
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/06/indios-rio-negro-amazonien-gesichter-brasiliens/
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/02/amazonasindianerin-2009-rio-negro-gesichter-brasiliens/

Indianer in Amapá.

„Ich denke, die Mehrheit geht heute das Risiko ein, sich anzustecken – obwohl sie um die Gefahr weiß. Die meinen, es wird schon nichts passieren. Für die Menschen in Amazonien ist der Hunger, keine Behausung zu haben, viel gravierender als Aids. Die Aids-Realität wird in Brasilien versteckt. Heute gibt es in Amazonien kaum noch Eheschließungen – die Leute tun sich irgendwie provisorisch zusammen. Und wenn Frauen endlich einen neuen Partner haben, sterben sie vor Angst, daß der erfahren könnte, daß sie Aids haben. Also wird logischerweise der neue Mann angesteckt. Wegen solcher mentalen Verhaltensweisen erleben wir in der Pastoral viele Enttäuschungen. Der Medikamentencocktail ist den Infizierten zwar per Gesetz garantiert – doch häufig fehlen eben bestimmte Medikamente, aus Nachlässigkeit der politisch Verantwortlichen. Für die Infizierten ist es das Todesurteil, die sterben dann eben weg. Für uns in der Pastoral ist dieses tägliche Sterben von Patienten seelisch schwer zu verkraften. Die Welt, die Regierung in Brasilia schaut auf Amazonien nur wegen wirtschaftlicher Interessen, was man hier rausholen kann – aber an die hier lebende Bevölkerung denken sie nicht.“
Wie in anderen Landesteilen seit Jahren üblich, erhält auch die Aids-Pastoral Amazoniens Kondome vom Staat und verteilt sie bei ihrer Aufklärungsarbeit.
Gerade ist eine Patientin des Pastoralzentrums gestorben – eine Indianerin. Über eine halbe Million Indios gibt es in Brasilien – etwa die Hälfte lebt bereits in Großstädten wie Manaus am Rio Negro – fast durchweg in Slums. Die brasilianischen Aidsexperten nennen die Präventionsarbeit bei Indiostämmen besonders schwierig. Kondome würden aus soziokulturellen Gründen, vor allem der Mannesehre, gewöhnlich abgelehnt. Krankheiten wie Aids und Tuberkulose schreibe man dem Wirken böser Geister aus der übernatürlichen Welt zu, hoffe auf Heilung durch den Schamanen. Zudem existiere das Problem der Promiskuität, der häuslichen, der sexuellen Gewalt auch unter den Indios, könne sich eine Indianerfrau schwerlich gegen einen Mann durchsetzen, der kein Kondom wolle. Indianerinnen arbeiteten als Prostituierte. Indianer und Indianerinnen, die zu evangelikalen Sekten übertreten, sagen: „Wegen meiner Religion kriege ich kein Aids, sind weder Aidstests noch Kondome nötig. Jesus heilt – Halleluja!“
Eine hohe Promiskuität zählt zu den kulturellen Besonderheiten Brasiliens und fördert die Verbreitung von Krankheiten. Sehr viele Frauen akzeptieren, daß ihr (Ehe-)Mann gleichzeitig noch mehrere andere Sexpartner hat, denen er aber meist vorlügt, daß es keine weiteren Personen(Frauen, Homo-und Bisexuelle) gibt, mit denen er schläft. In Slums teilen sich wegen des Gewalt-bedingten Frauenüberschusses nicht selten mehrere Frauen einen Mann. Viele brasilianische Männer bezeichnen die „Feste“ als „Prato principal“(Hauptgericht), die anderen Sexpartnerinnen als „Tempero“(Würze).
Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:
Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”. Google-Suche, Stichwort Yanomami… Mit Indianerverklärung läßt sich nach wie vor sehr viel Geld verdienen.
Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”
In Europa wird kurioserweise die Auffassung am Leben gehalten, auch in Brasilien habe die katholische Kirche Schwierigkeiten mit dem Thema Aids und Kondome, Falschmeldungen dazu werden geradezu serienweise verbreitet. Auch in der europäischen Kirche selbst gibt es indessen nicht wenige Gegner christlicher Werte, mit verkorkster Ethik und Faktenresistenz, die merwürdigsten Auffassungen über Brasiliens Wirklichkeiten sogar Vorschub leisten.
„Brasilien: Kirche hilft erstmals bei Aids-Aufklärung.“http://diepresse.com/home/panorama/welt/517009/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do
Aids in Brasiliens Gefängnissen: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/04/01/aids-haufigkeit-in-brasiliens-gefangnissen-zehnmal-hoher-als-im-rest-der-bevolkerung-meldet-landespresse-aids-epidemie-nicht-unter-kontrolle/
http://www.greenpeace.org/brasil/amazonia/gado
„Uma investigaçáo de 3 anos do Greenpeace revela como a parceria perversa entre a industria do gado e o governo brasileiro estáo resultando em mais desmatamento, trabalho escravo e invasáo de terras indigenas.“
Wie Brasiliens Medien unter Berufung auf die Regierung melden, hat Lula nicht vor, das Geld beispielsweise für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Lula habe den Preis wegen „seiner Aktivitäten zur Förderung der Demokratie, Gleichheit und sozialen Gerechtigkeit“ erhalten, schrieb „O Globo“. Bei der Preisverleihung entrollten Greenpeace-Aktivisten neben Lula Protest-Plakate mit der Aufschrift „Lula – Save the Amazon. Save the climate.“
Lula war Diktatur-Informant, laut neuem Buch:
http://www.hart-brasilientexte.de/2009/11/07/chatham-house-prize-2009-for-lula/
“Folter noch jeden Tag.”(2011)
Bundesaußenminister Guido Westerwelle 2010 in Sao Paulo:
“Die brasilianische Regierung, mit der Autorität ihrer Erfolgsgeschichte im Hintergrund, sie macht ihr Wort in der Weltpolitik…Aber, meine Damen und Herren, was uns verbindet, das sind gemeinsame Werte. Und wenn man gemeinsame Werte hat, wenn man Ansichten zur Rechtsstaatlichkeit, zur Notwendigkeit internationaler Kooperation, zum Primat des Völkerrechts teilt, so ist das eine ganz besonders verlässliche Basis für eine strategische Partnerschaft. Wir haben ähnliche Vorstellungen über den Wert individueller Freiheit…”
Deutsche Regierungspolitiker verzichten üblicherweise auf aussagekräftige Vergleichsdaten: So liegt Brasilien auf dem aktuellen UNO-Index für menschliche Entwicklung nur auf Platz 79, Deutschland jedoch auf Platz 6.
„In den brasilianischen Gefängnissen sind die Opfer des politisch-wirtschaftlichen Systems eingekerkert“: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/03/17/in-den-brasilianischen-gefangnissen-sind-die-opfer-des-politisch-wirtschaftlichen-systems-eingekerkert-anwalt-bruno-alves-de-souza-29-prasident-des-menschenrechtsrates-im-teilstaat-espirito-san/
http://www.bundestag.de/dasparlament/2010/12/Beilage/006.html
Rechtsprofessor Fabio Konder Comparato: http://www.hart-brasilientexte.de/2010/10/22/fabio-konder-comparato-wir-hatten-bis-heute-nie-demokratie-wir-leben-immer-unter-einem-oligarchischen-regime-menschenrechtsaktivist-rechtsprofessor-an-brasiliens-fuhrender-bundesuniversitat-us/
Crack-Süchtige, laut brasilianischen Augenzeugen, vor Bahnhofseingang, Dezember 2011, nahe der Kulturbehörde des Teilstaats Sao Paulo.
Stadtkrieg in Rio de Janeiro: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/10/17/krieg-auf-dem-morro-dos-macacos-von-rio-de-janeiro-youtube-anklicken-bope-im-einsatz/
„Como mencionado anteriormente, sáo raros no Brasil etnografias lidar com a questáo do infanticidio, porque divulgar esta pratica poderia causar grandes danos para as comunidades e deixando-os vulneraveis a intervençáo da polÃicia ou mais intensos ataques pelos missionarios de diversas igrejas cristás.
Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Ethnologie:
http://www.hart-brasilientexte.de/2012/04/01/ludwig-maximilians-universitat-munchen-institut-fur-ethnologie-hauptseminar-indianische-realitaten-in-sudamerika-ethnographie-der-yanomami-kindstotung-frauenraub-auch-mit-massenvergewaltigunge/
http://www.hart-brasilientexte.de/2008/02/22/helden-von-heute-der-bayer-manfred-gobel-in-brasilien/

Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/05/31/deutscher-menschenrechtsbeauftragter-gunter-nooke-zu-kindstotung-verletzung-von-frauen-und-kinderrechten-bei-brasilianischen-indianerstammen/
Yanomami-Traditionen, Time-Life-Buch “Der Amazonas”:
Behinderte Kinder werden getötet, die eigene Frau wird dem Gast zum Geschlechtsverkehr angeboten. Auch die lukrative Indianer-Industrie Deutschlands legt großen Wert darauf, solche wichtigen Details indianischen Lebens, indianischer Wertvorstellungen zu verheimlichen, zu vertuschen, zu unterschlagen. “…und der Gastgeber – nun, er bietet ihm seine Frau an. Eine Form von Gastfreundschaft…Natürlich ist die Frau nicht immer einverstanden, und dann gibt es Ärger”.
Ausriß: “Häufig werden Frauen aus anderen Stämmen geraubt. Einige von ihnen werden die Ehefrauen der Männer, die sie geraubt haben. Sie können sich glücklich preisen, denn nicht wenige ihrer Leidensgenossinnen erwartet ein anderes Schicksal – das von Prostituierten in dem neuen Verband. Diese Frauen haben kaum den Rang von menschlichen Wesen…”
Die in der Region von Envira tätige deutsche Ärztin Christiane Tiss sagte im Website-Exklusivinterview, Rache sei ein Charakteristikum der Kulina-Indianer, aber nicht Kannibalismus. Rache für die Ermordung eines Indianers könne sich auch gegen beliebige Personen richten, die mit einem Mord absolut nichts zu hätten.
Der Polizeichef von Envira im Teilstaat Amazonas sagte im brasilianischen Fernsehen, die an dem Mord eines 21-jährigen nichtindianischen Viehhirten beteiligten sechs Kulina-Indianer hätten gegenüber einem Beamten der staatlichen Indianerbehörde FUNAI erklärt, das Herz, Teile der Eingeweide, die Leber sowie den Teil eines Schenkels des Opfers gegessen zu haben. Die Indianer seien auf der Flucht. Es sei nicht der erste Mord durch Kulina gewesen – zuvor hätten diese in Envira bereits einen Mann ermordet. In der Region leben etwa 2500 Kulina, hieß es – Kulina nahmen am Weltsozialforum in Belém teil.
Kannibalen auf den Fidschi-Inseln um 1894, mit getöteten Feinden, zum Verzehr bestimmt, dafür vorbereitet.
Museumsfoto.
Rückkehr von Menschenjagd.
Die Lula-Regierung hat kurz nach dem Weltsozialforum mehr Ackerbau und Viehzucht in Amazonien erlaubt, wodurch u.a. 700000 Hektar nicht mehr aufgeforstet werden müssen. Laut Greenpeace legitimiert die neue Maßnahme die weitere Zerstörung der Amazonasregion.