Angesichts zunehmender Straflosigkeit für Mörder von Menschenrechtsaktivisten befürchtet Brasiliens Kirche zahlreiche neue Anschläge auf Geistliche, Gewerkschafter und Mitglieder sozialer Bewegungen Amazoniens. Nach dem jüngsten Freispruch eines Großfarmers, der zuvor als Auftraggeber des Mordes an der Urwaldmissionarin Dorothy Stang von 2005  zu dreißig Jahren Haft verurteilt worden war, stünden die Türen für solche Verbrechen weit offen, erklärte der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler gegenüber der Presse. Kräutler, der in seinem Amazonasbistum Altamira des Teilstaates Pará mit der Missionarin eng zusammengearbeitet hatte, nannte den Gerichtsentscheid empörend und erschreckend. Damit werde die Straflosigkeit weiter gefördert.
Während Brasiliens Menschenrechtsbewegung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem österreichischen Amtskollegen Alfred Gusenbauer „klare Worte zur alltäglichen Folter, willkürlichen Gefangennahmen sowie zu Terror und Gewalt gegen Umwelt-und Menschenrechtsaktivisten“ erwartet, sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun gegenüber der Nachrichtenagentur AP, daß der Menschenrechtssituation in Lateinamerika bei der Merkel-Reise keine besondere Priorität eingeräumt werden müsse.
Lula war Informant der Diktatur-Geheimpolizei Dops, laut neuem Buch: http://www.hart-brasilientexte.de/2014/02/12/brasilien-die-folterdiktatur-lula-und-die-arbeiterpartei-pt-rufmord-ein-kapitalverbrechen-buch557-seiten-mit-schweren-vorwurfen-gegen-lula-macht-schlagzeilen/
“Von allen linken Präsidenten hat Lula, der als am wenigsten links eingeschätzt wird, die größten Erfolge.” Gregor Gysi, Linkspartei, Deutschland, 2010.
Am Pfingstsonntag haben Unbekannte unter einer City-Hochstraße Rio de Janeiros zwei junge Obdachlose angezündet. Eine junge schwangere Frau ist dabei lebendig verbrannt, während ein junger Mann im Hospital den schweren Brandverletzungen erlag. Das Verbrennen von Bettlern und Obdachlosen zählt in Rio, aber auch anderen brasilianischen Großstädten zu den alltäglichen Verbrechen. Anfang Mai waren in Vitoria, der Hauptstadt des Rio benachbarten Teilstaates Espirito Santo, zudem drei schlafende Obdachlose erschossen worden.
Zeit-Leser:
“Hätte jedes Land einen Präsidenten wie Lula, dann wäre unsere Welt ein besserer Ort. Er ist kein Politiker, er ist ein Staatsmann.” Deutscher Leserbrief an die “Zeit”.
Polizeivideo zeigt, wie ein Obdachloser Rios erschlagen wird: http://g1.globo.com/Noticias/Rio/0,,MUL463676-5606,00.html
“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750
Kranker Obdachloser in der City von Sao Paulo, in der Tausende von Obdachlosen derzeit bei Temperaturen unter zehn Grad teils in Gruppen zu 15 Personen unter Hochstraßen nächtigen. Straßenkinder betteln barfuß, nicht wenige sterben deshalb an Erkältungen. Sao Paulo ist die reichste Stadt der zehntgrößten Wirtschaftsnation, zudem die reichste ganz Lateinamerikas.
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/17/lynchland-brasilien-meiste-opfer-lebendig-verbrannt/
The 2nd Internacional Conference on Sustainable Tourism will be realized in Fortaleza Tradicional Communities, academics, NGO and Government representatives will meet to discuss tourism perspectives.
From the 12th to the 15th May 2008, the II International Conference on Sustainable Tourism (SITS) will take place in the Condominio Espiritual Uirapuru (Ceu), in Fortaleza.
Gemäß brasilianischen Seuchenexperten hält sich die Regierung nicht an die Vorgaben  der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Bekämpfung der Lepra. Bereits im Jahre 2000 sollte die Leprarate auf einen Krankheitsfall pro 10000 Bewohner gesenkt sein, doch bis heute seien es jedoch statistisch 2,3 Fälle. Am höchsten sei die Lepradichte in den Amazonas-Teilstaaten Mato Grosso, Roraima, Pará, Rondonia sowie in dem Nordoststaat Maranhao.
Lepröser vor Supermarkt in Sao Paulo.
Brasiliens Regierung beabsichtigt, mit der EU keinerlei Vertrag über die Einhaltung von Sozial-und Umweltkriterien beim Ethanolexport zu schließen. Entsprechenden Pressionen werde man nicht nachgeben, erklärte das Außenministerium in Brasilia gegenüber der Presse.
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/imgespraech/782990/
Arten, die vor der Wende in Ostdeutschland häufig waren – dank neuer offizieller Umweltpolitik inzwischen stark zurückgegangen oder sogar selten geworden sind.
Feldhase
http://www.unisinos.br/ihu/index.php?option=com_noticias&Itemid=18&task=detalhe&id=13826
Laut Bischof Kräutler öffnet der Freispruch alle Türen für weitere Verbrechen dieser Art und fördert die Straflosigkeit weiter. Offenbar sei  auf die Geschworenen starker Druck ausgeübt worden. Es gebe indessen noch zahlreiche andere Auftraggeber des Mordes an Dorothy Stang – „ein Jahr vor ihrer Liquidierung wußte ich bereits von Treffen eines Konsortiums zur Vorbereitung der Tat“.