Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien – Politik, Kultur und Naturschutz

Brasiliens Uni-Initiationsriten und die Verrohung der Gesellschaft – wieder Trote auf vollen Touren. „Zwangsbad in Scheiße und Abwasser“.Einstige gute Bundesuniversität USP in Sao Paulo wird im Ausland immer häufiger verspottet. Warum es aus brasilianischer Sicht in Deutschland keinen Trote gibt…

Mittwoch, 08. Februar 2012 von Klaus Hart

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Armselige Gestalten – Opfer des Trote zu Studienbeginn in Sao Paulo.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/932990/

„Wer sich wehrt, kriegt die Fresse voll.“ Studienanfänger

Die Masse der brasilianischen Uni-Studenten, fast durchweg aus der Mittelschicht, fällt allgemein durch unglaubliche Entpolitisierung und gesellschaftliche Indifferenz auf.  Folter, Todesschwadronen, Hunger, Elend, Slums – nur für eine absolute Minderheit der Studenten überhaupt ein Thema zum Nachdenken. Studentendemos wie in Mitteleuropa sind in Brasilien unbekannt – bestenfalls kommt es zu Mini-Demos, beispielsweise zugunsten von Rauschgift. 

Der führende Studentenverband ist regierungstreu.

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Kotzende Studentin wird weggetragen – vor Rechtsfakultät am Franziskanerkloster Sao Paulos

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/09/stupide-regressiv-faschistoid-kein-ende-der-sadistischen-aufnahmerituale-an-brasiliens-universitaten/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/02/10/trote-zwangs-bad-in-scheise-und-abwasser-tritte-schlage-blutende-wunden-alkohol-komabrasiliens-uni-kultur/

Der Spiegel: Riesiger Markt für gekaufte Examensarbeiten: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,446410,00.html

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Brasiliens Bahia-Polizeistreik: Regierungstruppen sperren Lebensmittel für Streikende in Bahia-Parlament, Lage erneut angespannt. 129 Morde in Salvador da Bahia amtlich bestätigt.

Mittwoch, 08. Februar 2012 von Klaus Hart

Ein Polizist wurde unweit des Bahia-Parlaments erschossen – der Belagerungsring aus regierungstreuen Soldaten wird ständig verstärkt. Nicht einmal Medikamente für einen herzkranken Streikenden wurden mehr durchgelassen, hieß es in Lokalmedien.

Exportschlager Tränengas: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/

Brasiliens Qualitätsmedien erinnern daran, daß Lula 2009 gemeinsam mit rund 7000 Militärpolizisten  in einer Sporthalle von Brasilia eine durchgesetzte Lohnerhöhung für die Polizisten der Hauptstadt von 68,4 Prozent gefeiert hatte. Lula hatte dabei konstatiert, daß angesichts dieser erheblichen Lohnsteigerung  nun auch die Polizisten aller Teilstaaten entsprechende Anhebungen fordern würden. Die Annahme eines entsprechenden Gesetzesvorschlags namens PEC 300, heißt es, wird von  Staatschefin Rousseff verhindert. Der Präsident des Abgeordnetenhauses in Brasilia, Marco Maia von Lulas Arbeiterpartei PT, lasse eine Abstimmung mit dem Argument nicht zu, daß es für eine Anhebung der Polizeigehälter keine Haushaltsmittel gebe. 

Note von Erzbischof Murilo Krieger: http://www.cnbb.org.br/site/regionais/nordeste-3/8644-arcebispo-de-salvador-divulga-nota-sobre-greve-da-policia-militar-na-bahia

Die Ermordung des streikbeteiligten Polizisten – anklicken: http://www.tribunadabahia.com.br/news.php?idAtual=105669

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/08/streikende-polizisten-gefahrden-karneval-in-rio-die-welt/

Die katholische Kirche und die Slums: 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/26/brasiliens-systematische-morde-an-obdachlosen-prasidentin-rousseff-raumt-erstmals-sauberungsaktionen-limpeza-humana-gegen-strasenbewohner-ein/

„Unkontaktierte Völker“ – Merkwürdigkeiten der Berichterstattung über Uraltbekanntes. Europas hochaktive, lukrative Indianer-„Industrie“, die kaum gebremste Klischeepflege. Berlinale 2012 mit brasilianischem Indio-Film „Xingù“.

Mittwoch, 08. Februar 2012 von Klaus Hart

Kleine bis winzige Indio-Gruppen, die in den Weiten Amazoniens relativ isoliert leben, werden in Mitteleuropa regelmäßig zum Gegenstand von seltsamen, denkbar unwissenschaftlichen Medien-Betrachtungen. Jene Grüppchen werden als „Völker“, gar als Stämme definiert, hochstilisiert – müssen Medienkonsumenten dann gewöhnlich oberflächlichstes Bla-Bla ertragen, das die politisch unkorrekten Klippen des Themas hübsch umschifft, nur zu oft unter Einschaltung von zu Fachleuten gekürten Nicht-Experten, so fern wie möglich von Amazonien. Echte Fachleute vor Ort sind offenbar unerwünscht, weil sie, wie in Brasilien üblich, politisch unkorrekte Fakten über die tatsächliche Lebenssituation der Indianer präsentieren könnten. Nicht wenige brasilianische Anthropologen bezweifeln, daß es noch unkontaktierte, unentdeckte Indio-Gruppen gibt. Zu diesen Anthropologen zählt just auch ein Indianer, Gersem Baniwa, chancenlos bei derartigen skurrilen Medien-Betrachtungen. Baniwa spricht bewußt nicht von unkontaktierten Indios, sondern von isoliert lebenden Indianern. „Häufig hatten derartige isolierte Gruppen bereits Kontakt mit Indios oder Nicht-Indios.“ Baniwa erklärte, er bezweifle, daß es noch isolierte Indios ohne jeglichen Kontakt mit der Zivilisation gebe. Sehr oft existierten zudem indirekte Kontakte solcher isoliert lebenden Indios – über andere Stämme. Von diesen erhielten sie dann nützliche Dinge, zum Beispiel Streichhölzer. Auf Fotos angeblich „unkontaktierter“ Indianer waren nicht zufällig Metalltöpfe zu sehen. Unterschlagen wird zudem gewöhnlich, daß Indianer nur zu oft isoliert leben, weil sie von anderen Indiogruppen unerbittlich und grausam verfolgt werden. Früher betätigten sich bestimmte Indianerstämme Amazoniens als Sklavenjäger, sorgten für das Versklaven anderer Stämme. Traditionelle Feindschaften dieser Art haben sich bis heute erhalten.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/09/berlinale-2012-mit-brasilianischem-indianer-film-xingu-im-panorama/

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Amazonasindianerin in Indiodorf am Rio Negro.http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/07/der-hauptanlas-fur-krieg-ist-der-wunsch-nach-jungen-frauen-yanomami-buch-vom-pinguin-verlag-innsbruck-neugeborene-madchen-werden-haufiger-getotet-als-jungen-die-sehr-begehrt-sind-yanomami/

Brasiliens paramilitärische Indianermilizen. Exerzieren wie bei der Armee, militärische Ausbildung. Bundespolizei nennt Indianermilizen “illegal”. Indios heute – Realität und lukrative Klischeepflege. Sicherheitsbilanz der Lula-Regierung… **

http://g1.globo.com/brasil/noticia/2010/12/envolvidos-com-alcool-e-drogas-indios-criam-milicias-nas-tribos2612.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/15/paramilitarische-indianer-milizen-in-brasilien-bundespolizei-ermittelt-wegen-willkur-und-gewalt-in-amazonien/

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Indianermiliz bei militärischem Training – TV-Foto.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/18/brasilien-kindsmord-am-amazonas-ard-weltspiegel-berichtet-erstmals-uber-infantizid-bei-brasilianischen-indianerstammen/

“Wir lernen von anderen und besonders gerne von Brasilien.” Merkels Bundesaußenminister Guido Westerwelle/FDP

Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:

Yanomamibuchzitat1

Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.

Yanomamibuchzitat2

Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/26/movement-against-indigenous-infanticide-open-letter/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/23/sex-mit-kindern-zahlreiche-brasilianische-indianer-wegen-dieses-delikts-im-gefangnis/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/17/paramilitarische-indianer-milizen-wollen-offizielle-anerkennung-als-indio-polizei-beamtengehalter-schuswaffeneinsatz-militarische-dienstgrade-bundespolizei-und-indianerschutzbehorde-indiomilizen/

“Birdwatchers”(Terra Vermelha), sehenswert, hochinteressant – gedreht in Dourados, Brasilien. Das Umfeld des italienisch-brasilianischen Streifens, politisch korrekte Vereinfachungen und Mainstream, Kindermord bei Indiostämmen, Sekten. Schamanen und ihre “Deutungen”. Was im Film alles fehlt…”Naiver politischer Diskurs”. Verpachtung von Stammesgebieten an Großgrundbesitzer… **

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IATA kritisiert scharf Privatisierung von drei wichtigen Flughäfen Brasiliens: Fehlende Transparenz, befürchtete Kosten-und Preissteigerungen, laut Landesmedien. Kompetenteste Bewerber, darunter FRAPORT, erhielten nicht den Zuschlag.

Mittwoch, 08. Februar 2012 von Klaus Hart

 Laut IATA ist die Luftfahrtbranche wegen der Privatisierungen durch die Rousseff-Regierung stark besorgt. Teil des Sieger-Konsortiums für Brasiliens wichtigsten Flughafen Guarulhos bei Sao Paulo sei die südafrikanische Firma Acsa, die nach der Übernahme von neun Airports in Südafrika sofort die Abgaben dramatisch erhöht habe. In Guarulhos werde schon jetzt für  eine A 330 eine Landegebühr verlangt, die 93 Prozent höher sei als auf dem Flughafen von Miami. Guarulhos sei heute 27,5 Prozent teurer als der Pariser Flughafen „Charles de Gaulle“. 

http://www.brasilnews.de/privatisierung-brasilianischer-flughafen-bringt-preiserhohungen-95448

Ein beträchtlicher Teil der extrem hohen Kaufsummen muß kurioserweise von der staatlichen Luftaufsichtsbehörde INFRAERO aufgebracht werden, die stets 49 Prozent der Beteiligungen hält. Dem Vernehmen nach sollen  die Gelder von staatlichen Finanzinstituten kommen, die, wie das Beispiel der rasch wachsenden Slums und des desaströsen Bildungs-und Gesundheitssektors zeigt, für öffentliche Aufgaben zugunsten des Gemeinwohls nur sehr begrenzt Mittel übrighaben.

Das Vorgehen von Staatschefin Dilma Rousseff und ihres Stabs bei der Flughafenprivatisierung sorgt in Brasilien für heftigen innenpolitischen Streit, da Lulas Arbeiterpartei PT in Wahlkämpfen stets mit dem Versprechen trumpfte, nicht zu privatisieren – und andere Parteien, die Privatisierungen befürworteten, entsprechend attackierte. Regelrecht populistisch auch von Lula fertiggemacht wurde die den Teilstaat Sao Paulo regierende Partei PSDB – jetzt wirft sie Dilma Rousseff und der Arbeiterpartei Lulas „Wahlbetrug“ vor, fordert eine Entschuldigung vor der ganzen Nation.

Ein interessantes Privatisierungsbeispiel ist der Minenkonzern Vale, der viel Eisenerz an deutsche Unternehmen wie ThyssenKrupp liefert: Vale wird laut Handelsblatt de facto über Beteiligungen von der Rousseff-Regierung kontrolliert und wurde erst kürzlich in Davos zum übelsten Unternehmen der Welt gekürt.  

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/02/thyssenkrupp-in-rio-de-janeiro-httpwwwthyssenkrupp-steel-europecomcsade/

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Flughafen Brasilia – jetzt privatisiert. 

GENEBRA – A privatização dos aeroportos de Guarulhos, Viracopos e Brasília na segunda-feira significará passagens ainda mais caras e maiores impostos para as empresas aéreas. Foi assim que o setor aéreo mundial reagiu ao processo no Brasil, atacando abertamente o governo por ter adotado um modelo que ameaça prejudicar a indústria aérea e ainda não resolver o problema da falta de eficiência dos aeroportos nacionais.

A Iata – entidade que reúne as 280 maiores empresas do mundo – denuncia a falta de transparência no processo e diz que a inflação no preço da compra, comemorado pelo governo, não conseguirá ser compensado apenas com a exploração dos três aeroportos e acabará em novos impostos para os passageiros. 

Numa avaliação interna feita pela Iata e obtida pelo Estado, o processo da venda dos aeroportos provocou „forte preocupação“ no setor privado. A entidade constatou que o valor das vendas foi muito acima do antecipado, chegando a R$ 24,5 bilhões, contra uma base de R$ 4,45 bilhões. Além disso, os contratos de concessão estipulam investimentos de R$ 16,2 bilhões nos três aeroportos. 

Para a Iata, não haverá como recuperar esses recursos apenas na exploração da licença dos aeroportos, e o resultado será maiores impostos para todos. „Mesmo considerando que uma quantidade substancial de recursos pode ser atingida por meio de melhorias na eficiência dos aeroportos, em especial em Guarulhos, é difícil conciliar o montante pago com o potencial de receita“, alertou a entidade. „Essa diferença é de grande preocupação para a indústria“, indicou. (O Estado de Sao Paulo)

Die Folgen der Lula-Rousseff-Industriepolitik, rekordhoher wachstumshemmender, spekulationsfördernder Zinsen:

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/07/boomland-brasilien-industrieproduktion-stieg-2011-selbst-laut-offiziellen-angaben-in-14-untersuchten-regionen-nur-um-o3-prozent-produktionsruckgang-der-agroindustrie-um-23-prozent-gegenube/

 

„Streikende Polizisten gefährden Karneval in Rio.“ Die Welt. Bischof zur politischen Krise Brasiliens. Salvador da Bahia: 129 Morde offiziell eingeräumt.

Mittwoch, 08. Februar 2012 von Klaus Hart

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13856180/Streikende-Polizisten-gefaehrden-Karneval-in-Rio.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/07/brasiliens-bahia-polizeistreik-8-streiktag-regierungstruppen-verstarken-belagerungsring-um-besetztes-bahia-parlament-schaden-fur-bahia-tourismus-immer-groser/

Während in deutschsprachigen Ländern offizielle brasilianische Angaben gewöhnlich für bare Münze genommen werden(müssen), analysieren Brasiliens Landesmedien amtliche Daten seit jeher sehr kritisch. Die größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” wendet sich jetzt dagegen, daß im wichtigsten Teilstaat Sao Paulo der größten lateinamerikanischen Demokratie Verbrechensdaten geheimgehalten werden, um laut offizieller Begründung “die Bevölkerung nicht zu alarmieren”. “Das Fehlen detaillierter und vertrauenswürdiger Informationen über öffentliche Sicherheit ist ein altes Problem im Land…Der Steuerzahler hat das Recht, die Gewalt-Situaton in seiner Stadt detailliert zu kennen.”

Auch Wirtschaftsfachleute warnen angesichts offizieller Wirtschaftsdaten generell davor, allzusehr in statistische Angaben Brasiliens zu vertrauen. Es fehle Präzision, die für eine exakte Information taugen würde, heißt es. Das Statistiksystem in Brasilien sei nicht präzise. Nur zu oft fehle zudem  Agilität – und Aktualität.

Offizielle Daten seien häufig lediglich Richtwerte, aber keine genauen Zahlen.

Exportschlager Tränengas: http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/10/brasiliens-besonders-tuckisches-tranengas-condor-seit-monaten-gegen-oppositionelle-in-bahrein-eingesetzt-laut-folha-de-sao-paulo-schaumerzeugend-erstickend-mindestens-ein-kind-umgekommen-hies/

Die katholische Kirche und die Slums: 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.

Fischstand in Fortaleza. Gesichter Brasiliens.

Dienstag, 07. Februar 2012 von Klaus Hart

Brasiliens Bahia-Polizeistreik – 8. Streiktag. Regierungstruppen verstärken Belagerungsring um besetztes Bahia-Parlament. Schaden für Bahia-Tourismus immer größer. Weit über 120 Morde in Salvador da Bahia.

Dienstag, 07. Februar 2012 von Klaus Hart

http://www1.folha.uol.com.br/cotidiano/1045380-reuniao-entre-governo-e-pms-e-suspensa-na-bahia.shtml

Laut Landesmedien wird von den Bewohnern Bahias vor allem beklagt, daß der der Lula-Arbeiterpartei angehörende Gouverneur Jaques Wagner jetzt die Slumbewohner der Peripherie völlig dem Terror der Banditen ausliefert, die morden, rauben, überfallen, wie es hieß.

Geheimhaltung von Verbrechensdaten: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/03/03/brasiliens-nutzlose-offizielle-statistiken-landesmedien-kritisieren-geheimhaltung-von-verbrechensdaten-fehlen-vertrauenswurdiger-informationen/

Während in deutschsprachigen Ländern offizielle brasilianische Angaben gewöhnlich für bare Münze genommen werden(müssen), analysieren Brasiliens Landesmedien amtliche Daten seit jeher sehr kritisch. Die größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” wendet sich jetzt dagegen, daß im wichtigsten Teilstaat Sao Paulo der größten lateinamerikanischen Demokratie Verbrechensdaten geheimgehalten werden, um laut offizieller Begründung “die Bevölkerung nicht zu alarmieren”. “Das Fehlen detaillierter und vertrauenswürdiger Informationen über öffentliche Sicherheit ist ein altes Problem im Land…Der Steuerzahler hat das Recht, die Gewalt-Situaton in seiner Stadt detailliert zu kennen.”

Auch Wirtschaftsfachleute warnen angesichts offizieller Wirtschaftsdaten generell davor, allzusehr in statistische Angaben Brasiliens zu vertrauen. Es fehle Präzision, die für eine exakte Information taugen würde, heißt es. Das Statistiksystem in Brasilien sei nicht präzise. Nur zu oft fehle zudem  Agilität – und Aktualität.

Offizielle Daten seien häufig lediglich Richtwerte, aber keine genauen Zahlen.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/07/brasiliens-bahia-polizeistreik-primas-murilo-krieger-erzbischof-von-salvador-da-bahia-verhinderte-als-chef-vermittler-offenbar-blutbad-gewaltsame-raumung-von-bahia-parlament-abgeblasen-nahrungsmi/

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Die katholische Kirche und die Slums: 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/

In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/

Banditenterror in Brasilien:

Täglich in Brasilien durchschnittlich 137 Morde, laut offiziellen Statistiken – Dunkelziffer hoch.

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Junger Bandit mit Maschinengewehr auf Patrouille in Rio de Janeiro. Die Besonderheiten der Spezialdemokratie Brasiliens. Ausriß.

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Ausriß – Rio-Karikatur.

Geldautomatenraub, anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/25-bankrauber-mit-mpis-in-sao-paulo-raub-video-anklicken/

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ewelten/1651902/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/07/eu-lateinamerika-karibik-stiftung-startet-in-hamburg/

Brasiliens Teilstaat Bahia – Geier und an Krankheit verendete Fazenda-Kuh. **

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Warum Windkraftwerke von interessierter Seite als „umweltfreundlich“ propagiert werden: Fledermäuse und Killer-Rotoren, anklicken. Boston University. “Windkraftanlagen – keine Gefahr für Mensch und Tier”(Infomaterial)

Dienstag, 07. Februar 2012 von Klaus Hart

„Boomland“ Brasilien: Industrieproduktion stieg 2011 selbst laut offiziellen Angaben „in 14 untersuchten Regionen“ nur um 0,3 Prozent, Produktionsrückgang der Agroindustrie um 2,3 Prozent gegenüber 2010. „Brasilien gilt insgesamt als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.“(Pressemitteilung)

Dienstag, 07. Februar 2012 von Klaus Hart

http://g1.globo.com/economia/noticia/2012/02/producao-industrial-cresceu-em-9-de-14-regioes-em-2011-diz-ibge.html

Brasiliens Nordosten registrierte einen Industrie-Produktionsrückgang um 4,7 Prozent. 

http://g1.globo.com/economia/agronegocios/noticia/2012/02/agroindustria-brasileira-recua-23-em-2011-aponta-ibge.html

Gemäß mitteleuropäischen Einschätzungen, heute für Brasilien geltenden Kriterien,  handelt es sich dabei klar um „Boom“, wird die brasilianische Wirtschaftslage speziell für 2011 als beispielhaft und grundsolide gefeiert – Hinweis auf völlig neuartige Deutungsmuster. 
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Angesichts der neuen offiziellen Angaben zu dem in Mitteleuropa als “Boom” definierten Wachstum der brasilianischen Industrieproduktion 2011 um nur 0,3 Prozent gegenüber 2010 weisen die inländischen Analysten auf eine fehlende Industriepolitik und die unzureichende Wettbewerbskompetenz der brasilianischen Industrie. Der Nachfrage nach Industriegütern steht danach kein ausreichendes Angebot der einheimischen Industrie gegenüber – zumal durch den wachstumshemmenden Hochzinskurs die Landeswährung sehr stark überbewertet sei und deshalb Importe von Industrieprodukten stark begünstigt würden. Verwiesen wird zudem auf Brasiliens altbekannte hemmende hausgemachte Faktoren: Hohe Steuerbelastung, schlechte Logistik, fehlende Fachkräfte, hohe Energiekosten etc. Seit nunmehr vier Jahren wachse Brasiliens Industrie im Durchschnitt um lediglich 0,5 Prozent.

2011 sank gemäß offiziellen Zahlen die Autoproduktion um 7,8 Prozent, die Textilproduktion um 14,9 Prozent, die Produktion von Schuhen und anderen Lederwaren um 10,4 Prozent. Gegenüber 2008 hatte die elektronische Industrie einen Produktionsrückgang von rund 36 Prozent verzeichnet.

Gewöhnlich fehlt in Analysen über Brasiliens vermeintliche wirtschaftliche Stärke der Hinweis, daß Brasiliens Wirtschaft wesentlich aus ausländischen Multis der Ersten Welt besteht. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/01/brasiliens-wirtschaftsboom-nationale-experten-weisen-auf-deindustrialisierung-land-ist-dekadenter-produzent/

Brasilien und CeBIT in Hannover 2012 – die alternative Einschätzung:

Brasilien wird Partnerland der CeBIT 2012.

Als Partnerland der CeBIT 2012 präsentiert sich Brasilien als wichtige ITK-Nation mit großen Wachstumspotenzialen und einer innovativen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
In der IT-Branche zeigt sich Brasilien als ebenso beweglicher wie schussgewaltiger Player. Die Hightech-Nation am Zuckerhut überzeugt vor allem durch Innovationskraft, Serviceorientierung und durch ein enormes Marktpotenzial: Für 2012 prognostiziert das Marktforschungsinstitut Eito dem ITK-Markt einen Anstieg um 6 % auf 92 Mrd. Euro. Brasilien gilt insgesamt als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.(Pressemitteilung)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/506789/index.do

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/31/boomland-brasilien-industrieproduktion-wuchs-2011-nur-um-03-prozent-laut-offiziellen-zahlen-boom-gemas-heutigen-mitteleuropaischen-kriterien/

Wie sich der „Boom“ auf die brasilianischen Einkommensbezieher auswirkt:

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/04/leben-wie-die-halfte-der-einkommensbezieher-brasiliensamtliche-angaben-fur-samtliche-ausgaben-pro-tag-umgerechnet-zwischen-26-und-5-euro-zur-verfugung/

Elend im „Boomland“:  http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/03/elend-in-brasilien-unter-lula-rousseff-die-deutsche-missionarin-marianne-diener/

Brasiliens Wohnungsnot unter Lula-Rousseff.(Wo bitte gehts hier zum Boom?) Brutale Vertreibung von Hausbesetzern landesweit – auch in Sao Paulo. Kampieren auf der Straße in Abgasgestank und Autokrach bei Tropenhitze. FLM – Frente de Luta por Moradia”. **

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http://www.hart-brasilientexte.de/2010/06/25/nine-most-horrible-places-in-the-world-favela-slums-von-rio-de-janeiro-aus-sicht-des-bric-staats-china-subkultur-von-umweltzerstorung-armut-und-gangstern-cubatao-bei-sao-paulo-an-sieb/

Die Existenz von weit über 2600 Slums, das Heer der Obdachlosen in Lateinamerikas reichster Stadt Sao Paulo weisen auf den bemerkenswerten Umgang der Regierung mit dem Problem der Wohnungsnot in der achtgrößten Wirtschaftsnation hin. Unweit jenes Elite-Hospitals, in dem Lula derzeit wegen Krebs behandelt wird, kampieren jetzt vertriebene Hausbesetzer auf offener Straße, bei Hitze über 35 Grad, ohne jegliche staatliche Unterstützung. Wie der Sprecher der  Vertriebenen im Website-Interview erläuterte, ließen sich bisher beispielsweise Vertreter von Lulas Arbeiterpartei PT oder anderer Parteien nicht blicken – Unterstützung komme lediglich von dem katholischen Menschenrechtspriester Julio Lancelotti. Militärpolizei sei nach der Räumung mit Tränengas gegen die kampierenden Hausbesetzer vorgegangen. Allein in der City von Sao Paulo gebe es zahlreiche seit Jahren leerstehende Gebäude mit Wohnungen für weit über 10000 Menschen. Der Sprecher erinnerte daran, daß seine Bewegung der Wohnungslosen vor Jahren auch von “Brot für die Welt” unterstützt worden sei.

“Wenn es ein Land gibt, in dem das Volk die Krise nicht erlebte, dann war es dieses hier!”(Lula)

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/03/brasiliens-carandiru-massaker-an-haftlingen-in-sao-paulo-okumenischer-gedenkgottesdienst-der-katholischen-gefangenenseelsorge-die-massaker-und-blutbader-gehen-weiter/

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http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/05/brasiliens-stadtpolitik-unter-lula-rousseff-wieder-hutten-elendsviertel-sao-paulos-durch-feuer-zerstort-mindestens-zwei-slumbewohner-verbrannt/

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Brasiliens Bahia-Polizeistreik: Primas Murilo Krieger, Erzbischof von Salvador da Bahia, verhinderte als Chef-Vermittler offenbar Blutbad. Gewaltsame Räumung von Bahia-Parlament abgeblasen, Nahrungsmittel und Wasser an Streikende. Todesschwadronen und Demokratie. Weiter Morde und Schießereien in Bahia-Hinterland, sieben Obdachlose in Salvador da Bahia erschossen.

Dienstag, 07. Februar 2012 von Klaus Hart

Das Eingreifen von Erzbischof Krieger in den Polizeistreik hat angesichts der desaströsen Reaktionen von Brasilia sowie der Teilstaatsregierung bereits zu wichtigen, greifbaren Erfolgen geführt. Seit Brasiliens Primas in seinem Kabinett mit Vertretern der Streikenden und der Autoritäten verhandelt, hat sich die Lage in Bahia deutlich entspannt, verzichten die Regierungstruppen auf aggressive Aktionen, trauen sich bereits wieder mehr Menschen auf die Straße.Von einer raschen Stürmung des Bahia-Parlaments, in dem sich rund 1000 bewaffnete streikende Polizisten mit Familienangehörigen und Sympathisanten aufhalten, ist keine Rede mehr – allgemein war ein Blutbad vorausgesagt worden. Inzwischen verhindern die Regierungstruppen auch nicht mehr, daß Nahrung und Trinkwasser ins Bahia-Parlament gebracht werden – die Aushunger-Taktik wurde aufgegeben. 

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/11/25/brasiliens-bischof-angelico-sandalo-bernardino-zur-politischen-krise-des-landes-zu-rechtsungleichheit-und-slums/

In der deutschen Parteipropaganda wird die brasilianische Regierung als progressiv eingestuft.

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Kathedrale in Salvador da Bahia – im nahen Kabinett des Erzbischofs werden die Verhandlungen geführt.

http://www.hart-brasilientexte.de/2012/02/07/brasiliens-streik-politikbahia-im-kriegbahia-em-guerra-o-globo-regierungstruppen-gegen-streikende-polizisten/

http://www.hart-brasilientexte.de/2011/12/30/brasilien-weiter-land-mit-weltweit-hochster-mord-zahl-stellen-landesmedien-zum-jahresende-heraus-regierungsprojekt-fur-mord-reduzierung-gestoppt-hies-es/

Während in deutschsprachigen Ländern offizielle brasilianische Angaben gewöhnlich für bare Münze genommen werden(müssen), analysieren Brasiliens Landesmedien amtliche Daten seit jeher sehr kritisch. Die größte Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” wendet sich jetzt dagegen, daß im wichtigsten Teilstaat Sao Paulo der größten lateinamerikanischen Demokratie Verbrechensdaten geheimgehalten werden, um laut offizieller Begründung “die Bevölkerung nicht zu alarmieren”. “Das Fehlen detaillierter und vertrauenswürdiger Informationen über öffentliche Sicherheit ist ein altes Problem im Land…Der Steuerzahler hat das Recht, die Gewalt-Situaton in seiner Stadt detailliert zu kennen.”

Auch Wirtschaftsfachleute warnen angesichts offizieller Wirtschaftsdaten generell davor, allzusehr in statistische Angaben Brasiliens zu vertrauen. Es fehle Präzision, die für eine exakte Information taugen würde, heißt es. Das Statistiksystem in Brasilien sei nicht präzise. Nur zu oft fehle zudem  Agilität – und Aktualität.

Offizielle Daten seien häufig lediglich Richtwerte, aber keine genauen Zahlen.

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http://www.hart-brasilientexte.de/2012/01/16/brasiliens-politischer-chefanalyst-noblat-uber-prasidentin-dilma-rousseffin-ihrem-ersten-regierungsjahr-hat-sie-wenig-getan-das-ist-die-wahrheit-aber-sie-sorgte-fur-den-starken-eindruck-viel-get/

Todesschwadronen in Lateinamerikas größter Demokratie: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/12/14/nach-wie-vor-hemmungslose-aktionen-der-todesschwadronen-institutionalisierte-barbarei-lulas-menschenrechtsminister-paulo-vannuchi-raumt-gegen-ende-der-zweiten-amtszeit-erneut-fortbestehen-der-b/

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/03/todesschwadronen-in-rio-de-janeiro-polizeioffizier-bei-attentat-erschossen-der-an-ermittlungen-teilnahm-militarpolizisten-anzeigte/

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Todesschwadronen 2011: http://www.hart-brasilientexte.de/2011/01/09/todesschwadronen-in-brasilien-menschenrechtspolitik-unter-lula-rousseff-polizisten-kommandieren-ausrottungskommandos-im-ganzen-land-viel-lob-aus-europa-fur-brasilias-kurs/

http://www.hart-brasilientexte.de/2010/11/16/deutscher-hans-friedrich-zeltner65-in-salvador-da-bahia-ermordet/

Geldautomatenraub, anklicken: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/06/08/25-bankrauber-mit-mpis-in-sao-paulo-raub-video-anklicken/

Blog „Palavra de Sà“ – über die einstigen Polizeistreikunterstützer Lula und Jaques Wagner von 2001:

QUE A GREVE SIRVA DE LIÇÃO

Qualquer movimento grevista, independente da categoria que a faça, demonstra que há uma insatisfação no seu meio.

Há muito tempo venho dizendo que na Bahia a insatisfação no seio do servidor público estava abafada e que a qualquer momento explodiria, fruto de promessas não cumpridas pelo atual governo, entre elas a total falta de condições de trabalho, salário aviltantes, o prometido pagamento da URV que nunca saiu dos palanques, o modelo impositivo de comandar, a falta de diálogo e negociação com as diversas categorias e por ai vai.

É preciso que se entenda que as portas de negociação e do diálogo com os servidores públicos, não devem ser abertas apenas quando a crise se instala através da demonstração de insatisfação com a greve, o último e único instrumento que a categoria dispõe para dá conhecimento a sociedade, da forma como está sendo tratada. Elas devem está permanentemente aberta ao diálogo, pois esta é a essência da democracia, não fechadas como hoje se encontra. Infelizmente na Bahia assim o foi durante os 16 anos de Carlismo e assim está sendo nos 05 anos do PT.

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    NEU: Fotoserie Gesichter Brasiliens

    Fotostrecken Wasserfälle Iguacu und Karneval 2008

    23' K23

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