„Dilmas Kabinettsliste
Bei der Zusammensetzung des neuen Kabinetts bemüht sich die designierte Präsidentin neben der Bewahrung von Kontinuität auch ihre eigene Orientierung einzubringen.
Die designierte Präsidentin Rousseff vollzieht die Auswahl der Namen für ihre Regierungsmannschaft mit der gebotenen Sorgfalt. Um zunächst die Märkte und Anleger zu beruhigen weist sie auf die bewährten Namen ihres Wirtschaftsteams hin. Dann verweist sie auf den harten Kern der PT, der sie in den Präsidentenpalast begleiten wird, z.B. den ehemaligen Finanzminister Antonio Palocci als Leiter des Präsidialamtes. Die ersten Nennungen der Mannschaft brachten keine Überraschung, denn sie können weitgehend mit der Orientierung von Präsident Lula identifiziert werden. Aber es gab Anlass zu Bemerkungen über den übermäßigen Einfluss Lulas. “Das kann nur von Menschen gedacht werden, die Rousseff nicht kennen”, sagte der bisherige Kommunikationsminister, Franklin Martins. “Wer mit ihr im Präsidenten-Palast lebte, weiß, dass sie sich gern mit Leuten umgibt, die sie kennt. Und sie hört aufmerksam auf Präsident Lula, nicht aber auf José Serra oder die DEM. Ihr werdet ab 1.Januar schon den harten Griff Rousseff zu spüren bekommen. ”…“ (Brasilienkunde-Institut Mettingen)http://www.welt.de/politik/ausland/article11869391/Nach-Lula-kommt-Frau-Rouseff-und-dann-Lula.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/brasilien-eiserne-lady-als-praesidentin-vereidigt-1.1041830
http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/27/acht-jahre-lula-regierung-aus-franziskaner-sicht/
Frei José Francisco, Leiter der Franziskaner-Sozialprojekte in Sao Paulo, im Website-Interview Dezember 2010: ”Unter Lula hat sich die krasse soziale Ungleichheit in Brasilien nicht verringert – Lula hat die ungerechten politisch-sozialen Strukturen Brasiliens nicht verändert, nicht für eine bessere Einkommensverteilung gesorgt. Man könnte sagen, die Armen sind etwas weniger arm, doch die Reichen sind erheblich reicher geworden. Brasilien ist nach acht Lula-Jahren weiterhin ein ungerechtes Land, wo wenige viel verdienen – und viele nichts. Unter Lula blieb die Logik der gesellschaftlichen Ungleichheit bestehen. Das ist die Wahrheit. Man sieht es hier in Sao Paulo – so viele Menschen leben auf der Straße und werden dadurch entmenschlicht. Dabei hat diese Stadt den drittgrößten Etat Brasiliens – nach dem Bundesetat und dem Etat des Teilstaates Sao Paulo. Wir Franziskaner kämpfen gegen diese krasse soziale Ungleichheit und wollen Bevölkerungsteile organisieren, die völlig desorganisiert sind, ohne Bewußtsein und Bildung – und ohne ein Minimum an Kapazität, um am Leben der Gesellschaft aktiver teilzunehmen.”
Frei Zezinho, Penedo: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/06/franziskaner-jose-teixeira-rodriguesfrei-zezinho-im-konvent-von-penedo-am-rio-sao-francisco-gesichter-brasiliens/
Indianermiliz bei militärischem Training – TV-Foto.
Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:
Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”. Google-Suche, Stichwort Yanomami… Mit Indianerverklärung läßt sich nach wie vor sehr viel Geld verdienen.
Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”
Morro Sao Carlos, Rio de Janeiro, Weihnachten 2010 . Der Staat garantiert die theoretisch per Gesetz und Verfassung garantierte Sicherheit der Menschen nicht, überläßt sie im Parallelstaat der Slums der neofeudalen Herrschaft der Banditenkommandos.
Derzeit stellen offizielle Propaganda und Mainstreammedien angeblich friedvolle Weihnachten in den erst jüngst zum x-ten Male durch Polizei und Militär besetzten Favelas des „Complexo do Alemao“ von Rio de Janeiro heraus. Dabei wird „vergessen“, daß in den allermeisten der mehr als 1000 Slums von Rio, denen anderer Millionenstädte, die Banditendiktatur weiterbesteht, mit all ihren grauenhaften Konsequenzen, den bekannten politischen Absichten. Auf Mitleid, gar Solidarität aus dem NGO-Business Europas, konnten die Betroffenen noch nie hoffen. Kinder und Jugendliche, mit lässig umgehängter Mpi, gehören auch diese Weihnachten wieder zum normalen Bild im Favela-Gassenlabyrinth.
TV-Helikopter filmt Weihnachten patrouillierende Banditen mit MG in Favela Morro Sao Carlos des Stadtmitte-Viertels Estacio von Rio de Janeiro. Wie wäre das in Vierteln von Berlin, Wien, Zürich?
Panahi sagte brasilianischen Qualitätsmedien, Vorrang habe nicht Solidarität, sondern politisch-wirtschaftliches Interesse. Die Prinzipien der Menschenrechte würden von Brasilia ignoriert – Wirtschaftsbezíehungen zum Schaden der Menschenrechte privilegiert.

Steinigen im Iran und in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/
Wie die Landesmedien weiter berichten, wurde laut Dokument mindestens ein junger Mann exekutiert, gab es zahlreiche Folterfälle. Sandra Carvalho von „Justica Global“ hofft danach, daß UNO und OEA von den brasilianischen Autoritäten detaillierte Aufklärung verlangen. Die „Erstürmung“ des „Complexo do Alemao“ zählt zu den interessantesten Propagandaaktionen der jüngeren Zeit auf der Erde.
Rasche Banditenrückkehr in „Complexo do Alemao“: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/11/schwerbewaffnete-drogenbanditen-kehren-in-complexo-do-alemao-zuruck-raumt-brasilianisches-militar-ein-morde-an-slumbewohnern-trotz-militaraufsicht-gemeinsame-banditen-und-militarprasenz-in/
”Die Praxis der Folter ist als Form institutioneller Gewalt im Alltag des Sicherheitsapparats weiter präsent und richtet sich besonders gegen die Armen.“ (brasilianische Soziologie-Zeitschrift “Sociologia”)

Ausriß, SPD-Video. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.”
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/
http://amerika21.de/nachrichten/2010/12/18109/cidh-verurteilt-brasilien
Der neue und künftige Verteidigungsminister Nelson Jobim hat bereits erklärt, die Entscheidung des Gerichtshofs der Organisation Amerikanischer Staaten sei lediglich politischer Natur und ohne juristische Wirkung. Jene Militärs, darunter Folterer, die gegen diese Regimegegner agierten, würden nicht bestraft. Laut Gerichtshof ist nicht hinnehmbar, daß die Schuldigen für Tod und Verschwinden von Regimegegnern nicht bestraft worden seien – dies müsse nachgeholt werden. Brasiliens Amnestiegesetz dürfe die Sanktionen gegen gravierende Menschenrechtsverletzungen nicht verhindern. Wegen des Vorgehens in Menschenrechtsfragen hat die Lula-Regierung in bestimmten politischen Lagern Europas sehr viel Sympathie gewonnen.
Hintergrund: http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html

Ausriß, SPD-Video. “Mit der SPD bin ich schon seit den Zeiten verbunden, als ich Gewerkschaftsführer war.”
Große Sozialdemokraten und ihre besonderen Beziehungen zu Brasilien – Willy Brandt und Helmut Schmidt: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/16/helmut-schmidt-und-lula-lulas-sonderbeziehungen-zu-deutschland/
Diktator General Ernesto Geisel(Operation Condor), deutschstämmig, in dessen Amtszeit der jüdische Journalist Herzog gefoltert und ermordet wurde – und Willy Brandt, Ausriß. General Geisel war 1976 zu einem offiziellen Besuch in Großbritannien.
“Wer die Botschaft der Menschenrechte überhört, wird sich früher oder später auf der Verliererseite der Geschichte befinden.” Joachim Gauck 2013 vor dem Menschenrechtsrat in Genf, laut Kalender des Auswärtigen Amtes.
Der Juso-Bundesvorstand erklärt 1978:”Es ist geradezu eine abenteuerliche Politik, einer Diktatur, die zur Nutzung ihrer machtpolitischen Interessen noch nie Skrupel bei der Auslöschung von Menschenleben gezeigt hat, die radikalsten Vernichtungsmöglichkeiten in die Hand zu geben.Die Anwesenheit des Diktators Geisel in der BRD ist eine Provokation für alle Demokraten.” Der damalige Juso-Vorsitzende heißt Gerhard Schröder.
Bei Demos in Köln und Düsseldorf, gegen die Polizeieinheiten des damaligen SPD-Ministerpräsidenten Kühn mit aller Härte vorgehen, werden Parolen wie”Völkermorde und KZ findet der Herr Geisel nett” oder „Kein Atomgeschäft mit Folterern” gerufen.

Das offizielle Foto vom angeblichen Selbstmord des jüdischen Journalisten und Fernsehdirektors von TV Cultura, Vladimir Herzog, am 25. Oktober 1975 in einer Zelle des Repressionszentrums DOI-Codi, Rua Tomas Carvalhal/Sao Paulo – in Wahrheit wurde er totgefoltert. Bundesrichter Marcio José de Morais annullierte 1979 das offizielle Dokument der Diktatur über die Todesursache, gab indessen Zeugen recht, denen zufolge Herzog gefoltert worden war, machte den Staat für den Tod des Juden verantwortlich. Unterdessen wurde ermittelt, daß unter Geisel gefolterte Regimegegner auch durch Giftspritzen umgebracht wurden, das Militär zahlreiche Oppositionelle außergerichtlich exekutierte.
Der Fernsehdirektor und Journalist war eine bekannte Person der Mittelschicht und vom Militärregime nicht festgenommen oder verhaftet, sondern für den 25. Oktober 1975 zwecks Erteilung von Auskünften zum Sitz der politischen Polizei bestellt worden – das macht vorstellbar, wie die Diktatur mit nicht bekannten Oppositionellen, mutmaßlichen Oppositionellen etwa der Unterschicht, in den Slums umging, Aktionsfeld der Todesschwadronen des Regimes.
“Du hättest alle Juden töten sollen”: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/21/brasiliens-nazistisch-antisemitische-militardiktatur-hohe-militars-zu-herbert-cukurs-massenmorder-von-rigadu-hast-einen-einzigen-fehler-begangen-du-hattest-alle-juden-toten-sollen-hintergrun/
Wer damals in Brasilien Folterer ausbildete – der französische General mit Afrikaerfahrung: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/05/franzosischer-general-war-folter-lehrer-wahrend-brasiliens-diktaturzeit-regierung-in-paris-wuste-von-regime-verbrechen/
Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto: http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/

Atherino 2009.
Folter, Todesschwadronen, Verfolgung von Systemkritikern: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/