastrophe/
Präsidentin Rousseff sagte, um einen Weltbankkredit zu bitten, um mit dem Geld ein Programm zur Umsiedlung von Brasilianern aus Gefahrengebieten zu finanzieren. Keine Regierungsmittel für dringlichste soziale Zwecke, Soforthilfen vorhanden?
Waffenkäufe und Elendsbekämpfung: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/18/rio-katastrophe-bisher-672-tote-amtlich-registriert-uber-200-vermiste-uber-115000-wohnen-in-hochrisikozonen-sao-paulos-laut-prafektur/
Präsidentin Dilma Rousseff war beim Besuch der Katastrophenregion mit ihren eigenen Fehlleistungen aus der Zeit als Lula-Chefministerin direkt konfrontiert. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/23/brasiliens-neue-regierung-von-dilma-rousseff-posten-und-postchen-fur-die-12-parteien-der-regierungsallianz-37-minister-17-von-lulas-arbeiterpartei-pt/
„Dilma siegt“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/31/dilma-vence/
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-karneval-und-rio-katastrophe/
Feste feiern in der „Staatstrauer“ – Zeitungsausriß, 17.1.2011. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/15/lulas-brasilien-drittschlechtester-ort-zum-sterben-vor-uganda-und-indien-laut-studie-von-the-economist-betonen-landesmedien-bilanz-der-gesundheitspolitik-brasilias/
Lula hatte zum Ende seiner Regierungszeit Zustimmungsraten von über 80 Prozent – Generalspräsident Emilio Garrastazu Medici hatte 1974 während der Militärdiktatur indessen ebenfalls 82 Prozent, schreibt Kolumnist und Literat Ferreira Gullar in der größten brasilianischen Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“. http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
„In der Unglücksregion sollen insgesamt 206 Schweizer Bürger registriert sein – bisher sind keine Opfer unter ihnen bekannt.“
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/16/rio-karneval-und-rio-katastrophe/