Klaus Hart Brasilientexte

Aktuelle Berichte aus Brasilien - Politik, Kultur und Naturschutz

“…ein richtiger Krieg in Rio de Janeiro.” Nanko van Buuren, IBISS-Direktor, in salve-tv(Weimar). Video von www.ourchild. de anklicken. Brasiliens Kindersoldaten, Scheiterhaufen von Rio.

Donnerstag, 05. November 2009 von Klaus Hart

Weltsozialforum 2009 und Slum-Diktatur: Feuergefechte und brennende Busse in Vorkarnevals-Rio de Janeiro. “Clima de guerra na Mangueira”. Fotoserie. Berlinalesieger 2008 “Tropa de Elite” über Rio-Realität immer noch nicht in den deutschen Kinos…”Barbaritycracy” - Frei Betto.

Mittwoch, 28. Januar 2009 von Klaus Hart

http://odia.terra.com.br/rio/galeria_foto/09/280109_mangueira/

Unter Staatschef Lula ist es gelungen, daß laut einer neuen Universitätsuntersuchung Crack, die “zerstörerischste aller Drogen”, inzwischen von sämtlichen Straßenkindern der Millionenstadt Rio de Janeiro konsumiert wird. Gemäß  Presseberichten befinden sich wie in Sao Paulo auch in Rio de Janeiro die Hauptumschlagplätze für Crack in unmittelbarer Nähe von Polizeistationen. “Wir müssen sofort etwas tun, oder sämtliche Kinder werden in kurzer Zeit sterben”, sagte Jairo Werner, Drogenexperte der Rio-Universität UERJ. “Besonders erschreckend sind die Fälle Crack-süchtiger Mädchen. Eine Neunjährige wollte sich nicht von einem Mann trennen, der sie sexuell mißbraucht hatte und deshalb verhaftet worden war. Das Mädchen betrachtete ihn als eine gutherzige Person, weil er ihr im Tausch gegen Sex stets gratis Crack gab.”( http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/15/franziskanerpater-hans-stapel-aus-paderborn-in-alagoas-piaui-und-ceara-weihte-er-jetzt-drei-weitere-fazendas-der-hoffnung-fur-drogensuchtige-ein-weltweit-bereits-60/ ) In verschiedenen Rio-Slums ist Crack inzwischen die meistverkaufte Droge. Das demokratisch regierte Rio de Janeiro hat etwa die gleiche Bevölkerungszahl wie Kuba, indessen  andere Sozialindikatoren.

In  Bahia ist unter Gouverneur Jaques Wagner aus Lulas Arbeiterpartei PT die Gewaltkultur auch in den Touristenzonen Salvadors so sichtbar geworden, daß immer mehr in-und ausländische Touristen nur noch mit Polizeibewachung die Sehenswürdigkeiten der Stadt aufsuchen. Die Polizeibegleitung ist ein Gratis-Service der Touristenbehörde, zudem greifen viele Touristen auf private Bodyguards zurück. Von 2007 bis 2008 ist die Zahl der Morde in Salvador - als Lynchstadt bekannt -  gemäß neuesten Angaben um 31,5 Prozent gestiegen. In Sao Paulo nahm die Zahl der Raubmorde gemäß offiziellen Angaben 2008 um 64 Prozent zu.

http://www.hart-brasilientexte.de/2008/09/15/brasilianische-stadte-mit-totungsraten-wie-im-irak-meldet-landespresse-brasilien-mit-fast-zehn-prozent-der-morde-weltweit/

http://g1.globo.com/Noticias/Rio/0,,MUL975772-5606,00-CASA+SUBTERRANEA+ABRIGAVA+PAIOL+DO+TRAFICO+DE+DROGAS+NA+MANGUEIRA.html

http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/09/sehr-argerlich-das-die-deutschen-bis-heute-den-berlinale-gewinner-%c2%b4tropa-de-elite%c2%b4nicht-in-ihren-kinos-sehen-konnen-regisseur-jose-padilha-im-website-exklusiv-interview/

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