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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Ethanol</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>ThyssenKrupp in WM-Stadt Rio de Janeiro: Neue Strafe, umgerechnet über 4 Millionen Euro, wegen Luftvergiftung durch Pleite-Stahlwerk im Mangrovensumpf, laut Landesmedien. Wer das Stahlwerk lobte, wer es kritisierte. Deutsche Umweltpolitik im Ausland &#8211; die Wirkungen des Soja-, Fleisch-und Zuckerimports auf die Natur des Tropenlandes.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/01/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-neue-strafe-umgerechnet-uber-4-millionen-euro-wegen-luftvergiftung-durch-pleite-stahlwerk-des-mangrovensumpfs-laut-landesmedien/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 18:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraftwerk Angra 3]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[http://www.estadao.com.br/noticias/vidae,governo-do-rio-de-janeiro-multa-siderurgica-em-r-105-mi-por-poluicao,954411,0.htm http://www.marcelofreixo.com.br/portal/extra/be011112-1.htm &#8222;Meine Geduld mit dem Stahlwerk ist am Ende&#8220; &#8211; Rio de Janeiros zuständiger Umweltsekretär Carlos Minc. http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/ ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: “Mit dem Fuß im Schlamm.” Brasiliens führende Wirtschaftszeitschrift “Exame” macht sich mit ätzender Ironie über die hochbezahlten “Top-Entscheider” des Konzerns lustig. Die sogenannte “Energiewende” funktioniert nach ähnlichem Schema wie das Stahlwerksprojekt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.estadao.com.br/noticias/vidae,governo-do-rio-de-janeiro-multa-siderurgica-em-r-105-mi-por-poluicao,954411,0.htm">http://www.estadao.com.br/noticias/vidae,governo-do-rio-de-janeiro-multa-siderurgica-em-r-105-mi-por-poluicao,954411,0.htm</a></p>
<p><a href="http://www.marcelofreixo.com.br/portal/extra/be011112-1.htm">http://www.marcelofreixo.com.br/portal/extra/be011112-1.htm</a></p>
<p><strong>&#8222;Meine Geduld mit dem Stahlwerk ist am Ende&#8220; &#8211; Rio de Janeiros zuständiger Umweltsekretär Carlos Minc.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/27/das-thyssenkrupp-stahlwerk-und-die-von-der-who-konstatierte-luftvergiftung-von-rio-de-janeiro-brasiliens-umweltschutzer-weisen-auf-den-interessanten-zusammenhang/</a></p>
<h2>ThyssenKrupp in Rio de Janeiro: “Mit dem Fuß im Schlamm.” Brasiliens führende Wirtschaftszeitschrift “Exame” macht sich mit ätzender Ironie über die hochbezahlten “Top-Entscheider” des Konzerns lustig. Die sogenannte “Energiewende” funktioniert nach ähnlichem Schema wie das Stahlwerksprojekt im Sumpf… <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=13351" title="Beitrag bearbeiten">**</a></h2>
<p>tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/energiewende-und-top-entscheider-heute/" rel="tag">&#8222;energiewende&#8220; und top-entscheider heute</a>, <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro/" rel="tag">thyssenkrupp in rio de janeiro</a></p>
<p><strong>Wie die Wirtschaftszeitschrift betont, begann das Desaster bereits mit der Auswahl des Standorts, einem Sumpf. Dort die Grundpfeiler zu setzen, sei so entsetzlich schwierig gewesen, daß zeitweise ein Viertel aller dafür in ganz Brasilien existierenden technischen Gerätschaften vor Ort war. “Dies ist das Resümee der Geschichte von CSA &#8211; das Stahlwerk wurde im Schlamm geboren &#8211; und danach kam das Chaos.” Inzwischen habe ThyssenKrupp die Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley kontraktiert, damit diese einen Käufer fänden. Bis heute funktioniere das Stahlwerk nur teilweise &#8211; und mache Verlust. 40 Zulieferer sagten, bisher von ThyssenKrupp nicht bezahlt worden zu sein &#8211; das Unternehmen wolle sich dazu nicht äußern. “ThyssenKrupp entsandte nach Brasilien zwei Dutzend europäische Manager, um das Projekt im Sumpf voranzubringen.” Luiz Inacio Lula da Silva habe das Stahlwerk 2010 eingeweiht.</strong></p>
<p><font color="#bb0000"><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2010/01/ruttgersthyssenkrupp.jpg" alt="ruttgersthyssenkrupp.jpg" /></font></p>
<p><strong>NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Super-Baustelle von ThyssenKrupp in Rio de Janeiro:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/"><font color="#bb0000">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/03/23/thyssenkrupp-rio-de-janeiro-wichtige-investition-starkt-auch-den-industriestandort-nordrhein-westfalennrw-ministerprasident-dr-jurgen-ruttgers/</font></a></strong></p>
<p><strong>Der Fall weist auf die Kompetenz der heutigen Top-Entscheider-Generation &#8211; die sogenannte “Energiewende” ist ein klassisches Beispiel für weitere Projekte solcher hochbezahlten Entscheider &#8211; für angerichtete Desaster, Schäden, Umweltzerstörungen kommen dann andere auf, haben die größten Nachteile.  Auffällig ist zudem, daß völlig gegen die Regeln der Marktwirtschaft unrentable Unternehmen, Pleitefirmen, darunter derzeit spanische Banken, künstlich mit den Geldern der Steuerzahler am Leben erhalten werden sollen.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/02/thyssenkruppestadao2011.JPG" alt="thyssenkruppestadao2011.JPG" /></p>
<p><strong>Zeitungsausriß &#8211; Lula bei der Einweihung 2010.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/16/rio20-thyssenkrupp-will-stahlwerk-am-zuckerhut-doch-verkaufen-einst-als-wichtigstes-projekt-deutsch-brasilianischer-wirtschaftszusammenarbeit-geruhmt-von-lula-mit-eingeweihtein-gutes-beispie/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/05/16/rio20-thyssenkrupp-will-stahlwerk-am-zuckerhut-doch-verkaufen-einst-als-wichtigstes-projekt-deutsch-brasilianischer-wirtschaftszusammenarbeit-geruhmt-von-lula-mit-eingeweihtein-gutes-beispie/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/03/brasiliens-wachsender-entwicklungsruckstand-gegenuber-mitteleuropa-telefonqualitat-selbst-in-sao-paulo-immer-mieser-standig-aussetzer-unterbrechungen-netze-uberlastet-internet-immer-langsamer/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/03/brasiliens-wachsender-entwicklungsruckstand-gegenuber-mitteleuropa-telefonqualitat-selbst-in-sao-paulo-immer-mieser-standig-aussetzer-unterbrechungen-netze-uberlastet-internet-immer-langsamer/</strong></a></p>
<p><strong>Soja: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/der-globale-soja-wahn-ein-organisiertes-verbrechen-gegen-die-artenvielfalt-die-natur-brasiliens-umweltjournalist-norbert-suchanek-mit-vortragen-in-deutschland-das-in-bestimmten-regionen-noch-unla/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/09/20/der-globale-soja-wahn-ein-organisiertes-verbrechen-gegen-die-artenvielfalt-die-natur-brasiliens-umweltjournalist-norbert-suchanek-mit-vortragen-in-deutschland-das-in-bestimmten-regionen-noch-unla/</a></p>
<p><strong>Zucker, Ethanol: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/die-revolution-frisst-ihre-kinder-michael-mierschdie-energiewende-soll-uns-als-grune-grostat-verkauft-werden-sie-ist-das-gegenteil-davon-massive-umweltzerstorung-mit-biosiegel/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/die-revolution-frisst-ihre-kinder-michael-mierschdie-energiewende-soll-uns-als-grune-grostat-verkauft-werden-sie-ist-das-gegenteil-davon-massive-umweltzerstorung-mit-biosiegel/</a></p>
<p><strong>Neues Atomkraftwerk bei Rio mit deutscher Hilfe: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/31/brasilien-gute-baufortschritte-bei-dem-mit-deutscher-hilfe-errichteten-atomkraftwer-angra-3-bei-rio-de-janeiro-olympische-spiele-in-brasilien-2016-wahrscheinlich-bereits-mit-atomstrom-von-angra-3-ve/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/31/brasilien-gute-baufortschritte-bei-dem-mit-deutscher-hilfe-errichteten-atomkraftwer-angra-3-bei-rio-de-janeiro-olympische-spiele-in-brasilien-2016-wahrscheinlich-bereits-mit-atomstrom-von-angra-3-ve/</a></p>
<p><strong>Willy Brandt und sein Diktatur-Amtskollege José Magalhaes Pinto:  </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/01/brasilien-viel-mehr-freiheit-im-verkehr-als-in-deutschland-oder-der-schweiz-motorradfahrer-nutzen-fusgangerbrucken-in-der-wm-und-olympia-stadt-rio-de-janeiro-halt-pech-fur-die-fusganger-brasi/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/01/brasilien-viel-mehr-freiheit-im-verkehr-als-in-deutschland-oder-der-schweiz-motorradfahrer-nutzen-fusgangerbrucken-in-der-wm-und-olympia-stadt-rio-de-janeiro-halt-pech-fur-die-fusganger-brasi/</a></p>
<p><strong>Frankfurter Buchmesse 2013 &#8211; Gastland Brasilien: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/10/17/frankfurter-buchmesse-2013-gastland-brasilien-literatur-und-landesrealitaet-keinerlei-veranstalterhinweis-auf-gravierende-menschenrechtslage-auf-daten-und-fakten-von-amnesty-international-und-bras/</a></p>
<p><strong>2013 startet Deutschlandjahr in Brasilien: </strong> <a href="http://www.alemanha-e-brasil.org/de"><strong>http://www.alemanha-e-brasil.org/de</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/11/microondasrio12.jpg" alt="microondasrio12.jpg" /></p>
<p><strong>Ausriß, Rio-Lokalzeitung, Scheiterhaufen-Opfer, 7.11.2012.   </strong><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/16/koln-schliest-stadtepartnerschaft-mit-rio-de-janeiro-oberburgermeister-jurgen-roters-reiste-zum-zuckerhut/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Die Revolution frisst ihre Kinder&#8220;. Michael Miersch:&#8220;Die Energiewende soll uns als grüne Großtat verkauft werden. Sie ist das Gegenteil davon: massive Umweltzerstörung mit Biosiegel.&#8220; &#8222;Biosprit&#8220; aus Brasilien. Atomkraftausbau unter Lula-Rousseff. &#8222;Berlin hilft Brasilien bei AKW-Bau&#8220;. Die Grünen und der &#8222;Biosprit&#8220;.</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 22:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Miersch]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltzerstörung mit Biosiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerrohr]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-die-revolution-frisst-ihre-kinder_aid_644257.html http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/ Trittin-Rede zu “Biosprit”:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/ Die Grünen und der &#8222;Biosprit&#8220;: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/ Energiewende-Bluff nach gleichem Muster: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/ http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/deutschlands-absterbender-naturschutz-rabenvogel-werden-systematisch-vernichtet-alibi-oko-deppen-der-sog-oko-verbande-schauen-zu/ http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/17/lulas-internationale-konferenz-uber-biokraftstoffe-und-die-gegenkonferenz-mitorganisator-misereor/ “Aber ich will den deutschen Unternehmern sagen, daß niemand sich mehr Sorgen um die Umwelt macht als wir Brasilianer.” Lula auf deutsch-brasilianischen Wirtschaftstagen 2007 in Blumenau, laut “Financial Times Deutschland”. Ausriß &#8211; warum sich mitteleuropäische Politiker [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-die-revolution-frisst-ihre-kinder_aid_644257.html"><strong>http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-die-revolution-frisst-ihre-kinder_aid_644257.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/"><strong>http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/</strong></a></p>
<p><strong>Trittin-Rede zu “Biosprit”: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/23/jurgen-trittin-und-der-biosprit-rede-im-wortlaut/</strong></a></p>
<p><strong>Die Grünen und der &#8222;Biosprit&#8220;:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/21/die-grunen-und-der-biosprit-frankfurter-allgemeine-zeitung/</a></strong></p>
<p><strong>Energiewende-Bluff nach gleichem Muster:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2012/08/15/das-schmutzige-geheimnis-der-energiewende-financial-times-deutschland-zur-abzocke-in-deppenland/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/deutschlands-absterbender-naturschutz-rabenvogel-werden-systematisch-vernichtet-alibi-oko-deppen-der-sog-oko-verbande-schauen-zu/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/deutschlands-absterbender-naturschutz-rabenvogel-werden-systematisch-vernichtet-alibi-oko-deppen-der-sog-oko-verbande-schauen-zu/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/17/lulas-internationale-konferenz-uber-biokraftstoffe-und-die-gegenkonferenz-mitorganisator-misereor/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2008/11/17/lulas-internationale-konferenz-uber-biokraftstoffe-und-die-gegenkonferenz-mitorganisator-misereor/</strong></a></p>
<p><strong>“Aber ich will den deutschen Unternehmern sagen, daß niemand  sich mehr Sorgen um die Umwelt macht als wir Brasilianer.” Lula auf  deutsch-brasilianischen Wirtschaftstagen 2007 in Blumenau, laut  “Financial Times Deutschland”.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/canabrandfotonachts.JPG" alt="canabrandfotonachts.JPG" /></p>
<p><strong>Ausriß &#8211; warum sich mitteleuropäische Politiker so stark für &#8222;Biosprit&#8220; einsetzten&#8230;</strong></p>
<p><strong>Der saarländische SPD-Europaabgeordnete und Vorsitzende des  Umweltausschusses im EU-Parlament, Jo Leinen, hat die Einführung des  Biosprits E 10 verteidigt. &#8222;Ein Rückzug aus dem Biosprit käme einer  Bankrotterklärung gleich&#8220;, sagte Leinen.</strong> (Zeitungszitat)</p>
<p><strong>Deutschlands zuständigen Politikern war von Anfang an die Faktenlage  zur &#8222;Biosprit&#8220;-Erzeugung Brasiliens bis ins letzte Detail, darunter den  verheerenden Plantagenbränden, bestens bekannt.  </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/18/brasiliens-absichtlich-vor-der-ernte-gelegte-zuckerrohr-plantagenbrande-massenhaft-lebendig-verbrannte-tiere-uberlebende-fullen-zoos-und-hospitaler-laut-landesmedien/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/18/brasiliens-absichtlich-vor-der-ernte-gelegte-zuckerrohr-plantagenbrande-massenhaft-lebendig-verbrannte-tiere-uberlebende-fullen-zoos-und-hospitaler-laut-landesmedien/</strong></a></p>
<p><strong>In der Megacity Sao Paulo ereignet sich derzeit ein interessantes soziokulturelles Phänomen: Ungezählte verlassen wegen der starken Autoabgas-Luftvergiftung für das Wochenende die Stadt, kehren in ihre Heimatorte in der Umgebung zurück, um bessere Luft zu genießen. Dort indessen ist die Rauchentwicklung wegen der großflächigen Brände der Zuckerrohrplantagen so heftig,  daß diese Personen regelrecht krank nach Sao Paulo zurückkehren, sich dort in Behandlung begeben, empört über die umweltfeindlichen Zustände berichten. Im Teilstaat Sao Paulo war in den letzten Jahren die Anbaufläche für Zuckerrohr stark vergrößert worden &#8211; entsprechend verheerender fallen die Flächenbrände aus. In Ländern wie Deutschland war den zuständigen Politikern, die sich für &#8222;Biosprit&#8220; aus Brasilien stark machten, diese Faktenlage bestens bekannt. </strong></p>
<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/05/wirtschaften-in-brasilien-4924.html"><strong>http://das-blaettchen.de/2011/05/wirtschaften-in-brasilien-4924.html</strong></a></p>
<p><strong>Zuckerrohranbau in Amazonien &#8211; das Beispiel Presidente Figueiredo:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/09/coca-cola-in-amazonien-und-die-zuckerrohrfarm-ohne-umweltlizenz-coca-cola-bedroht-amazonaswald-zuckerrohr-und-sklavenarbeit-xavier-plassat/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/zudem-ist-mit-umfangreichen-importen-von-bio-ethanol-aus-brasilien-zu-rechnen-deutsches-umweltministerium-leider-keine-angaben-zur-umweltfeindlichen-ethanolproduktion-in-brasilien-zu-finden/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/energie-umwelt/energie-technik/verdient-brasiliens-biosprit-das-oeko-siegel/3013832.html?p3013832=0"><strong>http://www.handelsblatt.com/technologie/energie-umwelt/energie-technik/verdient-brasiliens-biosprit-das-oeko-siegel/3013832.html?p3013832=0</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/canabrand1.JPG" alt="canabrand1.JPG" /></p>
<p><strong>Was heute als &#8222;Bio&#8220; gilt &#8211; Abbrennen einer Zuckerrohrplantage kurz vor der Ernte, 2011.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/alternative-kraftstoffe-regierung-in-berlin-und-brasilia-beschliesen-absichtserklarung/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/01/alternative-kraftstoffe-regierung-in-berlin-und-brasilia-beschliesen-absichtserklarung/</strong></a></p>
<p><strong>Die harte Droge Crack &#8211; von Zuckerrohrarbeitern konsumiert, um den enorm hohen Leistungsdruck auszuhalten, sogar 14 Stunden zu arbeiten. Plantagenbesitzer stimulieren Crack-Konsum, laut Berichten:</strong></p>
<p><a href="http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2011/09/cortadores-de-cana-de-sp-contam-dramas-apos-vicio-no-crack.html"><strong>http://g1.globo.com/sao-paulo/noticia/2011/09/cortadores-de-cana-de-sp-contam-dramas-apos-vicio-no-crack.html</strong></a></p>
<p><a href="http://noticias.terra.com.br/brasil/noticias/0,,OI5360490-EI306,00-SP+usineiros+incentivam+crack+para+cortadores+trabalharem+h.html"><strong>http://noticias.terra.com.br/brasil/noticias/0,,OI5360490-EI306,00-SP+usineiros+incentivam+crack+para+cortadores+trabalharem+h.html</strong></a></p>
<p><strong>Übliche Manipulationen:</strong></p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/150490"><strong>http://www.heise.de/tp/blogs/2/150490 </strong></a></p>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:neue-co2-berechnung-biosprit-ist-gift-fuer-die-umwelt/60104780.html"><strong>http://www.ftd.de/politik/europa/:neue-co2-berechnung-biosprit-ist-gift-fuer-die-umwelt/60104780.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.automobil-produktion.de/2011/07/eu-setzt-auf-umweltfreundlichen-biosprit/"><strong>http://www.automobil-produktion.de/2011/07/eu-setzt-auf-umweltfreundlichen-biosprit/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1028676"><strong>http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1028676</strong></a></p>
<p><a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Archiv16/Artikel/2008/05/2008-05-14-merkel-silva-brasilien.html"><strong>http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Archiv16/Artikel/2008/05/2008-05-14-merkel-silva-brasilien.html</strong></a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,594276,00.html"><strong>http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,594276,00.html</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/09/mantovanimario.JPG" alt="mantovanimario.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</strong></a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><span id="more-10928"></span></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt     Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und     Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der     wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter     Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf     Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in    Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter    Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,    wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den    Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die    Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung    ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß    wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco    wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens    Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte   an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien    genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische  Alibi-Umwelt-und    Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit  vorgaukeln   sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte  engagiert, belassen   es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos  gewöhnlich bei   Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden,  weil unerwünscht,   unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die  biologische Vielfalt,   die Artenentwicklung  und den Schutz der  Landschaften dank des   „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten  Alibi-Organisationen   steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und  daher ist   auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein  Name, sein   Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto)  nur selten   erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern  hunderte   Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf    Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von    Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt    Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom     Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet     dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes     gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><strong>Hintergrund von 2008:</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Kirche appelliert an Europas Christen: Schweigt nicht zu diesen Zuständen hier.  </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Sklavenarbeit, Umweltvernichtung, teure  Nahrungsmittel und Misere in  Brasilien – für volle Auto-Tanks in  europäischen Staaten wie  Deutschland? Die katholische Kirche des  Tropenlandes hat jetzt an die  deutschen Gläubigen appelliert, zu den  unmenschlichen Bedingungen bei  der Erzeugung des Kraftstoffs Ethanol  aus Zuckerrohr nicht zu schweigen.  Padre Antonio Garcia Peres,  Generalsekretär der brasilianischen  Wanderarbeiter-Seelsorge, sagte,  die deutschen Kirchen müßten die  Öffentlichkeit über die gravierenden  Hintergründe und Folgen der  Ethanolproduktion aufklären, vor allem  brutale  Menschenrechtsverletzungen  sowie Umweltzerstörung anprangern.  Padre  Peres lebt, arbeitet seit vielen Jahren nahe der  Wirtschaftsmetropole  Sao Paulo mitten in einer traditionellen  Landwirtschaftsregion. „Die  Böden im Teilstaat Sao Paulo zählen zu den  fruchtbarsten der Erde –  deshalb wurden hier früher alle wichtigen  Grundnahrungsmittel, von  Bohnen bis Reis, Getreide aller Art, angebaut.  Wenn ich mich jetzt  umschaue – ein wahrer Ozean von Zuckerrohr zur  Ethanolerzeugung. Es ist  der reine Wahnsinn – pure Geld-und Profitgier  hat diesen absolut  verrückten Ethanolboom ausgelöst, das muß man  entlarven!“ Durch die  Ethanolproduktion werde die Nahrungserzeugung  stark reduziert, erhöhten  sich die Lebensmittelpreise. In Sao Paulo,  Brasiliens größter Stadt,  seien schwarze Bohnen, ein wichtiges, sehr  nährstoffhaltiges  Grundnahrungsmittel im Lande, in den letzten zwölf  Monaten um 168  Prozent verteuert worden. Mit  zunehmenden  Ethanolexporten  auch nach  Deutschland  werde all diese negative  Entwicklung weiter forciert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Ist das die einsame Position eines  Provinzpadres, der die Welt, die  neuen Zeiten nicht mehr versteht?  Schließlich rühmt auch Deutschlands  Wirtschaft jenes Ethanol als  „Biosprit“, als sauber, umweltfreundlich,  fortschrittlich. Padre Peres  ist längst gefragter Experte, reist häufig  in europäische Länder, wird  von Nichtregierungsorganisationen ebenso wie  von der UNO regelmäßig  konsultiert. Nicht zufällig nennt diese die  Erzeugung von  Agro-Treibstoffen sogar „ein Verbrechen gegen die  Menschheit“ –  Lateinamerika werde ebenfalls von der neuen, weltweiten  Hunger-und  Nahrungsmittelkrise erfaßt.  Padre Peres hat die gesamte   Bischofskonferenz Brasiliens hinter sich, arbeitet eng mit kirchlichen,   nicht-kirchlichen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten zusammen. Und   beruft sich stets auf Jesus Christus: „Er hat uns gelehrt, brüderlich zu   handeln, für christliche Werte zu kämpfen. Kirche darf nicht heißen,   nur Gottesdienste zu zelebrieren, eine leere Spiritualität zu predigen.   Echter Glaube zeigt sich in der täglichen Praxis! Deshalb darf die   Kirche jetzt Jesus Christus nicht verraten, darf nicht mithelfen, diese   unerträglichen Zustände zu verstecken oder zu bemänteln, sondern muß   ganz im Sinne von Jesus klar Position beziehen, muß informieren und   hinterfragen, hat dort in Deutschland jetzt eine ganz wichtige Rolle.“   Vor dem Hintergrund der Nahrungskrise müßten die Kirchen zudem ein   weltweites Netz der Solidarität knüpfen, auf die Einhaltung der   Menschenrechte dringen. „Die Wohnlager der Zuckerrohrarbeiter erinnern   mich an deutsche KZs – nur durch abstoßendes, inhumanes Sozialdumping   sind brasilianisches Ethanol, brasilianischer Zucker auf dem Weltmarkt   so billig!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Padre Peres beobachtet, wie nicht nur im  Teilstaate Sao Paulo mit  seinen deutschen Auto-Multis von VW bis  Mercedes-Benz europäische,  darunter deutsche Investoren Milliarden Euro  in die Ethanolerzeugung  stecken. „Pflegt man in Deutschland nicht  diesen wunderschönen Diskurs  von der sozialen Verpflichtung des  Eigentums, vom Wert des human factor –  vergißt das aber in Brasilien?“,  fragt er ironisch. Und richtet auch an  die Investoren einen  Appell:“Sie dürfen nicht nur auf rasche  Superprofite schauen, sondern  müssen hier beim Respektieren von  Menschenrechtsnormen und  Sozialstandards ein Beispiel geben! Mit  Menschenleben darf man nicht  spielen – Investoren sollten sich nicht zu  Komplizen skandalöser  Zustände machen!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasilien ist die zehntgrößte  Wirtschaftsnation, Sao Paulo ihr  reichster , ökonomisch führender  Teilstaat. „Und dennoch verdeckte  Sklaverei, viele Arbeiter sterben vor  Erschöpfung!“ Kaum zu fassen, aber  Zuckerrohrarbeiter auf den endlosen  Plantagen verdienen monatlich  allerhöchstens umgerechnet etwa 300  Euro. Wer als Zuckerrohrschneider  mit dem schweren Haumesser pro Tag  nicht mindestens acht Tonnen schafft,  fliegt raus. Immer mehr Arbeiter  nehmen deshalb harte Drogen wie Crack,  um durchzuhalten, die  körperlichen Schmerzen zu ertragen. „Das sind  bitterarme, häufig  schlecht ernährte Wanderarbeiter aus dem tausende  Kilometer entfernten  Nordosten – man braucht sich nur vorzustellen, wie  die am Ende des  Arbeitstages aussehen – fix und fertig!“ Unter den  Zuckerrohrplantagen  liegt das bis Argentinien reichende, weltgrößte  Süßwasservorkommen.  „Das wird durch den massiven Pestizideinsatz  kontaminiert.“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Über dreitausend Kilometer von Padre Peres  entfernt, fordert in  Amazonien der aus Österreich stammende Bischof  Erwin Kräutler sogar  einen Stopp für weitere Zuckerrohrplantagen,  kritisiert den Ethanolboom  ebenfalls scharf. „Wer im Weg ist, wird  erschossen“, sagt Kräutler zu  den vielen Morden an Umwelt-und  Menschenrechtsaktivisten, die sich den  Vernichtern der Schöpfung in den  Weg stellten. Der Bischof selbst  überlebte Attentate, ist von Mord  bedroht, wird rund um die Uhr durch  Polizisten bewacht. Daß man in  Europa meist so gleichgültig gegenüber  den Zuständen in Lateinamerika  ist, erbittert ihn. „Es ist kurzsichtig  zu sagen, damit habe ich nichts  zu tun! Wir sind in einer einzigen Welt.  Wir tragen auch Verantwortung  für andere Teile der Welt und die  Menschen, die dort leben.  Gerechtigkeit heißt, daß wir uns gerade für  diese Völker, die heute im  Abseits stehen, einsetzen – und das ist auch  Aufgabe der Kirche.  Profitgier zerstört Amazonien!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Aber was stimmt denn nun? Deutsche  Politiker, deutsche  Wirtschaftsexperten sagen doch immer, die  Ethanolproduktion schädige  Brasiliens Regenwälder nicht, in Amazonien  wachse gar kein Zuckerrohr,  nur viel weiter südlich – und Brasiliens  Staatschef Lula sagt das auch.  Der französische Menschenrechtsanwalt  und Franziskaner Xavier Plassat,  der in Brasilien die  Anti-Sklaverei-Aktionen der Bischofskonferenz  leitet, widerspricht   diesen „Experten“ und auch Lula:“Das ist die  Unwahrheit. Lula sagte  all dies in Europa just an dem Tag, als auf einer  Zuckerrohrplantage in  Amazonien über eintausend Sklavenarbeiter befreit  worden sind! Ein  alter Hut, daß in vier Amazonas-Teilstaaten seit  Jahren Zuckerrohr  angebaut wird!“</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Moment mal: Sagen nicht Lula, seine zu  einer Wunderheilersekte  zählende Umweltministerin Marina Silva, zudem  europäische Politiker  nicht immer, Ethanol-Treibstoff werde nachhaltig  erzeugt, europäische  Nachhaltigkeitskriterien für den Ethanol-Import  würden bereits erfüllt?  „Allein der massive Einsatz von  Sklavenarbeitern bei der  Ethanolerzeugung beweist, daß von  Nachhaltigkeit keine Rede sein kann“,  betont Padre Antonio Canuto,  Generalsekretär der bischöflichen  Landpastoral (CPT). „Wenn unsere  Ministerin Marina Silva der deutschen  Seite erklärt, daß die  Ethanolproduktion weder zu Lasten des Regenwaldes  noch der  Nahrungserzeugung gehe, sagt sie nicht die Wahrheit!“ Roberto  Malvezzi,  Umweltexperte der Bischofskonferenz und Misereor-Partner, ist  gerade  von einer Vortragsreise durch Deutschland zurückgekehrt, stimmt  im  Interview Padre Canuto zu, weist auf die grauenhafte Ausbeutung   ungezählter Sklavenarbeiter. „Der Zuckerrohranbau zerstört nicht nur   Amazonien, sondern auch unsere wertvollen Savannenregionen und das   Pantanal!“ In dieses tierreichste Feuchtgebiet der Erde reisen auch   viele europäische Touristen – manche bemerken, wie man auch das   zerstört. Dort hatte sich bereits 2005 der bekannte brasilianische   Umweltaktivist Francisco Barros aus Protest gegen die forcierte   naturvernichtende Ethanolproduktion selbst verbrannt.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Bischofskonferenz Brasiliens für Rückverstaatlichung von Minenkonzern Vale</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die katholische Kirche Brasiliens hat das  Plebiszit von 2007  über  eine Rückverstaatlichung des Minenkonzerns  „Vale“ als Erfolg bezeichnet.  Gegen den scharfen publizistischen  Widerstand aller kommerziellen  Medien sowie gegen den Willen der  Regierung hatte die  Bischofskonferenz(CNBB) gemeinsam mit den  nationalen Sozialbewegungen  die einwöchige Aktion gestartet. Gemäß den  vorläufigen Resultaten  votierten über vier Millionen Brasilianer. Rund  97 Prozent sind dafür,  daß das zweitgrößte Bergwerksunternehmen der  Welt, zugleich größter  Eisenerzexporteur der Erde, wieder in  öffentlichen Besitz übergeht.  Gemäß einer neuen Studie ist über die  Hälfte der Brasilianer ebenfalls  dieser Auffassung &#8211;  in einem Land mit  extrem niedrigem Bildungsniveau  wußten mehr als zwanzig Prozent bei  der Meinungsumfrage keinerlei  Antwort. Laut einer anderen seriösen  Studie sind 62 Prozent der  Brasilianer gegen Privatisierungen  staatlicher Unternehmen und nur 25  Prozent dafür.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Brasiliens Caritas-Präsident, der für die   CNBB-Sozialpastoralen verantwortliche Bischof Demetrio Valentini und   Joao Pedro Stedile, Führer der Landlosenbewegung MST, sowie der   katholische Jurist Fabio Konder Comparato hatten  bei Audienzen im   Präsidentenpalast, im Nationalkongreß und im Obersten Gericht die   Plebiszitergebnisse erläutert und entsprechende politische Schritte   gefordert. Valentini und Stedile hatten zuvor in einer gemeinsamen   Erklärung betont, ein strategisches, mit öffentlichen Geldern   errichtetes Unternehmen wie “Vale” dürfe niemals privatisiert werden.   Die “phantastischen Gewinne” des Konzerns müßten allen Brasilianern   zugute kommen und nicht nur einer Gruppe von Investoren und Banken. Mit   den derzeit realisierten Profiten könnte man 167 Krankenhäuser und über   200000 Wohnungen bauen sowie 1,6 Millionen Landlose ansiedeln. Nach   Darstellung renommierter Rechtsexperten, hieß es in der Erklärung   weiter,  basierte die Privatisierung von 1997 auf Betrug. “Dies bedeutet   Landesverrat durch einen Teil der damaligen sozialdemokratischen   Regierung, die sich dafür eines Tages vor den Gerichten dieses Landes   verantworten muß.” Zudem werden die Argumente des früheren, inzwischen   verstorbenen CNBB-Präsidenten Luciano Mendes bekräftigt, der die   Privatisierung als antiethisch und unverantwortlich bezeichnet hatte.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Unternehmen, so Bischof Valentini,  sei  für ein Dreißigstel des  tatsächlichen Wertes verhökert worden. So habe  man allein die  Eisenerz-und Bauxitvorkommen bei der entsprechenden  Ausschreibung  fälschlich um zehn Milliarden Tonnen niedriger angegeben.  Die Regierung  von Präsident Luis Inacio Lula da Silva unterwerfe sich  nach wie vor dem  internationalen Finanzkapital. Dadurch werde eine  echte Sozialpolitik  nahezu verhindert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Chico Whitaker, Träger des Alternativen  Nobelpreises von 2006  sowie Mitglied der CNBB-Konferenz für  Gerechtigkeit und Frieden,  sagte:”Vale do Rio Doce sollte wieder ein  Staatsunternehmen werden &#8211; die  Gewinne könnten dann sozialen Zwecken  dienen.”</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Angesichts der öffentlichen Kritik hatte  sich der Bergbaukonzern  immer wieder als patriotisch, sozial und  umweltfreundlich bezeichnet,  für entsprechende landesweite PR-Kampagnen  auch den in Europa sehr  bekannten Weltmusik-Star Carlinhos Brown  eingespannt.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Das Plebiszit wurde vor allem in katholischen Kirchengemeinden, aber auch auf öffentlichen Plätzen abgehalten.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Laut Presseberichten hatte Lula im  Präsidentschaftswahlkampf von 2002  versprochen, den Konzern wieder zu  verstaatlichen, war indessen später  davon abgerückt. Zu Lulas  Überraschung hatte ein Kongreß seiner  Arbeiterpartei im September mit  großer Mehrheit eine Beteiligung an dem  Plebiszit beschlossen. Lula  selbst und die gesamte PT-Führung lehnten es  dagegen öffentlich als  schädlich und „irreal“ ab. Der Minenkonzern  hatte 2006 Lulas  Wiederwahlkampagne mitfinanziert.</strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Seit 1997 erfuhr „Vale“ gemäß Börsenangaben einen Wertzuwachs von über 3000 Prozent.</strong></p>
<p><strong>Brasiliens Atomkraft-Ausbau mit deutscher Hilfe:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/15/brasiliens-atomkraftausbau-rousseff-regierung-setzt-bau-von-atomkraftwerken-fest-laut-energieminister-edson-lobao-wegen-fukushima-keine-planungsanderungen/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/15/brasiliens-atomkraftausbau-rousseff-regierung-setzt-bau-von-atomkraftwerken-fest-laut-energieminister-edson-lobao-wegen-fukushima-keine-planungsanderungen/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/berlin-hilft-brasilien-bei-akw-bau-financial-times-deutschland-propaganda-und-realpolitik/</a></p>
<p><a href="http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm"><strong>http://www.nabu.de/nh/300/adler300.htm</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige"><strong>http://www.zeit.de/2000/09/Boese_Blaubluetige</strong></a></p>
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			<wfw:commentRss>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/22/die-revolution-frisst-ihre-kinder-michael-mierschdie-energiewende-soll-uns-als-grune-grostat-verkauft-werden-sie-ist-das-gegenteil-davon-massive-umweltzerstorung-mit-biosiegel/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien nicht mehr größter Ethanolproduzent &#8211; immer mehr Ethanolimport von der Nummer eins, den USA, einst als großer Abnehmer angepeilt.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/brasilien-nicht-mehr-groster-ethanolproduzent-immer-mehr-ethanolimport-von-der-nummer-eins-den-usa-einst-als-groser-abnehmer-angepeilt/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 14:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut Brasiliens Wirtschaftsmedien erzeugte das Land 2010 27,4 Milliarden Liter Ethanol aus Zuckerrohr &#8211; die USA kamen indessen auf 50,1 Milliarden Liter aus Mais. Für 2011 sind Rekord-Ethanolimporte aus den USA von 1,5 Milliarden Liter vorgesehen. Auch die Benzinimporte aus den USA steigen massiv.In deutschsprachigen Medien wird indessen auch 2012 weiter behauptet, Brasilien sei der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut Brasiliens Wirtschaftsmedien erzeugte das Land 2010 27,4 Milliarden Liter Ethanol aus Zuckerrohr &#8211; die USA kamen indessen auf 50,1 Milliarden Liter aus Mais. Für 2011 sind Rekord-Ethanolimporte aus den USA von 1,5 Milliarden Liter vorgesehen. Auch die Benzinimporte aus den USA steigen massiv.In deutschsprachigen Medien wird indessen auch 2012 weiter behauptet, Brasilien sei der größte Ethanolproduzent der Erde.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/10/brasiliens-biosprit-branche-weiter-in-der-krise-viel-europaisches-lob-fur-brasilianische-flex-autos-die-biosprit-klimabilanz/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/10/brasiliens-biosprit-branche-weiter-in-der-krise-viel-europaisches-lob-fur-brasilianische-flex-autos-die-biosprit-klimabilanz/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/canabrandfotonachts.JPG" alt="canabrandfotonachts.JPG" /></p>
<p><strong>&#8222;Klimafreundliche&#8220; Ethanolproduktion in Brasilien &#8211; Abbrennen der Zuckerrohrplantagen kurz vor der Ernte.</strong> Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/04/aufholjagd-mit-alkohol-der-spiegel-zu-brasiliens-autoboom-umwelt-und-energiepolitiker-schwarmen-von-dem-land/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/04/aufholjagd-mit-alkohol-der-spiegel-zu-brasiliens-autoboom-umwelt-und-energiepolitiker-schwarmen-von-dem-land/</strong></a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/brasilien-philip-fearnside-und-die-methanproduktion-der-wasserkraftwerke-amazoniens/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/12/brasilien-philip-fearnside-und-die-methanproduktion-der-wasserkraftwerke-amazoniens/</strong></a></p>
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		<title>Brasiliens &#8222;Biosprit&#8220;-Branche weiter in der Krise &#8211; viel europäisches Lob für brasilianische Flex-Autos, für die &#8222;Biosprit&#8220;-Klimabilanz.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 14:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA["Biosprit"]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Brasiliens Autofahrer tanken immer weniger des umweltfeindlich aus Zuckerrohr gewonnenen Ethanols, weil dieser Kraftstoff gegenüber Benzin zu teuer und angesichts des niedrigeren Wirkungsgrads als ungüngstig angesehen wird. Wirtschaftsexperten sehen daher Risiken für die Produktion der sogenannten Flexautos, die mit beiden Kraftstoffarten fahren können. Wie es hieß, fielen die Ethanolverkäufe an den brasilianischen Tankstellen im ersten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brasiliens Autofahrer tanken immer weniger des umweltfeindlich aus Zuckerrohr gewonnenen Ethanols, weil dieser Kraftstoff gegenüber Benzin zu teuer und angesichts des niedrigeren Wirkungsgrads als ungüngstig angesehen wird. Wirtschaftsexperten sehen daher Risiken für die Produktion der sogenannten Flexautos, die mit beiden Kraftstoffarten fahren können.</strong></p>
<p><strong>Wie es hieß, fielen die Ethanolverkäufe an den brasilianischen Tankstellen im ersten Halbjahr 2011 um 22 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum, während die Benzinverkäufe um 15 Prozent zunahmen. Die Ethanolbranche befinde sich derzeit in einer Krise, die niedrigere Produktion mache noch größere Importe aus den USA notwendig, die ursprünglich als wichtiges Ethanol-Abnehmerland angepeilt waren.  2010 seien 455 Millionen Liter US-Ethanol eingeführt worden, für 2011 wird mit 1,49 Milliarden Liter gerechnet.  Zudem muß immer mehr Benzin aus den USA eingeführt werden. </strong></p>
<p><strong>Die enormen Umweltschäden infolge der Ethanolproduktion sind bestens bekannt.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/brasilien-selbstversorger-bei-biosprit-und-benzin-dichtung-und-wahrheit-financial-times-uber-hohe-etanol-und-benzinimporte-brasiliens-aus-den-usa/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/28/brasilien-selbstversorger-bei-biosprit-und-benzin-dichtung-und-wahrheit-financial-times-uber-hohe-etanol-und-benzinimporte-brasiliens-aus-den-usa/</strong></a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/08/canabrand1.JPG" alt="canabrand1.JPG" /></p>
<p><strong>Viel Lob von interessierter Seite in Europa für die  Klimabilanz der &#8222;Biosprit&#8220;-Produktion &#8211; Brasiliens Umweltexperten kommen angesichts der auf dem Foto dokumentierten massiven Produktion von Dioxin, klimaschädlichen Gasen just zur entgegengesetzten Einschätzung. Genauso verhält es sich beim Lob für Brasiliens Wasserkraftwerke, die aus brasilianischer Expertensicht regelrechte Methan-Fabriken sind.</strong></p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1480331/"><strong> http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1480331/</strong></a></p>
<p><span id="more-10292"></span></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/10/brasiliens-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-jetzt-das-tourismusministerium-in-den-schlagzeilen-uber-30-verhaftet-turismo-na-cadeia/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/08/10/brasiliens-korruptionskrise-der-rousseff-regierung-jetzt-das-tourismusministerium-in-den-schlagzeilen-uber-30-verhaftet-turismo-na-cadeia/</strong></a></p>
<p><strong>Ethanolproduktion und Sklavenarbeiter, Zuckerrohranbau in Amazonien:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/sklavenarbeit-in-brasilien-unter-lula-rousseff-sklavenarbeit-und-ethanolexport-in-lander-wie-deutschland-der-franzosische-menschenrechtsanwalt-frei-xavier-plassat-mit-aktueller-analyse-barack-obam/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/18/sklavenarbeit-in-brasilien-unter-lula-rousseff-sklavenarbeit-und-ethanolexport-in-lander-wie-deutschland-der-franzosische-menschenrechtsanwalt-frei-xavier-plassat-mit-aktueller-analyse-barack-obam/</strong></a></p>
<p><strong>Zuckerrohranbau und Regenwaldvernichtung:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/brasiliens-klima-und-umweltfeindliche-zucker-und-ethanolproduktion-die-hohen-sozialen-kosten-archaischer-herstellungsmethoden/#more-9397">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/brasiliens-klima-und-umweltfeindliche-zucker-und-ethanolproduktion-die-hohen-sozialen-kosten-archaischer-herstellungsmethoden/#more-9397</a></p>
<p><strong>Zuckerrohranbau, Rinderhaltung in Amazonien, Negativwirkungen für Produktion von Grundnahrungsmitteln:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/"><strong>http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/09/uraltbekanntes-in-neuer-studie-uber-amazonas-regenwaldzerstorung-durch-agrotreibstoff-forderung-mechanismen-seit-mehreren-jahren-bestens-bekannt-auch-von-brasiliens-kirche-permanent-angeprangert/</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasilien: Schlechte Zuckerrohrernte schafft erneut Probleme für Ethanol-Kraftstoff. Autofahrer steigen wie zu Jahresbeginn vermehrt auf Benzin um. Probleme mit E 10 in Deutschland. &#8222;Weg mit Biosprit E 10&#8243;. Kaffee-Exportland Deutschland.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/22/brasilien-schlechte-zuckerrohrernte-schafft-erneut-probleme-fur-ethanol-kraftstoff-autofahrer-steigen-wie-zu-jahresbeginn-vermehrt-auf-benzin-um-probleme-mit-e-10-in-deutschland-weg-mit-biosprit/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 13:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenau/Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[E 10]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee aus Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerrohr]]></category>

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		<description><![CDATA[http://economia.estadao.com.br/noticias/negocios+energia,consumo-menor-afasta-necessidade-de-rever-mistura-de-etanol-na-gasolina,76868,0.htm Hintergrund von Anfang 2011: Brasiliens vielgelobter „Biosprit“ in der Bredouille Die brasilianische Regierung wirbt rund um den Erdball – und auch in Deutschland – kräftig für Ethanol aus Zuckerrohr als alternativen Kraftstoff, möchte die europäischen Länder zu höheren Importen überreden. Doch zuhause stiegen die Autofahrer 2011 wieder massiv auf Benzin um, ist das Ethanol-Image [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://economia.estadao.com.br/noticias/negocios+energia,consumo-menor-afasta-necessidade-de-rever-mistura-de-etanol-na-gasolina,76868,0.htm">http://economia.estadao.com.br/noticias/negocios+energia,consumo-menor-afasta-necessidade-de-rever-mistura-de-etanol-na-gasolina,76868,0.htm</a></p>
<p><strong>Hintergrund von Anfang 2011:</strong></p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--><strong>Brasiliens vielgelobter „Biosprit“ in der Bredouille </strong></p>
<p><strong>Die brasilianische Regierung wirbt rund um den Erdball – und auch in Deutschland – kräftig für Ethanol aus Zuckerrohr als alternativen Kraftstoff, möchte die europäischen Länder zu höheren Importen überreden. Doch zuhause stiegen die Autofahrer 2011 wieder massiv auf Benzin um, ist das Ethanol-Image schlecht wie selten. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/07/e10blumenau.JPG" alt="e10blumenau.JPG" /></p>
<p><strong>Schild in Blumenau/Sachsen.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/31/brasiliens-biosprit-probleme-mehr-zuckerrohrplantagen-und-ethanolfabriken-fur-flex-fahrzeugflotte-notig/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/31/brasiliens-biosprit-probleme-mehr-zuckerrohrplantagen-und-ethanolfabriken-fur-flex-fahrzeugflotte-notig/</a></p>
<p><span id="more-10036"></span></p>
<p>In Brasilien macht das lange Zeit sehr preiswerte Ethanol seit Monaten Negativschlagzeilen, weil es an den Tankstellen teilweise teurer als Benzin verkauft wurde – und schlimmer noch, eine stabile Versorgung über Monate nicht mehr garantiert werden konnte. Erstmals mußten große Mengen Ethanol sogar aus den USA eingeführt werden. „Das wäre so, als würde Saudi-Arabien Öl importieren“, hieß es in der Wirtschaftspresse. Universitätsprofessor Dr. Eduardo Moreira, ein renommierter Ethanolexperte aus Sao Paulo, zählt die derzeit hohen Weltmarktpreise für Zucker zu den Hauptgründen der Versorgungskrise – denn die Unternehmen produzieren dann lieber Zucker statt Sprit.  Ethanolfabriken können gewöhnlich rasch auf Zuckerherstellung umstellen.</p>
<p>“Wegen der Zuckerpreise hatten wir in Brasilien bereits mehrfach solche Probleme, denn auf dem freien Markt ist es nun einmal fast natürlich, daß die Unternehmen das Produkt mit der höheren Gewinnspanne bevorzugen. In keinem einzigen Teilstaat Brasiliens ist es zur Zeit vorteilhaft, noch Ethanol zu tanken, ist Benzin einfach die beste und billigste  Kraftstoffalternative. Denn Benzin hat nun einmal einen höheren Wirkungsgrad als Ethanol.“</p>
<p>Zwischen 2009 und 2010 hat die EU ihre Zuckerkäufe in Brasilien verdreifacht – und damit die jetzige Ethanolkrise mitstimuliert. Am 31. März vereinbarten die Regierungen in Berlin und Brasilia, die Chancen und Möglichkeiten sogenannter Biokraftstoffe, deren Vermarktung gemeinsam zu untersuchen, eine bilaterale Expertengruppe zu bilden. Die deutschen Fachleute, so ist Dr. Eduardo Moreira aus Sao Paulo sicher, dürften jetzt mit gesundem Mißtrauen Brasiliens bizarre Ethanolprobleme beäugen.</p>
<p>“Mit Sicherheit ist dies schlecht für Brasiliens Image als Anbieter einer Benzin-Alternative, entsteht jetzt Unsicherheit bei allen, die überlegten, Brasilien als regulären Zulieferer einzuplanen. Japan beispielsweise hat seit langem großes Interesse an unserem Ethanol, zögert aber immer wieder aus gutem Grund, weil eben stabile Lieferungen nicht garantiert sind.“</p>
<p>Dr. Moreira war als Mitglied einer staatlichen Entscheidungskommission am Ausbau des brasilianischen Zucker-und Ethanolsektors beteiligt und verbirgt keineswegs seine Sympathie für die Branche. Unter Staatschef Lula hat sie einen Boom erlebt, stieg in seinen acht Amtsjahren der Anteil ausländischer multinationaler Unternehmen von fünf auf über 35 Prozent. Der angesehene Ethanolunternehmer Cicero Franco war einst Manager in der längst abgeschafften staatlichen Regulierungsbehörde für die Zuckerrohrbranche, wirft der regierenden Arbeiterpartei Lulas vor, den ganzen, seit der Kolonialzeit so typisch brasilianischen Wirtschaftssektor den multinationen Unternehmen ausgeliefert zu haben. Und diese wollten nur auf den Außenmärkten Geld machen, seien an der Ethanolversorgung in Brasilien garnicht interessiert.</p>
<p>Ethanolexperte und Lula-Wähler Moreira mahnt zu Sachlichkeit und weist den Vorwurf zurück.</p>
<p>“Ob ausländische oder nationale Unternehmen – da sehe ich keine Unterschiede. Allerdings wird Ethanol oft übertrieben positiv dargestellt – sogar von Lula, den ich sehr mag. Ethanol kann nun einmal Benzin nicht ersetzen – nicht einmal hier in Brasilien, ist nur eine Art Neben-Treibstoff. Obwohl unsere Produktionsbedingungen extrem vorteilhaft sind, kann dieser Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin konkurrieren. Und eine Krise wie die jetzige kann sich stets wiederholen.“</p>
<p>Inzwischen hat sich die Versorgung mit Ethanol zwar gebessert, ist es aber selbst in Millionenstädten wie Rio de Janeiro weiterhin vorteilhafter, Benzin zu tanken.  Immer mehr Brasilianer hatten sich in den letzten Jahren ein sogenanntes Flex-Auto gekauft, das also mit Benzin u n d  Ethanol betrieben werden kann. Jetzt stellt sich heraus, daß die Anbauflächen für Zuckerrohr und die Produktionskapazitäten stark vergrößert werden müßten, um den Treibstoffbedarf dieser Fahrzeugflotte zu decken. Doch entsprechende Investitionen, räumt die Zuckerrohrbranche ein, sind nicht in Sicht. Zudem laufen die Umweltschützer  und auch die Kirche Sturm gegen noch mehr Zuckerrohr-Monokulturen, weil dies die Regenwald-Abholzung fördere und zudem auf Kosten der Nahrungsmittelerzeugung gehe, die Preise für Lebensmittel bereits stark in die Höhe getrieben habe. Dadurch verschärfe sich das Hungerproblem – in Brasilien sind laut Kirchenangaben davon noch über 30 Millionen Arme und Verelendete betroffen.</p>
<p><strong>Kaffee aus Deutschland in alle Welt: </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/deutschland-verdient-durch-kaffee-export-weit-mehr-als-kaffee-erzeugerlander-wie-brasilien-die-nummer-eins-deutschland-ist-groster-kaffeeveredler-beherrscht-die-technologien-die-qualitatskontrol/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/24/deutschland-verdient-durch-kaffee-export-weit-mehr-als-kaffee-erzeugerlander-wie-brasilien-die-nummer-eins-deutschland-ist-groster-kaffeeveredler-beherrscht-die-technologien-die-qualitatskontrol/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/lulas-anti-hunger-programm-uber-40-prozent-der-empfanger-bleiben-weiter-im-elend-laut-regierungsstudie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/12/15/lulas-anti-hunger-programm-uber-40-prozent-der-empfanger-bleiben-weiter-im-elend-laut-regierungsstudie/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/22/brasiliens-ausufernde-staatsschulden-und-die-uberall-sichtbaren-sozialen-folgen-combinacao-perversa-de-alta-de-inflacao-e-da-taxa-de-juros-hohe-korruptionskosten-slumwachstum-massenelend/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/22/brasiliens-ausufernde-staatsschulden-und-die-uberall-sichtbaren-sozialen-folgen-combinacao-perversa-de-alta-de-inflacao-e-da-taxa-de-juros-hohe-korruptionskosten-slumwachstum-massenelend/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/21/aus-brasilien-wenig-neueskorruption-illegales-handeln-und-straflosigkeit-grassieren-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo-zur-politischen-kontinuitat-unter-der-rousseff-regierun/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/07/21/aus-brasilien-wenig-neueskorruption-illegales-handeln-und-straflosigkeit-grassieren-wichtigste-qualitatszeitung-o-estado-de-sao-paulo-zur-politischen-kontinuitat-unter-der-rousseff-regierun/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brasiliens &#8222;Biosprit&#8220;-Probleme: Mehr Zuckerrohrplantagen und Ethanolfabriken für Flex-Fahrzeugflotte nötig. Wirtschaftsmacht Brasilien?</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/31/brasiliens-biosprit-probleme-mehr-zuckerrohrplantagen-und-ethanolfabriken-fur-flex-fahrzeugflotte-notig/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 19:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
		<category><![CDATA[Flex-Autos]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut neuen Angaben der brasilianischen Zuckerrohr-Industrie müßten die Anbauflächen für Zuckerrohr sowie die Produktionskapazitäten stark vergrößert werden, um den Treibstoffbedarf der mit Ethanol betriebenen Autos zu decken. Entsprechende Investitionen seien indessen nicht in Sicht. Erwartet wird, daß Brasiliens Autofahrer wieder zunehmend auf Benzin umsteigen, wie dies u.a. während der jüngsten Versorgungskrise der Fall war. Um [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laut neuen Angaben der brasilianischen Zuckerrohr-Industrie müßten die Anbauflächen für Zuckerrohr sowie die Produktionskapazitäten stark vergrößert werden, um den Treibstoffbedarf der mit Ethanol betriebenen Autos zu decken. Entsprechende Investitionen seien indessen nicht in Sicht. Erwartet wird, daß Brasiliens Autofahrer wieder zunehmend auf Benzin umsteigen, wie dies u.a. während der jüngsten Versorgungskrise der Fall war. Um 66 Prozent der Flex-Autos, die mit Ethanol und Benzin betrieben werden können, stabil mit Ethanol zu versorgen, hieß es, müßte Brasilien seine Zuckerrohr-Anbaufläche auf etwa 18 Millionen Hektar verdoppeln. </strong></p>
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<p><a href="http://das-blaettchen.de/2011/05/wirtschaften-in-brasilien-4924.html">http://das-blaettchen.de/2011/05/wirtschaften-in-brasilien-4924.html</a></p>
<p><strong>Deutsche NGO “Pro Regenwald”: “Der neuen Regierung unter  Dilma Rousseff geht der Amazonas mehr noch  als früher unter Lula am  Allerwertesten vorbei … ein Statement zur  entschlossenen Erhaltung des  Amazonaswaldes aus ökologischen oder  sozialen Gründen, was viele  traditionelle Amazonasanwohner und indigene  Völker fordern, hat die  neue Präsidentin bisher nicht gemacht.</strong></p>
<p><strong>Schlimmer noch: Dilma Rousseff treibt die Zerstörung des   Amazonasregenwalds für die wirtschaftliche Entwicklung Brasiliens durch   Infrastrukturmaßnahmen noch entschlossener voran als jemals zuvor.  Keine  gute Aussichten für den Regenwald und seine Bewohner.”</strong></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/belo-monte-und-der-indianerprotest-in-sao-paulo-2011-scharfe-kritik-an-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-belo-monte-de-merda-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/belo-monte-und-der-indianerprotest-in-sao-paulo-2011-scharfe-kritik-an-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-belo-monte-de-merda-fotoserie/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Was an &#8222;Biosprit&#8220; so &#8222;Bio&#8220; ist &#8211; Abfackeln der Zuckerrohrplantagen kurz vor der Ernte, massive Produktion von Dioxin und klimaschädlichen Gasen.</strong></p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/brasiliens-ethanol-image-stark-beschadigt-benzin-als-kraftstoff-in-allen-teilstaaten-vorteilhafter-als-der-in-europa-vielgelobte-biosprit-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/brasiliens-ethanol-image-stark-beschadigt-benzin-als-kraftstoff-in-allen-teilstaaten-vorteilhafter-als-der-in-europa-vielgelobte-biosprit-laut-landesmedien/</a></p>
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<p><strong> Tropenurwald zu Holzkohle:</strong> <!--[if gte mso 9]&gt;     Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4   &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;     &lt;![endif]--><!--[if gte mso 10]&gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Tabela normal"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;}  &lt;![endif]--><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/05/tropen-urwald-massenhaft-zu-holzkohle-umweltpolitik-unter-lula/">http://www.hart-brasilientexte.de/2010/04/05/tropen-urwald-massenhaft-zu-holzkohle-umweltpolitik-unter-lula/</a></p>
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<p><a href="http://wissen.dradio.de/brasilien-flammen-der-dummheit.35.de.html?dram:article_id=4832&amp;sid=">http://wissen.dradio.de/brasilien-flammen-der-dummheit.35.de.html?dram:article_id=4832&amp;sid=</a></p>
<p><span id="more-9968"></span></p>
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<p><strong>Wirtschaftsmacht Brasilien?(2011)</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>In Deutschland wird das Schwellenland Brasilien bereits als Industrienation, gar Wirtschaftsmacht gerühmt, das sich in einer außergewöhnlichen Boomphase befinde. Brasilianische Experten widersprechen &#8211; das Land werde industriell immer schwächer und im Außenhandel immer weniger konkurrenzfähig. Brasilien gewöhne sich daran,  ein großer Rohstofferzeuger zu sein.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Große Luftfahrtgesellschaften würden Brasilien gerne mit dem neuen Super-Airbus A 380 anfliegen – wegen der sehr mangelhaften Flughäfen leider unmöglich. Unter den zehn größten Wirtschaftsnationen hat Brasilien laut einer neuen Weltstudie das schlechteste Transportwesen, schlechter noch als in  Indien oder Südafrika. Das Riesenland transportiert nur 25 Prozent der Fracht kostengünstig mit der Bahn, während es in Rußland 81 Prozent und in Australien und den USA 43 Prozent sind. Auf dem Doing-Business-Ranking der Weltbank, das die Wirtschaftsfreundlichkeit eines Landes bewertet, ist Brasilien 2011 vom 124. auf den 127. Platz zurückgefallen,  liegt hinter Rußland. Stutzig macht zudem, daß Baden-Württemberg mit seinen nur rund 10,7 Millionen Einwohnern auch 2010 wieder mehr exportierte als Brasilien mit seinen etwa 190 Millionen Bewohnern – und das Tropenland am Welthandel mit nicht einmal 2 Prozent beteiligt ist. In Lateinamerikas wichtigstem Industriellenverband FIESP von Sao Paulo  ist José Roriz Coelho Fachdirektor für Wettbewerbsfähigkeit und Technologie. Als Wirtschaftsmacht sieht er Brasilien nicht, zumal eine sehr verfrühte Deindustrialisierung im Gange sei. 1995 lag der Industrieanteil am Bruttosozialprodukt bei 28 Prozent – heute sind es nur noch 13,5 Prozent – in China dagegen über 46 Prozent. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Rohstoffe, Commodities, die wir sehr billig verkaufen, werden immer mehr zur Stütze unseres Wachstums, während die Konkurrenzfähigkeit bei Industrieprodukten niedrig ist, Importe zunehmen. Das ist gefährlich. Wenn morgen die Rohstoffpreise fallen, wird Brasilien keine starke verarbeitende Industrie mehr haben. Arg betroffen von Deindustrialisierung sind bereits Branchen wie Maschinen und Ausrüstungen, Kunststoffe, Papier, Schuhe und Textilien. Uns fehlt Technologie – und ein Bildungssystem, das Leute formt, die neue hochwertige Produkte entwickeln können.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Aber heißt es nicht immer, der Flugzeugbauer EMBRAER sei als Hightech-Konzern ein Beleg für Brasiliens enorme wirtschaftliche Fortschritte? </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“EMBRAER macht nur die Montage von Flugzeugen – kauft die Teile im Ausland zusammen. Denn Firmen, die hier EMBRAER unterstützen, haben garnicht die die technische Kapazität, um nötige Flugzeugteile herzustellen.“ </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Und in der Tat ist EMBRAER nach dem Ölkonzern Petrobras zweitgrößter Importeur Brasiliens – beide Unternehmen beziehen sehr viel Hightech aus Ländern der Ersten Welt wie den USA und Deutschland. Etwa die Hälfte der stimmberechtigten Aktien von EMBRAER liegt zudem in den Vereinigten Staaten, bei großen Kapitalfonds, heißt es. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Wir verlieren unsere Fähigkeit, aus Rohstoffen hochwertige Produkte herzustellen. Zellulose produzieren wir sehr konkurrenzfähig, verkaufen sie aber an China – und beziehen von dort das Papier.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Als besonders typischen – und kuriosen Fall nennt Coelho zudem die Rohkaffee-Produktion, bei der Brasilien weltweit führt.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Wir liefern nach Deutschland und auch nach Italien – und der veredelte Kaffee kommt zurück, geht in alle Welt, Deutschland ist der größte Exporteur ist. Ich kritisiere, daß Brasilien nicht auch diese Fähigkeit zur Veredelung entwickelt.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Für Coelho ist lediglich „Gerede“, daß in Brasilien derzeit alles wirtschaftlich gut laufe. Kritiker wie ihn nenne man „antipatriotisch“. Enorme Hemmnisse, große Probleme und Wettbewerbsnachteile seien auch die starke Bürokratie, die unakzeptierbar hohe Korruption.</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>“Wenn Brasiliens Zinsen derzeit die höchsten der Welt sind, heißt das für mich, wir haben 40 Grad Fieber, sind also schwer krank, läuft etwas falsch. Denn die meisten Devisenzuflüsse, die unsere Landeswährung Real so ungünstig aufwerten, sind nur Spekulation mit Zinsgewinnen und leider keine Investitionen. Doch zu einer Wirtschaftsmacht können wir nur werden, wenn der jetzige Kurs deutlich korrigiert wird – darunter die Deindustrialisierung. In Brasilia diskutiere ich darüber mit den zuständigen Ministern.“</strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Ein entwickeltes Land zu werden, heiße auch Bildung, Kultur, Gesundheitswesen und öffentliche Sicherheit stark zu verbessern. Der Mindestlohn liegt derzeit bei umgerechnet nur etwa 248 Euro brutto. Selbst die Regierung räumt ein, daß es weiterhin Hunger und Misere gibt – und sogar noch häufige Sklavenarbeit. </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>  </strong></p>
<p><strong>Zu den Positiv-Faktoren zählt Coelho, daß Brasilien große Ölvorräte unter einer kilometerdicken Salzschicht besitze, ein großer Ölexporteur sein werde. Doch die Förderung ist teuer und sehr schwierig. Der US-Konzern Exxon setzte jetzt in seinem Konzessionsgebiet bei Sao Paulo für 400 Millionen Dollar drei Bohrungen vergeblich – fand nicht das versprochene Petroleum. </strong></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
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		<title>Brasiliens vielgelobter &#8222;Biosprit&#8220; &#8211; wieder massives Abfackeln der Zuckerrohrplantagen kurz vor der Ernte, laut Landesmedien. &#8222;Klimaschutz&#8220; in Aktion &#8211; so seit Jahrzehnten&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 16:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Berichten zufolge wird während der jetzigen Ernteperiode auch wieder im wirtschaftlich führenden Teilstaat Sao Paulo großflächig abgefackelt. Bei einem der Plantagenfeuer griffen die Flammen wie üblich auch auf ein Naturschutzgebiet über, zerstörten einen Teil davon, hieß es. Die &#8222;Biosprit&#8220;-Unternehmen bekommen für das Abfackeln gewöhnlich eine amtliche Erlaubnis, viele verzichten aber darauf, riskieren Bußgelder, die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Berichten zufolge wird während der jetzigen Ernteperiode auch wieder im wirtschaftlich führenden Teilstaat Sao Paulo großflächig abgefackelt. Bei einem der Plantagenfeuer griffen die Flammen wie üblich auch auf ein Naturschutzgebiet über, zerstörten einen Teil davon, hieß es. Die &#8222;Biosprit&#8220;-Unternehmen bekommen für das Abfackeln gewöhnlich eine amtliche Erlaubnis, viele verzichten aber darauf, riskieren Bußgelder, die indessen für Umweltverbrechen in ganz Brasilien nur höchst selten auch gezahlt werden. Beim Abbrennen des nicht benötigten Blätterwerks der Zuckerrohrstauden erleiden auch ungezählte Tiere den Flammentod.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/17/biitersuse-ernte-die-ethanol-hausse-verwustet-brasiliens-biodiversitat/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/17/biitersuse-ernte-die-ethanol-hausse-verwustet-brasiliens-biodiversitat/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/brasiliens-umweltschutz-nur-075-prozent-der-busgelder-fur-umweltverbrechen-umweltvergehen-wurden-unter-lula-rousseff-zwischen-2005-und-2010-tatsachlich-entrichtet/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/12/brasiliens-umweltschutz-nur-075-prozent-der-busgelder-fur-umweltverbrechen-umweltvergehen-wurden-unter-lula-rousseff-zwischen-2005-und-2010-tatsachlich-entrichtet/</a></p>
<p><strong>Lulas Erbe:</strong>  <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/19/lulas-erbe-voraussehbarer-skandal-um-stark-gestiegene-illegale-amazonasvernichtung-und-den-machtigsten-minister-der-neuen-rousseff-regierung-antonio-palocci-machen-in-brasilien-schlagzeilen/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/19/lulas-erbe-voraussehbarer-skandal-um-stark-gestiegene-illegale-amazonasvernichtung-und-den-machtigsten-minister-der-neuen-rousseff-regierung-antonio-palocci-machen-in-brasilien-schlagzeilen/</a></p>
<p><strong>In mitteleuropäischen Medien wird von interessierter Seite Brasiliens Ethanolproduktion nicht selten als ökologisch und &#8222;Bio&#8220;  gerühmt, das Land agiere damit für den Klimaschutz. In den entsprechenden Texten wird das folgenreiche Abfackeln der Zuckerrohrplantagen, das Entstehen großer Mengen an Dioxin und klimaschädlichen Gasen unterschlagen. </strong></p>
<p><strong>In meinungsbildenden deutschen Analysen wird die brasilianische Regierung ausdrücklich als “progressiv” eingestuft.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Wie &#8222;Bio&#8220; &#8222;Biosprit&#8220;, Ethanol ist, zeigt u.a. das Ausmaß des Abfackelns der Zuckerrohrplantagen &#8211; hier 2011 im Nordostteilstaat Alagoas am Rio Sao Francisco.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/treibstoff-fur-entwicklung-die-zeit-theorie-und-praxis/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/29/treibstoff-fur-entwicklung-die-zeit-theorie-und-praxis/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/05/belom1.JPG" alt="belom1.JPG" /></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/belo-monte-und-der-indianerprotest-in-sao-paulo-2011-scharfe-kritik-an-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-belo-monte-de-merda-fotoserie/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/20/belo-monte-und-der-indianerprotest-in-sao-paulo-2011-scharfe-kritik-an-brasiliens-prasidentin-dilma-rousseff-belo-monte-de-merda-fotoserie/</a></p>
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		<title>Brasiliens Landkonflikte 2010 &#8211; die Bischofskonferenz informiert. Menschenrechte unter Lula-Rousseff.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 21:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bischofskonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
		<category><![CDATA[Landpastoral]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte in Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Sklavenarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Relatório da CPT aponta aumento de conflitos no campo em 2010 A Comissão Pastoral da Terra (CPT) lançou, na manhã desta terça-feira, 19, na sede da Conferência Nacional dos Bispos do Brasil (CNBB) em Brasília, o Relatório Conflitos no Campo Brasil 2010. O material relata em 181 páginas o aumento dos conflitos em 2010. O [&#8230;]]]></description>
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<p><strong><a href="http://www.cnbb.org.br/site/comissoes-episcopais/caridade-justica-e-paz/6352-relatorio-da-cpt-aponta-aumento-de-conflitos-no-campo-em-2010">Relatório da CPT aponta aumento de conflitos no campo em 2010 </a></strong></p>
<p>A Comissão Pastoral da Terra (CPT) lançou, na manhã desta terça-feira, 19, na sede da Conferência Nacional dos Bispos do Brasil (CNBB) em Brasília, o Relatório Conflitos no Campo Brasil 2010. O material relata em 181 páginas o aumento dos conflitos em 2010. O texto discorre ainda sobre violências sofridas pelos trabalhadores e trabalhadoras rurais e suas comunidades e pelos povos tradicionais, em todo o país.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/brasiliens-ethanol-image-stark-beschadigt-benzin-als-kraftstoff-in-allen-teilstaaten-vorteilhafter-als-der-in-europa-vielgelobte-biosprit-laut-landesmedien/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/19/brasiliens-ethanol-image-stark-beschadigt-benzin-als-kraftstoff-in-allen-teilstaaten-vorteilhafter-als-der-in-europa-vielgelobte-biosprit-laut-landesmedien/</a></p>
<p><span id="more-9465"></span></p>
<p>Os dados contemplam três grandes áreas: conflitos de terra (853), trabalhistas (242) e pela água (87) além de mais 4 relativos a outras questões, fazendo um total de 1.186 conflitos no campo. Em 2009, os dados apontavam 1.184 . O relatório detalha esses números mostrando onde houve crescimento em relação ao ano anterior em determinadas áreas. Assim, em 2010, houve 638 ocorrências de conflitos por causa de terra contra 528 no ano anterior. Foram registratos 204 casos de trabalho escravo, em 2010. Nesse caso, houve uma queda de 36 casos em relação a 2009, que registrou 240. Os dados mais alarmantes são em relação aos conflitos pela água. Foram 87 em 2010, o dobro em relação a 2009, que registrou 45 conflitos.</p>
<p>O Relatório da CPT aponta ainda que 65% dos conflitos em 2010 ficaram distribuídos, principalmente, pelos estados do Maranhão, Pará e Tocantins. Por regiões, o maior número de conflitos por terra está no Nordeste (43,7%). Os conflitos por água, por sua vez, cresceu 93,3% em 2010.</p>
<p>Durante o lançamento o presidente da Comissão Pastoral da Terra, dom Ladislau Biernaski, agradeceu aos presentes e disse que o relatório “é um trabalho de muitos codificado em Goiânia (sede nacional)”. Segundo dom Ladislau, o trabalho é “uma referência sobre questões da terra no Brasil e que muitas universidades utilizam para fins de pesquisa”. Dom Biernaski ainda sublinhou que falta muito trabalho até a Reforma Agrária realmente acontecer no Brasil. “Queremos dizer que na terra ainda não existe paz porque esta terra ainda não é bem repartida e a Reforma Agrária ainda não saiu do papel”, completou.</p>
<p>Para o professor titular da Universidade de São Paulo (USP), Ariovaldo Umbelino, o relatório da CPT cresceu e ganhou e espaço e hoje é mais que um registro dos conflitos no Brasil. “O relatório anual da CPT sobre conflitos no campo passou com o tempo de mero registro de conflitos para um documento de estudo de muito crédito em nosso país”, sublinhou Umbelino.</p>
<p>Sobre os dados do Relatório, o professor afirmou que, infelizmente são números que continuarão a crescer no país por falta de políticas públicas voltadas para a solução de conflitos no Brasil. “Essa barbárie no campo não vai ser reduzida porque infelizmente há uma disputa entre grileiros, populações tradicionais que o país fecha os olhos”, disse o pesquisador. “350 milhões de terras no Brasil não pertencem a quem as cercou, por isso, a violência continuará”, completou.</p>
<p>O representante da direção nacional do Movimento dos Atingidos por Barragens (MAB), Evandro Nesello, frisou que o relatório da CPT aponta 16 violações de direitos humanos e que, essas violações acontecem porque as empresas privadas, no caso as construtoras de hidrelétricas no país não respeita as leis trabalhistas e impõe aos operários situações análogas à escravidão. “A maioria dessas empresas não respeitam a legislação trabalhista e colocam os operários em situação de escravidão. Em várias hidrelétricas se constata isso que tem se agravado porque impera nas obras também drogas e prostituição”, disse.</p>
<p>O Secretário Executivo do Conselho Indigenista Missionário (Cimi), Éden Magalhães, afirmou que os conflitos presentes no relatório da CPT também contempla os povos indígenas. “São 500 projetos do Programa de Aceleração do Crescimento (PAC) que afetam hoje milhares de povos indígenas é uma agressão sem tamanho que o Cimi tem olhado e lutado na defesa dos indígenas de várias regiões do país”, defendeu Éden.</p>
<p>“A CPT trabalha para levantar os caídos e para colocar em evidência os conflitos que o Governo tenta esconder”, comemorou mais uma edição lançada do Relatório Conflitos no Campo, o conselheiro permanente da CPT, dom Tomás Balduíno. Segundo ele, há dois inimigos da divulgação desses dados para a sociedade. “O Estado e o Poder Econômico”.</p>
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		<title>Brasiliens Ethanol-Image stark beschädigt: Benzin als Kraftstoff in allen Teilstaaten vorteilhafter als der in Europa vielgelobte &#8222;Biosprit&#8220;, laut Landesmedien. Warum sich der kirchliche Umweltaktivist Francelmo selbst verbrannte&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 00:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://g1.globo.com/carros/noticia/2011/04/abastecer-com-gasolina-e-vantajoso-em-todo-o-brasil1.html In Mitteleuropa wird entgegen der jetzigen Faktenlage häufig nach wie vor behauptet, in Brasilien sei Ethanol billig und werde deshalb gern getankt. Über die aktuelle Lage wird in mitteleuropäischen Medien offenbar nicht oder kaum berichtet. Laut Landesmedien ist derzeit Brasilien auch bei Benzin kein Selbstversorger, ist auf hohe Importe angewiesen. &#8222;In einigen Teilstaaten ist [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://g1.globo.com/carros/noticia/2011/04/abastecer-com-gasolina-e-vantajoso-em-todo-o-brasil1.html">http://g1.globo.com/carros/noticia/2011/04/abastecer-com-gasolina-e-vantajoso-em-todo-o-brasil1.html</a></p>
<p><strong>In Mitteleuropa wird entgegen der jetzigen Faktenlage häufig nach wie vor behauptet, in Brasilien sei Ethanol billig und werde deshalb gern getankt. Über die aktuelle Lage wird in mitteleuropäischen Medien offenbar nicht oder kaum berichtet. Laut Landesmedien ist derzeit Brasilien auch bei Benzin kein Selbstversorger, ist auf hohe Importe angewiesen. &#8222;In einigen Teilstaaten ist Benzin billiger als Ethanol&#8220;, laut brasilianischen Landesmedien. </strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/weiter-lob-von-interessierter-seite-fur-biosprit-brasiliens-negativfaktoren-urteile-unabhangiger-experter-weggewischt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/weiter-lob-von-interessierter-seite-fur-biosprit-brasiliens-negativfaktoren-urteile-unabhangiger-experter-weggewischt/</a></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/canabrand2.JPG" alt="canabrand2.JPG" /></p>
<p><strong>Was an &#8222;Biosprit&#8220; so &#8222;Bio ist&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/26/dieser-weltmarkt-heute-will-garnicht-wissen-ob-das-zuckerrohr-von-sklavenarbeitern-geerntet-wurde-ob-man-die-plantagen-umweltfeindlich-abfackelte-mario-mantovani-prasident-der-renommierten-umw/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><span id="more-9451"></span></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt   Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und   Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der   wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter   Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf   Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in  Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter  Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,  wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den  Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die  Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung  ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß  wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco  wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens  Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien  genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und   Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln  sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen  es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei  Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht,  unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt,  die Artenentwicklung  und den Schutz der Landschaften dank des  „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten Alibi-Organisationen  steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist  auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein Name, sein  Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten  erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern hunderte  Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf  Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von  Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt  Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom   Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet   dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes   gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
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		<title>Weiter Lob von interessierter Seite für &#8222;Biosprit&#8220; Brasiliens. Negativfaktoren, Urteile unabhängiger Experten weggewischt. &#8222;Ethanol nur eine Art Neben-Treibstoff.&#8220; Warum sich der kirchliche Umweltaktivist Francelmo selbst verbrannte&#8230;</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/18/weiter-lob-von-interessierter-seite-fur-biosprit-brasiliens-negativfaktoren-urteile-unabhangiger-experter-weggewischt/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 14:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Ethanol-Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[In Brasilien macht der aus Zuckerrohr gewonnenen Ethanoltreibstoff seit Monaten Negativschlagzeilen, weil er an den Tankstellen teilweise teurer als Normalbenzin verkauft wurde, die Autofahrer massenhaft von  dem in Europa vielgelobten Ethanol wieder auf Benzin umstiegen. Zudem mußte Brasilien zwecks Versorgungssicherheit große Mengen von Ethanol ausgerechnet aus den USA importieren. &#8222;Das wäre so, als würde Saudi-Arabien [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Brasilien macht der aus Zuckerrohr gewonnenen Ethanoltreibstoff seit Monaten Negativschlagzeilen, weil er an den Tankstellen teilweise teurer als Normalbenzin verkauft wurde, die Autofahrer massenhaft von  dem in Europa vielgelobten Ethanol wieder auf Benzin umstiegen. Zudem mußte Brasilien zwecks Versorgungssicherheit große Mengen von Ethanol ausgerechnet aus den USA importieren. &#8222;Das wäre so, als würde Saudi-Arabien Öl importieren&#8220;, hieß es in der brasilianischen Wirtschaftspresse. Im Website-Interview sagte der Universitätsprofessor und Ethanolexperte Dr. Eduardo Fernandes Pestana Moreira, Ethanol werde oft übertrieben positiv dargestellt &#8211;  auch von Lula während seiner Amtszeit als Staatschef bei Auslandsreisen beispielsweise in Europa. Laut Moreira ist Ethanol kein Alternativkraftstoff:&#8220;Ethanol kann nun einmal Benzin nicht ersetzen, nicht einmal hier in Brasilien, ist nur eine Art Neben-Treibstoff. Obwohl unsere Produktionsbedingungen extrem vorteilhaft sind, kann dieser Kraftstoff nicht einmal hier mit Benzin konkurrieren. Und eine Krise wie die jetzige kann sich stets wiederholen.Benzin hat einen höheren Wirkungsgrad als Ethanol.&#8220;</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2011/04/canabrand1.JPG" alt="canabrand1.JPG" /></p>
<p>Viel Lob in Mitteleuropa für diese Art der Ethanolerzeugung&#8230; Foto von 2011.</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/brasiliens-klima-und-umweltfeindliche-zucker-und-ethanolproduktion-die-hohen-sozialen-kosten-archaischer-herstellungsmethoden/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/brasiliens-klima-und-umweltfeindliche-zucker-und-ethanolproduktion-die-hohen-sozialen-kosten-archaischer-herstellungsmethoden/</a></p>
<p><strong>“Biosprit” und die Selbstverbrennung von Francelmo </strong></p>
<p><span id="more-9439"></span></p>
<p><strong>2005 verbrennt sich Francisco Anselmo de Barros, genannt   Francelmo, selbst, um ein Zeichen gegen die immer brutalere Umwelt-und   Naturvernichtung in Brasilien zu setzen. Francelmo ist einer der   wichtigsten, bekanntesten Umweltaktivisten des Tropenlandes. Direkter   Anlaß seines Protests ist die Ausweitung der Ethanolproduktion auf   Kosten der Natur.Unter der Lula-Regierung erklärt Francelmo, „in  Umweltfragen  werden wir heute hintergangen durch Interessen schlechter  Politiker,  schlechter Unternehmer. In Bezug auf Brasilien sehen wir,  wie das Schiff  untergeht – doch niemand sagt etwas dagegen. In den  Süden werden  genmanipulierte Pflanzen eingeschmuggelt – und die  Regierung unterstützt  das. Brandrodungen in Amazonien – die Regierung  ist unempfindlich,  gleichmütig.  Es gibt Leute mit Landbesitz so groß  wie ein Teilstaat –  und es gibt die Landlosen. Der Rio Sao Francisco  wird umgeleitet, statt  ihn zu revitalisieren.“</strong><strong> Brasiliens  Umweltministerin  Marina Silva gehört einer großen Wunderheilersekte an  – die Resultate  von Silvas Politik sieht, spürt man in Amazonien  genauso wie in Sao  Paulo. </strong><strong>Europäische Alibi-Umwelt-und   Menschenrechtsorganisationen, die der Öffentlichkeit vorgaukeln  sollen,  daß sich jemand für Natur und Bürgerrechte engagiert, belassen  es wie im  Falle der Selbstverbrennung Francelmos gewöhnlich bei  Alibi-Erklärungen  – echte, wirksame Aktionen werden, weil unerwünscht,  unterlassen. Wie  es um Deutschlands Natur, die biologische Vielfalt,  die Artenentwicklung  und den Schutz der Landschaften dank des  „Engagements“ dieser teils  hoch gesponserten Alibi-Organisationen  steht, zeigen die Fakten  überdeutlich. </strong><strong>Und daher ist  auch Francelmo in Europa so  gut wie unbekannt, wird sein Name, sein  Protest in der Diskussion um  „Todes-Sprit“ (Frei Betto) nur selten  erwähnt. „Menschen ernähren, nicht  Autos“, fordern hunderte  Umweltgruppen Lateinamerikas, zudem einen  EU-Verzicht auf  Agrotreibstoffe wie Ethanol.  Doch Wirtschaftsinteressen  von  Minoritäten setzen sich durch – mehr Autos, mehr Agrotreibstoffe  statt  Schutz von Umwelt und Gesundheit.</strong></p>
<p><strong>Francelmo setzte sich auch für den bedrohten Nordost-Strom   Rio Sao Francisco ein – 2005, im Jahr der Selbstverbrennung, startet   dort Bischof Luiz Flavio Cappio seinen ersten Hungerstreik gegen jenes   gigantische Umleitungsprojekt der Regierung.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/amazonas-staudamme-wie-belo-monte-gut-fur-den-klimaschutz-wie-in-europa-behauptet-fachleute-weise-auf-massive-produktion-von-extrem-klimaschadlichen-faulgasen-darunter-methan/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/04/15/amazonas-staudamme-wie-belo-monte-gut-fur-den-klimaschutz-wie-in-europa-behauptet-fachleute-weise-auf-massive-produktion-von-extrem-klimaschadlichen-faulgasen-darunter-methan/</a></p>
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