Zitiert aus Bundestagsantrag – welche Abgeordneten sich an der Kampagne beteiligen:
ANTRAG DER ABGEORDNETEN GÖKAY AKBULUT, BRIGITTE FREIHOLD, DR. ANDRÉ HAHN, MATTHIAS W. BIRKWALD, SUSANNE FERSCHL, SYLVIA GABELMANN, MATTHIAS HÖHN, ULLA JELPKE, DR. ACHIM KESSLER, KATJA KIPPING, JUTTA KRELLMANN, PASCAL MEISER, CORNELIA MÖHRING, NIEMA MOVASSAT, PETRA PAU, MARTINA RENNER, KERSTEN STEINKE, FRIEDRICH STRAETMANNS, JESSICA TATTI, HARALD WEINBERG, PIA ZIMMERMANN, SABINE ZIMMERMANN (ZWICKAU) UND DER FRAKTION DIE LINKE.
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Die Linke-Fraktion bezieht sich ausdrücklich auf die Falschdarstellung des Berliner Tagesspiegels, obwohl den Abgeordneten die Fakten über den Fall Diogo natürlich wie jedem sonstigen Interessierten vorlagen:
“Nach Angaben seiner Begleiter war Diogo in dem Zug von Neonazis angegriffen und zusammengeschlagen worden. An den Füßen gefesselt soll er noch lebend aus dem fahrenden Zug geworfen worden sein.”
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Die Begleiter hatten indessen etwas völlig anderes ausgesagt:
“Der Zug Richtung Belzig ist in ihrer Erinnerung leer, von Neonazis keine Spur.” Berliner Zeitung 2020
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“Die Polizei befragt Zeugen, Kollegen, Diogos Freundin, die Zugführerin, den Lokführer, den Werkleiter. Es ist keine Rede von Neonazis, es gibt keinen Hinweis darauf, dass hier ein Mord verheimlicht wurde.”
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Besonders bedenklich: An dem Antrag beteiligen sich auch ostdeutsche, in der DDR geborene Abgeordnete wie die Thüringerin Kersten Steinke aus Bad Frankenhausen, Petra Pau aus Ostberlin, André Hahn aus Ostberlin, Matthias Höhn aus Stolberg, Katja Kipping aus Dresden, Sabine Zimmermann aus Pasewalk…
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Kersten Steinke, LINKE-Bundestagsabgeordnete, neben LINKE-Ramelow.
Ausriß, Katja Kipping. LINKE-Frauenpower und Fall Manuel Diogo…
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Bemerkenswert, mit wem sich die Linkspartei gerne ins selbe Boot setzt.
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Theoretisch müßte nunmehr das Bundestagspräsidium von der Linke-Fraktion Auskunft darüber einfordern, warum die Abgeordneten in dem Antrag eine komplett falsche Behauptung als Fakt ausgaben. Doch wie es aussieht, passiert dies aus den bekannten Gründen nicht…
Ausriß – Karikaturist Angeli der größten brasilianischen Qualitätszeitung zur politischen Stimmungslage. “Ja, die Szene ist fürchterlich, aber was soll man machen? Er hat parlamentarische Immunität.”
Ausriß: „Nicht die Unfalltheorie der DDR-Behörden aus dem Jahr 1986 ist erfunden, sondern die Mordtheorie 30 Jahre später“. Linkspartei jetzt unter enormem Rechtfertigungsdruck in Ostdeutschland…Was heute als „links“ gilt.
Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die groteske Propaganda für ein heftig umstrittenes Buch: “Ende der 1980er Jahre wird sein bester Freund von Rechtsextremen ermordet”. Wahrheit oder dreiste Lüge? Weiter warten auf eine offizielle Stellungnahme vom ostdeutschen bpb-Chef Thomas Krüger/SPD:
Ausriß – bpb-Chef Thomas Krüger/SPD aus Buttstädt/Thüringen.
“Der Vietnamkrieg war illegal” Süddeutsche Zeitung 2011.
“Der illegale Krieg. Die Pentagon Papers werden erstmals vollständig freigegeben. An diesem Montag wird ein bislang streng gehütetes Staatsgeheimnis preisgegeben: Der Vietnamkrieg war illegal. Er wurde unter falschen Voraussetzungen begonnen, mit Lügen fortgesetzt,und zu gewinnen, auch das wird jetzt offiziell bekanntgemacht, war er auch nicht.”
Zitiert aus Bundestagsantrag – welche Abgeordnete sich an der Kampagne beteiligen:
ANTRAG DER ABGEORDNETEN GÖKAY AKBULUT, BRIGITTE FREIHOLD, DR. ANDRÉ HAHN, MATTHIAS W. BIRKWALD, SUSANNE FERSCHL, SYLVIA GABELMANN, MATTHIAS HÖHN, ULLA JELPKE, DR. ACHIM KESSLER, KATJA KIPPING, JUTTA KRELLMANN, PASCAL MEISER, CORNELIA MÖHRING, NIEMA MOVASSAT, PETRA PAU, MARTINA RENNER, KERSTEN STEINKE, FRIEDRICH STRAETMANNS, JESSICA TATTI, HARALD WEINBERG, PIA ZIMMERMANN, SABINE ZIMMERMANN (ZWICKAU) UND DER FRAKTION DIE LINKE.
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Die Linke-Fraktion bezieht sich ausdrücklich auf die Falschdarstellung des Berliner Tagesspiegels, obwohl den Abgeordneten die Fakten über den Fall Diogo natürlich wie jedem sonstigen Interessierten vorlagen: „Nach Angaben seiner Begleiter war Diogo in dem Zug von Neonazis angegriffen und zusammengeschlagen worden. An den Füßen gefesselt soll er noch lebend aus dem fahrenden Zug geworfen worden sein.“
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Die Begleiter hatten indessen etwas völlig anderes ausgesagt:
“Der Zug Richtung Belzig ist in ihrer Erinnerung leer, von Neonazis keine Spur.” Berliner Zeitung 2020
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“Die Polizei befragt Zeugen, Kollegen, Diogos Freundin, die Zugführerin, den Lokführer, den Werkleiter. Es ist keine Rede von Neonazis, es gibt keinen Hinweis darauf, dass hier ein Mord verheimlicht wurde.”
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Besonders bedenklich: An dem Antrag beteiligen sich auch ostdeutsche, in der DDR geborene Abgeordnete wie die Thüringerin Kersten Steinke aus Bad Frankenhausen, Petra Pau aus Ostberlin, André Hahn aus Ostberlin, Matthias Höhn aus Stolberg, Katja Kipping aus Dresden, Sabine Zimmermann aus Pasewalk…
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Theoretisch müßte nunmehr das Bundestagspräsidium von der Linke-Fraktion Auskunft darüber einfordern, warum die Abgeordneten in dem Antrag eine komplett falsche Behauptung als Fakt ausgaben. Doch wie es aussieht, passiert dies aus den bekannten Gründen nicht…
“DER FALL DIOGO IM MDR: Der Mord im Zug, der nicht geschah”. Frankfurter Allgemeine/FAZ am 25.3. 2022. “…Eindruck leichtfertiger, falscher, sensationsheischender Berichterstattung…” “Nach einer reißerischen Doku über einen angeblichen Mord an einem Vertragsarbeiter in der DDR sieht der Programmausschuss des MDR die journalistische Sorgfaltspflicht verletzt. Trotzdem hält der Sender an seiner Darstellung fest.” Die einstige Qualitätszeitung FAZ in einer früheren Version zum Fall Diogo entgegengesetzt: “Sein Freund wird von Neonazis ermordet.” FAZ 2019 in Buchrezension:”Manuel Diogo…wurde in einem Zug von Berlin nach Dessau von Neonazis ermordet.”
“Stimme des Ostens”. Wahrheit oder Fake News? Weiter warten auf Gysi-Positionierung zum Manuel-Diogo-Fälscherskandal seiner Partei, zur Diffamierung von Ostdeutschen…
Warum hat Gysi als Ostdeutscher nicht verhindert, daß sich die Linkspartei trotz Kenntnis der Faktenlage an der Diffamierungskampagne intensiv beteiligt?
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In Ostdeutschland ist von Mitgliedern der früheren PDS immer wieder zu hören, daß mit der Gründung der Partei Die Linke, der Hinzunahme sogenannter West-Linker, von interessierter Seite erreicht werden sollte, die Ost-Linke angesichts ihrer spezifischen Systemkritik und des sehr unbequemen Erfahrungsschatzes aus DDR-Zeiten plattzumachen, zu vernichten.
Tod des DDR-Vertragsarbeiters Diogo war ein Unfall
Jahrelang ging man davon aus, der mosambikanische DDR-Vertragsarbeiter Manuel Diogo sei von Neonazis ermordet worden. Jetzt teilt die Staatsanwaltschaft mit: Die Unfalltheorie der DDR-Polizei war richtig…Der ostdeutsche Historiker Ulrich van der Heyden hingegen hatte die Mordtheorie stets als falsch bezeichnet. Er machte auf Fehler in der Berichterstattung aufmerksam und legte Beschwerde beim Rundfunkrat und der MDR-Intendanz ein – ohne Erfolg…Nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft Potsdam wächst nun der Druck auf jene, die die Mordtheorie verbreitet haben, sich zu erklären…“(DER SPIEGEL zum Beispiel – siehe unten…)
Kuriose Formulierung – in der DDR ging „man“ nicht davon aus, daß Diogo ermordet wurde.
Ostdeutsche, die von Westdeutschen etwa am Kneipentisch die West-Manuel-Diogo-Version vorgesetzt bekamen und daraufhin die Faktenlage präsentierten, merkten zum wiederholten Male, daß es angesichts üblicher westdeutscher Faktenresistenz und angemaßter Deutungs-und Interpretationshoheit absolut sinnlos ist, sich auf derartige Debatten einzulassen.
„Staatsanwaltschaft prüft ungeklärten Tod eines DDR-Vertragsarbeiters“. Ausriß. Wieso „ungeklärt“/ungeklärt für wen – die Tücken des berüchtigten Spiegel-Journalismus…
Wieso „Bekannter Diogos“ – gemeint ist Ibraimo Alberto, der weder Bekannter noch Freund von Manuel Diogo war, wie Recherchen bestätigten. 2020 hatte der Relotius-Spiegel natürlich alle Quellen vorliegen, darunter Historiker Dr. Ulrich van der Heyden, die die offizielle Version widerlegten – nutzte diese Quellen aber vorhersehbar nicht.
Mann aus Westdeutschland(Schleswig-Holstein) spielt vor KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Ostdeutschland(Thüringen) Hitlerrede und Wehrmachtsmusik ab. Was vor 1990 undenkbar war – erst nach der Übernahme durch “Nazistan”…Ausriß Mopo, 11.10.2016
Was es in der DDR nicht gab – und warum.
Der Relotius-Spiegel macht zudem heftig Propaganda für die Falschversion, stellt zudem faktenresistent viele irrwitzige Behauptungen über die DDR-Realität auf.
Der Relotius-Spiegel besteht faktenresistent darauf, daß Manuel Diogo von DDR-Neonazis ermordet wurde:“Der Fall, um den es geht, hat ein reales Vorbild…Ein Hassverbrechen, begangen von Neonazis, das zwar teilweise aufgeklärt wurde, aber erst nach dem Ende der DDR an die Öffentlichkeit gelangte“.
Informationen über Zwischenfälle mit Ausländern verbreiteten sich in der DDR wie ein Lauffeuer, brauchten nicht im ND zu stehen. Ausländer selbst verbreiteten ihre Kenntnisse über Vorfälle rasch.
Steile Spiegel-Thesen über die DDR. Ostdeutsche sehen u.a. in diesen Tagen „Symptome eines zutiefst kaputten Systems“ reichlich auf der Westseite. Wie eine großangelegte, teure Propagandaaktion gegen die DDR und ihre Bürger 2021 bombastisch scheitert.
Die MDR-Propagandafilmchen über die DDR sind inzwischen berüchtigt. MDR-Konsumenten kommentieren, so gut wie alle Gehiernwäsche-Agitprop-Dokus seien nach dem gleichen ideologietriefenden Muster gestrickt wie die Pseudo-Dokus/Fake-Dokus über den Fall Manuel Diogo.
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Mann aus Westdeutschland(Schleswig-Holstein) spielt vor KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Ostdeutschland(Thüringen) Hitlerrede und Wehrmachtsmusik ab. Was vor 1990 undenkbar war – erst nach der Übernahme durch “Nazistan”…Ausriß Mopo, 11.10.2016
Der öffentlich-rechtliche Sender hat mehrfach Fake News über den Tod eines DDR-Vertragsarbeiters verbreitet. Die Aufklärung zum Fall Diogo ist überfällig. Berliner Zeitung über MDR-Fake-Dokus
Anja Reich, 16.3.2021 – 09:30 Uhr
Berlin – Die Nachricht klingt, als sei sie nicht der Rede wert: Der Tod eines jungen Mosambikaners im Jahr 1986 war kein Mord, sondern ein Unfall. Die Staatsanwaltschaft Potsdam findet keine Anhaltspunkte für einen Tötungsdelikt und sieht keinen Grund dafür, Ermittlungen aufzunehmen. Die Akten zum Fall Manuel Diogo kommen wieder ins Archiv, wo sie drei Jahrzehnte lagen. Wo sie hingehören. Eigentlich.
Aber diese Nachricht ist alles andere als unbedeutend. Sie bestätigt, was Recherchen der Berliner Zeitung schon vor Monaten ergeben haben: Manuel Diogo wurde nicht von einer Bande Neonazis ermordet. Die Staatssicherheit hat kein rassistisches Verbrechen unter den Teppich gekehrt. Sie zeigt aber vor allem: Nicht die DDR-Unfall-These ist falsch, sondern die vom Mord 30 Jahre später, in die Welt gesetzt von einem westdeutschen Historiker, maßgeblich unterstützt vom MDR.
Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender hat diese These in mehreren Beiträgen verbreitet, die Politik hat sie übernommen, die Justizbehörde mehr als acht Monate lang geprüft, ob sie wahr ist oder nicht. Manuel Diogos Name stand jahrelang für DDR-Unrecht, Diktatur, ostdeutschen Rassismus. Er stand auf Gedenktafeln, in Büchern, in der Widmung eines Krimibestsellers, er wurde in jeder großen und fast jeder kleinen deutschen Zeitung gedruckt, in Politiker- und Literaturpreisreden genannt. Und fast immer so, als sei das Verbrechen bereits bewiesen, als würden die Mörder immer noch frei herumlaufen.
DDR-Akten als „Hot Stuff“
Wie es dazu kam, klingt wie aus einem Nachwendefilm, den niemand senden würde, weil er nicht in das Bild der deutsch-deutschen Geschichtsaufarbeitung passt: Der westdeutsche Historiker Harry Waibel setzt die „steile These“, wie er es selbst nennt, in die Welt, verkauft Akten als „Hot stuff“ an Journalisten und die Interpretation vom Stasikomplott gleich mit. Der MDR reist nach Mosambik, überbringt der alten Mutter von Manuel Diogo die schlimme Nachricht und stellt die Mordszene mit Laiendarstellern in Springerstiefeln nach. Zwei Zeugen findet man auch. Einen ehemaligen Vertragsarbeiter, der vor laufender Kamera die Mordszene beschreibt, als sei er dabei gewesen, obwohl er Manuel Diogo vermutlich nicht einmal kannte, und einen ehemaligen Botschafter, der ganz offensichtlich über einen ganz anderen Mordfall redet, einen, bei dem der Täter von der DDR-Justiz hinter Gitter gesteckt wurde…
Ostdeutsche Intendantin
Die Staatsanwaltschaft hat ihre Arbeit beendet. Für die anderen Beteiligten fängt sie jetzt erst an: Die Stasi-Unterlagenbehörde sollte sich fragen, ob sie weiter mit Historikern wie Harry Waibel zusammenarbeitet, die Brandenburger Linkenpolitikerin Andrea Johlige erklären, warum sie ohne Beweise zu haben in einem Tweet behauptete, Manuel Diogo sei „von Neonazis bestialisch ermordet“ worden. Der MDR sollte sich bei der Familie von Manuel Diogo entschuldigen und aufarbeiten, wie es zu der falschen Berichterstattung kam.
Im Medienstaatsvertrag heißt es: „Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen.“ Und ausgerechnet die ostdeutsche Intendantin des MDR, Karola Wille, schrieb Ende Januar in einem Gastbeitrag für die Zeit: „In der deutschen Medienlandschaft wurde über Jahre hinweg ein eklatant einseitiges Bild vom Osten geprägt.“ Das stimmt. Deshalb ist es jetzt an der Zeit für eine Aufarbeitung der Aufarbeitung. Zitat Berliner Zeitung
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Ein Tag davor(15.März 2021): Fliegt MDR-Intendantin Karola Wille jetzt zur Familie von Manuel Diogo nach Mosambik und sagt, was Wahrheit und was Lüge ist? “Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“. Berliner Zeitung, 13.3. 2021. ” Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.” “Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden Fake News verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.” Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. Totalblamage für MDR-Rundfunkräte, darunter der AfD… **
Ein westdeutscher Aktivist lügt einen rassistischen Mord in der DDR herbei, der MDR verbreitet die Lügengeschichte, ein „Schriftsteller“ springt auf und wird dafür von Bundespräsident Steinmeier in einer Delegation nach Afrika mitgenommen. Der Fall – wahre Geschichte war ein Unfall im Vollrausch – zeigt exemplarisch, wie der Osten delegitimiert wird: alles Rassisten und Mörder. So soll jedes politische Selbstbewusstsein verhindert werden. Dr. Maximilian Krah/AfD/Europaparlament
-(Eigentlich alles ein Leckerbissen für Kommunikationswissenschaftler, aber die dürfen nicht)
“Lügen und Halbwahrheiten über Gräueltaten in der DDR”:
Ausriß Berliner Zeitung.
Ausriß.
“Bitte waschen Sie Ihre Hände. tagesschau. Ihr Gehirn waschen wir.”
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Deutscher Regierungssender „Deutsche Welle“ verbreitete die Falschversion sogar weltweit in anderen Sprachen:
…Esses acontecimentos ficam pequenos quando comparados a outras situações de racismo que Ibraimo presenciou. A pior delas, afirma, foi a morte do também moçambicano António Manuel Diogo, há 32 anos.
„Amarram os pés e abrem as portas do comboio – eram portas que a pessoa poderia abrir. Deixaram o corpo no chão e para as rodas do comboio começarem a mastigar os pés, de pedaço em pedaço. Espedaçaram o corpo dele. Nem sei como contar. Isso é o racismo mais pesado que eu sobrevivi naqueles tempos“, afirma Ibraimo…https://www.dw.com/pt-002/um-mo%C3%A7ambicano-a-reunifica%C3%A7%C3%A3o-e-a-xenofobia-na-alemanha/a-45731945. Wird sich die Senderspitze jetzt rechtfertigen – oder ist sie dafür zu feige?
Sao Paulo.
„Ibraimo Alberto, ein Beispiel der Integration in Deutschland“.DW. Was alles im Text fehlt – warum?
Ausriß.
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DW – und wieder fehlen die wichtigsten Fakten über Ibraimo Alberto…
-Auf Steuerzahlerkosten sogar „worldwide“ – ohne die wichtigsten Fakten…
Die Deutsche Welle macht sogar Propaganda für das Buch von Ibraimo Alberto – und wieder fehlt das Wichtigste…
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Die juristische Begründung der Staatsanwaltschaft Potsdam von 2021 zum Fall Manuel Diogo hat westdeutsche Versuche zum Scheitern gebracht, mit Hilfe einer Unzahl von Aktivisten verschiedenster gesellschaftlicher Bereiche die DDR als Land zu definieren, in der Ausländer von Neonazis ermordet wurden.
Die MDR-Propagandafilmchen über die DDR sind inzwischen berüchtigt. MDR-Konsumenten kommentieren, so gut wie alle Agitprop-Dokus seien nach dem gleichen ideologietriefenden Muster gestrickt wie die Pseudo-Dokus/Fake-Dokus über den Fall Manuel Diogo.
(Eigentlich alles ein Leckerbissen für Kommunikationswissenschaftler, aber die dürfen nicht)
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24. Jahrgang | Nummer 10 | 10. Mai 2021/Das Blättchen
Rassistische Morde in der DDR? Ein Faktencheck
von Ulrich van der Heyden
Von Mitte 2020 bis zum Beginn des Jahres 2021 herrschte in der deutschen Presse Aufregung um ein besonderes Kapitel DDR-Geschichte. Es ging um eine Mordstory, die aber gar keine war. Es waren vielmehr völlig aus der Luft gegriffene Fantasien, die detailliert beschrieben, wie ein junger Mosambikaner, Manuel Diogo, 1986 in der DDR in einem Zug ermordet worden sein soll. Erst durch das Engagement der investigativen Journalistinnen Anja Reich und Jenni Roth von der Berliner Zeitung konnten diese Fake News als solche entlarvt werden. Sie konnten nachweisen, dass die Superspreader solcher Fantasien die zwei Journalisten Christian Bergmann und Tom Fugmann vom MDR waren, die ohne Quellenkritik die bereits in einigen Medien herumschwirrende Mordstory visualisierten und mit weiteren Erfindungen spickten.
Diese unglaubliche Geschichte wurden den MDR-Journalisten von Harry Waibel, Max Annas und Ibraimo Alberto geliefert. Harry Waibel , der sich als Historiker bezeichnet, bessert mit seinen unter Wissenschaftlern wenig geschätzten Un- und Halbwahrheiten seine Rente auf. Dessen diesbezügliche Praxis hat die Berliner Zeitung offengelegt. Der Krimi-Autor Max Annas förderte unter Berufung auf einen angeblich wahren Mordfall den Verkauf seiner ansonsten mäßigen Kriminalgeschichte unter dem Titel „Morduntersuchungskommission“ und heimste dafür sogar literarische Auszeichnungen ein. Der in Deutschland verbliebene ehemalige Vertragsarbeiter aus Mosambik Ibraimo Alberto gab sich als Freund des Toten aus und schilderte in allen grausigen Einzelheiten jedem Journalisten, der ihn fragte, die Todesumstände, als wenn er dabei gewesen wäre. Keiner wollte wissen, woher er solche Kenntnisse besaß, denn was er erzählte, stand nirgends geschrieben und Augenzeugen gab es auch nicht. Inzwischen ist durch die journalistische Arbeit der Berliner Zeitung bekannt, dass alle seine Schilderungen über Freundschaft und Tod „seines Freundes“ frei erfunden waren. In Anerkennung ihrer journalistischen Recherchearbeit von „Fakten gegen (den) Zeitgeist“, wie es heißt, wurden die beiden Journalistinnen zur Auszeichnung mit dem renommierten Nannen Preis vorgeschlagen.
Ausgerechnet Abgeordnete der Linken wie Andrea Johlige aus dem Potsdamer Landtag verbreiteten mit Hilfe der Nachrichtenagentur dpa die angebliche Mordstory. Sie meinten zu wissen, dass die DDR-Obrigkeit das angebliche Tötungsverbrechen unter den Tisch kehren wollte, und regten deshalb eine Überprüfung des „Falles“ bei der Staatsanwaltschaft an. Sie ließen sich vor den politisch gesehen eigentlich gläsernen Karren spannen. Einige Linken-Bundestagsabgeordnete konnten gerade noch rechtzeitig in ihrem ähnlich gelagerten, geschichtsunkundigen Drang, zur Mordstory Aufklärung zu verlangen, gestoppt werden, was zweifelsohne so kurz vor der Wahl eine Blamage für die Partei gewesen wäre.
Der von Frau Johlige angestoßene staatsanwaltliche Bericht fand keinen Beleg für ein Tötungsdelikt. Für den kritisch denkenden Bürger ist klar geworden, dass hier der DDR rassistisch motivierte Morde untergeschoben werden sollten. Auf eine Entschuldigung der Medien, die diese Fake News verbreiteten, wird man wohl umsonst warten, denn es waren ja nur Ostdeutsche, denen man das schlimmste Verbrechen vorwerfen konnte, ohne befürchten zu müssen, dass jemand widersprechen würde. Das bedeutet nicht, dass es in der DDR nicht rassistische Ressentiments und fremdenfeindliche Äußerungen und Taten gegeben hat.
Es begann schon früher. War es ein besonderer Zufall, dass sich so viele Medienvertreter auf die unwahre Schilderung eines rassistisch konnotierten Mordes an einem mosambikanischen Staatsbürger zu DDR-Zeiten fokussierten? Das ist kaum anzunehmen. Verwiesen sei in den folgenden Zeilen auf eine andere „Mordstory“, die zu DDR-Zeiten passiert sein soll. Verglichen mit dem „Fall Diogo“ erscheint jene kaum der Erwähnung wert.
Dieses Mal entstanden „alternative Fakten“ mit Unterstützung einer Wissenschaftlerin. So behauptete Almut Zwengel, heute Soziologieprofessorin an der Hochschule Fulda, in einem Aufsatz über den zu Beginn der 1960er Jahre erfolgten Einsatz von algerischen Vertragsarbeitern in der DDR, der im Jahre 2001 in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie veröffentlicht wurde, dass in Rostock zu DDR-Zeiten ein Vertragsarbeiter, der wie seine Kameraden „unattraktive Arbeitsplätze in der Industrie“ bekleidete, mit „zum Teil körperlich anstrengenden Arbeiten“ (ohne zu erklären, wo es in der Industrie attraktive Arbeitsplätze für zunächst ungelernte Arbeiter gab, deren Beschäftigung nicht anstrengend gewesen ist), ermordet worden sei. Auch ansonsten zeugen ihre Ausführungen davon, dass es nach ihrer Meinung damals zu fremdenfeindlichen Vorkommnissen in großer Anzahl gekommen sein soll. Sie führt zwar keine Belege an, aber sie hätte es anscheinend gerne so für ihr Weltbild gesehen.
Wo jedoch nichts zu finden ist, mussten ein nicht belegbarer „Bericht eines Fahrers“, vermutlich ist ein Taxifahrer gemeint, oder eines von ihr behaupteten „glaubwürdigen Informanten“ als Beweise herhalten. Verwundert-naiv stellt die Autorin fest: „Die Medien berichteten über solche Ereignisse nicht.“ Jeder Leser ihrer auch in anderen Schriften wiederholten, nicht belegten Fakten zu dieser Thematik hätte sich schon damals fragen müssen, warum eine Wissenschaftlerin unbewiesenen Gerüchten Glauben schenkt, zu denen sie keine schriftlichen Hinweise in den Archiven oder Zeitzeugen hat finden können. Nirgendwo hat sie für ihre Berichte eine Spur gefunden.
Wenn die Soziologin beispielsweise vom Hörensagen davon erfahren haben will, dass bei einer Messerstecherei in Rostock 19 Personen getötet worden seien oder in der Nähe von Erfurt ein Algerier „in aller Öffentlichkeit ermordet“ worden sei – warum hat sie das nicht überprüft? Das ist eigentlich das A und O eines jeden wissenschaftlichen Arbeitens. Nicht einmal den Zeitpunkt kann sie für solche von ihr ins Leben gesetzten angeblich begangenen Straftaten in ihren Schriften angeben. In der berichtswütigen DDR-Bürokratie hätte sie dazu, wenn diese Behauptungen wenigstens in einigen Punkten zutreffen würden, zumindest Spuren finden müssen. Solches unwissenschaftliche Herangehen an eine Thematik ist anscheinend keinem der Gutachter aufgefallen.
Hätte Almut Zwengel in der zeitgenössischen Presse nachgeforscht, hätte sie indes die Nachricht finden können, dass im Frühjahr 1988 in Rostock ein zwanzigjähriger deutscher Ordner vor einer Jugend-Diskothek von einem kubanischen Vertragsarbeiter erstochen worden war. Darüber hatten die nordostdeutsche Lokalpresse, aber auch Die Welt, berichtet. Man muss der Autorin vorwerfen, dass sie ohne die geringsten Beweise für die angeführten Todesfälle bewusste Geschichtsfälschung betrieben hat.
Wen wundert es, wenn dann Journalisten des MDR und Schriftsteller und sich gerne als Historiker bezeichnende Autoren auf solch einfache Weise, weil kaum Widerspruch zu erwarten ist, Geld und Aufmerksamkeit erwerben wollen? Und man kann sich durch dreiste Lügen auf Kosten des nachweislich vorhandenen solidarischen Engagements eines Großteils der ostdeutschen Bevölkerung politisch positionieren.
Ein solches Verhalten muss nicht nur aus wissenschaftlichen Gründen abgelehnt werden, sondern auch aus ethisch-politischen. Denn letztendlich ist dies ein Versuch, mit unbewiesenen rassistisch konnotierten Argumenten den heutigen Alltagsrassismus zu befeuern. Ein Zusammenwachsen von Ost und West ist so jedenfalls nicht zu erreichen. Zitat Das Blättchen
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Ostdeutsche haben kaum Vertrauen in Medien und Kirchen/Die Zeit, Jan. 2018.
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“Lügen und Halbwahrheiten über Gräueltaten in der DDR”:
Ausriß Berliner Zeitung.
Ausriß.
“Bitte waschen Sie Ihre Hände. tagesschau. Ihr Gehirn waschen wir.”
Hingeschüttetes Rindfleischangebot auf Straßenmarkt in Brasilien zu Corona-Zeiten, Tropenhitze(Viren, Bakterien, Insekten etc.), Februar 2021. Wegen der Zensurpeitsche politischer Korrektheit dürfen deutsche Mainstreammedien offenbar nicht über die hygienischen Verhältnisse in Drittweltländern (und selbst in Italien) im Corona-Kontext informieren.
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„Das Samba-Land Brasilien ist eine Boom-Nation. Aus der Raupe einer hässlichen Militärdiktatur ist in den vergangenen Jahrzehnten ein bunter demokratischer Schmetterling geworden. Durch seine Friedfertigkeit, seine Offenheit und seine Lebensfreude hebt sich das Land wohltuend von anderen Wachstumsstaaten ab.“ Amazon-Buchvorstellung
Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“
Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.
Anja Reich, 13.3.2021 – 17:47 Uhr
Potsdam/Berlin – Nun ist es also amtlich: Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass der mosambikanische Vertragsarbeiter Manuel Diogo 1986 von Neonazis ermordet wurde. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass es sich um ein Verbrechen handelt, das von der Staatssicherheit vertuscht wurde.
Länger als acht Monate prüfte die Staatsanwaltschaft Potsdam den mehr als 30 Jahre zurückliegenden Fall und erklärte nun gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, „intensive Prüfungen der Todesermittlungsakten aus dem Jahr 1986 und der beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen vorhandenen Dokumente“ hätten keinen Anhaltspunkt für ein Tötungsdelikt oder Manipulationen ergeben.
Damit bestätigte die Justizbehörde die investigativen Recherchen der Berliner Zeitung, die am 30. September 2020 erstmals veröffentlicht wurden und derzeit in einem Podcast erzählt werden: Nicht die Unfalltheorie der DDR-Behörden aus dem Jahr 1986 ist erfunden, sondern die Mordtheorie, die für eine staatsanwaltliche Prüfung des Falles 34 Jahre später sorgte.
Der Mosambikaner Manuel Diogo gehörte zu einer Gruppe von 25 Männern, die aufgrund eines Regierungsabkommens zwischen der DDR und der Volksrepublik Mosambik im Oktober 1981 in die DDR kamen und im Sägewerk Jeber-Bergfrieden, Sachsen-Anhalt, arbeiteten. Fünf Jahre später, in der Nacht nach dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt, das Diogo mit Freunden in einer Kneipe in Dessau gesehen hatte, wurde seine Leiche auf einem Gleis in Brandenburg gefunden. Für die DDR-Ermittler stand fest: Es war ein Unfall. Manuel Diogo verpasste den Ausstieg, sprang auf freier Strecke aus dem Zug, um zu seinem Wohnheim zurückzulaufen und wurde dabei von einem entgegenkommenden Güterzug erfasst.
Die Akten zum Fall sind umfangreich, Hinweise auf Manipulationen gibt es nicht, wie nun auch die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigt. Trotzdem kam 30 Jahre später eine ganz andere Version in die Welt: Manuel Diogo hätte den Tag nicht in Dessau verbracht, sondern in Berlin. Auf dem Heimweg hätte ihn eine Bande Neonazis zusammengeschlagen, an Händen und Füßen gefesselt und mit dem Kopf nach unten aus dem Zug hängen lassen, bis er elendig starb. Die Staatssicherheit habe alles vertuscht. Die Täter seien nie bestraft worden.
Der ehemalige mosambikanische Vertragsarbeiter Ibraimo Alberto verbreitete 2014 die Mordtheorie in seiner Autobiografie „Ich wollte leben wie die Götter“ (KiWi-Verlag). Etwa zur gleichen Zeit behauptete auch der westdeutsche Historiker Harry Waibel, die Staatssicherheit habe den Mord verschwiegen, weil rassistische Verbrechen nicht zur DDR-Staatsdoktrin gepasst hätten. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender MDR verbreitete die Mordtheorie in mehreren Dokumentationen, stellte die Neonazi-Szene im Zug mit Laiendarstellern nach, ein Fernsehteam flog nach Mosambik, um vor laufender Kamera der alten Mutter von Manuel Diogo die Nachricht vom Neonazi-Mord zu überbringen.
Deutschlandweit berühmt wurde der Fall durch den Krimibestseller von Max Annas. In „Morduntersuchungskommission“ beschreibt Annas, wie ein ostdeutscher Kommissar aus einem rassistischen Verbrechen einen Unfall machen soll. Das Buch, Manuel Diogo gewidmet, wurde vom Rowohlt-Verlag als „der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt“ beworben, von den deutschen Feuilletons als „wahre Geschichte“ hochgelobt und mit zwei Literaturpreisen ausgezeichnet.
Der ostdeutsche Historiker Ulrich van der Heyden, Autor mehrerer Mosambik-Bücher, wies immer wieder darauf hin, bei der Mordtheorie handele es sich um „Fake-News“, sprach sogar von einem „Fälschungsskandal à la Relotius“. Er schrieb deutsche Verlagshäuser an, machte auf Fehler in der Berichterstattung aufmerksam, legte Beschwerde beim Rundfunkrat und bei der MDR-Intendantin ein. Das Ergebnis: eine Unterlassungserklärung für van der Heyden.
Historiker Ulrich van der Heyden spricht von einem Fälschungsskandal à la Relotius.
Als vor einem Jahr die Nachricht vom grausamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA um die Welt ging, erreichte der Fall Diogo schließlich die deutsche Politik und die Justiz. Die Brandenburger Linkenpolitikerin Andrea Johlige forderte in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung, die wahren Todesumstände endlich ans Licht zu bringen. Am 30. Juni 2020, genau 34 Jahre nach dem Tod von Manuel Diogo, gab die Staatsanwaltschaft Potsdam bekannt zu prüfen, ob ein Anfangsverdacht vorliegt. Ein Kriminalkommissar wurde beauftragt, die DDR-Akten zu prüfen und noch lebende Zeugen zu befragen.
Nach Informationen der Berliner Zeitung wurden unter anderem der Lokführer Markward Michel befragt, der damals die Leiche Manuel Diogos auf den Gleisen fand, aber auch der Historiker Harry Waibel sowie der ehemalige Vertragsarbeiter und Buchautor Ibraimo Alberto. Der hatte im Sommer ein Interview mit der Berliner Zeitung abgelehnt, aber, mit den Widersprüchen konfrontiert, Erinnerungslücken eingeräumt.
Nach der Mitteilung der Staatsanwaltschaft Potsdam wächst der Druck auf diejenigen, die die falsche Mordtheorie verbreitet haben, sich zu erklären. Bisher beriefen sie sich gegenüber der Berliner Zeitung stets auf die noch laufenden Prüfungen der Staatsanwaltschaft. Vom Verlag Kiepenheuer & Witsch hieß es zunächst, Ibraimo Albertos Lektor sei bereits im Ruhestand und in seiner Datscha in Russland „gerade schwer erreichbar“. Später teilten der ehemalige KiWi-Verleger Helge Malchow und die heutige Verlegerin Kerstin Gleba mit: „Wir werden bei Neuauflagen die entsprechenden Passagen verändern, sofern sich die Zweifel an der Mordthese als berechtigt herausstellen.“
Krimiautor Max Annas ließ per Mail verlauten: Sein Buch sei ein Roman und auch als solcher markiert. Er schreibe Fiktion, da er True Crime – „gerade sehr en vogue“ – nicht interessant finde. Der Roman sei Manuel Diogo gewidmet, weil sich um dessen Fall seit langem eine exemplarische Diskussion drehe zwischen „DDR-Funktionären“ und „AktivistInnen“.
Der MDR stellte sich bisher vor die Autoren der Beiträge zum Fall Diogo, Tom Fugmann und Christian Bergmann. Auf die erste Anfrage um eine Stellungnahme zu den Recherchen vom September 2020 gab es nur schriftliche Antworten, davon durfte eine einzige zitiert werden. Diese bezieht sich auf ein Interview mit dem ehemaligen mosambikanischen Botschafter in der DDR, Julio Braga, in dem Braga sagt: DDR-Offizielle hätten ihn über den Mord informiert. Sieht man sich die Interviewszene an, stellt man allerdings fest, dass Braga nicht ein einziges Mal den Namen „Manuel Diogo“ nennt und die Details zu einem ganz anderen, wahren Mordfall ein Jahr später passen. Der mosambikanische Lehrling Carlos Conceicao wurde am 19. September 1987 in Staßfurt getötet, der Täter zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt.
Auf die Fragen, ob es Beweise dafür gebe, dass sich Braga im Interview zum Fall Diogo äußere und nicht zu einem anderen Fall und ob der MDR den Rohschnitt des Botschafter-Interviews zur Verfügung stellen könnte, gibt es keine Antworten. Stattdessen wirft die MDR-Pressestelle der Berliner Zeitung vor, „tendenziös und voreingenommen“ zu sein und weist „vorsorglich“ darauf hin, „dass wir uns gegen jegliche Falschbehauptungen und ehrenrührige Behauptungen zur Wehr setzen werden, ggf. auch juristisch“.
Ralf Straßburg, der damals in der DDR beim Staatssekretariat für Arbeit und Löhne für den Einsatz der mosambikanischen Vertragsarbeiter zuständig war, sagt: „Es stimmt einfach nicht, dass wir irgendjemandem erklärt hätten, dass Manuel Diogo aus dem Zug gestoßen wurde.“ Es sei immer von einem Unfall die Rede gewesen. Zitat Berliner Zeitung
Mann aus Westdeutschland(Schleswig-Holstein) spielt vor KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Ostdeutschland(Thüringen) Hitlerrede und Wehrmachtsmusik ab. Was vor 1990 undenkbar war – erst nach der Übernahme durch “Nazistan”…Ausriß Mopo, 11.10.2016
Die mit Rechtsextremisten, Folter-und Diktaturbefürwortern verbandelte Kubanerin Yoani Sanchez in Heidelberg 2013 – Treffen mit dem Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf dem Schloß der Stadt.
Ausriß. Yoani Sanchez – Hätschelkind des Folterstaates USA:
“So bestialisch quälte die CIA ihre Gefangenen…Gefangenen wurden Schläuche zur Zwangsentleerung eingeführt, sie wurden in Eiswasser gesteckt, anal penetriert.” Der Spiegel.
Viele Foltermethoden bereits aus den von den USA gestützten Militärdiktaturen Lateinamerikas gut bekannt.
Lügenstaat, Lügen-Politiker, Lügen-Medien, Lügen-Schriftsteller: “Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“. Berliner Zeitung, 13.3. 2021. ” Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.” Was wird jetzt aus den Unmengen von Berufslügnern jeder Couleur?(Rücktritte, Entlassungen, hohe Schadenersatzforderungen wegen Diffamierung?) Bemerkenswert: Nun auch Ermittlungsergebnisse von DDR-Kriminalisten(Kollegen von Hans Thiers, Gera) und Staatssicherheit als korrekt bestätigt. Vermutung: Geheimdienstoperation zwecks Delegitimierung der DDR bombastisch gescheitert:http://www.hart-brasilientexte.de/2021/03/13/luegenstaat-luegen-politiker-luegen-medien-luegen-schriftsteller-fall-manuel-diogo-keine-anhaltspunkte-fuer-toetungsdelikt-und-manipulationen-berliner-zeitung-13-3-2021/