Gemäß einer neuen Studie von Seade/Dieese verdienen dunkelhäutige Arbeiter  im Großraum von Sao Paulo, dem wichtigsten Wirtschaftszentrum Lateinamerikas, durchschnittlich nur etwa halb so viel wie weiße(4,36 Real /7,98 Real Stundenlohn). 4,36 Real sind umgerechnet etwa 1,60 Euro. Handelt es sich um Arbeitskräfte mit Universitätsabschluß, verdient der Dunkelhäutige pro Stunde 13,86 Real, der Weiße 19,49 Real.
„Viele der Ergebnisse lassen aufhorchen, selbst häufige Vogelarten wie der Haussperling sind auf dem Rückzug. Von den 64 untersuchten häufigen Brutvogelarten sind 23 Arten (36%), in ihren Beständen rückläufig“…

Dr. Michael Stubbe, international renommierter Greifvogelexperte, Universität Halle: „Im Naturschutz brachte die Wende einen Rückfall in die Steinzeit.“
Presentation: American Association for the Advancement of Science
Brasilien bewegt den Bundespräsidenten: Während seines Besuchs zeigte sich Joachim Gauck beeindruckt von der Aufbruchstimmung im Land. Deutschland könne von dem Mut zu Veränderungen lernen. Regierungssender Deutsche Welle 2013
“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:
Brasilien und Manipulationsmethoden:http://www.hart-brasilientexte.de/2015/08/24/brasilien-und-aktuelle-manipulationsmethoden-wie-medienkonsumenten-teils-ueber-jahrzehnte-fuer-dumm-verkauft-werden-mottowas-kuemmert-mich-mein-geschwaetz-von-gestern-prof-robert-kappel-darf-na/
Martha Huggins, CIA, Brasilien: http://www.hart-brasilientexte.de/2008/03/13/die-cia-luge-folter-im-namen-der-demokratie/#more-210
Die Expertin hat in einem langen Interview gegenüber der brasilianischen Qualitätszeitung „O Estado de Sao Paulo“ ihre Analysen über Folter in Brasilien bekräftigt:“Folter gibt es jeden Tag in Brasilien.“ Nach ihrer Auffassung würden Prozesse gegen Diktatur-Folterer die alltägliche Folter in Polizeiwachen und Gefängnissen nicht beenden. Die Diktatur-Folterer indessen müßten bestraft werden.
Die Diktatur begann mit dem Militärputsch von 1964 – 1969 schloß Bonn mit dem Militärregime laut Jahreschronik ein Kulturabkommen.
Laut neuen brasilianischen Studien haben 7 Prozent der Crack-Konsumenten Aids – eine Rate zehnmal höher als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.
Laut bischöflicher Bodenpastoral CPT hat ein Killerkommando im Süden des Amazonas-Teilstaates Pará ein Landlosencamp überfallen, wahllos das Feuer eröffnet, den Landarbeiter José Ribamar dos Santos erschossen. Laut Zeugenaussagen handelte es sich bei dem Killerkommando um acht maskierte Pistoleiros. Der Landarbeiter wurde an der Seite seiner Frau und der drei Kinder ermordet. Wie es hieß, war es nicht der erste Überfall auf das Camp „Sardinha“.
In der immerhin zehntgrößten Wirtschaftsnation Brasilien ist das Hungerproblem auch fünf Jahre nach Einführung des Hilfsprogramms „Bolsa Familia“ der Lula-Regierung laut Franziskanerpriester Johannes Bahlmann längst noch nicht gelöst. Wie Bahlmann, Ordensoberer in Sao Paulo und Rio de Janeiro, im Website-Exklusivinterview sagte, gebe es in Brasilien noch sehr viele Familien, die Hunger leiden.
Franziskanerpriester Johannes Bahlmann mit NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers(CDU) in Sao Paulo.
“Brasilien verabschiedet sich von der Armut”: http://www.welt.de/wirtschaft/article112414503/Brasilien-verabschiedet-sich-von-der-Armut.html
Obdachloser Alubüchsensammler, an katholischer Kirche.

Brasilien – Verelendung und menschliche Verhaltensweisen:http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/17/brasilien-2014-wie-verelendung-menschliche-verhaltensweisen-andert-altere-obdachlose-frau-wascht-sich-allabendlich-vollig-nackt-an-strasenkreuzung-von-sao-paulo-reichste-stadt-lateinamerikas-viele/
Obdachloser greift zum Mikrophon vor der Kathedrale Sao Paulos, schreit Verzweiflung heraus. Wie üblich bei den landesweiten Protestaktionen des “Grito dos Excluidos” seit dem Amtsantritt der Lula-Rousseff-Regierung von 2003 – keine Medienfunktionäre, TV-Kamerateams des gesteuerten mitteleuropäischen Mainstreams für eventuelle Berichterstattung präsent, auch nicht bei den Protestgottesdiensten.
Brasilien – Daten, Statistiken, Rankings:http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/
“Schlafen” mittags in Abgasgestank an der Avenida Paulista in Sao Paulo – erschöpfter verdreckter Obdachloser, Habseligkeiten in Plastiktüten am Fahrrad.

Kurioses Schönreden Brasiliens durch mitteleuropäische Politiker, Schönschreiben durch gesteuerten europäischen Mainstream, obwohl Brasilien auf dem UNO-Index für menschliche Entwicklung lediglich Platz 79 belegt…Dieser Ranking-Platz wird vom Mainstream fast ausnahmslos unterschlagen.
http://www.kino-zeit.de/filme/artikel/8823_tropa-de-elite–the-elite-squad.html
„Â In Tropa de Elite jedenfalls sieht man einen zwar durchaus auch kritischen Blick auf die Methoden der Polizei, doch angesichts der Hilflosigkeit der Politiker erscheinen sie oft als letztes Mittel der Wahl. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann wäre dies die Bankrott-Erklärung Brasiliens und das Eingeständnis, in einem permanenten Kriegszustand zu leben “ mit zahlreichen Toten, Verwundeten und seelischen Krüppeln auf beiden Seiten.“(Joachim Kurz)
2 Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=RoxrdMukQu0
http://www.tropadeeliteofilme.com.br/
Unter dem Titel „Mädchen von der Ecke“ haben Sandra Werneck, Cineastin, und Eliane Trindade, Journalistin, in der in Rio de Janeiro erscheinenden Qualitätszeitung „O Globo“ das Fortbestehen sexuellen Mißbrauchs von Kindern und Jugendlichen unter der Lula-Regierung  analysiert. Beide Autorinnen zitierten Fälle, in denen Mädchen von 5 und 6 Jahren für umgerechnet etwa 38 Cents ihren Körper verkaufen. In ganz Brasilien ist auffällig, wie der Crack-Konsum die Kinderprostitution fördert. Crack-süchtige Mädchen bieten sich oft sogar lautstark an: „A minha bucetinha nao é caro nao!“
Crack und Kinderprostitution in Cracolandia/Sao Paulo.
„…das Land die globale Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vergleichsweise unbeschadet überstanden hat.“ BDI 2011
Die soziale Ungleichheit in den größten Städten Lateinamerikas hat das gleiche Niveau wie in 26 Städten Afrikas, melden brasilianische Medien unter Berufung auf einen neuen UNO-Bericht. Lateinamerika wird darin als Spitzenreiter der Ungleichheit bezeichnet – Brasilien und Kolumbien hätten die meisten Städte mit derartigen Kriterien.