“Folter noch jeden Tag.”(2011)
Multimillionär Pelé in Lottopropaganda.
http://www.sportschau.de/sp/fussball/news201102/21/wm_vorbereitungen_brasilien.jsp
“Das Trio Klose, Özil, Müller - viel kreativer als Dungas Brasilianer mit den unbeweglichen Hüften.”
“Deutschland - bis jetzt das beste Team der WM.”
“Espetacular! Um massacre!”
Lob für Löw: “…estilo franco, moderno e maleavel.”
“Der Sieg Deutschlands über England war eine Lektion für alle, angefangen bei den Fußball-Kommentatoren…”
Argentinien-Spiel im Goethe-Institut von Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/03/chupa-maradonaaa-vuvuzela-im-goethe-institut-von-sao-paulo-beim-4-0-gegen-argentinien-fotoserie-fusball-wm-2010/
http://de.wikipedia.org/wiki/Bismarck_(Schlachtschiff)
Sportreporter - und Schriftsteller - Verissimo schrieb in Qualitätsmedien, das erste WM-Spiel Deutschlands sei ein wenig wie die Nachricht vom Stapellauf des Schlachtschiffs “Bismarck” im Zweiten Weltkriege gewesen, habe den gleichen Schrecken, die gleiche Furcht verbreitet. Die “Bismarck” sei die “tollste, furchtbarste jemals produzierte Kriegsmaschinerie gewesen,  unzerstörbar. “Der erste Eindruck des erneuerten Teams von  Deutschland war ebenfalls Terror.” Doch die “Bismarck sei bald von britischen Schiffen versenkt worden. “Gestern waren die Serben dran, die Bismarck zu versenken. Klar, daß der Untergang nicht definitiv ist. Ein Deutscher bleibt nicht lange unten.”
Die Qualitätszeitung “O Globo” holte sogar ihre Titelseite vom 27. Mai 1941 aus dem Archiv und montierte unter die Schlagzeile über das Schlachtschiff “Bismarck” ( O “Bismarck” posto a pique!) das Foto des sich krümmenden deutschen WM-Spielers Podolski von 2010, machte das Ganze zur Titelseite des Sportteils. Nach dem Australien-Spiel gab es ähnlich assoziative WM-Texte in den brasilianischen Medien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/14/deutsche-panzer-detonieren-australien-titelt-o-dia-rio-de-janeiro-ohne-mitleid-ein-totes-kanguruh-zu-treten/
Bei der Spiel-Live-Übertragung wurden der deutsche Trainer im brasilianischen TV und Radio als General, das deutsche Team als Armee bezeichnet. Derartiges hat in Brasilien seit langem Tradition: In den Medien ist es allgemein üblich, an die berüchtigten SS-Panzerdivisionen zu erinnern, wenn von der deutschen Mannschaft die Rede ist. Die alles ausradierende “Divisao Panzer” - ebenso ein fester Begriff im brasilianischen Portugiesisch wie “Blitzkrieg”. Bereits Berti Vogts wurde als “Schlachtengeneral” des mächtigen Deutschlands bezeichnet. Solche Vergleiche klingen indessen meist nicht einmal abwertend, sondern anerkennend, bewundernd - die deutsche Mannschaft ist schließlich in Brasilien hochpopulär. Sportkarikaturen, Fotomontagen zeigten gelegentlich deutsche Spieler in der Nazi-Uniform mit dem Hakenkreuz. Zur WM von 1994 stellte eine populäre Zeitschrift auch die deutsche Mannschaft auf einer ganzen Seite vor - der deutsche Vertreter reckte die Hand zum Hitlergruß, trat mit Springerstiefeln gegen einen Hakenkreuzball. Im Text hieß es, die deutsche Mannschaft trainiere seit 1990 in KZs, der Neonazi Adolf Beckenbauer, Spieler von Sobibor, sei für seine Grausamkeit bekannt. Tiefschwarzer Humor?
1970 indessen umarmt Pelé stürmisch den damaligen berüchtigten Folter-Diktator Emilio Medici beim Empfang des WM-Siegerteams in Brasilia.
“O futebol sempre foi muito popular na Alemanha, mas todo mundo sabe que o verdadeiro esporte nacional dos germanicos è o genocidio.”(O Globo 2002)

Das Spielen mit soziokulturellen Assoziationen beginnt auf den brasilianischen Sportseiten bereits sehr “vielversprechend”, da Zensurvorschriften politischer Korrektheit in der größten lateinamerikanischen Demokratie kaum existieren.
“Känguruhbockwurst”: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/14/kanguruhbockwurst-titelt-sao-paulo-agora-zum-deutschen-sieg-deutsches-massakermassacre-alemao/
Nackt-Protestfußball in Brasilia vor Nationalkongreß: http://oglobo.globo.com/fotos/2010/06/15/15_MHG_Pais_Estudantespelados.jpg
Hier sind wir nicht nur in der ‘Neuen Welt’ angekommen, hier begegnen wir einer neuen Menschheit, und die Vermutung stellt sich ein, dieses könnte die Menschheit der Zukunft sein. Mit seiner vielfältigen Harmonie der Rassen nimmt Brasilien eine ethnische Vermengung vorweg, die für den ganzen Globus Gültigkeit gewinnen könnte. Noch ist die Verschmelzung sehr unterschiedlich vorangeschritten, spart gewisse Regionen vollends aus. Niemand kann so recht erklären, wie dieses bunte Sammelsurium funktioniert, wie trotz aller Diskrepanzen eine brasilianische Einheitlichkeit und ein wachsendes nationales Selbstbewusstsein entstanden.
Scheiterhaufen: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/668242/
Scheiterhaufen in Sao Paulo: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/07/05/scheiterhaufen-in-sao-paulo-mindestens-15-menschen-in-der-megacity-seit-jahresbeginn-lebendig-verbrannt-laut-landesmedien-fogo-para-matar-rivais/
“Jeden Tag wird in Brasilien gefoltert.” Ausriß 2011UNO und Lage in Gefängnissen: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/16/brasilien-unterzeichnete-internationales-anti-folter-abkommen-setzte-es-aber-nicht-um-uno-kritik-in-genf-an-barbarischen-haftbedingungen-unter-lula-in-brasilien-szenen-der-barbarei-in-brasili/
Die jetzige Staatschefin Dilma Rousseff wurde 2002 nach dem Wahlsieg Lulas zur Ministerin für Energie und Bergbau ernannt und definiert seitdem auch die Atomenergiepolitik der “Gestaltungsmacht” Brasilien, erhält entsprechend viel Lob aus neoliberalen Ländern wie Deutschland.
Pelé gegenüber der Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo”: ”Há tanta corrupcao que nao tem como defender o Brasil…Tudo o que voce ve de violencia na policia, de corrupcao no governo, tudo o que voce ve. Para nos que viajamos muito, as vezes é dificil voce defender quando se toca na corrupcao brasileira. Sao tantas, tantas que voce nao tem como defender.”
Die andere Sicht: Hillary Clinton bezeichnete 2012 laut Landesmedien den Kampf von Dilma Rousseff gegen die Korruption sowie die Regierungstransparenz unter Rousseff als beispielhaft. Die Staatschefin habe damit entsprechende globale Standards und Normen geschaffen.

Protest gegen Lulas Mensalao-Skandal auf den Stufen des Stadtparlaments von Rio de Janeiro. “Gefängnis für die Korrupten.” http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/21/lula-links-oder-rechts-selbst-einige-pt-mitglieder-beurteilen-seine-politik-als-eindeutig-rechts-als-fortsetzung-der-wirtschaftspolitik-von-fernando-henrique-cardoso-zugunsten-des-finanzkapitals/
Spaniens Premierminister Zapatero über Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/11/jose-zapatero-spaniens-premierminister-lobt-lula-uber-alle-masen-der-mann-der-die-welt-uberrascht-esse-homem-honesto-integro-e-admiravel-von-amnesty-international-angeprangerte-folter/
Der wegen seiner außergewöhnlichen Menschenrechts-Resultate(alltägliche Folter, Scheiterhaufen, Sklavenarbeit, Slum-Diktatur etc.) weltweit bekannte brasilianische Staatschef und Elitenliebling Luis Inacio Lula da Silva wird erstmals auch in einem Spielfilm verehrt, der im letzten Amtsjahr, Anfang 2010, dem Jahr von Präsidentschaftswahlen, in die Kinos des Landes kommt. Wie Brasiliens Medien anläßlich der Erstaufführung beim 42. Filmfestival in Brasilia berichten, kamen die nicht steuerlich absetzbaren Finanzierungsgelder von 18 in-und ausländischen Unternehmen, von denen 4 nicht genannt werden wollen. Zu den ausländischen Geldgebern zählen die Autokonzerne Volkswagen und Hyundai, zu den inländischen mehrere Baukonzerne, die wichtige Regierungsaufträge realisieren. Dabei ist auch der brasilianische Fleischkonzern JBS Friboi, der in über 100 Ländern aktiv ist und täglich über 40000 Rinder schlachtet und verarbeitet. Auch GDF Suez aus Frankreich, zweitgrößter Energiekonzern der Welt, gab Geld. Brasiliens Qualitätszeitung “O Globo” in Rio de Janeiro titelte daher auf der ersten Seite ironisch: “Lula - Sohn des Kapitals”.
Der soziale Aufstieg von Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/05/04/lula-bekommt-500000-dollar-von-lg-fur-vortrag-in-sudkorea-laut-brasilianischen-landesmedien-uber-eine-million-dollar-damit-vier-monate-nach-ende-der-amtszeit-kassiert-laut-kalkulation-von-parte/
Die Produzentin Paula Barreto sagte, es entstehe kein ethischer Konflikt, wenn Firmen, die Geschäfte mit der Regierung tätigen, Lulas filmische Biographie finanzierten. Paula Barreto wollte die Namen der vier ungenannten Geldgeber nicht nennen. http://www.hart-brasilientexte.de/2010/02/28/brasilien-ist-kein-rechtsstaat-war-nie-ein-rechtsstaat-konstatiert-bundeszentrale-fur-politische-bildungbonn-in-einer-analyse-des-lateinamerikaexperten-rudiger-zoller-lulas-brasilienweiterhin/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/28/lula-reagiert-auf-anschuldigung-uber-sexuelle-gewalt/
Laut Ethik-Professor Roberto Romano(Unicamp) fördert der neue Film den Personenkult um Lula.
Ex-Fußballstar Pelé zu Korruption unter Lula: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/12/pele-ex-profifusballstar-und-multimillionar-zur-korruption-unter-lulawenn-man-die-korruption-in-der-regierung-sieht-ist-es-fur-unsereinen-der-viel-herumreist-oft-schwierig-brasilien-zu-vertei/
Warum Lula auch in Deutschland stets als “links” eingestuft wird - Wertewandel: “Lula behält die moderne Sklaverei”(taz) http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2010%2F01%2F13%2Fa0111&cHash=8a1c423291
Steinigen im Iran und in Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/14/steinigen-im-iran-unter-ahmadinedschad-und-in-brasilien-unter-lula-lula-konnte-sich-uber-die-tatsache-beunruhigen-das-brasilien-zu-den-landern-gehort-in-denen-am-meisten-gelyncht-wird-jose/
Brasiliens Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” schrieb in der ersten Kritik:”Lula - o filho do Brasil ist ein unglaublich schlechter Film.” Daher sei er bei der Uraufführung nur mit diskretem Applaus bedacht worden. Wichtige Teile von Lulas Leben habe man im Film ausgespart, der Streifen sei didaktisch und infantilisierend, Werbeslang besetze die Leinwand ohne Hemmungen. Womöglich kommt das Werk auch beim gesponserten NGO-Business Europas gut an, das nur zu oft Lula mit Lob und Hudel bedachte oder auf interessante, aufschlußreiche Weise schont.
 Der Saal für die Erstaufführung war gemäß den Berichten total überfüllt, weil allein der Präsidentenpalast 800 Funktionäre abgestellt habe, um das Kino vollzukriegen. Mindestens 8 der Geldgeber hatten 2006 auch Lulas zweiten Präsidentschaftswahlkampf mitfinanziert, hieß es weiter. Â
Indessen existieren zahlreiche brasilianische Gewerkschafter und Menschenrechtsaktivisten, die einst mit Lula eng zusammenarbeiteten und daher Fakten, Bewertungen beisteuern können, die der neue Zeitgeist-Film unterläßt.

Lula-Fan mit Heiligenfigur
Lulas Mensalao-Skandal: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/15/lula-wer-alles-kippte-mensalao-youtube/
“Bevor die Dreharbeiten beginnen, ballert ein Bandit an die dreißig Schüsse aus seiner nordamerikanischen Heeres-Mpi in den Himmel Rios - eine klare Machtdemonstration gegenüber der Polizei: Michael Jackson wird von uns betreut, wir sind die Ko-Produzenten des Videoclips, den demnächst die ganze Welt sieht! Dann schwebt der Superstar vom Copacabana-Hotel aus mit einer Hubschrauberflotte in brüllender Mittagshitze von 40 Grad im Hangslum Dona Marta ein, akzeptiert risikofreudig, daß sich Gangsterboß Marcio Amaral de Oliveira, genannt Marcinho VP, um alle Details kümmert. Dessen Kommando schwarzer Bodyguards hält Schaulustige fern und sichert den Zugang zur nobel ausgestatteten Künstlerloge im Haus des Banditen Ronaldinho.
Videoclip und Text: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/08/23/michael-jackson-videoclip-anklicken-they-don%c2%b4t-care-about-us-gedreht-1996-in-rio-de-janeiro-und-salvador-da-bahia-olodum/

Scheiterhaufen “Microondas” real in Rio - laut Lokalzeitung.