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	<title>Klaus Hart Brasilientexte &#187; Frauenpolitik in Berlin unter GroKo und LINKE-Senat</title>
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	<description>Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz</description>
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		<title>Die gezielte soziokulturelle Transformation der deutschen Hauptstadt(Was es im Ostteil zu DDR-Zeiten alles nicht gab &#8211; und warum. Die fehlende Positionierung der DDR-Systemkritiker).   Frauenpolitik von GroKo und LINKE-Senat in der Praxis &#8211; tatsächliche Politikziele, tatsächliche Wertvorstellungen&#8230;Wer bereits vor Jahrzehnten vor diesen Entwicklungen warnte und nicht ernstgenommen wurde. Import von Gewalt-Gesellschaftsmodellen &#8211; was alles noch kommt. Warum Brasilien strategischer Partner der GroKo ist. GroKo und Judenpolitik.</title>
		<link>http://www.hart-brasilientexte.de/2021/07/03/die-gezielte-soziokulturelle-transformation-der-deutschen-hauptstadtwas-es-im-ostteil-zu-ddr-zeiten-alles-nicht-gab-und-warum-frauenpolitik-von-groko-und-linke-senat-in-der-praxis-tatsaechliche/</link>
		<comments>http://www.hart-brasilientexte.de/2021/07/03/die-gezielte-soziokulturelle-transformation-der-deutschen-hauptstadtwas-es-im-ostteil-zu-ddr-zeiten-alles-nicht-gab-und-warum-frauenpolitik-von-groko-und-linke-senat-in-der-praxis-tatsaechliche/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2021 11:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klaus Hart]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik in Berlin unter GroKo und LINKE-Senat]]></category>
		<category><![CDATA[GroKo und Judenpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Brutal Berlin: Catcalling in Berlin: Warum ich deine Hand nicht an meinem Hintern will/Berliner Zeitung, Juli 2021 Frauen erleben auf Berlins Straßen täglich sexualisierte Übergriffe, auch die Autorin. Dabei geht es den Männern nicht um Komplimente, sondern um sich selbst. Maxi Beigang, 2.7.2021 &#8211; 16:11 Uhr Pfiffe, Balzlaute und Belästigungen – im toleranten Berlin wird auch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="row">
<div class="col-lg-5">
<div class="m-header">
<p><span class="a-catchline">Brutal Berlin</span><span class="smart-hide">:</span></p>
<h1 class="a-storyhead">Catcalling in Berlin: Warum ich deine Hand nicht an meinem Hintern will/Berliner Zeitung, Juli 2021</h1>
<p class="a-storylead"><strong>Frauen erleben auf Berlins Straßen täglich sexualisierte Übergriffe, auch die Autorin. Dabei geht es den Männern nicht um Komplimente, sondern um sich selbst.</strong></p>
<p class="a-author date-and-author"><strong><span class="ld-author-replace">Maxi Beigang</span>, <span class="ld-date-replace">2.7.2021 &#8211; 16:11 Uhr</span></strong></p>
</div>
</div>
<div class="col-lg-7">
<figure class="figure c-image">
<div class="c-image__imagewrapper"></div>
<p><figcaption class="c-image__text-group figcaption"><strong><span class="c-image__text">Pfiffe, Balzlaute und Belästigungen – im toleranten Berlin wird auch das toleriert.</span></strong></figcaption></figure>
</div>
</div>
<div class="row">
<div class="col-xs-12 col-lg-12">
<div class="row">
<div class="col-lg-8 col-xs-12 main-content">
<div class="o-article">
<p class="a-paragraph"><strong><span class="a-paragraph-opener">Berlin</span> &#8211; Ein Abend im September in Berlin-Mitte. Ich bin verabredet, stehe an der Ampel, warte auf Grün. Ein Wagen mit verdunkelten Scheiben hält neben mir. Ein Mann, mit wenig Flaum über der Oberlippe, kurbelt die Scheibe runter. Er grinst und sagt: „Dir würde ich gern mal die Möse rasieren.“</strong></p>
<p class="a-paragraph"><strong>Es tut mir leid, wenn diese Sprache jetzt etwas viel ist für einen sommerlichen Morgen, für einen Frühstückstisch, für Kaffee mit Schaum. Aber ich kann versichern, dass es mir genauso ging. Und bevor Sie fragen: Keine Ahnung, ob ich Kleid, Rock oder Hose trug – oder wie meine Haare gebunden waren. Lippenstift? Mit Sicherheit. Es ist aber für den Rest dieses Textes nicht wichtig.</strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/02/dilmanewsweek.JPG" alt="dilmanewsweek.JPG" /></p>
<p><strong>“Dynamite Dilma”.</strong></p>
<p><strong>Brasilien &#8211; Frauen und fabrizierte Erscheinungsebene</strong>:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/27/brasilien-mode-sao-paulo-city-erscheinungsebene/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/27/brasilien-mode-sao-paulo-city-erscheinungsebene/</a></p>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Von bundesdeutschem Boden den Terror in Mosambik geplant.” Frankfurter Rundschau, 4.10.1989, über die Terrororganisation Renamo. Die Opfer der tödlichen Terrorattacken: Viele DDR-Entwicklungshelfer, darunter aus Thüringen – über eine Million ermordete Mosambikaner, darunter ca. 600000 Kinder. Wer in Nazistan außer dem BND eng mit der Renamo kooperierte, sie stark unterstützte….Mosambik-Dossier 10:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/</a></h2>
<h1><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/03/AFR1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-45155" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/03/AFR1-1024x822.jpg" alt="AFR1" width="1024" height="822" /></a></h1>
<h1></h1>
<h1><strong>Frauen die Ohren abschneiden – übliche Methode der BND-gestützten Renamo. Ausriß Frankfurter Rundschau</strong></h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/03/ClaudiaRothEulenspiegel17.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-105422" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/03/ClaudiaRothEulenspiegel17-1024x903.jpg" alt="ClaudiaRothEulenspiegel17" width="1024" height="903" /></a></p>
<p><strong>Claudia Roth/GRÜNE – Eulenspiegel. Ausriß.<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2021/07/14/wer-steckt-hinter-den-judenhass-demos-antisemitische-proteste-sorgen-fuer-entsetzen-funke-medien-2021-war-es-die-afd-waren-es-reichsbuerger-ostdeutsche-rechtsextremisten-etc-gemaess-offiz/">http://www.hart-brasilientexte.de/2021/07/14/wer-steckt-hinter-den-judenhass-demos-antisemitische-proteste-sorgen-fuer-entsetzen-funke-medien-2021-war-es-die-afd-waren-es-reichsbuerger-ostdeutsche-rechtsextremisten-etc-gemaess-offiz/</a></strong></p>
<p><span id="more-129972"></span></p>
<div class="ad-article-content-1"><strong> </strong></div>
<figure class="figure c-image">
<div class="m-infobox">
<div class="m-infobox__left">
<div class="m-image"><strong>Die Ampel wird grün, der Typ fährt davon. Fassungslos gehe ich weiter, überquere die nächste Ampel sicherheitshalber schnell bei Rot. Ich bin baff und bin es heute noch. Der Typ im Wagen dagegen war in Gedanken sicher längst woanders, und in mir beginnt es an diesem Tag einmal mehr zu arbeiten, was verdammt noch mal ihn dazu berechtigt. War es patriarchale Arroganz? Und bis heute frage ich mich, was ich alles hätte antworten können:</strong></div>
</div>
</div>
</figure>
<p class="a-paragraph"><strong>Ist das überhaupt deine Karre?</strong><br />
<strong>Ja gerne, zu mir oder zu dir?</strong><br />
<strong>Zu wenig Testosteron für einen Vollbart, aber schon sexualisierte Belästigung drauf, na bravo!</strong></p>
<p class="a-paragraph"><strong>Sogenanntes Catcalling – verbale Belästigung auf der Straße – ist die alltäglichste Form der Belästigung. Männer pfeifen Frauen hinterher. Schnalzen, rufen, kommentieren Hintern, Brüste, Beine, Augen, Haare. Am Kudamm, vorm Späti, in der Tram. Gewalt gegen Frauen beginnt immer mit Worten, nie mit Taten. Catcalling ist wie eine mächtige Einstiegsdroge, auch, weil die soziale Kontrolle fehlt, rechtsstaatlich legitimiert. Es ist auf deutschen Straßen legal.</strong></p>
<div class="sidebar-section"><strong> Jede Frau kennt in Berlin lüsterne Blicke auf der Straße, Belästigung; statistisch jede zweite Frau in Deutschland trifft es irgendwann, zwei von drei Frauen unter 35 Jahren haben sexualisierte Übergriffe bereits erlebt. Belästigende Männer werden dennoch – fast euphemistisch – Catcaller genannt, obwohl sie sich eher wie Tiere in ständiger Balzzeit benehmen. Sie pfeifen mir hinterher wie einer streunenden Hündin. Dabei suche ich gar kein Herrchen. </strong></div>
<p class="a-paragraph"><strong>Als die U-Bahnen noch rappelvoll waren, spürte ich jede Menge fremde Glieder an mir. Arme, die mir über meinen Rücken fuhren, Penisse am Hintern, Hände, die streichelten, mich zwickten, kniffen. Das ist doch meine Haut, die gehört mir. Durch Covid-19 wurden die Bahnen leerer, niemand fasste mich mehr ohne mein Einverständnis an. Doch das Befreiungsgefühl wich schnell einer Angst, die ich sonst nur von leeren Straßenecken kannte. Wohin, wenn der einzige andere Fahrgast im Wagon aufdringlich wird? Oder wenn er zu mir kommt und mir ein Kompliment macht, das niemals eins ist?</strong></p>
<p class="a-paragraph"><strong>Der öffentliche Raum für Frauen und als weiblich gelesene Personen ist oft erbarmungslos. Vergewaltigung, Nötigung, Belästigung – solche Straftaten sind im Pandemiejahr auf ein Rekordhoch gewachsen, obwohl oder weil abends kaum noch jemand unterwegs war. 95 Prozent der Tatverdächtigen sind Männer, fast jeder vierte jünger als 21 Jahre.</strong></p>
<p class="a-paragraph"><strong>Als 19-Jährige zog ich nach Berlin. Hat die Stadt mich traumatisiert? Meine Mobilität ist eingeschränkt, ich meide bestimmte Orte, kontrolliere meine Umgebung. Meine Freundinnen haben Warnmelder an Schlüsselbunden, teilen für den Heimweg ihre Standorte, machen Selbstverteidigungskurse. Wir alle rüsten uns für die Straßen der Hauptstadt. Es ist Teil unserer Normalität, obwohl es nicht normal ist. „Melde dich, wenn du zu Hause bist“, sagen wir zum Abschied. Keine Floskel. Berlin ist einzigartig, aber hier nichts Besonderes. Diese Normalität gehörte auch in den Geburtsorten schon zum Alltag.</strong></p>
<div class="ad-article-content-2"><strong> Fast schon unterhaltsam, aber nicht weniger übergriffig sind dagegen die Männer, die mich – ganz „alte Schule“ – darauf hinweisen, dass ich lächelnd einfach sehr viel schöner sei. Gern würde ich ihnen sagen, dass mir die Bedürfnisbefriedigung wildfremder Männer kein hohes Anliegen ist, dass die patriarchale Sozialisierung mich da nicht ausreichend auf Linie getrimmt hat. Dass das System zu bröckeln beginnt. Ein Vorteil des sonst so unliebsamen Alterns: Ich kenne meine Vorzüge. Mit einem Ausdruck unverhohlener Ablehnung kommen die vorher noch so feinsinnig Lobenden aber nicht klar. Mit einer Missachtung ihrer Regeln der Straße noch viel weniger. Was sie eben noch loben wollten, wird plötzlich mit „dumme Schlampe“ gerügt.</strong></div>
<h2 class="a-subtitle"><strong>Ein fiktiver Freund hat mehr Macht als ich</strong></h2>
<p class="a-paragraph"><strong>Je länger die Nacht, desto intensiver die Angebote. Auf formlose Kopulationseinladungen im Berliner Nachtleben reagiere ich, je nach Bittsteller, eher abweisend. Das reicht nicht immer aus. In einem Club in Mitte wurde mir mal eine halbe Stunde sehr bildlich erklärt, was ich alles verpassen würde, erst nach einer animalischen Nacht mit diesem tollen Hecht vor mir wäre ich „auch sanftmütiger“. Ich sei, so die Vermutung, wohl „lange nicht mehr richtig rangenommen worden“, und weiter: Er wolle behilflich sein, mich mal (sorry!) „durchzubumsen“. Es wurde zunehmend unentspannter: Mein Nein wurde nicht akzeptiert. Erst, als ich von meinem fiktiven Freund erzählte, der zu Hause auf mich warten würde, ließ er ab. Entschuldigte sich. Der ausgedachte Konkurrent zu Hause verschreckte ihn, nicht ich. Trotz übergriffiger Begattungsversuche das eigentlich Gruselige an diesem Abend: Ein fiktiver Mann hat mehr Macht als ich.</strong></p>
<p class="a-paragraph"><strong>Auch übervolle Bahnen schützen nicht vor Übergriffen. Einst brachte mich ein ausgelasteter Regionalzug aus meiner Geburtsstadt zurück nach Berlin. Der beleibte Mitfahrer neben mir klappte die Armlehne hoch, brauchte wohl Platz. Wenig später rieb sein Bein an meinem, ich quetschte mich an die Scheibe. Er hörte nicht auf. Unter dem Schutz seiner Jacke begann er zu masturbieren. Der Zug raste durch Pankow-Heinersdorf, das hastige Atmen neben mir verstummte. Ich starrte noch immer regungslos aus dem Fenster.</strong></p>
<p class="a-paragraph"><strong>Erst viele Jahre später wich diese schambehaftete Ohnmacht von damals einer mächtigen Wut. Wie kaputt ist unsere Gesellschaft, wenn für Einwohnerinnen dieser Stadt Belästigungen zur Normalität werden? Wo ist diese „Law and Order“-Mentalität, von der Konservative und Rechtspopulisten sonst immer bis zur Besinnungslosigkeit schwärmen? Das Patriarchat canceln? Die privilegierten Männer wolle man lieber nicht bedrohen. Im Glashaus obendrein nicht mit Steinen werfen.</strong></p>
<h2 class="a-subtitle"><strong>Wie geil mein Hintern ist, bestimme immer noch ich</strong></h2>
<p class="a-paragraph"><strong>Manchmal befürchte ich, dass mich in dieser Stadt nichts mehr überraschen kann. Zu viel habe ich erlebt, gehört. Bei meinem Studentinnenjob stöhnte mir eine Zeitlang regelmäßig ein Unbekannter in den Telefonhörer, erzählte mir später, was ich gestern anhatte, machte mir klar, dass er mich beobachtete. Freundinnen werden beim Ebay-Verkauf ständig nach getragener Unterwäsche und dreckigen Socken gefragt. Eine andere erzählte von einem Stalker. Bei einem Praktikum zeigte ein Leser seinen ganzen Hass, forderte öffentlich meine Gruppenvergewaltigung. Hundepfiffe von der Spätitruppe erwähnen Frauen nicht mal mehr. Und dennoch: Auch sie schockieren, sollen uns an unseren Platz verweisen. Stumm schalten. Oder: einen Maulkorb verpassen.</strong></p>
<p class="a-paragraph"><strong>Männer schaffen Machtverhältnisse, unter denen Frauen leiden, auch im toleranten Berlin. Toleriert werden hier Übergriffe und Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum, auf der Straße. Auch verbale Belästigung ist Gewalt, sie erniedrigt und objektifiziert. Ob mein Hintern geil ist oder nicht, bestimmt nicht die Gruppe vorm Späti. Sondern ich allein.</strong></p>
<p class="a-paragraph"><strong>Natürlich schnalzen, grabschen und masturbieren nicht alle Männer ungefragt neben mir. Aber in zwölf Jahren Berlin gab es noch keinen Mann, der öffentlich protestiert, der diese Hunde zurückgepfiffen hat. Oder denken sie wirklich, wir sind Hündinnen, die an- und zurückgepfiffen werden müssen? Wollen nur spielen und so. Schon klar. Zitat Berliner Zeitung</strong></p>
<p class="a-paragraph">-</p>
<p class="a-paragraph">Was alles noch kommt:</p>
<h2>”Das Leben in Brasilien ist leicht und unbeschwert. Probieren Sie es selbst.” Deutschsprachige Tourismuspropaganda in großen Zeitschriften.</h2>
<p><strong>Brasilianische Medienfotos – Gewalt gegen Frauen, Sexismus: </strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"> http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></p>
<p><strong>“Schönheit und Fäulnis”. Neue Zürcher Zeitung/NZZ – Klaus Hart:</strong><a href="https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750">https://www.nzz.ch/schoenheit_und_faeulnis-1.700750</a></p>
<p><strong>Fotoserie, Teil 2:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/26/brasiliens-zeitungen-brasilianischer-fotojournalismus-teil-2-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wegen der strengen, das global vernetzte organisierte Verbrechen begünstigenden Zensurvorschriften in deutschen Redaktionen darf u.a. über die Karnevalsrealität Brasiliens, über Gewalt-Mentalität etc. nicht berichtet werden. Nicht zufällig haben daher sehr viele Deutsche eine völlig realitätsfremde Sicht des Brasilien-Karnevals, der Drittwelt-Realitäten.</h2>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2012/10/angelibanditen12.jpg" alt="angelibanditen12.jpg" /></p>
<p><strong>Angeli, größte brasilianische Qualitätszeitung “Folha de Sao Paulo” Ende Oktober 2012 politisch unkorrekt zur Gewaltkultur in Lateinamerikas größter Demokratie:”Ja, wir überfallen, vergewaltigen und morden. Das hat einen Superspaß gemacht.” Siehe Würzburg 2021 &#8211; der Somalier und die ermordeten Frauen&#8230;</strong></p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie Barack Obama den Tropenstaat Brasilien bewertet: “Brasilien ist eine beispielhafte Demokratie. Dieses Land ist nicht länger das Land der Zukunft – die Menschen in Brasilien sollten wissen, daß die Zukunft gekommen ist, sie ist hier, jetzt”.</h2>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/">http://www.hart-brasilientexte.de/2011/09/20/brasilien-daten-statistiken-bewertungen-rankings/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Brasilien – Kultur, Mentalität, soziokulturelle Faktoren. Hintergrundtexte:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/08/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/08/brasilien-kultur-und-gesellschaft-sammelbandtexte/</a>.</h2>
<p>&#8211;</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Joachim Gauck in Brasilien – viel Lob für das dortige Gesellschaftsmodell:</strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/05/17/brasilien-historischer-besuch-des-deutschen-bundesprasidenten-joachim-gauck-im-tropenland-trotz-gravierender-menschenrechtslage-folter-todesschwadronen-gefangnis-horror-sklavenarbeit-etc-b/</a></h2>
<h1>“Gauck: Von Brasilien lernen”</h1>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2010/09/05/brasiliens-zeitungen-eine-fundgrube-fur-medieninteressierte-kommunikations-und-kulturenforscher/"> </a></p>
<p><strong>Brasilien ist mit seiner Lebendigkeit, Kreativität und kulturellen Vielfalt ein ungemein inspirierender Partner, der gleichzeitig durch Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft besticht. Außenminister Guido Westerwelle, FDP, 2013. </strong></p>
<p><strong>Gruppenvergewaltigungen, Vergewaltigungskultur: </strong> <strong> </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/04/11/brasilien-14-jahrige-schulerin-durch-funf-brasilianer-vergewaltigt-laut-polizei-tatort-im-nordosten-wo-vergewaltigungen-ebenfalls-wie-in-rio-de-janeiro-alltaglich-sind/</a></p>
<p><strong>Anal vergewaltigt -</strong>  <strong>Vergewaltigung von männlichen Heranwachsenden und Männern: </strong> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/brasilien-immer-mehr-registrierte-vergewaltigungen-von-jungen-durch-altere-mannlichen-geschlechts-bereits-jungen-unter-zehn-jahren-anal-vergewaltigt-im-teilstaat-rio-de-janeiro-2011-mindestens-711/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/09/09/brasilien-immer-mehr-registrierte-vergewaltigungen-von-jungen-durch-altere-mannlichen-geschlechts-bereits-jungen-unter-zehn-jahren-anal-vergewaltigt-im-teilstaat-rio-de-janeiro-2011-mindestens-711/</a></p>
<p><strong>Warum Brasilien strategischer Partner der GroKo ist:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/WisnewskiCapa2014.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87085" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/WisnewskiCapa2014-1024x771.jpg" alt="WisnewskiCapa2014" width="1024" height="771" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. “Gerhard Wisnewski. ungeklärt – unheimlich – unfassbar. Die spektakulärsten Kriminalfälle 2013. KNAUR</strong></p>
<p><strong>“Moderne Scheiterhaufen aus Autoreifen”:</strong></p>
<p>-<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263">http://www.deutschlandradiokultur.de/moderne-scheiterhaufen-aus-autoreifen.1013.de.html?dram:article_id=167263</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/03/brasilien-gefaengnisrebellion-mit-massakern-2017-das-ist-eine-folter-fabrik-die-gewalt-produziert-und-monster-schafft-valdir-joao-silveira-leiter-der-nationalen-katholischen-gefangenenseelsorg/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/01/03/brasilien-gefaengnisrebellion-mit-massakern-2017-das-ist-eine-folter-fabrik-die-gewalt-produziert-und-monster-schafft-valdir-joao-silveira-leiter-der-nationalen-katholischen-gefangenenseelsorg/</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87077" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski11-1024x277.jpg" alt="Wisnewski1" width="1024" height="277" /></a></p>
<p><strong>…auch die “Stadt der Scheiterhaufen”….</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski2extra.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87079" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski2extra-1024x906.jpg" alt="Wisnewski2extra" width="1024" height="906" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>…</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski31.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87081" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski31-693x1024.jpg" alt="Wisnewski3" width="693" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski41.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-87083" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/01/Wisnewski41-676x1024.jpg" alt="Wisnewski4" width="676" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<h2 class="beitrags-titel">Fall Manuel Diogo: “Folge 8: Wie der MDR den Spieß umdreht”. Berliner Zeitung 2021 – ein Zeitdokument über die Methoden der ARD… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=129929&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/fall-manuel-diogo-die-medienmanipulationen/" rel="tag">fall manuel diogo &#8211; die medienmanipulationen</a></div>
<div class="beitrag">
<p><a href="https://derfalldiogo.podigee.io/9-new-episode">https://derfalldiogo.podigee.io/9-new-episode</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2021/06/26/lovemobil-und-ard-dokus-ueber-den-fall-manuel-diogoschatten-auf-der-voelkerfreundschaft-etc-wie-mit-zweierlei-mass-gemessen-wird-zensur-politische-einflussnahme-von-oben-spiel-mit-d/">http://www.hart-brasilientexte.de/2021/06/26/lovemobil-und-ard-dokus-ueber-den-fall-manuel-diogoschatten-auf-der-voelkerfreundschaft-etc-wie-mit-zweierlei-mass-gemessen-wird-zensur-politische-einflussnahme-von-oben-spiel-mit-d/</a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Fliegt MDR-Intendantin Karola Wille jetzt zur Familie von Manuel Diogo nach Mosambik und sagt, was Wahrheit und was Lüge ist? “Fall Manuel Diogo: „Keine Anhaltspunkte für Tötungsdelikt und Manipulationen“. Berliner Zeitung, 13.3. 2021. ” Justizbehörde bestätigt Recherchen der Berliner Zeitung: Der Mosambikaner starb bei einem Unfall. Berichte über Neonazi-Mord zu DDR-Zeiten waren falsch.” “Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden Fake News verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.” Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. Totalblamage für MDR-Rundfunkräte, darunter der AfD:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2021/03/15/fliegt-mdr-intendantin-karola-wille-jetzt-zur-mutter-von-manuel-diogo-nach-mosambik-und-sagt-was-wahrheit-und-was-luege-ist-fall-manuel-diogo-keine-anhaltspunkte-fuer-toetungsdel/">http://www.hart-brasilientexte.de/2021/03/15/fliegt-mdr-intendantin-karola-wille-jetzt-zur-mutter-von-manuel-diogo-nach-mosambik-und-sagt-was-wahrheit-und-was-luege-ist-fall-manuel-diogo-keine-anhaltspunkte-fuer-toetungsdel/</a></h2>
<h1 class="title"><strong>Was haben die Fake-Dokus gekostet, fragen MDR-Konsumenten angesichts der unrechtmäßigen Verwendung von Rundfunkbeiträgen – und fragen sich, wieso die MDR-Senderspitze und Verantwortliche für die Manuel-Diogo-“Dokus” immer noch nicht gefeuert wurden.</strong></h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Die MDR-Propagandafilmchen über die DDR sind inzwischen berüchtigt. MDR-Konsumenten kommentieren, so gut wie alle Agitprop-Dokus seien nach dem gleichen  ideologietriefenden Gehirnwäsche-Muster gestrickt wie die Pseudo-Dokus/Fake-Dokus über den Fall Manuel Diogo.</h2>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2021/03/DiogoMDRMos1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-128948" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2021/03/DiogoMDRMos1-1024x726.jpg" alt="DiogoMDRMos1" width="1024" height="726" /></a></p>
<p>Ausriß.<strong>Wie eine großangelegte, teure Propagandaaktion gegen die DDR und ihre Bürger 2021 bombastisch scheitert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2021/03/DiogoMDRMos3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-128952" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2021/03/DiogoMDRMos3-1024x777.jpg" alt="DiogoMDRMos3" width="1024" height="777" /></a></p>
<p>–</p>
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__title">(Eigentlich alles ein Leckerbissen für Kommunikationswissenschaftler, aber die dürfen nicht)</span></h1>
<h1 class="article-heading"><span class="article-heading__title">Ostdeutsche haben kaum Vertrauen in Medien und Kirchen/Die Zeit, Jan. 2018. </span></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/07/HeuteimFunk1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-49999" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/07/HeuteimFunk1.jpg" alt="HeuteimFunk1" width="980" height="361" /></a></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Der Manuel-Diogo-Skandal – sogar die Linkspartei verwickelt: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2021/05/22/der-manuel-diogo-skandal-und-die-staendige-publikumskonferenz-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-wie-sich-der-mdr-die-ard-erneut-bis-auf-die-knochen-blamieren-offizielles-schreiben-sehr-geehr/">http://www.hart-brasilientexte.de/2021/05/22/der-manuel-diogo-skandal-und-die-staendige-publikumskonferenz-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-wie-sich-der-mdr-die-ard-erneut-bis-auf-die-knochen-blamieren-offizielles-schreiben-sehr-geehr/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Der Manuel-Diogo-Skandal und das Netzwerk der Beteiligten:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2021/05/18/der-manuel-diogo-skandal-und-das-netzwerk-der-beteiligten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2021/05/18/der-manuel-diogo-skandal-und-das-netzwerk-der-beteiligten/</a>.</h2>
<h2 class="beitrags-titel"></h2>
<h2 class="beitrags-titel">-</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Januar 2020 – lange, bevor die Berliner Zeitung das Thema aufgriff. Die Berliner Zeitung traut sich 2021 offenbar an das viel brisantere Thema der Rolle Westdeutschlands, dessen Geheimdienst BND in Mosambik heran. Druck von oben?:</h2>
<h2 class="beitrags-titel">Mosambik und die bemerkenswerten Ungereimtheiten in der Berichterstattung deutscher Medien, darunter der zwangsfinanzierten ARD. Was ist Wahrheit, was Lüge? Wie der renommierte ostdeutsche Afrikaexperte Dr. Ulrich van der Heyden den Darstellungen von Staats-und Mainstream-Medien deutlich widerspricht – die kritisierten Medien indessen nicht den geringsten Versuch machen, Dr. van der Heyden zu widerlegen, zu dementieren. Mosambik-Dossier 4.</h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/der-chronist-der-winde/" rel="tag">der chronist der winde</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/hartmut-mechtel-mosambik/" rel="tag">hartmut mechtel-mosambik</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/henning-mankell/" rel="tag">henning mankell</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/henning-mankell-in-mosambik/" rel="tag">henning mankell in mosambik</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/mosambik-medienberichte-und-medienkritik-von-dr-ulrich-van-der-heyden/" rel="tag">mosambik – medienberichte und medienkritik von dr. ulrich van der heyden</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/mosambik-und-betreutes-denken/" rel="tag">mosambik und betreutes denken</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/mosambik-dossier-4/" rel="tag">mosambik-dossier 4</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/schwedischer-kriminalschriftsteller-henning-mankell/" rel="tag">schwedischer kriminalschriftsteller henning mankell</a></div>
<div class="beitrag">
<h1 class="title">“<i>Privatdozent Dr. phil. &amp; Dr. rer. pol. habil. Ulrich van der Heyden, geb. 1954, ist Afrika- und Kolonialhistoriker sowie Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Afrika. Er lehrt am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Missions- und Religionswissenschaft sowie Ökumenik der Humboldt-Universität zu Berlin.”<a href="https://www.dw.com/pt-002/novo-livro-quer-acabar-com-mitos-sobre-os-madgermanes/a-18248498">https://www.dw.com/pt-002/novo-livro-quer-acabar-com-mitos-sobre-os-madgermanes/a-18248498</a></i></h1>
<p>–</p>
<h1 class="title">Ostdeutscher Afrikaexperte Dr.Ulrich van der Heyden über die Unterstützung der Renamo-Terroristen durch westdeutsche Geheimdienste, die Bundesrepublik Deutschland:</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Heyden1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42649" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Heyden1-812x1024.jpg" alt="Heyden1" width="812" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.”Dieser Auszug aus den in Casa Banana, dem Hauptquartier der RENAMO, erbeuteten Dokumenten belegt die Unterstützung durch westdeutsche Geheimdienste”.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/HeydenRenamo1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-43116" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/HeydenRenamo1-1024x268.jpg" alt="HeydenRenamo1" width="1024" height="268" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="title"><strong>“…dass neben anderen westlichen Staaten die Bundesrepublik  in Gestalt ihres Auslandsgeheimdienstes BND diese Mörder unterstützte, was lange Zeit geleugnet worden war.” Ausriß(Dr. Ulrich van der Heyden)</strong></h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/HeydenBerlZeitung20.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-126208" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2020/08/HeydenBerlZeitung20-1024x754.jpg" alt="HeydenBerlZeitung20" width="1024" height="754" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<h2 class="beitrags-titel">Der Manuel-Diogo-Skandal und das Netzwerk der Beteiligten:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2021/05/18/der-manuel-diogo-skandal-und-das-netzwerk-der-beteiligten/">http://www.hart-brasilientexte.de/2021/05/18/der-manuel-diogo-skandal-und-das-netzwerk-der-beteiligten/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Der ostdeutsche Historiker Ulrich van der Heyden kritisiert die Diskriminierung von DDR-Geisteswissenschaftlern nach der Wiedervereinigung scharf.” Berliner Zeitung, August 2020. „Nie zuvor wurde so viel Humankapital auf den Müll geworfen“:<a href="https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ddr-geisteswissenschaft-nie-zuvor-wurde-so-viel-humankapital-auf-den-muell-geworfen-li.97869">https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ddr-geisteswissenschaft-nie-zuvor-wurde-so-viel-humankapital-auf-den-muell-geworfen-li.97869</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Ulrich van der Heyden: Mosambik in der DDR”, ThomasiusCLUB Leipzig, der aufschlußreiche Zeitgeist-Podcast zum Anklicken. Das absolute Desinteresse der Frager an der Kooperation der West-Stasi mit dem Apartheid-Staat Südafrika, an der massiven BND-Unterstützung für die Terrororganisation Renamo, die mit SS-Methoden extrem sadistisch gegen die Zivilbevölkerung von Mosambik vorging. Rd. 600000 ermordete Kinder, Renamo-Kindersoldaten – unwichtig?<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/14/ulrich-van-der-heyden-mosambik-in-der-ddr-thomasiusclub-leipzig-der-aufschlussreiche-zeitgeist-podcast-zum-anklicken-das-absolute-desinteresse-der-frager-an-der-kooperation-der-west-stasi-mit/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/14/ulrich-van-der-heyden-mosambik-in-der-ddr-thomasiusclub-leipzig-der-aufschlussreiche-zeitgeist-podcast-zum-anklicken-das-absolute-desinteresse-der-frager-an-der-kooperation-der-west-stasi-mit/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">Andrea Johlige/LINKE und der Fall des Mosambikaners Manuel Diogo. “Ich hoffe sehr, dass nun endlich Licht ins Dunkel kommt und die Täter ermittelt und ihrer Strafe zugeführt werden können. Mord verjährt nicht!” Was die Linkspartei irgendwie nicht interessiert(BND, Renamo, ermordete ostdeutsche Entwicklungshelfer etc.):<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/30/andrea-johligelinke-und-der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-was-die-linkspartei-irgendwie-nicht-interessiertbnd-renamo-ermordete-ostdeutsche-entwicklungshelfer-etc/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/06/30/andrea-johligelinke-und-der-fall-des-mosambikaners-manuel-diogo-was-die-linkspartei-irgendwie-nicht-interessiertbnd-renamo-ermordete-ostdeutsche-entwicklungshelfer-etc/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/03/BonkNahrungsverteilung1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-45826" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/03/BonkNahrungsverteilung1-1024x643.jpg" alt="BonkNahrungsverteilung1" width="1024" height="643" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mosambik, Terrorjahr 1984. Die BND-gestützte Renamo bringt mit ihren Terroranschlägen auch die Lebensmittelversorgung zum Erliegen, löst Hungersnöte aus. Die Frelimo-Regierung verteilt auf diese Weise Nahrungsmittel an die Bevölkerung, wie DDR-Geophysiker Gerd Bonk im Erdgas-Erkundungsgebiet Pande-Temane festhielt. “Wir beobachteten überall Hungersnot – doch es gab gleichzeitig Hoffnung auf große Erdgasfunde. Doch dann tötete ein Renamo-Sprengsatz zwei unserer Geophysiker – und die Erkundungsarbeiten kamen zum Stillstand. Die jungen Leute in der Essenschlange hatten zudem die Hoffnung, bei uns im nahen DDR-Camp als Meßgehilfen angestellt zu werden. Die Renamo hat all das zunichte gemacht.”</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/03/BonkNahrungsverteilung2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-45828" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/03/BonkNahrungsverteilung2-1024x632.jpg" alt="BonkNahrungsverteilung2" width="1024" height="632" /></a></p>
<div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Hatten DDR-Bürgerrechtler wie Birthler oder Eppelmann an die Adresse der BRD-Regierung gegen deren massive Hilfe für die Terrororganisation Renamo, gegen die Ermordung ostdeutscher Entwicklungshelfer protestiert?</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/HeydenRenamo2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-43119" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/HeydenRenamo2-1024x254.jpg" alt="HeydenRenamo2" width="1024" height="254" /></a></p>
<h1 class="title"><strong>“Laut dem USA-Regierungsbericht hat die RENAMO an `unschuldigen mozambikanischen Zivilisten einen der brutalsten Holocausts seit dem II. Weltkrieg` betrieben”. Ausriß.</strong></h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie die DDR-Entwicklungshelfer in Mosambik mit den Methoden von Gehlen-Nazistan konfrontiert werden…<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/02/Ak1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-44075" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/02/Ak1-1024x876.jpg" alt="Ak1" width="1024" height="876" /></a></p>
<h1 class="title style-scope ytd-video-primary-info-renderer">Renamo-Terrorist, Ausriß Makwakwa-Dossier.</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/02/Ak2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-44077" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/02/Ak2-1024x148.jpg" alt="Ak2" width="1024" height="148" /></a></p>
<h1 class="title style-scope ytd-video-primary-info-renderer"><strong>Wie Südafrika und NATO-Staaten, NATO-Geheimdienste die Renamo fast durchweg mit sowjetischen Waffenmarken, darunter aus internationalen Lizenzproduktionen, ausrüsteten…</strong></h1>
<p>—</p>
<h1 class="title">“Ein klares Bekenntnis jedoch kam von der FDP-Fraktion: `Die RENAMO ist nach Auffassung der FDP keine originäre Befreiungs-oder Widerstandsbewegung, sondern als Terrororganisation einzustufen. Die Bundesregierung hat eine Einreisesperre für den RENAMO-Führer Dhlakama erlassen`. Der Brief ist datiert vom 4. April 1989. Noch ein Jahr zuvor reiste Dhlakama in München ein. Unbehindert…Wolfgang Richter, BND-Mitarbeiter, wirkte 1989 in Südamerika. Es ist nicht bekannt, daß er oder sein Amt dafür zur Rechenschaft gezogen wurde, daß sie mitverantwortlich waren am Tod Hunderttausender von Menschen. Das Leid, wenn es nicht vor der eigenen Haustür erfahren wird, ist für solche Leute lediglich eine statistische Größe, Zahlen und sonst nichts”. zitiert nach Jürgen Roth, Die Mitternachtsregierung: Reportage über die Macht der Geheimdienste. Hamburg: Rasch u. Röhring, 1990</h1>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GeraCIABNDCIANSAStasi.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-18647" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2018/04/GeraCIABNDCIANSAStasi-1024x415.jpg" alt="GeraCIABNDCIANSAStasi" width="1024" height="415" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">Gera. Wann wird endlich ein Bundesbeauftragter für die BND-und CIA-Unterlagen ernannt– im Kontext der feindlichen Übernahme? Dann könnten auch Manfred Grunewald und die vielen anderen betroffenen Thüringer hoffen, daß mehr Hintergründe des Mosambik-Falles ans Licht kommen.(<strong>“Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute”. Daniela Dahn)</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Gabriele Gottwald/LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin zu Mosambik, BND, Terrororganisation Renamo, Nazi-Kriegsverbrecher und BND-Gründer Reinhard Gehlen, CIA, CSU, Franz-Josef-Strauß:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/20/gabriele-gottwaldlinke-im-abgeordnetenhaus-von-berlin-zu-mosambik-bnd-terrororganisation-renamo-nazi-kriegsverbrecher-und-bnd-gruender-reinhard-gehlen-cia-csu-franz-josef-strauss/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/20/gabriele-gottwaldlinke-im-abgeordnetenhaus-von-berlin-zu-mosambik-bnd-terrororganisation-renamo-nazi-kriegsverbrecher-und-bnd-gruender-reinhard-gehlen-cia-csu-franz-josef-strauss/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/12/Ensi1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41702" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/12/Ensi1-1024x210.jpg" alt="Ensi1" width="1024" height="210" /></a></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/12/Ensi2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-41704" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/12/Ensi2-1024x251.jpg" alt="Ensi2" width="1024" height="251" /></a></p>
<p><strong>Peter Ensikat, “in den achtziger Jahren der meistgespielte Theater-und Kabarettautor der DDR”, über BND und Verfassungsschutz. “Ich verlange die Offenlegung der geheimen, nicht legalen Machenschaften von Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst und die Entlassung der dort Beschäftigten in die Produktion. Wer darüber lachen wird? Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst”. Aus dem Ensikat-Buch “Ab jetzt geb´ich nichts mehr zu. Nachrichten aus der neuen Ostprovinz”. Knaur, 1996.</strong></p>
<p>—</p>
<h1 class="title">“Der Tod von Joao Manuel Diogo”.</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/DiogoWaibel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42866" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/DiogoWaibel1-1024x654.jpg" alt="DiogoWaibel1" width="1024" height="654" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="title">Ausriß. “Ein Gastbeitrag von Dr. Harry Waibel, Historiker”(aus mobile-opferberatung.de).</h1>
<p>–</p>
<h1 class="title"><strong>Dr. Ulrich van der Heyden:</strong></h1>
<h1 class="title"><strong>…Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist ebenfalls der von Bergmann und Fugmann spektakulär aufgemachte und mit Statisten nachgestellte Todesfall eines Mosambikaners in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 während einer Eisenbahnfahrt im Bezirk Halle. Es wird suggeriert, dass Rechtsextremisten daran schuld gewesen wären. Trotz damaliger intensiver polizeilicher Untersuchungen konnte jedoch ein Tötungsdelikt nicht festgestellt werden, ja nicht einmal Rechtsextremisten konnten ausfindig gemacht werden, die damals laut fiktiver Story des MDR im Zug gewesen sein sollen. Einen Mordvorwurf hatte damals niemand erhoben, weder die Kameraden des Getöteten noch Vertreter der mosambikanischen Botschaft oder sonst jemand. Aber nunmehr die beiden genannten Journalisten! Vor einer Kamera des MDR-Fernsehteams nach etwa dreißig Jahren gestellt, wusste ein Mosambikaner, der kein Augenzeuge war, ausführlich Einzelheiten über den tragischen Tod zu berichten. Er sprach davon, dass der später zwischen den Schienen gefundene Leichnam zu einem Mosambikaner gehörte, der an den Beinen an einem Strick hinter dem Zug her zu Tode geschleift worden sei. Nach der Ausstrahlung der Fernsehreportage bei ihm persönlich nachgefragt, konnte er nur zugeben, er habe gehört, dass … Für die Filmemacher war dies indes kein Grund, solche ausgedachten Phantasien zu prüfen und im Zweifelsfall nicht zu senden.</strong><strong>Überhaupt scheint der vor der Kamera interviewte Freund des Getöteten keine klaren Erinnerungen mehr zu besitzen. In einem späteren Interview sagte er nämlich aus, dass er mit seinem Freund Manuel Diogo zuvor in Berlin den Tierpark besucht und ihn dann zum Bahnhof gebracht hätte.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn11" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[11]</span></a> Die polizeilichen Ermittlungen haben jedoch ergeben, dass Diogo am 29. Juni in Dessau eine Diskothekveranstaltung in der Gaststätte <em>Stadtgarten</em> besucht hat.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn12" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[12]</span></a> Einen Grund hier nachzufragen, sahen die Filmemacher auch jetzt noch nicht…Zitat Dr. Ulrich van der Heyden. </strong></h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">ZDF-Kulturzeit über den Max-Annas-Krimi “Morduntersuchungskommission”(Rowohlt) – Wahrheit oder Lüge? “1986 wird in der DDR der 23-jährige mosambikanische Arbeiter Manuel Diogo ermordet. Der Schriftsteller Max Annas hat den Fall in seinem neuen Kriminalroman verarbeitet.”:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/27/zdf-kulturzeit-ueber-den-max-annas-krimi-morduntersuchungskommission-wahrheit-oder-luege-1986-wird-in-der-ddr-der-23-jaehrige-mosambikanische-arbeiter-manuel-diogo-ermordet-der-schriftsteller/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/27/zdf-kulturzeit-ueber-den-max-annas-krimi-morduntersuchungskommission-wahrheit-oder-luege-1986-wird-in-der-ddr-der-23-jaehrige-mosambikanische-arbeiter-manuel-diogo-ermordet-der-schriftsteller/</a></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Der Fall des Mosambikaners Manuel Diogo und brisante Ungereimtheiten. “Ein Recht auf Aufklärung”. Die Website “madgermanes.net” in Mosambik 2020 mit interessanten Fakten, die Berichten von deutschen Staats-und Mainstreammedien sowie Positionierungen deutscher Politiker widersprechen. “Schon hier sollten jedem Journalisten und jedem polizeilichen Ermittler, der sich mit dem Fall beschäftigt, Ungereimtheiten auffallen…Nicht der vermeintliche Zeuge, sondern sie haben mit Manuel Diogo den Tag in Dessau verbracht und gemeinsam den Ärger über die Niederlage der westdeutschen Mannschaft runtergespült. Wie viele Fussballanhänger in der DDR sympathisierten auch die jungen, sozialistisch erzogenen Afrikaner mit der Nationalelf des Klassenfeinds. Obwohl sie dann gemeinsam mit Manuel Diogo im Zug saßen und ihn wenige Minuten vor seinem Tod zuletzt gesehen haben, wurden sie nie als Zeugen befragt, weder vor noch nach der Deutschen Vereinigung.” <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=50887&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/fall-manuel-diogo-widerspruechliche-darstellungen/" rel="tag">fall manuel diogo – widersprüchliche darstellungen</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/fall-manuel-diogo-und-madgermanes-net/" rel="tag">fall manuel diogo und madgermanes.net</a></div>
<div class="beitrag">
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<div class="_2KEPp">
<ul class="_1drG_ _3RH0E">
<li class="_3dJ-S"><a href="https://www.madgermanes.net/post/ein-recht-auf-aufkl%C3%A4rung">https://www.madgermanes.net/post/ein-recht-auf-aufkl%C3%A4rung</a></li>
</ul>
</div>
<div class="_2wZrM _3BIio">
<h1 class="_1gHzn _2M4wi blog-post-title-font blog-post-title-color blog-text-color post-title blog-hover-container-element-color _1EQZr blog-post-page-title-font"><span class="post-title__text blog-post-title-font blog-post-title-color"><span class="blog-post-title-font blog-post-title-color">Ein Recht auf Aufklärung</span></span></h1>
</div>
</div>
<div class="yF0IC">
<article class="blog-post-page-font">
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<div class="Bkj7Z _3zFq8 _2fe0R">
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<div id="viewer-foo" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"></div>
<div id="viewer-55kr" class="q2uC4 _3FSpi">
<div class="c-Mgr _3CUV- _3CUV- _2fU6C _2RZzI _2RZzI">
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<div class="xdJBZ"><img src="https://static.wixstatic.com/media/7a9207_7a0b47cb5add4da69eb70d2d090a347b~mv2.jpg/v1/fill/w_360,h_239,al_c,q_90,usm_0.66_1.00_0.01/7a9207_7a0b47cb5add4da69eb70d2d090a347b~mv2.webp" alt="" /></div>
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<div id="viewer-15h4q" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"></div>
<p id="viewer-fg489" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>“An einem trüben Novembertag kam er mich besuchen. Trotz des grauen Wetters verbrachten wir vergnügliche Stunden miteinander. Gegen Nachmittag setzte er sich in einen Zug, der ihn in knapp zwei Stunden zurück nach Dessau bringen sollte. Dort kam er aber nie an.”</strong></p>
<div id="viewer-761c3" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>So beginnt im Buch “Ich wollte leben wie die Götter” des Autors Ibraimo Alberto der Abschnitt über den Todesfall von Manuel Diogo, der in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 aus bislang ungeklärten Umständen ums Leben kam.</strong></div>
<div id="viewer-akocb" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Schon hier sollten jedem Journalisten und jedem polizeilichen Ermittler, der sich mit dem Fall beschäftigt, Ungereimtheiten auffallen.</strong></div>
<div id="viewer-fhmi6" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Denn es war sehr warm an diesem Sonntag im Juni 1986, als Westdeutschland unter dem Trainer Franz Beckenbauer das Finalspiel der Fussball-WM in Mexiko durch ein Tor des Argentiniers Burruchaga fünf Minuten vor Abpfiff mit 2:3 verlor.</strong></div>
<div id="viewer-p75i" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"></div>
<div id="viewer-cnj8u" class="q2uC4 _3FSpi">
<div class="c-Mgr _3CUV- _3CUV- _2fU6C _2RZzI _2RZzI">
<div class="_1Lhwj image-container _2mwxs">
<div class="xdJBZ"><img src="https://static.wixstatic.com/media/7a9207_8d3adf5fa953466fa3c62b4cabcd4d34~mv2.jpg/v1/fill/w_360,h_391,al_c,q_90,usm_0.66_1.00_0.01/7a9207_8d3adf5fa953466fa3c62b4cabcd4d34~mv2.webp" alt="" /></div>
<div class=""><strong> </strong></div>
<div class=""><strong> </strong></div>
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<div id="viewer-371d7" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Schon wenige Zeilen später folgt im Buch des Autors die nächste Ungereimtheit. Dort beschreibt der Autor recht detailliert wie Manuel Diogo, dessen Leichenteile noch in der Unglücksnacht an einer Bahnstrecke aufgefunden wurden, von Neonazis ermordet wurde.</strong></div>
<div id="viewer-frusa" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Die Täter, die dem mosambikanischen Vertragsarbeiter, nach der Beschreibung des Zeugen im Zugabteil begegneten, hatten wie zufällig einen Strick dabei.</strong></div>
<div id="viewer-7u3pt" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Mit diesem fesselten sie den jungen Mosambikaner, hängten ihn aus dem Zugfenster, um ihn dann langsam nach unten gleiten zu lassen.</strong></div>
<div id="viewer-5fq6r" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Nach Aussage von Ibraimo Alberto wurden die Täter “geschnappt und wanderten in den Knast, doch in den Medien wurde der Fall totgeschwiegen.”</strong></div>
<div id="viewer-47b8h" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>So wie in seinem Buch beschrieben, erzählte der vermeintliche Augenzeuge es dann einem Rechercheteam des MDR.</strong></div>
<div id="viewer-a8dfq" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Die Reporter witterten eine Story, die auch gut in die politische Diskussion passte und sprangen “auf den Zug auf”.</strong></div>
<div id="viewer-23nc6" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Sie stellten die Mordszene nach, machten aus “Aktenzeichen XY … ungelöst” ein “Aktenzeichen Z …. gelöst” und flogen der gewissenhaften Berichterstattung verpflichtet auf Staatskosten nach Mosambik.</strong></div>
<div id="viewer-fge74" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Dort überbrachten die Reporter den Hinterbliebenen mehr als 30 Jahre nach dem Tod ihres Angehörigen vor laufender Kamera die Nachricht, dass ihr geliebter Sohn und Bruder nicht durch einen Unfall ums Leben kam, sondern ermordet wurde.</strong></div>
<div id="viewer-f6uus" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Gut möglich, dass sich die Mutter in dem Moment gefühlt hatte, als wäre ihr Sohn nach all den vielen Jahren ein zweites Mal ums Leben gekommen. Wenig später starb sie.</strong></div>
<div id="viewer-clo8a" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Nach der Ausstrahlung der MDR-Reportage wurde diese 2017 auch im Zentrum der DDR-Rückkehrer ICMA in Maputo gezeigt. Dort löste sie bei den ehemaligen DDR-Vertragsarbeitern Bestürzung aus.</strong></div>
<div id="viewer-d5ekf" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Lucas Nzango, ein ehemaliger Arbeitskollege von Manuel Diogo, zeigte sich sehr betroffen, nach so langer Zeit die Wahrheit über den Tod seines Freundes zu erfahren.</strong></div>
<div id="viewer-dltpb" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"></div>
<div id="viewer-5j3c0" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Drei Jahre später nun erfuhren wir in Mosambik durch Veröffentlichungen in der deutschen Presse, dass die Ermittlungen nie abgeschlossen wurden und die Staatsanwaltschaft Potsdam den Fall neu prüfen lässt.</strong></div>
<div id="viewer-7j1p" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Daraufhin hat der Leiter unserer 1991 in Maputo gegründeten Vereinigung der ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter und des Rückkehrerzentrums ICMA in den vergangenen Wochen ehemalige Arbeitskollegen und Freunde des Todesopfers in den Provinzen kontaktiert.</strong></div>
<div id="viewer-2lipf" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Doch zu seiner Überraschung hatten die in ihr Heimatland zurückgekehrten Mosambikaner ganz andere Erinnerungen als ihr Landsmann in Berlin, an jenen Sommertag, als Argentiniens Superstar Maradona den WM-Pokal in den Himmel streckte und Stunden später ihr Kollege ums Leben kam.</strong></div>
<div id="viewer-3f5gj" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Nicht der vermeintliche Zeuge, sondern sie haben mit Manuel Diogo den Tag in Dessau verbracht und gemeinsam den Ärger über die Niederlage der westdeutschen Mannschaft runtergespült. Wie viele Fussballanhänger in der DDR sympathisierten auch die jungen, sozialistisch erzogenen Afrikaner mit der Nationalelf des Klassenfeinds.</strong></div>
<div id="viewer-r9v" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Obwohl sie dann gemeinsam mit Manuel Diogo im Zug saßen und ihn wenige Minuten vor seinem Tod zuletzt gesehen haben, wurden sie nie als Zeugen befragt, weder vor noch nach der Deutschen Vereinigung.</strong></div>
<div id="viewer-6urk8" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Nun fragt sich Lucas Nzango, der 2019 als Redner an der Magdeburger Tagung “Respekt und Anerkennung” teilnehmen sollte, einmal mehr, warum er und der Leiter des ICMA plötzlich von den Veranstaltern ausgeladen wurden.</strong></div>
<div id="viewer-dk7pr" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Noch drei Monate vor der Tagung war öffentlich angekündigt worden, dass Lucas als Vertreter der ehemaligen Vertragsarbeiter über seine Erfahrungen vor und nach seiner Abschiebung berichten würde, über die Monate die er zu Unrecht in einem DDR-Knast verbrachte, über die drei Jahrzehnte der Diskriminierung der DDR-Rückkehrer seit ihrer Abschiebung und auch über den Tod seines Freundes und Kollegen Manuel Diogo.</strong></div>
<div id="viewer-3thl" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Auf eine Erklärung und Entschädigungszahlung wartet der arbeitslose Familienvater bis heute.</strong></div>
<div id="viewer-7tp2t" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Zu den Organisatoren der Tagung, die unter anderem mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert wurde, gehören auch Ibraimo Alberto und seine Lebensgefährtin Julia Oelkers.</strong></div>
<div id="viewer-4m7l4" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"></div>
<p id="viewer-7064b" class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><strong>Fortsetzung folgt.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie tFDi5 blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _6RI6N tFDi5 public-DraftStyleDefault-block-depth0 public-DraftStyleDefault-text-ltr"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/07/29/goekay-akbulut-fuer-die-integrations-und-migrationspolitische-sprecherin-der-linksfraktion-im-deutschen-bundestag-ist-es-ein-fakt-dass-der-mosambikaner-manuel-diogo-1986-in-der-ddr-von-neonazi/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/07/29/goekay-akbulut-fuer-die-integrations-und-migrationspolitische-sprecherin-der-linksfraktion-im-deutschen-bundestag-ist-es-ein-fakt-dass-der-mosambikaner-manuel-diogo-1986-in-der-ddr-von-neonazi/</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</article>
</div>
</div>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo11.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-43038" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo11-1024x559.jpg" alt="Diogo11" width="1024" height="559" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Hatte man den Statisten(wieviel Honorar aus Zwangsgebühren bekamen die?) gesagt, worum es genau geht, wie die Faktenlage tatsächlich ist? Fragen über Fragen…</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/DiogoMDR.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-43016" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/DiogoMDR-1024x200.jpg" alt="DiogoMDR" width="1024" height="200" /></a></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Ausriß MDR Januar 2020.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/MDRDiogox.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-43019" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/MDRDiogox-1024x559.jpg" alt="MDRDiogox" width="1024" height="559" /></a></p>
<h1 class="title">Video anklicken:<a href="https://www.facebook.com/reportmainz/videos/mediathek-tipp/710416699083469/">https://www.facebook.com/reportmainz/videos/mediathek-tipp/710416699083469/</a>.</h1>
<h1 class="title">–</h1>
<h1 class="title"> <a href="https://www.facebook.com/mdrinvestigativ/videos/710337229091416/?comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22O%22%7D">https://www.facebook.com/mdrinvestigativ/videos/710337229091416/?comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22O%22%7D</a></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42753" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo1-1024x583.jpg" alt="Diogo1" width="1024" height="583" /></a></p>
<p><strong>“Juni 1986: Ein mosambikanischer Vertragsarbeiter wird im Zug bei Potsdam von Neonazis gelyncht”. ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge?</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/18/mosambik-die-attentate-auf-ddr-entwicklungshelfer-das-politisch-brisante-dementi1984-der-cdu-kohl-regierung-auf-eine-anfrage-der-gruenen-bundestagsabgeordneten-gabriele-gottwaldheute-linkspartei/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/18/mosambik-die-attentate-auf-ddr-entwicklungshelfer-das-politisch-brisante-dementi1984-der-cdu-kohl-regierung-auf-eine-anfrage-der-gruenen-bundestagsabgeordneten-gabriele-gottwaldheute-linkspartei/</a></p>
<h1 class="title">Mosambik-Dossier 1:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/12/28/1984-wurden-in-mosambik-acht-ddr-helfer-ermordet-darunter-auch-thueringer-manfred-grunewald-laesst-die-erinnerung-daran-nicht-los-die-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-esse/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/12/28/1984-wurden-in-mosambik-acht-ddr-helfer-ermordet-darunter-auch-thueringer-manfred-grunewald-laesst-die-erinnerung-daran-nicht-los-die-westdeutsche-thueringer-allgemeinefunke-medienkonzern-esse/</a>.</h1>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42755" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo2-1024x556.jpg" alt="Diogo2" width="1024" height="556" /></a></p>
<p><strong>ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge?</strong></p>
<h1 class="title"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2019/04/24/mosambik-dorothea-graefin-razumovsky-bnd-und-kindersoldaten-letzte-hoffnung-am-kap-deutsche-verlags-anstalt-stuttgart-explosive-informationen-zu-denen-maasspd-steinmeierspd-etc-lieber/">http://www.hart-brasilientexte.de/2019/04/24/mosambik-dorothea-graefin-razumovsky-bnd-und-kindersoldaten-letzte-hoffnung-am-kap-deutsche-verlags-anstalt-stuttgart-explosive-informationen-zu-denen-maasspd-steinmeierspd-etc-lieber/</a>.</h1>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42757" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo3-1024x566.jpg" alt="Diogo3" width="1024" height="566" /></a></p>
<p><strong>ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge?</strong></p>
<h1 class="title">Mosambik-Dossier 2: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/03/mosambik-dossier-2-die-ermordeten-ddr-entwicklungshelfer-das-kriegsbuendnis-nato-der-bnd/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/03/mosambik-dossier-2-die-ermordeten-ddr-entwicklungshelfer-das-kriegsbuendnis-nato-der-bnd/</a>.</h1>
<p>-<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42759" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo4-1024x569.jpg" alt="Diogo4" width="1024" height="569" /></a></p>
<p><strong>ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge?</strong></p>
<h1 class="title">Mosambik-Dossier 3: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/10/westliche-oelinteressen-und-der-kalteheisse-krieg-gert-bonk-ostdeutscher-geophysiker-mosambik-experte-mosambik-dossier-3/</a>.</h1>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Wie die DDR-Staatsführung im südlichen Afrika extrem hinterhältig ihr Unwesen trieb, sogar im Mielke-Auftrag DDR-Entwicklungshelfer durch DDR-Soldaten ermorden ließ.(?) Der Krimi “Funny Money. Geld und Macht” von Marinella Charlotte van ten Haarlen. Was alles fehlt. Der Thüringen-Krimi “Morduntersuchungskommission” des westdeutschen Autors Max Annas. Mosambik-Dossier 7:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/01/wie-die-ddr-staatsfuehrung-im-suedlichen-afrika-extrem-hinterhaeltig-ihr-unwesen-trieb-sogar-im-mielke-auftrag-ddr-entwicklungshelfer-durch-ddr-soldaten-ermorden-liess-der-krimi-funny-money-ge/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/01/wie-die-ddr-staatsfuehrung-im-suedlichen-afrika-extrem-hinterhaeltig-ihr-unwesen-trieb-sogar-im-mielke-auftrag-ddr-entwicklungshelfer-durch-ddr-soldaten-ermorden-liess-der-krimi-funny-money-ge/</a></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42761" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo5-1024x585.jpg" alt="Diogo5" width="1024" height="585" /></a></p>
<p><strong>“Seine Familie wird über seinen Tod belogen”. ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge?</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-43041" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo10-1024x600.jpg" alt="Diogo10" width="1024" height="600" /></a></p>
<h1>DDR-Neonazis hatten offenbar sehr markante Gebisse.</h1>
<p>—</p>
<h4>“Heft 5/2018, Mosambik – DDR</h4>
<h1>Vom Umgang mit der Wahrheit</h1>
<div class="articleText">
<p><strong>WIE MIT UN- UND HALBWAHRHEITEN RASSISMUS IN DER DDR BELEGT WERDEN SOLL. Eine wiederholt ausgestrahlte TV-Dokumentation der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt MDR legt mit spektakulären Aussagen über den Tod von Vertragsarbeitern nahe, Rassismus sei in der DDR „stärker als bisher bekannt” verbreitet gewesen. Der Autor und Historiker, der seit acht Jahren zur Geschichte der Vertragsarbeiter in der DDR forscht, hat die Todesfälle zweier mosambikanischer Vertragsarbeiter näher betrachtet und wirft dem MDR die Verbreitung von Fake News vor. …</strong></p>
<p><strong>Ulrich van der Heyden</strong></p>
<p><strong>Der Autor ist Visiting-Professor an der University of South Africa in Pretoria, Privatdozent am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.”</strong></p>
</div>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Heyden2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42651" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Heyden2-1024x682.jpg" alt="Heyden2" width="1024" height="682" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="title"><strong>Mosambik und betreutes Denken:</strong></h1>
<h1 class="title"><strong>Ostdeutsche Mosambik-Experten werfen dem MDR vor, sämtliche für das Verständnis des Unango-Attentats notwendigen Basisfakten zu verschweigen. Weder werde die Rolle des BND erwähnt noch werde die Renamo als sadistische Terrororganisation charakterisiert. Dies werfe wichtige Fragen auf – gab es von interessierter Seite etwa Zensur? Der zwangsfinanzierte MDR gibt der mit Gehlen-SS-Nazimethoden agierenden Renamo viel Gelegenheit zu positiver Selbstdarstellung – ohne dem gemäß journalistischen Regeln der Ausgewogenheit und Faktentreue zu widersprechen. Das spricht zusätzlich Bände…</strong></h1>
<p>—</p>
<h1 class="title"><strong>“exakt vom 28.11.2006</strong></h1>
<h1 class="title"><strong>Ermordet in Afrika</strong></h1>
<p><strong>Manuskript des Beitrages</strong></p>
<p><strong>von <a href="mailto:exakt@mdr.de">Thomas Kasper und Henry Köhler</a></strong></p>
<p><strong>Aus politischen Gründen, vor allem aber auch um an die Ressourcen des Landes zu kommen, schickte die DDR-Führung Entwicklungshelfer nach Mosambik. “exakt” erzählt die erschütternde Geschichte von sieben jungen Männern, die 1984 nichtsahnend in eine Todesfalle gerieten.”</strong></p>
<p>…</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>…<strong>Wir fahren weiter zum Regionalbüro der Renamo. Die Rebellenbewegung, die damals gegen die sozialistische Regierung kämpfte. Den Vorwurf, mit dem Massaker an den Ostdeutschen etwas zu tun zu haben, weist die Renamo zurück.</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong> </strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong> </strong></p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><strong>O-Ton: Hilario Waite, RENAMO-Aktivist</strong><strong>“Ich betone, dass wir den Zwischenfall sehr bedauern, aber dass es nicht ein Werk der Renamo war, sondern einmal mehr ein Versuch, das gute Ansehen der Renamo zu zerstören. Und wir bedauern nochmals, dass der Anschlag damals geschah.”</strong><strong> Aus Sicht der ehemaligen Rebellen wäre der Anschlag vielmehr die mörderische Strategie der mosambikanischen Staatsführung gewesen. Aber welches Interesse hätte die Regierung aus Mosambik gehabt, die sozialistischen Brüder aus der DDR ans Messer zu liefern?…</strong></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><strong>O-Ton: Hilario Waite, RENAMO-Aktivist </strong>“<strong>Im Kontext eines Krieges passiert vieles, daher wäre die beste Möglichkeit herauszufinden, was damals geschah und wer die Täter waren, die Eröffnung eines solchen Untersuchungsverfahrens.”</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h1 class="title">Manfred Grunewald 2010: “Zucula hat auch bekräftigt, dass die größten Unterstützer für die Renamo aus Südafrika (Apartheid), aus Portugal und der BRD kamen.”</h1>
<p>.<strong>..Außerdem teilte man mir mit, es gebe leider keine Aussage des damaligen Direktors Paulo Francisco Zucula, der als Schlüsselzeuge von mehreren angesehen wird, weil er im Transport war und auch eine Verletzung davon trug. Mich hat er in den achtziger Jahren in Frauenprieß-nitz besucht und auch Klaus Pohl und Wilfried Meinert hatten persönliche Treffen mit ihm in dieser Zeit. Er wollte unbedingt sehen, wo Wolfgang Smardz gelebt und gearbeitet hat, denn er hatte große Achtung für ihn und seine Leistung empfunden.</strong></p>
<p><strong>Wir haben Paulo Francisco Zucula danach mehrfach im Deutschen Fernsehen erlebt bei Interviews anlässlich der großen Naturkatastrophen in Mosambik, wo deutsche Sender ihn vor Ort aufsuchten, denn er war der Chef der Katastrophenkommission Mosambiks und hatte damit viel Einfluss auf Hilfsmaßnahmen und Hilfsfonds.</strong></p>
<p><strong>Wir haben Paulo Zucula, der heute Minister für Transport und Kommunikation in der Zentralregierung in Maputo ist, auf unserer Reise im Hotel Cordoso am 16.12.2009 in Maputo getroffen, wo er u.a. erklärte, er habe drei Seiten schriftliche Aussage zum Überfall in Unango an die Deutsche Polizei übergeben. Manfred Grunewald</strong></p>
<p><img src="http://www.tenhumbergreinhard.de/images/massenerschiessung-in-winniza-1941.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Ermordung von russischen, ukrainischen Juden – Ausriß.</strong></p>
<h1 class="title">Kaum zu fassen: Wer heute in die Erfurter Touristen-Information geht, findet dort keinerlei Informationsmaterial über den Erfurter, Thüringer, BND-Gründer Reinhard Gehlen, über seine Kriegsverbrechen, über die Gehlen-Methoden in Mosambik…<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/07/26/nazi-kriegsverbrecher-reinhard-gehlen-aus-erfurt-wieso-wurde-ihm-in-der-brd-nicht-der-prozess-gemacht/</a></h1>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Reinhard Gehlen aus Erfurt – mitverantwortlich für die Ermordung von Millionen von Menschen u.a. in der Sowjetunion, für die toten Soldaten von Stalingrad, gründet und führt die BRD-Stasi.(Woran man einen echten demokratischen Rechtsstaat erkennt, wie er heute definiert wird)</strong></h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/07/Judenerschie%C3%9Fung1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-34857" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/07/Judenerschie%C3%9Fung1-1024x440.jpg" alt="Judenerschießung1" width="1024" height="440" /></a></p>
<p><strong>Judenermordung an der Ostfront, Ausriß.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/05/HeuteimFunk.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-70656" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2016/05/HeuteimFunk-1024x388.jpg" alt="???????????????????????????????" width="1024" height="388" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="title">-<br />
…In der Bundesrepublik beispielsweise befand sich “die wichtigste RNM-Drehscheibe in Westeuropa”…Zitiert aus:</h1>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Sammelband “Wir haben Spuren hinterlassen! Die DDR in Mosambik”, LIT Verlag Münster 2005, 608 Seiten, herausgegeben “mit Unterstützung des Koordinierungskreises Mosambik e.V. Bielefeld”.</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MosamSpuren1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-30956" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/02/MosamSpuren1-679x1024.jpg" alt="MosamSpuren1" width="679" height="1024" /></a></h2>
<h1 class="title">–</h1>
<h1 class="title">Dr.Ulrich van der Heyden: Mosambik in der DDR:<a href="https://www.thomasius-club.de/events/ulrich-van-der-heyden-mosambik-in-der-ddr/">https://www.thomasius-club.de/events/ulrich-van-der-heyden-mosambik-in-der-ddr/</a>.”</h1>
<p>—<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42763" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo6-1024x591.jpg" alt="Diogo6" width="1024" height="591" /></a></p>
<p><strong>ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge?</strong></p>
<h1 class="title">“Wie im Fall von Manuel Diogo aus Mosambik. Er wurde am 30. Juni 1986 in einem Zug zwischen Berlin und Dessau von Neonazis ermordet.” Zwangsfinanzierte ARD, 2017 – Wahrheit oder Lüge?</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42765" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo7-1024x580.jpg" alt="Diogo7" width="1024" height="580" /></a></p>
<p><strong>“Ich bin froh, jetzt zu wissen, wie mein Sohn gestorben ist.” ARD-Ausriß. Wahrheit oder Lüge?</strong></p>
<p>–</p>
<h1 class="title"><strong>Leipziger Volkszeitung LVZ 2018:</strong></h1>
<p><strong>…Alberto, der im Fleischkombinat in <span class="rtr-schema-org">Berlin</span> arbeitet, hatte <span class="rtr-schema-org">Diogo</span> an diesem 30. Juni 1986 zum Zug gebracht. „Er stieg ein wie immer, der Zug fuhr los wie immer. Ich bat ihn noch, sich in den nächsten Tagen zu melden.“</strong></p>
<div id="oms_intext_container"><strong> </strong><strong> </strong></div>
<h2><strong>„Kopf und Beine abgefahren“</strong></h2>
<p><strong>Doch <span class="rtr-schema-org">Diogo</span> wird nie ankommen. Er ist von <span class="rtr-schema-org">Neonazis</span> ermordet worden. „Höhe Bahnhof <span class="rtr-schema-org">Borne</span> wurde männliche Leiche aufgefunden. Kopf und Beine abgefahren. Es handelt sich um eine Person mit dunkler Hautfarbe“, hat die Transportpolizei nüchtern notiert. Wenige Tage später erfährt Alberto von der mosambikanischen Botschaft, dass die Leiche zerstückelt worden sei, die einzelnen Körperteile über Kilometer zwischen <span class="rtr-schema-org">Belzig</span> und <span class="rtr-schema-org">Borne</span> verteilt worden seien. </strong></p>
<h1 class="title"><strong><span class="rtr-schema-org">Neonazis</span>, erfährt er, hätten <span class="rtr-schema-org">Manuel</span> zusammengeschlagen, ihn an einen Strick gebunden und aus dem Fenster gehängt.</strong><strong>In der Öffentlichkeit wird der Fall nicht erwähnt. Das <span class="rtr-schema-org">Ministerium für Staatssicherheit</span> wird eingeschaltet. Restlos geklärt ist der Mord bis heute nicht. Und es ist nicht der einzige…LVZ</strong></h1>
<p>–</p>
<h1 class="title"><strong>Wahrheit oder Lüge?</strong></h1>
<p>—</p>
<h1 class="title"><strong>Von wem erfährt Alberto, daß Manuel von Neonazis zusammengeschlagen, gar aus dem Fenster gehängt wurde?</strong></h1>
<p>—<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42767" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo8-1024x588.jpg" alt="Diogo8" width="1024" height="588" /></a></p>
<h1 class="title"><strong>Dr. Ulrich van der Heyden  in Neues Deutschland, 23. 10. 2019. “Ein Mord, der keiner war”:</strong></h1>
<h1 class="title"><strong>…Ein Staatsanwalt, der heute für den Fall zuständiger wäre und dem das Filmteam die Mordtheorie sozusagen in den Mund legen wollte, lehnte eine Neuaufnahme des Verfahrens nach eingehenden Überprüfungen der vorhandenen Akten ab…</strong></h1>
<h1 class="title"> <a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1127551.ein-mord-der-keiner-war.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1127551.ein-mord-der-keiner-war.html</a></h1>
<h1 class="title">…In der TV-Sendung wird behauptet, dass der junge Mosambikaner von rechtsgerichteten Schlägern zusammengeschlagen und dann an den Beinen gefesselt aus dem Zug geworfen worden wäre. Statisten waren extra angeheuert worden, um diesen Fake staunenden Zuschauern glaubhafter zu machen. Die Filmemacher Christian Bergmann und Tom Fugmann konnten keinen Beleg für diese Gewalttat vorlegen. Keine Augen- und Ohrenzeugen aufbringen, kein Dokument. Ihr einziger »Zeuge« ist ein Mosambikaner, der gehört haben will, dass ein solches Verbrechen geschah. Reines Hörensagen also.</h1>
<h1 class="title">Jeder weiß: Was eine Person aus Erzählungen unbekannter Dritter erfahren haben will, ist kein stichhaltiger Beweis. Ein Staatsanwalt, der heute für den Fall zuständiger wäre und dem das Filmteam die Mordtheorie sozusagen in den Mund legen wollte, lehnte eine Neuaufnahme des Verfahrens nach eingehenden Überprüfungen der vorhandenen Akten ab. Die Journalisten waren sichtlich enttäuscht und spannen trotzdem trotzig und abenteuerlich ihren Faden weiter, geprägt von ihren ideologischen Vorurteilen gegenüber der ostdeutschen Vergangenheit… Was ist wahr und was fiktiv an der Story von Bergmann/Fugmann? In der Tat kam ein mosambikanischer Vertragsarbeiter in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 während einer Eisenbahnfahrt im Bezirk Halle ums Leben. Trotz damaliger intensiver, akribischer polizeilicher Untersuchungen konnte jedoch kein Tötungsdelikt rechtsgerichteter Schläger festgestellt werden, es konnten auch keine Rechtsextremisten ausfindig gemacht werden, die sich laut der nachträglich erfundenen Geschichte in jenem Zug befunden haben sollen. Einen Mordvorwurf hatte damals niemand erhoben, weder die Kollegen des Getöteten noch Vertreter der mosambikanischen Botschaft oder sonst jemand.  Die kriminalistischen Untersuchungen hatten ergeben, dass der Mosambikaner Manuel Diogo vor seinem Tod »umfangreich Alkohol« zu sich genommen hatte und dann – wie einige andere Mosambikaner bestätigten – im Zug eingeschlafen sei. Die Deutung der Todesumstände lautete wie folgt: Diogo habe den Ausstieg auf dem Bahnhof – nicht zum ersten Mal – verfehlt und sei entweder beim Versuch abzuspringen tödlich verunglückt oder später beim unachtsamen Wandeln auf den Schienen von einem folgenden D-Zug erfasst, überrollt und mitgeschleift worden. Die ermittelnden Polizisten konstatierten: »Hinweise auf Auseinandersetzungen mit anderen Personen liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor.« Und: »Hinweise auf (eine) Straftat liegen nicht vor.« Für die Filmemacher offenbar kein Grund, nicht das Gegenteil, ausgeschmückt mit dramatisierten Trugbildern, zu behaupten…Die dreiste MDR-Produktion, die das Bild vom »Unrechtsstaat« DDR verfestigen soll, wird auch in anderen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gezeigt, zum Beispiel im 3 Sat. Das hat das Opfer nicht verdient. Das haben aber auch nicht die professionellen DDR-Ermittler verdient. Worauf stützen Bergmann/Fugmann ihre Anschuldigung, herzlose DDR-Bonzen hätten den angeblichen Mordfall unter den Tisch kehren wollen?  Es verwundert nicht, dass die reißerische Story von anderen Journalisten aufgegriffen wird, so Anfang August 2019 von der »Leipziger Volkszeitung« und von der »Mitteldeutschen Zeitung«. Traurig, dass dieser Fake sich nun per Interview mit dem Krimi-Autor Max Annas auch ins »neue deutschland« eingeschlichen hat, in der Ausgabe vom vergangenen Freitag. Seinen neuen Roman »Morduntersuchungskommission« baute Annas auf dem behaupteten Mord an Diogo auf. Das Buch soll laut Eigenwerbung des Verlags gar der »erste große Kriminalroman aus der DDR« sein – weil er »auf realen Tatsachen basiert«, wie er im nd-Interview behauptet?…Im Film des MDR wird ein Vertreter der vormaligen verbrecherisch agierenden RENAMO (Resistência Nacional Moçambicana) in Maputo kommentarlos interviewt, der eine Aufklärung des Todes »seines Landsmannes« fordert. Der Zuschauer erfährt nicht, dass die jungen in die DDR gekommenen Mosambikaner vor den brutalen Methoden ebendieser Organisation, die vom südafrikanischen Apartheidregime unterstützt worden war, geflohen sind – in die DDR. Um einen Beruf zu erlernen – und in Sicherheit zu leben. In der Manier des Boulevards schwenkt die Kamera auf die alte, noch heute trauernde Mutter des verunglückten Vertragsarbeiters – die natürlich in Tränen ausbricht, als man ihr mitteilt, dass ihr Sohn nicht bei einem Arbeitsunfall umgekommen sei, wie ihr die mosambikanische Botschaft in Berlin übermittelte, sondern von Neonazis in der DDR ermordet wurde. Mit reißerischer Thematik hoffen Medien ein größeres Interesse beim Publikum zu erreichen. Und dies auf Kosten der Wahrheit. In diesem Fall auch auf Kosten der Erinnerung an Manuel Diogo und der ehemals ermittelnden Polizeibeamten. Und unterm Strich auf Kosten einer redlichen Geschichtsschreibung.</h1>
<h1 class="title">Der Autor ist Kolonialhistoriker, verfasste unter anderem zwei Bücher über mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR.</h1>
<p>–</p>
<h1 class="title"><strong>Der Annas-Krimi wird sogar von Staat und Regierung auf Steuerzahlerkosten  gefördert – siehe Lesung in Rudolstadt:</strong></h1>
<h2 class="beitrags-titel"><strong><em>“In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen”.</em></strong></h2>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt:An einer Bahnstrecke nahe Jena wird 1983 eine entstellte Leiche gefunden. Wie ist der junge Mosambikaner zu Tode gekommen? Oberleutnant Otto Castorp von der Morduntersuchungskommission in Gera sucht Zeugen und stößt auf Schweigen. Doch Indizienlassen ein Verbrechen aus Rassismus vermuten. Als diese Spur sich nicht länger übersehen lässt, wird die Morduntersuchungskommission angewiesen, die Ermittlungen einzustellen. Denn ein Mord wie dieser ist in der Deutschen Demokratischen Republik nicht vorstellbar. Also ermittelt Castorp ohne Wissen seiner Kollegen weiter –und wird dabei beobachtet. Max Annas, Preisträger des Deutschen Krimipreises, hat mit „Morduntersuchungskommission“ ein eminent politisches Buch geschrieben, das weit über die 80er Jahre und die DDR hinausweist.</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Eintritt: 6 €</strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong><em>In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.</em></strong></h2>
<h2 class="beitrags-titel"> -</h2>
<h2 class="beitrags-titel"><strong><em>(Politische Bildung durch Max Annas? Ist der etwa jetzt ein Staatsdichter, mutmaßen manche.)</em></strong></h2>
<p>–</p>
<h1 class="title">“Schwer zu rekonstruieren: der Fall Diogo</h1>
<h1 class="title">Speziell im Fall Diogo ist die Rekonstruktion der Geschehnisse schwierig. Der Historiker Ulrich van der Heyden verteidigt öffentlich die DDR-Ermittler und deren Ergebnisse, etwa kürzlich in dieser Zeitung.” Neues Deutschland.</h1>
<p>—</p>
<h1 class="title"><strong>Antonio Manuel Diogo/”Initiative 12. August”</strong></h1>
<p><strong>30. Juni 1986 Coswig (Anhalt)</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.derwinkel.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=68:remember-antonio-manuel-diogo-gedenken-und-buchvorstellung&amp;catid=2&amp;Itemid=101&amp;lang=en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Antonio Manuel Diogo</a> landete am 16. Juni 1981 auf dem Flughafen Berlin Schönefeld. Der damals 18-Jährige kam als Vertragsarbeiter aus Mosambik in die DDR mit dem Wunsch, eine Ausbildung zu absolvieren und seine Familie unterstützen zu können. Er arbeitete in einem Sägewerk in Coswig bei Dessau.</strong><br />
<strong>Am 30. Juni 1986 wurde die Leiche des 23-Jährigen an der Bahnstrecke zwischen Berlin und Dessau in Höhe Borne aufgefunden. MDR-Recherchen ergaben, dass Diogo im Zug auf eine Gruppe Neonazis traf, die ihn zunächst verbal attackierten, auf ihn einschlugen und schließlich an seinen Beinen gefesselt aus dem fahrenden Zug auf die Gleise hängen ließen. Laut Obduktion erlitt Antonio Manuel Diogo eine offene Schädelfraktur mit Zertrümmerung der Schädelbasis sowie schwere innere Verletzungen.<a href="https://initiative12august.de/in-gedenken/die-doppelte-mauer/das-vergessenwerden-hat-geschichte/#_ftn4">[1]</a> Er verstarb an den Folgen der massiven Gewalteinwirkungen noch im Gleisbett.</strong></p>
<p><strong>Den Angehörigen wird bei der Rückführung der Leiche mitgeteilt, dass es sich um einen Arbeitsunfall gehandelt habe und sie den Sarg nicht öffnen sollen. Die weiteren Widersprüche in diesem Fall sind kaum zu übersehen: so wurde in der Akte des Ministeriums für Staatssicherheit (kurz: MfS) vermerkt, dass Diogo aus dem Zug gefallen und überfahren worden sei. Die Volkspolizei ermittelte jedoch die Täter, von denen zwei auch verurteilt wurden, jedoch nach der Wiedervereinigung wieder frei gelassen wurden.</strong></p>
<p><strong><a href="https://initiative12august.de/in-gedenken/aktuelles/">https://initiative12august.de/in-gedenken/aktuelles/</a></strong></p>
<p><strong>…Van der Heyden bestreitet den mutmaßlich rassistisch-motivierten Mord an Antonio Manuel Diogo. Er tut diesen als „Unfalltod eines alkoholisierten Migranten“[3] ab. Einem guten Freund, des 1986 bei Borne ermordeten mosambikanischen Vertragsarbeiters, unterstellt er eine „erfundene Story“ zu verbreiten, obwohl sich dieser sehr genau auf Hinweise an einen rassistischen Mord durch Neonazis erinnern kann. Er prangert die fehlende Beweislage an und stützt sich in seiner Argumentation allein auf Ermittlungsakten der damaligen Volkspolizei…</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>“Sie haben meinen Freund, den Antonio Manuel Diogo, zusammengeschlagen. Beide Füße gefesselt. Und dann haben sie seine Körperteile nach unten … ganz langsam, mit dem Seil immer nach unten. Da haben sie genau mit dem Kopf angefangen. Bis sie alles zerstückelt haben.</strong><br />
<strong>Ibraimo Alberto, ehem. Vertragsarbeiter”. Forum Deutsche Einheit</strong></p>
<p><a href="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-nicht-sein-darf">https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-nicht-sein-darf</a></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/ARDWilhelmGeb%C3%BChren18.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-110690" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2018/03/ARDWilhelmGeb%C3%BChren18-1024x640.jpg" alt="ARDWilhelmGebühren18" width="1024" height="640" /></a></p>
<p><strong>“Unser Angebot hat seinen Preis”. ARD-Chef Ulrich Wilhelm, Ex-Sprecher von GroKo-Chefin Angela Merkel/CDU…Wie Regierungspolitik &amp; Medien verzahnt sind. Ausriß westdeutsche Thüringer Allgemeine(Funke-Medienkonzern Essen/NRW)</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42769" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Diogo9-1024x610.jpg" alt="Diogo9" width="1024" height="610" /></a></p>
<p><strong>Ausriß ARD. Wahrheit oder Lüge?</strong></p>
<h1 class="title"><a href="https://www.amazon.de/Das-gescheiterte-Experiment-Vertragsarbeiter-DDR-Wirtschaft/dp/3960232012">https://www.amazon.de/Das-gescheiterte-Experiment-Vertragsarbeiter-DDR-Wirtschaft/dp/3960232012</a>.</h1>
<p>–</p>
<h1 class="title"><i><a href="https://www.tumult-magazine.net/post/ulrich-van-der-heyden-mit-fake-news-gegen-rechtspopulismus">https://www.tumult-magazine.net/post/ulrich-van-der-heyden-mit-fake-news-gegen-rechtspopulismus</a>: </i></h1>
<div class="x_VfD">
<div class="_zLbN kloy0 _1szKo">
<h1 class="_2NtDR _1X8-e blog-post-title-font blog-post-title-color blog-text-color post-title blog-hover-container-element-color _1UFX- blog-post-page-title-font"><span class="post-title__text blog-post-title-font blog-post-title-color"><span class="blog-post-title-font blog-post-title-color">Ulrich van der Heyden: MIT FAKE NEWS GEGEN RECHTSPOPULISMUS?</span></span></h1>
</div>
</div>
<p class="_2dmGl x_VfD">Aktualisiert: <span class="time-ago">11. Dez 2018</span></p>
<div class="_3uWjK">
<article class="blog-post-page-font">
<div class="post-content__body">
<div class="_1Yrpz">
<div class="kcuBq _2MPZ5 blog-post-page-font _2WHMg uatYj _3I11d" dir="ltr">
<div class="kaqlz _312QD blog-post-page-font _1xAQu">
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong><em>Undenkbar, den nächtlichen Unfalltod eines alkoholisierten Migranten kurzerhand zur fremdenfeindlichen Eskalation umzudeuten, selbst Leichen also noch vor den eigenen Gesinnungskarren zu spannen? Nicht für zwei rührige Redakteure des MDR, der auch sonst mit Verve daran zu arbeiten scheint, den ostdeutschen Bundesländern nachträglich jene rassistische Kriminalgeschichte unterzuschieben, die autochthone Abwehrkräfte in regionalem Rahmen ebenso schwächen soll wie es postkoloniale Selbstbezichtigungen auf nationaler und europäischer Ebene bereits erfolgreich leisten.</em></strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _1XrpH _1ucUg _1dH_e"><strong>*</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Kann man mit <em>Fake News</em> den Rechtspopulismus abschwächen? Der MDR versucht dies.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">In einer TV-Dokumentation des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) wurde im August 2016 nicht zum ersten Mal ein Film über den Einsatz von Vertragsarbeitern aus Ländern der Dritten Welt in Betrieben und Kombinaten der DDR gezeigt. Eigentlich eine gute Idee, könnte doch so langsam das in Deutschland vorherrschende Bild von den angeblich ausgebeuteten und unterbezahlten Vertragsarbeitern (die oftmals mehr verdienten als Angehörige der Funktionselite im ostdeutschen Staat) vom Kopf auf die Füße gestellt werden. An einigen Aussagen der bisher erschienenen Filme – wie kann es anders sein? – waren vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen Einwände angebracht, vor allem dann, wenn die dafür verantwortlichen Journalisten Recherchen vernachlässigten, wie etwa Aussagen von ehemaligen Vertragsarbeitern oder genügend vorhandene schriftliche Quellen aus Archiven nicht zur Kenntnis genommen haben.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Nunmehr, nach mehr als einem Vierteljahrhundert verflossener Zeit seit dem Ende der DDR konnte man auf eine realitätsnahe, den Fakten verpflichtete Darstellung hoffen. Doch weit gefehlt! Dabei wäre eine realistische Schilderung der zeitweiligen Integration von »ausländischen Werktätigen«, wie die Vertragsarbeiter damals hießen, in Betrieben der DDR-Wirtschaft ein wichtiger Beitrag zur Erklärung von der Existenz von in der ostdeutschen Bevölkerung nicht zu bezweifelnden rassistischen Ressentiments, die schon unmittelbar in einigen Regionen nach der Wende in offenen Rassismus umgeschlagen sind, gewesen. Wie so oft in jener Zeit kamen die Anführer und Ideologen aus dem Westen Deutschlands, die im Osten auf eine Menge unzufriedener, von den realen Bedingungen der staatlichen Vereinigung enttäuschter und orientierungsloser Jugendliche trafen und diese zu mobilisieren versuchten. Es hätte etwa nachgezeichnet werden können, wie die alles in allem guten Beziehungen der DDR-Bevölkerung zu den außereuropäischen Vertragsarbeitern, über rassistisch motivierte Gewalttaten nach der deutschen Vereinigung bis zu den heutigen zu beantwortenden Fragen nach der Akzeptanz von Zuwanderung sich wandelten.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>Die Filmemacher und ihre Vorgesetzten hatten sich im Jahre 2016 jedoch allen Ernstes die Aufgabe gestellt, nachweisen zu wollen, dass Rassismus und fremdenfeindliche Gewalt in der DDR »stärker verbreitet gewesen« sein sollen, »als bisher bekannt.«<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn1" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[1]</span></a> Da drängt sich die Frage auf, was war bzw. ist darüber bislang bekannt? Stichhaltige Belege über Rassismus in der DDR konnten auch in dieser TV-Dokumentation, entstanden 25 Jahre nach der deutschen Vereinigung, zwar nicht erbracht, dafür allerdings umso hemmungsloser behauptet werden.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>In bekannter Weise wurde mit Vermutungen und Halbwahrheiten von den beiden Filmemachern Christian Bergmann und Tom Fugmann argumentiert, um dem Titel ihrer Dokumentation Nahrung zu geben. Sie stellten in einer Mischung von bekannten Tatsachen, weil schon mehrfach darüber berichtet wurde, gemischt mit reißerisch aufgemachten Fiktionen vier Fälle von Tötungsdelikten an zu Zehntausenden in der DDR präsenten Vertragsarbeitern dar. Damit sollte vor allem nachgewiesen werden, dass sich die Regierung in Ostberlin angeblich bemüht hatte, diese Tatsachen zu vertuschen, was dann zu der Behauptung »<em>Schuld ohne Sühne</em>« führte. Jedoch Belege, etwa in Form von überprüfbaren Dokumenten, werden den Zuschauern des Films nicht angeboten. Lediglich aus dem Zusammenhang gerissene Ausschnitte aus Schriftstücken werden kurz eingeblendet, die in Archiven nicht nachweisbar sind. Es wird aus Dokumenten zitiert, die in den Archiven nicht auffindbar sind.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Einige der in der Reportage angesprochenen Straftaten, die zum Tode von jungen kubanischen Vertragsarbeitern in der DDR führten, deren Untersuchung sich die Journalisten zur Aufgabe gestellt hatten, werden von der Wissenschaft nicht in Abrede gestellt und jede einzelne ist nicht nur strafrechtlich (was auch geschehen ist!), sondern auch moralisch zu verurteilen. Jedoch sei die Frage erlaubt, wenn es drei oder vier solche Fälle zu Zeiten der DDR gegeben hat, warum werden nicht – weder in dieser noch in kaum einer anderen TV-Sendung – andere Fälle des Umgangs der DDR-Bürger mit Ausländern, von denen viele sich noch heute dankbar daran erinnern, geschildert, etwa solche, in denen Ausländer in deutschen Familien Aufnahme fanden oder in sonstiger Weise Hilfe erhielten? Unter den fast 17 Millionen DDR-Bürgern dürften von Menschen mit dieser Einstellung weitaus mehr zu finden gewesen sein als solche Kriminelle, die Gewalt gegen ausländische Mitbürger anwandten. Und wo der Eindruck zwangsläufig entsteht, dass die Bevölkerungsmajorität dies akzeptiert.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">In der Fernsehdokumentation wird nicht oder bestenfalls am Rande auf die Hintergründe, Ursachen und Anlässe solcher Straftaten eingegangen. Eigentlich sollte man solche Hintergrundinformationen erwarten können, denn immerhin wird in der zur Diskussion stehenden Sendung mit dem Begriff Rassismus geradezu inflationär umgegangen. Aber waren es wirklich rassistisch motivierte Angriffe? Haben sich die Täter aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Geburt, ihrer Herkunft den Anderen, Fremden, den Angegriffenen auf den Tanzflächen oder vor den Diskotheken, wo die meisten Schlägereien von der Polizei aufgenommen wurden, aufgrund ihrer »Rasse« überlegen gefühlt? Wollten sie wirklich ihre angebliche Überlegenheit durch Gewalt demonstrieren? Oder war es doch anders? Denn nach dem bekannten Rassismus-Forscher Albert Memmi ist Rassismus »<em>die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen.</em>«<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn2" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[2]</span></a> Aber war dies der Fall bei Schlägereien auf der Tanzfläche oder nach starkem Alkoholkonsum?</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>Handelte es sich also in den meisten der heute in der »Aufarbeitungsliteratur« und »-publizistik« oder auch in journalistischen Fernsehdokumentationen herangezogenen Fällen von Gewalt gegenüber Ausländern in der DDR-Gesellschaft nicht vielmehr um »ganz normale« Schlägereien auf Tanzveranstaltungen zumeist in Dörfern und Kleinstädten, wo diese auch ohne Ausländer zwischen männlichen Jugendlichen aus verschiedenen Ortschaften nicht selten vorkamen? Waren die deutschen Jugendlichen die alleinigen Auslöser der Keilereien, bei denen die aus anderen Kulturen kommenden jungen Männer schnell mit dem Messer in der Hand dabei waren? Provozierte das nicht wiederum die andere Seite? Statistische Übersichten der staatlichen Organe der DDR sagen da nämlich im Gegensatz zu den Kommentaren in der TV-Dokumentation etwas ganz anderes aus, etwa dass in den ersten neun Monaten des Jahres 1987 allein von mosambikanischen Vertragsarbeitern 45 vorsätzliche Körperverletzungen, 4 Vergewaltigungen, je 1 Fall von Rowdytum bzw. Raub, 4 Verkehrsunfälle, 10 sonstige Rechtsverletzungen wie Widerstand gegen Polizei, Beleidigung, Diebstahl u. a. ausgingen. Im gleichen Zeitraum ereigneten sich „zum Nachteil mosambikanischer Bürger« 28 vorsätzliche Körperverletzungen, 5 Fälle von Rowdytum, 4 Beleidigungen wegen Zugehörigkeit zu einer anderen Nation oder Rasse, 5 Fälle des Raubes, 3 sonstige Rechtsverletzungen.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn3" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[3]</span></a> Wenn auf die Anlässe und Hintergründe von solchen Gewalttaten, wie die in dem Film geschilderten, nicht eingegangen wird, läuft die gesamte Argumentation über angeblich rassistisch motivierte Vorfälle ins Leere.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">In der hier zur Diskussion stehenden TV-Dokumentation der relativ jungen Filmemacher wird der Mord an einem mosambikanischen Jugendlichen in Staßfurt reißerisch geschildert, der von einem vorbestraften deutschen Kriminellen verübt worden war. Der Fall war sowohl in der zeitgenössischen regionalen Öffentlichkeit als auch später in der internationalen Fachliteratur durchaus bekannt, dennoch wurde in der TV-Reportage unter anderem die obskure Behauptung aufgestellt, dass der Vorfall in der DDR »offiziell verschwiegen« werden sollte. Geradezu spannend wäre es zu erfahren, ob die »Gewalttaten« auch inoffiziell hätten verschwiegen werden können. Der Vorfall wurde in der betreffenden Region damals sehr wohl ausgewertet und es existieren darüber Dutzende von Akten. <strong>Die beiden Filmemacher, die anscheinend nicht viel von Recherche halten, sollten doch einmal erklären, wie ein »Verschweigen« möglich gewesen ist, wenn bereits unmittelbar nach der Tat etwa 650 mosambikanische Lehrlinge aus der »Schule der Freundschaft« über den Tod ihres Kameraden informiert wurden und sodann die in der Region Verantwortung tragenden Funktionsträger, wie Polizisten, Lehrer, kommunale Verwaltungsmitarbeiter, Mitglieder von Parteien und Gewerkschaften, Vertreter von Betrieben, in denen die Mosambikaner ihre Berufsausbildung erhielten, Mitglieder der Jugendklubs und Sportstätten etc.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn4" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[4]</span></a></strong> Kann man die Vorhaltungen der Filmemacher nach einem angeblichen Verschweigen der kriminellen Tat noch bei gutem Willen zu entschuldigen versuchen, weil die überregionale Presse hierüber nicht berichtete, so ist es vollkommen unverständlich, wenn dann noch ein dritter Aufguss der Reportage im November 2017 im MDR mit den gleichen <em>Fake News</em> gesendet wurde. Nunmehr wussten die Journalisten sogar, dass damals in der DDR der »Vorfall nur kurz thematisiert« worden sein sollte. Dann jedoch »verordnete man Schweigen«. Das Gegenteil war in der Region indes der Fall. Zudem drängt sich die Frage angesichts dieser Feststellung auf, wer wem Schweigen geboten haben soll. Belege konnten dafür nicht erbracht werden. Wer die DDR-Verhältnisse kennt, und dies sollte man bei Journalisten und Historikern, die sich mit deren Geschichte befassen, voraussetzen, wird nicht überrascht sein, dass über Gewaltverbrechen nichts oder kaum etwas in den überregionalen Zeitungen des ostdeutschen Staates zu lesen war, und können die gekünstelte Empörung hierüber nicht verstehen.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Da der Täter schon bald nach der Tat ausfindig gemacht und verhaftet worden war und dies den in der Region Verantwortung Tragenden sowie den Mitschülern des Getöteten mitgeteilt worden ist, sind deren Empörung und Wut und Rufe nach Rache verständlich. Die Funktionäre in Staßfurt hatten dann auch Mühe, den jungen Mosambikanern zu erklären, dass ein Tötungsdelikt nach DDR-Rechtsordnung nicht nach dem Prinzip »Gleiches mit Gleichem« geahndet werden kann.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn5" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[5]</span></a></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Auffallend ist neben dem Verschweigen derjenigen Hintergrundinformationen, die das Verhältnis der DDR-Bevölkerung zu Ausländern realistischer hätten darstellen können und die insbesondere mehr Licht in einen solchen Tatvorgang gebracht hätten, darüber hinaus die Tatsache, dass ganze Themenbereiche ausgeschlossen bleiben. So etwa wenn deutsche Jugendliche bei tätlichen Auseinandersetzungen schwer verletzt oder gar zu Tode gekommen sind. Ein solcher »Abgleich« des historischen Kontextes gehört jedoch zu einer ausgewogenen Berichterstattung vor allem von sensiblen politisch relevanten Themen. Ein Verschweigen von Tatsachen hat sich schon immer bei der Akzeptanz von bildungspolitischen Aufträgen, die ja öffentlich-rechtliche Fernsehanstalten haben, als kontraproduktiv erwiesen.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Die Auswertung der Akten zu einer schwerwiegenden Auseinandersetzung nach einer Tanzveranstaltung mit einem Toten ergab beispielsweise, dass, wie bei allen ähnlich bekannt gewordenen kriminellen Handlungen, die Polizei sofort ermittelte und den Tathergang rekapitulierte. So stellte die Polizei in einem Fall am 19. Juni 1988 fest, als es zwischen Afrikanern und Einheimischen zu Schlägereien gekommen war, dass diese von zwei jungen deutschen Arbeitern provoziert worden waren, weil sie die ausländischen Jugendlichen beleidigt hatten. Schon »in der Vergangenheit (waren sie, die deutschen Jugendlichen – UvdH) durch rowdyhaftes Verhalten in Erscheinung getreten«, heißt es im Bericht der Stasi. Gegen die Anstifter wurde Anklage erhoben wegen »Rowdytum« und »Beleidigung wegen Zugehörigkeit an einer anderen Rasse oder Nation«<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn6" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[6]</span></a> und verurteilt. Was ist aber mit dem mosambikanischen Totschläger geworden? Wurde er verurteilt? Musste er in seine Heimat zurückkehren und hat er dort einen Prozess erhalten? Oder kam er in der DDR vor Gericht? Über diese und ähnliche Fakten breiten die Journalisten den Mangel des Schweigens. Für investigative Journalisten sind das doch eigentlich interessante Fragen!</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Solche verdrängten und vertuschten Taten haben noch eine andere Dimension, der man nachgehen könnte, statt Rassismus zu wittern, wo es keinen gab. <strong>Vor allem der Einsatz von Stichwaffen trug dazu bei, dass sich rassistische Ressentiments verbreiteten oder verfestigten. Denn Stichwaffen kamen traditionell bei Schlägereien auf Tanzböden und vor Gaststätten unter den einheimischen Jugendlichen kaum zur Anwendung.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Selbst in westdeutschen Zeitungen war man damals der Realität näher gekommen als in der MDR-Dokumentation. Denn diese berichteten, dass die Ursache für Prügeleien »oft derselbe Anlass wie Wirtshausprügeleien auf der ganzen Welt … (seien): Streit um Mädchen, zu reichlich genossener Alkohol.«<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn7" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[7]</span></a> Und ehemalige mosambikanische Vertragsarbeiter selbst, wie Julio Mussane, antwortete auf eine Frage nach erlebter fremdenfeindlicher Gewalt: »<strong><em>Nein, während der DDR-Zeit haben wir nichts von Fremdenhass oder Rassismus gespürt. Wir brauchten keine Angst zu haben. Wir konnten damals auch nachts ohne Angst mit dem Zug in andere Städte reisen und wurden, egal wo wir auch waren, niemals bewusst rassistisch angegangen. Natürlich gab es auch Auseinandersetzungen, insbesondere in Diskos, wo es dann auch zu Schlägereien kam. Da ging es aber um die Mädchen, bei denen wir ganz gut ankamen, was uns die deutschen Jungs aber nicht gönnten</em>.«<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn8" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[8]</span></a></strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Da solche Meinungen über Selbsterfahrungen von ehemaligen Vertragsarbeitern von Journalisten zumeist nicht zu Kenntnis genommen werden, hier noch ein Zitat eines »Ehemaligen« auf eine Frage nach erlebtem Rassismus: »<em>Wenn ich diese Frage ins Verhältnis zur heutigen Situation stelle, dann muss ich eindeutig sagen, nein – mit Fremdenhass und Rassismus wurden wir nicht konfrontiert. Natürlich gab es hin und wieder Auseinandersetzungen mit deutschen Jugendlichen, da spielten aber meistens der Alkohol und das Werben um die Mädchen eine große Rolle. Ich hatte den Eindruck, dass sich die DDR-Regierung sehr mühte, um solche Konfrontationen zu vermeiden.</em>«<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn9" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[9]</span></a></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>Solche erklärenden Stellungnahmen von denjenigen zeitweilig in der DDR lernenden und arbeitenden Afrikanern passen natürlich nicht in die ideologische Voreingenommenheit der MDR-Journalisten. Man verschwieg lieber durchweg die Meinungen der Betroffenen. Schon die Anmoderation des erwähnten Films des MDR hatte schon die Aussage- und damit die gewünschte Denkrichtung für die Zuschauer festgelegt: Die Ausländer seien von der DDR-Führung angeworben worden, heißt es dort. So etwas hat es jedoch nie gegeben. Die DDR-Regierung kam vielmehr den Bitten der Regierung Mosambiks zur Aufnahme und Ausbildung junger Menschen entgegen.</strong> Es kommt in der Anmoderation dann noch dreister: Angeblich hätte es »mehrere tausend Vorfälle« gegeben, die zu »tausenden Verletzten und sogar Todesopfern« geführt hätten. Exakte Belege der Behauptung sowie konkrete Ursachenforschung der belegbaren Fälle sind sowohl bei einem interviewten nicht gerade für seriöse Forschungen bekannten »Fachmann«, als auch bei den Filmemachern, die ihn zum Interview luden, offensichtlich unbekannt.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Schon andere, jedoch weitaus seriösere Untersuchungen sind Angriffen auf oder vereinzelten Tötungsdelikten von Ausländern in der DDR, wie dem erwähnten in Staßfurt, nachgegangen. E<strong>ine Bildungsforscherin, die insbesondere in der sachsen-anhaltinischen Kleinstadt recherchiert hatte, kommt nach Befragungen von Absolventen und Pädagogen aus Mosambik, die jahrelang in Staßfurt gelebt haben, zu der Schlussfolgerung, »dass sie sich in der DDR nicht rassistisch abgelehnt oder gar bedroht gefühlt haben«<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn10" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[10]</span></a>. Das hat Bergmann und Fugmann allerdings nicht interessiert. Im Gegenteil, sowohl die von ihnen vor die Kamera Gestellten als auch ihre Kommentare konnten nicht darlegen, ob die im Film geschilderten Straftaten durch rassistische Überheblichkeit motiviert waren oder als kriminelle Handlungen zu bezeichnen sind. Nicht einmal die Frage wurde aufgeworfen.</strong> Wenn es mehr als die im Film geschilderten vier gewaltsamen Todesfälle gegeben hätte, wären sie sicherlich in den Akten des MfS vermerkt worden. Weder dort noch anderswo sind sie jedoch zu finden.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Die im MDR zuerst gezeigte Version der Dokumentation, die in reißerischer Weise Rassismus in der DDR belegen wollte, muss den Programmmachern der ARD so gut gefallen haben, dass dort unter dem Titel <em>Schatten auf der Völkerfreundschaft</em> eine weitere und erweiterte Reportage am 10. April 2017 nachgereicht wurde. Ein äußerst ungewöhnlicher Vorgang! Ansonsten gilt die Devise: »Gesendet ist gesendet!« Was mögen wohl die Beweggründe für die ARD-Verantwortlichen gewesen sein? Jedenfalls wurden mit der <em>Extra</em>-Story des MDR noch ein weiteres Mal Fantasie-Geschichten als Realität ausgegeben und fanden dennoch auch in anderen Fernsehanstalten ein warmes Sendeplätzchen.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>Einige Monate nach der ersten MDR-Ausstrahlung leitete übrigens die zuständige Staatsanwaltschaft in Halle (Saale) eine Überprüfung des im Film geschilderten Falles der Tötung eines Vertragsarbeiters ein. Jene kam aber zu einer anderen Schlussfolgerung, als es die Filmemacher gern hätten. Es gibt absolut keinen Grund, warum die ermittelnde Staatsanwaltschaft bei einer Jahrzehnte zurückliegenden Tötungstat etwas verschweigen sollte. Jedoch besteht die sehr wahrscheinliche Vermutung, dass sie gründlicher recherchiert hat als die Journalisten. Diese sprechen in ihrem Film weiterhin dreist von einem Mordverdacht, den sie jedoch nicht belegen können. Neue Ermittlungen lehnt die Staatsanwaltschaft auch selbstverständlich ab: »<em>Das Verfahren ist damals durch die DDR-Behörden eingestellt worden. Wir haben es aus heutiger Sicht erneut geprüft mit dem Ergebnis: Wir sehen keinen Anfangsverdacht auf einen Mord. Mithin habe ich auch keine Veranlassung, hier irgendwelchen Personen hinterherzulaufen</em>«, sagte Staatsanwalt Klaus Wiechmann im Interview für die Dokumentation unter dem Titel <em>Schatten auf der Völkerfreundschaft</em>, den man gern mit allen Mitteln herbeifabulieren möchte.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Am Ende der TV-Dokumentation <em>Schuld ohne Sühne</em>, die sich explizit mit den vier Todesfällen von Vertragsarbeitern (nicht mit jenen etwas einen Dutzend Fällen, die durch Auseinandersetzungen untereinander zu verzeichnen waren oder wo deutsche Jugendliche die Opfer waren) beschäftigt, kommt ein in Stuttgart geborener Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, europäisches Strafrecht und neuere Rechtsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin ausführlich zu Wort, wenngleich nicht bekannt ist, dass er zur Rechtsgeschichte der DDR jemals gearbeitet oder publiziert hat, sondern vor allem zum Umweltstrafrecht. Er schließt sich der Kritik der Filmemacher über die Entscheidung der Hallenser Staatsanwaltschaft an und verbindet diese mit einem gewaltigen Rundumschlag, wenngleich ihm bekannt sein müsste, dass die wenigsten Mitarbeiter in den ostdeutschen Staatsanwaltschaften aus dem Osten kommen: »<em>Leider hat man in der Tat den Eindruck, dass die Staatsanwaltschaften in den neuen Bundesländern (die vor allem mit westdeutschen Juristen besitzt! – d. V.) hier etwas Manschetten haben, dass sie sehr vorsichtig an die Themen herangehen. Und das ist natürlich sehr schade, zumal es um Ausländerfeindlichkeit geht und gerade Rassismus ja nun in der deutschen Geschichte generell ein Problem ist. Rassistisch motivierte Tötungen … sind ein riesen Problem. Aber umso wichtiger wäre, dass man für alle Phasen der deutschen Geschichte, soweit man noch Anhaltspunkte hat und soweit man noch Personen verfolgen kann, diese auch verfolgt. Das heißt auch auf dem Gebiet der ehemaligen DDR</em>.«</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _1XrpH _1ucUg _1dH_e"><strong>*</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist ebenfalls der von Bergmann und Fugmann spektakulär aufgemachte und mit Statisten nachgestellte Todesfall eines Mosambikaners in der Nacht vom 29. zum 30. Juni 1986 während einer Eisenbahnfahrt im Bezirk Halle. Es wird suggeriert, dass Rechtsextremisten daran schuld gewesen wären. Trotz damaliger intensiver polizeilicher Untersuchungen konnte jedoch ein Tötungsdelikt nicht festgestellt werden, ja nicht einmal Rechtsextremisten konnten ausfindig gemacht werden, die damals laut fiktiver Story des MDR im Zug gewesen sein sollen. Einen Mordvorwurf hatte damals niemand erhoben, weder die Kameraden des Getöteten noch Vertreter der mosambikanischen Botschaft oder sonst jemand. Aber nunmehr die beiden genannten Journalisten! Vor einer Kamera des MDR-Fernsehteams nach etwa dreißig Jahren gestellt, wusste ein Mosambikaner, der kein Augenzeuge war, ausführlich Einzelheiten über den tragischen Tod zu berichten. Er sprach davon, dass der später zwischen den Schienen gefundene Leichnam zu einem Mosambikaner gehörte, der an den Beinen an einem Strick hinter dem Zug her zu Tode geschleift worden sei. Nach der Ausstrahlung der Fernsehreportage bei ihm persönlich nachgefragt, konnte er nur zugeben, er habe gehört, dass … Für die Filmemacher war dies indes kein Grund, solche ausgedachten Phantasien zu prüfen und im Zweifelsfall nicht zu senden.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>Überhaupt scheint der vor der Kamera interviewte Freund des Getöteten keine klaren Erinnerungen mehr zu besitzen. In einem späteren Interview sagte er nämlich aus, dass er mit seinem Freund Manuel Diogo zuvor in Berlin den Tierpark besucht und ihn dann zum Bahnhof gebracht hätte.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn11" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[11]</span></a> Die polizeilichen Ermittlungen haben jedoch ergeben, dass Diogo am 29. Juni in Dessau eine Diskothekveranstaltung in der Gaststätte <em>Stadtgarten</em> besucht hat.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn12" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[12]</span></a> Einen Grund hier nachzufragen, sahen die Filmemacher auch jetzt noch nicht.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Wie ungeprüft, weil als Wahrheit aufgefasst, solche fiktiven Geschichten von Journalisten aufgenommen und verbreitet werden, macht ein späterer Artikel in der <em>Leipziger Volkszeitung</em> deutlich, wo beklagt wurde, dass der angebliche Mordfall »in der Öffentlichkeit … nicht erwähnt« worden ist.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn13" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[13]</span></a> Wo nichts gewesen ist, kann darüber freilich auch nicht berichtet werden.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Einschlägige Archiv-Recherchen haben jedoch ergeben, dass der Mosambikaner Manuel Diogo vor seinem Tod »umfangreich Alkohol zu sich« genommen hatte, dann – so bestätigten vier andere Mosambikaner – im Zug eingeschlafen sei. Er hätte deshalb den Ausstieg auf dem Bahnhof – nicht zum ersten Mal – verfehlt und sei entweder schon beim Sturz oder dann, als er auf den Schienen zu Fuß gegangen ist, von einem sich schnell nähernden D-Zug erfasst und überrollt und mitgeschleift worden. Außerdem hätten polizeiliche Ermittlungen ergeben, dass sich anscheinend keine deutschen Jugendlichen im Zug aufhielten. So konstatierte das MfS: »Hinweise auf Auseinandersetzungen mit anderen Personen liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor.«<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn14" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[14]</span></a> Warum werden aber dann in der TV-Dokumentation Szenen nachgestellt, die zeigen sollen, dass der Mosambikaner angegriffen und aus dem Zug geworfen worden sein soll? Das Ergebnis der polizeilichen Untersuchung lautete vielmehr: »Hinweise auf (eine) Straftat liegen nicht vor«.<a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftn15" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[15]</span></a> Das ist allerdings für die Filmemacher kein Grund, nicht das Gegenteil, ausgeschmückt mit ihren dramatisierten Visionen, zu behaupten.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>Die TV-Dokumentation weist auch ansonsten eine Reihe von Manipulationen auf, die den Zuschauer fragen lassen, wofür seine Steuergelder ausgegeben werden. So kommt ausgerechnet der Pressechef der <em>RENAMO</em>, Antonio Muchanga, also ein führendes Mitglied der Partei, die Millionen Menschen in Mosambik grausam ermordet, vertrieben oder mit heute kaum vorstellbaren Grausamkeiten drangsaliert hat und vor der viele der jungen Mosambikaner geflohen sind und in der DDR aufgenommen worden waren, in dem Film zu Wort und fordert »als Landsmann der zu Tode Gekommenen« im Namen der Familien und Hinterbliebenen eine lückenlose Aufklärung der Todesfälle der zwei Mosambikaner in der DDR. Scheinheiliger – und die wirklichen Verbrechen jener Zeit verharmlosender – geht es nicht!</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Es sei noch einmal betont, dass jeder Todesfall in der Geschichte, auch nach einem Vierteljahrhundert, journalistisch untersucht werden kann und sollte. Jedoch seriös und nicht manipulativ. Und ein bisschen Verständnis für Geschichte sollte man bei solchen Untersuchungen mitbringen. Was dem Fernsehzuschauer jedoch geboten wurde, war Journaille in Reinkultur. <strong>Mit Reisemitteln der öffentlich-rechtlichen Sender ausgestattet, reiste das Team nach Mosambik und erzählte der alten Mutter und der Familie des Getöteten ihre ausgedachte Story. Die Kamera hielt voll drauf: Es sollte wohl das Mindeste sein, dass sich die beiden <em>Fake News</em> verbreitenden Journalisten und der Sender MDR bei der Mutter, der Familie, den mosambikanischen Kameraden, den deutschen Kollegen und den Fernsehzuschauern entschuldigen.</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">Inzwischen gibt es vonseiten einiger Mosambikaner die Idee, dass der Mutter und der Familie die Wahrheit über die Todesumstände des Sohnes und Bruders mitgeteilt werden sollen. Ein mosambikanischer Filmemacher zeigt sich von ehemaligen Vertragsarbeitern, die eine andere Realität in der DDR erlebt haben als in der MDR-Doku dargestellt, aufgerüttelt und nunmehr daran interessiert, die Überbringung der Nachricht über die wahren Umstände des Todes zu filmen. Ob dieser Film dann auch vom MDR gesendet wird?</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _1XrpH _1ucUg _1dH_e"><strong>*</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref1" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[1]</span></a> »Vertuscht und verdrängt. Warum starben Vertragsarbeiter in der DDR?«, MDR, 17.08.2016; noch einmal ausgestrahlt als in <em>Schuld ohne Sühne</em>, MDR, 17.11.2017, danach noch einmal in arte.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref2" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[2]</span></a> Memmi, Albert: Rassismus, Frankfurt am Main 1987, S. 164.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref3" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[3]</span></a> BStU: MfS, HA VII, Nr. 2752: Information des Miniteriums: »Vorkommnisse mit Bürgern der Volksrepublik Mocambique, die gemäß Regierungsabkommen in der DDR tätig sind, im Zeitraum vom 1.01. bis 30.09.1987«.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref4" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[4]</span></a> Vgl. BStU: MfS, HA XVIII, Nr. 26643, Bl. 1-8.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref5" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[5]</span></a> Vgl. BStU: MfS, HA VIII, Nr. 26643, Bl. 5.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref6" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[6]</span></a> BStU: MfS, HA II, Nr. 27433: »Information zur Konzentration von Vorkommnissen unter Beteiligung mocambiquanischer Werktätiger in der DDR«, Juni 1988, Bl. 2.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref7" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[7]</span></a> Dose, Dieter: In der »DDR« nimmt der Ausländerhaß zu, in: Die Welt, 26.08.1988.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref8" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[8]</span></a> Mussane, Julio: Es war immer jemand da, der half, Probleme zu lösen, in: van der Heyden, Ulrich/Semmler, Wolfgang/Straßburg, Ralf (Hrsg.): Mosambikanische Vertragsarbeiter in der DDR-Wirtschaft. Hintergründe – Verlauf – Folgen, Berlin/Münster 2014, S. 229.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref9" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[9]</span></a> Reis, José: Keine leichten Lebensumstände in der DDR, in: van der Heyden, Ulrich/Semmler, Wolfgang/Straßburg, Ralf (Hrsg.): Mosambikanische Vertragsarbeiter…, a.a.O., S. 235.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref10" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[10]</span></a> Schuch, Jana: Mosambik im pädagogischen Raum der DDR. Eine bildungsanalytische Studie zur »Schule der Freundschaft« in Staßfurt, Wiesbaden 2013, S. 31.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref11" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[11]</span></a> Kleindienst, Jürgen: Erinnerungslücke – Vor 32 Jahren wurde Antonio Manuel Diogo ermordet, in: Leipziger Volkszeitung, 2.07.2018.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref12" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[12]</span></a> BStU: MfS, BV Halle, KD Roßlau, Nr. 8658, Bl. 5–6.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref13" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[13]</span></a> Kleindienst, Jürgen. Erinnerungslücke…, a.a.O.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref14" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[14]</span></a> BStU: MfS, BV Halle, Abt. XIX, Nr. 1115: »Information über den Tod eines mocambiqueanischen Staatsbürgers«, 3.07.1986, Bl. 52.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><a class="_2qJYG blog-link-hashtag-color _2IYtJ" href="https://www.wix.com/dashboard/80b614d4-7337-4ecf-b8de-34f51487def9/blog/create-post#_ftnref15" target="_top" rel="noopener"><span class="sDZYg">[15]</span></a> Ebenda, Bl. 51.</p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _1XrpH _1ucUg _1dH_e"><strong>*</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong><em>Über den Autor:</em></strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e"><strong>Ulrich van der Heyden</strong> (Jg. 1954) ist Historiker und Politikwissenschaftler in Berlin und Gastprofessor an der <em>University of South Africa</em> in Pretoria. <strong>Zitiert aus “TUMULT”</strong></p>
<p class="XzvDs _208Ie _1dH_e blog-post-text-font blog-post-text-color _2QAo- _25MYV _3ZX8L _1dH_e">-</p>
<div class="pdb-article-teaser">
<div class="pdb-article-teaser-breadcrumb">
<h1 class="pdb-article-teaser-breadcrumb-headline"><span class="pdb-article-teaser-breadcrumb-headline-title"><strong>“Belege dafür hat er aber auch bei einem Besuch im <span class="rtr-schema-org">Infocafé</span> anlässlich eines Fachreferats vor rund zwei Wochen nicht geliefert.”</strong></span></h1>
<h1 class="pdb-article-teaser-breadcrumb-headline">–</h1>
<h1 class="pdb-article-teaser-breadcrumb-headline"><span class="pdb-article-teaser-breadcrumb-headline-title">Todesfall aus dem Jahr 1986 wirft weiter Fragen auf/MAZ 2018</span></h1>
</div>
<div class="pdb-article-teaser-intro">
<div class="pdb-richtext-field">
<p>Ist Antonio Manuel Diogo vor 32 Jahren Opfer rassistischer Gewalt geworden oder war sein Tod ein tragischer Unfall? Nach dem Gedenken an den Mosambikaner hat sich ein ehemaliger Lokführer bei der MAZ gemeldet. Markward Michel ist überzeugt: es war ein Unfall.</p>
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<div class="pdb-article-body">
<div class="pdb-richtext-field">
<p>Der Tod des Mosambikaners <span class="rtr-schema-org">Antonio Manuel Diogo</span> in der Nacht des 30. Juni 1986 wirft weiter Fragen auf. Starb er infolge eines <span class="rtr-schema-org">Unfalls</span> oder wurde der damals 23-Jährige, dessen Leiche an der Bahnstrecke unweit von <span class="rtr-schema-org">Bad Belzigs</span> Ortsteil <span class="rtr-schema-org">Borne</span> gefunden wurde, Opfer rassistischer Gewalt? So stellen es <span class="rtr-schema-org">Benjamin Stamer</span> und seine Mitstreiter vom Bad Belziger <span class="rtr-schema-org">Infocafé</span> „Der Winkel“ dar.</p>
<p><span class="rtr-schema-org">Markward Michel</span> schüttelt darüber den Kopf. Der Gruboer hat sich infolge der MAZ-Berichterstattung zum Thema gemeldet und will nun seine Version der Ereignisse loswerden. Demnach ist der heute 73-Jährige ein Augenzeuge der Geschehnisse in der Nacht des 30. Juni 1986.</p>
<div id="sdg_poster_holder"> <span class="rtr-schema-org">Markward Michel</span> sagt, er habe den Toten gefunden</div>
<p>„Es gibt etwas zu korrigieren“, sagt <span class="rtr-schema-org">Michel</span>. Er war nach eigener Darstellung 1986 Lokführer bei der Reichsbahn. „Ich kann mich noch genau an jene Nacht erinnern. Gegen 1 Uhr wurde ich angerufen und beauftragt, nach einem leblosen Körper zu suchen“, erinnert sich der Gruboer. Er habe in der fraglichen Nacht Bereitschaftsdienst gehabt.</p>
<p>Der Lokführer eines auf der Strecke <span class="rtr-schema-org">Berlin-Dessau</span> fahrenden Güterzuges habe laut <span class="rtr-schema-org">Michel</span> eine Meldung abgesetzt, im Raum <span class="rtr-schema-org">Borne</span> würde eine Leiche an der Strecke liegen.</p>
<div id="teads_intext_container"></div>
<h2>Der Tote lag 300 Meter hinter <span class="rtr-schema-org">Borne</span> neben dem Gleis</h2>
<p><span class="rtr-schema-org">Michel</span> machte sich daraufhin auf den Weg und fand den Toten tatsächlich an der Strecke – 300 Meter hinter <span class="rtr-schema-org">Borne</span>. <span class="rtr-schema-org">Antonio Manuel Diogo</span> habe demnach auf dem Bauch gelegen, das Hemd hochgestreift. Die steingraue Jeans habe fast die Farbe des Schotters im Gleisbett gehabt, an den Füßen habe der Tote Sandaletten getragen.</p>
<p><strong>„Das weiß ich noch ganz genau – ich habe mir die Leiche damals genau angesehen. Der Kopf war ziemlich lädiert und ein Fuß abgefahren – er lag unmittelbar neben ihm“, erinnert sich <span class="rtr-schema-org">Michel</span>. „Alle anderen Gliedmaßen befanden sich noch am Körper.“</strong></p>
<p><strong>Für den pensionierten Lokführer <span class="rtr-schema-org">Michel</span> ist klar: Es muss sich um einen <span class="rtr-schema-org">Unfall</span> gehandelt haben. „Wären Arme und Beine wirklich abgefahren gewesen, hätte er quer über den Schienen liegen müssen. Das war jedoch nicht der Fall“, sagt der Ruheständler. „Ich vermute vielmehr, dass er im Zug eingenickt ist, den Ausstieg verpasst hat und hinter <span class="rtr-schema-org">Borne</span> schnell noch rausspringen wollte.“</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Der Tod <span class="rtr-schema-org">Diogos</span> ging als <span class="rtr-schema-org">Unfall</span> in die Akten</h2>
<p>Als <span class="rtr-schema-org">Unfall</span> fand das <span class="rtr-schema-org">Unglück</span> damals auch Eingang in die Akten. Da es sich bei dem Toten um einen Ausländer handelte, schaltete sich – so war es Routine – die Stasi ein. In ihrem Bericht hieß es später lapidar, <span class="rtr-schema-org">Antonio Manuel Diogo</span> sei betrunken gewesen und während der Fahrt aus dem Zug gefallen.</p>
<p>Das widerspricht der Darstellung von <span class="rtr-schema-org">Stamer</span>, der sich wiederum auf eine <a class="pdb-article-link" title="" href="https://www.mdr.de/investigativ/video-153562_zc-f80c8d3a_zs-0fdb427d.html" target="_blank">im vergangenen Jahr ausgestrahlte Dokumentation des Mitteldeutschen Rundfunks</a> beruft. In dem Bericht heißt es, Kopf und Beine des Toten seien vom restlichen Körper abgetrennt worden. Für <span class="rtr-schema-org">Stamer</span> ein Hinweis darauf, dass es sich um einen gewaltsamen Tod handelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span class="rtr-schema-org">MDR</span> präsentiert plötzlich Mord-Theorie</h2>
<p><strong>Die Mord-Theorie kam indes erstmals 2017 im Zuge der MDR-Berichterstattung ans Licht. Sie stützt sich im Wesentlichen auf die Arbeit des Wissenschaftlers <span class="rtr-schema-org">Harry Waibel</span>. Er forscht an der <span class="rtr-schema-org">TU Berlin</span> zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der <span class="rtr-schema-org">DDR</span> und ist überzeugt, dass <span class="rtr-schema-org">Diogo</span> von <span class="rtr-schema-org">Neonazis</span> in barbarischer Weise getötet wurde.</strong></p>
<div></div>
<p><strong>Belege dafür hat er aber auch bei einem Besuch im <span class="rtr-schema-org">Infocafé</span> anlässlich eines Fachreferats vor rund zwei Wochen nicht geliefert. „Es gibt noch sehr viele Unklarheiten und es liegt noch ein ganzes Stück Forschungsarbeit vor uns“, bekennt der Wissenschaftler. <span class="rtr-schema-org">Waibel</span> sagte bei seinem Besuch in <span class="rtr-schema-org">Bad Belzig</span> aber auch, dass ein Kollege derzeit vor Ort in <span class="rtr-schema-org">Mosambik</span> sei, um weiter an dem Fall zu forschen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span class="rtr-schema-org">Stamer</span> sucht nach dem richtigen Gedenken</h2>
<p>Für <span class="rtr-schema-org">Benjamin Stamer</span> vom <span class="rtr-schema-org">Infocafé</span> bleibt der Mosambikaner ein Opfer rechter Gewalt. „Auch wenn es noch viele Unklarheiten gibt“, wie er einräumt. Es wird derzeit weiter nach einer passenden Form des Gedenkens gesucht. Eine begonnene Veranstaltungsreihe soll auch nach den <a class="pdb-article-link" title="" href="https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Bad-Belzig/Lesung-erinnert-an-Neonazi-Opfer" target="_blank">Besuchen von <span class="rtr-schema-org">Ibraimo Alberto</span></a>, eines Freundes des Toten, sowie Wissenschaftler <span class="rtr-schema-org">Waibel</span> fortgeführt werden.Zitat MAZ</p>
<h2 class="c-headline o-dreifaltigkeit__headline rf-o-headline">“In der DDR gab es Neonazis. Sie lynchten Gastarbeiter”. DIE WELT 2016.<a href="https://www.welt.de/geschichte/article157749931/In-der-DDR-gab-es-Neonazis-Sie-lynchten-Gastarbeiter.html">https://www.welt.de/geschichte/article157749931/In-der-DDR-gab-es-Neonazis-Sie-lynchten-Gastarbeiter.html</a></h2>
<h2 class="c-headline o-dreifaltigkeit__headline rf-o-headline">Kurios – die Zeitung druckt Links zu MDR-TV-Beiträgen – doch immer kommt die gleiche MDR-Info:</h2>
<h3>“MDR.DE – Seite nicht gefunden</h3>
<h3>Die von Ihnen angeforderte Seite ist leider nicht verfügbar.”</h3>
<p><strong>…Dabei war das gar nicht nötig, denn Rassisten, Antisemiten und andere Fremdenfeinde gab es zur Genüge in der DDR. Das beschreibt der <a class="o-link" title="" href="http://www.harrywaibel.de/" target="_blank" name="inlineLink_">Berliner Historiker Harry Waibel</a> schon seit Jahren, <a id="" class="o-link" title="" href="http://www.mdr.de/exakt/die-story/exakt-die-story-vertragsarbeiter-ddr-100.html" target="_blank" name="inlineLink_">doch erst jetzt hat ein Magazinbeitrag im MDR</a> seinen Erkenntnissen breite Aufmerksamkeit verschafft und eine Debatte angestoßen…</strong></p>
<p><strong>Das könnte jetzt der Beitrag im MDR-Magazin „Exakt“ ändern. Zumal auf der Website des Senders auch eine <a id="" class="o-link" title="" href="http://www.mdr.de/exakt/die-story/exakt-die-story-vertragsarbeiter-ddr-100.html" target="_blank" name="inlineLink_">eindrucksvolle interaktive Karte zu Waibels Erkenntnissen </a>zu finden ist, auf der Hunderte Übergriffe mit den genauen Tatorten verzeichnet sind. So wird Fremdenfeindlichkeit greifbar…</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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</article>
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<h1 class="title">–</h1>
<h2 class="beitrags-titel"><a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/ex-ddr-vertragsarbeiterin-in-dresden-wie-olga-macuacua-aus-mosambik-rassismus-erlebte-und-erlebt/25466712.html">https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/ex-ddr-vertragsarbeiterin-in-dresden-wie-olga-macuacua-aus-mosambik-rassismus-erlebte-und-erlebt/25466712.html</a>. Wahrheit oder Lüge?</h2>
<p>–</p>
<h1 class="title"><i>Der Krimi “Morduntersuchungskommission” von Max Annas – basiert er auf Fakten oder auf Lügen, fragen sich viele.</i></h1>
<h1 class="title"><i>Der Amazon-Text zum Buch:</i></h1>
<h1 class="title"><i>“Von Krimipreisträger Max Annas: Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt. An einer Bahnstrecke nahe Jena wird 1983 eine entstellte Leiche gefunden. Wie ist der junge Mosambikaner zu Tode gekommen? Oberleutnant Otto Castorp von der Morduntersuchungskommission Gera sucht Zeugen und stößt auf Schweigen. Doch Indizien weisen auf ein rassistisches Verbrechen. Als sich dies nicht länger übersehen lässt, werden die Ermittlungen auf Weisung von oben eingestellt. Denn so ein Mord ist in der DDR nicht vorstellbar. Also ermittelt Otto Castorp auf eigene Faust weiter. Und wird dabei beobachtet. Ein eminent politisches Buch nach einem historischen Fall.”</i></h1>
<h1 class="title"></h1>
<h1 class="title"><i>“Der Fall, um den es geht, hat ein reales Vorbild; Annas verlegt allerdings Zeit und Ort. Im Juni 1986 wurde der Vertragsarbeiter – so bezeichnete man in der DDR Menschen aus den sogenannten sozialistischen Bruderländern, die für ein paar Jahre in Ostdeutschland niedere Arbeiten verrichten mussten – Manuel Diogo aus Mosambik am Rand der Bahnstrecke zwischen Ost-Berlin und Dessau tot aufgefunden, die Leichenteile über Kilometer entlang der Gleise verteilt. Ein Hassverbrechen, begangen von Neonazis, das zwar teilweise aufgeklärt wurde, aber erst nach dem Ende der DDR an die Öffentlichkeit gelangte.” DER SPIEGEL. <a href="https://www.spiegel.de/kultur/literatur/morduntersuchungskommission-von-max-annas-ottonormalpolizist-ost-a-1280477.html">https://www.spiegel.de/kultur/literatur/morduntersuchungskommission-von-max-annas-ottonormalpolizist-ost-a-1280477.html</a>.</i></h1>
<p>—</p>
<h1 class="title"><i>Perlentaucher: <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/max-annas/morduntersuchungskommission.html">https://www.perlentaucher.de/buch/max-annas/morduntersuchungskommission.html</a>. </i></h1>
<h1 class="title">-</h1>
<h1 class="title"><i>DIE ZEIT:<a href="https://www.zeit.de/2019/34/morduntersuchungskommission-max-anna-krimi-rezension">https://www.zeit.de/2019/34/morduntersuchungskommission-max-anna-krimi-rezension</a>.</i></h1>
<h1 class="title">–</h1>
<h1 class="title"><i> <a href="https://literaturkritik.de/max-annas-morduntersuchungskommission,25951.html">https://literaturkritik.de/max-annas-morduntersuchungskommission,25951.html</a>.</i></h1>
<h1 class="title"><i>Viele weitere Kritiken/Rezensionen gleicher Aussage</i></h1>
<p>–</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 class="title">–“Schatten auf der Völkerfreundschaft” – Wahrheit oder Lüge?</h1>
<h1 class="title"><i><a href="http://dokarchiv.blogsport.de/2017/10/31/schatten-auf-der-voelkerfreundschaft/">http://dokarchiv.blogsport.de/2017/10/31/schatten-auf-der-voelkerfreundschaft/</a>. “Am 12. August 1979 kam es in Merseburg zu einer Schlägerei, in deren Verlauf zwei kubanische Vertragsarbeiter aus Todesangst in die Saale sprangen, in der sie vom umstehenden Mob noch mit Flaschen und Steinen beworfen wurden.”.</i></h1>
<h1 class="title">“Ein Mob, der bis zu 150 Personen umfasst haben soll, stürzte <a id="" class="o-link" title="" href="http://www.mdr.de/exakt/auslaenderfeinlichkeit-ddr-100.html" target="_blank" name="inlineLink_">mindestens zwei Kubaner von einer Brücke in die Saale</a>, die im Hochsommer kaum Wasser führte.”</h1>
<h1 class="title">–</h1>
<h1 class="title">(Ja was denn nun – waren die Kubaner in die Saale gesprungen – oder waren sie von einem Mob von einer Brücke in die Saale gestürzt worden?)</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Waibel1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42873" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Waibel1-690x1024.jpg" alt="Waibel1" width="690" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Waibel2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42875" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Waibel2-690x1024.jpg" alt="Waibel2" width="690" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Waibel3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42877" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Waibel3-1024x879.jpg" alt="Waibel3" width="1024" height="879" /></a></p>
<h1 class="title"><i>–Jungle World: …Umso erstaunlicher ist, dass selbst nach Ausstrahlung von drei Dokumentationen der MDR-Journalisten Christian Bergmann und Tom Fugmann in den vergangenen Jahren die Staatsanwaltschaft Halle nach einer Prüfung entschieden hat, die Ermittlungen nicht wiederaufzunehmen. Nach Sichtung der überlieferten Unterlagen findet sie »keine Anhaltspunkte für Manipula­tionen des Akteninhalts oder eine Verfälschung des Ermittlungsergebnisses«, wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsfraktion der Linkspartei hervorgeht…</i></h1>
<p>—</p>
<h1 class="title"><i>Wahrheit oder Lüge?<a href="https://www.welt.de/geschichte/article163531463/DDR-Polizisten-hetzten-Hunde-auf-Gastarbeiter.html">https://www.welt.de/geschichte/article163531463/DDR-Polizisten-hetzten-Hunde-auf-Gastarbeiter.html</a>.</i></h1>
<h1 class="title">–</h1>
<h1 class="title"><i>Wie der zwangsfinanzierte MDR über das Attentat auf DDR-Entwicklungshelfer von Unango berichtet – was alles fehlt(Rolle von BND, CIA, BRD-Regierung, NATO, Daten und Fakten über die Zahl der u.a. von Kindersoldaten sadistisch ermordeten Zivilisten von Mosambik, darunter rd. 600000 Kinder, Fakten und Analysen des Geheimdienstexperten Schmidt-Eenbohm etc.):</i></h1>
<div class="con conDetailHeader ">
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<h1><span class="dachzeile ">DDR-Aufbauhelfer in Lebensgefahr/Zitat MDR</span></h1>
<h1><span class="headline ">Tödliches Attentat in Mosambik</span></h1>
<h2 class="conHeadline hidden"></h2>
<p class="einleitung "><strong>Neun DDR-Entwicklungshelfer fahren am 6. Dezember 1984 auf die Staatsfarm Unango. Wegen der unsicheren Lage in Mosambik werden die Landwirte von Bewaffneten eskortiert. Von den neun Männern kehrt aber nur einer zurück. 2009 kommen vier ehemalige DDR-Aufbauhelfer nach Mosambik und erinnern sich an das Attentat von 1984.</strong></p>
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<div class="paragraph ">
<p class="text"><strong>1980 startet die DDR eines der größten landwirtschaftlichen Projekte in Afrika überhaupt. 120.000 Hektar Land sollen kultiviert werden. In Unango, im Norden Mosambiks, entsteht deshalb ein sozialistischer Musterbetrieb. Hier arbeiten auch viele Aufbauhelfer, die aus der Nähe von Jena kommen und von ihrer LPG nach Mosambik delegiert wurden. Im Februar 1979 kommt der DDR-Staatsratsvorsitzende Erich Honecker in die mosambikanische Hauptstadt Maputo und unterzeichnet einen weitreichenden Vertrag über Freundschaft und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Zehntausende Mosambikaner werden als Ausbildungs- und Arbeitskräfte in die DDR geschickt. Im Gegenzug kommen zahlreiche DDR-Spezialisten als Aufbauhelfer.</strong></p>
</div>
<div class="paragraph ">
<p class="text"><strong>Für viele ist es die einzige Möglichkeit, etwas von der großen, weiten Welt zu sehen. Sie lernen Portugiesisch und bereiten sich auf ihren Aufenthalt in Mosambik vor. Die DDR-Hilfe ist allerdings nicht umsonst: das rohstoffreiche Mosambik bezahlt u.a. mit Steinkohle aus Moatize. Hans-Joachim Döring, Autor einer Studie über die Solidarität der DDR mit Mosambik, entlarvt die eigentliche Motivation unter dem Deckmantel der Solidarität: die Devisenschwäche der DDR. Denn die Rohstoffe aus Mosambik lässt sich die DDR devisenfrei liefern.</strong></p>
</div>
<div class="paragraph ">
<p class="text"><strong>Die DDR-Landwirte werden in einem noch von den Portugiesen Mitte der 70er-Jahre errichteten Wohnblock in Lichinga untergebracht. Auch Edith Skibbe und ihr Mann Günther wohnen in dem U-förmigen Gebäude. Ihre Kinder dürfen nicht mit nach Afrika, weil sie schon zur Schule gehen. Aber Wasserboiler und Möbel kommen extra aus der DDR. So steht dann die DDR-Schrankwand in einer Wohnung mit Balkon, von dem man auf die heiße, rote Erde Mosambiks blickt.</strong></p>
</div>
<h3 class="subtitle "><strong>Bürgerkrieg in Mosambik</strong></h3>
<div class="paragraph ">
<p class="text"><strong>1984 ist die Situation in Mosambik schwierig. Mittlerweile herrscht Bürgerkrieg, in dem marxistische FRELIMO gegen die von Südafrika unterstützte RENAMO kämpfen. Die DDR unterstützt die FRELIMO militärisch, doch die Fronten sind unklar. Für die Aufbauhelfer wird das Leben in Mosambik immer gefährlicher. Auch die Staatsfarm Unango ist von Überfällen betroffen. Der Vogtländer Klaus Pohl, der 1984 auch in Lichinga wohnt, erinnert sich an die Sorgen und an den Entschluss, erst einmal zu bleiben und mit militärischer Begleitung nach Unango zu fahren.</strong></p>
</div>
<h3 class="subtitle "><strong>Der Anschlag</strong></h3>
<div class="paragraph ">
<p class="text"><strong>Monika Smardz, die als einzige Frau auf der Musterfarm Unango arbeitet, wohnt mit ihrem Mann Wolfgang ebenfalls in Lichinga. Doch während ihr Mann am 6. Dezember 1984 mit seinen acht Kollegen nach Unango fährt, bleibt sie zu Hause. Auch Edith Skibbe verabschiedet sich wie jeden Morgen von ihrem Mann. Die neun Männer verlassen früh um 06:30 Uhr Lichinga, 07:00 Uhr setzt sich der Konvoi mit zwölf Mann Begleitschutz in Bewegung.</strong></p>
<p><strong>Kurz vor Unango muss der Laster, ein W50, an einem Berg langsamer werden. Plötzlich wird mit einer Panzerfaust auf den LKW geschossen. Klaus Pohl lässt sich aus dem Führerhaus des W50 fallen und schafft es ins Dickicht des Straßengrabens. “Es war wirklich wie im Krieg”, blickt Klaus Pohl auf das Geschehen zurück. Ein Lastwagen nimmt ihn mit, auf der Ladefläche liegen seine ermordeten Kollegen.</strong></p>
</div>
<div class="paragraph ">
<p class="text"><strong>In Lichinga angekommen, muss Klaus Pohl den wartenden Ehefrauen seiner Kollegen die schreckliche Nachricht mitteilen. Bereits am nächsten Tag werden die toten Männer, alle Frauen und Kinder mit einer Sondermaschine in die DDR ausgeflogen. Die Nachrichtensendung der DDR, die “Aktuelle Kamera” vermeldet, dass “bei einem brutalen Überfall konterrevolutionärer Banden sieben Bürger der DDR heimtückisch ermordet” wurden. Ein achter DDR-Bürger stirbt noch kurz darauf an seinen schweren Verletzungen. Neben einem jugoslawischen Helfer kommen auch Mosambikaner ums Leben – wie viele es sind, ist bis heute nicht geklärt.</strong></p>
</div>
<div class="paragraph ">
<p class="text"><strong>Zur Klärung des Attentats auf den Konvoi am 06.12.1984 kommt es nie. Selbst das MfS (Ministerium für Staatssicherheit) kann in seinem Bericht nur “vom kapitulantenhaften Verhalten fast aller Sicherungskräfte” sprechen. Doch das eigentlich Verwunderliche ist der Obduktionsbericht des Gerichtsmedizinischen Instituts der Charité Berlin. Die DDR-Volkspolizei, inzwischen mit den Ermittlungen betraut, kommt nun nämlich zu der Erkenntnis, dass die tödlichen Projektile aus “Waffen vom Typ Kalaschnikow aus sowjetischer Bauart verschossen” wurden. Die ehemaligen DDR-Aufbauhelfer Manfred Grunewald, Wilfried Meinert, Dieter Obendorfer sowie Witwe Edith Skibbe wollen mehr wissen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Gera das Verfahren in Deutschland 2009 einstellte und den Fall an das Gericht in Maputo verwies, sind die Hintergründe des Anschlags immer noch unklar.</strong></p>
</div>
<h3 class="subtitle "><strong>Wofür mussten unsere Männer sterben?</strong></h3>
<div class="paragraph ">
<p class="text"><strong>Die vier Deutschen fahren am 6. Dezember 2009 wieder die Strecke nach Unango. Von der Musterfarm ist kaum etwas übriggeblieben, nachdem die DDR-Helfer fort waren. Die Provinz-Regierung hat 2009 einen Gedenkstein für die toten Deutschen errichten lassen. Sichtlich gerührt übergibt Edith Skibbe während der Einweihungszeremonie symbolisch die Toten der Erde Afrikas und resümiert traurig: “Eigentlich ist es sehr, sehr bitter, dass nichts geblieben ist. Und da fragt man sich, wofür mussten unsere Männer sterben?” Zitat MDR</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/07/Rundfunkbeitragrudol171.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-98089" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2017/07/Rundfunkbeitragrudol171-759x1024.jpg" alt="Rundfunkbeitragrudol171" width="759" height="1024" /></a></p>
<p><strong>ARD-Propaganda – Wahrheit oder Fake News?</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Un8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42509" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Un8-1024x627.jpg" alt="Un8" width="1024" height="627" /></a></p>
<p><strong>Worum es geht – ohne die vom Westen geschaffene RENAMO würden auch die rd. 600000 Kinder von Mosambik noch am Leben sein:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-119976" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2019/03/MosambikBerghof1-1024x251.jpg" alt="MosambikBerghof1" width="1024" height="251" /></a></p>
<h1>Ausriß, Berghof-Foundation, Berlin 2000:”Der Krieg zwischen RENAMO und FAM breitete sich in alle Provinzen aus und forderte bis zu seinem Ende 1992 ungefähr 1.1oo.000 Tote, darunter ca. 600.000 Kinder. Weitere 250.000 von ihren Familien getrennte Kinder, 1.5 Millionen Flüchtlinge und 4 – 4,5 Millionen intern Vertriebene sowie die beinahe völlige Zerstörung von Infrastruktur und industriellen Einrichtungen waren die Folge.”</h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/KatastropheVergessen.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42665" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/KatastropheVergessen-1024x753.jpg" alt="KatastropheVergessen" width="1024" height="753" /></a></p>
<p><strong>Ausriß: “Die grösste Katastrophe ist das Vergessen”. Rund 600000 ermordete Kinder von Mosambik, die ermordeten DDR-Entwicklungshelfer. Die  Täter und die politisch Verantwortlichen – alles schon vergessen?</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">Der Fall Khaled in Dresden – Wahrheit, Fakten und barbarische Lügen:</h2>
<p><strong>“Laut Anklage stach Hassan S. im Streit um die Benutzung der Waschmaschine mindestens viermal mit einem Küchenmesser (15 Zentimeter Klinge) auf Khaled ein. Er traf ihn in die Brust an den Hals und in den Kopf. Khaled erstickte an seinem eigenen Blut.” BILD</strong></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Vertreter des muslimischen Zentrums aus Dresden sprechen von Bahray als “erstem Pegida-Opfer”. ARD-Tagesschau am 15.1.2015.<strong>“</strong></h2>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“On Monday night January 12, 2015, German anti-immigrant fascist rallies in Dresden resulted in the stabbing of Khalid Idris Bahray, a twenty-years old Eritrean refugee.”</h2>
<p>–</p>
<p><strong>Sein Freund Hani ist sich inzwischen “zu 99,9 Prozent sicher, dass er von Rechtsradikalen ermordet wurde”. DER SPIEGEL</strong></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Erst Pegida, dann der gewaltsame Tod des jungen Eritreers Khaled.” Frankfurter Rundschau(FAZ-Konzern) “Khaleds Freund Hani hat sich mehrfach geäußert. Er ist sich inzwischen „zu 99,9 Prozent sicher, dass er von Rechtsradikalen ermordet wurde…Was sollten sie denn auch denken, wenn Pegida jeden Montag durch Dresden zieht?”</h2>
<p>–</p>
<h1 class="title">“Dresden: Flüchtling nach Pegida-Demo tot vor seiner Haustür gefunden – gibt es einen Zusammenhang?”/Huffington Post</h1>
<p>–</p>
<div class="gridContentRow1">
<div class="moduleXL6 clearfix">
<div class="divBoxLeft">
<h2 id="div_article_headline">“Khaleds Tod, Dresdens GAU/Hamburger Illustrierte “stern”</h2>
</div>
<div class="divBoxRight">
<div class="datePublished"><strong>16. Januar 2015, 13:10 Uhr</strong></div>
</div>
</div>
<div class="moduleXL7b clearfix">
<p id="div_article_intro"><strong>Wer auch immer für den Tod von Khaled I. verantwortlich ist – schon der Umgang der Polizei mit dem Fall ist ein übler Skandal. Er ruiniert Dresdens Ruf komplett. Von Silke Müller</strong></p>
</div>
</div>
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<div class="gridColLeft">
<div class="gridBox1">
<div class="gridBox2 clearfix">
<div id="div_module_xl7" class="moduleXL7">
<p class="font"><strong>Ganz abgesehen davon, dass ein Menschenleben zu beklagen ist, hat die Stadt nun, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung, ihren ersten Pegida-Toten.”</strong></p>
<p class="font"><strong>“Auch die sieben Mitbewohner des Getöteten hatten in den vergangenen Tagen wiederholt die Vermutung geäußert, dass die Tat einen fremdenfeindlichen Hintergrund haben könnte. So äußerte sich auch der 26-Jährige, der Khaled nach Angaben der Ermittler vor anderthalb Wochen wohl im Streit getötet hat.” stern</strong></p>
<p class="font">-</p>
<h2 class="beitrags-titel">“Der aus Eritrea stammende Flüchtling war am vergangenen Montagabend, während Pegida durch Dresden marschierte, durch Messerstiche getötet worden.” Tagesspiegel Berlin (Bislang ist Pegida noch nicht ein einziges Mal durch Dresden “marschiert”)</h2>
<p><strong>Die Leiche wurde von einer ostdeutschen Nachbarin frühmorgens gefunden:”Weshalb die Mitbewohner des 20-Jährigen nicht selbst und viel früher Alarm geschlagen haben, nachdem Khaled Idris Bahray vom Einkauf nicht zurückgekommen ist, ist unbekannt.” LVZ</strong></p>
</div>
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<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel"><strong>Am vergangenen Montagabend, als Pegida durch Dresden marschierte, wurde der Asylbewerber Khaled Idris Bahray durch Messerstiche getötet.” Volker Beck/GRÜNE</strong></h2>
<p>–</p>
<p><strong>“Bahray war am Dienstag Morgen tot im Innenhof seines Wohnhauses aufgefunden worden, nachdem Dresden am Tag zuvor durch eine erneute Demonstration der faschistischen Pegida Funktionäre erschüttert wurde, an der sich etwa 25.000 Faschist_innen beteiligt hatten.”</strong></p>
<p>—</p>
<h2 class="beitrags-titel">“ER ERSTACH KHALED. TROTZDEM WIEDER FREI”. Mopo Dresden, Juli 2016. “Khaleds Killer ging noch demonstrieren.”</h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>“Das war abzusehen, denn der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil gegen Hassan S. jüngst auf. Im November 2015 hatte das Landgericht Dresden ihn wegen Totschlags zu fünf Jahren Haft verurteilt.” Mopo</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/17/bemerkenswerte-urteile-deutscher-gerichte-fuenf-jahre-haft-fuer-moerder-des-eritreers-khaled-in-dresden-acht-jahre-und-sechs-monate-fuer-den-sadistischen-moerder-des-juden-yosi-damari-in-berlin-do/">http://www.hart-brasilientexte.de/2016/03/17/bemerkenswerte-urteile-deutscher-gerichte-fuenf-jahre-haft-fuer-moerder-des-eritreers-khaled-in-dresden-acht-jahre-und-sechs-monate-fuer-den-sadistischen-moerder-des-juden-yosi-damari-in-berlin-do/</a></p>
<p class="intro"><strong>Der Fall Khaled – Propagandalügen und Manipulationstricks – die Rolle der Grünen:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/06/moslem-eritreer-ermordet-moslem-eritreer-khaled-in-dresden-2015-nur-fuenf-jahr-haft-fuer-den-taeter/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/06/moslem-eritreer-ermordet-moslem-eritreer-khaled-in-dresden-2015-nur-fuenf-jahr-haft-fuer-den-taeter/</a></p>
<p><strong>Besonders aussagekräftig ist eine Fotogalerie der westdeutschen Leipziger Volkszeitung – auf insgesamt 77 Bildern sind Khaled-Mörder und Falschaussager sehr häufig abgebildet: </strong><a href="http://www.lvz-online.de/migranten-und-dresdner-erinnern-an-ermordeten-khaled-i/r-detailansicht-galerie-38793-1485262.html">http://www.lvz-online.de/migranten-und-dresdner-erinnern-an-ermordeten-khaled-i/r-detailansicht-galerie-38793-1485262.html</a></p>
<p><strong>Zeitgeschichtlich sensationell – gemeinsam mit Khaled-Mörder und Falschaussagern demonstrieren in Dresden Grünen-Politiker, viele Grünen-Mitglieder, wie die Medien berichten. Soweit bekannt, haben sich weder Volker Beck noch andere Grünenpolitiker, darunter aus Sachsen/Dresden zu der bemerkenswerten Solidarisierung positioniert. </strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Eritreer, darunter der Mörder, bei Protestmarsch dabei:  “Die an der Spitze marschierenden Eritreer fragten immer wieder laut und eindringlich: „Who killed Khaled?“ (Wer hat Khaled umgebracht?). Außerdem riefen sie „Ich bin Khaled“, „No space for Racism“ (kein Platz für Rassismus) und „Walk together“ (gemeinsam laufen).” LVZ</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/HassanSalehBildzeitungDemoDresden15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-28405" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/HassanSalehBildzeitungDemoDresden15.jpg" alt="HassanSalehBildzeitungDemoDresden15" width="768" height="791" /></a></p>
<p><strong>Bildzeitung, Ausriß: Die Mitdemonstrierer von Hassan Saleh wußten sehr genau, wen die allermeisten Dresdner für den/die Täter hielten, hatten indessen nicht die geringsten Skrupel, mit dem Mörder auf die Straße zu gehen, gigantische Scheinheiligkeit zu manifestieren. Dies spricht Bände über die Wertvorstellungen der Pegida-Gegner – und ihrer Unterstützer aus dem deutschen Mainstream. </strong></p>
<p><img src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/01/KhaledRassismust%C3%B6tet.jpg" alt="KhaledRassismustötet" /></p>
<p><strong>“Rassismus tötet immer wieder”. In Bezug auf Khaled-Mord Wahrheit oder Lüge? Pegida-Gegner, darunter Staats-und Parteifunktionäre,  demonstrieren in Dresden ohne Skrupel sogar mit dem Khaled-Mörder und den Falschaussagern – was Bände spricht. Politiker treffen sich mit Mörder und Falschaussagern – stellen diesen keinerlei politisch unkorrekte Fragen:</strong></p>
<p><strong>“Unter den Demonstranten waren auch Stadt- und Landräte sowie Vertreter des Staatsschauspiels Dresden.” LVZ</strong></p>
<p><strong>(“Vertreter des Staatsschauspiels Dresden” – warum das Theater immer noch kein Stück über den Fall Khaled auf die Bühne brachte…)</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>“Politiker wie die damalige Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) oder Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) sprachen mit den Mitbewohnern – auch mit dem späteren Angeklagten.” Westdeutsche Sächsische Zeitung am 28.10. 2015. Hatten Orosz und Köpping entsprechende Fragen gestellt – da die allermeisten Dresdner sicher waren, daß einer oder mehrere Eritreer der Wohnung den Mord verübt hatten?</strong></p>
<p>–</p>
<h4>Kommentar Anzeige gegen Volker Beck/taz</h4>
<h1>Blutige Gleichgültigkeit in Dresden</h1>
<p class="intro"><strong>„Üble Nachrede“ wird dem Abgeordneten vom Bund der Kriminalbeamten unterstellt. Das Schutzbedürfnis der Flüchtlinge ist den Polizisten egal…Der Zwanzigjährige ist möglicherweise ermordet worden, weil er keine weiße Haut hatte…  Das Schutzbedürfnis der demonstrativ gehassten Flüchtlinge muss schleunigst ein zentrales Thema bei den Pegida-Debatten werden.” Die taz stellt nicht klar, daß dies wie im Falle Khaled hieße,  Moslems vor anderen Moslems durch die deutsche Polizei zu schützen.</strong></p>
<p class="intro">-</p>
<p class="font"><strong>Die Mopo in Dresden – Dichtung und Wahrheit zum Fall Khaled:</strong></p>
<p>–<span id="more-42584"></span></p>
<p><strong>…Seine Freunde sahen ihn am Montagabend gegen 20 Uhr zum letzten Mal. „Er wollte noch zu Netto zum Einkaufen“, so einer seiner erschütterten Mitbewohner. Khaled kehrte nicht mehr zurück.</strong></p>
<p><strong>Am nächsten Morgen gegen 7.40 Uhr fand ein Anwohner die Leiche des jungen Mannes im Innenhof des Plattenbaublocks – die Leichenstarre war bereits eingetreten.</strong></p>
<p><strong>Die Polizei überbrachte seinen Freunden die grausame Nachricht, sie stürzten in den Hof: „Wir sahen nur das Blut an seinem Hals und der Schulter, es sah schlimm aus“, so ein Mitbewohner, der, wie alle anderen von MOPO24 befragten Asylbewerber auch, aus Angst seinen Namen nicht nennen will…</strong></p>
<p><strong>Seine Freunde indes sind fassungslos, fühlen sich allein gelassen. Seit PEGIDA marschiert, ist vor allem Montags ihre Unsicherheit groß: „Die Menschen hier begegnen uns feindlich, es spricht Hass aus ihren Augen, wir trauen uns nicht mehr nach draußen, wir brauchen Schutz.“</strong></p>
<p><strong>Heute soll eine Obduktion Klarheit über den Tod Khaleds bringen. Ein Mitbewohner: „Khaled bringt das nicht zurück. Er war ein wunderbarer Mensch, hatte viele Ziele, wollte Deutsch lernen, arbeiten und in Frieden leben. Warum musste er nur so sterben?“  </strong><strong>Mopo Dresden  am 14.1. 2015 zu Falschaussagen. Die westdeutsche Mopo ist wie die westdeutsche Sächsische Zeitung zu Teilen in SPD-Hand: “Das Blatt ist im Besitz der Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH &amp; Co. KG (DD+V Mediengruppe), die auch die <i><a title="Sächsische Zeitung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsische_Zeitung">Sächsische Zeitung</a></i> und den <i><a title="Döbelner Anzeiger (Zeitung)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%B6belner_Anzeiger_(Zeitung)">Döbelner Anzeiger</a></i> herausgibt. An der Mediengruppe ist der Verlag <a class="mw-redirect" title="Gruner+Jahr" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gruner%2BJahr">Gruner+Jahr</a> mit 60 Prozent beteiligt, die restlichen 40 Prozent hält die <a title="Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesellschaft">Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft</a> (das Medienbeteiligungsunternehmen der<a title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands">SPD</a>).” Wikipedia</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>“…Zur Wahrheit gehört, dass auch der mutmaßliche Täter und dessen Mitbewohner den Verdacht gegen rechte Täter geschürt haben. Er habe große Angst und vermute einen rassistischen Hintergrund, gab der Mann zu Protokoll, der nun in Untersuchungshaft sitzt…Die Geschichte, die die Flüchtlinge aus Eritrea zu erzählen haben, handelt von falschen Verdächtigungen gegen angebliche rechtsradikale Mörder und einer vergifteten Stimmung in ihrer Nachbarschaft, unter der sie heute zu leiden hätten…Der Asylbewerber war noch nicht beerdigt, da war das Urteil für viele schon gesprochen: Es kann nur ein Rechtsradikaler gewesen sein, der den Muslim erstochen hat…Gesät hätten diesen Hass diejenigen, die zu schnell über mögliche Täter und Tatmotive geurteilt hätten…” Zitat FAZ</strong></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Ein Jahr Pegida – geradezu sensationell verschweigt die MDR-Fakt-Sendung vom 12.10. 2015 den symptomatischen Fall des von einem Moslem-Eritreer in Dresden ermordeten Moslem-Eritreers Khaled. Die massive, deutschlandweite Hetze von Politikern und Medien gegen die systemkritische Oppositionsbewegung Pegida im Khaled-Kontext hätte ein Hauptthema der MDR-Fakt-Sendung sein müssen. Pegida war als rechtsradikale Mörderbande diffamiert worden.</h2>
<p>–</p>
<p><strong>Auch die SPD-Politikerin Köpping wird von niemandem aus der Runde, nicht einmal vom MDR-Moderator, auf ihr Treffen mit den Eritreern der Khaled-Wohnung angesprochen. Außer Oertel erwähnt niemand die spektakulären Gewalttaten von Asylanten nach dem Khaled-Mord. Sogar Vergewaltigungen werden verschwiegen – sowie die brutale Gewalt des vergangenen Wochenendes gegen einen Studenten in Dresden, was zu dessen Tod hätte führen können. Warum weder Lutz Bachmann noch Tatjana Festerling an der MDR-Fakt-Sendung teilnehmen durften, liegt auf der Hand. Binnen weniger Minuten hätten beide das üble Spiel entlarvt, die anwesenden Figuren demaskiert.</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/HelmaOroszHassanSaleh15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-28424" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/HelmaOroszHassanSaleh15.jpg" alt="HelmaOroszHassanSaleh15" width="596" height="480" /></a></p>
<p><strong>Ausriß. Auch Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz(CDU) besuchte Mörder und falschaussagende Eritreer in ihrer Wohnung. Wie es hieß, verzichtete Orosz trotz der in Dresden vorherrschenden Meinung über mutmaßliche Täter überraschend auf politisch unkorrekte Fragen an die Eritreer. </strong></p>
<p><strong>SPD-Köpping und der von einem Moslem verübte Mord an dem Moslem-Eritreer Khaled in Dresden – Treffen mit Verdächtigen:</strong></p>
<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PetraK%C3%B6ppingTatortMopo.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-31562" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/PetraK%C3%B6ppingTatortMopo-1024x704.jpg" alt="PetraKöppingTatortMopo" width="1024" height="704" /></a></p>
<p><strong>Ausriß.”Integrationsministerin Petra Köpping(56, SPD) legte vor Ort Blumen nieder.” Morgenpost. Laut Medienberichten sprach Köpping per Dolmetscher mit Mörder und Falschaussagern – auf dem Foto sind Eritreer der Khaled-Wohnung zu sehen.</strong></p>
<p><strong>MDR im Januar 2015:</strong></p>
<h2 class="ctElement">Köpping sichert Flüchtlingen Unterstützung zu</h2>
<div class="ctElement paragraph">
<p><strong>Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping hat unterdessen angekündigt für mehr Sicherheit sorgen zu wollen. “Die Menschen haben unendliche Angst, sie trauen sich montags nicht mehr auf die Straße”, sagte Köpping nach einem Treffen mit den Mitbewohnern des Opfers im Hinblick auf die wöchentlichen Pegida-Demonstrationen. Flüchtlinge hätten ihr gesagt, dass sie Sachsen am liebsten verlassen würden. Das habe sie sehr betroffen gemacht…</strong></p>
<p>–</p>
<p><strong>Juliane Nagel (36), Sprecherin für Flüchtlings- und Migrationspolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:</strong></p>
<p><strong>“Den FreundInnen und Verwandten von Khaled gilt meine tiefste Anteilnahme(…). Die regelmäßigen Pegida-Märsche in Dresden, aber auch zahlreiche ressentimentgeladene lokale Proteste gegen die Unterbringung von Asylsuchenden haben natürlich psychologische Auswirkungen auf die Menschen, die in Sachsen Zuflucht und Asyl suchen. Geflüchtete werden oft Zielscheibe von Hass, aber auch Gewalt(…).” Mopo am 14.1. 2015</strong></p>
<ol class="commentlist">
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<article id="comment-562353" class="comment">
<header class="comment-meta comment-author vcard"><cite><b class="fn">René Köber</b></cite><a href="http://jule.linxxnet.de/index.php/2015/01/nach-gewaltsamem-tod-von-khaled-alle-tatmotive-pruefen/comment-page-1/#comment-562353">22. Januar 2015 um 18:27</a></header>
<section class="comment-content comment">Und Frau Nagel, gibt es jetzt auch Mahnwachen und Demos für den Mörder ? Als Asylant droht ihm ja jetzt die ganze Härte der deutschen Gerichtsbarkeit. Oder gar die Abschiebung mitten im Winter……</section>
<div class="reply"></div>
</article>
</li>
<li id="li-comment-562355" class="comment odd alt thread-odd thread-alt depth-1">
<article id="comment-562355" class="comment">
<header class="comment-meta comment-author vcard"><img id="grav-c2835a1106502c5dd2286bd2720121d5-0" class="avatar avatar-44 photo grav-hashed grav-hijack" src="http://0.gravatar.com/avatar/c2835a1106502c5dd2286bd2720121d5?s=44&amp;d=mm&amp;r=g" alt="" width="44" height="44" /><cite><b class="fn">Otto</b></cite><a href="http://jule.linxxnet.de/index.php/2015/01/nach-gewaltsamem-tod-von-khaled-alle-tatmotive-pruefen/comment-page-1/#comment-562355">22. Januar 2015 um 18:28</a></header>
<section class="comment-content comment">Ich vermute, Sie haben die Neuigkeiten schon der Presse entnommen. Schämen sie sich Frau Nagel! Ich hoffe nur, sie sind zu so viel Selbstreflektion in der Lage. Vielleicht veröffentlichen sie auch zu den neueren Entwicklungen noch einen Nachtrag? Zum Drogenkonsum des Getöteten? Von der Dreistigkeit seiner Mitbewohner, welche die ganze Öffentlichkeit belogen haben?</section>
<section class="comment-content comment"></section>
<section class="comment-content comment">
<header class="comment-meta comment-author vcard"><cite><b class="fn">Martin Pohle</b></cite><a href="http://jule.linxxnet.de/index.php/2015/01/nach-gewaltsamem-tod-von-khaled-alle-tatmotive-pruefen/comment-page-1/#comment-563462">23. Januar 2015 um 09:20</a></header>
</section>
<section class="comment-content comment">Ach Frau Nagel, hören sie auf zu heulen. Fakt ist: Sie und andere haben sich in übelster Weise aus dem Fenster gelehnt und sich in vorverurteilender Weise geäußert, anstatt die Polizei ihre Arbeit machen zu lassen. Es passte ihnen gut in ihren linken Kram, so war das. Erinnern Sie sich noch an einen ähnlichen Vorfall in Sebnitz? Eine ganze Stadt wurde als Nazimörderbande abqualifiziert! Diverse, auch von Ihnen sonst wohlwollend begleitete linksextreme Gruppen haben in diesem tragischen Fall bereits gleiches veranstaltet und sie haben dem halbherzig bis gar nicht Einhalt geboten. Sie nehmen wehrlose Migranten her um ihren ideologischen Popanz zu füttern. Niederträchtig! Solange das auf diesem Niveau weitergeht, brauchen wir uns um den Zulauf zu Xgida nicht zu wundern. Da haben die Veranstalter in Ihnen die beste Werbefigur!</section>
<section class="comment-content comment">–</section>
<section class="comment-content comment"></section>
<section class="comment-content comment"><strong>Radikale Gruppierungen gehen auch im Falle von Khaled bei der Schuldzuweisung noch einen Schritt weiter – es wird zur “Rache für Khaled” aufgerufen, zu direkten Attacken auf Pegida-Anhänger. Bemerkenswert ist, daß derartige Gruppierungen für ihre Aktionen vom Staat bezahlt werden, staatliche Gelder erhalten – Gelder, die den Steuerzahlern gegen ihren Willen, ungefragt und undemokratisch aus der Tasche gezogen werden.</strong></section>
<section class="comment-content comment">-</section>
<section class="comment-content comment"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/HassanSalehFaz1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-28397" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/HassanSalehFaz1.jpg" alt="HassanSalehFaz1" width="640" height="466" /></a><strong>Geständiger Täter, Moslem Hassan Saleh, links stehend, Interviewpartner der FAZ-Redakteure und anderer Medienfunktionäre, Originalbeitrag, Ausriß.</strong></section>
<section class="comment-content comment">-</section>
<section class="comment-content comment"><strong>Bild-Zeitung:</strong>Dresden – <strong>Wie dreist kann man nur sein?</strong>Hassan S. (26) soll seinen <a href="http://www.bild.de/regional/dresden/mord/mord-an-asylbewerber-aufgeklaert-39453490.bild.html">Mitbewohner Khaled I. (20) aus Eritrea mit mehreren Messerstichen umgebracht haben</a>! Doch anstatt zu flüchten oder sich zu stellen, spielte er lieber das Opfer.<strong>Zwei Tage nach dem Mord marschierte er in der <a href="http://www.bild.de/regional/dresden/pegida/pegida-sagt-veranstaltung-am-montag-ab-38952586.bild.html">ersten Reihe einer Gedenk-Demo</a>.</strong>Er gab Journalisten Interviews und saß offenbar später auch in der Wohnung der Asylbewerber noch mit Dresdens OB Helma Orosz (61, CDU) am Tisch!<strong>Hassan S. sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Ob wir nun hier wohnen, oder ein paar Straßen weiter, das macht keinen Unterschied. Wir wollen hier alle einfach nur weg, egal wohin, Hauptsache weg aus dieser Stadt.“ Und Tagesschau.de erklärte er: „Wir haben solche Angst.“</strong>Makaber: Der mutmaßliche Täter ließ sich fünf Tage nach dem Mord für die FAZ-Reportage sogar genüsslich beim Essen in der WG fotografieren!<strong>Der Hunger scheint ihm jetzt jedoch vergangen zu sein. Nachdem der Afrikaner bei der ersten Vernehmung ein Geständnis ablegte, entschied er sich später nichts mehr zu sagen und sitzt derweil in U-Haft…</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/CIMG7230_copy.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-36232" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/CIMG7230_copy-1024x897.jpg" alt="CIMG7230_copy" width="1024" height="897" /></a>Ausriß, Fall Sebnitz.-<strong>Große Tagesschau-Reportage von Lena Kampf über die Ermittlungen im Fall des von einem Moslem-Eritreer ermordeten Moslem-Eritreers Khaled:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/HassanSalehLenaKampfTS15.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-28407" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/03/HassanSalehLenaKampfTS15.jpg" alt="HassanSalehLenaKampfTS15" width="819" height="768" /></a><strong>Ausriß. “Gegenüber tagesschau.de erzählen sie über ihr Leben in Dresden – und über ihren toten Freund.”</strong><a href="http://www.tagesschau.de/inland/khaled-bahray-dresden-101.html">http://www.tagesschau.de/inland/khaled-bahray-dresden-101.html</a><strong>Tagesschau, u.a. zur finanziellen Situation des Eritreers: ” Die Freunde von Khaled Bahray befürchten ein rassistisches Motiv…Die Mitbewohner von Bahray berichten, gegen 22 Uhr habe es noch zwei Mal lange an der Tür geklingelt. Sie hätten nicht aufgemacht, weil in den Wochen zuvor immer wieder bei ihnen geklingelt worden sei, mitten in der Nacht, um drei oder vier Uhr morgens. Sie hätten Angst gehabt, sagen sie, erzählen von rassistischen Übergriffen…Einige Äußerungen der Nachbarn zeigen zumindest, dass die Asylbewerber mit Argwohn beobachtet werden. Die seien frech, laut, man fühle sich gestört, sagen Anwohner gegenüber <em>tagesschau.de</em>. Es sei doch nur eine Frage der Zeit gewesen, “bis die sich gegenseitig aus dem Fenster stoßen”…Sieben Tage durchqueren sie die Sahara nach Libyen. 4000 US-Dollar soll allein die Fahrt durch die Wüste gekostet haben, so erzählen es die Freunde, die die gleiche Route genommen haben…Nur gegen Geldzahlung der Familie wird er einen Monat später aus dem Gefängnis entlassen. Wieviel, das weiß auch der Onkel nicht…Libysche Schlepper setzen ihn dann in ein kleines Boot, das an der italienischen Küste wohl von der Marine aufgegriffen und nach Sizilien gebracht wird…Bahray reist mit dem Zug weiter nach Deutschland und erreicht im August München…</strong><strong>“Wir haben solche Angst”, sagt der 26-jährige Hassan Saleh, der ein Zimmer mit Bahray geteilt hat.</strong><strong>In Eritrea hätten sie von der Freiheit in Deutschland geträumt. Und von der Sicherheit. Aber seitdem sie hier sind, fürchten sie sich. Seitdem sie hier sind, gibt es “Pegida”. Was die Demonstrationen genau bedeuten, verstehen die Freunde Khaleds nicht, aber sie spüren: Sie sind hier nicht erwünscht…Nachdem die Polizei am Dienstag zunächst behauptete, es könne sich um einen Selbstmord handeln, haben die Männer kein Vertrauen in die Aufklärung der Tat: Am Mittwochabend, nach ihren Zeugenaussagen auf dem Polizeipräsidium, bedrängten sie den Ermittlungsführer der Kriminalpolizei mit Fragen: Warum man nur sie mitgenommen habe? Werden die anderen Nachbarn auch befragt? Und ob denen auch DNA-Proben entnommen werden, wollen die Eritreer wissen…</strong></p>
<p class="text small"><strong>Auf einer Veranstaltung von antirassistischen Gruppen in Dresden am Mittwochabend berichtete Mahmoud Kassem, der Vorsitzende des Islamischen Zentrums Dresden, von zunehmenden Bedrohungen von Muslimen in der Stadt, von täglichen Beleidigungen und Übergriffen. “Hier wird Hass geschürt, Hass injiziert”, sagt er.</strong></p>
<p class="text small"><strong>Andrea Hübner von der Opferberatung RAA Sachsen hält die Befürchtungen für berechtigt, dass in der momentanen Stimmung die Hemmschwelle sinkt, Hetze in die Tat umzusetzen. Es liege noch keine genaue Statistik für 2014 vor, sagt Hübner, aber die Zahl der rassistisch motivierten Übergriffe sei in den vergangenen Wochen “definitiv angestiegen”. Zitat Tagesschau, Lena Kampf</strong></p>
<p class="text small">-</p>
<p><strong>Die Top-Recherche von ARD-Tagesschau – die sogar mit dem Mörder sprach, ohne angesichts existierender Vorwürfe indessen entsprechende Fragen zu stellen. Warum wurde nicht investigativ nachgefragt – Vorschriften?: </strong></p>
<p>“<strong>Die Mitbewohner von Bahray berichten, gegen 22 Uhr habe es noch zwei Mal lange an der Tür geklingelt. Sie hätten nicht aufgemacht, weil in den Wochen zuvor immer wieder bei ihnen geklingelt worden sei, mitten in der Nacht, um drei oder vier Uhr morgens. Sie hätten Angst gehabt, sagen sie, erzählen von rassistischen Übergriffen…” Die Top-Recherche von ARD-Tagesschau zum Tathergang.</strong></p>
<p class="text small"><strong>“Am Montagabend habe sich Bahray noch einmal die Schuhe angezogen und im “Netto” Zigaretten holen wollen, erzählen die Freunde. Sein Telefon habe er in der Wohnung gelassen, nur ganz kurz wollte er weg sein. Der Supermarkt liegt nicht einmal 100 Meter entfernt. Man sieht ihn aus dem Fenster der Wohnung. Doch Bahray kam nicht zurück. Die Mitbewohner riefen seine Freunde an, die in Asylunterkünften am anderen Ende der Stadt untergebracht sind, doch auch dort war er nicht angekommen. Am nächsten Morgen fand eine Nachbarin seine Leiche im Hof. Blutüberströmt, sagt einer der Freunde: “Er lag auf dem Rücken, und Blut lief ihm aus der Nase und aus dem Mund.”</strong></p>
<p class="text small"><strong>Die Polizei vermutet, dass der Fundort nicht der Tatort war. Hat Bahray sich also dort hingeschleppt und versucht, durch den Hintereingang in die Wohnung zu kommen? Ist er sterbend oder tot dort abgelegt worden? Niemand, so scheint es, hat etwas beobachtet oder wahrgenommen.”</strong></p>
<p class="text small"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/01/LenaKampfTagesschau1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-22054" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/01/LenaKampfTagesschau1.jpg" alt="LenaKampfTagesschau1" width="640" height="236" /></a></p>
<p class="text small"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/01/LenaKampfTagesschau2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-22055" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/01/LenaKampfTagesschau2.jpg" alt="LenaKampfTagesschau2" width="640" height="205" /></a></p>
<h2 class="beitrags-titel">“Vertreter des muslimischen Zentrums aus Dresden sprechen von Bahray als “erstem Pegida-Opfer”. ARD-Tagesschau am 15.1.2015. Warum der Mörder gemäß vorgegebener Logik daher unmöglich ein Ausländer, Moslem, Eritreer gewesen sein kann. Tagesschau-Bericht von Lena Kampf, NDR, sagt kein Wort zur Möglichkeit des Mords durch anderen Moslem-Eritreer – somit ist derartiges offenkundig völlig ausgeschlossen(?). „In Gedenken an Khaled Idris – Das Problem heißt Rassismus“. Warum die Polizeimitteilung erst am Tag nach der Legida-Demonstration von Leipzig kam… <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-admin/post.php?post=21861&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/tag/mord-an-eritreer-dresden/" rel="tag">mord an eritreer-dresden</a></div>
<div class="beitrag">
<p><strong>Zahlreiche Ostdeutsche hatten  angesichts der Tatbeschreibung auf einen solchen Tathergang geschlossen, dies laut geäußert. Daher kam dieser Tathergang für Medien, Politiker, Organisationen, Gutmenschenszene etc. absolut nicht in Frage. </strong></p>
</div>
<p>–</p>
<p><strong>“Auf der Flucht vor dem Schrecken fand er im vermeintlich sichern Deutschland den Tod. Der oder die Mörder haben dem Traum von einem bisschen Glück ein brutales Ende gesetzt.” Morgenpost Dresden</strong></p>
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<p><strong>Seine Freunde indes sind fassungslos, fühlen sich allein gelassen. Seit PEGIDA marschiert, ist vor allem Montags ihre Unsicherheit groß: „Die Menschen hier begegnen uns feindlich, es spricht Hass aus ihren Augen, wir trauen uns nicht mehr nach draußen, wir brauchen Schutz.“ Zitate und Ausriß Morgenpost Dresden</strong></p>
<p>–</p>
<div class="ce_text block">
<p class="article even"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/KateConollyGuardianKhaledWohnung.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-31564" src="http://www.hart-brasilientexte.de/wp-content/uploads/2015/04/KateConollyGuardianKhaledWohnung.jpg" alt="KateConollyGuardianKhaledWohnung" width="1012" height="768" /></a></p>
</div>
<p><strong>Ausriß. Kate Conolly vom “Guardian” sprach gemäß Medienberichten ebenfalls mit Mörder und Falschaussagern – auf Fotos sind indessen nie die Dolmetscher zu sehen, die, wie es hieß, eine sehr schwierige Aufgabe haben. “Das übersetzt ein ehrenamtlicher Dolmetscher der Stadt, mühsam, denn die meisten der jungen Flüchtlinge aus Eritrea sprechen lokale Dialekte, wenig Arabisch, kaum Englisch.” Wer schon einmal als Sprachkundiger offizielle Übersetzungen durch Dolmetscher miterlebt hat, weiß von teils gravierenden Falschübersetzungen. Bezeugt ist, daß offizielle Dolmetscher nur zu oft als Zensoren agieren – was etwa politisch unkorrekt ist oder nicht der Linie von interessierter Seite entspricht, wird einfach nicht übersetzt – oder hingebogen, falsch übersetzt. </strong></p>
<p><strong>Besonders interessant wäre, was CDU-und SPD-Politiker per Dolmetscher mit dem Khaled-Mörder beredeten – der exakte Wortlaut ist bisher offenbar Staatsgeheimnis, wurde nicht veröffentlicht.</strong></p>
<p>–</p>
<h2 class="content-title">Rache für Khaled Idris Bahray!!!(Indymedia)</h2>
<div id="node-131830" class="node clear-block">
<div class="meta"><span class="submitted">Verfasst von: Antifa in die Offensive!. Verfasst am: 14.01.2015 – 17:31. <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/131830#comments">Kommentare: 15</a></span></div>
<div class="teaserimage-body"><a class="lightbox-processed" style="color: #660066;text-decoration: none;border-bottom: 1px solid #eeeeee" href="https://linksunten.indymedia.org/image/131831.jpg" rel="lightbox[node_images][&lt;a href=&quot;/de/node/131831&quot; id=&quot;node_link_text&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;Antifa in die Offensive!&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;/image/131831.jpg&quot; id=&quot;lightbox2-download-link-text&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Download&lt;/a&gt;]"><img class="image image-thumbnail " title="Antifa in die Offensive!" src="https://linksunten.indymedia.org/system/files/images/1821973721.thumbnail.jpg" alt="Antifa in die Offensive!" width="200" height="137" /></a></div>
<div class="content">
<p><strong>Die kontinuierliche monatelange Hetze von Pegida und anderen Rassist*innen hat sich nun in die Tat umgewandelt. Khaled Idris Bahray (20) aus Eritrea wurde ermordet.</strong> Dem kaltblütigen feigen Mord vorausgegangen sind etliche Bedrohungen und Anfeindungen, in dem Gebiet in dem Khaled wohnte. Anwohner*innen, Freund*innen und Mitbewohner*innen berichteten, das eben jene migrantisch aussehnden vorallem Montags nach den Pegida-Demonstrationen von den Rassisten*innen angepöbelt und beschimpft wurden. Auf die Straße traute sich Montags niemand von den Migranten*innen.</p>
<div></div>
<div><strong>Nun forderte die andauernde Stimmungsmache ihr erstes Todesopfer in Dresden.</strong> Es wurde berichtet das Kahled blutüberströmt am Dienstagmorgen vor seiner Hintertür im offenen Hof gefunden wurde.Die Bullen versuchten zunächst diesen Mord zu vertuschen, in dem sie öffentlich berichteten dass Kahled verstorben ist <a href="http://www.dnn-online.de/dresden/web/dresden-nachrichten/detail/-/specific/20-Jaehriger-Asylbewerber-in-Dresden-tot-aufgefunden-3425988126" rel="nofollow">ohne Fremdeinwirkung!</a>. Nach steigenden öffentlichen Interesse und Kontakt mit den Mitbewohner*innen mussten die Bullen ihre Aussage zurück ziehen.<br />
Polizeipräsident Kroll berichtete das Kahled durch Messerstiche tödlich verletzt wurde: „Nach jetzigem Befund legen wir uns darauf fest, dass ein Messerstich ursächlich für die Verletzung verantwortlich ist. Wir schließen aus, dass es sich um einen Unfall handelt. Es ist ein Tötungsdelikt. Von vorsätzlichem Handeln ist auszugehen.“ <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/dresden-toter-asylbewerber-aus-eritrea-wurde-getoetet-a-1012943.html" rel="nofollow">so Kroll</a>.„Wir sahen nur das Blut an seinem Hals und der Schulter, es sah schlimm aus“, sagte ein Mitbewohner gegenüber der Zeitung. „Die Menschen hier begegnen uns feindlich, es spricht Hass aus ihren Augen, wir trauen uns nicht mehr nach draußen, wir brauchen Schutz“, <a href="https://mopo24.de/nachrichten/toter-asylbewerber-ein-verbrechen-frage-3807" rel="nofollow">zitiert die Zeitung einen der Geflüchteten.</a>Refugees und Migranten leiden in Dresden zunehmends unter der rassistischen Bedrohung! <a href="http://www.raa-sachsen.de/chronik.html" rel="nofollow">Kaum eine Woche vergeht in der es nicht zu Übergriffen kommt.</a><strong>Dieser Mord ist nicht mehr hinnehmbar. Zulange haben wir die Rassisten Hetzen lassen.</strong><br />
<strong>Es heißt jetzt aktiv zu werden! Auf der Straße! Den Rassistischen Terror zurückzuschlagen und die Rassisten da anzugreifen wo sie auftauchen. Das sind wir jenen zahlreichen Migranten und Geflüchteten schuldig die unter dem rassistischen Terror von Staat und Nazis zu leiden haben!</strong>Wir sind traurig und wütend zu gleich. Unsere vollste Anteilnahme richtet sich an die Angehörigen und Freunde von Khaled.</div>
<div></div>
<p>Es ist Zeit an dynamisches aktives Zeichen zu setzen. Es gilt sich in großen Gruppen zusammenzuschließen und gegen eben jene vorzugehen die das Leben verachten und Menschen zu zweiter Klasse degradieren wollen.</p>
<p><strong>Khaled Idris Bahray</strong>s Tot ist ein weiterer schmerzhafter Höhepunkt, doch vergessen wir nicht all die Anderen, die aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihres Passes täglich Schikanen und Übergriffen ausgeliefert sind.<br />
<b>Rassisten </b><strong>und Staat angreifen! Überall!</strong><b></b></p>
<p><strong>PS.: Am Montag werden sich die Rassisten von Pegida wieder treffen. Genau jenes Umfeld die Khaleds Mord zu verantworten haben.</strong><br />
<strong>Es heißt offensiv gegen die Teilnehmenden dieses Aufzugs vorzugehen. Kommt Montag nach Dresden um Khaled zu sühnen.</strong></p>
<p>–</p>
<p><img src="http://afadresden.blogsport.de/images/khaled_banner_deutsch.jpg" alt="In Memory of Khaled Samstag 17. Januar, 15:00 Albertplatz" /></p>
<p><strong>“They don’t really care about us.” Ein kurioses Poster, da Khaled von seinen eigenen Leute ermordet worden war – Deutsche mit dem Mord nichts zu tun hatten</strong>.</p>
<p>…das heißt, wir müssen die Verantwortung für Menschen, wie Khaled Idris Bahray, die in dieser Gesellschaft keine Stimme haben, übernehmen.<br />
Es liegt an uns, ihnen eine Stimme zu geben, für eine lückenlose Aufklärung seines Mordes zu kämpfen und dafür einzutreten das sie bald selber ihrer Stimme erheben können. Es liegt an uns, der Öffentlichkeit aufzuzeigen, dass Rassismus und dieses kapitalistische System tötet. Es liegt an uns, jeden Tag diesem rassistischen Staat und seinen Behörden zu zeigen, dass sie das Problem sind.</p>
<p>Am Ende dieser Geschichte steht ein toter Mensch, welcher seit seiner Kindheit auf der Flucht war und leider nie die Freiheit fand, welche er sich wünschte. In ein paar Jahren wird ein Platz oder eine Straße nach ihm benannt werden – das System, aus welchem Grund, Khaled Idris Bahray am 12. Januar 2015 in Dresden ermordet wurde, wird dann leider immer noch bestehen.<br />
<strong>Aus Trauer wird Wut.</strong><br />
(Dresden, im Januar 2015)(Internetmeldung)</p>
<p>–</p>
<p><strong>Medienkonsumenten zu bemerkenswerter Politiker-Scheinheiligkeit, Politiker-Verkommenheit – Tagesschau:</strong></p>
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">113.</span> <strong>sprachlos7:</strong></div>
<div class="commentsComment"><strong>Ich erwarte über den MDR und alle ÖR- Medien eine persönliche Entschuldigung von Frau Orosz, Herrn Tillich… der ganzen politischen Führung. Frau Orosz hat beim medienwirksamen Besuch im Asylbewerberheim vielleicht dem Mörder die Hand geschüttelt. Die gesamte sächsische Politik hat mit übereilter Schuldzuweisung den Ruf von Dresden, Sachsen und Ostdeutschland INTERNATIONAL beschädigt! In den USA, auf RT und bei Al Jazeera wurde berichtet. Als Tourismusverband würde ich auf Schadenersatz klagen. Die mit dem Verbrechen überall und immer in Verbindung gebrachte Pegida sollte den Rücktritt der Regierung fordern. Unfassbar.</strong></div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">112.</span> <strong>nachdenker:</strong></div>
<div class="commentsComment"><strong>Als hätte es Sebnitz nie gegeben …</strong></div>
</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">24.</span> <strong>Andreas Seemann:</strong></div>
<div class="commentsComment"><strong>Ist schon irgendwie peinlich für die ganzen Demonstranten, die gleich auf die Straße gegangen sind, um gegen fremdenfeindlichkeit zu protestieren. Jetzt war ein Mitbewohner der Mörder. Sind jetzt die Fremden fremdenfeindlich?</strong></div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">22.</span> <strong>K.B.:</strong></div>
<div class="commentsComment"><strong>Wer, aus der Republik, entschuldigt sich nun bei uns Dresdnern?</strong></div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">20.</span> <strong>Roland Schmiermund:</strong></div>
<div class="commentsComment">“<strong>Gegen den mutmaßlichen Täter, einem 26-jährigen Landsmann, wurde der Staatsanwaltschaft zufolge Haftbefehl erlassen.” Ich war noch nicht soweit, aber jetzt verstehe ich das Wort “Lügenpresse”. Unfassbar, dass Medien einfach das Rassismotiv verbreitet haben. Ich finde dafür sollten die “Journalisten” hochkantig rausgeschmissen werden.</strong></div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">19.</span> <strong>viadukt2012:</strong></div>
<div class="commentsComment">Meine Hochachtung für die Polizei von Dresden zur erfolgreichen Aufklärung des Verbrechens. Meine Verachtung für Alle die an rassistische Hintergründe geglaubt haben und an heuchlerischen Trauermärschen sowie Friedensgebeten teilgenommen haben sowie 25000 Teilnehmern der Pegida Demonstrationen eine moralische Mitschuld gegeben haben. Ich bin froh und glücklich das der Verdacht von Dresden genommen ist. Danke an die Dresdner Polizei.</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">17.</span> <strong>Lars Fischer :</strong></div>
<div class="commentsComment">Von Anfang an wurde sowohl in der Presse als auch durch die vereinte Linke eine rechtsextremistische Mordtat herbeigesehnt. Es wurde auf die Polizei eingedroschen, Tausende riefen nach “Rache” für das Opfer usw. Nun bin ich mal auf die tausendfachen Entschuldigungen durch Presse und linke Gesellschaft gespannt.</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">14.</span> <strong>Joern-Michael:</strong></div>
<div class="commentsComment">Nun bin ich ja mal gespannt, ob unser hochgeschätzter Volker Beck auch den Mumm und die Größe hat, sich bei den Polizeibemten wegen seiner falschen Verdächtigungen (§164 StGB) sowie der üblen Nachrede (§ 186 StGB) ebenso lautstark wie medienwirksam zu entschuldigen! Von der implizieten Unterstellung der “Rechtslastigkeit” von Täter und Polizisten mal ganz abgesehen…</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">10.</span> <strong>Sachse DD:</strong></div>
<div class="commentsComment"><strong>Super ermittelt und wie schnell das ging, Respect! Was haben nicht alle gewettert und es rechten in die Schuhe schieben wollen. Was wurde nicht alles an Demos und Mahnwachen abgehalten. Ich hoffe gegen diesen Beck von den Grünen der Polizei und Staatsanwaltschaft angezeigt hat wird nun ermittelt. @MDR Wo stand denn im Raum das die Tat einen fremdenfeindlichen Hintergrund gehabt haben könnte? Das habt ihr behauptet, so wie Ihr oft etwas behauptet, dass dann nicht haltbar ist und diese linken haben es versucht auszunutzen. …..und nun viel Spaß beim zensieren MDR!</strong></div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">7.</span> <strong>jürgen:</strong></div>
<div class="commentsComment">Wo bleiben die Mahnwachen und Marschierer, welche am schnellsten mit den Schuldzuweisungen waren und ein Lob für zügige Ermittlungen von Volker Beck ist umgehend zu erwarten.</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">4.</span> <strong>Peter Reinwein:</strong></div>
<div class="commentsComment">Mein anfänglicher Verdacht hat sich wie von selbst bestätigt…</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">1.</span> <strong>Robert Wallmacher:</strong></div>
<div class="commentsComment"><strong>Ich bin gerade extrem verwirrt! Für oder gegen was soll ich jetzt als guter Mensch demonstrieren?</strong></div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><strong><span class="commentsNumber">26.</span> Wo geht es hin?:</strong></div>
<div class="commentsComment"><strong>Kein Wunder das Sie verwirrt sind, bei dieser tendenziösen Berichterstattung und auch jetzt noch wird die Meldung zwischen 2 Pegidaberichten platziert! Zufall? Wohl eher nicht! Ich hätte den Aufmacher mal sehen wollen, wenn sich der Mörder als Pegidaanhänger herausgestellt hätte, der Aufschrei wäre bis zum Südpol zu hören gewesen! Und nun? Kommt da noch ne Entschuldigung von den Leuten, die Pegida gleich verantwortlich gemacht haben? Ich glaube es nicht! Übergang zur Tagesordnung…</strong></div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">167.</span> <strong>Berwuz:</strong></div>
<div class="commentsComment">es ist doch nicht neu – erst mal sind NAZIS die Mörder – fremdenfeindlicher Hintergrund. Wenn sich aber, wie in diesem Fall ein Moslem als Mörder herausstellt, wird das möglichst unter den Tisch gekehrt. Die Ministerin Schwesig von der SPD will gegen rechts aufrüsten, doch die linken Verbrecher, die gegen Polizisten gewalttätig werden, sind ja nur links, dann dürfen sie das. Damit wird die verbrecherische Verniedlichung des linken Moba verniedlicht. Damit wird linke Gewalt gezüchtet – dieser linke Mob hat gegen die “Nazis” demonstriert und ihnen den Mord des Moslems in die Schuhe geschoben, äußerst peinlich, wenn es einer aus der friedlichen Religion, ein Bereicherer war. Doch die Medien sind dafür bekannt, sofort die Lanze gegen “Nazis” zu brechen. Wobei – Nazis sind wir Alle, die bei Pegida mitspazieren, oder die AfD wählen. Dann sind ja sehr viele “Nazis”, kann das die FDJ- Sekretärin Merkel verantworten???</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">122.</span> <strong>silly:</strong></div>
<div class="commentsComment"><strong>Wieso lese ich in anderen Medien, dass man bei dem Opfer im Blut erhöhte Drogenwerte festgestellt hat. Frage: Wer lügt oder wer läßt wichtige Informationen weg?</strong> Hat man in Sachsen Angst, dass dann pauschalisiert wird? Oder vielleicht alle Asylbewerber mit Drogen in Verdacht gebracht werden? Ich habe Angst, wenn ich die Pressearbeit mitverfolge – wird Ärger bringen, wenn man nicht offen und ehrlich kommuniziert – zeigt bereits die kleinste Gesellschaftsform “die Familie”!!!!</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">121.</span> <strong>Geht der?:</strong></div>
<div class="commentsComment">Da kann man ja froh sein,dass noch keine Straße umbenannt worden ist.</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">117.</span> <strong>Wo geht es hin?:</strong></div>
<div class="commentsComment">Am 14.01.2015 versprach Integrationsministerin Frau Petra Köpping den Teilnehmern des Gedenkmarsches für Khaled (lief da der Mörder vielleicht sogar mit?), Sie werde dafür sorgen, daß Asylanten hier in Dresden wieder ohne Angst leben können. Meine Frage: Wie will Sie das jetzt machen? Schwierige Kiste jetzt! So schnell kann es manchmal gehen, wenn man sich weit aus dem Fenster lehnt, ohne ALLE Fakten zu kennen und meint, den Mainstream bedienen zu müssen!</div>
<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment">
<div class="commentsName"><span class="commentsNumber">116.</span> <strong>Der Belgarath:</strong></div>
<div class="commentsComment">Interessant wäre auch die naheliegende Frage: Wie kann ein gesetzestreuer Asylbewerber auf legale Weise eigentlich seinen Drogenkonsum durchführen, wie kann er ihn finanzieren? Aber das zu fragen wäre wiederum politisch nicht korrekt, nicht wahr? Die Medien hätten hier die Gelegenheit, ihre gerne behauptete Unvoreingenommenheit einmal zu demonstrieren!</div>
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<div class="commentsComment"></div>
<div class="commentsComment"><strong>FAZ-Leser zur Polizeierklärung, daß es doch kein Pegida-Anhänger war, der den Eritreer ermordete. Was die “Lügenpresse” aus dem Fall machte:</strong></div>
<div class="commentsComment"><span class="LMFussLink">Das war meiner Ansicht nach recht wahrscheinlich, dass …</span><br />
<span class="Username"><a title="Alle Beiträge von Christoph Wirtz (benutzer11)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22benutzer11%22"><span class="caps"><span class="truncate truncate300">CHRISTOPH WIRTZ</span> <span class="greenTxt truncate bold" title="Dies ist die Anzahl aller Top-Argumente dieses Lesers"> 6</span> <span class="grayTxt truncate"> (</span><span class="grayTxt nickname truncate truncate120">BENUTZER11</span><span class="grayTxt truncate">)</span></span></a><span class="grayTxt dateTime"> – 22.01.2015 18:20</span></span></p>
<div class="LMText"><a class="shareUser right" title="Christoph Wirtz folgen">Folgen<span class="userFolgen"> </span></a><a title="Alle Beiträge von Christoph Wirtz (benutzer11)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22benutzer11%22"><img class="Userfoto left  s40" src="http://www.faz.net/userImage/benutzer11" alt="" width="60" height="60" /></a>… der Täter aus dem sozialen Nahfeld des Mannes kommt. Was manche Leute nicht daran gehindert hat, diesen Vorfall vorschnell zu instrumentalisieren, und ihr politisches Süppchen damit zu kochen.</div>
<div class="LMText"></div>
<div class="LMText"><span class="LMFussLink">Es ist traurig, …</span><br />
<span class="Username"><a title="Alle Beiträge von Thomas Friedrichs (ThomasFriedrichs)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22ThomasFriedrichs%22"><span class="caps"><span class="truncate truncate300">THOMAS FRIEDRICHS</span> <span class="greenTxt truncate bold" title="Dies ist die Anzahl aller Top-Argumente dieses Lesers"> 5</span> <span class="grayTxt truncate"> (</span><span class="grayTxt nickname truncate truncate120">THOMASFRIEDRICHS</span><span class="grayTxt truncate">)</span></span></a><span class="grayTxt dateTime"> – 22.01.2015 18:20</span></span></p>
<div class="LMText"><a class="shareUser right" title="Thomas Friedrichs folgen">Folgen<span class="userFolgen"> </span></a><a title="Alle Beiträge von Thomas Friedrichs (ThomasFriedrichs)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22ThomasFriedrichs%22"><img class="Userfoto left  s40" src="http://www.faz.net/userImage/ThomasFriedrichs" alt="" width="60" height="60" /></a>… daß der gewaltsame Tod eines Menschen von gewissen politischen und NGO-Kreisen instrumentalisiert worden ist, um gegen PEGIDA zu hetzen. Und es sagt einiges über die Betreffenden aus.</div>
<div class="LMText"></div>
<div class="LMText"><span class="LMFussLink">Vorauseilende political correctness</span><br />
<span class="Username"><a title="Alle Beiträge von Guido Wirtz (Guido.wirtz)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22Guido.wirtz%22"><span class="caps"><span class="truncate truncate300">GUIDO WIRTZ</span> <span class="greenTxt truncate bold" title="Dies ist die Anzahl aller Top-Argumente dieses Lesers"> 53</span> <span class="grayTxt truncate"> (</span><span class="grayTxt nickname truncate truncate120">GUIDO.WIRTZ</span><span class="grayTxt truncate">)</span></span></a><span class="grayTxt dateTime"> – 22.01.2015 17:39</span></span></p>
<div class="LMText"><a class="shareUser right" title="Guido Wirtz folgen">Folgen<span class="userFolgen"> </span></a><a title="Alle Beiträge von Guido Wirtz (Guido.wirtz)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22Guido.wirtz%22"><img class="Userfoto left  s40" src="http://www.faz.net/userImage/Guido.wirtz" alt="" width="60" height="60" /></a>Dass viele Dinge nicht so sind wie sie auf den ersten Blick scheinen, sollte eigentlich bekannt sein. Mit dem Anlaufen der Solidaritäts- und Betroffenheits- und Vorwurfsmaschinerie zu warten, bis die ersten gesicherten Erkenntnisse vorliegen, ist deswegen weder Gleichgültigkeit noch Fremdenfeindlichkeit. /// Doch die Vereinnahmung bereits jedes in den jeweiligen Kram passenden Anfangsverdachts ist zu einer verbreiteten Unsitte aller Seiten geworden. Das ist dumm und schäbig. Dumm, weil sie umgehend die vorschnell erhobenen Zeigefinger selbst bloßstellt, wenn sich im Nachhinein etwas anderes herausstellt. Und schäbig, weil sie mit dem Ritt auf reinen Spekulationen rücksichts- und pietätlos die Opfer instrumentalisiert, die sich im Nachhinein wie beliebig genutztes politisch-mediales Kanonenfutter fühlen müssen – so sie es denn noch können.</div>
<div class="LMText"></div>
<div class="LMText"><span class="LMFussLink">Sehr traurig!</span><br />
<span class="Username"><a title="Alle Beiträge von Rolf Helbig (rollox)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22rollox%22"><span class="caps"><span class="truncate truncate300">ROLF HELBIG</span> <span class="greenTxt truncate bold" title="Dies ist die Anzahl aller Top-Argumente dieses Lesers"> 2</span> <span class="grayTxt truncate"> (</span><span class="grayTxt nickname truncate truncate120">ROLLOX</span><span class="grayTxt truncate">)</span></span></a><span class="grayTxt dateTime"> – 22.01.2015 17:37</span></span></p>
<div class="LMText"><a class="shareUser right" title="Rolf Helbig folgen">Folgen<span class="userFolgen"> </span></a><a title="Alle Beiträge von Rolf Helbig (rollox)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22rollox%22"><img class="Userfoto left  s40" src="http://www.faz.net/userImage/rollox" alt="" width="60" height="60" /></a>Und wieder wurden die Ermittlungsergebnisse nicht abgewartet, bevor sich die Polit- und Medienprominenz öffentlich in Empörung übte über den unsäglichen Rassismus in der deutschen Gesellschaft. Diesmal hatte es Dresden getroffen – aber auch andere Städte wie Sebnitz oder Solingen können ein Lied davon singen. Ex-Bundeskanzler Schröder war damals persönlich in Sebnitz, um im Namen des Volkes “niederzuknien” und um Vergebung zu bitten. Nach der Tat in Solingen forderte er den “Aufstand der Anständigen” – wie auch in Dresden dieses Jahr wieder im Bezug auf Pegida. Dass die Nachricht, Khalid “wurde von einem Landsmann und Mitbewohner erstochen” in den Medien nun verschämt ganz nebenbei erwähnt wird, sagt auch einiges. die Titelseite wäre jetzt angesagt, so wie auch bei den vorschnellen Rassimusvorwürfen gegenüber den Dresdnern!</div>
<div class="LMText"></div>
<div class="LMText"><span class="LMFussLink">da flieht ein junger Mann vor Mord, Krieg, Hunger und Terror aus seiner Heimat nach Deutschland, um</span><br />
<span class="Username"><a title="Alle Beiträge von Angela Hoppe (Angelina10)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22Angelina10%22"><span class="caps"><span class="truncate truncate300">ANGELA HOPPE</span> <span class="greenTxt truncate bold" title="Dies ist die Anzahl aller Top-Argumente dieses Lesers"> 3</span> <span class="grayTxt truncate"> (</span><span class="grayTxt nickname truncate truncate120">ANGELINA10</span><span class="grayTxt truncate">)</span></span></a><span class="grayTxt dateTime"> – 22.01.2015 17:26</span></span></p>
<div class="LMText"><a class="shareUser right" title="Angela Hoppe folgen">Folgen<span class="userFolgen"> </span></a><a title="Alle Beiträge von Angela Hoppe (Angelina10)" href="http://www.faz.net/suche/?query=&amp;BTyp=lesermeinungen&amp;username=%22Angelina10%22"><img class="Userfoto left  s40" src="http://www.faz.net/userImage/Angelina10" alt="" width="60" height="60" /></a>hier vom eigenen Landsmann gemordet zu werden. Wird der Täter, wo er doch Asylbewerber ist, trotzdem nach Verbüßung einer eventuellen Strafe, abgeschoben oder kann man einem Totschläger nicht den Gefahren seiner Heimat aussetzen?</div>
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<p class="intro">-</p>
<h2 class="beitrags-titel">Deutschlands Gefängnisse – viele politisch Verfolgte eingesperrt, gemäß Grundgesetz-und BAMF-Definition(?):”Politisch Verfolgte genießen Asylrecht”. Nicht politisch Verfolgten ein Aufenthaltsrecht zu gewähren, wäre Grundgesetz-Bruch(?)</h2>
<div class="beitrag">
<p><strong>Gemäß Grundgesetz steht nur jenen Ausländern ein Asylrecht zu, die politisch verfolgt sind. Werden derartige Ausländer straffällig, entsteht eine kuriose juristisch-politische Situation, sitzen somit politisch Verfolgte in deutschen Gefängnissen. Fast jeden Tag melden Medien, daß solche “politisch Verfolgten” in deutsche Gefängnisse gesteckt werden. </strong></p>
<p>–</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42817" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell1-609x1024.jpg" alt="Mankell1" width="609" height="1024" /></a></p>
<p><strong>Henning Mankell, einer der bekanntesten schwedischen Schriftsteller, lebte viele Jahre in Mosambik und beschreibt in diesem Roman sehr anschaulich aus der Sicht von Kindern die Renamo-Kriegsverbrechen,  den Renamo-Terror gegen die Zivilbevölkerung des afrikanischen Landes. Mankell nennt auch die Hintermänner der Renamo – jene, die den Terror steuerten, finanzierten. Das Buch erreichte allein in Deutschland mindestens sieben Auflagen. “…und hinter allem, was geschah, gab es unsichtbare Hände, die an den Fäden der Banditen zogen. Es waren die Weißen, die einst das Land hatten verlassen müssen und jetzt an ihrer Rückkehr arbeiteten.”</strong></p>
<p><strong>Es handelte sich als um rassistischen Terror. Doch dies wird in bestimmten deutschen Medien offenkundig absichtsvoll unterschlagen.</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42819" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell2-1002x1024.jpg" alt="Mankell2" width="1002" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell3.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42821" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell3-600x1024.jpg" alt="Mankell3" width="600" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell4.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42823" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell4-591x1024.jpg" alt="Mankell4" width="591" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell5.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42825" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell5-603x1024.jpg" alt="Mankell5" width="603" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell6.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42827" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell6-612x1024.jpg" alt="Mankell6" width="612" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell7.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42829" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell7-578x1024.jpg" alt="Mankell7" width="578" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell8.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42831" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell8-614x1024.jpg" alt="Mankell8" width="614" height="1024" /></a></p>
<p>Ausriß.</p>
<p><strong>Henning Mankell, Ausriß:</strong></p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell20.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42910" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell20.jpg" alt="Mankell20" width="935" height="659" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>—</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/12/GruneRenamo1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42408" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2019/12/GruneRenamo1-1024x863.jpg" alt="GruneRenamo1" width="1024" height="863" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="beitrags-titel">Terroristen westlicher Geheimdienste, laut Faktenlage. Figuren wie diese stoppten Erntegut-LKW, schlugen die unbewaffneten Fahrer, Beifahrer tot, fackelten die mit dringend in den Städten benötigten Nahrungsmitteln(Mais, Gemüse etc.) beladenen Laster ab. Foto in Unango aufgenommen 1984 von Manfred Grunewald, Frauenprießnitz/Thüringen</h2>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell9.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42833" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell9-1024x704.jpg" alt="Mankell9" width="1024" height="704" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausriß.</p>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell10.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-42836" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/Mankell10-1024x846.jpg" alt="Mankell10" width="1024" height="846" /></a>-</p>
<h1>…überzeugt „Der Chronist der Winde“ durch seine schlichte und unprätentiöse Schilderung kindlichen Überlebenswillens zwischen Kriegsverbrechen und absoluter Armut. taz Berlin.</h1>
<h1>“In Moçambique regierten Schwarze von der sozialistischen Unabhängigkeitsbewegung Frelimo. Deshalb gründeten die weissen Nachbarn eine Terrorgruppe namens Renamo, die Moçambique in einen Bürgerkrieg stürzte, der 16 Jahre dauern sollte.” Neue Zürcher Zeitung</h1>
<p>–</p>
<h1>“Es war die Zeit, in der der Befreiungskampf gegen die weißen Fremdherrscher zu Ende ging und der Bürgerkrieg ausbrach: das linke Frelimo-Regime gegen die rechten Renamo-Rebellen, ein klassischer Stellvertreterkonflikt des Kalten Krieges, bei dem vermutlich eine Million Menschen starben und der das Land verwüstete…Dann, 1992, kamen die Friedensstifter der <span class="rtr-schema-org"><a class="rtr-entity" href="https://www.zeit.de/thema/un">UN</a></span> und mit ihnen die Demokratie, freie Wahlen, harte Dollars, die Kinderprostitution und die Neokolonialisten, allen voran die Südafrikaner…” DIE ZEIT.</h1>
<p>—</p>
<h1>“Für mich steht außer Zweifel, daß die RENAMO-Rebellen die Hauptverantwortung für die Greuel dieser Zeit tragen. Es gibt keinen Menschen in diesem Land, der nicht in irgendeiner Weise mit der Brutalität der RENAMO in Berührung gekommen wäre. Der eine hat einen Familienangehörigen verloren, der andere verschwand einfach von der Bildfläche, ein Dritter trat auf eine Landmine und verlor ein Bein ­ es war eine furchtbar Zeit.” Henning Mankell, Tagesanzeiger Zürich.</h1>
<h1>-</h1>
<h1>“Drei Produktionen stehen jedes Jahr auf dem Programm. Gegenwärtig wird neben Ibsen und einem Stück für Kinder die mosambikanische Erfolgsautorin Paulina Chiziane inszeniert. Ihr Stück «Niketche» handelt von einem Mann, der mit fünf Frauen verheiratet ist. Polygamie ist in Moçambique zwar verboten, aber verbreitet. Die Frauen verbünden sich und bieten sich für eine Nacht alle gleichzeitig an. Der völlig überforderte Mann flüchtet panisch zu seiner Mutter.” Neue Zürcher Zeitung über das Mankell-Theater in Maputo.</h1>
<h1></h1>
<h1>“Mosambik ist ein Land, dessen Name allerhöchstens ein paar <a href="http://www.bpb.de/internationales/afrika/afrika/59117/henning-mankell" target="_blank">Henning-Mankell-Fans</a> aufhorchen lässt. Arm, aber nicht notleidend genug für eine Randspalte im Vermischten der öffentlichen Presse. Mosambik belegt Platz 178 von 187 auf dem Human Development Index. Bei Wahlen beobachten die internationalen Beobachter offensichtliche Unregelmäßigkeiten, die aber trotzdem keine Zweifel am Wahlausgang schüren. Und doch wird von diesem Land, in dem die Hälfte der Menschen nicht lesen und schreiben kann, in Zukunft noch viel zu hören sein. Es hat eine der am rasantesten wachsenden Wirtschaften weltweit und besitzt das, was alle wollen, aber nicht haben: unangetastete Energiereserven en masse – Kohle und vor allem Erdgas. Acht Prozent der weltweiten Nachfrage könnten damit gedeckt werden, berechneten Experten des Geopolitical Information Service (GIS) kürzlich. Und die Investoren lassen nicht auf sich warten: Von 700 Millionen US-Dollar 2009 stiegen Zahlungen ausländischer Unternehmen, wie dem US-Erdgasförderer Anadarko und der italienischen ENI, auf 5,2 Milliarden. Weitere 50 Milliarden sind in Aussicht. Ein Geldsegen, von dem vor allem die einheimische Unternehmen profitieren, die führenden Regierungspolitikern gehören, während horrende steigende Grundnahrungsmittelpreise die Unterschicht beuteln. Das BIP freut’s.” Zitat TONIC 2014.</h1>
<h1>–</h1>
<h1>Die DDR-KZ-Grenzhunde:<a href="https://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/11/hunde-schaeferhunde-ddr-grenze-westdeutschland-wissenschaft-luege">https://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/11/hunde-schaeferhunde-ddr-grenze-westdeutschland-wissenschaft-luege</a>.</h1>
<h1> <a href="https://www.zeit.de/2016/17/tu-dresden-eklat-wissenschaft-schaeferhunde-ddr">https://www.zeit.de/2016/17/tu-dresden-eklat-wissenschaft-schaeferhunde-ddr</a>.</h1>
<h1><a href="https://www.neues-deutschland.de/artikel/1002062.der-grosse-mauernazihundeschwindel.html">https://www.neues-deutschland.de/artikel/1002062.der-grosse-mauernazihundeschwindel.html</a>.</h1>
<h1> <a href="https://www.vice.com/de/article/ex89jp/hatten-schferhunde-eine-mitschuld-an-der-nazi-und-sed-diktatur-556">https://www.vice.com/de/article/ex89jp/hatten-schferhunde-eine-mitschuld-an-der-nazi-und-sed-diktatur-556</a>.</h1>
<h1> <a href="https://www.heise.de/tp/features/Kommissar-Rex-an-der-Mauer-erschossen-3378291.html?seite=all">https://www.heise.de/tp/features/Kommissar-Rex-an-der-Mauer-erschossen-3378291.html?seite=all</a></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2019/02/16/afd-pegida-ostdeutsche-systemkritiker-als-schwerpunkt-deutscherwestlicher-geheimdienste-besonders-im-wahlkampf-2019-die-bnd-trilogie-des-ostdeutschen-bestsellerautors-hartmut-mechtel-1-der-unsi/</a></p>
<p>–</p>
<h2 class="beitrags-titel">Aufregung um Max Annas. Von Hartmut Mechtel (ostdeutscher Krimiautor), Februar 2020. <span class="kleiner"><a class="post-edit-link" href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-admin/post.php?post=43765&amp;action=edit">**</a></span></h2>
<div class="beitrags-info">tags: <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/hartmut-mechtel/" rel="tag">hartmut mechtel</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/max-annas/" rel="tag">max annas</a>, <a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/tag/morduntersuchungskommission-max-annas/" rel="tag">morduntersuchungskommission – max annas</a></div>
<div class="beitrag">
<h2 class="western">Aufregung um Max Annas</h2>
<p class="western"><strong>Es gibt zwei mögliche Betrachtungsweisen. Zum einen kann man “Morduntersuchungskommission” als Krimi betrachten. Zum anderen kommt später dran. Ein Krimi also, gar ein historischer. Er spielt vor 37 Jahren in einem Land, das es seit 30 Jahren nicht mehr gibt. Der Autor hatte es bestenfalls besuchsweise kennengelernt, aber wenn der Krimi in noch fernerer Vergangenheit spielen würde, in der Blütezeit der Hanse oder unter Mönchen im Mittelalter, wäre nicht mal das möglich gewesen. Darf der Westdeutsche einen Krimi schreiben, der in der DDR spielt? Auf jeden Fall. Die DDR bietet sich an für romanhaft düstere Begebenheiten unter den wachsamen Augen der Stasi. Annas schuf eine MUK (die sprachökonomische Abkürzung versteht heute keiner mehr, also schrieb er das Wort im Titel aus), schildert den trotz der Blutspritzer grauen Alltag, und dann geschieht ein Verbrechen, das so ekelhaft ist, wie es sich für einen Krimi gehört. Natürlich wird der redliche Detektiv (ein Oberleutnant, heute würde man Oberkommissar sagen) von oben (das sind die eigenen Vorgesetzten und zusätzlich noch der Geheimdienst) behindert, auch das gehört zum Genre und geschieht in hunderten von Westkrimis. Der Kommissar trinkt viel, sogar im Dienst. Auch wenn so etwas in der Wirklichkeit selten vorgekommen sein dürfte, gehört es zum Genre. Sherlock Holmes hat sogar gekokst. Was im Krimi geschieht, sollte einerseits spektakulär (ein Mord, den aufzuklären lohnt) und andererseits möglich sein. Die zertrümmerte Leiche eines Afrikaners wird an einer Thüringer Bahnstrecke gefunden. Hinreichend spektakulär. Gab es in der DDR Ausländerfeindlichkeit? Natürlich. Wurde in der DDR die Öffentlichkeit für unangenehme Wahrheiten behindert? Allerdings. Darf ein Krimi Verbrechen erfinden, die nie geschehen sind? Klar darf er das, davon lebt das Genre, davon lebte es auch schon in der DDR, in der auf den Buchseiten viel mehr Mordopfer ausbluteten, als es in der Wirklichkeit gab. Die Handlung ist prinzipiell möglich unter Berücksichtigung der Genrekonvention. Der Autor hat mit dem Schreiben von Dialogen Probleme, sie sind oft gestelzt und fast immer witzlos. In der DDR wurden bis zum Überdruss Phrasen gedroschen. Aber nicht unbedingt im Privatgespräch, nicht mal unter Polizisten. Das permanente Anagitieren im Privatgespräch ist unglaubwürdig. Ich empfand die Erzählweise als langweilig. Die Charaktere bleiben blass, selbst der redliche Detektiv hat wenig Profil, und dass er am Ende zum Vigilanten wird wie der Punisher, ist nur deshalb nachvollziehbar, weil Otto Castorp so blass bleibt, dass alles möglich ist (außer, vielleicht, seinem aus Thomas Manns “Zauberberg” entlehnten Familiennamen, der denn doch hochstaplerisch wirkt für den, es mitbekommt). Zusammengefasst: “Morduntersuchungskommission” ist ein durchschnittlicher Krimi, der das Genre bedient. “Durchschnittlich” mag im Einerseits der wichtigste Begriff sein.</strong></p>
<p class="western"><strong>Das Andererseits freilich kann selbst ich nicht schönreden: Andererseits ist das Buch eine propagandistische Kampfschrift, vom Autor gewollt, vom Verlag gepusht, von Kritikern wegen seiner Authentizität bejubelt. Es wird behauptet, das sei mehr als ein Krimi. Den Fall habe es, wenn auch an einem anderen Ort und in einem anderen Jahr, wirklich gegeben. Die Wahrheit? Dass der Mosambikaner Manuel Diogo, dem das Buch gewidmet ist, von Rassisten ermordet wurde, haben Sensationsjournalisten erfunden. Realer Rassismus im Osten – das waren Beschimpfungen, Spottnamen, allenfalls Schlägereien (von denen man nichts in Zeitungen las; Öffentlichkeit über Unerwünschtes wurde in der DDR durch Klatsch und Tratsch und auch durch das Westfernsehen hergestellt; hätte es einen rassistischen Mord an einem Mosambikaner gegeben, dann hätte die Stasi vertuschen können, soviel sie wollte, wir hätten davon erfahren). Die bekanntesten “Neonazis”, die Ost-Skinheads, waren zunächst eher unpolitisch, bis sich ein kleiner Teil dann nach rechts orientierte, aber selbst dann eher Linke (oder was sie dafür hielten) attackierte als Ausländer. So bekannt, dass sich ihre Existenz nicht mehr vertuschen ließ, wurden sie 1987, als eine Gruppe die Berliner Zionskirche stürmte, auf die Besucher eines Konzerts einschlug, dabei rechtsradikale Parolen brüllte und eine Massenpanik auslöste. Die Polizei griff nicht zeitnah ein, vermutlich, weil die Konzertbesucher oppositionsverdächtig waren und man ihnen die Dresche gönnte, nahm aber dann doch die Schlägerbande fest. Rechtsradikalismus wurde zwar verschwiegen, aber nicht toleriert. Wobei nicht alles rechts war, was so genannt wurde. Selbst ein Hakenkreuz war nicht immer eindeutiges Symbol rechter Gesinnung. Der verordnete Antifaschismus weckte Überdruss; mit nichts konnte man die Machthaber besser ärgern als mit einem Hakenkreuz. Und dann gar noch auf die Mauer eines jüdischen Friedhofs geschmiert, so groß, dass es die Vorbeigehenden sahen, es sich also im Buschfunk mit Sicherheit verbreiten würde. War das antijüdisch? Ja, aber nicht nur. Es war, was heute gern vergessen wird, gegen die verordnete politische Korrektheit gerichtet, unreif oppositionell. Die Skinheads waren von Stasispitzeln unterwandert, und fielen sie deutlich auf (durch Schlägereien oder rechte Parolen in der Öffentlichkeit), wurden sie festgenommen, eingesperrt und oft vom Westen freigekauft und als Märtyrer des Unrechtsregimes begrüßt; bis dahin beschreibt es Ottos Stasi-Bruder in Annas’ Buch richtig, dann geht der Propaganda-Gaul mit dem Autor durch. Die (de facto wenige Dutzend) abgeschobenen nationalistischen Rowdys vernetzen sich im Westen. “Wir produzieren die Neonazis für die BRD?” fragt daraufhin Otto seinen Stasibruder. Tolle Erklärung. Selbst die Westneonazis sind also (zu großen Teilen) Ostprodukte. Da sind sie drüben ja fein raus. Was auch immer sie selbst taten, die DDR war schlimmer. Warum ist das Mordopfer im Buch ausgerechnet Mosambikaner? Auf den ersten Blick: weil der zugrundegelegte Unfall einen Mosambikaner betraf. Auf den zweiten Blick: um vergessen zu machen, dass die Bundesrepublik (der BND) in Mosambik eine Mörderbande unterstützte, die Hunderttausende ermordete, darunter auch Entwicklungshelfer aus der DDR. Die Beteiligung des BND ist hinreichend bekannt, auch wenn sie von der (jetzigen) Regierung bestritten wird. Im Buch kommt sie nicht vor, dafür aber, dass die DDR schuld daran sei, dass ein Mosambikaner aus rassistischen Gründen ermordet wurde, weil existierender Rassismus vertuscht worden sei. Annas werfe die Frage auf, heißt es in einer Rezension, “inwieweit die verordnete Ignoranz gegenüber rassistischen und neonazistischen Tendenzen in der DDR die heutige fremdenfeindliche Gewalt in Ostdeutschland befeuert.” Nicht etwa die Realitäten der Gegenwart befördern Fremdenfeindlichkeit, sondern die Ignoranz eines vor 30 Jahren abgeschafften Staates. So einfach kann man sich die Welt machen.</strong></p>
<p class="western"><strong>Das wäre ein schöner Schlusssatz gewesen, obwohl längst nicht alles gesagt ist, doch auf einen Satz (der nicht von Annas stammt, sondern von seinem Lektor oder den PR-Strategen seines Verlages) muss ich noch eingehen: “Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt.” Spiegel-Kritiker Marcus Müntefering mildert die maßlose Übertreibung der Formulierung leicht ab, um dann desto kräftiger nachzutreten: “Aktuelle Kriminalromane, die in der DDR angesiedelt sind, gibt es bislang ähnlich wenige, wie es Möglichkeiten gibt, nachzuvollziehen, wie es eigentlich um die Kriminalliteratur der DDR bestellt war. Viel wird es da wohl nicht zu entdecken geben, das Genre war von den Machthabern eher ungern gesehen; schließlich konnte es Verbrechen, vor allem aus ideologischen Motiven, nur im Westen geben, als Folge der Verfehlungen des Kapitalismus.” Als hätte Bosheit allein noch nicht gereicht, musste sie auch noch mit Unwissenheit gepaart werden. Krimis waren die auflagenstärkste Genreliteratur der DDR. Erstauflage der wichtigsten Edition “DIE-Reihe”: 100.000 Exemplare; es gab Nachauflagen, weil die erste Auflage meist in einer Woche restlos verkauft wurde; der Verlag Das Neue Berlin war, wie fast alle Verlage, in Parteihand; dass die Machthaber das Genre ungern sahen, ist Blödsinn. Was sie tatsächlich ungern sahen, war Kritik an der Gesellschaft, unabhängig vom Genre, aber der Krimi durfte sich mehr erlauben, weil er von Verbrechen erzählte, die außer in den Fünfzigern eher nichts mit dem Kapitalismus zu tun hatten, also hausgemacht waren. Der Krimi ist seiner Natur nach gesellschaftskritisch, das war in der DDR nicht anders als überall auf der Welt. Und er wurde massenhaft gelesen, weil er als eine Art Presseersatz diente: Was die Zeitungen nicht druckten, stand im Krimi. Ging man zu weit in der Kritik, griff freilich die Zensur ein und stoppte das Buch (ist mir selbst einmal passiert; “Unter der Yacht”, 1988 geschrieben, erschien erst 1991; Verbrechenshintergrund war übrigens die zur Existenzvernichtung eingesetzte verordnete Ideologie), aber auch die erschienen Krimis waren eher kritisch als apologetisch. Ob sie auch groß waren, sei dahingestellt, die meisten eher nicht, aber es waren Dutzende dabei, die die Größe des Annas-Krimis mindestens erreichten (was freilich nicht wirklich schwer ist). Was der DDR-Krimi soll, kann und darf, wurde bereits zu DDR-Zeiten – zuweilen heftig – öffentlich diskutiert (dokumentiert in “Tatbestand. Ansichten zur Kriminalliteratur der DDR 1947-1986? von Reinhard Hillich, © Akademie-Verlag 1988), inzwischen sind etliche neuere Betrachtungen zum Krimi Ost erschienen. Dabei geht es um Krimis aus der DDR. Kurz nach 1990 erschienen auch einige Krimis von Ost-Autoren über den gerade untergegangenen Staat; wer auf sich hielt, schrieb seinen Wendekrimi, so kritisch wie Annas, aber im Unterschied zu ihm dabei wahrhaftig. Um nicht nur mich anzupreisen, nenne ich ein paar Namen und Titel: Tom Wittgen, “Staatsjagd”. Jan Eik: “Wer nicht stirbt zur rechten Zeit”. Karl Heinz Berger: “Was ich weiß, macht mich heiß”. Wolfgang Schreyer: “Nebel”. Das war es noch lange nicht, mag hier aber reichen. Es gab Krimis in der DDR, und es gab einigermaßen große Krimis über die DDR, so wie es auch zugängliche Bücher über den Krimi Ost gibt. Es wäre nicht wirklich schwer, etwas darüber zu erfahren, wenn man es denn wissen wollte. Aber Wissen stört, wenn es um Propaganda geht.</strong></p>
<p class="western"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/max-annas-morduntersuchungskommission-rowohlt-hundert-augen-fuer-manuel-diogo1963-1986-ein-neuer-krimi-von-2019-der-mosambikaner-manuel-diogo-in-der-ddr-kuriose-ungereimtheiten-mosa/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/01/27/max-annas-morduntersuchungskommission-rowohlt-hundert-augen-fuer-manuel-diogo1963-1986-ein-neuer-krimi-von-2019-der-mosambikaner-manuel-diogo-in-der-ddr-kuriose-ungereimtheiten-mosa/</a></p>
<p class="western"><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/04/die-landeszentrale-fuer-politische-bildung-in-thueringen-foerdert-unterstuetzt-sehr-aktiv-den-westdeutschen-autor-max-annas-und-seinen-heftig-umstrittenen-krimi-morduntersuchungskommission/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/02/04/die-landeszentrale-fuer-politische-bildung-in-thueringen-foerdert-unterstuetzt-sehr-aktiv-den-westdeutschen-autor-max-annas-und-seinen-heftig-umstrittenen-krimi-morduntersuchungskommission/</a></p>
<h1><strong>“Der erste große Kriminalroman, der in der DDR spielt.” Rowohlt-Verlagsmitteilung. Wahrheit oder Lüge?</strong></h1>
<p><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/max1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-43080" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/01/max1-628x1024.jpg" alt="max1" width="628" height="1024" /></a></p>
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<h2 class="beitrags-titel">Aktive westdeutsche Außenpolitik in Mosambik – und in Brasilien:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/10/08/willy-brandtspd-todestag-8-oktober-1992-was-in-den-offiziellen-wuerdigungen-stets-fehlt/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/03/26/brasiliens-komplizierte-vergangenheitsbewaltigung-maria-amelia-de-almeida-teles-grauenhaft-gefolterte-regimegnerin-heute-mitglied-der-wahrheitskommission-des-teilstaats-sao-paulo-zur-aufklarung-der/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/">http://www.hart-brasilientexte.de/2013/11/19/brasiliens-folter-diktatur1964-1985-mit-wem-bundesausenminister-willy-brandt-damals-bilaterale-vertrage-unterzeichnet-das-massaker-an-stahlarbeitern-unter-gouverneur-jose-magalhaes-pinto/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/07/14/brasiliens-nazistisch-antisemitisch-orientierte-militardiktatur-lieferte-waffen-fur-repression-in-chile-laut-jetzt-veroffentlichten-geheimdokumenten-abkommen-von-diktator-medici-mit-pinochet-geschlo/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/07/28/willy-brandt-und-lateinamerikanische-folterdiktatoren-die-kuriose-interpretation-des-forum-willy-brandt-berlin-unter-den-linden-in-lateinamerika-stellt-sich-der-si-praesident-an-die-seite-der/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><strong>Helmut Schmidt/SPD – Mitherausgeber des Wochenblatts DIE ZEIT, 2015 gestorben – was alles in den Nachrufen fehlt:</strong><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/10/helmut-schmidtspd-2015-gestorben-was-alles-in-den-nachrufen-fehlt/</a></h2>
<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2019/01/23/leningrad-belagert-ausgehungert-rd-eine-million-tote-helmut-schmidt-als-nazi-offiziert-bei-dem-kriegsverbrechen-mit-dabei-warum-er-nach-wie-vor-ein-spd-idol-ist/">http://www.hart-brasilientexte.de/2019/01/23/leningrad-belagert-ausgehungert-rd-eine-million-tote-helmut-schmidt-als-nazi-offiziert-bei-dem-kriegsverbrechen-mit-dabei-warum-er-nach-wie-vor-ein-spd-idol-ist/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/24/war-helmut-schmidt-als-bundeskanzler-tatsaechlich-in-diesem-geheimpolizei-gebaeude-von-sao-paulo-um-lula-in-der-gefangenenzelle-zu-besuchen-wie-heute-mythenbildung-funktioniert-schmidt-besucht/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/24/war-helmut-schmidt-als-bundeskanzler-tatsaechlich-in-diesem-geheimpolizei-gebaeude-von-sao-paulo-um-lula-in-der-gefangenenzelle-zu-besuchen-wie-heute-mythenbildung-funktioniert-schmidt-besucht/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/">http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/11/brasilia-50-und-das-massaker-an-bauarbeitern/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/31/brasilien-50-jahre-nach-dem-militarputsch-vom-31-marz-1964-foltertechnologie-aus-der-bundesrepublik-deutschland-oder-aus-grosbritannien-fur-die-diktatoren-bis-heute-frage-nicht-exakt-geklart/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/">http://www.hart-brasilientexte.de/2015/11/11/helmut-schmidt-2015-gestorben-mainstream-verbreitet-falschmeldungen-kuriose-mythen-schmidt-hatte-angeblich-den-damaligen-gewerkschaftsfuehrer-lula-begehrt-bei-unternehmern-als-verhandlungs-und-g/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/brasiliens-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-die-enge-zusammenarbeit-von-willy-brandt-und-helmut-schmidt-mit-der-folterdiktatur-ebenfalls-tabu-lula-als-informant/">http://www.hart-brasilientexte.de/2014/03/28/brasiliens-militarputsch-vor-50-jahren-deutschsprachiger-mainstream-verschweigt-die-enge-zusammenarbeit-von-willy-brandt-und-helmut-schmidt-mit-der-folterdiktatur-ebenfalls-tabu-lula-als-informant/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">“Halle für Genscher”. MDR aktuell verschweigt am 22.2. 2017 komplett NSDAP-FDP-Genschers enge Kontakte u.a. zur nazistisch-antisemitisch orientierten Folterdiktatur Brasiliens, Argentiniens:<a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/">http://www.hart-brasilientexte.de/2017/02/22/halle-fuer-genscher-mdr-aktuell-verschweigt-am-22-2-2017-komplett-genschers-enge-kontakte-u-a-zur-nazistisch-antisemitisch-orientierten-folterdiktatur-brasiliens-was-war-da-los-hinter-den-reda/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/">http://www.hart-brasilientexte.de/2008/05/15/schmidt-kohl-straus-brandt-filbinger-juso-vorsitzender-gerhard-schroder-fischer-trittin-scheisebeutel-auf-diktator-geisel-in-bonn-der-erneut-verlangerte-deutsch-brasilianische-atomvertrag-ha/</a>.</h2>
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<h2 class="beitrags-titel"> <a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/">http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/14/deutsch-brasilianischer-atomvertrag-und-ermordung-des-judischen-journalisten-herzog-durch-die-militardiktatur-1975-brasiliens-groste-qualitatszeitung-folha-de-sao-paulo-erinnert-an-historische-f/</a></h2>
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<h2 class="beitrags-titel">“Von bundesdeutschem Boden den Terror in Mosambik geplant.” Frankfurter Rundschau, 4.10.1989, über die Terrororganisation Renamo. Die Opfer der tödlichen Terrorattacken: Viele DDR-Entwicklungshelfer, darunter aus Thüringen – über eine Million ermordete Mosambikaner, darunter ca. 600000 Kinder. Wer in Nazistan außer dem BND eng mit der Renamo kooperierte, sie stark unterstützte….Mosambik-Dossier 10:<a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/">http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/2020/03/06/von-bundesdeutschem-boden-den-terror-in-mosambik-geplant-frankfurter-rundschau-4-10-1989-ueber-die-terrororganisation-renamo-die-opfer-der-toedlichen-terrorattacken-viele-ddr-entwicklungshelf/</a></h2>
<h1><a href="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/03/AFR1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-45155" src="http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/wp-content/uploads/2020/03/AFR1-1024x822.jpg" alt="AFR1" width="1024" height="822" /></a></h1>
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<h1><strong>Frauen die Ohren abschneiden – übliche Methode der BND-gestützten Renamo. Ausriß Frankfurter Rundschau. </strong></h1>
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<h1><strong>West-Demokratiekultur 2021 &#8211; warum sie besser ist als im Osten:</strong></h1>
<h1>&#8222;DRECK FLIEGT AUS ALLEN LAGERN</h1>
<h1><span class="headline">Der schmutzigste Wahlkampf aller Zeiten</span></h1>
<h1>Der Bundestagswahlkampf hat noch nicht mal richtig angefangen&#8230;&#8220; BILD, 6.7. 2021</h1>
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<div class="teaser_text_meta"><a href="https://www.achgut.com/autor/noll" target="_self">Chaim Noll</a> / 08.07.2021</div>
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<h2>Ist der Aufruf zum Judenmord in Deutschland noch strafbar?</h2>
<p><strong>Eigentlich ist der Aufruf zum Mord an Juden (wie der Aufruf zum Mord an Menschen generell) in westlichen Staaten strafbar und strafrechtlich zu verfolgen. Also auch in Angela Merkels bunter Bundesrepublik. Das funktioniert auch recht gut, wenn ein irgendwie gearteter „Rechter“ oder ein ethnisch Deutscher, den man – und sei es rein willkürlich – dieser Menschengruppe zuordnet, die Straftat begeht. Was aber geschieht mit den muslimischen Demonstranten, die im Mai dieses Jahres auf zahlreichen anti-israelischen und anti-jüdischen Kundgebungen den Tod von Juden gefordert haben? Die etwa den in diesen Kreisen beliebten Sprechchor skandierten „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“?</strong></p>
<p><strong>Ihr Auftritt war kein Einzelfall. Sondern Selbstbekundung einer neuen Generation, die Deutschland noch viel Freude machen wird. Unmittelbar nach den Demos wies die Lehrergewerkschaft GEW auf den wachsenden Judenhass an deutschen Schulen hin und betonte die Ohnmacht deutscher Lehrer gegenüber muslimischen Schülern, die ihn verbreiten. „Wenige Tage nach dieser Eskalation“, schreibt Spiegel Online, „beklagt die Erziehungsgewerkschaft GEW einen wachsenden Antisemitismus auch an Schulen in Deutschland (…) ‚Du Jude‘ gehöre mittlerweile zu den häufigsten ‚Beleidigungen‘ auf deutschen Schulhöfen, jüdische Schülerinnen und Schülern würden regelmäßig von Mitschülern angegriffen.“ Diese Entwicklung ist seit vielen Jahren bekannt, erhielt durch Merkels verfehlte Flüchtlingspolitik neuen Auftrieb und okkupiert immer mehr öffentlichen Raum. Durch ihr dreistes Schweigen zu den Judenmord-Aufrufen, aber auch zur tödlichen Messerattacke eines muslimischen Mannes gegen deutsche Frauen kürzlich in Würzburg, signalisiert die endlich scheidende Kanzlerin eine verhängnisvolle Duldsamkeit gegenüber islamischem Terror in jeglicher Form.</strong></p>
<p><strong>Judenhass, judenfeindliche Übergriffe an deutschen Schulen – bisher wurde darüber, wie auf allgemeine Verabredung, vom offiziellen Deutschland kaum ein Wort verloren. Erst seit kurzem, so Spiegel Online, „haben einige Bundesländer wie <a href="https://www.spiegel.de/thema/baden_wuerttemberg/">Baden-Württemberg</a> oder Berlin eine Meldepflicht für antisemitische Vorfälle. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, setzt sich für eine entsprechende Pflicht bundesweit ein.“ Mit anderen Worten: Bisher wurden Aufrufe zum Judenhass und zur Tötung von Juden an deutschen Schulen nur gelegentlich und mancherorts zur Kenntnis genommen, „bundesweit“ eher verschwiegen, und soweit bekannt, kaum je geahndet. Obwohl die Lehrer sehr gut wissen, von welchen Schülern die judenfeindliche Stimmung ausgeht. Doch dagegen unternehmen konnten oder durften sie so gut wie nichts.</strong></p>
<h3><strong>Wo der Aufklärungswille erlahmt</strong></h3>
<p><strong>Auch die Ermittlung der „Juden-ins-Gas“-Rufer sollte, da die betreffenden Auftritte gefilmt, sogar zahlreich ins Netz gestellt wurden, kein unlösbares Problem darstellen. Die deutsche Polizei hat, wenn sie wollte, schon mit weit weniger Beweismaterial Gesetzesbrecher zur Strecke gebracht. Wenn ich oder ein anderer nicht-muslimischer Deutscher morgen in Deutschland eine Straftat begehen und uns dabei noch filmen lassen, wette ich, dass die Aufklärung nicht lange auf sich warten lässt. Nur scheint es gehegte und gehätschelte Milieus zu geben, wo der Aufklärungswille erlahmt.</strong></p>
<p><strong>Ist der Aufruf zum Mord an Juden in Deutschland wirklich strafbar oder nur auf dem Papier? Gibt es geschützte Gruppen, denen er erlaubt wird? Dann wird er bald auf andere übergreifen, auf junge Nazis oder Antifa-Kämpfer, und für Juden in Deutschland wird es wirklich gefährlich. Auch für Deutsche, die sich für sie einsetzen. Ich schreibe diesen Text unter dem Vorbehalt, dass ich ihn zurücknehme (und die Anklagen, die er enthält), sobald man mir Fälle von strafrechtlicher Verfolgung und Verurteilung der judenfeindlichen Hetzer und Brüller nachweist. Bisher habe ich davon nicht gehört oder gelesen. Gibt es also in Deutschland Ermittlungsverfahren, Haftbefehle und Gerichtsurteile gegen muslimische Demonstranten, die offen zum Mord an Juden aufrufen? Oder lässt man derlei in Angela Merkels Reich, dem Schweigen der Kanzlerin folgend, stillschweigend unter den Tisch fallen? Ich hoffe, man belehrt mich – und möglichst bald – eines Besseren. Zitat Achgut</strong></p>
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<p>Die grüne Netzfeuerwehr &#8211; welche Themen tabu sind:</p>
<header class="post-header">
<h1 class="post-title">Das Hinterpersonen-Milieu der Kanzlerkandidatin – ein kurzer Abriss/Zitat publicomag</h1>
<h4 class="post-subtitle">Wenn die Anhänger aufstehen und der Twittersturm für Baerbock losbricht, wird die grüne Bewegung als sehr, sehr deutsches Phänomen erkennbar. Keine Sorge: Sie halten durch bis zum Schluss</h4>
<div class="meta-space-top"><span class="vcard author Alexander Wendt">Von <em class="fn"><a class="url" title="Beiträge von Alexander Wendt" href="https://www.publicomag.com/author/alexander/" rel="author">Alexander Wendt</a></em></span> <span class="posted-on"><i class="hs hs-calendar"></i> <span class="screen-reader-text">Posted on </span><a href="https://www.publicomag.com/2021/07/das-hinterpersonen-milieu-der-kanzlerkandidatin-ein-kurzer-abriss/" rel="bookmark">9. Juli, 2021</a></span> <span class="post_category"><i class="hs hs-cloud"></i> In <a href="https://www.publicomag.com/politik-gesellschaft/" rel="category tag">Politik &amp; Gesellschaft</a></span> <span class="post-comments-footer"><i class="fa fa-comment-o"></i> <a class="comments-link" href="https://www.publicomag.com/2021/07/das-hinterpersonen-milieu-der-kanzlerkandidatin-ein-kurzer-abriss/#respond">0</a></span> <a id="hercules-likes-13847" class="hercules-likes" title="Like this" href="https://www.publicomag.com/2021/07/das-hinterpersonen-milieu-der-kanzlerkandidatin-ein-kurzer-abriss/#">10</a></div>
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<figure class="featured-thumbnail thumbnail large"><img class="attachment-buzzblog-standard-large size-buzzblog-standard-large wp-post-image" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Hintermaenner-hinter-allem-506x715.jpg" alt="" width="506" height="715" /></figure>
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<p class="dropcap normal">Wer über viel Tagesfreizeit und die richtige Überzeugung verfügt – was sich bei vielen Mitarbeitern des Politikbetriebs inklusive verschiedener NGOs gut zusammenfügt – der bringt alle Voraussetzungen mit, um sich in die grüne Netzfeuerwehr einzureihen.</p>
<p><span id="more-13847"></span>Zum Wahlkampfbeginn 2021, als die Partei von Annalena Baerbock und Robert Habeck noch zwischen 26 und 28 Prozent und damit praktisch schon im Vorhof des Kanzleramts stand, hob der Apparat noch einmal frische Truppen aus.<a href="https://www.gruene.de/aktionen/mach-mit-bei-unserer-netzfeuerwehr" rel="https://www.gruene.de/aktionen/mach-mit-bei-unserer-netzfeuerwehr noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13851" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Gru%CC%88ne-Netzfeuerwehr.png" alt="" width="499" height="375" /></a>Die Arbeit der grünen Netzfeuerwerker für ihre Partei soll ihrer eigenen Erklärung nach auf drei Gebieten stattfinden: Gegen falsche Meinungen ankommentieren, gegnerische Kommentare melden, um eine Löschung und am besten eine Sperre für den Urheber zu erreichen, außerdem Strafanzeigen erstatten, wenn sich dafür ein vager Ansatzpunkt ergibt.</p>
<p>„Menschenverachtende und populistische Positionen“, heißt es, „lassen wir nicht unkommentiert stehen. Unsere Gesellschaft ist demokratisch und vielfältig. Als Grüne Netzfeuerwehr diskutieren und liken wir gegen die Kommentar-Lawinen von Rechts unter Grünen Beiträgen an. Wir melden Lügen, Hass und Hetze und gehen rechtlich gegen Kommentare und Beiträge vor, bei denen das möglich ist.<br />
Und dazu brauchen wir Dich: Wir wollen noch mehr werden. Denn je mehr Leute gegen Hass und Hetze ankommentieren, desto mehr Menschen motivieren wir, das ebenfalls zu tun.<br />
Du möchtest mit uns die sozialen Netzwerke gegen Hass und Hetze verteidigen und zeigen, dass demokratisch und zivilisiert diskutieren auf Facebook, Instagram und Twitter möglich ist? Dann komm in unsere Netzfeuerwehr!“</p>
<p>Besondere Anforderungen stellt die Partei nicht, die Voraussetzungen sind niedrig, von der oben erwähnten Zeit für eine unbezahlte Tätigkeit einmal abgesehen:</p>
<p>„Und keine Angst: Du kannst kommentieren so viel Du willst, wann Du willst und was Du willst. Und wenn Du statt zu kommentieren lieber Likes für unsere Beiträge und Kommentare verteilst: Super!“</p>
<p>Der Netzfeuerwehr-Aufruf betont mehrfach, dass der Zweck der Truppe nicht darin besteht, Debatten im Netz zum eigenen Vorteil zu lenken, missliebige Posts mit Kommentaren zuzuschütten und deren Absender idealerweise am Veröffentlichen zu hindern. Stattdessen kämpfen sie selbstredend gegen Lügen, Hass &amp; Hetze, für zivilisierte Konversation und für den Fortbestand der Demokratie, die keinem Populisten von der Sorte eines Donald Trump in die Hände fallen soll.</p>
<p>Gegründet wurde die grüne Netzfeuerwehr schon für den Bundestagswahlkampf 2017, damals mit einer Kerntruppe von etwa 1000 Aktivisten.<br />
Der Deutschlandfunk berichtete damals in seinem bewährt distanzierten und überparteilichen Stil:</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/wahlkampf-die-gruene-netzfeuerwehr-gegen-falschmeldungen.2852.de.html?dram:article_id=378696" rel="https://www.deutschlandfunk.de/wahlkampf-die-gruene-netzfeuerwehr-gegen-falschmeldungen.2852.de.html?dram:article_id=378696 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13853 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Deutschlandfunk-Gru%CC%88ne-Netzfeuerwehr.png" alt="" width="594" height="186" /></a></p>
<p>„Die Grünen setzen auf eine Graswurzel-Taktik: Um schnell reagieren zu können, haben sie eine so genannte ‚Netzfeuerwehr’ gegründet. Es handelt sich nach eigenen Angaben um eine geschlossene Facebook-Gruppe mit etwa 1.000 Mitgliedern. Sie sollen Alarm schlagen, wenn wieder gefälschte Plakate, Slogans oder Politiker-Zitate in Umlauf gebracht werden.“</p>
<p>Nun haben wir es gerade mit dem Gegenteil einer Graswurzeltaktik zu tun, wenn eine Bewegung nicht organisch von unten wächst, sondern von einer Parteizentrale wie ein Kunstrasen quer übers Land ausgerollt wird. Es gibt einen Fachbegriff dafür, <a href="https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/">Astroturf</a>, aber das nur nebenbei. Zum klassischen Astroturf gehört es eben auch, erstens die Natürlichkeit und zweitens den guten Zweck des Unternehmens zu betonen.</p>
<p>Den Rekrutierungsaufruf zur Netzfeuerwehr schickten die Grünen, siehe oben, schon in den sozialen Medien herum, als es noch bestens für sie lief. Schon damals schärften die Kampagnenverantwortlichen ihren Mitgliedern ein, sie müssten mit einer Flut von Fake News, Verleumdungen und durch dunkle Hintermänner gesteuerte Kampagnen rechnen.<br />
Jetzt, zweieinhalb Monate nach Annalena Bearbocks Nominierung und dem von ihr fast im Alleingang von 28 auf 18 Prozent heruntergeklopften Umfragewert – Baerbock würde von einer komprimierten Version sprechen – , jetzt also kämpfen alle mobilisierbaren Netzfeuerwerker, dazu die erste bis fünfte Reihe des grünen Apparats, außerdem ein mediales Hilfsbataillon d’amour. Ein <em>Zeit</em>-Journalist schrieb kürzlich, die Grünen wären gar nicht wiederzuerkennen. Das Gegenteil stimmt: In diesen Wochen treten die speziellen Wesenszüge dieser Partei deutlicher hervor als in den vergangenen Jahren.</p>
<p>Zur Netzfeuerwehr meldeten sich offenbar helle Scharen, wie es sich eben ergibt, wenn derjenige, der rekrutiert, eigentlich jeden nimmt. Von den Jüngeren – denn sie sind es vor allem, die ankommentieren, anschwärzen und Fake News ausstoßen wie noch nie eine Partei in einem Bundestagswahlkampf – von ihnen also kennt ja keiner mehr den guten Rat aus Schillers „Wallenstein“:<br />
„Vater, es wird nicht gut ablaufen/ ?Bleiben wir von dem Soldatenhaufen.“<br />
Wäre er befolgt worden, stünde es besser um die Grünen.</p>
<p>Die Netzfeuerwehrhilfstruppen sollen also der Partei zufolge vor allem gegen Falschnachrichten, Verschwörungstheorien und so genannte Verschwörungserzählungen vorgehen. In diese Rubrik fallen nach allgemeinem Verständnis Darstellungen, so genannte Hintermänner würden wesentliche politische Vorgänge steuern, alles eigentlich Wichtige fände also heimlich hinter der Bühne statt. Allerdings wiederum nicht so klandestin, als dass nicht Hunderte und Tausende auf Twitter Bescheid wüssten und ausposaunen könnten, wer wirklich hinter allem steckt. Den Kern des Verschwörungsdenkens bildet die Überzeugung von allgegenwärtigen Kausalketten, ungefähr nach dem von dem Fußballer und Philosoph Dettmar Cramer beschriebenen Muster: „Alles hängt mit allem zusammen. Sie können sich am Hintern ein Haar ausreißen, dann tränt das Auge.“ Wobei die Hintermänner-Aufdecker es anders als Cramer völlig ernst meinen.</p>
<p>Beginnen wir mit einem Fall aus der dritten Reihe der Grünen, nicht ganz Netzfußtruppe, aber knapp darüber, nämlich Julia Probst. Sie gehörte erst den Piraten, dann der Partei Demokratie in Bewegung an und landete schließlich in Baerbocks Partei. Zweimal kandidierte sie erfolglos für den Bundestag (für die erstgenannten Parteien), einmal bewarb sie sich für die Grünen erfolglos um einen Stadtratsposten. Probsts Medium ist Twitter. Dort schrieb sie zu Baerbock, hinter dem, was sie als Kampagne gegen die Kanzlerkandidatin sieht, stecke das Patriarchat, Männer, die um ihre Privilegien fürchteten.</p>
<p><a href="https://twitter.com/PublicoMag/status/1410170751194443779" rel="https://twitter.com/PublicoMag/status/1410170751194443779 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13855 " src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Julia-Probst-Ma%CC%88nner-nicht-ernst-nehmen.jpg" alt="" width="551" height="467" /></a></p>
<p>Probst ist übrigen auch die Grünenpolitikerin, die kürzlich darüber spekulierte, die Regierung wolle die Schulen nur deshalb öffnen, damit sich möglichst viele Erwachsene infizieren und im September als Bundestagswähler ausfallen, wobei sie aus irgendeinem Grund davon ausgeht, dass es Grünenwähler überdurchschnittlich stark treffen würde.<a href="https://twitter.com/HeikoGonzales/status/1411422983781036032" rel="https://twitter.com/HeikoGonzales/status/1411422983781036032 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13856 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Julia-Probst-Wa%CC%88hlerverschwo%CC%88rung.png" alt="" width="523" height="305" /></a></p>
<p>Vor einigen Monaten twitterte sie zu dem Virologen Hendrik Streeck, einem Kritiker vieler regierungsamtlicher Coronamaßnahmen, Streecks Großvater sei Mitplaner von Auschwitz gewesen, der Enkel setze also dessen Tötungsarbeit irgendwie fort.</p>
<p><a href="https://twitter.com/Marius_Raabe/status/1411710994578038794" rel="https://twitter.com/Marius_Raabe/status/1411710994578038794 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13857 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Julia-Probst-Streeck.png" alt="" width="287" height="321" /></a></p>
<p>Unter Grünenanhängern und generell im progressiven Lager genießt Probst höchste Anerkennung als messerscharfe Analytikerin.<br />
Zurück zu Pobsts Baerbock-Tweet, also zu der Behauptung, Mächte, die um ihre Privilegien und Strukturen zitterten, zögen die Fäden, um die sympathische Kandidatin der Grünen zu Fall zu bringen. Constanze von Bullion von der <em>Süddeutschen</em> – eine der Medien-Allys aus der vorderen Front, die im April Baerbock noch die „Lizenz zum Weltendeutertum“ bescheinigte, schrieb in ihrem Blatt am 1. Juli: „Baerbock ist seit Monaten Ziel einer giftigen Kampagne, als Person, als Frau, als Vertreterin der jüngeren Generation. Sie wird als Angriff betrachtet auf etablierte Machtstrukturen und beschädigt, wo es nur geht.“</p>
<p>Die Fußtruppen haben neben Melden und Anzeigen vor allem die Aufgabe, die Geschichte von der Verschwörung der Machtstrukturen gegen die Kandidatin tausendfach in die Twitter- und Facebook-Kanäle zu drücken, was nicht ohne eine gewisse Vergröberung geht:</p>
<p><a href="https://twitter.com/RikeWaldfee/status/1411922500154429441" rel="https://twitter.com/RikeWaldfee/status/1411922500154429441 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13858 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Buergerinnen-baerbock.png" alt="" width="524" height="331" /></a></p>
<p>Die Erzählung, Baerbock bedrohe etablierte Strukturen und werde deshalb von sinisteren Kreisen am Kanzleramtseinzug gehindert, ist das durch die Unterstützer mit Abstand am stärksten verbreitete sogenannte Narrativ. Allerdings nicht das absurdeste, was daran liegt, dass alle anderen genau so abstrus sind.</p>
<p>Bei Annalena Charlotte Alma Baerbock handelt es sich um eine Managertochter und Politikerin, die das Young Global Leaders-Programm des Weltwirtschaftsforums absolvierte, eine Art Kaderschule, die schon Angela Merkel, Emmanuel Macron, die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern und eine ganze Reihe anderer Führungskräfte betreute. Sie amtiert als Vorsitzende einer Partei, zu deren Parteitag der frühere Siemens-Vorstandschef und Aufsichtsratsvorsitzende von Siemens Energy<a href="https://www.youtube.com/watch?v=FBS53pDsOXg"> Joe Kaeser das Grußwort</a> spricht.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=FBS53pDsOXg" rel="https://www.youtube.com/watch?v=FBS53pDsOXg noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13859" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Bildschirmfoto-2021-07-09-um-07.39.39.png" alt="" width="524" height="270" /></a></p>
<p>Sie repräsentiert die Partei, die im April 2021 die höchste Einzelspende aller Parteien kassierte – eine Million Euro von einem Softwareentwickler– , nachdem sie kurz vorher 500 000 Euro von dem Pharma-Erben Antonis Schwarz bekommen hatte, und 2016 ebenfalls die größte Einzelspende aller Parteien verbuchte – 300 000 Euro von dem deutsch-russischen Fondsverwalter Jochen Wermuth. In ihrem „Pakt mit der Industrie“ versprach Baerbock Unternehmen Subventionen für CO2-reduzierte Industrieprodukte, wobei sie anders als seinerzeit ihr Kollege Trittin mit seinem Kostenvoranschlag – der Kugel Eis für Wind- und Sonnenstrom – vorsichtshalber noch nicht einmal eine ungefähre Dimension nannte.</p>
<p>Über den Bundesrat regieren die Grünen seit Jahren mit. Sie kündigen an, nach der Wahl mit der Union zu koalieren. Keine Partei wird medial mehr <a href="https://www.nzz.ch/international/studie-deutsche-journalisten-beurteilen-parteien-auf-twitter-streng-nur-zu-den-gruenen-sind-sie-nett-ld.1632232">beklatscht</a>, Kirchentage sind in Deutschland kaum von Grünen-Parteitagen zu unterscheiden.<br />
Mehr Establishment geht wirklich nicht.</p>
<p>Das einzige, was ihnen zum Glück noch fehlt, sind Minister- und Staatssekretärsposten auf Bundesebene. Welche Strukturen soll Baerbock denn bedrohen? Vielleicht die Struktur der Berufspendler mit einem Bruttogehalt von knapp über 2000 Euro, die ihren alten Diesel demnächst wahlweise durch einen Elektrowagen oder ein Lastfahrrad ersetzen sollen. Aber wenn diese Leute nennenswerte Macht besäßen, sähe die deutsche Politik ohnehin ganz anders aus.</p>
<p>Die einzige Machtstruktur, die Baerbock mittlerweile ernsthaft gefährdet, sitzt am Platz vor dem Neuen Tor 1 in Berlin und hört auf den Namen Bündnis 90/Grüne. Der Partei geht es möglicherweise wie dem Landvermesser in Kafkas „Schloss“, der seinem Ziel im allerersten Anlauf so nah kommt wie danach nie wieder. Niemand kann wissen, ob das Klima-Thema bei den Bundestagswahlen 2025 noch zieht. Und ob dann, wenn möglicherweise der erste große Blackout hinter den Deutschen liegt, sich noch ausreichend viele hinter dem Atomkraft-nein-danke-Slogan versammeln. Die Grünen waren immer eine Partei volatiler Themen, die an der Aufmerksamkeitsbörse steil steigen, aber auch wieder einbrechen können.</p>
<p>Baerbock und ihr Helferkreis bedrohen also wirklich eine den Grünen teure Struktur, nämlich eine, die es ihnen erlaubte, weitgehend abgeschirmt von öffentlicher Kritik die eigenen Machtpositionen zu mehren, und jetzt, im September 2021, auch das Kanzleramt zu besetzen. Aber dafür – für die Bedrohung, nicht die Machtmehrung – sind ersichtlich keine Hinterpersonen nötig. Bei der Erzählung von stolperdrahtziehenden Leuten hinter der Kulisse handelt es sich nämlich um einen sogenannten Lückenfüller in einer Erzählung, einen <em>Diabolus ex machina</em>, mit dem erklärt werden soll, wofür es sonst keine Begründung gibt. Etwa, warum eine Person plötzlich auf offener Bühne lang hinschlägt, obwohl sie sich mit federleichter Eleganz bewegt. In Fall Baerbocks erledigt sich diese Erklärungsnotwendigkeit nun wirklich auch für den Einfältigsten. Ganz abgesehen von einem Motiv, sondern rein technisch gefragt:</p>
<p>Wieso sollte jemand in mühevoller Kleinarbeit an Schlingen und Stricken für eine Politikerin basteln, die derart nachhaltig über ihre eigenen Füße fliegt? Die es schafft, das zweite, dritte, fünfte Mal gegen die gleiche Wand zu laufen?</p>
<p>Wenn die Parteispitzen zusammen mit ihren Helfern schon nach Baerbockverhinderungsagenten fahnden: Sollten sie dann nicht erst einmal Oliver Krischer verhören? Der bis eben noch weitgehende Vize-Fraktionschef der Grünen bestritt bei „Lanz“, dass Baerbock beziehungsweise ihr Co-Autor überhaupt Passagen ihres Buchs „Jetzt“ abgeschrieben hätten. Zu dem Punkt, dass selbst die Schilderung einer Reise Baerbocks zu jesidischen Frauen streckenweise aus einem Beitrag der <em>Deutschen Welle</em> abgekupfert hatte, fiel ihm die originelle Formulierung ein, er wisse doch auch nicht, „wieso die deutsche Welle jetzt eine ähnliche Formulierung hat“.</p>
<p><a href="https://twitter.com/matthiasfuchs_/status/1412717980249640961" rel="https://twitter.com/matthiasfuchs_/status/1412717980249640961 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13871 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Fuchs-Lanz.png" alt="" width="399" height="371" /></a></p>
<p>Also: Welche Hintermänner aus irgendwelchen Strukturen steuern den apokalyptischen Einzelreiter Oliver Krischer, der den grünen Wahlkampf ganz allein mehr demoliert alle vier bis fünf Publizisten zusammen, die Baerbock bisher eingekreist hatten?<br />
Nach Krischers fulminantem Auftritt wechselte die grüne Wahlkampftruppe die Tonlage: Ja, es habe ein paar kleinere Fehler geben, so Bundesgeschäftsführer Michael Kellner. Was ist jetzt eigentlich mit dem guten alten Rufmord passiert? Tot? War es wirklich Altersschwäche?</p>
<p>Baerbock erklärte, sie hätte besser ein „Quellenverzeichnis“ angelegt – An- und Abführungen oder eigene Worte hätten es auch schon getan – , und sie wolle jetzt „raus aus den Schützengräben“. Was jemand eben so sagt, dem der Schützengraben gerade mit Wasser vollläuft.</p>
<p>Nach der Gräfin Rotz-Phase („ich komme aus dem Völkerrecht“, „ich hab kein Sachbuch geschrieben oder so“) folgt jetzt offenbar die genau so grundsympathische Zerknirschungseinlage. Vielleicht glauben die Wahlkampfhelfer tatsächlich, wer als Träne verkleidet ins Kanzleramt reisen will, den traut sich niemand aufzuhalten.</p>
<p>Um noch einmal kurz auf die Bedrohung von Privilegien und Machtstrukturen durch Hintermänner zu kommen: Ein paar Parteimitglieder mussten gemerkt haben, wie albern es klingt, wenn sich die Grünen als deutscher Anti-Establishment- Verein inszenieren. Deshalb spekulierte Cem Özdemir öffentlich über russische und türkische Dunkelleute, die hinter den Nachfragen und Veröffentlichungen zu Baerbocks Lebenslauf stecken. Also handelt es sich also immer noch über bedrohte Machtstrukturen, aber weit hinten in der Türkei*. Geschwätz dieser Sorte dringt hochkomischerweise aus einer Blase, die sonst schon „Verschwörungstheorie“ schreit, sobald jemand aus einem anderen Milieu auch nur „Klaus Schwab“ und „Weltwirtschaftsforum“ sagt, und zwar egal, in welchem Zusammenhang.</p>
<p>Was uns zum nächsten Großnarrativ des Annalena B.-Unterstützungskomplexes bringt: Das ganze Herumgehacke auf ein paar Fehlern, wie sie auch Kanzlerkandidat Hinz und Kunz unterlaufen, lenkt vom Allerwichtigsten ab, nämlich den Inhalten.</p>
<p>Das zum Beispiel meinen nicht nur die Grünen selbst. Sondern auch ein SPD-Politiker aus Bremen:</p>
<p><a href="https://twitter.com/AndreasBovensc1/status/1412294341838651392" rel="https://twitter.com/AndreasBovensc1/status/1412294341838651392 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13860 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Andreas-Bovenschulte-Senkel-Baerbock.png" alt="" width="532" height="309" /></a></p>
<p>Und der Deutschlandfunk.</p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunk.de/plagiatsvorwuerfe-gegen-baerbock-weg-von-den-aufgeregtheiten.720.de.html?dram:article_id=499590" rel="https://www.deutschlandfunk.de/plagiatsvorwuerfe-gegen-baerbock-weg-von-den-aufgeregtheiten.720.de.html?dram:article_id=499590 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13861 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Deutschlandfunk-Baerbock.png" alt="" width="681" height="473" /></a></p>
<p>Und natürlich die Fußtruppen:</p>
<p><a href="https://twitter.com/pYranhia/status/1411909220744761345" rel="https://twitter.com/pYranhia/status/1411909220744761345 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13862 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Christian-R-gru%CC%88ne-Fragen.png" alt="" width="534" height="314" /></a></p>
<p>Inhalte sind so wichtig und richtig. Um mit Baerbock zu sprechen: der Zusammenhaltkitt der politischen Kultur. Die Frage ist nur: Wer hindert die Grünen (und die anderen) eigentlich daran, über ihre kostbaren Inhalte zu reden? Özdemirs turkorussische Agenten mit Heimbüros in Bayern und Berlin?</p>
<p>Baerbock saß kürzlich auf dem „Brigitte“-Sofa und redete, abzüglich der Fragen, etwa 70 Minuten. Seitdem weiß die Welt, dass sie kein Sachbuch geschrieben hat, Schokolade am liebsten kalt aus dem Kühlschank mag und zu Hause gern Helene Fischer hört.<br />
Auch auf ihren (naja) 240 Buchseiten hätte sie jede Gelegenheit gehabt, über Inhalte zu schreiben. Beispielsweise darüber, wie sie sich die Finanzierung des Rentensystems ab etwa 2030 vorstellt. In „Jetzt“ kommt zwar das Detail vor, dass ihre Tante von der Straßenbahn überfahren wurde. Aber leider nichts zum Alterssicherungssystem. An einer Stelle schreibt sie, wie wichtig es sei, dass auch der Mechaniker, der bisher Verbrennungsmotoren repariert, nicht arbeitslos wird. Das ist tatsächlich wichtig, endlich sagt es mal jemand. Wichtig ist auch, schreibt die Kandidatin, dass das Bruttoinlandsprodukt nicht mehr als Maßstab des wirtschaftlichen Erfolgs eines Landes dienen soll. (Wobei, warum eigentlich? Der Mechaniker bekommt doch einen anderen gutbezahlten Job, oder?) Jedenfalls meint unsere „Königin der Details“ („Stern“), der Wohlstand solle künftig auch nach anderen Kriterien berechnet werden. Nach welchen? Tja. Darüber, informiert sie ihre Leser, könnten sich kluge Leute Gedanken machen.</p>
<p>Und genau so sehen dann auch die Tweets der #JetztErstRecht-Unterstützer aus, die endlich um der politischen Kultur willen Inhalte anmahnen.<br />
Zum Beispiel der junge Mann, der auf den eigentlichen, nur ganz leicht gefotoshoppten Kern der grünen Kampagne hinweist:</p>
<p><a href="https://twitter.com/MaxLinke_/status/1411970295238377476" rel="https://twitter.com/MaxLinke_/status/1411970295238377476 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13863 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Max-Linke-Inhalte-Baerbock.png" alt="" width="379" height="687" /></a></p>
<p>Oder dieser König der Inhalte:</p>
<p><a href="https://twitter.com/ASBalternation/status/1411999355326894088" rel="https://twitter.com/ASBalternation/status/1411999355326894088 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13864 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Mark-fa%CC%88hrt-Rad-Baerbock.png" alt="" width="391" height="224" /></a></p>
<p>Auch Timm will reden. Er weiß, dass Baerbock einen klaren Kompass hat:</p>
<p><a href="https://twitter.com/TimmSchulze/status/1412042945537118208" rel="https://twitter.com/TimmSchulze/status/1412042945537118208 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13865 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Timm-Schulze-Baerbock-klarer-Kompass.png" alt="" width="397" height="663" /></a></p>
<p>Jetzt erst Recht! Bei diesem Grünen-Slogan handelt es sich übrigens auch um eine Kopie, allerdings aus dem Nachbarland, und so gut abgehangen, dass die meisten jüngeren es nicht merken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13866" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/waldheim_jetzt-erst-recht.jpeg" alt="" width="380" height="515" /></p>
<p>Aber der Trotz ist ganz ähnlich. Dieselbe Energie, wie man heute sagt.<br />
Was gibt es sonst noch? Das zum Beispiel: Diejenigen, die da draußen Annalena fertigmachen, sind Faschisten.</p>
<p><a href="https://twitter.com/NurderK/status/1411955272646529026" rel="https://twitter.com/NurderK/status/1411955272646529026 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13867 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Nurder-Koch-Faschisten.png" alt="" width="391" height="677" /></a></p>
<p>Wie es an anderer Stelle heißt: „Dem Faschisten werden wir nicht weichen/schickt er auch die Plagiatsbelege hageldicht“.<br />
Wer sich einmal durch die Twitterspalte von #JetztErstRecht liest, der muss sich immer wieder klarmachen, dass die Feuerwehrleute das alles ja nicht schreiben, um sich und ihre Kanzlerkandidatin immer weiter hineinzureiten und der Lächerlichkeit preiszugeben, sondern dass sie tatsächlich glauben, ihr zu helfen. Weil nämlich – einer geht noch, einer muss noch sein – A. C. A. Baerbock Adenauer, Brandt, Schmidt und Kohl um Längen überragen würde, falls das Patriarchat und die Machtstrukturen sie nicht noch im letzten Moment am Einzug ins Amt hindern.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=4445253972154186&amp;set=a.265392743473684" rel="https://www.facebook.com/photo?fbid=4445253972154186&amp;set=a.265392743473684 noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13868 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Baerbock-Bestes-Kanzleramt.jpg" alt="" width="960" height="608" /></a></p>
<p>In diesen Tagen entsteht nicht nur ein Bild der Kandidatin. Sondern auch ein Panoptikum ihrer Partei und ihres Milieus, in dem wirklich alles drin ist, von der Erkenntnis, dass die Regierung die Schulen nur öffnet, um potentielle Grünenwähler zu meucheln, über Hintermänner von nah und fern bis zur Ausrufung einer fünftklassigen Potsdamer Karrierepolitikerin zur größten Kanzlerin aller Zeiten, die wir hätten haben können.<br />
Viel wird gemutmaßt über die Motive derjenigen, die nicht ganz so warmblütig über die Kanzlerin der Herzen schreiben wie eine Redakteurin der <em>Süddeutschen</em>, sondern eher wie, um Jürgen Trittin einmal zu zitieren, rechte <em>taz</em>-Trolle.</p>
<p><a href="https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/" rel="https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/ noopener noreferrer"><img class="aligncenter wp-image-13869 size-full" src="https://www.publicomag.com/wp-content/uploads/2021/07/Es-ist-vorbei-Baerbock-Vorwuerfe.png" alt="" width="996" height="733" /></a></p>
<p>Ich will an dieser Stelle bekennen, dass mich tatsächlich ein persönliches Motiv treibt.<br />
Ich meine, dass eine Person mit dem intellektuellen und mentalen Zuschnitt Baerbocks in keinem herausgehobenen öffentlichen Amt etwas zu suchen hat. Wenn sie aus ihrer eigenen Partei Kleinholz machen möchte: Bitte sehr. Das ist ihr Pläsier, vielleicht auch das von Leuten, die keine übermäßige Sympathie für diese Partei hegen. Aber das sollten die Grünen vor allem unter sich klären.</p>
<p>Ich finde außerdem: Bei dem Grünen-Milieu gibt es natürlich auch Ausnahmen hie und da. Aber der Prozentsatz der Personen mit Schüsselsprung liegt deutlich über dem Niveau der sonstigen Wohnbevölkerung. Diese Kandidatin passt zu ihrem Anhang wie ein bestimmter Körperteil zu eine bestimmten Gefäß. Und eben deshalb möchte ich sie nicht an der Macht sehen, eigentlich egal mit wem an der Tete, weil sie mit ihrem Größenwahn, ihrem Fanatismus, ihrer Irrationalität, ihrem Verschwörungsglauben, ihrer Weiner- und ihrer Innerlichkeit bestimmte deutsche Traditionslinien so gut fortsetzen wie keine andere politische Kraft.</p>
<p>Aber bisher verfolgt Annalena Baerbock dieses von mir präferierte Ziel zur vollsten Zufriedenheit und summa cum laude. Ich setze ganz darauf, dass sie zu dem Typus gehört, der bis fünf nach zwölf kämpft.<br />
Jetzt erst Recht. Zitat publicomag</p>
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<p><a href="http://www.hart-brasilientexte.de/2021/08/10/olympische-sommerspiele-2021-vereintes-deutschland-nur-an-neunter-stelle-ddr-schnitt-nie-so-schlecht-ab/">http://www.hart-brasilientexte.de/2021/08/10/olympische-sommerspiele-2021-vereintes-deutschland-nur-an-neunter-stelle-ddr-schnitt-nie-so-schlecht-ab/</a></p>
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