Lange vor der Ankunft von Spaniern und Portugiesen haben die Indianer Lateinamerikas bereits durch Brandrodungen Amazonas-Natur zerstört und durch die mutwillig gelegten Feuer zur Bildung von künstlichen Savannen beigetragen. Wie aus entsprechenden Studien weiter hervorgeht, haben Indianerstämme in den letzten Jahren auch dann nicht auf Brandrodungen verzichtet, wenn die große Gefahr bestand, daß das Feuer außer Kontrolle gerät und dann erfahrungsgemäß sehr viel Urwald vernichtet. Als typisches Beispiel werden die Waldbrände von 1998 im nordbrasilianischen Teilstaat Roraima genannt, als über 11000 Quadratkilometer, gemäß manchen Quellen sogar 14000 Quadratkilometer Regenwald vernichtet wurden. Die brasilianischen Medien zitierten damals Indianer, die offen zugaben, bei großer Trockenheit Feuer gelegt zu haben, die außer Kontrolle gerieten und auf den Urwald übergriffen.

Illegale Brandrodung durch Indianer 2009.
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