Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Morde an Journalisten in Brasilien unter der Rousseff-Regierung – brasilianische Menschenrechtsorganisation Conectas vor dem UNO-Menschenrechtsrat in Genf 2012. Brasiliens Präsidentin Rousseff auf CeBIT in Hannover.

Dienstag, 06. März 2012 von Klaus Hart

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/13/brasilien-erneut-in-den-menschenrechtsrat-der-uno-in-genf-gewahlt-laut-landesmedien-ist-brasilien-ziel-der-kritik-wegen-menschenrechtsverletzungen-im-eigenen-land/

Conectas-Experte Joao Paulo Charleaux vor UNO:

„As preliminary information, and I believe for surprise of many of you, let me say that in the first 3 months of 2012 Brazil is being considered the second most lethal country for reporters in the world, right after Somalia and just before Syria, according to the International News Safety Institute. Since January, we lost 3 colleagues, murdered. The country dropped 41 positions in the rank of the NGO Reporters Without Borders.“

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/

Na ONU, Conectas denuncia situação de jornalistas latino-americanos em risco

 Ameaças e assassinatos de jornalistas rompem a cadeia de respeito aos direitos humanos

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Ausriß. Erschossener systemkritischer Journalist Brasiliens – 2012.

Pressefreiheit in Brasilien 2012 – UNESCO verurteilt jüngste Morde an Journalisten – Reporter ohne Grenzen stuft Brasilien auf Pressefreiheit-Index stark herab:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/23/unesco-verurteilt-jungste-morde-an-journalisten-in-brasilien-angriff-auf-journalismus-und-ausdrucksfreiheit-brasiliens-gravierende-menschenrechtslage/

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

Menschenrechtslage in Brasilien:

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/08/tropa-de-elite-2-noch-dokumentarischer-als-der-berlinale-gewinner-landeskunde-pur-uber-das-heutige-brasilien/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/folter-ohne-ende-tortura-sem-fim-brasiliens-soziologiezeitschrift-sociologia-uber-folter-unter-der-lula-regierung/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/


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Brasiliens „rasantes“ Wachstum – 2,7 Prozent 2011, laut offiziellen Zahlen. Daten unabhängiger Institutionen liegen nicht vor. Regierung sprach für 2011 von „realistischen“ 5,5 Prozent Wachstum. „Brasilien wuchs weniger als Deutschland – Land in der Krise wegen des Euro“(brasilianische Wirtschaftsmedien)

Dienstag, 06. März 2012 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/economia/noticia/2012/03/economia-brasileira-cresce-27-em-2011-mostra-ibge.html

Brasiliens verarbeitende Industrie wuchs den offiziellen Daten zufolge 2011 gegenüber 2010 um 0,1 Prozent.

Gemäß europäischen Analysen von 2011 befindet sich Brasilien klar in einer Boomphase – was brasilianische Wirtschaftsexperten  wie üblich entgegengesetzt beurteilten. Mit offiziell 2,7 Prozent Wirtschaftswachstum 2011 liegt Brasilien deutlich unter dem Weltdurchschnitt von 3,8 Prozent, betonen die brasilianischen Wirtschaftsmedien.

http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html

„Mit wahnsinnigen Zahlen in allen Wirtschaftszweigen ist es bald eines der wichtigsten Länder der Welt.“ (Die Welt)

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Ausriß. Karikatur der größten brasilianischen Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ zum schwachen Bruttosozialprodukt 2011. „Brasilien gilt insgesamt als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.“(CeBIT-Pressemitteilung)

”Brasilien steht für rasantes Wachstum”. Financial Times Deutschland, 2012 

Aufschlußreich sind die Wachstumsraten der anderen BRIC-Staaten für 2011:

China – 9,2 %

Indien – 7,4 %

Rußland – 4,1 %

Brasilien – 2,7 %(offiziell)

Somit gibt es im Vergleich der BRIC-Staaten erstmals bessere Anhaltspunkte für die Kompetenz der  Staatspräsidentin Dilma Rousseff und ihrer Minister in der Wirtschaftspolitik.

Deutschlands BIP für 2011 lag laut Statistischem Bundesamt bei 3 Prozent über dem von 2010.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/cebit-und-partnerland-brasilien-mangelnde-konkurrenzfahigkeit-von-brasilianischen-experten-beklagt/

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-wirtschaftsexperten-kritisieren-rousseffs-these-von-wahrungskrieg-und-tsunami-billigen-geldes-weisen-auf-hausgemacht-ursachen-der-probleme-brasiliens-extrem-hoher-leitzins-hohe/

„Boomland“ Brasilien:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/boomland-brasilien-nach-schlechtem-endes-des-wirtschaftsjahres-2011-ein-schwacher-start-2012-konstatieren-brasilianische-fachleute/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-das-marketing-wunder-prasidentin-erscheint-als-kommandant-einer-ethischen-sauberunglandesmedien/

Brasiliens öffentliches Gesundheitswesen unter der Rousseff-Regierung – scharfe Kritik vom deutschstämmigen Kardinal Odilo Scherer in Sao Paulo. „Das öffentliche Gesundheitswesen Brasiliens ist sehr schlecht.“ Material der Brüderlichkeitskampagne 2012 anklicken. „Elend in Brasilien“.

Montag, 05. März 2012 von Klaus Hart

“Da sein, wo gelitten wird”:  http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

Wie Kardinal Scherer gegenüber der Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ sagte, sei Brasiliens öffentliches Gesundheitswesen weit davon entfernt, die Grundanforderungen zu erfüllen. Die Lage sei sehr ernst und treffe vor allem die Armen. Selbst vom Gesundheitsministerium sei das öffentliche Gesundheitswesen sehr schlecht eingestuft worden, habe von maximal 10 Punkten nur 5,4 erhalten, werde zunehmend kommerzialisiert, Drittfirmen ausgeliefert.

Die diesjährige Brüderlichkeitskampagne der katholischen Kirche Brasiliens ist dem Gesundheitswesen gewidmet.

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Kardinal Scherer verabschiedet sich Ende Februar 2013 von Papst Benedikt XVI.

Der Umgang mit Kranken ist in Brasilien nur zu oft barbarisch. So werden selbst in Sao Paulo frisch operierten Personen dringend benötigte überlebensnotwendige Medikamente von Apotheken  nicht ausgehändigt, weil die stark geschwächten Kranken bestimmte Angaben zur Person nicht machen können – selbst das Telefongespräch mit dem Arzt, der die Operation kurz zuvor ausführte, ist erfolglos, der Appell an die Pflicht zur Hilfeleistung fruchtet ebenfalls nicht – der Kranke wird vom zynisch grinsenden Apothekenpersonal ohne Medikamente weggeschickt, mit den entsprechenden gesundheitlichen Folgen. Man muß derartiges selbst miterlebt haben, um soetwas glauben zu können.

Nicht selten geschieht zudem, daß Schwerkranke auf überfüllten Hospitalkorridoren abgestellt werden – für die Behandlung zuständige Ärzte schließlich nach einigen Tagen den Kranken bei seiner Familie abliefern lassen – wo er dann kurz darauf stirbt. Gewöhnlich handelt es sich um Familien aus der Unterschicht, die garnicht wüßten, wie gegen das öffentliche Hospital eine Klage eingereicht werden könnte, zudem garnicht über das nötige Geld für einen Anwalt verfügen. 

Material anklicken: http://www.portalkairos.net/campanhadafraternidade/default.asp

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http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/01/brasiliens-offentliches-gesundheitswesen-unter-rousseff-bemerkenswerte-medienfotos-anklicken-wer-teuerste-privatkliniken-nutzt/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

„Elend in Brasilien“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/

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CeBIT und Partnerland Brasilien: Einheimische Experten beklagen mangelnde Konkurrenzfähigkeit des Landes im IT-Bereich. „Brasilien wuchs 2011 weniger als Deutschland – Land in der Krise wegen des Euro“(brasilianische Wirtschaftsmedien)

Montag, 05. März 2012 von Klaus Hart

Antonio Gil, Präsident der Brasilianischen Vereinigung der Informationstechnologie-Unternehmen(Brasscom) sagte gegenüber den Landesmedien, vier Faktoren verschuldeten Brasiliens mangelnde Wettbewerbsfähigkeit und verhinderten die vollständige Entwicklung der nationalen Informationstechnologiebranche. Dies seien die Lohnkosten, fehlende Fachkräfte, fehlende Investitionen in die digitale Infrastruktur Brasiliens sowie mangelnde Innovation u.a. in den Unternehmen(„Superacao do desafio da innovacao“)

In brasilianischen Großunternehmen, selbst der Zentralbank, fallen regelmäßig die internen Computernetze aus, was zu enormen wirtschaftlichen Verlusten, Streß, Verzögerungen etc. führt. 

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-offentliches-gesundheitswesen-scharfe-kritik-vom-deutschstammigen-kardinal-odilo-scherer-in-sao-paulo-a-saude-vai-muito-mal-no-brasil/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-das-marketing-wunder-prasidentin-erscheint-als-kommandant-einer-ethischen-sauberunglandesmedien/

Wer dem Computerhandel und dem Computerservice Brasiliens ausgeliefert ist, kann davon beispielsweise in Sao Paulo ein Liedchen singen – banalste Reparaturen nehmen nur zu oft Monate in Anspruch, weil just Fachkräfte fehlen, die das entsprechende Problem erkennen und lösen. Die entsprechenden Telefondienste der Breitbandanbieter offenbaren nur zu oft eine groteske Begriffsstutzigkeit und Unkenntnis – nicht selten bringt es erst der dritte, vierte, fünfte ins Haus kommende Servicetechniker fertig, beispielsweise den Internetanschluß dauerhaft wiederherzustellen. Einen vertrauenswürdigen, geschulten Computertechniker zu finden, grenzt an einen Lottogewinn.

Präsidentin Dilma Rousseff auf der CeBIT in Hannover:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-wirtschaftsexperten-kritisieren-rousseffs-these-von-wahrungskrieg-und-tsunami-billigen-geldes-weisen-auf-hausgemacht-ursachen-der-probleme-brasiliens-extrem-hoher-leitzins-hohe/

Brasilianische Wirtschaftsexperten haben mit Ironie auf Vorwürfe von Präsidentin Dilma Rousseff an die Adresse westlicher Staaten wegen eines „Tsunami“ billigen Geldes, eines Währungskriegs reagiert. Die Fachleute stellen in den Qualitätsmedien die Frage, warum wohl unter den Schwellenländern die brasilianische Währung derzeit am meisten aufgewertet wird – und nennen als als essentielles Motiv Brasiliens Leitzinsen, die weit höher als in den anderen Schwellenländern seien. „Daß unsere Leitzinsen so hoch sind…ist unsere Schuld. Daß Brasiliens Kosten so hoch sind, ist unsere Schuld.“ Es sei schwierig, dies zuzugeben – und noch weit schwieriger, dieses Problem zu lösen. „Diesen Krieg werden wir verlieren.“

Brasiliens Regierung zeige wenig Bereitschaft, sich ernsthaft um die internen Probleme der Wettbewerbsfähigkeit zu kümmern. Brasilia könne sehr viel tun, um die nationalen Unternehmen effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen. Die Regierung manifestiere Untätigkeit angesichts von Ineffizienz und exzessiven Kosten der nationalen Wirtschaft.http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-aus-europa-mit-sehr-viel-lob-bedacht-erlebt-in-hannover-einige-proteste-von-menschenrechts-und-umweltorganisationen-wegen-des-neuen-waldgesetzes-mahnwach/

CeBIT und Brasiliens Computer-Kinder: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/

Gemäß europäischen Analysen von 2011 befindet sich Brasilien klar in einer Boomphase – was brasilianische Wirtschaftsexperten  wie üblich entgegengesetzt beurteilten. Mit offiziell 2,7 Prozent Wirtschaftswachstum 2011 liegt Brasilien deutlich unter dem Weltdurchschnitt von 3,8 Prozent, betonen die brasilianischen Wirtschaftsmedien.

http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html

„Mit wahnsinnigen Zahlen in allen Wirtschaftszweigen ist es bald eines der wichtigsten Länder der Welt.“ (Die Welt)

„Brasilien gilt insgesamt als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.“(CeBIT-Pressemitteilung)

Aufschlußreich sind die Wachstumsraten der anderen BRIC-Staaten für 2011:

China – 9,2 %

Indien – 7,4 %

Rußland – 4,1 %

Brasilien – 2,7 %(offiziell)

Angela Merkel und Dilma Rousseff auf der CeBIT in Hannover – Brasiliens Landesmedien. Depois do “tsunami monetario”, chanceler alema dá recado ao Brasil ao criticar a adocao de medidas protecionistas. (O Globo) “Troca de farpas”. **

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Brasiliens Wirtschaftsexperten kritisieren ironisch Rousseffs These von „Währungskrieg“ und „Tsunami“ billigen Geldes – weisen auf hausgemachte Ursachen der Probleme Brasiliens: Extrem hoher Leitzins, hohe Produktions-und Logistikkosten. „Tudo culpa deles.“ „Tsunami der Worte.“ „Brasilien wuchs 2011 weniger als Deutschland – Land in der Krise wegen des Euro“(brasilianische Wirtschaftsmedien)

Montag, 05. März 2012 von Klaus Hart

 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/

Brasilianische Wirtschaftsexperten haben mit Ironie auf Vorwürfe von Präsidentin Dilma Rousseff an die Adresse westlicher Staaten wegen eines „Tsunami“ billigen Geldes, eines Währungskriegs reagiert. Die Fachleute stellen in den Qualitätsmedien die Frage, warum wohl unter den Schwellenländern die brasilianische Währung derzeit am meisten aufgewertet wird – und nennen als als essentielles Motiv Brasiliens Leitzinsen, die weit höher als in den anderen Schwellenländern seien. „Daß unsere Leitzinsen so hoch sind…ist unsere Schuld. Daß Brasiliens Kosten so hoch sind, ist unsere Schuld.“ Es sei schwierig, dies zuzugeben – und noch weit schwieriger, dieses Problem zu lösen. „Diesen Krieg werden wir verlieren.“

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/03/brasiliens-staatschefin-dilma-rousseff-und-das-marketing-wunder-prasidentin-erscheint-als-kommandant-einer-ethischen-sauberunglandesmedien/

Brasiliens Regierung zeige wenig Bereitschaft, sich ernsthaft um die internen Probleme der Wettbewerbsfähigkeit zu kümmern. Brasilia könne sehr viel tun, um die nationalen Unternehmen effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen. Die Regierung manifestiere Untätigkeit angesichts von Ineffizienz und exzessiven Kosten der nationalen Wirtschaft.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/boomland-brasilien-nach-schlechtem-endes-des-wirtschaftsjahres-2011-ein-schwacher-start-2012-konstatieren-brasilianische-fachleute/

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Laut brasilianischen Politikexperten ist Dilma Rousseff gemäß den Vorhersagen nach wie vor auf die enge Mitwirkung Lulas an ihrer Regierungsarbeit angewiesen und hat ihn nicht zufällig während seiner Krebserkrankung  immer wieder zu politischen Konsultationen aufgesucht.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-aus-europa-mit-sehr-viel-lob-bedacht-erlebt-in-hannover-einige-proteste-von-menschenrechts-und-umweltorganisationen-wegen-des-neuen-waldgesetzes-mahnwach/

Deindustrialisierung in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/29/boomland-brasilien-gewerkschaften-und-industriellenverband-fiesp-starten-erstmals-gemeinsam-proteste-gegen-fortschreitende-deindustrialisierung-die-folgen-des-lula-rousseff-wirtschaftskurses/

“Boomland” Brasilien: Industrieproduktion stieg 2011 selbst laut offiziellen Angaben “in 14 untersuchten Regionen” nur um 0,3 Prozent, Produktionsrückgang der Agroindustrie um 2,3 Prozent gegenüber 2010. “Brasilien gilt insgesamt als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.”(Pressemitteilung)

http://g1.globo.com/economia/noticia/2012/02/producao-industrial-cresceu-em-9-de-14-regioes-em-2011-diz-ibge.html

Brasiliens Nordosten registrierte einen Industrie-Produktionsrückgang um 4,7 Prozent. 

http://g1.globo.com/economia/agronegocios/noticia/2012/02/agroindustria-brasileira-recua-23-em-2011-aponta-ibge.html

Gemäß mitteleuropäischen Einschätzungen, heute für Brasilien geltenden Kriterien,  handelt es sich dabei klar um “Boom”, wird die brasilianische Wirtschaftslage speziell für 2011 als beispielhaft und grundsolide gefeiert – Hinweis auf völlig neuartige Deutungsmuster. 
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Angesichts der neuen offiziellen Angaben zu dem in Mitteleuropa als “Boom” definierten Wachstum der brasilianischen Industrieproduktion 2011 um nur 0,3 Prozent gegenüber 2010 weisen die inländischen Analysten auf eine fehlende Industriepolitik und die unzureichende Wettbewerbskompetenz der brasilianischen Industrie. Der Nachfrage nach Industriegütern steht danach kein ausreichendes Angebot der einheimischen Industrie gegenüber – zumal durch den wachstumshemmenden Hochzinskurs die Landeswährung sehr stark überbewertet sei und deshalb Importe von Industrieprodukten stark begünstigt würden. Verwiesen wird zudem auf Brasiliens altbekannte hemmende hausgemachte Faktoren: Hohe Steuerbelastung, schlechte Logistik, fehlende Fachkräfte, hohe Energiekosten etc. Seit nunmehr vier Jahren wachse Brasiliens Industrie im Durchschnitt um lediglich 0,5 Prozent.

2011 sank gemäß offiziellen Zahlen die Autoproduktion um 7,8 Prozent, die Textilproduktion um 14,9 Prozent, die Produktion von Schuhen und anderen Lederwaren um 10,4 Prozent. Gegenüber 2008 hatte die elektronische Industrie einen Produktionsrückgang von rund 36 Prozent verzeichnet.

Gewöhnlich fehlt in Analysen über Brasiliens vermeintliche wirtschaftliche Stärke der Hinweis, daß Brasiliens Wirtschaft wesentlich aus ausländischen Multis der Ersten Welt besteht. 

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„Boomland“ Brasilien: Nach schlechtem Ende des Wirtschaftsjahres 2011 ein schwacher Start 2012, konstatieren brasilianische Fachleute. „Brasilien wuchs 2011 weniger als Deutschland – Land in der Krise wegen des Euro“(brasilianische Wirtschaftsmedien)

Montag, 05. März 2012 von Klaus Hart

Kurz vor der Bekanntgabe der offiziellen Wirtschaftsdaten für 2011 erinnern Brasiliens Qualitätsmedien daran, daß die Regierung ein Wachstum des Bruttosozialprodukts von über fünf Prozent vorhergesagt hatte – indessen dürfte es gemäß offiziellen Zahlen nunmehr bestenfalls bei 2,9 Prozent liegen, wobei die brasilianische Industrie besonders schlecht abschnitt. Im Januar 2012 ging, wie es hieß, die Industrieproduktion um bis zu ein Prozent zurück. Gemäß europäischen Einschätzungen handelt es sich um „Boom“.

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

Gemäß europäischen Analysen von 2011 befindet sich Brasilien klar in einer Boomphase – was brasilianische Wirtschaftsexperten  wie üblich entgegengesetzt beurteilten. Mit offiziell 2,7 Prozent Wirtschaftswachstum 2011 liegt Brasilien deutlich unter dem Weltdurchschnitt von 3,8 Prozent, betonen die brasilianischen Wirtschaftsmedien.

http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13665169/Brasilien-ist-die-Wirtschaftsmacht-der-Zukunft.html

„Mit wahnsinnigen Zahlen in allen Wirtschaftszweigen ist es bald eines der wichtigsten Länder der Welt.“ (Die Welt)

„Brasilien gilt insgesamt als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.“(CeBIT-Pressemitteilung)

Aufschlußreich sind die Wachstumsraten der anderen BRIC-Staaten für 2011:

China – 9,2 %

Indien – 7,4 %

Rußland – 4,1 %

Brasilien – 2,7 %(offiziell)http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/

Brasilianische Wirtschaftsexperten haben mit Ironie auf Vorwürfe von Präsidentin Dilma Rousseff an die Adresse westlicher Staaten wegen eines „Tsunami“ billigen Geldes, eines Währungskriegs reagiert. Die Fachleute stellen in den Qualitätsmedien die Frage, warum wohl unter den Schwellenländern die brasilianische Währung derzeit am meisten aufgewertet wird – und nennen als als essentielles Motiv Brasiliens Leitzinsen, die weit höher als in den anderen Schwelleländern seien. „Daß unsere Leitzinsen so hoch sind…ist unsere Schuld. Daß Brasiliens Kosten so hoch sind, ist unsere Schuld.“ Es sei schwierig, dies zuzugeben – und noch weit schwieriger, dieses Problem zu lösen. „Diesen Krieg werden wir verlieren.“

Brasiliens Regierung zeige wenig Bereitschaft, sich ernsthaft um die internen Probleme der Wettbewerbsfähigkeit zu kümmern. Brasilia könne sehr viel tun, um die nationalen Unternehmen effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen. Die Regierung manifestiere Untätigkeit angesichts von Ineffizienz und exzessiven Kosten der nationalen Wirtschaft.

“Die brasilianische Volkswirtschaft wächst rasant” – CeBIT-Einschätzung zum Partnerland Brasilien 2012. Deindustrialisierung, FIESP und Gewerkschaften.

CeBIT und Brasiliens Computer-Kinder: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/

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Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff, aus Europa mit sehr viel Lob bedacht, erlebt in Hannover einige Proteste von Menschenrechts-und Umweltorganisationen wegen des neuen Waldgesetzes. Mahnwache wegen CeBIT-Ehrengast Dilma Rousseff vor Hannover Congress Centrum.

Montag, 05. März 2012 von Klaus Hart

CeBIT und Brasiliens Computer-Kinder: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/

“Da sein, wo gelitten wird”:  http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/07/brasilianische-umweltorganisationen-werfen-rousseff-regierung-grosten-ruckschritt-in-der-umwelt-agenda-seit-dem-ende-der-militardiktatur-vor-offener-brief-an-die-brasilianische-gesellschaft-kong/

PRESSEMITTEILUNG      Hannover/Göttingen, den 5.3.2012

Appell an CeBIT-Ehrengast Rousseff: Retten Sie die indigenen Völker im Regenwald! Verhindern Sie die Novellierung des Waldgesetzes!

Rettung in allerletzter Minute für den Wald in Brasilien und die darin lebenden indigenen Gemeinschaften – das erhoffen sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Rettet den Regenwald e.V. von der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff. Die Menschenrecht-ler und Umweltschützer wenden sich deshalb während der Eröffnungsveranstaltung der CeBIT 2012 am Montag in Hannover mit einer Mahnwache an den CeBIT-Ehrengast. Rousseff soll durch ihr Veto das neue Waldgesetz (Código Forestal) in ihrem Land verhindern, das am Dienstag (6.3.) verabschiedet werden soll und für die Ureinwohner und die Natur katastrophale Folgen hätte. Eine Fläche so groß wie Deutschland, Österreich und Italien zusammen wäre zur Abholzung freigegeben.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-neues-waldgesetz-vor-der-end-abstimmung-im-kongres-scharfe-kritik-von-in-und-auslandischen-naturschutzexperten/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/27/zdf-adveniat-gottesdienst-in-favela-cachoeirinha-von-sao-paulo-2011-brasiliens-kontraste-fotoserie/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/brasiliens-staatsprasidentin-dilma-rousseff-in-deutschland/

(Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der “Gestaltungsmacht” Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie Deutschland.)

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/atomkraft-gutachten-warnt-vor-brasilianischem-fukushima-der-spiegel/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/05/fifa-und-brasiliens-heftig-kritisierte-wm-organisatorentritt-in-den-hintern/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/07/brasilien-diskutiert-uber-grunde-des-schwachen-wirtschaftswachstums-2011-im-ersten-rousseff-amtsjahroffiziell-27-in-europa-gewohnlich-als-boom-situation-rasantes-wachstum-definiert-in/

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FIFA und Brasiliens heftig kritisierte WM-Organisatoren:“Tritt in den Hintern“. Staatschefin Rousseff in Deutschland. Deutsch-brasilianische Nuklearkooperation, das umstrittene neue Waldgesetz Brasiliens.

Montag, 05. März 2012 von Klaus Hart

„Atomkraft: Gutachten warnt vor brasilianischem Fukushima.“ Der Spiegel

Montag, 05. März 2012 von Klaus Hart

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,819132,00.html

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

Bundespräsident Christian Wulff, Dilma Rousseff und der zügige Bau des neuen Atomkraftwerks Angra 3 bei Rio de Janeiro, mit deutscher Bundesbürgschaft von über 1,3 Milliarden Euro. “Energie für neue Zeiten. Brasilien war noch nie so stark. Es ist eine neue Zeit. Eine Zeit von Wachstum und Entwicklung.” Deutsch-brasilianisches Jahr 2013/2014. E.on und die Kohlekraftwerke Brasiliens. **

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http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/06/dilma-rousseff-appelliert-an-bundesprasident-wulff-sich-fur-den-bau-des-atomkraftwerks-angra-3-bei-rio-die-exportburgschaft-einzusetzen-melden-brasiliens-medien-die-grosen-atom-plane-brasilias/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/

Wie es hieß, habe Wulff gegenüber Rousseff auf internen Druck zugunsten der Aufkündigung der Exportbürgschaft hingewiesen,  die dem zuständigen deutsch-französischen Nuklearkonzern AREVA gewährt worden sei. Ein brasilianischer Regierungsfunktionär habe kommentiert, daß bislang anzunehmen  sei, daß Deutschland den Kontrakt nicht einseitig breche – und sei es aus Imagegründen. Es handele sich um eine Bürgschaft über 1,5 Milliarden Euro. 

E.on in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/12/eon-in-brasilien-scharfe-kritik-an-umweltschadlicher-kohlebasis-fur-meiste-energieprojekte-mit-milliardar-eike-batista-laut-landesmedien-parceria-eike-eon-e-movido-a-carvao/

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Wulff in Synagoge von Sao Paulo.

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Brasiliens neues Waldgesetz vor der End-Abstimmung im Kongreß. Scharfe Kritik von in-und ausländischen Naturschutzexperten.

Montag, 05. März 2012 von Klaus Hart

 Seit 2008 ist Brasilien größter Agrargiftverbraucher der Erde, überholte in diesem Jahr sogar die USA. Agrargifte werden auch zur Vernichtung von Regenwald eingesetzt, ähnlich wie im Vietnamkrieg.

 http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1081848/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1375344/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1480331/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/25/brasilien-entsetzen-bei-umwelt-und-menschenrechtsaktivisten-uber-annahme-des-neuen-waldgesetzes-im-abgeordnetenhaus-von-brasilia-viele-proteste-im-internet-legalisierung-der-zerstorung/

Brasiliens erstes Waldgesetz stammt von 1934 und ist durch spätere Neufassungen besonders nach dem Ende der Militärdiktatur und der Verabschiedung einer neuen demokratischen Verfassung von 1988 keineswegs verwässert, sondern angesichts der Problemlage deutlich verbessert worden. Der sogenannte Codigo Florestal zielt nicht nur auf den Schutz des Waldes, sondern sämtlicher Vegetation, zudem auf den Schutz der Wasserreserven, Sumpfgebiete und Dünen, schreibt eine Waldnutzung entsprechend sozialen und Umweltschutzkriterien vor. Landbesitzer müssen bestimmte Teile ihres Eigentums wie Naturschutzgebiete behandeln, dürfen dort nicht abholzen. Das betrifft die Uferstreifen von Flüssen und Seen, Berg-und Hügelkuppen, Steilhänge, Quellgebiete, Sümpfe – auch zwecks Verhinderung von Hochwasser-und Erdrutschkatastrophen, von Dürre und Bodenerosion unter Tropenbedingungen. Und auch von der restlichen Waldfläche darf ein beträchtlicher Teil nur eingeschränkt genutzt werden, ist Kahlschlag untersagt. Ausnahmen muß die staatliche Umweltbehörde IBAMA genehmigen – dann sind Ausgleichsmaßnahmen vorgeschrieben. Wohlweislich erhielt eine Bundesbehörde die Kontrollvollmacht – und nicht etwa Teilstaatsregierungen und Präfekturen. Denn die, so wußte man, kungeln nur zu oft mit den Umwelttätern, darunter großen Holzunternehmen, unterliegen deren Einfluß.

 Indessen blieb das Waldgesetz reine Theorie, ist seit langem tot, steht nur auf dem Papier, wie brasilianische Umweltexperten analysieren. Denn laut jüngsten Daten wurden bereits etwa 20 Prozent der Amazonaswälder abgeholzt, 93 Prozent der Atlantik-Küstenwälder – und über die Hälfte der Savannenwälder. 2011 hat die Regierung der Umweltbehörde IBAMA wichtige Machtbefugnisse entzogen. Nicht einmal ein Prozent der gegen illegale Abholzer verhängten Bußgelder hat die IBAMA bislang tatsächlich eingetrieben. Waldvernichtung, auch durch die üblichen Brandrodungen, ist in Brasilien gemäß wissenschaftlichen Studien wichtigste Ursache für die Emission klimaschädlicher Gase.

 Brasiliens Kongreßabgeordnete könnten im günstigsten Falle einige der geplanten Verschlechterungen des Waldgesetzes ablehnen. Aber würde dies wirklich irgendetwas an der gravierenden Situation ändern, fragen brasilianische Umweltexperten. Zumal die allermeisten Grundbesitzurkunden in Amazonien gefälscht seien, Staatswald illegal besetzt und abgeholzt wurde. Der Staat sieht zu – seit Jahrhunderten.

Auch die Farce der bevorstehenden Rio+20-Konferenz wird an der Umweltsituation Brasiliens nichts ändern. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/08/rio20-konferenz-an-den-resultaten-der-uno-umweltkonferenz-von-1992-lassen-sich-die-tatsachlichen-ziele-und-absichten-erkennen-damals-unter-betroffenheitsgeschwatz-und-entschlossenheitsrhetorik-ver/

Nach dem gleichen Schema wie vor dem UNO-Rio-Gipfel von 1992 werden bereits reichlich Alibi-Texte mit der üblichen Entschlossenheits-und Betroffenheitsrhetorik in die Medien durchgeschaltet.

Weltsozialforum-Erfinder Oded Grajew zur Kopenhagen-Konferenz: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/01/22/warum-kopenhagen-scheiterte-weltsozialforum-erfinder-oded-grajewdie-regierenden-unterwarfen-sich-der-okonomischen-macht-die-ihre-wahlkampagnen-finanziert-diese-politiker-sind-angestellte-inter/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/06/wwf-kritischer-wdr-film-der-pakt-mit-dem-panda-wird-wiederholt-film-der-das-grune-bild-des-wwf-entzaubert-wann-werden-entsprechende-filme-uber-andere-jedermann-bekannte-hochst-fragwurdige/

rousseffmerkelcebit2012.JPGAusriß.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/parabens-greenpeace-experte-paulo-adario-in-amazonien-mit-uno-preis-held-des-waldes-geehrt-die-walder-leiden-ein-sehr-ernstes-risiko/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/10/brasilien-schwacht-schutz-des-regenwalds-bizarrer-wirbel-um-einen-gesetzentwurf-in-einem-land-mit-sehr-spezieller-gesetzesrealitat/

andremuggiatigreenpeace.jpg

André Muggiati, Greenpeace-Experte, beim Website-Interview in Manaus.

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/17/lula-ankundigung-zur-senkung-des-ausstoses-klimaschadlicher-giftgase-ist-reine-rhetorik-laut-roberto-smeraldi-direktor-der-ngo-amigos-da-terra/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/13/andre-muggiati-greenpeace-experte-in-manaus-amazonien-gesichter-brasiliens/

viradanackte6.jpg

“Coletivo Urubus” – Künstlerischer Protest gegen Naturzerstörung, hohe Luftvergiftung in Sao Paulo, die City-Bäume absterben läßt. “Praca da Republica”.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/14/greenpeace-exekutivdirektor-kumi-naidoo-uber-amazoniendort-existiert-eine-realitat-der-apartheid-in-der-menschen-ermordet-werden-weil-sie-fur-gerechtigkeit-kampfen-das-ist-nicht-jenes-brasilien/

Hintergrund:

Aus Amazonien nichts Neues(2005)

Studie widerlegt geschönte Regierungsangaben über Urwaldvernichtung

Daß Brasiliens Regierungen mit falschen, geschönten Zahlen das wahre Ausmaß der Regenwaldzerstörung herunterspielten, ist für Greenpeace, den WWF und Amazonasbischöfe wie den Österreicher Erwin Kräutler seit Jahrzehnten ein alter Hut. Doch auch in Deutschland nahm man die offiziellen Abholzungsdaten aus Brasilia gewöhnlich für bare Münze, hörte nicht auf die wahren Urwaldkenner. Deren Kritik wird jetzt erstmals durch eine Studie nordamerikanischer und brasilianischer Wissenschaftler bestätigt, die kurioserweise in Europa Überrraschung hervorruft.  Danach wurde etwa doppelt soviel Wald vernichtet als bisher immer vermeldet. Denn Überwachungssatelliten registrierten nur jene „Clear-Cut-Regionen“, in denen kein Baum mehr steht, nicht aber selektive Abholzungen. Diese ließen sich nun durch präzisere Auswertung von Satellitenfotos erstmals quantifizieren.

Kahlschläge fallen selbst in den Weiten Amazoniens leichter auf, könnten zu Ärger mit den Umweltbehörden führen. Deshalb verlegten sich die Holzfirmen seit den Neunzigern auf den illegalen „Corte seletivo“ – Bischof Kräutler im Amazonas-Teilstaat Parà hat die stupide Fäll-und Transportmethode immer wieder als Umweltverbrechen angeprangert. „Besorgniserregend ist, daß man dabei sogar Sklavenarbeiter rücksichtslos ausbeutet.“

Wurde ein Urwaldriese aufgespürt, der nicht selten über fünfhundert Jahre alt ist, wird er angesägt und reißt beim Sturz im Durchschnitt dreißig große Bäume bester Qualität mit um, ganz zu schweigen vom plattgewalzten Unterholz. Arbeiter trennen nun den unteren, dicksten Teil des Stammes von jenem zum Wipfel auslaufenden Rest, nach dem sich jedes europäische Sägewerk die Finger lecken würde. Dieser große Rest wird jedoch ebenso wie die umgerissenen Edelholzbäume liegen gelassen und verfault. Der herbeigerufene Bulldozer zerrt nur das Filetstück des Urwaldriesen hinter sich her. Zurück bleibt ein Ort der Verwüstung und Degeneration. Starke Winde zerbrechen schwache Restbäume. Die relativ dünne Humusschicht ist erstmals Sonne und starkem Tropenregen ausgesetzt, verliert rapide an Fruchtbarkeit. Doch auch der Bulldozer  reißt oft eine mehrere Dutzend Kilometer lange Spur der Zerstörung in den Tropenwald, da ein Wegenetz fehlt. Nur einige Prozent der jährlich anfallenden Edelholzmasse gelangen auf den Weltmarkt – das meiste vermodert oder wird abgefackelt. Wegen der berüchtigten Brandrodungen, mit denen vor allem Flächen für mehr Sojaanbau gewonnen werden, zählt das Drittweltland zu den fünf größten Luftvergiftern der Erde. In gigantischen Flammenwänden verbrennen Millionen von Tieren lebendig, die nationale Liste vom Aussterben bedrohter Arten wird daher rasch länger. Kein Wunder, daß Brasilien im neuesten Guinness-Buch der Rekorde gleich mehrfach als Top-Umweltvernichter negativ herausgestellt wird.

Staatschef Luis Inacio Lula da Silva und seine zu einer großen Pfingstkirche zählende Umweltministerin Marina Silva hatten Anfang 2003 beim Amtsantritt der Weltgemeinschaft radikalen, beispielhaften Naturschutz versprochen. Doch passiert ist das Gegenteil. Selbst gemäß den geschönten amtlichen Angaben wurden jährlich weiterhin über 25000 Quadratkilometer Urwald vernichtet, mehr als in den Jahren der Militärdiktatur –  den „Corte seletivo“ nicht eingerechnet. Greenpeace und Umweltexperten der katholischen Kirche weisen jetzt erneut auf Blairo Maggi – schwerreicher Gouverneur des Amazonasteilstaat Mato Grosso.  Maggi sei zugleich weltgrößter Sojaproduzent und für die Hälfte der jüngsten Abholzungen direkt verantwortlich. Er gehört zur „Sozialistischen Volkspartei“(PPS), einem wichtigen Koalititionspartner von Staatschef Lula.  Der fördert das devisenbringende „Agrobusiness“, besonders die Soja-und Fleischexporteure, nach Kräften.

Auf Brasiliens Umweltaktivisten werden immer wieder Attentate verübt. Im Februar ließen Holzunternehmer und Großfarmer in Bischof Kräutlers Teilstaat Parà die nordamerikanische Missionarin und Regenwaldschützerin Dorothy Stang ermorden. Ende Oktober macht Parà wieder Negativschlagzeilen: Jener Großagrarier Josè Dias Pereira, der die letzten zwei Jahre in einem Schutzgebiet an die zwei Millionen Urwaldbäume fällen ließ und deshalb ins Gefängnis kam, wurde nach 52 Tagen freigelassen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/20/grose-deutsche-entscheider-thyssenkrupp-erwagt-verkauf-des-neuen-stahlwerks-in-rio-de-janeiro-laut-manager-magazin-wer-das-werk-bereits-uber-den-grunen-klee-lobte-lula-deutsche-politiker/

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/17/rio20-brasiliens-umstrittenes-amazonas-wasserkraftprojekt-belo-monte-am-rio-xingu-katholische-kirche-zu-baufortschritten-darunter-grosflachiger-abholzung/

Brasilien: “Das Ergebnis war bedeutungslos”. Fabio Feldmann, jüdischer Umweltexperte Brasiliens, über G-7-Pilotprojekt zum Schutz der brasilianischen Regenwälder, Hauptfinanzier Deutschland. Wurden also deutsche Steuergelder sinnlos und verantwortungslos verpulvert? Und von wem genau? **

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 http://www.hart-brasilientexte.de/2011/02/04/neue-deutsche-umweltpolitik-in-brasilien-umweltjournalist-norbert-suchanek-uber-die-folgen-des-sojawahns-brachiale-naturvernichtung-dank-immer-hoherer-zucker-und-ethanolimporte-thyssenkrupp/

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

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