Laut Landesmedien liegt dies an der starken Zunahme des Fahrzeugbestandes, der zudem immer weniger mit aus Zuckerrohr erzeugtem Ethanol („Biosprit“), sondern immer mehr mit Benzin betankt wird. In den letzten zwei Jahren sank der Ethanolkonsum um 35 %, fast 6 Milliarden Liter, hieß es. In mitteleuropäischen Analysen war bislang immer von einem brasilianischen Ethanol-Boom die Rede, der fortdauern werde.
“Klimafreundliche” “Biosprit”-Erzeugung in Brasilien – Umweltdesaster am Rio Sao Francisco, massenhafte Produktion von Dioxin, klimaschädlichen Gasen durch Abfackeln der Zuckerrohrplantagen – Beseitigen der Seitenblätter – kurz vor der Ernte.
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In Brasiliens führenden Zuckerrohranbaugebieten sank laut Wirtschaftsmedien 2011 die Ethanolproduktion um 19 Prozent.
Laut brasilianischen Medienberichten löst Marin Alsop den Franzosen Yan Pascal Tortelier ab und führt OSESP 2012 lediglich 12 Wochen lang. John Neschling, 2008 entlassen, lebte in Sao Paulo und hatte das zuvor drittklassige OSESP zu einem Spitzenorchester gemacht, sich ihm tagtäglich sehr intensiv gewidmet, mit OSESP zahlreiche CDs für den internationalen Klassikmarkt herausgebracht. Die große Zeit von OSESP unter Neschling ist bei Brasiliens Konzertfreunden unvergessen, hatte neue Maßstäbe gesetzt.
Gegenüber der brasilianischen Vogue sprach Alsop 2012 über ihre 18-jährige Beziehung mit Kristin Jurkscheit.
Neschling-Blog: http://semibreves.wordpress.com/
E.on mit vorhersehbaren Problemen 2012: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/11/20/nach-thyssenkrupp-nun-auch-eon-mit-heftig-veranderten-aussichten-in-lateinamerika-brasilien-eike-batista-chile/

Ausriß.
A central de Castilla, 80 km ao sul de Copiapó, a capital regional, demandará um investimento de 4,4 bilhões de dólares de Eike Batista. O objetivo é gerar 2.100 MW a base de carvão, mais 254 MW em usinas adjuntas com o uso de diesel.
Segundo grupos ambientalistas, a termelétrica ameaça a extraordinária biodiversidade de Punta Cachos, que abriga colônias de tartarugas marinhas, populações de pinguins e lobos-marinhos, entre outros.
Para Alex Muñoz, diretor da ONG Oceana, a decisão „dá uma oportunidade como país para evitar o erro que significa construir hoje a maior termelétrica a carvão da América do Sul“. (Exame)
„Termeletrica de Eike no Chile perde licenca.“ O Globo
Eike Batista ist laut „Forbes“ der Siebtreichste der Welt: „Ich hoffe, daß die Brasilianer Stolz empfinden, den siebtreichsten Unternehmer zu haben.“ Batista gegenüber brasilianischen Landesmedien
Auf Batistas Hafenbaustalle kam es 2012 wiederholt zu Streiks für höhere Löhne, besseren Arbeitsschutz. Die zuständige Gewerkschaft spricht von einer hohen Zahl teils tödlicher Arbeitsunfälle.
Laut Internationaler Arbeitsorganisation liegt Brasilien auf dem Welt-Ranking für tödliche Arbeitsunfälle auf dem vierten(!) Platz. Jährlich komme es zu 1,3 Millionen Arbeitsunfällen, über 2500 davon tödlich – die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein.
“Da sein, wo gelitten wird”: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung besetzt Brasilien lediglich den 84. Platz.
Homenagem da Pastoral Carcerária às Mulheres Agentes de Pastoral
A Pastoral Carcerária é conhecida por trabalhar sempre em defesa dos direitos de todas as pessoas presas, mas hoje quer lembrar de um grupo específico de mulhere: as agentes de Pastoral Carcerária, que inscansavelmente se colocom na defesa de todos, das mulheres encarceradas, das mulheres que visitam seus filhos, esposos, companheiros, amigos, pais e que não encontram na barreira da revista humilhante e vexatória um limite para estar ao lado de quem ama.
Este ano, a Pastoral quer homenagear uma mulher especial, Maria Emília Guerra Ferreira, que faleceu em dezembro de 2011 depois de décadas de luta em defesa dos direitos humanos e especialmente das mulheres encarceradas. Alessandra Teixeira, amiga da Pastoral Carcerária, escrever esta homenagem.
Organizações cobram do governo publicidade às recomendações das Nações Unidas, à luz da recém aprovada Lei de Acesso à Informação
„Temos evidencias encancaradas de desindustrializacao.“ Andrea Calabi.
Ausriß. Karikatur der größten brasilianischen Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ zum schwachen Bruttosozialprodukt 2011.
“Große Fragen des Ultimate Fighting.” “Hat jemand den Kampf-Stand registriert?” Ausriß. O Globo.
Laut Landesmedien hat der jetzige FUNAI-Chef Marcio Meira seinen Rücktritt eingereicht und steht unter Beschuß sowohl von Indianern(Zerstörung von Lebensraum durch gigantische Wasserkraftwerke wie Belo Monte) als auch von Anthropologen. Über Indianerfragen wird in der brasilianischen Gesellschaft permanent debattiert.
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung besetzt Brasilien lediglich den 84. Platz.
http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:cebit-2012-hannover-feiert-brasilien/70003398.html
Ausriß. Karikatur der größten brasilianischen Qualitätszeitung „Folha de Sao Paulo“ zum schwachen Bruttosozialprodukt 2011.
“Da sein, wo gelitten wird”: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1624771/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1698492/
Rio de Janeiros Erzbischof Orani Joao Tempesta war während einer Fahrt durch eine von paramilitärischen Milizen beherrschte Favela des Strand-Stadtteils Barra da Tijuca bereits einmal darauf angewiesen, daß die Milizen ihre Waffen senkten und ihn passieren ließen.
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung besetzt Brasilien lediglich den 84. Platz.
Aktivisten der katholischen Basisgemeinde von Cachoeirinha, Sao Paulo. „Die Mafia der Drogengangster ist hier sehr stark, die beobachten alles und jeden hier, das ist furchtbar. Wer jemanden aus dem Drogenmilieu, aus der Sucht rausholen will – also jemanden, der für deren Profit sorgt, da werden die böse, da wird man gnadenlos verfolgt. Die Polizei kommt und geht wieder – aber die Banditenkommandos bleiben, terrorisieren, zwingen den Bewohnern das Gesetz des Schweigens auf. Wer sich nicht unterwirft, weiß, was ihn erwartet. 2014 ist die Fußball-WM, da will man Brasilien als Land der Ersten Welt erscheinen lassen – aber hier an der Peripherie ist es nach wie vor triste. Die meist kinderreichen Familien haben monatlich nur so um die 200, 220 Real maximal. Doch im Ausland wird verbreitet, alles toll, alles gut in Brasilien. Wir merken, es ist schwierig, Menschen von außerhalb für diese Situation zu sensibilisieren, die das hier nicht kennen, es sich nicht vorstellen können. Wir haben unsere christlichen Kriterien, und wir haben Ausdauer – das macht den Unterschied. Denn entweder ist man Christ – oder ist mans nicht, halbe-halbe geht nicht.”
Hintergrund:
Banditendiktatur über Brasiliens Slumbewohner nützt Regierung und Eliten, verhindert Kampf für Menschenrechte
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
Brasiliens Gefangenenseelsorgerinnen – die Deutsche Petra Pfaller: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/03/08/internationaler-frauentag-2012-brasiliens-katholische-gefangenenseelsorge-wurdigt-ihre-unter-lebensrisiko-wirkenden-mitarbeiterinnen-darunter-die-deutsche-petra-pfalleres-wird-immer-noch-sehr-vie/
Auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung besetzt Brasilien lediglich den 84. Platz.
Vor den Karren spannen…Stellen Sie sich vor, das wäre Ihr Broterwerb.
Dilma Rousseffs Bündnispartner José Sarney und Fernando Collor: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/19/sarney-und-collor-die-beiden-verbundeten-von-lulas-prasidentschaftskandidatin-dilma-rousseff-erinnert-herausforderer-jose-serra-in-tv-debatte/
Gemäß einer neuen Studie hat sich der Gesundheitszustand der weiblichen Führungskräfte in Unternehmen Brasiliens in den letzten Jahren deutlich verschlechtert – sie leiden, wie es hieß, erheblich mehr unter Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Gastritis, Depression und Diabetes als am Beginn der neunziger Jahre.