
Greenpeace-Experte André Muggiati in Manaus. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/andre-muggiati-greenpeace-experte-in-manaus-amazonien-gesichter-brasiliens/
Edwin Kayser ist Experte für die Auswertung von Amazonas-Satellitenfotos.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/
Greenpeace-Video: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/every-step-counts-to-save-the-amazon-anklicken-von-greenpeace/
http://www.youtube.com/watch?v=rYfR5YZAeWE
Indianerin am Rio Negro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/indianerin-bemalt-sich-rio-negro-amazonien-gesichter-brasiliens/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/indios-rio-negro-amazonien-gesichter-brasiliens-3/

André Muggiati, Greepeace-Experte, Manaus, Amazonien.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/
Vor der Alibi-Konferenz von Kopenhagen haben zahlreiche brasilianische Umweltexperten ihre Kritik an Lulas Klima-Politik bekräftigt und auf den Widerspruch zwischen offiziellem Diskurs und der „Realpolitik“ hingewiesen. Brasiliens Regierung subventioniere seit langem die Regenwaldvernichtung durch Fonds für Großagrarier und Schlachthausbesitzer, sei an Täter-Firmen beteiligt, erklärte Fabio Olmos im Website-Exklusivinterview. Lulas Agrarreformpolitik habe wegen der massenhaften illegalen Ansiedlung von Landlosen in Amazonien zu Umweltkatastrophen geführt – selbst in Schutzgebieten wurde die Urwaldvernichtung zugelassen. In Wahrheit handele es sich bei den neuen Amazonas-Siedlungen um Slums. Selbst laut offiziellen Zahlen seien es 2,2 Millionen Nicht-Amazonenser, die in sensible Naturregionen umgesiedelt wurden. Diese Politik werde nicht gestoppt. Daß der von der Regierung kontrollierte Energiekonzern Petrobras vor und während der Kopenhagen-Konferenz weiter massenhaft und sinnlos Rekordmengen an Naturgas abfackele, spreche Bände. Fabio Olmos forderte die EU auf, von Brasilien kein Rindfleisch mehr zu kaufen – und damit die Amazonasvernichtung nicht weiter zu fördern.
Brasiliens Medien machen sich darüber lustig, daß das Tropenland trotz oder wegen der grauenhaften Umweltbilanz zur Kopenhagen-Konferenz über 700 Vertreter schickt. Darunter befinden sich zahlreiche politische Verantwortliche der Umweltzerstörung, darunter die frühere Umweltministerin Marina Silva.
http://www1.folha.uol.com.br/folha/videocasts/ult10038u658043.shtml
Die Emission von Treibhausgasen durch Brasilien wuchs zwischen 1990 und 2005 um 62 Prozent – und damit doppelt so stark wie im Weltdurchschnitt, laut Wissenschaftsministerium in Brasilia. Bei CO2 lag die Steigerung sogar bei 69 Prozent.

„Ideal wäre, Landwirtschaft wie in Europa ohne Feuer zu betreiben, denn natürlich ginge das auch in Amazonien. Aber hier in Brasilien sind diese Brandrodungen nun einmal Teil der Kultur des Volkes. Die Asche soll den Boden düngen – doch in Wahrheit wird er immer unfruchtbarer. Und der Rauch bewirkt den Treibhauseffekt.“ Greenpeace-Experte André Muggiati in Manaus über Fakten und Rhetorik aus sieben Lula-Amtsjahren. http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/andre-muggiati-greenpeace-experte-in-manaus-amazonien-gesichter-brasiliens/
Gesunde Umwelt, Slums und Menschenrechte: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/
Smeraldi fordert die Lula-Regierung auf, nicht noch mehr verarmte Menschen nach Amazonien zu transferieren, die zu Amazonien gar keine Beziehung hätten, aus den Städten des Südens stammten – 94 Prozent der Agrarreform-Ansiedlungen, die stets mit Abholzung verbunden seien, erfolgten ausgerechnet in Amazonien. „Erneut nutzt man Amazonien aus, um Probleme im Rest des Landes zu lösen. Jene, die in Amazonien angesiedelt werden, sind arme Städter. Anstatt denen mit Sozialpolitik, der Schaffung von Arbeitsplätzen zu helfen, entledigt man sich dieser, katapultiert sie weit weg – dorthin, wo der Boden ganz billig ist. Etwa 80 Prozent des Bodens für die Verteilung an Landlose im Zuge von Lulas Agrarreform liegen in Amazonien.“ Unter Lula habe man auf diese Weise bisher 2,2 Millionen Menschen in Amazonien angesiedelt.

“Coletivo Urubus” – Künstlerischer Protest gegen Naturzerstörung, hohe Luftvergiftung in Sao Paulo, die City-Bäume absterben läßt. “Praca da Republica”.
Sklavenarbeiter: http://www.freitag.de/politik/0206-brasilien
Abfackeln von Naturgas in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/21/brasilien-ist-weltspitze-beim-sinnlosen-umweltfeindlichen-abfackeln-von-naturgas-betonen-landesmedien-staatskonzern-petrobras-halt-selbst-in-der-krise-die-gaspreise-absurd-hoch-lautet-vorwurf-v/
„Die paradoxe grüne Rhetorik“(Smeraldi)
Außerdem dürfe der Bodenraub(Grilagem) nicht legalisiert werden. Auch Greenpeace prangert an, daß die meisten Grundbesitzurkunden in Amazonien gefälscht sind. Viehzüchter, Siedler und Großagrarier begingen Bodenraub und der Staat sehe seit Jahrhunderten auch noch zu. Wer bis 1500 Hektar Staatswald illegal besetzte und abholzte, hat wegen eines neuen Lula-Dekrets Anspruch auf eine Besitzurkunde vom Staat. Brasiliens Umweltschützer halten diese Politik für „desaströs“, weil sie die weitere illegale Waldzerstörung stimuliere.

Amazonasindianerin 2009.

Illegale Brandrodung in Amazonien 2009
Von Brasilianern, die regelmäßig in Länder wie Deutschland reisen, hört man regelmäßig die Feststellung, daß man dort mehr frei lebende Tiere, vor allem Vögel, zu sehen bekomme als selbst in Amazonien.
„Klimapolitik“ in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/13/sao-paulos-folgenreiche-luftvergiftung-und-die-eliten-herzspezialist-dr-ubiratan-de-paula-santos-und-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-sexualitat-durch-luftvergiftung-betroffen/
Umwelt und Menschenrechte: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/15/lula-wer-alles-kippte-mensalao-youtube/
Menschenrechte unter Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/09/16/scheiterhaufenstadt-rio-de-janeiro-der-grausame-tod-einer-48-jahrigen-frau-in-der-microondas-laut-lokalzeitung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/16/bootstaxifahrer-manaus-amazonien-gesichter-brasiliens/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/hafen-von-manaus-amazonien-gesichter-brasiliens/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/12/08/filha-do-santo-in-fortaleza-ceara/

Amazonas-Klischees – in der Ersten Welt immer willkommen.
„Klimapolitik“ in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/10/13/sao-paulos-folgenreiche-luftvergiftung-und-die-eliten-herzspezialist-dr-ubiratan-de-paula-santos-und-weltsozialforum-erfinder-oded-grajew-sexualitat-durch-luftvergiftung-betroffen/
„Konferenzpause in Kopenhagen“ – Angeli in Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“, Ausriß.Brasilia-PR: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/14/lula-regierung-verkundet-vor-uno-klimakonferenz-von-kopenhagen-offiziell-verlangsamung-der-urwaldvernichtung-umwelt-ngo-nennen-wirtschaftskrise-als-hauptgrund-geschlossene-schlacht-und-kuhlhauser-s/