Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Der Manuel-Diogo-Skandal und die Ständige Publikumskonferenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Wie sich der MDR, die ARD erneut bis auf die Knochen blamieren. Offizielles Schreiben: “Sehr geehrte Damen und Herren Rundfunkräte, wir möchten Sie abschließend bitten, sich unserer Forderung nach öffentlicher Richtigstellung der falschen Tatsachenbehauptung des MDR anzuschließen, der mosambikanische Vertragsarbeiter Manuel Diogo sei am 30. Juni 1986 in Ostdeutschland während einer Zugfahrt von Nazis ermordet worden.”

https://publikumskonferenz.de/blog/

MDR: Forderung nach Richtigstellung: „Vertuscht und verdrängt. Warum starben Vertragsarbeiter in der DDR?“

Beitrag5. April 2021, 19:00

Mitteldeutscher Rundfunk
Anstalt des Öffentlichen Rechts
An die Intendantin04360 LeipzigForderung nach Richtigstellung: „Vertuscht und verdrängt. Warum starben Vertragsarbeiter in der DDR?“Sehr geehrte Frau Wille,in einer TV-Dokumentation des MDR wurde im August 2016 von den Filmemachern Christian Bergmann und Tom Fugmann ein Film über den Einsatz von Vertragsarbeitern u.a. aus der Volksrepublik Mosambik in Betrieben und Kombinaten der DDR gezeigt.„Vertuscht und verdrängt. Warum starben Vertragsarbeiter in der DDR?“ (MDR) 17.08.2016 und später in „Schuld ohne Sühne“ (MDR) 17.11.2017https://www.phoenix.de/sendungen/dokume … 08379.html
https://www.mdr.de/investigativ/exakt-d … r-100.htmlDie Filmemacher und ihre Auftraggeber waren wohl vom Wunsch beseelt, den Nachweis dafür zu erbringen, dass Rassismus und fremdenfeindliche Gewalt eben auch in der DDR verbreitet waren.
So wurde in einer frei erfundenen Story behauptet, dass der mosambikanische Vertragsarbeiter Manuel Diogo während einer Bahnfahrt von rechten Schlägern misshandelt, an den Beinen gefesselt und aus dem Zug geworfen worden sei. Zur dramaturgischen Untermauerung der These wurden eigens Statisten engagiert, um dem Publikum die Gewalttat, für die Bergmann und Fugmann nicht einen einzigen Beleg vorweisen konnten, filmisch möglichst realitätsnah zu vermitteln.Das Film-Team ließ es sich darüber hinaus nicht nehmen, auf Kosten der Beitragszahler nach Mosambik zu reisen und die alte Mutter Diogos und deren Familie mit der ausgedachten Story zu konfrontieren. In einer, mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag unvereinbarer, Boulevardmanier hält die Kamera auf die weinende, trauernde Mutter als man ihr eröffnet, dass ihr Junge seinerzeit von Neonazis ermordet wurde. Kann man das wirklich noch ethisch vertretbar „Journalismus“ nennen?

Der Manuel-Diogo-Skandal und das Netzwerk der Beteiligten:http://www.hart-brasilientexte.de/2021/05/18/der-manuel-diogo-skandal-und-das-netzwerk-der-beteiligten/.

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/07/17/mdr-muss-45-millionen-euro-sparen-ta-juli-2017-zu-hohe-ausgaben-fuer-propagandaproduktion-durch-propagandafunktionaeremedienkonsumentenfragen/

Fliegt MDR-Intendantin Karola Wille jetzt zur Familie von Manuel Diogo nach Mosambik und sagt, was Wahrheit und was Lüge ist? “Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“. Berliner Zeitung, 13.3. 2021. ” Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.” “Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden Fake News verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.” Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. Totalblamage für MDR-Rundfunkräte, darunter der AfD:http://www.hart-brasilientexte.de/2021/03/15/fliegt-mdr-intendantin-karola-wille-jetzt-zur-mutter-von-manuel-diogo-nach-mosambik-und-sagt-was-wahrheit-und-was-luege-ist-fall-manuel-diogo-keine-anhaltspunkte-fuer-toetungsdel/

Was haben die Fake-Dokus gekostet, fragen MDR-Konsumenten angesichts der unrechtmäßigen Verwendung von Rundfunkbeiträgen – und fragen sich, wieso die MDR-Senderspitze und Verantwortliche für die Manuel-Diogo-“Dokus” immer noch nicht gefeuert wurden.

Die MDR-Propagandafilmchen über die DDR sind inzwischen berüchtigt. MDR-Konsumenten kommentieren, so gut wie alle Agitprop-Dokus seien nach dem gleichen  ideologietriefenden Gehirnwäsche-Muster gestrickt wie die Pseudo-Dokus/Fake-Dokus über den Fall Manuel Diogo.

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Ausriß.Wie eine großangelegte, teure Propagandaaktion gegen die DDR und ihre Bürger 2021 bombastisch scheitert.

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(Eigentlich alles ein Leckerbissen für Kommunikationswissenschaftler, aber die dürfen nicht)

24. Jahrgang | Nummer 10 | 10. Mai 2021/Das Blättchen

Rassistische Morde in der DDR? Ein Faktencheck

von Ulrich van der Heyden

Von Mitte 2020 bis zum Beginn des Jahres 2021 herrschte in der deutschen Presse Aufregung um ein besonderes Kapitel DDR-Geschichte. Es ging um eine Mordstory, die aber gar keine war. Es waren vielmehr völlig aus der Luft gegriffene Fantasien, die detailliert beschrieben, wie ein junger Mosambikaner, Manuel Diogo, 1986 in der DDR in einem Zug ermordet worden sein soll. Erst durch das Engagement der investigativen Journalistinnen Anja Reich und Jenni Roth von der Berliner Zeitung konnten diese Fake News als solche entlarvt werden. Sie konnten nachweisen, dass die Superspreader solcher Fantasien die zwei Journalisten Christian Bergmann und Tom Fugmann vom MDR waren, die ohne Quellenkritik die bereits in einigen Medien herumschwirrende Mordstory visualisierten und mit weiteren Erfindungen spickten.

Diese unglaubliche Geschichte wurden den MDR-Journalisten von Harry Waibel, Max Annas und Ibraimo Alberto geliefert. Harry Waibel , der sich als Historiker bezeichnet, bessert mit seinen unter Wissenschaftlern wenig geschätzten Un- und Halbwahrheiten seine Rente auf. Dessen diesbezügliche Praxis hat die Berliner Zeitung offengelegt. Der Krimi-Autor Max Annas förderte unter Berufung auf einen angeblich wahren Mordfall den Verkauf seiner ansonsten mäßigen Kriminalgeschichte unter dem Titel „Morduntersuchungskommission“ und heimste dafür sogar literarische Auszeichnungen ein. Der in Deutschland verbliebene ehemalige Vertragsarbeiter aus Mosambik Ibraimo Alberto gab sich als Freund des Toten aus und schilderte in allen grausigen Einzelheiten jedem Journalisten, der ihn fragte, die Todesumstände, als wenn er dabei gewesen wäre. Keiner wollte wissen, woher er solche Kenntnisse besaß, denn was er erzählte, stand nirgends geschrieben und Augenzeugen gab es auch nicht. Inzwischen ist durch die journalistische Arbeit der Berliner Zeitung bekannt, dass alle seine Schilderungen über Freundschaft und Tod „seines Freundes“ frei erfunden waren. In Anerkennung ihrer journalistischen Recherchearbeit von „Fakten gegen (den) Zeitgeist“, wie es heißt, wurden die beiden Journalistinnen zur Auszeichnung mit dem renommierten Nannen Preis vorgeschlagen.

Ausgerechnet Abgeordnete der Linken wie Andrea Johlige aus dem Potsdamer Landtag verbreiteten mit Hilfe der Nachrichtenagentur dpa die angebliche Mordstory. Sie meinten zu wissen, dass die DDR-Obrigkeit das angebliche Tötungsverbrechen unter den Tisch kehren wollte, und regten deshalb eine Überprüfung des „Falles“ bei der Staatsanwaltschaft an. Sie ließen sich vor den politisch gesehen eigentlich gläsernen Karren spannen. Einige Linken-Bundestagsabgeordnete konnten gerade noch rechtzeitig in ihrem ähnlich gelagerten, geschichtsunkundigen Drang, zur Mordstory Aufklärung zu verlangen, gestoppt werden, was zweifelsohne so kurz vor der Wahl eine Blamage für die Partei gewesen wäre.

Der von Frau Johlige angestoßene staatsanwaltliche Bericht fand keinen Beleg für ein Tötungsdelikt. Für den kritisch denkenden Bürger ist klar geworden, dass hier der DDR rassistisch motivierte Morde untergeschoben werden sollten. Auf eine Entschuldigung der Medien, die diese Fake News verbreiteten, wird man wohl umsonst warten, denn es waren ja nur Ostdeutsche, denen man das schlimmste Verbrechen vorwerfen konnte, ohne befürchten zu müssen, dass jemand widersprechen würde. Das bedeutet nicht, dass es in der DDR nicht rassistische Ressentiments und fremdenfeindliche Äußerungen und Taten gegeben hat.

Es begann schon früher. War es ein besonderer Zufall, dass sich so viele Medienvertreter auf die unwahre Schilderung eines rassistisch konnotierten Mordes an einem mosambikanischen Staatsbürger zu DDR-Zeiten fokussierten? Das ist kaum anzunehmen. Verwiesen sei in den folgenden Zeilen auf eine andere „Mordstory“, die zu DDR-Zeiten passiert sein soll. Verglichen mit dem „Fall Diogo“ erscheint jene kaum der Erwähnung wert.

Dieses Mal entstanden „alternative Fakten“ mit Unterstützung einer Wissenschaftlerin. So behauptete Almut Zwengel, heute Soziologieprofessorin an der Hochschule Fulda, in einem Aufsatz über den zu Beginn der 1960er Jahre erfolgten Einsatz von algerischen Vertragsarbeitern in der DDR, der im Jahre 2001 in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie veröffentlicht wurde, dass in Rostock zu DDR-Zeiten ein Vertragsarbeiter, der wie seine Kameraden „unattraktive Arbeitsplätze in der Industrie“ bekleidete, mit „zum Teil körperlich anstrengenden Arbeiten“ (ohne zu erklären, wo es in der Industrie attraktive Arbeitsplätze für zunächst ungelernte Arbeiter gab, deren Beschäftigung nicht anstrengend gewesen ist), ermordet worden sei. Auch ansonsten zeugen ihre Ausführungen davon, dass es nach ihrer Meinung damals zu fremdenfeindlichen Vorkommnissen in großer Anzahl gekommen sein soll. Sie führt zwar keine Belege an, aber sie hätte es anscheinend gerne so für ihr Weltbild gesehen.

Wo jedoch nichts zu finden ist, mussten ein nicht belegbarer „Bericht eines Fahrers“, vermutlich ist ein Taxifahrer gemeint, oder eines von ihr behaupteten „glaubwürdigen Informanten“ als Beweise herhalten. Verwundert-naiv stellt die Autorin fest: „Die Medien berichteten über solche Ereignisse nicht.“ Jeder Leser ihrer auch in anderen Schriften wiederholten, nicht belegten Fakten zu dieser Thematik hätte sich schon damals fragen müssen, warum eine Wissenschaftlerin unbewiesenen Gerüchten Glauben schenkt, zu denen sie keine schriftlichen Hinweise in den Archiven oder Zeitzeugen hat finden können. Nirgendwo hat sie für ihre Berichte eine Spur gefunden.

Wenn die Soziologin beispielsweise vom Hörensagen davon erfahren haben will, dass bei einer Messerstecherei in Rostock 19 Personen getötet worden seien oder in der Nähe von Erfurt ein Algerier „in aller Öffentlichkeit ermordet“ worden sei – warum hat sie das nicht überprüft? Das ist eigentlich das A und O eines jeden wissenschaftlichen Arbeitens. Nicht einmal den Zeitpunkt kann sie für solche von ihr ins Leben gesetzten angeblich begangenen Straftaten in ihren Schriften angeben. In der berichtswütigen DDR-Bürokratie hätte sie dazu, wenn diese Behauptungen wenigstens in einigen Punkten zutreffen würden, zumindest Spuren finden müssen. Solches unwissenschaftliche Herangehen an eine Thematik ist anscheinend keinem der Gutachter aufgefallen.

Hätte Almut Zwengel in der zeitgenössischen Presse nachgeforscht, hätte sie indes die Nachricht finden können, dass im Frühjahr 1988 in Rostock ein zwanzigjähriger deutscher Ordner vor einer Jugend-Diskothek von einem kubanischen Vertragsarbeiter erstochen worden war. Darüber hatten die nordostdeutsche Lokalpresse, aber auch Die Welt, berichtet. Man muss der Autorin vorwerfen, dass sie ohne die geringsten Beweise für die angeführten Todesfälle bewusste Geschichtsfälschung betrieben hat.

Wen wundert es, wenn dann Journalisten des MDR und Schriftsteller und sich gerne als Historiker bezeichnende Autoren auf solch einfache Weise, weil kaum Widerspruch zu erwarten ist, Geld und Aufmerksamkeit erwerben wollen? Und man kann sich durch dreiste Lügen auf Kosten des nachweislich vorhandenen solidarischen Engagements eines Großteils der ostdeutschen Bevölkerung politisch positionieren.

Ein solches Verhalten muss nicht nur aus wissenschaftlichen Gründen abgelehnt werden, sondern auch aus ethisch-politischen. Denn letztendlich ist dies ein Versuch, mit unbewiesenen rassistisch konnotierten Argumenten den heutigen Alltagsrassismus zu befeuern. Ein Zusammenwachsen von Ost und West ist so jedenfalls nicht zu erreichen. Zitat Das Blättchen

Ostdeutsche haben kaum Vertrauen in Medien und Kirchen/Die Zeit, Jan. 2018. 

HeuteimFunk1

IbraimoZusammengeschlagen

Ausriß ARD.

“Sie haben meinen Freund, den Antonio Manuel Diogo, zusammengeschlagen. Beide Füße gefesselt. Und dann haben sie seine Körperteile nach unten … ganz langsam, mit dem Seil immer nach unten. Da haben sie genau mit dem Kopf angefangen. Bis sie alles zerstückelt haben.
Ibraimo Alberto, ehem. Vertragsarbeiter”. Forum Deutsche Einheit

Ibraimozerstückelt

“bis sie alles zerstückelt haben”. ARD-“Kronzeuge” Ibraimo Alberto beschreibt, wie Manuel Diogo von DDR-Neonazis angeblich an den Beinen gefesselt, aus dem DDR-Zug kopfunter heruntergelassen worden  war und durch den Kontakt mit Zugrädern, Schienen und Gleisbett sukzessive in Fetzen gerissen wurde – “bis sie alles zerstückelt haben”.

Deutscher Regierungssender “Deutsche Welle” verbreitete die Falschversion sogar weltweit in anderen Sprachen: “…andere Situationen des Rassismus, dessen Zeuge Ibraimo war…”

…Esses acontecimentos ficam pequenos quando comparados a outras situações de racismo que Ibraimo presenciou. A pior delas, afirma, foi a morte do também moçambicano António Manuel Diogo, há 32 anos.

“Amarram os pés e abrem as portas do comboio – eram portas que a pessoa poderia abrir. Deixaram o corpo no chão e para as rodas do comboio começarem a mastigar os pés, de pedaço em pedaço. Espedaçaram o corpo dele. Nem sei como contar. Isso é o racismo mais pesado que eu sobrevivi naqueles tempos”, afirma Ibraimo…https://www.dw.com/pt-002/um-mo%C3%A7ambicano-a-reunifica%C3%A7%C3%A3o-e-a-xenofobia-na-alemanha/a-45731945. Wird sich die Senderspitze jetzt rechtfertigen – oder ist sie dafür zu feige?

 

Zitat Berliner Zeitung:

„Die Staatsanwaltschaft Potsdam findet keine Anhaltspunkte für einen Tötungsdelikt (…)
Manuel Diogo wurde nicht von einer Bande Neonazis ermordet. Die Staatssicherheit hat kein rassistisches Verbrechen unter den Teppich gekehrt. Sie zeigt aber vor allem: Nicht die DDR-Unfall-These ist falsch, sondern die vom Mord 30 Jahre später, in die Welt gesetzt von einem westdeutschen Historiker, maßgeblich unterstützt vom MDR. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender hat diese These in mehreren Beiträgen verbreitet, die Politik hat sie übernommen, die Justizbehörde mehr als acht Monate lang geprüft, ob sie wahr ist oder nicht. Manuel Diogos Name stand jahrelang für DDR-Unrecht, Diktatur, ostdeutschen Rassismus. Er stand auf Gedenktafeln, in Büchern, in der Widmung eines Krimibestsellers, er wurde in jeder großen und fast jeder kleinen deutschen Zeitung gedruckt, in Politiker- und Literaturpreisreden genannt. Und fast immer so, als sei das Verbrechen bereits bewiesen, als würden die Mörder immer noch frei herumlaufen.“

Es ist immer wieder erstaunlich welch hohe Wellen „Medienenten“ schlagen können und wie gern bestimmte Historiker, Organisationen und Politiker beim Thema DDR begeistert auf diesen Zug aufspringen und selbst die krudesten Behauptungen für ihre Zwecke ausschlachten. Mit derart konstruierten Storys werden nicht nur die Zuschauer betrogen, sondern eine ganze Region und die Menschen, die in ihr friedlich zusammenlebten, nachträglich in Misskredit gebracht. Wozu?

„In der deutschen Medienlandschaft wurde über Jahre hinweg ein eklatant einseitiges Bild vom Osten geprägt.“Karola Wille

Für den MDR, die auftraggebende Redaktion und die verantwortlichen Journalisten sollte es das Mindeste sein, sich bei Diogos Mutter, seiner Familie, seinen mosambikanischen Kameraden, seinen deutschen Kollegen und Betreuern und den Fernsehzuschauern zu entschuldigen.

Eine Richtigstellung der erfundenen Geschichte sollte zeitnah an einem prominenten Sendeplatz erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Maren Müller
Vorsitzende Publikumskonferenz

Anlage

Weitere Quellen:

https://www.neues-deutschland.de/artike … r-war.html
https://www.berliner-zeitung.de/politik … -li.108466
https://www.tumult-magazine.net/post/ul … populismus
https://www.parlamentsdokumentation.bra … 0/1571.pdf
https://www.berliner-zeitung.de/politik … -li.108466
https://derfalldiogo.podigee.io/
https://www.berliner-zeitung.de/politik … -li.146289

Re: MDR: Forderung nach Richtigstellung: „Vertuscht und verdrängt. Warum starben Vertragsarbeiter in der DDR?“

Beitrag25. April 2021, 22:16

Antwort aus der Juristischen Direktion des MDR:

 210421-OS-Ständige Publikumskonferenz-BRF-1.pdf
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Re: MDR: Forderung nach Richtigstellung: „Vertuscht und verdrängt. Warum starben Vertragsarbeiter in der DDR?“

Beitrag21. Mai 2021, 18:31

MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Gremienbüro
Kantstr. 71 – 73D-04275 LeipzigSehr geehrte Damen und Herren Rundfunkräte,mit Schreiben vom 05.04.2021 forderten wir aufgrund neuer rechtlicher Bewertungen durch die Staatsanwaltschaft Potsdam die Richtigstellung der Tatsachenbehauptung des MDR, der mosambikanische Vertragsarbeiter Manuel Diogo sei am 30. Juni 1986 in einem Zug zwischen Berlin und Dessau von Neonazis ermordet worden.Innerhalb der acht Monate währenden intensiven Prüfungen der Ermittlungsakten und der beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit vorhandenen Dokumente habe es laut Staatsanwaltschaft Potsdam keine Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt oder für eine Manipulation der Todesursache seitens der DDR-Behörden gegeben.Der Juristische Direktor des MDR, Herr Dr. Schröder, merkt in seinem Antwortschreiben an, dass die gegenteilige Beurteilung eines Sachverhaltes durch eine Staatsanwaltschaft nicht automatisch bedeute, dass die Darstellung des MDR falsch, erfunden oder unwahr sei. Das ist eine originelle Auffassung von der Arbeit einer Behörde mit Verpflichtung zur Objektivität, zu der gehört, dass nicht nur die belastenden, sondern auch die zur Entlastung dienenden Umstände objektiv zu ermitteln sind. Diese Regel gilt im Übrigen auch für journalistische Arbeit, sofern sie nicht ausschließlich den Boulevard bedient.Der Wahrheitspflicht nachzukommen heißt, vollständige Informationen zu geben. Vollständigkeit heißt wiederum nichts wegzulassen, was wichtig ist. Entlastendes wie Belastendes sind gleichermaßen darzustellen (BHG, NJW 1997, 1148). Fehlende Sendezeit oder zeitlicher Informationsdruck sind dem gegenüber unbeachtlich. (hier: Hahn/Vesting, Beck‘scher Kommentar zum Rundfunkrecht, Seite 450, Randnotiz 57)In seiner ablehnenden Antwort auf unser Schreiben moniert der Juristische Direktor, dass wir die von den MDR-Autoren recherchierte Faktenlage sowie die Bewertung des Historikers Harry Waibel unberücksichtigt ließen. Sowohl die Bewertungen als auch die politische Agenda des vom MDR favorisierten Historikers sind den Beschwerdeführern bekannt.Auch die Einschätzung renommierter Historiker zu seinem Wirken und Schaffen gaben uns Einblicke in die öffentliche Reputation des westdeutschen Waibels, die sich ausschließlich darin erschöpft mit allen Mitteln die These vom DDR-Unrechtsstaat zu untermauern. Dass seine monothematischen Bemühungen in gewissen politischen Kreisen durchaus auf fruchtbaren Boden fallen, hat weniger mit Waibels politisch-historischer Kompetenz zu tun, als vielmehr mit einem kolportierten Geschichtsbild, welches keine Nuancen zwischen Schwarz und Weiß zulässt und den Menschen, die im System DDR gelebt und gearbeitet haben, auf ewig ein falsches Leben attestiert.Wir möchten Sie, sehr geehrte Gremienmitglieder, auf die dünne Faktenlage und auf die Ungereimtheiten aufmerksam machen, die sich sowohl durch die beanstandete MDR-Dokumentation als auch durch Herrn Dr. Schröders Ausführungen ziehen.- Herr Dr. Schröder führt aus, dass der ehemalige mosambikanische Diplomat Pedro Taimo angab, von hochrangigen „DDR-Offiziellen“ über das Tötungsverbrechen an Manuel Diogo informiert worden zu sein. Laut vom MDR selbst verlinkten Zitat Taimos sagte dieser jedoch:„Die Staatssicherheit der DDR und andere Behörden, mit denen wir in Kontakt standen, haben uns nie direkt bestätigt, dass es sich um ein Tötungsdelikt durch Skinheads handelte. Hätten sie das getan, wäre dies ein ernsthaftes politisches Problem.“

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- Der ebenfalls als Quelle genannte ehemalige mosambikanische Botschafter in der DDR, Julio Braga, bezog sich im Interview offensichtlich auf ein anderes Tötungsverbrechen, wie die Redaktion des MDR unschwer hätte herausfinden können. So nutzt Braga im Gespräch nicht ein einziges Mal den Namen „Manuel Diogo“ und spricht über gefasste und verurteilte Täter, die es im Fall Diogo schlicht nicht gab.

O-Ton Braga: „Ich glaube, einige wurden für zwei bis 5 Jahre verurteilt.“

Wie passt diese Aussage zu einem Fall, der über 30 Jahre lang zurecht als Unfall galt? Braga könnte sich auf den Mord an dem mosambikanischen Lehrling Carlos Conceicao bezogen haben, der im September 1987 in Staßfurt getötet wurde und dem Täter eine Verurteilung von fünf Jahren Freiheitsentzug einbrachte. Aufschluss darüber könnte das dem MDR vorliegende Rohmaterial des Interviews mit dem Ex-Botschafter geben.

- Die Aussage des ehemaligen Vertragsarbeiters und Autors Ibraimo Alberto, der angeblich mit Manuel Diogo befreundet war und mit ihm zusammen am 16. Juni 1981 aus Mosambik in Berlin-Schönefeld eingetroffen sei, entpuppte sich beim Vergleich der Ankunftsdaten als falsch, denn Diogo kam erst Ende Oktober nach Deutschland. Auch der angebliche Besuch Diogos in Berlin erweist sich als unhaltbar und scheitert ebenso an gesicherten Fakten, wie die plastische Schilderung des angeblichen Mordes in Ibraimo Albertos Roman, auf der „Historiker“ Harry Waibel schlussendlich seine Mord-Theorie aufbaute und die der MDR in seiner Doku unter Zuhilfenahme von Statisten (!) übernahm.

Ibraimo Alberto räumte später gegenüber den Journalistinnen der Berliner Zeitung Erinnerungslücken ein und berief sich lediglich auf besagtes Gespräch in der mosambikanischen Vertretung, bei dem ihm erzählt wurde, dass ein Mosambikaner im Zug bei Dessau von Skinheads ermordet worden sei. Die ehemaligen mosambikanischen Kollegen Diogos sagen, sie hätten nie von Ibraimo Alberto gehört. Manuel wäre auch niemals allein mit dem Zug nach Berlin gefahren, sie seien immer in der Gruppe unterwegs gewesen.

Herr Dr. Schröder führte schlussendlich aus, dass die Einstufung der Stasi-Akten zum Fall Manuel Diogo mit dem Vermerk “Streng vertraulich! Um Rückgabe wird gebeten!” ein Indiz für besondere Brisanz des Inhalts sei und eine entsprechende Widmung bei einem Unfall ungewöhnlich wäre. Laut unserer Information wurden sämtliche schriftliche Informationen, die das MfS an andere Institutionen herausgab (z.B. auch auf Parteiinformationen an SED-Führungen) unabhängig von der Brisanz des Inhaltes, mit diesem Vermerk versehen. Beispiel:

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Die Vorgehensweise der Filmemacher Christian Bergmann und Tom Fugmann entspricht im Falle Manuel Diogo eben nicht dem Gebot der Einhaltung journalistischer Sorgfaltspflichten. Es mutet eher so an, als sei die Story vom gewünschten Ergebnis her konzipiert worden. Die Autoren haben sich auf das belastende Material Waibels bezogen und lediglich Quellen und Informationen genutzt, welche dessen Mordthese stützten.

O-Ton: Roland Hohberg vom Rückkehrerverein Adecoma in Mosambik hatte dem MDR Interviews vermittelt. Daher wisse er, dass die Journalisten ihre Gesprächspartner im Glauben gelassen hätten, der Neonazi-Mord sei bewiesen. „Die haben Suggestivfragen gestellt, die wollten nur eine Story, die gut ins politische Panorama passt.“

Dass Waibel – laut eigener Aussage – sogar vom MDR für seine „Recherchen“ bezahlt wurde, wirft ein ebenso düsteres Licht auf diese Story, wie die zutiefst unsensible Konfrontation der Mutter Diogos mit dem vermeintlichen Nazi-Mord an ihrem Sohn. Dr. Schröder schreibt in seinem Schlusssatz, dass der MDR in den Beiträgen „einen möglichen Tathergang“ darstellt. Rechtfertigt „ein möglicher Tathergang“ diese Reise der MDR-Crew nach Mosambik? Was wünscht ein anständiger Mensch der greisen Mutter eines so jung verstorbenen Mannes? Eine unbestellte monströse Enthüllung, welche die eh schon grausamen Todesumstände ihres Jungen noch in den Schatten stellt? Wer tut so etwas und warum?!

Die Autoren des MDR haben es versäumt wichtige Zeitzeugen zu befragen, die die Mordthese hätten entkräften können. Die Journalistinnen der Berliner Zeitung sind bspw. nach Jeber-Bergfrieden gefahren, wo Diogo damals arbeitete. Sie sprachen unter anderem mit dem Heimleiter, dem Werkleiter und dem Lokführer, der Manuels Leiche gefunden hatte. Auch ehemalige Freunde und Kollegen von Diogo in den USA und Mosambik wurden von den beiden Reporterinnen kontaktiert und ausführlich befragt.

Besonders brisant: Keiner der von den Journalistinnen der Berliner Zeitung interviewten deutschen Zeitzeugen hatte jemals von der Mordthese an Diogo gehört, bevor der Beitrag des MDR lief.

Der bekannte ostdeutsche Kriminalistik-Experte Hans Thiers, früherer Leiter der Mordkommission im DDR-Bezirk Gera – schon mehrfach beim MDR zu Gast – sagte zum Fall: Es sei absurd und schlichtweg falsch, dass in der DDR aus politischen Gründen u.a. von der Stasi Ermittlungen gestoppt oder Verbrechen vertuscht wurden. Eher sei das Gegenteil der Fall gewesen. Das MfS habe bei Mordfällen auf rasche Aufklärung gedrungen, sich über alle Ermittlungsschritte informieren lassen. Die Öffentlichkeit sei nach Morden direkt in die Fahndung einbezogen worden – sogar per Lautsprecherwagen in den Städten und Dörfern, per Fahndungsanzeigen in den DDR-Medien. Kriminalisten und Polizisten hätten sogar in den Schulen konkret über Verbrechen und laufende Fahndungen informiert, um Mithilfe gebeten.

O-Ton Thiers: “Mein damals zuständiger Kollege, der Leiter der Morduntersuchungskommission Halle, sagte mir 2020, dass er sich an einen solchen spektakulären Mordfall auf jeden Fall erinnern würde, wenn es ihn denn gegeben hätte.“

Die Wahrheitspflicht dergestalt, dass Aussage und Wirklichkeit übereinstimmen, entspringt dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht, das auch dagegen schützt, dass jemandem Äußerungen in den Mund gelegt werden, die er nicht getan hat und die seinen von ihm selbst definierten sozialen Geltungsanspruch beeinträchtigen. Aussage und Wirklichkeit müssen übereinstimmen. (siehe Beck‘scher Kommentar zum Rundfunkrecht, Hahn/Vesting, Seite 449, Randnotiz 55/56)
Die Redaktionen sind in der Pflicht, Bilder und Aussagen aus Quellen Dritter auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Es ist nicht ihre Aufgabe, Falschmeldungen zu verbreiten. Zudem gehört es zum journalistischen Standard, fehlerhafte Berichterstattung richtigzustellen.

Sehr geehrte Damen und Herren Rundfunkräte,

wir nehmen ausdrücklich Abstand von den von uns verwendeten Begrifflichkeiten „Medien-Ente“, „ausgedacht“ und „frei erfunden“. Diese Zuschreibungen werden dem Vorgang nicht gerecht. Es handelt sich um einen Skandal allererster Güte. Bevor Sie sich, wie leider viel zu oft üblich, der Auffassung der Intendanz bzw. des Juristischen Direktors anschließen, möchten wir jedes Mitglied Ihres Gremiums dringend darum bitten, aufmerksam die Podcasts der Berliner Zeitung anzuhören. Das sollte nicht nur zu Prüfungszwecken erfolgen, sondern auch aus aufrichtigem Interesse an spannenden, ehrlichen und beharrlichen Journalismus.

https://derfalldiogo.podigee.io/

Die Recherchen der “Berliner Zeitung” zum Fall Diogo nehmen im Übrigen am Wettbewerb um den Nannen Preis 2021 teil.

Sehr geehrte Damen und Herren Rundfunkräte, wir möchten Sie abschließend bitten, sich unserer Forderung nach öffentlicher Richtigstellung der falschen Tatsachenbehauptung des MDR anzuschließen, der mosambikanische Vertragsarbeiter Manuel Diogo sei am 30. Juni 1986 in Ostdeutschland während einer Zugfahrt von Nazis ermordet worden.

Aus Gründen der Transparenz wird dieses Schreiben und weiterer Schriftverkehr auf der Webseite des Vereins https://www.publikumskonferenz.de/forum/ veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

Maren Müller
Vorsitzende Publikumskonferenz

Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. verurteilt 2020 zwangsfinanzierten MDR wegen “ausgedachter Story” zu Mosambikaner Manuel Diogo: “Mit Reisemitteln der öffentlich-rechtlichen Sender ausgestattet, reiste das Team nach Mosambik und erzählte der alten Mutter und der Familie des Getöteten ihre ausgedachte Story. Die Kamera hielt voll drauf: Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden Fake News verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.”http://www.hart-brasilientexte.de/2020/10/07/staendige-publikumskonferenz-der-oeffentlich-rechtlichen-medien-e-v-verurteilt-2020-zwangsfinanzierten-mdr-wegen-ausgedachter-story-zu-mosambikaner-manuel-diogo-mit-reisemitteln-der-oeffentlic/

StändPublDiogo1

 

Die Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. sprach zudem von einem “Fälscherskandal,  wirklich ganz dickes Kaliber”. Steinmeier und andere hätten sich hier Meriten als Lügenbarone erworben, hieß es.

Der MDR-Rundfunkrat hat 43 Mitglieder – wieso haben die bis heute zu dem Skandal geschwiegen, sogar auf eine Programmbeschwerde verzichtet? Was ist da passiert hinter den Kulissen?https://www.mdr.de/mdr-rundfunkrat/mitglieder-mdr-rundfunkrat-100_zc-75f28a70_zs-cd42d5dd.html

Wie tief die evangelische Kirche in den Steinmeier-Ibraimo-Alberto-Skandal verwickelt ist – Julia Oelkers und Ibraimo Alberto sogar im Organisationsteam der Magdeburger Tagung: https://www.ekmd.de/aktuell/nachrichten/respekt-und-anerkennung-internationale-tagung-zur-entwicklungszusammenarbeit-mosambik-deutschland.html.

-OelkersNeumannBecker1

Ausriß Tagungsband – “Herausgegeben von der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur”.

IbraimoMagde1

Ibraimo Alberto – gleich an erster Stelle in der Liste der Mitglieder des Vorbereitungsteams und Fortsetzungsausschusses genannt…

“Ende der 1980er-Jahre wird sein bester Freund von Rechtsextremen ermordet.” Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

“Ungebremst ins Polizeiauto”(MOZ Brandenburg) – “Aus bisher unbekannter Ursache fuhr der Fahrer sein Auto ungebremst auf das Polizeiauto”(Fahrer Ibraimo Alberto):

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Ausriß. 2011 zieht Ibraimo Alberto von Schwedt nach Karlsruhe.https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/337562/

“Die Polizei hatte gemeldet, dass der Fahrer schon einmal wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgefallen war. Diese Aussage bezog sich auf einen Unfall am 3. Mai 2009 auf der B 2 zwischen Angermünde und Felchow, bei dem das Auto Albertos von der Straße abkam und im Graben landete. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs wurde jedoch am 19. August mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt.” MOZ

“Am meisten fühlen sich dennoch jene von Ibraimo Alberto enttäuscht, die ihn als Freund verstanden. Die ihm immer wieder Jobs vermittelten: beim Bau, im Eiscafé, als Fahrer, Vertreter. Die ihm zur Seite standen, wenn seine offenkundig mangelhaften Deutschkenntnisse und fehlende Qualifizierung ihn einschränkten. Sie halfen ihm aus der Klemme, als er ungebremst auf ein Polizeiauto auf der Autobahn raste und sich eigentlich dafür vor Gericht hätte verantworten müssen. Sie sorgen dafür, dass es nicht an die große Glocke gehängt wird, als sein jugendlicher Sohn mit anderen – als Mutprobe – rechtsradikale Parolen mitgrölt und mit einem Grafithandschuh als Waffe von der Polizei verhaftet wurde.” MOZ. “…Den Vorfall beim Fußballspiel der A-Jugend FC Schwedt gegen FSV Bernau als rassistischen Angriff zu bezeichnen, ist schlichtweg gelogen, ärgert man sich im Verein am Stadion Heinrichslust und beim Bernauer Verein. Schiedsrichter, der Bernauer Trainer, Schwedter Verantwortliche seien dazwischengegangen, als sich die Spieler nach dem Schlusspfiff angifteten, berichten Augenzeugen. Ibraimo Alberto, einer von 18 Zuschauern, sei zu den Kids auf den Platz gerannt, eher provozierend als deeskalierend, heißt es…”

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/976979

Leserzuschriften: 

23.09.2011 – 22:02:29

So viel Dummheit auf einen Haufen

Mir stehen die Nackenhaare zu Berge, wenn ich hier lese, welchen geistigen Dünnsch*ß hier einige Leute abgeben. Da druckt die MOZ einen Beitrag über einen ehemaligen Mitbürger der Stadt ab, der sich in der deutschen Presslandschaft als “Opfer” feiern ließ, und nun kommen hier solche Anfeindungen gegen den Redakteur. Der Artikel war sachlich, nüchtern und ohne persönliche Wertung geschrieben. Allein dafür gehört ihm ein Lob verdient. Endlich mal was Wahres über Herrn I. A. In der Süddeutschen Zeitung wurde über I. A. geschrieben, das er Angst hatte, abends in Schwedt auf die Straße zu gehen. Ich bin ihm oft gegen Mitternacht in der Stadt begegnet, und er sah wahrlich nicht ängstlich aus. Für sein persönliches wie auch sein berufliche Scheitern schob er immer seine Hautfarbe vor, was aber völliger Nonsens war. Er war schlicht und einfach nur unqualifiziert und faul. Er stellte sich gern als “Opfer” dar, in Wirklichkeit war er ein ganz normaler Hartz 4 Empfänger, der sein Leben nicht auf die Reihe bekam. Also laßt bitte die Kirche im Dorf. Und nein, ich stehe keiner rechten Partei nahe, ich kann nur mitdenken und habe einige Artikel über I. A. z.B. im Berliner Kurier, der Süddeutschen Zeitung, dem Stern… gelesen. In diesem Sinne einfach mal den Ball flach halten, oder http://youtu.be/j8uefBUOfgA

Ich war maßlos betroffen von der überregionalen Berichterstattung. Wer I.A. näher kannte, nimmt ihm diese Opferrolle nicht ab. Er selbst war auch nicht der ach so “Lammfromme”, wie er dargestellt wurde. Es ist eine Schande, wie er freunde und Bekannte nachträglich in den A**ch getreten hat. Ein großes Lob an Herr Dietrich für diesen Artikel. Das war längst überfällig. @ Wilhelm Busch Das mußte niemand beauftragen, Herr Dietrich hat sich einfach einem Thema angenommen, das Stadtgespräch ist. Viele seiner Freunde und Helfer sind maßlos von I.A. enttäuscht, denn er hat Sachen verbreitet, die man nicht auf sich sitzen lassen wollte. Was haben wir uns für I.A. den Allerwertesten aufgerissen, und dann liest man plötzlich soviele Unwahrheiten. Jeder andere Ausländer wäre für die ihm geleistete Unterstützung dankbar gewesen…

Die FAZ-Version – Wahrheit oder Lüge? “Am Morgen des 16. Juni 1981 landen Alberto, Diogo und neunzig andere Mosambikaner auf dem Flughafen Schönefeld, Ost-Berlin, Hauptstadt der DDR.”https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/rassismus-in-der-ddr-der-boxer-15086878.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2, “Sein Freund wird von Neonazis ermordet. Am 30. Juni 1986 bringt Alberto seinen Freund Diogo zum Berliner Ostbahnhof. Zusammen hatten sie das Wochenende verbracht, mit Freunden Fußball gespielt, bis in den Morgen getanzt. Diogo muss zurück nach Dessau in sein Wohnheim…lässt Waibel zu einem einfachen Urteil kommen: „Der Antifaschismus der DDR war gescheitert.“ Eine Entnazifizierung hatte, wenn überhaupt, nur halbherzig stattgefunden.”

Grimme-Preis und Lügen?

Im Theater von Aalen liest Albertos neue Partnerin Julia Oelkers aus dem Buch vor:

“Journalistin Julia Oelkers liest aus Ibraimo Albertos Buch “Ich wollte leben wie die Götter”. Begleitet wird sie musikalisch von Daniel Bachmann. Ibraimo Alberto wurde in Mosambik geboren, ist dort noch während der Kolonialzeit aufgewachsen, erkämpft sich das Recht, zur Schule zu gehen, wandert in die DDR aus und ist dort rassistischen Anfeindungen ausgeliefert. Nach der Lesung geht Ibraimo Alberto mit dem Publikum ins Gespräch. Der Eintritt ist frei.”https://bruderland.de/background/impressum/

2020 erhält der Beitrag “Eigensinn im Bruderland” den Grimme-Fernseh-Preis – zu sehen ist darin der Lebenspartner Ibraimo Alberto von Co-Autorin Julia Oelkers. Sogar die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Superillu machen mit:https://www.einheitspreis.de/Einreichungen/eigensinn-im-bruderland/.

Julia Oelkers, Ibraimo Alberto und der Grimme-Preis: https://www.grimme-online-award.de/2020/nominierte/n/d/eigensinn-im-bruderland/

IbraimoGrimmepreis20

Ausriß:https://www.grimme-online-award.de/2020/preistraeger/p/d/eigensinn-im-bruderland-1/

https://bruderland.de/episodes/ende-der-freundschaft/

Julia Oelkers und Ibraimo Alberto – sogar von der Rosa-Luxemburg-Stiftung der Linkspartei gefördert:https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RMPXC/madgermanes-diese-deutschen?

Wie die Ostdeutschen auf Manipulationen wie im Falle Manuel Diogo reagieren:

pegidamedienplakat1.jpg

Ausriß.

PegidaZDFSchweinejournaille16

pegidaleitmedien.jpg

JournalistenLügenmedien15

Ausgerechnet Gauck…

„Die maßlose Wut, ja der Hass auf die Medien erschrecken uns“

Der Bundespräsident nimmt die Medien vor „Lügenpresse“-Rufern in Schutz. FAZ, 1.12. 2016

MaischbergerzirkusNov161

Ausriß. Rentner Wickert hätte auspacken, sagen können, wies läuft – tat es natürlich nicht…(“Von 1972 bis 1980 war Wickert Mitglied der SPD.” Wikipedia)

Nun hats den SPIEGEL selber erwischt(Relotius-Stil):

“Es bedarf einer gewissen Schere im Kopf.” 

SPIEGELSchereimKopf84

 

“Fernsehen als Spiegel der Wirklichkeit oder Sprachrohr der Regierenden?…SPIEGEL-Report 1984 über die politische Wende in den deutschen Funk-und Fernsehanstalten.” Ausriß. 

BILD Juli 2021: Musste sich Jan Hofer (71) bei der „Tagesschau“ selbst zensieren?

Diesen Eindruck erweckt Hofer zumindest mit einer brisanten Aussage in einem Podcast des Männermagazins „GQ“. Der langjährige „Tagesschau“-Moderator wechselte im März dieses Jahres zu RTL. Hofer wörtlich über sein neues Team und die Arbeit bei RTL im Vergleich zur ARD: „Natürlich anders, aber kleiner, hoffentlich effektiver und ohne Schere im Kopf“.

Schere im Kopf? Diesen Ausdruck verwendet man, wenn sich Menschen selber zensieren, in vorauseilendem Gehorsam bestimmte Dinge weglassen. Für einen ehemaligen „Tagesschau“-Sprecher ein pikanter Seitenhieb gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Zitat BILD

“Medienmacht” – die wichtige Rolle der “Pressesonderverbindungen” in deutschen Medien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/06/medienmacht-dr-uwe-kruger-universitat-leipzig-warum-sich-deutsche-medien-auch-thema-ukraine-grausig-blamieren/

 Pressesonderverbindungen(unter Decknamen von Geheimdiensten geführte deutsche Journalisten..http://jungle-world.com/artikel/1998/35/34488.html)

wesbrotichesse.jpg

Wandbehang in historischem Gebäude einer idyllischen ostdeutschen Kleinstadt. Viele SPIEGEL-Relotius-Nachahmer auch in Ostdeutschland, das fast keinerlei eigene Medien mehr hat.

BNDMedienKnaur

“Undercover. Wie der BND die deutschen Medien steuert.” Erich Schmidt -Eenboom, Knaur-Verlag.

“Bespitzelung

BND setzte Nazi-Täter für “Operation Fadenkreuz” ein

BND-Gründer Reinhard Gehlen ließ in den Fünfzigerjahren Hunderte Politiker, Wissenschaftler, Militärs und Journalisten bespitzeln – von einer Gruppe schwer belasteter Altnazis.” DER SPIEGEL, Okt. 2016

“BND beschäftigte den Erfinder der Vergasungswagen.” DIE WELT 2011 zu den Wertvorstellungen des westdeutschen Geheimdienstes BND.

 Gehlen-Kinkel-BND, Fall Manuel Diogo und Mosambik-Kontext:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/09/04/regime-change-in-der-ddr-mosambik-und-die-rolle-des-gehlen-kinkel-bnd-wie-brueder-und-schwestern-mit-ss-terrormethoden-dafuer-sorgten-dass-die-ostdeutschen-weder-an-dringend-benoetigte-devisen/

 

Kinkel1

1.“1984 wurden in Mosambik acht DDR-Helfer ermordet, darunter auch Thüringer. Manfred Grunewald lässt die Erinnerung daran nicht los”. Die westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW) bringt am 28. Dezember 2019 einen großen Beitrag zum Thema – doch die wichtigsten Basisfakten fehlen. Immerhin spielten der BND, Helmut Schmidt(SPD), Willy Brandt(SPD) eine sehr wichtige Rolle…(Mosambik-Dossier 1) Unter Ramelow und LINKE-Bildungsminister Holter alles Unterrichtsstoff an den Thüringer Schulen?http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/12/28/1984-wurden-in-mosambik-acht-ddr-helfer-ermordet-darunter-auch-thueringer-manfred-grunewald-laesst-die-erinnerung-daran-nicht-los-die-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-esse/.

Regime Change in der DDR und die Rolle westlicher Geheimdienste, deren Terroranschläge, Sabotageakte, Destabilisierungsstrategien. Die 550-Seiten-Studie von Enrico Heitzer – Nitroglyzerin für die offizielle westdeutsche Geschichtsschreibung über die DDR. “Die Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit(KgU). Widerstand und Spionage im Kalten Krieg 1948-1959.” Viele Nazi-Verbrecher, SS-Leute in der CIA-finanzierten/gesteuerten KgU:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/10/17/regime-change-in-der-ddr-und-die-rolle-westlicher-geheimdienste-deren-terroranschlaege-sabotageakte-destabilisierungsstrategien-die-550-seiten-studie-von-enrico-heitzer-nitroglyzerin-fuer-die-of/

“Im Visier die DDR. Eine Chronik”. Autor Robert Allertz, Verlag edition ost. “Der Kampf der Systeme war kein Wettbewerb. Er war ein Kreuzzug des Westens gegen den Osten.” **

AllertzVisierDDReditionost

Robert Allertz, “Im Visier die DDR. Eine Chronik”. edition ost.

“Invasionsziel DDR” – der Klassiker(für Andersdenkende) zu Terror, Sabotage, psychologischer Kriegführung gegen die DDR. Autor Karl Heinz Roth, konkret-Verlag Hamburg, nach wie vor erhältlich. Heißer Krieg gegen die DDR in Mosambik – die BND-gestützte Terrororganisation RENAMO und deren Kindersoldaten:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/11/03/9-november-2020-invasionsziel-ddr-der-klassiker-zu-terror-sabotage-psychologischer-kriegfuehrung-gegen-die-ddr-autor-karl-heinz-roth-konkret-verlag-hamburg-nach-wie-vor-erhaeltlich-heiss/

Sichtweisen über Honecker. Sichtweisen über westdeutsche Politiker, die Honecker trafen.(Schmidt/SPD, Schröder/SPD, Kohl/CDU, von Weizsäcker/CDU, Strauß/CSU, Schäuble/CDU, Vogel/CDU, Genscher/FDP etc.):http://www.hart-brasilientexte.de/2019/05/31/sichtweisen-ueber-honecker-sichtweisen-ueber-westdeutsche-politiker-die-honecker-trafen-schmidtspd-kohlcdu-von-weizsaeckercdu-strausscsu-schaeublecdu-vogelcdu-etc/

Die aktuellen Nazi-Antisemitismus-Skandale in Thüringen 2019 – just im Wahlkampfjahr:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/01/31/thueringen-die-vielen-aktuellen-nazi-skandale-von-autoritaeten-und-mainstreammedien-thueringens-nazi-glocken-laeuten-2019-am-holocaust-gedenktag-und-am-tag-der-landtags-gedenkstunde-zum-holocaust/

Wie der Osten tickt. “Ofenfrische DDR-Brötchen” statt westlichem Backmischungs-Schrott. (September 2018, Kleinstadt in Thüringen) Sozialisierung und Mentalität:http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/09/22/wie-der-osten-tickt-ofenfrische-ddr-broetchen-statt-westlichem-backmischungs-schrott-september-2018-kleinstadt-in-thueringen/

FernerOsten1

Ausriß DER SPIEGEL. Die Ziele des Anschlusses von 1990.

“Die wollten den Markt und die Arbeitskräfte – verkauft wurde es als Wiedervereinigung”(Positionierung im MDR 2019).

Zeit der Polarisierungen: In Thüringen trifft man selbst in Supermärkten 2020 Personen, die T-Shirts mit großem DDR-Emblem, großem Schriftzug DDR tragen. Zur Begründung heißt es kurz: “Scheiß-Westen. Wir müssen zeigen, wo wir herkommen.” Die Personen waren offenkundig zu DDR-Zeiten noch nicht erwachsen. 

AfD NRW 2017 – die hochbrisante Kleine Anfrage zu Nazis im Machtapparat des Bundeslandes nach 1945.Parallelfall Hessen, Niedersachsen, Saarland, Bremen…Die Nazis/SS-Leute im BRD-Machtapparat:http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/

AllertzVisier2

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Allertz

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_zum_Schutz_von_B%C3%BCrgerrecht_und_Menschenw%C3%BCrde

http://www.gbmev.de/

https://www.eulenspiegel.com/autoren/autor/324-robert-allertz.html

https://www.amazon.de/B%C3%BCcher-Robert-Allertz/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A186606%2Cp_27%3ARobert%20Allertz

MDR 2018 über die Presseberichterstattung zu Ostdeutschland, das kulturelle Erbe aus DDR-Zeiten: 

…Mehr an Kultur spiegelt sich nicht wider

“Kultur” ist dagegen ein Schlagwort, das nur in etwa jedem 15. Artikel im Zusammenhang mit Ostdeutschland enthalten ist. Auffällig ist diese Zahl vor allem, weil die neuen Länder (ohne Berlin) mit 2,4 Orchestern und Theatern pro 100.000 Einwohner gegenüber nur 0,9 Orchestern und Theatern pro Einwohner in den alten Bundesländern eine etwa zweieinhalbfache Kulturdichte haben…

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2017/09/05/ellrichthueringen-die-bewegte-geschichte-kz-ddr-grenzort-fotoserie/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/03/ellrichthueringen-teil-2/

Bodo Ramelow/LINKE und die Wertvorstellungen seiner Koalitionspartner SPD und GRÜNE. Wer in Deutschland stockreaktionär ist – und wer nicht:http://www.hart-brasilientexte.de/2014/12/05/bodo-ramelow-und-die-wertvorstellungen-seiner-spd-partner/

http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/07/afd-nrw-2017-die-hochbrisante-kleine-anfrage-zu-nazis-im-machtapparat-des-bundeslandes-nach-1945/

http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2018/06/11/bad-frankenhausen-2018-wieder-panzer-aus-dem-kyffhaeuserkreis-an-die-grenze-russlands-nach-litauen-feindbild-russland-wie-im-hitler-kapitalismus/

BuchenwaldKZHitlerrede16

Mann aus Westdeutschland(Schleswig-Holstein, Brunsbüttel) spielt vor KZ-Gedenkstätte Buchenwald in Ostdeutschland(Thüringen) Hitlerrede und Wehrmachtsmusik ab. Was vor 1990 undenkbar war – erst nach der Übernahme durch “Nazistan”…Ausriß Mopo, 11.10.2016. Hatte etwa Harry Waibel den Fall untersucht, im Nationaltheater Weimar präsentiert – oder ihn bei der Veranstaltung unterschlagen?

Was es in der DDR nicht gab – und warum.

-

3SAT, Ausriß:

Schatten von männlicher Hand, die nach einer Frau greift

Kultur

“Mordkommission” von Max Annas

1986 wird in der DDR der 23-jährige mosambikanische Arbeiter Manuel Diogo ermordet. Der Schriftsteller Max Annas hat den Fall in seinem neuen Kriminalroman verarbeitet.

DATUM:
08.10.2019
-

“Der bolivianische Präsident Evo Morales ist auf dem Heimflug. Seine von Moskau kommende Maschine war in Wien zur Landung gezwungen worden, weil Edward Snowden an Bord vermutet wurde. Lateinamerikanische Staaten protestieren.” FAZ 2013. “Snowden hat in einer Vielzahl von Staaten, darunter Deutschland, politisches Asyl beantragt – bisher vergeblich. Der frühere Geheimdienstmitarbeiter hatte Datenspionage der Vereinigten Staaten und Großbritanniens im großen Stil öffentlich gemacht.”:http://www.hart-brasilientexte.de/2021/05/26/der-bolivianische-praesident-evo-morales-ist-auf-dem-heimflug-seine-von-moskau-kommende-maschine-war-in-wien-zur-landung-gezwungen-worden-weil-edward-snowden-an-bord-vermutet-wurde-lateinamerikan/.

-

Berichterstattung der Berliner Zeitung über Fall Manuel Diogo – gegen geltende ideologische Leitlinien gleichgeschalteter deutscher Staats-und Mainstreammedien – war offenbar einmaliger/seltener Ausrutscher. Inzwischen folgt das Blatt wieder brav den offiziösen/offiziellen Vorgaben – siehe Berichterstattung über osteuropäische Themen. Der Berliner Zeitung ist offenbar untersagt, sich den viel brisanteren Themen im Heimatland von Manuel Diogo zuzuwenden – darunter der BND-Rolle bei Aufbau/Finanzierung der Terrororganisation Renamo, die sogar DDR-Entwicklungshelfer ermordete.

 

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 22. Mai 2021 um 17:33 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Politik abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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